wir haben in unserer OG das Angebot von einem befreundeten Tauchlehrer
(nicht DLRG) bekommen relativ kostengünstig
den PADI-Kurs zu absolvieren. Klar, mitmachen würden wir den gerne, nur
drängt sich uns eine entscheidende Frage auf:
Wenn wir den PADI "machen" ... wird der vom DLRG soweit anerkannt, dass man
vom PADI ausgehend den DLRG
Rettungstaucher machen kann - sich also im Rahmen der DLRG weiterbilden,
ohne ganz von vorne beginnen zu müssen
und das Geld quasi rausgeschmissen zu haben?
Oder alternativ - wenn man den kompletten Weg über die PADI-Schiene bis hin
zum PADI Rescue Diver macht ... kann
man diesen gemäß DLRG-Statuten umschreiben lassen (oder durch einen kl.
Aufbau- / Ergänzungskurs erlangen?)...
Klar, im Grunde könnten wir die Geschichte auch gleich über den DLRG laufen
lassen... nur hat dieses Angebot für uns den
grossen Vorteil, dass zum einen die Kosten überschaubar sind, die Gruppe aus
nur fünf Leuten bestehen wird und wir
sowohl Tempo als auch Veranstaltungsort und -datum bestimmen könnten. Daher
eine relativ angenehme Sache...
Zusammenfassend meine Frage nur:
Lohnt es sich, den PADI zu machen, wenn man den Rettungstaucherschein
anstrebt? (In Anbetracht der "Vorzüge", die uns
angeboten worden sind)...???
Das Problem ist nämlich, das bislang die Aussagen von DLRG OGs hin zum
Tauchlehrer ziemlich diffus oder vollkommen
gegensätzlich waren. (Und das ist nicht darauf zurückzuführen, das der
Tauchlehrer unbedingt seinen Kurs vollbekommen
will ;)
Schon einmal schönen Dank für jede Antwort...
Nico
Nico Rabius wrote:
> Wenn wir den PADI "machen" ... wird der vom DLRG soweit anerkannt, dass man
> vom PADI ausgehend den DLRG
> Rettungstaucher machen kann - sich also im Rahmen der DLRG weiterbilden,
> ohne ganz von vorne beginnen zu müssen
> und das Geld quasi rausgeschmissen zu haben?
>
Der Tauchschein der Fa. PADI wird von der DLRG nicht anerkannt. Anders
sieht es mit Tauchscheinen vom VDST (bzw. andere CMAS Verbände) aus,
hier wird der Bronze (CMAS *) als Einstieg akzeptiert. Das liegt daran
das der DLRG-Grundtauchschein in den CMAS * umgeschrieben werden kann.
Siehe Prüfungsordnung Tauchen der DLRG Abschnitt III.6.13.1
> Oder alternativ - wenn man den kompletten Weg über die PADI-Schiene bis hin
> zum PADI Rescue Diver macht ... kann
> man diesen gemäß DLRG-Statuten umschreiben lassen (oder durch einen kl.
> Aufbau- / Ergänzungskurs erlangen?)...
Ein direkter Weg über PADI (aber auch SSI, PDA, Naui usw.) ist nicht
möglich, da die Ausbildung von Rettungstauchern auf die GUV 10.7
begründet ist. In der GUV verlangt der Unfallversicherungsträger von
Tauchern in Hilfeleistungsunternehmen die Einhaltung der
Unfallverhütungsvorschriften (z.B. eine bestimmte Anzahl von Tauchgängen
nach GUV, Ausbildungsdauer usw.) und legt die Ausbildunginhalte fest.
Umschreiben oder Aufbaukurse sind nicht vorgesehen, da die
Ausbildungsinhalte grundverschieden sind. Der Rettungstaucher (DLRG, DRK
, ASB) muß auch unter Wasser arbeiten, in unsichtigen bzw. verschmutzten
Gewässern tauchen usw. während der PADI Rescue eher eine kleine
Ergänzung zum AOWD ist. Allein der unterschiedlich hohe
Ausbildungsumfang würde eine Umschreibung in keinster Weise rechtfertigen.
> Lohnt es sich, den PADI zu machen, wenn man den Rettungstaucherschein
> anstrebt? (In Anbetracht der "Vorzüge", die uns
> angeboten worden sind)...???
>
Wenn du DLRG / Wasserwacht / ASB Rettungstaucher werden willst lohnt
sich der Weg definitiv nicht. Was keine Wertung der PADI-Ausbildung ist.
Es schadet aber nicht auch mal über den Tellerrand zu schauen.
(Zumindest wenn man zuviel Geld hat *fg*)
Meine persönliche Meinung zu den Inhalten des PADI Rescue (und auch
anderer Franchiseketten) ist aber eher die, das die Burschen von Rettung
nicht wirklich viel verstehen, jede Ausbildung zum Rettungsschwimmer
Silber/Gold ist umfangreicher.
> Schon einmal schönen Dank für jede Antwort...
>
Aber bitte, gern geschehen :-)
Gruß aus Ostwestfalen
Uwe H.
[einen super Beitrag]
Hallo Uwe!
Du hast die Problematik voll und ganz beschrieben. Einziges
Schlupfloch wär da noch die PO, die AFAIR den GTG nicht zwingend zum
RTa vorschreibt. Aber die zum RTa notwendigen Tg und Sonderbrets kann
man üblicherweise nicht bei PADI machen.
Meine Empfehlung: macht den GTG und durchlauft dann die normale
Schiene zum RTa, das ist sinnvoller als Quereinsteigen und
Kreuzschreiben...
Schöne Grüße aus Osnabrück,
Uwe
PS: Wenn die GTG-Ausbildung läuft, lernt bitte erst sporttauchen ;-)
> Wenn wir den PADI "machen" ... wird der vom DLRG soweit anerkannt, dass man
> vom PADI ausgehend den DLRG
> Rettungstaucher machen kann - sich also im Rahmen der DLRG weiterbilden,
> ohne ganz von vorne beginnen zu müssen
> und das Geld quasi rausgeschmissen zu haben?
Nach der GUV/ PO waere es moeglich, den PADI-Schein als Teil der 20 benoetigten
Freitauchstunden anzuerkennen. Eine Umschreibung in den GTG ist IMHO nicht
moeglich. (allein schon wegen dem Stundenumfang, beim GTG sind es vor dem ersten
Pruefungstauchgang schon mind. 10 TG). Das Problem ist dann nur, dass der GTG
Voraussetzung fuer die Sonderbrevets/ -kurse wie z.B. Stroemungstauchen etc.
ist.
> Oder alternativ - wenn man den kompletten Weg über die PADI-Schiene bis hin
> zum PADI Rescue Diver macht ... kann
> man diesen gemäß DLRG-Statuten umschreiben lassen (oder durch einen kl.
> Aufbau- / Ergänzungskurs erlangen?)...
Das ist nicht moeglich, da bei PADI wohl wenig Tauchgaenge nach GUV/ UVV
durchgefuehrt werden, die aber Pflicht fuer den RT sind. Hab' mal den kursinhalt
fuer den Rescue irgendwann ueberflogen, der zielt mehr auf Selbstrettung und
einfache Suchuebungen (z.T. mit Kompass), weniger auf die aufwaendige Suche bei
z.T. null Sicht.
> Lohnt es sich, den PADI zu machen, wenn man den Rettungstaucherschein
> anstrebt? (In Anbetracht der "Vorzüge", die uns
> angeboten worden sind)...???
Da kann ich den beiden Uwe's nur zustimmen, es ist sicher nicht schlecht, ueber
den eigenen Tellerrand rauszuschauen, die DLRG Ausbildung ist in der Regel
intensiver (rein aus erfahrung von einigen Quereinsteigern, ide ich kenne).
> Das Problem ist nämlich, das bislang die Aussagen von DLRG OGs hin zum
> Tauchlehrer ziemlich diffus oder vollkommen
> gegensätzlich waren. (Und das ist nicht darauf zurückzuführen, das der
> Tauchlehrer unbedingt seinen Kurs vollbekommen
> will ;)
Frag doch mal in der News-Group "dlrg.ausbildung_und_einsatz", da lesen sicher
auch einige Tauchlehrer mit.
Gruss
Christian
>Meine persönliche Meinung zu den Inhalten des PADI Rescue (und auch
>anderer Franchiseketten) ist aber eher die, das die Burschen von Rettung
>nicht wirklich viel verstehen, jede Ausbildung zum Rettungsschwimmer
>Silber/Gold ist umfangreicher.
Hallo Uwe,
ich gestehe PADI-TL zu sein und die Ausbildungsinhalte der
CMAS/VDST/DLRG nicht in Praxis bereits erlebt zu haben, daher hab ich
mich mal auf der DLRG-HP
(http://www.dlrg.de/Angebot/Tauchen/tauchen.htm#RT) schlau gemacht.
Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver? Falls ja wuerde ich
gerne wissen, ob Du beide Kurse bereits selbst life erlebt hast und
wie erfahren der TL war, der den Kurs durchgeführt hat.
Ich möchte keinen Popcorn-Thread einläuten, aber von der Beschreibung
der Ausbildungsinhalte des DLRG-RT halte ich diesen Kurs einfach nur
für einen Witz (siehe Beschreibung der Übungen bzw. Aufgaben beim RT).
Für mich bleibt nach wie vor der fade Beigeschmack zurück, dass
CMAS-/VDST-/DLRG-Ausbildung gegenüber PADI etwas elitäres haben
soll... Nach wie vor Frage ich mit welchem Recht. Weil die Schüler
kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
dem Grund liegend angetaucht und dann angelegt werden muss? Ich
persönlich bin noch nie zu nem Tauchplatz gefahren, wo ich mein PTG
über Bord werfe und dann antauche/-schnorchle. Solche Sachen halte ich
für absolut lächerlich.
Ach shit, jetzt wirds doch ein Popcorn-Thread ;-))
Gruss
Andre
On Wed, 29 May 2002 22:21:25 +0200, "Nico Rabius" <NRa...@nwn.de>
wrote:
>wir haben in unserer OG das Angebot von einem befreundeten Tauchlehrer
>(nicht DLRG) bekommen relativ kostengünstig
>den PADI-Kurs zu absolvieren.
[...]
>Klar, im Grunde könnten wir die Geschichte auch gleich über den DLRG laufen
>lassen... nur hat dieses Angebot für uns den
>grossen Vorteil, dass zum einen die Kosten überschaubar sind, die Gruppe aus
>nur fünf Leuten bestehen wird und wir
>sowohl Tempo als auch Veranstaltungsort und -datum bestimmen könnten. Daher
>eine relativ angenehme Sache...
Wie ist es eigentlich um die Ausstattung mit Tauchgeräten in Eurer Og
bestellt?
Hat die Tauchschule Material, die zum Kurs zur Verfügung gestellt
wird?
Wieso sind die Kosten der Tauchschulsausbildung überschaubarer?
[...]
>Das Problem ist nämlich, das bislang die Aussagen von DLRG OGs hin zum
>Tauchlehrer ziemlich diffus oder vollkommen
>gegensätzlich waren. (Und das ist nicht darauf zurückzuführen, das der
>Tauchlehrer unbedingt seinen Kurs vollbekommen
>will ;)
Es sollte mal einer in die PO schauen. Sie ist unter www.dlrg.de für
alle einsehbar (ok, pdf-reader muß schon sein...)
On Thu, 30 May 2002 10:41:21 +0200, Andre <for_sp...@gmx.co.uk>
wrote:
>Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
>qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver? Falls ja wuerde ich
>gerne wissen, ob Du beide Kurse bereits selbst life erlebt hast und
>wie erfahren der TL war, der den Kurs durchgeführt hat.
Nun, Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
Der PADI-Rescue ist eine Qualifikation, um sich selber oder andere
unter Sporttauchbedingungen zu retten.
Die Ausbildung zum RTa der HiOrgs ist etwas anders. Dort wird nach der
Ausbildung vom taucher verlangt, daß er auch unter schwieriigen
Bedingungen Personen (und nach neuerer Definition auch Dinge)
lokalisieren und bergen kann. Hier stehen Suchen, Arbeiten unter
Wasser und andere Dinge im Vordergrund. Die sporttaucherischen Aspekte
weredn schon mit dem GTG erledigt.
>Ich möchte keinen Popcorn-Thread einläuten, aber von der Beschreibung
>der Ausbildungsinhalte des DLRG-RT halte ich diesen Kurs einfach nur
>für einen Witz (siehe Beschreibung der Übungen bzw. Aufgaben beim RT).
Das erkär bitte mal im einzelnen, also welche Übung ein Witz ist und
warum, dazu bitte noch, welche Inhalte im RESCUE vermittelt werden,
die im RTa fehlen.
>Für mich bleibt nach wie vor der fade Beigeschmack zurück, dass
>CMAS-/VDST-/DLRG-Ausbildung gegenüber PADI etwas elitäres haben
>soll... Nach wie vor Frage ich mit welchem Recht. Weil die Schüler
>kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
>dem Grund liegend angetaucht und dann angelegt werden muss? Ich
>persönlich bin noch nie zu nem Tauchplatz gefahren, wo ich mein PTG
>über Bord werfe und dann antauche/-schnorchle. Solche Sachen halte ich
>für absolut lächerlich.
Hi,
das habe ich mal von der Fragee der Inhalte RTa / Rescue abgetrennt.
Hinter vielen Übungen steht der Gedanke, daß der Taucher ein Grundmaß
an körperlicher Fitness und Sicherheit unter Wasser hat. Wer also den
Schnorchelteil ablegt, zeigt ein paar Fähigkeiten, die das Überleben
unter Wasser in "Nicht-Standard-Situationen" erheblich erleichtern
kann. Für die normale Sporttaucherei ist das ganze eher unwichtig,
aber wenn es darauf ankommt, kann dieser Leistungsvorsprung der
entscheidende sein. Schön wär natürlich, wenn der Taucher sich auch
nach Erhalt des Brevet weiter fit hält und diese 'lächerlichen'
Übungen immer mal wieder übt. Aber ich denke, auch Taucher, die 'es'
vor vielen Jahren zuletzt gemacht haaben, tun sich im Transfer
leichteer als diejenigen, die so was noch nie gemacht und
möglicherweise noch nicht mal davon gehört haben.
> Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
> qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver? Falls ja wuerde ich
> gerne wissen, ob Du beide Kurse bereits selbst life erlebt hast und
> wie erfahren der TL war, der den Kurs durchgeführt hat.
Das Problem ist, dass auf der Homepage nur die Pruefungsinhalte stehen, nicht
die Ausbildungsinhalte. Z.B. sind verschiedene Seminare wie Stroemungstauchen
(kein Drifttauchen, sondern Suchuebungen bei Stroemung) Pflicht. Fener zielen
die Kurse auf verschiedene Inhalte ab (Zitat PADI-Homepage: "Basierend auf
den bisher erworbenen Fähigkeiten geht es nun darum, allfällig auftretende
Problemsituationen in Griff zu bekommen. Richtiges Reagieren in der
Unterwasserwelt ist entscheidend."). Der PADi-Kurs zielt mehr auf Selbsthilfe
ab, waehrend der DLRG-RT hautpsaechlich auf die "Fremdhilfe", sprich die
Suche und Rettung/ Bergung hin ausbildet. Insofern wuerde ich Uwe's Aussage
zustimmen (In bezug auf Rettung etc)
> Für mich bleibt nach wie vor der fade Beigeschmack zurück, dass
> CMAS-/VDST-/DLRG-Ausbildung gegenüber PADI etwas elitäres haben
> soll...
