in der aktuellen Tauchen ist sie wieder drin, die Werbung für die
computergestützte Tarierhilfe. Tiefe einstellen, fallenlassen und der
Computer tariert dich automatisch auf der eingestellten Tiefe ein (so
versteh´ jedenfalls ich die Werbung). Leider habe ich gerade die Tauchen
nicht da (liegt zuhause am Klo :-) ) und kann deswegen auch die genaue
Seite nicht angeben. Es ist auch eine URL dabei (kann ich leider auch
nicht angeben, s.o.), aber die Site war, als ich das erste Mal
draufgeschaut habe, nicht mehr als die Anzeige.
Ich überlege mir die ganze Zeit wie das Ding wohl funktioniert, vor
allem beim Luft ablassen. Hebt dann ein Roboterarm den Inflatorschlauch
hoch?Vorher wird natürlich die Lage UW gecheckt, so daß der Auslass
immer an die höchste Stelle kommt! Was ist, wenn man sich gerade etwas
mit dem Kopf nach unten anschaut (wegen der besonderen Perspektive ;-)
)? Wird dann der Inflatorschlauch verlängert, so daß der Auslass sich
etwa auf Höhe des Hintern befindet?
Fragen über Fragen!
Ich sehe es schon kommen, daß sich irgendwelche "Söhne" mit ihrem gerade
erst erhaltenen Brevet und ihrer nagelneuen auf höchsten und neuesten
Stand der Technik gebrachten Ausrüstung (Tarierhilfe inkl.) im Roten
Meer über Bord werfen lassen und sich dann wundern, wenn sie, nachdem
sie 2-3 Meter nach oben gegangen sind, sich plötzlich mehrere Meter im
Sinkflug befinden (überbleit waren wir wahrscheinlich alle am Anfang
mal), da ja das Gerät Luft abläßt um wieder auf die alte Tiefe zu
kommen. Das anschließende Auf-und-Ab mag ich mir gar nicht vorstellen
und die Gefahren erst recht nicht.
Das einzige wo ich mir so ein Gerät vorstellen kann sind Drop-Offs, Blue
Holes, etc. Vorher die gewünschte Tiefe einstellen und sich dann nur
noch fallen lassen. Aber auch hierbei ist Handarbeit interessanter und
schöner.
Sollte ich mich in diesem Gerät täuschen, so bitte ich um Aufklärung.
Sorry, wegen der Länge, aber das mußte ich einfach mal loswerden.
Ciao und immer saubere Luft,
Martin
Gruß Bernd
Martin Finger schrieb:
falls es so etwas wirklich auf dem markt gibt, wuerde dein betreff als
kommentar voellig ausreichen.
viele gruesse, bernd
Ein Freund von mir ist blind, liebt aber das tauchen
über alles. Teilweise ist es recht mühsam für ihn
die gewünschte Tiefe zu halten. Nun überlegen wir
ob wir uns so 'n Stück anschaffen sollen. Es giebt
immer wieder Anfragen von Körperlich Behinderten
die sich über ne Tarierhilfe freuen würden.
Ciao,
Dominique
> Aber jetzt mal ernst. Für Schnuppertauchgänge ist sowas bestimmt
> interessant. Der angehende Tauchschüler kann sich begeistert umschauen und
> hat mit der Technik nicht viel am Hut. Schwierige Fälle in der Ausbildung
> (Tarierung) haben auch ein Problem weniger (der TL ebenso).
Hallo Bernd,
dieses Gerät für Schnuppertauchgänge einzusetzen halte ich
für riskant, u.a. wg. der Möglichkeit von
Druckausgleichsproblemen. Was macht ein Schnuppertaucher,
wenn es anfängt im Ohr zu kneifen, und er kann seinen
Abstieg nicht bremsen, weil das Gerät das einmal
eingestellte Ziel hartnäckig verfolgt? :-(
Anfänger allgemein, na, ich weiß nicht. Was passiert, wenn
das mit Elektronik vollgestopfte Teil ausfällt? Ich denke
schon, daß man erst mal gelernt haben muß, selbst zu
tarieren, bevor man sich dem Aquapiloten anvertraut.
Gruß, Anita
************************************************
-- http://www.geocities.com/perca_fluviatilis --
> Ich überlege mir die ganze Zeit wie das Ding wohl funktioniert...
