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Wieviele Brevets???

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Thomas Hennig

unread,
Apr 14, 1999, 3:00:00 AM4/14/99
to
Tja, da kommt sie nun die Blöde Frage.

Wenn ich ein SSI Brevet habe und damit in den Urlaub fahre und auf einen
Basis komme, die nur PADI oder CMAS hat, kriege ich dann Probleme?

Ich meine, ist es wirklich notwendig bei mehr als nur einer
Ausbildungsorganisation ein Brevet zu bekommen.

Wenn ja, könntet ihr mir empfehlen.

CMAS/SSI oder CMAS/PADI oder PADI/SSI

Danke

Thomas

Peter Rachow

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
Hi Thomas,

Die verschiedenen Verbände haben Äquivalenzlisten, die die Anerkennung der
Brevets anderer Verbände regeln. Weiterhin kommt natürlich ein ökonomischer
Aspekt hinzu: Welche Tauchbasis wird zahlende Kunden abweisen, die
zufälligerweise ein Brevet eines anderen Verbandes vorlegen??? Außerdem
haben die meisten Urlaubstauchbasen sowieso mehrere verschiedene Verbände
"im Programm".

Zum Thema SSI: Diese Brevets sind allgemein anerkannt, Du wirst wohl keine
Probleme kriegen (Begründung s.o.)..

Viele Grüße

Peter
--
Peter Rachow
Belchenstr. 60
76199 Karlsruhe
Phone: -xx49-721-886184
e-mail: peter....@metronet.de
Private Homepage: http://home.t-online.de/home/peter.rachow

Uwe Hercksen

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
On Wed, 14 Apr 1999 19:27:07 +0200, Thomas Hennig <t...@ops.co.at>
wrote:

>Tja, da kommt sie nun die Blöde Frage.
>
>Wenn ich ein SSI Brevet habe und damit in den Urlaub fahre und auf einen
>Basis komme, die nur PADI oder CMAS hat, kriege ich dann Probleme?
>
>Ich meine, ist es wirklich notwendig bei mehr als nur einer
>Ausbildungsorganisation ein Brevet zu bekommen.
>

Hallo,

ein Professor sagte früher während meines Studiums immer:
es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.

Also bei einer guten Basis sollte es nicht darauf ankommen ob das
Brevet des Tauchers von der gleichen Organisation ist der auch die
Basis angehört.
Um einen Taucher ungefähr nach seiner Erfahrung einzustufen bewerten
die Basen doch das Brevet, das Logbuch, den Check-Dive und den
persönlichen, subjektiven Eindruck.
Wenn sie dann eine weitere Ausbildung empfehlen kann das
Geldschneiderei sein, es kann aber auch durchaus sinnvoll sein, das
hängt ganz vom Einzelfall ab.

Statt einen "fortgeschrittenen Freiwassertaucher" von mehreren
verschiedenen Organisationen zu haben wäre mir das nächsthöhere Brevet
wichtiger. Aber ausser den Brevets ist auch die Weiterbildung wichtig,
durch Seminare aber auch durch Bücher.

Beim Thema "erste Hilfe" ist auch eine regelmässige Wiederholung der
Kurse über Herz-Lungen Wiederbelebung, Tauchsicherheit und Rettung,
Anwendung von Sauerstoff sehr zu empfehlen.

Und nicht zuletzt kommt es auch auf die Erfahrung durch die Tauchgänge
an, sowie auf körperliche Fitness durch regelmässiges
Konditionstraining.

Bis dann,

Uwe
--
Uwe Hercksen
Elektronikwerkstatt
Universität Erlangen-Nürnberg
Cauerstr. 5
D91058 Erlangen

Thomas Hechtl

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to Thomas Hennig
Hallo!

Normalerweise solltest Du keine Probleme haben !

Was schon passieren kann ist, daß Du nicht alleine Tauchen gehen darfst,
aber das hängt oft damit zusammen, daß man wenig Tauchgänge hat, oder 'nur'
einen OWD oder 1*
nicht mit der Organisation!!!

Natürlich mußt Du nicht bei mehreren dabei sein, aber Du solltest dir eben
die richtige aussuchen.
Wenn Du wirklich umsteigen willst, würde ich dir PADI vorschlagen!
Weil CMAS ist einfach am absteigenden Ast.

Ich will hier aber KEINE Diskussion 'CMAS oder PADI' anzetteln !!!!!!!! ;-)

mfg.

Thomas.
PADI 930205


Carsten Warta

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
Thomas Hechtl wrote:

> Wenn Du wirklich umsteigen willst, würde ich dir PADI vorschlagen!
> Weil CMAS ist einfach am absteigenden Ast.
>
> Ich will hier aber KEINE Diskussion 'CMAS oder PADI' anzetteln !!!!!!!! ;-)
>
> mfg.
>
> Thomas.
> PADI 930205

Nee?

Dann lass doch einfach Werbung in der NG sein, gelle!
Oder hinterlege solche Aussagen mit entsprechenden Daten.

Weil PADI will naemlich immer nur Dein Bestes ;-)

Carsten

PS: Na los, lasst uns die alte Diskussion wieder aufnehmen ;-)

Andreas Huss

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 11:11:22 +0200, Carsten Warta
<carste...@t-offline.de> wrote:

>Nee?
>
>Dann lass doch einfach Werbung in der NG sein, gelle!
>Oder hinterlege solche Aussagen mit entsprechenden Daten.
>
>Weil PADI will naemlich immer nur Dein Bestes ;-)
>
>Carsten
>
>PS: Na los, lasst uns die alte Diskussion wieder aufnehmen ;-)

Klar, dass nur PADI empfohlen wird, ;-))), komm herein, bring Geld
herein, wir enthalten Euch solange eine reelle Ausbildung vor bis wir
genug verdient haben, ;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))).

Den Rest kann dann die NG aufarbeiten, ;-))).


Gruesse von Andreas (c)¿(c)
--

Andreas Huss, 22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, Tel/Fax ++49 (0) 40 7136380
Sherwoodautomaten, private Versuche:
http://home.t-online.de/home/Andreas.Huss/

Leon Berger

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
Hallo Thomas,

Thomas Hechtl schrieb in Nachricht <371597C1...@sbox.tu-graz.ac.at>...


>Weil CMAS ist einfach am absteigenden Ast.
>
>Ich will hier aber KEINE Diskussion 'CMAS oder PADI' anzetteln !!!!!!!! ;-)


Hast Du aber bereits getan. Nichts gegen Produce Another Diving Id.., [:-))]
aber
warum sollte die CMAS am absteigenden Ast sein, nur weil sie nicht die
übliche amerikanische Gleichmacherei mitmacht? Nur weil es Dir zu mühsam
war, ein CMAS Brevet zu machen, musst Du nicht andere Verbände schlecht
machen.
Oder denkst Du nur schwarz/weiß ? Laß die Welt doch bunt bleiben :-)

Greetings from good old Vienna
Leon Berger
le...@berger-edv.com
http://www.tdc.at


Christian Oelbermann

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
Hallo,

ich will ja nichts sagen, aber so wie
ihr schreit, habe ich wirklich das Gefühl
ihr seid auf dem Absteigenden Ast.
Ist mir total egal woher einer sein Brevet
hat, hauptsache er kann einigermaßen
Tauchen und ist zuverlässig. Ich habe mich
gegen eine VDST Ausbildung entschieden,
weil die da mit Schnorchel Brille und Flossen
gekrault sind. --> Da sieht man ja nix mehr,
außerdem ist mir das zu aufregend, mache
ich nicht, habe ich mir gedacht !
Mag ja sein, daß das woanders anders ist,
ist mir auch egal, aber da so gegenseitig auf
sich rumzuhacken finde ich ziemlich albern.

Gruß, Christian

Christian Oelbermann

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
Hallo,

Ich kann mich meinen Vorrednern da nur anschließen.
Es kommt nicht auf das Brevet an, sondern darauf
ob Du tauchen kannst. Bei einer vernünftigen Tauch-
basis solltest Du da keine Probleme bekommen.
Falls Du doch umsteigen willst, oder einer einen
Beweis brauchst, was Du kannst. Unter der Addresse:

Sorry, die Leitungen sind mal wieder zum *#'~°^*#, ich
bekomme die vdst-Homepage nicht geladen, aber da
(www.vdst.de) habe ich mal eine Äquivalenzliste ge-
sehen.

findest Du eine Aquivalenzliste, die, hoffe ich zumindest,
so anerkannt wird.

Gruß, Christian

Uwe Hercksen

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 15:16:40 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>Hallo,


>
>Ist mir total egal woher einer sein Brevet
>hat, hauptsache er kann einigermaßen
>Tauchen und ist zuverlässig. Ich habe mich
>gegen eine VDST Ausbildung entschieden,
>weil die da mit Schnorchel Brille und Flossen
>gekrault sind.

Hallo,

merkst Du eigentlich wie Du Dir selbst widersprichst ?

Ich hoffe nur das niemand, der mit Dir tauchen geht, in die
Verlegenheit kommt von Dir gerettet werden zu müssen. Oder mit Dir
zusammen in eine Strömung zu kommen und abgetrieben zu werden.

Christian Oelbermann

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to


Nochmal Hallo,

nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
Schnorchel
kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann. Ich will auch
eigendlich
keinen außer meinem Tauchpartner retten und der ist in der Regel nicht ewig
weit von
mir weg und in einem Tauchrevier, in dem man in Sekunden ewig weit
auseinander-
getrieben wird gehe ich halt nicht tauchen.

Gruß,
Christian


Matthias Frey

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
"Christian Oelbermann" <oe...@uni-koblenz.de> schrieb:

:]Ist mir total egal woher einer sein Brevet


:]hat, hauptsache er kann einigermaßen
:]Tauchen und ist zuverlässig. Ich habe mich
:]gegen eine VDST Ausbildung entschieden,
:]weil die da mit Schnorchel Brille und Flossen

:]gekrault sind. --> Da sieht man ja nix mehr,


:]außerdem ist mir das zu aufregend, mache
:]ich nicht, habe ich mir gedacht !

Hai Christian,
ist schon egal, woher einer sein Brevet hat. Von mir aus braucht er
auch gar keins, wenn er tauchen kann.

Aber was heißt das: Tauchen können? Heißt das, hinter einem Guide
oder sonst jemandem hinterherzutauchen ohne zu wuhlen - oder heißt
das, in der Lage seinen TG selbstverantwortlich unter Einhaltung
der eigenen Grenzen durchzuführen. Letzteres vermute ich.

Wenn man nun auf der Basis jemanden als Buddy zugewiesen bekommt,
der bei der geringsten Anstrengung "schlapp" macht, weil er er nie
trainiert hat bei Luft zu bleiben, wenn er sich anstrengen muß,
dann versaut er dem anderen aber trotzdem den ganzen TG - auch wenn
er seine Grenzen kennt.

Ich vermute, daß jemandem der sich davor scheut, mal mit Flossen,
Maske und Schnorchel voll zu powern, vielleicht auch einfach die
Kondition dazu fehlt.

Falls das bei Dir nicht so sein sollte, dann fühle Dich einfach
nicht angesprochen... :)))))

Falls derjenige sich fragen sollte, wozu die Kondition gut sein
soll, dann darf er wirklich nur hinter dem Guide hertauchen - der
nimmt darauf von Berufswegen Rücksicht.

Andere gewisse "gute" TGs kann man mit solchen Leuten nicht machen,
weil man sich nicht drauf verlassen kann, daß der beispielsweise
auch mal etwas tiefer 100 m gegen eine konstante Strömung
überbrückt Und dann hat man u.U. schon das Problem, die Situation
zu meistern. Bring mal so einen Schlaffi - dem dann meistens auch
noch die Technik fehlt - durch eine Kondition erfordernde
Situation. Das kann schon ganz schön schwierig werden..

Wenn da dann etwas schief läuft, hast Du dann mit einem solchen
Buddy auch noch das Problem, daß Leute dir sagen können: "Mit dem
seinem Können hättest Du dieses Profil nie tauchen dürfen...".
Dummerweise haben die Leute sogar recht.

Wenn Du jetzt sagst, das sei alles an den Haaren herbeigezogen,
dann wette ich mit Dir, daß einige (einschließlich mir) von genau
solchen Erfahrungen berichten können.

Mir persönlich ist das heute egal - ich tauche sowieso alleine.
Aber der eine oder andere gute Taucher, der seine Sache für sich
sehr gut beherrscht, wird durch solche Buddies unter Umständen in
Schwierigkeiten geraten.

Es gibt einfach immer mal wieder TGs, wo man Reserven braucht Nach
meiner Erfahrung sind es sogar oft die besten TGs. Was soll man da
von jemandem erwarten, der es als Zumutung empfindet mal mit
Flossen, Brille und Schnorchel voll zu powern und sich in einen
aneroben Zustand zu bringen... ? :))

Ich kenne einige exzellente Tauchplätze, da müße man so jemanden
auf dem Boot lassen, wenn man sich nicht um das Erlebnis bringen
will...

Liebe Grüße

Matthias


Christian Oelbermann

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
Hallo,
Ich stimme in fast jedem Punkt mit Dir überein.

>Hai Christian,
>ist schon egal, woher einer sein Brevet hat. Von mir aus braucht er
>auch gar keins, wenn er tauchen kann.
>
>Aber was heißt das: Tauchen können? Heißt das, hinter einem Guide
>oder sonst jemandem hinterherzutauchen ohne zu wuhlen - oder heißt
>das, in der Lage seinen TG selbstverantwortlich unter Einhaltung
>der eigenen Grenzen durchzuführen. Letzteres vermute ich.

Jau !!

>
>Wenn man nun auf der Basis jemanden als Buddy zugewiesen bekommt,
>der bei der geringsten Anstrengung "schlapp" macht, weil er er nie
>trainiert hat bei Luft zu bleiben, wenn er sich anstrengen muß,
>dann versaut er dem anderen aber trotzdem den ganzen TG - auch wenn
>er seine Grenzen kennt.

Auch Jau !!


>
>Ich vermute, daß jemandem der sich davor scheut, mal mit Flossen,
>Maske und Schnorchel voll zu powern, vielleicht auch einfach die
>Kondition dazu fehlt.

Kann schon sein, ich bin aber dann die Ausnahme :-)))


>
>Falls das bei Dir nicht so sein sollte, dann fühle Dich einfach
>nicht angesprochen... :)))))

Genau :-)))


>
>Falls derjenige sich fragen sollte, wozu die Kondition gut sein
>soll, dann darf er wirklich nur hinter dem Guide hertauchen - der
>nimmt darauf von Berufswegen Rücksicht.

Rücksichtname sollte in jedem Fall immer mittauchen, auch wenn man
kein Guide ist. Allerdings sollte man sich dann überlegen, mit wem man
tauchen geht. Ich bin auch schon mit Leuten getaucht, wo ich gedacht
habe : " Na hoffentlich passiert Dir nichts !", was nicht unbedingt was mit
der Condition zu tun haben muß.


>
>Andere gewisse "gute" TGs kann man mit solchen Leuten nicht machen,
>weil man sich nicht drauf verlassen kann, daß der beispielsweise
>auch mal etwas tiefer 100 m gegen eine konstante Strömung
>überbrückt Und dann hat man u.U. schon das Problem, die Situation
>zu meistern. Bring mal so einen Schlaffi - dem dann meistens auch
>noch die Technik fehlt - durch eine Kondition erfordernde
>Situation. Das kann schon ganz schön schwierig werden..
>

s.o.

>Wenn da dann etwas schief läuft, hast Du dann mit einem solchen
>Buddy auch noch das Problem, daß Leute dir sagen können: "Mit dem
>seinem Können hättest Du dieses Profil nie tauchen dürfen...".
>Dummerweise haben die Leute sogar recht.
>

Jau !

>Wenn Du jetzt sagst, das sei alles an den Haaren herbeigezogen,
>dann wette ich mit Dir, daß einige (einschließlich mir) von genau
>solchen Erfahrungen berichten können.
>

s.o.

>Mir persönlich ist das heute egal - ich tauche sowieso alleine.
>Aber der eine oder andere gute Taucher, der seine Sache für sich
>sehr gut beherrscht, wird durch solche Buddies unter Umständen in
>Schwierigkeiten geraten.
>
>Es gibt einfach immer mal wieder TGs, wo man Reserven braucht Nach
>meiner Erfahrung sind es sogar oft die besten TGs. Was soll man da
>von jemandem erwarten, der es als Zumutung empfindet mal mit
>Flossen, Brille und Schnorchel voll zu powern und sich in einen
>aneroben Zustand zu bringen... ? :))

Ich habe mit keinem Wort erwähnt, daß man zum Tauchen meiner Meinung
nach keine Kondition braucht. Ich finde nur keinen Spaß daran, mit
Schnorchel
Flossen und Brille in einem Schwimmbad auf und ab zu schwimmen. Ich fahre im
Sommer mal an ein paar Seen um ans Tauchen gewöhnt zu bleiben und finde
auch gelegentliche Schwimmbadübung O.K.. Nur habe ich halt noch andere
Hobbies mit denen ich mich fit halten kann und fit halte, die interessanter
sind als mit Flossen im Pool auf und ab zu schwimmen.
Für Extremtauchgänge, bei denen man vorsätzlich an seine körperlichen
Grenzen geht, bin ich eh nicht zu haben.

