woher stammt eigentlich die Regel, dass man Flaschen immer hinlegen soll ?
Ich stell meine eigene immer und die alten Tauchlehrer im Verein meckern
dann: "das Ventil könnte beim Umfallen abreißen und die Flasche fliegt dann
wie eine Rakete rum"
Andere Vereine habe ich am See beobachtet - dort stehen alle Flaschen.
Ich habe ein Mail an Aircon geschickt und eine sehr freundliche Antwort des
Firmenbesitzers und Entwicklungsingenieurs erhalten
Sinngemäß:
Die Ventile müssen laut (Vorschrift xyz) geprüft werden mit seitlichen
Kräften die beim Umfallen nie erreicht werden können. Selbst wenn was
passiert ist das Ventil höchsten kaputt, aber keine Unfallgefahr.
Die Kraft mit der geprüft wird entspricht damit man eine Vorstellung davon
bekommt: Vorschlaghammer aus 5m Höhe von allen Seiten auf das Ventil einer
liegenden Flasche fallen lassen.
Ich denke das ist wieder so eine Vorschrift, die schon 20 Jahre alt ist und
nie an moderne Technik angepasst wurde.
Gibt es die Vorschrift überhaupt ?
Gruß Stefan
Stefan Gemmel schrieb:
> Ich denke das ist wieder so eine Vorschrift, die schon 20 Jahre alt ist und
> nie an moderne Technik angepasst wurde.
Da muß ich Dir widersprechen. Ob das eine Vorschrift ist, weiß ich
nicht, aber der gesunde Hausverstand sagt, was liegt kann nicht
umfallen. Ein Flasche die umfällt, kann böse Verletzungen am Menschen
und am Material herbeiführen.
Ein blauer Zeh ist dann noch das harmloseste. Ich habe auch schon
erlebt, daß Teile eines Jackets (ein Schnellablaß) und das Glas eines
eines Computers nach dem Umfallen einer Flasche gebrochen sind.
Besonders gefährlich ist die Situation auf einem Boot. Hierbei kann es
sogar zu schweren Verletzungen bis hin zum Bruch von kommen. Auch eine
offene Verletzung habe ich einmal auf einem Boot gesehen.
Der Aufwand eine Flasche hinzulegen ist sehr klein und die Gefahr damit
gebannt.
Viele Grüße
Oliver
Stefan Gemmel schrieb:
[snip]
>Gibt es die Vorschrift überhaupt ?
Bei uns im Verein gilt die Regel: Wer die Flasche unbeaufsichtigt
stehen lässt, bezahlt 'ne Runde...
--
mfg.tinoo
"nobody goes better down than a diver"
muß man für jeden Sch..ss eine Vorschrift haben?
Wenn ich meine Flasche hinstelle und jemand stößt sie um muß nichts
passieren - lege ich sie aber hin dann kann nichts passieren.
Beim Umkippen denke ich auch gar nicht ans Ventil. Der Lack kann
beschädigt werden und irgendwann rostet's an der Stelle.
Wenn der Regler angeschraubt ist kann der oder das Fini beschädigt werden.
Beim Umfallen kann immer irgendwas kaputt gehen. Und wenn die Flasche
nur einem anderen auf den Fuß fällt.
Gruß, Herbert
> woher stammt eigentlich die Regel, dass man Flaschen immer hinlegen soll ?
> [...]
> Ich denke das ist wieder so eine Vorschrift, die schon 20 Jahre alt ist
und
> nie an moderne Technik angepasst wurde.
Wahrscheinlich kommt diese Regel eher aus dem Bootsbereich, wo es durchaus
mal wackeln kann. Nachdem ich mal miterlebt habe wie eine Flasche umgekippt
ist und anschliessend an der ersten Stufe die Schläuche abgeschert waren,
bin ich da auch etwas vorsichtiger (kommt teuer). Am Ventil ist allerdings
wirklich nichts passiert.
> Gibt es die Vorschrift überhaupt ?
Ich würde das eher als Regel des gesunden Menschenverstandes sehen, als
"Vorschrift" gibt es das wahrscheinlich nicht.
Grüsse, Mareike
> Bei uns im Verein gilt die Regel: Wer die Flasche unbeaufsichtigt
> stehen lässt, bezahlt 'ne Runde...
Kann ich da Mitglied werden?
Dauernd besoffen, ein toller Zustand!
Gruss, Bernd ;-)
es kann beim Umfallen auch mal die Ventilspindel verbogen werden, dann
darfst Du aber nicht meckern wenn die Reparatur oder Austausch des
Ventils einiges kostet.
Falls Deine Flasche Dir auf den Fuß fällt und eine Zehe verletzt ist und
schmerzt: Du darfst nicht meckern, Du bist selber schuld.
Bye
Oliver Vecernik schrieb:
[snip]
>Der Aufwand eine Flasche hinzulegen ist sehr klein und die Gefahr damit
>gebannt.
Hm, hab grad was interessantes gelesen:
http://www.swissts.ch/upload/docs/pdf/Info%20Taucher%20d_Rev1.pdf
Ist zwar von der Schweizer Prüfstelle, interessant sind aber die
"Hinweise zum sicheren Betrieb der Tauchflasche" (Seite 2), vorallem
der letzte Punkt: "Flaschen _stehend_ an einem trockenem Ort
aufbewahren"...
>Ist zwar von der Schweizer Prüfstelle, interessant sind aber die
>"Hinweise zum sicheren Betrieb der Tauchflasche" (Seite 2), vorallem
>der letzte Punkt: "Flaschen _stehend_ an einem trockenem Ort
>aufbewahren"...
Hier sollte man wohl unterscheiden, ob man "aufbewahren" meint (dann
sollten die Sachen allerdings gegen Umfallen gesichert sein, zumindest
hab ich das so gelernt), oder das Rumstehenlassen der Flasche am
Tauchplatz.
HTH,
Matze
Martin Heggli wrote:
> Ist zwar von der Schweizer Prüfstelle, interessant sind aber die
> "Hinweise zum sicheren Betrieb der Tauchflasche" (Seite 2), vorallem
> der letzte Punkt: "Flaschen _stehend_ an einem trockenem Ort
> aufbewahren"...
Unterscheide hier "aufbewahren" von "mal eben stehen lassen"
- aufbewahren: langer Zeitraum, hier ist die Idee, dass sich das (eventuell)
vorhandene Wasser an der dicksten Wandungsstelle sammelt. Begründung: da
kann es ruhig ein bischen rosten. Das stimmt aber je nach
Herstellungsmethode der Flasche nicht (mehr).
- kurz mal hinstellen: Un/mfallgefahr ...
Bis dann
Jan
--
Lieber nass tauchen als trocken feiern!
Disclaimer: Ich äußere meine Meinung, es sei denn ich habe gerade keine
http://www.drst.info/member.php?pcpage=showmember&memberid=204
> Ist zwar von der Schweizer Prüfstelle, interessant sind aber die
> "Hinweise zum sicheren Betrieb der Tauchflasche" (Seite 2), vorallem
> der letzte Punkt: "Flaschen _stehend_ an einem trockenem Ort
> aufbewahren"...
Kenne ich auch so. Begründung ist, daß bei den meisten Flaschen die
Wandstärke am Fuß der Flasche höher ist als an der Schulter, so daß Rost
durch eventuell in der Flasche befindliches Wasser im wesentlichen nur
"an der dicksten Stelle" entsteht.
bye
Marko
Martin Heggli schrieb:
> Bei uns im Verein gilt die Regel: Wer die Flasche unbeaufsichtigt
> stehen lässt, bezahlt 'ne Runde...
Und warum?
Reflektierende Grüße
Martin.
--
Zum Antworten bitte XY in der Adresse durch einen Punkt ersetzen!
FAQ / Charta von d.r.s.t: http://www.oschn.de/drst/faq.shtml
Schießen *ist* scheiße.
Hallo,
vielleicht kommt diese "Angewohnheit" wie so oft aus einem anderen Bereich
der Technik. Hier vielleicht der Schweisstechnik. Dort müssen aus mir
jedenfalls verständlichen Gründen alle Flaschen gegen Umfallen gesichert
sein und ein Ventilschutz besitzen. Sonst kann der Boom ziemlich groß
werden. Irgend jemand aus den Anfangszeiten des Tauchens hat wohl als er
seine Flasche beim örtlichen "Gasfüller" voll machen ließ, ein großes Schild
mit einer "Gebrauchsanleitung" gesehen und es für sinnvoll gehalten diesen
Punkt zu übernehmen.
