wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen?
Kann man sich langsam vortasten und den Tiefenrausch
"immer weiter nach unten schieben" oder gewöhnt man
sich daran, mit den niedrigeren Hirnleistung korrekt
zu tauchen?
Gruß, Andreas
--
Andreas Randolf schrieb:
> wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen? [...]
Jehova, Jehova! Er hat Jehova gesagt! :-)
Also ich hätte mein Popcorn gern gezuckert, dazu einen kühlen Humpen
Ozelotmilch und als Beilage eine Schale Otternasen! :-)
Sorry, Andreas :-) Ich konnt's mir einfach nicht verkneifen :-)
Vielleicht ist jemand so nett, und gibt Andreas eine seriöse Antwort.
Grüße
Martin,
sich kringelnd :-)
--
Zum Antworten bitte XY in der Adresse durch einen Punkt ersetzen!
FAQ / Charta von d.r.s.t: http://www.oschn.de/drst/faq.shtml
Schießen *ist* scheiße.
Andreas Randolf schrieb:
> wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen?
geht nicht - dann bist du tot...
> Kann man sich langsam vortasten und den Tiefenrausch
> "immer weiter nach unten schieben" oder gewöhnt man
> sich daran, mit den niedrigeren Hirnleistung korrekt
> zu tauchen?
wenn man es gewohnt ist, mit niedrigerer Hirnleistung Postings zu
schreiben sollte auch dies kein Problem darstellen.
Gruß
Leo
--
http://www.nullzeit.at - Tauchen in Österreich und dem Rest der Welt
allemal einen Blick wert ;o)
Schon geschehen. Was ist nur in mich gefahren..?!? *g*
Andreas Randolf wrote:
> wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen?
einfach nach der 29 nicht bremsen. ;-)
> Kann man sich langsam vortasten und den Tiefenrausch
> "immer weiter nach unten schieben"
Ist eine Frage der Übung. Den richtigen Tauchpartner, immer mal langsam ein
paar Meter tiefer gehen und sich selbst beobachten. Wenn Du eine stärkere
Beeinträchtigung spürst, die nicht nach einigen Sekunden nachlässt, tauchst
Du einige Meter höher.
Nach ein paar tiefen TG gewöhnt man sich an den Tiefenrausch und fühlt sich
klarer. Das sollte nicht zum Leichtsinn verleiten; je nach Bedingungen und
Tagesform variiert die Empfindlichkeit. Und wenn man einige Zeit nicht
itefer getaucht ist, muss man sich wieder dran gewöhnen. (Ich habe übrigens
das Gefühl, daß ich mich nach all den Jahren schneller wieder an die Tiefe
anpasse...)
Ich frage mich nur, wie Du auf die exakte Tiefengrenze von 30m kommst;
N2-Narkose kann bereits wesentlich flacher auftreten.
>...oder gewöhnt man sich daran, mit den niedrigeren Hirnleistung korrekt
> zu tauchen?
SO dramatisch ist es wirklich nicht. Der Witz dabei ist ja, daß man die
Narkose nicht gleich bemerkt.
Davon mal ab - wenn es wirklich nach der Hirnleistung ginge... *g*
Gruß,
Mat²
Andreas Randolf wrote:
> wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen?
- Mit kompletter Tauchausreustung ins Wasser gehen/springen
- Luft aus dem Jacket
- Druckausgleich machen
- langsamer bzw. schneller Fall nach unten
- auf der gewuenschten Tiefe Luft ins Jacket
:-)
> Kann man sich langsam vortasten und den Tiefenrausch
> "immer weiter nach unten schieben"
Du kannst den Tiefenrausch nicht verschieben.
Tiefenrausch bzw. die Empfaenglichkeit dafuer
ist etwas ganz individuelles und tagesabhaengig.
Jeder reagiert anders und man muss bei jedem TG
wissen, ist es der Tag fuer diesen TG.
Ansonsten sich einfach mit jemandem Erfahrenem
etwas tiefer tauchen gehen.
> oder gewöhnt man
> sich daran, mit den niedrigeren Hirnleistung korrekt
> zu tauchen?
meinst Du vielleicht Verlangsamung?
Gruss Annerose, die ihr Popcorn bitte ungezuckert
moechte :-)
--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com
FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/
Flasche auf Rücken und runter?
Mein 3 oder 4 TG nach dem Owd war auf über 35m.
Recht nett. Tiefere Stellen erreicht man in der Ostsee
ja leider eher per Boot.
MFG René
>
> Mein 3 oder 4 TG nach dem Owd war auf über 35m.
> Recht nett. Tiefere Stellen erreicht man in der Ostsee
> ja leider eher per Boot.
35 Meter ohne Boot? In der Ostsee? Wo? Ich bin immer nur an Stellen, an
denen ich mir die Knie stosse... Kannst mir da bitte nen Tip geben?
Danke
Stephan (Exil-Dithmarscher)
Moin,
na ja, ist nicht mehr so ganz Ostsee: Gamle Albo oder Middelfart. Bei
Gl. Albo kannste in einem Loch auch die 81 m toppen, ist aber nix Tolles
drin.
Gruß
Jo
> wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen?
Moin,
so, nun schieben wir mal das PADI-Buch, wo dieser Dummfug drinsteht, in
den Shredder, leeren den Kopf von diesem angelernten Zeuch und werden ernst:
1. haben viele Taucher sowas wie eine physiologische Disposition, wann
der Tiefenrausch merklich einsetzt. Bei einer zweijährigen Buddyeuse von
mir brauchtest du im Roten Meer keinen Tiefenmesser, wenn sie auf 40 +/-
0,5 m war, wurde sie hampelig.
2. kann man allmählich durch ständiges Tauchen auf die Grenztiefen die
Schwelle nach unten schieben.
3. ists tagesformabhängig, eine durchgesoffene Nacht ist sicherlich
keine gute Prädisposition für einen netten 50 m +
Bei einer durchgesexten Nacht dagegen dürfte es abgesehen von
eventueller Müdigkeit keine Probleme geben, aber dagegen hilft wieder
gute physische Fitness.
Gruß
Jo
Kopf unten, Flossen oben. Oder einfach sacken lassen.
> Kann man sich langsam vortasten und den Tiefenrausch
> "immer weiter nach unten schieben"
Wenn du dich nicht anstrengst, solltest du bis ca. 30-33m keine
Einschränkungen spüren.
> oder gewöhnt man
> sich daran, mit den niedrigeren Hirnleistung korrekt
> zu tauchen?
Das ist schwer zu sagen.
Angenommen, es gäbe eine Art Differenz-(Normale Leistung minus
Einschränkung)Schwelle, unterhalb derer man
"eingeschränkt" ist, und angenommen, es gäbe eine Art tiefenabhängigen
Einschränkungsbetrag, so wäre die tiefenabhängige Einschränkung abhängig
einerseits von der persönlich Ausgangslage, die nach allgemeiner
Lebenserfahrung als durchaus unterschiedlich gelten darf, und der
tifenabhängigen Einschränkung. Diese ist jedoch wiedreum indiciduell
höchst unterschiedlich, und u.a. abhängig von der Taucherfahrung unter
ähnlichen Bedingungen, und evtl. konstitutionellen Einflüssen, und, wie
bereits gesagt, vermutlich von dem persönlichen Ausgangsniveau an
normaler Hirnleistung.
Man gewöhnt sich nicht daran, mit niedriger Hirnleistung korrekt zu
tauchen, sondern man behält das im Kontext gelernte bei. Das heißt, man
ist zur Reproduktion der im Leistungen, die im gleichen Kontext gelernt
sind, fähig.
Das heißt aber auch, man muss die "normalen Fähigkeiten", die zum
sicheren tauchen gehören, auch in größrerer Tiefe abfragen und üben.
Grüße
Matthias
>Kopf unten, Flossen oben.
Naßtaucher!
>Oder einfach sacken lassen.
genau :o)
Schöne Grüße aus Norwich,
Uwe
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern
danke für Deine ernsthafte Antwort!
> Bei einer durchgesexten Nacht dagegen dürfte es abgesehen
> von eventueller Müdigkeit keine Probleme geben,
Gibt es da entsprechende "Dienste" auf Tauchbooten?
SCNR, Andreas
> na ja, ist nicht mehr so ganz Ostsee: Gamle Albo oder Middelfart. Bei
> Gl. Albo kannste in einem Loch auch die 81 m toppen, ist aber nix Tolles
> drin.
Wir sind damals genau da umgekehrt als mein Tiefenmesser die 40m
passiert hatte.
MFG René
>wie schafft man es, tiefer als 30m zu tauchen?
>Kann man sich langsam vortasten und den Tiefenrausch
>"immer weiter nach unten schieben" oder gewöhnt man
>sich daran, mit den niedrigeren Hirnleistung korrekt
>zu tauchen?
Hallo Andreas,
Das mit der niedrigeren Hirnleistung ist unglücklich
ausgedrückt. Zwar nehmen gewise Fähigkeiten, beispielsweise
die, komplexe mathematische Terme zu berechnen im
Allgemeinen ab, aber es ist nicht so, daß man dort verdummt
und alles vergißt.
Manche Menschen kommen aber mit der sich ändernden
Wahrnehmung nicht besonders gut zurecht und neigen zu
irrationalen Reaktionen. Manch andere bekommen Angst und
reagieren ungut, beispielsweise mit nicht angepaßten
Vertikalbewegungen.
Viele Menschen vertragen den höheren Druck aber recht gut -
aber es gibt große Unterschiede in der Mentalität und
Verträglichkeit.
Um hier jegliches Risiko auszuschließen, raten manche
Ausbildungssysteme, man solle nicht tiefer als 30m, manche
sagen 40.
