gruß indronil
ich bin ja selten mit Peter Rachow einer Meinung.... aber dies hab ich
eben im Atterseethread gefunden:
"3. Mich stört weiterhin die vorgeschobene Betroffenheit in dem Forum vom
Tauchernetz, die hinter dem lapidaren und mannigfach repetierten Satz „Mein
Beileid den Angehörigen“ zum Ausdruck kommt. Ich persönlich hätte ein gutes
Gefühl nur dann, wenn ich Beileid a) persönlich und b) auf die konkrete
Person bezogen, die ich dann kennen müsste um mir über den Verlust, den
dieser Mensch für die Angehörigen bedeutet, im Klaren zu sein, aussprechen
würde. Aus der Ferne ausgesprochenes Massenbeileid wirkt in meinen Augen nur
peinlich.
vg
Peter"
Danke, Peter :) Wenigstens einer versteht mich
Gruss, von der ach-so-pietaetlosen-Redakteurin, Jessica
Ich bin ja selten mit Jessica Brühl einer Meinung, aber diesmal hat sie
meine Stimme.
--
vg
Peter
Gefahren durch falsche Ausrüstung:
http://www.geocities.com/deppenhasser/geroedel.htm
Jessica meint doch nur, daß es bei den Unfallthreads eine gewisse
Phrasendrescherei gibt, und das stimmt!
Wenn Paul Bayerhuber in Oberammergau stirbt, weil er voll des üblen Gesöffs
über die Straße geht und gleichzeitig ein Auto kommt, und wenn er ein
bedeutender Mann ist und in der FAZ dann eine Anzeige steht - kondolierst du
den Hinterbliebenen, wenn du ihn gar nicht kanntest?
Denk darüber mal nach und werd hier nicht so moralisch!
Indronil Ghosh schrieb:
> kann das wahr sein?
> http://www.taucher.net/forum/diversesShow.html?messageNummer=1353
> ich mein die beliedsbekundigungen. ich dachte das kann nicht war
> sein, aber es ist so- wie ist eure meiung dazu?
Auch in meinen Augen sind diese ganzen Beileidsphrasen die Bytes nicht
wert, die sie verbrauchen (um mal eine klassische Phrase aufs moderne
Medium umzumünzen).
Wozu so ein "Beileid"? Zunächst erachte ich es eh für sehr arm , ein
Tauchunfall_diskussions_forum zu unterhalten. Denn Leute zum Diskutieren
anzuregen, die keinerlei Fakten kennen und sich nur in Vermutungen üben
können, ist IMHO per se zum Scheitern verurteilt. Was dabei rauskommt,
kann man ja in nahezu jeder Unfalldiskussion im taucher.net nachlesen.
Aber was ist überhaupt eine Beileidsbekundung? Damit drücke ich doch
Angehörigen im weitesten Sinne, also allen, die den Tod eines Menschen
aufgrund persönlicher Nähe bedauern, mein Mitgefühl aus.
Wenn man den Verunglückten nicht kennt, geht das schlecht.
Wenn man über die möglichen Ursachen und Konsequenzen eines Tauchunfalls
dikutiert, kann man doch nur die Fakten diskutieren, aber niemals die
Menschen dahinter bewerten. Vielleicht war der verunfallte Taucher ja
auch das Arschloch hoch drei, der seine Kinder mißhandelt und seine
Ehefrau verprügelt? Weiß mans? Also. Diese Beileidshudelei ist doch nur
albern. Wenn man Fakten kennt, kann man sie unter Umständen mitteilen,
zumindest um irgendwelchen Spekulationen entgegenzuwirken. Kennt man
keine, sollte man, frei nach Dieter Nuhr verfahren: Wenn man keine Ahnung
hat, einfach mal Fresse halten.
Und schon gar nicht mit so nem Beileidskram auftischen, um sein Gewissen
reinzuwaschen und dann fröhlich in die Manege zu klugscheißern.
Der Denkanstoß von der Jessica war das mit Abstand Sinnvollste, was ich
dort seit langem gelesen habe.
Leif
--
"Mailand ist vielleicht die etwas größere Stadt als Bielefeld, aber das
ist auch der einzige Unterschied." Matthias Sammer in: Die Welt, 24. März
2003.
> Der Denkanstoß von der Jessica war das mit Abstand Sinnvollste, was ich
> dort seit langem gelesen habe.
genau!
Ich habe aufgrund dieses Threads seit langem mal wieder in das
Unfallforum geschaut. Die Qualität der "Diskussionen" ist immer noch auf
-100 und dient IMHO in erster Linie als Spielwiese für
Profilierungssüchtige und/oder Besserwisser.