Hallo Martin,
wenn du Genaueres wissen willst: Im Divemaster, letzte
Ausgabe 99 stand ein ausführlicher Testbericht.
> vor allem beim Luft ablassen. Hebt dann ein Roboterarm den Inflatorschlauch
> hoch?
Pneumatisch mit Luft aus der Flasche.
> Ich sehe es schon kommen, daß sich irgendwelche "Söhne" mit ihrem gerade
> erst erhaltenen Brevet ... im Roten
> Meer über Bord werfen lassen und sich dann wundern, wenn sie, nachdem
> sie 2-3 Meter nach oben gegangen sind, sich plötzlich mehrere Meter im
> Sinkflug befinden...
Das Gerät hält die eingestellte Tiefe sehr genau. 2-3 Meter
hoch und wieder absinken ist nicht.
Kurzbeschreibung: Man kann vor dem Abtauchen eine gewünschte
Tiefe einstellen, und dann geht's runter wie im Fahrstuhl
bis auf die eingestellte Tiefe, und zwar ziemlich schnell.
Bei mir wär das problematisch, weil ich schnell mal
Druckausgleichsprobleme kriege.
Die eingestellte Tiefe hält das Gerät lt. Testbericht sehr
genau.
Außerdem hilft es beim Aufstieg, die Höchstgeschwindigkeit
nicht zu überschreiten, und bringt den Taucher schön langsam
nach oben.
Die Tarierfunktionen kann man ausschalten und von Hand
tarieren. Dann ist es nur noch ein normaler Tauchcompi.
Über Sinn und Unsinn läßt sich streiten. Für Fotografen
könnte es vielleicht hilfreich sein.
Bernd Schnuerer schrieb:
> hai, martin
>
> falls es so etwas wirklich auf dem markt gibt, wuerde dein betreff als
> kommentar voellig ausreichen.
>
das Ding gibt es wirklich, s.o.
>
> viele gruesse, bernd
Grüsse, Martin
Dominique Mikes schrieb:
> Ein Freund von mir ist blind, liebt aber das tauchen
> über alles. Teilweise ist es recht mühsam für ihn
> die gewünschte Tiefe zu halten. Nun überlegen wir
> ob wir uns so 'n Stück anschaffen sollen. Es giebt
> immer wieder Anfragen von Körperlich Behinderten
> die sich über ne Tarierhilfe freuen würden.
>
o.k., in diesen besonderen Fällen ist natürlich absolut klar, daß ein
solches Gerät benötigt und benutzt wird, damit ein jeder diesen tollen
Sport betreiben kann. Aber Otto-Normal-Taucher braucht es nicht
(sinnlose Spielerei).
>
> Ciao,
> Dominique
Ciao,
Martin
> Hallo Martin,
> gesehen habe ich das Ding auch noch nicht aber es soll ein (ziemlich
> klobiges) Ventil am Inflatoreingang des Jackets haben. Auf der Boot werden
> wir vielleicht mehr sehen.
>
Da ich leider nicht auf die Boot kommen kann, würde ich mich freuen, wenn mir
vielleicht jemand einen kurzen Bericht über das Ding mailen könnte.
> [ironie gesnipt]
> Aber jetzt mal ernst. Für Schnuppertauchgänge ist sowas bestimmt
> interessant. Der angehende Tauchschüler kann sich begeistert umschauen und
> hat mit der Technik nicht viel am Hut.
Schnuppertauchgänge im Meer? Na, ich weiß nicht so recht.
Kommt mir ein bischen vor wie in der Dom.Rep., wo die "Tauchbasis" in unserem
Hotel die Leute (Nichttaucher) ca.1Std. im Pool hat tauchen lassen und
anschließend ins Meer auf 10 Meter Tiefe gelassen haben (ohne etwas über
Theorie, Wechsel- atmung und ganz zu Schweigen von Tarierung erzählt zu
haben; Maske ausblasen haben die ihnen erklärt)
> Schwierige Fälle in der Ausbildung
> (Tarierung) haben auch ein Problem weniger (der TL ebenso).
