Alles was man dazu im Internet findet, sind Hinweise auf
antike Farbwerke in Sachsen, Brander Farbwerke, 1954, alte
Reklameposter bei ebay, etc.
Hat irgendjemand eine Ahnung, was da für Inhaltstoffe drin
sind? Ich möchte da maschinell ein bischen Holzstaub machen,
trau mich aber nicht so ohne weiteres...
Grüße
Matthias
Matthias Voss schrieb:
SigmaKalon Deutschland
Farben- und Lackwerke GmbH
Klüsenerstraße 54
D-44805 Bochum
Telefon: +49 234 869-0
Telefax: +49 234 869-358
E-Mail: in...@sigmakalon.com
Internet: www.sigmacoatings.de
Bei Fragen zu Produktsicherheit und Umweltschutz (z.B.
Sicherheitsdatenblätter)auch: boc-m...@sigmakalon.com
Die Anwendungstechnik hat vielleicht noch alte Unterlagen.
Lieben Gruß,
Mat²
> ähm ... und was hat das mit Tauchen zu tun?
Ganz 1fach.
a) über mich
b) über Druckimprägnierung
Danke! Das hat noch nicht mal die Behörde für Soziales,
Umwelt, und Gerechtigkeit der HH rausbekommen.
Liebe Grüße,
Matthias
"Matthias Voss" <spamma...@gmx.de> schrieb im
> Auf den Dachpfetten meines Hauses ist ein
> Holzschutzmittelaufkleber "Flurasil".
> Alles was man dazu im Internet findet, sind Hinweise auf
> antike Farbwerke in Sachsen, Brander Farbwerke, 1954, alte
leider kann ich dir zu "Florasil" nichts präzises sagen, im Internet ist zu
finden:
"...Die Brander Farbwerke in Brand-Erbisdorf (Sachsen) werben für ihr weit
über die Grenzen hinaus bekanntes Holzimprägnierungs- und
Mauerkonservierungsmittel Flurasil. Die Brander Farbwerke wurden 1904 durch
Dr. Otto Haase zur Herstellung von Erdfarben gegründet. Ab 1915 wurde
zusätzlich auch Hartspiritus und Stickstoffdünger hergestellt. 1938 wurde
der Betrieb an die Chemische Abteilung des Salzdethfurth-Kalikonzerns
angeschlossen. 1950 kam das Unternehmen in die Treuhandschaft des VVB Alcid
und musste die Produktion in Brand-Erbisdorf einstellen. Die Brander Farben
werden heute noch durch die Firma Sigma Unitecta Farben GmbH in Bochum
hergestellt...."
Also Anfrage bei Sigma Unitecta Farben sinnvoll!
Nach dem Xylamon Skandal (so in Google eingeben) und den traurigen
Erfahrungen der Geschädigten, würde ich dort konkret nach den Inhaltsstoffen
PCP und Lindan fragen.
HTH KHB
Karl-Heinz Bernhard
KHB wrote:
> Also Anfrage bei Sigma Unitecta Farben sinnvoll!
Unitecta gibt´s längst nicht mehr - daher mein Hinweis auf die o.g.
Firma und deren fleißige Anwendungstechniker... ;-)
LG,
Mat²
"Mat Römer" <leviat...@hotmail.com> schrieb
>Moin KH,
>Unitecta gibt´s längst nicht mehr - daher mein Hinweis auf die o.g.
>Firma und deren fleißige Anwendungstechniker... ;-)
okay, begriffen!
Ich wollte dich eigentlich drauf aufmerksam machen, dass du ggf. einen
Negativbescheid zu PCP und Lindan anfordern solltest.
