bin gerade im t-net hier drüber gestolpert:
http://www.taucher.net/forum/Uebungsleiter_C-Lizenz_VDST__ausb1083.html
Thema des Links ist, das im VDST Landesverband TLN (für Niedersachsen,
Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern relevant) der ÜL Lehrgang
mangels außreichender Teilnehmerzahl komplett abgesagt wurde.
Im HTSV wurde der ÜL Lehrgang mit 10 Leuten (also nur 50% der
geplanten Teilnehmerzahl) durchgeführt.
Schade, der VDST war früher ne tolle Truppe.
Hat der VDST sich durch sein aktuelles Schwachsinnsmarketing schon so
an die Wand gefahren das dort kaum noch jemand mehr Ausbilder werden
will?
Irgendwie traurig, die alten Kämpen ziehen sich, teilweise innerlich
gekündigt, zurück und der erhoffte Ansturm des PAIDisierten
Instruktorennachwuchses bleibt aus...
Oder sind auch bei den amerikanischen
"Qualitätsausbildungsorganisationen" die Zahlen rückläufig weil
Tauchen eventuell nicht mehr "in" ist?
MS
rechne doch mal:
-Ein Tauchausbilder ist etliche Jahre aktiv.
-Die Anzahl der Mitglieder ist relativ konstant.
-Viele scheuen den Weg zu qualifizierter Ausbildung, bleiben
bei Bronze, oder machen Kasperkram fürs Ego im Urlaub.
-Tauchlehrer sollen aber im Verlängerungszeitraum 30
"Prüfungsabnahmen machen.
Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
"wozu sind sie schließlich im Verein.
Da passt was nicht.
Viele von denen, die ich gerne als ÜLs sehen würde, haben
einfach keine Zeit dazu.
Davon abgesehen, würde ich mir eine stärkere Siebung der
Kandidaten wünschen, nicht der ÜL, aber bei den TL-Prüfungen.
Bei den Prüfungen in Glenan/ Camaret war das sozusagen ein
Selbstläufer.
Grüße
Matthias
Michael Schmidt schrieb:
> Hallo,
>
> bin gerade im t-net hier drüber gestolpert:
> http://www.taucher.net/forum/Uebungsleiter_C-Lizenz_VDST__ausb1083.html
>
> Thema des Links ist, das im VDST Landesverband TLN (für Niedersachsen,
> Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern relevant) der ÜL Lehrgang
> mangels außreichender Teilnehmerzahl komplett abgesagt wurde.
> Im HTSV wurde der ÜL Lehrgang mit 10 Leuten (also nur 50% der
> geplanten Teilnehmerzahl) durchgeführt.
>
> Schade, der VDST war früher ne tolle Truppe.
> Hat der VDST sich durch sein aktuelles Schwachsinnsmarketing schon so
> an die Wand gefahren das dort kaum noch jemand mehr Ausbilder werden
> will?
Nein, das hat gar nichts damit zu tun. Es liegt einfach daran, dass die
Kosten für 10 Teilnehmer zu hoch werden, und man möchte die höheren
Kosten nicht den Teilnehmern zumuten.
Es gibt aber die Möglichkeit, in einem anderen Bundesland den ÜL zu
besuchen.
>
> Irgendwie traurig, die alten Kämpen ziehen sich, teilweise innerlich
> gekündigt, zurück und der erhoffte Ansturm des PAIDisierten
> Instruktorennachwuchses bleibt aus...
Tja - so ist das. Wenn jedes Jahr Neues in Richtung Marketing erfolgt,
dann kann einem schon die Hutschnur hochgehen. Für 2007 sind es die
"personalisierten" Aufkleber - natürlich etwas teurer als bisher.
Viele Grüße
Peter
Matthias Voss schrieb:
....
> rechne doch mal:
> -Ein Tauchausbilder ist etliche Jahre aktiv.
> -Die Anzahl der Mitglieder ist relativ konstant.
Stimmt nicht immer - Ausbilder ziehen sich auch mal aus beruflichen
Gründen zurück. Bei uns herrscht jedenfalls ein Mangel an Ausbildern
:-(
> -Viele scheuen den Weg zu qualifizierter Ausbildung, bleiben
> bei Bronze, oder machen Kasperkram fürs Ego im Urlaub.
Das ist was Wahres.
> -Tauchlehrer sollen aber im Verlängerungszeitraum 30
> "Prüfungsabnahmen machen.
Naja, ehrlich gesagt: 6 pro Jahr sind nicht allzu viel, wenn man mal
alles zusammenzählt, also DTSAs, SKs, etc.
> Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
> "wozu sind sie schließlich im Verein.
Wie war doch die Frage: "Was kriege ich denn für mein Geld im Verein?"
So ist nun mal die Erwartungshaltung geprägt.
> Da passt was nicht.
full ack.
> Viele von denen, die ich gerne als ÜLs sehen würde, haben
> einfach keine Zeit dazu.
Oder sie wollen sich nicht der Verantwortung stellen, die sich damit
aufhalsen: Training leiten, Anfänger ausbilden, bei den Freiwasser-TG
dabei sein, ...
>
> Davon abgesehen, würde ich mir eine stärkere Siebung der
> Kandidaten wünschen, nicht der ÜL, aber bei den TL-Prüfungen.
> Bei den Prüfungen in Glenan/ Camaret war das sozusagen ein
> Selbstläufer.
Sehe ich auch so - allerdings könnte man das Niveau auch durch andere
Maßnahmen heben, mir fielen da schon einige ein.
Viele Grüße
Peter
P.S. Deep Blue 9 findet in Almke ab 01.06. statt!
Hmhm, oder warum, meinst du, dass "der Grosse" aus den Staaten
vermehrt auf Kinderprogramme und "Unterwasserfotographie mit Handy",
selbst für Schnorchler, setzt?
--
mfgruss tinoo
mahe at gmx dot net
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Matthias Voss schrieb:
> Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
> "wozu sind sie schließlich im Verein.
> Da passt was nicht.
Nein, das passt schon. Nicht wenige Vereine rechtfertigen ja ihre
saftigen Aufnahme- und nicht geringen Mitgliedsbeiträge genau damit: Du
bekommst ja schließlich die Ausbildung (beinahe) für lau.
Die "Erwartungshaltung", auf die Du da abziehlst, ist hausgemacht.
Gruß,
Martin,
der bei zwei Vereinen in der Umgebung das genau so wortwörtlich gehöhrt
hat und deswegen nicht in einem Verein ist. (Wollte eigentlich der
Geselligkeit wegen da 'rein, nicht um im Akkord Kärtchen zu machen,
damit sich das auch "lohnt".)
--
FAQ / Charta von d.r.s.t: http://www.oschn.de/drst/faq.shtml
Schießen *ist* scheiße.
Matthias Voss schrieb:
> Moin Michael,
>
> rechne doch mal:
> -Ein Tauchausbilder ist etliche Jahre aktiv.
> -Die Anzahl der Mitglieder ist relativ konstant.
Tauchen ist auch nicht mehr so Trendy oder Hipp wie es schon mal war.
;-)
> -Viele scheuen den Weg zu qualifizierter Ausbildung, bleiben
Oder machen einen auf Vereins/Club-Trainer. Von Vereins oder
Clubtrainern ausgebildet.
> bei Bronze, oder machen Kasperkram fürs Ego im Urlaub.
> -Tauchlehrer sollen aber im Verlängerungszeitraum 30
> "Prüfungsabnahmen machen.
Das sollte kein Problem sein. Die 30 Abnahmen hast Du doch sehr schnell
zusammen
> Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
> "wozu sind sie schließlich im Verein.
Das ist ein Knackpunkt, den ich selbst sehr oft schon gesehen habe. Da
wird eine Ausbidung oder ein SK zu XXX für 30 Euro als viel zu Teuer
empfunden und dies auch Lauftstrk kundgetan, zugleich aber die, vom
Titel her identische Ausbildung / SK zum XXX´für 200 Euro dafür mit
weniger Inhalten ohne zu Murren bezahlt.
> Da passt was nicht.
Volle Zustimmung.
> Viele von denen, die ich gerne als ÜLs sehen würde, haben
> einfach keine Zeit dazu.
Ist ja auch klar, diejenigen die etwas mit viel Engagement und
erfolgreich betreiben sind auch im Beruf erfolgreich und haben somit
wesentlich weniger Zeit als diejenigen die alles nur so an sich
vorbeiplätschern lassen.
> Davon abgesehen, würde ich mir eine stärkere Siebung der
> Kandidaten wünschen, nicht der ÜL, aber bei den TL-Prüfungen.
> Bei den Prüfungen in Glenan/ Camaret war das sozusagen ein
> Selbstläufer.
Das siebt sich im Laufe der Zeit schon aus. Aber mal ehrlich
gesprochen. Alle reden von stärkerer Siebung und blah blah. Wirf doch
mal einen Blick auf unsere komerziellen Freunde. Dort bekommt jeder der
eine Flosse richtig rum anziehen kann den TL oder Instructor. Wenn ich
da mal so ein paar Jahre zurückdenke. Von mir als TL1 wurde da
erwartet daß ich für viel Geld eien TL2 Ausbildung in Camaret oder
Safaga mache, was ich nicht getan habe. Ein gewerblicher CMAS Verband
hat diese Ausbildung mit 3 Wochenenden an einem See in Deutschland
gemacht, wer da dabei u.a. war verrate ich Dir gerne per PM. Daß dabei
jemand durchgefallen ist hab ich noch nicht gehört.
Aber diejenigen die ihre Freizeit opfern um etwas ideell/ehrenamtlich
zu machen die sollen ganz streng geprüft, ausgesiebt und gef**kt
werden? Da passt nun wirklich was nicht.
> Grüße
> Matthias
Gruß
Robert
Ja.
> Hat der VDST sich durch sein aktuelles Schwachsinnsmarketing schon so
> an die Wand gefahren das dort kaum noch jemand mehr Ausbilder werden
> will?
Genau. Ich selber hatte mal vor diesen Weg zu gehen. Jedoch hat mich die
aktuelle Entwicklung im VDST abgeschreckt. Ich betrachte den Tauchsport
als Naturerlebnis und betreibe das Flossenschwimmen als Fitnesstraining.
Für mich wäre der ÜL-Weg interessant gewesen um andere Interessierte auf
den Weg in diese faszinierende Welt zu begleiten. Jedoch bin ich
keinesfalls bereit mich für die kommerzielle Interessen eines Verbandes
oder deren Funktionäre einspannen zu lassen. Die Marketing- und
Massenveranstaltungen, die fortwährend durchgeführt und publiziert
werden sind mir ein Graus. Einige andere wirklich guten Sportler, die
ich kenne und immerhin Landesmeister sind, geht es genau so.
> Irgendwie traurig, die alten Kämpen ziehen sich, teilweise innerlich
> gekündigt, zurück und der erhoffte Ansturm des PAIDisierten
> Instruktorennachwuchses bleibt aus...
Das Schlimme ist die Lernresistenz und Merkbefreitheit einiger
Verantwortlicher, die nicht im Ansatz irgendwelche Kritik oder einen
Wink mit dem Zaunpfahl verstehen.
> Oder sind auch bei den amerikanischen
> "Qualitätsausbildungsorganisationen" die Zahlen rückläufig weil
> Tauchen eventuell nicht mehr "in" ist?
Das wäre sehr schön. Es tut den Gewässern und dem gesamten Sport gut,
wenn er sich auf ein vernünftiges Maß gesund schrumpft.
MFG Stefan
>>-Tauchlehrer sollen aber im Verlängerungszeitraum 30
>>"Prüfungsabnahmen machen.
>
>
> Naja, ehrlich gesagt: 6 pro Jahr sind nicht allzu viel, wenn man mal
> alles zusammenzählt, also DTSAs, SKs, etc.
Das wird manchmal knapp. In einigen Vereinen gibt es
deutlich mehr Tls als Bronze-Anfänger/a.
>>Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
>>"wozu sind sie schließlich im Verein.
>
>
> Wie war doch die Frage: "Was kriege ich denn für mein Geld im Verein?"
> So ist nun mal die Erwartungshaltung geprägt.
>
>>Da passt was nicht.
>
>
> full ack.
Also doch besseres Marketing der Vereinsleistungen nötig...
>>Viele von denen, die ich gerne als ÜLs sehen würde, haben
>>einfach keine Zeit dazu.
>
>
> Oder sie wollen sich nicht der Verantwortung stellen, die sich damit
> aufhalsen: Training leiten, Anfänger ausbilden, bei den Freiwasser-TG
> dabei sein, ...
Will ich garnicht sagen. Bei uns finden sich immer welche,
die Anfängern gerne einige Basics vermitteln. Ab und zu
aufpassen, dass sich keine Fehler einschleichen, ok. Selten.
Bei den Übungen als solchen sehe ich z.T.
Standardisierungsbedarf. Z.B. bei den einen (GT) machen sie
die Rettung vom Grund mit Inflatorhilfe, bei mir mit
Flossen, und Aufblasen des Jackets mit dem Mund.
>>Davon abgesehen, würde ich mir eine stärkere Siebung der
>>Kandidaten wünschen, nicht der ÜL, aber bei den TL-Prüfungen.
>>Bei den Prüfungen in Glenan/ Camaret war das sozusagen ein
>>Selbstläufer.
>
>
> Sehe ich auch so - allerdings könnte man das Niveau auch durch andere
> Maßnahmen heben, mir fielen da schon einige ein.
Klar, mir auch. Nord-Südgefälle ;-)
> Viele Grüße
Viele zurück,
> Peter
> P.S. Deep Blue 9 findet in Almke ab 01.06. statt!
Eingetragen, passt kurz vor im Großen See tauchen.
> Hallo Matthias.
>
> Matthias Voss schrieb:
>
>>Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
>>"wozu sind sie schließlich im Verein.
>>Da passt was nicht.
>
>
> Nein, das passt schon. Nicht wenige Vereine rechtfertigen ja ihre
> saftigen Aufnahme- und nicht geringen Mitgliedsbeiträge genau damit: Du
> bekommst ja schließlich die Ausbildung (beinahe) für lau.
Nein, das passt nicht. Unsere Mitglieder bekommen die
Grundtauchscheinausbildung gratis. Und Luft zum
Selbstkostenpreis.
Für den TL enstehen Kosten, z.B. für 120 km Fahrt zur Ostsee
und zurück, Flaschenfüllungen, Materialverschleiß. Die
Weitergehende Ausbildung ist Privatsache des Tauchers. Wir
stellen lediglich Teile der Infrastruktur ( zb Privatzugang
zu Gewässer).
Viele Tls bezahlen ihre Ausbildung selbst, andere bekommen
die Gebühren vom Verein erstattet gegen Verpflichtung zum
Ausbilden über eine bestimmte Zeit.
Damals hat der VDST die Kosten der Ausbildung der TL2/3 noch
selbst getragen.
> Die "Erwartungshaltung", auf die Du da abziehlst, ist hausgemacht.
Nein. Sie ist in anderen Bereichen ähnlich, und m.E.
Anzeichen eines Werteverfalls.
Warum zahlen denn die Leute 300 Euro für einen Kurs bei
einem kommerziellen Laden, mokieren sich aber angesichts 250
Euro Kosten ( Einzelausbildung) des Vereins-Tls in der Art
" der will sich daran gesundstoßen"?
Gruß
Matthias
PS: Dann kommt natürlich noch das Argument " aber du tauchst
doch sowieso..." ;-).
> Das sollte kein Problem sein. Die 30 Abnahmen hast Du doch sehr schnell
> zusammen
Nur, wenn ich für mehrere Vereinbe tätig bin.
>>Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
>>"wozu sind sie schließlich im Verein.
>
>
> Das ist ein Knackpunkt, den ich selbst sehr oft schon gesehen habe. Da
> wird eine Ausbidung oder ein SK zu XXX für 30 Euro als viel zu Teuer
> empfunden und dies auch Lauftstrk kundgetan, zugleich aber die, vom
> Titel her identische Ausbildung / SK zum XXX´für 200 Euro dafür mit
> weniger Inhalten ohne zu Murren bezahlt.
Eben.
>>Davon abgesehen, würde ich mir eine stärkere Siebung der
>>Kandidaten wünschen, nicht der ÜL, aber bei den TL-Prüfungen.
>>Bei den Prüfungen in Glenan/ Camaret war das sozusagen ein
>>Selbstläufer.
>
>
> Das siebt sich im Laufe der Zeit schon aus. Aber mal ehrlich
> gesprochen. Alle reden von stärkerer Siebung und blah blah. Wirf doch
> mal einen Blick auf unsere komerziellen Freunde. Dort bekommt jeder der
> eine Flosse richtig rum anziehen kann den TL oder Instructor. Wenn ich
> da mal so ein paar Jahre zurückdenke. Von mir als TL1 wurde da
> erwartet daß ich für viel Geld eien TL2 Ausbildung in Camaret oder
> Safaga mache, was ich nicht getan habe. Ein gewerblicher CMAS Verband
> hat diese Ausbildung mit 3 Wochenenden an einem See in Deutschland
> gemacht, wer da dabei u.a. war verrate ich Dir gerne per PM. Daß dabei
> jemand durchgefallen ist hab ich noch nicht gehört.
> Aber diejenigen die ihre Freizeit opfern um etwas ideell/ehrenamtlich
> zu machen die sollen ganz streng geprüft, ausgesiebt und gef**kt
> werden? Da passt nun wirklich was nicht.
Moment. Das möchte ich etwas auseinanderdröseln.
Selbstverständlich sollten auch die kommerziellen Verbände
auf Qualität achten, und das Zusammenspiel von SSI und
Barakuda treibt da schon interessante Blüten.
Aber (Beispiel)Barakuda, oder IDA, machen da mit ihrer
heimatnahen Ausbildung nichts grundsätzlich Schlechtes, und
ich bekomme angesichts der Begründungen, warum VDST-TL-Kurse
neuerdings auf "schöne kleine Insel", sprich Türkei,
Ägypten, etc. sein müssen, ziemliche Bauchschmerzen, bzw.
den Verdacht, dass da völlig fachfremde Motive mit reinspielen.
Als äußere Gründe werden aber immer die günstigen Kosten
genannt. Nachtigallstampede, wo bleibst du?
Grüße
Matthias
Kärtchenverkaufen. Eigentlich würde doch _eine_ Karte
reichen. Natürlich etwas aufwändiger. Der Prüfer/TL
zertifiziert dann per eigener Lochzange. Die ist natürlich
speziell kodiert, und sehr teuer..
>Die Marketing- und
> Massenveranstaltungen, die fortwährend durchgeführt und publiziert
> werden sind mir ein Graus. Einige andere wirklich guten Sportler, die
> ich kenne und immerhin Landesmeister sind, geht es genau so.
Möchte ich differenzieren. Die Schleswig-Holsteiner und
Hamburger größeren Seminare/Ausbildertagungen sind idR sehr
informativ und von glänzen durch weitgehende Abwesenheit von
Selbstbeweihräucherung.
Die Medizinseminare in Halle und Essen fast dito, haben aber
mit dem Makel des Seminartourismus zu kämpfen ( überall die
gleichen Referenten mit fast denselben Themen).
Was mich wirklich ankotzt, ist die penetrante Werbung AEDs.
Dazu hat Werner Scheyer auf dem Hamburger Technikseminar ein
paar richtige und gründliche Worte gesagt.
Die BAT krankt daran, dass die Chance eines Meinungsbildes
durch fehlende Aussprachemöglichkeit im Keim erstickt wurde.
Das war früher anders.
Nebenbei, eure kontinuierliche Beteiligung und Erfolge beim
Wettkampf (Sepia Norderstedt,
Flossenschwimmen/Streckentauchen) ist eins der großen
Highlights, die ich aus meiner 10-jährigen Tätigkeit als
Landessportwart und -Trainer mitnehme.
> Das Schlimme ist die Lernresistenz und Merkbefreitheit einiger
> Verantwortlicher, die nicht im Ansatz irgendwelche Kritik oder einen
> Wink mit dem Zaunpfahl verstehen.
Und die sich als Instrument der Marketinginteressen sehen
bzw. gerieren.
M.E. ein ähnlicher Problemkreis, wegen dem Harald Apelt
letzlich das Handtuch bei Tauchen geschmissen haben mag.
Er zeigte ja in letzter Zeit eine hoffnungsgebende Ansätze
in der Zeitung. Aber Business rules.
>> Oder sind auch bei den amerikanischen
>> "Qualitätsausbildungsorganisationen" die Zahlen rückläufig weil
>> Tauchen eventuell nicht mehr "in" ist?
>
>
> Das wäre sehr schön. Es tut den Gewässern und dem gesamten Sport gut,
> wenn er sich auf ein vernünftiges Maß gesund schrumpft.
Yep.
Grüße,
Matthias
Grüße
Oliver
> "Matthias Voss" schrieb
>
>>Moment. Das möchte ich etwas auseinanderdröseln. Selbstverständlich
>>sollten auch die kommerziellen Verbände auf Qualität achten, und das
>>Zusammenspiel von SSI und Barakuda treibt da schon interessante Blüten.
>>Aber (Beispiel)Barakuda, oder IDA, machen da mit ihrer heimatnahen
>>Ausbildung nichts grundsätzlich Schlechtes, und ich bekomme angesichts der
>>Begründungen, warum VDST-TL-Kurse neuerdings auf "schöne kleine Insel",
>>sprich Türkei, Ägypten, etc. sein müssen, ziemliche Bauchschmerzen, bzw.
>>den Verdacht, dass da völlig fachfremde Motive mit reinspielen.
>>Als äußere Gründe werden aber immer die günstigen Kosten genannt.
>>Nachtigallstampede, wo bleibst du?
>>
>
> Hallo Matthias,
> die Kostenseite sollte doch recht einfach nachzuweisen sein....
Schon.. Es hilft vermutlich, wenn die Auslandsbasen auch dem
Verband angehören.
Aber es geht auch an Wochenenden in D bzw. angrenzendem
Ausland, und das wäre für die Akzeptanz wichtig.
> Wenn ich mir allerdings die Tauchbedingungen auf Glenan so in Erinnerung
> rufe, dann wird es für die "schöne kleine Insel" schon recht schwer dort
> entsprechendes bereitzustellen. Dann müssten die Ausbildungsgänge ja fast
> schon alle als Nachttauchgänge geplant werden. Und selbst das reicht an die
> Schwappende, strömende und etwas düstere Stimmung dort dann nicht ran!
Genau. Die Verhältnisse in der Bretagne entsprechen einem
Alptraum von Edgar Allen Poe ;-).
Bin ich froh, dass dort kein Massentauchen ist.
> noch die Isolation auf dieser winzigen Insel mit "bescheidenem" Komfort. Das
> zeigt dann schon die Grenzen des Einzelnen. Grenzen die man als Ausbilder
> ruhig man kennen gelernt haben sollte. Auch wenn sie nicht das Ziel der
> Prüfung darstellen sollten!
Klar. Aber auch Ägypten mit Dünnpfiff und Zimmer neben dem
Notstromdiesel oder dem zentralen Klimaaggregat hat was ;-).
Oder Malta, mit nem Boot, wo der Boden nicht verkratzt
werden darf, also Geräte im Wasser ablegen...
Grüße
Matthias
Matthias Voss schrieb:
> Martin Hillebrand wrote:
>>
>> Nein, das passt schon. Nicht wenige Vereine rechtfertigen ja ihre
>> saftigen Aufnahme- und nicht geringen Mitgliedsbeiträge genau damit: Du
>> bekommst ja schließlich die Ausbildung (beinahe) für lau.
>
> Nein, das passt nicht. Unsere Mitglieder bekommen die
> Grundtauchscheinausbildung gratis. Und Luft zum
> Selbstkostenpreis.
Kann sein, dass das bei Euch anders geregelt ist. Es gibt da ja kein
verpflichtend einheitliches Vorgehen.
Aber es passt, wenn wie geschrieben Kosten verargumentiert werden. Wie
gesagt: Ich habe mal mit "Vereinsvertretern" bei mir hier aus der
Umgebung geredet. Die haben tatsächlich ihre hohen Aufnahme- und
Jahresbeiträge so gerechtfertigt. Als ich dann gesagt habe, dass ich
eigentlich nicht auf Ausbildungsjagd sei, war das halt "Pech".