Ist nicht gerade die Tarierung das, was am meisten in einer Ausbildung gelernt
(und gelehrt) werden sollte? Maske ausblasen, Wechselatmung und all die anderen
Ausbildungspunkte können ohne weiteres im Sand (besser:auf einer Plattform)
kniend geprüft werden. Die Grundlagen hierfür werden eh i.d.R. im Pool bis zum
Umfallen geübt, wo die Tarierung nebensächlich ist, so daß im Meer (oder See)
im Anschluß an alle "Prüfungen" nur noch die Tarierung während eines Tauchgangs
geübt werden kann.Und dabei ist es doch am besten den Schüler manuell tarieren
zu lassen um ihm einfach schon mal ein klein wenig Gefühl dafür zu geben.
> Wie das Gerät bei endgültiger Markteinführung aussieht und funktioniert ist
> mir auch nicht bekannt aber ich ich bin für Neuheiten immer offen.
>
> Gruß Bernd
>
Ciao,
Martin
Anita Sprungk schrieb:
>
> Martin Finger schrieb:
>
> > Ich überlege mir die ganze Zeit wie das Ding wohl funktioniert...
>
> Hallo Martin,
>
> wenn du Genaueres wissen willst: Im Divemaster, letzte
> Ausgabe 99 stand ein ausführlicher Testbericht.
> Über Sinn und Unsinn läßt sich streiten. Für Fotografen
> könnte es vielleicht hilfreich sein.
Testbericht habe ich auch gelesen. Ich wuerde so ein "Ding" nicht gleich
verteufeln.
Es ist doch sicher ganz praktisch, sich bei laengeren Dekos auf den
Nitendo konzentrieren zu koennen.
Als hinderlich sehe ich eher die Max.Einstellung von 40 mtr. an.
Tarieren sollte trotzdem gelernt sein.
; -))) ; - )))
Froehliche Gruesse aus dem sonnigen Hamburg
Heinz Luebke
> Die eingestellte Tiefe hält das Gerät lt. Testbericht sehr
> genau.
Aber erst ab mehr als 5 Meter Tiefe.
> Über Sinn und Unsinn läßt sich streiten. Für Fotografen
> könnte es vielleicht hilfreich sein.
Is es bestimmt unter 5 Meter.
--
CU
Stefan Linseisen
www.scubashop.de <°==><| lins...@scubashop.de
Pinnwand für Taucher(innen) www.scubashop.de/kleinanzeigen
>> Über Sinn und Unsinn läßt sich streiten.
Hallo Alle,
über Sinn und Unsinn haben wir hier in der NG schon intensiv gestritten. Das
'Ergebnis' war deutlich weiter gefächert als bei der jetzigen Diskussion.
Für mich steht fest, daß es Nischenanwendungen gibt, z. B. für körperlich
Behinderte.
Eine andere Zielgruppe, die hier genannt wurde, sehe ich in der Praxis nicht.
Die UW-Fotografen, die auf eine konstante Tarierung bei der Jagt auf das
'perfekte' Foto hoffen, sind meiner Meinung nach auf dem Holzweg.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Der Fotograf für das kleine Objekt benötigen einen festen Punkt oder Halt, um
das Bild passend in den Rahmen zu bringen.
Der Fotograf für das Bild in der Schwebe sieht das Bild zunächst mit dem
nackten Auge. Ist das erkannt, wird anvisiert, durch den Sucher da Bild
komposiert und dann abgedrückt. Eine feste Tarierung ist da her hinderlich. Die
perfekte Lungentarierung macht hier den Fotografen. Ein Meter Abstand mehr oder
weniger entscheidet zwischen dem ganz netten Bild und dem Foto, auf das man zu
recht stolz sein kann...
Der Fotograf hat eine Hand für die Kamera und eine für sich selber. Wo bleibt
da die Hand für die Tarierautomatik?
Die Steuerung gehört meiner Meinung nach nicht in das Equipment von ungeübten
Tauchern oder gar Schnupertauchern.
Der Ungeübte kann im Vertrauen auf die tolle Technik in Situationen
hineintauchen, denen er nicht gewachsen ist. Die sei auf der einen Seite z. B.
ein TG in einem Wrack sein, wo ein schneller Tiefenwechsel um kleine Einheiten,
auch ohne Gerätebedienung nötig sein könnte, um durch ein Loch zu tauchen, aber
nicht die, oft scharfkantigen, Ecken zu berühren.