>
>Ich kenne einige exzellente Tauchplätze, da müße man so jemanden
>auf dem Boot lassen, wenn man sich nicht um das Erlebnis bringen
>will...
>

Ich hoffe ich darf auch von Boot, obwohl ich meine Condition nicht von
Flossenschwimmen habe. :-))))


>Liebe Grüße
>
>Matthias
>

Gruß, Christian


Matthias Frey

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
"Christian Oelbermann" <oe...@uni-koblenz.de> schrieb:

:]Ich habe mit keinem Wort erwähnt, daß man zum Tauchen meiner Meinung


:]nach keine Kondition braucht. Ich finde nur keinen Spaß daran, mit
:]Schnorchel
:]Flossen und Brille in einem Schwimmbad auf und ab zu schwimmen. Ich fahre im
:]Sommer mal an ein paar Seen um ans Tauchen gewöhnt zu bleiben und finde
:]auch gelegentliche Schwimmbadübung O.K.. Nur habe ich halt noch andere
:]Hobbies mit denen ich mich fit halten kann und fit halte, die interessanter
:]sind als mit Flossen im Pool auf und ab zu schwimmen.

Hai Christian,
dann nehmen wir uns beide persönlich einfach mal aus der Diskussion
heraus...

Es ging mir nicht so sehr um Dich persönlich - es ist eh sehr
individuell was der einzelne leisten kann - es ging mir mehr darum
auszudrücken, daß solche Übungen durchaus ihren Sinn haben - na
sagen wir mal: haben können.

:]Für Extremtauchgänge, bei denen man vorsätzlich an seine körperlichen


:]Grenzen geht, bin ich eh nicht zu haben.

Auch okay. :))

Erlebtes Beispiel: Ort: Korsika, Golf von Porto. 1984, glaub' ich.
Ein 14m Schooner mit 6 Tauchern. Anker wird auf einem Peak
unterhalb der Calanche geworfen. Anker liegt und hält. Peak ist 10m
unter Wasser. 3 Buddy-Teams a 2 Taucher gehen ins Wasser. Keine
Strömung. Teams tauchen unterschiedlich am Peak ab. Max Tiefe der
Teams unterschiedlich zw. 30 und 50m. In dieser Tiefe alles ruhig.
Beim Auftauchen stellen die Teams fest, daß starke Strömung ist.
Geschätzt etwa 2 Knoten. Ein Team hat Glück: Strömung im Rücken.
Die anderen müssen sich durch die Strömung kämpfen - was sie auch
fertigbringen, vor allen Dingen unter Ausnutzung von
Strömungschatten und Wiederabtauchen in die Tiefe. Für ein Team
sind die letzten 20 m äußerst "heavy" und nur durch starken
körperlichen Einsatz zu schaffen. Trotzdem - man hätte sich hier
noch über den "Boden ziehen" können. Dann: Austauchstufen. Bei 2kn
Strömung nur an Ankerkette möglich. Das Segelschiff stampft wie
verrückt und zerrt an der Kette, die den Anker immer tiefer in
einen Spalt hineinzerrt - es besteht höchste Gefahr daß die Kette
bricht. Außerdem müssen die Taucher aufpassen, daß sie nicht vom
stampfenden Schiiff erschlagen werden. Ein Buddy verliert den Halt
an der Kette, hält sich an seinem Buddy, der kann das doppelte
Gewicht wegen der schwer zu bändigenden Kette nicht halten und
beide werden abgetrieben - sehr schnell in das tiefe Wasser. Beide
Buddys schaffen es aber zurückzukehren - gerade so - mit full speed
auf der Flosse (und genügend Luft im Tank)...

An Bord war der Kapitän und ein Matrose. Es war urplötzlich
heftiger Mistral mit starker Welle eingefallen und der Kapitän
hatte eine seemännisch schwierige Situation mit der Gefahr seinen
Anker zu verlieren. Eine Rettung von Abtreibenden hätte der Matrose
wohl mit dem Schlauchboot durchführen können, doch wer weiß was
sich dann noch für eine Kette von Folgen ereignet hätte.

Es ist keiner "vorsätzlich" an seine Grenzen gegangen. Trotzdem war
die Situation auf einmal "da". Unvorhergesehen, Zusammenkommen
vieler Ereignisse. Natürlich: Man hätte wissen können,daß.....

Situationen, in denen Kondition, gute Technik und Ruhe gefordert
sind, können im offenen Meer immer auftreten. Das liegt in der
Natur des Meeres. Der "Vorsatz" spielt hier wirklich nur eine
untergeordnete Rolle...

:]>Ich kenne einige exzellente Tauchplätze, da müße man so jemanden


:]>auf dem Boot lassen, wenn man sich nicht um das Erlebnis bringen
:]>will...

Der Platz da oben, der gehört beispielsweise dazu... :)))

:]Ich hoffe ich darf auch von Boot, obwohl ich meine Condition nicht von
:]Flossenschwimmen habe. :-))))

Klar doch!

Aber im genannten Beispiel, war jeder froh, daß er die
entsprechende Kondition und Technik auch wirklich hatte...

Liebe Grüße

Matthias.

Karl Kramer

unread,
Apr 15, 1999, 3:00:00 AM4/15/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:


> Nochmal Hallo,
>
> nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
> Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann.

> ...

Hallo Christian,
das Du dies schreibst zeigt wie wenig Du Dich einschätzen kannst.
Tauche mal eine halbe Stunde in eine Richtung und dann schnorchle diese Strecke
zurück. Freude kommt insbesondere dann auf wenn Du bei dem Versuch den
Schnorchel verlierst weil der nicht einsatzbereit an der Maske hing, sondern
irgendwo versteckt war.

Ohne regelmäßiges Training müssen die wirklich guten Tauchgänge ausfallen...

Gruß,

Karl

Christian Oelbermann

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hallo !

>Hai Christian,
>dann nehmen wir uns beide persönlich einfach mal aus der Diskussion
>heraus...
>

O.K. da kommen wir der Sache schon näher !
. . .

>Situationen, in denen Kondition, gute Technik und Ruhe gefordert
>sind, können im offenen Meer immer auftreten. Das liegt in der
>Natur des Meeres. Der "Vorsatz" spielt hier wirklich nur eine
>untergeordnete Rolle...
>

. . .

Hast'e recht. Nettes Beispiel. Der Vorsatz spielt da meiner Meinung nach
aber doch eine entscheidende Rolle. Wenn Du einen Tauchgang schon
"am Limit" planst, dann kann z.B. eine unvorhergesehene Ströhmung das
"Aus" bedeuten. Planst Du einen Tauchgang in einem normalen Rahmen,
dann hast Du halt noch Reserven, wenn mal was passiert.

>Aber im genannten Beispiel, war jeder froh, daß er die
>entsprechende Kondition und Technik auch wirklich hatte...

Ich wollte wie schon gesagt auch nie behaupten, daß man ohne Kondition und
Technik tauchen kann. Ich habe lediglich gesagt, daß ich mich gegen eine
VDST-Ausbildung entschieden habe, weil ich nicht 1x pro Woche mit Schnorchel
und Flossen im Schwimmbad auf- und abschwimmen will. Für Leute die immer
nur am Schreibtisch sitzen, sich nie sportlich betätigen aber dann 1 x im
Urlaub
tauchen gehen wollen ist ein solches Training sicher sinnvoll.

Gruß, Christian

Christian Oelbermann

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hallo Karl,

Karl Kramer schrieb in Nachricht <371a1996...@news.cis.dfn.de>...


>On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
><oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>
>
>> Nochmal Hallo,
>>
>> nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
>> Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann.
>> ...
>
>Hallo Christian,
>das Du dies schreibst zeigt wie wenig Du Dich einschätzen kannst.


Bis jetzt bin ich noch immer da angeschnorchelt wo ich hinwollte, habe mir
also bis jetzt nicht vorzuwerfen, daß ich nicht mich überschätzt hätte.

>Tauche mal eine halbe Stunde in eine Richtung und dann schnorchle diese
Strecke
>zurück. Freude kommt insbesondere dann auf wenn Du bei dem Versuch den
>Schnorchel verlierst weil der nicht einsatzbereit an der Maske hing,
sondern
>irgendwo versteckt war.

Wenn ich sowas mal nicht mehr schaffe, dann ist es an der Zeit zu
trainieren. Upsi,
schätze jetzt habe ich mich mal wieder überschätzt ! :-)
Von Schnorchel-verstecken war doch nun noch gar nicht die Rede, Ostern ist
doch
vorbei.

>
>Ohne regelmäßiges Training müssen die wirklich guten Tauchgänge
ausfallen...

Fragt sich nur, ob man nicht auch seine Kondition trainieren kann indem man
anderen Sport als Flossenkraulen betreibt !?


>
>Gruß,
>
> Karl

Auch Gruß,

Christian


mam9...@studserv.uni-leipzig.de

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hallo!

> Ohne regelmäßiges Training müssen die wirklich guten Tauchgänge ausfallen...

Mhh. Dann haben also nur die "Super-Taucher", sozusagen nur die
wirklich harten Maenner, gute Tauchgaenge? ;-)
Uebergewichtige, Raucher, "zu schwache" Jugendliche, ... duerfen dann ja
wohl nicht tauchen. Oder doch?

Tschuess Olrik.


Uwe Hercksen

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
>Schnorchel

>kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann. Ich will auch
>eigendlich
>keinen außer meinem Tauchpartner retten und der ist in der Regel nicht ewig
>weit von
>mir weg und in einem Tauchrevier, in dem man in Sekunden ewig weit
>auseinander-
>getrieben wird gehe ich halt nicht tauchen.
>

Hallo,

natürlich kann man ein Ausdauertraining nicht nur mittels
Flossenschwimmen sondern auch z.B. durch Laufen, Radfahren usw.
machen. Nur trainiert man dann andere Muskelgruppen als man fürs
Flossenschwimmen braucht. Und den Bewegungsablauf und die Koordination
beim Flossenschwimmen kann man kaum beim Radfahren üben.

Auch wenn man beim Tauchen darauf achtet sich nicht zu weit vom
Partner zu entfernen und auch nicht in Strömungsrevieren zu tauchen
kann die eigene Kondition plötzlich und unerwartet stark gefordert
werden wenn es darum geht einen bewusstlosen oder zumindest
handlungsunfähigen Partner zurück an Land oder zum Boot zu schleppen.

Welche Anstengung dabei nötig ist kann nur ermessen wer schon mal bei
einer Rettungsübung das Abschleppen und an Land bringen unter dem
Zeitdruck eines simulierten Ernstfalls geübt hat.

Die Erfolgsaussichten einer Herz-Lungenwiederbelebung nach einer
Viertelstunde Transport sind sehr gering. Ein Untrainierter kann sich
beim Bergen auch so verausgaben das er vor lauter Atemnot die Bergung
nicht beenden kann und auch keine Wiederbelebung mehr durchführen
kann.

Andreas Huss

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>Nochmal Hallo,

>nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
>Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann. Ich will auch
>eigendlich keinen außer meinem Tauchpartner retten und der ist in der Regel nicht ewig
>weit von mir weg und in einem Tauchrevier, in dem man in Sekunden ewig weit

>auseinandergetrieben wird gehe ich halt nicht tauchen.

>Gruß,
>Christian


Hi,

das glaubst Du doch nicht im Ernst, Du willst uns nicht vermitteln
dass Du waehrend eines 2000 DM-Urlaub an Bord bleibt nur weil ueber
einem der geilsten Wracks des Roten Meeres eine Oberflaechenstroemung
aufkommt. Du wirst sicher den Tauchern nachlaufen die das alles als
ganz locker und interessant einstufen, da will ja niemand schwaecheln.

Hast Du im Baggersee mal jemanden aus 15 geborgen, 200m abgeschleppt,
abgeroedelt bis zur Moeglichkeit der HLW und dann die HLW mal ueber
einen kurzen Zeitraum durchgefuehrt .... ??? Danach ist man so fertig
wie selten zuvor, obwohl keine Stroemung behindert.

Wenn Du keine Fun-Trullala-Ausbildung haettest wuerdest Du nicht so
ein dummes Zeug schreiben.

Es hilft nicht vor den Fakten davonzulaufen.

Andreas Huss

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
>Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann.

Wenn Dir 1x die Wochen nicht recht ist gehst Du halt 2x die Woche zum
Training ;-))).

Andreas Huss

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 08:09:31 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>Ich wollte wie schon gesagt auch nie behaupten, daß man ohne Kondition und
>Technik tauchen kann. Ich habe lediglich gesagt, daß ich mich gegen eine
>VDST-Ausbildung entschieden habe, weil ich nicht 1x pro Woche mit Schnorchel
>und Flossen im Schwimmbad auf- und abschwimmen will. Für Leute die immer
>nur am Schreibtisch sitzen, sich nie sportlich betätigen aber dann 1 x im
>Urlaub
>tauchen gehen wollen ist ein solches Training sicher sinnvoll.


Da wuerde mich der Praxistest interessieren, 1500m Schnorcheln im
durchschnittlichen Tempo, nach 10min Pause 50m Streckentauchen.

Andreas Huss

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 17:24:41 GMT, Matt...@t-online.de (Matthias
Frey) wrote:

>Falls derjenige sich fragen sollte, wozu die Kondition gut sein
>soll, dann darf er wirklich nur hinter dem Guide hertauchen - der
>nimmt darauf von Berufswegen Rücksicht.


Hi,

das mag mal so gewesen sein, im aktuellen Stern findet man einen
Beitrag ueber das Tauchen am Roten Meer, dort liest man dass auch
anerkannte Basen im Zuge des Booms die Qualitaet nicht mehr
sicherstellen koennen, so dass auch dort Guides zu finden sind, die
sich bei einem Tg nur 3x nach den Gaesten umsehen ...

Wirklich lesenswert ... der abgebildete TL Wolfgang Glueck ist
allerdings ein Pfundskerl, den haben wir mal auf La Palma
kennengelernt.


Gruesse von Andreas (c)ż(c)

Andreas Huss

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 15:16:40 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>ich will ja nichts sagen, aber so wie
>ihr schreit, habe ich wirklich das Gefühl
>ihr seid auf dem Absteigenden Ast.

>Ist mir total egal woher einer sein Brevet
>hat, hauptsache er kann einigermaßen
>Tauchen und ist zuverlässig. Ich habe mich
>gegen eine VDST Ausbildung entschieden,
>weil die da mit Schnorchel Brille und Flossen
>gekrault sind.


Hi,

wie kann man auf dem absteigenden Ast sein wenn man eine vollstaendige
Ausbildung anbietet (sofern sie denn genommen wird).

Einschaetzungen von Unwissenden sind mir noch die Liebsten, wenn zwei
Unwissende gleicher Meinung sind wird es fuer sie schon zum Fakt,
;-)))))).


Gruesse von Andreas (c)¿(c)

Andreas Huss

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 15:22:33 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>Ich kann mich meinen Vorrednern da nur anschließen.
>Es kommt nicht auf das Brevet an, sondern darauf
>ob Du tauchen kannst. Bei einer vernünftigen Tauch-
>basis solltest Du da keine Probleme bekommen.


Es kommt nicht darauf an ob man tauchen kann sondern darauf ob man
zahlen kann. Da wird jeder mitgenommen, auch auf die schwierigsten
Tg, mit 30 Tg ins Wrack hinein oder am Drop-Off mit auf 30 und mehr m.

Es geht dabei nicht um Qualitaet sondern ausschliesslich um Kohle.

Es wird erst dann eingegriffen wenn absehbar ist dass der Kunde jeden
Moment den Loeffel abgeben koennte und damit die Tauchbasis in
Rechtfertigungsschwierigkeiten bringt.

Uwe Hercksen

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
><oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>
>>nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
>>Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann.
>
On Fri, 16 Apr 1999 12:11:57 GMT, andrea...@t-online.de (Andreas
Huss) wrote:
>Wenn Dir 1x die Wochen nicht recht ist gehst Du halt 2x die Woche zum
>Training ;-))).
>
Hallo,

um aber ein ordentliches Konditionsniveau zu erreichen und zu halten
braucht man eher 3 mal pro Woche Training.

Stichwort "Superpositionseffekt" in der Sportphysiologie.

Wenn man dann mal 3 Wochen Pause machen musste merkt man das sehr
deutlich bei der Wiederaufnahme des Trainings.

Matthias Frey

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
<mam9...@studserv.uni-leipzig.de> schrieb:

:]> Ohne regelmäßiges Training müssen die wirklich guten Tauchgänge ausfallen...

Hallo Olrik,

da wir ein "freies" Land sind, darf tauchen wer will :)))

Sicherlich gibt es auch Tauchplätze, bei denen Tauchgänge wie ein
"Spaziergang im Wald" sind. Und natürlich, wird wohl kaum jemand
ernstlich damit rechnen müssen bei uns in der Kieskule mit starker
Strömung konfrontiert zu werden.

Was mich aber stört ist die Meinung mancher, Tauchen sei "easy".
Natürlich - es ist nicht allzuschwer zu erlernen und es ist
tatsächlich auch kein sehr gefährlicher Sport - vergleicht man die
Unfallstatistiken mit anderen Sportarten.

Aber: Die schönen Tauchplätze, an die es uns alle hinzieht liegen
nun mal im offenen Meer. Die schönsten dieser Plätze an Stellen, in
denen die Umgebung sehr schnell rauh und ungemütlich werden kann.
Jedes Kind weiß außerdem, daß Korallen (die uns so ínteressieren)
und andere ortsgebundene Tiere eben nun mal Strömung benötigen,
daher ist an den schönsten Plätzen dieser Erde eben zwangsläufig
mit Strömung zu rechnen! Und zwar nicht zu knapp!

