hi ..........
kann mich mal jemand ueber die Vor und Nachteile von Doppelflaschen
(PTG) aufklaeren ?
mfg Gordon
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>
>hi ..........
>
>kann mich mal jemand ueber die Vor und Nachteile von Doppelflaschen
>(PTG) aufklaeren ?
>
Vorteile:
1. redundanz
zwei getrennte oder getrennt absperrbare atemluftsysteme
a) durch 2 getrennte Lungenautomaten
b) durch 2 getrennte Luftvorraete, entweder getrennte Einzelflaschen
oder absperrbare Bruecke zwischen den Flaschen
bei doppelflaschen sollten NUR die in b)beschriebenen verwendet
werden, durch verwenden von doppelflaschen mit bruecke die NICHT
absperrbar ist buesst man einiges an redundanz wieder ein. Zu beachten
ist dabei das verwendet man getrennte flaschen regelmaessig
abwechselnd leergeatmet werden muessen, d.h eine speziell Technik ist
noetig....
ebenso ist es guenstig wenn man ALLEINE an alle Ventile kommt um sie
absperren zu koennen :)
2. (fuer mich) ergibt sich bequmeneres Tauchen da sich das gewicht
ueber den ganzen Ruecken verteilt, so bekomme ich z.B: mit einer 15l
immer Rueckenschmerzen waehrend des Tauchens mit 2*10 aber nie.
Nachteile:
mehr Platzbedarf, groesseres Gewicht an Land (kommt auf die groesse an
:), teurer
Fazit:
doppel PTGs sind vom sicherheitsstandpunkt den einzelflaschen auf
jeden fall ueberlegen, fuer manche arten von Tauchgaengen sind sie
unverzichtbar und wenn man das geld dafuer hat sollte man sich
ueberlegen ob man nicht doppel ptgs verwenden will....es muessen ja
keine 2*20l sein :) die kleinen 2*7 sind ja auch nett :)
Dive Safely!
Thom Villinger
Tauchen in Deutschland
http://www.muc.de/~villing/tauchen.html
>hi ..........
>kann mich mal jemand ueber die Vor und Nachteile von Doppelflaschen
>(PTG) aufklaeren ?
Hi Gordon,
ich will mir gerade ein Doppelgeraet kaufen und habe verschiedene
Flaschen ausgeliehen und ausprobiert. Als Fazit kann ich festhalten:
Einzelflaschen sind billiger, sowohl in der Anschaffung als auch im
Unterhalt (z.B. TUeV) und leichter. Doppelflaschen sind im Gegenzug
natuerlich schwerer und teurer und bieten je nach Groesse mehr Luft.
Wobei natuerlich eine Doppel 7 weniger Luft hat als eine 15er.
Beim Tauchen liegen Doppelgeraete super auf dem Ruecken, die
Monoflaschen rollen immer etwas mehr hin und her, vor allem die 15er
finde ich unmoeglich. Auf jeden Fall musst Du Dir ueberlegen ob du die
Luft in einer Doppelflasche ueberhaupt benoetigst. Ich meine z.B. wenn
Du bisher immer mit einer 10er tauchst und bei allen TG mit 80 bar
wieder rauskommst dann brauchst Du keine doppel 10er. Wenn Du viele TG
abrichst, weil dir Luft feht, dann ja.
Mein Favorit ist die Doppel 7. Aber Vorsicht vor gebrauchten Flaschen,
es gibt viele mit Kleinkonischem Ventilsitz. Die geniesen nicht gerade
den Ruf der besonderen Sicherheit. Davon sind einige schon
weggeflogen. Schraubt man das Ventil zu fest ein, dann wird durch die
Kerb- bzw Sprengwirkung der Flaschenhals beschaedigt. Das sieht man
der Flasche nicht unbedingt an. Aber irgendwann kommt der grosse
Knall.
Ach ja was auch noch wichtig ist, ob das Flaschenpaket uebehaupt an
dein Jacket passt bzw. dein Jacket fuer Doppelgeraete geeignet ist.
Ich hoffe das hilft dir etwas.
Gruesse
Thomas
+---+ Thomas Roesch
|GhK| Universitaet Gesamthochschule Kassel Tel.: 0561-804-3538
+---+ Kurt-Wolters-Str. 3, D-34109 Kassel Fax : 0561-804-3952
e-mail to...@wasser.bauingenieure.uni-kassel.de
http://www.uni-kassel.de/fb14/wasserbau/Welcome.html
> kann mich mal jemand ueber die Vor und Nachteile von Doppelflaschen
> (PTG) aufklaeren ?
Ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit
Vorteile:
1. Redundanz (Ausfallsicherheit). Wozu aber einige Gegebenheiten
beruecksichtigt sein muessen.
2. Stabilere Lage im Wasser als mit einer grossen Einzelflasche
3. Geringer Stroemungwiderstand als mit einer grossen Einzelflasche
Nachteile:
1. Hoehere Anschaffungskosten
2. Hoehere Unterhaltskosten (z.B.: doppelter TUEV)
Soviel faellt mir spontan dazu ein.
Gruss,
Herbert
gordon....@hamburg.netsurf.de wrote:
>hi ..........
>kann mich mal jemand ueber die Vor und Nachteile von Doppelflaschen
>(PTG) aufklaeren ?
> Das mit den getrennten Ventilen ist nicht mehr der Weisheit letzter
> Schluss, man bevorzugt wieder die Bruecke und Ventile mit denen man
> nur den angehaengten Automaten abdrehen kann. Sonst verliert man bei
> einem Vorfall die Haelfte des Luftvorrates.
????
Nur weil ich zwei getrennte Systeme habe, lasse ich doch nicht den einen
Automat abblasen?! Zudrehen geht doch auch!