Mit eben genau dieser Argumentation wird diese Erwartungshaltung extrem
gefördert. Man zahlt ja schließlich einen nicht geringen Jahresbeitrag,
deswegen "muss" ja die Ausbildung soundsooft stattfinden etc. pp.
Ich würde es lieber so sehen, dass die Gebühr ein wenig niedriger ist,
dafür derjenige, der sich bilden will was für diese Bildung zahlt.
Kärtchenjagd ist nicht alles im Verein.
> Für den TL enstehen Kosten, z.B. für 120 km Fahrt zur Ostsee
> und zurück, Flaschenfüllungen, Materialverschleiß.
Das ist ja alles richtig. Mir brauchst Du das nicht zu erzählen. Erzähl
das doch den "Vereinsmenschen", die irgendwie ihre dreistelligen
Aufnahmegebühren, hohen Jahresgebühren zuzüglich "Kompressorclub" Gebühr
rechtfertigen müssen.
> Die
> Weitergehende Ausbildung ist Privatsache des Tauchers. Wir
> stellen lediglich Teile der Infrastruktur ( zb Privatzugang
> zu Gewässer).
Bei Euch halt. In meiner Ecke ist das nicht so. Jedenfalls bei zwei
Vereinen (für mich halbwegs erreichbar), bei denen ich nachgefragt habe.
> Viele Tls bezahlen ihre Ausbildung selbst, andere bekommen
> die Gebühren vom Verein erstattet gegen Verpflichtung zum
> Ausbilden über eine bestimmte Zeit.
Ja, das ist ja auch nichts verwerfliches. Finde ich ja auch in Ordnung.
> Damals hat der VDST die Kosten der Ausbildung der TL2/3 noch
> selbst getragen.
Und?
>> Die "Erwartungshaltung", auf die Du da abziehlst, ist hausgemacht.
>
> Nein. Sie ist in anderen Bereichen ähnlich, und m.E.
> Anzeichen eines Werteverfalls.
Wenn aber der Verein ausdrücklich seine Gebühren so rechtfertigt, dass
man die Ausbildung für "lau" (zzgl. Brevetgebühr) bekommt, dann kann ich
es verstehen, dass da eine Erwartungshaltung entsteht. Und das *ist*
hausgemacht.
Warum sollte man denn so horrend hohe Beiträge zahlen? Aus reiner
Nächstenliebe?
> Warum zahlen denn die Leute 300 Euro für einen Kurs bei
> einem kommerziellen Laden, mokieren sich aber angesichts 250
> Euro Kosten ( Einzelausbildung) des Vereins-Tls in der Art
> " der will sich daran gesundstoßen"?
Weil das dann zunächst mal nicht das Problem des Auszubildenden ist,
weil ja der Vereinsobermotz gesagt hat, dass die Jahresbeiträge so hoch
sind, weil die Ausbildung für Lau ist.
Warum sollte denn der Lehrling zweimal abdrücken? Einmal über den
Jahresbeitrag, einmal an den TL direkt?
Versteh' mich nicht falsch: Ich weiß durchaus, dass dem TL Unkosten
entsehen, und dass die irgendwie abgegolten werden sollten. Aber das
soll in dem von mir aufgezeigten Szenario der TL mit dem Vereinsobermotz
ausmachen - und nicht beim Schüler die Hand aufhalten.
> PS: Dann kommt natürlich noch das Argument " aber du tauchst
> doch sowieso..." ;-).
Klar, kenn ich :-) (Nicht bei mir, da kein TL oder Assi, aber bei einem
Kumpel).
Gruß
Martin.
Matthias Voss schrieb:
> > Das sollte kein Problem sein. Die 30 Abnahmen hast Du doch sehr schnell
> > zusammen
> Nur, wenn ich für mehrere Vereinbe tätig bin.
Also wenn ich mich nicht verzählt und das System richtich im Kopf habe
sind bei einer Person ein Bronzekurs 19 Abnahmen. Wenn es zwei Personen
sind 38.
Also ein Bronzekurs für 2 Personen.
> Moment. Das möchte ich etwas auseinanderdröseln.
> Selbstverständlich sollten auch die kommerziellen Verbände
> auf Qualität achten, und das Zusammenspiel von SSI und
> Barakuda treibt da schon interessante Blüten.
Meine Meinung ist daß kommerziell und Qualität sich ausschließen,
schließlich ist jeder komerzielle Verband an Kunden, sprich Abnahmen,
stark interessiert.
Mehr TL = mehr Abnahmen und wenns nur die aus seinem
Freundes/Bekanntenkreis sind. Schneeballprinzip.
> Aber (Beispiel)Barakuda, oder IDA, machen da mit ihrer
> heimatnahen Ausbildung nichts grundsätzlich Schlechtes, und
Ich habe nicht gesagt daß heimatnahe Ausbildung prinzipiell schlecht
ist, leider wird diese vom VDST nicht angeboten. Was für mich heisst
2-3 Wochen Urlaub, den ich nicht mit der Familie verbringen kann, zu
opfern. Und dazu noch hohe Kosten (Anreise, meine und die der Prüfer)
tragen. Das kann im eigenen Lande, schließlich halte ich meine Kurse
ja auch hier, günstiger gemacht werden. Vieleicht nicht finanzuell,
aber doch zumindest mit weniger anderen Aufwand.
> ich bekomme angesichts der Begründungen, warum VDST-TL-Kurse
> neuerdings auf "schöne kleine Insel", sprich Türkei,
> Ägypten, etc. sein müssen, ziemliche Bauchschmerzen, bzw.
> den Verdacht, dass da völlig fachfremde Motive mit reinspielen.
Mich würde dazu mal interessieren ob zu diesen Kursen noch jemand
mitfahren würde wenn parallel dazu die Kurse auch hier in Deutschland
abgehalten werden können.
> Als äußere Gründe werden aber immer die günstigen Kosten
> genannt. Nachtigallstampede, wo bleibst du?
Ich denke daß es in Deutschland genauso teuer oder günstig abgehalten
werden kann. Natürlich nicht wenn ich mich in einem 5 Sterne Hotel
einquartiere.
> Grüße
> Matthias
Gruß
Robert
Soso, also entweder arbeitest du gratis oder deine Arbeit ist Müll.
Welches trifft denn bei dir zu? ;-)
> Hallo Matthias.
>
> Matthias Voss schrieb:
>
>>Martin Hillebrand wrote:
>>
>>>Nein, das passt schon. Nicht wenige Vereine rechtfertigen ja ihre
>>>saftigen Aufnahme- und nicht geringen Mitgliedsbeiträge genau damit: Du
>>>bekommst ja schließlich die Ausbildung (beinahe) für lau.
>>
>>Nein, das passt nicht. Unsere Mitglieder bekommen die
>>Grundtauchscheinausbildung gratis. Und Luft zum
>>Selbstkostenpreis.
>
>
> Kann sein, dass das bei Euch anders geregelt ist. Es gibt da ja kein
> verpflichtend einheitliches Vorgehen.
>
> Aber es passt, wenn wie geschrieben Kosten verargumentiert werden. Wie
> gesagt: Ich habe mal mit "Vereinsvertretern" bei mir hier aus der
> Umgebung geredet. Die haben tatsächlich ihre hohen Aufnahme- und
> Jahresbeiträge so gerechtfertigt. Als ich dann gesagt habe, dass ich
> eigentlich nicht auf Ausbildungsjagd sei, war das halt "Pech".
In der Tat, wenn im Aufnahmepreis die Kosten für die erste
Ausbildung praktisch einthalten sind... Bei uns ist es eher
die Summe aus Aufnahmegebühr und einer Jahresgebühr..
Das benachteiligt ( Aufnahmegebühr) natürlich die Leute, die
schon mit Ausbildung aka Scheinen ankommen.
Besser wäre eine verursachennähere Kostenverteilung.
> Mit eben genau dieser Argumentation wird diese Erwartungshaltung extrem
> gefördert. Man zahlt ja schließlich einen nicht geringen Jahresbeitrag,
> deswegen "muss" ja die Ausbildung soundsooft stattfinden etc. pp.
Das interessiert eher die Anfänger, und die werden gut und
individuell "bedient".
Diejenigen, die sich sonst über die fehlende Ausbildung
beschweren, sind idR diejenigen, die selten am Freiwasser
auftauchen. Komisch eigentlich... oder auch nicht..
> Ich würde es lieber so sehen, dass die Gebühr ein wenig niedriger ist,
> dafür derjenige, der sich bilden will was für diese Bildung zahlt.
> Kärtchenjagd ist nicht alles im Verein.
Ack.
>
>
>>Für den TL enstehen Kosten, z.B. für 120 km Fahrt zur Ostsee
>>und zurück, Flaschenfüllungen, Materialverschleiß.
>
>
> Das ist ja alles richtig. Mir brauchst Du das nicht zu erzählen. Erzähl
> das doch den "Vereinsmenschen", die irgendwie ihre dreistelligen
> Aufnahmegebühren, hohen Jahresgebühren zuzüglich "Kompressorclub" Gebühr
> rechtfertigen müssen.
Von welchen Kostenumfang redest du eigentlich? Wir haben 25
Euro pro Vierteljahr.
Und 7 Bahn x Stunden pro Woche.
>>Damals hat der VDST die Kosten der Ausbildung der TL2/3 noch
>>selbst getragen.
>
>
> Und?
>
>
>>>Die "Erwartungshaltung", auf die Du da abziehlst, ist hausgemacht.
>>
>>Nein. Sie ist in anderen Bereichen ähnlich, und m.E.
>>Anzeichen eines Werteverfalls.
>
>
> Wenn aber der Verein ausdrücklich seine Gebühren so rechtfertigt, dass
> man die Ausbildung für "lau" (zzgl. Brevetgebühr) bekommt, dann kann ich
> es verstehen, dass da eine Erwartungshaltung entsteht. Und das *ist*
> hausgemacht.
Ack. Dazu gehört dann ein Ausbildungsplan, welcher Tl wann
Dienst hat, Vertretungsregeln usw. Und selbstverständlich
_Anmeldepflicht_ , damit der nicht umsonst zum See fährt.
Das ist für viele schon eine schwere Hürde...
Deselben, die sich nicht anmelden, bzw. nie nachfragen, sind
dann aber diejenigen, die sich beschweren, man würde (
sic!!!) mit vereinsfremden Fuzzis Ausbildung machen.
(Erklärung: Die "Fuzzis" wohnten in einer Gegend, in der es
schon Telefon gab)
>
> Warum sollte man denn so horrend hohe Beiträge zahlen? Aus reiner
> Nächstenliebe?
Lass dir doch mal den Kassenbericht zeigen.
Verständnis für die Kostenstruktur macht vieles einfacher.
>>Warum zahlen denn die Leute 300 Euro für einen Kurs bei
>>einem kommerziellen Laden, mokieren sich aber angesichts 250
>> Euro Kosten ( Einzelausbildung) des Vereins-Tls in der Art
>>" der will sich daran gesundstoßen"?
>
>
> Weil das dann zunächst mal nicht das Problem des Auszubildenden ist,
> weil ja der Vereinsobermotz gesagt hat, dass die Jahresbeiträge so hoch
> sind, weil die Ausbildung für Lau ist.
Ok... Aber diese beiden Fälle passen nicht zusammen.
> Warum sollte denn der Lehrling zweimal abdrücken? Einmal über den
> Jahresbeitrag, einmal an den TL direkt?
>
> Versteh' mich nicht falsch: Ich weiß durchaus, dass dem TL Unkosten
> entsehen, und dass die irgendwie abgegolten werden sollten. Aber das
> soll in dem von mir aufgezeigten Szenario der TL mit dem Vereinsobermotz
> ausmachen - und nicht beim Schüler die Hand aufhalten.
Ja, eben. Das ist ein anderer Fall als bei uns.
Beiden Fällen gemein ist höchstwahrscheinlich ein gerüttelt
Maß an Unwissen.
Gruß
Matthias
> Servus Matthias,
>
> Matthias Voss schrieb:
>
>
>>>Das sollte kein Problem sein. Die 30 Abnahmen hast Du doch sehr schnell
>>>zusammen
>>
>>Nur, wenn ich für mehrere Vereinbe tätig bin.
>
>
> Also wenn ich mich nicht verzählt und das System richtich im Kopf habe
> sind bei einer Person ein Bronzekurs 19 Abnahmen. Wenn es zwei Personen
> sind 38.
> Also ein Bronzekurs für 2 Personen.
Moment... Nachhilfe in Mathe.... Ach ja, du hast Recht.
Natürlich ;-)
>>Moment. Das möchte ich etwas auseinanderdröseln.
>>Selbstverständlich sollten auch die kommerziellen Verbände
>>auf Qualität achten, und das Zusammenspiel von SSI und
>>Barakuda treibt da schon interessante Blüten.
>
>
> Meine Meinung ist daß kommerziell und Qualität sich ausschließen,
> schließlich ist jeder komerzielle Verband an Kunden, sprich Abnahmen,
> stark interessiert.
> Mehr TL = mehr Abnahmen und wenns nur die aus seinem
> Freundes/Bekanntenkreis sind. Schneeballprinzip.
Ack.
>
>
>>Aber (Beispiel)Barakuda, oder IDA, machen da mit ihrer
>>heimatnahen Ausbildung nichts grundsätzlich Schlechtes, und
>
>
> Ich habe nicht gesagt daß heimatnahe Ausbildung prinzipiell schlecht
> ist, leider wird diese vom VDST nicht angeboten. Was für mich heisst
> 2-3 Wochen Urlaub, den ich nicht mit der Familie verbringen kann, zu
> opfern. Und dazu noch hohe Kosten (Anreise, meine und die der Prüfer)
> tragen. Das kann im eigenen Lande, schließlich halte ich meine Kurse
> ja auch hier, günstiger gemacht werden. Vieleicht nicht finanzuell,
> aber doch zumindest mit weniger anderen Aufwand.
Eben. Wieso das kein Allgemeingut ist, entzieht sich meinem
Willen zum Verständnis.
>>ich bekomme angesichts der Begründungen, warum VDST-TL-Kurse
>>neuerdings auf "schöne kleine Insel", sprich Türkei,
>>Ägypten, etc. sein müssen, ziemliche Bauchschmerzen, bzw.
>>den Verdacht, dass da völlig fachfremde Motive mit reinspielen.
>
>
> Mich würde dazu mal interessieren ob zu diesen Kursen noch jemand
> mitfahren würde wenn parallel dazu die Kurse auch hier in Deutschland
> abgehalten werden können.
Eine gute Frage!
Hallo Matthias,
wenn die "Massen" wirklich auf die Glenans fahren würden, wäre der
Tauchsport noch lange eine Randsportart geblieben.... Ich würde da gerne
noch mal privat tauchen gehen, aber als Prüfung muss das nicht noch mal
sein.... Zwei Mal langt völlig!
Der Vergleich mit Edgar Alen Poe stimmt wirklich. Eine gefestigte Seele ist
da an machen Plätzen von Vorteil...
>
> Klar. Aber auch Ägypten mit Dünnpfiff und Zimmer neben dem Notstromdiesel
> oder dem zentralen Klimaaggregat hat was ;-).
> Oder Malta, mit nem Boot, wo der Boden nicht verkratzt werden darf, also
> Geräte im Wasser ablegen...
>
OK, so ein Notstromdiesel ist schon eine Herausforderung... Aber da mit dem
Boot kenne ich auch.. Auf Glenan hatten wir auch bei Hochwasser Ebbe... Da
konnten wir nie anlegen solange noch Prüflinge an Bord waren... Der Tiefgang
war einfach zu groß...
Grüße
Oliver
Hallo Matthias,
ein Blick über die Grenzen der Verbände wirkt manchmal Wunder.
Das Bonner Tauchersymposium ist soe ein Blick.
Bestens organisiert, Zeit für Fragen, supergute Referenten ein hohes Niveau
und keine Scheuklappen.
Ich gehe da jedesmal sehr gerne hin! Inzwischen gibts auch VDST Stunden
dafür... Hat länger gebraucht, das DER Verband das anerkannt hat...
Tucherärzte, und Verbandsärzte von anderen Organisationen haben es schwer
gegen das Topniveau bei den VDST Standarddreferaten/Referenten
anzustinken...... Und dann auch noch Themen die manchmal eben auch
kontrovers dirkutierbar sind.... Fast Pfui ;-)...
Grüße
Oliver
Meine Rede. Die Rentabilitätsrechnung ist deutlich günstiger für
Anfänger, der ohne Schein in einen Verein kommt. Für Quereinsteiger, je
höher das Brevet, lohnt es sich ggfs. "nie".
> Besser wäre eine verursachennähere Kostenverteilung.
ACK.
>> Mit eben genau dieser Argumentation wird diese Erwartungshaltung extrem
>> gefördert. Man zahlt ja schließlich einen nicht geringen Jahresbeitrag,
>> deswegen "muss" ja die Ausbildung soundsooft stattfinden etc. pp.
>
> Das interessiert eher die Anfänger, und die werden gut und
> individuell "bedient".
Ack.
> Diejenigen, die sich sonst über die fehlende Ausbildung
> beschweren, sind idR diejenigen, die selten am Freiwasser
> auftauchen. Komisch eigentlich... oder auch nicht..
:-)
>> Das ist ja alles richtig. Mir brauchst Du das nicht zu erzählen. Erzähl
>> das doch den "Vereinsmenschen", die irgendwie ihre dreistelligen
>> Aufnahmegebühren, hohen Jahresgebühren zuzüglich "Kompressorclub" Gebühr
>> rechtfertigen müssen.
>
> Von welchen Kostenumfang redest du eigentlich? Wir haben 25
> Euro pro Vierteljahr.
> Und 7 Bahn x Stunden pro Woche.
Ich hatte da einen Club, der 130,- EUR Aufnahme, 70 EUR Jahresgebühr und
IIRC 20,- EUR Kompressorclub wollte.
Die 70,- EUR pA fand ich ja nicht mal schlimm, aber die 130,- EUR (pP)
fand ich ziemlich daneben.
Wie das mit dem Hallenbadtraining ist, weiß ich nicht mehr. IIRC kein
Eintritt darin enthalten, nur "Traineraufsicht" bzw. überhaupt die
Möglichkeit, dass man da zusammen in irgend einer Form tarinieren / üben
kann. (Zwei Bahnen im städtischen Hallenbad.)
>> Wenn aber der Verein ausdrücklich seine Gebühren so rechtfertigt, dass
>> man die Ausbildung für "lau" (zzgl. Brevetgebühr) bekommt, dann kann ich
>> es verstehen, dass da eine Erwartungshaltung entsteht. Und das *ist*
>> hausgemacht.
>
> Ack. Dazu gehört dann ein Ausbildungsplan, welcher Tl wann
> Dienst hat, Vertretungsregeln usw. Und selbstverständlich
> _Anmeldepflicht_ , damit der nicht umsonst zum See fährt.
ACK.
> Das ist für viele schon eine schwere Hürde...
Oh ja! Ich habe da in einem anderen Verein gerade eine nette Diskussion,
ob man sich für Busfahrten überhaupt anmelden müsse....
> Deselben, die sich nicht anmelden, bzw. nie nachfragen, sind
> dann aber diejenigen, die sich beschweren, man würde (
> sic!!!) mit vereinsfremden Fuzzis Ausbildung machen.
> (Erklärung: Die "Fuzzis" wohnten in einer Gegend, in der es
> schon Telefon gab)
*seufz*
> Lass dir doch mal den Kassenbericht zeigen.
> Verständnis für die Kostenstruktur macht vieles einfacher.
Hm, ich als potentielles (aber nun nicht-)Mitglied will mir keinen
Kassenbericht zeigen lassen, sondern eine vernünftige Aussage, was mich
der Spaß kostet und was denn da schon mit "drin" ist.
Für mich war es dann einfacher zu sagen, dass ich mir das regelmäßige
Geldabrücken spare und dann einen Kurs "buche", wenn es mir in den Kram
passt.
>> Versteh' mich nicht falsch: Ich weiß durchaus, dass dem TL Unkosten
>> entsehen, und dass die irgendwie abgegolten werden sollten. Aber das
>> soll in dem von mir aufgezeigten Szenario der TL mit dem Vereinsobermotz
>> ausmachen - und nicht beim Schüler die Hand aufhalten.
>
> Ja, eben. Das ist ein anderer Fall als bei uns.
Scheint so.
> Beiden Fällen gemein ist höchstwahrscheinlich ein gerüttelt
> Maß an Unwissen.
Hmm.
Tja, das ist die Frage...
Ist das eine GeschäftsAUSWEITUNG, in dem man den Markt bei Kindern,
seltsame Speciaties,... demnächst wohl noch Tauchen für Haustiere
erschließen will?
Oder will man den wegbröckelnden Umsatz in der normalen Taucherei
irgendwie zumindest halbwegs auffangen?
Wer hat denn da Zahlen?
MS
Moin Martin,
>Matthias Voss schrieb:
>> Viele Mitglieder erwarten, das der TL das für lau macht,
>> "wozu sind sie schließlich im Verein.
>> Da passt was nicht.
>
>Nein, das passt schon. Nicht wenige Vereine rechtfertigen ja ihre
>saftigen Aufnahme- und nicht geringen Mitgliedsbeiträge genau damit: Du
>bekommst ja schließlich die Ausbildung (beinahe) für lau.
Da ist ein hausgemachtes Problem.
Der TaL hat Kosten (Fahrt, Abnutzung, ...) , wenn es Ausbildung macht.
Wenn der Verein mit einer Ausbildung 'für (fast) lau' wirbt, dann muß
der Verein diese Kosten tragen. Ansonsten ist der Schüler imho in der
Pflicht.
Auch wenn der TaL sowieso im Wasser ist - hat schon mal einer über den
Unterschied zwischen einem AusbildungsTG und einem privaten TG
nachgedacht?
Wenn ich so über meinen Materialverschleiß nachdenke, bei
AusbildungsTG leidet es (eher mimimal, aber doch) mehr.
Schöne Grüße aus dem Wendland,
Uwe
Erwähnung von kontroversen Themen im VDST??
Allein so eine Selbstverständlichkeit wie Solotauchen anzusprechen
kommt bei vielen VDST Knallchargen meist ähnlich gut an
wie der der neueste Prophetenwitz bei einem Taliban...
;-((
MS
MS
Nicht jeder schafft auf Anhieb ;-)
Grüße
Matthias
Hallo Michael,
versuche es dann mal mit Tiefenrausch oder den Gefahren von erhöhten
Sauerstoffteildrücken bei längeren Expositionszeiten...(AKA Tauchen mit
Nitrox) und das dann aber nicht durch eine Verbandsbrille betrachtet,
sondern einfach nüchtern wissenschaftlich... Da kommt beim VDST Freude
auf....
Und dann auch noch die Tatsache, das die Beiträge in die Zeitfenster passen,
incl. Diskussionszeit.... Lieber einen Betrag weniger auf der Tagesordnung,
als eben überziehen ohne Ende!
Grüße
Oliver
Peter Wagner schrieb:
> Stimmt nicht immer - Ausbilder ziehen sich auch mal aus beruflichen
> Gründen zurück. Bei uns herrscht jedenfalls ein Mangel an Ausbildern
> :-(
das ist nur allzu zutreffend.
Es läuft damit allerdings auf eine ebenso alltägliche Erkenntnis hinaus:
Andere Dinge sind den Betreffenden einfach wichtiger, als sich weiterhin
in der Tauchausbildung zu engagieren.
>> -Viele scheuen den Weg zu qualifizierter Ausbildung, bleiben
>> bei Bronze, oder machen Kasperkram fürs Ego im Urlaub.
>
> Das ist was Wahres.
Lese ich heute von Seite der Vereinsmeier zum ersten Mal. ;-) Könnte es
sein, daß die früher offenbar reichlich vorhandene 'Vereins-Klientel'
langsam ausstirbt?
> Naja, ehrlich gesagt: 6 pro Jahr sind nicht allzu viel, wenn man mal
> alles zusammenzählt, also DTSAs, SKs, etc.
Mittlerweile lese ich auf SO vielen Homepages von Vereinen oder
DLRG-Ortsgruppen, daß ihre Ausbilder nach Außen hin vorrangig die
amerikanischen Kurssysteme anbieten.