Wenn die Technik dann doch versagt, MUSS der Taucher in der Lage sein, den TG
sicher zu bveenden. Dazu gehört auch das Einhalten von Tiefen in
Austauchpausen. Sollte der Taucher nur auf die Technik vertrauen, ist zwar
nicht der Unfall, aber zumindest der ernste Zwischenfall schon vorprogrammiert.
Das Interessante bei der Tariermaschine ist, daß derenige, der sie sicher
verwenden könnte, lieber darauf verzichtet, weil sie zu aufwendig zu bedienen
ist.
Außerdem unterstelle ich dieser Automatik einen massiv erhöhten Verbrauch an
Atemgas. Wenn ein Taucher ausatmet, gibt er ca. 2 l Auftrieb ab und beginnt zu
sinken. Die Automatik füllt das Tariermittel, um dem Sinken entgegenzuwirken.
Dann atmet der Taucher wieder ein. Auftrieb entsteht und das Tariermittel muß
entlüftet werden. So verschwinden Gasmengen, die in der Tauchzeitberechnung u.
Umständen gar nicht bedacht wurden. Die sorgfältige Planung des TG ist leider
falsch. Das Problem hat der Taucher im Wasser...
Schöne Grüße,
Uwe
PS: Vielleicht ergibt sich ja für mich die Gelegenheit, die Maschine in der
Praxis zu testen. Ich werde dann darüber gerne berichten.
-------
Sachkenntnis kann jeder lebhaften Diskussion nur schaden!
Da spinne ich doch mal weiter: Vielleicht gibt es bald auch eine Fernbedienung
für dieses Gerät. Damit kann man sich lästige Taucher wirkungsvoll vom Hals
halten. Möglich wäre auch eine kopplung mit einer Art Echolot. Quasi das
Antikollisionsradar (wird bereits in Flugzeugen eingesetzt) für Taucher.
Aber wenn es der Anfänger und der Erfahrene die Tarierhilfe nicht brauchen
kann, wer braucht sie dann?
Ich will das Teil nicht einfach als überflüssigen Unsinn abtun, daher überlege
ich ja ernsthaft wofür man das Gerät einsetzen kann. Ich werde es mir auf der
Boot mal anschauen. Vielleicht kann man damit ja mal irgendwo schnuppertauchen
wie mit den kleinen Dräger Kreislaufgeräten.
Gruß Bernd
Anita Sprungk schrieb:
> Bernd H.Gerhards schrieb:
>
> > Aber jetzt mal ernst. Für Schnuppertauchgänge ist sowas bestimmt
> > interessant. Der angehende Tauchschüler kann sich begeistert umschauen und
> > hat mit der Technik nicht viel am Hut. Schwierige Fälle in der Ausbildung
> > (Tarierung) haben auch ein Problem weniger (der TL ebenso).
>
> Hallo Bernd,
>
> dieses Gerät für Schnuppertauchgänge einzusetzen halte ich
> für riskant, u.a. wg. der Möglichkeit von
> Druckausgleichsproblemen. Was macht ein Schnuppertaucher,
> wenn es anfängt im Ohr zu kneifen, und er kann seinen
> Abstieg nicht bremsen, weil das Gerät das einmal
> eingestellte Ziel hartnäckig verfolgt? :-(
>
> Anfänger allgemein, na, ich weiß nicht. Was passiert, wenn
> das mit Elektronik vollgestopfte Teil ausfällt? Ich denke
> schon, daß man erst mal gelernt haben muß, selbst zu
> tarieren, bevor man sich dem Aquapiloten anvertraut.
>
> Aber wenn es der Anfänger und der Erfahrene die Tarierhilfe nicht brauchen
> kann, wer braucht sie dann?
Fotografen dann muessten sie nicht immer drei Dinge gleichzeitig tun.
Dann waere es evtl. ein Sicherheiteplus an Plaetzen an denen abwaerts gerichtete
Stroemungen auftreten koennen.
