nochmal sorry für dieses unnütze Posting gerade eben, aber ich schaffte es
ewig nicht, meinen Newsreader richtig zu konfigurieren. Jetzt klappt es
komischerweise. SOll nicht wieder vorkommen! Versprochen!
Jetzt zu meinem Problem: Ich habe mir einen Trocki (Trilaminat; ca. 12,5 kg
Blei) geleistet und habe (noch) ziemliche Probleme damit. Ich war letztens
zum erstem mal in einem See damit tauchen und habe immer das Problem, die
Luft nicht vollständig rauszukriegen. Mit dem Ergebnis, daß ich aus 2 - 3m
immer wieder mal hochpoppe. Das war bei diesem Tauchgang nicht wirklich ein
Problem, da mit ABsicht nur sehr flach getaucht wurde, aber das muß sich
ändern!
Ich war zum Üben vorher mal im Hallenbad damit tauchen. Da hat es wunderbar
geklappt. Ich denke, das liegt an den dicken Unterziehern (im Schwimmbad
hatte ich nur was ganz dünnes und ein T-Shirt drunter). Habt Ihr einige
Tricks und Tips für mich parat? Ich wollte eigentlich nicht mit Fußblei
anfangen
Danke!
Gruß
Stefan
Stefan Moser schrieb:
> Jetzt zu meinem Problem: Ich habe mir einen Trocki (Trilaminat; ca. 12,5 kg
> Blei) geleistet und habe (noch) ziemliche Probleme damit. Ich war letztens
> zum erstem mal in einem See damit tauchen und habe immer das Problem, die
> Luft nicht vollständig rauszukriegen. Mit dem Ergebnis, daß ich aus 2 - 3m
> immer wieder mal hochpoppe. Das war bei diesem Tauchgang nicht wirklich ein
> Problem, da mit ABsicht nur sehr flach getaucht wurde, aber das muß sich
> ändern!
Hast Du genuegend Blei dabei?
Ich nehme an, dass Du Luft in den Fuessen hast oder?
Eine Moeglichkeit ist Flasche tiefer einspannen bzw. mit einer langen 12
er
zu tauchen.
Wichtig ist halt immer wieder mit dem Trocki tauchen gehen. Im Laufe der
Zeit
und Erfahrung geht einiges viele viel besser... :-)
> Ich wollte eigentlich nicht mit Fußblei anfangen
so schlimm finde ich es nicht, das als Anfangshilfsmittel zu benutzen.
Und wenn Du´s wieder los werden willst (wie ich), wirst Du es im Laufe
der Erfahrung auch wieder :-)
Gruss Annerose
--
FAQ der Newsgroup de.rec.sport.tauchen unter
http://www.oschn.de/drst/
> Könnte am Unterzieher liegen, wenn dieser nämlich die Luft einschließt
> oder das Auslassventil abdichtet.
Naja, der Unterzieher hat so ein "Auslassgitter" in der Nähe der
Auslassventils unterhalb der Schulter. Aber das mit dem abdichten kann ich
trotzdem nochmal untersuchen.
> Warum nicht? Nenn doch mal einen plausiblen Grund dafür, warum jemand,
> der ein Problem damit hat die Beine unten zu behalten, *kein* Fußblei
> benutzen sollte.
Ich wollte das auch nicht pauschalisieren. Ich habe die Meinung der NG in
anderen Threads so aufgefasst, daß es in den meisten Fällen auch ohne geht.
Deshalb wollte ich es zuerst ohne versuchen. Nach ein paar Versuchen habe
ich ja dann immer noch die Möglichkeit mit Fußblei zu tauchen. Ich habe auch
nicht so sehr ein Problem die Beine unten zu halten. Es gab auch den Fall,
daß ich aufrecht im Wasser stand und hochgepoppt bin. Dabei das
Auslassventil gedrückt wie ein wilder, aber es ging einfach keine Luft raus
:-(
Gruß
Stefan
Vorher (an Land) odentlich in die Hocke und die Luft aus dem Anzug
drücken.
Wenn Du dann im Wasser stehst dann wird die Luft schon durch den
Wasserdruck nach oben gedrückt.
So haste die Beine schon mal leer. Je mehr Du den Körper ins Wasser
absenkst desto mehr Luft kriegste raus.
Kann zwar etwas dauern am Anfang, aber das wird noch.
Ich vergess das öfter mal, aber mit der Zeit kriegste auch mit wie Du
das im Wasser machst wo Du nicht mehr stehen kannst.
Liebe Grüße aus Berlin
Kerstin
--
Meine Seiten im Netz:
http://www.tauchtraeume.de
"Stefan Moser" <Stefan...@de.bosch.com> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns93299901547D4St...@si27921.si.de.bosch.com...
> Es gab auch den Fall,
> daß ich aufrecht im Wasser stand und hochgepoppt bin. Dabei das
> Auslassventil gedrückt wie ein wilder, aber es ging einfach keine Luft
raus
Ich hatte das selbe Problem.Gelöst habe ich es zweigleisig.Zum 1. habe ich
in Höhe des Auslaßventils großflächig mit einen Lötkolben Löcher in den
Außenstoff gebrannt.Da du aber schon ein "Auslaßgitter" im Trocki hast
brauchst du es wahrscheinlich nicht zu machen.
Der 2. Punkt war, das ich auf Schulterhöhe links und rechts mit einen
Locheisen zwei Löcher in den Unterzieher geschlagen habe und 2 Preßösen
eingesetzt habe.Seitdem habe ich keine Probleme mehr die Luft rauszukriegen.
--
MfG Herschi
> Ich war zum Üben vorher mal im Hallenbad damit tauchen. Da hat es
wunderbar
> geklappt. Ich denke, das liegt an den dicken Unterziehern (im Schwimmbad
> hatte ich nur was ganz dünnes und ein T-Shirt drunter). Habt Ihr einige
> Tricks und Tips für mich parat?
Ueben, ueben, ueben... Was dir passiert ist, ist voellig normal, in 10-20TG
lachst du 'drueber :-)
Ansonsten so ein paar Ideen:
- Beine angewinkelt halten (Frogkick), reduziert die Luft in den Fuessen
- am Anfang ruhig mal zwischendurch senkrecht stellen, um die Luft aus den
Fuessen 'rauszukriegen
- moeglichst wenig Luft in den Trocki, tariere ueber das Jacket; lieber noch
'nen Pulli 'drunter, als 'ne Luftblase
- beim Austauchen fruehzeitig (!) zusehen, dass du den Anzug leer kriegst
und nur noch mit dem Jacket tarierst
- gar nicht erst an Kruecken wie Fussblei gewoehnen
- wenn's gar nicht ohne geht, Jetfins kaufen :-))
Gruss,
Dirk
>- gar nicht erst an Kruecken wie Fussblei gewoehnen
Was ist denn das Problem damit? Ich bekenne, auch nach 3 Jahren
Trocki-Tauchen noch immer Fußblei zu tragen ... eine gewisse Menge
Blei benötige ich sowieso (9 kg bei mir), und ich bin ganz dankbar,
dass ich nicht alles um die Hüften schnallen muss.
Torsten Villnow
nimm einfach am anfang noch zwei kilo mehr mit. je nach unterzieher
wirst du die eventuell eh brauchen. meine freundin(54) braucht mit ihrem
trilaminat und dicken unterzieher und funktionswaesche schon die 12kg um
ueberhaupt runterzukommen. wenn du nach ein paar TG mehr gefuehl fuer
hast kannst ja langsam blei reduzieren.
ciao marco
--
-==================- ,
-= marco rupp =- . ~ ~ .
-= ma...@rupp.org =- .'@ )) .. '..~
-= www.ruma.info =- > - ~`` '~\{
-==================- \
> nimm einfach am anfang noch zwei kilo mehr mit. je nach unterzieher
> wirst du die eventuell eh brauchen. meine freundin(54)
54kg sollte das heissen
marco
jacket als notausrüstung betrachten und von anfang an darauf achten das
keine luft drinn ist dann brauchts du dich nur aufs tarieren über den anzug
kümmern. das ventil auf die stellung bringen das die luft am leichtesten
raus geht. dann brauchst du auch nicht mehr den auslasknopf zu suchen
sondern dich nur noch etwas so drehen, das das ventil nach oben zeigt (bei
einer 360 grad seiten rolle bleibt dann leider etwas luft auf der strecke).
im bereich von -5 bis 0m den aufstieg deutlich langsamer angehen und unter
umständen leicht negativ tarieren.
ich habe ohne fussblei bei langen tauchgängen leicht eine krampf im bein
bekommen. seite ich es benutze ist das vorbei.
MfG Joachim Bartels
Moin,
wie sitzt denn dein Reißverschluß, Stefan ? Lass mal andere gucken, ob
sich nich an einer Kante des RV Luft staut. Ist beliebt bei schlecht
sitzenden/geschnittenen Anzugen mit DiagonalRV. Da muss man de Luft
wegmassieren.