<snip>
Uwe sagte nicht, dass CMAS/ PADI/ DLRG... besser sei (den Punkt haben wir
hier wohl schon oft genug diskutiert), sondern dass in Bezug auf Rettung/
Suche/ Arbeiten unter Wasser (wie z.B. beim Hochwasser an der Oder) etc.
(sprich die Hauptaufgaben eines RTs) die DLRG Ausbildung intensiver ist. Wie
oft muss man beim Rescue-Diver bei Null-Sicht noch eine Suchuebung an der
Leine durchfuehren?
Gruss
Christian
Symptomatisch dafür sind wohl diese wundervollen Problemschilderungen ,
wenn mal der Inflator nicht geht.
Da scheint der Horizont der kommerziellen Ausbildung zu enden.
Nb, mit einer Flosse schwimmen können lohnt schon, wenn z.B. ein Straps
ab ist, ein Krampf oder eine Verletzung vorliegt, oder nur ein Bein da
ist.
Grüße
Matthias
> >Für mich bleibt nach wie vor der fade Beigeschmack zurück, dass
> >CMAS-/VDST-/DLRG-Ausbildung gegenüber PADI etwas elitäres haben
> >soll... Nach wie vor Frage ich mit welchem Recht. Weil die Schüler
> >kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
> >dem Grund liegend angetaucht und dann angelegt werden muss?
Ich
> >persönlich bin noch nie zu nem Tauchplatz gefahren, wo ich mein PTG
> >über Bord werfe und dann antauche/-schnorchle. Solche Sachen halte ich
> >für absolut lächerlich.
> Hinter vielen Übungen steht der Gedanke, daß der Taucher ein Grundmaß
es gibt aquivalenzlisten, nach denen die verschiedene, international anerkannten
verbaende (CMAS, PADI, SSI, NAUI, etc.) ihre bervets gegenseitig anerkennen. ich
bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube dass der DLRG ebenso wie der CMAS/VDST
die PADI bervets als einstieg fuer die weiterbildung anerkennen.
>Oder alternativ - wenn man den kompletten Weg über die PADI-Schiene bis hin
>zum PADI Rescue Diver macht ... kann
>man diesen gemäß DLRG-Statuten umschreiben lassen (oder durch einen kl.
>Aufbau- / Ergänzungskurs erlangen?)...
umschreiben gibt es prinzipiell nicht, weder in die eine noch in die andere
richtung.
>Lohnt es sich, den PADI zu machen, wenn man den Rettungstaucherschein
>anstrebt? (In Anbetracht der "Vorzüge", die uns
>angeboten worden sind)...???
sicher lohnt es sich, wenn du tauchen lernen willst, ob es sich wirtschaftlich
lohnt kann ich nicht beurteilen.
>Das Problem ist nämlich, das bislang die Aussagen von DLRG OGs hin zum
>Tauchlehrer ziemlich diffus oder vollkommen
>gegensätzlich waren. (Und das ist nicht darauf zurückzuführen, das der
>Tauchlehrer unbedingt seinen Kurs vollbekommen
>will ;)
das ist wohl ziemlich typisch fuer die ehrenamtliche ausbildung in vielen
verbaenden und vereinen... naja hat eben alles seine vor- und nachteile ;-))
ciao
holger
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Aloha Hé Uwe
[Schnorcheln mit Flosse/PTG antauchen hält Andre für Quatsch]
>Hinter vielen Übungen steht der Gedanke, daß der Taucher ein Grundmaß
>an körperlicher Fitness und Sicherheit unter Wasser hat. Wer also den
>Schnorchelteil ablegt, zeigt ein paar Fähigkeiten, die das Überleben
>unter Wasser in "Nicht-Standard-Situationen" erheblich erleichtern
>kann.
Da stimme ich Dir zu: Je breiter das Wissen/Können eines jeden
Einzelnen, desto grösser der Fundus aus dem man bei Problemsituationen
schöpfen kann, um das Problem zu meistern.
Aber:
Ich hab einige CMAS*-Kurse ausbildungstechnisch begleitet. Hierbei ist
mir insbesondere aufgefallen, dass die Schüler Probleme mit der Übung
PTG antauchen haben. Erhebliche Stresssituatinen, bis hin zum Heulen
("Ich schaff das nie") und Kursabbruch.
Und hier unterstütze ich auch voll den Ausbildungsansatz von PADI:
(Nahezu) Jeder kann Sporttauchen. Warum sollen Hans und Franz, die
einmal im Jahr auf den Malediven Urlaub machen, (ich übertreib jetzt
mal) kilometerlang durch die Gegend schnorcheln, mit einer Flosse, ein
PTG antauchen usw.? Es gibt IMHO keinen erklärbaren, wirklich
relevanten Grund.
Grundsätzlich gilt zwar, je breiter das Wissen/Können, desto
"problemlöserischer" (;-)), aber nichts ist durch Erfahrung zu
ersetzen, da kann ich noch so viel abstrakte Probleme in der
Ausbildung pauken.
Das alles ist meine Meinung, Du hast wahrscheinlich ne andere, aber
das ist OK - die Diskussion führt glaube ich ins endlose. Daher jetzt
das entscheidende:
>Für die normale Sporttaucherei ist das ganze eher unwichtig,
>aber wenn es darauf ankommt, kann dieser Leistungsvorsprung der
>entscheidende sein. Schön wär natürlich, wenn der Taucher sich auch
>nach Erhalt des Brevet weiter fit hält und diese 'lächerlichen'
>Übungen immer mal wieder übt.
Und genau das ist der Punkt. Mit wie vielen (insbesondere)
VDST-Kampfschwimmern habe ich schon diskutiert über die
Ausbildungsphilosophien... Immer wieder die Aussage "PADI ist für
Lullis, Luftpumpen" etc. Die ach so elitäre Ausbildung zum CMAS***
oder VDST-watt-weiss-ich würde heute aber so gut wie keiner mehr
konditionell schaffen... und das halte ich für absolut lächerlich!
>Aber ich denke, auch Taucher, die 'es'
>vor vielen Jahren zuletzt gemacht haaben, tun sich im Transfer
>leichteer als diejenigen, die so was noch nie gemacht und
>möglicherweise noch nicht mal davon gehört haben.
Das mag schon sein, aber das ist doch nicht das Ziel,oder? Ziel einer
Ausbildung ist es, dem Lernenden Fähigkeiten an die Hand zu geben, um
Probleme zu lösen. Die Problemlösungsfähigkeit hängt ab vom Erlernten
und der erworbenen Routine. Wird nicht wieder und immer wieder geübt,
geht das mit Sicherheit in die Hose. Oder warum können Frauen bis
heute nicht Einparken? =:-) Trotzdem: Im Grunde bin ich zumindest in
dem letzten Punkt mit Dir im Wwesentlichen überein.
Grüsse aus dem Ruhrpott
Andre
On Thu, 30 May 2002 11:54:32 +0200, Andre <for_sp...@gmx.co.uk>
wrote:
>Uwe Stoeckel <u...@zollstocks.de> aeusserte sich am Thu, 30 May 2002
>11:23:24 +0200 wie folgt:
>
>Aloha Hé Uwe
>
>[Schnorcheln mit Flosse/PTG antauchen hält Andre für Quatsch]
>
>>Hinter vielen Übungen steht der Gedanke, daß der Taucher ein Grundmaß
>>an körperlicher Fitness und Sicherheit unter Wasser hat. Wer also den
>>Schnorchelteil ablegt, zeigt ein paar Fähigkeiten, die das Überleben
>>unter Wasser in "Nicht-Standard-Situationen" erheblich erleichtern
>>kann.
>
>Da stimme ich Dir zu: Je breiter das Wissen/Können eines jeden
>Einzelnen, desto grösser der Fundus aus dem man bei Problemsituationen
>schöpfen kann, um das Problem zu meistern.
Yepp
>Aber:
>Ich hab einige CMAS*-Kurse ausbildungstechnisch begleitet. Hierbei ist
>mir insbesondere aufgefallen, dass die Schüler Probleme mit der Übung
>PTG antauchen haben. Erhebliche Stresssituatinen, bis hin zum Heulen
>("Ich schaff das nie") und Kursabbruch.
Alternative: Erhebliche Stresssituation, bis hin zum Heulen ("Ich
schaff das nie"), dann nimmt der Ausbilder den Prüfling einfach an die
Hand, übt gemeinsam, auf einmal schaftt der Prüfling es doch und hat
ein Erfolgserlebnis incl. Gewinn an (Selbst-)Sicherheit unter Wasser.
(wirklich) extreme Alternative:
Probleme im TG, erhebliche Stresssituatinon, bis hin zum Heulen ("Ich
schaff das nie") und Lebensabbruch...
>Und hier unterstütze ich auch voll den Ausbildungsansatz von PADI:
>(Nahezu) Jeder kann Sporttauchen. Warum sollen Hans und Franz, die
>einmal im Jahr auf den Malediven Urlaub machen, (ich übertreib jetzt
>mal) kilometerlang durch die Gegend schnorcheln, mit einer Flosse, ein
>PTG antauchen usw.? Es gibt IMHO keinen erklärbaren, wirklich
>relevanten Grund.
Ich möchte lieber sagen, jeder sollte seine Fähigkeiten zumindest den
Erfordernissen anpaassen. Eine gewisse Grundfitness und
Schnorchelfähigkeiten gehören für mich einfach dazu. Andere Übungen,
sie auf Sicherheit und Geschicklichkeit unter Wasser abzielen, sollen
gerne unter den Bedingungen durchgeführt werden, unter den der
Aspirant später zu tauchen gedenkt. So ist das Geräteantauchen auf den
Malediven mit Badehose und 15 m Sicht viel leichter als im Baggersee
mit 1 m Sicht, wo das Gerät ev. noch gesucht werden muß.
Bei Einträgen im Taucherpaß könnte dann zwischen dem
"schöne-bunte-Insel" Taucher und dem "Moddertaucher" unterschieden
werden ;-)
>Grundsätzlich gilt zwar, je breiter das Wissen/Können, desto
>"problemlöserischer" (;-)), aber nichts ist durch Erfahrung zu
>ersetzen, da kann ich noch so viel abstrakte Probleme in der
>Ausbildung pauken.
Das ist mein Reden, Erfahrung kann auch schon in der Ausbildung , z.
B. durch Übungen, erworben werden...
> Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
> qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver?
Beachte daß es nicht nur um die Ausbildungsinhalte ankommt.
Die Rettungstauchausbildung findet meist im trüben Kaltwasser statt.
Du willst sowas doch nicht mit den "Rescue"-Spielen im Roten Meer
vergleichen...
> Für mich bleibt nach wie vor der fade Beigeschmack zurück, dass
> CMAS-/VDST-/DLRG-Ausbildung gegenüber PADI etwas elitäres haben
> soll... Nach wie vor Frage ich mit welchem Recht.
Die Rettungstaucher-Ausbildung ist faktisch eine
"Berufstaucher"-Ausbildung. Ziel ist es unter Wasser arbeiten zu können.
Und das steht ja wohl im krassen Gegensatz zur "Fun & Adventure"
Ausbildung.
> Weil die Schüler
> kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
> dem Grund liegend angetaucht und dann angelegt werden muss? Ich
> persönlich bin noch nie zu nem Tauchplatz gefahren, wo ich mein PTG
> über Bord werfe und dann antauche/-schnorchle. Solche Sachen halte ich
> für absolut lächerlich.
Das wird wohl daran liegen, daß Du nie als Rettungstaucher gearbeitet
hast. Natürlich stammen viele dieser Übungen aus den Zeiten der alten
VDST-Prüfungen. Jedoch wird dort ein Mindestmaß an körperlicher
Belastbarkeit abgeprüft, daß bei Einsätzen meist auch notwendig ist.
Gruß _Jens_
> Wenn wir den PADI "machen" ... wird der vom DLRG soweit anerkannt, dass man
> vom PADI ausgehend den DLRG
> Rettungstaucher machen kann
Die direkte Anerkennung des Tauchscheins ist nicht möglich. Ihr könntet
eventuell aber die durchgeführten Tauchgänge schon auf die Ausbildung
"anrechnen" lassen.
> Oder alternativ - wenn man den kompletten Weg über die PADI-Schiene bis hin
> zum PADI Rescue Diver macht ... kann
> man diesen gemäß DLRG-Statuten umschreiben lassen (oder durch einen kl.
> Aufbau- / Ergänzungskurs erlangen?)...
Die Namensgleichheit ist die einzige Gemeinsamkeit.
Und die "PADI-Schiene" hat ja auch nix mit der Deutschen Bahn zu tun...
;-)
> Lohnt es sich, den PADI zu machen, wenn man den Rettungstaucherschein
> anstrebt? (In Anbetracht der "Vorzüge", die uns
> angeboten worden sind)...???
Nein.
Gruß _Jens_
[RT besser als Rescue?]
>die Kurse auf verschiedene Inhalte ab (Zitat PADI-Homepage: "Basierend auf
>den bisher erworbenen Fähigkeiten geht es nun darum, allfällig auftretende
>Problemsituationen in Griff zu bekommen. Richtiges Reagieren in der
>Unterwasserwelt ist entscheidend."). Der PADi-Kurs zielt mehr auf Selbsthilfe
>ab, waehrend der DLRG-RT hautpsaechlich auf die "Fremdhilfe", sprich die
>Suche und Rettung/ Bergung hin ausbildet. Insofern wuerde ich Uwe's Aussage
>zustimmen (In bezug auf Rettung etc)
Okay, daraus schliesse ich, dass (nicht böse gemeint) zumindest Du
keine Rescue-Diver-Ausbildung kennst. Leider scheinen die Kursinhalte
weder auf der DLRG- noch PADI-Homepage sinnvolle Informationen zu
geben, ansonsten würden wir wahrscheinlich gar nicht in dieser Form
duskutieren ;-).
Beim Rescue-Diver geht es nahezu ausschliesslich um Fremdrettung. Die
Selbstrettung wird zwar angesprochen, aber ist nicht Schwerpunktthema
des Rescue-Divers. In sofern würde ich bis hierher sagen, dass sowohl
RT als auch Rescue inhaltsgleiche Kurse sein sollten.
><snip>
>[...]sondern dass in Bezug auf Rettung/
>Suche/ Arbeiten unter Wasser (wie z.B. beim Hochwasser an der Oder) etc.
>(sprich die Hauptaufgaben eines RTs) die DLRG Ausbildung intensiver ist. Wie
>oft muss man beim Rescue-Diver bei Null-Sicht noch eine Suchuebung an der
>Leine durchfuehren?
Soweit ich auf der DLRG Homepage erkennen konnte, ist dies keine
verbindliche Übung, oder?