Und dann...............koennest Du, wenn Du als Basisbetreiber die Dinger
hast damit die leidige " wie tief darf ich " Frage loesen, einfach so einstellen
das es nicht tiefer geht :)))))))))
Gruss Klaus
> Und dann...............koennest Du, wenn Du als Basisbetreiber die Dinger
> hast damit die leidige " wie tief darf ich " Frage loesen, einfach so einstellen
> das es nicht tiefer geht :)))))))))
Das würde sicher so mancher Basenbetreiber begrüßen, geht
aber nicht: Die Tarierfunktion läßt sich jederzeit
abschalten. :-)
Gruß, Anita
Anita Sprungk schrieb
>Das würde sicher so mancher Basenbetreiber begrüßen, geht
>aber nicht: Die Tarierfunktion läßt sich jederzeit
>abschalten. :-)
>
>Gruß, Anita
Hai Anita,
du hast das Wörtchen "noch" vergessen.
Brauchst so ein Ding nur mit ner Programmierschnittstelle zu versehen
und dann könnte man genau die Funktionen aktivieren und deaktivieren
wie es einer Basis in den Kram passt.
Dann wird der Restdruck hochgesetzt die Tauchtzeit und Tiefe
limitiert, kurz die Gewinnmaximierung für Tauchbasen eingeschaltet.
Das ganze wiird dann noch von einem Verband als großes Sicherheitsplus
angepriesen und neue Brevets dafür kreiert.
Ist vieleicht etwas überspitzt, aber warten wir es doch mal ab.
Liebe Grüße
Oliver
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: PGP 6.0.2
iQA/AwUBOIa/bGR2qt5aCSEjEQL3hQCdGFYyZ5zX5GFuI/h3i5WQwBLdmQcAoOVD
IghxXkpKtF5c3K0AbW5DIO2W
=DmEk
-----END PGP SIGNATURE-----
irgendwie erinnert mich diese Diskussion an den "Rentnerlift". der
Inflator lößte damals die gleiche Diskussion aus, und heute?
Im Grunde eine logische Entwicklung von der manuellen Steuerung zur
Automatik.
paul
ich denke, uwe hat die geschichte auf den punkt gebracht. um derartige
geraetschaften sicher nutzen zu koennen, sollte man/frau zuerst mal
vernuenftig tarrieren koennen. wen dies dann beherscht wird braucht kein
mensch eine "automatik". aus eigener erfahrung kann ich nur sagen: ich
bin meine eigene automatik, soll heissen die sache laeuft bei mir
voellig automatisch ab.
leute, die solche kruecken (behinderte mal unter vorbehalt
ausgeschlossen) benoetigen sollten sich lieber gleich ein mini u-boot
zulegen.
viele gruesse, bernd
>
>irgendwie erinnert mich diese Diskussion an den "Rentnerlift". der
>Inflator lößte damals die gleiche Diskussion aus, und heute?
>Im Grunde eine logische Entwicklung von der manuellen Steuerung zur
>Automatik.
Hallo Paul,
Die Angst vor dem Rentnerlift hatte mit direkten Sicherheitsbedenken zu tun,
denke ich.
Bei der Tarierautomatik suchen wir doch intensiv nach einem sinnvollen
Einsatzbereich. Den sehe ich bislang nur im Tauchen mit körperlich Behinderten.
Ev. kommt es noch als Tarierhilfe für Kreislaufgeräte in Betracht. Vielleicht
äußern sich die Kreiselspezialisten mal zu Wort.
Ein TG wird nicht stur entlang einer eingestellten Tiefenlinie geführt. Es gibt
mal etwas höher, mal etwas tiefer was Interessantes zu sehen. Mit der
altmodischen Lungentarierung erhöhe oder reduziere ich einen Moment meinen
Auftrieb und stelle dann mein Gleichggewicht wieder her.
Bei der Automatik muß ich erst Knöpfchen finden, dann drücken, dann ev. wieder
korrigieren ...
Zusätzlich habe ich immer noch keine Informationen über den zusätzlichen
Luftverbrauch durch das Nachtarieren erhalten.
Ich meine hier nicht die Steuerluft für die Ventile. Ich rede hier von der
Luftmenge, die den wechselnden Auftrieb der Lunge ausgleichen soll.
Ich würde das Gerät gerne zur Probe tauchen, weis aber nicht wann und wo.