Falls so ein Ventil aus welchen kosmischen Gründen auch immer schlagartig
"abgerissen" wird, so geht die Pulle mit sicherheit ab wie "Schmitds Katze".
Vielleicht hat ja mal jemand Lust dies zu berechnen, die Beschleunigung
würde mich auch mal Interessieren.
mit unwissenden Anfänger Grüßen
Jens
Martin Hillebrand schrieb:
[snip]
>> Bei uns im Verein gilt die Regel: Wer die Flasche unbeaufsichtigt
>> stehen lässt, bezahlt 'ne Runde...
>
>Und warum?
Erhöht den Unterhaltungswert vor und nach dem Tauchgang...
Spass beiseite: Die Vorteile einer liegenden Flasche wurden ja schon
mehrfach genannt, auch wenn's keine "überlebenswichtigen" Punkte sind.
Eine unbeaufsichtigte Flasche richtet liegend sicher keinen Schaden
an... Und da sich der Aufwand in Grenzen hält, praktizieren wir das
Plus an Vorteilen einfach... Und wenn's einer mal nicht macht, hat das
Vorteile für die anderen. So ist allen gedient... ;-)
Mareike Schlichting <m.schl...@gmx.net> schrieb:
>> woher stammt eigentlich die Regel, dass man Flaschen immer hinlegen soll ?
> Wahrscheinlich kommt diese Regel eher aus dem Bootsbereich, wo es durchaus
> mal wackeln kann.
Also eine rollende Flasche scheint mir auch nicht ungefaehlich.
Hier sollte doch eher gelten, Flaschen vor unkonrollierter
Bewegung sichern.
Auf meinen Bootstauchgaengen wurden die Flschen immer stehen mit
einem Seil vor dem Umfallen/Bewegen gesichert.
> Ich würde das eher als Regel des gesunden Menschenverstandes sehen, als
> "Vorschrift" gibt es das wahrscheinlich nicht.
Ich dreh' mal ein wenig: Fuer mich geht der gesunde Menschenverstand
ueber jede Regel.
Liebe Gruesse,
Gunnar.
--
Dipl.-Inf. Gunnar Schröter | Tel: ++49-30-314-24921 FAX: -23516
TU Berlin Fakultät IV | e-mail: schr...@cs.tu-berlin.de
Sekr. FR 6-1 | http://user.cs.tu-berlin.de/~schroetg/
Martin Heggli schrieb:
>
> Ist zwar von der Schweizer Prüfstelle, interessant sind aber die
> "Hinweise zum sicheren Betrieb der Tauchflasche" (Seite 2), vorallem
> der letzte Punkt: "Flaschen _stehend_ an einem trockenem Ort
> aufbewahren"...
Hallo,
in besseren Quellen steht auch warum:
Wenn etwas Wasser in der Flasche ist, dann entsteht bei der liegenden
Aufbewahrung eine linienförmige Anrostung im zylindrischen Teil.
Das ist schlecht, denn dort ist die Zugbelastung des Materials durch den
Druck in der Flasche in Umfangsrichtung doppelt so gross wie in der
Längsrichtung. Die Schwächung durch den Rost ist genau senkrecht zur
stärksten Belastung.
Stellt man die Flasche hin, dann entsteht eine runde Anrostung im
Flaschenboden, aber dort im halbkugelförmig gewölbten Boden sind die
Kräfte nur halb so gross, ausserdem ist der Boden oft
herstellungsbedingt dicker als nötig.
Die Kugelform ist ja am besten für Druckbehälter, da sind die Kräfte in
allen Richtungen gleich gross.
Bye
Hallo Stefan,
Diese Regel hat durchaus ihre Berechtigung wenn die Flasche nicht
gegen umfallen gesichert aufgestellt ist.
Selbst habe ich schon folgende Schäden in meinem Umfeld erlebt:
- Ventil der umgefallenen Flasche so verbogen/verzogen, dass das
Handrad nicht mehr bewegt werden konnte.
- 15l Flasche wird aus versehen umgestoßen und Ventil schlägt auf
anderes Tauchgerät auf. Im Ventil integrierte drehbare Würfel-
adapter so verbogen das beim Drehgelenk die Pressluft abströmte.
- 2x10l Doppelblock umgefallen und Brücke trifft Tauchpartner am Fuß,
folge: statt Tauchgang fahrt ins Spital.
- Tauchgerät wurde aus versehen umgestoßen und fällt auf den Kompass,
Kompass zerbrochen
- Pressluftflasche mit aufmontierten Reglern fällt von Ufermauer aus
ca. 1m Höhe auf den Beton - 1. Stufe des Mark X Reglers so verbeult,
verbogen und verzogen das die ganze Stufe getauscht werden mußte.
Werden die Tauchgeräte jedoch gelagert sollte dies stehend - natürlich
gegen umfallen gesichert geschehen. Zum Beispiel in einem Gestell
oder mit Kette gesichert oder ähnliches.
Der Gründe dafür wurden ja schon genannt.
Liebe Grüße
Gunter
Schabauer Gunter schrieb:
> Selbst habe ich schon folgende Schäden in meinem Umfeld erlebt:
> - Ventil der umgefallenen Flasche so verbogen/verzogen, dass das
> Handrad nicht mehr bewegt werden konnte.
> - 15l Flasche wird aus versehen umgestoßen und Ventil schlägt auf
> anderes Tauchgerät auf. Im Ventil integrierte drehbare Würfel-
> adapter so verbogen das beim Drehgelenk die Pressluft abströmte.
> - 2x10l Doppelblock umgefallen und Brücke trifft Tauchpartner am Fuß,
> folge: statt Tauchgang fahrt ins Spital.
> - Tauchgerät wurde aus versehen umgestoßen und fällt auf den Kompass,
> Kompass zerbrochen
> - Pressluftflasche mit aufmontierten Reglern fällt von Ufermauer aus
> ca. 1m Höhe auf den Beton - 1. Stufe des Mark X Reglers so verbeult,
> verbogen und verzogen das die ganze Stufe getauscht werden mußte.
Hallo,
was auch möglich ist und sicherlich auch schon mehrmals passiert ist:
Im Hallenbad fällt eine stehende Flasche um, dabei werden ein oder zwei
Keramikfliesen beschädigt. Der Badbetreiber stellt die Reparaturkosten
in Rechnung, mit Anfahrt des Fliesenlegers kommen deutlich über 100 Euro
zusammen.
Bye
bin gerade von der Sauertalsperre zurück folgendes ist passiert:
habe meine Flasche heute mal gelegt. Leider ist sie weggerollt und hat einen
Holzkohlegrill umgeworfen. Eine Frau wurde verletzt. Der herbeigerufene
Krankenwagen hatte auf dem Weg einen Unfall. Er hat die Absperrung eines
nahegelegenen Atomkraftwerkes durchbrochen. Ein angeblich entstandenes
Stahlungsleck wird zur Zeit noch von den französischen Behörden dementiert
...
ich werde meine Flasche wohl nie wieder hinlegen :-))
Aber die vielen Argumente kann ich schon nachvollziehen.
Und ehlich gesagt im Training lege meine Flasche auch hin - nur wenn ich sie
mal kurz zum Anziehen hinstelle und für eine Sekunde nicht mit einer Hand
sichere, dann lasse ich mir nicht mehr einreden das Ventil könnte abreißen
und die Flasche erschlägt den gesamten Tauchclub. Zumindest hat bisher
keiner von euch sowas berichtet. In der VDST-Unfallstatistik steht auch
nix.
Gruß Stefan
letze Woche wurde eine Mitarbeiterin eines Diveshops in den Staaten
getötet und mehrere leute schwer verletzt als eine Sauerstoff-Flasche
auf Ventil fiel und explodierte. War aber wahrscheinlich kein Aircon-Ventil
Gruss,
Rainer
Stefan Gemmel schrieb:
> letze Woche wurde eine Mitarbeiterin eines Diveshops in den Staaten
> getötet und mehrere leute schwer verletzt als eine Sauerstoff-Flasche
> auf Ventil fiel und explodierte. War aber wahrscheinlich kein
Aircon-Ventil
#spekulation on#
Waren das nicht die buddels, mit ca 1.60m Höhe und relativ schlank?