Um Deine Frage zu beantworten: 0
Und genau darum gehts mir aber:
Alles ist eine Frage des Ausbilders/Tauchlehrers. Beim Rescue sind
verschiedene Suchmuster abzutauchen, dass z.B. eine Kreissuche mit
Leine keinen Sinn auf meinetwegen den Malediven macht, ist klar. Von
daher verwende ich persönlich Tauchplätze für solche
Suchmusterübungen, die gnadenlose 0cm-Sicht bieten und davon gibts bei
uns im Ruhrpott genug :-).
Was meine persönliche Meinung über den RT angeht, kann ich an dieser
Stelle nur nochmal betonen, dass sich meine Kenntnisse hierüber
ausschliesslich auf die Angaben der Homepage beziehen. Viele Inhalte
sind beschrieben, aber nur wenige beziehen sich konkret auf die
Rettung.
Klartext:
Der praktische Übungsteil weist 5 (Punkte A bis E) Teibereiche auf.
Insgesamt werden 20 Übungen aufgeführt.
Von den 20 Übungen beschäftigen sich gerade einmal 3, _in Worten
drei_, Übungen (Nämlich: Teil A Übung 3, Teil C Übung 6 und Teil E
Übung 2) mit dem eigentlichen Ziel: Dem Retten.
Was auch immer im theoretischen Teil besprochen wird, im praktischen
Teil wirds auf jeden Fall nicht geübt. Was der Teilbereich Knotenkunde
dabei zu tun hat (ausser dass man diverse Knoten brauchen kann, aber
das ist IMO nicht rettungssprezifisch!) frag ich mich bis heute.
Um das ganze zu komplettieren, hier jetzt der Ausbildungsinhalt des
Rescue-Divers:
Theorie
1. Selbstrettung, Stress (Dauer zirka 15Minuten)
2. Erste Hilfe Ausrüstung und -Verfahren(Dauer 3 bis 5 Stunden)
3. Notfallmanagement (Dauer zirka 1 Stunde)
4. Ausrüstung (Dauer zirka 1 Stunde)
5. Zusammenfassung und Abschlussprüfung
Praxis
1. ermüdeter Taucher
2. Taucher in Panik
3. Rettungsaktion eines Opfers mit Bewusstsein von Land/Boot aus
4. Tauchernotfall unter Wasser
5. Vermisster Taucher
6. Bergung eines bewusstlosen Tauchers
7. Bewusstloser Taucher an Oberfläche
8. Ausstieg mit bewusstlosen Taucher
9. Erste Hilfe bei druckbedingten Verletzungen
10. Rettungsaktion von Land/Boot mit Opfer ohne Bewusstsein unter
Wasser
11. Komplette Unfall-Simulation mit Ziel einen vermissten Taucher zu
bergen
12. Simulation wie 11, zusätzlich erste Hilfe, Ausstieg usw.
Hast Du ähnliches irgendwie auf der Seite liegen, damit ich mir jetzt
einen vernünftigen Überblick über den DLRG-RT machen kann?
Du verstehst doch wohl, dass ich mit dem Wissen über den Rescue und
dem bisschen blabla von der DLRG-Website doch nur den Rescue-Diver
favorisieren kann, oder?
Bis jetzt bleib ich dabei:
OWD und AOWD nach PADI mögen aus der Sicht einiger CMAS- und VDSTler
Lulli-Kurse sein. Ab PADI-Rescue-Diver dreht sich IMO das Blatt aber
ganz gewaltig. Da hängen nämlich die anderen Ausbildungsorganisationen
dem PADI-Sytem qualitativ gewaltig hinterher.
Mal ganz zu schweigen davon, dass es gar kein klar nachvollziehbares
pädagogisches System gibt.... aber das geht glaub ich jetzt zu weit
;-).
Andre, bekennender PADI-TL
also hier für den Durchblick noch ein paar mehr Infos:
Für den Rettungstauceher muß man schon mal ein paar Grundlegende Dinge
erfüllen, die teilweise auch im PADI Rescuediver gelehrt werden:
- Mitgliedschaft in der DLRG
- Mindestalter 18 Jahre
- Tauchtauglichkeit, nachgewiesen gem. BAGUV (G.31)
- DRSA Silber, nicht älter als 3 Jahre
- EH-Ausbildung oder EH-Traning, nicht älter als 3 bzw. 2 Jahre
- Teilnahme an einer DLRG-Sprechfunkausbildung
- mehrjährige aktive Mitarbeit im Wasserrettungsdienst
Zur Prüfung müssen noch folgende Sachen nachgewiesen werden:
- Nachweis im Logbuch / Dienstbuch von mind. 20 Gerätetauchstunden im
Hallenbad oder Freigewässer
- Nachweis von mindestens 17 Freigewässer-Tauchstunden (nach GUV 10.7)
in Tiefen von mindestens 6 m innerhalb von zwei Jahren vor Beginn der
Rettungstauchprüfung
- Besitz des DLRG-GTG, ILS Rescue Diver*, CMAS* oder eines
gleichwertigen Sporttauchbrevets gem Äquivalenzliste des VDST
- Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an folgenden
Ausbildungsseminaren:
- Orientierung unter Wasser (621)
- Strömungstauchen (622)
- Nachttauchen (623)
- Tauchrettung (624)
- Gruppenführung (625)
Die Inhalte der einzelnen Seminare sowie die Prüfungsordnung für das
Tauchen in der DLRG findest Du unter:
http://www.dlrg.de/Inside/Online/Pruefungsordnung/po6.pdf
Die von Dir gefundenen Inhalte auf der DLRG Seite entsprechen nur den
Prüfungsleistungen. Der DLRG Rettungstaucher ist kein Schein, den man
mal so nebenbei machen kann, es wird eine Ausbildungszeit von 2 Jahren
angestrebt.
Ich persönlich halte das Einstiegsalter von 18 Jahren auch etwas niedrig
und würde es eher auf 21 setzen. Ebenso sollte auch ein höherer SAN Kurs
(San B) und die Fachausbildung Wasserrettungsdienst dazu gehören.
> Um das ganze zu komplettieren, hier jetzt der Ausbildungsinhalt des
> Rescue-Divers:
Wenn ich mir das so anschaue, habe ich innerhalb von ner Woche den
Schein in der Tasche...
> Bis jetzt bleib ich dabei:
> OWD und AOWD nach PADI mögen aus der Sicht einiger CMAS- und VDSTler
> Lulli-Kurse sein. Ab PADI-Rescue-Diver dreht sich IMO das Blatt aber
> ganz gewaltig. Da hängen nämlich die anderen Ausbildungsorganisationen
> dem PADI-Sytem qualitativ gewaltig hinterher.
Für das Sporttauchen gebe ich Dir da gerne recht, im VDST/CMAS fehlt da
noch etwas Vergleichbares, wobei allerdings das Seminar Tauchsicherheit
und Rettung schon ganz gut ist.
Wie Jens schon schrieb kann man den PADI Rescuediver und den
Rettungstaucher schlecht miteinander vergleichen, da der eine in die
Sporttauchschiene und der andere eher in die Berufstaucherschiene fällt.
Aber wie so oft, kommt es auch auf den Ausbilder und auf die Lern- und
Aufnahmebereitschaft des Schülers drauf an.
Aber ohne eine gewisse Grundfitness und Ausdauer kann es nicht gehen.
Tauchen ist defintiv kein Sport für Jeden. Wer noch nicht mal in der
Lage ist sich ein paar hundert Meter an der Wasseroberfläche schwimmend
fortzubewegen, sollte auch nicht tauchen.
Ich sehe das oft bei unserer Ausbildung, wie schwer es Quereinsteiger
haben (meist Urlaubstaucher). Die werden von den Teilnehmern unserer
Schnorcheltauchkurses (12 Jahre) lässig in die Tasche gesteckt.
Grüße
Jens
> >oft muss man beim Rescue-Diver bei Null-Sicht noch eine Suchuebung an der
> >Leine durchfuehren?
>
> Soweit ich auf der DLRG Homepage erkennen konnte, ist dies keine
> verbindliche Übung, oder?
>
> Um Deine Frage zu beantworten: 0
Falsche Antwort.
0 Punkte.
Das leinengeführte Tauchen ist wichtiger Ausbildungsinhalt. Und schulen
läßt sich sowas am besten bei extrem geringer Sicht.
> Was auch immer im theoretischen Teil besprochen wird, im praktischen
> Teil wirds auf jeden Fall nicht geübt. Was der Teilbereich Knotenkunde
> dabei zu tun hat (ausser dass man diverse Knoten brauchen kann, aber
> das ist IMO nicht rettungssprezifisch!) frag ich mich bis heute.
Und wieder sind wir an dem Punkt, daß der RT unter Wasser ARBEITET.
Dafür braucht man dann auch "ab & zu" einen Knoten.
Gruß _Jens_
Jens Dalitz <Jens....@e1.fh-giessen.de> aeusserte sich am Thu, 30
May 2002 12:29:13 +0200 wie folgt:
>> Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
>> qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver?
>
>Beachte daß es nicht nur um die Ausbildungsinhalte ankommt.
>Die Rettungstauchausbildung findet meist im trüben Kaltwasser statt.
>Du willst sowas doch nicht mit den "Rescue"-Spielen im Roten Meer
>vergleichen...
Hmmmm.... Das ist doch nix ausbildungsspezifisches und daher nicht zu
vergleichen. Aber um Dir entgegen zu kommen: Genau aus diesem Grund
für ich meine Ausbildung immer in Deutschland in kalten, dunklen Seen
machen, dann kann mich im Ausland nix mehr schocken. Aber wie gesagt,
dass hat nix mit DLRG und PADI zu tun.
>Die Rettungstaucher-Ausbildung ist faktisch eine
>"Berufstaucher"-Ausbildung. Ziel ist es unter Wasser arbeiten zu können.
>Und das steht ja wohl im krassen Gegensatz zur "Fun & Adventure"
>Ausbildung.
Häh?? Nur weil die DLRG deutsche Kursnamen vergibt, ist sie doch nicht
besser... Zeig mir mal bitte, an welcher Stelle die Ausbildungsinhalte
besser sind als die eines Rescue-Divers, siehe auch meine Nachricht
<va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>.
>> Weil die Schüler
>> kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
>> dem Grund liegend angetaucht und dann angelegt werden muss? Ich
>> persönlich bin noch nie zu nem Tauchplatz gefahren, wo ich mein PTG
>> über Bord werfe und dann antauche/-schnorchle. Solche Sachen halte ich
>> für absolut lächerlich.
>
>Das wird wohl daran liegen, daß Du nie als Rettungstaucher gearbeitet
>hast. Natürlich stammen viele dieser Übungen aus den Zeiten der alten
>VDST-Prüfungen. Jedoch wird dort ein Mindestmaß an körperlicher
>Belastbarkeit abgeprüft, daß bei Einsätzen meist auch notwendig ist.
Ähem... Schnorcheln mit einer Flosse, PTG antauchen ist bereits
Gegenstand des CMAS*. Ich habe nie als RT gearbeitet, das ist richtig.
Bis mir das Gegenteil bewiesen wurde, bleibe ich aber dabei, dass der
Rescue-Diver mit Abstand eine höhere Qualität aufweist, als alle
anderen Kurse, siehe hierzu:
<va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>
Zusammenfassung:
Warum soll ein Kurs (RT nach DLRG), der bei gerade einmal 3 von 20
Übungen ganz spezifisch auf die Rettung eingeht gut sein? Kondition zu
pauken ist eine selbstverständliche Vorausstzung, die nicht
unmittelbar Gegenstand des Kurses sein sollte, sondern viel mehr eine
Teilnahmevorausstzung.
Gruss
Andre
Hallo Uwe
>Alternative: Erhebliche Stresssituation, bis hin zum Heulen ("Ich
>schaff das nie"), dann nimmt der Ausbilder den Prüfling einfach an die
>Hand, übt gemeinsam, auf einmal schaftt der Prüfling es doch und hat
>ein Erfolgserlebnis incl. Gewinn an (Selbst-)Sicherheit unter Wasser.
Das mit dem Kursabbruch war uebertriben, bis jetzt haben wir noch
jeden unter Wasser gezogen ;-). Ne, mal im Ernst, hinterher hats dann
doch irgendwann geklappt, aber mit Haengen und Wuergen. Richtig finde
ich das nicht, weil ich einfach nicht den Sinn fuer eine solche Uebung
sehe. Praktische Erfahrung oder mehr Wassergefühl kann ich auch anders
vermitteln.
Deswegen meine ich ja: Weg mit diesen realitätsfremden Übungen, dafür
mehr Wiederholungen realer Übungen oder anderer Übungen. Ich spiele
zum Beispiel sehr gerne bei meinen Anfänger-Kursen mit der Tarierung,
weil ich einfach der Meinung bin, dass hierauf bei vielen TL gar kein
Wert mehr drauf gelegt wird. Hauptsache der Kurs ist schnell durch...
>(wirklich) extreme Alternative:
> Probleme im TG, erhebliche Stresssituatinon, bis hin zum Heulen ("Ich
>schaff das nie") und Lebensabbruch...
Na ja, also von so etwas habe ich bis heut noch nicht einmal was von
gehört... So etwas gibts doch nicht etwa wirklich?
>Ich möchte lieber sagen, jeder sollte seine Fähigkeiten zumindest den
>Erfordernissen anpaassen. Eine gewisse Grundfitness und
>Schnorchelfähigkeiten gehören für mich einfach dazu.
Okay okay, aber auch hier bin ich leicht abgewandelter Meinung: Eine
gewisse Grundfitness sollte JEDER, UNABHÄNGIG vom Tauchen haben. Wenn
jemand kein Bock auf Grundfitness hat, erziehst Du ihn als Tauchlehrer
nicht um. Dieser Schüler wird alles daran setzen (wenn er unbedingt
Tauchen will) EINMALIG die Leistungsanforderungen zu erfüllen, danach
ist dem Schüler alles scheissegal. Oder glaubst Du, dass die "elitären
VDSTler" heutzutage noch die Schnorchelgeschichten wiederholen können?
>Andere Übungen,
>sie auf Sicherheit und Geschicklichkeit unter Wasser abzielen, sollen
>gerne unter den Bedingungen durchgeführt werden, unter den der
>Aspirant später zu tauchen gedenkt. So ist das Geräteantauchen auf den
>Malediven mit Badehose und 15 m Sicht viel leichter als im Baggersee
>mit 1 m Sicht, wo das Gerät ev. noch gesucht werden muß.
Genau und deswegen würde ich keinen Tauchschüler 100Bahnen schnorcheln
lassen, wenn für ihn feststeht, dass er nur auf den Malediven tauchen
geht und dort eh den Hintern hinterhergetragen bekommt und das Boot
ihn eh an der Stelle aufklaubt, an der er gerade auftaucht. Genau aus
diesem Grund halte ich z.B. einen CMAS* für nicht zielgerichtet.