Gruß
Matthias
> Ueben, ueben, ueben... Was dir passiert ist, ist voellig normal, in
10-20TG
> lachst du 'drueber :-)
Unterschreibe ich - am Anfang denkt man, daß die Luft aus dem Trocki genauso
schnell entweicht wenn man das Auslassventil betätigt wie aus einem Jacket.
Stimmt nicht - man muss "vorsichtiger tarieren", insbesondere beim Aufstieg.
> Ansonsten so ein paar Ideen:
>
> - Beine angewinkelt halten (Frogkick), reduziert die Luft in den Fuessen
unterschreibe ich so halb, meine Frau ist eine geborene Trockentaucherin
anscheinen, sie sagt immer "halt doch mal deine Beine gerade, das taucht
sich so viel bequemer".
> - am Anfang ruhig mal zwischendurch senkrecht stellen, um die Luft aus den
> Fuessen 'rauszukriegen
Jepp.
> - moeglichst wenig Luft in den Trocki, tariere ueber das Jacket; lieber
noch
> 'nen Pulli 'drunter, als 'ne Luftblase
Jein - ich tariere 1/4 über Trocki, 3/4 über Jacket - wenns mir zu kalt
wird, dann verschiebt sich das Verhältnis. Wenn du merkst, daß es dir kalt
ist, dann hat sich die "Trockiaufregung" schon gelegt und du wirst besser
zurecht kommen.
> - beim Austauchen fruehzeitig (!) zusehen, dass du den Anzug leer kriegst
> und nur noch mit dem Jacket tarierst
unterschreib
> - gar nicht erst an Kruecken wie Fussblei gewoehnen
> - wenn's gar nicht ohne geht, Jetfins kaufen :-))
Fussblei hat nur einen Nachteil: Es wird rumgemeckert - ansonsten konnte ich
den diversen Postings dazu nichts anderes entnehmen.
Und letztlich: Tauch den Anzug nochmals im Schwimmbad Probe, ob das Ventil
wirklich funzt. Mach heftig Gewichte an dich ran und drück auf das
Einlassventil - lass nachschauen ob es aus dem Auslassventil auch heftig
blubbert.
Bei meinem allerersten Trocki hatte ich genau das gleiche Problem wie du -
es hat sich dann herausgestellt, daß das Auslassventil defekt war :-((((
Schöne Grüsse
Michael
> > wirst du die eventuell eh brauchen. meine freundin(54)
>
> 54kg sollte das heissen
Und ich dachte schon Du hast ne Neue (bzw. Alte ;-)
TKNW _Jens_
> Jetzt zu meinem Problem: Ich habe mir einen Trocki (Trilaminat; ca. 12,5 kg
> Blei) geleistet und habe (noch) ziemliche Probleme damit. Ich war letztens
> zum erstem mal in einem See damit tauchen und habe immer das Problem, die
> Luft nicht vollständig rauszukriegen.
Sorry lieber Stefan,
könnte es sein, daß du dich "verkauft" hast?
Warum kaufst du eine oversized "Mülltüte", in der du ohne massenhaft Luft
enthaltendes sauteures Thinsulate-Unterzeug frierst wie Hulle und wo fast immer
reichlich Restluft drinbleibt? Vor allem in den Beinen, wenn du den
Jacket-Kummerbund und den Bleigurt festziehst?
Ein ordentlicher Neoprentrocki (NG-Insider wissen, daß ich damit u.a. den GNT
meine!) taucht sich fast wie ein Halbtrocki und ist wärmer.
Deine Probleme mit dem Trilaminat sind typisch - du brauchst viel Übung und
reichlich Blei.
Gruß
Joachim
ich denke mal, daß es inzwischen mindestens 80% der zivilisierten Welt
wissen, daß die GNT Anzüge von Uli Schreiber die ALLERBESTEN WO DAS
GEBEN TUT sind!!!
Er hat es ja in der Vergangenheit auch oft genug kundgetan...
Angehörige der Zielgruppe wissen AUCH, daß du einen hast und wohl
zufrieden damit bist, weil AUCH oft genug kundgetan.
Könnte es denn aber auch sein, daß es für den Einsatz dieser
genialsten Erfindung seit Luft in Dosen einfach auch Grenzen gibt???
Der GNT mag toll sein, für lange Tauchgänge in "relativ" flachem
Wasser (kommt ja, wie ständig zitiert, aus der Berufstaucherei) ist
bequem anzuziehen, warm, schnell trocken und was weiß ich noch
alles...Dieses Einsatzspektrum kann man sicherlich auch ausdehen (in
Richtung Tiefe) aber irgendwann ist einfach mal gut und da wirkt sich
das variable Auftriebsverhalten ganz einfach negativ aus um nicht zu
sagen könnte auch gefährlich werden......Da gibt es ganz einfach
geeignetere Anzüge...
Wäre einfach nur schön, wenn ihr beiden das mal einsehen würdet...
Viel Spaß noch beim tauchen und mit deinem GNT ;-) ;-)
Oliver
Eine Frage möchte ich mal in den Raum stellen:
Wenn jemand auf Tiefe, mit einem Neoprentrocki Probleme bekommt, sollte
er dann nicht vielleicht eher das Tieftauchen lassen
bzw. vernünftig erlernen?
Und frag 3 Leute was Tiefe ist und Du hast 4 verschiedene Antworten :-)
> nochmal sorry für dieses unnütze Posting gerade eben, aber ich schaffte es
> ewig nicht, meinen Newsreader richtig zu konfigurieren. Jetzt klappt es
> komischerweise. SOll nicht wieder vorkommen! Versprochen!
Hallo Stefan,
man muß nicht jeden ernst nehmen, der, wenn man in der von Dir beschriebenen Situation so ein Test-Posting schreibt, mit einer IMHO
albernen Bemerkung daherkommt.
Von mir aus brauchst Du Dich nicht entschuldigen.
Es ist was anderes, wenn man de.test vegeblich ausprobiert hat und ansonsten ordentlich postet.
Also, nix bei denken und viel Spaß noch hier.
Gruß,
Leif
Kerstin Boewer schrieb:
> Eine Frage möchte ich mal in den Raum stellen:
> Wenn jemand auf Tiefe, mit einem Neoprentrocki Probleme bekommt, sollte
> er dann nicht vielleicht eher das Tieftauchen lassen
mit einem solchen Anzug sollte man das Tieftauchen wirklich sein
lassen oder sich eben der Tatsache bewusst sein, dass man _keinen_
Konstantvolumenanzug taucht: Das Jacket-/Wingvolumen sollte großzügige
Reserven aufweisen, die Bebleiung sollte exakt stimmen, über ein
Nachlassen der Isolationswirkung darf man sich ebenfalls nicht
wundern...
> bzw. vernünftig erlernen?
Zum Erlernen des "Tieftauchens" gehört IMHO auch das Akzeptieren
physikalischer Gesetzmäßigkeiten.
> Und frag 3 Leute was Tiefe ist und Du hast 4 verschiedene Antworten :-)
Schon ab ca. 3 bar lässt sich bei Anzügen aus dickem unkomprimiertem
Neopren ein deutlicher Auftriebsverlust feststellen - und das ist nun
wirklich nicht "tief"(-;
Gruß
Stefan
Klar. bei 5bar ist dann aber erstmal Ende der Fahnenstange. Man kann den
Neo ja auch selbst "crashen".
Gruß
Matthias
> mit einem solchen Anzug sollte man das Tieftauchen wirklich sein
> lassen oder sich eben der Tatsache bewusst sein, dass man _keinen_
> Konstantvolumenanzug taucht:
Warum? Ich gehe z. B. nie unter Wasser in der Annahme, dass mein Anzug
konstantes Voumen habe und tauche mit einem HT-Neopren bis 80 m WT und mit
einem Crushed-Neopren in ähnliche Bereiche.
Warum sollte ein Tauchanzug denn überhaupt konstantes Volumen aufweisen? Zur
Kompensation des Auftriebsverlustes bei Materialkomprimierung durch erhöhten
Wasserdruck gibt es Auftriebshilfen. Ich halte die Forderung nach
Konstantvolumen daher für einerseits unbegründet und andererseits schwer
realisierbar.
vg
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Nenne sechs Gründe, weshalb du in Erwägung ziehen solltest, deine
Ausbildung im Tauchen bis zum PADI OWSI fortzusetzen.
6. Für PADI Tauchlehrer besteht eine höhere Nachfrage als nach
Tauchlehrern aller anderen Tauchausbildungsorganisationen zusammen.
Quelle: PADI-Divemaster Manual, Seite A-34
>> bzw. vernünftig erlernen?