Die Konkurrenz hat Euch seit Jahren die Sahnestückchen vom Teller
geklaut und kratzt Euch inzwischen sogar noch die 'Butter' vom Brot. Und
Eure Ausbilder machen feste mit. :-) Es dürfte nur zu spät sein, da noch
einen Riegel vorzuschieben.
Bei den Verbänden wird einfach zu langsam reagiert und zu wenig
strategisch gedacht. Zuerst hat man sich geweigert, die Bedrohung ernst
zu nehmen; dann hat man es versäumt, die Initiative zu ergreifen und ist
dem Gegner hinterhergelaufen. Musashi lesen! :-)
> Wie war doch die Frage: "Was kriege ich denn für mein Geld im Verein?"
> So ist nun mal die Erwartungshaltung geprägt.
>
>> Da passt was nicht.
>
> full ack.
Was hattet Ihr erwartet? Daß sich die Leute auf ein (im Übrigen
trügerisches) 'dumpfes Gefühl von Gemeinschaft' hin zum Nulltarif
engagieren und sich dafür die ohnehin knappe Zeit von Job, Familie, oder
auch anderen Freizeitbeschäftigungen abziehen? DAS Modell ist überholt.
Und es ist für die Tauchinteressierten überschaubarer und 'ehrlicher',
wenn sie absehen können, wofür sie ihr Geld ausgeben und wie lange es
dauert, bis sie ihr Erfolgserlebnis bekommen.
>> Viele von denen, die ich gerne als ÜLs sehen würde, haben
>> einfach keine Zeit dazu.
Weil das meist die Schlaueren sind. Und die brauchen schon einen guten
Grund, ihre Freizeit für eine so vielseitig fordernde Tätigkeit zu opfern.
> Oder sie wollen sich nicht der Verantwortung stellen, die sich damit
> aufhalsen: Training leiten, Anfänger ausbilden, bei den Freiwasser-TG
> dabei sein, ...
So hoch braucht man den Erklärungsversuch gar nicht anzusetzen - es ist
_viel_ einfacher. s.o.
Zusätzlich ist es sehr demotivierend, dauerhaft auf der Verliererseite
stehen zu müssen - das sollte man nicht verdrängen. Spätestens seit
ihrem seltsamen Sinneswandel haben sich die Verbände nun mal ein
Looser-Image zugelegt. Und an dem Image ist was dran.
Sieht das jemand anders? Dann redet er sich die Situation nur schön.
Grüße,
Mat²
Mat Roemer schrieb:
> Zusätzlich ist es sehr demotivierend, dauerhaft auf der Verliererseite
> stehen zu müssen - das sollte man nicht verdrängen. Spätestens seit
> ihrem seltsamen Sinneswandel haben sich die Verbände nun mal ein
> Looser-Image zugelegt. Und an dem Image ist was dran.
Kannst Du das bitte näher erläutern?
> Sieht das jemand anders? Dann redet er sich die Situation nur schön.
Ich sehe die Situation ein wenig anders. Es scheint immer mehr in Mode
zu kommen was zu tun OHNE dafür Verantwortung übernehmen zu wollen.
So wie, Taucher die gerade mal Grundkenntnisse und leider oftmals auch
nur geringe Grundfertigkeiten besitzen versuchen anderen etwas
beizubringen.
> Grüße,
> Mat²
Gruß
Robert
Das auch.
Das passt zu den philosophische Diskurs, den ich mit einem
IDA TL3 und einem SSI Instructor-Trainer hatte.
IDA-TL: die Leute wollen heute nicht mehr lernen, sondern
können.
SSI-Instr.: Die Leute wollen nicht können, sondern tun...
Dazu passt, dass es bei uns im Verein Tendenzen gibt, dass
Tauchlehrer so etwas unterstützen sollten ...
Da fehlt nur was ganz kleines ;-).
Grüße
Matthias
PS: Ich habe absolut nichts dagegen, dass diese Leute ihren
eigenen Verein machen oder Pfeffer züchten.
Robert Angermayr schrieb:
> Kannst Du das bitte näher erläutern?
Es geht grds. darum, daß man sich den Realitäten stellen muß, anstatt
sich über die Verhältnisse zu beklagen. Hochnäsig über die Zustände bei
den "Anderen" klagen, dann aber deren Konzept abzukupfern, nützt nichts
und kommt Innen und Außen nicht gut an.
Die Wettbewerber haben ihr Konzept frühzeitig an die sich verändernde
Erwartungshaltung der Tauchanfänger angepasst und davon profitiert. Sie
stammen schließlich größtenteils aus einem Markt, in dem
Unentschlossenheit viel schneller und schwerer bestraft wird, als bei uns.
Währenddessen haben die Verbände lieber den Kopf eingezogen und die
unangenehme Erkenntnis vermieden, daß sie mal über den Tellerrand gucken
und sich auf die Zukunft einstellen müssen. Irgendwann waren sie nicht
mal mehr auf dem statistischen Siegertreppchen vertreten und _konnten_
sich den Tatsachen beim besten Willen nicht mehr verschließen. Und da
sie wohl die entscheidenden Jahre im Schlaf der Gerechten verbracht
hatten, gab es auch kein eigenes, stimmiges Konzept, mit dem man sich
profilieren/vom Konkurrenzangebot abheben konnte.
Also hat man feste abgekupfert ("was bei Denen geht, wird auch für uns
gut sein") und sich damit in direkten Wettbewerb zu Unternehmen
gestellt, die das Geschäft schon seit Jahrzehnten beherrschen und es
einfach besser können. Zumindest besser als die Mörfeldener Tauchkasper...
Und wenn eine Organisation die Initiative verliert und sich mangels
Konzept vom Wettbewerb ziellos irgendwohin treiben läßt, bis sich ihre
Identität im bunten Angebot verliert.........überlegen sich die
Schlaueren (Kunden _und_ Ausbilder), ob sie nicht lieber bei einem
hipperen Club mitmachen.
Oder kurz:
1. Man hat bis zum Äußersten an einer überkommenen Doktrin festgehalten
und damit die Bedürfnisse der 'moderneren' Kundschaft verfehlt. Die sind
dann auch ausgeblieben.
2. Dann hat man das Ruder unkontrolliert herumgerissen und damit auch
die traditioneller eingestellte Gefolgschaft verärgert. Die bleiben
jetzt ebenfalls weg.
3. Man versucht, einen Weg zu gehen, den man nicht kennt. Und man
versucht das mit Scouts, die offensichtlich nicht mal einen Kompass
halten können. In die Randbereiche (siehe Tekkkk[TM]) klinken sich Leute
ein, die zugegebenermaßen innovative, aber auch mit der
'Vereinstradition' zutiefst inkompatible Ideen hereinbringen. Das mag
fallweise angebracht sein, öffnet aber ein 'Ideologisches Leck' und
dadurch auch der Abwanderung Tür und Tor. PADI haben nicht umsonst ihr
Markenimage geschützt, indem sie ihre magere Tech-Sparte über DSAT
vermarkteten.
4. Das kostet am Ende die Glaubwürdigkeit. Entwicklungsführerschaft weg.
Qualitätsführerschaft weg. Credibility weg. Respekt weg. Mitglieder weg.
> Ich sehe die Situation ein wenig anders.
Ein _Wenig_ wäre normal. Meist zeigen die danach folgenden Einwände
leider nur, wie sehr sich Mancher (leider eben auch die
Verantwortlichen) dagegen wehrt, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Oder
sich auf Nebensächlichkeiten zu konzentrieren, die mit dem tatsächlichen
Problem wenig zu tun haben.
> Es scheint immer mehr in Mode
> zu kommen was zu tun OHNE dafür Verantwortung übernehmen zu wollen.
Das war schon immer so - auch in der 'Guten alten Zeit'[TM].
Früher waren nur die Ansprüche (oder eher die Wahlmöglichkeiten) der
Taucher verschieden. Und dem Ausbilder brachte es eben auch noch ein
gewisses Prestige, Einer von Wenigen zu sein. Für die Geschäftsleute,
die P***. S**, N*** verkaufen, waren zusätzlich noch gute
Gewinnaussichten da - und das scheint auf Dauer die stärkere Triebfeder
zu sein. Das zieht mehr Interessenten an; auf Kunden- und auch auf
Mitarbeiterseite.
BTW...Wer für sich kategorisch ausschließt, etwas Anstrengendes aus
anderen Gründen, als für Geld oder für Anerkennung zu tun, steht für
mich unter Lügenverdacht. :-)
Die kommerziellen Anbieter haben dafür trotz niedrigerer Ansprüche ein
_massives_ Qualitätsproblem, aber das nimmt niemand wahr, so lange der
Fun nicht zu kurz kommt.
> So wie, Taucher die gerade mal Grundkenntnisse und leider oftmals auch
> nur geringe Grundfertigkeiten besitzen versuchen anderen etwas
> beizubringen.
Wenn der Verband ein Problem hat, sollte man auch die Wurzel beim
Verband suchen, anstatt die Splitter aus anderer Leute Augen zu pulen!
Man kann viel deuteln und klagen. Meist hat Jeder ein wenig Recht. Was
aber ausschlaggebend ist: Es geschah lange Zeit nichts......außer, daß
die Basis sich mit Stammtischwitzen oder gar öffentlicher Verunglimpfung
über die "Kommerziellen" zu beruhigen versuchte.
Und die Verbandsfunktionäre hätten lieber mal den Kalk aus den Ohren
schütteln und an der Schiene horchen sollen, anstatt zu warten, bis
ihnen die Zukunft über die Füße rollt. Ein Axel Kern hat 1994 in München
gar nicht verstanden, daß ich von ihm hören wollte, wie er sich die
Zukunft vorstellt, nachdem immer mehr Wettbewerber auf dem Markt
erschienen. (Ich kam gerade vom Stand der damals neu auftretenden IDD
*naserümpf* - sogar diese 'Manga Divers' hatten trotz ihrer generellen
Ahnungslosigkeit wenigstens ein klares Ziel...)
AK hat mir mangels besserer Ideen kurzerhand einen Aufnahmeantrag
(unsere TS sollte sich tatsächlich um Aufnahme _bewerben!_ *g*) in die
Hand gedrückt und sich wichtigeren Dingen (sprich:'sich-von-hündischen-
Vereinskadern-die-Hände-lecken-lassen') gewidmet.
Visionen sind nun mal Sache eines Vorstandes! Die VDST-Mannschaft hatte
schon damals keine Visionen. Und das ist wohl bis heute so.
Besten Gruß,
Mat²
> Im Okinal eine schwere Kost
> ;o)
Nur das Lesen - nicht das Verstehen. :-) Weit treffender und
nutzbringender, als Sun Tsu und Klausewitz (auch nur ein Plagiator des
Ersteren) zusammen. Man hat stilbedingt ständig das Gefühl, ihn in
persona vor sich sitzen zu haben.
Ich habe das Go Rin No Sho als .lit verfügbar, falls Du es unterwegs
lesen möchtest.
LG,
Mat²
....
> Thema des Links ist, das im VDST Landesverband TLN (für Niedersachsen,
> Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern relevant) der ÜL Lehrgang
> mangels außreichender Teilnehmerzahl komplett abgesagt wurde.
> Im HTSV wurde der ÜL Lehrgang mit 10 Leuten (also nur 50% der
> geplanten Teilnehmerzahl) durchgeführt.
>
> Schade, der VDST war früher ne tolle Truppe.
> Hat der VDST sich durch sein aktuelles Schwachsinnsmarketing schon so
> an die Wand gefahren das dort kaum noch jemand mehr Ausbilder werden
> will?
Ich habe mal über diesen Sachverhalt nachgedacht:
ich bin mittlerweile seit etwa 10 Jahren Übungsleiter "F" (kein TL).
Die Gründe, die mich bewogen haben diesen Kurs zu machen waren die
"Kompetenzen" und Zuständigkeiten, die ein ÜL zu dieser Zeit haben
sollte.
Der ÜL hat damals das Vereinstrainig organisiert, angeleitet und
durchgeführt. Des Weiteren hat er die Schwimmbadausbildung
durchgeführt und entsprechende Prüfungen abgenommen
(Grundtauchschein, Jugendtauchschein). Hintergrund war m.E. der enge
Kontakt zum "Tauchschüler" eben durch die Gestaltung des
Schwimmbadtrainings.
Leider ist der ÜL auf Betreiben des VDST mitlerweile zum "Schleppdepp"
mutiert. Er ist zuständig für die Ausbildung, Prüfungen werden dann
(am liebsten kostenpflichtig) vom TL abgenommen.
Ich möchte hier keine Bewertung des eigentlichen Sachverhalts abgegen,
denke aber, dass es nachvollziehbar ist, dass nur noch TL Aspiranten
eine ÜL Kurs absolvieren. Will man jedoch TL werden (und vielleicht
auch noch nen EURO verdienen), dann ist man bei PADI und Konsorten
zumindestens ökonomisch wesentlich günstiger bedient.
Allerdings ist das schade für die Arbeit in den Vereinen.
Gruß
Gerd
Mat Roemer schrieb:
>
> Es läuft damit allerdings auf eine ebenso alltägliche Erkenntnis hinaus:
> Andere Dinge sind den Betreffenden einfach wichtiger, als sich weiterhin
> in der Tauchausbildung zu engagieren.
ack.
>
> Lese ich heute von Seite der Vereinsmeier zum ersten Mal. ;-) Könnte es
> sein, daß die früher offenbar reichlich vorhandene 'Vereins-Klientel'
> langsam ausstirbt?
Nein, zumindest bei uns nicht - der Bedarf im Verein ist geweckt :-)
Nur mit zwei (von vorher 4) Ausbildern ist es schwierig bzw. aufwendig,
allen Ansprüchen gerecht zu werden.
>
> Mittlerweile lese ich auf SO vielen Homepages von Vereinen oder
> DLRG-Ortsgruppen, daß ihre Ausbilder nach Außen hin vorrangig die
> amerikanischen Kurssysteme anbieten.
Traurig, wenn dem so ist.
>
> Die Konkurrenz hat Euch seit Jahren die Sahnestückchen vom Teller
> geklaut und kratzt Euch inzwischen sogar noch die 'Butter' vom Brot. Und
> Eure Ausbilder machen feste mit. :-) Es dürfte nur zu spät sein, da noch
> einen Riegel vorzuschieben.
Wir haben hier als Verein keine Konkurrenz - der Laden hier macht seine
SSI Ausbildung, wir Vereine unsere VDST. Wir nehmen dem Laden nicht die
Butter vom Brot, der Laden uns aber auch nicht, weil wir aufgrund reger
Mund zu Mund Propaganda genügend Zulauf haben.
Dazu kommt, dass abundzu ein verirrtes Schäfchen mit SSI OWD oder AOWD
den Weg zu uns in den Verein findet, weil er/sie festgestellt hat, dass
die maximal Zahl möglicher Kärtchen erreicht sowie die komplette
Ausrüstung vorhanden ist, und ansonsten nicht viel geboten wird.
>
> Bei den Verbänden wird einfach zu langsam reagiert und zu wenig
> strategisch gedacht. Zuerst hat man sich geweigert, die Bedrohung ernst
> zu nehmen; dann hat man es versäumt, die Initiative zu ergreifen und ist
> dem Gegner hinterhergelaufen. Musashi lesen! :-)
Mit dem Holzschwert und Zweihandtechnik gegen alle antreten :-)
Welche Strategie sollte ein Verein wie der VDST denn verfolgen? Zuerst
einmal muss er sich gegen Bestrebungen wehren, ihm die Rolle als
nationaler CMAS Vertreter abzujagen. Dann muss er sich dagegen wehren,
dass ihm die Mitglieder weglaufen. Dieses wird vom VDST Vorstand nach
unten in die Vereine deligiert. Seht zu, dass euch keine weglaufen,
findet neue Wege, denkt über die Altersentwicklung nach .... Für
mich als Vorsitzender eines Vereins war leider nichts Verwertbares
dabei, wie ich meine Mitglieder "binden" kann.
Ich sehe es pragmatisch - wir müssen uns auf vielfältige Weise um
unsere Leute "kümmern", so dass für jeden etwas im Programm ist:
angeleitetes Training, aber auch Bade- und Klönschnackzeit,
Veranstaltungen rund um die Vereinsmeierei, Tauchreisen mit Begleitung
durch die Ausbilder, Aus- und Weiterbildung, also DTSAs sowie
Spezialkurse, Verleih von Ausrüstung .....
Und was am wichtigsten ist: im Tauchverein muss regelmäßig getaucht
werden, was leider nicht selbstverständlich ist, wie ich immer wieder
höre bzw. in anderen Vereinen selbst erlebt habe.
Wir sind der Meinung: Es muss einen ständigen Tauchtermin pro Woche
geben, bei uns immer mittwochs abends (im Sommer) und samstags (rund
ums Jahr). Wir kündigen auf unserer homepage an, wann und wo wir
tauchen, aber jedes Mitglied weiss: mittwochs und samstags wird
getaucht und ich finde immer einen Tauchpartner, und mindestens ein
Ausbilder ist immer dabei! Das macht den wesentlichen Charakter unseres
Vereines aus. Deshalb sind viele bei uns im Verein.
>
> Sieht das jemand anders? Dann redet er sich die Situation nur schön.
Im übrigen will ich unsere Situation im Verein nicht schönreden.
Fakt ist, wir brauchen weitere ÜL/TL :-)
Viele Grüße
Peter
Mat Roemer schrieb:
> sich den Tatsachen beim besten Willen nicht mehr verschließen. Und da
> sie wohl die entscheidenden Jahre im Schlaf der Gerechten verbracht
> hatten, gab es auch kein eigenes, stimmiges Konzept, mit dem man sich
> profilieren/vom Konkurrenzangebot abheben konnte.
Warum "gab", Ansätze sind ja vorhanden, aber innerhalb der ganzen
Ausbildungsgeschichte vermisse ich ein wenig das Gesamtkonzept.
> Also hat man feste abgekupfert ("was bei Denen geht, wird auch für uns
> gut sein") und sich damit in direkten Wettbewerb zu Unternehmen
Ich denke eher nicht abgekupfert, denn das würde heissen daß es so
wie bei den Anderen gemacht wird. Es wurden aber nur Anforderungen
reduziert und die Ausbildungsinhalte in besser verdauliche Häppchen
gepackt.
> 1. Man hat bis zum Äußersten an einer überkommenen Doktrin festgehalten
> und damit die Bedürfnisse der 'moderneren' Kundschaft verfehlt. Die sind
> dann auch ausgeblieben.
Stimmt, wobei das muß auch den Vereinen selbst angelastet werden.
Nämlich wie und wo sie Werbung machen. Wie sie sich in der
Öffentlichkeit
präsentieren.
Ich kann zwar vieles, aber nicht alles auf den Verband abwälzen.
> 2. Dann hat man das Ruder unkontrolliert herumgerissen und damit auch
> die traditioneller eingestellte Gefolgschaft verärgert. Die bleiben
> jetzt ebenfalls weg.
Das muß ich nochmal überdenken....
> 3. Man versucht, einen Weg zu gehen, den man nicht kennt. Und man
> versucht das mit Scouts, die offensichtlich nicht mal einen Kompass
> halten können. In die Randbereiche (siehe Tekkkk[TM]) klinken sich Leute
> ein, die zugegebenermaßen innovative, aber auch mit der
> 'Vereinstradition' zutiefst inkompatible Ideen hereinbringen. Das mag
Gerade die Nitrox/Trimix Ausbildung im VDST halte ich für die bislang
innovativste.
Ein relativ klares Konzept und gute Ausbildungs/Lehrmaterialien.
Das vermisst man in der "Normalen" Tauchausbildung (CMAS* - ***)
Das Konzept ist zwar da aber die Materialien (Schüler Lehrmaterial)
fehlen.
> fallweise angebracht sein, öffnet aber ein 'Ideologisches Leck' und
> dadurch auch der Abwanderung Tür und Tor. PADI haben nicht umsonst ihr
> Markenimage geschützt, indem sie ihre magere Tech-Sparte über DSAT
> vermarkteten.
Das sehe ich jetzt mal nicht so Problematishc beim VDST.
> 4. Das kostet am Ende die Glaubwürdigkeit. Entwicklungsführerschaft weg.
> Qualitätsführerschaft weg. Credibility weg. Respekt weg. Mitglieder weg.
Ich denke daß das Image nach außen ein wesentlicher Grund ist.
Das Auftreten nach außen, vergleiche doch mal Vereine und einen
beliebigen Tauchshop in bezug auf Kundenorientierung und Außenwirkung.
> Ein _Wenig_ wäre normal. Meist zeigen die danach folgenden Einwände
> leider nur, wie sehr sich Mancher (leider eben auch die
> Verantwortlichen) dagegen wehrt, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Oder
> sich auf Nebensächlichkeiten zu konzentrieren, die mit dem tatsächlichen
> Problem wenig zu tun haben.
Viele der Probleme kommen nicht vom Verband, sondern aus dem Verein
(nicht VDST) selbst. Wenn es da besser laufen würde, wäre der Rest
nicht ganz so problematisch.
> Das war schon immer so - auch in der 'Guten alten Zeit'[TM].
Ja Ja, Damals.... ;-)
> Früher waren nur die Ansprüche (oder eher die Wahlmöglichkeiten) der
> Taucher verschieden. Und dem Ausbilder brachte es eben auch noch ein
> Die kommerziellen Anbieter haben dafür trotz niedrigerer Ansprüche ein
> _massives_ Qualitätsproblem, aber das nimmt niemand wahr, so lange der
> Fun nicht zu kurz kommt.
Oder aber der Fun Ausgebildete Taucher kommt z.B. zu einem Verein mit
gut ausgebildeten Tauchern und merkt auf einmal daß seine Ausbildung
mist war, und er bekommt das auch noch unter die Nase gerieben.
Glaubst du er bleibt?
> Wenn der Verband ein Problem hat, sollte man auch die Wurzel beim
> Verband suchen, anstatt die Splitter aus anderer Leute Augen zu pulen!
Wie schon gesagt, ich sehe das Problem nicht nur beim Verband.
> Besten Gruß,
> Mat²
Gruß
Robert
Matthias Voss schrieb:
> SSI-Instr.: Die Leute wollen nicht können, sondern tun...
>
> Dazu passt, dass es bei uns im Verein Tendenzen gibt, dass
> Tauchlehrer so etwas unterstützen sollten ...
Ja, das Ergebnis sind dann "Vereinstrainer" ohne ÜL/TL Ausbildung, die
dann Leute ausbilden (wollen).
> Da fehlt nur was ganz kleines ;-).
Was denn?
> Grüße
> Matthias
>
> PS: Ich habe absolut nichts dagegen, dass diese Leute ihren
> eigenen Verein machen oder Pfeffer züchten.
Tun sie doch auch, herauskommen dabei Verbändchen mit noch weniger
Konzept dafür aber noch größerer Klappe.
Gruß
Robert
> Hi Matthias,
>
> Matthias Voss schrieb:
>
>
>>SSI-Instr.: Die Leute wollen nicht können, sondern tun...
>>
>>Dazu passt, dass es bei uns im Verein Tendenzen gibt, dass
>>Tauchlehrer so etwas unterstützen sollten ...
>
>
> Ja, das Ergebnis sind dann "Vereinstrainer" ohne ÜL/TL Ausbildung, die
> dann Leute ausbilden (wollen).
>
>
>>Da fehlt nur was ganz kleines ;-).
>
>
> Was denn?
Meine Unterschrift ;-)
>>PS: Ich habe absolut nichts dagegen, dass diese Leute ihren
>>eigenen Verein machen oder Pfeffer züchten.
>
>
> Tun sie doch auch, herauskommen dabei Verbändchen mit noch weniger
> Konzept dafür aber noch größerer Klappe.
;-). Angeblich sollen alle (damals alle) DTSA-Verbände "wg.
Weibergeschichten" aus dem VDST hervorgegangen sein.( Zitat
eines ehemaligen SSI-Ausbildungsleiters und VDST-TL 3)
Grüße
Matthias
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>;-). Angeblich sollen alle (damals alle) DTSA-Verbände "wg.