Schöne Grüße,
Uwe
Weiß nicht so recht. Damals früher (als alles besser war) hatte wir doch
die Westenflasche. Zum tarieren und atmen etc. das war wirklich
gefährlich.
Der Rentnerlift verhindert das richtige tarieren, so mit der Lunge und
Flasche. Die Anfänger können so nicht tauchen lernen, zusätzliche
Defekte etc.
> Bei der Tarierautomatik suchen wir doch intensiv nach einem sinnvollen
> Einsatzbereich. Den sehe ich bislang nur im Tauchen mit körperlich Behinderten.
den sehe ich auch noch nicht. Außer für DIVEMASTER,... eien Konsole für
8 schüler...und schon gehts los.
Gruß paul
meine erste weste war auch ein"klodeckel". aber weshalb man damit besser
tarieren lernt als mit einem jacket ist mir nicht ganz klar. der einzige
vorteil, den du mit dem "deckel" hattest war der:
"ich weiss immer, wo ein riemen am meisten wehtun kann(zumindst beim
maennlichen teil unserer gemeinde :-))".
ausserdem wuerde mich brennend interessieren, wie du mit der flasche
tarierst? (aenderst du das volumen oder das gewicht?)
viele gruesse, bernd
ohne Inflator nur mit dem Mund. Da hast du genau nachgedacht wieviel und
wieoft. Sonst flogen dir vor Kälte die Zähne weg. Es handelte sich dabei
um Sprüche gegen den Inflator (Jacket).
Vor dem jacket kam der Liftstop, der inflator, die Spiro Atlantik vor
der Fenzy. jackets hatten bereits alle einen Inflator.
>
> "ich weiss immer, wo ein riemen am meisten wehtun kann(zumindst beim
> maennlichen teil unserer gemeinde :-))".
Falsche Ausbildung. est fragen ob rechts oder links Träger. Dann mit
einem Ruck anziehen, schon war dein Buddy im wasser zum kühlen. Bis du
dann kommst, hat er sich an den Schmerz gewöhnt. außerdem steigt er dann
nicht schnell auf.
>
> ausserdem wuerde mich brennend interessieren, wie du mit der flasche
> tarierst? (aenderst du das volumen oder das gewicht?)
mit der westenflasche ( dem Inhalt, Williams, der ist leichter als
Wasser) !!!!! oder ich schubse den vorderen Teil der Ausrüstung
(manchmal auch eine Flasche)
Den Willi kannst dann gegen den Schmerz (s.o.) trinken oder einreiben.
Gruß zurück Paul.
>
> viele gruesse, bernd
schnipp
> PS: Vielleicht ergibt sich ja für mich die Gelegenheit, die Maschine in der
> Praxis zu testen. Ich werde dann darüber gerne berichten.
hallo, uwe
jeh mehr ichs mir ueberlege, desto weniger lust haette ich dazu.
ich komme immer mehr zu der ueberzeugung, das ding ist gefaehrlich.
gruesse, bernd
Dann ist der Autopilot kein Sicherheitsplus sondern eine Mausefalle.
Gruß Thomas
schnipp
> ohne Inflator nur mit dem Mund. Da hast du genau nachgedacht wieviel und
> wieoft. Sonst flogen dir vor Kälte die Zähne weg. Es handelte sich dabei
> um Sprüche gegen den Inflator (Jacket).
> Vor dem jacket kam der Liftstop, der inflator, die Spiro Atlantik vor
> der Fenzy. jackets hatten bereits alle einen Inflator.
hab ich alles mitgemacht. hast recht, wenn man nur mit der
ausatemluft(ohne inflator) tarieren kann ist das schon ein
sicherheitsbonus.
schnipp
> mit der westenflasche ( dem Inhalt, Williams, der ist leichter als
> Wasser) !!!!! oder ich schubse den vorderen Teil der Ausrüstung
> (manchmal auch eine Flasche)
ich habe die westenflasche immer nur als sicherheitszubehoer gesehen,
sie aber nie benutzt. wenn ich mich recht erinnere, hatte die ein
volumen von 0,5 litern.
bei 200 bar fuelldruck waeren das ja dann 100 liter willi. ....wouw!
damit lassen sich auch noch so arge schmerzen leicht ertragen :-))
warum hast du mir das nicht schon frueher gesagt? haette mir vieles
ersparen koennen.
viele gruesse, bernd
Hai Paul,
da ist nur ein kleiner Untertschied.