> Zum Erlernen des "Tieftauchens" gehört IMHO auch das Akzeptieren
> physikalischer Gesetzmäßigkeiten.
Nee das lernt man schon im Anfängerkurs. Man sollte nur das Nachdenken
nicht vergessen.
Und wer wegen der Tatsache dass sein Anzug ein Neoprener ist, da unten
Probleme hat der hat weiß Gott nichts im Wasser zu suchen!
> Schon ab ca. 3 bar lässt sich bei Anzügen aus dickem unkomprimiertem
> Neopren ein deutlicher Auftriebsverlust feststellen - und das ist nun
> wirklich nicht "tief"(-;
>
Ja und? Was ist so schlimm dran?
> Gruß
>
> Stefan
Kerstin Boewer schrieb:
> Wer Tieftauchen möchte sollte sich gewisser Grundsätzlichkeiten auch
> bewusst sein. Aber eigentlich lernt man dass im Anfängerkurs.
> Auch wie die Ausrüstung für welchen Zweck beschaffen sein sollte!
da seh ich noch keinen Widerspruch?
> Nee das lernt man schon im Anfängerkurs. Man sollte nur das Nachdenken
> nicht vergessen.
Den Zusammenhang zwischen Auftriebsverhalten des Anzugs, Bleimenge und
benötigter Jacketgröße _sollte_ wirklich bekannt sein. Leider tauchen
trotzdem viele überbleit und/oder mit zu kleinen Jackets, auch nach
vielen TG...
> Und wer wegen der Tatsache dass sein Anzug ein Neoprener ist, da unten
> Probleme hat der hat weiß Gott nichts im Wasser zu suchen!
Das kommt auf die Definition von "Problem" an(-;
Um es mal anders auszudrücken:
Sollte man lernen Probleme zu vermeiden oder zu beherrschen?
> > Schon ab ca. 3 bar lässt sich bei Anzügen aus dickem unkomprimiertem
> > Neopren ein deutlicher Auftriebsverlust feststellen - und das ist nun
> > wirklich nicht "tief"(-;
> Ja und? Was ist so schlimm dran?
Von "schlimm" hatte ich nichts geschrieben sondern lediglich dazu
geraten, die Rahmenbedingungen (Jacketgröße, Bleimenge) bei der
Verwendung solcher Anzüge zu beachten. Bei dicken Neoprenern ist man
sytembedingt schneller an der Grenze als bei Crash-Neos oder
Trilaminat.
Schlimm ist höchstens die Ignoranz dieser Zusammenhänge mit daraus
resultierenden "interessanten" TG, z.B. an Steilwänden...
Viele Grüße
Stefan
Peter Rachow schrieb:
> > mit einem solchen Anzug sollte man das Tieftauchen wirklich sein
> > lassen oder sich eben der Tatsache bewusst sein, dass man _keinen_
> > Konstantvolumenanzug taucht:
> Warum? Ich gehe z. B. nie unter Wasser in der Annahme, dass mein Anzug
> konstantes Voumen habe und tauche mit einem HT-Neopren bis 80 m WT
ein dicker Neopren-Trocki (z.B. 7mm unkomprimiertes Material) zeigt
schon in mittleren Tiefen einen deutlich merklichen Auftriebsverlust
der mit Jacket/Wing kompensiert werden muss (Eine Kompensation mit dem
Anzug bringt "Michelin-Feeling"). Unterschiede zum HT sehe ich wegen
des Auftriebs des Gesamtsystems (Luft im Anzug/Unterzieher und im
Neopren). Hier ist eine Bleimenge nötig, die idR deutlich über der für
einen HT-Anzuges liegt und so manches Jacket/Wing an seine Grenzen
bringt, wenn der Trocki in der Tiefe komprimiert wird.
> und mit einem Crushed-Neopren in ähnliche Bereiche.
Den gleichen Anzug (FE300) benutze ich auch. Das Material ist gerade
mal 4mm dünnes stark komprimiertes Material und zeigt nach mehreren TG
in die von dir genannten Bereiche keinen nennenswerten
Auftriebsverlust in der Tiefe (mehr). Andere Erfahrungen habe ich mit
einem Beaver aus 5,5mm (angeblich komprimiertem) Neopren gemacht.
> Warum sollte ein Tauchanzug denn überhaupt konstantes Volumen aufweisen? Zur
> Kompensation des Auftriebsverlustes bei Materialkomprimierung durch erhöhten
> Wasserdruck gibt es Auftriebshilfen.
...und diese Auftriebshilfen stoßen bei der Verwendung von bestimmten
Anzugtypen zu TG in größere Tiefen eben u.U. an ihre Grenzen,
systembedingt schneller als bei der Verwendung anderer Anzüge. Mehr
hatte ich in meinem ersten Posting eigentlich nicht geschrieben:
> mit einem solchen Anzug ... sein lassen oder ...
> Das Jacket-/Wingvolumen sollte großzügige Reserven aufweisen,
> die Bebleiung sollte exakt stimmen, ...
Viele Grüße
Stefan
Matthias Voss schrieb:
> > Schon ab ca. 3 bar lässt sich bei Anzügen aus dickem unkomprimiertem
> > Neopren ein deutlicher Auftriebsverlust feststellen - und das ist nun
> > wirklich nicht "tief"(-;
> Klar. bei 5bar ist dann aber erstmal Ende der Fahnenstange. Man kann den
> Neo ja auch selbst "crashen".
der Auftriebsverlust dicker Neos verlangt deutliches Nachtarieren beim
Abtauchen. Die nachtarierte Gasmenge muss bei jedem Tiefenwechsel
zusätzlich gehändelt werden, auch wenn der Anzug seine maximale
"Komprimierungs-Grenze" überschritten hat. Nicht unmöglich, aber IMO
vermeidbar.
BTW: Mein 4mm Neoprener zeigt nach mehreren "Crash-Dives" in Tiefen
bis 80m keinen deutlichen Auftriebsverlust (mehr).
Viele Grüße
Stefan
Stefan Franz schrieb:
> Bei dicken Neoprenern ist man sytembedingt schneller an der
> Grenze als bei Crash-Neos oder Trilaminat.
> Schlimm ist höchstens die Ignoranz dieser Zusammenhänge mit daraus
> resultierenden "interessanten" TG, z.B. an Steilwänden...
also irgendwie sehe ich Dein Problem nicht ;-))
klar, Neo verliert Auftrieb in der Tiefe, ggf. auch
deutlich, nur wo ist das Problem ?
Auch ein Tri verliert Auftrieb, genauso deutlich, ich
_muss_ in beiden Faellen durch Nachtarieren ausgleichen.
Also, egal ob ich jetzt Neo+Luft komprimierung oder
nur Luftkomprimierung, ich muss nachtarieren.
Ok, im Tri bleibt das Volumen im Anzug konstant,
im Neo kommt _etwas_ dazu.
Wieviel wird den da tatsaechlich verloren bzw kommt hinzu ?
Mal kurz ueberschlagen:
Mein 7mm HT mit Eisweste, da brauch ich ca 6kg
um beim Schnorcheln unterzugehen. Rein vom
Neovolumen duerfte das ganz gut auf einen 7mm
Neotroki zu uebertragen sein.
Meinen 5mm Crush hab ich vieleicht 10mal ohne
Unterzeug getaucht, ich schaetzt mal da duerften
4kg locker reichen (in der Theorie) In Praxis wirds
unter 6kg an bestimmten Stellen ziemlich schmerzhaft
;-)))
Bei 50m duerfte der 7er noch ca 3mm haben, also sind
rund 4kg weg, ich muss also 4 Liter zugeben.
Mal vorausgesetzt ich tauch korrekt tariert ;-))
muss ich auf 50m in mein bis dato leeres Jacket
4l zugeben. Hmpf, passt gerade so ;-))
Bzw. ich musste zu den geschaetzten (bei mir)
10-15l im Anzug nochmal 4 zugeben. Ok, ich werd
etwas runder, aber bei einem moeglichen Volumen
von 40-60l haelt sich das auch noch in Grenzen.
Jetzt noch umgerechnet auf meinen 5mm Crush bleiben
da noch 2l uebrig, also irgendwo knapp oberhalb des
Messwertrauschens ;-))))
Klar, 9mm, hauteng, 18kg Blei, 12l Reisejacket,
D10 und dann auf 80m ... da wirds lustig ...
Allerdings duerfte so einem Taucher auch mit
Tri nicht mehr zu helfen sein :-((
Gruss Guenter
Annerose und Guenter Mildenberger schrieb:
> > Bei dicken Neoprenern ist man sytembedingt schneller an der
> > Grenze als bei Crash-Neos oder Trilaminat.
> > Schlimm ist höchstens die Ignoranz dieser Zusammenhänge mit daraus
> > resultierenden "interessanten" TG, z.B. an Steilwänden...