>Weibergeschichten" aus dem VDST hervorgegangen sein.( Zitat
>eines ehemaligen SSI-Ausbildungsleiters und VDST-TL 3)
Sind wir nicht alle aus irgendwelchen Weibergeschichten
hervorgegangen? ;-)
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
>versuche es dann mal mit Tiefenrausch oder den Gefahren von erhöhten
>Sauerstoffteildrücken bei längeren Expositionszeiten...(AKA Tauchen mit
>Nitrox) und das dann aber nicht durch eine Verbandsbrille betrachtet,
>sondern einfach nüchtern wissenschaftlich... Da kommt beim VDST Freude
>auf....
Hallo Oliver,
Das ist doch noch garnix,
schau mal in den neuen Sporttaucher, TRIOX ist das Gebot der Stunde.
Wem das Anzünden der Weihnachtskerzen mit dem 100EUR Schein nicht mehr
den nötigen Kick gibt, taucht jetzt TRIOX (Trimix mit %O2 >=21) im
25m tiefen Baggersee.
Keine Ahnung wer da die Zielgruppe ist, wäre vielleicht was für die
Millionärsmesse zusammen mit dem Babyschnuller aus Massivgold und dem
Diamatendiadem für den Dackel.
Nicht das ich was gegen Trimixtauchen hätte, ganz im Gegenteil!
Aber dieser merkwürdige TRIOX Hype für Wald und Wiesen TGs erscheint
mir mehr als bekloppt.
MS
Robert Angermayr schrieb:
> Sind wir nicht alle aus irgendwelchen Weibergeschichten
> hervorgegangen? ;-)
Du warst schneller als ich :-) Aber so isses nun mal!
Viele Grüße
Peter
Michael Schmidt wrote:
> TRIOX ist das Gebot der Stunde.
> Wem das Anzünden der Weihnachtskerzen mit dem 100EUR Schein nicht mehr
> den nötigen Kick gibt, taucht jetzt TRIOX (Trimix mit %O2 >=21) im
> 25m tiefen Baggersee.
in dem Kurs wird nicht nur 30/30 sondern auch 21/35 unterrichtet und
damit kann man schon etwas anfangen :-)
Gruesse Annerose, die den Trioxkurs gemacht hat und ganz andere
Kritikpunkte an dem Kurs hatte
--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com
FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/
Mat Roemer <leviat...@hotmail.com> wrote:
>Ich habe das Go Rin No Sho als .lit verfügbar, falls Du es unterwegs
>lesen möchtest.
oh gerne!
Schöne Grüße aus Dannenberg,
U-'noch lieber als Hörinput'-w-'für längere Läufe'-e
Gerd Martin schrieb:
>
> Leider ist der ÜL auf Betreiben des VDST mitlerweile zum "Schleppdepp"
> mutiert. Er ist zuständig für die Ausbildung, Prüfungen werden dann
> (am liebsten kostenpflichtig) vom TL abgenommen.
Es ist traurig, dass Du das so siehst und ich meine, dass man das auch
nicht so stehen lassen kann. Der ÜL darf auch weiterhin Ausbildung
betreiben, und natürlich den Grundtauchschein auch "prüfen". Wenn an
dieser Stelle Eure TLs einspringen, um einen Euro zu machen, dann
solltest Du als ÜL klarmachen, dass die TLs dann ja auch die
Ausbildung selbst machen können.
An solch einem Verhalten ist nicht unbedingt der VDST schuld, sondern
eher diejenigen, die sich eine von Dir beschriebene "Degradierung" im
Verein gefallen lassen.
Andererseits gibt es jetzt die Einschränkung, dass ÜLs die
Prüfungsabnahmen im Freiwasser für den Basic Diver nicht mehr allein
durchführen können, sondern dass ein TL dabei sein muss. Es bleibt
aber weiterhin die Möglichkeit für den ÜL, den ersten
Freiwasserkontakt seiner Grundtauchscheinabsolventen eigenständig zu
absolvieren. Er kann also seine Kandidaten soweit vorbereiten, dass die
eigentlichen Prüfungs-TG dann von TLs erledigt werden können.
Ich weiss, dass manche TL dieser Sache nicht so positiv gegenüber
stehen und die Vorbereitungs-Tg lieber selbst erledigen. Aber diese
TLs, die so denken und die ich kenne, erledigen dann selbst auch die
gesamte Ausbildung über Theorie, Hallenbad und Freiwasser.
Wir versuchen vereinsintern unsere ÜLs genau dahingehend auszubilden,
dass sie diese nun wirklich sehr veranwortungsvolle Aufgabe auch
meistern können, denn unsere ÜLs legen letztendlich damit ja den
Grundstock für eine zukünftige taucherische Karriere ihrer
Auszubildenden.
>
> Ich möchte hier keine Bewertung des eigentlichen Sachverhalts abgegen,
> denke aber, dass es nachvollziehbar ist, dass nur noch TL Aspiranten
> eine ÜL Kurs absolvieren. Will man jedoch TL werden (und vielleicht
> auch noch nen EURO verdienen), dann ist man bei PADI und Konsorten
> zumindestens ökonomisch wesentlich günstiger bedient.
Nein, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Bei uns will nicht jeder
ÜL gleich TL werden, weil darin ja auch Kosten- und Zeitfaktoren
enthalten sind, denen nicht alle gerecht werden können. Wer seinen TL
im VDST selbst finanzieren muss, wird sich mMn mittlerweile schon schon
überlegen, ob er zum einen recht viel Geld dafür ausgibt, zum anderen
dafür zusätzlich Urlaub opfert, um letztendlich mehr oder weniger
unentgeltlich sich für die Ausbildung im Verein zu engagieren.
Materielles Denken ist hier völlig fehl am Platz.
Viele Grüße
Peter
Peter Wagner schrieb:
> Moin Gerd,
>
> Gerd Martin schrieb:
> >
> > Leider ist der ÜL auf Betreiben des VDST mitlerweile zum "Schleppdepp"
> > mutiert. Er ist zuständig für die Ausbildung, Prüfungen werden dann
> > (am liebsten kostenpflichtig) vom TL abgenommen.
>
> Es ist traurig, dass Du das so siehst ....
Naja - so schlimm ist es auch wieder nicht...
> An solch einem Verhalten ist nicht unbedingt der VDST schuld, sondern
> eher diejenigen, die sich eine von Dir beschriebene "Degradierung" im
> Verein gefallen lassen.
Aber die Prüferordnung wird vom VDST und seinen Gremien erstellt -
oder?
>
> Andererseits gibt es jetzt die Einschränkung, dass ÜLs die
> Prüfungsabnahmen im Freiwasser für den Basic Diver nicht mehr allein
> durchführen können, sondern dass ein TL dabei sein muss. Es bleibt
> aber weiterhin die Möglichkeit für den ÜL, den ersten
> Freiwasserkontakt seiner Grundtauchscheinabsolventen eigenständig zu
> absolvieren. Er kann also seine Kandidaten soweit vorbereiten, dass die
> eigentlichen Prüfungs-TG dann von TLs erledigt werden können.
Genau so ist es. Und das bedeutet für mich: Tauchlehrer ist eigentlich
Tauchprüfer - und ich bin der Schleppdepp, der die unangenehme Arbeit
erledigt.
>
> Ich weiss, dass manche TL dieser Sache nicht so positiv gegenüber
> stehen und die Vorbereitungs-Tg lieber selbst erledigen.
Eben - das sollen sie dann auch machen....
> Aber diese
> TLs, die so denken und die ich kenne, erledigen dann selbst auch die
> gesamte Ausbildung über Theorie, Hallenbad und Freiwasser.
Und wozu dann der ÜL?
> Wir versuchen vereinsintern unsere ÜLs genau dahingehend auszubilden,
> dass sie diese nun wirklich sehr veranwortungsvolle Aufgabe auch
> meistern können, denn unsere ÜLs legen letztendlich damit ja den
> Grundstock für eine zukünftige taucherische Karriere ihrer
> Auszubildenden.
HÄ? Entschuldigung - ich saß vor wenigen Tagen neben einem CMAS TL
mit 250 TG.
Die ÜL in unserem Verein tauchen alle seit 10-25 Jahren mit teilweise
Tauchgangsanzahlen im 4stelligen Bereich. Alle haben viele Jahre
Ausbildungserfahrung.
Allerdings ist in unserem Verein die Situation auch eine ganz andere.
(Unsere TL und ÜL haben alle einen richtigen Beruf zum Geldverdienen
und betreiben Tauchen incl. Tauchausbildung im Ehrenamt als Hobby)
>
> >
> > Ich möchte hier keine Bewertung des eigentlichen Sachverhalts abgegen,
> > denke aber, dass es nachvollziehbar ist, dass nur noch TL Aspiranten
> > eine ÜL Kurs absolvieren. Will man jedoch TL werden (und vielleicht
> > auch noch nen EURO verdienen), dann ist man bei PADI und Konsorten
> > zumindestens ökonomisch wesentlich günstiger bedient.
>
> Nein, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Bei uns will nicht jeder
> ÜL gleich TL werden, weil darin ja auch Kosten- und Zeitfaktoren
> enthalten sind, denen nicht alle gerecht werden können. Wer seinen TL
> im VDST selbst finanzieren muss, wird sich mMn mittlerweile schon schon
> überlegen, ob er zum einen recht viel Geld dafür ausgibt, zum anderen
> dafür zusätzlich Urlaub opfert, um letztendlich mehr oder weniger
> unentgeltlich sich für die Ausbildung im Verein zu engagieren.
> Materielles Denken ist hier völlig fehl am Platz.
Das verstehe ich jetzt nicht wirklich.
Meine Aussage ist doch ganz einfach.
Wozu soll ich 240 Stunden ÜL Lehrgang machen, wenn ich als ÜL
eigentlich nichts darf, danach 2 Wochen TL1 und darf dann Bronze
abnehmen, Dann nochmal 2 Wochen und dann darf ich alle DTSA abnehmen.
Bei Padi und Konsorten mach ich 2 Wochen Kurs und bin durch. Das ist
wesentlich kürzer, die Inhalte und Prüfungen liegen vom Anspruch
nicht höher als der ÜL und von den Kosten bin ich auch günstiger als
der ganze VDST Kram. (ein Tauchfreund hat das Spiel gerade
durchexerziert)
Nur zur Klarstellung: Ich bin ein Verfechter der "alten"
VDST-Ausbildungskultur - würde mir aber heute genau überlegen, ob ich
meinen ÜL nochmal machen würde...
> Viele Grüße
> Peter
Gruß
Gerd
Michael Schmidt wrote:
> Nicht das ich was gegen Trimixtauchen hätte, ganz im Gegenteil!
Dann hast du ein Kommunikationsproblem.
Gruss,
Dirk
Wieso darf der ÜL nichts? Mein Verständnis von der Rolle des ÜL ist,
dass dieser neben seiner (zusätzlichen) Rolle als "Hilfs-Tauchlehrer"
vor allem als Trainer für das Hallenbadtraining eingesetzt wird. Ein
signifikanter Teil der genannten Ausbildungszeit dient daher auch zur
Vermittlung der entsprechenden Fertigkeiten zum Einsatz als
Sporttrainer, wie dies auch in den meisten anderen Sportarten erfolgt.
Der Begriff "Übungsleiter" ist ja auch kein spezifischer Begriff aus der
Tauchsportszene.
Beim VDST wird die Ausbildung zum ÜL aufgrund des hohen Stellenwerts des
Hallenbadtraining in den VDST-Vereinen offensichtlich als wichtiger Teil
der Gesamtausbildung zum TL betrachtet. Da das regelmäßige
Hallenbadtraining bei "Padi und Konsorten" kaum einen Rolle spielt, ist
dort die Ausbildung zum TL auch entsprechend weniger inhaltlich
umfassend und aufwendig.
Torsten Villnow
"Michael Schmidt" <ms25...@gmx.de> schrieb
> schau mal in den neuen Sporttaucher, TRIOX ist das Gebot der Stunde.
> Wem das Anzünden der Weihnachtskerzen mit dem 100EUR Schein nicht mehr
> den nötigen Kick gibt, taucht jetzt TRIOX (Trimix mit %O2 >=21) im
> 25m tiefen Baggersee.
> Keine Ahnung wer da die Zielgruppe ist, wäre vielleicht was für die
> Millionärsmesse zusammen mit dem Babyschnuller aus Massivgold und dem
> Diamatendiadem für den Dackel.
Ich war unlängst bei einem Seminar gewesen, wo das Thema "Triox"
insbesondere aus VDST-Sicht erläutert wurde. Dabei begann ich mir die Frage
zu stellen, die Du hier gerade aufwirfst: Wer ist eigentlich die Zielgruppe?
Die Neureichen gehören wohl dazu, denn der Referent sprach insbesondere von
Preisen/TG um die 20 Euro. Wenn ich mir überlege, dass eine Luftfüllung mich
ca. 1/10 dessen kostet und ich laut Verbandsempfehlung mit dem Triox-Zeugs
auch nur um die 40 Meter tauchen soll, frage ich mich: "Was soll das dann
eigentlich?"
Besonders interessant fand ich die Aussage, dass Triox kein "technisches
Tauchen" sei. Abgesehen davon, dass ich die Unterscheidung "Technisches
Tauchen"/"Sporttauchen" ziemlich unsinnig (genauer gesagt "dämlich") finde,
macht man den Begriff "Technisches Tauchen" nur noch an der Tatsache fest,
dass bei Triox kein Gaswechsel stattfindet und begibt sich damit auf eine
Schiene eher peinlicher Defintionsversuche, nur um das eigene Angebot
gleichzeitig "sporttauchkompatibel" und "hip" und damit vermartkbar zu
machen.
> Nicht das ich was gegen Trimixtauchen hätte, ganz im Gegenteil!
> Aber dieser merkwürdige TRIOX Hype für Wald und Wiesen TGs erscheint
> mir mehr als bekloppt
.
Ist er auch. Vielleicht hätte man mal vorher jemanden fragen sollen, der
sich damit auskennt, bevor man einen Bockmist in den Markt drückt, den im
Grunde keiner braucht.
vg
Peter
Jupp - aber den Freiraum des Üls im entsprechenden Rahmen habe ich
doch klargestellt, oder?
>
> Genau so ist es. Und das bedeutet für mich: Tauchlehrer ist eigentlich
> Tauchprüfer - und ich bin der Schleppdepp, der die unangenehme Arbeit
> erledigt.
Das war doch der alte ÜL auch, oder? Meines Wissens durften auch ÜLs
vor meiner ÜL-Zeit nicht DTSA-Bronze abnehmen? Willst du darauf
hinaus, die Abnahmeberechtigung in diese Richtung zu erweitern? Dann
wäre meine Antwort: nein.
Schleppdepp ist doch irgendwie jeder TL, der auf einer Basis arbeitet
und der nicht Basisleiter ist - ist zumindest meine Erfahrung. Und
wer, wie wir im Verein, jetzt momentan keinen ÜL hat, der bleibt es
auch als TL ;-)
>
> Und wozu dann der ÜL?
Gute Frage - wohl eher, um das Training zu leiten.
>
> > Wir versuchen vereinsintern unsere ÜLs genau dahingehend auszubilden,
> > dass sie diese nun wirklich sehr veranwortungsvolle Aufgabe auch
> > meistern können, denn unsere ÜLs legen letztendlich damit ja den
> > Grundstock für eine zukünftige taucherische Karriere ihrer
> > Auszubildenden.
>
> HÄ? Entschuldigung - ich saß vor wenigen Tagen neben einem CMAS TL
> mit 250 TG.
Besser als neben einem ****-TL anderer Orgs mit noch viel weniger TG,
oder? Wo sollte denn Deiner Meinung nach die Grenze für angehende TL
nun sein, 200, 300 oder besser 500 TG? Ich persönlich sehe es auch
nicht gern, wenn sich Leute mit der Mindestanzahl an erforderlichen TG
zu Spezialkursen, zum DTSA oder so melden.
Und was hat das mit der von mir beschriebenen vereinsinternen
Ausbildung unserer ÜLs zu tun? Klar ist doch, wenn der 1.
Freiwasser-TG eines Anfängers aus wechen Gründen auch immer schief
läuft, dann kann damit einiges versaut werden. Ich denke bei Karriere
nicht in Richtung TL oder so, sondern einfach, dass man auch sehr
schnell die Lust am Tauchen verlieren kann und wieder aufhört, wenn
....
>
> Die ÜL in unserem Verein tauchen alle seit 10-25 Jahren mit teilweise
> Tauchgangsanzahlen im 4stelligen Bereich. Alle haben viele Jahre
> Ausbildungserfahrung.
> Allerdings ist in unserem Verein die Situation auch eine ganz andere.
> (Unsere TL und ÜL haben alle einen richtigen Beruf zum Geldverdienen
> und betreiben Tauchen incl. Tauchausbildung im Ehrenamt als Hobby)
Ist doch in jedem Verein so, oder? Ich kenne keinen Verein mit vom
Verein bezahlten TLs, die davon leben.
Nur die große Anzahl von TG und Erfahrung über zig Jahre berechtigt
nun mal nicht dazu, jetzt DTSA-Abnahmen zu erledigen. Ein TL1 mit zig
Jahren und TGs wird auch nicht dadurch zum TL2.
>
> Das verstehe ich jetzt nicht wirklich
>
> Meine Aussage ist doch ganz einfach.
Meine auch - ÜL/TL kostet Zeit und Geld, dass in der Regel der ÜL/TL
nicht wieder zurückbekommt.
>
> Nur zur Klarstellung: Ich bin ein Verfechter der "alten"
> VDST-Ausbildungskultur - würde mir aber heute genau überlegen, ob ich
> meinen ÜL nochmal machen würde...
Was ist die alte Kultur? Klär mich bitte auf. Ich bin seit 1992 TL
anderer Orgs, seit 1994 ÜL und seit 1996 auch VDST-TL. Damals durfte
ich auch nicht als ÜL als heute.
Viele Grüße
Peter
Robert Angermayr schrieb:
> Warum "gab", Ansätze sind ja vorhanden, aber innerhalb der ganzen
> Ausbildungsgeschichte vermisse ich ein wenig das Gesamtkonzept.
weißt Du, was das Gegenteil von 'gut gemacht' ist? ;-)
'Ansätze vorhanden' bedeutet im Klartext: "Dumpfe Ahnung, wohin man
will, aber den Weg nicht so recht gefunden".
> Es wurden aber nur Anforderungen
> reduziert und die Ausbildungsinhalte in besser verdauliche Häppchen
> gepackt.
Anforderungen senken; eine Vielzahl von expressmäßig absolvierbaren
Sonderbrevets einführen, anstatt den Stoff entweder in die passenden
Kurse der Hauptlinie zu integrieren, oder in anspruchsvollerer
Seminarform zu halten; die Ausbilderschaft jährlich mit
innovativ-bizarren Ideen schockieren, etc., etc., pp.....klingt gar
nicht so verschieden von P***. (-:<
Nur dilettantischer, als es die Amis bereits vor vielen Jahren(!)
gemacht haben.
> Stimmt, wobei das muß auch den Vereinen selbst angelastet werden.
Stimmt...ich hatte den Verband so unbedacht mit dem Verein
gleichgesetzt. Was an meiner Kritik im Grunde nichts ändert - denn der
Verband hat sich scheinbar auch hier ebenso naiv am Verfahren der straff
organisierten Tauchfirmen orientiert: Idee, Konzept, Rohrpost zu den
Distributoren, Business läuft. Kann man nur eben NICHT einfach kopieren.
Die Aufgabe des Verbandes ist dann eben, diese Neuerungen auch den
Vereinen zu kommunizieren und die dort Verantwortlichen zu begeistern.
Wenn man das nicht schafft, hat man versagt. Piep und aus.
> Nämlich wie und wo sie Werbung machen. Wie sie sich in der
> Öffentlichkeit präsentieren.
Tja...was will man von den Vereinen erwarten, das der Verband nicht mal
hinbekommt. Tolle Idee, daß eine inkompetente Führung solche komplexen
Aufgaben an eine noch weniger fähige (und das ist hier ausnahmsweise
nicht böse gemeint!) Instanz abgibt.
Gab´s denn schon mal Rückmeldung nach oben....à la 'Warum regelt Ihr
solche Konzertierten Aktionen nicht zentral?'?
> Ich kann zwar vieles, aber nicht alles auf den Verband abwälzen.
Wozu braucht Ihr einen Verband, wenn Ihr in den entscheidenden Dingen
trotzdem auf Euch selbst gestellt seid? Liebe Gewohnheit?
>> 2. Dann hat man das Ruder unkontrolliert herumgerissen und damit auch
>> die traditioneller eingestellte Gefolgschaft verärgert. Die bleiben
>> jetzt ebenfalls weg.
>
> Das muß ich nochmal überdenken....
Das wird sich zeigen. Nicht plötzlich, aber mittelfristig.
> Gerade die Nitrox/Trimix Ausbildung im VDST halte ich für die bislang
> innovativste.
Die Innovativste im VDST vielleicht? ;-)
Und was nützt das? Es ist und bleibt ein Randbereich, der die
Entwicklung im Kern leider nicht antreiben kann, sondern den Zerfall
eher beschleunigt. Und mir fiele nichts 'Innovatives' auf, das die
Tech-Dinos (z.B. IANTD, TDI, etc...) nicht bereits in den Neunzigern
gehabt hätten.
> Ein relativ klares Konzept und gute Ausbildungs/Lehrmaterialien...
Inkonsistenz IST ein Problem. Es reicht nicht, einen aktuell hippen
Bereich zu forcieren, wenn man mit dem lahmen A**** nicht hinterherkommt.
> Das sehe ich jetzt mal nicht so Problematishc beim VDST.
Der Verband sieht das auch nicht. Das ist ja gerade das Manko - nicht
das Größte, aber es ist einer der Sargnägel.
> Ich denke daß das Image nach außen ein wesentlicher Grund ist.
Yep. Und das krampfhafte Nachahmen verschlimmert die Situation nur, wie
ich ja schon mehrfach ausgeführt habe. Man muss zuerst die eigene
Identität entdecken und dann entscheiden, wie man sich ändern soll. Wie
mir scheint, hat man sich jedoch entschlossen, die eigenen Stärken nicht
zu nutzen, sondern sich stattdessen dem Wettbewerb anzupassen.
> Das Auftreten nach außen, vergleiche doch mal Vereine und einen
> beliebigen Tauchshop in bezug auf Kundenorientierung und Außenwirkung.
Die Muckels im Tauchshop sind in dieser Hinsicht selten kompetenter, als
die Kollegen von der anderen Feldpostnummer. Aber sie bekommen für ihre
Beiträge kompetente Unterstützung aus der Zentrale und haben ein starkes
Eigeninteresse, diese Aktionen auch unter die Leute zu bringen. Der
Wille entscheidet.
> Viele der Probleme kommen nicht vom Verband, sondern aus dem Verein
> (nicht VDST) selbst.
Gibt es keine jährlichen Tagungen? Sind Seminare abgeschafft? Kann man
dort nicht mal ehrlich vermitteln, wie die Lage aussieht und was man
dagegen tun kann? Sind die Verantwortlichen in den Vereinen (wie ich ja
immer wieder erlebe) nur egomanische Großkotze, die sich nix sagen
lassen? Wo soll dieses 'unlösbare Problem' denn liegen?
> Wenn es da besser laufen würde, wäre der Rest
> nicht ganz so problematisch.
Wenn sie selbst die Notwendigkeit nicht erkennen, bestimmte Aufgaben von
Denen regeln zu lassen, die sich die Fachkompetenz notfalls einkaufen
können, sitzen sie eben irgendwann zu Dritt beim Training.
Warum ausgerechnet zu Dritt? Na......Vorsitzender, Schriftführer,
Kassenwart. (-:<
> Oder aber der Fun Ausgebildete Taucher kommt z.B. zu einem Verein mit
> gut ausgebildeten Tauchern ...
Du pauschalisierst - wir haben schon öfter festgestellt, daß sich die
Taucher sämtlicher Systeme im Laufe einer gewissen Zeit nach ihrem
Anfängerkurs einander angleichen. Kann also auch umgekehrt laufen.
> ...und merkt auf einmal daß seine Ausbildung
> mist war, und er bekommt das auch noch unter die Nase gerieben.
> Glaubst du er bleibt?