Während beim Rentnerlift die Diskussionen so abliefen, daß man die
Sicherheitsvorteile nicht sehen wollte, ist man bei dem Autopiloten
noch auf kein vernünftiges Sicherheitsargument gestossen.
Beim Inflator entscheidet in jeder Situation der Mensch ob er
tarieren soll oder nicht, wenn allerdings der Autopilot dich an die
Grottendecke schickt, hast du ne Beule bevor du das Ding erst
abgestellt kriegst.
Ist so als ob du mit nem Auto ohne direkte Steuerinstumente durch ne
Innenstadt gefahren wirst.
Ich sehe außer für Behinderte keinen sinnvollen Einsatzzweck.
Grüße
Oliver
Gruß,
Stefan
> Den kompressor will ich sehen, mit dem du den Willi in die Flasche drückst...
ich auch :-))
gruesse, bernd
> Während beim Rentnerlift die Diskussionen so abliefen, daß man die
> Sicherheitsvorteile nicht sehen wollte, ist man bei dem Autopiloten
> noch auf kein vernünftiges Sicherheitsargument gestossen.
Keines stimmt nicht, Oliver. Eins gibt es schon: Der
Aquapilot verhindert einen zu schnellen Aufstieg.
Gruß, Anita
schnipp
>Der Aquapilot verhindert einen zu schnellen Aufstieg.
aber nur, solange er aktiviert ist! er hindert dich nicht daran, mist zu
bauen.
gruss, bernd
Natürlich nicht. Kein Ausrüstungsteil kann verhindern, daß
jemand Mist baut. Wenn man das erreichen wollte, müßte man
ferngesteuerte Unterwasserkameras losschicken und die Leute
vor den Fernseher verbannen.
Gruß, Anita
bist du dir da sicher? ich nicht!
es gibt deppen, die sich auch dabei noch das bein brechen :-))
viele gruesse, bernd
Hai Anita,
Endlich ein guter Vorschlag!
Die Dinger kriegen Abstandssensoren zum Riff dann geht nix kaputt.
Grüße
Oliver.
Gruß Bernd (der andere)
Bernd Schnuerer schrieb:
> schnipp
>
> bei 200 bar fuelldruck waeren das ja dann 100 liter willi. ....wouw!
>
Gruß Bernd(H.Gerhards)
Bernd Schnuerer schrieb:
Gruß Bernd
Dominique Mikes schrieb:
> Nun ja, eingesetzt haben wir das Ding bei uns auch
> noch nicht. Aber ....
>
> Ein Freund von mir ist blind, liebt aber das tauchen
> über alles. Teilweise ist es recht mühsam für ihn
> die gewünschte Tiefe zu halten. Nun überlegen wir
> ob wir uns so 'n Stück anschaffen sollen. Es giebt
> immer wieder Anfragen von Körperlich Behinderten
> die sich über ne Tarierhilfe freuen würden.
>
> Ciao,
> Dominique
>Deinen Willi möchte ich wirklich nicht kennenlernen. Ich habe mal gelernt
das
>Flüssigkeiten nicht kompressibel sind. Mir würde es daher echt zudenken
geben
>wenn sich mein Willi von 100% auf 0,5% komprimieren ließe.
Tauch' mal im Nassanzug bei 2°C kaltem Wasser. Die erzielbaren
Kompressionsgrade sind beachtlich...
--
Viele Grüße
Peter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Peter Rachow - Karlsruhe - Germany
Antwortadresse/Reply to: peter....@teachers.org
Homepage: http://home.t-online.de/home/peter.rachow/
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
gerhards (Bernd H.Gerhards) wrote in 3888E525...@t-online.de on
22.01.00 following lines, starting with '*'
* Mich würde mal interessieren welche körperlich behinderten dieses Gerät
* noch brauchen könnten außer den Blinden.
Menschen mit einer Behinderung, die es Ihnen nicht möglich macht ein
Tariersystem zu bedienen. Die Begleiter solcher Taucher hätten es
einfacher, ihren behinderten Tauchpartner auszutarieren.
Lieben Gruß, Chris.