Grundsätzlich könnte man aber sagen: Wer tauchen kann, kann
auch tiefer als 30m, oder 40m tauchen. Allerdings muß man
dazu raten, dies beim ersten mal nicht ohne gewisse
Vorkehrungen zu tun. Ich sehe der 3erlei:
1) man sollte gut tauchen können. Die Grundfertigkeiten
beherrschen, blind mit seinem Gerät umgehen können, tarieren
können, halt eben über funktionierende, taucherische
Automatismen verfügen
2) man sollte die Dekompressionsproblematik verstanden haben
und angstfrei sein. Wer denkt: Ohgottogot, was mach ich,
wenn ich jetzt ne Narkose krieg? Oder: Jetzt aber schnell
rauf, die Nullzeit is gleich um. Wer so denkt, der sollte
vielleicht wirklich besser nicht tiefer tauchen!
3) man sollte die ersten paarmale einen wirklich erfahrenen
Buddy dabei haben (mehrere hundert TGs), der üblicherweise
tiefer als 30m taucht.
So vorgerüstet, ist es nicht schwer. Die Schwierigkeit liegt
fast nur im psychologischen Bereich. Ich sag mal so: Wer
nicht von heutigen Ausbildungssystemen "verbildet" wurde,
der hat da wenig Probleme. Wer allerdings in den Genuß einer
"modernen" Ausbildung gekommen ist, der sieht sich
möglicherweise mit dem Problem konfrontiert, daß er seine
Empfindungen mißinterpretiert.
Je nach Typus und Umgebung tritt der Tiefenrausch nämlich
entweder garnicht oder sehr spät oder sehr früh auf. Der TR
äußert sich dabei als eine Wahrnehmung, als verlöre man
langsam die Kontrolle, man würde narkotisiert.
Narkoseärzte bestätigen, daß es riesengroße Unterschiede in
der Empfänglichkeit dafür gibt, aber in jedem Fall bleibt
einem noch genügend Zeit, einfach entschlossen ein paar
Meter höher zu schwimmen. Ein paar Meter - max. 10 Meter
reichen, in jeder Tiefe. Wichtig dabei ist nur, daß man eben
genau dies tut, und zwar entschlossen aber ohne Hektik.
Wer sich dies nicht zutraut, der sollte erst mal noch
abwarten, Erfahrung sammeln und das vielleicht ein, zwei
Jahre später mit frischem Mut angehen.
Aber nicht jede geänderte Wahrnehmung ist gleich ein
Tiefenrausch. Jemand, der nicht gleich um sein Leben
fürchet, der also seine Grundängste (die in jedem Menschen
wohnen)einigermaßen kennt und einfach betrachtet, was sich
abspielt, der stellt fest, daß sich das Hören verändert (Ein
Schraubengeräusch eines vorbeifahrenden Bootes ist viel
höher, als gewohnt). Pink Floyd: Meddle, ist da eine gute
Vorbereitung :-)Die Luftblasen klickern - und das
Einatemgeräusch wird einem vielleicht bewußt. Vielleicht
auch die Konsistenz der Luft, sie ist viel dichter, als
bisher gewohnt.
Die Vereisungsgefahr nimmt zu - taucht man Kaltwasser. Es
wird auch dunkler, dunkelblauer oder dunkelgrüner - aber
nicht Dunkel (normalerweise jedenfalls nicht).
Wer nun gelernt hat wirklich ruhig zu atmen, gelernt hat die
neue Umgebung zu betrachten, der kann diese Tiefe genießen,
kann die Eindrücke in sich aufnehmen und vielleicht ein
bißchen verstehen, warum manche Leute lieber tief als flach
tauchen.
Wer das so ruhig und entspannt angeht, der hat gute Chancen,
einen Tiefenrausch zu verpassen. Fast alle TRs die ich kenne
oder von denen ich aus erster Hand weiß, haben sich nach
Anstrengung ereignet - haben sich angekündigt.
Also, nur Mut - aber bitte beherzige meine 3 Tips. Und
bedenke: Ein guter Taucher versucht nie etwas zu beweisen!
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Andreas,
ich empfehle hier doch mal einen Druckkammerbesuch, wo sie dich unter
Kontrolle mal auf über 50m abdrücken.
Ist eine Bereicherung die man unbedingt mitgemacht haben muss.
Ansonsten empfehle ich Luft aus dem Jacket einen geigneten Tauchplatz
und ab nach unten :-)
Gut hierfür geeignet ist Tower (Sinai), White Nigth Beach (Sinai)
Bodensee Steilwand, Zuger See, Vierwalstäder See. Doljo (Philippinen,
sehr schöne und riesengrosse Gorgonien auf ca 60-70m Tiefe) Blue Hole
(Dahab: von Land rein, links halten und bei ca 60m durch den Tunnel nach
aussen schwimmen besonders schön bei Sonnenaufgang). Mantique Island
(Philippinen: so auf ca 80m sehr viele Rochen)
Gut Luft und tauche nie allein - nimm immer deine Flasche mit :-))
Gruß
Dieter
Matthias Frey wrote:
> Viele Menschen vertragen den höheren Druck aber recht gut -
> aber es gibt große Unterschiede in der Mentalität und
> Verträglichkeit.
hatte ich schon einmal meinen Eindruck geschildert, daß sich die aktuelle
Oberflächenstimmung unter Tiefenrausch extrem verstärkt...positiv wie
negativ? Hatte mal einen Mittaucher, der in einer Höhle auf 55m einen
paranoiden Ausraster bekam und dachte, sein Buddy wollte ihm was. :-/
Solche Geschichten sind - verzeih´ mir den dezenten Hinweis - ein guter
Grund, spätestens über 50m etwas Helium in die Atemluft zu bröseln. Auch,
wenn Du das nicht hören magst. ;-)
> Wer allerdings in den Genuß einer
> "modernen" Ausbildung gekommen ist, der sieht sich
> möglicherweise mit dem Problem konfrontiert, daß er seine
> Empfindungen mißinterpretiert.
Man redet den Anfängern allgemein zu viel Unsinn ein. Das war früher so und
das ist heute noch viel schlimmer. Die übernehmen das gern 1:1 oder
verstehen sogar noch größeren Quatsch. Mir hat mal Einer erzählt, er könne
keinen Tiefenrausch gehabt haben, weil der metallische Geschmack im Mund
gefehlt hätte. Es hätte nur so komisch in den Schläfen gekitzelt - aber
dieses Symptom hätte nicht im Buch gestanden... :o)
>Ein paar Meter - max. 10 Meter
> reichen, in jeder Tiefe. Wichtig dabei ist nur, daß man eben
> genau dies tut, und zwar entschlossen aber ohne Hektik.
Etwas Erfahrenere bremsen bei ersten Anzeichen den Abstieg etwas, bis sie
wieder klarer werden.
> Wer sich dies nicht zutraut, der sollte erst mal noch
> abwarten, Erfahrung sammeln und das vielleicht ein, zwei
> Jahre später mit frischem Mut angehen.
> Die Luftblasen klickern - und das
> Einatemgeräusch wird einem vielleicht bewußt. Vielleicht
> auch die Konsistenz der Luft, sie ist viel dichter, als
> bisher gewohnt.
Ab 50-60m werden die Luftblasen für mich fast ohrenbetäubend laut.
>Ein guter Taucher versucht nie etwas zu beweisen!
Das hat er schon, wenn er heil zurückkommt. ;-)
Gruß,
Mat²
danke für Deine ernste und ausführliche Antwort!
Die Informationen helfen mir sehr!
Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, nimmt das
irrationale Angst. Insbesondere, dass der TR langsam
kommt und man bei den ersten Anzeichen Zeit zum Reagieren
hat, gefällt mir.
In meinem Buch "Tauchen Lernen" steht nur wenig darüber
(u.a., dass der TR ab 30m beginnen kann).
Mit einem erfahrenen Guide muss man sicher wenig Sorgen haben,
die Dekotabellen nicht mehr verstehen zu können.
> 2) man sollte die Dekompressionsproblematik verstanden haben
> und angstfrei sein. Wer denkt: Ohgottogot, was mach ich,
> wenn ich jetzt ne Narkose krieg? Oder: Jetzt aber schnell
> rauf, die Nullzeit is gleich um. Wer so denkt, der sollte
> vielleicht wirklich besser nicht tiefer tauchen!
Da bin ich meinen Tauchlehrern dankbar, dass wir von Anfang
an Dekostops gemacht haben, auch wenn wir in der Nullzeit
blieben. Bei meinem vierten TG ging es dann nicht ohne
Dekostop (28m, 20 Minuten).
Was mir auch geholfen hat, war mein Vertrauen in die
Tauchlehrer.
> Jemand, der nicht gleich um sein Leben fürchet, der also
> seine Grundängste einigermaßen kennt und einfach betrachtet
Dazu zähle ich mich, fein :-)
Echte Panik hatte ich mit vielleicht 5-6 Jahren,
alleine im Gummiboot vor Sizilien oder so bei
ablandigem Wind... (Nach wenigen Minuten kam
ein Motorboot und der Schreck war vorbei).
--
Gruß, Andreas
> ich empfehle hier doch mal einen Druckkammerbesuch,
> wo sie dich unter Kontrolle mal auf über 50m abdrücken.
Hört sich interesant an. Wie teuer ist so etwas?
> Ansonsten empfehle ich Luft aus dem Jacket einen
> geigneten Tauchplatz und ab nach unten :-)
>
> Gut hierfür geeignet ist [...]
Bin im August in Guam, da geht's ziemlich weit nach unten :-)
>Hatte mal einen Mittaucher, der in einer Höhle auf 55m einen
>paranoiden Ausraster bekam und dachte, sein Buddy wollte ihm was. :-/
Aha, bei Dir muß man also vorsichtig sein... :-))
>Solche Geschichten sind - verzeih´ mir den dezenten Hinweis - ein guter
>Grund, spätestens über 50m etwas Helium in die Atemluft zu bröseln. Auch,
>wenn Du das nicht hören magst. ;-)
Brauch ich nich - ich hab ja keine Mittaucher. Aber falls
doch mal einer mitwill, richte ich's ihm aus.