Es gibt hunderte von Berichten, in denen dargestellt wird, daß
Taucher abgetrieben wurden. Manche kamen dabei sogar ums Leben.
Die Übung, um die es ursprünglich ging, nämlich mit Flosse, Maske
und Schnorchel voll zu powern ist daher eine der wichtigsten
Übungen überhaupt. Ich kann mich Karl da nur anschließen: Wer
einmal eine halbe Stunde mit leerer Flasche unter Schnorchelatmung
geschwommen ist, weiß daß er ohne Übung das kaum schafft!

Selbst wenn ein jugendlicher Hüpfer, der in vollem Saft steht, das
noch hinkriegt, dann wird spätestens der etwas ältere, oder gerade
der, der nur einmal im Urlaub tauchen geht, schon ernsthaft an die
Grenze seiner Leistungsfähigkeit kommen.

Ich empfinde es daher geradezu als Nachweis von mangelnder
Erfahrung, wenn man meint man müsse beim Tauchen nicht fit sein!

Natürlich, das heutige Massentauchen und easy diving nimmt darauf
Rücksicht! Die Basen werfen Dich für "another dollar" in die Lagune
und haben hinterher sogar noch die Frechheit Dich zu fragen, "ob's
denn schön war - der Sand und die drei ausgehungerten Fischlein..".

Klar, wenn die Basis davon ausgehen muß, daß der Taucher weder
tarieren noch schwimmen kann, kann sie kaum etwas andres machen.
Ordentlich ausgebildete und mit einer vernünftigen Fitness
ausgestattete Taucher müssen sich dann diesem *Scheißbetrieb*
anschließen - sie haben ja keine andere Wahl, es sei denn sie
organisieren ihr Tauchen selbst.

Spätestens dann aber, wenn man das Tauchen selbst organisiert, ist
für unausgebildete und unfitte Taucher wirklich kein Platz mehr!
Es ist dabei vollkommen egal, ob der Taucher fett ist, raucht,
säuft, aus dem Mund riecht oder was auch immer - eine gewisse
Grundfittnes und Grundkönnen muß verlangt werden können, sonst ist
die ganze Gruppe hochgradig gefährdet!

So gesehen - und das ist eben zwangsläufig und hat nichts mit
Arroganz zu tun - haben eben wirklich nur Taucher mit guten
Grundfertigkeiten und vernünftiger Fittness die Möglichkeit die
besten Tauchplätze zu sehen. Es müssen ja keine militärisch
ausgebildeten Kampfschwimmer sein.

Ich hatte beispielweise die Gelegenheit mit einem Segelboot mit
Skipper in einer 3er Tauchergruppe am Außenriff in Palau zu tauchen
- vollkommen abgelegen vom Basenbetrieb. Ich kann Dir garantieren,
daß der Skipper sich geweigert hätte uns tauchen zu lassen, wäre er
nicht von unserer soliden Tauchfähigkeit überzeugt gewesen.

Und er hätte recht gehabt - denn gerade 4 Wochen zuvor war von
einem Tauchschiff eine Gruppe von 12 Tauchern abgetrieben worden,
die erst nach 24 Stündiger Suche mit Helikoptern (und allen
verfügbaren Schiffen) wieder auf dem offenen Meer aufgefunden
wurde.

Falls der Ton etwas harsch war, bitte ich mir das nachzusehen. Aber
ich und viele meiner Tauchkollegen mußten schon zu oft auf Basen
erfahren, daß man die guten Tauchplätze eben genau aus den
genannten Gründen wirklich meidet.... :-((((

Liebe Grüße
Matthias


Gerhard Beulke

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Wenn man Deine stumpfsinnigen und abwertenden Kommentare hier liesst, kann es
einem Uebel werden.
Lass doch bitte Deine beleidigenden Sprueche anderen gegenueber und diskutier'
dieses bitte in dieser Art mit Deinen Gleichgesinnten im Verein nach Deinen
"flossigen Kraeftemessen" oder nach Deinen privaten Tauchversuchen.

Gerhard Beulke

Andreas Huss wrote:

> On Thu, 15 Apr 1999 15:22:33 +0200, "Christian Oelbermann"
> <oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>
> >Ich kann mich meinen Vorrednern da nur anschließen.
> >Es kommt nicht auf das Brevet an, sondern darauf
> >ob Du tauchen kannst. Bei einer vernünftigen Tauch-
> >basis solltest Du da keine Probleme bekommen.
>
> Es kommt nicht darauf an ob man tauchen kann sondern darauf ob man
> zahlen kann. Da wird jeder mitgenommen, auch auf die schwierigsten
> Tg, mit 30 Tg ins Wrack hinein oder am Drop-Off mit auf 30 und mehr m.
>
> Es geht dabei nicht um Qualitaet sondern ausschliesslich um Kohle.
>
> Es wird erst dann eingegriffen wenn absehbar ist dass der Kunde jeden
> Moment den Loeffel abgeben koennte und damit die Tauchbasis in
> Rechtfertigungsschwierigkeiten bringt.
>
> Gruesse von Andreas (c)¿(c)
> --

> Hi,


>
> das mag mal so gewesen sein, im aktuellen Stern findet man einen
> Beitrag ueber das Tauchen am Roten Meer, dort liest man dass auch
> anerkannte Basen im Zuge des Booms die Qualitaet nicht mehr
> sicherstellen koennen, so dass auch dort Guides zu finden sind, die
> sich bei einem Tg nur 3x nach den Gaesten umsehen ...
>
> Wirklich lesenswert ... der abgebildete TL Wolfgang Glueck ist
> allerdings ein Pfundskerl, den haben wir mal auf La Palma
> kennengelernt.
>
>

> Gruesse von Andreas (c)¿(c)

> Andreas Huss, 22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, Tel/Fax ++49 (0) 40 7136380

> Hi, das glaubst Du doch nicht im Ernst, Du willst uns nicht vermitteln

> dass Du waehrend eines 2000 DM-Urlaub an Bord bleibt nur weil ueber
> einem der geilsten Wracks des Roten Meeres eine Oberflaechenstroemung
> aufkommt. Du wirst sicher den Tauchern nachlaufen die das alles als
> ganz locker und interessant einstufen, da will ja niemand schwaecheln.
>
> Hast Du im Baggersee mal jemanden aus 15 geborgen, 200m abgeschleppt,
> abgeroedelt bis zur Moeglichkeit der HLW und dann die HLW mal ueber
> einen kurzen Zeitraum durchgefuehrt .... ??? Danach ist man so fertig
> wie selten zuvor, obwohl keine Stroemung behindert.
>
> Wenn Du keine Fun-Trullala-Ausbildung haettest wuerdest Du nicht so
> ein dummes Zeug schreiben.
>
> Es hilft nicht vor den Fakten davonzulaufen.
>
>

> Gruesse von Andreas (c)¿(c)
> --

> Klar, dass nur PADI empfohlen wird, ;-))), komm herein, bring Geld


> herein, wir enthalten Euch solange eine reelle Ausbildung vor bis wir
> genug verdient haben, ;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))).
>
> Den Rest kann dann die NG aufarbeiten, ;-))).
>
>

> Gruesse von Andreas (c)¿(c)
> --

> On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"


> <oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>
> >nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
> >Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann.
>
>
>

> Wenn Dir 1x die Wochen nicht recht ist gehst Du halt 2x die Woche zum
> Training ;-))).
>
>

Christian Oelbermann

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hallo,

Andreas Huss schrieb in Nachricht <37190e8...@news.btx.dtag.de>...


>On Thu, 15 Apr 1999 15:16:40 +0200, "Christian Oelbermann"
><oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>
>>ich will ja nichts sagen, aber so wie
>>ihr schreit, habe ich wirklich das Gefühl
>>ihr seid auf dem Absteigenden Ast.
>>Ist mir total egal woher einer sein Brevet
>>hat, hauptsache er kann einigermaßen
>>Tauchen und ist zuverlässig. Ich habe mich
>>gegen eine VDST Ausbildung entschieden,
>>weil die da mit Schnorchel Brille und Flossen
>>gekrault sind.
>
>
>Hi,
>
>wie kann man auf dem absteigenden Ast sein wenn man eine vollstaendige
>Ausbildung anbietet (sofern sie denn genommen wird).
>
>Einschaetzungen von Unwissenden sind mir noch die Liebsten, wenn zwei
>Unwissende gleicher Meinung sind wird es fuer sie schon zum Fakt,
>;-)))))).
>
>

>Gruesse von Andreas (c)¿(c)
>--
>

>Andreas Huss, 22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, Tel/Fax ++49 (0) 40
7136380

>Sherwoodautomaten, private Versuche:
>http://home.t-online.de/home/Andreas.Huss/

Nochmal ganz langsam und einfach für die, dies immer noch nicht verstanden
haben:
Ist mir egal wer bei welchem Verband trainiert . . . Es kann sich dann ja
jeder
aussuchen ob er mit CMAS, PADI, SSI, . . . Tauchern nicht tauchen will.
Ich habe nur bisher in meiner Sportlerkarriere gelernt, daß diejenigen die
von sich behaupten sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen meist
(für die, die nicht verstehen was ich meine --> Die die meinen ihr System
sei
das best) irgendwann feststellen, das es auch Andere gibt, die was
draufhaben.

Gruß, Christian

Christian Oelbermann

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hallo,

Andreas Huss schrieb in Nachricht <371725b...@news.btx.dtag.de>...


>On Fri, 16 Apr 1999 08:09:31 +0200, "Christian Oelbermann"
><oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>
>>Ich wollte wie schon gesagt auch nie behaupten, daß man ohne Kondition und
>>Technik tauchen kann. Ich habe lediglich gesagt, daß ich mich gegen eine
>>VDST-Ausbildung entschieden habe, weil ich nicht 1x pro Woche mit
Schnorchel
>>und Flossen im Schwimmbad auf- und abschwimmen will. Für Leute die immer
>>nur am Schreibtisch sitzen, sich nie sportlich betätigen aber dann 1 x im
>>Urlaub
>>tauchen gehen wollen ist ein solches Training sicher sinnvoll.
>
>
>Da wuerde mich der Praxistest interessieren, 1500m Schnorcheln im
>durchschnittlichen Tempo, nach 10min Pause 50m Streckentauchen.
>
>

>Gruesse von Andreas (c)ż(c)


>--
>
>Andreas Huss, 22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, Tel/Fax ++49 (0) 40
7136380
>Sherwoodautomaten, private Versuche:
>http://home.t-online.de/home/Andreas.Huss/

Das habe ich noch nicht getestet, aber was mache ich denn, wenn ich 1473 m
schwimmen
muß und dann 51,5 m tauchen ???

:-))))

Nee, ich meine: Du bist bestimmt besser !

Gruß, Christian

Christian Oelbermann

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hallo Mr Oberschlau !

Andreas Huss schrieb in Nachricht <371a0528...@news.btx.dtag.de>...
>On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
><oe...@uni-koblenz.de> wrote:
...


>das glaubst Du doch nicht im Ernst, Du willst uns nicht vermitteln
>dass Du waehrend eines 2000 DM-Urlaub an Bord bleibt nur weil ueber
>einem der geilsten Wracks des Roten Meeres eine Oberflaechenstroemung
>aufkommt. Du wirst sicher den Tauchern nachlaufen die das alles als
>ganz locker und interessant einstufen, da will ja niemand schwaecheln.
>Hast Du im Baggersee mal jemanden aus 15 geborgen, 200m abgeschleppt,
>abgeroedelt bis zur Moeglichkeit der HLW und dann die HLW mal ueber
>einen kurzen Zeitraum durchgefuehrt .... ??? Danach ist man so fertig
>wie selten zuvor, obwohl keine Stroemung behindert.
>Wenn Du keine Fun-Trullala-Ausbildung haettest wuerdest Du nicht so
>ein dummes Zeug schreiben.
>Es hilft nicht vor den Fakten davonzulaufen.
>


Tut mir ausgesprochen leid, aber mit Leuten wie dir Held kann ich natürlich
nicht konkurieren.
Wenn Du mal gelesen hättest (ich meine nicht nur angesehen sondern gelesen
!!!) was ich
sonst noch von mir gegeben habe, dann hättest DU vielleicht nicht so'n
dummes Zeug von
Dir gegeben. Ich bin vielleicht nicht so toll ausgebildet wie DU, will ich
aber auch gar nicht,
wenn ich dann so überzeugt von mir werde.

Da die Diskusssion mir ein wenig zu hitzig wird und ich nicht bereit bin mir
mir komischen
Leuten komische Beschimpfungen an den Kopf zu werfen klinke ich mich an
dieser Stelle aus !!!

Tschuess, Christian


Matthias Frey

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
"Christian Oelbermann" <oe...@uni-koblenz.de> schrieb:

:]>Situationen, in denen Kondition, gute Technik und Ruhe gefordert


:]>sind, können im offenen Meer immer auftreten. Das liegt in der
:]>Natur des Meeres. Der "Vorsatz" spielt hier wirklich nur eine
:]>untergeordnete Rolle...

:]
:]Hast'e recht. Nettes Beispiel. Der Vorsatz spielt da meiner Meinung nach


:]aber doch eine entscheidende Rolle. Wenn Du einen Tauchgang schon
:]"am Limit" planst, dann kann z.B. eine unvorhergesehene Ströhmung das
:]"Aus" bedeuten. Planst Du einen Tauchgang in einem normalen Rahmen,
:]dann hast Du halt noch Reserven, wenn mal was passiert.

Lieber Christian,
wie schon gesagt: Das hat mit Dir persönlich nix mehr zu tun...
aber wie will man (ganz allgemein) denn sicherstellen, daß *keine*
außergewöhlichen Situationen (im offenen Meer) auftreten?

Das kann doch nur so funktionieren, daß man beispielsweise das
Außenriff meidet!? Das tun übrigends einige Tauchbasen eben genau
aus dem Grund: Es gibt sehr viele Leute die recht schlecht
trainiert zum Tauchen fahren. Das ist dann genau das gleiche, wie
wenn du ohne Training zum Skifahren gehst: Du bist einfach für
gewisse Abfahrten nicht präpariert. Gut: Beim Skifahren kannst Du
Dir einen anderen Hang 'raussuchen - beim Tauchen müssen dann aber
auch die "fitten" mit den untrainierten in der Lagune bleiben... .

Das Ursprüngliche war aber die Aussage: CMAS ist auf dem
absteigenden Ast... das mag so sein, im Hinblick darauf, daß die
Meisten CMAS (oder VDST oder so) meiden.

Aber gerade die Möglichkeit regelmäßig zu trainieren ist einer der
großen Vorteile des Vereines - und VDST baut nun mal auf Vereine.
Es wird ja nicht nur die Kondition trainiert - es werden in den
meisten Vereinen auch gezielt taucherische Fähigkeiten trainiert -
beispielsweise Gerätetraining, Ruhe bewahren und alle die Dinge,
die im richtigen Taucherleben eben extrem hilfreich sind.

Wenn man auch nicht behaupten kann, daß nun ausgerechnet der eine
aus dem Verband "besser" taucht als der andere aus dem Verband, so
kann man trotzdem behaupten, daß genau dieses Trainingsangebot des
VDST eine äußerst hilfreiche Möglichkeit ist taucherisch
voranzukommen! Die Erfahrung zeigt auch ganz einfach, daß die, die
es nutzen, auch tatsächlich taucherisch vorankommen.

(Schon klar: Du hast ja nicht das Gegenteil behauptet sondern nur
Deine persönliche Entscheidung kundgetan - hat also nix damit zu
tun)

Wenn also Leute Vereine und das Ausbildungskonzept VDST ablehnen,
dann sollten sie sich einfach überlegen, warum sie das tun.

Wenn manche dieser Leute dann - in hoffentlich nie auftretenden
Situationen- an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht
werden (was Basen, wie gesagt, ja bereits zu vermeiden versuchen),
sollten sich diese Leute eben auch darüber klar werden, daß sie
die Möglichkeit eines angemessenen Trainings zuvor abgelehnt haben.

Liebe Grüße
(und entspanntes Flosseln)

Matthias

Alexander E. Schmidt

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
In article <37171c9d...@news.uni-erlangen.de>,
herc...@mew.uni-erlangen.de (Uwe Hercksen) wrote:

Hallo Uwe,


>natürlich kann man ein Ausdauertraining nicht nur mittels
>Flossenschwimmen sondern auch z.B. durch Laufen, Radfahren usw.
>machen. Nur trainiert man dann andere Muskelgruppen als man fürs
>Flossenschwimmen braucht.


prinzipiell gebe ich Dir Recht. Nur Du lernst beim Radfahren, Schwimmen und
Laufen die Atmung richtig einzusetzen, dass es Dir hilft, Dich aerob (auch
beim Schorcheln oder Tauchen) vorwaerz zu bewegen.

Ich wuerde aber nicht einmal behaupten, es wuerden andere Muskelgruppen
traininert. Es stimmt zwar, aber wenn Du in eine Situation kommst, wirst Du
meistens nicht die Muskelgruppen benoetigen, die Du trainiert hast, aber
das ist unrelevant. Wenn Du wirklich in eine Notsituation kommst, wirst Du
meistens eine andere Belastung vorfinden als wie Du irendwo antrainiert
hast. ZB. uebst Du im Schwimmbad Ausdauer, fuers Tauchen wirst Du eher
Kraftausdauer und Schnelligkeit (es gibt Mischformen) benoetigen. Hier wird
ziemlich deutlich, dass der zeitliche Rahmen im Training und einer
Notsitzation verschieden ist. Im Training (zumindest meinen viele das, man
muesse eine laengere Distanz auf Zeit schwimmen) achtet man auf eine
laengere Strecke in einer gewissen Zeit (>30 Minuten), in einer
taucherischen "Realitaet" hat man maximal 4 Minuten Kraft, um zB. eine
Stroemung anzukaempfen (und dann ist die Flasche leer) ...