Falls über den Hersteller (-nachfolger) nichts geht, frage mal bei der
Zimmerer-Innung in deinem Kreis nach. Die Holzbauer und Zimmerer sind damals
durch den Xylamon-Skandal arg in Bedrängnis gekommen (Sprung-Regress) und
haben vielleicht noch Produkt-Listen (Datenblätter)
oder gleich hier:
Verband des Zimmerer-
und Holzbaugewerbes
Baden-Wuerttemberg
Geschaeftsstelle Stuttgart
Hauptgeschaeftsfuehrer:
Diplom-Betriebswirt Joachim Hoerrmann
Hacklaenderstrasse 43
70184 Stuttgart
Tel.: 07 11 / 23 996-50
Fax: 07 11 / 23 996-60
E-Mail: in...@holzbau-online.de
Internet: www.holzbau-online.de
HTH KHB
Karl-Heinz Bernhard
mal gucken, ob es noch Leute des alten Häuslebauers gibt.
Ich hab mal in der Gestis Datenbank geguckt, da ist z.B. ein
Flurazol drin.
Es könnte sich bei Flurasil wohl um eine Fluor-Verbindung
mit Silizium o.ö. zur Stabilisierung handeln.
Hört sich nicht wirklich gesund an.
Grüße
Matthias
>Hört sich nicht wirklich gesund an.
Wozu ist ein Holzschutzmittel eigentlich da?
[ ] gut aussehen
[ ] gut riechen
[x] Mikrobiologie verärgern
On Wed, 19 Jul 2006 17:36:20 +0200, Matthias Voss
<spamma...@gmx.de> wrote:
>Hat irgendjemand eine Ahnung, was da für Inhaltstoffe drin
>sind?
Wenn ich an das (geschätzte) Baujahr der Hütte denke, rechne mit den
effektivsten Schutzmittteln, die die damals hatten...
>Ich möchte da maschinell ein bischen Holzstaub machen,
Was hast Du vor?
>trau mich aber nicht so ohne weiteres...
Feinstaubmaske und Arbeiten bei kräftiger Belüftung...
>ähm ... und was hat das mit Tauchen zu tun?
doch klar - der aus Tauchgeräten zusammengesetzte Vollatemschutz darf
nicht vom Gefahrstoff beschädit oder gar zerstört werden.
Alternativ könnte Mat natürleich zu einem Grubenretter greifen - dann
wär es hier aber halt OT
> Feinstaubmaske
Dann aber die richtige. Vor einiger Zeit hat Stiftung Warentest die
papiernen Halbmasken aus dem Baumarkt untersucht was ihre Schutzwirkung
betrifft. Ergebnis: völlig unbrauchbar.
Das einzige, was tatsächlich Schutz vor PM10- und PM2.5-Partikeln bietet ist
die Vollmaske mit Aktivkohlefilter.
vg
Peter
--
"We don't smoke that shit. We just sell it. We reserve the right to smoke
for the young, the poor, the black and stupid." Ein Vertreter des
Tabakkonzerns RJ Reynold's auf die Frage, warum er selbst Nichtraucher sei.
[x] gut anhören!
Grüße
Matthias
Es sei denn die Grube ist wassergefüllt.
Davon ab sind die Teile genial. Auch als Wenoll-Ersatz.
Grüße
Matthias
> Wenn ich an das (geschätzte) Baujahr der Hütte denke, rechne mit den
> effektivsten Schutzmittteln, die die damals hatten...
>
>
>>Ich möchte da maschinell ein bischen Holzstaub machen,
>
>
> Was hast Du vor?
Dachfenster Einbauen. Auswecheln brauch ich eher nicht, ist
ja ein Pfettendach, Fenster passt zwischen die Sparren,
sitzt auf Pfette.
Ich würde auch gerne mal wissen, ob da eventuell ein
messbarer Schadstoffspiegel ist. Mein Anwalt halt letztens
seine ganze Dachinnenverkleidung rausgerissen, 60-fache
Überschreitung bei PCP.
>>trau mich aber nicht so ohne weiteres...
> Feinstaubmaske und Arbeiten bei kräftiger Belüftung...
Und Inneraumumluftfilter..
sich langsam verbärlinernde Grüße
Matthias
On Thu, 20 Jul 2006 11:20:02 +0200, "Peter Rachow"
<peter....@web.de> wrote:
>> Feinstaubmaske
>
>Dann aber die richtige. Vor einiger Zeit hat Stiftung Warentest die
>papiernen Halbmasken aus dem Baumarkt untersucht was ihre Schutzwirkung
>betrifft. Ergebnis: völlig unbrauchbar.
das stimmt - die hatte ich auch gar nicht auf dem Zettel.