Wenn ich davon ausgehe, dass ich bei getrennten Systemen bei einem
Vorfall die Haelfte der Luft verliere, bedeutet das, dass der Tank an
dem der blasende Automat haengt, ganz leer wird. Bei einer einzigen
Flasche (oder verbundenen Systemen) heisst das dann, dass ich die ganze
Luft verliere.
Und diese Argumentation spricht doch dann fuer getrennte Systeme?
--
Gruss
Klaus Jaeckle
jae...@inf-wiss.uni-konstanz.de
Radolfzellerstr. 13
78467 Konstanz
Tel. 07531/75811
eine leere Flasche bedeutet leider - Ventil rausdrehen, prüfen, ob
Wasser eingedrungen ist, usw ... Aufwand und kostet in der Regel -
zumindest, wenn die Füllstation ihre Aufgabe ordentlich macht.
Grundsätzlich gilt nämlich: eine leere Flasche darf nicht gefüllt
werden, sondern muß erst kontrolliert werden.
Deshalb hat Andreas Recht, besser zudrehen, bevor alles weg ist.
Bei mir bleibt sowieso der Inhalt beider Flaschen verfügbar, ein
Vorteil einer durchgehenden Brücke.
Bis denn
Peter
> Das mit den getrennten Ventilen ist nicht mehr der Weisheit letzter
> Schluss, man bevorzugt wieder die Bruecke und Ventile mit denen man
> nur den angehaengten Automaten abdrehen kann. Sonst verliert man bei
> einem Vorfall die Haelfte des Luftvorrates.
Wer ist "man". Ausserdem verliert man maximal den Luftvorrat einer
Flasche, wenn man nichts dagegen tut. Wer hindert einen daran notfalls
das Geroedel abzulegen, Ventile zu schliessen bzw. zu oeffnen und das
Geroedel wieder anzulegen? Das geht in wenigen Sekunden, da geht kaum
viel Luft verloren.Ich habe das fuer mich im Becken schon haeufig
trainiert. Ich brauche bei mir nur den Bauchgurt zu loesen, das Jacket
etwas anheben dann komme ich prima an die Ventile ran. Wieder
runterziehen - Bauchgurt zu - fertig ist die Laube.
> Das ist sicher lange zu diskutieren, so wurde es aber auf dem
> Hemmoor-Seminar von Dr. Aspacher nachvollziehbar vorgetragen.
Nicht alles was auf einem Seminar vorgetragen wird ist der Weisheit
letzter Schluss. Ich sehe das eher als Gelegenheit, dass einer seine
Ansichten vortraegt und man in groesserer Runde darueber diskutieren
kann. Mit absperrbarer Bruecke hat man alle maximale Flexibilitaet in
der Benutzung.
Dass eine aufwendige redundante Ausruestung einen Anfaenger ueberfordert
liegt auch auf der Hand aber fuer den ist sie ja auch gar nicht gedacht.
Sie ist fuer Solo-TG erforderlich oder um die mangelnde Hilfsfaehigkeit
eines unerfahrenen Partners auszugleichen.
Viele Gruesse,
Herbert
> Wie in anderen postings nehme ich an, dass man mit geoeffnetem
> Brueckenventil taucht. Vereist jetzt ein Automat, drehe ich das
> entsprechende Ventil zu und habe immer noch den vollen Restluftvorat.
> Welche Vorteil habe ich von dem Brueckenventil, das mir beim Zudrehen
> die Haelfte meines Luftvorates absperrt? Mal von dem
> unwahrscheinlichen Fall abgesehen, dass die Bruecke bzw. das Ventil am
> Gewinde undicht wird oder abreisst.
Du hast die Antwort ja schon selbst gegeben: Zwei Flaschen
ohne Bruecke machen dann Sinn, wenn man in Umgebungen tauchst
in denen eine relativ grosse Gefahr besteht, sich die Ausruestung
richtig zu ruinieren (Hoehlentauchen etc.) Waere schon ziehmlcih
aergerlich, wenn dir ein Automat oder Ventil kaputt geht und
dir dann ueber die Bruecke beide Pullen leerblubbern.
D.h. aber auch: Erste Flasche zu einen drittel leer atmen,
auf zweiten Flasche wechseln, wieder ein drittel usw.
Fuer den normalen Gebrauch finde ich eine doppel 7 oder
doppel 8 mit normaler Bruecke und zwei getrennt absperrbaren
Abgaengen optimal (hoffentlich kommt meine D7 bald ;-)
Ciao
Holger
--
#### Dipl. Ing. Holger Lesch
### Projektleiter
## S.E.S.A. Geschaeftsstelle Berlin
# Tel: +49 30 390722-0 Fax: 390722-22
Bei einer absperrbaren Bruecke kann ich sicherlich die Bruecke sperren.
Trotzdem wuerde ich NIE einen Automat blasen lassen und irgendein Ventil
(das an der Bruecke) zudrehen, sondern das, an dem der Automat haengt -
sprich einen ganz normalen Abgang.
Das Lufthaendling wird mit absperrbarer Bruecke sicherlich einfacher wie
"mit ohne". Aber warum sollte sie immer offen sein? Warum sollte ich bei
#Grundeis# einen Automat SINNLOS blasen lassen? Ich kann ihn doch
einfach abdrehen - und wenn ich lust habe, hinterher auch noch die
Bruecke.
Jedenfalls stelle ich mir (wegen meiner eigenen D7) eine Doppelgeraet
mit zwei Abgaengen und absperrbarer Bruecke als Geraet mit a)zwei
Ventilen fuer die Abgaenge und b) mindestens einem Ventil fuer die
Brucke vor.
Was ich mich die ganze Zeit frage: Warum zum Henker dreht man den
blasenden Automat nicht einfach ab? Warum was unwichtiges vorher machen?
Kompliziert wenns einfach geht?