Facit : Ausdauer ist gut, aber fuer diese taucherische Ausdauer muss
spezifisch gearbeitet werden, das wird meineswissens nirgendswo gemacht.
Wer es nicht glauben will, sehe sich in diversen Sportmedizinbuechern das
Dreiecksverhaeltnis Ausdauer-Kraft-Schnelligkeit, in diversen Buechern
findet man noch die Koordination (viele verkrampfen in Extremsituationen).
Wer glaubt, das reicht, hat dann noch vergessen, dass so ein Training
inviduell (bei uns hier altersspezifisch) gestaltet werden muss ...

Soweit fuers erste,

Gruesse, Alex

Alexander Schmidt

--

________________________________________________________________

Alexander Schmidt http://www.aschmidt.m.isar.de/index.html

________________________________________________________________


Alexander E. Schmidt

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
In article <371a0528...@news.btx.dtag.de>,
andrea...@t-online.de (Andreas Huss) wrote:

>On Thu, 15 Apr 1999 18:10:31 +0200, "Christian Oelbermann"
><oe...@uni-koblenz.de> wrote:
>

>>Nochmal Hallo,


>
>>nur weil ich nicht 1 x pro Woche im Schwimmbad mit Flossen Brille und
>>Schnorchel kraulen übe, heißt das nicht, daß ich nicht schwimmen kann.
>

>Hast Du im Baggersee mal jemanden aus 15 geborgen, 200m abgeschleppt,
>abgeroedelt bis zur Moeglichkeit der HLW und dann die HLW mal ueber
>einen kurzen Zeitraum durchgefuehrt .... ??? Danach ist man so fertig
>wie selten zuvor, obwohl keine Stroemung behindert.


Hallo, Andi, hallo Christian,

ich glaube, es gibt einen Fall, wo man wirklich mit wenig Training genug
Erfahrung hat, _im_ _Wasser_ sich in einer Extremsituation fortzubewegen
kann : Du bist bzw. warst Sportschwimmer. Das sind aber hier die wenigsten
(vermute ich mal). Die Sportschwimmer sind gewoehnt, sich im Wasser
effizient fortzubewegen und laengere Strecken zu schwimmen, man kann auch
auf dieses Repertoire zurueckgreifen, wenn man 10, 15 Jahre nicht mehr
aktiv im Training war (die meisten Sportschwimmer hoeren eh mit 19 Jahre
auf, statistisch gesehen).

Aber, Christian, ich weiss nicht, wie alt Du bist. Du kannst das
Sportlerische in folgende Gruppen unterteilen. Als Kind faellt Dir der
Sport am Leichtesten. Ab ca. 17 Jahren strengt es Dich schon etwas an. Ab
25 merkst Du, dass die Ausdauer schwindet, und je aelter Du wirst, desto
mehr musst Du idealismus und sportsgeist mitbringen, Dich weiterhin
sportlich zu betaetigen (bitte nicht Golf als Beispiel nehmen :-))) ). -
Ich bin jetzt 31, und weiss, was ich schreibe. Ich vermute mal, Du bist
juenger. Oder noch eine Spur sportlicher. Aber irgendwann wirst Du auch
einmal in dieses "Fahrwasser" kommen, da wirst Du feststellen, dass ohne
eigene Initiative leider nichts mehr geht. Dann hilft nur noch ein
gewissses Mass an Training.

Alexander E. Schmidt

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
In article <37190e8...@news.btx.dtag.de>,
andrea...@t-online.de (Andreas Huss) wrote:

>Hi,
>
>wie kann man auf dem absteigenden Ast sein wenn man eine vollstaendige
>Ausbildung anbietet (sofern sie denn genommen wird).

Hallo, Andi,

Du meinst sicher den VDST :-))) Das Problem des VDST ist, und das hoere ich
auch von VDST Tauchern - dass wirklich (ich bezeichne es mal so) deutsche
Strukturen aufrecht erhalten werden, die (leider (?) ) in der heutigen Zeit
nicht mehr "hip" sind. Viele sind imho doch eh nur so lange dabei, bis der
Schein in den Haenden ist, und dann waren sie nicht mehr gesehen ...

Du warst doch auch mal im Sport aktiv, hast Du wirklich von vielen
Jugendlichen oder Leuten erlebt, sich eine Sportart bewusst aneigen zu
wollen und darin gut zu werden ? Es gibt andere Gruende, sich einem
Sportverein anzuschliessen. Jeder versucht doch ausserdem, seine Schaeflein
ins Trockene zu bringen, da sind die "Methoden" des VDST wesentlich
unpopulaerer als die eines jeden anderen Verbandes. Das ist mit
absteigenden Ast gemeint.

BTW (und bitte nicht mistverstehen, betrifft auch die Nicht-Tauchbranche) :
eine vollstaendige Ausbildung kann, auch wenn sie gut ist, auf dem
absteigenden Ast sein, wenn die Mitgliederzahlen schwinden. !!! Keine
Anspielung auf irgendeinen Tauchverband !!!


>Einschaetzungen von Unwissenden sind mir noch die Liebsten, wenn zwei
>Unwissende gleicher Meinung sind wird es fuer sie schon zum Fakt,
>;-)))))).

Damit hast Du vielleicht ein Eigentor geschossen :-)))))))


Ich moechte hiermit _nicht_ die alte Leier aufwaermen (*gaehn*) - mehr
werde ich dazu nicht schreiben. Der VDST hat mit Sicherheit seine
Berechtigung, nur mit den Strukturen kann ich mich nicht anfreunden
(obwohl es machen gut tun wuerde, laenger fuer eine Tauchuebung zu
trainieren). Ich moechte frei tauchen, ohne Zwang einer Mitgliedschaft,
ohne dass man ggf. von einem Verein ausgenutzt wird (wenn man sich fuer
diesen angagiert) ... (ich spreche hier aus eigener, nicht taucherischen
Erfahrung).


Gruesse, Alex
(PADI OWSI)

Dimitri Junker

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
Hi Thomas!

TH>
TH>Ich meine, ist es wirklich notwendig bei mehr als nur einer
TH>Ausbildungsorganisation ein Brevet zu bekommen.
Ich habe zwar 3 Brevets von unterschiedlichen Organisationen (nicht parallel
sondern 3 Stufen), habe aber immer nur den letzten dabei gehabt. Ich hatte
noch nie Probleme, bei ~350 TG in 12 Jahren. Ob es hier in D Probleme geben
kann weiß ich nicht, glaube ich aber nicht. Also CMAS oder PADI sollten
reichen.


Tschüß
Dimitri

-------------------------------------------
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Matthias Frey

unread,
Apr 17, 1999, 3:00:00 AM4/17/99
to
"Christian Oelbermann" <oe...@uni-koblenz.de> schrieb:

:]>Da wuerde mich der Praxistest interessieren, 1500m Schnorcheln im


:]>durchschnittlichen Tempo, nach 10min Pause 50m Streckentauchen.

:]>Gruesse von Andreas (c)¿(c)

:]
:]Nee, ich meine: Du bist bestimmt besser !
:]Gruß, Christian

Halt Christian,
so schnell würde ich da an Deiner Stelle nicht aufgeben :)))

Deine Chancen stehen nicht schlecht - schließlich geht Andreas mit
seinen fast 40 Jahren verstärkt auf die Rente zu.... :)

Ich wäre bereit bei einem solchen Vergleich durchaus 10 DM auf Dich
zu setzen.... :)))

Du weißt ja: Trau keinem über 30 ... (zuviel zu...) ... :))))))

Liebe Grüße
Matthias


Thomas Hechtl

unread,
Apr 17, 1999, 3:00:00 AM4/17/99
to

da sieht man wieder mal, was man mit einem einzigen Satz anrichten kann,
Wieso sind denn alle so empfindlich, daß man nicht mal eine kleine Anmerkung
machen kann ?


>warum sollte die CMAS am absteigenden Ast sein, nur weil sie nicht die
>übliche amerikanische Gleichmacherei mitmacht? Nur weil es Dir zu mühsam
>war, ein CMAS Brevet zu machen, musst Du nicht andere Verbände schlecht
>machen.

Wie kannst Du sagen, daß es mir zu mühsam war ?
Du hast ja keine Ahnung, wie ich zum Tauchen gekommen bin, oder ?
Vielleicht hab ich ja erstmal mit CMAS angefangen ?

Außerdem müßt ihr ja alle echt mies drauf sein, wenn eine kleine Anmerkung
schon schlechtmacherei ist !!!!!!


>Oder denkst Du nur schwarz/weiß ? Laß die Welt doch bunt bleiben :-)

Ja die Welt ist bunt, ganz klar!

Diese ganzen Diskussionen über Verbände sind mir eh zuwider, aber wenn
jemand eine Frage stellt, wird es doch noch möglich sein, seine Meinung
kundzutun, auch wenn es nicht die Meinung von allen anderen ist!

Daß man aus allem eine Grundsatzdiskussion machen kann, ist eine andere
Sache, aber das scheint mir eher eine 'Krankheit' von den PADI Gegnern ist.

Aber entschuldigung, jetzt hab ich schon wieder irgendwas gegen CMAS, VDXX
oder sonst was gesagt..

Irgendwie schon arg, wie sehr man aufpassen muß, was man schreibt, und daß
man ja keinem auf die Zehen steigt...

mfg.

Thomas.
noch immer PADI #930205


Andreas Huss

unread,
Apr 17, 1999, 3:00:00 AM4/17/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 17:27:04 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>Da die Diskusssion mir ein wenig zu hitzig wird und ich nicht bereit bin mir
>mir komischen
>Leuten komische Beschimpfungen an den Kopf zu werfen klinke ich mich an
>dieser Stelle aus !!!
>
>Tschuess, Christian


Hi,

das hat hier gar nix mit Heldentum, Angeberei oder sonstwas zu tun,
das ist eine ganz normale Pruefung fuer CMAS**.

Anscheinend handelt es sich dabei um einen Verband, der noch einen
gewissen Bezug zur Realitaet besitzt .... nur wem will man das
verstaendlich machen wenn das offensichtlich nicht erkannt werden
will.

Ich bin seit langer Zeit fuer eine Kennzeichnungspflicht von Tauchern
damit man sich Tauchpartner aussuchen kann. Die einen gehen angemessen
mit der Materie um, die anderen stehen irgendwo rum und eroertern
unwissend die Frage *wozu brauch ich das* und wenns dann scheppert is
Essich.

Wozu soll man auch irgendwas fuer den Tauchpartner aufbieten, man will
ja nur einen Fun-Tauchgang machen, ;-))))))))))))).


Gruesse von Andreas (c)¿(c)

--

Andreas Huss, 22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, Tel/Fax ++49 (0) 40 7136380

http://home.t-online.de/home/Andreas.Huss/

Andreas Huss

unread,
Apr 17, 1999, 3:00:00 AM4/17/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 12:12:00 GMT, andrea...@t-online.de (Andreas
Huss) wrote:


>Hi,
>


>das mag mal so gewesen sein, im aktuellen Stern findet man einen
>Beitrag ueber das Tauchen am Roten Meer


Sorry, ich meinte den Stern der vergangenen Woche, ;-(

Andreas Huss

unread,
Apr 17, 1999, 3:00:00 AM4/17/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 17:16:12 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:


>Das habe ich noch nicht getestet, aber was mache ich denn, wenn ich 1473 m
>schwimmen
>muß und dann 51,5 m tauchen ???
>
>:-))))
>

>Nee, ich meine: Du bist bestimmt besser !
>
>Gruß, Christian
>


Hi,

nicht kindisch werden ... es geht um die Frage was man einem
Tauchpartner bieten kann wenn mal was schief geht .... schau Dir doch
die unerklaerlichen Unfaelle an, bei denen nach einer Vereisung in ca.
30m zwei Taucher mit Atembeschwerden auf einer Trage abtransportiert
werden (Trage - nicht starre Bahre).

Andreas Huss

unread,
Apr 17, 1999, 3:00:00 AM4/17/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 17:14:24 +0200, "Christian Oelbermann"
<oe...@uni-koblenz.de> wrote:

>Nochmal ganz langsam und einfach für die, dies immer noch nicht verstanden
>haben:
>Ist mir egal wer bei welchem Verband trainiert . . . Es kann sich dann ja
>jeder
>aussuchen ob er mit CMAS, PADI, SSI, . . . Tauchern nicht tauchen will.
>Ich habe nur bisher in meiner Sportlerkarriere gelernt, daß diejenigen die
>von sich behaupten sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen meist
>(für die, die nicht verstehen was ich meine --> Die die meinen ihr System
>sei
>das best) irgendwann feststellen, das es auch Andere gibt, die was
>draufhaben.

>Gruß, Christian


Hi,

die Diskussion um besser oder schlechter steht hier gar nicht zur
Debatte, obwohl hier immer wieder aus werbetechnischen Gruenden
Halbwahrheiten verbreitet werden.

Schau Dir die Pruefungsprogramme an, wo wird denn wenigstens ein
bischen Realitaet abverlangt, bei den Fun-Taucher wuerden keine
Diskussionen um Schwimmstrecken, Fitness fuer die Abschleppuebungen,
etc. gefuehrt werden wenn sie die Programme selbst praktizieren
wuerden .... dass die Programme nicht aus der Luft gegriffen wurden
wird hier in der NG doch ganz locker belegt.

Dirk H. Levy

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
Andreas Huss wrote:
>
>
> Hi,
>
> die Diskussion um besser oder schlechter steht hier gar nicht zur
> Debatte, obwohl hier immer wieder aus werbetechnischen Gruenden
> Halbwahrheiten verbreitet werden.
>
> Schau Dir die Pruefungsprogramme an, wo wird denn wenigstens ein
> bischen Realitaet abverlangt, bei den Fun-Taucher wuerden keine
> Diskussionen um Schwimmstrecken, Fitness fuer die Abschleppuebungen,
> etc. gefuehrt werden wenn sie die Programme selbst praktizieren
> wuerden .... dass die Programme nicht aus der Luft gegriffen wurden
> wird hier in der NG doch ganz locker belegt.

Hi,

wie immer, muss ich Dir da zustimmen.


--
*********
Dirk H. Levy
c/o Kehrmann Marktforschung - Hamburg
E-Mail: dirk...@csi.com
Home: http://ourworld.compuserve.com/homepages/Dirk_Levy/

Andreas Huss

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 23:25:26 +1000, Gerhard Beulke
<gb...@ozemail.com.au> wrote:

>Wenn man Deine stumpfsinnigen und abwertenden Kommentare hier liesst, kann es
>einem Uebel werden.
>Lass doch bitte Deine beleidigenden Sprueche anderen gegenueber und diskutier'
>dieses bitte in dieser Art mit Deinen Gleichgesinnten im Verein nach Deinen
>"flossigen Kraeftemessen" oder nach Deinen privaten Tauchversuchen.
>
>Gerhard Beulke


Hi Gerhard,

es gibt immer ein Hintertuerchen (ausser bei *CMAS auf dem
absteigenden Ast*, ;-))) ).

Ist es nicht so dass die Ablehnung eines Kunden auf Tauchbasen leicht
zu Einnahmeausfaellen von 1000 DM fuehren kann wenn der Taucher noch
mit einem Partner angereist ist ?

Werden nicht staendig Kompromisse gehaendelt wenn Anfaenger und
Fortgeschrittene gebucht haben, so dass Anfaenger dann sehr haeufig
weit ueber ihre Verhaeltnisse hinaus gefordert werden ?

Muessen nicht Guides in der Hauptreisezeit haeufig auf ihre
Entsaettigungstage verzichten weil die Basis in dieser Zeit die
Einnahmerueckgaenge in der Nebenzeit auffangen muss?

Andreas Huss

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 13:14:28 GMT, Matt...@t-online.de (Matthias
Frey) wrote:

Hi,

>Es gibt hunderte von Berichten, in denen dargestellt wird, daß
>Taucher abgetrieben wurden. Manche kamen dabei sogar ums Leben.
>Die Übung, um die es ursprünglich ging, nämlich mit Flosse, Maske
>und Schnorchel voll zu powern ist daher eine der wichtigsten
>Übungen überhaupt. Ich kann mich Karl da nur anschließen: Wer
>einmal eine halbe Stunde mit leerer Flasche unter Schnorchelatmung
>geschwommen ist, weiß daß er ohne Übung das kaum schafft!

und genau deshalb wird im Easy-Diving ein Nepp betrieben indem den
Anfaengern diese Infos nicht vermittelt werden.

Anders wuerde es dazu fuehren dass man ihnen sagen muesste dass
-ein woechentliches Training notwendig ist, das wuerde sie zu den
Vereinen treiben
-sie dringend eine Weiterbildung besuchen sollten, das wuerde sie in
die Arme inlaendischer Tauchschulen treiben

Also wird ein animiertes Tauchen auf einem sehr beschraenkten Niveau
vermittelt und alles weitere verharmlost.