Wen wundert?s wenn so eine Flasche umfällt? Die stehen normal in einer
Gitterbox oder sind per Kette fixiert! --> Stupid white Men
#spekulation off#
Einen schönen Abend noch
markus
Gruss,
Rainer
markus merk schrieb:
Rainer Degner wrote:
> letze Woche wurde eine Mitarbeiterin eines Diveshops in den Staaten
> getötet und mehrere leute schwer verletzt als eine Sauerstoff-Flasche
> auf Ventil fiel und explodierte. War aber wahrscheinlich kein
> Aircon-Ventil
Also.....von einem abgeschlagenen Ventil _explodiert_ noch keine Flasche,
auch nicht in Luraville, welches ja bekanntlich im Land der unbegrenzten
Möglichkeiten liegt. ;-)
Bevor wir das also nun so verbreiten, würde mich interessieren, ob die
zuerst sehr widersprüchlichen Angaben zum Unfallhergang mittlerweile
präzisiert wurden. Nach allen gestern verfügbaren Informationen und auch
Bills eigenen Worten geschah der Unfall nämlich _während_ des Füllvorganges.
Also, lass uns den Ball vorerst mal flach halten!
Besten Gruß,
Mat²
Stefan Gemmel schrieb:
> bin gerade von der Sauertalsperre zurück folgendes ist passiert:
> habe meine Flasche heute mal gelegt. Leider ist sie weggerollt und hat einen
> Holzkohlegrill umgeworfen. [Katastrophe gesnipped]
Ehh, meine Pullen haben dagegen eine kleine Nase am Fuß, so dass sie bei
einem halbwechs normalen Gefälle nicht weiterrollen können.
<popcorn>
Aber Standfüße sind ja nicht DIR Style.
</popcorn>
Rainer Degner schrieb:
> Du kanst spekulieren wie du willst.
> Keine Spekulation ist das die Frau tot isr weil eine Flasche
> hinfiel
Bitte begeben sie sich nach Taucher.net, gehen sie direkt dorthin und
schalten sie auch nicht ihr Hirn dort ein.
Sorry, aber eine solche Aussage über den Unfall hier her zu schmeißen
ist ohne "Begleitinformationen" völliger Unsinn. Allein schon deswegen,
weil tatsächlich die völlige verblödung Einzug gehalten haben kann -
oder weil es eben doch ein tragischer Unfall war. Eine Beurteilung ist
nicht möglich, deswegen ist dieser "Bericht" absolut sinnfrei.
[TOFU gesnipped]
Bitte lies auch http://learn.to/quote Danke.
> Ehh, meine Pullen haben dagegen eine kleine Nase am Fuß, so dass sie bei
> einem halbwechs normalen Gefälle nicht weiterrollen können.
Meine haben Quick-Snap Schienen, die rollen auch nicht.
Gruß, Herbert
> <popcorn>
> Aber Standfüße sind ja nicht DIR Style.
> </popcorn>
<noch mehr popcorn>
Seit wann koennen hingelegte Doppeltankpakete wegrollen? ;-)
</noch mehr popcorn>
Gruss,
Matthias
--
Matthias Wientapper
m.wien...@gmx.de
http://mattzz.dyndns.org
I'll get you yet, you kwazy wabbit!
Rainer Degner schrieb:
> Wo bei Taucher-net ?
Das gesamte "Unfallforum". Dort werden meist auch nur Spekulationen
breitgetreten. Völlig Sinnfrei und ohne näheres zu wissen. Viele
Oberlehrer "habens ja schon immer besser gewußt(tm)" und wieder ganz neu
im Angebot: "was machen Sporttaucher in dieser Tiefe(tm)".
Über den Sinn und Unsinn dieses speziellen Forums haben wir ja schon
einiges diskutiert.
Ich weis nicht recht, aber ein Flaschenventil ist so aufgebaut, daß es
eine relativ kleine Bohrung hat. wenn man es nun durch welche auch
immer geartete Krafteinwirkung schaffen sollte es genau am
Flaschenhals abzureißen, dann dürfte der Teil des Ventils mit dem
Gewinde (je nachdem KK oder halt M25X2) in der Flasche verbleiben und
das enthaltene Gas strömt über ebendiese Bohrung ab. das dürfte
verhältnismäßig wenig Rückstoß geben und sicherlich eine Minute lang
recht laut Pffffft machen aber abgehen ist doch was anderes...
andererseits kenne ich Schmidt's Katze auch nicth persönlich
jm2c,
Stefan
<popcorn für mich bitte mit Ahornsirup>
Doppelgeräte rollen nicht
</popcorn für mich bitte mit Ahornsirup>
scnr
Stefan
Martin Hillebrand wrote:
> Ehh, meine Pullen haben dagegen eine kleine Nase am Fuß, so dass sie
> bei einem halbwechs normalen Gefälle nicht weiterrollen können.
Diese "Nase" ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Überbleibsel aus der
taucherischen Vorzeit, als man die Reservezugstange noch irgendwo anclippen
mußte.
> <popcorn>
> Aber Standfüße sind ja nicht DIR Style.
> </popcorn>
Keinen Zahn im Maul, aber La Paloma pfeifen. :-) Guten Appetit, Du kleiner
Troll!
Mat²
--
><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>¸.
·´¯`·.¸. , . .·´¯`·.. ><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>
Der offizielle Bericht: http://www.cdnn.info/safety/s040729/s040729.html
Bill Rennaker hat auch noch was zum tragischen Tod seiner Angestellten
geschrieben: http://www.sidemount.com/
Der "Suwannee Democrat" hat ebenfalls noch einen Artikel gebracht; exakten
Link habe ich jetzt nicht da. http://www.suwanneedemocrat.com
Bisher haben weder "Insider" noch offizielle Berichterstatter von einem
abgebrochenen Ventil gesprochen; alle Quellen reden von einer Explosion
während des Füllvorganges. Daher meine Bitte, mit der Gerüchtekocherei
etwas vorsichtiger zu sein.
Solange ich nicht dabei war, glaube ich das Wahrscheinlichste; und das ist
keine Explosion eines lediglich heruntergefallenen Tanks.
Grüße,
>>Naja, man kann an liegenden Flaschen leicht mit dem großen Zeh im
>>Vorbeigehen am Ventil hängenbleiben.
> Was machen wir denn dann?
> Bodenbündig eingraben?
> Warnschilder aufstellen?
Nee Uwe viel einfacher: Wir stellen unsere Flaschen aufrecht hin,
damit man sie nicht so leicht uebersieht und ueber sie stolpert.
;)
Amuesierte Gruesse,
Das Masserueckstossprinzip ist doch wohl eher nur im Vakuum adequart.(?)
Der entscheidende Faktor duerfte der Luftwiederstand sein,
an welchem sich die entweichende Luft 'abdrueckt'.
Also wenn, Du an einer 200bar-Flasche durch 'Zauberei' ploetzlich das
Ventiel komplett entfernst, dann wuerde ich eine einfache Ziegelwand
nicht zum Schutze nehmen!
Matthias Römer schrieb:
> Hallo Martin...
> Martin Hillebrand wrote:
>>Ehh, meine Pullen haben dagegen eine kleine Nase am Fuß, so dass sie
>>bei einem halbwechs normalen Gefälle nicht weiterrollen können.
>
> Diese "Nase" ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Überbleibsel aus der
> taucherischen Vorzeit, als man die Reservezugstange noch irgendwo anclippen
> mußte.
Ich hab das nochmals genauer angeschaut: Von der 10l meiner Freundin ist
es tatsächlich so ein Ding, dass man zum Befestigen einer Reservestange
verwenden *kann*.
Bei meiner 12l ist der Fuß mit einer Art 8-eckigem "Kranz" (schwer zu
beschreiben" versehen, so dass sie auch nicht wegrollen kann. Nebenbei
hat sie auch noch eine Schiene, die das Wegrollen gänzlich verhindert.
Ja, auch meine D10 rollt nicht weg. Jedenfalls nicht bei normalem
Gefälle :-)
Nö, brauchst Du nicht - ich tauch´ schon ´ne Weile und kenne die Dinger.
Allerdings waren das mal solche widerlich bunten Seemann-Flaschenfüße aus
Hartplastik. Hoffe, Eure sind nicht die Gleichen.
> Ja, auch meine D10 rollt nicht weg. Jedenfalls nicht bei normalem
> Gefälle :-)
Meine D12 besegt sich erst ab 100% Gefälle. Dann würde ich allerdings ungern
im Wege stehen. ;-)
Nun ja. 100% sind 45 Grad schräg. Da könnte man noch schnell
zur Seite treten.
Gruß
Hartmut
Kommt darauf an, wo. Ich habe Meine mal auf einer Parkpalette abgelegt...