Warum man Anderen ihre Schwächen in einem Verein zwangsläufig 'unter die
Nase reiben' muss, ist mir schleierhaft - vielleicht liegt´s eher an den
dort meist reichlich vorhandenen 'Platzhirschen', die sich erst einmal
an den Neuzugängen auslassen.
Ich habe einige Leute fortgebildet, denen es in den örtlichen Vereinen
nicht mehr gefiel. Insbesondere die Tarierfertigkeiten (eine auch bei
Kommerztauchern oft kritisierte Übungssache) waren meist nicht
besonders. Ich habe sie zum AOWD akzeptiert und bei den ersten TG die
vorhandenen Schwächen ausgebügelt. Haben gar nicht gemerkt, daß sie was
dazugelernt haben. :-) Und sie sind meist geblieben.
> Wie schon gesagt, ich sehe das Problem nicht nur beim Verband.
Noch mal: Welche Aufgaben hat denn ein Verband, wenn nicht die, wichtige
Funktionen zentral zu konzeptionieren und zu steuern, um seine eigene
Entwicklung für die Zukunft positiv zu beeinflussen?
Und was ist ein Verband wert, der es nicht einmal schafft, mit seinen
eigenen Mitgliedern zu kommunizieren?!? Immer vorausgesetzt, der
Vorstand hätte tatsächlich ein kommunikationsfähiges Konzept... :-)
Grüße,
Mat²
Uwe Stoeckel schrieb:
> U-'noch lieber als Hörinput'-w-'für längere Läufe'-e
Soll ich es Dir vorlesen? :-)
Letzte Fälle: DLRG, OG Herford; TV 1875, Paderborn
> Wir haben hier als Verein keine Konkurrenz - der Laden hier macht seine
> SSI Ausbildung, wir Vereine unsere VDST. Wir nehmen dem Laden nicht die
> Butter vom Brot, der Laden uns aber auch nicht, weil wir aufgrund reger
> Mund zu Mund Propaganda genügend Zulauf haben.
Ein schönes Biotop habt Ihr da. Leider ist es meist genau umgekehrt.
> Mit dem Holzschwert und Zweihandtechnik gegen alle antreten :-)
Das trifft zumindest seine Definition von 'Strategie' nicht exakt. :-)
Aber was dahinter steckt, ist allgemein gut umsetzbar.
> Welche Strategie sollte ein Verein wie der VDST denn verfolgen?
Nur mal in die Tüte, weil ich mir Deren Arbeit nicht fer umme aufhalsen
lasse: Rechtzeitig die Initiative ergreifen, die eigene Position
vorteilhaft wählen, entschlossen handeln, keine Techniken kopieren,
unberechenbar sein....usw.
> Für
> mich als Vorsitzender eines Vereins war leider nichts Verwertbares
> dabei, wie ich meine Mitglieder "binden" kann.
Ja. Man kann nicht erwarten, daß die Vereine sich erfolgreich um die
gemeinsame Umsetzung von Konzepten bemühen, die ein Vorstand nicht hat.
Die tun einfach nichts für Euch. Und Ihr lasst sie trotzdem weiterfuddeln.
> Ich sehe es pragmatisch - wir müssen uns auf vielfältige Weise um
> unsere Leute "kümmern", so dass für jeden etwas im Programm ist:
Das ist Alles, was mangels weitergehender Unterstützung bleibt. Und
sicherlich ein entscheindender Faktor dabei, daß Ihr als Verein offenbar
so gut dasteht. Und Andere so schlecht.
> Fakt ist, wir brauchen weitere ÜL/TL :-)
Wo war das gleich? Weit von BI? ;-)
LG,
Mat²
>Kommt.
Oh Super!
:o)
>Uwe Stoeckel schrieb:
>> U-'noch lieber als Hörinput'-w-'für längere Läufe'-e
>
>Soll ich es Dir vorlesen? :-)
gerne.
Nächsten Sonntag will ich mal wieder eine größere Runde
(www.rollfing.de) joggen.
Kommst Du mit? Dann melde ich Dich noch schnell an.
Schöne Grüße aus Wilhelmsburg,
Uwe
Bis März wäre ich ja wieder gut genug im Training....aber dabei auch
noch lesen?!? Ich kenne ja die Gegend gut, wie Du weißt!
Vorher nehme ich aber gern die versprochenen Rückennummern. Weißt
schon: Einmal PADI, immer PADI. *g*
Mat Roemer schrieb:
>
> Letzte Fälle: DLRG, OG Herford; TV 1875, Paderborn
>
> Ein schönes Biotop habt Ihr da. Leider ist es meist genau umgekehrt.
Naja, wir beklagen uns ja auch nicht :-)
>
> > Welche Strategie sollte ein Verein wie der VDST denn verfolgen?
>
> Nur mal in die Tüte, weil ich mir Deren Arbeit nicht fer umme aufhalsen
> lasse: Rechtzeitig die Initiative ergreifen, die eigene Position
> vorteilhaft wählen, entschlossen handeln, keine Techniken kopieren,
> unberechenbar sein....usw.
Ich hab eher mit der oberen Charge des VDST das Problem, dass sich
banal gesprochen echte Laien daran versuchen, sich plötzlich
"professionell" präsentieren zu wollen. Da man so etwas nicht gelernt
hat, schaut man eben bei den anderen, wie die es gemacht haben - also
doch versuchen abzukupfern. Ergebnisse dieser Strategie sind ja
hinreichend bekannt. Echte Initiativen nach vorn sehe ich kaum, eher
ein ständiges Hinterherhecheln hinter dem doch immer zitierten
Marktanforderungen.
Und wenn dann die sich verändernde Alterstruktur im Lande genannt
wird, sich als Verein mit seinem Angebot neu zu orientieren, dann muss
ich doch etwas schmunzeln. Für Ü50 wird Seniorentauchen jetzt wohl
der neue Trend. Ich gehöre ja schon zu dieser Klientel. :-)
>
> Wo war das gleich? Weit von BI? ;-)
Ol in Ol (nicht SH, nicht MV ;-) )
Viele Grüße
Peter
> Anforderungen senken; eine Vielzahl von expressmäßig absolvierbaren
> Sonderbrevets einführen, anstatt den Stoff entweder in die passenden
> Kurse der Hauptlinie zu integrieren, oder in anspruchsvollerer
> Seminarform zu halten;
Die Inhalte der Spezialkurse haebn sich eigentlich nicht
verkürzt, bzw. sind immer noch idR ausführlicher als anderswo.
> die Ausbilderschaft jährlich mit
> innovativ-bizarren Ideen schockieren, etc., etc., pp.....klingt gar
> nicht so verschieden von P***. (-:<
Klar. Begründung ist die EN-Norm, die Anlass gibt zum
Austoben von Registrierungssucht. Personifizierte
Spezailkurskarten mit Kaufzwang und Hologramm sind so ein
Beispiel. Uneterschrift und Prüfernummer genügt doch. Sonst
ist der Taucherpaß viel zu schnell voll.
> Stimmt...ich hatte den Verband so unbedacht mit dem Verein
> gleichgesetzt. Was an meiner Kritik im Grunde nichts ändert - denn der
> Verband hat sich scheinbar auch hier ebenso naiv am Verfahren der straff
> organisierten Tauchfirmen orientiert: Idee, Konzept, Rohrpost zu den
> Distributoren, Business läuft. Kann man nur eben NICHT einfach kopieren.
Eben, das ist leider Komunikation als Einbahnstraße. So wird
man plötzlich und unverhofft von außen/oben informiert, was
die Vereinsmitglieder eigentlich wollen ( worauf man sonst
nie gekommen wäre).
>
> Die Aufgabe des Verbandes ist dann eben, diese Neuerungen auch den
> Vereinen zu kommunizieren und die dort Verantwortlichen zu begeistern.
> Wenn man das nicht schafft, hat man versagt. Piep und aus.
Aufgabe wäre auch Strukturen zu schaffen, die die
berechtigten Anliegen der Tauchlehrer berücksichtigen,
diesen Gehör und nachhaltige Wirkung verschaffen.
Der Verband definiert sich doch realiter dadurch, wie mit
den Tauchlehrern umgegangen wird, und wie diese nach innen
wirken/ wirken können.
> Gab´s denn schon mal Rückmeldung nach oben....à la 'Warum regelt Ihr
> solche Konzertierten Aktionen nicht zentral?'?
Es fehlt an Kommunikationsstruktur. M.E. reicht es nicht, in
sich beschleunigendem Rhythmus Neuerungen auf Websites zu
deponieren.
> Wozu braucht Ihr einen Verband, wenn Ihr in den entscheidenden Dingen
> trotzdem auf Euch selbst gestellt seid? Liebe Gewohnheit?
Das haben sich schon viele gefragt. Am Verband hängt der
Leistungssport. Einzig und allein dieser ist die
Vorraussetzung für die Mitgliedschaft im DSB, in dessen
Übungsleiter/Trainerwesen, und darüber auch in der CMAS (
der richtigen), deren Mitglieder Mitglied im nationalen
Sportverband sein müssen.
Der Lesitungssport im VDST ist der einzige professionell
geführte Bereich, der autark und kompetent agiert und auch
ohne den Dachverband der Bronzeköppe auskäme. Seine
Loslösung von den verharzten Strukturen wäre aber das Ende
des VDST.
>> Gerade die Nitrox/Trimix Ausbildung im VDST halte ich für die bislang
>> innovativste.
>
>
> Die Innovativste im VDST vielleicht? ;-)
Nöö.
>
> Und was nützt das? Es ist und bleibt ein Randbereich, der die
> Entwicklung im Kern leider nicht antreiben kann, sondern den Zerfall
> eher beschleunigt. Und mir fiele nichts 'Innovatives' auf, das die
> Tech-Dinos (z.B. IANTD, TDI, etc...) nicht bereits in den Neunzigern
> gehabt hätten.
Bah! We don't stuff hoses!!! ;-) Und nehmen 100% O2 zur
Deko. Alle anderen sind farm animal stupid ;-)
> Yep. Und das krampfhafte Nachahmen verschlimmert die Situation nur, wie
> ich ja schon mehrfach ausgeführt habe. Man muss zuerst die eigene
> Identität entdecken und dann entscheiden, wie man sich ändern soll. Wie
> mir scheint, hat man sich jedoch entschlossen, die eigenen Stärken nicht
> zu nutzen, sondern sich stattdessen dem Wettbewerb anzupassen.
Trotzdem wird aber immer noch die Kompetenz als
Alleinstellungsmerkmal betont. Das scheint aber dann wohl
eher eine Aufforderung an die Tls zu sein, sich an die alten
Traditionen der gründlichen Ausbildung zu halten und die
Neudenke zu ignorieren.
> Gibt es keine jährlichen Tagungen? Sind Seminare abgeschafft? Kann man
> dort nicht mal ehrlich vermitteln, wie die Lage aussieht und was man
> dagegen tun kann? Sind die Verantwortlichen in den Vereinen (wie ich ja
> immer wieder erlebe) nur egomanische Großkotze, die sich nix sagen
> lassen? Wo soll dieses 'unlösbare Problem' denn liegen?
Solange fahnengroße Schecks für irgendwelche Projekte vor
Medienlümmeln geschwenkt werden, ist diese Denke nicht aus
der Welt.
> Noch mal: Welche Aufgaben hat denn ein Verband, wenn nicht die, wichtige
> Funktionen zentral zu konzeptionieren und zu steuern, um seine eigene
> Entwicklung für die Zukunft positiv zu beeinflussen?
Die Aufgabe, im Vorwege abzuklären, ob diese Konzepte im
Sinne der Mitglieder sind. Es gibt ja eine DIN-Norm für
Wertanalyse. Zustandsbeschreibung, Mängelerfassung,
Mängelbewertung, Ideenfindung, Massnahmenplanung,
Abschätzung der Auswirkung von Massnahmen, Bewertung dessen,
RTückkopllungsprozesse, erneute Bewertung, Beschließung,
Information, Umsetzung, usw...
> Und was ist ein Verband wert, der es nicht einmal schafft, mit seinen
> eigenen Mitgliedern zu kommunizieren?!? Immer vorausgesetzt, der
> Vorstand hätte tatsächlich ein kommunikationsfähiges Konzept... :-)
s.o.
LG,
Matthias
> Und wenn dann die sich verändernde Alterstruktur im Lande genannt
> wird, sich als Verein mit seinem Angebot neu zu orientieren, dann muss
> ich doch etwas schmunzeln. Für Ü50 wird Seniorentauchen jetzt wohl
> der neue Trend.
Vergesst dabei die Tanzabende aber bitte nicht!
Robert
--
.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oO
Robert C. Helling School of Engineering and Science
International University Bremen
print "Just another Phone: +49/421/200-3574
stupid .sig\n"; http://www.aei-potsdam.mpg.de/~helling
>Uwe Stoeckel schrieb:
>> Kommst Du mit? Dann melde ich Dich noch schnell an.
>
>Bis März wäre ich ja wieder gut genug im Training....
ähem März?
Ich rede vom 10. 12. 06!
Sie zu und jammer nicht rum. Der Lauf ist ohne Zeitwertung, das klappt
auch ohne Training.
Im März ist meine Laufsaison schon fast wieder vorbei.
>aber dabei auch noch lesen?!?
Klar, wir joggen schön langsam und warnen Dich vor den Wurzeln. An den
steileren Anstiegen können wir ev. gehen, damit Du nicht ausser Atem
kommst.
Allerdings ganz langsam geht auch nicht - ich muß noch nach Rotterdam
und da die Fähre bekommen...
>Ich kenne ja die Gegend gut, wie Du weißt!
das hilft doch schon
>Vorher nehme ich aber gern die versprochenen Rückennummern. Weißt
>schon: Einmal PADI, immer PADI. *g*
Bringe ich Dir mal vorbei.
Schöne Grüße aus Osnabrück,
Uwe
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>Moin Mat,
>
>Die Inhalte der Spezialkurse haebn sich eigentlich nicht
>verkürzt, bzw. sind immer noch idR ausführlicher als anderswo.
Richtig.
>Klar. Begründung ist die EN-Norm, die Anlass gibt zum
Ich habe mir sagen lassen daß ausserhalb Deutschlands sehr stark auf
diese EN-Norm geachtet wird und diese höher eingewertet ist ahls hier
in D.
>Beispiel. Uneterschrift und Prüfernummer genügt doch. Sonst
>ist der Taucherpaß viel zu schnell voll.
Was für ein Argument. dann reicht als Brevet ja wohl auc hein Stück
papier auf dem Irgendjemand mit irgendeinem Stempel Unterschrieben hat
daß man tauchen kann?
Wenn ich nun bei jedem Kurs erst nachprüfen muß ist das ein richtiger
Stempel bz. gibt es diese Prüfernummer und hat der Kandidat auch den
Kurs wirklich gemacht oder die Prüfernummer nur aus dem Ausweis eines
Freundes abgeschrieben. Für 9 Euro kann sich jeder einen Stempel
machen lassen mit beliebigem Bild und Text darauf.
Wenn jetzt jemand zu Dir kommt der nur solche Nummern und
Unterschriften im Tauchpass hat. Hast Du 2 Möglichkeiten, entweder Du
akzeptierst daß Du unter umständen beschissen wirst und daß der Kurs
eventuell Problematisch wird oder sogar langweilig für die Teilnehmer
die die Voraussetzungen tatsächlich haben (weil du immer wieder
Grundlagen erklären musst).
Oder aber du versuchst herauszufinden wer hinter der Nummer Steckt und
ob diese Person bei dem TL tatsächlich das SK xxx gemacht hat.
Ich bin stark für die personalisierten SK Einkleber.
>> Die Innovativste im VDST vielleicht? ;-)
>Nöö.
Stimmt, ich hab mich mal über Ausbildungsmaterialien der
"alteingesessenen" Tek Verbände informiert.
Mit Verlaub, das wr wirklich Gruselitsch was da rauskam.
>Trotzdem wird aber immer noch die Kompetenz als
>Alleinstellungsmerkmal betont. Das scheint aber dann wohl
>eher eine Aufforderung an die Tls zu sein, sich an die alten
>Traditionen der gründlichen Ausbildung zu halten und die
>Neudenke zu ignorieren.
Kann sein.
>
>LG,
>Matthias
Gruß
Robert
Mat Roemer <leviat...@hotmail.com> schrieb:
>weißt Du, was das Gegenteil von 'gut gemacht' ist? ;-)
Sicher.
>'Ansätze vorhanden' bedeutet im Klartext: "Dumpfe Ahnung, wohin man
>will, aber den Weg nicht so recht gefunden".
Oder aber der Prozess ist gerade im Entstehen.
>Anforderungen senken; eine Vielzahl von expressmäßig absolvierbaren
Wenn ich genau schaue sind die Anforderungen nur in kleinere Häppchen
aufgeteilt. Siehe u.A. SK Gruppenführung.
Das liegt aber auch an den Ausbildern. Wenn diese GF in ** (Silber)
Kursen nicht ausbilden, verwundert es nicht wenn die Teilnehmer es
nicht können. Also hat man die Inhalte von GF in ein eigenes SK
ausgegliedert.
>Sonderbrevets einführen, anstatt den Stoff entweder in die passenden
>Kurse der Hauptlinie zu integrieren, oder in anspruchsvollerer
Mal ganz Ehrlich, wenn ich die Inhalte der SK ind die Ausbildung mit
integriere, und zwar so daß der Kursteilnehmer sie auch richtig
beherrscht, dann dauert so ein Kurs 1/2 Jahr und im Freiwasser dann
20 Tauchgänge.
>Seminarform zu halten; die Ausbilderschaft jährlich mit
>innovativ-bizarren Ideen schockieren, etc., etc., pp.....klingt gar
>nicht so verschieden von P***. (-:<
Welche meinst Du denn? Die personalisierten SK-Einkleber? Ehrlich
gesagt frage ich mich schon seit 3 Jahren warum es die nicht gibt.
>Nur dilettantischer, als es die Amis bereits vor vielen Jahren(!)
>gemacht haben.
Z.B.
>Die Aufgabe des Verbandes ist dann eben, diese Neuerungen auch den
>Vereinen zu kommunizieren und die dort Verantwortlichen zu begeistern.
>Wenn man das nicht schafft, hat man versagt. Piep und aus.
Ja, vieleicht sollte man an solchen Stellen Profis einsetzen, oder
zumindest leute die in Ihrem Beruf damit zu tun haben.
>Tja...was will man von den Vereinen erwarten, das der Verband nicht mal
>hinbekommt. Tolle Idee, daß eine inkompetente Führung solche komplexen
>Aufgaben an eine noch weniger fähige (und das ist hier ausnahmsweise
>nicht böse gemeint!) Instanz abgibt.
Du sagst inkompetente Führung, wir, die VDST Mitglieder, haben sie
alle gewählt. Natürlich nicht selbst, aber über unsere
Vereinsvorstände, die widerum direkt von uns gewählt wurden.
Damals, als ich noch im Vereinsvorstand war, war ich ziemlich
erschrocken wie gering die Teilnahme der Vorstände an Verbandstagen
doch war. Ich war mal bei einer Veranstaltung des BLTV in Bayern, was
war das noch, fällt mir gerade nciht ein. Aber da waren gerademal 5
Verinsvorstände Anwesend. 5 von 113 Vereinen.
>Gab´s denn schon mal Rückmeldung nach oben....à la 'Warum regelt Ihr
>solche Konzertierten Aktionen nicht zentral?'?
Nein, denn das intersse der Vereinsvorständen an der Verbandsarbeit
ist, in meinen Augen und nach meiner Erfahrung, so gut wie nicht
vorhanden.
>Wozu braucht Ihr einen Verband, wenn Ihr in den entscheidenden Dingen
>trotzdem auf Euch selbst gestellt seid? Liebe Gewohnheit?
Z.B.?
>> Gerade die Nitrox/Trimix Ausbildung im VDST halte ich für die bislang
>> innovativste.
>Die Innovativste im VDST vielleicht? ;-)
Ja, denn darum geht es hier doch, oder?
>Und was nützt das? Es ist und bleibt ein Randbereich, der die
>Entwicklung im Kern leider nicht antreiben kann, sondern den Zerfall
>eher beschleunigt. Und mir fiele nichts 'Innovatives' auf, das die
>Tech-Dinos (z.B. IANTD, TDI, etc...) nicht bereits in den Neunzigern
>gehabt hätten.
Ich dachte da mehr an die Ausbildungsmaterialien.
>Inkonsistenz IST ein Problem. Es reicht nicht, einen aktuell hippen
>Bereich zu forcieren, wenn man mit dem lahmen A**** nicht hinterherkommt.
Vieleicht liegt es daran daß die für den Bereich zuständigen noch
jünger sind?
>Yep. Und das krampfhafte Nachahmen verschlimmert die Situation nur, wie
>ich ja schon mehrfach ausgeführt habe. Man muss zuerst die eigene
>Identität entdecken und dann entscheiden, wie man sich ändern soll. Wie
Was ist, oder der besser war denn in Deinen Augen die Identität des
VDST, damals, in besseren Zeiten.
>mir scheint, hat man sich jedoch entschlossen, die eigenen Stärken nicht
>zu nutzen, sondern sich stattdessen dem Wettbewerb anzupassen.
Was sind denn die eigenne Stärken, die andere nicht haben?
>Die Muckels im Tauchshop sind in dieser Hinsicht selten kompetenter, als
Tritt aber kompetenter auf.
>die Kollegen von der anderen Feldpostnummer. Aber sie bekommen für ihre
>Beiträge kompetente Unterstützung aus der Zentrale und haben ein starkes
>Eigeninteresse, diese Aktionen auch unter die Leute zu bringen. Der
>Wille entscheidet.
Wie sieht es denn mit dem Eigeninteresse in den Vereinen aus?
>Gibt es keine jährlichen Tagungen? Sind Seminare abgeschafft? Kann man
Doch, doch, siehe weiter oben zum Thema Verbandstag.
>dort nicht mal ehrlich vermitteln, wie die Lage aussieht und was man
>dagegen tun kann? Sind die Verantwortlichen in den Vereinen (wie ich ja
>immer wieder erlebe) nur egomanische Großkotze, die sich nix sagen
>lassen? Wo soll dieses 'unlösbare Problem' denn liegen?
Daß Du erst Leute finden musst die sich Engagieren wollen UND auch die
Zeit dazu haben.
>Du pauschalisierst - wir haben schon öfter festgestellt, daß sich die
>Taucher sämtlicher Systeme im Laufe einer gewissen Zeit nach ihrem
>Anfängerkurs einander angleichen. Kann also auch umgekehrt laufen.
Das meinte ich gar nicht. Ich meinte eher daß, wenn jemand z.B. von
PADI/SSI kommt hat er halt nicht die Ausbildung im Schnorcheln oder in
Medizin wie jemand der des beim VDST gemacht hat (ok, auch hier gibt
es unterschiede aber ich gehe von vernünftiger Ausbildung aus).
>Warum man Anderen ihre Schwächen in einem Verein zwangsläufig 'unter die
>Nase reiben' muss, ist mir schleierhaft - vielleicht liegt´s eher an den
>dort meist reichlich vorhandenen 'Platzhirschen', die sich erst einmal
>an den Neuzugängen auslassen.
Genau DAS ist das Problem das ich ansprechen wollte.
>Ich habe einige Leute fortgebildet, denen es in den örtlichen Vereinen
>nicht mehr gefiel. Insbesondere die Tarierfertigkeiten (eine auch bei
>Kommerztauchern oft kritisierte Übungssache) waren meist nicht
>besonders. Ich habe sie zum AOWD akzeptiert und bei den ersten TG die
>vorhandenen Schwächen ausgebügelt. Haben gar nicht gemerkt, daß sie was
>dazugelernt haben. :-) Und sie sind meist geblieben.
Ein Problem hierbei sit aber daß solch Ausgebildete z.T. kein
Interesse haben mehr zu Lernen, sie SIND ja schon... (z.B. DM)
Ich habe selbst erlebt was passiert wenn sie dann mit frisch
ausgebildeten * verglichen werden (nicht von mir) und es
offensichtlich war daß diese besser sind.
Aber das ist ein anderes Thema.
>> Wie schon gesagt, ich sehe das Problem nicht nur beim Verband.