>Bei Einträgen im Taucherpaß könnte dann zwischen dem
>"schöne-bunte-Insel" Taucher und dem "Moddertaucher" unterschieden
>werden ;-)
Einverstanden! So lange ich als Moddertaucher auch mal auf den Mallis
ins Wasser hüpfen darf... ;-). Ich will aber nicht, dass ein
"schöne-bunte-Insel"-Taucher mit seinen bunten Klamotten in meinen
dunklen, kalten See geht :-) (um mal den Spirit einer anderen
Diskussion einfliessen zu lassen :-))
Bis gleich ;-))
Andre
Bei der übrigen CMAS Ausbildung (*,**,***) gibt es die Übung " Gerät in
7,5/10m Tiefe antauchen seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
gruß
Matthias
Andre schrieb:
Andre schrieb:
> Okay, daraus schliesse ich, dass (nicht böse gemeint) zumindest Du
> keine Rescue-Diver-Ausbildung kennst. Leider scheinen die Kursinhalte
> weder auf der DLRG- noch PADI-Homepage sinnvolle Informationen zu
> geben, ansonsten würden wir wahrscheinlich gar nicht in dieser Form
> duskutieren ;-).
Hi,
Du hinterfragst sicherlich zu Recht den Sinngehalt der Padi HP.
>
> Beim Rescue-Diver geht es nahezu ausschliesslich um Fremdrettung. Die
> Selbstrettung wird zwar angesprochen, aber ist nicht Schwerpunktthema
> des Rescue-Divers.
Das sehe ich anders, bzw. steht es im Buch anders drin ( obwohl da der
Rescue diver natürlich immer der Held ist, wie auch anders, da ja
Sicherheitsinhalte aus der normalen Ausbildung ausgespart bleiben)
In sofern würde ich bis hierher sagen, dass sowohl
> RT als auch Rescue inhaltsgleiche Kurse sein sollten.
WK. Der RT taucht in einer HO ( Hilfsorganisation). Das sollte genug
sagen. Hilfestellung für wen ? Auf Anforderung, d.H. in der Regel mit
hoheitlichem Siegel, gleichsam als Hilfsorgan im öffentlichen Auftrag.
Das bedingt eben Leistungsbereitschaft und Ausbildung für Situationen,
die weitab jedes Spasscharakters sind.
> Was auch immer im theoretischen Teil besprochen wird, im praktischen
> Teil wirds auf jeden Fall nicht geübt. Was der Teilbereich Knotenkunde
> dabei zu tun hat (ausser dass man diverse Knoten brauchen kann, aber
> das ist IMO nicht rettungssprezifisch!) frag ich mich bis heute.
Richtige Knoten können lebensrettend sein ( z.B. Prusik, Stoppersteg),
falsche dieses kosten.
>
> Um das ganze zu komplettieren, hier jetzt der Ausbildungsinhalt des
> Rescue-Divers:
>
> Theorie
> 1. Selbstrettung, Stress (Dauer zirka 15Minuten)
> 2. Erste Hilfe Ausrüstung und -Verfahren(Dauer 3 bis 5 Stunden)
> 3. Notfallmanagement (Dauer zirka 1 Stunde)
> 4. Ausrüstung (Dauer zirka 1 Stunde)
> 5. Zusammenfassung und Abschlussprüfung
>
> Praxis
> 1. ermüdeter Taucher
> 2. Taucher in Panik
> 3. Rettungsaktion eines Opfers mit Bewusstsein von Land/Boot aus
> 4. Tauchernotfall unter Wasser
> 5. Vermisster Taucher
> 6. Bergung eines bewusstlosen Tauchers
> 7. Bewusstloser Taucher an Oberfläche
> 8. Ausstieg mit bewusstlosen Taucher
> 9. Erste Hilfe bei druckbedingten Verletzungen
> 10. Rettungsaktion von Land/Boot mit Opfer ohne Bewusstsein unter
> Wasser
> 11. Komplette Unfall-Simulation mit Ziel einen vermissten Taucher zu
> bergen
> 12. Simulation wie 11, zusätzlich erste Hilfe, Ausstieg usw.
Und dabei gibt es dann solche Lachnummern wie : " Sekundäruntersuchung..
wir untersuchen das Opfer auf ausgetretene Körperflüssigkeiten"
Tut mir leid, ich kann das ganze nicht ernst nehmen, nicht wegen der
gezeigten Intentionen, aber wegen dem , Was man draußen davon so sieht,
was davon nach bleibt, wie es umgesetzt wird, wenn die Kacke den
Ventilator trifft.
Mag wohl daran liegen, das sicherheitsrelevante Übungen und Ausbildung
keine Rolle spielt und Problembereiche mit Absicht nicht erwähnt werden.
Grüße
Matthias
Andre schrieb:
On Thu, 30 May 2002 13:31:17 +0200, Andre <for_sp...@gmx.co.uk>
wrote:
[...]
>Okay, daraus schliesse ich, dass (nicht böse gemeint) zumindest Du
>keine Rescue-Diver-Ausbildung kennst. Leider scheinen die Kursinhalte
>weder auf der DLRG- noch PADI-Homepage sinnvolle Informationen zu
>geben, ansonsten würden wir wahrscheinlich gar nicht in dieser Form
>duskutieren ;-).
Stimmt, die Prüfungsinhalte von PADI sind mir vermutlich ähnlich fremd
wie Dir die Inhalte auf dem Weg zum Rettungstaucher.
Aber wir können hier mal drüber reden.
>Beim Rescue-Diver geht es nahezu ausschliesslich um Fremdrettung. Die
>Selbstrettung wird zwar angesprochen, aber ist nicht Schwerpunktthema
>des Rescue-Divers. In sofern würde ich bis hierher sagen, dass sowohl
>RT als auch Rescue inhaltsgleiche Kurse sein sollten.
Nun, bei den HiOrgs wird nach den Regeln der Berufsverbände
gearbeitet. Dies fehlt bei der PADI-Ausbildung.
>><snip>
>>[...]sondern dass in Bezug auf Rettung/
>>Suche/ Arbeiten unter Wasser (wie z.B. beim Hochwasser an der Oder) etc.
>>(sprich die Hauptaufgaben eines RTs) die DLRG Ausbildung intensiver ist. Wie
>>oft muss man beim Rescue-Diver bei Null-Sicht noch eine Suchuebung an der
>>Leine durchfuehren?
>
>Soweit ich auf der DLRG Homepage erkennen konnte, ist dies keine
>verbindliche Übung, oder?
Nun, in der PO wird vor Prüfung ein Minimum von 17 Freigewässerstunden
nach GUV 10.7 verlangt. Da steht zwar nicht von 0 Sicht, ergibt sich
aber mehr oder weniger zwangsläufig.
[...]
>Und genau darum gehts mir aber:
>Alles ist eine Frage des Ausbilders/Tauchlehrers. Beim Rescue sind
>verschiedene Suchmuster abzutauchen, dass z.B. eine Kreissuche mit
>Leine keinen Sinn auf meinetwegen den Malediven macht, ist klar. Von
>daher verwende ich persönlich Tauchplätze für solche
>Suchmusterübungen, die gnadenlose 0cm-Sicht bieten und davon gibts bei
>uns im Ruhrpott genug :-).
Ok, Lob Deiner Ausbildung. Du stimmst mir aber zu, daß das nicht
wirklich PADI - Vorschrift ist, sondern mehr aus Deiner eigenen
Motivation heraus gemacht wird.
>Was meine persönliche Meinung über den RT angeht, kann ich an dieser
>Stelle nur nochmal betonen, dass sich meine Kenntnisse hierüber
>ausschliesslich auf die Angaben der Homepage beziehen. Viele Inhalte
>sind beschrieben, aber nur wenige beziehen sich konkret auf die
>Rettung.
>
>Klartext:
>Der praktische Übungsteil weist 5 (Punkte A bis E) Teibereiche auf.
>Insgesamt werden 20 Übungen aufgeführt.
>
>Von den 20 Übungen beschäftigen sich gerade einmal 3, _in Worten
>drei_, Übungen (Nämlich: Teil A Übung 3, Teil C Übung 6 und Teil E
>Übung 2) mit dem eigentlichen Ziel: Dem Retten.
Für alle ohne PO:
Anschwimmen aus 150 m und Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers im
Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und
an Land bringen, abrüsten und in die stabile Seitenlage brigen
Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers aus ca. 10 m Wassertiefe
unter Einhaltung der maximalen Austiegsgeschwindigkeit, anschließend
50 m ans Unfer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und
Durchführung über mind. 3 Minuten. Erläuterung nachfolgender
Rettungsaktionen
Prüfungsteil Einsatztauchen
1000 m Geräteschnorcheln
15 Min. Tauchgang in Wassertiefen zwischen 6 und 15 m, wobei folgende
Aufgaben zu erfüllen sind:
Leinenführung
Ausführen einer Unterwasserarbeit; Geschicklichkeitsübung: Antauchen
aus 25 m Entfernung, Anatmen und Anlegen eines in ca. 3 m Wassertiefe
liegenden Tauchgerätes; Durchtauchen einer abgesteckten Strecke . Am
Ende der Strecke Tauchgerät wieder ablegen.
200 m Schleppen eines Tauchers
Rettungsübung: Einen in 6 bis 12 m Tiefe wartenden Taucher antauchen,
an die Oberfläche bringen, ans Ufer bringen, Einleitung der HLW,
Anfertigen eines Unfallprotokolls für den Notarzt
>Was auch immer im theoretischen Teil besprochen wird, im praktischen
>Teil wirds auf jeden Fall nicht geübt. Was der Teilbereich Knotenkunde
>dabei zu tun hat (ausser dass man diverse Knoten brauchen kann, aber
>das ist IMO nicht rettungssprezifisch!) frag ich mich bis heute.
>
>Um das ganze zu komplettieren, hier jetzt der Ausbildungsinhalt des
>Rescue-Divers:
>
>Theorie
>1. Selbstrettung, Stress (Dauer zirka 15Minuten)
Gehört zur Ausbildung zum GTG, ist dann nochmal Bestandteil im
Sonderseminar Tauchrettung
>2. Erste Hilfe Ausrüstung und -Verfahren(Dauer 3 bis 5 Stunden)
Ein kompetter EH Kurs inkl. HLW gehört zur Fachausbildung WRD.
Demnächst soll es sogar noch SAN A sein ...
>3. Notfallmanagement (Dauer zirka 1 Stunde)
Wiederum SS Gruppenführung, Tauchrettung
>4. Ausrüstung (Dauer zirka 1 Stunde)
Bestandteil vom GTG, Leinenführung, einweisung in die GUV10.7 (was im
Internet leider nicht aufgeführt wird, aber Bestandteil ist)
>5. Zusammenfassung und Abschlussprüfung
Machen die HiOrgs auch
>Praxis
>1. ermüdeter Taucher
Siehe Sonderseminar Tauchrettung und Gruppenführung
>2. Taucher in Panik
Siehe Sonderseminar Tauchrettung und Gruppenführung
>3. Rettungsaktion eines Opfers mit Bewusstsein von Land/Boot aus
Siehe Sonderseminar Tauchrettung und ev. auch bei Gruppenführung
>4. Tauchernotfall unter Wasser
Siehe Sonderseminar Tauchrettung und Gruppenführung
>5. Vermisster Taucher
Siehe Sonderseminar Tauchrettung und Gruppenführung
>6. Bergung eines bewusstlosen Tauchers
Siehe Sonderseminar Tauchrettung und Gruppenführung
außerdem Anteil der Prüfung (Hattest Du ja auch selbst gefunden)
>7. Bewusstloser Taucher an Oberfläche
wenn der bewußtlose Taucher an die Oberfläche gebracht wurde, mache
ich einfaach weiter, oder?
>8. Ausstieg mit bewusstlosen Taucher
Auch hier Prüfung, Teil A , übeung 3 und Teil C, Übung 6
>9. Erste Hilfe bei druckbedingten Verletzungen
Inhalt Tauchsicherheit und Tauchrettung
>10. Rettungsaktion von Land/Boot mit Opfer ohne Bewusstsein unter
>Wasser
Auch wieder Tauchsicherheit und Tauchrettung
>11. Komplette Unfall-Simulation mit Ziel einen vermissten Taucher zu
>bergen
>12. Simulation wie 11, zusätzlich erste Hilfe, Ausstieg usw.
Nun, wenn ich 12. schon in TS/TR erschlage, dann in Gruppenführung
wiederhole, muß ich ja nicht 11. extra machen, oder?
>Hast Du ähnliches irgendwie auf der Seite liegen, damit ich mir jetzt
>einen vernünftigen Überblick über den DLRG-RT machen kann?
Die Liste sollte unter http://www.dlrg.de/Angebot/Tauchen/tauchen.htm
findbar sein, die Inhalte der notwendigen Inhalte zu den
vorbereitenden Seminaren habe ich gerade nicht zur Hand. Was wo
gemacht wird, hab ich aber oben schon mal aufgezählt. Und eine Notfall
/ Rettungsübung kann ich in jedes Sonderseminar einbauen und so wird
es auch meist gemacht.
>Du verstehst doch wohl, dass ich mit dem Wissen über den Rescue und
>dem bisschen blabla von der DLRG-Website doch nur den Rescue-Diver
>favorisieren kann, oder?
Ich hoffe, ich habe mal ein wenig Info über die Ausbildung zum RTa
bringen können.
Es werden in der PO einige Übungen verlangt, die schon in der PO für
den GTG stehen. Die sind für Quereinsteiger vorgesehen - GTG-Taucher
brauchen sie nur noch nachweisen.
>Bis jetzt bleib ich dabei:
>OWD und AOWD nach PADI mögen aus der Sicht einiger CMAS- und VDSTler
>Lulli-Kurse sein. Ab PADI-Rescue-Diver dreht sich IMO das Blatt aber
>ganz gewaltig. Da hängen nämlich die anderen Ausbildungsorganisationen
>dem PADI-Sytem qualitativ gewaltig hinterher.
Das kommentiere ich mal nicht, habe kein Popcorn und mein Kaffe ist
schon wieder kalt ;-)
>Mal ganz zu schweigen davon, dass es gar kein klar nachvollziehbares
>pädagogisches System gibt.... aber das geht glaub ich jetzt zu weit
>;-).
Nun, das system ist etwas verworrener, aber nicht völlig
undurchschaubar.
Aber ich gebe gerne zu, daß die Ausbildunghilfen und pädagugischen
Hilfsmittel von PADI wirklich super sind.
>Andre, bekennender PADI-TL
Uwe,
bekennender DLRG-Taucher aus Osnabrück
Andre schrieb:
> Das mit dem Kursabbruch war uebertriben, bis jetzt haben wir noch
> jeden unter Wasser gezogen ;-).
Eben. Leider.
> mehr Wiederholungen realer Übungen oder anderer Übungen. Ich spiele
> zum Beispiel sehr gerne bei meinen Anfänger-Kursen mit der Tarierung,
> weil ich einfach der Meinung bin, dass hierauf bei vielen TL gar kein
> Wert mehr drauf gelegt wird. Hauptsache der Kurs ist schnell durch...
Prima.
> >(wirklich) extreme Alternative:
> > Probleme im TG, erhebliche Stresssituatinon, bis hin zum Heulen ("Ich
> >schaff das nie") und Lebensabbruch...
>
> Na ja, also von so etwas habe ich bis heut noch nicht einmal was von
> gehört... So etwas gibts doch nicht etwa wirklich?
Verwechselst du da was ? Uwe meint keinen Selbstmord aus Frust, sondern
ganz normalen Darwinismus. Gibt es genug Beispiele auf den
Gruselseiten, noch mehr von Leuten, die einfach nur fit waren, weil die
anderen oft kein Reporter mehr befragen konnte.