Ich gehe grundsätzlich von brauchbrem Werzeug, PSA etc aus. Das gibt
es im Baumarkt eher selten.
>Das einzige, was tatsächlich Schutz vor PM10- und PM2.5-Partikeln bietet ist
>die Vollmaske mit Aktivkohlefilter.
Vollmaske ist etwas übertrieben, eine gute dichtende (!) Halbmaske
(Augen halt frei) ist durchaus brauchbar.
Ob es nun Aktivkohle sein muß, kommt auf den Schadstoff an.
In diesem Falle sind es ja Holzfasern, die mit dem fraglichen Stoff
belastet sind. Da reichen mWn Feststofffilter (der entsprechenden
Partikelgröße) vollkommen aus.
>Dachfenster Einbauen. Auswecheln brauch ich eher nicht, ist
>ja ein Pfettendach, Fenster passt zwischen die Sparren,
>sitzt auf Pfette.
dann kommt ja nicht viel Staub mit Holzschutzmittel zusammen.
Die arbeiten kannst Du fast schon von draussen machen - Pfannen
runter, die Lattung von aussen sägen, Eindeckrahmen einsetzen und
verbleien, Fenster rein und gut ist...
Ich dachte, du mußt einen Wechsel sauber einschiften oder so...
> [x] gut anhören!
Wenn es nur _darum_ ginge, würde ich es 'Overkill' nennen... ;-)
> In diesem Falle sind es ja Holzfasern, die mit dem fraglichen Stoff
> belastet sind. Da reichen mWn Feststofffilter (der entsprechenden
> Partikelgröße) vollkommen aus.
Ich denke, aber, dass wenn das Holz behandelt war, doch einige der
Kohlenwasserstoffe aus dem Mittel noch mit ausgasen. Und das dürfte alles
andere als gesund sein...
vg
Peter
--
"We don't smoke that shit. We just sell it. We reserve the right to smoke
for the young, the poor, the black and the stupid." Ein Vertreter des
>> In diesem Falle sind es ja Holzfasern, die mit dem fraglichen Stoff
>> belastet sind. Da reichen mWn Feststofffilter (der entsprechenden
>> Partikelgröße) vollkommen aus.
>
>Ich denke, aber, dass wenn das Holz behandelt war, doch einige der
>Kohlenwasserstoffe aus dem Mittel noch mit ausgasen. Und das dürfte alles
>andere als gesund sein...
nach (von mir geschätzten) 30 - 40 Jahren im Dachstuhl?
Überleg mal, wie warm es im Sommer direkt unter der Dachhaut wird. Da
wird bei der Bearbeitung wohl keine relevante Masse mehr ausgasen. Bei
frischeren Mitteln hast Du schon recht, da wird ev. mehr frei.
> Ich dachte, du mußt einen Wechsel sauber einschiften oder so...
Naja, die Pfetten möchte ich im sichtbaren Teil auch etwas
anhübschen. Elektrohobel oder Rauhbank, ist halt die Frage.
Grüße
Matthias
> Hi,
>
>
>>In diesem Falle sind es ja Holzfasern, die mit dem fraglichen Stoff
>>belastet sind. Da reichen mWn Feststofffilter (der entsprechenden
>>Partikelgröße) vollkommen aus.
>
>
> Ich denke, aber, dass wenn das Holz behandelt war, doch einige der
> Kohlenwasserstoffe aus dem Mittel noch mit ausgasen. Und das dürfte alles
> andere als gesund sein...
Momentan sind auf der Verdachtsliste eher metallische
Teile.. Natriumsulfat, Natriumfluorid, Zinkfluorosilicat,
Zinksulfat.
Grüße
Matthias
>> Ich dachte, du mußt einen Wechsel sauber einschiften oder so...
>
>Naja, die Pfetten möchte ich im sichtbaren Teil auch etwas
>anhübschen. Elektrohobel oder Rauhbank, ist halt die Frage.
E-Hobel & Staubsauger....