Oder kapier ich was nicht, weil meine D7 (mit normalen Bauteilen) so
einmalig ist?
snip
>zwei getrennte oder getrennt absperrbare atemluftsysteme
>a) durch 2 getrennte Lungenautomaten
>b) durch 2 getrennte Luftvorraete, entweder getrennte Einzelflaschen
>oder absperrbare Bruecke zwischen den Flaschen
>bei doppelflaschen sollten NUR die in b)beschriebenen verwendet
>werden, durch verwenden von doppelflaschen mit bruecke die NICHT
>absperrbar ist buesst man einiges an redundanz wieder ein. Zu beachten
>ist dabei das verwendet man getrennte flaschen regelmaessig
>abwechselnd leergeatmet werden muessen, d.h eine speziell Technik ist
>noetig....
Hi Thom,
kannst Du das mit der absperrbaren Bruecke nochmal ein wenig
ausfuehren?
Wie in anderen postings nehme ich an, dass man mit geoeffnetem
Brueckenventil taucht. Vereist jetzt ein Automat, drehe ich das
entsprechende Ventil zu und habe immer noch den vollen Restluftvorat.
Welche Vorteil habe ich von dem Brueckenventil, das mir beim Zudrehen
die Haelfte meines Luftvorates absperrt? Mal von dem
unwahrscheinlichen Fall abgesehen, dass die Bruecke bzw. das Ventil am
Gewinde undicht wird oder abreisst.
mika, munich
> Von 'side mounts' mal abgesehen gibt es
> keinen vernünftigen Grund, getrennte Doppeltanks zu tauchen.
Einen kann ich Dir nennen:
Ich tauche meist getrennte Doppel-4er. Davon habe ich 2 Pakete plus
mehrere Einzelflaschen.
Gerade wenn ich mit Anfaengern (bis 10 max. 15 m tief) unterwegs bin
passiert es mir haeufig, dass deren 10er oder 12er auf Reserve ist und
bei mir erst eine 4er zu Neige geht. Ich ersetze dann an Land die eine
leere durch eine volle Flasche und habe wieder das komplette Paket zur
Verfuegung.
Bei absperrbarer Bruecke sehe ich den Vorteil in einem Vorschlag, der
hier im thread kam.
Abgesperrt tauchen, wenn die eine "leer" ist durch Oeffnen des Ventils
ueberstroemen lassen. Wenn Du mit einer Flasche auskommst sparst Du beim
Fuellen lassen.
Ist vielleicht weit hergeholt aber fuer mich ein vernuenftiger Grund.
Viele Gruesse,
Herbert
> Welche Vorteil habe ich von dem Brueckenventil, das mir beim Zudrehen
> die Haelfte meines Luftvorates absperrt?
Ich sehe auch darin einen Vorteil, dass ich bei abgesperrten
Brueckenventil das Flaschenpaket trennen kann ohne beide Flaschen
voellig zu entleeren. Es gibt ja sonst nur die beiden Moeglichkeiten:
1. Beide Flaschen getrennt -> jeder Automat hat nur auf den Luftvorrat
"seiner" Flasche Zugriff und man kann das Paket jederzeit trennen.
2. Beide Flaschen fest verbunden -> jeder Automat hat auf den Luftvorrat
beider Flaschen Zugriff, wird eine Seite undicht heisst es schnell
handeln, und man kann das Paket nur trennen wenn beide Flaschen voellig
leer sind.
Das absperrbare Brueckenventil kombiniert die beiden Moeglichkeiten. Man
kann das Paket benutzen wie man will.
Habe ich was vergessen ?
Viele Gruesse,
Herbert
Also, am linken Ventil hängt bei mir: fini, backup reg, DS inflator; am
rechten: primary reg (langer Schlauch), wings inflator. Absperren kommt
also nur in Frage, wenn mich der Flaschendruck nicht interessiert und
mir der unterschiedliche Auf/Abtrieb der Flaschen egal wäre, also gar
nicht.
mika, munich
>Wer ist "man".
Na doch wohl JEDER. Bei einem Tg fiel etwas vom meinem Partner ab, es
war ein Teil seines Zweitautomaten. Haette ich in dem Moment nicht
zufaellig in die richtige Richtung geschaut .....
In dem Moment waren Aspachers Ausfuehrungen nachvollziehbar.
>Ausserdem verliert man maximal den Luftvorrat einer
>Flasche, wenn man nichts dagegen tut. Wer hindert einen daran notfalls
>das Geroedel abzulegen, Ventile zu schliessen bzw. zu oeffnen und das
>Geroedel wieder anzulegen? Das geht in wenigen Sekunden, da geht kaum
>viel Luft verloren.
Wenn man dann nicht mehr oeffnen kann weil der Automat defekt ist ....
ist die Luft der redundanten Flasche dahin.
>Ich habe das fuer mich im Becken schon haeufig
>trainiert. Ich brauche bei mir nur den Bauchgurt zu loesen, das Jacket
>etwas anheben dann komme ich prima an die Ventile ran. Wieder
>runterziehen - Bauchgurt zu - fertig ist die Laube.
In der Halle geht viel, ich bleibe beim Aufroedeln haeufig mit dem
Computer haengen.
Gruesse von
andrea...@t-online.de
borchardsheide 28a
22117 hamburg
fon/fax 040/7136380
>Nur weil ich zwei getrennte Systeme habe, lasse ich doch nicht den einen
>Automat abblasen?! Zudrehen geht doch auch!
Und wenn der Automat einfach nur hin ist (nicht vereist sondern
defekt) bekommst Du die Restluft nicht zum anderen Automaten.
>Wenn ich davon ausgehe, dass ich bei getrennten Systemen bei einem
>Vorfall die Haelfte der Luft verliere, bedeutet das, dass der Tank an
>dem der blasende Automat haengt, ganz leer wird. Bei einer einzigen
>Flasche (oder verbundenen Systemen) heisst das dann, dass ich die ganze
>Luft verliere.