>
>Noch mal: Welche Aufgaben hat denn ein Verband, wenn nicht die, wichtige
>Funktionen zentral zu konzeptionieren und zu steuern, um seine eigene
Nenne mir mla wichtige Funktionen und sage mir wie der Verband dies
ohne oder nur mit geringer Unterstützung aus den Vereinen tun kann.
>Und was ist ein Verband wert, der es nicht einmal schafft, mit seinen
>eigenen Mitgliedern zu kommunizieren?!? Immer vorausgesetzt, der
Da liegt in der tat ein Problem.
>Vorstand hätte tatsächlich ein kommunikationsfähiges Konzept... :-)
Nun ich gehe davon aus daß ein Konzept da ist.
Vieleicht ist die so oft belächelte Kommunikation tatsächlich das
große Problem.
Ein Beispiel:
Gehe doch mal auf die PADI Website (nur die Startseite) und vergleiche
sie dann mal mit der Startseite des VDST- Ausbildungsbereiches.
Hübsche Mädels kontra Theo im Neopren. (Sorry Theo)
Jetzt sag mir mal wenn ein 16-25 Jähriger Tauchen lernen will und er
sieht beide Websites. Für welche würde er sich denn entscheiden?
>Grüße,
>
> Mat²
Gruß
Robert
> Was ist die alte Kultur? Klär mich bitte auf. Ich bin seit 1992 TL
> anderer Orgs, seit 1994 ÜL und seit 1996 auch VDST-TL. Damals durfte
> ich auch nicht als ÜL als heute.
Schwer zu sagen...
Jedenfalls durfte der alte ÜL z.B. seine Jugendausbildung (und das
habe ich einige Jahre mit großer Freude gemacht) komplett selbst
durchführen und dann auch die Prüfungen im Schwimmbad bzw. in
Gewässern mit Schwimmbadähnlichen Verhältnissen durchführen. Und
das ganze ohne die Aufsicht eines TLs.
Es ist letztlich doch das Vertrauensverhältnis, dass man zu seinen
Tauchschülern aufbaut, was einen motiviert.
Ich brauche sicherlich nicht den Tauchsport um mein Ego zu untermauern.
Dennoch war es für mich immer ein besonderes Erlebnis, die ersten
Freigewässertauchgänge mit meinen "Kids" durchzuführen. Die Kinder
sind unter Wasser immer einige zentimeter "gewachsen".
Der "neue" ÜL muß jetzt eine Argumentation finden, warum er nicht
mehr alleine der sichere "Anker" für seine Schützlingen sein kann.
Der ÜL muß keine Bronze abnehmen - dafür gibts letzlich TL. Aber der
ÜL ware Jahrelang der Mensch, der die Nachwuchstaucher, im speziellen
die Kids sicher ins Wasser gebracht hat. Derjenige, der selbst
Jugendarbeit betreibt, weiß das. Kindertauchen kan man nicht in einem
"Kurs" abfackeln. Dazu gehört m.E. eine längere und intensive
Vorbereitung.
Aber - worüber diskutieren wir eigentlich.
Ich habe mich mittlerweile aus beruflichen Gründen aus der (Vereins)
Ausbildung zurückgezogen und beobachte das Geschehen irgendwie "von
außen". Manchmal kommts dann halt durch.
Gruß
Gerd
>
> Viele Grüße
> Peter
Gerd Martin schrieb:
>
> Schwer zu sagen...
>
> Jedenfalls durfte der alte ÜL z.B. seine Jugendausbildung (und das
> habe ich einige Jahre mit großer Freude gemacht) komplett selbst
> durchführen und dann auch die Prüfungen im Schwimmbad bzw. in
> Gewässern mit Schwimmbadähnlichen Verhältnissen durchführen. Und
> das ganze ohne die Aufsicht eines TLs.
Das war mir nicht bekannt. Heute darf er dafür die erwachsenen
Anfänger ins Freiwasser führen.
>
> Es ist letztlich doch das Vertrauensverhältnis, dass man zu seinen
> Tauchschülern aufbaut, was einen motiviert.
Genau so sehe ich das auch. Deshalb lege ich schon wert, dass der- oder
diejenige, die die Ausbildung im Hallenbad gemacht hat, seine/ihre
Schüler auch ins Freiwasser begleitet und die ersten TG mit
seinen/ihren Schützlingen durchführt. Das ein angehender ÜL so etwas
nicht auf Anhieb kann, dürfte klar sein. Also versuchen wir, unsere
Leute dahingehend auszubilden.
> Ich brauche sicherlich nicht den Tauchsport um mein Ego zu untermauern.
> Dennoch war es für mich immer ein besonderes Erlebnis, die ersten
> Freigewässertauchgänge mit meinen "Kids" durchzuführen. Die Kinder
> sind unter Wasser immer einige zentimeter "gewachsen".
Das tun viele Erwachsene doch auch, wenn ihr erster TG ein voller
Erfolg für sie war, und die Maske nicht ständig voll lief, die
Tarierung schon halbwegs klappte, und wenn dann noch ein Fisch zu sehen
war :-)
> Der "neue" ÜL muß jetzt eine Argumentation finden, warum er nicht
> mehr alleine der sichere "Anker" für seine Schützlingen sein kann.
Nein, das muss er nicht. Er ist und bleibt der Anker, und wenn der ÜL
alles richtig gemacht hat, dann ist sind die Bronze-Übungen zum DTSA
kein Problem, auch wenn diese dann mit einem TL absolviert werden.
Übrigens wechseln wir Ausbilder in der Ausbildung im Freiwasser immer
bei unseren Anfängern durch, damit diese sich nicht nur auf einen
Ausbilder fixieren. Ausserdem hat jede/r Ausbilder so seine Fein- und
Besonderheiten, auf die besondere Aufmerksamkeit gelegt wird. So
erhalten unsere Anfänger unserer Meinung nach die für uns machbare
bestmögliche Ausbildung.
>
> Aber - worüber diskutieren wir eigentlich.
Wir diskutieren darüber, dass Du Nachteile beim heutigen ÜL, also
eine Degradierung der Position des ÜL, siehst, die mMn eigentlich
nicht bestehen.
Ich gebe allerdings zu, dass es TLs in anderen Vereien gibt, die die
Arbeit des ÜL herabwerten.
>
> Ich habe mich mittlerweile aus beruflichen Gründen aus der (Vereins)
> Ausbildung zurückgezogen und beobachte das Geschehen irgendwie "von
> außen". Manchmal kommts dann halt durch.
>
Vielleicht juckt es Dich ja doch noch, mal wieder .... ;-)
Viele Grüße
Peter
Da bin ich mit zwei bezaubernden Damen (gebärfähigen Alters) auf dem
Münsteraner Weihnachtsmarkt verabredet. Was war gleich das
Alternativangebot.......durch den Teuto strunkeln und sich einen kalten
Hintern holen...? Schweeeeeere Entscheidung. :-)
Sonntags nachmittags Tauchtee?!? ;-)
Mat Roemer schrieb:
> Robert C. Helling schrieb:
> > Vergesst dabei die Tanzabende aber bitte nicht!
>
> Sonntags nachmittags Tauchtee?!? ;-)
Ham wa schon - da ist unsere Trainingszeit im Hallenbad :-)
Ansonsten bietet sich als Ausweichtermin noch unsere Näh- und
Häkelgruppe an, die sich abundzu in der Woche trifft:-)
Viele Grüße
Peter
Ich muß auch gerade korrigieren - die Nummer ist am 9. 12. 06.
Schau mal bei http://www.rollfing.de/auchbeissen.html vorbei.
Schöne Grüße aus Velpe,
Uwe
Und? Nachgeprüft? Wo wird denn eine _namentliche_
Registrierung aller Kursteilnehmer gefordert, und wo ist die
Einbindung des Verbandes in den Datenschutz, der ja eine
Zustimmung zur Registrierung jedes einzelnen Teilnehmers
erforderlich macht!!!
Zu Marketingzwekcen, die anderen als der Adressenvermarktung
dienen, genügt Kusrsleiter und Anzahl der Teilnehmer.
>
>
>>Beispiel. Uneterschrift und Prüfernummer genügt doch. Sonst
>>ist der Taucherpaß viel zu schnell voll.
>
>
> Was für ein Argument. dann reicht als Brevet ja wohl auc hein Stück
> papier auf dem Irgendjemand mit irgendeinem Stempel Unterschrieben hat
> daß man tauchen kann?
Irgendjemand ist aber mit Zustimmung als Tl auf einer
Internetseite veröffentlicht. Meinetwegen mit
Zugangskontrolle. Informatisch genaussowenig Problem, wie
das Zeigen einer TL-Karte ( mit Hologramm, wennsdennseinmusss)
> Wenn ich nun bei jedem Kurs erst nachprüfen muß ist das ein richtiger
> Stempel bz. gibt es diese Prüfernummer und hat der Kandidat auch den
> Kurs wirklich gemacht oder die Prüfernummer nur aus dem Ausweis eines
> Freundes abgeschrieben. Für 9 Euro kann sich jeder einen Stempel
> machen lassen mit beliebigem Bild und Text darauf.
Und, was kostet ein Hologramm?
> Wenn jetzt jemand zu Dir kommt der nur solche Nummern und
> Unterschriften im Tauchpass hat. Hast Du 2 Möglichkeiten, entweder Du
> akzeptierst daß Du unter umständen beschissen wirst und daß der Kurs
> eventuell Problematisch wird oder sogar langweilig für die Teilnehmer
> die die Voraussetzungen tatsächlich haben (weil du immer wieder
> Grundlagen erklären musst).
> Oder aber du versuchst herauszufinden wer hinter der Nummer Steckt und
> ob diese Person bei dem TL tatsächlich das SK xxx gemacht hat.
>
> Ich bin stark für die personalisierten SK Einkleber.
Dass Problem des Kursleiters ist dann, dass, wenn vorab eine
Zahl x an Kärtchen umsonnst ausgestellt werden, weil die
Leute "verhindert" sind, oder aber die Karten erst nach
Kursende ausgestellt werden können.
Möglicherweise gibt es Systeme zur Echtzeitverifizierung
etc., die dem Kursleiter eine VorortBenamsung erlaubt, ohne
dass der Name gespeichert wird.
ZB per Folienschreiber.
Grüße
Matthias
Ich böte statt 50 km Laufen 2,5 km Ostseeschnorcheln an.
Flensburger Nikolauschwimmen.
Wenn das Wasser bloß nicht so warm wäre...
Grüße
Matthias
Matthias Voss schrieb:
>
> Irgendjemand ist aber mit Zustimmung als Tl auf einer
> Internetseite veröffentlicht. Meinetwegen mit
> Zugangskontrolle. Informatisch genaussowenig Problem, wie
> das Zeigen einer TL-Karte ( mit Hologramm, wennsdennseinmusss)
Ich hatte schon vor längerem einigen VDST Oberen vorgeschlagen, eine
zugangskontrollierte Seite im Internet aufzubauen, auf der alle TLs
ihre Aufkleber etc. anfordern können. Aber das wurde abgelehnt mit dem
Hinweis, es sei zuviel Arbeit.
> > Wenn ich nun bei jedem Kurs erst nachprüfen muß ist das ein richtiger
> > Stempel bz. gibt es diese Prüfernummer und hat der Kandidat auch den
> > Kurs wirklich gemacht oder die Prüfernummer nur aus dem Ausweis eines
> > Freundes abgeschrieben. Für 9 Euro kann sich jeder einen Stempel
> > machen lassen mit beliebigem Bild und Text darauf.
Genau das entfällt sowieso. Es kann nicht Aufgabe eines TL und
Kursleiters für einen SK sein, jetzt jeden Aufkleber oder jeden
Eintrag im Tauchpass oder jede Prüfernummer zu hinterfragen. Dann
müßte Robert ja auch die Einträge im Logbuch hinterfragen :-)
>
> Dass Problem des Kursleiters ist dann, dass, wenn vorab eine
> Zahl x an Kärtchen umsonnst ausgestellt werden, weil die
> Leute "verhindert" sind, oder aber die Karten erst nach
> Kursende ausgestellt werden können.
Genau, denn was ist, wenn die Leute zum SK Termin krank sind, arbeiten
müssen, oder sonst wie nicht teilnehmen können. Dann liegen zu Hause
personalisierte Aufkleber, die vielleicht nie ausgegeben werden
können.
>
> ZB per Folienschreiber.
Das wäre dann alles beim Alten.
Viele Grüße
Peter
>> Ich muß auch gerade korrigieren - die Nummer ist am 9. 12. 06.
>> Schau mal bei http://www.rollfing.de/auchbeissen.html vorbei.
>
>Ich böte statt 50 km Laufen 2,5 km Ostseeschnorcheln an.
>Flensburger Nikolauschwimmen.
>
>Wenn das Wasser bloß nicht so warm wäre...
stimmt - wenn es kälter wär, könnte ich wieder laufen
;o)
Schwimmfaule Grüße aus Velpe,
Uwe
PS: Oder ich nehme den Zweitakter ...
"Peter Wagner" <peter...@gmx.de> schrieb:
>Genau das entfällt sowieso. Es kann nicht Aufgabe eines TL und
>Kursleiters für einen SK sein, jetzt jeden Aufkleber oder jeden
>Eintrag im Tauchpass oder jede Prüfernummer zu hinterfragen.
Richtig, einen gekauften Einkleber erkennt man sofort, trotz Laser und
Frabdrucker. Zumindest dann wenn man selbst mal einen gekauft oder
erhalten hat.
>Dann
>müßte Robert ja auch die Einträge im Logbuch hinterfragen :-)
Vielen Dank, wenn die Argumente ausgehen wird also persönlich
angegriffen.
>Viele Grüße
>Peter
Gruß
Robert
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>Und? Nachgeprüft? Wo wird denn eine _namentliche_
>Registrierung aller Kursteilnehmer gefordert, und wo ist die
Nirgends.
>Einbindung des Verbandes in den Datenschutz, der ja eine
>Zustimmung zur Registrierung jedes einzelnen Teilnehmers
>erforderlich macht!!!
Das fehlt allerdings.
>Zu Marketingzwekcen, die anderen als der Adressenvermarktung
>dienen, genügt Kusrsleiter und Anzahl der Teilnehmer.
Auch das stimmt, jedoch bin ich der Meinung daß, wenn ich eine
Ausbildung eines Verbandes mache, erhalte ich auch eine Bestätigung
des Verbandes daß ich teilgenommen habe.
Eine rein Kugelschreibermäßige Bestätigung halte ich für
unprofessionell.
>Irgendjemand ist aber mit Zustimmung als Tl auf einer
>Internetseite veröffentlicht. Meinetwegen mit
>Zugangskontrolle. Informatisch genaussowenig Problem, wie
>das Zeigen einer TL-Karte ( mit Hologramm, wennsdennseinmusss)
Warum die Arbeit machen? Es geht ja hier nicht um einen
Personalausweis.
>Und, was kostet ein Hologramm?
Keine Ahnung.
>Dass Problem des Kursleiters ist dann, dass, wenn vorab eine
>Zahl x an Kärtchen umsonnst ausgestellt werden, weil die
>Leute "verhindert" sind, oder aber die Karten erst nach
>Kursende ausgestellt werden können.
Warum? Dein Brevet bekommst du doch auch erst nach dem Kurs und nach
Einsenden des PIC zugesandt.
>Möglicherweise gibt es Systeme zur Echtzeitverifizierung
>etc., die dem Kursleiter eine VorortBenamsung erlaubt, ohne
>dass der Name gespeichert wird.
Ich kenne jeamden der nach Verlust seines Tauchpasses vom VDST zwar
die Brevets aber nicht die Einkleber bekommen hat. Der hat sich
lautstark über die Schlamperei mokiert daß die SK nicht beim VDST
gespeichert werden.
>ZB per Folienschreiber.
OK, aber dann sind wir ja auch wieder da wo wir jetzt sind.
Ich denke es geht auch um professionelles Auftreten und ich habe es
schon seit meiner TL Ausbildung 2000 gehört daß für SK doch die
Einkleber des VDST als offizielle Bestätigung zu verwenden sind.
Bei einem Preis von 2,60 Euro halte ich es für selbstverständlich, daß
der Kunde/Schüler eine professionelle Bestätigung für seine Ausbildung
bekommt und nicht etwas mit Nadeldrucker zusammengefrickeltes oder per
Kugelschreiber in den Pass gekrakeltes oder gar der einzige Aufkleber
den sich der Sparschwein-TL mal gekauft und dann gescannt hat.
Der erste Tropfen Wasser und der ganze Mist schwimmt davon und versaut
alles.
Aber was soll es Einerseits wird professionalität gefordert, aber
wenn es darum geht selbst professionell zu sein wird diese auf dem
"Geiz ist Geil" Tisch sofort wieder dem Schwein geopfert.
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
Robert Angermayr schrieb:
> >Dann
> >müßte Robert ja auch die Einträge im Logbuch hinterfragen :-)
>
> Vielen Dank, wenn die Argumente ausgehen wird also persönlich
> angegriffen.
Ich verstehe nicht ganz, warum Du Dich angegriffen fühlst. Oder hast
Du den Smiley übersehen?
Du hinterfragst in Deinem Posting ja recht deutlich, ob Prüfernummer
und Stempel im Tauchpass eines Kandidaten "korrekt" sind. Und ich habe
einfach daraus weiter geschlossen, dass man dann auch die
Logbucheinträge hinterfragen könnte/müßte. Das wäre nämlich nur
konsequent, wenn man Deine Argumentation weiterführt. Und dafür muss
kein Stempel nachgemacht werden :-)
Nochmals: Ich halte die personalisierten Aufkleber für absolut
unsinnig und unnötig, insbesondere weil dafür ja auch ein
zusätzlicher Aufwand betrieben werden muss. Das ließe sich, wie schon
geschrieben, heute etwas moderner lösen, z.B. über eine geschützte
Seite auf der Homepage des VDST. Dazu kommt die Preiserhöhung, die
zusätzlich noch verärgert.
Also, nichts für ungut.
Viele Grüße
Peter
> Hallo Peter,
>
> "Peter Wagner" <peter...@gmx.de> schrieb:
>
>
>>Genau das entfällt sowieso. Es kann nicht Aufgabe eines TL und
>>Kursleiters für einen SK sein, jetzt jeden Aufkleber oder jeden
>>Eintrag im Tauchpass oder jede Prüfernummer zu hinterfragen.
>
>
> Richtig, einen gekauften Einkleber erkennt man sofort, trotz Laser und
> Frabdrucker. Zumindest dann wenn man selbst mal einen gekauft oder
> erhalten hat.
>
Ich habe noch etliche der alten Aufkleber. Sag mir einen
einzigen wirklichen sachlichen Grund, warum ich die im
Gegensatzu zu früher nicht aufbrauchen soll.
Oder warum ich nicht entscheiden können soll, was ich
anerkenne oder nicht.
Auch der hohlographierte Einkleber kann "verteilt werden,
ohne dass die Leute ein Seminar gemacht haben, ohne das das
Niveau stimmen muss, oder sogar unter Ausnutzung von
Abhängigkeitsverhältnissen, wie es anscheinend so beliebt
ist, das es sogar in einer Art Ethikordnung erfasst werden
musste...
Grüße
Matthias
PS: Was sind eigentlich "Abhängigkeitsverhältnisse" im
Tauchsport? Mir fällt dazu nur die Betreuung Umgang mit
nicht Geschäftsfähigen und Minderjährigen ein, und
weisungsgebundener Leute, die wir aber per definitionem
nicht haben.
"Peter Wagner" <peter...@gmx.de> schrieb:
>Moin Robert,
>
>Robert Angermayr schrieb:
>
>> >Dann
>> >müßte Robert ja auch die Einträge im Logbuch hinterfragen :-)
>>
>> Vielen Dank, wenn die Argumente ausgehen wird also persönlich
>> angegriffen.
>
>Ich verstehe nicht ganz, warum Du Dich angegriffen fühlst. Oder hast
>Du den Smiley übersehen?
Den hab ich tatsächlich übersehen.
>Du hinterfragst in Deinem Posting ja recht deutlich, ob Prüfernummer
>und Stempel im Tauchpass eines Kandidaten "korrekt" sind. Und ich habe
>einfach daraus weiter geschlossen, dass man dann auch die
>Logbucheinträge hinterfragen könnte/müßte. Das wäre nämlich nur
>konsequent, wenn man Deine Argumentation weiterführt. Und dafür muss
>kein Stempel nachgemacht werden :-)
Nochmals, zwei sachen.
-Professionalität, Du forderst sie vom VDST ein, also sei bitte selbst
auch professionell.
-Nachvollziehbarkeit ohne Aufwand. Den gekauften SK einkleber erkennt
man, wenn man mal einen gesehen hat sofort raus, trotz Laserdrucker
und Scanner. Alles andere sieht auf den ersten Blick "selbstgebastelt"
aus.
Das Bestätigen im Tauchpass ist IMHO eine Antiquierte Methode.
Ich telefoniere ja auch und morse nicht mehr.
>Nochmals: Ich halte die personalisierten Aufkleber für absolut
>unsinnig und unnötig, insbesondere weil dafür ja auch ein
>zusätzlicher Aufwand betrieben werden muss. Das ließe sich, wie schon
>geschrieben, heute etwas moderner lösen, z.B. über eine geschützte
>Seite auf der Homepage des VDST. Dazu kommt die Preiserhöhung, die
>zusätzlich noch verärgert.
Jetzt aber mal Butter bei die Fische, die Preiserhöhung ist absolut
lächerlich. Ich hab es schon mal in einem anderen Posting geschrieben.
Hier sin 20 Euro vieeel zu teuer, aber woanders wird für weniger
leistung der bis zu zehnfache Preis bezahlt.
Ich sage da nur Gasmischerkurse.
>Also, nichts für ungut.
Ok, samma wieder guat.
> Auch das stimmt, jedoch bin ich der Meinung daß, wenn ich eine
> Ausbildung eines Verbandes mache, erhalte ich auch eine Bestätigung
> des Verbandes daß ich teilgenommen habe.
Der Tauchlehrer ist Vertreter des Verbandes.
> Eine rein Kugelschreibermäßige Bestätigung halte ich für
> unprofessionell.
Die hileten wir sehr lange für absolut ausreichend. Die
Erfindung von Computern und Druckern hat daran für mich
nichts geändert. Allerdings kenne ich das relevante Märchen
( Kaisers neue Kleider)
> Warum die Arbeit machen? Es geht ja hier nicht um einen
> Personalausweis.
Ich schweife mal ab... Ein behördlicher Stempel im
Taucherpass hat mir mal sehr die Wiedereinreise erleichtert..
>>Dass Problem des Kursleiters ist dann, dass, wenn vorab eine
>>Zahl x an Kärtchen umsonnst ausgestellt werden, weil die
>>Leute "verhindert" sind, oder aber die Karten erst nach
>>Kursende ausgestellt werden können.
>
>
> Warum? Dein Brevet bekommst du doch auch erst nach dem Kurs und nach
> Einsenden des PIC zugesandt.
Das ist mir auch mehr wert. Damals war die Ausbildung
dergestalt, dass die meisten Spezialkurse überflüssig waren.
Das sofortige Ausstellen gehört für mich in den Bereich
Kompetenzanspruch.
>>Möglicherweise gibt es Systeme zur Echtzeitverifizierung
>>etc., die dem Kursleiter eine VorortBenamsung erlaubt, ohne
>>dass der Name gespeichert wird.
>
>
> Ich kenne jeamden der nach Verlust seines Tauchpasses vom VDST zwar
> die Brevets aber nicht die Einkleber bekommen hat. Der hat sich
> lautstark über die Schlamperei mokiert daß die SK nicht beim VDST
> gespeichert werden.
Eine Speicherung wäre dann ein Vorteil, falls er sich die
sonst nicht besorgen kann. Ich werde darum dem Verband auch
die Namen und Kurse meiner Teilnehmer mitteilen... Weiß
allerdings nicht, ob ich dass ohne Rücksprache darf..
>ZB per Folienschreiber.
>
>
> OK, aber dann sind wir ja auch wieder da wo wir jetzt sind.
> Ich denke es geht auch um professionelles Auftreten und ich habe es
> schon seit meiner TL Ausbildung 2000 gehört daß für SK doch die
> Einkleber des VDST als offizielle Bestätigung zu verwenden sind.