> jemand kein Bock auf Grundfitness hat, erziehst Du ihn als Tauchlehrer
> nicht um.
Nicht unbedingt. Führe ihn an Situationen, wo er den Unterschied
zwischen Prüfungsanforderung und real Life erkennt, und merkt, warum es
auch ihn treffen kann. Im übrigen hast du als kommerzieller doch die
Wahl. Niemand zwingt dich z.B. , Rauchern das Tauchen beizubringen.
Dieser Schüler wird alles daran setzen (wenn er unbedingt
> Tauchen will) EINMALIG die Leistungsanforderungen zu erfüllen, danach
> ist dem Schüler alles scheissegal. Oder glaubst Du, dass die "elitären
> VDSTler" heutzutage noch die Schnorchelgeschichten wiederholen können?
Bin wohl nicht elitär genug, als daß ich es mit 52 Lenzen nicht mehr
schaffen würde.
Im Gegenteil, die alten Säcke scheinen mir oft fitter als das Gros der
Neutaucher.
> Genau und deswegen würde ich keinen Tauchschüler 100Bahnen schnorcheln
> lassen, wenn für ihn feststeht, dass er nur auf den Malediven tauchen
> geht und dort eh den Hintern hinterhergetragen bekommt und das Boot
> ihn eh an der Stelle aufklaubt, an der er gerade auftaucht. Genau aus
> diesem Grund halte ich z.B. einen CMAS* für nicht zielgerichtet.
Bist du schonmal auf den Males nachhause geschnorchelt, weil dich das
Boot nicht gefunden hat ? Gerade da unten ist die Diskrepanz zwischen
dem schöne-kleine-Insel-Denken und der Wirklichkeit ( Downcurrents, ganz
normale Strömung, keine Möglichkeit, überall durchs Außenriff zu kommen,
usw.) oft ziemlich brutal.
Wir haben mehr als einmal den Guids geholfen, Touristen vom
Strömungskanal zurückzuzerren, weil sie nicht mehr gegenankonnten.
gruß
Matthias
>Genau und deswegen würde ich keinen Tauchschüler 100Bahnen schnorcheln
>lassen, wenn für ihn feststeht, dass er nur auf den Malediven tauchen
>geht und dort eh den Hintern hinterhergetragen bekommt und das Boot
>ihn eh an der Stelle aufklaubt, an der er gerade auftaucht. Genau aus
>diesem Grund halte ich z.B. einen CMAS* für nicht zielgerichtet.
Hallo,
was macht der Schüler auf den Malediven wenn das Boot ihn nicht
aufklaubt? Kann er sich dann selber retten, kann er solange
durchhalten bis ihn ein anderes Boot auffischt? Kommt er gleich in
Panik wenn er merkt das er keine längere Strecke kontinuierlich
schwimmen kann?
Die 100 Bahnen sind auch völlig übertrieben, der durchschnittliche
Schüler schwimmt keine 2500 oder gar 5000 m am Stück. Das geht erst
nach längerem regelmässigen und konsequentem Konditionstraining.
Ich weiss das aus eigener Erfahrung von 8000 und 5000 m im
Freigewässer, ohne entsprechendes Training wäre das nicht möglich
gewesen.
Bye
>soll... Nach wie vor Frage ich mit welchem Recht. Weil die Schüler
>kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
Hallo,
das wird bei CMAS so auch gar nicht verlangt.
Bei CMAS *** soll man 60 Minuten lang schnorcheln, dabei je 15 Minuten
in Brust-, Seiten-, Rückenlage und mit einer Flosse. Insgesamt müssen
mindestens 1500 m zurückgelegt werden. Da reicht es wenn man 375 m mit
einer Flosse schwimmt, aber auch weniger wenn man dafür mit zwei
Flossen entsprechend mehr schwimmt, denn nur die Gesamtstrecke wird
gefordert.
Bei CMAS ** sind es nur 40 Minuten insgesamt, jeweils 10 Min pro Lage
und insgesamt mindestens 1000 m.
Bei CMAS * nur 20 Minuten und 500 m insgesamt.
Bei guter Kondition ist es auch kein Problem die doppelte Strecke in
der angegebenen Zeit zu schwimmen.
Also nur wenige 100 m und 5 , 10 oder 15 Minuten lang mit einer
Flosse, mehr nicht.
Bye
> was macht der Schüler auf den Malediven wenn das Boot ihn nicht
> aufklaubt? Kann er sich dann selber retten, kann er solange
> durchhalten bis ihn ein anderes Boot auffischt? Kommt er gleich in
> Panik wenn er merkt das er keine längere Strecke kontinuierlich
> schwimmen kann?
Denke die meisten sollten es können. Schwierigkeiten sind:
'Fehlendes Wissen um das eigene Können ( Die Fettvoräte würden wohl
Energie bis nach Sri Lanka bringen)
Panik
Schlechter Schwimmstil/ mangelnde Körperkraft, falls wg. Strömung ein
gewisses Grundtempo gefragt ist.
Keine Orientierung
Danach erst Wassermangel/ Sonnenschutz
Gruß
Matthias
Hi Andre,
> Hmmmm.... Das ist doch nix ausbildungsspezifisches und daher nicht zu
> vergleichen. Aber um Dir entgegen zu kommen: Genau aus diesem Grund
> für ich meine Ausbildung immer in Deutschland in kalten, dunklen Seen
> machen, dann kann mich im Ausland nix mehr schocken. Aber wie gesagt,
> dass hat nix mit DLRG und PADI zu tun.
Die PADI-Ausbildung ist aber ursprünglich nicht für geringe Sichtweiten
vorgesehen. Wenn Du das so machst, ist das lobenswert, aber kein
Standard. Die DLRG-Ausbildung hingegen ist auf 0-Sicht ausgelegt.
Suchübungen bei 30m Sichtweite sind nicht sonderlich effektiv ;-)
> Häh?? Nur weil die DLRG deutsche Kursnamen vergibt, ist sie doch nicht
> besser... Zeig mir mal bitte, an welcher Stelle die Ausbildungsinhalte
> besser sind als die eines Rescue-Divers, siehe auch meine Nachricht
> <va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>.
Du vergleichst die Inhalte der Abschluss-)Prüfung mit dem kompletten
Kursinhalt des Rescue...
> Bis mir das Gegenteil bewiesen wurde, bleibe ich aber dabei, dass der
> Rescue-Diver mit Abstand eine höhere Qualität aufweist, als alle
> anderen Kurse, siehe hierzu:
> <va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>
Man kann zu seinen Standpunkt stehen,
aber man sollte nicht darauf sitzen.
(E. Kästner)
Gruß _Jens_
Ich persönlich halte das Einstiegsalter von 18 Jahren auch etwas niedrig
und würde es eher auf 21 setzen. Ebenso sollte auch ein höherer SAN Kurs
(San B) und die Fachausbildung Wasserrettungsdienst dazu gehören.
Warum den WRD??? Die RT Anwärter die 21 sind, den GTGS gerade gemacht haben
und seit ein paar Jahren im WRD helfen, sind noch lange keine guten Taucher.
Ich finde für den RT sollte man ein paar Tauchstunden nachweisen. Einige und
nicht nur 17 Stunden.
Beim RT kommt dazu, das er auch Leichen bergen muß, sowie KFZ suchen und
bergen. Ich glaube nicht, das dazu der WRD dazu beiträgt, das Problem der
Psyche in den Griff zu bekommen. Ebenso halte ich den Rescuediver dazu
befähigt. Meiner Meinung nach gehört eine sehr gute Ausbildung im trüben,
dunklen Wasser und mehrer hundert TG's dazu, um ein
Rettungs(Bergungs/Einsatz)taucher zu werden.
Gruß,
Jens
______________________
Jens Schröder
>
> [Schnorcheln mit Flosse/PTG antauchen hält Andre für Quatsch]
Hallo Andre,
ich misch mich mal ein wenig ein ;-))
Erkläre mir mal, warum du es als Quatsch ansiehst wenn jemand die
Wasservertrautheit besitzt zu Schnorcheln und sich dabei ein DTG anzulachen?
Es sind die Abläufe die man beim normalen Tauchen brauchen kann.
Mal etwas Luft anhalten, einen Lungi sich schnappen den man vorher nicht
hatte (Oktopuss) und das Ausblasen von dem Teil. Na gut, die Art wie die
Übungen dann hintereinander geschaltet sind, sind halt nicht sooosimpel,
aber es ist trotzdem eine winzig kleine Wassergewöhnungsübung.
>
> Da stimme ich Dir zu: Je breiter das Wissen/Können eines jeden
> Einzelnen, desto grösser der Fundus aus dem man bei Problemsituationen
> schöpfen kann, um das Problem zu meistern.
>
> Aber:
> Ich hab einige CMAS*-Kurse ausbildungstechnisch begleitet. Hierbei ist
> mir insbesondere aufgefallen, dass die Schüler Probleme mit der Übung
> PTG antauchen haben. Erhebliche Stresssituatinen, bis hin zum Heulen
> ("Ich schaff das nie") und Kursabbruch.
Komisch, geaun diese Übungen sind bei meinen Kursen überhaupt kein Problem!
Und Stresssituationen kommen IMHO meistens daher, das der TL nicht richtig
die Probleme erkennt und nur seinen Stifel durchzieht. Es muss noch nichtmal
ein schlechter TL sein, aber nicht jeder der gut tauchen kann, kann dieses
auch vermitteln.
>
> Und hier unterstütze ich auch voll den Ausbildungsansatz von PADI:
> (Nahezu) Jeder kann Sporttauchen. Warum sollen Hans und Franz, die
> einmal im Jahr auf den Malediven Urlaub machen, (ich übertreib jetzt
> mal) kilometerlang durch die Gegend schnorcheln, mit einer Flosse, ein
> PTG antauchen usw.? Es gibt IMHO keinen erklärbaren, wirklich
> relevanten Grund.
Du spielst mit dem Leben von solchen Leuten. Warum sollte ein Segler alle
Manöver können, wenn er sie in seinem revier _höchstwarscheinlich_ nicht
brauchen wird? Oder warum sollte der Bergwanderer Regenkleidung mitnehmen
wo doch der Wetterbericht für di nächsten Wochen Sonnenschein vorhergesagt
hat...
Wieviele Leute sind schon _grade_ auf den Malediven von der Strömung
verdriftet worden, oder was machtder Hobbytaucher wenn ihm doch mal sein
Basisleihgerödel UW den Dienst quittiert und der Tauchpartner schaut sich
die nette Koralle in 10m Entfernung an?
Na er weis, das man die Entfernung schafft und dann noch sich nen
Lungiangeln kann, oder er provoziert einen Notaufstieg mit allen
Risikeneiner Paniksituation. Also wofür übt man Gerätantauchen?
> Grundsätzlich gilt zwar, je breiter das Wissen/Können, desto
> "problemlöserischer" (;-)), aber nichts ist durch Erfahrung zu
> ersetzen, da kann ich noch so viel abstrakte Probleme in der
> Ausbildung pauken.
Eben, die Erfahrung lehrt einfach, das man solche unplanbaren Situationen
recht gut mit sochen abstrakten Übungen nachbilden kann. Dabei darf die
Übung ruhig _etwas_ fordernder sein!
>
> Und genau das ist der Punkt. Mit wie vielen (insbesondere)
> VDST-Kampfschwimmern habe ich schon diskutiert über die
> Ausbildungsphilosophien... Immer wieder die Aussage "PADI ist für
> Lullis, Luftpumpen" etc. Die ach so elitäre Ausbildung zum CMAS***
> oder VDST-watt-weiss-ich würde heute aber so gut wie keiner mehr
> konditionell schaffen... und das halte ich für absolut lächerlich!
>
Tauchen soll und muss nicht zum Kampftauchen ausarten, was sehr viele
vergessen, tauchen findet zu über 80% im Kopf statt.
Man übt eben nicht nur Kondition, sondern konditioniert sein Gehirn auf den
Aufenthalt in einem fremden Lebensraum.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
> Das mag schon sein, aber das ist doch nicht das Ziel,oder? Ziel einer
> Ausbildung ist es, dem Lernenden Fähigkeiten an die Hand zu geben, um
> Probleme zu lösen. Die Problemlösungsfähigkeit hängt ab vom Erlernten
> und der erworbenen Routine. Wird nicht wieder und immer wieder geübt,
> geht das mit Sicherheit in die Hose. Oder warum können Frauen bis
> heute nicht Einparken? =:-) Trotzdem: Im Grunde bin ich zumindest in
> dem letzten Punkt mit Dir im Wwesentlichen überein.
Was willst du denn üben?
Für Problemlösungsfähigkeiten musst du erst mal Probleme schaffen.
Dafür gibt es eben Übungen.
Aber wer nicht zeigen kann, das er Probleme UW lösen kann, sollte besser
auch nicht tauchen.
Nicht jeder kann und soll tauchen können.
Es soll jeder der möchte ruhig probieren können, und jeder soll eine
realistische Chance haben, aber es ist ein Sport dere eben besondere
Qualitäten benötigt. Und damit sind _nicht_ die Kampftaucherqualitäten
gemeint.
Grüße
ebenfalls aus dem Ruhrpott
Oliver
Matthias Voss <mat....@t-online.de> aeusserte sich am Thu, 30 May
2002 14:53:19 +0200 wie folgt:
>Dieser Schüler wird alles daran setzen (wenn er unbedingt
>> Tauchen will) EINMALIG die Leistungsanforderungen zu erfüllen, danach
>> ist dem Schüler alles scheissegal. Oder glaubst Du, dass die "elitären
>> VDSTler" heutzutage noch die Schnorchelgeschichten wiederholen können?
>
>Bin wohl nicht elitär genug, als daß ich es mit 52 Lenzen nicht mehr
>schaffen würde.
Heee, nimm das doch nicht so bierernst ;-). Ich hab das doch nur
provokativ auf diesen vielfachen Unterstellungen, dass PADIaner Lullis
sind, gesagt.
>Im Gegenteil, die alten Säcke scheinen mir oft fitter als das Gros der
>Neutaucher.
Nanana, das glaub cih aber so nicht. Das hängt zu sehr von der
Einstellung eines jeden Einzelnen ab. Im _Allgemeinen_ sind die
Herz-/Kreislauffunktionen von jüngeren stabiler bzw. die Kondition
besser, oder?
>Bist du schonmal auf den Males nachhause geschnorchelt, weil dich das
>Boot nicht gefunden hat ? Gerade da unten ist die Diskrepanz zwischen
>dem schöne-kleine-Insel-Denken und der Wirklichkeit ( Downcurrents, ganz
>normale Strömung, keine Möglichkeit, überall durchs Außenriff zu kommen,
>usw.) oft ziemlich brutal.
Gerade beim letzten Safari-Urlaub hab ich da so einiges erlebt, ich
kam mir von wie in einer überdimensionalen Waschmaschine. =:-)
Ich bin allerdings der Meinung, dass bei Deinem aufgeführten Beispiel
die Guides nicht sauber gearbeitet haben. Taucher- und Strömungscheck
gehören zu Ihrer wesentlichen Aufgabe. Wenn ich sehe, dass ich
Anfänger dabei hab, muss ich nicht nen Kanal-TG machen oder Plätze
anfahren, die für unberechenbare Strömung bekannt sind. Sicher liegts
auch an den Tauchern selbst, mal den Mund aufzumachen. Bisher hab ich
es aber nur so kennengelernt, dass die Leute einen schönen TG machen
wollen. Dann ists an mir als Dienstleister, das richtige Angebot
herauszusuchen.