:-/
'ne Whiskyflasche die liegt ist leer und wer eine stehende umstößt wird
geteert und gefedert (ohne Smiley, denn bei Whisky hört der Spaß auf).
Gruß, Herbert
Uwe Stoeckel wrote:
> On Wed, 04 Aug 2004 07:30:13 +0200, Martin Hillebrand
> <martinXYh...@12move.de> wrote:
>
>
>>Ehh, meine Pullen haben dagegen eine kleine Nase am Fuß, so dass sie bei
>>einem halbwechs normalen Gefälle nicht weiterrollen können.
>>
>
> Aus gleichem Grund hat William Grant seinen Single Malt in dreikantige
> Flaschen abgefüllt. So können sie nicht mehr vom Tisch rollen...
>
> Schöne Grüße vom Niederrhein,
> Uwe
>
Matthias Römer schrieb:
> Martin Hillebrand wrote:
>
>>Bei meiner 12l ist der Fuß mit einer Art 8-eckigem "Kranz" (schwer zu
>>beschreiben" versehen, ...
>
> Nö, brauchst Du nicht - ich tauch´ schon ´ne Weile und kenne die Dinger.
> Allerdings waren das mal solche widerlich bunten Seemann-Flaschenfüße aus
> Hartplastik. Hoffe, Eure sind nicht die Gleichen.
Gott beware, nein. Signalschwarz. Hartplastik ist relativ, es ist
hinreichend stabil, sagen wir mal so: wie eine Mülltonne, die bei
jetzigem Sommersonnenwetter den ganzen Tag draussen stand ;)
Grüße
Martin
> 'ne Whiskyflasche die liegt ist leer und wer eine stehende umstößt
> wird geteert und gefedert (ohne Smiley, denn bei Whisky hört der Spaß
> auf).
Es gibt ein altes irisches Konzept gegen solche Unglücksfälle: Das uisge
muss möglichst schnell aus der Flasche, sobald sie einmal geöffnet wurde.
;-) (MIT Smilie, denn bei Whisky fängt der Spaß an).
Gruß,
Mat²
Lieber Gunnar,
kann es sein, dass du bei den entscheidenden Physikunterrichtsstunden
bei so`nem Wetter wie heute in der "Eisdiele" gesessen hast (So hieß
die früher bei uns.)?
Beim Rückstoßantrieb ist wirklich nur die Masse/Zeit und
Geschwindigkeit der ausströmendern Materie entscheidend- da "drückt
sich keine entweichende Luft ab" (s.u.) !
>Das Masserueckstossprinzip ist doch wohl eher nur im Vakuum adequart.(?)
>Der entscheidende Faktor duerfte der Luftwiederstand sein,
>an welchem sich die entweichende Luft 'abdrueckt'.
Der "entscheidende Faktor" (??) Luftwiderstand ist bei dem
Druckverhältnis 200000Hpa / 1013HPa (Pressluft/Außenluft) für die
ausströmende Pressluft wohl kein ernst zu nehmendes Hindernis.
Anders ist es natürlich bei Blähungen in 30m Tiefe. Die kann man bei
solchen Druckverhältnissen wirklich nicht als Antrieb benutzen.
p.s.: Vielleicht kommt daher Dein Gefühl, dass "sich die entweichende
Luft(?) abdrückt?
>
>Also wenn, Du an einer 200bar-Flasche durch 'Zauberei' ploetzlich das
>Ventiel
<(Was ist das?>
>komplett entfernst, dann wuerde ich eine einfache Ziegelwand
>nicht zum Schutze nehmen!
>
Ich glaube mal den Spezialisten, die oben versichert haben, dass im
Ventilgewinde, also quasi in der Flasche, nur eine winzige Bohrung
ist, die das Ausströmen großen Gasmengen pro Zeit bremst und das
Abbrechen eines Ventils somit ungefährlich macht.
Das beruhigt mich sehr.
Ceterum censeo, dass eine stehende Flasche beim Kippen soviel
kinetische Energie entwickeln kann, dass ich meinen großen Zeh lieber
nicht unter dem Auftreffpunkt haben möchte.
Ergo lege ich sie hin und zwar nicht quer zur Falllinie (=Fall-
Linie), wie es manche Deppen wohl schon getan haben, sondern längs!
Mögen wir Opfer weder der einen noch der anderen Möglichkeit werden!
Bernd Giering
Bezieht sich das (?) auf adequart, weil Du nicht weisst wie man es
schreiben soll, wie man das für "Alte" schreibt oder ist das die neue
Grammatik? ;-))
...Verunsicherung verstehend.
Sorry, sonst mir eigentlich egal, musste es bei der Gesamtaussage aber
erwähnen ;-)
Uff...
Ich bin ja nur blöde, habe weder Abitur, habe mit Ach und Krach die
Hauptschule geschafft, nix vernünftiges gelernt, war ein hyperaktives
Kind (Zappelphilipsyndrom) mit entsprechenden Behinderungen und
Spätfolgen, Erziehungsgeschädigt, psyschich bedingter Legastheniker
und wurschtel mich heute so durch`s Leben...
Hier frage ich nicht, Dein Posting wird bei der IUPA der Nachwelt
erhalten bleiben.
> Dipl.-Inf. Gunnar Schröter
> TU Berlin Fakultät IV
<restliche Selbstdarstellung gesnippt>
Was lernt man eigentlich auf so`ner Uni oder vorher auf einem
Jymnasium*, dass selbst so ein offenbarer Blödheimsel wie ich den
Stuss erkennt, den Du da verzapft hast?
Ich empfehle das Studium diverser Physikbücher.
Mach das doch einfach so wie ich, da wo es leute gibt, die Bescheid
wissen, lass die doch Schreiben und verzapfe nur was, wo du auch
wirklich was vernünftiges zu sagen kannst.
Gut blubb,
Michael
P.S.
* bewusster Fähler ;-)
Wie bereits erwähnt, ich bin ein Blödheimsel, was von so einer Sig zu
halten ist, abgesehen von dem bitteren Nachgeschmack oder
Kopfschütteln hervor rufend, siehe die ausnahmsweise von mir allen
Regeln widersprechend Eingestellte, kommt nicht wieder vor!
Wie gesagt, ich bin nur ein Blödheimsel, du bist studiert und
schlau...
--
Michael Scharrer
Ururur-Enkel des Johannes Scharrer zu Nürnberg, Bürgermeister und
Begründer der Stadtsparkasse Nürnberg, Initiator des Projekts erste
deutsche Eisenbahn Nürnberg - Fürth 1835
Steuerprüfer, Webdesigner, Programmierer für Internetanwendungen
Firma: Scharrer Webdesign
Reporter im taucher.net
Mitautor des Buches... (nur nicht übertreiben...)
Websites:
Http://www.libernet.de
Http://www.tauchen.libernet.de
Http://www.easywebcms.com
http://travel.libernet.de/
Webmaster der Seiten;
http://www.nautic-dive.com
http://www.iupa.de
und etliche Andere...
Hobbys:
Tauchen, Moped, Reisen, Computer, Fliegen und sofern es die Zeit
zulässt... ;-)
Liest sich gut, aber ich kann nix, weiss nix...
Es wundert mich doch immer wie viele Taucher (und Lehrer) hier posten
aber keiner so richtig weiss was Sache ist.
Tanks haben einen staerkeren Boden und sollten deshalb bei laengerer
Lagerung aufrecht in gesicherter Position (mittels Kette oder anderen
Bebaenderungen) gelagert werden.
Wuerden Tanks waagerecht fuer eine laengere Zeit gelagert und etwas
Feuchtigkeit ist in dem Tank (was zwar nicht sein soll, trotzdem aber
vorkommen kann), frisst dies sich weitaus schneller duch die duenne
Seitenwand als durch den Boden (welcher wesentlich dicker ist).
Umfallen ist zu verhindern...
Wegen dem agerissenen Ventil will ich mich nicht aeussern. Das
ueberlaesst man besser den Spekulanten.
Cheers
--
Looking for a dream wedding?
http://www.palmcoveweddings.com/
worauf bezieht sich deine Aussage ?
Du hast ja meinen gesamten Text wiederholt.
Also es geht nicht ums Lagern sondern ums Anrödeln am See.
Was sind Tanks ?