Wenn jetzt einiges Leute versuche, diese Pseudo-Beileidsbekundungen als
Anstand zu verkaufen, kann ich nur den Kopf schütteln. Die Argumente
sind sowieso ausgetauscht...der Rest sind Glaubenskriege.
bye
M.
Wir leben in einer Betroffenheitsgesellschaft. Jeder scheint jedem
zeigen zu müssen wie betroffen er von einer Situation ist. Daher folgt
u.a. auch dieser Beileids-Satz.
Ich bin allerdings der Meinung, daß ein trostspendendes 'mein Beileid'
nur dann wirklich Trost spenden kann, wenn ich entweder mit dem
verunfallten Taucher zumindest persönlich bekannt war oder zu den
Hinterbliebenen irgendeine persönliche Beziehung habe.
So gesehen kann ich mich mit dem Artikel voll einverstanden erklären.
Grüße
Oliver
Nun, ich meine daß Jessica Recht hat, und zwar ohne Einschränkung.
Wenn ich mal in das Forum geschaut habe (weil die "Diskussion" von
dort nach hier durchgeschlagen hat), dann haben mich diese
Beileidbekundungen bisher immer nur peinlich berührt.
Ich meine: Was ist das für ein Mensch, der wahlos sein "Beileid den
Angehörigen" ausdrückt? Also ganz ehrlich: Ich möchte wirklich niemals
von einem dieser "Beileidbekunder" jemals ein Beileid wegen eines
persönlich erlittenen Verlustes ausgedrückt bekommen.
Wer hier wirklich Mitgefühl besitzt, der hält imho an der Stelle dort
die Klappe oder äußert sich sehr zurückhaltend, ohne diese Floskel
auch nur Ansatzweise unsensibel als Phrase zu dreschen.
Liebe Grüße
Matthias
--
Der Terminus "Nullzeit" ist ein Märchen.
Die Art wie er in der heutigen Ausbildung verwendet wird ist oft verharmlosend und falsch.
Jeder Tauchgang, der tiefer als etwa 10m führt ist nach physikalischen/physiologischen
Gegebenheiten ein Dekotauchgang!
es gibt in Zusammenhang mit dem "Unfallforum" auf dem Tauchernetz sowieso
nur eine ansatzweise angemessene Beileidsbekundung:
Mein Beileid, allen, die am Unfallforum teilnehmen. Sie können einem
wirklich leid tun, sich so etwas täglich produktiv und rezeptiv antun zu
müssen. Diese Schmerzen möchte ich nicht haben.
Indronil Ghosh schrieb:
> ich mein die beliedsbekundigungen. ich dachte das kann nicht war sein, aber
> es ist so- wie ist eure meiung dazu?
> meine habe ich kund getan.
Hallo Indronil,
Jessica hat so etwas von recht.......
Mir geht dieses unpersoenliche Betroffenheitsgeschwafel auch gewaltig
gegen den Strich.
Wenn Du angesichts eines Unfalls wirklich betroffen bist, dann zeige
Deinen Respekt vor dem Schicksal des Verunfalltem doch durch
respektvolles Schweigen und nicht durch sensationsgeile und
besserwisserische Teilnahme an einer sinnfreien Diskussion.
Und dann auch noch Deine vor falscher Moral triefende Anfrage hier...
Heinz Luebke
Also mir hats nichts gebracht und ich wäre da lieber alleine gewesen.
"Indronil Ghosh" <indr...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:b89m53$tog$00$1...@news.t-online.com...
> Stellt Euch mal vor ihr steht an einem Grab, habt
> mit Euch und Euren Gefühlen zu kämpfen, weil jemand der Euch sehr
> sehr nahe stand gestorben ist und es kommen 100 Leute die alle Eure
> Hand schütteln wollen und "Mein Beileid" zu Euch sagen. Etwa 50%
> werdet ihr davon noch nie gesehen haben oder habt Ihr nur sehr sehr
> flüchtig gesehen.
>
Genau das ist der Punkt, warum ich zB diese Floskel "Herzliches Beileid"
auch in der realen Kommunikation grundsätzlich ablehne.
Exakt dieses am-Grab-stehen und dabei eine zig Personen lange Kette
abarbeiten dürfen, die einem mit dieser tollen Floskel die Hand schütteln
wollen, weil sie vielleicht den Toten an sich überhaupt nicht leiden
könen aber der gesellschaftliche Usus zB in Deinem Dorf verlangt, auf
diese Beerdigung zu gehen.