Es wird auch nicht unterschieden dass sowas wie lockeres Tauchen auch
auf einem angemesseneren Niveau vermittelbar ist, auch zuenftiges
Training und Ausbildung kann sehr viel Spass machen, dem
Selbstbewusstsein hilft man auf die Spruenge indem man schonungslos
die Anforderungen erlaeutert und gleichzeitig einen spassigen und
effektiven Weg dorthin aufzeigt um diesen Anforderungen zu begegnen.

>Selbst wenn ein jugendlicher Hüpfer, der in vollem Saft steht, das
>noch hinkriegt, dann wird spätestens der etwas ältere, oder gerade
>der, der nur einmal im Urlaub tauchen geht, schon ernsthaft an die
>Grenze seiner Leistungsfähigkeit kommen.

Einspruch, ich hab mich als junger Huepfer sicherlich nicht geschont,
aber jede Sportart hat ihre speziellen Anforderungen, trotz
nennenswerten Erfolgen in einer anderen Sportart bin ich beim
Streckenschwimmen immer zusammengebrochen, ;-(((.

Andreas Huss

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 23:05:52 +0200, alexande...@alesch.de
(Alexander E. Schmidt) wrote:

>prinzipiell gebe ich Dir Recht. Nur Du lernst beim Radfahren, Schwimmen und
>Laufen die Atmung richtig einzusetzen, dass es Dir hilft, Dich aerob (auch
>beim Schorcheln oder Tauchen) vorwaerz zu bewegen.


Hi,

Flossentechnik, Anpassung der Gelenke, Krampfneigung, Muskulatur vor
dem Schienbein, Enspannung beim Streckentauchen ... alles das wird
nicht auf dem Fahrrad geschult, Schwimmen ist auch nur bedingt
uebertragbar ...

Dirk FFB

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
>Hast Du im Baggersee mal jemanden aus 15 geborgen, 200m abgeschleppt,
>abgeroedelt bis zur Moeglichkeit der HLW und dann die HLW mal ueber
>einen kurzen Zeitraum durchgefuehrt .... ??? Danach ist man so fertig
>wie selten zuvor, obwohl keine

>Stroemung behindert.
>


>Wenn Du keine Fun-Trullala-Ausbildung haettest wuerdest Du nicht so
>ein dummes Zeug schreiben.
>
>Es hilft nicht vor den Fakten davonzulaufen.

Was für eine Extra - Ausbildung machst Du denn bevor Du Dich in ein Auto setzt
?
Marathon-Training / Spurt Training um einen eventuell nötigen Lauf zur
nächsten Rettungssäule unbeschadet zu überstehen ?
Einen Kurs bei der Feuerwehr , um ein brennendes Auto löschen zu können ?
Und ich denke Du verbringst mehr Zeit im Auto als unter Wasser.Und sprichst Du
dann auch über Fun-Trullala Fahrausbildung ?

MfG

Dirk

Peter Rachow

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
Hallo Andreas, hallo Matthias,

>und genau deshalb wird im Easy-Diving ein Nepp betrieben indem den
>Anfaengern diese Infos nicht vermittelt werden.

>Anders wuerde es dazu fuehren dass man ihnen sagen muesste dass
>-ein woechentliches Training notwendig ist, das wuerde sie zu den
>Vereinen treiben
>-sie dringend eine Weiterbildung besuchen sollten, das wuerde sie in
>die Arme inlaendischer Tauchschulen treiben

Dann müßte man die Easy-Diver noch zusätzlich mit viel mehr dieser ätzenden
theoretischen Inhalte konfrontieren, die das Leben auch nicht gerade
leichter machen (wie war das noch mit den theoretischen Inhalten der
Tauchphysik und -medizin???, Oh Gott, bitte nicht, let me do easy diving
!!!!)

Von diesem Punkt an würde man die Kundschaft nicht durch körperlichen
Schaden sondern druch konsequente Abschreckung dezimieren...

Viele Grüße

Peter


--
Peter Rachow
Belchenstr. 60
76199 Karlsruhe
Phone: -xx49-721-886184
e-mail: peter....@metronet.de
Private Homepage: http://home.t-online.de/home/peter.rachow


Alexander E. Schmidt

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
In article <371caf89...@news.btx.dtag.de>,
andrea...@t-online.de (Andreas Huss) wrote:

>Subject: Re: Wieviele Brevets???
>From: andrea...@t-online.de (Andreas Huss)
>Reply-To: andrea...@t-online.de
>Date: Sun, 18 Apr 1999 10:21:37 GMT
>Newsgroups: de.rec.sport.tauchen


>
>On Fri, 16 Apr 1999 23:05:52 +0200, alexande...@alesch.de
>(Alexander E. Schmidt) wrote:
>
>>prinzipiell gebe ich Dir Recht. Nur Du lernst beim Radfahren, Schwimmen und
>>Laufen die Atmung richtig einzusetzen, dass es Dir hilft, Dich aerob (auch
>>beim Schorcheln oder Tauchen) vorwaerz zu bewegen.


Hallo, Andi,

>alles das wird nicht auf dem Fahrrad geschult

das Radfahren war ein schlechter Vergleich, ich haette deutlicher
herausheben muessen, dass es sich um Rennrad-Fahren muss. Aber es wird dort
eine Belastung simuliert, die gleichbleibend ist. Aber

>Schwimmen ist auch nur bedingt uebertragbar ...

ne, ne, vollkommen uebertragbar. Du versuchst mit dem Beinschlag maximale
Kraft (Sprint) - wie beim Tauchen - aufs Wasser zu bringen, das machst Du
ebenfalls in einer Stroemung mit Flossen. Das einzige, was ungewohnt ist,
ist die vergroesserte Flaeche (Muskulatur vor Schienbein), das hat man auch
relativ schnell heraussen, dafuer ist die Schlagfrequenz kleiner.


Gruesse, Alex

Andreas Huss

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
On 18 Apr 1999 11:44:17 GMT, dir...@aol.com (Dirk FFB) wrote:

>Was für eine Extra - Ausbildung machst Du denn bevor Du Dich in ein Auto setzt
>?
>Marathon-Training / Spurt Training um einen eventuell nötigen Lauf zur
>nächsten Rettungssäule unbeschadet zu überstehen ?
>Einen Kurs bei der Feuerwehr , um ein brennendes Auto löschen zu können ?
>Und ich denke Du verbringst mehr Zeit im Auto als unter Wasser.Und sprichst Du
>dann auch über Fun-Trullala Fahrausbildung ?
>
>MfG
>
>Dirk

Muss ich das noch verstehen??

Ich muss das Auto nicht erst 300m mit Flossenkraft abschleppen und
aufs Ufer wuchten ...... sonst noch Fragen??

Andreas Huss

unread,
Apr 18, 1999, 3:00:00 AM4/18/99
to
On Sat, 17 Apr 1999 15:53:08 +0200, "Thomas Hechtl"
<dar...@sbox.tu-graz.ac.at> wrote:

>Daß man aus allem eine Grundsatzdiskussion machen kann, ist eine andere
>Sache, aber das scheint mir eher eine 'Krankheit' von den PADI Gegnern ist.


Es gibt hier keine Grundsatz*diskussionen*, ;-))))).


Gruesse von Andreas (c)ż(c)

Andreas Huss

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
On Sun, 18 Apr 1999 22:04:02 +0200, alexande...@alesch.de
(Alexander E. Schmidt) wrote:

>>Schwimmen ist auch nur bedingt uebertragbar ...
>
>ne, ne, vollkommen uebertragbar. Du versuchst mit dem Beinschlag maximale
>Kraft (Sprint) - wie beim Tauchen - aufs Wasser zu bringen, das machst Du
>ebenfalls in einer Stroemung mit Flossen. Das einzige, was ungewohnt ist,
>ist die vergroesserte Flaeche (Muskulatur vor Schienbein), das hat man auch
>relativ schnell heraussen, dafuer ist die Schlagfrequenz kleiner.

Der Widerstand ist beim Schwimmen fast nicht gegeben, ergo wirst Du
die Muskelgruppen auch nicht fordern .....

Gruesse von Andreas (c)¿(c)

Carsten Warta

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
Christian Oelbermann wrote:
>
[Schwachfug geschnippt]


Freund,

kennst Du die Bedeutung von ;-)

Wenn nicht, lies die FAQ!


Carsten

mam9...@studserv.uni-leipzig.de

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to Andreas Huss
Hallo Andreas!

On Sun, 18 Apr 1999, Andreas Huss wrote:

> Einspruch, ich hab mich als junger Huepfer sicherlich nicht geschont,
> aber jede Sportart hat ihre speziellen Anforderungen, trotz
> nennenswerten Erfolgen in einer anderen Sportart bin ich beim
> Streckenschwimmen immer zusammengebrochen, ;-(((.

Tja eigentlich wollt ich Dich ja mit meinen Ursprungsartikel in Schutz
nehmen. Deshalb die Frage, ob nur "Super-Taucher" tauchen duerfen. ;-)Ich
geb ja zu, war nicht ganz ernst gemeint.

Tschuess Olrik.

mam9...@studserv.uni-leipzig.de

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
Hai!

On Fri, 16 Apr 1999, Matthias Frey wrote:

> Aber gerade die Möglichkeit regelmäßig zu trainieren ist einer der
> großen Vorteile des Vereines - und VDST baut nun mal auf Vereine.
> Es wird ja nicht nur die Kondition trainiert - es werden in den
> meisten Vereinen auch gezielt taucherische Fähigkeiten trainiert -
> beispielsweise Gerätetraining, Ruhe bewahren und alle die Dinge,
> die im richtigen Taucherleben eben extrem hilfreich sind.

Kleiner Einspruch. Trainieren kann man auch OHNE Verein. ;-)

Tschuess Olrik.


Matthias Frey

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
<mam9...@studserv.uni-leipzig.de> schrieb:

:]> Aber gerade die Möglichkeit regelmäßig zu trainieren ist einer der
:]> großen Vorteile des Vereines ....

:]Kleiner Einspruch. Trainieren kann man auch OHNE Verein. ;-)

Hai Olrik,
das ist bestimmt richtig, daß man das auch *ohne* kann.

Deswegen ist es aber trotzdem ein großer Vorteil des Vereins, daß
er diese Möglichkeit bietet... :)))) ... oder?

Liebe Grüße
Matthias


Andreas Huss

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
On Fri, 16 Apr 1999 11:00:36 +0200, <mam9...@studserv.uni-leipzig.de>
wrote:

>Hallo!
>
>> Ohne regelmäßiges Training müssen die wirklich guten Tauchgänge ausfallen...
>
>Mhh. Dann haben also nur die "Super-Taucher", sozusagen nur die
>wirklich harten Maenner, gute Tauchgaenge? ;-)
>Uebergewichtige, Raucher, "zu schwache" Jugendliche, ... duerfen dann ja
>wohl nicht tauchen. Oder doch?
>
>Tschuess Olrik.


Hi,

das ist zu pauschal und es wird ja auch niemand jemanden hindern
wollen. Aber evtl. wird man nicht als Buddy akzeptiert oder die
Realitaeten stehen im Wege.....

Beim letzten Stroemungs-Tg hatten wir sehr viel Spass, es herrschte
eine turbulente Stroemung, das Wasser kam wechselweise von allen
Seiten, oben und unten ... zeitweise wurden die Partner in
unterschiedliche Richtungen gespuelt, sie mussten rechtzeitig in die
Flossen treten oder sich aneinander festhalten ....

Andreas Huss

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to

;-))), geh mal mit PTG an die Schwimmbadkasse, ;-))).

Uwe Hercksen

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
On Mon, 19 Apr 1999 14:41:00 GMT, andrea...@t-online.de (Andreas
Huss) wrote:

>
>;-))), geh mal mit PTG an die Schwimmbadkasse, ;-))).
>

Hallo,

auch ohne PTG darf man im Schwimmbad nicht immer mit Flossen, Maske
und Schnorchel ins Wasser.

Bis dann,

Uwe
--
Uwe Hercksen
Elektronikwerkstatt
Universität Erlangen-Nürnberg
Cauerstr. 5
D91058 Erlangen

Matthias Frey

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
herc...@mew.uni-erlangen.de (Uwe Hercksen) schrieb:

:]On Mon, 19 Apr 1999 14:41:00 GMT, andrea...@t-online.de (Andreas
:]Huss) wrote:

:]>;-))), geh mal mit PTG an die Schwimmbadkasse, ;-))).

:]auch ohne PTG darf man im Schwimmbad nicht immer mit Flossen, Maske
:]und Schnorchel ins Wasser.

Hai Andreas, hai Uwe,

Olrik hat vielleicht einen Pool zuhause, oder kennt einen der einen
hat, oder macht das im See, der vielleicht vor seiner Haustür
liegt...

Man weiß ja nie.... :)

Liebe Grüße
Matthias


Andreas Huss

unread,
Apr 19, 1999, 3:00:00 AM4/19/99
to
On Mon, 19 Apr 1999 15:24:30 GMT, Matt...@t-online.de (Matthias
Frey) wrote:

>:]auch ohne PTG darf man im Schwimmbad nicht immer mit Flossen, Maske
>:]und Schnorchel ins Wasser.
>
>Hai Andreas, hai Uwe,
>
>Olrik hat vielleicht einen Pool zuhause, oder kennt einen der einen
>hat, oder macht das im See, der vielleicht vor seiner Haustür
>liegt...
>
>Man weiß ja nie.... :)

;-), er kann das ja mal erlaeutern.

Dirk FFB

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to
>Da wuerde mich der Praxistest interessieren, 1500m Schnorcheln im
>durchschnittlichen Tempo, nach 10min Pause 50m Streckentauchen

Wer oder was hat denn diesen "Praxistest" als einen solchen definiert ?

MfG

Dirk

Dirk FFB

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to
>ch bin seit langer Zeit fuer eine Kennzeichnungspflicht von Tauchern
>damit man sich Tauchpartner aussuchen kann. Die einen gehen angemessen
>mit der Materie um, die anderen stehen irgendwo rum und eroertern
>unwissend die Frage *wozu brauch ich das* und wenns dann scheppert

Wonach kennzeichnen ? Nach Art + Anzahl der Brevets oder Sterne ?Oder nach
Deiner subjektiven Kennzeichnung ?

MfG

Dirk

mam9...@studserv.uni-leipzig.de

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to
Hallo alle!

On Mon, 19 Apr 1999, Matthias Frey wrote:

> herc...@mew.uni-erlangen.de (Uwe Hercksen) schrieb:
>
> :]On Mon, 19 Apr 1999 14:41:00 GMT, andrea...@t-online.de (Andreas
> :]Huss) wrote:
>
> :]>;-))), geh mal mit PTG an die Schwimmbadkasse, ;-))).
>

> :]auch ohne PTG darf man im Schwimmbad nicht immer mit Flossen, Maske
> :]und Schnorchel ins Wasser.
>
> Hai Andreas, hai Uwe,
>
> Olrik hat vielleicht einen Pool zuhause, oder kennt einen der einen
> hat, oder macht das im See, der vielleicht vor seiner Haustür
> liegt...

1. Flosse und Maske geht bei dem Schwimmbad wo ich hingehe.
2. Bei meinen CLUB (nicht Verein) kann ich mit PTG trainieren. (Ich geb's
ja zu, dass ist dann Wortklauberei.)
3. Ja ich hab einen See vor der Haustuer. Mit Fahrad und Haenger ca. 20
Minuten Fahrzeit. Mit Auto natuerlich kuerzer, aber kein zusaetzlicher
Trainingseffekt. Und der See ist relativ "einfach" also fuers "Training"
geeignet.
Deshalb am Anfang mein KLEINER Einspruch.(Trainieren ohne Verein)

Tschuess Olrik.


Andreas Huss

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to

Meine Guete, kaum wird mal ein durchschnittliches Training
beschrieben, schon bricht jemand in Traenen aus.

Nur zur Info:
1000m ohne ABC schwimmt ein Bundespräsident fuer das Sportabzeichen um
auf diese Weise die Oeffentlichkeit zu beeindrucken.

Dirk FFB

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to
>Meine Guete, kaum wird mal ein durchschnittliches Training
>beschrieben, schon bricht jemand in Traenen aus.

Hallo Andreas ,
das Niveau Deiner Antworten ruscht leider zur Zeit tatsächlich ziemlich ab.Auf
eine normale Frage erwarte ich ( als Taucher ohne "Vereins Dummerle Suchen
Trainingsweltmeister "- Erfahrung ) eine halbwegs normale Antwort.Sonst bleiben
es für mich Halbwahrheiten , und über die Verbreitung dieser hast Du Dich
höchstpersönlich aufgeregt. ( 2 x Unwissenheit = Tatsache ).
Also beschwer Dich nicht über "Kindisch werden" , wenn Du selbst auf diesem
Niveau liegst.

MfG

Dirk

Andreas Huss

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to
On Tue, 20 Apr 1999 10:28:37 +0200, <mam9...@studserv.uni-leipzig.de>
wrote:

>1. Flosse und Maske geht bei dem Schwimmbad wo ich hingehe.


Hi,

das ist hier in HH zum Teil auch erlaubt, leider ist der Schnorchel
verboten ... damit sollen schon Kinder nass ertrunken sein weil sie
unter Wasser aus dem Schnorchel weiteratmen wollten.

Ralf K. Buschner

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to

Christian Oelbermann wrote in <3716...@news.uni-koblenz.de>:

> mir weg und in einem Tauchrevier, in dem man in Sekunden ewig weit
> auseinander-
> getrieben wird gehe ich halt nicht tauchen.