> also irgendwie sehe ich Dein Problem nicht ;-))
isch 'abe kein Problem(-:
Meine Erfahrungen mit überbleiten Mittauchern im Neo-Trocki haben mich
lediglich veranlasst einen derartigen Hinweis zu geben...
> Bei 50m duerfte der 7er noch ca 3mm haben, also sind
> rund 4kg weg, ich muss also 4 Liter zugeben.
und genau diese 4 Liter könnten bei einem knapp bemessenen Jacket, das
durch das Gesamtsystem Trockentaucher an seiner
Leistungs-(Auftriebs)-Grenze langschrabbt den Ausschlag geben. Mehr
wollte ich eigentlich gar nicht mitteilen(-;
Gruß
Stefan
Aber warum lese ich da ein Fragezeichen?
>
>> Nee das lernt man schon im Anfängerkurs. Man sollte nur das
>> Nachdenken nicht vergessen.
>
> Den Zusammenhang zwischen Auftriebsverhalten des Anzugs, Bleimenge
und
> benötigter Jacketgröße _sollte_ wirklich bekannt sein. Leider tauchen
> trotzdem viele überbleit und/oder mit zu kleinen Jackets, auch nach
> vielen TG...
Ich sags mal so, hier in der NG und auch anderswo werden eine Menge
hilfreicher Tips preisgegeben. Tieftauchgänge werden nunmal mit
entsprechender Ausrüstung gemacht! Und dazu gehört auch ein
angemessenes Auftriebsmittel. Ich finde es ja löblich wie Du Dich um
die anderen bemühst, aber Du wirst leider immer wieder auf
Unverständnis treffen! Da es ne Menge Leute gibt die zur
Selbstüberschätzung neigen!
>> Und wer wegen der Tatsache dass sein Anzug ein Neoprener ist, da
>> unten Probleme hat der hat weiß Gott nichts im Wasser zu suchen!
>
> Das kommt auf die Definition von "Problem" an(-;
> Um es mal anders auszudrücken:
> Sollte man lernen Probleme zu vermeiden oder zu beherrschen?
Richtig, Problem ist nicht gleich Problem! Aber hier ging ich von
falsch konfigurierter Ausrüstung, wobei ich generell falsches Equipment
mit einbeziehe, aus oder einfach Unkenntnis. Natürlich sollte man
lernen wie man Probleme im Vorfeld vermeiden kann und wenn sie doch
auftreten zu bewältigen! Aber das geschiet nicht im Tieftauchbereich
wenn die Ausrüstung und das "geistige Verständnis" dafür fehlt!
Also deine Fragezeichen machen mich ganz kirre...?
Probleme können immer mal auftreten obwohl es gewisse Tauchgänge sind
bei denen man damit verloren hätte! Willst Du etwa darauf hinaus?
>
>>> Schon ab ca. 3 bar lässt sich bei Anzügen aus dickem
unkomprimiertem
>>> Neopren ein deutlicher Auftriebsverlust feststellen - und das ist
>>> nun wirklich nicht "tief"(-;
>> Ja und? Was ist so schlimm dran?
>
> Von "schlimm" hatte ich nichts geschrieben sondern lediglich dazu
> geraten, die Rahmenbedingungen (Jacketgröße, Bleimenge) bei der
> Verwendung solcher Anzüge zu beachten. Bei dicken Neoprenern ist man
> sytembedingt schneller an der Grenze als bei Crash-Neos oder
> Trilaminat.
> Schlimm ist höchstens die Ignoranz dieser Zusammenhänge mit daraus
> resultierenden "interessanten" TG, z.B. an Steilwänden...
>
Wir werden hier niemanden bekehren können. Das einzige was wir machen
ist vielleicht eine Art Hilfestellung zu bieten.
Ab und zu auch Denkanstösse zu liefern. Was jeder selbst draus macht,
liegt eben nicht mehr in unserer Hand. Und bleibt jedem selbst
vorbehalten. Jeder hat seinen eigenen Vorlieben! Ich bin der Meinung
das derjenige der tief tauchen will, sich sehr wahrscheinlich schon so
gut informiert hat, dass er die physikalischen Gegebenheiten beachtet.
Ich persönlich hätte wohl eher mit nem Chrashneopren ein Problem rein
Kältetechnisch. Einfach weil ich so schon ne riesige Frostbeule bin :-)
Wenns bei mir mal eine neuer Trocki sein müsste. Würde es wohl ein GNT
werden.
> Viele Grüße
Stefan Franz schrieb:
> und genau diese 4 Liter könnten bei einem knapp bemessenen Jacket, das
> durch das Gesamtsystem Trockentaucher an seiner
> Leistungs-(Auftriebs)-Grenze langschrabbt den Ausschlag geben. Mehr
> wollte ich eigentlich gar nicht mitteilen(-;
so gesehen haste recht.
Da ich erst bei ca 25-35 m anfange Luft in mein
Jacket zu geben bin ich auf sowas naheliegendes
gar nicht gekommen.
Gruss Guenter
Stefan Franz wrote:
>
> mit einem solchen Anzug sollte man das Tieftauchen wirklich sein
> lassen oder sich eben der Tatsache bewusst sein, dass man _keinen_
> Konstantvolumenanzug taucht: Das Jacket-/Wingvolumen sollte großzügige
> Reserven aufweisen, die Bebleiung sollte exakt stimmen, über ein
> Nachlassen der Isolationswirkung darf man sich ebenfalls nicht
> wundern...
>
Stefan, ein Bock.
NTTs sind Konstantvolumenanzuege - sieht man an den Ventilen.
Wahr ist, dass sich das Neoprene komprimiert. Der Unterschied zum
Anzugas ist diesbezueglich nicht vorhanden: es komprimiert auch.
Ob Gas nun komprimiert und im Neoprene ist oder komprimiert und zwischen
Koperer und Pelle bzw. zwischen Neoprene und Koerper ist, ist egal.
Uebrigens wird in allen Faellen durch Nachtarieren ausgeglichen.
Man drueckt i.d.R. mit dem selben Finger auf ein Ventil an der selben
Stelle, um vergleichbare Luftmengen zu bewegen ;-).
Und vermutlich wirst Du auch wissen, warum die CCR - Taucher die
einzigen sind, die mit nahezu konstantem Volumen tauche koennen.
Ich bezweifel auch, dass irgendeiner der Tuetentaucher sich auf die
Isolationswirkung seiner Pelle mit Konstantvolumen verlaesst. Er
verlaesst sich bei der Isolierung auf das Anzuggas (dessen Volumen vom
Unterzieher bestimmt wird), das mal wieder komprimiert ...
Gas gehorcht numal dem Gasgesetz *und* ist der Isolator. Also muss man
nachtarieren - wobei der Aufwand nur von der Gesamtgasmenge abhaengt,
nicht wo es ist.
Fuer die Isolationswirkung braucht man einfach Gas irgendwo im Anzug.
Das komprimiert und man tariert nach.
Einzig hat man dann im NTT unten "mehr Platz".
Und? Ist so. fertig. Wers nicht mag, soll ne Tuete nehmen.
Wer allerdings mit der Nichtkonstantvolumeneigenschaft von NTTs
argumentiert, hat ne Meise: das haegt nicht vom Pellenmaterial ab,
sondern vom Vorhandsein und Nutzen von Tarierventilen.
Obs noch so ist, weiss ich nicht. Aber der GNT wird/wurde auf Wunsch
ohne Tarierventile angeboten. *Ohne* Tarierventile ist er dann ein
Nichtkonstantvolumenanzug, mit Ventilen eine Konstantvolumenanzug.
Insgesamt ist das Thema Konstantvolumenanzug eigentlich historsch
ueberholt: die Nichtkonstantvolumenanzuege gibts eigentlich nicht mehr,
alle haben inzwischen Ventile. Die Ventile kamen allerdings historisch
*nach* den Trockenanzuegen.
Die Reserven vom Tariermittel (Du hast Westen vergessen ;-) sollte nicht
von der Anzugart, sondern vom GAU - totaler Auftriebverlust am Anzug -
abhaengen. Und da ist die Bleimenge ein relativer Masstab - bei dem die
NTTs ueberraschen haeufig "gewinnen" (wenn auch nicht immer).
Falsch bemessen Tariermittel auf das Anzugmaterial zu schieben, halte
ich fuer gewagt ;-).
mfg
Klaus Jaeckle,
der Meyers Konversationslexikon empfiehlt und auch auch Tiefe nur ueber
den NTT tariert
Klaus Jaeckle schrieb:
> Stefan, ein Bock.