Wenn ich jemandem tatsächliches Beileid bekunden will, dann ist ein
ernster Blick mit einem kleinen Nicken bei entsprechender Gelegenheit und
nicht am Grab 1000x besser geeignet. Denn das versteht der Adressat und
nimmt es wirklich als Anteilnahme zur Kenntnis.
> kann das wahr sein?
> http://www.taucher.net/forum/diversesShow.html?messageNummer=1353
> ich mein die beliedsbekundigungen. ich dachte das kann nicht war sein, aber
> es ist so- wie ist eure meiung dazu?
Ich kann dieses Posting keineswegs pietaetslos finden. Bevor
ich mir den Link angesehen hatte, dachte ich, es waere an
einen konkreten Fall angelehnt, dann koennte ich das
verstehen. Aber so kann ich die Frage durchaus
nachvollziehen. Leute sterben, allein die Verkehrstoten, die
nicht einmal mehr einer Meldung wert sind. Da schreibt auch
keiner, der keinen persoenlichen Bezug hat,
Beileidsbekundungen in Webforen. Von den Kriegstoten gar
nicht zu reden.
pi
diese Mitleids- und Beileidsbekundungen kotzen mich an.
Keiner kennt den Taucher oder desen Familie, aber man ist ja halt von der
gleichen Zunft.
Wenn ich schon im TV oder Internet Spendenaufrufe für den "armen"
Apnoeverunfallten B. Franz sehe, kommt mir die Galle hoch. Dieser Mann hat
mit sicherheit mehr Geld als wir alle zusammen, wenn nicht, hat er was
falschgemacht. B. Franz hat sein Leben absichtlich in Gefahr gebracht, um
Kapital rauszuschlagen.
Wenn ich die Artikel lese: Taucher sind beim Eistauchen verunfallt...
Alles fragt dann in den Usegroups, wie das passiert ist, wer das war, hat
er/sie Hinterbliebende usw.
In meinen Augen ist das nur Sensationsgier und keine Anteilnahme. Wenn der
dachdecker in der Stadt vom Gerüst fällt, oder in Irak kinder auf Mienen
treten, interressiert es keinen.
Vielleicht sollten wir ja auch schwarze Bändchen an die Auto Antennen
hängen, oder die Alphaflage auf Halbmast ziehen.
Jens
--
Ein Betriebssystem sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkle zu
treiben und ewig zu binden, im Lande Microsoft, wo die Schatten drohen.
______________________
http://www.taucher-site.de
Vielleicht tragen ja aus diesem Grund die meisten Taucher "schwarz" ;-)
Nee, im Ernst: Bei aller Tragik einiger Tauchunfälle, es passieren täglich
ständig und immer tödlich Unfälle... Wieso sollte ich also wildfremden
Menschen mein Beileid bekunden? Zumal doch das Wort "Beileid" bedeutet, dass
ich mitleide (im Sinne von geteiltes Leid ist halbes Leid). Ich leide aber
nicht, wenn ich ein Unfallforum lese. Vielleicht möchte ich mich über
mögliche Unfälle informieren oder einfach nur aus Neugier mal so gaffen, wie
blöd andere Taucher so sind - Aber um Angehörigen in der Trauer zu helfen,
bin ich bei Taucher.net wahrlich am falschen Platz.
Wenn man an dieser Stelle schon Mitgefühl zeigen will oder sich pietätvoll
verhalten will, dann sollte man sachlich diskutieren und nicht über die
Blödheit des Verunfallten spekulieren.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass andere aus der Darstellung von
Fehlern (in diesem Fall Tauchunfälle) lernen können. Gefahr erkannt - Gefahr
gebannt ;-)
Dive safe, Jan
Wie sich die Zweiten ändern...
Vor Jahren hatte ich mal ähnliches wie Jessica in diese NG gepostet
und wurde fast zerissen...
Die Meinung scheint sich geändert zu haben, gut so!
Gut blubb,
Michael
--
Die Infoseite für Taucher:
http://www.no-bubbles.de
Wracktauchen in der Ostsee
http://www.ostseewracktauchen.de
>Ich bin nach wie vor der Meinung, dass andere aus der Darstellung von
>Fehlern (in diesem Fall Tauchunfälle) lernen können. Gefahr erkannt - Gefahr
>gebannt ;-)
Na, dann fang doch mal an:-)
In der d.r.s.t. haben wir das Thema schon öfter mal durchgekaut - und
kamen zu dem Schluß, daß es sich schon lohnt, wenn jeder mal über
seine Fehler berichtet. Fehler, die man überlebt hat wären ja auch
interessant, vor allen Dingen, weil man dann hört, wie es derjenige
geschafft hat, den Fehler zu überleben :-)
Aber nur wenige den Mut (oder die Muße) gehabt ihre Fehler so
öffentlich darzustellen. Aber wahrscheinlich machen ja die Leser
dieses Forums gar keine Fehler...