Wenn du oder der Partner nicht zudrehen passiert so etwas. Aber dann
muss die Ausruestung so konfiguriert werden dass es moeglich ist.
>Und diese Argumentation spricht doch dann fuer getrennte Systeme?
Nicht gem. Aspacher. Aber ich bin kein Fachmann und kann nur seine
Argumente wiedergeben.
Diese Ueberlegungen sollte man aber beruecksichtigen wenn man mit
getrennten Systemen taucht und meint man kann sich das Doppelte
zumuten.
Schnipsel
> Habe ich was vergessen ?
Dass man mit einer geeigneten Bruecke normale Einzelflaschen
zusammenschrauben kann. Und dann einen teilbaren Doppelblock hat.
>Ich tauche meist getrennte Doppel-4er. Davon habe ich 2 Pakete plus
>mehrere Einzelflaschen.
>Gerade wenn ich mit Anfaengern (bis 10 max. 15 m tief) unterwegs bin
>passiert es mir haeufig, dass deren 10er oder 12er auf Reserve ist und
>bei mir erst eine 4er zu Neige geht. Ich ersetze dann an Land die eine
>leere durch eine volle Flasche und habe wieder das komplette Paket zur
>Verfuegung.
Logisch gefolgert heisst das aber, dass du ein sehr grosses Risiko
eingehst deinen kompletten Gasvorrat auf einen Schlag zu verlieren.
"die eine leere durch eine volle" ---> du atmest eine Flasche leer und
dann die andere?
d.h. aber wiederum wenn Du dann zur anderen Flasche wechselst und Du
dann deinen Atemluftvorrat verlierst hast du KEINE Luft mehr
in meinen Augen brauchst Du Dann aber aus Sicherheitsgruenden keine
Doppelflaschen.
Bei getrennten Systemen sollte man immer die Flaschen gleichmaessig
leeratmen, z.B. erst 1/3 aus Flasche 1, dann 1/3 aus Flasche 2, dann
wieder wechseln etc (deswegen auch 2 Finimeter). Verliert man dann
eine Flasche hat man immer noch die Restluft in der anderen
Thom
>>Ich habe das fuer mich im Becken schon haeufig
>>trainiert. Ich brauche bei mir nur den Bauchgurt zu loesen, das Jacket
>>etwas anheben dann komme ich prima an die Ventile ran. Wieder
>>runterziehen - Bauchgurt zu - fertig ist die Laube.
>
>In der Halle geht viel, ich bleibe beim Aufroedeln haeufig mit dem
>Computer haengen.
Ich werd hier noch zum Megaposter wenn das so weiter geht....
Andreas,
das DU beim Aufroedeln haengen bleibst ist ja ok, aber bei der oben
beschriebenen Methode kann ich mir nicht vorstellen wo du
haengenbleiben koenntest.
Nochmal:
Eine einfachere Moeglichkeit ohne das ganze Equipment abzulegen ist
natuerlich sein Equipment so zu konfigurieren, das man an alle 3 :)
Ventile rankommt.
Bei wenigen Leuten ist dies allerdings unmoeglich (arm-to-short-error)
selbst dann reicht es meistens den Bauchgurt zu loesen mit der einen
Hand die Flaschen etwas nach oben zu schieben und abzudrehen.
thom
>
>kannst Du das mit der absperrbaren Bruecke nochmal ein wenig
>ausfuehren?
>Wie in anderen postings nehme ich an, dass man mit geoeffnetem
>Brueckenventil taucht. Vereist jetzt ein Automat, drehe ich das
>entsprechende Ventil zu und habe immer noch den vollen Restluftvorat.
>Welche Vorteil habe ich von dem Brueckenventil, das mir beim Zudrehen
>die Haelfte meines Luftvorates absperrt? Mal von dem
>unwahrscheinlichen Fall abgesehen, dass die Bruecke bzw. das Ventil am
>Gewinde undicht wird oder abreisst.
>Gruesse
>Thomas
Einige Fehler die passieren koennen sind z.B. das Abreissen des
Ventils, Risse im Flaschenhals, Abreissen der Drehspindel etc.
Das sind unwahrscheinliche Faelle wenn man nie "in der Naehe von
Hindernissen" :) taucht koennen aber beim Hoehlentauchen, Wracktauchen
etc durchaus passieren.
Der Vorteil zu komplett getrennten Flaschen ist die Vereinfachung der
Flaschen-handling prozedur.
Passiert einer der oben genannten Fehler bei einer normalen Bruecke
ist dein gesamter Gasvorrat verloren.
Eine absperrbare Bruecke kostet im vergleich zu einer normalen bruecke
nicht so viel mehr und m.E. gewinnt man noch an Sicherheit.
Thom
eines hast du noch vergessen, meine ich
Herbert Kiesewetter wrote:
> Nachteile:
>
> 1. Hoehere Anschaffungskosten
> 2. Hoehere Unterhaltskosten (z.B.: doppelter TUEV)
3. schwer
wenn ich halbtrocken mit einer doppel 10 tauchen wuerde und meine grosse
lampe dabeihabe, dann bin ich nach der regel zum austarieren stark
ueberbleit, auch wenn ich kein zusaetzliches blei mitnehme.
-> fuer duenne anfaenger nicht unbedingt geeignet/sicherer
gruessle
matze
Man könnte ja auch die Ventile nach unten verlegen, sprich das ganze
Gerödel verkehrtherum aufsetzen (a la Feuerwehr). Dann braucht man aber
längere Schläuche.