> NTTs sind Konstantvolumenanzuege - sieht man an den Ventilen.
deine immerwährende Definitionsfreude (Kritiker könnten sagen -wut(-;)
in allen Ehren, bei identischem Gasvolumen im Anzug bleibt das Volumen
des Gesamtsystems beim "NTT" bei einer Druckveränderung nicht
konstant. Wenn du schon auf dieser Begrifflichkeit herumreitest und
historisch argumentierst: Die Schöpfer des Begriffes "KVA" mussten
m.E. nicht über komprimierbare Anzughüllen nachdenken - die gab es
nämlich noch gar nicht. Vielleicht wäre sonst eine Unterscheidung in
"echte" (konstantes Volumen der Aussenhaut und durch Ventile konstant
zu haltendes Volumen des Anzuginnneren) und "unechte" KVA getroffen
worden - wer weiss...
Nichts liegt mir aber ferner als mit dir über Definitionen zu
streiten, das Thema hatten wir bereits, _k_ein Bock(-;
> Wahr ist, dass sich das Neoprene komprimiert. Der Unterschied zum
> Anzugas ist diesbezueglich nicht vorhanden: es komprimiert auch.
> Ob Gas nun komprimiert und im Neoprene ist oder komprimiert und zwischen
> Koperer und Pelle bzw. zwischen Neoprene und Koerper ist, ist egal.
> Uebrigens wird in allen Faellen durch Nachtarieren ausgeglichen.
> Man drueckt i.d.R. mit dem selben Finger auf ein Ventil an der selben
> Stelle, um vergleichbare Luftmengen zu bewegen ;-).
Die Kompression des Gases im Anzuginneren kann ich bewusst steuern,
beim im Neoprenmaterial eingeschlossenen Gas ist das bei konstanter
Tiefe unmöglich: Einen Unterschied sehe ich da schon...
> Und vermutlich wirst Du auch wissen, warum die CCR - Taucher die
> einzigen sind, die mit nahezu konstantem Volumen tauche koennen.
und? Der Begriff heisst "Konstantvolumen_anzug_", von einer (übrigens
im Gegensatz zum Gasvolumen des Neoprens aktiv steuerbaren)
Volumenveränderung der Lunge war nicht die Rede.
> Ich bezweifel auch, dass irgendeiner der Tuetentaucher sich auf die
> Isolationswirkung seiner Pelle mit Konstantvolumen verlaesst. Er
> verlaesst sich bei der Isolierung auf das Anzuggas (dessen Volumen vom
> Unterzieher bestimmt wird), das mal wieder komprimiert ...
"Tüte" (inkl. UZ) mit konstantem Innenvolumen = identische
Isolationswirkung auf unterschiedlichen Tiefen. "NTT" mit konstantem
Innenvolumen = unterschiedliche Isolation auf unterschiedlichen Tiefen
trotz konstantem Innenvolumen durch Kompression (=Isolationsverlust)
des Anzugmaterials - nicht mehr und nicht weniger.
> Die Reserven vom Tariermittel (Du hast Westen vergessen ;-) sollte nicht
> von der Anzugart, sondern vom GAU - totaler Auftriebverlust am Anzug -
> abhaengen. Und da ist die Bleimenge ein relativer Masstab - bei dem die
> NTTs ueberraschen haeufig "gewinnen" (wenn auch nicht immer).
> Falsch bemessen Tariermittel auf das Anzugmaterial zu schieben, halte
> ich fuer gewagt ;-).
Dieser GAU (größter auszuschließender Unfug?) ist m.E. sehr
unwahrscheinlich, die Kompression von Neopren aber eine unabänderliche
physikalische Gesetzmäßigkeit bei jedem TG. Der damit einhergehende
Auftriebsverlust sollte eingeplant werden, das Blei hatte ich erwähnt,
mehr sag ich eigentlich nicht...
BTW: Ich hab meine Erfahrungen mit dicken Neoprenern gemacht und für
mich entschieden dass ich sie für meine derzeitigen
Tauchgänge/-profile nicht nutzen möchte. Wenn du oder andere eine
Entscheidung "pro dNTT[TM]" treffen - wo ist das Problem?
Gruß
Stefan
danke für Eure vielen Antworten auf meine Anfrage. Anscheinend gibt es auch
bei diesem Thema bei 10 Gefragten 11 Meinungen :-)
Die einen meinen mit Jacket tarieren, die anderen ohne, genau dasselbe gilt
für Fussblei etc.
Wie Dirk schrieb, geht das wohl vielen Trocki-Umsteigern so und ich werde
einfach eines machen: üben, üben und nochmal üben und vielleicht tatsächlich
in 10-20 TG über meine anfänglichen Probleme schmunzeln :-)
Ich werde dabei versuchen, einige Tips von Euch umzusetzen. Bis jetzt hatte
ich nur über den Anzug tariert und werde jetzt auch mal versuchen, das
Jacket mit einzubeziehen...
Gruß
Stefan
Hallo Joachim,
> könnte es sein, daß du dich "verkauft" hast?
>
> Warum kaufst du eine oversized "Mülltüte", in der du ohne massenhaft
> Luft enthaltendes sauteures Thinsulate-Unterzeug frierst wie Hulle und
> wo fast immer reichlich Restluft drinbleibt? Vor allem in den Beinen,
> wenn du den Jacket-Kummerbund und den Bleigurt festziehst?
Ich kenne aus vielen Erwähnungen hier in der NG den von Dir erwähnten GNT-
Anzug. Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit, einen solchen Anzug zu
tauchen. Vielleicht hätte ich das vor dem Kauf meines Tris machen sollen.
Dabei handelte es sich aber um so ein gutes Angebot meines LD (kurz: er
hatte die Anzüge eigentlich zum Verleih gekauft, aber im Verlauf eines
Jahres nur 2 mal verliehen. Da mir der Anzug wie ein Massanzug passt und er
mich im Packet mit sämtlichen Unterziehern usw. und mit Neugarantie deutlich
weniger kostete als selbst der relativ günstige GNT), da mußte ich einfach
zuschlagen. Vielleicht wird mein nächster Anzug ja ein GNT :-)
Gruß
Stefan
> Auch ein Tri verliert Auftrieb, genauso deutlich, ich
> _muss_ in beiden Faellen durch Nachtarieren ausgleichen.
>
> Also, egal ob ich jetzt Neo+Luft komprimierung oder
> nur Luftkomprimierung, ich muss nachtarieren.
Hallo Günter,
genau das! Ist doch abtriebstechnisch völlig egal, ob ich Neopren
komprimiere und das durch ein stärkeres Luftpolster zwischen Anzug und
Haut kompensiere oder ob ich die Thinsulate-Fasermasse unterm Tri
plattmache und mit Luft wieder anpuste (sofern die Luft überhaupt durch
die Nylon-Außenhülle durchgeht).
Und wenn sie das nicht macht, habe ich von außen nach innen die Abfolge
Trilaminat (null Isolierwirkung)
Luft
plattes Thinsulate
Da lob ich mir doch einen Neoprener!
Gruß
Joachim
> und genau diese 4 Liter könnten bei einem knapp bemessenen Jacket,
... und genau solch einen gefährlichen Schwachfug sollte man nicht kaufen,
wenn man mehr will als auf 10 m schöne bunte Fische gucken.
Joachim
Unnoetige Belastung von Fussgelenken und Knien. Ausserdem der Versuch, ein
eigentlich nicht existierendes Problem zu loesen. Um mit Dietmar zu
sprechen: Versuch' es doch einfach mal 20TG ohne :-)) Da die Frage aber von
einem Trocki-Anfaenger kam, halte ich es fuer sinnvoll, ohne Fussblei ins
Wasser zu gehen - wenn es partout nicht funktioniert, kann er immer noch
"nachlegen".
> ... eine gewisse Menge Blei benötige ich sowieso (9 kg bei mir), und ich
bin ganz dankbar,
> dass ich nicht alles um die Hüften schnallen muss.
Hehe, dann denk' doch mal ueber eine Ausruestungskonfiguration nach, bei der
du nicht so viel Blei um die Hueften brauchst... :-)))))
SCNR,
Dirk
> Klar. bei 5bar ist dann aber erstmal Ende der Fahnenstange. Man kann den
> Neo ja auch selbst "crashen".
Jou, aber dann hat der Neoprenetrocki so ziemlich die gleichen Eigenschaften
wie ein Trilaminat - wozu also dann einen Neoprenetrocki??
Ich finde, das einzige echte Argument FUER einen Neoprenetrocki ist die
Restisolation nach Wassereinbruch. Deko im gefluteten Trilaminat stelle ich
mir recht unangenehm vor... Ob das die Nachteile wett macht, haengt IMHO
einzig und allein von der Art der durchgefuehrten TG und der individuellen
Risikobewertung ab.
Gruss,
Dirk
Hallo Leif,
> man muß nicht jeden ernst nehmen, der, wenn man in der von Dir
> beschriebenen Situation so ein Test-Posting schreibt, mit einer IMHO
> albernen Bemerkung daherkommt.