>
> Bei einem Preis von 2,60 Euro halte ich es für selbstverständlich, daß
> der Kunde/Schüler eine professionelle Bestätigung für seine Ausbildung
> bekommt und nicht etwas mit Nadeldrucker zusammengefrickeltes oder per
> Kugelschreiber in den Pass gekrakeltes oder gar der einzige Aufkleber
> den sich der Sparschwein-TL mal gekauft und dann gescannt hat.
> Der erste Tropfen Wasser und der ganze Mist schwimmt davon und versaut
> alles.
> Aber was soll es Einerseits wird professionalität gefordert, aber
> wenn es darum geht selbst professionell zu sein wird diese auf dem
> "Geiz ist Geil" Tisch sofort wieder dem Schwein geopfert.
Wenn's ein gutes Schnitzel ist ;-).
Ich finde diese ganze Kurs-Breveteritis ziemlich überkandidelt.
Beim Kajakfahren gibt es sowas nicht, unsere Kollegen da
lästerfn schon ab über die Taucher, wenn einer auf See mit
fährt, wird halt einsetzen bei Welle und Kenterrolle,
Rettungstraining erwartet, und auf von Verbänden als
Training angeboten. Ohne Lurexkärtchen.
Dito beim Klettern.
Oder Trialfahren.
Segeln.
Usw.
Grüße
Matthias
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>Ich habe noch etliche der alten Aufkleber. Sag mir einen
>einzigen wirklichen sachlichen Grund, warum ich die im
>Gegensatzu zu früher nicht aufbrauchen soll.
äääää, als ich das in meinem Organ gelesen habe hab ich eine Email an
meinen LABL geschrieben und gefragt was mit den alten Aufklebern ist,
ob ich diese irgendwohin zurückschicken soll.
Er meinte nur ich solle sie aufbrauchen aber die Teilnehmer formlos
per Email beim VDST registrieren.
Wo steht daß ich die nicht aufbrauchen darf oder kann?
>Oder warum ich nicht entscheiden können soll, was ich
>anerkenne oder nicht.
Weil Du nicht der Verband Matthias Voss bist, sondern nach den
Richtlinien des VDST ausbildest?
>Auch der hohlographierte Einkleber kann "verteilt werden,
>ohne dass die Leute ein Seminar gemacht haben, ohne das das
>Niveau stimmen muss, oder sogar unter Ausnutzung von
>Abhängigkeitsverhältnissen, wie es anscheinend so beliebt
>ist, das es sogar in einer Art Ethikordnung erfasst werden
>musste...
Ja, stell Dir vo sowas habe ich sogar bei meinem Arbeitgeber
unterschreiben müssen. Ds scheint in der heutigen Zeit normal zu sein,
daß man den Leuten etwas erklären und dies abzeichnen lassen muß was
früher (TM) normal war.
>Grüße
>Matthias
>
>PS: Was sind eigentlich "Abhängigkeitsverhältnisse" im
>Tauchsport? Mir fällt dazu nur die Betreuung Umgang mit
Hiwi oder Kursteilnehmer der vom TL was bestätigt haben möchte?
Ich weiß es nicht.
Gruß
Robert
Robert Angermayr schrieb:
>
> -Nachvollziehbarkeit ohne Aufwand. Den gekauften SK einkleber erkennt
> man, wenn man mal einen gesehen hat sofort raus, trotz Laserdrucker
> und Scanner. Alles andere sieht auf den ersten Blick "selbstgebastelt"
> aus.
Also, ehrlich .. die alten Aufkleber sind genauso nachvollziehbar wie
die neuen, oder? Gekauft sind auch, nur dass der Name erst dann
eingetragen wird, wenn der Kurs abgeschlossen ist, und nicht vorab
gemeldet werden muss, was übrigens nach meinem Dafürhalten rechtlich
noch nicht geklärt ist, weil wir z.B. auch Teilnehmer an SKs haben,
die nicht VDST Mitglieder sind, trotzdem bei uns eben nur Spezialkurse
ablegen. Diese Personen haben somit keine Datenschutzerklärung
unterschrieben, und somit auch kein Einverständnis gegeben, ihren
Namen etc. weiterzugeben.
> Das Bestätigen im Tauchpass ist IMHO eine Antiquierte Methode.
> Ich telefoniere ja auch und morse nicht mehr.
Nee, Du nutzt schon neuere Techniken wie Internet etc. Wir im Verein
haben eine geschützte Seite, der LSB hat für uns als Vorstände eine
geschützte Seite, wo wir unsere Mitgliedermeldung online abgeben
können, warum schafft der VDST das nicht für seine TLs? Das wäre
meines Erachtens wirklich mal ein Schritt in Richtung
Professionalität. Und ein Aufkleber, egal ob mit und oder ohne, ist
ebenfalls eine Bestätigung im Tauchpass!
Jetzt sehe ich nur, dass beim VDST auch jemand Aufkleber beschriften
muss - also noch mehr Bürokratie.
>
> Jetzt aber mal Butter bei die Fische, die Preiserhöhung ist absolut
> lächerlich. Ich hab es schon mal in einem anderen Posting geschrieben.
> Hier sin 20 Euro vieeel zu teuer, aber woanders wird für weniger
> leistung der bis zu zehnfache Preis bezahlt.
> Ich sage da nur Gasmischerkurse.
Naja, Preise von Gasblenderkursen mit banalen Aufklebern zu
vergleichen, ist doch etwas gewagt, aber mir ist klar, was Du sagen
willst ;-) War nicht viel drin im Mischerkurs, oder?
Hätte man uns als Vorstände auf der LV-Tagung gefragt, ob eine
Einführung neuer Aufkleber sinnvoll ist, wäre die Antwort wohl bei
vielen gewesen, dass die überflüssig sind. Nun ja, wir müssen jetzt
damit leben, aber das heißt ja nicht, dass wir solch eine Entscheidung
des VDST Vorstands auch gutheißen müssen, oder?
Viele Grüße
Peter
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>
>Der Tauchlehrer ist Vertreter des Verbandes.
Und er arbeitet nach den Regeln und Richtlinien des Verbandes.
>Die hileten wir sehr lange für absolut ausreichend. Die
Na ja, aber im Laufe er Zeit gibt es eine Weiterentwicklung.
Mit Erfindugn des Autos war noch lange kein Führerschein in Sicht.
Heute braucht ihn jeder.
Auf manchen Basen darfst Du ohne SK Nachttauchen nachts nicht ins
Wasser. (Egal ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht)
>Erfindung von Computern und Druckern hat daran für mich
>nichts geändert. Allerdings kenne ich das relevante Märchen
>( Kaisers neue Kleider)
Gerade erst der Tochter vorgelesen...
>Das ist mir auch mehr wert. Damals war die Ausbildung
>dergestalt, dass die meisten Spezialkurse überflüssig waren.
Vieleicht war damals (TM) die Ausbildung gründlicher und länger.
Wenn Du mal siehst was vor einführung des SK Gruppenführung, alles zur
Goldprüfung gekommen ist die von GF absolut keine Ahnung hatten obwohl
es eigentlich Inhalt des Kurses hätte sein sollen....
>Das sofortige Ausstellen gehört für mich in den Bereich
>Kompetenzanspruch.
Ja, das haben uns nun die Sparschwein TL versaut.
Siehe auch mein Posting an Peter Wagner.
>Eine Speicherung wäre dann ein Vorteil, falls er sich die
>sonst nicht besorgen kann. Ich werde darum dem Verband auch
Wie denn, Tauchpass weg, wie der TL hieß bei dem er in Spanien (oder
wars Frankreich) das SK abgelegt ahtte wusste er nicht mehr, die Basis
ist längst in anderer Hand.
>die Namen und Kurse meiner Teilnehmer mitteilen... Weiß
>allerdings nicht, ob ich dass ohne Rücksprache darf..
Dann lasse ich dem Teilnehmer bei Kursbeginn was unterschreiben in dem
steht daß seine Brevetierungsdaten und xxx beim VDST gespeichert
werden.
>Ich finde diese ganze Kurs-Breveteritis ziemlich überkandidelt.
>Beim Kajakfahren gibt es sowas nicht, unsere Kollegen da
>lästerfn schon ab über die Taucher, wenn einer auf See mit
>fährt, wird halt einsetzen bei Welle und Kenterrolle,
>Rettungstraining erwartet, und auf von Verbänden als
>Training angeboten. Ohne Lurexkärtchen.
Naja beim Spazierengehen auch nicht.
>Dito beim Klettern.
Dazu kann ich nichts sagen da ich nicht klettere.
>Oder Trialfahren.
Versuchsfahren oder Versuch zu fahren?
>Segeln.
Knallzeugschein, Funkzeugnis, A-Schein, BR- oder SKS .....
Sportboot Binnen, oder See, Bodenseeschein.
>Usw.
>
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
"Peter Wagner" <peter...@gmx.de> schrieb:
>Also, ehrlich .. die alten Aufkleber sind genauso nachvollziehbar wie
>die neuen, oder? Gekauft sind auch, nur dass der Name erst dann
Ja, richtig, das Problem waren7sind wohl die Sparschwein TL die Ihre
einkleber selbst produzieren oder gar keine verwenden. Damit schaden
sie im endeffekt dem Verband. Nicht finanziell sondern in der
Außenwirkung. "Wo hast Du das SK gemacht? Ach VDST, na ja dann braucht
man wohl auch beim Nachweis des Kurses nichts verlangen..."
Die Konsequenz ist, es geht nicht im Guten, also in der Bitte an die
TL nur die gültigen Einkleber zu verwenden, dann kam die Anweisung daß
selbstgefrickelte Einkleber nicht mehr als Voraussetzung für weitere
Brevets gültig sind. Da hat wohl alles nichts gebracht also gibt es
jetzt personalisierte Einkleber.
Bedanke Dich bei den Sparschwein TL. Die meinen wegen 2,60 Euro geht
Ihr Reibach flöten.
>ablegen. Diese Personen haben somit keine Datenschutzerklärung
>unterschrieben, und somit auch kein Einverständnis gegeben, ihren
>Namen etc. weiterzugeben.
Und dann mache ich das mit der Kursanmeldung.
>> Das Bestätigen im Tauchpass ist IMHO eine Antiquierte Methode.
>> Ich telefoniere ja auch und morse nicht mehr.
>
>Nee, Du nutzt schon neuere Techniken wie Internet etc. Wir im Verein
>haben eine geschützte Seite, der LSB hat für uns als Vorstände eine
>geschützte Seite, wo wir unsere Mitgliedermeldung online abgeben
>können, warum schafft der VDST das nicht für seine TLs? Das wäre
>meines Erachtens wirklich mal ein Schritt in Richtung
So eine Seite mit detaillierteren internen Informationen und
Kursregistrierung wäre wirklich was. DAN hat das z.B. schon lange.
>Professionalität. Und ein Aufkleber, egal ob mit und oder ohne, ist
>ebenfalls eine Bestätigung im Tauchpass!
Über das mit oder ohne aufdruck habe ich oben schon geschrieben.
>Jetzt sehe ich nur, dass beim VDST auch jemand Aufkleber beschriften
>muss - also noch mehr Bürokratie.
Na je, ih denke mehr die große Kunst besteht darin die Namen korrekt
in ein Programm einzutippen.
>Naja, Preise von Gasblenderkursen mit banalen Aufklebern zu
>vergleichen, ist doch etwas gewagt, aber mir ist klar, was Du sagen
>willst ;-) War nicht viel drin im Mischerkurs, oder?
Nein ich meinte was die Kurse im VDST z.B. kosten und was "normal" so
verlangt wird. Das dann noch in relation zu den vermittelten
Informationen. Gruselitsch.
>Hätte man uns als Vorstände auf der LV-Tagung gefragt, ob eine
>Einführung neuer Aufkleber sinnvoll ist, wäre die Antwort wohl bei
>vielen gewesen, dass die überflüssig sind. Nun ja, wir müssen jetzt
Klar daß die Sparschweine das nicht für gut heissen. Gehen sie doch ab
jetzt am Bettelstab.
>damit leben, aber das heißt ja nicht, dass wir solch eine Entscheidung
>des VDST Vorstands auch gutheißen müssen, oder?
Ich finde es gut. Da es meines Erachens ein keliner Schritt in
Richtung Professionalität und besserer außenworkung ist.
> Hallo Matthias,
>
> Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>
>
>>Der Tauchlehrer ist Vertreter des Verbandes.
>
>
> Und er arbeitet nach den Regeln und Richtlinien des Verbandes.
Er arbeitet prinzipiell erstmal weisungsungebunden. Das ist
das Wesen des Ehrenamtes.
Die Auswirkungen sind allerdings eher in der Gestaltung der
Tauchgänge zu sehen, und daran, was er dabei fordert,
fordern kann, fordern sollte, fordern darf, und zwar
unabhängig von den standardisierten Übungen.
>>Die hileten wir sehr lange für absolut ausreichend. Die
>
>
> Na ja, aber im Laufe er Zeit gibt es eine Weiterentwicklung.
> Mit Erfindugn des Autos war noch lange kein Führerschein in Sicht.
> Heute braucht ihn jeder.
Wenn du schon Analogien zum Kraftfahrzeug nimmst, dann bitte
die richtigen ;-).
Das Zentralkomitee ist momentan eher in der Phase der
"verchromten Eier".
> Auf manchen Basen darfst Du ohne SK Nachttauchen nachts nicht ins
> Wasser. (Egal ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht)
Wo denn das? Das ist m.E. ein Verstoß gegen jedwede Standards.
>>Erfindung von Computern und Druckern hat daran für mich
>>nichts geändert. Allerdings kenne ich das relevante Märchen
>>( Kaisers neue Kleider)
>
>
> Gerade erst der Tochter vorgelesen...
Und, hat ise dem Tauchen angeschworen ? ;-)
>>Das ist mir auch mehr wert. Damals war die Ausbildung
>>dergestalt, dass die meisten Spezialkurse überflüssig waren.
>
>
> Vieleicht war damals (TM) die Ausbildung gründlicher und länger.
Vor allem intensiver.
> Wenn Du mal siehst was vor einführung des SK Gruppenführung, alles zur
> Goldprüfung gekommen ist die von GF absolut keine Ahnung hatten obwohl
> es eigentlich Inhalt des Kurses hätte sein sollen....
Daran hat sich nicht viel geändert. Das meiste davon war eh
im Kurs TSR bei uns enthalten, bzw. in der Bronzeausbildung.
>>Das sofortige Ausstellen gehört für mich in den Bereich
>>Kompetenzanspruch.
>
>
> Ja, das haben uns nun die Sparschwein TL versaut.
> Siehe auch mein Posting an Peter Wagner.
Nene.
Ein VDST-Ausbildungsleiter zu einem TL 3, der die Dinger
selbst und gut gedruckt und kompetent angewendet hat : NN,
du bist TL3, also gehe ich davon aus, was du machst, ist
richtig...( Versuch sinngemäßer Wiedergabe)
Punkt, Aus. Vertrauen in Kompetenz, Mut zur Delegierung. Das
fehlt heute, möglicherweise aus Erkenntnis eigener Schwächen.
>>Eine Speicherung wäre dann ein Vorteil, falls er sich die
>>sonst nicht besorgen kann. Ich werde darum dem Verband auch
>
>
> Wie denn, Tauchpass weg, wie der TL hieß bei dem er in Spanien (oder
> wars Frankreich) das SK abgelegt ahtte wusste er nicht mehr, die Basis
> ist längst in anderer Hand.
Sowas kenne ich ähnlich aus Ägypten. Im Nachhinein waren die
Leute einfach zu blauäugig.
Dein Beispiel offenbart aber auch sehr schön die
Unvereinbarkeit des Zusammengehens mit der kommerziellen
Schiene.
Ich wette, das passiert nicht, wenn Kurs/Brevet bei einem
Verein abgelegt wurde.
>>die Namen und Kurse meiner Teilnehmer mitteilen... Weiß
>>allerdings nicht, ob ich dass ohne Rücksprache darf..
>
>
> Dann lasse ich dem Teilnehmer bei Kursbeginn was unterschreiben in dem
> steht daß seine Brevetierungsdaten und xxx beim VDST gespeichert
> werden.
Ist schonmal ein Anfang. Er hat aber jederzeit das Recht zum
Widerspruch.
>>Ich finde diese ganze Kurs-Breveteritis ziemlich überkandidelt.
>>Beim Kajakfahren gibt es sowas nicht, unsere Kollegen da
>>lästerfn schon ab über die Taucher, wenn einer auf See mit
>>fährt, wird halt einsetzen bei Welle und Kenterrolle,
>>Rettungstraining erwartet, und auf von Verbänden als
>>Training angeboten. Ohne Lurexkärtchen.
>
>
> Naja beim Spazierengehen auch nicht.
>
>
>>Dito beim Klettern.
>
> Dazu kann ich nichts sagen da ich nicht klettere.
>
>
>>Oder Trialfahren.
>
> Versuchsfahren oder Versuch zu fahren?
Motorsportwettkampf im Gelände.
>
>>Segeln.
>
> Knallzeugschein, Funkzeugnis, A-Schein, BR- oder SKS .....
> Sportboot Binnen, oder See, Bodenseeschein.
Wird alles nicht verlangt. Nur beim Segelverband. Der
einzige amtliche Schein für Freizeit ist der
Sportbootführerschein. Segeln kannst du bist du schwarz
wirst auch ohne. Genauso funken im Notfall. Nur den Jolly
Joker oder die preußische Reichskriegsflagge darfst du nicht
hissen.
Und in Spanien gibt es auch die Cal. 4 Wumme so zu kaufen.
Grüße
Matthias
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>Robert Angermayr wrote:
>
>Er arbeitet prinzipiell erstmal weisungsungebunden. Das ist
>das Wesen des Ehrenamtes.
Das auch, aber darum geht es nicht.
>Wenn du schon Analogien zum Kraftfahrzeug nimmst, dann bitte
>die richtigen ;-).
Welche denn ;-)
>Wo denn das? Das ist m.E. ein Verstoß gegen jedwede Standards.
Nö, ganz einfach Hausrecht. De Standrads kann man sich getrost
irgendwo hinstecken. Wenn ich eine Basis habe und z.b. der meinung bin
ich verdiene zuviel, dann könnte ich mir einfallen lassen daß bei mir
nur CMAS ** oder hhher brevetierte Tauchen dürfen. Alle anderen
Verbände und Firmen, sowie CMAS* sind aussen vor, dann ist das so.
Fertig.
>
>Und, hat ise dem Tauchen angeschworen ? ;-)
Sie will unbedingt tauchen lernen, hat aber Angst daß sie das Krebsi
beisst, nicht der Einsiedlerkrebs, den hat sie ja schon auf der Hand
gehabt, sondern die ohne Haus. ;-)
>Daran hat sich nicht viel geändert. Das meiste davon war eh
>im Kurs TSR bei uns enthalten, bzw. in der Bronzeausbildung.
Bei euch vieleicht, ich bilde auch meine Schüler über dem
minimalstandard aus.
>Nene.
Dochdoch.
>Ein VDST-Ausbildungsleiter zu einem TL 3, der die Dinger
>selbst und gut gedruckt und kompetent angewendet hat : NN,
>du bist TL3, also gehe ich davon aus, was du machst, ist
Da sag ich jetzt nichts dazu. Ich will ja evtl noch den TL2 machen.
Womit wir wieder bei dem zu unterzeichnenden Zettel wären.
>Sowas kenne ich ähnlich aus Ägypten. Im Nachhinein waren die
>Leute einfach zu blauäugig.
>Dein Beispiel offenbart aber auch sehr schön die
>Unvereinbarkeit des Zusammengehens mit der kommerziellen
>Schiene.
>Ich wette, das passiert nicht, wenn Kurs/Brevet bei einem
>Verein abgelegt wurde.
Da halte ich dagegen. Wenn der VereinsTL den Verein verlässt hat der
Vorstand auch keine Unterlagen über die SK zur hand. Lediglich anhand
der ausgegebenen PIC kann er feststellen wer den CMAS* Kurs
mitgemacht hat. Ob er ihn llerdings bestanden hat weiß der Verein auch
nicht.
>>>Segeln.
>>
>> Knallzeugschein, Funkzeugnis, A-Schein, BR- oder SKS .....
>> Sportboot Binnen, oder See, Bodenseeschein.
>
>Wird alles nicht verlangt. Nur beim Segelverband. Der
Der Tauchschein wird auch nicht verlangt. Nur wenn Du...
>einzige amtliche Schein für Freizeit ist der
>Sportbootführerschein. Segeln kannst du bist du schwarz
>wirst auch ohne. Genauso funken im Notfall. Nur den Jolly
Notfall ist immer Ausnahme daher irrelevant. Darfst Du normal Funken?
>Joker oder die preußische Reichskriegsflagge darfst du nicht
>hissen.
Doch darfst Du, Du musst allerdings die Konsequenen tragen. Wie ein
Aktueller Fall zeigt.
>Und in Spanien gibt es auch die Cal. 4 Wumme so zu kaufen.
No aber ich lebe und tauceh hauptsächlich hier in D.
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
Robert Angermayr schrieb:
> Ja, richtig, das Problem waren7sind wohl die Sparschwein TL die Ihre
> einkleber selbst produzieren oder gar keine verwenden. Damit schaden
> sie im endeffekt dem Verband. Nicht finanziell sondern in der
> Außenwirkung. "Wo hast Du das SK gemacht? Ach VDST, na ja dann braucht
> man wohl auch beim Nachweis des Kurses nichts verlangen..."
Ok - da geb ich Dir Recht. Selbstgebastelte Aufkleber müssen und
sollen nicht sein.
Wir verwenden diese abundzu zusätzlich, um z.B. Besonderheiten wie
eine über lange Zeit dauernde Gewässeruntersuchung eines heimischen
Sees mit etlichen Terminen zu dokumentieren, dazu kommt aber natürlich
dann auch der offizielle Aufkleber durch unseren LV Umweltreferenten,
der diese Aktion begleitet.
>
> >ablegen. Diese Personen haben somit keine Datenschutzerklärung
> >unterschrieben, und somit auch kein Einverständnis gegeben, ihren
> >Namen etc. weiterzugeben.
> Und dann mache ich das mit der Kursanmeldung.
Das wird wohl auch notwendig sein - anders wäre das nicht zu lösen.
> Ich finde es gut. Da es meines Erachens ein keliner Schritt in
> Richtung Professionalität und besserer außenworkung ist.
Aussenwirkung eben dadurch, dass nur die offiziellen Aufkleber
verwendet werden, ich stimme da zu!
Viele Grüße
Peter
Robert Angermayr schrieb:
> Guten Morgen Matthias,
>
> Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>
>>> Knallzeugschein, Funkzeugnis, A-Schein, BR- oder SKS .....
>>> Sportboot Binnen, oder See, Bodenseeschein.
>
>> Wird alles nicht verlangt. Nur beim Segelverband. Der
>
> Der Tauchschein wird auch nicht verlangt. Nur wenn Du...
>
>> einzige amtliche Schein für Freizeit ist der
>> Sportbootführerschein. Segeln kannst du bist du schwarz
>> wirst auch ohne. Genauso funken im Notfall. Nur den Jolly
>
> Notfall ist immer Ausnahme daher irrelevant. Darfst Du normal Funken?
>
Aber du kannst im Notfall nicht funken. Du darfst ohne SRC/LRC oder
UBI gar kein Fahrzeug mit Funkanlage führen :-)
Ich habe mich gerade durch den ganzen Kram durchgeackert.
Um aber wieder den Bezug zum Tauchen zu bekommen: Bei den
Prüfungen kann man sehr leicht durchfallen. Einen hat es
z.B. wegen eines fehlenden Buchstaben bei der Aufnahme (Diktat)
eines Seefunktextes erwischt.
Grüße
Ulrich
(Naja, ist schon Zwiebelmett-Zeit;-)
>>Wo denn das? Das ist m.E. ein Verstoß gegen jedwede Standards.
>
>
> Nö, ganz einfach Hausrecht. De Standrads kann man sich getrost
> irgendwo hinstecken.
Jein. Kommt natürlich drauf an, was PADI Europe macht, wenn
man sich über eine Ägyptische Basis beschwert, die den CMAS
1* nicht anerkennt, was ein Standardverstoß ist.