Na, zum Glueck. :-)
Anderenfalls koennte es passieren, dass du am Wrack der Le Grec oder der
Donator ein ziemlich langes Gesicht machst, wenn du beim Umrunden des
Wracks auf einmal kraeftig Gegenwind hast. Und auf 40+x m ist das dann
schon sehr fatal, wenn man sich dann eingestehen muss, dass ein
regelmaessiges Training wohl doch nicht geschadet haette.
Vielleicht sollte man dann (als Kachelzaehler) Aufnahmeantraege fuer den
oertl. VDST-Verein und einen Kuli zum unterschreiben fuer die Easy-Diver
dabeihaben...

Ich moechte da unten jedenfalls niemanden an meiner Seite haben, der
schwaechelt, das waere mir echt zu gefaehrlich. Oder man ueberlaesst den
schlaffen Buddy dem Darwinismus...aber sowas woll'n wir gar nicht erst
denken, gell...

cu, Ralf

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
On 20 Apr 1999 09:08:28 GMT, dir...@aol.com (Dirk FFB) wrote:

>Hallo Andreas ,
>das Niveau Deiner Antworten ruscht leider zur Zeit tatsächlich ziemlich ab.Auf
>eine normale Frage erwarte ich ( als Taucher ohne "Vereins Dummerle Suchen
>Trainingsweltmeister "- Erfahrung ) eine halbwegs normale Antwort.Sonst bleiben
>es für mich Halbwahrheiten , und über die Verbreitung dieser hast Du Dich
>höchstpersönlich aufgeregt. ( 2 x Unwissenheit = Tatsache ).
>Also beschwer Dich nicht über "Kindisch werden" , wenn Du selbst auf diesem
>Niveau liegst.
>
>MfG
>
>Dirk


Hi,

jeder muss selbst entscheiden was er aus den Beitraegen herausliest
....

Um das Themal mal zu versachlichen .....

Bei allen moeglichen Scheinchen (DLRG, Sportabzeichen, etc.) werden
irgendwo die 1000m ohne jede Ausruestung gefordert ... diese Strecke
schaffen auch Uebergewichtige und Raucher, etc., in ca. 22min,
natuerlich mit rotem Kopf und einem boesen Erwachen am naechsten
Morgen, aber sie kommen in der Zeit an ....

Ergo sind 1500 m in einem 45min-Training nicht zu hoch gegriffen, nach
10min Pause kann man meist locker die 50m Streckentauchen ...

Wer ein bischen Erfahrung vorweisen kann wird nachvollziehen koennen
dass die 50m nach einem vorangegangenen Training von 1000-1500 m eher
leichter fallen weil sich nach einer Pause eine Ueberkompensation
aufbaut ... das alles geht aber zu weit in die Trainingsphilolologie
......

Gibt es hier eine Fraktion, der das alles nicht bekannt ist und
deshalb so energisch nachfragt .. ?

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to


Wie waere es mit deren subjektiver Meinung ..... je ein X fuer

-10m Abstand zum Partner halte ich fuer ausreichend
-ich will nicht in der Halle hin und herschwimmen
-ich habe noch nie eine Bergungsaktion geuebt
-alle !!!5 min!!!! mal zum Partner schauen dient dessen Sicherheit

Endlose Fortsetzung nach eigenem Gusto, wichtig ist am Ende eh nur die
Anzahl der Xe.

Olaf Knode

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Hallo Andreas,

nur eine provokative Frage:

Wozu sollen einem denn in Realität die 50 m Streckentauchen mit
vorausgehender Hyperventilation und angehaltenem Atem denn in Realität
nutzen, außer das man damit prahlen kann???

mfg Olaf

--
Wer was taugt der taucht alle die nichts taugen tauchen nicht !
;-}}} Noch einen schönen Tiefenrausch und schüssss ;-]]]
kn...@med.uni-duesseldorf.de

Stefan Franz

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Hallo Olaf,
(damit provozierst du auch andere - z.B. mich((-;)

Olaf Knode schrieb:

> Wozu sollen einem denn in Realität die 50 m Streckentauchen mit
> vorausgehender Hyperventilation und angehaltenem Atem denn in Realität
> nutzen, außer das man damit prahlen kann???

1. Wieso *vorausgehende Hyperventilation*? Das sollte (nach einigem
Training) auch ohne gehen, was eh gesuender ist (Vermeidung von
*Schwimmbad-Blackout*).

2. Gerade beim Geraetetauchen in *aufgeloester Formation*, d.h. den
ueblichen grosszuegigen Abstaenden der TP bei guter Sicht macht ein
Wissen um das eigene Apnoe-Vermoegen sehr wohl Sinn:
Ohne dieses Wissen (und Koennen) fuehrt naemlich der Weg u.U. nach
oben und nicht zum TP (der sich leider gerade eine Muraene o.ae.
anschaut oder weitertaucht und von deinem Problem noch nichts bemerkt
hat).
Da man eine OOA-Situation (keine Luft mehr) i.d.R. im ausgeatmeten
Zustand bemerkt, ist ein zusaetzliches Training im Streckentauchen in
ausgeatmetem Zustand zu empfehlen.


Viele Gruesse

Stefan

Olaf Knode

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Hallo Stefan,

OK könnte man gelten lassen, aber:

Wenn es mehr als 10-15 m sind ist es kein Buddy Tauchen sondern
Solotauchen (find ich eh besser)

und wenn ich solotauche habe ich keine ohne Luft Situation auf Basis
von Ausrüstungs oder sonstigem Versagen.

mfg Olaf

Astrid Schleicher

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Olaf Knode schrieb:

>Wozu sollen einem denn in Realität die 50 m Streckentauchen mit
>vorausgehender Hyperventilation und angehaltenem Atem denn in Realität
>nutzen, außer das man damit prahlen kann???

Hi Olaf,

irgendwann einmal eine besondere Weite erzielt zu haben, nutzt in der
Praxis sicher wenig. Aber der Weg dahin ist das Ziel.

Streckentauchen regelmäßig zu üben und es einfach gewohnt zu sein,
wenn der große Lufthunger kommt, ihn wegzudrücken und noch ein bischen
rauszuschinden, das kann IHMO im Ernstfall schon ganz hilfreich sein.
Evtl. ist man dann in einer OOA-Situation einfach souveräner, als wenn
man unter Wasser ausschließlich gewohnt ist, dauernd Luft wegnuckeln
zu können.

Liebe Grüße
Astrid
--
Speziell für Ankauf und Verkauf wurde die Unter-Hierarchie
"de.markt.*" eingerichtet, um entsprechende Artikel aus allen
anderen Gruppen fernzuhalten. Bitte respektieren Sie das!
(aus: Netiquette für "de.*")

Olaf Knode

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Hallo Astrid,

ich nuckle nicht (jedenfalls nicht an Luft) ;-)))

wenn ich aber großen ....Hunger habe will ich atmen.

wenn ich dann nicht atmen kann habe ich schon vorher etwas falsch
gemacht. Manche Fehler macht man halt nur einmal. :-[

Find ich aber OK

Wichtiger als die Apnoe Fähigkeit ist IMHO aber das lernen des
effektiven Atmens

viele Grüße Olaf

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
On Wed, 21 Apr 1999 13:46:16 +0200, "Olaf Knode"
<kn...@med.uni-duesseldorf.de> wrote:


>und wenn ich solotauche habe ich keine ohne Luft Situation auf Basis
>von Ausrüstungs oder sonstigem Versagen.
>
>mfg Olaf


Hi,

das schliesst sich alles gegenseitig aus ... wie kommt man auf sowas?

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
On Wed, 21 Apr 1999 11:02:02 GMT, Schleicher-...@t-online.de
(Astrid Schleicher) wrote:

Hi,

>irgendwann einmal eine besondere Weite erzielt zu haben, nutzt in der
>Praxis sicher wenig. Aber der Weg dahin ist das Ziel.

alle Erkenntnisse aus dem Training sind lueckenlos uebertragbar ...
oekonomischer Krafteinsatz, Entspannung, Technik, Belastung.

Sollte man die Faehigkeiten mal in der Realitaet einsetzen muessen ist
die Aufregung um ein Vielfaches groesser, da hilft jeder m Erfahrung
....

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
On Wed, 21 Apr 1999 13:30:26 +0200, Stefan Franz <st...@gmx.net> wrote:

Hi,

>> Wozu sollen einem denn in Realität die 50 m Streckentauchen mit
>> vorausgehender Hyperventilation und angehaltenem Atem denn in Realität
>> nutzen, außer das man damit prahlen kann???
>

>1. Wieso *vorausgehende Hyperventilation*? Das sollte (nach einigem
>Training) auch ohne gehen, was eh gesuender ist (Vermeidung von
>*Schwimmbad-Blackout*).

Diese wueste Hyperventilation bringt eher Konfusion, vermindert die
innere Ruhe, wichtiger ist Entspannung, Technik,
Stroemungsguenstigkeit.

>2. Gerade beim Geraetetauchen in *aufgeloester Formation*, d.h. den
>ueblichen grosszuegigen Abstaenden der TP bei guter Sicht macht ein
>Wissen um das eigene Apnoe-Vermoegen sehr wohl Sinn:
>Ohne dieses Wissen (und Koennen) fuehrt naemlich der Weg u.U. nach
>oben und nicht zum TP (der sich leider gerade eine Muraene o.ae.
>anschaut oder weitertaucht und von deinem Problem noch nichts bemerkt
>hat).

Was ist angenehmer, ein gutes Buddysystem in angemessenem Abstand von
2m mit guter Apnoeerfahrung oder dieses Rudeltauchen in Abstaenden um
die 10m, seltenem Blick zum Parnter, keiner Apnoeerfahrung?

Um die Verhaeltnisse zu verdeutlichen ... 12-14jaehige schaffen ohne
besonderes Training ca. 40m, 16jaehrige locker 50m ....

Irgendwann senkt sich die Kurve und regelmaessiges Training wird
notwendig ...

Olaf Knode

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Hi,
was schließt sich aus, oder fehlt hier was???

mfg Olaf


>Hi,
>
>das schliesst sich alles gegenseitig aus ... wie kommt man auf sowas?
>
>

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
On Wed, 21 Apr 1999 14:17:24 +0200, "Olaf Knode"
<kn...@med.uni-duesseldorf.de> wrote:


>wenn ich dann nicht atmen kann habe ich schon vorher etwas falsch
>gemacht. Manche Fehler macht man halt nur einmal. :-[
>
>Find ich aber OK
>
>Wichtiger als die Apnoe Fähigkeit ist IMHO aber das lernen des
>effektiven Atmens
>
>viele Grüße Olaf


Machen wir mal so weiter ... warum effektiv atmen ... ich nehm halt
mehr Luft mit ... so kannst Du das *wofuer brauch ich das* endlos
fortfuerhren und irgendwann sagst auch Du -- jetzt ist schluss ...


Gruesse von Andreas (c)¿(c)

Andreas Huss

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
On Wed, 21 Apr 1999 14:57:15 +0200, "Olaf Knode"
<kn...@med.uni-duesseldorf.de> wrote:

>Hi,
>was schließt sich aus, oder fehlt hier was???
>
>mfg Olaf

Du meinst also dass Du aufgrund Solotauchens keine OOA-Situation
erleben wirst .. ... hmpf ... das bedarf einer naeheren Erklaerung.

Matthias Frey

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
"Olaf Knode" <kn...@med.uni-duesseldorf.de> schrieb:

Hai Olaf,

in Deinem Ursprungsposting schreibst Du "trollig" provokativ : :))

:]Wozu sollen einem denn in Realität die 50 m Streckentauchen mit


:]vorausgehender Hyperventilation und angehaltenem Atem denn in Realität
:]nutzen, außer das man damit prahlen kann???

Dazu möchte ich sagen: Wenn Du vorher hyperventilierst nutzt es
tatsächlich weniger als wenn Du es "normal" machst. Aber prahlen
kannst Du damit auf keinen Fall. Da müßtest Du schon noch etliche
Meter drauflegen, damit Dir die Bewunderung "anwesender Damen"
zuteil wird. Denn die 50m schafft jeder halbwegs regelmäßig
trainierte Taucher... :)))

Auf Astrids Posting entgegnest Du:

:]wenn ich aber großen ....Hunger habe will ich atmen.

Logisch. Du trainierst ja auch nicht Dich zu kontrollieren....
.:)) Das Atmen wollen ist eine Kopf-Sache.. wenn Du nichts dafür
tust, Deinen Kopf entsprechend zu konditionieren (beispielsweise
durch Apnoe -Streckentauchen, -Tieftauchen, -Langtauchen oder auch
durch UW-KHockey oder -Rugby) dann tut sich Dein Kopf schwer, die
Ruhe zu bewahren.... :))))

:]wenn ich dann nicht atmen kann habe ich schon vorher etwas falsch


:]gemacht. Manche Fehler macht man halt nur einmal. :-[
:]Find ich aber OK

Richtig, Du hast vorher etwas falsch gemacht. Aber Du hast nicht
nur einen Fehler gemacht sondern mindestens zwei: Du hast nämlich
auch keine Konditionierung für OOA Situationen. Wie kann denn eine
solche Situation aussehen? Okay, beide Automaten versagen und Du
bist solo... dann stellt sich die Frage:

1) bist Du wirklich solo? Wenn Du auf einer Basis bist (oder auf
dem Tauchboot) dann ist doch meistens jemand irgendwo in der Nähe -
auch wenn es nicht *Dein* Buddy ist. Ich tauche meistens solo,
treffe aber trotzdem oft jede Menge Leute unter Wasser... man
taucht ja bekanntlich meistens bootsweise am gleichen Platz.... :)

2) Du bist also wirklich alleine und OOA. Du hast jetzt mehrere
Möglichkeiten:
- Wenn die Flasche leer sein sollte (wobei dann mit Sicherheit noch
mehr schiefgelaufen ist) kannst Du aufsteigen und verbleibst so
lange es irgendwie nur geht auf 3-5m - auch wenn es nur 1/2 Minute
ist. Ich weiß, das ist sauschwer (in dieser Situation) - aber ohne
das Vertrauen in sich, daß man die Luft 1-2min halten kann ist es
unmöglich. Jede Sekunde, die man bleiben kann, bringt den Rollstuhl
etwas auf Distanz ( Ich kenne einen solchen Fall aus nächster
Umgebung)
- Wenn die Flasche nicht leer ist, könnte es beispielweise sein,
daß der eine Automat dicht ist, Du den anderen aber nicht findest,
weil er sich irgendwohin verkrochen hat. Wenn jetzt jemand seinen
"Hunger" besänftigen kann, dann findet er das Teil - zur Not legt
er die Flasche ab... :))
- Was auch sein könnte ist, daß das Ventil zugegangen ist. Dann ist
es bestimmt erst mal hilfreich, sich die Zeit nehmen zu können um
nach hinten zu greifen (oder die Flasche abzulegen).

In jedem Fall hilft es außerordentlich Luft halten zu können *und*
solche Situationen *vorher* trainiert zu haben. :))

:]Wichtiger als die Apnoe Fähigkeit ist IMHO aber das lernen des
:]effektiven Atmens

Hmm. Wie willst Du denn effektiv atmen, wenn Du deinen "Lufthunger"
nicht auf die Reihe bekommst? :))

Abschließend möchte ich noch anmerken, -es mag jemandem mal von
Nutzen sein- daß, wie jeder weiß - in größeren Tiefen das
Sauerstoffangebot natürlich deutlich höher ist. Jemand der weiß,
daß er die Luft eine Minute oder länger halten kann, braucht nicht
in Panik zu verfallen. Das erhöhte Sauerstoffangebot garantiert,
daß er locker die Distanz schafft - wenn - ja wenn er in der Lage
ist die Ruhe zu bewahren...

Liebe Grüße
Matthias

Martin Lehmann

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to mf...@dialup.nacamar.de
Matthias Frey wrote:

> 1) bist Du wirklich solo? Wenn Du auf einer Basis bist (oder auf
> dem Tauchboot) dann ist doch meistens jemand irgendwo in der Nähe -
> auch wenn es nicht *Dein* Buddy ist. Ich tauche meistens solo,
> treffe aber trotzdem oft jede Menge Leute unter Wasser... man
> taucht ja bekanntlich meistens bootsweise am gleichen Platz.... :)

Ein paar Fragen Dazu:

- Wie machst du Dich unter Wasser bemerkbar wenn Du Solo tauchst ?
- Glaubst Du wirklich Du Könntest bei einem echten Notfall die Luft für
1-2 min anhalten (was ist mit der damit verbundenen Panik etc) ?
- Außerdem meinst Du nicht wenn dein Automat dicht ist hast Du
vorher bei der Wartung Deiner Ausrüstung ein paar sehr massive
Fehler gemacht?

Ich habe dazu nur eines zusagen : Tauche nie allein, es könnt Dein letzter
Tauch-
gang sein.

In diesem Sinne

Mfg Martin


Matthias Frey

unread,
Apr 21, 1999, 3:00:00 AM4/21/99
to
Martin Lehmann <lehm...@sp.zrz.tu-berlin.de> schrieb:

:]Ein paar Fragen Dazu:


:]- Wie machst du Dich unter Wasser bemerkbar wenn Du Solo tauchst ?
:]- Glaubst Du wirklich Du Könntest bei einem echten Notfall die Luft für
:] 1-2 min anhalten (was ist mit der damit verbundenen Panik etc) ?