> Von mir aus brauchst Du Dich nicht entschuldigen.
> Es ist was anderes, wenn man de.test vegeblich ausprobiert hat und
> ansonsten ordentlich postet.
danke, wenigstens einer der mich versteht :-)
> Also, nix bei denken und viel Spaß noch hier.
Danke, ich denke den werde ich haben :-) Bin ja ganz nett "aufgenommen"
worden.
Gruß
Stefan
Er bleibt immer noch wesentlich strömungsgünstiger. Außerdem
deeehnbarer, was besonders im Frühling wichtig ist.
> Ich finde, das einzige echte Argument FUER einen Neoprenetrocki ist die
> Restisolation nach Wassereinbruch. Deko im gefluteten Trilaminat stelle ich
> mir recht unangenehm vor.
Na, wenn du durch das exerzieren mit Fußblei schön aufgeheizt bist, ist
nicht so schlimm;-), angeblich sollen ja die richtig teuren Thinsulate B
typen auch geflutet isolieren, oder Weezle, kenne da aber keine
Vergleiche.
Fluten im Northern Divers 8 mm ist auch nicht soo witzig, besonders
nicht in 30m, und dann im November aufm Schiff ohne Kabine...
>. Ob das die Nachteile wett macht, haengt IMHO
> einzig und allein von der Art der durchgefuehrten TG und der individuellen
> Risikobewertung ab.
Eben.
Ich würde im Trilaminat zB keinen BootsTG in Camaret bei Strömung vom
geankerten Boot machen, wenn nicht explizit Drift-Deko und Taxi angesagt
ist.
Gruß
Matthias
Dirk Macke schrieb:
> "Torsten Villnow" <T.Vi...@web.de> wrote in
> > >- gar nicht erst an Kruecken wie Fussblei gewoehnen
> >
> > Was ist denn das Problem damit?
>
> Unnoetige Belastung von Fussgelenken und Knien.
Belastung : teilweise ACK
(bei meinen zumindest im Baggersee ueblichen
2-5 Flossenschlaege pro Minute wuerde sich die
die Belastung in Grenzen halten ;-))
unnoetig : Quark
> Ausserdem der Versuch, ein eigentlich nicht existierendes
> Problem zu loesen. Um mit Dietmar zu sprechen: Versuch' es
> doch einfach mal 20TG ohne :-))
s.u.
Erstmal 20 mit und _dann_ weglassen.
Weiterhin gibt es Konfigurationen da geht _nix_ ohne,
bzw. Du bist nur am strampeln, weil die Beine
(ohne Luft drin!) Auftrieb haben.
Bsp:
ich komm mit 10er und 5mm Crush gerade noch so klar,
schoen ist was anderes. 12er oder D7 lang prima, dito D10
(12 kurz ohne Fussblei stell ich mir zum abgewoehnen vor)
Meine Frau ist mit 10er nur am Strampeln. Klar,
es geht, Spass machts aber keinen.
Mit den anderen Pullen: keine Probleme
Und es _gibt_ Leute, da hilft fast nix, die treiben
mit normalem 7mm und sehr tiefeingespannter 12er lang
aus der Ruhelage vom Poolboden kopfunter hoch.
> Da die Frage aber von einem Trocki-Anfaenger kam, halte ich es
> fuer sinnvoll, ohne Fussblei ins Wasser zu gehen - wenn es
> partout nicht funktioniert, kann er immer noch "nachlegen".
Diese RF halte ich fuer falsch.
Du produzierst eine unnoetig hohe Task Load.
Immer schoen eins nach dem anderen,
"ned hudle" wie man so schoen sagt
Tarierung, Trimmung, gefuehl fuer das Ganze,
_dann_ kann man mal das Fussblei weglasen.
> > ... eine gewisse Menge Blei benötige ich sowieso (9 kg bei mir),
> > und ich bin ganz dankbar, dass ich nicht alles um die Hüften
> > schnallen muss.
> Hehe, dann denk' doch mal ueber eine Ausruestungskonfiguration nach,
> bei der du nicht so viel Blei um die Hueften brauchst... :-)))))
Quark,
oder kommst Du mal kurz vorbei und waermst
unsere Seen schnell auf 6-8 Grad auf ?
Ich hab im Moment 12-14kg Blei bei D7 plus einigem Kleinkram
weniger geht nicht ohne dass ich mir den Arsch abfriere.
Gruss Guenter
Dirk Macke schrieb:
>
> "Matthias Voss" <mat....@t-online.de> wrote in message
> news:3E57E6E0...@t-online.de...
>
> > Klar. bei 5bar ist dann aber erstmal Ende der Fahnenstange. Man kann den
> > Neo ja auch selbst "crashen".
> Jou, aber dann hat der Neoprenetrocki so ziemlich die gleichen Eigenschaften
> wie ein Trilaminat -
mal abgesehen von einigen zig Litern vagabundierender Luft
;-))))
Ich _mag_ das Tauchgefuehl im Tri einfach nicht.
Gruss Guenter
bin in meiner Euphorie mal mit offenem Rückenzipp :-(, Trilaminat
und 200 g Thinsulate, mal in Hemmoor vonne Plattform gehüpft -
wohl gemerkt im Frühjahr!
Ich kann bestätigen das ein nasser Thinsulate Unterzieher noch
isoliert. Fragt sich nur wie lange.
Kalt wurde es erst beim Ausziehen :-)
Gruß
Chris
--
Visit my homepage
http://www.dertaucher.de
Chris Hofer schrieb:
> bin in meiner Euphorie mal mit offenem Rückenzipp :-(, Trilaminat
> und 200 g Thinsulate, mal in Hemmoor vonne Plattform gehüpft -
> wohl gemerkt im Frühjahr!
hab mir im Dezember (5 Grad WT) bei beim Jacketaufnehmen den RV
halb aufgezogen und erst nach Einbruch von einigen Litern bemerkt:
Wasserfeste Treckingjacke und Jopgging im 5mm Cursh, die Bruehe
lief den Arm runter in den Handschuh und ich bin dreimal wieder
hoch um ihn aus und wieder "dicht" anzuziehen. Erst als die Beine
nass wurden, hab ich gschnallt was los ist.
> Ich kann bestätigen das ein nasser Thinsulate Unterzieher noch
> isoliert. Fragt sich nur wie lange.
wir waren dann noch ca 35 min UW, nach ca 25min wurde es schattig.
> Kalt wurde es erst beim Ausziehen :-)
stimmt, und ausgerechnet an dem Tag hatte ich ausser einem
Anorak nix zum umziehen bei. Meine Frau flucht noch heute,
dass sie den Photo vergessen hatte:
Ich im Negligee unterm Anorak mit Birkenstock an
den nackten Beinen bei ca 0 Grad Lufttemp maulend
die Ausruestung zerlegend.
Gruss Guenter
Guenter,
> Quark, oder kommst Du mal kurz vorbei und waermst
> unsere Seen schnell auf 6-8 Grad auf ?
was soll das mit dem Quark? Vernuenftige Ausruestung bedeutet, das Gewicht
so zu verteilen, dass du eben OHNE Unmengen Blei einen guten Trimm
erreichst. Dazu gehoert z.B. Edelstahl- statt Kunststofftrage, Doppelgeraet
statt Einzelgeraet oder auch 'ne Tanklampe usw. Ich glaube dir gerne, dass
du mit Trocki und Mono-10 Fussblei brauchst - aber warum willst du denn in
so einer suboptimalen Konfiguration ueberhaupt tauchen gehen?? Das meinte
ich mit "eine Unzulaenglichkeit mit einer anderen ausgleichen". Warum nicht
einfach "wenn Trocki, dann lange 12er oder Doppelgeraet"? Zumal bei kaltem
Wasser der Luftverbrauch eh' i.d.R. etwas hoeher ist und das gerade ein
Grund ist, eher mehr als weniger Luft mitzunehmen.
> Ich hab im Moment 12-14kg Blei bei D7 plus einigem Kleinkram
> weniger geht nicht ohne dass ich mir den Arsch abfriere.
Naja, jeder braucht soviel Blei, wie er braucht... Aber was hat das damit zu
tun, das Blei an die Fuesse haengen zu wollen? Wenn's denn unbedingt sein
muss, OK, aber wieso sollte man mit so etwas das Trockentauchen LERNEN
wollen?? Und was die Taskload betrifft: Fuer mich persoenlich ist es
deutlich schwerer, sich falsche Angewohnheiten wieder abzugewoehnen, als es
gleich richtig zu machen.
Gruss,
Dirk
Dirk Macke schrieb:
> > Quark, oder kommst Du mal kurz vorbei und waermst
> > unsere Seen schnell auf 6-8 Grad auf ?
>
> was soll das mit dem Quark? Vernuenftige Ausruestung bedeutet, das Gewicht
> so zu verteilen, dass du eben OHNE Unmengen Blei einen guten Trimm
> erreichst.