Gruß Stefan
bei den schottischen Flaschen geht's mir aber so wie mit den
Tauchflaschen: wenn sie in Gebrauch sind, kann ich sie nicht stehen
sehen. ;-)))
Gruß, Herbert (der gleich in den See springt)
Uwe Stoeckel wrote:
> Moin Herbert,
> On Thu, 05 Aug 2004 15:48:15 +0200, Herbert Kiesewetter <h...@heki.de>
> wrote:
>
>
>>Hi Uwe (woimmer Du auch gerade bist),
>>
>
> ähem - umschau - an meinem Schreibtsch :o)
>
>
>>'ne Whiskyflasche die liegt ist leer und wer eine stehende umstößt wird
>>geteert und gefedert (ohne Smiley, denn bei Whisky hört der Spaß auf).
>>
>
> Die sparsamen Schotten haben schon früh erkannt, daß man Flaschen
> verschließen kann und dies zur Vermeidung von Leckverlusten auch tun
> sollte....
>
> Schöne Grüße aus Velpe,
> Uwe
>
Ich habe das Experiment in aehnlicher Form beobachtet:
Verwendete Materialien:
- Safariboot im RotMehr
- 12 l Aluflasche, Atemregler ausser Reichweite
- Fuss einer Taucherin
- zum Fuss einer Taucherin gehoerende Taucherin
- Tauchpartner der Taucherin beim Zusammenbauen
- Mitglied der Besatzung (sehr kraeftig!)
- etwas _leichter_ Seegang
- Eis aus der Kuehlbox
- Bier aus ebenjener Kuehlbox
Ablauf:
- Tauchpartner (TP) stellt Flasche auf, um Jacket anzubauen
- TP stellt fest, dass Atemregler ausser Reichweite ist
- TP laesst Flasche fuer ca. 1 sek los, um den Regler zu angeln
- TP will Flasche wieder anfassen, da ist sie aber weg, weil auf dem Weg
zum Fuss einer Taucherin (F)
- F muss so positioniert sein, dass die Flasche mit dem oberen Drittel
(nicht Ventil etc.) zwischen Zehansatz und Mittelfuss auftrifft
Ergebnis:
- Die springende und schreiende Besitzerin von F (B) wird von Mitglied der
Besatzung (M) daran gehindert, unkontrolliert von Deck zu springen
- F nimmt etwa doppelten Umfang an und verfaerbt sich sichtbar mit
dunkleren Farben
- Mit Eis aus der Kuehlbox (E) und einem ausgelassenen TG von B
laesst sich die Diagnose: "Gottseidank nichts schlimmes passiert"
stellen und B kann weitertauchen
- TP laesst kreidebleich diesen TG ebenfalls aus und uebernimmt
kommentarlos das Dekobier fuer B fuer den Rest der Safari und die
Herbeischaffung von E um den Umfang von F zu verringern.
Schlussfolgerung:
Unter exakt den o.g. Bedingungen ist Flasche hinstellen ungefaehrlich.
Disclaimer:
Es mag sein, dass der Aufbau des Experiments unvollstaendig beschrieben
ist und wichtige Parameter nicht beruecksichtig wurden, was bei
Wiederholung zu unerwarteten Ergebnissen fuehren koennte.
Von Nachahmung ist deshalb abzuraten.
Gruss, Volker
--
Volker Mueller
volker@flinux:~> echo sh _\& sh _\& > _; sh _ # Bomben zu Bierhumpen!
while (Environment.getTemperature() < 23) Environment.increaseTemperature (2.3);
Wenn man das ganze mal trivial (ohne Reibungsverluste ect.)
mit der Ziolkowskischen Raketengleichung:
v_end = v0 + ln (m/m_0)
(ln: logarithmus naturalis auf Basis von e (eulerscher Zahl))
berechnet kommt man bei den Annahmen:
v0 (Ausströmgeschwindigkeit)
= 333 m/2
(=Schallgeschwindigkeit Luft, für mehr brächte man selbst bei genügend
hohem delta p eine konisch-divergente Laval Düse,
beim abgebrochenen Ventil sehr unwahrscheinlich)
m (Anfangsgesamtmasse10er Flasche )
= 12kg (10kg Flaschenmasse +2kg Luft)
m_0 Leermasse
= 10kg
auf:
v_end = 333 * ln(12/10) [m/s] = 61m/s
= 219 km/h
(Endgeschwindigkeit bei horizontaler reibungsfreier Beschleunigung)
Mit Berücksichtigung Strömungsversuste wird es "etwas" komplizierter,
de Endgeschwindigkeit dürfte je nach Größe der Ausströmöffnung stark
variieren und erheblich niedriger liegen als obiger Wert.
gruss,
MS
Hallo Uwe und Stefan,
Ich habe beim Lesen nicht's davon gelesen. Nur die Mutmassungen warum
ein Ventil wegfliegen kann usw.
Sorry falls ich mich wiederholt habe. Der Newsserver hat wohl die
richtigen Postings schon "verschluckt".
Tanks- Tauchflaschen
> Ich glaube mal den Spezialisten, die oben versichert haben, dass im
> Ventilgewinde, also quasi in der Flasche, nur eine winzige Bohrung
> ist, die das Ausströmen großen Gasmengen pro Zeit bremst...
Also.....bei meinem Ventil kann ich den Finger durchstecken. Kannst also
wieder anfangen, Dich zu gruseln! ;-)
Hatte das vielleicht Jemand mit der kleinen Bohrung verwechselt, die bei
einem Schaden am HD-Schlauch das freie Abströmen verhindert...?
womit sich der Kreis auch wieder schließt.. und eindeutig klar wird
wohin die Flaschenfüße gehören...
scnr,
Stefan (der früher auch von den Flaschenfüßen sehr überzeugt war)
Uwe Stoeckel wrote:
> PS: 100% Gefälle sind 1 m Steigung auf 1 m Länge oder 45°
Danke für den Hinweis; ich weiß, daß das Viele nicht wissen.
LG, Mat²
Ach Stefan - Du bist ja ideologisch verblendet...! ;-)
Martin Hillebrand schrieb:
> Das gesamte "Unfallforum". Dort werden meist auch nur Spekulationen
> breitgetreten. Völlig Sinnfrei und ohne näheres zu wissen.
Du vergißt zu erwähnen, daß die Eingabeformulare automatisch "Erstmal
mein Beileid den Angehörigen" generieren. :-))
Gruß,
Leif
--
"Mailand ist vielleicht die etwas größere Stadt als Bielefeld, aber
das ist auch der einzige Unterschied." Matthias Sammer in: Die Welt,
24. März 2003.
> Stefan (der früher auch von den Flaschenfüßen sehr überzeugt war)
Ich bin immer noch überzeugt von ihnen. Wie soll ich sonst mein Jacket
montieren?
Dass die Standfüsse natürlich einen _immensen_ Zuwachs an Wasserwiderstand
mit sich bringen, muss ich DIR zugestehen. Ich komm UW kaum vom Fleck ;-)
Gruss
Samuel
--
So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom und treiben doch
stetig zurück, dem Vergangenen zu. (F. Scott Fitzgerald - The Great
Gatsby)
da Du mir ein eigentlich freundlicher Mensch erscheinst
(im Gegensatz zu jemand anderem), will ich's Dir gern erklaeren,
weil
Bernd Giering <gie...@rainbowhill.de> schrieb:
> kann es sein, dass du bei den entscheidenden Physikunterrichtsstunden
> bei so`nem Wetter wie heute in der "Eisdiele" gesessen hast (So hieß
> die früher bei uns.)?
Nein, ich was anwesend und ich hab' sogar mal mit dem Gedanken
gespielt, das zu studieren,
> Beim Rückstoßantrieb ist wirklich nur die Masse/Zeit und
> Geschwindigkeit der ausströmendern Materie entscheidend- da "drückt
> sich keine entweichende Luft ab" (s.u.) !
Und das ist ein (allerding verstaendlicher Trugschluss).
> Der "entscheidende Faktor" (??) Luftwiderstand ist bei dem
> Druckverhältnis 200000Hpa / 1013HPa (Pressluft/Außenluft) für die
> ausströmende Pressluft wohl kein ernst zu nehmendes Hindernis.
Das laesst sich doch einfach nachrechnen:
Damit Luft ueberhaupt erst einmal beginnen kann auszustroemen,
muss an der Flaschenoeffnung (ca 0.02m im Durchmesser) eben
genau dieser Druck ueber wunden werden:
101300 Pa x 0.02 m x 0.02m x pi /4 = zuueberwindende Kraft F in N
mit dieser Kraft F wird jetzt die Flasche (ca. 20kg)
(mind.) beschleunigt
F/20kg = ca. 1,5 m/s'2
Immerhin soviel wie eine sechstel Erdbeschleunigung.