*SEUFZ* Ein in Malediven-Erinnerung schwelgender
Andre
Hoi
>was macht der Schüler auf den Malediven wenn das Boot ihn nicht
>aufklaubt?
Ist mir noch nicht untergekommen. Wenns doch passieren würde, ist der
Fehler bereits vorher passiert, weil die Basis nicht der Erfahrung
entsprechend die Boote eingeteilt hat.
>Kann er sich dann selber retten, kann er solange
>durchhalten bis ihn ein anderes Boot auffischt?
Das kannst auch Du nicht, obwohl Du meinetwegen ausgebildeter RT bist.
Wenn das Boot weg ist, isses weg und treibst im Meer, bis Du
hoffentlich gefunden wirst.
>Die 100 Bahnen sind auch völlig übertrieben, der durchschnittliche
>Schüler schwimmt keine 2500 oder gar 5000 m am Stück. Das geht erst
>nach längerem regelmässigen und konsequentem Konditionstraining.
>Ich weiss das aus eigener Erfahrung von 8000 und 5000 m im
>Freigewässer, ohne entsprechendes Training wäre das nicht möglich
>gewesen.
Schon klar. Aber warum wird z.B. beim CMAS* so viel Wert aufs
schnorcheln gelegt? Wenn ein Schüler das von ihm verlangte Pensum
geschafft hat, heisst das doch nicht, dass er konditionell gut drauf
ist. Ich habe nur bisher festgestellt, dass die Zeit, in der die
angehenden CMASler Oberflächenübungen machen, bei den
Tauch(-Tarier)fertigkeiten fehlen.
Ich bleibe dabei:
Ein Anfängerkurs sollte dem Schüler lehren, sich nicht selbst unter
Wasser umzubringen. Ausdauer und Kondition sind Sachen, die ohnehin
jeder trainieren sollte, zur allgemeinen Fitness. Fitnessmuffel gibts
überall, auch bei den TAuchern. Von daher ist meiner Meinung nach die
Basis gefordert, die Taucher entsprechend Ihrer Erfahrung einzuteilen,
da man nie sicher sein kann, unter seinen Schützlingen absolut
Untrainierte zu haben. Trotzdem können auch diese wunderschöne TG
machen.
Ciao
Andre
>meinst du hier das Gerät aus 15m Entfernung antauchen beim
>Grundtauchschein ?
Genau die Übung meinte ich.
>Hier hat noch nie irgendeiner unserer Kandidaten Schwierigkeiten gehabt.
>Eher bei der Rettungsübung, aber die äquivalente Übung gibt es bei Padi
>erst im Rescue, wenn überhaupt.
Nach viel viel Übung gings dann irgendwann. Ich bin eben nur der
Meinung, dass diese beiden Übungen nix im Anfängerkurs verloren haben.
In Weiterbildungskursen OK, aber da soll der Schüler ja auch lernen,
sich mit anderen Sachen zu beschäftigen, als nur mit sich selbst. Die
Rettungsübung schon im Anfängerkurs zu plazieren überfordert die
Leute. Und ich bezweifle ernsthaft, dass der frisch gebackene Schüler
sich diese Übung im real Life zutraut. Was meinst Du?
>Bei der übrigen CMAS Ausbildung (*,**,***) gibt es die Übung " Gerät in
>7,5/10m Tiefe antauchen seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
Warum nicht? Warum wurde die Übung dann nicht auch aus dem *
gestrichen? ;-)
Andre
Andre schrieb:
> >meinst du hier das Gerät aus 15m Entfernung antauchen beim
> >Grundtauchschein ?
> Nach viel viel Übung gings dann irgendwann. Ich bin eben nur der
> Meinung, dass diese beiden Übungen nix im Anfängerkurs verloren haben.
Warum nicht ? Die Leute haben viel Spaß dabei, und bauen das auch mal
ein, wenn sie selbstständig so vor sich hin üben .
> In Weiterbildungskursen OK, aber da soll der Schüler ja auch lernen,
> sich mit anderen Sachen zu beschäftigen, als nur mit sich selbst. Die
> Rettungsübung schon im Anfängerkurs zu plazieren überfordert die
> Leute.
Der methodisch didaktische Aufbau von einfachen zum komplizierten ist
hier besonders wichtig. Z.B. kommt es schon auf die Stellung des
Handgelenkes an, ob ich aus dem Arm die Kraft entwickeln kann, um einen
Taucher einarmig mit dem Kopf über Wasser halten kann ( andere Hand
rüstet ab, oder bedient Inflator bzw. das manuelle Mundstück ( wir
trainieren halt bis zum worst case scenario)
Aber der frühe Beginn dieser Übungen ist mir extrem wichtig. Nur so
lernen die Leute Kompetenz hierin zu entwickeln. Die Rettungsübungen
ziehen sich deshalb durch alle Brevetstufen, mit steifender Komplexität.
Dies schafft einen gewissen Erfahrungsvorsprung.
Und ich bezweifle ernsthaft, dass der frisch gebackene Schüler
> sich diese Übung im real Life zutraut. Was meinst Du?
Tut er nach meiner Erfahrung. Mehrfach erlebt.
> >Bei der übrigen CMAS Ausbildung (*,**,***) gibt es die Übung " Gerät in
> >7,5/10m Tiefe antauchen seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
>
> Warum nicht? Warum wurde die Übung dann nicht auch aus dem *
> gestrichen? ;-)
Es ist eine andere Sache, ob du 15m weit oder 15 m tief tauchst. Beim
Tieftauchen können Lungenbläschen zusammenfallen und sich nicht mehr
rechtzeitig entfalten, so daß ein Airtrapping statfinden kann. Daher
wurde diese Übung gestrichen, nachdem es 1991 auf den Glenans dabei zu
einem Unfall kam.
Gruß
Matthias
Hi Oliver
>>[Schnorcheln mit Flosse/PTG antauchen hält Andre für Quatsch]
>ich misch mich mal ein wenig ein ;-))
Au weia, jetzt bekomm ichs aber dicke von allen Seiten ;-).
>Erkläre mir mal, warum du es als Quatsch ansiehst wenn jemand die
>Wasservertrautheit besitzt zu Schnorcheln und sich dabei ein DTG anzulachen?
In welcher realen Situation hast Du das je gebraucht?
>Es sind die Abläufe die man beim normalen Tauchen brauchen kann.
>Mal etwas Luft anhalten, einen Lungi sich schnappen den man vorher nicht
>hatte (Oktopuss) und das Ausblasen von dem Teil.
Da gebe ich Dir recht. Aber unter welchen Umständen musst Du denn mal
ein am Boden liegendes PTG anschnorcheln? Wenn über Bord gekippt ist?
Dann hast Du Buddys, die _mit_ PTG Deins bergen können.
>Na gut, die Art wie die
>Übungen dann hintereinander geschaltet sind, sind halt nicht sooosimpel,
>aber es ist trotzdem eine winzig kleine Wassergewöhnungsübung.
Und genau darum gehts ja. Da wird von einem Anfänger verlangt, ein PTG
anzuschnorcheln und dieses dann noch U/W anzulegen. Blödsinn in meinen
Augen.
Wassergewöhnung hin oder her - da sind wir uns einig, dass diese sehr
sehr wichtig ist. Aber warum mit solchen realitätsfernen Aufgaben?
Oder bist Du bei der Führerscheinprüfung schon mal in das Auto durchs
Dach eingestiegen? :-))
>> Und hier unterstütze ich auch voll den Ausbildungsansatz von PADI:
>> (Nahezu) Jeder kann Sporttauchen. Warum sollen Hans und Franz, die
>> einmal im Jahr auf den Malediven Urlaub machen, (ich übertreib jetzt
>> mal) kilometerlang durch die Gegend schnorcheln, mit einer Flosse, ein
>> PTG antauchen usw.? Es gibt IMHO keinen erklärbaren, wirklich
>> relevanten Grund.
>
>Du spielst mit dem Leben von solchen Leuten. Warum sollte ein Segler alle
>Manöver können, wenn er sie in seinem revier _höchstwarscheinlich_ nicht
>brauchen wird? Oder warum sollte der Bergwanderer Regenkleidung mitnehmen
>wo doch der Wetterbericht für di nächsten Wochen Sonnenschein vorhergesagt
>hat...
Also wenn Du jeden Deiner Tauchschüler auf jede erdenkliche und nicht
erdenkliche Situation vorbereitest, müssen Deine Kurse Monate dauern.
;-)
Wie oft kommt es vor, dass ein Taucher seine Flosse verliert?
Wenn Du die Leute schnorcheln lässt, um sie mit der Realität zu
konfrontieren, warum lässt Du sie die Strecke dann nicht im See oder
im Meer schnorcheln?
Wie oft ist es Dir schon in der Realität passiert, dass Du Dein PTG
anschnorcheln musstest?
Warum wird in der Fahrschule nicht das Schleudern mit Handbremse
geübt?
<Provokation>
Bei PADI lernen die Schüler die Fertigkeiten zum richtigen Zeitpunkt.
Sich mit anderen Tauchern zu beschäftigen macht im Anfängerkurs keinen
Sinn, da die Schüler _ausschliesslich_ mit sich selbst beschäftigt
sind. Alles was drüber hinaus geht, überfordert sie, was letztendlich
dazu führt, dass diese Übungen vergessen werden. Oder glaubst Du im
Ernst, dass irgendeiner Deiner Schüler irgendwann nochmal das PTG
antauchen übt?
</Provokation>
>Wieviele Leute sind schon _grade_ auf den Malediven von der Strömung
>verdriftet worden, oder was machtder Hobbytaucher wenn ihm doch mal sein
>Basisleihgerödel UW den Dienst quittiert und der Tauchpartner schaut sich
>die nette Koralle in 10m Entfernung an?
Schlechte Ausbildung zum Thema Buddy-System. Alle Eventualitäten
kannst Du nicht berücksichtigen. Sinnvoll sind Situationen zu üben,
die mit hinreichender Wahrscheinlichkeit auch irgendwann mal
auftreten. Klar, dass ein Buddy-Team mal 10M auseinanderrutscht gehört
dazu.
>Na er weis, das man die Entfernung schafft und dann noch sich nen
>Lungiangeln kann, oder er provoziert einen Notaufstieg mit allen
>Risikeneiner Paniksituation.
Aber das ist doch jetzt nicht Dein Anwendungsbeispiel für PTG
antauchen, oder?
Beim Abtauchen wird die Luft in den Lungen komprimiert, was es dem
Schüler schwierig macht usw usw usw... das weisst Du.
>Also wofür übt man Gerätantauchen?
Im Anfängerkurs um sich nicht umzubringen. Rettungsfähigkeiten gehören
in Weiterbildungskurse.
>Für Problemlösungsfähigkeiten musst du erst mal Probleme schaffen.
>Dafür gibt es eben Übungen.
Aber bitte schön realistische. Der einzig erklärbare Grund, ein PTG
U/W abzunehmen ist das nachträgliche Einstellen verrutschter Gurte
etc. Dafür muss ich das Ding aber nicht erst antauchen.
>Aber wer nicht zeigen kann, das er Probleme UW lösen kann, sollte besser
>auch nicht tauchen.
>Nicht jeder kann und soll tauchen können.
>Es soll jeder der möchte ruhig probieren können, und jeder soll eine
>realistische Chance haben, aber es ist ein Sport dere eben besondere
>Qualitäten benötigt. Und damit sind _nicht_ die Kampftaucherqualitäten
>gemeint.
Beurteilst Du dann auch die psychische Eignung Deiner Schützlinge? Wie
gehst Du dann mit Personen um, die nicht teamfähig sind? Bekommen die
kein Brevet? Soll jemand, der keine 10 Bahnen mit einer Flosse schafft
kein Brevet bekommen, nur weil er/sie krampft?
Nehmt es doch nicht so bitterernst, nur weil ich mal ein paar Übungen
kritisiere...
Aber vom ursprünglichem Thema, dem DLRG-RT, sind wir mittlerweile
total abgekommen.
Mich interessieren noch immer die Ausbildungsinhalte des RT-Kurses!
Aus dem Mist von der DLRG-HP kann ich nix erkennen, ausser eben, dass
3 von 20 Übungen mit dem Retten zu tuen haben :-))
Auf Läuterung wartend ;-)
Andre
>Die PADI-Ausbildung ist aber ursprünglich nicht für geringe Sichtweiten
>vorgesehen. Wenn Du das so machst, ist das lobenswert, aber kein
>Standard. Die DLRG-Ausbildung hingegen ist auf 0-Sicht ausgelegt.
>Suchübungen bei 30m Sichtweite sind nicht sonderlich effektiv ;-)
Deswegen finde ich auch Navigationskurse im Roten Meer zu
anspruchsvoll :-)).
>> besser... Zeig mir mal bitte, an welcher Stelle die Ausbildungsinhalte
>> besser sind als die eines Rescue-Divers, siehe auch meine Nachricht
>> <va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>.
>
>Du vergleichst die Inhalte der Abschluss-)Prüfung mit dem kompletten
>Kursinhalt des Rescue...
*Heul*
Aber genau die Ausbildungsinhalte des RT suche ich ja, damit ich armer
unwissender PADIaner mal mit dem Rescue vergleichen kann!
Es ging nämlich ursprünglich darum, ob der RT oder Rescue qualitativ
hochwertiger ist.
>Man kann zu seinen Standpunkt stehen,
>aber man sollte nicht darauf sitzen.
> (E. Kästner)
Wenn ich die Inhalte des RTs kennen würde, könnte ich auch unter
Umständen zugeben, dass der RT "besser" ist. Ohne diese zu kennen,
kein Vergleich...
Andre
>> >oft muss man beim Rescue-Diver bei Null-Sicht noch eine Suchuebung an der
>> >Leine durchfuehren?
>>
>> Soweit ich auf der DLRG Homepage erkennen konnte, ist dies keine
>> verbindliche Übung, oder?
>>
>> Um Deine Frage zu beantworten: 0
>
>Falsche Antwort.
>0 Punkte.
? Danke Herr Lehrer.
>Das leinengeführte Tauchen ist wichtiger Ausbildungsinhalt. Und schulen
>läßt sich sowas am besten bei extrem geringer Sicht.
Meine Antwort bezog sich logischerweise auf die oben stehende Frage,
nämlich dass es keine zwingende Übung für den Rescue gibt, bei 0 Sicht
mit Leine zu suchen... aber egal.
Wenn Du mir mal jetzt ALLE Ausbildungsinhalte zur Verfügung stellen
könntest, so wie ich dies zum Rescue gemacht habe, wäre mir echt
geholfen.
Andre
na, da hab' ich ja mal wieder was losgetreten was? ;) *schmunzel*
Dabei war das doch eine für mich scheinbar so einfache Frage...