>Mir hat mal Einer erzählt, er könne
>keinen Tiefenrausch gehabt haben, weil der metallische Geschmack im Mund
>gefehlt hätte. Es hätte nur so komisch in den Schläfen gekitzelt - aber
>dieses Symptom hätte nicht im Buch gestanden... :o)
Der metallische Geschmack. Den hatte ich vergessen zu
erwähnen.
>Etwas Erfahrenere bremsen bei ersten Anzeichen den Abstieg etwas, bis sie
>wieder klarer werden.
Klar - man kann das recht problemlos durchstehen. Ich möchte
das aber niemandem als Rat erteilen, der noch am Anfang
steht. Der Grund ist einfach: Psychologie. Jemand der sich
aufs höher schwimmen konzentriert, macht keine Dummheiten
und hat ein klares Ziel. Der Erfahrene kann das anders
machen, wenn er überhaupt noch TR bekommt. :-)
>>Ein guter Taucher versucht nie etwas zu beweisen!
>Das hat er schon, wenn er heil zurückkommt. ;-)
Das verstehe ich nicht. Er wird ja heil zurückkommen - was
hat er dann bewiesen? Ich steh aufm Schlauch...
Liebe Grüße
Matthias
Matthias Frey schrieb:
[wie immer viel gutes]
super beantwortet, ich hab die Frage eigentlich mehr als Scherz
aufgefasst. Aber ich befürchte fast, sein Tauchlehrer hat ihm wirklich
eine so Riesen-Respekt vor der (eigentlich nirgendwo vorhandenen) 30
Meter Grenze eingetrichtert.
ich frag mich nur, wie er auf 30 Meter kommt? hmm...
Liebe Grüße
Andreas Randolf schrieb:
> Die Informationen helfen mir sehr!
tut mir Leid für mein eigenartiges Posting, aber ich hab deine Frage
echt nicht ernst genommen. Wie du ja mittlerweile schon gelesen hast,
ist Tiefenrausch nicht auf eine Metergrenze festzulegen und tötet dich
auch nicht, wenn du ihn mal bekommst. Vereinfacht ausgedrückt.
Du musst nur auf deinen Körper hören, immer ruhig bleiben und dich
keinem Gruppenzwang unterordnen. Und wichtig: nur weil du einmal auf 40
oder was auch immer warst, heißt das nicht, dass du jetzt niemals
darüber einen TR haben wirst - an einem anderen tag kanns dich auf 20
Meter erwischen.
Der Körper ist UW ein wunderliches Teilchen...
Viel Spaß noch beim Tauchen.
Lg
>danke für Deine ernste und ausführliche Antwort!
>Die Informationen helfen mir sehr!
>Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, nimmt das
>irrationale Angst. Insbesondere, dass der TR langsam
>kommt und man bei den ersten Anzeichen Zeit zum Reagieren
>hat, gefällt mir.
>In meinem Buch "Tauchen Lernen" steht nur wenig darüber
>(u.a., dass der TR ab 30m beginnen kann).
Ich empfehle Dir als Lektüre den "neuen Ehm" - es genügt die
Ausgabe von 1996 (8. Auflage). ISBN: 3-275-01216-9.
Dort kannst Du Dein Wissen verfeinern. Den EHM gibs
möglicherweise second Hand - eBAY mal nachhaken oder Amazon.
Peter Rachow hat gute Seiten zum Thema Deko & Tieftauchen
mit Preßluft im Netz. Diese inhaltlich richtigen und gut
gemachten Seiten enthalten fast alles, was man wissen muß.
Schau unter: http://www.peter-rachow.de/.
Bei weitergehenden fragen kannst Du natürlich auch in die
Gruppe posten. Keine Angst, wenn die Leute sehen, daß Du
wirklich interessiert bist und sie nicht foppen willst (ey,
ich hab jetzt 9 TGs, den OWD und will mal auf 70m), dann
bekommst Du auch fundierte Antworten. Das Thema "Tiefer als
30m" ist ein typischer Troll-feed - falls Du Dich wunderst,
warum Du manche Dir komisch erscheinende Antwort bekommen
hast. :-))
Du kannst mir auch gerne mailen. Gültige Adresse ist im
Header. Es kann etwas dauern, bis ich antworte - aber ich
antworte :-)
Liebe Grüße
Matthias
PS. Wenn Du mal ein paar tiefere TGs auf dem Buckel hast,
gib uns mal einen Bericht wie es Dir ergangen ist :-)
>super beantwortet,
Danke :-)
>...ich befürchte fast, sein Tauchlehrer hat ihm wirklich
>eine so Riesen-Respekt vor der (eigentlich nirgendwo vorhandenen) 30
>Meter Grenze eingetrichtert.
?
Malediven, Australien, USA, Egypten. Da sind doch überall
30m angesagt - zwar nicht unbedingt per Gesetz - sondern
halt durch die übliche Praxis.
CMAS hat das Rennen - wenn es jemals eines war - so
himmelhaushoch gewonnen, daß noch nicht mal mehr von der 40m
Empfehlung mehr gesprochen wird.
>ich frag mich nur, wie er auf 30 Meter kommt? hmm...
Aeehh - kein Smiley, kein Ironie-Tag - hmmm - grinst Du
gerade oder schaust Du ernst?
Ja,ja, ich frag mich auch, wie die alle auf 30m kommen :-))
Vielleicht weil 30m so ne Grenze für Neitrokkkkkkssssss
sind?
Liebe Grüße
Matthias
Matthias Frey wrote:
> Malediven, Australien, USA, Egypten. Da sind doch überall
> 30m angesagt - zwar nicht unbedingt per Gesetz - sondern
> halt durch die übliche Praxis.
Ausnahmen bestätigen die Regel :-)
--
LG
Leon
Man muss auf den Grund tauchen, um etwas zu erreichen
und nicht an der Oberfläche dahin zu schwimmen.
> super beantwortet, ich hab die Frage eigentlich mehr als Scherz
> aufgefasst.
War sie nicht.
Der Tauchlehrer sagte "so ab 30 Meter KANN ein TR auftreten,
muss aber nicht". Daraus habe ich geschlossen, dass man bis
30m im grünen Bereich ist, zumal es während des Lehrgangs
auf 29 Meter ging und ich keine Probleme feststellen konnte.
Mir war natürlich klar, dass ein Meter mehr keine drastische
Änderung bedeutet, aber Respekt vor dieser imaginären Grenze
habe/hatte ich dennoch.
Abgesehen davon: Lieber zuviel Respekt als zuwenig.
> Das Thema "Tiefer als 30m" ist ein typischer Troll-feed
War ja nicht zu übersehen :-)
Aber ich kann damit umgehen, kein Problem.
> PS. Wenn Du mal ein paar tiefere TGs auf dem Buckel hast,
> gib uns mal einen Bericht wie es Dir ergangen ist :-)
Gerne.
>
>wenn man es gewohnt ist, mit niedrigerer Hirnleistung Postings zu
>schreiben sollte auch dies kein Problem darstellen.
>
>Gruß
>Leo
Du ich bin sicher damit hast einen Klassiker in der group kreirt
Ueberleg grad dir Lizenz zu zahlen und den Satz als Sig aufzunehmen!
Franz
fr...@gratsch.at
http://www.gratsch.at
<Blue Hole (Dahab: von Land rein, links halten und bei ca <60m durch den
Tunnel nach aussen schwimmen <besonders schön bei Sonnenaufgang)
hier hast Du vergessen, von den schönen Gedenktafeln rund um das Blue Hole
zu erzählen.
Gruß Klaus
Man bist Du gut!
--
mfg.tinoo
Eine PISA-Frage: "Welche Lebewesen können sowohl an Land
als auch im Wasser existieren?" - Taucher!
klaus gent schrieb:
Deren es 120 in den letzten 8 Jahren gibt, wenn ich mich richtig erinnere...
--
Viele Grüße
Oliver
Dieter Berens wrote:
> ich empfehle hier doch mal einen Druckkammerbesuch, wo sie dich unter
> Kontrolle mal auf über 50m abdrücken.
habe ich mit ca. 80 TG auch mal gemacht.
Mein Fazit, ganz nett. Erfahrungen in Bezug
auf Tiefenrausch habe ich keine gemacht.
Die 70m Fahrt, die ich mal mitgemacht
habe, war viel interessanter.
http://www.most-ev.de/reports/2003/70mtg.php
Gruss Annerose
--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com
FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/
René Haar schrieb:
> Mein 3 oder 4 TG nach dem Owd war auf über 35m.
War das etwa vor etwa 3 Jahren in Selce auf dem TG zur Peltastis?
--
Viele Grüße
Oliver
An einem Tiefenrausch ist noch wirklich niemand gestorben, aber
an dessen Folgen und Auswirkungen.
jetzt mal auch was nicht ganz so sinnfreies von mir ;-)
Andreas Randolf schrieb:
> Der Tauchlehrer sagte "so ab 30 Meter KANN ein TR auftreten,
> muss aber nicht". Daraus habe ich geschlossen, dass man bis
> 30m im grünen Bereich ist, zumal es während des Lehrgangs
> auf 29 Meter ging und ich keine Probleme feststellen konnte.
Löse Dich von der festen Zahl. Wenn's Dumm läuft, dann siehst Du schon
ab 20m die rosa Schweinchen tanzen. Kann aber auch sein, daß Du (wenn Du
irgendwann mal dort sein solltest) auf 50+ keinerlei Anzeichen
verspürst. (Bzw. diese gut kontrollieren kannst.)
Die Schwankungen sind enorm, von der tagesform abhängig und extrem
individuell.
> Mir war natürlich klar, dass ein Meter mehr keine drastische
> Änderung bedeutet, aber Respekt vor dieser imaginären Grenze
> habe/hatte ich dennoch.