Ich habe manchmal jedenfalls den Eindruck, es hier nur mit überaus
guten und perfekten Tauchern zu tun zu haben. Aber ich und meine
bekennenden Kollegen haben inzwischen ja auch eingesehen, daß wir
wahrscheinlich zu den besonders blöden Tauchern zählen, deren
Fehlerrate überdurchschnittlich sein muß.... :-)
Wäre ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt wie perfekt heutztage die
Ausbildung schon ist...
Liebe Grüße
matthias
Gruß,
Jens
Matthias Frey wrote:
> Na, dann fang doch mal an:-)
>
> Aber nur wenige den Mut (oder die Muße) gehabt ihre Fehler so
> öffentlich darzustellen. Aber wahrscheinlich machen ja die Leser
> dieses Forums gar keine Fehler...
Da schließe ich mich gerne an:
22 TG im See: gleich nach dem Abtauchen merke ich, daß mein Regler
Wasser zieht, also bin ich noch einmal aufgetaucht. Mein erfahrener
Buddy probiert selbst, schwemmt ihn aus, prüft ihn nochmals und dann
sind wir abgetaucht.
Aber das Problem war aber noch immer da. Zwar nicht mehr so stark, aber
ein bißchen Wasser habe ich immer mitbekommen. Da ich von Natur aus
nicht ängstlich bin, habe ich mir gedacht, das bißchen Wasser macht mir
auch nichts.
Natürlich an der tiefsten Stelle des TGs kommt aber plötzlich fast nur
mehr Wasser. Ich bemerke Panik in mir aufsteigen. Nach drei, vier
solchen Atemzügen und kräftigem Husten bekomme ich wieder mehr Luft und
ich beruhige mich wieder. Den TG haben wir weiter fortgesetzt und normal
beendet.
An der Oberfläche erzähle ich das Erlebnis - mein Buddy hatte *nichts*
bemerkt! Und auf die Idee einfach den Oktupus zu nehmen, bin ich einfach
damals nicht gekommen ...
Der Fehler war übrigens, daß sich der Rand des Ausatemventils umgedreht
hatte und nicht Sand, der sich dazwischen gesetzt hatte. Daher hatte das
Ausschwemmen auch nichts genutzt.
Grüße
Oliver
>OK, ich oute mich. Ich habe vor Jahren einen folgen schweren Fehler am
>Kraghammersattel gemacht, und überlebt.
>Wir dümpelten an der Oberfläche, und sind dann zusammen abgetaucht. Beim
>abtauchen habe ich wie immer ausgeatmet, um schnell Anschluß an die anderen
>unter mir zu bekommen. Auf ca. 6m wollte ich den ersten Atemzug nehmen, und
>merkte erst hier, das ich den Schnorchel im Mund hatte.
>Ich kann Euch sagen, da wird man schnell, wenn man keine Luft mehr hat, den
>Automaten zu finden.
>Ist aber alles gut gegangen. Seid dem benutze ich den Schnorchel beim
>Tauchen nicht mehr.
>
>Gruß,
>
>Jens
Habe mit outing keine Probleme - solange man sich nicht zweimal zum
selben Fehler outet ....
Bin selbst am Walchensee (Steinbruch) solo auf 65m mit Pressluft
getaucht - und wer den Steinbruch kennt, weiß daß das eine elendige
Schwimmerei ist, bis das man auf Tiefe ist.
Auf 65m Panik bekommen (man bedenke: Solotauchgang !) ... zuvor keinen
metallischen Geschmack o.ä. bemerkt.
Glücklicherweise kommte ich mich noch an Worte erinnern, die mir mein
PADI-Instruktor vor einigen Jahren eingebläut hatte: "Stoppen,
Nachdenken, Handeln"
Ich stoppte also, dachte nach (irgensoetwas wie: 'Hey Du Arsch, Du
bist bescheuert, sitzt hier unten im Dreck, allein, voller Panik, die
Hosen schon vollgeschissen ... .... ..... jetzt stell dich nicht so
an, bist mit Doppel-12 unterwegs, jetzt kontrollier Deinen Luftvorrat
und sieh zu, daß Du hier langsam wieder hochkommst.)
Ich blickte also auf mein Finimeter, es zeigte 125 bar. Im Doppel-12
also aureichend. Dann drehte ich mich um und schwamm den sanft
ansteigenden Hang/Halde wieder hoch.
So bei 35m wurde ich wieder klar im Kopf und ab hier war alles kein
Problem mehr.