Hai Martin,
ich möchte Dich vorneweg bitten, meinen, von Dir aufgegriffenen
Beitrag im Zusammenhang mit dem Diskussionsfaden zu sehen. Es stand
hier ursprünglich zur Diskussion, für was es den gut sei, wenn man
Apnoe oder "Luft anhalten" trainiert (50m Streckentauchen).

Zu Deinen Fragen:

Meine Erfahrung ist tatsächlich die, daß oft Taucher in der Nähe
sind - auch wenn man im Prinzip solo taucht. Das liegt eben daran,
daß halt eben doch mehr oder weniger alle die gleiche oder eine
ähnliche Route unter Wasser nehmen. Spätestens auf der Dekostufe
sind meistens alle wieder friedlich vereint - das ist auf jeden
fall bei den Leuten so, mit denen ich üblicherweise unterwegs bin.

Natürlich macht man manche TGs auch total alleine - dann ist
tatsächlich niemand in der Nähe...

Ich bin der Meinung, daß ich durchaus in der Lage wäre unter
Wasser und in Luftnot eine recht ansehnliche Distanz zu überbrücken
(möglicherweise neige ich zur Selbstüberschätzung). Ich würde mal
sagen: Wenn eine OOA Situation auftritt und ein Taucher ist in
Sichtweite - dann komme ich da auch hin. Ich würde das in jedem
Fall zuerst mal versuchen. Dabei würde mir helfen, daß der andere
wahrscheinlich über mir ist. :)))

Das ist aber kein Patentrezept. Es hängt ja auch davon ab, wie Du
tauchst. Wenn Du beispielsweise in 30m Tiefe innerhalb der
Nullzeit bist, kannst Du aufsteigen. Gerade hier hilft aber auch
ein gutes Apnoe-Training weiter - weil es Dich ruhig macht, und
hilft das entsprechend langsam zu tun... - denn schnell auch
innerhalb der Nullzeit ist nicht unbedingt gesund.... :))

Was meine Art zu Tauchen anbelangt, ist es aber in den meisten
Fällen so, daß genügend Dekozeit aufgelaufen ist, die ein
Auftauchen verbietet. Auftauchen ist dann "simply not an option"!

Wenn wirklich alle meine Vorkehrungen nicht greifen - beide erste
Stufen an den getrennt absperrbaren Ventilen sind gleichzeitig im
Eimer - dann würde ich tatsächlich zuerst versuchen, einen sich in
Sichtweite befindlichen Taucher zu erreichen - es sei denn es ist
mir klar, daß es sich um ein behebbares Problem handelt. Ob ich die
Strecke schaffen würde weiß ich nicht - aber ich habe mich darauf
trainiert, genau das zu versuchen.

Zu Panik neige ich übrigens nicht - oder nur wenig, ganz einfach
deshalb, weil ich weiß, daß ich die Luft relativ lange anhalten
kann! Wenn es sein muß, reicht das beim Training auch weiter als
50m... :))

Diese Konditionierung möchte ich noch etwas erläutern: Ich behaupte
nicht, daß es die allein selligmachende Variante ist, aber ich
persönlich habe mich damit intensiv auseinandergesetzt und *für
mich* beschlossen, daß ich genau drei Dinge beachten muß, um so zu
tauchen, wie ich das eben gerne tue:

- das Testament beim Notar hinterlegen, damit ich sicher weiß das
alles geregelt ist,
- nur mit top-gewarteter, redundanter Ausrüstung und genügend
Luftvorrat (18l oder 20l-Flasche) zu tauchen
- in mein Tauchverhalten meine tatsächliche Fitness und meine
momentane seelische Stabilität einzubeziehen und den "Bogen nicht
zu überspannen".

Als Konsquenz aller dieser Dinge, habe ich vor etlichen Jahren auch
beschlossen, die Notflasche aus dem Jacket zu nehmen, damit ich von
vornherein in Notsituationen keinen Gedanken daran verschwende,
mich gegebenenfalls mit dieser Luft an die Oberfläche zu
schießen.... :))).

Wenn ich nun tatsächlich in eine extreme OOA Situation geraten
sollte, dann muß ich eben sehen was zu tun ist...
Körperliche Fitness und guten Trainingszustand halte ich in diesem
Zusammenhang für wichtig (wenngleich ich feststellen muß, daß meine
Fitness mit zunehmendem Alter deutlich nachläßt. Tröstlich ist
allerdings, daß nicht nur die Fitness nachläßt....)

:]- Außerdem meinst Du nicht wenn dein Automat dicht ist hast Du


:] vorher bei der Wartung Deiner Ausrüstung ein paar sehr massive
:] Fehler gemacht?

Das hängt vom Automat ab. Der kann zwar wegen mangelnder Wartung
mal fehlfunktionieren... oder auch beide LAs wegen Vereisens (aber
dann bläßt ja noch einiges). Ich habe aber einen -inzwischen
ausgemusterten - LA der mir einfach mal dicht gemacht hat (war ein
Spiro Pro - schon ein Weilchen her) - trotz regelmäßiger Wartung.
Ich bringe meine LAs übrigens jedes Jahr zur Wartung, was nicht
ganz billig ist... :)

:]Ich habe dazu nur eines zusagen : Tauche nie allein, es könnt Dein letzter
:]Tauchgang sein.

Diese Aussage bezüglich Solo vs. Non-Solo wurde hier kürzlich in
der NG diskutiert (ich habe mich an der Diskussion nicht
beteiligt). Es gab aber etwa so viele Für- wie Wider- Beiträge. Ich
persönlich tauche solo - manchmal auch mit anderen Solos zu zweit
oder zu dritt.

Das ist zwangsläufig, oder möchtest Du mich auf meinen
80m-Tauchgängen begleiten? :))

Liebe Grüße
Matthias

Olaf Knode

unread,
Apr 22, 1999, 3:00:00 AM4/22/99
to
Hallo Andreas,

wie ja angekündigt war die Frage bewußt provokativ.

Die 50m Streckentauchen habe ich allerdings für "ohne Flossen"
angesehen, und dann denke ich daß sie nicht so problemlos zu schaffen
sind.

Zur Aussage Solo ohne out of air situation

Wenn ich solo sage meine ich wirklich solo. Und wenn so getaucht wird,
kann durch entsprechende Ausrüstung sichergestellt werden, daß mit
sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine OOA Situation eintritt. Z.B.
Separater Umschaltblock (Erst Schalten, dann normal weiteratmen und in
aller Ruhe das z.b. abblasende Teil zudrehen.) oder aber abwechseln
die ersten Stufen von beiden getrennten Flaschen abatmen. oder
3.Flasche über Rückschlagventil am Umschaltblock.

Dieses sollen jedoch alles nur Beispiele dafür sein, daß bei einer
entsprechenden Ausrüstung und Wartung der Geräte eine OOA Situation
mit5 einer Wahrscheinl. eintritt die weitaus geringer ist als das
"Gesundheitsrisiko" bei der "Anreise zum Tauchplatz".

Bezüglich Training des Lufthungers. Der Luftbedarf wird über zwei
Rezeptorensysteme im Körper gesteuert. Zum einen über C02 Sensoren.
(Wenn Spiegel zu hoch dann Impuls zum Atmen) zum anderen über
periphere o2 Rezeptoren. Diesen Impuls zu unterdrücken ist nicht
möglich.

Generell stimme ich aber zu daß ein entsprechendes Training
(meinetwegen auch in der Halle und mit Vereinsaufkleber ;-))) ) besser
aber durch regelmäßiges Tauchen zu befürworten ist.

Andreas Huss

unread,
Apr 22, 1999, 3:00:00 AM4/22/99
to
On Thu, 22 Apr 1999 12:08:52 +0200, "Olaf Knode"
<kn...@med.uni-duesseldorf.de> wrote:

Hi,

>wie ja angekündigt war die Frage bewußt provokativ.

klar, so laeuft es hier ja nur, ;-))).

>Zur Aussage Solo ohne out of air situation

Klar, man kann in DE eine Menge unternehmen, ich suche noch einen
Sponsor, der mir das ganze Zeug ans Rote Meer schifft, ;-)))), gerade
dort wo die Partnerwahl mehr zufaellig erfolgt und die Rettungskette
sehr lang ist hat man nix dabei ... ;-(((.

Hinzu kommt noch dass auch Schnorchelausfluege sehr interessant sind.

Ich erinnere mich noch dass ich vor ein paar Jahren irgendwo ungeuebt
herumschnorchelte, dann kam ein kleine Gruppe trainierter Taucher und
pfiff uns nur so um die Ohren ... in wenigen Minuten hatten sie die
gesamte Bucht bis in ca. 15m begutachtet.

Martin Lehmann

unread,
Apr 22, 1999, 3:00:00 AM4/22/99
to
hi Matthias


> - das Testament beim Notar hinterlegen, damit ich sicher weiß das
> alles geregelt ist,
> - nur mit top-gewarteter, redundanter Ausrüstung und genügend
> Luftvorrat (18l oder 20l-Flasche) zu tauchen
> - in mein Tauchverhalten meine tatsächliche Fitness und meine
> momentane seelische Stabilität einzubeziehen und den "Bogen nicht
> zu überspannen".
>

das sind zwar ganz gute Tips aber ich bin trotzdem der Meinung das alleine
tauchen nicht ok ist.
Ausserdem wenn man einen oder mehrere Tauchpartner hat macht das ganze doch
viel
mehr Spass, oder?


>
> Ich persönlich tauche solo - manchmal auch mit anderen Solos zu zweitoder zu
> dritt.

> Das ist zwangsläufig, oder möchtest Du mich auf meinen
> 80m-Tauchgängen begleiten? :))

Ich fass das mal als Witz auf, denn das einzige was ich noch weniger leiden
kann
als Solo- Tauchen sind solche Supertief Abstiege.

Also nochmal, tu was Du nicht lassen kannst aber ich find es besser wenn man
einen
Tauchpartner dabei der einem im Notfall helfen kann. Dann umgeht man nämlich
auf einfachste Art und Weise dem Problem des Luftanhaltens und mehr oder
weniger
komplizierten Aufstiegen. Denn wie groß ist die Chance das bei beiden Tauchern
beide Automaten (an seperaten Abgängen) Probleme verursachen. Und als
allerletzte
Chance ist auch noch die Wechselatmung da (sollte eigentlich regelmäßig geübt
werden).
Und genau dort hilft Dir dann auch dein Training mit dem 50m ST wieder, denn
dabei braucht
man sehr viel Ruhe und Gelassenheit.

Also weiterhin viel Glück und gute Tauchgründe wünscht

Martin Lehmann


Matthias Frey

unread,
Apr 22, 1999, 3:00:00 AM4/22/99
to
Martin Lehmann <lehm...@sp.zrz.tu-berlin.de> schrieb:

:]das sind zwar ganz gute Tips aber ich bin trotzdem der Meinung das alleine


:]tauchen nicht ok ist.
:]Ausserdem wenn man einen oder mehrere Tauchpartner hat macht das ganze doch
:]viel
:]mehr Spass, oder?

Hai Martin,
woher nimmst Du denn das Wissen was mir Spaß macht - und wieso ist
alleine tauchen nicht ok?

Ich kann Dir nur sagen: Mir macht alleine tauchen tierischen Spaß!
Es ist für mich in Verbindung mit der Tiefe eine der schönsten
Dinge die es gibt! Tauchen mit anderen ist für mich langweilig - es
sei denn er/sie ist so ähnlich geartet wie ich - dann wird
gemeinsam solo getaucht und man trifft sich hin und wieder...

Es ist nicht mein Fehler, wenn man Dir während der Ausbildung
erzählt hat, das würde man so nicht tun...

:]Ich fass das mal als Witz auf, denn das einzige was ich noch weniger leiden


:]kann
:]als Solo- Tauchen sind solche Supertief Abstiege.

Nein, das ist kein Witz, sondern eine Eigenheit von mir - auf der
ich beharre und zu der ich auch ganz einfach das Recht habe (Mir
macht Flachtauchen keinen Spaß).

Du magst das nicht leiden mögen - aber ich tu's trotzdem. Sehr
gerne und alleine - und manchmal auch alleine in Gesellschaft mit
anderen, Gleichgesinnten... wo ist das Problem?

:]Also nochmal, tu was Du nicht lassen kannst aber ich find es besser wenn man


:]einen
:]Tauchpartner dabei der einem im Notfall helfen kann.

Das sei Dir überlassen. Natürlich magst Du andere Vorlieben haben.
Wir würden möglicherweise auch nicht den gleichen Menschen als
attraktiv bezeichnen - du vielleicht den/die eine(n) - ich
vielleicht den/die andere(n)...

Zum Notfall... im Notfall kann nur ich mir selbst helfen.... und
das ist auch gut so - dann weiß ich wenigsens was ich zu erwarten
habe...

[einiges gesnippt]

:]Also weiterhin viel Glück und gute Tauchgründe wünscht
:]Martin Lehmann

Das wünsche ich Dir wirklich auch...

Liebe Grüße
Matthias


Frank Kargl

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to mf...@dialup.nacamar.de
Moin ...

Matthias Frey wrote:
> woher nimmst Du denn das Wissen was mir Spaß macht - und wieso ist
> alleine tauchen nicht ok?
>
> Ich kann Dir nur sagen: Mir macht alleine tauchen tierischen Spaß!
> Es ist für mich in Verbindung mit der Tiefe eine der schönsten
> Dinge die es gibt! Tauchen mit anderen ist für mich langweilig - es
> sei denn er/sie ist so ähnlich geartet wie ich - dann wird
> gemeinsam solo getaucht und man trifft sich hin und wieder...
>
> Es ist nicht mein Fehler, wenn man Dir während der Ausbildung
> erzählt hat, das würde man so nicht tun...
>
> :]Ich fass das mal als Witz auf, denn das einzige was ich noch weniger leiden
> :]kann
> :]als Solo- Tauchen sind solche Supertief Abstiege.
>
> Nein, das ist kein Witz, sondern eine Eigenheit von mir - auf der
> ich beharre und zu der ich auch ganz einfach das Recht habe (Mir
> macht Flachtauchen keinen Spaß).

Ich will dir weder das alleine Tauchen noch das Tieftauchen in
irgendeiner Form mießmachen. Du darfst gerne den Versuch machen, als
erster Solo den Globus zu umtauchen und im Marianengraben war AFAIK auch
noch kein Taucher ;-)

Allerdings ist es IMHO ein Problem der Darstellung. Die Tiefenlimits und
das Buddy-Prinzip werden von Verbänden sicher zu recht gepredigt und du
wirst mir zustimmen, daß speziell im Anfängerbereich eine strikte
Einhaltung dieser Prinzipien sinnvoll ist, weil ein Anfänger die
besonderen Probleme und Gefahren kaum einschätzen kann.

Jetzt kommst du daher und erzählst: "Alleine Tauchen macht tierisch
Spaß" und "Flachtauchen macht mir keinen Spaß". Was glaubst du, wieviele
Anfänger (insbes. die, die sich für ganz besonders cool halten) das
jetzt lesen und sich denken: Mann, vielleicht ist die ganze Rumhängerei
auf 20m ja wirklich Käse. Das probier ich jetzt auch aus. Und natürlich
allein, weil mit Buddy ist eh langweilig.

Um es an einem krasseren Beispiel zu verdeutlichen: Ein Redakteur einer
Tauchzeitschrift darf privat gerne tauchen so alleine und tief er will.
Nur wenn er das dann in seiner Zeitschrift schreibt ("Mir macht das so
viel mehr Spaß"), dann hört der Spaß eben auf. Wenn motiviert von diesem
Artikel irgendjemand absäuft, würd ich selbst eine Anzeige gegen diesen
Redakteur nicht ausschließen wollen.

Um wieder auf News zurückzukommen: Jede Äußerung, die man hier tut, wird
von einer Vielzahl von Leuten gelesen. Deshalb sollte man sich schon
überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, allgemein anerkannte sinnvolle
Grundsätze unterschwellig in Frage zu stellen, wie du es gemacht hast:

> Es ist nicht mein Fehler, wenn man Dir während der Ausbildung
> erzählt hat, das würde man so nicht tun...

News dient der Kommunikation, nicht der Selbstdarstellung!

Ciao ... Frank

--
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Frank Kargl Distributed Systems,University of Ulm,Germany
Mail:frank...@informatik.uni-ulm.de http://www.uni-ulm.de/~fkargl/
-----------------------------------------------------------------------
Use the SOURCE, Luke ! I feel a great disturbance in the SOURCE.
But beware of the Microsoft side of the SOURCE !

Heinz Luebke

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
Frank Kargl schrieb:

> Ich will dir weder das alleine Tauchen noch das Tieftauchen in
> irgendeiner Form mießmachen. Du darfst gerne den Versuch machen, als
> erster Solo den Globus zu umtauchen und im Marianengraben war AFAIK auch
> noch kein Taucher ;-)
>
> Allerdings ist es IMHO ein Problem der Darstellung.

Hallo Frank,

dies hier ist eine NG, in der Taucher ueber das Tauchen diskutieren.
Alle hier lesenden oder schreibenden haben eine Ausbildung irgendeines
Verbandes ueber sich ergehen lassen.