Wer aufmerksam und sensibel taucht, der merkt, wenn's soweit ist :-)
Grüße
Martin.
--
Zum Antworten bitte XY in der Adresse durch einen Punkt ersetzen!
FAQ / Charta von d.r.s.t: http://www.oschn.de/drst/faq.shtml
Schießen *ist* scheiße.
Dieter Berens schrieb:
> Bodensee Steilwand,
Bitte nicht mit Tieftauchgeschichten für den Bodensee werben. Wer's weiß
wo's wie geht, macht's und hält die Klappe. Diejenigen, die mal eben von
irgendwo her an den 'See kommen, weil sie in ihrem Stammgewässer nur 20m
machen können und jetzt "mal so richtig tief"*) wollen, weil "wozu fährt
man schon an den Bodensee?"*), sind dann meist 1-2 Tage später
Sensationsfutter für die Lokalpresse.
Klar, man kann im Bodensee etwas tiefer gehen, aber Bodenseetauchen ist
halt ein klitzekleines Bisschen anders, als in einem lichtdurchfluteten
See zu tauchen, wo man bei Tarierproblemen bei 20m auf dem Boden aufschlägt.
Martin,
auf eine unfallfreie Saison 2005 hoffend.
*) Zitate von zwei Mädels, die ich an der Füllstation in ÜB getroffen habe.
>ich empfehle hier doch mal einen Druckkammerbesuch, wo sie dich unter
>Kontrolle mal auf über 50m abdrücken.
>Ist eine Bereicherung die man unbedingt mitgemacht haben muss.
Ich hab die noch nicht mitgemacht - und werde das auch nie
tun. Aber egal.
Nur: Die Druckkamer ist IMHO in keiner weise repräsentativ.
Ich meine, aus Druckkammerfahrten Schlüsse auf das
tatsächliche Gefühl ziehen zu wollen ist m.E. etwas viel
erwartet. Es ist nur eine Simulation, die aber die Umgebung
nur sehr, sehr unzureichend nachbildet.
Ich sag nicht, man soll es nicht tun - ich störe mich nur an
dem "unbedingt".
>Ansonsten empfehle ich Luft aus dem Jacket einen geigneten Tauchplatz
>und ab nach unten :-)
Langsaam. Erst wenn die Vorraussetzungen stimmen. Man sollte
das langsam lernen, am Besten mit einem guten Buddy, dem man
vertraut und der das Vertrauen verdient.
Nicht jeder kommt damit schnell klar.
>(Dahab: von Land rein, links halten und bei ca 60m durch den Tunnel nach
> aussen schwimmen besonders schön bei Sonnenaufgang). Mantique Island
Bevor man an das Hole geht, sollte man sich sicher sein, daß
man tiefenfest ist. Für manche sind die Psychologischen
Anforderungen zu hoch, wenn sie das nicht gut vorbereiten.
Gerade im Blue Hole sind viele unten geblieben.
Immer schwierig, wenn man den Betreffenden nicht kennt. Hier
wird nachgefragt wie es geht, wie man herangeht. Wir sollten
ihm das erklären, den Weg zeigen, aber aufpassen, daß wir
nicht verharmlosend wirken. Wir müssen heute davon ausgehen,
daß alle die, die hier anfragen, keine besonders fundierte
Ausbildung genossen haben, auch wenn wir manchen damit
unrecht tun. Noch schlimmer, wären aber falsche Schlüsse in
der anderen Richtung.
(Ich weiß natürlich, daß jeder der hier mitliest oder
schreibt die beste Ausbildung der Welt hatte).
Liebe Grüße
Matthias
Liebe Grüße
Matthias
Das gleiche steht beispielsweise auch im "Ehm"...
> Daraus habe ich geschlossen, dass man bis
> 30m im grünen Bereich ist, zumal es während des Lehrgangs
> auf 29 Meter ging und ich keine Probleme feststellen konnte.
Was die Aussage ja bestätigt...
> Mir war natürlich klar, dass ein Meter mehr keine drastische
> Änderung bedeutet
Das hingegen ist alles andere als klar! Lass dich bloss nicht
zu falschen Rückschlüssen leiten...
> aber Respekt vor dieser imaginären Grenze
> habe/hatte ich dennoch.
> Abgesehen davon: Lieber zuviel Respekt als zuwenig.
Die 30m oder meinetwegen 40m sind mit Geschwindigkeits-
begrenzungen auf Aufobahnen zu vergleichen: Als "Anfänger"
wird man sich mehr oder weniger dran halten bis man merkt,
dass auch ein bisschen mehr geht. "Fortgeschrittene", tja die
wollen halt keine Anfänger mehr sein... :-)
Begrenzungen sind so gesetzt, dass man in deren Rahmen
einigermassen sicher ans Ziel kommt. 100%-ige Sicher-
heit geben sie aber nicht, da bist schon du dafür verant-
wortlich die nötige Sorgfalt walten zu lassen. Jenseits der
Begrenzungen nimmt das Risiko sicherlich zu, was man
aber andererseits mit Erfahrung kompensieren kann.
Moin,
das verstehe ich nun nicht! Soll der Guide für dich die Tabelle ablesen?
Oder verstehst du nicht, wie man sie benutzt?
Ganz allgemein: Du wirst schnell drauf kommen, dass gerade bei TG
jenseits 30 m Tabelle und Uhr nur Redundanz sind und deine Dekoplanung
sinnigerweise ein Tauchcomputer übernimmt. Guck mal rein: Max. Tiefe 38
m, Grundzeit 47 Minuten, was deine Tabelle dir da als Dekopflicht
auswirft. De facto waren es (auf meinem Aladin Air) 2 Minuten auf 3 m.
Gruß
Jo
>An einem Tiefenrausch ist noch wirklich niemand gestorben, aber
>an dessen Folgen und Auswirkungen.
Nein - nicht an dessen Folgen und Auswirkungen, sondern an
den Folgen und Auswirkungen einer *schlechten Vorbereitung*
auf den Tiefenrausch!
Der Tiefenrausch ist völlig ungefährlich, wenn man weiß
damit umzugehen und dies gelernt hat. So wie das Trudeln
beim Fliegen ein Zustand ist, den man lernt zu beenden,
genauso muß man eben auch als Taucher lernen, den Zustand
eines Tiefenrausches zu beenden.
Das dieses heute nicht mehr gelehrt wird, ist meines
Erachtens eine sträfliche Vernachlässigung der
Sorgfaltsplicht.
Aber das muß nicht weiter ausdiskutiert werden.
Liebe Grüße
Matthias
>>(Dahab: von Land rein, links halten und bei ca 60m durch den Tunnel nach
>> aussen schwimmen besonders schön bei Sonnenaufgang). Mantique Island
>
>
> Bevor man an das Hole geht, sollte man sich sicher sein, daß
> man tiefenfest ist. Für manche sind die Psychologischen
> Anforderungen zu hoch, wenn sie das nicht gut vorbereiten.
Moin,
nach der Wegbeschreibung zu urteilen meint Dieter eher den großen Canyon
(der allerdings bei 51 m seinen unteren Ausgang hat)
Den Arch findet man nämlich mit dieser Beschreibung nie oder die Pulle
ist fast leer, wenn man ihn vage erkennen kann. Das Kritische am Arch
ist auch weniger die absolute Durchgangstiefe (ab 56 m), sondern
vielmehr zeitweilig auftretende vertikal nach unten gerichtete
Strömungen, die einen schnell auf 100 m bringen.
Egal, in Dahab wird man ohnehin nur ganz selten Guides finden, die einem
diese Tiefen zeigen bzw. dass man da guidefrei tauchen kann.
Gruß
Jo
> In meinem Buch "Tauchen Lernen" steht nur wenig darüber
> (u.a., dass der TR ab 30m beginnen kann).
Das muß wohl das PADI-Buch sein, das Joachim meinte...
SCNR! ;-)
Tom
>Guck mal rein: Max. Tiefe 38 m,
>Grundzeit 47 Minuten, was deine Tabelle dir da als Dekopflicht
>auswirft. De facto waren es (auf meinem Aladin Air) 2 Minuten auf 3 m.
Moin Jo,
nur daß ich sicher bin, daß ich das richtig verstanden hab:
Du hast einen TG gemacht, Tiefe 38m, Grundzeit (!) 47
Minuten und Aladin hat 2min@3m gezeigt?
Das alles mit Luft, für Luft und ohne O2-Deko oder so
Sachen?
Also die Grundzeit war richtig Grundzeit - ich meine
Abtauchen, unten bleiben und nach 47min mit Aufstieg von 38m
beginnen. Ja,ja - ich weiß, daß Du weißt was Grundzeit ist -
nur ich muß da was falsch verstanden haben.
Was ist den da schief gelaufen?
Wo stehe ich auf dem Schlauch?
Liebe Grüße
Matthias
>... sondern
>vielmehr zeitweilig auftretende vertikal nach unten gerichtete
>Strömungen, die einen schnell auf 100 m bringen.
Interessant. Da muß ich mal wieder hin :-)
Wart - ich ruf mal Leon:
Leeeeeooonnnnnn!
Da sollten wir hin - da können wir vieeel Luft beim
Abtauchen sparen :-))
>Egal, in Dahab wird man ohnehin nur ganz selten Guides finden, die einem
>diese Tiefen zeigen bzw. dass man da guidefrei tauchen kann.
Guidefrei latürnich. Und ne Doppel-10. Dann kann man da
unten entlang.... :-))
Liebe Grüße
Matthias
Joachim Warner schrieb:
> Ganz allgemein: Du wirst schnell drauf kommen, dass gerade bei TG
> jenseits 30 m Tabelle und Uhr nur Redundanz sind und deine Dekoplanung
> sinnigerweise ein Tauchcomputer übernimmt. Guck mal rein: Max. Tiefe 38
> m, Grundzeit 47 Minuten, was deine Tabelle dir da als Dekopflicht
> auswirft. De facto waren es (auf meinem Aladin Air) 2 Minuten auf 3 m.