Ciao
Jürgen
--
Dipl.-Ing. Jürgen Bruns -- ISAF -- 38768 Clausthal-Zellerfeld
Tel.: 05323-72-2152 ---------------------- Fax: 05323-72-3198
-------------------------------------------------------------
It's not a bug... it's a feature
> Logisch gefolgert heisst das aber, dass du ein sehr grosses Risiko
> eingehst deinen kompletten Gasvorrat auf einen Schlag zu verlieren.
> "die eine leere durch eine volle" ---> du atmest eine Flasche leer und
>
> dann die andere?
"Leer" schliesst selbstverstaendlich die Reserve nicht mit ein. Die
bleibt unangetastet.
Und mit der Reserve in der "leeren" Flasche kann ich jederzeit einen
normalen Aufstieg praktizieren.
Fuer Deko-TG ist diese Technik natuerlich nicht geeignet.
Jetzt einverstanden?
Viele Gruesse,
Herbert
> Also, am linken Ventil hängt bei mir: fini, backup reg, DS inflator;
> am
> rechten: primary reg (langer Schlauch), wings inflator. Absperren
> kommt
> also nur in Frage, wenn mich der Flaschendruck nicht interessiert und
> mir der unterschiedliche Auf/Abtrieb der Flaschen egal wäre, also gar
> nicht.
Wo ist das Problem?
Wenn Du das Isolierventil schliesst hat jeder Automat weiterhin den
Druck "seiner" Flasche.
An meiner "primaeren" Flasche habe ich nur Atemregler und Fini, an der
"sekundaeren" Atemregler, Fini und Inflator. Man koennte sich auf beide
Seiten einen Inflatorschlauch haengen aber bei einem unvorhergesehenen
Aufstieg muss ich eh nur Luft ablassen.
Oder habe ich Deinen Einwand nicht verstanden ?
Sollte mich das unterschiedliche Gewicht der Flaschen mal stoeren
aendere ich die Bleiverteilung am Gurt oder packe mir einen Stein in die
Tasche der leichteren Seite. Man kann mit wenig Aufwand fast alles
kompensieren.
Viele Gruesse,
Herbert
> Man könnte ja auch die Ventile nach unten verlegen, sprich das ganze
> Gerödel verkehrtherum aufsetzen (a la Feuerwehr). Dann braucht man
> aber
> längere Schläuche.
... und einiges mehr. Aber das hatten wir schon mal ausfuehrlich
behandelt.
Gruss,
Herbert
>Ich werd hier noch zum Megaposter wenn das so weiter geht....
>Andreas,
;-))))
>Bei wenigen Leuten ist dies allerdings unmoeglich (arm-to-short-error)
>selbst dann reicht es meistens den Bauchgurt zu loesen mit der einen
>Hand die Flaschen etwas nach oben zu schieben und abzudrehen.
Ich bin ein Sitzriese, ;-)), kurze Beine-langer Oberkoerper, deshalb
trage ich die Flasche recht tief, mit meinen Armen komme ich im Trocki
mit Unterzieher kaum an meine Flaschen ran, manchmal nicht einmal an
den Nacken um angezogen die Halsmanschette zu richten, ;-(((.
Bin gespannt was noch alles dazu kommt, man hat viele Moeglichkeiten
sich zu vertueddern, deshalb sollte man sich genau vor Augen halten
welche Moeglichkeiten man wirklich hat. Wenn jemand so schlangenartig
gebaut ist dass fast alles moeglich ist - herzlichen Glueckwunsch.
mika, muc
> Uebrigens:
> Einer, der von Dir offenbar so geschaetzten, Tec-Diving-Gurus ist gerade
> unter mysterioesen Umstaenden mit Doppel-20er in der Tiefe des Roten
> Meeres verschwunden (siehe Nachruf in der neuesten TAUCHEN). Man kann
> beim Tauchen seine Grenzen meist nur einmal uebertreten.
> (Diese Bemerkung selbstverstaendlich ohne jede unangebrachte
> Schadenfreude!!!)
>
> Viele Gruesse und weiterhin eine sachliche und freundliche Diskussion,
Sachlich ist das auch nicht gerade im Übermaß.
IIRC tauchte Rob Palmer mit geliehenem Gerät, getrennten doppel 80ft3,
80er stage Luft, und <murmel> Deko 50/50 Tank. Ein tiefer Tauchgang auf
Luft war geplant, obwohl von einer TDI Mix-Basis getaucht wurde. Er hat
an dem Tag gegen mindestens eine der Regeln verstoßen, die er selber
immer propagiert hatte, 'no deep diving on air'. Ob dies der Grund
seines Unfalls war, wird aber wohl nicht mehr geklärt werden.
Info zu Rob Palmer's Blue Hole Expeditionen findet man z.B. hier:
http://www.uwsports.ycg.com/magazine/1996/april/feature_blue_hole.htm
mika, muc
Nein :)
Halbwegs akzeptieren kann ich das ganze nur, d.h. nicht das ich es
richtig finde und jemals so machen wuerde, bei einfachen flachen
Tauchgaengen (umd die 10m). Bei normalen oder tieferen Tauchgaengen
ist diese Technik fuer mich schlichtweg unakzeptabel und gefaehrlich.
Ein vereinfachtes Beispiel:
Doppel 4l mit 200 bar gefuellt, beide mit Reserve (wie oben
beschrieben).
Nehmen wir einen tieferen TG an der an die 40m geht, immer in Nullzeit
bleibt und bei Auftauchen in 30m ist die eine Flasche leer man
wechselt zur anderen Flasche, ein Karpfen kommt beisst das Ventil
durch und schwuppdiwupp ist die volle Flasche leer (man kann hier
natuerlich auch noch andere plausible Gruende einsetzen). Kein Problem
man ist ein bisschen gestresst schnappt sich den anderen Automaten
wieder und zieht den Reservezug
a) oops.....den hatte ich schon gezogen ---> Notaufstieg aus 30m an
die Oberflaeche
b) oops...der klemmt....der ADrenalinspiegel steigt sehr hoher
Luftverbrauch
c) ich atme ganz normal weiter
ok jetzt bin ich hier auf 30m habe 50 bar Reserve in meiner 4l Flasche
und muss nach oben.