An alle die direkt auf meine Fragen geantwortet haben - Danke! Ich denke
wir werden versuchen irgendetwas direkt über die DLRG zu organisieren...
Und an alle Anderen... debattiert ruhig weiter...ich finde es ziemlich
witzig
und interessant...
So denn... frohes diskutieren noch...
Nico
> Mich interessieren noch immer die Ausbildungsinhalte des RT-Kurses!
> Aus dem Mist von der DLRG-HP kann ich nix erkennen, ausser eben, dass
> 3 von 20 Übungen mit dem Retten zu tuen haben :-))
les mal mein letztes Posting zu dem thema. Da ist auch ein Link zur
Prüfungsordnung (da werden auch die Module beschrieben, die vor der
RT-Prüfung abgelegt werden müssen)
> Aber das ist doch jetzt nicht Dein Anwendungsbeispiel für PTG
> antauchen, oder?
Braucht man dafür ein Anwendungsbeispiel? Na gut. Das An- und ablegen
hilft unter anderem sich besser mit seiner Ausrüstung auszukennen, diese
ggf. blind bedienen zu können. In Extremsituationen ist das garantiert
hilfreich.
Wir machen oft im Training Sachen deren Sinn sich nicht jedem erschließt
(z.B. das beliebte 5kg Ring überm Kopf Spiel).
Wie ich auch schon schrieb, kann meines Erachtens nicht jeder das
tauchen lernen und ausüben. Die Grundfitness und eine Vertrautheit mit
dem Wasser gehört dazu.
Jens
>Die Inhalte der einzelnen Seminare sowie die Prüfungsordnung für das
>Tauchen in der DLRG findest Du unter:
>http://www.dlrg.de/Inside/Online/Pruefungsordnung/po6.pdf
Gerade eben durchgelesen. Das ist genau das, wonach ich die ganze
gesucht und gefragt habe - Danke!
>Die von Dir gefundenen Inhalte auf der DLRG Seite entsprechen nur den
>Prüfungsleistungen. Der DLRG Rettungstaucher ist kein Schein, den man
>mal so nebenbei machen kann, es wird eine Ausbildungszeit von 2 Jahren
>angestrebt.
Dass eine Ausbildungszeit von 2 Jahren vorgeschrieben ist, finde ich
persönlich sehr löblich.
>> Um das ganze zu komplettieren, hier jetzt der Ausbildungsinhalt des
>> Rescue-Divers:
>
>
>Wenn ich mir das so anschaue, habe ich innerhalb von ner Woche den
>Schein in der Tasche...
Was die Inhalte, auch nach Lesen des *.pdf, angeht, glaube ich, dass
man auch diesen Schein (mal abgesehen von den 2 Jahren) in 1 Wocher in
der Tasche haben kann.
Viel Schnorcheln und normales Taucehn wieder mal dabei. Nur mal was
auf Anhieb:
1. "Der Bewerber soll zeigen, dass es das Tarieren während des
Aufstiegs beherrscht[...]"
2. Sinngemäss: Aufstieg unter Wechselatmung
3. Sinngemäss: Kompass-Tauchen
usw.
Nur mal beispielsweise werden diese 3 Punkte alle im OWD gelehrt und
geübt. Navigation wird zusätzlch im AOWD verfeinert.
Also tut mir leid, je länger ich da durchschmöker, kann ich beim
besten Willen nicht erkennen, was am RT besser sein soll. Vielleicht
kann mal jemand, der beide Kurse gut kennt, die Unterschiede
aufzeigen?
>Wie Jens schon schrieb kann man den PADI Rescuediver und den
>Rettungstaucher schlecht miteinander vergleichen, da der eine in die
>Sporttauchschiene und der andere eher in die Berufstaucherschiene fällt.
HMPF, langsam komm ich nicht mehr weiter ;-). Melde mich wohl besser
nächste Woche zum RT an ;-))
>Aber wie so oft, kommt es auch auf den Ausbilder und auf die Lern- und
>Aufnahmebereitschaft des Schülers drauf an.
100% agree! Und das ist es doch letztendlich, worauf es wirklich
ankommt.
Andre
> Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
> qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver? Falls ja wuerde ich
> gerne wissen, ob Du beide Kurse bereits selbst life erlebt hast und
> wie erfahren der TL war, der den Kurs durchgeführt hat.
Ich bin zwar selber kein RT, aber meiner Beobachtung nach unterscheidet sich
das in der DLRG gelehrte Rettungstauchen vom Sporttauchen in etwa so wie
Bergwacht von Alpinski. Für den Sporttaucher macht es null Sinn, DLRG-RT zu
werden, genauso wie es für den RT keinen Sinn macht, einen PADI-Kurs zu
belegen. Äppel und Birnen! RTs laufen mit Meldepiepern rum und hüpfen auf
Kommando in irgendwelche Tümpel, Sporttaucher trainieren höchstens das
Retten von Kameraden. PADI-Quote zum "Rescue Diver": "Basierend auf den
bisher erworbenen Fähigkeiten geht es nun darum, allfällig auftretende
Problemsituationen in Griff zu bekommen. Richtiges Reagieren in der
Unterwasserwelt ist entscheidend. Genau deshalb fällt diesem Kurs höchste
Priorität zu." Das hat mit Rettungstauchen nicht viel zu tun!
Das bestimmte Ausbildungsinhalte sich überschneiden und zum Teil sogar
gleich sind, ist logisch. Dass man so einen Kurs im heimischen Tümpel
durchführt, ist lobenswert, aber bestimmt nicht die Regel.
Grüße
Henning
A/P Schwimmen und Retten
A/P WRD
PADI-Schönwettertaucher
Andre schrieb:
> Die PADI-Ausbildung ist aber ursprünglich nicht für geringe
Sichtweiten
> vorgesehen.
Echt? Bei meinen Freiwassertauchgängen hatten wir 0,5 Meter Sicht. Ich
will mein Geld zurück! Oder einen *!
Mal ernsthaft: Du hast schon recht damit, dass geringe Sichtweiten
nicht vorgesehen sind. Aber wenn man einen PADI-Schein in Dtl. macht
kommt man um diese Situation nicht drum herum. Und wenn der TL auch
nur _etwas_ fit ist, bereitet er dich darauf vor. Erspart ihm ja auch
selber Stress.
Niko
Die Idee, die hinter den beiden Ausbildungen steckt, ist unterschiedlich.
Man kann jetzt beliebig lange darüber debattieren, ob ein _Rettungs_taucher
überhaupt sinnvoll ist - wenn ich nicht zum Zeitpunkt des Unfalls voll
aufgerödelt in Bereitschaft bin, kann ich im Prinzip höchstens noch bergen,
nicht mehr retten - aber der Tauchzweck ist ein anderer als beim
Sporttauchen. Verunfallte Personen - oder auch Dinge - suchen ist etwas
anderes als den Kopf unter Wasser zu stecken um Fische zu sehen oder Fun zu
haben.
DLRG ist eine (semi)professionelle Rettungsorganisation. Der Unterschied
zwischen einem Rettungstaucher und einem Rescue-Diver/CMAS x* mit
Zusatzausbildung Rettung ist etwa der zwischen einem Rettungssanitäter und
einem ausgebildeten Ersthelfer (Führerschein und Erste-Hilfe-Kurs). Die Idee
dahinter ist eine andere. Der PADI-Rescue oder CMAS will tauchen (Fun) und
hat die nötige Grundausbildung, im Ernstfall auch seinem Partner helfen zu
können. Der Rettungstaucher wird gezielt eingesetzt, um anderen zu helfen,
auch wenn der "normale" Taucher wegen Schlamm, Nullsicht und kalt absolut
keine Lust auf tauchen hat.
Wie eingangs gesagt, ich kene es nicht als Taucher - meine DLRG-Ortsgruppe
hatte etwas gegen Taucher - nur als Rettungsschwimmer, auch als
Rettungsbootsführer. Das Ziel ist ein anderes. Wenn kein Wind war und die
Seeoberfläche glatt wie der berühmte Kinderpopo haben uns die
Leistungsschwimmer der Reihe nach abgehängt. Bei Sturm und Wellen sind
dieselben Schwimmer fast abgesoffen, wir haben uns wohl gefühlt.
Was wollte ich nun mal sagen? Ein Rescue/Taucher mit
Rettne-und-Bergen-Ausbildung einer Tauchsportorganisation hat nicht dieselbe
Qualifikation wie ein Rettungstaucher. Allerdings haben auch die
Rettungstaucher nicht direkt das Easy-Diving-Fische-Schauen als
Grundvoraussetzung gelernt.
Wie heißt nochmal dieses Fremdwort? Toleranz?
cu, Wolfgang
[snipp....]
> Wassergewöhnung hin oder her - da sind wir uns einig, dass diese sehr
> sehr wichtig ist. Aber warum mit solchen realitätsfernen Aufgaben?
>
Warum denn nicht? Wenn du unter ungewöhnlichen Bedingungen vergessen kannst,
dass du gerade unter Wasser bist und durch ein PTG atmest, was schadet das?
> Oder bist Du bei der Führerscheinprüfung schon mal in das Auto durchs
> Dach eingestiegen? :-))
>
Das nicht, aber mein Fahrlehrer hat bei einer der letzten Fahrstunden das
Radio eingeschaltet und mir eine Zigarette angeboten - war enfach
realistischer und hat auch dazu geführt, dass ich schon einmal üben konnte,
nicht meine gesamte Aufmerksamkeit dem Fahren zu widmen.
> <Provokation>
> Bei PADI lernen die Schüler die Fertigkeiten zum richtigen Zeitpunkt.
> Sich mit anderen Tauchern zu beschäftigen macht im Anfängerkurs keinen
> Sinn, da die Schüler _ausschliesslich_ mit sich selbst beschäftigt
> sind. Alles was drüber hinaus geht, überfordert sie, was letztendlich
> dazu führt, dass diese Übungen vergessen werden. Oder glaubst Du im
> Ernst, dass irgendeiner Deiner Schüler irgendwann nochmal das PTG
> antauchen übt?
> </Provokation>
>
Die Argumentation wäre dann richtig, wenn man sicher stellen könnte, dass
zusätzliche Anforderungen nicht auf den Schüler zukommen würden. Das kann
aber keiner. Meiner - sicher unwesentlichen - Meinung nach schadet es
niemals etwas, mehr zu können, als die augenblickliche Situation von einem
verlangt. Ich fühle mich unwohl, wenn ich mich im Grenzbereich meiner
Fähigkeiten bewege ---- aber traue mir wenigstens zu, diese Grenzbereiche zu
erkennen.
> [snipp]
> Im Anfängerkurs um sich nicht umzubringen. Rettungsfähigkeiten gehören
> in Weiterbildungskurse.
>
ok, aber Selbstrettungfähigkeiten haben noch nie jemandem geschadet.
> >Für Problemlösungsfähigkeiten musst du erst mal Probleme schaffen.
> >Dafür gibt es eben Übungen.
>
> Aber bitte schön realistische. Der einzig erklärbare Grund, ein PTG
> U/W abzunehmen ist das nachträgliche Einstellen verrutschter Gurte
> etc. Dafür muss ich das Ding aber nicht erst antauchen.
>
Wie wäre es mit einem Vereiser und du kommst nicht an die Ventile? Oder du
verfängst dich irgendwo?
>
> Aber vom ursprünglichem Thema, dem DLRG-RT, sind wir mittlerweile
> total abgekommen.
>
> Mich interessieren noch immer die Ausbildungsinhalte des RT-Kurses!
> Aus dem Mist von der DLRG-HP kann ich nix erkennen, ausser eben, dass
> 3 von 20 Übungen mit dem Retten zu tuen haben :-))
>
Dazu habe ich in einem anderen posting was gesagt: Rettung ist nicht gleich
Fun!!
cu, Wolfgang
Guter Satz - wäre glatt eine Sig wert.
Wichtig ist aber die Erkenntnis, Anfänger zu sein - das kann übrigens auch
noch nach 1000 TG vorkommen, wenn die äußeren Bedingungen zum ersten Mal so
sind, wie sie gerade sind.
cu, Wolfgang
Es ist ein Unterschied, ob die Ausbildung darauf angelegt ist, den
Tauchpartner in einer Notsituation während eines gemeinsamen Tauchgangs zu
retten (PADI-Rescue oder CMAS Tauchsicherheit und Rettung) oder nach
Alarmierung Schwimmer/Taucher zu retten/finden/bergen, mit denen man nichts
zu tun hat. Ein Unterschied wie zwischen Ersthelfer und Rettungssanitäter.
Hoffend, dass keiner von uns jemals bergen muss, Wolfgang
Hi Andre,
ich habe jetzt einige Zeit interessiert mitgelesen und muss sagen
das du anscheinend Sinn und Zweck einer RT - Ausbildung bei einer
Hilfsorganisation noch nicht verstanden hast. Zweck ist es nicht
einen Sporttaucher erweiterte Maßnahmen in Selbst- und Fremdrettung
nahe zu bringen, sondern Taucher auszubilden die für einen ganz
bestimmten Aufgabe, nämlich das Retten und Bergen von Menschen und
Wertgegenständen aus Wassergefahr. Die Ziele der Ausbildungen sind
meiner Meinung nach in keinster Weise vergleichbar, deine Firma möchte
Sporttauchern weiterbilden, eine Sache die ich sehr gut finde, eine
Hilfsorganisation will Taucher ausbilden die sich unter widrigsten
Umständen unter Wasser zurecht finden sollen und zum Teil schwere Arbeit
verrichten müssen.
Darum müssen wir zum Beispiel verschiedene Knoten kennen, den wie soll
ich eine Boje an einen Gegenstand bekommen oder eine Seil an einem Auto
unter eventuell Null Sicht dranbekommen ?
Darum nimmt der sportliche Ausdauerteil wie Streckentauchen oder
Schnorcheln einen so großen Platz in Anspruch, denn wenn du schon
einmal unter Leinenführung eine Suche durchgeführt hast, weist du
wie kräftezehrend es sein kann diese immer auf Spannung zu halten
und dabei schnellstmöglich deinen Suchbereich zu bewältigen.
Das diese Einsätze meistens Nachts oder unter Eis laufen ist ein
anderes Thema...
Ich bezweifle stark das du eine komplette RT - Ausbildung in einer
Woche durchspults, das ist a. nicht sinnvoll weil Ausbildungsziel
verfehlt und b. auch zeitlich gar nicht zu schaffen. siehe dazu
die Texte meiner Vorschreiber bezüglich Ausbildungsinhalte. Bei uns im
Bezirk dauert diese Ausbildung mindestens 2 Jahre Tendenz zu drei
Jahren. In diesen zwei Jahren sollst du nicht nur das Tauchen
erlernen (meist wird der GTG in dieser Zeit mitgemacht) sondern
auch psychologisch auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Den Ziel-
setzung ist nicht der Adventure Dive, wie schon einige vor mir
schrieben, sondern retten von Personen und Bergen von Leichen zu
jeder Tages und Nachtzeit.
Des weiteren ist der RT kein Kurs den man mal gemacht hat und gut is,
<ironie>
wenn einer Absäuft spring ich halt rein und hol ihn wieder raus
</ironie>
sondern erfordert kontinuierliche Weiterbildung und das jährliche
Erbringen bestimmter Leistungen um seinen Status halten zu können.