Der *entscheidende* Faktor ist aber tatsaechlich, das durch die
abstroemmende Luft vor der Flaschenoeffnung sich recht schnell
ein Ueberdruck von wesentlich mehr als 1 bar aufbaut, welcher
von der nachdruckenden/ausstroemenden Luft ueberwunden werden
muss.
Das der Masserueckstoss *nicht* die entscheidende Rolle spielt,
kannst Du Dir leicht an folgendem Gedankenexperiment klarmachen:
Stelle Dir vor, Du bist die Tauchflasche im Weltall und
wiegst ca. 20kg stelle Dir weiter vor, Du wirfst einen Stein
von ca. 3kg mit einer Beschleunigung von x von Dir. Dann erhaelst Du
selbst einen Rueckstoss von? Richtig 3/20 x.
Ueber die Ausstroemgeschwindigkeit und die damit verbundene
Masserueckstossenergie bei einer Tauchflasche, darfst Du selbst
nachdenken.
Liebe Gruesse,
Gunnar.
> Anders ist es natürlich bei Blähungen in 30m Tiefe. Die kann man bei
> solchen Druckverhältnissen wirklich nicht als Antrieb benutzen.
> p.s.: Vielleicht kommt daher Dein Gefühl, dass "sich die entweichende
> Luft(?) abdrückt?
Nach diesem Kommentar gehe ich davon aus, das Du wenig Probleme
mit obigem Gedankenexperiment hast.
--
Dipl.-Inf. Gunnar Schröter | Tel: ++49-30-314-24921 FAX: -23516
TU Berlin Fakultät IV | e-mail: schr...@cs.tu-berlin.de
Sekr. FR 6-1 | http://user.cs.tu-berlin.de/~schroetg/
> Bezieht sich das (?) auf adequart, weil Du nicht weisst wie man es
> schreiben soll,
Nein, wenn ich bei jedem Wort, bei dem ich mir
bezgl. der Schriebung unsicher waere ein '?' anhaengen wuerde,
dann waeren meine Postings sehr unlesbar. (Wer Rechtschreibfehler
findet darf sie behalten, ich bemuehe mich so gut, als wie ich
kann.)
Ausserdem steht das Fragezeichen hinter dem Satzendezeichen,
was Dir eine deutliche Interpretationshilfe sein duerfte.
> Uff...
> Ich bin ja nur blöde, habe weder Abitur, habe mit Ach und Krach die
> Hauptschule geschafft, nix vernünftiges gelernt, war ein hyperaktives
> Kind (Zappelphilipsyndrom) mit entsprechenden Behinderungen und
> Spätfolgen, Erziehungsgeschädigt, psyschich bedingter Legastheniker
> und wurschtel mich heute so durch`s Leben...
> Hier frage ich nicht, Dein Posting wird bei der IUPA der Nachwelt
> erhalten bleiben.
Dann sei bitte so fair, und haeng Dein Posting, sowie meine
Antwort auf das Posting von Bernd mitdazz. Dann hab' ich
gar nix dagegen. Im Gegenteil, dann passt das Ganze sogar ziehmlich
gut auf die IUPA-Seiten.
> <restliche Selbstdarstellung gesnippt>
[restliche Darstellung, weil peinlich, geschnippt]
Liebe Gruesse,
Gunnar.
> Mach das doch einfach so wie ich, da wo es leute gibt, die Bescheid
> wissen, lass die doch Schreiben und verzapfe nur was, wo du auch
> wirklich was vernünftiges zu sagen kannst.
Leider bist Du kein gutes Vorbild, aber die obige Empfehlung
hab' ich ja auch ohne Dich schon eingehalten.
Mich gruselt bei dem Gedanken an deine Finger... welches Ventil hat
eine Bohrung im Ventilfuß (kleiner Hinweis, in dieser Bohrung ist idR
das Wasserschutzrohr eingeschraubt) wo ein wie auch immer gearteter
Finger reinpasst?
gruselige Grüße,
Stefan
na irgendwann kommt der Punkt, wo man die Augen eben öffnet und über
den Tellerrand blickt... Verblendet sind da eher andere...
das Geheimnis ist sich eben nicht von einer Ideologie blenden zu
lassen sondern verschiedene Ideologien zu kennen und dann für sich
selbst Entscheidungen zu treffen...
richtige Grüße,
Stefan :-)
http://www.ucg.de/blatt08/video/druckluft.mpg
vielleicht sind damit viele Fragen beantwortet:__()--()__
gut Luft
Hans-Werner
--
http://www.ucg.de ---> monatlich einen Besuch wert!
Hans Werner schrieb:
> Ich habe mal ein wenig in meinen Unterlagen gewühlt und das hier
> gefunden.
>
> http://www.ucg.de/blatt08/video/druckluft.mpg
>
> vielleicht sind damit viele Fragen beantwortet:__()--()__
Da kann man nur sagen: Prost, Mahlzeit!
Damit sollten wohl alle Diskussionen über die Sinnhaftigkeit des
Umlegens ausgeräumt sein! :-)
Viele Grüße
Oliver
PS: Der Typ am Sessel hat aber auch einen Knall, oder?
> http://www.ucg.de/blatt08/video/druckluft.mpg
>
> vielleicht sind damit viele Fragen beantwortet:__()--()__
Es bleibt die Frage, wieviel Druck in der verwendeten Flasche war...
Ansonsten echt ein Knaller ;-)
Stephan
--
Sig fault. (core dumped)
> http://www.ucg.de/blatt08/video/druckluft.mpg
> vielleicht sind damit viele Fragen beantwortet:__()--()__
Danke! Fuer mich sind damit hinsichtlich diese Bereiches
alle Fragen beantwortet.
Den sicher ich mir auf meiner Festplatte.
Liebe Gruesse,
Gunnar.
Lieber Gunnar,
Deine Berechnungen habe ich nicht versucht nach zu vollziehen;
weil ich das Gefühl habe, selbst zu oft in der Eisdiele gesessen zu
haben.
Außerdem macht mir die Veränderung der Maßeinheiten
(z.B. Kp -> KN ) genauso Schwierigkeiten wie die Umstellung von DM
auf €.
Aber (Heureka!?) ich ahne, was Du meinst, nämlich, dass sich an der
Ausströmöffnung - quasi aufgrund der Zähigkeit der Umgebungsluft- ein
Überdruckberiech aufbaut, der -allseits wirkend- die Flasche stärker
wegpustet als es im Vakuum geschehen würde.
Klingt plausibel!
Ich schrieb:
>> Beim Rückstoßantrieb ist wirklich nur die Masse/Zeit und
>> Geschwindigkeit der ausströmendern Materie entscheidend- da "drückt
>> sich keine entweichende Luft ab" (s.u.) !
Du schriebst:
>Das laesst sich doch einfach nachrechnen:
Das glaube ich nun nicht, denn wenn sich- nach Deiner Argumentation
(wie ich sie versuche zu verstehen) an der Ausströmöffnung ein
(antreibender) Überdruck aufbaut, hängt derselbe von der Viskosität
der Umgebungsluft ab, die wiederum u.a. temperatur- und druckabhängig
ist.
Du schriebst:
>Der *entscheidende* Faktor ist aber tatsaechlich, das (dass?) durch die
>abstroemmende (abstroemende?) Luft vor der Flaschenoeffnung sich recht schnell
>ein Ueberdruck von wesentlich mehr als 1 bar aufbaut, welcher
>von der nachdruckenden/ausstroemenden Luft ueberwunden werden
>muss.
s.o.!
>Stelle Dir vor, Du bist die Tauchflasche im Weltall ...
Ich will mir nicht vorstellen, dass ich eine Flasche bin!!!
>> Anders ist es natürlich bei Blähungen in 30m Tiefe. Die kann man bei
>> solchen Druckverhältnissen wirklich nicht als Antrieb benutzen.
>Nach diesem Kommentar gehe ich davon aus, das (dass?) Du wenig Probleme
>mit obigem Gedankenexperiment hast.
Wieso "Gedankenexperiment"?
30m oder 40m sind zwar wirklich egal, weil der Umgebungsdruck aufgrund
meines weichen Bauches ja auch intraintestinal wirkt, aber trotzdem
hat es nie für einen nennenswerten Antrieb gereicht.
Trotzdem bin ich sicher, dass -nach I. Newton- eine derartige
Propulsion auch im Vakuum wirken würde.
p.s.: Gerade stelle ich mir vor, welche Schwierigkeiten der von Dir
postulierte (Haupt-)Effekt bei der Berechnung der Wirkung von
Raketenantrieben beim Start durch unsere dünner werdende Atmosphäre
in`s Weltall mit sich bringt.