200l Luft
ok gehen wir mal in die Tabellen aus der FAQ
----------------------------------------------------------------
Gesamtluftverbrauch (l/min)
ohne Sicherheitsstop
Luftverbrauch (l/min)
Tiefe (m) | 5 | 10 | 15 | 20 | 25
----------+-------+-------+---------------+------
10 | 15.0 | 30.0 | 45.0 | 60.0 | 75.0
20 | 32.5 | 65.0 | 97.5 | 130.0 | 162.5
30 | 55.0 | 110.0 | 165.0 | 220.0 | 275.0
40 | 82.5 | 165.0 | 247.5 | 330.0 | 412.5
50 | 115.0 | 230.0 | 345.0 | 460.0 | 575.0
60 | 152.5 | 305.0 | 457.5 | 610.0 | 762.5
____________________________________________
gehen wir mal in die Spalte 30m und schauen in die bei einer
Stresssituation durchweg plausible Luftverbrauchsrate von 20l/min
(wobei die in den meisten Faellen sicher zu niedrig gegriffen ist und
man kommt auf einen gesamten Luftverbrauch von 220l.
Noch viel schlechter sieht die Situation aus wenn man einen
Sicherheitsstop machen will:
_____________________________________________
Gesamtluftverbrauch (l/min)
mit Sicherheitsstop
Luftverbrauch (l/min)
Tiefe (m) | 5 | 10 | 15 | 20 | 25
----------+-------+-------+---------------+------
10 | 37.5 | 75.0 | 112.5 | 150.0 | 187.5
20 | 55.0 | 110.0 | 165.0 | 220.0 | 275.0
30 | 77.5 | 155.0 | 232.5 | 310.0 | 387.5
40 | 105.0 | 210.0 | 315.0 | 420.0 | 525.0
50 | 137.5 | 275.0 | 412.5 | 550.0 | 687.5
60 | 175.0 | 350.0 | 525.0 | 700.0 | 875.0
Annahmen:
[1] Aufstiegsgeschwindigkeit 10m/min
[2] Von einer Stufe zur nächsten wird immer der Wert
der höheren Stufe angesetzt (keine Integration).
Bsp: von 20m auf 10m werden nur für den Aufstieg
um 10m 15l Luft verbraucht, von 10m auf 0
10l (bei 5l Verbrauch)
[3] 30s Verweilzeit auf Tiefe
[4] Sicherheitsstop auf 5m (für den Sicherheitsstop
werden die Werte fuer 5m berechnet) ansonsten s.o.
[5] Dauer Sicherheitsstop 3 min
Die Folgerung daraus ist, dass man sich auf gar keinen Fall einen
Sicheheitsstop leisten kann und zudem auch noch wesentlich schneller
als mit der angenommen Geschwindigkeit von 10m/min auftauchen muss.
Und warum?
Weil man die Sicherheit die einem ein redundantes Geraet bietet selber
wieder aus welchen gruenden auch immer wieder aufhebt.
Haette man eines der akzeptierten Verfahren beei getrennten Systemen
(immer nach 1/3 die Flasche wechseln) angewandt sieht die Situation
deutlich besser aus.
Ich will dir zugute halte dass Du in einem frueheren posting von einer
maximalen Tiefe von 10m gesprochen hast.....
Prinzipiell sollte man sich aber die obige Problematik ueberlegen und
vor allem wenn man das bedenkliche "ich tauche die eine Flasche leer"
verwendet MUSS man sich konsequent an flache Tauchgaenge halten und
einen entschiedene Strich ziehen und sagen so auf diese Weise nur
bisher und tiefer. Und v.a. dann seine TG exakt planen und ausfuehren
und immer daran denken NICHT tiefer gehen.
Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist (das mache ich schon immer so :)
kann ich nur jedem empfehlen sich eine Tauchmethodik anzueignen die in
jedem Fall das Maximum an Sicherheit bietet.
Fuer mich persoenlich ist das die Methode mir Doppelflaschen und
absperrbaren Bruecke und so wiet sie sich praktizieren laesst die
konsequente Umsetzung der Hogarth Methode.
Jetzt hoeren viele schon das zweite mal das Wort Hogarth und wissen
damit nichts anzufangen (und trauen sich immer noch nicht fragen)
Ich kann jedem nur mal empfehlen sich die Ausfuehrungen Gear
Configuration (mit Bildern), Gruende etc unter
http://www.infinet.com/~toddl/caverig/
anzusehen.
Vor allem unter 2.Why Dive Hogarthian? moechte ich jedem hier sofern
der englischen Sprache maechtig ist den Artikel von Jarrod Jablonski
"The Hogarthian Gear Configuration"
unter http://www.infinet.com/~toddl/caverig/jjpaper.html
zu lesen.
Ich hasse lange Artikel
thom
*schnipp*
>Fuer mich persoenlich ist das die Methode mir Doppelflaschen und
>absperrbaren Bruecke und so wiet sie sich praktizieren laesst die
>konsequente Umsetzung der Hogarth Methode.
Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Ventilschutz aus? Im Sinne
der Gefahrenabwehr ist es doch besser die Ventile zu sichern,
bevor sie abbrechen. Die absperrbare Bruecke ist doch auch eine
potentielle Fehlerquelle, oder ?
Eine Frage habe ich noch zum Thema Doppelpack. Mir bereitet das
Anlegen der Flaschen Schwierigkeiten. 2x10 geht ja noch, 2x12 auch,
aber 2x15 ist etwas schwer. Ich fuehle mich dann wie eine Schild-
kroete, die umgedreht wurde. Ich habe es in meiner Wohnung getestet
und mich am Tuerrahmen hochgezogen - leider sind die Tuerrahmen am
Wasser etwas rar. Neulich hatte ich eine Idee bezueglich Flaschen-
zuegen, aber die habe ich noch nicht realisiert.