Ich hab bei Dir die Empfehlung einer Bleireduktion rausgelesen,
die nicht immer moeglich ist. Darauf bezog sich mein "Quark"
;-))
Bzgl Trimm hast Du recht.
> Dazu gehoert z.B. Edelstahl- statt Kunststofftrage,
erst haben :-(
> Doppelgeraet statt Einzelgeraet
12er lang, D7 und D10 vorhanden:
etwas ueber 30kg, knapp 40kg Gerodel,
ueber 45kg Gerodel bzw. ueber 55kg Geroedel
da faellt je nach See die Entscheidung:
Schlepp ich (bzw. meine Frau schleppt ...)
30kg ueber 400m und nehm Fussblei
oder verzicht ich auf Fussblei und schlepp
10-25kg mehr ;-)))
> oder auch 'ne Tanklampe usw. Ich glaube dir gerne, dass
> du mit Trocki und Mono-10 Fussblei brauchst - aber warum willst du denn in
> so einer suboptimalen Konfiguration ueberhaupt tauchen gehen??
s.o. bzw. s.u.
> Das meinte ich mit "eine Unzulaenglichkeit mit einer anderen ausgleichen".
> Warum nicht einfach "wenn Trocki, dann lange 12er oder Doppelgeraet"?
so ist's auch i.A. aber eben nicht pauschal.
Z.B. ist fuer einen zweiten TG die optimale Pulle halt leer,
also 10er plus Fussblei ...
> > Ich hab im Moment 12-14kg Blei bei D7 plus einigem Kleinkram
> > weniger geht nicht ohne dass ich mir den Arsch abfriere.
>
> Naja, jeder braucht soviel Blei, wie er braucht... Aber was hat
> das damit zu tun, das Blei an die Fuesse haengen zu wollen?
nix ;-))
bezog sich wie gesagt auf das Gesamtgewicht.
> Wenn's denn unbedingt sein muss, OK, aber wieso sollte man mit so etwas
> das Trockentauchen LERNEN wollen??
weils zu Anfang einfacher wird
> Und was die Taskload betrifft:
> Fuer mich persoenlich ist es deutlich schwerer, sich
> falsche Angewohnheiten wieder abzugewoehnen,
> als es gleich richtig zu machen.
geht mir oft aehnlich, nur halte ich Fussblei nicht
fuer einen "Angewohnheit" ;-)), die schlecht ist
wieder abzugewoehnen ist.
Btw.
Eine Minimierung der Taskload beim Tauchen
halte ich fuer ziemlich wichtig. Da kann/sollte
einiges zurueckstehen.
Gruss Guenter
Dirk Macke schrieb:
> was soll das mit dem Quark? Vernuenftige Ausruestung bedeutet, das Gewicht
> so zu verteilen, dass du eben OHNE Unmengen Blei einen guten Trimm
> erreichst. Dazu gehoert z.B. Edelstahl- statt Kunststofftrage, Doppelgeraet
> statt Einzelgeraet oder auch 'ne Tanklampe usw.
sofern man hat. :-)
Gegen eine Tanklampe habe ich mich gerade vor
kurzem entschieden, da mir die Ummoniererei auf die versch.
Flaschentypen, mit denen ich tauche, zu viel act ist.
Doppelpaket oder eine 15 er, da wo ich tiefer tauchen will,
keine Frage. Aber im Baggersee?? (die meisten haben um die
25 m max. Tiefe) und da reicht mir eine 10 er oder 12er
vollkommen aus. Dazu kommt, dass mein momentaner Lieblingssee,
einen laengeren Fussmarsch erfordert.
> Ich glaube dir gerne, dass
> du mit Trocki und Mono-10 Fussblei brauchst - aber warum willst du denn in
> so einer suboptimalen Konfiguration ueberhaupt tauchen gehen?? Das meinte
> ich mit "eine Unzulaenglichkeit mit einer anderen ausgleichen". Warum nicht
> einfach "wenn Trocki, dann lange 12er oder Doppelgeraet"?
fuer die TG, die ich im Winter in unseren Baggerseen mache, reicht
mir die 10 er gut und ich komme meist noch mit 80-100 Bar aus dem
Wasser. Da schleppe ich lieber das Fussblei mit. (brauche ich bei
D7 und der langen 12 er nicht)
> Zumal bei kaltem
> Wasser der Luftverbrauch eh' i.d.R. etwas hoeher ist und das gerade ein
> Grund ist, eher mehr als weniger Luft mitzunehmen.
ist er nicht. Habe es gerade bei den letzten TG`s ab und zu
ausgerechnet. Und mit einem AMV von 11-12 kann ich gut leben,
da habe ich keine Ambitionen es verbessern zu wollen. :-)
> Naja, jeder braucht soviel Blei, wie er braucht...
stimmt
> Aber was hat das damit zu
> tun, das Blei an die Fuesse haengen zu wollen? Wenn's denn unbedingt sein
> muss, OK, aber wieso sollte man mit so etwas das Trockentauchen LERNEN
> wollen??
Ich habe so trocken tauchen gelernt, weil ich es einfach brauchte.
Hatte eben Probleme mit Luft in den Fuessen. Habe es lange
anderst probiert und es ging nicht. Bin dann eben eine ganze
Weile mit Fussblei tauchen gegangen und habe es bis auf die
10 er auch wieder abgestellt. Wenn´s mich mal demnaechst ueber-
faellt, werde ich´s auch mit der 10 er ohne probieren.
Wenn´s klappt, was schon moeglich ist, ist´s fuer mich o.k.
Wenn nicht genauso.
Gruss Annerose
Das ist ja auch schon der falsche Ansatz :-) Erst 'ne Edelstahltrage und
dann kann der Akkutank problemlos an den Bauchgurt - unabhaengig vom
verwendeten Geraet :-))
> Doppelpaket oder eine 15 er, da wo ich tiefer tauchen will,
> keine Frage. Aber im Baggersee?? (die meisten haben um die
> 25 m max. Tiefe) und da reicht mir eine 10 er oder 12er
> vollkommen aus.
Ja und? Ihr habt doch D7, ist fuer diese TG doch das ideale Geraet!
> Dazu kommt, dass mein momentaner Lieblingssee,
> einen laengeren Fussmarsch erfordert.
Aber ob du da nun 'ne 12er mit oder D7 ohne Fussblei hintraegst...?!
> fuer die TG, die ich im Winter in unseren Baggerseen mache, reicht
> mir die 10 er gut und ich komme meist noch mit 80-100 Bar aus dem
> Wasser.
Und die Luft reicht auch noch fuer Guenter, wenn der 'nen Abstroemer hat?
'Nen Notaufstieg wegen so einer Kleinigkeit wollen wir ja nun vermeiden...
> Da schleppe ich lieber das Fussblei mit. (brauche ich bei
> D7 und der langen 12 er nicht)
Eben, s.o. :-))
> Ich habe so trocken tauchen gelernt, weil ich es einfach brauchte.
> Hatte eben Probleme mit Luft in den Fuessen.
Hatte ich auch, als ich Trockentauchen gelernt habe (Womit ich keinesfalls
gesagt haben will, dass ich jetzt trocken tauchen *kann*, da ist wie
ueberall noch Verbesserungsspielraum :-). Allerdings meinten meine
Tauchpartner damals, "lass' die Finger von Fussblei, in 10-20TG gibt sich
das, mit der Luft in den Fuessen". Und sie hatten Recht.
Gruss,
Dirk
Joachim Warner schrieb:
> > und genau diese 4 Liter könnten bei einem knapp bemessenen Jacket,
> ... und genau solch einen gefährlichen Schwachfug sollte man nicht kaufen,
> wenn man mehr will als auf 10 m schöne bunte Fische gucken.
sehe ich doch genauso, die Realität an den Seen sieht IMO aber anders
aus...
Ich hab mir schon vor etlichen Jahren einen riesigen Ärger mit meiner
damaligen (Tauchshop-)Chefin eingehandelt weil ich einer Kundin davon
abgeraten habe mit dem gerade im Shop erworbenen Seaquest-Jacket (S1
in Gr. S, ca. 8l Volumen) im Bodensee tauchen zu gehen.
Gruß
Stefan
Dirk Macke schrieb:
> Aber ob du da nun 'ne 12er mit oder D7 ohne Fussblei hintraegst...?!
(bei der 12er ist kein Fussblei notwendig)
egal, es macht schon 5-6kg aus,
zur 10er sind's nochmal ca 5kg
das laeppert sich ...
Im Trocki war ich bis jetzt meistens mit D7
unterwegs, selten mit 10er, einfach
weil nur eine da war ;-))
Seit 'ner Weile sind zwei da, und die
knapp 10kg unterschied 10er - D7
entlasten meinen Ruecken deutlich.