Denken macht Spaß
Bernd Giering
Stefan Gaar wrote:
> ...das Geheimnis ist sich eben nicht von einer Ideologie blenden zu
> lassen sondern verschiedene Ideologien zu kennen und dann für sich
> selbst Entscheidungen zu treffen...
Das ist eine sehr gute Einstellung. *g* Wir sehen uns sicherlich im
Dezember. Meine Freundin muss vorher nur noch ihren Geburtstag verschieben.
:-/
kippelige Grüße,
Mat²
Naaain, das war ein Mißverständnis! *grusel* Das Wasserschutzröhrchen des
Ventils in meiner alten 15er Buddel war etwas tiefer im Ventilkörper
eingeschraubt. Bis etwa dahin im Ventilkörper, wo es abbrechen würde kam ich
afair schon mit dem Finger.
(Nein, ich werde die Flasche nicht zurückkaufen und nachsehen!) ;-)
beruhigende Grüße *schulterklopf*,
> Der offizielle Bericht: http://www.cdnn.info/safety/s040729/s040729.html
Vielleicht sollte man nochmal betonen, daß in dem Artikel von einer
Sauerstoffflasche (sofern das die korrekte Übersetzung für oxygen tank
ist) geschrieben wird.
Damit verbietet sich ein Vergleich mit dem Umfallen/Bersten/... einer
Druckluftflasche.
Jonathan
Jonathan Schmitt wrote:
> Vielleicht sollte man nochmal betonen, daß in dem Artikel von einer
> Sauerstoffflasche (sofern das die korrekte Übersetzung für oxygen tank
> ist) geschrieben wird.
Ja...
> Damit verbietet sich ein Vergleich mit dem Umfallen/Bersten/... einer
> Druckluftflasche.
Ist das so? Das hätte ich gern von Dir erklärt. :-)
Besten Gruß,
Du greifst manchmal in die Physik-Kiste, wie auch die Erklärung an
Bernd beweist, nicht wirklich falsch ist, für die Praxis aber nicht
ganz relevant ist, bzw. stellst diese "Nebensächlichkeit" als
Haupfaktor dar (Der entscheidende Faktor duerfte der Luftwiederstand
sein). Ich mag nun nicht alle Postings raus suchen und
auseinanderklamüsern.
Hier waren es die Wörter <Der entscheidende Faktor>
Bei dem Letzten ging mir zu nachtschlafender Zeit und erheblich
erfolgtem Alkoholgenusses i.V.m. einer Titelallergie die Hutschnur
hoch, dass ich auch eigene mir auferlegte Regeln (z.B. das Persönlich
werden) verletzt habe.
Gunnar Schroeter schrieb:
> Dann sei bitte so fair, und haeng Dein Posting, sowie meine
> Antwort auf das Posting von Bernd mitdazz. Dann hab' ich
> gar nix dagegen. Im Gegenteil, dann passt das Ganze sogar ziehmlich
> gut auf die IUPA-Seiten.
Ich werde meines als Peinlichkeit, aber nicht als Text erwähnen ;-)
> > <restliche Selbstdarstellung gesnippt>
> [restliche Darstellung, weil peinlich, geschnippt]
Das ist mir peinlich, ich werde jetzt noch rot, wo ich diese Antwort
schreibe.
Ich breche mir auch keinen Zacken für ein Sorry aus der Krone!
Sorry!
Der Suff soll keine Entschuldigung sein.
> > Mach das doch einfach so wie ich, da wo es leute gibt, die Bescheid
> > wissen, lass die doch Schreiben und verzapfe nur was, wo du auch
> > wirklich was vernünftiges zu sagen kannst.
>
> Leider bist Du kein gutes Vorbild, aber die obige Empfehlung
> hab' ich ja auch ohne Dich schon eingehalten.
Um bei dem Rückstoss zu bleiben...
Hättest besser geschrieben:
Physikalich exakt wäre...
Hier dann die Antwort an Bernd, dies hätte uns Beiden eine
Peinlichkeit erspart ;-)
Oder wenn man etwas nicht genau weiss, es als solches zu kennzeichnen.
Bevor man sagt, es ist so...
...sollte man sich schon sehr sicher sein, oder es besser lassen.
Damit ist der Keks für mich gegessen ;-))
Grüsse,
Michael
vorab: :) (Smile, nicht *grins*)
Bernd Giering <gie...@rainbowhill.de> schrieb:
> On 6 Aug 2004 13:14:25 GMT, Gunnar Schroeter
> <schr...@cs.tu-berlin.de> wrote:
> Lieber Gunnar,
> Deine Berechnungen habe ich nicht versucht nach zu vollziehen;
> weil ich das Gefühl habe, selbst zu oft in der Eisdiele gesessen zu
> haben.
:)
> Außerdem macht mir die Veränderung der Maßeinheiten
> (z.B. Kp -> KN ) genauso Schwierigkeiten wie die Umstellung von DM
> auf €.
> Aber (Heureka!?) ich ahne, was Du meinst, nämlich, dass sich an der
> Ausströmöffnung - quasi aufgrund der Zähigkeit der Umgebungsluft- ein
> Überdruckberiech aufbaut, der -allseits wirkend- die Flasche stärker
> wegpustet als es im Vakuum geschehen würde.
Juup.
> Klingt plausibel!
> Du schriebst:
>>Das laesst sich doch einfach nachrechnen:
> Das glaube ich nun nicht,
Korrekt. So hatte ich das aber auch nicht gemeint.
> denn wenn sich- nach Deiner Argumentation
> (wie ich sie versuche zu verstehen) an der Ausströmöffnung ein
> (antreibender) Überdruck aufbaut, hängt derselbe von der Viskosität
> der Umgebungsluft ab, die wiederum u.a. temperatur- und druckabhängig
> ist.
Genau.
>>Stelle Dir vor, Du bist die Tauchflasche im Weltall ...
> Ich will mir nicht vorstellen, dass ich eine Flasche bin!!!
Sorry, aber noch Deinem Posting (plus dem von Martin)
konnte ich mir den nicht verkneifen: Stelle Dir also ersatzweise
vor, Du saessest (eigengewichtslos) auf der Flasche. ;)
> Denken macht Spaß
!!!!
Liebe Gruesse,
Gunnar.
Michael Scharrer <mcd...@web.de> schrieb:
> Moin Gunnar,
> Du greifst manchmal in die Physik-Kiste, wie auch die Erklärung an
> Bernd beweist, nicht wirklich falsch ist, für die Praxis aber nicht
> ganz relevant ist, bzw. stellst diese "Nebensächlichkeit" als
> Haupfaktor dar (Der entscheidende Faktor duerfte der Luftwiederstand
> sein).
Nochmal ganz langsam:
add a) 'Duerfte'! D.h., die eingeschraenkte Moeglichkeitsform!
nicht 'ist'. Inkl. eines '(?)' am vorherigen Satz, der
explizit meine Unsicherheit kennzeichenen sollte.
add b) Ich bin nach wie vor der Meinung, das der von Dir
als 'Nebensaechlichkeit' titulierte Effekt der
tatsaechliche Haupteffekt ist.
In sofern .... . :-/
> Ich mag nun nicht alle Postings raus suchen und
> auseinanderklamüsern.
> Hier waren es die Wörter <Der entscheidende Faktor>
Was nix anderes sagen sollte (bzw. IHMO sagt), als das dieser
Faktor den anderen (deutlich) ueberwiegen duerfte.
> Bei dem Letzten ging mir zu nachtschlafender Zeit und erheblich
> erfolgtem Alkoholgenusses i.V.m. einer Titelallergie die Hutschnur
> hoch, dass ich auch eigene mir auferlegte Regeln (z.B. das Persönlich
> werden) verletzt habe.
Also an den Titelallergiker nochmals: Ich benutze ein und denselben
Account fuer sowohl dienstliche, als auch private Zwecke. Das ist
auch schon alles.
> Ich breche mir auch keinen Zacken für ein Sorry aus der Krone!
> Sorry!
> Der Suff soll keine Entschuldigung sein.
Entschuldigung angenommen. Fehler machen wir alle.
> Um bei dem Rückstoss zu bleiben...
> Hättest besser geschrieben:
> Physikalich exakt wäre...
S.o.. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es sich nicht(!)
um einen Nebeneffekt, sondern den Haupteffekt handelt.