Das glaube ich Dir nicht. Zplan wirft z.B. folgendes aus:
Waypoint at 38m for 47:00 (49) on Air, PPO2 1.002, END 38
Norm Stop at 12m for 1:00 (52) on Air, PPO2 0.460, END 12
Norm Stop at 9m for 9:00 (61) on Air, PPO2 0.398, END 9
Norm Stop at 6m for 20:00 (81) on Air, PPO2 0.335, END 6
Norm Stop at 3m for 41:00 (122) on Air, PPO2 0.273, END 3
TOTAL DECO TIME: 71 minutes.
DIVE RUN TIME: 122 minutes.
CNS Total: 16.2%
OTU's: 49
Time to Fly: 8.5 Hours
4345.3 liters of 21.0% consumed.
4345.3 liters total open circuit gas consumed.
--
Viele Grüße
Oliver
Grüße
Oliver
Zumindest nicht für eine der Standardmischungen, mit denen man Sporties in
den Teich schickt.
Ich glaube es immer noch nicht. :-)
Nur ist die Grundzeit definiert vom Zeitpunkt des Abtauchens bis zum
Wiederaufstieg. Das ergibt dann:
Waypoint at 38m for 45:00 (47) on Air, PPO2 1.002, END 38
Norm Stop at 9m for 8:00 (58) on Air, PPO2 0.398, END 9
Norm Stop at 6m for 18:00 (76) on Air, PPO2 0.335, END 6
Norm Stop at 3m for 37:00 (113) on Air, PPO2 0.273, END 3
TOTAL DECO TIME: 63 minutes.
DIVE RUN TIME: 113 minutes.
CNS Total: 15.5%
OTU's: 47
Time to Fly: 8.0 Hours
4100.6 liters of 21.0% consumed.
4100.6 liters total open circuit gas consumed.
--
Viele Grüße
Oliver
PS: Ist Zplan eigentlich im Source irgendwo erhältlich?
Zu viel ist genauso schlecht; man neigt dann im Endeffekt dazu, Gefahren zu
überschätzen und hat schneller Angst. Mit den allseits bekannten Folgen. Mir
haben schon verschiedene Leute ganz pauschal versichert, daß man recht fix
ins Gras beißen kann, wenn man die 40 nicht einhielte.
Lieber genau das richtige Maß an Respekt. Und das "richtige Maß" ändert sich
ständig anhand äußerer und innerer Bedingungen, sowie der eigenen
taucherischen Entwicklung. Da tut dann Objektivität not.
Joachim Warner wrote:
> Ganz allgemein: Du wirst schnell drauf kommen, dass gerade bei TG
> jenseits 30 m Tabelle und Uhr nur Redundanz sind und deine Dekoplanung
> sinnigerweise ein Tauchcomputer übernimmt.
um einen Compi zu verwenden, sollte man allerdings wissen was man
macht, d.h. wissen was die Tabelle spricht.
Ich komme mal wieder zu meinem Lieblingsbeispiel dem Aladin.
Der tiefste Dekostop war bis jetzt 2min Deko auf 9 m, ein paar min
auf 6m und Massen an Minuten auf 3m. Wenn ich mir die Tabelle bei den
entsprechenden TG´s anschaue, wollte sie einen deutlich tieferen 1.
Dekostops. Habe ich auch gemacht. Die TG´s waren deutlich tiefer als
40 m mit entsprechenden Grundzeiten.
> Guck mal rein: Max. Tiefe 38
> m, Grundzeit 47 Minuten, was deine Tabelle dir da als Dekopflicht
> auswirft. De facto waren es (auf meinem Aladin Air) 2 Minuten auf 3 m.
ich denke man muss, um so eine Aussage auswerten zu koennen,
sich das Profil des TG´s anschauen. Du warst doch sicher nur
kurz auf 38m und den Rest des TG´s flacher?
Hallo Andreas,
Respekt ist richtig und wichtig, aber nicht vor einer imagimären Grenze.
Dein Körper gibt die Grenze vor. Daher ist es deine Pflicht auf dich und
dort insbesondere auf deinen Körper zu hören. Sowas ist heutzutage
allerdings unpopulär zu vermitteln. Meistens versuchen die Leute nur auf
ihren Kopf und das was sie führ ihren Verstand halten zu hören. Das ist aber
meistens mit Wünschen, Gruppendruck und Erwartungshaltungen verseucht. Der
Körper spricht sehr leise. Daher muss du dich daran gewöhnen zwar sehr genau
hinzuhören, aber natürlich dich nicht dabei zu verkrampfen.
Grüße
Oliver
Matthias Frey schrieb:
> Vielleicht weil 30m so ne Grenze für Neitrokkkkkkssssss
> sind?
aehmmm, ich will ja nun nicht _immer_ der sein, welcher Dir
widerspricht,
aber wie kommst Du darauf, dass 30 mtr. eine Nitroxgrenze sind?
Nu mal aehrlisch, hast Du irgendwann einmal das von Dir so geschmaehte
X-Mix, ob nun Trimix oder Nightdrux ausprobiert, oder bist Du einfach
nur dagegen weil Du dagegen bist?
Gruss
Heinz Luebke
Hallo Andreas,
ich hab das bisher schon ein paar mal gemacht.
einmal in einer Behandlungskammer zu der Zeit als die HNO-Ärzte noch Tinitus
in der Druckkammer behandeln und abrechnen konnten. Da hat es damals pro
"Meter ne Maak" gekostet. War ganz nett, vor allem die tauben Lippen und das
lustige Sprechen ab 25!Meter. Die Reaktionen der Leute waren heftig
unterschiedlich.
Ist aber mit einem raelen tauchgang nur sehr bedingt zu vergleichen.
Auch eine Behandlungs- und Transportkammer beim Grenzschutz in Hangelar
habe ich schon zu Übungszwecken testen können, inclusive Einmannkammer
transport und anflaschen.
Da waren wir immer nur zu zweit in der kleinen Kugel und das ist je nach
Partner schon etwas anspruchsvoller.
Da waren auf 50m auch Aufgaben zu lösen, allerdings keine Rechenaufgaben,
sondern Arbeiten wie Ein und Ausschleusen von Gegenständen.
Da konnte man schön sehen wer Tiefenerfahrung hatte und wer nicht.
Grüße
Oliver
Matthias Frey wrote:
> Wart - ich ruf mal Leon:
>
> Leeeeeooonnnnnn!
bin ja da :-)
> Da sollten wir hin - da können wir vieeel Luft beim
> Abtauchen sparen :-))
Bis jetzt hatte nie Probleme rasch runter zu kommen, aber einen Versuch
wär´s wert :-) Vertikale Strömung, klingt ja richtig nett.
> Guidefrei latürnich. Und ne Doppel-10. Dann kann man da
> unten entlang.... :-))
Geht auch D12? :-)
--
LG aus Wien
Leon Berger
Man muss auf den Grund tauchen, um etwas zu erreichen
und nicht an der Oberfläche dahin zu schwimmen.
>
> Liebe Grüße
> Matthias
> Du hast einen TG gemacht, Tiefe 38m, Grundzeit (!) 47
> Minuten und Aladin hat 2min@3m gezeigt?
Moin auch an Oliver,
sorry, war noch nicht ganz wach!
Gemeint war natürlich ein Multilevel-TG, der so ganz nebenbei auch mal
für einige Minuten auf 38 m ging, Beginn und Rest eher im sinnigen
Bereich so um die 15 - 20 m, der aber bei Tabellenbenutzung als 38 m/47
Minuten abzulesen ist, also größte Tiefe mal Grundzeit. Beispiel sollte
eigentlich auch nur zeigen, dass bei TG in auch größere Tiefen ein
Computer ziemliche Vorteile hat (und komme jetzt nicht einer mit dem
blöden Wheel - ich kenne keinen, der jemals damit getaucht ist).
Gruß
Jo
Leon Berger wrote:
> Geht auch D12? :-)
willst Du UW ueberwintern? :-)
Viele Gruesse Annerose
Andreas Randolf wrote:
> Der Tauchlehrer sagte "so ab 30 Meter KANN ein TR auftreten,
> muss aber nicht". Daraus habe ich geschlossen, dass man bis
> 30m im grünen Bereich ist, zumal es während des Lehrgangs
> auf 29 Meter ging und ich keine Probleme feststellen konnte.
Es gab mal eine Untersuchung an drei Gruppen von Tauchern. Der ersten Gruppe
wurde gesagt, es tritt in jedem Fall ab 30m (oder warenes 40, genau weiß ich
das nicht mehr) ein TR auf, der zweiten Gruppe teilte man mit, dass ab
dieser Tiefe ein TR vorkommen kann und der dritten Gruppe wurde mitgeteilt,
dass ein TR ziemlich unwahrscheinlich sei und damit nicht gerechnet werden
müsse.
Das Ergebnis sah genau so aus. Fast alle der ersten Gruppe hatten einen TR,
ein paar aus der 2.Gruppe auch und in der dritten Gruppe war keiner mit
einem TR. Wie Du siehst, Tauchen ist Abenteuer im Kopf und nur dort.
Wichtig ist es, angstfrei aber mit Respekt ins Wasser zu gehen. Wenn ich
abtauche, höre ich während des Abstiegs in mich rein und wenn mir irgendwas
komisch vorkommt und sei es nur ein unbestimmtes Gefühl der Unruhe, wird der
Abstieg abgebrochen und ein geordneter Rückzug angetreten. Helden liegen am
Friedhof.
--
Gruß aus Wien
>>vielmehr zeitweilig auftretende vertikal nach unten gerichtete
>>Strömungen, die einen schnell auf 100 m bringen.
>
>
> Interessant. Da muß ich mal wieder hin :-)
Moin,
aber diesen Fahrstuhl kannst du leider nicht vorbestellen!