Klar, 50m ist kein Problem,
3-400m schon eher.
Ob ich da dann Fussblei
brauche, mal sehen ...
Nach jetzt 4 Wochen KG und so langsam
halbwegs beschwerdefreiem Ruecken, achte
ich auf jedes Gramm beim Schleppen.
> > fuer die TG, die ich im Winter in unseren Baggerseen mache, reicht
> > mir die 10 er gut und ich komme meist noch mit 80-100 Bar aus dem
> > Wasser.
>
> Und die Luft reicht auch noch fuer Guenter, wenn der 'nen Abstroemer hat?
Wieso soll ich den Abtroemer haben ?
Bloss weil ich ein bischen mehr Luft brauche ?
;-))))
> 'Nen Notaufstieg wegen so einer Kleinigkeit wollen wir ja nun vermeiden...
???
zudrehen und weiter.
Wenn der naechste Automat anfaengt, kann man
immer noch gemuetlich hoch. Wohlgemerkt,
gemuetlicher feierabend Tg im Baggersee
auf 15-25m ...
Gruss Guenter
Moinsen Guenther,
*LOL* das kenne ich..... ohne Unterbüx inne Jeans arg
frisch und dann die kalten Knöppe am Schniedel ;-)))))
Meine Frau war auch leicht amüsiert und zun Glück ohne
Fotapparat!
Gruß - auch an deine Frau
Chris Hofer schrieb:
> *LOL* das kenne ich..... ohne Unterbüx inne Jeans arg
> frisch und dann die kalten Knöppe am Schniedel ;-)))))
Jeans ?
JEANS ?
...
man, was haett ich da fuer Jeans gegeben :-))
Gruss Guenter
Chris Hofer schrieb:
> *LOL* das kenne ich..... ohne Unterbüx inne Jeans arg
> frisch und dann die kalten Knöppe am Schniedel ;-)))))
mein Mann konnte nicht in die Jeans, da er keine dabei
hatte. Unterhose, langer Parker, aber Socken... hatte
er zum Geroedel auseinander bauen :-)
Und dazu ich, die die ganze Zeit laesterte...
Ich hab´s hinterher auch niemanden erzaehlt :-))
> Meine Frau war auch leicht amüsiert und zun Glück ohne
> Fotapparat!
das war leider das grosse Problem. So gern haette ich
ein paar Photo´s gemacht...
Jedenfalls hat mein Mann seit dem TG Wechselkleider dabei
Gruss Annerose, die auf eine Wiederholung hofft :-)
--
FAQ der Newsgroup de.rec.sport.tauchen unter
http://www.oschn.de/drst/
Dirk Macke schrieb:
> Das ist ja auch schon der falsche Ansatz :-) Erst 'ne Edelstahltrage und
> dann kann der Akkutank problemlos an den Bauchgurt - unabhaengig vom
> verwendeten Geraet :-))
da mein Mann ja meist fuer die Doppelpacks zustaendig ist,
habe ich mir lieber einen normalen Fischgrill zugelegt. Und
bin mit meiner neuen Lampe sehr begeistert.
> Ja und? Ihr habt doch D7, ist fuer diese TG doch das ideale Geraet!
fuer gemuetliche Winter-TG (die dauern bei mir max. 35-40 min.
Dann fange ich an ordentlich zu frieren), reichen mir im 15-25 m
Bereich die 10 er bzw. 12 er. Wieso mehr schleppen, als noetig?
> Aber ob du da nun 'ne 12er mit oder D7 ohne Fussblei hintraegst...?!
nee, nicht die beiden, ich trage am liebsten meine 10er.
Ist eben so, ich tauche sehr gerne mit ihr :-)
Ich habe halt berufswegen chronische Rueckenprobleme
und da macht sich fuer mich jedes KG weniger bemerkbar.
(Tauche im Winter mit der 10er, 4 mm Crush-Neo-Trocki,
200 g Unterzieher mit 10 kg Blei)
> Und die Luft reicht auch noch fuer Guenter, wenn der 'nen Abstroemer hat?
> 'Nen Notaufstieg wegen so einer Kleinigkeit wollen wir ja nun vermeiden...
fuer meinen Mann hat meine Luft noch immer gereicht. Was glaubst Du
wieso ich an der zweiten ersten Stufe einen langen Schlauch habe? :-)
Und einen Notaufstieg mache ich deswegen nicht. Wir tauchen jeder
mit zwei ersten Stufen, die man abdrehen kann.
Alles was ich in den PADI- Kursen gelernt habe, muss ich nicht machen
:-)
> Hatte ich auch, als ich Trockentauchen gelernt habe (Womit ich keinesfalls
> gesagt haben will, dass ich jetzt trocken tauchen *kann*, da ist wie
> ueberall noch Verbesserungsspielraum :-).
Stimmt, man lernt nie aus. Mit meinen ca. 100-150 trockenen TG
in den letzten 2 Jahren, habe ich allerdings einiges dazu gelernt :-)
> Allerdings meinten meine
> Tauchpartner damals, "lass' die Finger von Fussblei, in 10-20TG gibt sich
> das, mit der Luft in den Fuessen". Und sie hatten Recht.
wenn Du meine Versuche ohne Fussblei erlebt haettest, haettest Du mir
auch
dazu geraten es damit zu versuchen. :-)
Ich war allerdings auch ganz stolz, wie ich愀 ohne geschafft habe :-)
Gruss Annerose
>
> > Dazu gehoert z.B. Edelstahl- statt Kunststofftrage,
>
> erst haben :-(
Oder Löchli in Kunsstofftrage, Bleikugeln rein ;-)
>
> da faellt je nach See die Entscheidung:
> Schlepp ich (bzw. meine Frau schleppt ...)
> 30kg ueber 400m und nehm Fussblei
> oder verzicht ich auf Fussblei und schlepp
> 10-25kg mehr ;-)))
>
Das nennt man glaube ich lineare optimierung ;-)
Gruß
Matthias
> bin in meiner Euphorie mal mit offenem Rückenzipp :-(, Trilaminat
> und 200 g Thinsulate, mal in Hemmoor vonne Plattform gehüpft -
> wohl gemerkt im Frühjahr!
Ach, du auch? Ich vor Jahren in Glücksburg vonne Brücke im April.
> Ich kann bestätigen das ein nasser Thinsulate Unterzieher noch
> isoliert. Fragt sich nur wie lange.
Bei mir ca. 3 Minuten, dann Ende mit lustig.
Gruß vonne Küst'
Joachim
Stefan Franz wrote:
> Hallo Klaus,
>
> deine immerwährende Definitionsfreude (Kritiker könnten sagen -wut(-;)
> in allen Ehren, bei identischem Gasvolumen im Anzug bleibt das Volumen
> des Gesamtsystems beim "NTT" bei einer Druckveränderung nicht
> konstant. Wenn du schon auf dieser Begrifflichkeit herumreitest und
> historisch argumentierst: Die Schöpfer des Begriffes "KVA" mussten
> m.E. nicht über komprimierbare Anzughüllen nachdenken - die gab es
> nämlich noch gar nicht. Vielleicht wäre sonst eine Unterscheidung in
> "echte" (konstantes Volumen der Aussenhaut und durch Ventile konstant
> zu haltendes Volumen des Anzuginnneren) und "unechte" KVA getroffen
> worden - wer weiss...
> Nichts liegt mir aber ferner als mit dir über Definitionen zu
> streiten, das Thema hatten wir bereits, _k_ein Bock(-;
>
Dann sei noch erwaehnt, dass ich mal *nachgelesen* habe, was das ist.
Insofern Definition zurueckgegeben ;-)
Aber mal ernsthaft, wo liegt Deiner Meinung nach bei folgendem Beispiel
der Unterschied:
Wir beide gehen Tauchen - Du mit Tuete und 16l Luft drin, ich mit NTT
und insgesamt 16l Luft im Neoprene und drunter.
Beide tauchen wir auf 10m ab.
Ich druecke dann auf mein Einlassventil um 8l Luft reinzulassen. Du
drueckst auf Dein Einlassventil, um 8l Luft reinzulassen.
Dann tauchen wir auf und ich nehme Deinen Anzug und tauche auf 10m ab.
Wieder druecke ich das Einlassventil und lasse 8l Luft rein.
Was machst Du mit meinem Anzug? Was anderes als 8l Luft reinlassen?
>
> Die Kompression des Gases im Anzuginneren kann ich bewusst steuern,
> beim im Neoprenmaterial eingeschlossenen Gas ist das bei konstanter
> Tiefe unmöglich: Einen Unterschied sehe ich da schon...
>
Wo?
Mach mal ein Beispiel, wo man es bemerkt.
Ich kann Dich irgendwie sonst nicht begreifen.
mfg
Klaus Jaeckle