--
Die Zukunft ist der Himmel und die Äste des
Schicksalbaumes wachsen ihm entgegen.
>
>Dann ist der Autopilot kein Sicherheitsplus sondern eine Mausefalle.
>
Hallo,
so lange, wie ich:
1. die Automatik abschalten
2. ohne Automatik sicher tauchen kann
sehe ich keine Mausefalle, sondern nur ein zusätzliche Stück Equipment, über
dessen Sinn hier gerade gestritten wird.
>
>> Den kompressor will ich sehen, mit dem du den Willi in die Flasche
>drückst...
>
>
>ich auch :-))
>
>gruesse, bernd
>
Ist doch völlig egal!
Hauptsache, daß Zeug ist drin...
>
>schnipp
>
>> PS: Vielleicht ergibt sich ja für mich die Gelegenheit, die Maschine in der
>> Praxis zu testen. Ich werde dann darüber gerne berichten.
>
>
>hallo, uwe
>
>jeh mehr ichs mir ueberlege, desto weniger lust haette ich dazu.
>
>ich komme immer mehr zu der ueberzeugung, das ding ist gefaehrlich.
>
Hallo Bernd,
Das Gerät mag ja gefährlich sein. Trotzdem will ich es mal tauchen und testen.
Sollte es Mängel zeigen, traue ich mir zu, den TG mit einem andern Tariermittel
(Trockie) zu beenden.
Ich will nicht allzusehr über Dinge wettern, die ich bislang nur auf Bildern
gesehen haben.
Im Artikel <3886FED5...@CHIRON-WERKE.de>, Paul Winkler
<PAUL.W...@CHIRON-WERKE.de> schreibt:
>Weiß nicht so recht. Damals früher (als alles besser war) hatte wir doch
>die Westenflasche. Zum tarieren und atmen etc. das war wirklich
>gefährlich.
Die Westenflasche sehe ich grundsätzlich nicht als Atemluftvorrat. Es ist eine
sehr schnell verfügbare zusätzliche Luftmenge, um Auftrieb herzustellen und
zwar im Notfall.
Sie mag überflüssig sein. In den Händen eines Ungeübten mag sie auch gefährlich
sein. Ich persönlich werde aber nicht darauf verzichten.
>Der Rentnerlift verhindert das richtige tarieren, so mit der Lunge und
>Flasche. Die Anfänger können so nicht tauchen lernen, zusätzliche
>Defekte etc.
Da kann ich Dir leider nicht folgen, sorry.
Gruß: Thomas
im Normalfall kann ich die Automatik recht einfach überlisten:
Schnellverschluß vom Inflator lösen und wie gaaaaanz früher mit dem Mund
tarieren. Ein Schnellablaß sollte ebenfalls vorhanden sein.
Schöne Grüße,
Uwe
Im Artikel <86gch0$5kq$1...@news07.btx.dtag.de>, "Thomas Dolejs"
<thd...@t-online.de> schreibt:
>
>Uwe Stoeckel <zolls...@aol.com> schrieb in im Newsbeitrag:
>20000123030246...@nso-bk.aol.com...
>> Im Artikel <867568$j2t$1...@news02.btx.dtag.de>, "Thomas Dolejs"
>> <thd...@t-online.de> schreibt:
>>
>> >
>> >Dann ist der Autopilot kein Sicherheitsplus sondern eine Mausefalle.
>> >
>>
>> Hallo,
>>
>> so lange, wie ich:
>>
>> 1. die Automatik abschalten
>>
>> 2. ohne Automatik sicher tauchen kann
>>
>> sehe ich keine Mausefalle, sondern nur ein zusätzliche Stück Equipment,
>über
>> dessen Sinn hier gerade gestritten wird.
>>
>> Schöne Grüße,
>> Uwe
>> -------
>Hallo Uwe
>Hier in der Ng war jemand der Meinung manche Tauchbasen im Ausland könnten
>auf die Geniale Idee kommen den Autopilot so Einzustellen das eine
>vorgegebene Tiefe und Zeit nicht Überschritten werden kann. Das hätte
>natürlich nur Sinn wen man die Automatik nicht abschalten kann.Und dann wird
>der Autopilot zur Mausefalle.
>Mit der Zeit wird sich herausstellen ob Gerät das Hop oder Top ist.
>