> Hier dann die Antwort an Bernd, dies hätte uns Beiden eine
> Peinlichkeit erspart ;-)
Sorry, aber ich hab' nicht damit gerechnet, dass der von mir
beschiebene Effekt solche Reaktionen hervorruft.
> Oder wenn man etwas nicht genau weiss, es als solches zu kennzeichnen.
> Bevor man sagt, es ist so...
Nochmal: 'duerfte sein' ist nicht 'ist'.
> ...sollte man sich schon sehr sicher sein, oder es besser lassen.
Ich bin ganz Deiner Meinung. Wobei ich nicht's Schlimmes daran
finde sich auch mal zu irren.
> Damit ist der Keks für mich gegessen ;-))
Fuer mich auch.
Liebe Gruesse,
Gunnar.
Jonathan Schmitt wrote:
> Damit verbietet sich ein Vergleich mit dem Umfallen/Bersten/... einer
> Druckluftflasche.
Ich hatte Dich gestern erstaunt gebeten, mir den Unterschied zwischen dem
Bersten eines O2-Tanks und dem Bersten eines Druckluft- oder sonstigen Tanks
zu erklären, da mir als Laien der Vorgang und die Auswirkungen ziemlich
gleich vorkommen.
Leider hast Du es bei Deiner vielsagenden Bemerkung: "Damit verbietet sich
ein Vergleich mit dem Umfallen/Bersten/... einer Druckluftflasche."
belassen. Bitte kläre mich auf, worin nun der wesentliche Unterschied
besteht - das ständige Grübeln tut der Denkmurmel bei diesem Wetter ja
bekanntlich nicht gut!
Viele Grüße,
Hier noch ein etwas genauerer Bericht:
http://www.keynoter.com/articles/2004/08/06/news/news17.txt
Haben die dort nicht vielleicht Aluflaschen ?
Alles es sehr merkwürdig.
Gruß Stefan
Stefan Gemmel <stefa...@stegem.de> schrieb:
> Ich kann nicht genau erkennen welche Flasche das ist.
> Ist es ein Preßluftflasche oder enthält sie Raketentreibstoff ?
*g*
Selbst wenn, der muesste ja wohl gezuendet werden.
> Älteres Baujahr vielleicht ?
???
> Eindeutig haut der Typ mit dem Hammer das komplette Ventil aus der Flasche
> raus. Ist was anderes als beim Umfallen. Vielleicht sogar manipuliert.
Also der Hammer ist nicht sehr gross. Ich war
jedenfalls recht erschrocken, wie schnell und einfach das Ventil weg war.
Manipuliert? Wieso sollte jemand?
Liebe Gruesse,
Gunnar.
P.S.:
> Die Art der Beschleunigung und dass er das Faß so genau trifft mit einem
> Drehstuhl, die bekanntlich nie dahinrollen wo man will. Ausserdem soll so
> eine Raketenflasche sich wild drehend rumfliegen und nicht geradeaus.
Fliegen!
Eine moderne, relativ neue, rostfreie, getüvte Stahlflasche mit Ventil nach
neuer Norm fliegt nicht durch die Gegend wenn sie umfällt und mit dem
Ventil irgendwo anschlägt !
Durch das Umfallen können Personen verletzt werden die sich im direkten
Fallbereich befinden !
(... und zu langsam auf den Schrei "Flasche fällt" reagieren)
Durch das Umfallen können Materialschäden entstehen wie:
Verbogenes Ventil, Atemregler, Kratzer in der Flasche, Fliesen im
Schwimmbad, getroffene Sonnenbrille u.s.w.
Es gibt keine Vorschrift innerhalb eines Verbandes die das Hinstellen
verbietet !
Gelagert wird die Flasche immer liegend gegen Umfallen gesichert !
(Damit eine liegende Flasche nicht wegrollt benutzt der DIR-Taucher
Doppelflaschen. Der Stroke verwendet ersatzweise LKW-Bremsklötze :-))
Stehend, gegen Umfallen gesichert.(?)
Liebe Gruesse,
Gunnar.
Gerhard Beulke schrieb:
>
> Es wundert mich doch immer wie viele Taucher (und Lehrer) hier posten
> aber keiner so richtig weiss was Sache ist.
>
> Tanks haben einen staerkeren Boden und sollten deshalb bei laengerer
> Lagerung aufrecht in gesicherter Position (mittels Kette oder anderen
> Bebaenderungen) gelagert werden.
> Wuerden Tanks waagerecht fuer eine laengere Zeit gelagert und etwas
> Feuchtigkeit ist in dem Tank (was zwar nicht sein soll, trotzdem aber
> vorkommen kann), frisst dies sich weitaus schneller duch die duenne
> Seitenwand als durch den Boden (welcher wesentlich dicker ist).
> Umfallen ist zu verhindern...
>
Hallo,
wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest Du lesen müssen das
bereits mehrmals über den Rost in der Seitenwand und im Boden
geschrieben wurde,
Bye
Hallo,
nun mal sachte, gestern um die Zeit habe ich schon die Aale über das
Korallenriff hüpfen lassen...
Sauerstoff ist ein ziemlich aggressives Gas und wenn es auch nicht
selbst verbrennen kann, so fördert es doch jegliche Verbrennung. Je
höher die Sauerstoffkonzentration, umso stärker der Effekt. Dazu gibts
in der Schule immer Versuche wie "Verbrennen von Stahlwolle in reinem
Sauerstoff".
Wenn jetzt Stoffe wie Öl mit (verhältnismäßig) reinem Sauerstoff in
Kontakt kommen, dann kann es passieren, daß der Stoff nicht verbrennt
(im klassischen Sinn) sondern explodiert.
Das heißt (ohne jegliche Unterstellung bezüglich des konkreten
Unfallherganges), eine umgekippte Preßluftflasche mit abgesprengtem
Ventil durchschlägt vielleicht eine Wand (und Gnade dem, der in der
Flugbahn steht). Eine umgekippte Sauerstoffflasche kann hingegen eine
Explosion im besten (schlimmsten) Sinne des Wortes auslösen.
Stell Dir vereinfacht vor, bei einer normalen Verbrennung hat jedes
verbrennbare Teilchen eine Wahrscheinlichkeit mit Sauerstoff
zusammenzutreffen. In einer reinen Sauerstoff Atmosphäre ist diese
Wahrscheinlichkeit etwa 5 mal so groß! Dazu kommt, jedes verbrennende
Teilchen reduziert den Sauerstoffanteil in der Umgebungsluft prozentual
deutlich weniger. Die Verbrennung ist heißer und läuft schneller ab,
weil mehr brennbares Material mit Sauerstoff in Kontakt steht.
Möge mich jetzt kein Chemiker steinigen (oder perfidere Tötungsarten
ausdenken). Daß die Beschreibung der Ursache nur ungefähr hinkommt, ist
mir klar - das ändert aber nichts am Effekt.
Jonathan
Danke
Das Erkennen von Witzen ist schwere kognitive Arbeit!
(Florian Roetzer 26.02.2001)
Also! Arbeite weiter an den Erkentnissen............
... und einfach so beiseite fiel, waehrend der Duesentrieb abging, wie
'ne Rakete ...
> Manipuliert? Wieso sollte jemand?
Weil's cool aussieht?
Gruss, Volker
--
Volker Mueller
volker@flinux:~> echo sh _\& sh _\& > _; sh _ # Bomben zu Bierhumpen!
while (Environment.getTemperature() > 23) Environment.decreaseTemperature (2.3);
Und wenn Du richtig gelesen haettest, dann haettest Du meine
Berichtigung von vor 4 Tagen lesen muessen.
Es war ´ne 30cuft Alu. Ventil und Flaschenschulter fehlen noch. Ich nehme
nach den neueren Berichten vorerst mal an, daß sie tatsächlich
runtergefallen ist und das Ventil in den Flaschenhals gestaucht wurde.
Die Augenzeugenberichte geben die Reihenfolge mit:
*plonk!*
*zischschsch!*
*bumm!*
an; was darauf schließen ließe. Ob nach dem Sturz der Hals gerissen und die
Flaschenschulter rausgeplatzt ist, oder es tatsächlich
Ich kann´s nur nicht glauben, weil die Bude nicht gebrannt hat. Und in einer
zertifizierten O2-Füllstation sollte man auch keine entsprechenden Mengen
entflammbarer Stoffe finden können. Bis auf die üblichen Verwüstungen und
viele Glassplitter in den Auslagen hat Bill keinen Sachschaden gemeldet.