> Guidefrei latürnich. Und ne Doppel-10. Dann kann man da
> unten entlang.... :-))
Doppel-10 wird in Dahab schwierig, aber Doppel-12 ist kein Problem,
Brücke mit Mittelabgang mitbringen.
Senkrecht unter der inneren Kante vom Arch sollen es 98 m sein, Boden
fällt nach außen schräg ab bis auf ca. 150 m, dann gehts senkrecht auf
>500 m
Gruß
Jo
Joachim Warner wrote:
> Guck mal rein: Max. Tiefe
> 38 m, Grundzeit 47 Minuten, was deine Tabelle dir da als Dekopflicht
> auswirft. De facto waren es (auf meinem Aladin Air) 2 Minuten auf 3 m.
ich glaub Dir ja viel, aber beim dem Tauchprofil mit einem Computer
auszutauchen, der 2min auf 3m vorgibt, heißt russisches Roulette spielen.
--
LG
Leon Berger
Joachim Warner schrieb:
> sorry, war noch nicht ganz wach!
Ja, das kann jedem einmal passieren... :-)
> Gemeint war natürlich ein Multilevel-TG, der so ganz nebenbei auch mal
> für einige Minuten auf 38 m ging, Beginn und Rest eher im sinnigen
> Bereich so um die 15 - 20 m, der aber bei Tabellenbenutzung als 38 m/47
> Minuten abzulesen ist, also größte Tiefe mal Grundzeit. Beispiel sollte
> eigentlich auch nur zeigen, dass bei TG in auch größere Tiefen ein
> Computer ziemliche Vorteile hat (und komme jetzt nicht einer mit dem
> blöden Wheel - ich kenne keinen, der jemals damit getaucht ist).
Gibt es ein Wheel für Deko-TG? Ich kenne nur das von P***, das
ausschließlich für sog. Nullzeit-TG verwendet werden kann.
Mit der Deko2000 geht dieser TG jedenfalls auch nicht. Die 39m enden bei
27 Minuten. Welche Tabelle meinst Du denn?
Dann war das ungefähr so ein TG, der sich auch mit einer 12er ausgeht:
Waypoint at 38m for 11:00 (13) on Air, PPO2 1.002, END 38
Waypoint at 17m for 29:00 (44) on Air, PPO2 0.565, END 17
Norm Stop at 3m for 2:00 (47) on Air, PPO2 0.273, END 3
TOTAL DECO TIME: 2 minutes.
DIVE RUN TIME: 47 minutes.
CNS Total: 7.5%
OTU's: 17
Time to Fly: 1.5 Hours
1930.3 liters of 21.0% consumed.
1930.3 liters total open circuit gas consumed.
--
Viele Grüße
Oliver
Joachim Warner wrote:
> Senkrecht unter der inneren Kante vom Arch sollen es 98 m sein, Boden
> fällt nach außen schräg ab bis auf ca. 150 m, dann gehts senkrecht auf
>> 500 m
na ja, man muß ja nix übertreiben :-)
--
LG
Leon Berger
Matthias Frey wrote:
> Aha, bei Dir muß man also vorsichtig sein... :-))
klar, ich sehe doch schon so fies und hinterhältig aus... >:-) Aber
diesmal war es nicht _mein_ Buddy; er gehörte zu einem anderen Team und ich
bekam die ganze Chose erst mit, als die Zappelei anfing. Und wegen dem
Messer - das hatte ich erst hinterher in der Hand gehabt. Ehrlich! *g*
> Brauch ich nich - ich hab ja keine Mittaucher. Aber falls
> doch mal einer mitwill, richte ich's ihm aus.
Habe ich doch richtig vermutet - beim ersten Schlüsselwort den
Vernunftfilter ein und Ohren auf Durchzug. "Damals, in den punischen
Kriegen, brauchten wir ja noch nicht mal Atemregler...!" ;-)
> Der metallische Geschmack. Den hatte ich vergessen zu
> erwähnen.
Hab ich auch bei 90m nie gehabt. Hat nur an den Seiten der Zunge etwas
geprickelt. Kann also kein TR gewesen sein... ;-)
> Ich möchte das aber niemandem als Rat erteilen, der noch am Anfang steht.
Deshalb mein Hinweis auf "Erfahrenere".
> Der Erfahrene kann das anders
> machen, wenn er überhaupt noch TR bekommt. :-)
Jeder bekommt ihn - auch die Leute, die sich daran gewöhnt (zu) haben
(glauben). Bei mir war es seinerzeit so, daß ich auch den Tunnelblick erst
wahrgenommen habe, nachdem ich ihn aufgrund besserer Atemgase nicht mehr
hatte.
> Das verstehe ich nicht. Er wird ja heil zurückkommen - was
> hat er dann bewiesen? Ich steh aufm Schlauch...
Na ganz platt gesagt: Wenn er auf Dauer heil zurück kommt, hat er bewiesen,
daß er das Handwerk drauf hat und innerhalb seiner Grenzen taucht. Mehr kann
man von einem "guten Taucher" nicht erwarten. So lösen wir uns mal von dem
Bild, daß ein guter Taucher z.B. wenig Luft verbrauchen oder tief tauchen
können müßte und kommen zu einer gerechteren Sichtweise.
Lieben Gruß,
Mat²
Die Umgebung sicherlich ;-)
Also mir btingt es auch nichts besonderes.
Es muss anscheinend auch das Gruppenerlebnis und die Vorstellung sein,
etwas wirklich besonderes zu machen, weswegen bei
"Vereinsdruckkammerfahrten" immer im Nachhinein das Erlebnis gleichsam
verklärt wird.
Ganz lustig kann es ja mal sein.
Ich erinnere mich an Tests in der Druckkammer in Kiel, bei denen die
Kammerschwester so bedröhnt war, daß sie auf 50m erstmal die Kabel aus
den Messgeräten stöpselte, die mit unseren Sonden verbunden waren.
Direkt drauf zischte es, weil der Fahrer hochfuhr. Meine Frage an den
Arzt, was nu wär..sagte der, wir fahren hoch, und beim Hochfahren machen
wir keine Messungen. Schade eigentlich.
Hinterher meinte das Mädel, als wir frozzelten, das würden immer alle
sagen, das sie Tiefenrausch hätte.
Schade, daß die Kammer innen keinen Lichtschalter hat ;-)
Liebe Grüße
Matthias
Was sind denn Deiner Meinung nach Aufstiege generell und "Multi Level" im
Speziellen...? ;-)
Joachim Warner wrote:
> Den Arch findet man nämlich mit dieser Beschreibung nie oder die Pulle
> ist fast leer, wenn man ihn vage erkennen kann. Das Kritische am Arch
> ist auch weniger die absolute Durchgangstiefe (ab 56 m), sondern
> vielmehr zeitweilig auftretende vertikal nach unten gerichtete
> Strömungen, die einen schnell auf 100 m bringen.
Lassen denn die Apnoistenhelden da immer erst ein Entchen schwimmen?
Grüße
Matthias
> Gibt es ein Wheel für Deko-TG? Ich kenne nur das von P***, das
> ausschließlich für sog. Nullzeit-TG verwendet werden kann.
Moin Oliver,
diesen P***-Abacus kenne ich nur vom flüchtigen Hingucken.
> Mit der Deko2000 geht dieser TG jedenfalls auch nicht. Die 39m enden bei
> 27 Minuten. Welche Tabelle meinst Du denn?
Genau das sollte es ja auch heißen - so ein TG geht gar nicht mit der
Deco 2000, also Computer kaufen hieß der Rat an den OP.
> Dann war das ungefähr so ein TG, der sich auch mit einer 12er ausgeht:
>
> Waypoint at 38m for 11:00 (13) on Air, PPO2 1.002, END 38
> Waypoint at 17m for 29:00 (44) on Air, PPO2 0.565, END 17
> Norm Stop at 3m for 2:00 (47) on Air, PPO2 0.273, END 3
Das passt!
Gruß
Jo
du solltest dir auf Peter's Seite auch den Bericht zur Florette-Fahrt im
letzten Jahr durchlesen.
U.a. Matthias ist der festen Ansicht, dass z.B. das Gasmismanagement bei
einem seiner TG nicht auf eine falsche Einschaetzung der Situation auf
Grund von TR zurueckzufuehren ist. Er kann dafuer auch sinnvolle Gruende
anfuehren und wir brauchen die Diskussion nicht wieder aufzuwaermen -
Google ist dein Freund, wenn's dich dennoch interessiert. Ich denke nur,
du solltest diese Information haben, um Matthias Aussagen fuer dich
bewerten zu koennen.
Ich persoenlich hatte die Aussage, dass man auf Grund von TR nicht
tiefer als 30m tauchen sollte fuer genau so sinnlos, wie die, dass TR an
sich ungefaehrlich ist.
Gruss,
Dirk
was hat das mit der urspruenglichen Aussage "Man muss wissen was man
tut, sonst ist man irgendwann verloren, wenn man sich nur auf den TC
verlaeest" zu tun?
Gruss,
Dirk
Matthias Frey wrote:
> Was ist den da schief gelaufen?
>
> Wo stehe ich auf dem Schlauch?
Du gar nicht - der Aladdin schon. Ist nicht so ungewoehnlich, ich hab'
vor ~zwei Jahren mal ein aehnliches Profil gepostet (Inland Sea), da
waren sich sogar Vyper und Aladdin in ihrer Fehleinschaetzung der Deko
einig.
Wie gesagt: Computer sind sinnlos.
Gruss,
Dirk
Dirk Macke schrieb:
> was hat das mit der urspruenglichen Aussage "Man muss wissen was man
> tut, sonst ist man irgendwann verloren, wenn man sich nur auf den TC
> verlaeest" zu tun?
Ich habe nur Jo's Profil einmal "durchgerechnet". Ich persönlich würde
solche TG-Profile so überhaupt nicht tauchen. Ich verlasse mich generell
nicht auf den Computer, sondern versuche mittels anderer Quellen (z.B.