Wer kann mir helfen ?
> Hallo Thomas !
>
> > Logisch gefolgert heisst das aber, dass du ein sehr grosses Risiko
> > eingehst deinen kompletten Gasvorrat auf einen Schlag zu verlieren.
> > "die eine leere durch eine volle" ---> du atmest eine Flasche leer und
> >
> > dann die andere?
>
> "Leer" schliesst selbstverstaendlich die Reserve nicht mit ein. Die
> bleibt unangetastet.
> Und mit der Reserve in der "leeren" Flasche kann ich jederzeit einen
> normalen Aufstieg praktizieren.
> Fuer Deko-TG ist diese Technik natuerlich nicht geeignet.
Es erstaunt doch immer wieder welche geistigen Klimmzuege Leute bereit
sind zu machen, um eine offensichtlich falsche Technik zu rechtfertigen:
warum eine Doppelflasche, wenn dann am Ende doch nur eine davon Luft hat?
Macht das Sinn? NEIN!
Thomas Villiger hat in seinen vorherigen Beitraegen die Logik nochmals
klar dargelegt, aber auch er scheint nicht durchzukommen.
/Matthias
Matthias Landsberger <Matthias.L...@Informatik.Uni-Oldenburg.DE>
schrieb im Beitrag <5os3pe$j...@news.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>...
> vil...@muc.de (Thomas Villinger) writes:
> Eine Frage habe ich noch zum Thema Doppelpack. Mir bereitet das
> Anlegen der Flaschen Schwierigkeiten. 2x10 geht ja noch, 2x12 auch,
> aber 2x15 ist etwas schwer. Ich fuehle mich dann wie eine Schild-
> kroete, die umgedreht wurde. Ich habe es in meiner Wohnung getestet
> und mich am Tuerrahmen hochgezogen - leider sind die Tuerrahmen am
> Wasser etwas rar. Neulich hatte ich eine Idee bezueglich Flaschen-
> zuegen, aber die habe ich noch nicht realisiert.
>
> Wer kann mir helfen ?
Alles zusammenbauen und ab in den Teich damit (aufblasen nicht
vergessen:-)).
Anlegen im Wasser ist herrlich entspannend.
cu Kai
> Herbert, dann nimm doch nur EINE Flasche mit! Aber zwei mitnehmen,
> und
> diese dann so zu verwenden das man im Endeffekt doch wieder nur eine
> hat,
> erscheint ein klarer Fall von nutzlosem Uebergewicht.
Wenn mein unbekannter Partner aber weniger Luft verbraet als
befuerchtet, drehe ich die "nutzlose" Buddel auf und der TG geht weiter
(und der Partner bekommt das "T - Zeichen" fuer Halbzeit).
> Ueberzeugen musst Du dich schon selbst; mehr als Denkanstoesse
> liefern
> und deine so erprobten Techniken und Prozeduren hinterfragen kann ich
> nicht. Wollen wir mal hoffen das dir nichts passiert bevor Du dich
> ueberzeugt hast. Ich wuerde wirklich wenig Genugtuung daraus ziehen in
>
> dieser NG deinen Nachruf zu lesen.
Dann sind wir uns ja einig.
> Ich nehme an Du spielst auf Rob Palmer an. Tragisch, aber nicht
> unerwartet bei einem Lufttauchgang auf 90 m (sowit zumindest meine
> Informationen).
Geplant waren laut TAUCHEN 55m.
Und an Michael Doelle:
Der Hinweis auf Rob Palmer sollte nur verdeutlichen dass gerade im
Grenzbereich auch die "erfahrenen" Taucher verungluecken. Ich dachte
naemlich auch mal man koenne sich an seine persoenlichen Grenzen
herantasten. Aber das kann, wie man sieht, boes ins Auge gehen.
> Unsere Diskussionen waren wohl bis jetzt immer sachlich und
> freundlich,
> oder etwa nicht?
Yepp! Ich hatte nur die Befuerchtung dies koennte sich evtl. aendern.
Viele Gruesse,
Herbert
>Es ist wichtig, jederzeit die Ventile zu erreichen. Dazu gehört, dies
>auch ständig zu üben. Durch eine Veränderung der Flaschenhöhe kann man
>viel erreichen. Der Anzug sollte nicht so eng sein, daß er keine
>Beweglichkeit zuläßt.
>
>mika, muc
Stimmt, ich arbeite auch daran und werde wohl bald eine Loesung
finden. Der Rest ist ein anatomisches Problem, wenn der Bizeps
(untrainiert) schwillt kann ich mit keinem Anzug, geschweige im Trocki
mit Unterzieher den Arm ausreichend anwinkeln, habe heute aber mal
Herberts Darstellung versucht - es geht, bei mir aber nur SEHR schwer,
;-((.
> Neulich hatte ich eine Idee bezueglich Flaschen-
> zuegen, aber die habe ich noch nicht realisiert.
Wo willst Du die festmachen, an den beruehmten "Siemens-Lufthaken" ?
;-)))
Gruss,
Herbert
Wasn Quatsch! Der Siemens-Lufthaken ist aus Aluminium(!) der hält doch
nie im Leben zwei Stahlflaschen!
Mein Tip: Erst ein bißchen Feilenfett auf den Rücken (dann flutscht es
besser) und dann mit einem Böschungshobel die Bahn freimachen (aber
aufpassen, daß man sich die optische Achse nicht verbiegt!))
In diesem Sinne ;-))
>Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Ventilschutz aus? Im Sinne
>der Gefahrenabwehr ist es doch besser die Ventile zu sichern,
>bevor sie abbrechen. Die absperrbare Bruecke ist doch auch eine
>potentielle Fehlerquelle, oder ?