> Wenn ich eine Basis habe und z.b. der meinung bin
> ich verdiene zuviel, dann könnte ich mir einfallen lassen daß bei mir
> nur CMAS ** oder hhher brevetierte Tauchen dürfen. Alle anderen
> Verbände und Firmen, sowie CMAS* sind aussen vor, dann ist das so.
> Fertig.
Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
zweierlei.
>>Ein VDST-Ausbildungsleiter zu einem TL 3, der die Dinger
>>selbst und gut gedruckt und kompetent angewendet hat : NN,
>>du bist TL3, also gehe ich davon aus, was du machst, ist
>
>
> Da sag ich jetzt nichts dazu. Ich will ja evtl noch den TL2 machen.
> Womit wir wieder bei dem zu unterzeichnenden Zettel wären.
Glaubst du auch, wenn du dem Fahrlehrer widersprichst, dass
du dann keinen Führerschein bekommst ;-)?
>>Sowas kenne ich ähnlich aus Ägypten. Im Nachhinein waren die
>>Leute einfach zu blauäugig.
>>Dein Beispiel offenbart aber auch sehr schön die
>>Unvereinbarkeit des Zusammengehens mit der kommerziellen
>>Schiene.
>>Ich wette, das passiert nicht, wenn Kurs/Brevet bei einem
>>Verein abgelegt wurde.
>
>
> Da halte ich dagegen. Wenn der VereinsTL den Verein verlässt hat der
> Vorstand auch keine Unterlagen über die SK zur Hand. Lediglich anhand
> der ausgegebenen PIC kann er feststellen wer den CMAS* Kurs
> mitgemacht hat. Ob er ihn llerdings bestanden hat weiß der Verein auch
> nicht.
Unser schon ;-). Ist alles in der Mitgliederstatistik.
>
>
>>>>Segeln.
>>>
>>>Knallzeugschein, Funkzeugnis, A-Schein, BR- oder SKS .....
>>>Sportboot Binnen, oder See, Bodenseeschein.
>>
>
>>Wird alles nicht verlangt. Nur beim Segelverband. Der
>
>
> Der Tauchschein wird auch nicht verlangt. Nur wenn Du...
Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
zweierlei. Allerdings bewege ich mich mit dem Segler oder
Kayak mit einem Fahrzeug auf einem öffentlichen Gewässer.
Und nochmal, die Anzahl der Prüfungen ist verschwindend bis
nichtexistent. Jedenfalls beim Kayakfahren. Beim Segeln ist
alles freiwillig. Ich kann z.B. in Rostock
Schiffssicherheitstraining, Radar/Astronavigation,
Brandbekämpfungskurse machen bis zum Erbrechen, alles
freiwillig und unvorraussetzlich.
>>einzige amtliche Schein für Freizeit ist der
>>Sportbootführerschein. Segeln kannst du bist du schwarz
>>wirst auch ohne. Genauso funken im Notfall. Nur den Jolly
>
>
> Notfall ist immer Ausnahme daher irrelevant. Darfst Du normal Funken?
Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
zweierlei. ;-) Nebenbei merkt es keiner, dass ich keinen
Schein habe. Roger?
>>Joker oder die preußische Reichskriegsflagge darfst du nicht
>>hissen.
>
>
> Doch darfst Du, Du musst allerdings die Konsequenen tragen. Wie ein
> Aktueller Fall zeigt.
Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
zweierlei.
>>Und in Spanien gibt es auch die Cal. 4 Wumme so zu kaufen.
> No aber ich lebe und tauceh hauptsächlich hier in D.
In E kann man aber besser einkaufen ;-).
Grüße
Matthias
> Ok - da geb ich Dir Recht. Selbstgebastelte Aufkleber müssen und
> sollen nicht sein.
>
> Wir verwenden diese abundzu zusätzlich, um z.B. Besonderheiten wie
> eine über lange Zeit dauernde Gewässeruntersuchung eines heimischen
> Sees mit etlichen Terminen zu dokumentieren, dazu kommt aber natürlich
> dann auch der offizielle Aufkleber durch unseren LV Umweltreferenten,
> der diese Aktion begleitet.
Oder Leistungen eines TL , zb als Kursleiter. Oder Teilnahme
an anderen Seminaren ( ZB Tauchmedizin Essen, Hallmed,
Technikseminar) oder Landesmeisterschaften.
Die Leute, die das auf der ehrenamtlichen Schiene ausrichten
und signieren, kann man doch fast an den Fingern abzählen.
Wo gibt es da Zuverläsigkeitszweifel?
Grüße
Matthias
Matthias Voss schrieb:
> Peter Wagner wrote:
>
> Oder Leistungen eines TL , zb als Kursleiter. Oder Teilnahme
> an anderen Seminaren ( ZB Tauchmedizin Essen, Hallmed,
> Technikseminar) oder Landesmeisterschaften.
>
> Die Leute, die das auf der ehrenamtlichen Schiene ausrichten
> und signieren, kann man doch fast an den Fingern abzählen.
> Wo gibt es da Zuverläsigkeitszweifel?
Ich habe eigentlich keine Zuverlässigkeitszweifel für solche
Nachweise, denn der VDST hat nun mal nicht für alles Aufkleber - warum
sollte er auch.
Es geht hier sicherlich eher um die offiziellen Aufkleber für SKs, die
bei der Geschäftsstelle erhältlich sind, und die wohl auch von
Einzelnen nachgemacht wurden.
Übrigens, in meinem TP stehen ja auch handgeschriebene Nachweise von
Teilnahmen an Weiterbildungen wie z.B. ein Technikseminar mit Werner
Scheyer usw.
Viele Grüße
Peter
Matthias Voss schrieb:
> (Naja, ist schon Zwiebelmett-Zeit;-)
Sowas isst Du??
> Jein. Kommt natürlich drauf an, was PADI Europe macht, wenn
> man sich über eine Ägyptische Basis beschwert, die den CMAS
> 1* nicht anerkennt, was ein Standardverstoß ist.
Bei PADI kannst Du dich aber nur über Basen beschweren die auch PADI
Mitgliedsbasen(??) sind. Es gibt aber auch freie Tauchbasen, di zwar TL
beschäftigen aber sonst keinem Verband oder Unternehmen angeschlossen
sind.
Da beschwer Dich mal bei PADI.
Wenn die Basis mit einem Vertrag/Übereinkommen mit dem
Verband/Unternehmen eine übereinkunft getroffen hat, dann kannst Du
dich beschweren. Sonst nicht.
> Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
> zweierlei.
Wer will mich sanktionieren wenn ich unabhängig bin?
> Glaubst du auch, wenn du dem Fahrlehrer widersprichst, dass
> du dann keinen Führerschein bekommst ;-)?
Naje, die Unterschriftszettel werden ja wohl nicht von ungefähr
kommen, oder?
> Unser schon ;-). Ist alles in der Mitgliederstatistik.
Unsere nicht. Also kannst Du da nicht pauschalisieren.
Was ist wenn sich der Verein auflöst? Wo sind dann die Unterlagen?
> Und nochmal, die Anzahl der Prüfungen ist verschwindend bis
> nichtexistent. Jedenfalls beim Kayakfahren. Beim Segeln ist
> alles freiwillig. Ich kann z.B. in Rostock
Ja ja freiwillig, bis was passiert, dann zahlt die Versicherung nicht
weil man nicht die entsprechende Befähigung ein Schiff / Boot zu
führen nachweisen kann.
> Schiffssicherheitstraining, Radar/Astronavigation,
> Brandbekämpfungskurse machen bis zum Erbrechen, alles
> freiwillig und unvorraussetzlich.
Sicher.
> Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
> zweierlei. ;-) Nebenbei merkt es keiner, dass ich keinen
> Schein habe. Roger?
Ja, wie beim Tauchen auch. Wenn Du alles hast Boot usw. gehe segeln.
Wenn was passiert, -> Arschkarte gezogen.
Wenn du ein Boot leihen willst und Du den entsprechenden Schein nicht
vorzeigen kannst ist es unter Umständen auch Essig mit bootfahrn.
> Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
> zweierlei.
Du wiederholst Dich ;-)
> Grüße
> Matthias
Gruß
Robert
> Mahlzeit Matthias,
>
> Matthias Voss schrieb:
>
>
>>(Naja, ist schon Zwiebelmett-Zeit;-)
>
>
> Sowas isst Du??
Ich krieg dann Mecker, das Fleischesser stinken...mea maxima
culpa.
Damals in Helmstedt aufm Amt hatte ein Bäcker nebenan extra
um 11.00 knusprige Langbrötchen, Mett frisch vom Schlachter,
und Asti Spumante Rosso... die Nachmittage waren dann
besonders effektiv, und der Chef brauchte kein Telefon mehr
von Zimmer zu Zimmer...
>>Jein. Kommt natürlich drauf an, was PADI Europe macht, wenn
>>man sich über eine Ägyptische Basis beschwert, die den CMAS
>>1* nicht anerkennt, was ein Standardverstoß ist.
>
>
> Bei PADI kannst Du dich aber nur über Basen beschweren die auch PADI
> Mitgliedsbasen(??) sind. Es gibt aber auch freie Tauchbasen, di zwar TL
> beschäftigen aber sonst keinem Verband oder Unternehmen angeschlossen
> sind.
Echt noch? ;-)
> Da beschwer Dich mal bei PADI.
> Wenn die Basis mit einem Vertrag/Übereinkommen mit dem
> Verband/Unternehmen eine übereinkunft getroffen hat, dann kannst Du
> dich beschweren. Sonst nicht.
Ack. ;-)
>
>
>>Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
>>zweierlei.
>
>
> Wer will mich sanktionieren wenn ich unabhängig bin?
>
>
>>Glaubst du auch, wenn du dem Fahrlehrer widersprichst, dass
>>du dann keinen Führerschein bekommst ;-)?
>
>
> Naje, die Unterschriftszettel werden ja wohl nicht von ungefähr
> kommen, oder?
Oh nein. Nur nach erbrachter Leistung, ohne Ausnutzung von
Abhängigkeitsverhältnissen ;-)
>>Unser schon ;-). Ist alles in der Mitgliederstatistik.
>
>
> Unsere nicht. Also kannst Du da nicht pauschalisieren.
> Was ist wenn sich der Verein auflöst? Wo sind dann die Unterlagen?
Vermutlich beim Amtsgericht. Unser Vermögen geht an die DzGRS.
>>Und nochmal, die Anzahl der Prüfungen ist verschwindend bis
>>nichtexistent. Jedenfalls beim Kayakfahren. Beim Segeln ist
>>alles freiwillig. Ich kann z.B. in Rostock
>
>
> Ja ja freiwillig, bis was passiert, dann zahlt die Versicherung nicht
> weil man nicht die entsprechende Befähigung ein Schiff / Boot zu
> führen nachweisen kann.
Stimmt nicht. Pantänius in HH zahlt.
>>Schiffssicherheitstraining, Radar/Astronavigation,
>>Brandbekämpfungskurse machen bis zum Erbrechen, alles
>>freiwillig und unvorraussetzlich.
>
>
> Sicher.
>
>
>>Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
>>zweierlei. ;-) Nebenbei merkt es keiner, dass ich keinen
>>Schein habe. Roger?
>
>
> Ja, wie beim Tauchen auch. Wenn Du alles hast Boot usw. gehe segeln.
> Wenn was passiert, -> Arschkarte gezogen.
Nee. Bestimmt nicht. Außer bei begründeten Verstößen gegen
Seerecht.
> Wenn du ein Boot leihen willst und Du den entsprechenden Schein nicht
> vorzeigen kannst ist es unter Umständen auch Essig mit bootfahrn.
Das ist was anderes. Da sind wir wider beim Sporttauchen ;-)
>>Klar. Etwas tun und dafür sanktioniert werden sind erstmal
>>zweierlei.
>
>
> Du wiederholst Dich ;-)
Warum nur ;-)
Grüße
Matthias
Matthias Voss schrieb:
> Robert Angermayr wrote:
>
> > Bei PADI kannst Du dich aber nur über Basen beschweren die auch PADI
> > Mitgliedsbasen(??) sind. Es gibt aber auch freie Tauchbasen, di zwar TL
> > beschäftigen aber sonst keinem Verband oder Unternehmen angeschlossen
> > sind.
>
> Echt noch? ;-)
Gallische Dörfer... ;-)
> Vermutlich beim Amtsgericht. Unser Vermögen geht an die DzGRS.
Also unerreichbar...
> Stimmt nicht. Pantänius in HH zahlt.
Das wusste ich nicht, aber diverse Versicherer die z.B. im Mittelmeer
Leih-Bötchen versichern, zicken dann rum. So gehört, aber nicht aus
eigener Erfahrung.
> > Ja, wie beim Tauchen auch. Wenn Du alles hast Boot usw. gehe segeln.
> > Wenn was passiert, -> Arschkarte gezogen.
>
> Nee. Bestimmt nicht. Außer bei begründeten Verstößen gegen
> Seerecht.
Tendentiell versuchen Versicherungen immer iene etwaige Zahlung zu
verweigern bzw. irgendwo Regress zu nehmen.
> > Wenn du ein Boot leihen willst und Du den entsprechenden Schein nicht
> > vorzeigen kannst ist es unter Umständen auch Essig mit bootfahrn.
> Das ist was anderes. Da sind wir wider beim Sporttauchen ;-)
Darum schrub ich das. ;-)
> > Du wiederholst Dich ;-)
> Warum nur ;-)
Weiss nicht mehr. ;-)
> Grüße
> Matthias
Gruß
Robert
Das erfahre ich auch gerade. Nicht dass es mein Geld kostet,
aber so nebenbei erfahre ich, das die VBG der KV die
Erstattung von Kosten verweigert.
Begründung: Kein "Unfallereignis"
Keine bezahlte Tätigkeit.
Keine Tätigkeit als Übungsleiter.
TG ohne unterweisenden Charakter.
Kein Vereinsevent.
_Alles_ falsch bzw. aus den Fingern gesogen.
Das schlimme: Hätte ich nicht bei der VBG explizit gefragt,
hätte ich davon nichts mitbekommen.
Fazit:
Immer Tauchgänge machen, die Ausbildungscharakter haben (
dazu zählt auch Weitergeben der Lehrmeinung an Übungsleiter
etc.)
Nur bei vereinsorganisierten Events tauchen.
Ein Vereinssatzung haben, die entweder eine Bezahlung der
ÜL-Tätigkeit regelt und/oder auf jeden Fall die
Kostenerstattungspflicht des Vereins gegenüber dem
Übungsleiter beinhaltet.
Grüße
Matthias
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>Das erfahre ich auch gerade. Nicht dass es mein Geld kostet,
>aber so nebenbei erfahre ich, das die VBG der KV die
>Erstattung von Kosten verweigert.
KV = Krankenversicherung.
VBG=?
>Begründung: Kein "Unfallereignis"
>Keine bezahlte Tätigkeit.
>Keine Tätigkeit als Übungsleiter.
>TG ohne unterweisenden Charakter.
>Kein Vereinsevent.
Ist was passiert? Oder hast Du Dich nur informiert?
>_Alles_ falsch bzw. aus den Fingern gesogen.
>
>Das schlimme: Hätte ich nicht bei der VBG explizit gefragt,
>hätte ich davon nichts mitbekommen.
>
>Fazit:
>Immer Tauchgänge machen, die Ausbildungscharakter haben (
>dazu zählt auch Weitergeben der Lehrmeinung an Übungsleiter
>etc.)
>Nur bei vereinsorganisierten Events tauchen.
Und im Zweifelsfall für die Versicherung... :-(
>Ein Vereinssatzung haben, die entweder eine Bezahlung der
>ÜL-Tätigkeit regelt und/oder auf jeden Fall die
>Kostenerstattungspflicht des Vereins gegenüber dem
>Übungsleiter beinhaltet.
Ob das was hilft...
Meist tritt bei sochen Sachen die Lackiererklausel in Kraft.
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
>>Das erfahre ich auch gerade. Nicht dass es mein Geld kostet,
>>aber so nebenbei erfahre ich, das die VBG der KV die
>>Erstattung von Kosten verweigert.
>
>
> KV = Krankenversicherung.
> VBG=?
Verwaltungsberufsgenossenschaft
>>Begründung: Kein "Unfallereignis"
>>Keine bezahlte Tätigkeit.
>>Keine Tätigkeit als Übungsleiter.
>>TG ohne unterweisenden Charakter.
>>Kein Vereinsevent.
>
>
> Ist was passiert? Oder hast Du Dich nur informiert?
Ja, im Juni hatte ich einen Unfall.
>>_Alles_ falsch bzw. aus den Fingern gesogen.
>>
>>Das schlimme: Hätte ich nicht bei der VBG explizit gefragt,
>>hätte ich davon nichts mitbekommen.
>>
>>Fazit:
>>Immer Tauchgänge machen, die Ausbildungscharakter haben (
>>dazu zählt auch Weitergeben der Lehrmeinung an Übungsleiter
>>etc.)
>>Nur bei vereinsorganisierten Events tauchen.
>
>
> Und im Zweifelsfall für die Versicherung... :-(
>
>
>>Ein Vereinssatzung haben, die entweder eine Bezahlung der
>>ÜL-Tätigkeit regelt und/oder auf jeden Fall die
>>Kostenerstattungspflicht des Vereins gegenüber dem
>>Übungsleiter beinhaltet.
>
>
> Ob das was hilft...
> Meist tritt bei sochen Sachen die Lackiererklausel in Kraft.
Die das Auto nebenan mitbenebelt hat?
Du siehst mich grübeln.
Nein, dieser Passus in der Satzung ist auch sehr wichtig, da
dass Finanzamt vom Übungsleiter erbrachte Aufwendungen wie
Fahrtkosten, Füllungen etc. als Spende ansehen muss, wenn
eben auf die Erstattung verzichtet wird, und die
Formalitäten eingehalten werden.
Grüße
Matthias
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>Ja, im Juni hatte ich einen Unfall.
Hoffentlich nichts schlimmes?
>> Ob das was hilft...
>> Meist tritt bei sochen Sachen die Lackiererklausel in Kraft.
>
>Die das Auto nebenan mitbenebelt hat?
>Du siehst mich grübeln.
Lackiereklausel -> Dann ist der Kunde/Versicherte der lackierte.
Oder aber falls dieser Ausdruck nicht über Bayern hinaus bekannt ist,
der gelackmeierte, der beschissene.
>Nein, dieser Passus in der Satzung ist auch sehr wichtig, da
>dass Finanzamt vom Übungsleiter erbrachte Aufwendungen wie
>Fahrtkosten, Füllungen etc. als Spende ansehen muss, wenn
>eben auf die Erstattung verzichtet wird, und die
>Formalitäten eingehalten werden.
Wie sieht der denn in der Satzung aus?
Da http://www.stc-muenchen.de/home/Satzung.htm ist es sicher nicht mit
drin oder?
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
> Hallo Matthias,
>
> Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>
>
>>Ja, im Juni hatte ich einen Unfall.
>
>
> Hoffentlich nichts schlimmes?
Doch, war schon sehr, sehr knapp. Aber dank excellenter
Rettungskette und ebensolchen Ärzten ist vermutlich nichts
nachgeblieben. Ein gründlicher Check steht noch aus.
Die Ursachen können zur Zeit noch nicht diskutiert werden.
>>>Ob das was hilft...
>>>Meist tritt bei sochen Sachen die Lackiererklausel in Kraft.
>>
>>Die das Auto nebenan mitbenebelt hat?
>>Du siehst mich grübeln.
>
>
> Lackiereklausel -> Dann ist der Kunde/Versicherte der lackierte.
;-), da hatte ich einen Denkklemmer.
>>Nein, dieser Passus in der Satzung ist auch sehr wichtig, da
>>dass Finanzamt vom Übungsleiter erbrachte Aufwendungen wie
>>Fahrtkosten, Füllungen etc. als Spende ansehen muss, wenn
>>eben auf die Erstattung verzichtet wird, und die
>>Formalitäten eingehalten werden.
>
>
> Wie sieht der denn in der Satzung aus?
> Da http://www.stc-muenchen.de/home/Satzung.htm ist es sicher nicht mit
> drin oder?
Nein, leider nicht. Ich rate dazu, das einzufügen. Wir haben
es zu meiner Zeit im Landesverband auch gemacht. Es
erleichtert doch vieles.
Stell dir einen ÜL vor, der 35 Wochen im Jahr pro Woche 120
km zum Hallentraining fährt, und 130 km an 20 Tagen zum
Freiwassertraining, und jedesmal natürlich eine Füllung
verbraucht. Dazu ca. 3000 km pro Jahr zu Weiterbildungstagen
( Tauchmedizin Essen, Hallmed, Bundesausbildertagung, GTÜM
-VV, usw.) Da komt schon was zusammen.
Leider ist die maximal anerkannte Spendensumme in Höhe von
5% Jahresbrutto gedeckelt.
Grüße
Matthias
>Doch, war schon sehr, sehr knapp. Aber dank excellenter
>Rettungskette und ebensolchen Ärzten ist vermutlich nichts
>nachgeblieben. Ein gründlicher Check steht noch aus.
Hört sich scheiße an,
was ist denn passiert?
>Nein, leider nicht. Ich rate dazu, das einzufügen. Wir haben
>es zu meiner Zeit im Landesverband auch gemacht. Es
>erleichtert doch vieles.
Wie sieht denn der Passus aus? dann stelle ich im Farain den Antrag.
>Stell dir einen ÜL vor, der 35 Wochen im Jahr pro Woche 120
>km zum Hallentraining fährt, und 130 km an 20 Tagen zum
>Freiwassertraining, und jedesmal natürlich eine Füllung
>verbraucht. Dazu ca. 3000 km pro Jahr zu Weiterbildungstagen
>( Tauchmedizin Essen, Hallmed, Bundesausbildertagung, GTÜM
>-VV, usw.) Da komt schon was zusammen.
>Leider ist die maximal anerkannte Spendensumme in Höhe von
>5% Jahresbrutto gedeckelt.
Hm, also sollte ich am Jahresbrutto arbeiten ;-)
>Grüße
>Matthias
Gruß
Robert
> Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>
>
>>Doch, war schon sehr, sehr knapp. Aber dank excellenter
>>Rettungskette und ebensolchen Ärzten ist vermutlich nichts
>>nachgeblieben. Ein gründlicher Check steht noch aus.
>
>
> Hört sich scheiße an,
> was ist denn passiert?
PM.
> Wie sieht denn der Passus aus? dann stelle ich im Farain den Antrag.
Tippe ich dir ab. Noch was allgemeines:
Eine Beschränkung der Aufnahme von Mitgliedern muss sehr
sensibel behandelt werden.
Kein Problem ist die temporäre Aufnahmebeschränkung als
Aufnahmestop wegen begrenzten Kapazitäten etc.
Ein generelles allgemeines Verfügungsrecht des Vorstandes
ist sehr problematisch, da es den Grundsätzen der
Gemeinnützigkeit entgegensteht und diese, wenn es hart auf
hart kommt, verwirken kann.
Dazu gibt es einen klassischen Fall, der sich in München
abgespielt hat.
Eine xantippige Zahnarztwitwe wollte sich post factum nicht
damit abfinden, dass der Golfclub, dessen Mitgliedschaft sie
dank ihres Mannes genoss, diese nach dessen Ableben
endlich zu beendigen können glaubte. Sie klagte gegen die
Kündigung und bekam nicht nur Recht, sondern der Club auch
seine Gemeinnützigkeit aberkannt und musste damit seine
Immobilien versteuern. Aus die Maus, freie Bahn für Maulwürfe.
>>Stell dir einen ÜL vor, der 35 Wochen im Jahr pro Woche 120
>>km zum Hallentraining fährt, und 130 km an 20 Tagen zum
>>Freiwassertraining, und jedesmal natürlich eine Füllung
>>verbraucht. Dazu ca. 3000 km pro Jahr zu Weiterbildungstagen
>>( Tauchmedizin Essen, Hallmed, Bundesausbildertagung, GTÜM
>>-VV, usw.) Da komt schon was zusammen.
>>Leider ist die maximal anerkannte Spendensumme in Höhe von
>>5% Jahresbrutto gedeckelt.
>
>
> Hm, also sollte ich am Jahresbrutto arbeiten ;-)
So sieht's aus. Verhartzte brauchen mit solchen Sachen
garnicht erst anfangen...
Grüße
Matthias