Deco 2000, Erfahrung) die Ergebnisse einzuschätzen. Mein Cobra dient mir
nur mehr der Aufzeichnung des TG, bzw. als Uhr, Fini und Tiefenmesser.
--
Viele Grüße
Oliver
> Ich erinnere mich an Tests in der Druckkammer in Kiel, bei denen die
> Kammerschwester so bedröhnt war ...
> Schade, daß die Kammer innen keinen Lichtschalter hat ;-)
Nana - IUPA Trockenbrevet inne Kammer - why not? Mach mal Termin mit
Kammer und Kammerschwester, ich schreibs aus und bring auch dunkelrote
Folie für die Leuchten mit.
Ist echt keine doofe Idee!
Gruß
Jo
Dirk Macke wrote:
Florette
> wir brauchen die Diskussion nicht wieder aufzuwaermen -
Du machst es leider doch. :-(
Ich wuerde mal sagen, das Thema wurde bis zum Erbrechen
diskutiert und das reicht meiner Meinung nach.
Gruss Annerose
> > Mit einem erfahrenen Guide muss man sicher wenig Sorgen haben,
> > die Dekotabellen nicht mehr verstehen zu können.
>
> Moin,
>
> das verstehe ich nun nicht! Soll der Guide für dich
> die Tabelle ablesen? Oder verstehst du nicht, wie man
> sie benutzt?
Wenn ich das richtig verstanden habe, beeinträchtigt
ein TR die Fähigkeit, zu rechnen bzw. Dekotabellen
abzulesen. Und wenn das passiert und man jemanden
dabei hat, der dazu noch in der Lage ist, wäre das
nicht schlecht.
> Ganz allgemein: Du wirst schnell drauf kommen, dass
> gerade bei TG jenseits 30 m [...] deine Dekoplanung
> sinnigerweise ein Tauchcomputer übernimmt.
Ist ein Tauchcomputer heutzutage Bestandteil einer
Leih-Ausrüstung einer Basis?
--
Gruß, Andreas
> > Abgesehen davon: Lieber zuviel Respekt als zuwenig.
>
> Zu viel ist genauso schlecht; man neigt dann im Endeffekt dazu,
> Gefahren zu überschätzen und hat schneller Angst.
Klar. Deswegen meinte ich "lieber zuviel Respekt" und nicht
"lieber zuviel Angst/Panik". Respekt soll einfach heißen,
dass besondere Vorsicht und Umsicht angesagt ist, nicht
dass man sich im Kopf eine unüberwindbare Sperre baut.
Gruß, Andreas
--
> Jetzt frag ich mal, es gibt wirklich Strömungen die quasi von oben nach
> unten gehen?
Hallo,
ja, sowas gibts! Hab das u. a. mal an Shaab Rhumi/Sudan erlebt (da wo
Cousteau damals sein Precontinent-Häuschen baute):
Ahnungslos an den Haikäfigen vorbei Richtung Dropoff getaucht (ca. auf
30 m), dann gings im Fahrstuhl abwärts, Grund laut Seekarte irgendwo bei
250 m). Auf 55 m kriegte ich das Riff zu fassen und hab mich
hochgehangelt. War richtig unnett, hatte zum Glück nur die kleine
Videokamera und nicht den 16-mm-Bolex-Trumm dabei.
Am Tag danach kam die Strömung von unten und feines Großviehzeug gleich mit!
Gruß
Jo
Andreas Randolf wrote:
> Ist ein Tauchcomputer heutzutage Bestandteil einer
> Leih-Ausrüstung einer Basis?
er kostet zusaetzlich Geld.
Kein Tauchcomputer kann Dir allerdings das Teil zwischen
Deinen Ohren ersetzen.
Ich tauche mit Compi, weiss aber ganz genau war die
Tabelle spricht. Entscheiden tut dann der Compi
zwischen meinen Ohren.
Gruss Anenrose
Andreas Randolf wrote:
> Wenn ich das richtig verstanden habe, beeinträchtigt
> ein TR die Fähigkeit, zu rechnen bzw. Dekotabellen
> abzulesen.
der TR hindert Dich nur nicht daran, sondern am rationalen denken und
handeln.
> Und wenn das passiert und man jemanden
> dabei hat, der dazu noch in der Lage ist, wäre das
> nicht schlecht.
Deswegen sollte man sich ja mit einem erfahrenen Taucher an diese Tiefen
herantasten.
> Ist ein Tauchcomputer heutzutage Bestandteil einer
> Leih-Ausrüstung einer Basis?
Hallo,
nein, aber manche Basen verleihen ihn. Da beim Leihcomputer aber immer
die Vorsättigung des gerade abgereisten Vorausleihers drauf ist, macht
es eine Menge Sinn, sich selbst einen zu kaufen (ebenso wie es Sinn
macht, mit eigenem Atemregler, dessen beste Behandlung man kennt,
anzureisen).
Und bei deinen Südsee-Plänen fällt sowas im Budget kaum noch auf :-)
Guck mal in den aktuellen Thread zu preiswerten Computern.
Gruß
Jo
Matthias Frey schrieb:
> Malediven, Australien, USA, Egypten. Da sind doch überall
> 30m angesagt - zwar nicht unbedingt per Gesetz - sondern
> halt durch die übliche Praxis.
Malediven tatsächlich per Gesetz, Ägypten sinds 40 soviel ich weiß,
oder? - aber ich dacht eigentlich auch eher an die Orgas, PADI spricht
eine Empfehlung von 30 aus, aber legt die Tieftauchgrenze für
Sporttaucher auf 40 Meter fest, ebenso CMAS m.W.
> CMAS hat das Rennen - wenn es jemals eines war - so
> himmelhaushoch gewonnen, daß noch nicht mal mehr von der 40m
> Empfehlung mehr gesprochen wird.
nicht? ich dachte? Naja, kenn ich mich nicht so gut aus, geb ich zu.
>>ich frag mich nur, wie er auf 30 Meter kommt? hmm...
> Aeehh - kein Smiley, kein Ironie-Tag - hmmm - grinst Du
> gerade oder schaust Du ernst?
schon mal auf die Uhrzeit meines Postings geschaut? ;o) Nach einem 14
Stunden Arbeitstag war mir nicht mehr nach Smilen - aber jetzt gehts
wieder ;o)
> Vielleicht weil 30m so ne Grenze für Neitrokkkkkkssssss
> sind?
klingt mir eine vernünftige Erklärung.. hmm.. *grübel*
Liebe Grüße
Leo
--
http://www.nullzeit.at - Tauchen in Österreich und dem Rest der Welt
allemal einen Blick wert ;o)
Andreas Randolf schrieb:
> 30m im grünen Bereich ist, zumal es während des Lehrgangs
> auf 29 Meter ging und ich keine Probleme feststellen konnte.
blöde Frage, welche Ausbildung hast du gehabt? Weil 29 Meter in einem
Anfängerkurs???
Liebe Grüße
leo
> http://www.koehler-film.de/images/popcorn.jpg
Schreib doch einfach "ja" oder "nein". Dann
brauchst Du kein Popcorn. Oder schreibs
in die FAQ.
--
Gruß, Andreas
> > 30m im grünen Bereich ist, zumal es während des Lehrgangs
> > auf 29 Meter ging und ich keine Probleme feststellen konnte.
>
> blöde Frage, welche Ausbildung hast du gehabt?
> Weil 29 Meter in einem Anfängerkurs???
VDTL, wenn ich das richtig im Kopf habe. Der Tauchlehrer
meinte hinterher auch, dass das wohl etwas tief gewesen
sei..
Andererseits haben wir dadurch gleich Deko-Stops gelernt.
Ich habe jetzt irgendwo gelesen, dass PADI das Nullzeittauchen
predigt; kann man dann auf PADI-Basen immer nur kurz runter
oder wird das lockerer gesehen?
Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] schrieb:
> was verstehst du unter kurz? 25 Minuten (ist auswendig geschätzt, hab
> jetzt nicht nachgesehen) ausschließlich auf 30 Meter sind doch ok - nicht?
2/8. Nullzeit sind 15'. Das ist kurz, wenn man nur Nullzeit-TG machen
darf/will.
--
Viele Grüße
Oliver
Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] wrote:
>> Vielleicht weil 30m so ne Grenze für Neitrokkkkkkssssss
>> sind?
>
>
> klingt mir eine vernünftige Erklärung.. hmm.. *grübel*
Ja? Warum? Fuer welches Nitrox ist 30m denn eine vernuenftige Grenze?
Gruss,
Dirk
Andreas Randolf schrieb:
> Ich habe jetzt irgendwo gelesen, dass PADI das Nullzeittauchen
> predigt; kann man dann auf PADI-Basen immer nur kurz runter
> oder wird das lockerer gesehen?
was verstehst du unter kurz? 25 Minuten (ist auswendig geschätzt, hab
jetzt nicht nachgesehen) ausschließlich auf 30 Meter sind doch ok - nicht?
Ist von der Basis und vom Guide UND vom Land abhängig (z.B. Malediven
und einige andere Länder haben Dekoverbot per Gesetz - auch wenn sich
einige wenige Tauchbasen nicht dran halten!).
Seit wann unterrichtet der VDTL eigentlich ohne Jackets? Dubiose
Ausbildung, muss ich schon ehrlicherweise sagen... Ohne Jackets tauchte
man bis in die 70er Jahre, aber heutzutage? *kopfschüttel*
Liebe Grüße
Leo
> was verstehst du unter kurz? 25 Minuten (ist auswendig
> geschätzt, hab jetzt nicht nachgesehen) ausschließlich
> auf 30 Meter sind doch ok - nicht?
Wenn eine Stunde gefahrlos ginge, wäre mir das lieber.
> Seit wann unterrichtet der VDTL eigentlich ohne Jackets?