Es geht mir gehoerig auf den Keks, wenn hier von irgendwelchen
Verbandsheinis Diskussionen ueber Tief- und/oder Solotauchen mit dem
Hinweis auf evtl. mitlesende Neulinge unterbunden wird. Dies hier ist
nicht die Bildzeitung !! Mit keinem Wort hat Matthias Dich oder andere
aufgefordert, es Ihm gleichzutun. Im Gegenteil, er weisst immer und
immer wieder auf eine gute Ausbildung, Weiterbildung und vor allem
noetige Erfahrung hin. Wenn Du strikt nach den Regeln des Verbandes XYZ
tauchen moechtest - tu es doch. Niemand wird Dich hindern.

Es geht mir hier nicht darum, Tief bzw. Solotauchen schoenzureden. Ich
wehre mich nur dagegen, das hier nicht verbandskonforme Meinungen mit
Hinweis der Gefaehrdung von Neulingen einfach unterdrueckt werden.
Leute, die mit dem Tauchen anfangen, sind in der Regel erwachsen genug
und muessen Ihr Gehirn ja nicht an der Eingangstuer der Tauchschule
abgeben - oder ?? ; - ))

So - das musste einfach mal raus.....

Gruss vom Me(h)er

Heinz Luebke

Wolfgang Haupt

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to

Hallo Frank

> > woher nimmst Du denn das Wissen was mir Spa=DF macht - und wieso ist
> > alleine tauchen nicht ok?
> > =
>
> > Ich kann Dir nur sagen: Mir macht alleine tauchen tierischen Spa=DF!
> > Es ist f=FCr mich in Verbindung mit der Tiefe eine der sch=F6nsten
> > Dinge die es gibt! Tauchen mit anderen ist f=FCr mich langweilig - es
> > sei denn er/sie ist so =E4hnlich geartet wie ich - dann wird
... usw.

> News dient der Kommunikation, nicht der Selbstdarstellung!

xxxxxxxxxxxxx

GENAU, warum benutzt du dann bitteschoen Umlaute die deinen Text fuer
andere schwer lesbar machen ???

Wolfgang

--
Wolfgang Haupt

Ein Taucher der nicht taucht,
taucht nichts ? ;-)

Leon Berger

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
Hi Martin,

Martin Lehmann <lehm...@sp.zrz.tu-berlin.de> schrieb in im Newsbeitrag:


> das sind zwar ganz gute Tips aber ich bin trotzdem der Meinung das alleine
> tauchen nicht ok ist.

wenn´s für Dich nicht ok ist, dann mach´s einfach nicht, laß aber andere
Leute so tauchen wie sie wollen.

> Ich fass das mal als Witz auf, denn das einzige was ich noch weniger
leiden
> kann
> als Solo- Tauchen sind solche Supertief Abstiege.

Zwingt Dich ja keiner auf 80m zu tauchen, aber da unten ist es schön blau
und ruhig und außerdem gibts da unten keinen TP auf den Du aufpassen musst
:-)


--
Greetings from good old Vienna
Leon Berger
le...@berger-edv.com
http://www.tdc.at


Ralf P.

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to Frank Kargl

Gut Frank ein besseres Beispiel hätte man zu diesem Thema
wohl kaum bringen können.
Man sollte die größe der "Gemeinde" wirklich nicht unterschätzen,
die die Zeilen lesen und dazu im Stande sind dieses
Gedankengut ohne weitere Prüfung umsetzen.

Gruß Ralf P.

>Frank zu Matthias......<

Ralf P.

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to

Gut Frank ein besseres Beispiel hätte man zu diesem Thema
wohl kaum bringen können.
Man sollte die größe der "Gemeinde" wirklich nicht unterschätzen,
die die Zeilen lesen und dazu im Stande sind dieses
Gedankengut ohne weitere Prüfung umsetzen.

Gruß Ralf P.

>Frank zu Matthias......<
>Was glaubst du, wieviele
>Anfänger (insbes. die, die sich für ganz besonders cool halten) das
>jetzt lesen und sich denken: Mann, vielleicht ist die ganze Rumhängerei
>auf 20m ja wirklich Käse. Das probier ich jetzt auch aus. Und natürlich
>allein, weil mit Buddy ist eh langweilig.

>
> >Um es an einem krasseren Beispiel zu verdeutlichen: Ein Redakteur einer
> >Tauchzeitschrift darf privat gerne tauchen so alleine und tief er will.
> >Nur wenn er das dann in seiner Zeitschrift schreibt ("Mir macht das so

> >viel mehr Spaß"), dann hört der Spaß eben auf. X-Mozilla-Status: 0009sem

Andreas Huss

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
On Fri, 23 Apr 1999 09:40:55 +0200, HL-VBT....@t-online.de (Heinz
Luebke) wrote:

Hi,

>dies hier ist eine NG, in der Taucher ueber das Tauchen diskutieren.
>Alle hier lesenden oder schreibenden haben eine Ausbildung irgendeines
>Verbandes ueber sich ergehen lassen.

das muesste noch belegt werden ... desweiteren wurden hier schon
erschreckende Luecken offensichtlich.

>Es geht mir gehoerig auf den Keks, wenn hier von irgendwelchen
>Verbandsheinis Diskussionen ueber Tief- und/oder Solotauchen mit dem
>Hinweis auf evtl. mitlesende Neulinge unterbunden wird.

>Dies hier ist
>nicht die Bildzeitung !!

Nicht ??

>Mit keinem Wort hat Matthias Dich oder andere
>aufgefordert, es Ihm gleichzutun. Im Gegenteil, er weisst immer und
>immer wieder auf eine gute Ausbildung, Weiterbildung und vor allem
>noetige Erfahrung hin.

Aus- und Weiterbildung sind noch nie konkretisiert worden ... was
wuerde er denn wohl bei den Weiterbildungen hoeren ... ??

>Wenn Du strikt nach den Regeln des Verbandes XYZ
>tauchen moechtest - tu es doch. Niemand wird Dich hindern.
>
>Es geht mir hier nicht darum, Tief bzw. Solotauchen schoenzureden. Ich
>wehre mich nur dagegen, das hier nicht verbandskonforme Meinungen mit
>Hinweis der Gefaehrdung von Neulingen einfach unterdrueckt werden.
>Leute, die mit dem Tauchen anfangen, sind in der Regel erwachsen genug
>und muessen Ihr Gehirn ja nicht an der Eingangstuer der Tauchschule
>abgeben - oder ?? ; - ))

Das glaubst Du nur bis Du selbst mal unbedacht eine
Gruppendrucksituation geschaffe hast ... !

Matthias Frey

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
Frank Kargl <frank...@informatik.uni-ulm.de> schrieb:

:]Ich will dir weder das alleine Tauchen noch das Tieftauchen in

:]irgendeiner Form mießmachen....
:]
:]Allerdings ist es IMHO ein Problem der Darstellung. Die Tiefenlimits und


:]das Buddy-Prinzip werden von Verbänden sicher zu recht gepredigt und du
:]wirst mir zustimmen, daß speziell im Anfängerbereich eine strikte
:]Einhaltung dieser Prinzipien sinnvoll ist, weil ein Anfänger die
:]besonderen Probleme und Gefahren kaum einschätzen kann.

Moin, moin Frank,

ich stimme Dir da völlig zu. Beginnern und Lernenden sinnvolle
Regeln an die Hand zu geben ist hilfreich..., und zwar aus den von
Dir genannten Gründen :)

:]Jetzt kommst du daher und erzählst: "Alleine Tauchen macht tierisch
:]Spaß" und "Flachtauchen macht mir keinen Spaß". Was glaubst du, wieviele


:]Anfänger (insbes. die, die sich für ganz besonders cool halten) das
:]jetzt lesen und sich denken: Mann, vielleicht ist die ganze Rumhängerei
:]auf 20m ja wirklich Käse. Das probier ich jetzt auch aus. Und natürlich
:]allein, weil mit Buddy ist eh langweilig.

Nun, wenn mir einer erzählt daß es geil ist bei Windstärke 9 zu
segeln, dann höre ich mir das an und bleibe trotzdem im Hafen, weil
ich weiß, daß ich's nicht kann. Ich hab' dann übrigens trotzdem ein
gewisses Verständnis dafür, daß er das geil findet...

Ich würde mir auch nicht ohne entsprechende Ausbildung eine Cessna
schnappen und über's Mittelmeer fliegen....

Trotzdem hat Dein Gedanke etwas für sich. Aber was ist die
Konsequenz? Man sagt dann dem Anfänger: Tauchen innerhalb der
ersten 40m ist nicht gefährlich. Du hast ja Deinen Komputer.
Auftauchen kannst Du eh, wenn es sein muß. Nein - regelmäßiges
Training ist nicht wichtig - schwierige Situationen lassen sich
vermeiden - Du tauchst ja eh mit Guide.... Achtung: Erst tiefer als
30 oder 40m wirds gefährlich - Leute die das machen sind Harakiris
- die haben alle den Tiefenrausch und gefährden sich oder andere...

Da diese Denkweise aber m.E. keine Anleitung zum eigenständigen und
risikobewußten Tauchen ist mache ich das nicht mit.

Ich sage ganz einfach, daß man durchaus auch extremere TGs machen
kann, wenn man sich dazu entsprechend befähigt und vorbereitet und
bereit ist ein mögliches Gesundheitsrisiko in Kauf zu nehmen.

Normalerweise setzte ich hinzu: Natürlich soll sich der Beginner
nicht gleich die 20l Buddl schnappen und im Bodensee auf 100m
abtauchen....

Zugegeben - diesen Zusatz habe ich hier ausnahmsweise unterlassen -
ich habe ihn vergessen. Ich komm mir langsam mit diesem ewigen
Zusatz auch irgendwie blöd vor...

:]Um es an einem krasseren Beispiel zu verdeutlichen: Ein Redakteur einer


:]Tauchzeitschrift darf privat gerne tauchen so alleine und tief er will.
:]Nur wenn er das dann in seiner Zeitschrift schreibt ("Mir macht das so
:]viel mehr Spaß"), dann hört der Spaß eben auf.

Das kann ich so nicht nachvollziehen. Warum sollte er nicht das
Recht haben, zu schreiben was er gerne tut. Das wäre doch ehrlich.
Man kann doch nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wie jemand
mit Aussagen umgeht. Jede Aussage kann irgendjemand falsch
auffassen...

:]Um wieder auf News zurückzukommen: Jede Äußerung, die man hier tut, wird


:]von einer Vielzahl von Leuten gelesen. Deshalb sollte man sich schon
:]überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, allgemein anerkannte sinnvolle
:]Grundsätze unterschwellig in Frage zu stellen, wie du es gemacht hast:

Ich stelle die Grundsätze nicht unterschwellig in Frage. Ich stelle
sie ganz konkret in Frage! Das dürfen ruhig auch alle lesen.

Nix dagegen, daß man sinnvolle Regeln aufstellt und Beginnern
vermittelt.

Aber die im entsprechenden Thread von Martin getätigte Aussage
(singemäße, nicht wörtliche Widergabe): "Es muß Dir doch mehr Spaß
mit anderen als alleine machen und außerdem man taucht nicht
alleine und schon garnicht tiefer als xxm" (und schon garnicht mit
Luft) die stelle ich ganz bewußt in Frage. Ganz bewußt. Außerdem
*muß* es mir mit anderen nicht mehr Spaß machen als alleine...

Wenn mich jemand fragt: " Ist tauchen gefährlich?, auch tiefer?"
dann antworte ich etwa so: "Nein, es ist nicht gefährlich - aber Du
mußt dafür ausgebildet sein und Erfahrung sammeln, damit Du die
wirklichen (!) Risiken kennenlernst und für Dich beurteilen
kannst... ". Klar, daß ich mit dieser Einstellung "allgemein
anerkannte Grundsätze" in Frage stelle.

Das Thema selbst wurde in dieser NG aber bereits ausdiskutiert, mit
dem Ergebnis, daß es Gegner und Befürworter gibt. :)))

:]> Es ist nicht mein Fehler, wenn man Dir während der Ausbildung


:]> erzählt hat, das würde man so nicht tun...

Das sehe ich wirklich so. Es nutzt nichts, wenn man Schülern nur
die halbe Wahrheit erzählt. Es ist Tatsache, daß es einige gibt,
die eben anders tauchen als das am Anfang vermittelt wird. Einem
Anfänger, der sein Kurswissen als der Weisheit letzten Schluß
annimmt und anderen dann sagt, wie sie es machen sollen, weil es
eben eine Regel gibt, der provoziert bei mir eben klare Gegenreden.
Auch dann, wenn es so nett und freundlich vorgetragen wurde, wie
Martin das getan hat. Meine Kritik richtet sich auch nicht gegen
Martin, sondern eher gegen die Ausbilder, die ihm die Scheuklappen
aufgesetzt haben...

Wenn aber ein Taucher vernünftigerweise beschließt: Ich tauche nur
mit Buddy und nie tiefer als xxm, weil Gesundheitsrisiko, weil noch
nicht genügend TGs, weil Angst... dann finde ich das sehr klug.

:]News dient der Kommunikation, nicht der Selbstdarstellung!

Mag sein. Trotzdem ist es so, daß man gewisse Dinge nur mittels
seiner eigenen Person erfährt und weiß. Deswegen kann man manchmal
auch nicht umhin, sich selbst einzubringen. Ich halte Beiträge, bei
denen jemand schreibt: Ich kenne einen der kannte einen, der....
für langweilig. Einen Beitrag der schreibt: Ich mache das so oder
so weil..., den halte ich für interessant und lese weiter... . Sich
selbst einbringen ist eben auch ein Teil Authentizität, und die ist
IMHO auch wichtig, weil dadurch deutlich wird, daß man auch hinter
dem steht, was man scheibt...

Liebe Grüße
Matthias

Matthias Frey

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
ha...@bio.tum.de (Wolfgang Haupt) schrieb:

:]Hallo Frank

:]> News dient der Kommunikation, nicht der Selbstdarstellung!
:]
:]GENAU, warum benutzt du dann bitteschoen Umlaute die deinen Text fuer


:]andere schwer lesbar machen ???

Hallo Wolfgang,
in diesem Fall ist nicht Frank der Schuldige, sondern ich.

Da in den News viele Beitraege mit Umlauten abgegeben werden, war
ich der Auffassung, daß es wohl inzwischen akzeptiert sei, dies zu
tun - obwohl mir bekannt ist, daß es nicht *normgerecht* ist.

Wie Dein Beitrag zeigt, war diese Annahme wohl verfrueht und ich
werde darueber nachdenken muessen, wie ich diese
Umlaut-Umschreibungen in Zukunft am besten in meine Texte
bekomme...

Liebe Gruesze
Matthias


Alexander E. Schmidt

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
In article <3724975b...@news.btx.dtag.de>,
Matt...@t-online.de (Matthias Frey) wrote:

>Wie Dein Beitrag zeigt, war diese Annahme wohl verfrueht und ich
>werde darueber nachdenken muessen, wie ich diese
>Umlaut-Umschreibungen in Zukunft am besten in meine Texte
>bekomme...

Hallo, Matthias,

bin auch vor kurzem erst belehrt worden : Du kannst ohne weiteres Umlaute
verwenden, nur im Subject duerfen keine Umlaute stehen. Ich schreibe aber
dennoch die Umlaute aus, ich habs mir inzwischen so angewoehnt.


Gruesse, Alex

Alexander Schmidt

--

________________________________________________________________

Alexander Schmidt http://www.aschmidt.m.isar.de/index.html

________________________________________________________________


Astrid Schleicher

unread,
Apr 23, 1999, 3:00:00 AM4/23/99
to
Hallo Alex, Hallo Matthias, hi all,

Alexander E. Schmidt schrieb:

>Matt...@t-online.de (Matthias Frey) wrote:
>
>>Wie Dein Beitrag zeigt, war diese Annahme wohl verfrueht und ich
>>werde darueber nachdenken muessen, wie ich diese
>>Umlaut-Umschreibungen in Zukunft am besten in meine Texte
>>bekomme...

Das mußt Du nicht, wenn Du die Standards einhälst. Und das tust Du.
Wer dann noch ein Problem mit dem Lesen hat, bei dem liegt es an
seiner eigenen Software.

Wer zitiert, der muß dann höflichweise von Hand ausbessern, wenn bei
Quoted Printable sein Newsreader oder "readerähnliches Programm" wie
z.B. OE versagt.

Zur Erläuterung:

| Newsgroups: de.newusers.questions
| Subject: <1998-06-18> Umlaute in E-Mail und Netnews
| Message-ID: <Umlaute-FA...@paefken.westfalen.de>
| Posting-frequency: every 15 days
| URL: http://www.westfalen.de/paefken/de.newusers/umlaute-faq.txt

>bin auch vor kurzem erst belehrt worden : Du kannst ohne weiteres Umlaute
>verwenden, nur im Subject duerfen keine Umlaute stehen. Ich schreibe aber
>dennoch die Umlaute aus, ich habs mir inzwischen so angewoehnt.

Das ist mir noch nicht mal aufgefallen. :-) Als Freeagent-Userin habe
ich ja selbst jahrelang so schreiben müssen. Es ist auf jeden Fall
nicht verkehrt.

Liebe Grüße
Astrid f'up

Ralf K. Buschner

unread,
Apr 24, 1999, 3:00:00 AM4/24/99
to

Olaf Knode wrote in <7fkfnd$p...@selena.rz.uni-duesseldorf.de>:

> wenn ich dann nicht atmen kann habe ich schon vorher etwas falsch
> gemacht. Manche Fehler macht man halt nur einmal. :-[

Das ist zwar eine nette Erkenntnis, aber wenn man selbst in dieser
Situation ist, wird man es meist nicht dabei bewenden lassen wollen...

cu, Ralf

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