Ventilschutz ist ein heikles Thema....
die absperrbruecke ist im Zusammenhang mit "abbrechen" eigentlich
keine grosse potentielle Fehlerquelle, da wenn man sich
veranschaulicht WO sie ist im Normalfall erst der Kopf in
Mitleidenschaft gezogen wird (und ich meine jetzt den direkten
Eindruck den z.B. eine Felswand hinterlassen koennte)
Ein Ventilschiutz an sich hat wieder andere potentielle Fehlerquellen
je nach Beschaffenheit des Schutzes an sich...die Frage ist wie lassen
sich dann die Ventile zu- und aufdrehen und vor allem die ewige Regel
derer die mit Leinen tauchen "wo sich eine Leine verfangen kann,
verfaengt sie sich auch" was Ventilschutz aus der Kategorie KISS
("keep it stupid and simple") wieder rausfallen laesst.
>Eine Frage habe ich noch zum Thema Doppelpack. Mir bereitet das
>Anlegen der Flaschen Schwierigkeiten. 2x10 geht ja noch, 2x12 auch,
>aber 2x15 ist etwas schwer. Ich fuehle mich dann wie eine Schild-
>kroete, die umgedreht wurde.
Tja da gibts wenig Moeglichkeiten ...entweder du suchst dir eine
starken buddy der Dein anlegen der Flaschen als willkommene workout
Zeit ansieht
oder
du kaufst dir einen pickup
oder du versuchst die oertlichen Gemeinden davon zu ueberzeugen Tische
an den Seeufern aufzustellen...:)
>Mit Doppel-4 auf 40m (bei abwechselner Nutzung) habe ich schon vor
>einiger Zeit nachgelassen, da ich bei dieser Technik meinem Partner
>keine Sicherheit mehr bieten kann.
Nicht nur Deinem Partner auch Dir selber nicht....
>Bei mehr als 30m grundsaetzlich Doppel-7 oder auch mal die 15er mit
>Doppelventil
Aber hoffentlich dann nicht noch nach der Methode "eine Flasche leer"
und dann die andere.
>Fuer die Anzuege gilt aehnliches
>Im Winter neuerdings Trocken, bis 17 Grad 6,5mm Nassanzug, ueber 17 Grad
>4mm Tropenoverall.
*schuettel**schauderhaft*
bei mir sieht das ganz anders aus ab ca. 25 Grad 3 mm Tropenanzug,
ansonsten ist ein Trockenanzug das einzig wahre :)
>
Thom
> Geplant waren laut TAUCHEN 55m.
>
Glaub ich nicht. 2 mal 80ft3, eine 80ft3 stage, plus 50/50 Deko Tank.
Etwas reichlich für die 55m, oder? Und das an einer Wand, da hätte eine
80er wohl auch gereicht.
mika, muc
In article <33b4ba3d...@news.muc.de>, vil...@muc.de wrote:
> > Ventilschutz ist ein heikles Thema....
> > die absperrbruecke ist im Zusammenhang mit "abbrechen" eigentlich
> > keine grosse potentielle Fehlerquelle,
Thom,
das ist so sicher falsch. Tatsaechlich ist die Bruecke der groesste
Schwachpunkt: Ventile reissen nicht ab, aber die Bruecke kann sich bei
Kolission SEHR LEICHT verkanten so dass die O-Ringe zw. Ventil und Bruecke
nicht mehr abdichten. Das Resultat ist dann ein "bubble bath" unter
Wasser.
Tatsaechlich ist dies bedingt durch die relativ hohe Geschwindigkeit
(und damit die Heftigkeit eines eventuellen Aufpralls) sicher eines der
groessten Risiken ueberhaupt bei scootern in Hoehlen.
/Matthias
Na das ist doch immer wieder schoen wenn einer einen Fehler entdeckt
die Tabellenuebershcrift ist natuerlich falsch....
> Zu dieser Tabelle brauche ich mal eine Erklärung. Wenn ich einen Luftverbrauch
> von 10l/min habe verbrauche ich doch normalerweise 20l/min bei 10m Tiefe.
>Wieso sind es laut Tabelle denn 30?
nochma...
Gesamtluftverbrauch (l)
ohne Sicherheitsstop
Luftverbrauch (l/min)
Tiefe (m) | 5 | 10 | 15 | 20 | 25
----------+-------+-------+---------------+------
10 | 15.0 | 30.0 | 45.0 | 60.0 | 75.0
20 | 32.5 | 65.0 | 97.5 | 130.0 | 162.5
30 | 55.0 | 110.0 | 165.0 | 220.0 | 275.0
40 | 82.5 | 165.0 | 247.5 | 330.0 | 412.5
50 | 115.0 | 230.0 | 345.0 | 460.0 | 575.0
60 | 152.5 | 305.0 | 457.5 | 610.0 | 762.5
____________________________________________
Annahmen:
[1] Aufstiegsgeschwindigkeit 10m/min
[2] Von einer Stufe zur nächsten wird immer der Wert
der höheren Stufe angesetzt (keine Integration).
Bsp: von 20m auf 10m werden nur für den Aufstieg
um 10m 15l Luft verbraucht, von 10m auf 0
10l (bei 5l Verbrauch)
[3] 30s Verweilzeit auf Tiefe
Bei deinem Beispiel bedeutet dies:
10m Tiefe, 10l/min
[3] 10l/min * 2(atm) *0.5min = 10l
+
[2+1] 10l/min * 2(atm) * 1min = 20l
----> 30l Gesamtverbrauch
Sorry ich werde das in der FAQ demnaechst aendern
jetzt ist es mir klar. Ich hatte nicht gerafft, daß es der
Gesamtluftverbrauch ist. Danke.
Gruß
Peter