Sorry, meine Erinnerung setzt aus. Ist alles schon
etwas her :-) Habe nochmal Fotos rausgekramt und
ich scheine doch eine Art Weste anzuhaben, mit so
einer Art Reißleine...
http://liegerad-fernweh.de/temp/tauchen.jpg
Gruß, Andreas
Gruss,
Dirk
Andreas Randolf wrote:
> Wenn ich das richtig verstanden habe, beeinträchtigt
> ein TR die Fähigkeit, zu rechnen bzw. Dekotabellen
> abzulesen.
Stimmt.
> Und wenn das passiert und man jemanden
> dabei hat, der dazu noch in der Lage ist, wäre das
> nicht schlecht.
Auch das stimmt, allerdings wuerde ich mich nicht darauf verlassen, dass
mein Buddy keinen TR hat, wenn ich doch schon einen habe...! Es gibt
Moeglichkeiten durch Verwendung geeigneter Gase auch bei grosser Tiefe
den TR weitestgehend auszuschliessen. Das ist IMHO ein besserer Ansatz,
als sich Moeglichkeiten zu ueberlegen, mit dem TR klarzukommen. TR muss
nicht sein.
>>Ganz allgemein: Du wirst schnell drauf kommen, dass
>>gerade bei TG jenseits 30 m [...] deine Dekoplanung
>>sinnigerweise ein Tauchcomputer übernimmt.
Es gibt und gab in dieser NG wirklich viele postings, die diese
Behauptung widerlegen. IMHO sind fuer tiefe und/oder Deko-TG so ziemlich
alle TC unzureichend. Worauf sie trotz der Moeglichkeit, solche TG zu
rechnen, auch mit zahllosen Warnhinweisen in den Anleitungen hinweisen :-)
> Ist ein Tauchcomputer heutzutage Bestandteil einer
> Leih-Ausrüstung einer Basis?
Man kann TC inzwischen bei den meisten Basen leihen, ja.
Gruss,
Dirk
"Ralph Holz" <nu...@null.invalid> schrieb
> Das war sicher ein extremer Fall, aber von schlechter Vorbereitung konnte
> bei diesen Tauchern nicht die Rede sein.
Wenn ich mich recht erinnere, verzichteten die beiden darauf, Trimix
einzusetzen, weil sie zu wenig Geld dafür hatten. Also alles in allem doch
eine schlechte Vorbereitung. Man bedenke: Die beiden wussten ja, dass im und
am Wrack Arbeit auf sie zukommt.
Gruss und Gut Luft
Samuel
--
So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom und treiben doch stetig
zurück, dem Vergangenen zu.
(F. Scott Fitzgerald - The Great Gatsby)
>Wenn ich das richtig verstanden habe, beeinträchtigt
>ein TR die Fähigkeit, zu rechnen bzw. Dekotabellen
>abzulesen. Und wenn das passiert und man jemanden
>dabei hat, der dazu noch in der Lage ist, wäre das
>nicht schlecht.
LOL!
Ich lache nicht *über* Dich - ich lache *mit* Dir. Denn
lachen wirst Du, wenn Du verstanden hast, was Du da gerade
geschrieben hast :-))
Also - noch mal ganz von Vorne...
Ein TG gliedert sich grob in 3 Phasen:
- Vorbereitung
- Tauchen
- Dekompression
Die erste Phase - die Vorbereitung - ist die Wichtigste.
Nach dieser Phase, weiß man:
- was man tun will,
- was man tun kann,
- was man braucht,
- was man hat :-)
Wenn wir jetzt als Buddyteam, Du und ich, einen TG auf
40-50m angehen, haben wir beide dafür gesorgt, daß:
- wir fit sind (tauchfit - das schließt Geist und Körper
ein)
- wir uns über Meeresströmungen, Tiefen,
Unterwasserverhältnisse etc. informiert haben,
- wir eine redundante und gut gewartete Ausrüstung dabei
haben
- wir gerade soviel Blei mithaben, wie wir unbedingt
brauchen, um mit leerer Flasche in 3m schweben zu können
- wir verabredet haben, daß wir nicht (und zwar beide) nicht
tiefer gehen als beispielsweise 50m und dort auch nicht
länger bleiben als beispielsweise 15 min (incl. Abstieg =
Grundzeit)
- wir wissen, daß wir bei diesem Tauchprofil etwa 15min
Gesamtdeko haben (6m, 3m)
Nach noch ein paar Tätigkeiten sind wir dann soweit, und wir
tauchen ab. Wir machen das aber nur, weil wir beide unsere
Grundfertigkeiten anstandslos beherrschen. Wir sind ruhig,
bestens gelaunt und können tarieren - und zwar in jeder
beliebigen Tiefe, auch bei Welle oder Strömung!
So - jetzt lassen wir uns hinuntersinken - oder fallen.
Vielleicht treten wir auch nach, damit wir schneller drunten
sind.
Wahrscheinlich wird das ein ganz normaler TG. Aber jetzt
nehmen wir mal an, Du hast die Nacht zuvor gesoffen und
mehrere Nächte wenig Schlaf gehabt. Ich merk das nicht, weil
ich aug ge.... - nein, weil Du jung bist und vor Energie zu
strotzen scheinst :-)
Kurz: Gerade tauchen auf 45 m die ersten Gorgonien an der
Steilwand auf, wahrend Du in das Blau hinab schaust, dich
von der tiefblauen Weite der Tiefe faszinieren läßt und
poetische Gedanken in Dir aufkeimen. Irgendwie wird Dir
garnicht bewußt, daß ich, obwohl älter und nicht mehr so gut
aussehend, einfach schneller unten war. Ich bin ja auch
schwerer :-)
In Deinem Bemühen nachzukommen hast Du geflosselt, hast Dich
angestrengt - ohne daß Du Dir dessen bewußt wurdest.
Plötzlich kommen Dir Deine poetischen Gedanken sonderbar vor
- Du denkst, was ist, wenn ich jetzt weiter absacke - und
dann kommt zum Tragen daß Deine Grundfertigkeiten doch nicht
so gut sind, wie Du immer dachtest. Komisch, das mit der
Tarierung, auf einmal. Du bist zu schwer - und Du kriegst
irgendwie die Tarierung nicht mehr geregelt. Du stehst kurz
vor der Panik - obwohl Du dachtest, Du seiest cool.
EGAL: Einfach hochschwimmen, ein Ziel anpeilen,
hochschwimmen. Aber nicht mehr als etwa 10m. Was brauchst Du
in dem Moment einen Compi, eine Tabelle, eine Uhr? Du
könntest doch nix damit anfangen. 10m höherschwimmen -
ausruhen - zur Ruhe kommen. Die TR-Effekte sind weg.
Daß sie aufgekommen sind, daran bist du wahrscheinlich
selbst schuld, denn Du hast vergessen, Dich richtig darauf
vorzubereiten. Du hast Dich auch in Deinem Können
überschätzt.
Und nochwas: Die wichtigsten Dekozeiten hat man im Kopp!
>Ist ein Tauchcomputer heutzutage Bestandteil einer
>Leih-Ausrüstung einer Basis?
Denke mal ganz kurz darüber nach *wo* Du gerade taucherich
stehst und was Du vorhast :-))
Ja, TCs können in manchen Basen ausgeliehen werden.
Liebe Grüße
Matthias
Oliver Vecernik schrieb:
> 2/8. Nullzeit sind 15'. Das ist kurz, wenn man nur Nullzeit-TG machen
> darf/will.
laut RDP sind 20 Minuten auf 30 Meter, habs grad nachgeschlagen.
Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] wrote:
> was verstehst du unter kurz? 25 Minuten (ist auswendig geschätzt, hab
> jetzt nicht nachgesehen) ausschließlich auf 30 Meter sind doch ok - nicht?
Geht auf einer PADI-Basis nicht, da Deko-TG (egal ob mit TC oder Tabelle).
Gruss,
Dirk
Andreas Randolf wrote:
> Sorry, meine Erinnerung setzt aus. Ist alles schon
> etwas her :-) Habe nochmal Fotos rausgekramt und
> ich scheine doch eine Art Weste anzuhaben, mit so
> einer Art Reißleine...
>
> http://liegerad-fernweh.de/temp/tauchen.jpg
Das ist so 'ne Art Jacket mit so 'ner Art Schnellablass... ;-)
Andreas, sei nicht boes', aber TR ist IMHO im Moment das letzte,
worueber du dir Gedanken machen musst. Du solltest erst mal (wieder)
tauchen lernen - anscheinend ist da im Lauf der Zeit einiges in
Vergessenheit geraten.
Gruss,
Dirk
> > Wenn eine Stunde gefahrlos ginge, wäre mir das lieber.
>
> Du solltest Dir das einmal in Ruhe mit einem Dekoprogramm
> durchrechnen und vielleicht doch "kleiner" anfangen.
Mir ist schon klar, dass eine Stunde bei 30m kaum
realistisch ist. Aber schön wäre es dennoch.
Andreas Randolf schrieb:
>> was verstehst du unter kurz? 25 Minuten (ist auswendig
>> geschätzt, hab jetzt nicht nachgesehen) ausschließlich
>> auf 30 Meter sind doch ok - nicht?
>
> Wenn eine Stunde gefahrlos ginge, wäre mir das lieber.
Du solltest Dir das einmal in Ruhe mit einem Dekoprogramm durchrechnen
und vielleicht doch "kleiner" anfangen. Bei so einem TG hast Du fast
eine Stunde Deko (zusätzlich zur Grundzeit). Was für ein AMV hast Du?
Schon bei 13l/min benötigst Du dafür mind. eine Doppel-12. Dabei hast Du
aber kaum Reserven.
--
Viele Grüße
Oliver
Dirk Macke schrieb:
> Geht auf einer PADI-Basis nicht, da Deko-TG (egal ob mit TC oder Tabelle).
habs eh schon korrigiert, hatte mich um 5 Minuten verschätzt ;o)