Seitdem tauche ich nicht mehr so tief ... mit Pressluft ! :-)))
Gruß, jogi
http://www.drst.info/member.php?pcpage=showmember&memberid=165
sehe ich kein Problem mich auch zu outen :-)
Viele die, die mich persoenlich kennen, kennen
diese Geschichte.
Mit 70 TG´s denkt man halt man kann so einiges...
Planten TG an der Jura, an dem eigendlich alles
schief ging.
- Fremde Ausruestung, da unsere Automaten bei der Revision
nicht fertig wurden
- Zuerst Umleitung Konstanz, verfahren
- Dann war dem einen TP sein Pass abgelaufen,
Besucherschein fuer die Schweiz
- Wir kamen also zum Abfahrtermin an.
- Schnell anziehen, im Laufschritt zum Boot
raus.
- machten klare Absprachen, dass Gruppe zusammen-
bleibt, allerdings in Buddyteams
- Bootsfuehrer meinte ich haette Angst vor Rolle
rueckwaerts und schubste mich ins Wasser (ich habe einfach
mich gedanklich nochmals sortiert) Da ueberlegte ich
schon TG abzubrechen
- Bin mit meinem Mann abgetaucht. Ihm lief immer Maske voll
- Er ist dann unten zu dem Erfahrensten hin, gib mir die Hand,
dass ich mich sortieren kann. Derjenige checkte es nicht.
Also hat mein Mann TG abgebrochen und ist zuegig hoch. (Gott
sei Dank ohne Probleme)
- Ich zu dem andern hin, fragte was los ist. Er meinte wir 3 tauchen
weiter. Kurz darauf blies mein Automat ab. Ich hatte nur eine
erste Stufe. Also bin ich zu dem Erfahrensten hin, zeigte auf den
Automat und keine Luft. Er ignorierte es, tauchte weiter.
(tiefenrausch?)
Dreimal wiederholte sich das Spiel,
bis er mich irgendwann etwas spazieren fuehrte.
Irgendwann bekam ich dann doch Panik, suchte seine zweite erste
Stufe... Schlug ihm dabei die Maske runter und meinte ich habe
sie. Ich nahme meinen Automat raus und es war keine erste Stufe.
Meinen Automat fand ich nicht mehr. Also machte ich einen
"kontrollierten"
Aufstieg aus 40m ohne Luft. Der war sehr lang und ich schluckte
viel. Vom Gefuehl her glaubte ich, dass das mein letzter
Augenblick war... Es kam ein Riss. Ich weiss nur noch wie ich oben ankam
und spuckte. Mein Mann fragte alles o.k. Mein Buddy signalisierte,
alles o.k. Ich rief nur noch, und mein Mann wusste, da stimmt etwas
nicht. Ich hatte viel viel Glueck und viele Schutzengel. Mir ist
nichts passiert.
Da ich nach dem Ereignis Panik Probleme hatte, habe ich mir lange
ueberlegt das Tauchen zu stecken. Da ich aber nicht mal mehr
ins Wasser springen konnte, bin ich wieder tauchen gegangen.
(mit einem TP meines Vertrauens)
Und es hat geklappt. Ich habe allerdings eine laengere Zeit
gebraucht, um wieder WA zu machen und tiefer als 25 m zu tauchen.
Ich habe einiges gelernt:
- Wenn etwas fuer mich nicht stimmt, breche ich gnadenlos ab
- Ich hoere auf meine innere Stimme
- TG im Kaltwasser nur mit zwei ersten Stufen. In den Bodensee
/Kaltwasser tiefer als 10 m nehme/gehe ich nur mit
Leuten mit 2 ersten Stufen
- Tiefere TG mit ausreichend grosser Flasche
- Buddy schoen und gut. Aber ich sehe jeden TG als Solo-TG mit
Buddy.
Gruss Annerose
--
FAQ der newsgroup de.rec.sport.tauchen unter
http://www.oschn.de/drst/
> Na, dann fang doch mal an:-)
OK, hab bei einen Tauchgang in Hemmor (Rüttler) erst als es mir eng um die
Genitalien wurde festgestellt, dass mein Trokoschlauch nicht angeschlossen
war. In der Hektik nicht an das Jaket gedacht... Dann den Trokoschlauch -
ganz in Ruhe - angestöpselt, nachdem ich auf der Brücke eingeschlagen war.
Hat man beim Grundtachschein gelernt... Wie hiess das noch gleich? Ach ja
"Buddie Check" (SSI), Tauchpartner Inspektion (VDST) ;-)
Grüße, Jan
________________
It´s a long way back from Hell