Diese Leistungen kannst du den einschlägigen Vorschrifts- und
Gesetzestexten z.B. BaGUV entnehmen. (Im übrigen ist die DLRG in
vielen Bundesländern in das Rettungsdienstgesetz eingebunden z.B.BW
was bedeutet das die Ausbildung ein hohes Niveau erfordert). Ausserdem
ist allein aus Versicherungstechnischen Gründen die Mitgliedschaft
in der HiOrg zwingend notwendig.
Zum Schluss die Frage, ist ein RT besser als ein Paddy Rescue Diver ?
nun schwierig, ich würde sagen beim normalen Sporttauchen habe ich kein
Problem mit einem Bekannten tauchen zu gehen der seinen Schein bei
Fa. Paddy gemacht hat, als begeisterter Sporttaucher mache ich das auch
und wir haben viel Spaß.
In einem Arbeitseinsatz im Auftrage meiner HiOrg. (egal ob Bergung oder
Rettung) würde ich mich wahrscheinlich nie auf einen Paddy Rescue Diver
verlassen, er wurde dafür nicht ausgebildet.
Soviel von mir,
Grüße
Oliver
>Wie oft kommt es vor, dass ein Taucher seine Flosse verliert?
>
Hallo,
wie oft kommt es vor das ein Taucher einen Wadenkrampf in einem Bein
hat?
Bye
Hallo Andre,
dir (und anderen) passiert hier in der Diskussion ein schwerwiegender
Fehler.
Es wird keine Definition gemacht wovon man eigentlich spricht.
Um es mal klar zu machen.
In der zeit des kalten Krieges sprachen Ost und West von Frieden.
Nur... die beiden Definitionen des _gleichen_ Wortes waren
Grundverschieden.
Der Westen meinte mit Frieden die Abwesenheit von Krieg, der Osten
meinte zu diser Zeit das Leben in einer sozialistischen
Gesellschaftsstruktur, egeal wie man an sie drankommt.
Hie geht es momentan um ähnliche Missverständnisse.
Göeiche Worte (Rettung-Rescue) werden auch für gleiche Wissens- und
Ausbildungsinhalte angenommen.
Aber es kommt sehr darauf an, was man daraus macht.
Auf den Heimatseiten der Verbänden wird auch nur die Gliederung der
Ausbildungen dargelegt. Das "Fleisch" stammt aus den
Ausführungsbestimmungen und den historischen Gegebenheiten (aka mich
hat man bei der prüfung geschunden, also schinde ich meine Prüflinge
genauso:-)))
Da kann man hier noch Seitenlang diskutieren, solange nicht jeder
seine Definitionen klarlegt wird das hier nichts.
Nur mal so als Denkanstoß
Liebe Grüße
Oliver
Ein Rettungstaucher ist fuer mich (als nicht DLRGler):
- macht Einsaetze als Rettungs - und Hilfskraft
- nach GUV
- mit z.T. hoheitlichen Aufgaben
- u.U. zusammen mit anderen Einsatzkraeften (THW, Polizei ...)
Das ganze hat dann ein paar Implikationen (Kondition, in D, Einsatzbedingungen
usw. usf.), die nicht unbedingt geprueft aber trainiert werden, jedenfalls wenn
der RT aktiv ist.
Soweit ich in meinem weiteren Umfeld sehe ...
Nichts davon kommt in irgendeiner Stufe von PADI vor.
Klar, braucht man auch nicht zum "einfach so tauchen".
Warum auch.
Aber ein Vergleich mit dem Rettungstaucher sollte schon umfassen, wofuer der
Rettungstaucher da ist.
Gegen PADI spricht in meinen Augen, dass der Rescue Diver keinen anderen Namen
bekommen hat.
Es ist manchmal entscheidend, wofuer man gehalten *wird* - von anderen. In
diesem Zusammenhang Behoerden, Versicherungen, Eltern von Kindern im Schwimmbad.
mfg
Klaus Jaeckle,
der darauf hinweist, dass das sein Sicht von aussen ist
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Falsch!
Der RT rettet Personen, und macht mit lebensrettenden Maßnahmen (HLW)
weiter, bis ein Arzt an Ort und Stelle den Tod feststellt. Auch wenn der
Verunfallte im August noch Schlittschuhe trägt ;-)
Zitat eines RT-Ausbilders
Gruß,
Jens
--
> ? Danke Herr Lehrer.
Der Lehrer der NG heißt Peter ;-)
Solltest Du es aber nicht fertig bringen Deinen vollständigen Namen in
den Newsreader einzutragen muß ich Dich wohl vor die Tür [1] stellen.
> Wenn Du mir mal jetzt ALLE Ausbildungsinhalte zur Verfügung stellen
> könntest, so wie ich dies zum Rescue gemacht habe, wäre mir echt
> geholfen.
Jens Bothe hat das bereits in etwas detailierterer Form getan. Alle
Anforderungen so detailiert aufzulisten sprengt den Rahmen. Die
RettungstaucherGRUNDausbildung zieht sich schon (inkl. aller
Voraussetzungen) über 3...4 Jahre.
Gruß _Jens_
[1] Killfile
ist zwar beides obst.............aber sonst?
padi ist und bleibt ein erz-komerzieller verein bei dem es dem TL wichtig
ist den
rubel rollen zu lassen.
die kumpels tun so als wären sie wirklich rettungstaucher und lassen dabei
richtig euro.
und alle finden das sie tolle kerle sind.
sich und seine leistungen zu überschätzen das ist es was nen richtig
gestandenen padi diver ausmacht.
und das schlimme ist er kann nicht mal was dafür denn er hat ja dafür
bezahlt des feeling vermittelt zu bekommen.
wenn man bedenkt das ich aowd's kennen gelernt habe die nichtmal wussten wie
man diesen
ultrageilen dive-planer nutzt................
nun sitzt er schon seit einigen jahren im rolli...............
gruß
hans
"Andre" <for_sp...@gmx.co.uk> schrieb im Newsbeitrag
news:8b5cfu4jithsejuum...@4ax.com...
> Hi Jens
>
> Jens Dalitz <Jens....@e1.fh-giessen.de> aeusserte sich am Thu, 30
> May 2002 12:29:13 +0200 wie folgt:
>
> >> Bist Du wirklich der Meinung, dass die DLRG-Rettungstaucher-Ausbildung
> >> qualitativ besser ist, als der PADI Rescue-Diver?
> >
> >Beachte daß es nicht nur um die Ausbildungsinhalte ankommt.
> >Die Rettungstauchausbildung findet meist im trüben Kaltwasser statt.
> >Du willst sowas doch nicht mit den "Rescue"-Spielen im Roten Meer
> >vergleichen...
>
> Hmmmm.... Das ist doch nix ausbildungsspezifisches und daher nicht zu
> vergleichen. Aber um Dir entgegen zu kommen: Genau aus diesem Grund
> für ich meine Ausbildung immer in Deutschland in kalten, dunklen Seen
> machen, dann kann mich im Ausland nix mehr schocken. Aber wie gesagt,
> dass hat nix mit DLRG und PADI zu tun.
>
>
> >Die Rettungstaucher-Ausbildung ist faktisch eine
> >"Berufstaucher"-Ausbildung. Ziel ist es unter Wasser arbeiten zu können.
> >Und das steht ja wohl im krassen Gegensatz zur "Fun & Adventure"
> >Ausbildung.
>
> Häh?? Nur weil die DLRG deutsche Kursnamen vergibt, ist sie doch nicht
> besser... Zeig mir mal bitte, an welcher Stelle die Ausbildungsinhalte
> besser sind als die eines Rescue-Divers, siehe auch meine Nachricht
> <va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>.
>
>
> >> Weil die Schüler
> >> kilometerlang schnorcheln müssen, mit einer Flosse? Weil ein PTG auf
> >> dem Grund liegend angetaucht und dann angelegt werden muss? Ich
> >> persönlich bin noch nie zu nem Tauchplatz gefahren, wo ich mein PTG
> >> über Bord werfe und dann antauche/-schnorchle. Solche Sachen halte ich
> >> für absolut lächerlich.
> >
> >Das wird wohl daran liegen, daß Du nie als Rettungstaucher gearbeitet
> >hast. Natürlich stammen viele dieser Übungen aus den Zeiten der alten
> >VDST-Prüfungen. Jedoch wird dort ein Mindestmaß an körperlicher
> >Belastbarkeit abgeprüft, daß bei Einsätzen meist auch notwendig ist.
>
> Ähem... Schnorcheln mit einer Flosse, PTG antauchen ist bereits
> Gegenstand des CMAS*. Ich habe nie als RT gearbeitet, das ist richtig.
> Bis mir das Gegenteil bewiesen wurde, bleibe ich aber dabei, dass der
> Rescue-Diver mit Abstand eine höhere Qualität aufweist, als alle
> anderen Kurse, siehe hierzu:
> <va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com>
>
> Zusammenfassung:
> Warum soll ein Kurs (RT nach DLRG), der bei gerade einmal 3 von 20
> Übungen ganz spezifisch auf die Rettung eingeht gut sein? Kondition zu
> pauken ist eine selbstverständliche Vorausstzung, die nicht
> unmittelbar Gegenstand des Kurses sein sollte, sondern viel mehr eine
> Teilnahmevorausstzung.
>
> Gruss
> Andre
> Aber genau die Ausbildungsinhalte des RT suche ich ja, damit ich armer
> unwissender PADIaner mal mit dem Rescue vergleichen kann!
>
> Wenn ich die Inhalte des RTs kennen würde, könnte ich auch unter
> Umständen zugeben, dass der RT "besser" ist. Ohne diese zu kennen,
> kein Vergleich...
>
> Andre
Siehe hier
http://www.dlrg.de/Gliederung/Westfalen/Tauchen/
gut Luft
Hans-Werner
----
http://www.ucg.de --> immer einen Besuch wert
[...]
> wenn man bedenkt das ich aowd's kennen gelernt habe die nichtmal wussten
wie
> man diesen
> ultrageilen dive-planer nutzt................
[...]
Es gibt 'ne Menge Taucher (unabhängig vom Verband), die mit den Tabellen
nicht *sicher* umgehen können.
Das Problem ist auch die fehlende Motivation die Tabelle zu nutzen. Die
meisten Profile lassen sich mit der Tabelle doch gar nicht planen.
Beispiel:
Ich tauche im See an der Böschung innerhalb von 10 bis 15 Min auf 30 Meter,
dann im im schrägen Winkel wieder hinauf, immer wieder halte ich kurz an um
Beobachtungen zu machen, wenn ich nach ca. 20 bis 25 Minuten wieder auf 12
Meter bin, tauche ich allmälig weiter aufsteigend zum Einstieg/Austtieg
zurück, wo ich nach ca. 60 Min ankomme.
Das ist m.E. ein normaler TG, aber mit der Tabelle doch eigentlich nicht zu
planen.
Nutze ich den Tauchcomputer, brauche ich nur darauf zu achten, die
Dekozeiten nicht zu sehr anwachsen zu lassen (im beschriebenen Fall bleibe
ich wahrscheinlich in der Nullzeit) und genug Luft für den Rückweg zu haben.
Gruß,
Bert
wenn ein verband seine owd's in einer woche durchdreht und als fertige
taucher ausspuckt nicht ohne ihnen richtig kohle abgenommen zu haben, und
diese owd's dann meinen sie wären fertige knallharte taucher,
dann ist das nur mist.
und die inhalte welche dem rescue-diver diesem harten und verwegenen typen
da gezeigt werden (auch einer mit nem hirn so groß wie ne erdnuss kann das
schaffen wenn er genug zahlt) haben mit wirklichem rettungstauchen nicht
viel zu tun.
da kann man auch peterchen's mondfahrt mit der heutigen raumfahrttechnik
gleichsetzen...........
also padi rescue-diver nicht traurig sein das ist eben so...........
hans
"Bert Rudeck" <wi...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ad9m61$9eo$00$1...@news.t-online.com...
Uwe Hoymann <Hoymann...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3CF5408E...@t-online.de...
> Hallo Nico,
> Der Tauchschein der Fa. PADI wird von der DLRG nicht anerkannt.
Laut DLRG ist das nicht korrekt. Ich bin in derselben Situation und erhielt
folgende, eindeutige Auskunft: "Die Äquivalenzliste des VDST hat auch bei
der DLRG Bestand. Da der CMAS * (DTSA Bronze) äquivalent zum GTG ist, ist
somit auch der AOWD von PADI äquivalent zum GTG."
Gruß,
Klaus-Peter
--
"Es gibt heutzutage so viele Genies,
daß man recht froh sein soll,
wenn einem einmal der Himmel ein Kind beschert,
das keines ist." (Lichtenberg)
[...]
> das ist dann eben ein tauchgang mit unterschiedlichen tiefen. wie der dann
> mit der tabelle getaucht wird ist doch klar.
[...]
Natürlich kann man einen solchen TG theoretisch mit der Tabelle berechnen.
Aber zum einen ist das dann ziemlich viel Rechnerei und zum anderen muss ich
mich dann auch genau an diesen Plan halten.
Der Computer nimmt mir nicht nur das Rechnen ab, er ermöglicht mir auch eine
große Flexibilität während des Tauchens.
[...]
> diese owd's dann meinen sie wären fertige knallharte taucher,
[...]
Ich glaube nicht, dass es einen OWD gibt, der meint, nach seinem vierten
Pflichttauchgang ein "fertige(r) knallharte(r) taucher" zu sein. PADI
behauptet dies übrigens auch nicht.
[...]
Beste Grüße,
Bert
Hallo Oliver
>Göeiche Worte (Rettung-Rescue) werden auch für gleiche Wissens- und
>Ausbildungsinhalte angenommen.
>Aber es kommt sehr darauf an, was man daraus macht.
Genau das ist es auch, worauf es mir ankommt und worüber ich mich
immer wieder aufregen kann. VDST-Heinis scheren PADI-TL IMMER über
einen Kamm. PADI steht wohl dort als Synonym für
Luftpumpen-Ausbildung.
>Auf den Heimatseiten der Verbänden wird auch nur die Gliederung der
>Ausbildungen dargelegt. Das "Fleisch" stammt aus den
>Ausführungsbestimmungen und den historischen Gegebenheiten (aka mich
>hat man bei der prüfung geschunden, also schinde ich meine Prüflinge
>genauso:-)))
Und genau da ist der Ansatz für den guten Pädagogen (was eigentlich
jeder Lehrer (oder Leerer?;-)) sein sollte). Der Verband kann
letztlich nur das Gerippe zur Verfügung stellen, der ausführende TL
hat für das Fleisch zu sorgen und zwar der lokalen Umgebung
angemessen.
Ich hab mir die RT-Anforderungen nun 10x durchgelesen und konnte
hinter alles einen Haken machen (mach ich, mach ich, mach ich...).
Wenn hier manche immer über PADI-TL schimpfen, bezweifle ich
ernsthaft, ob diese Personen auch tatsächlich mal nen PADI-KLurs
durchgeführt haben. An einen schlechten TL/ÜL kann jeder immer mal
kommen.
>Nur mal so als Denkanstoß
Danke, ist abgekommen :-)
Andre
>man das ist doch padi gefasel............
>du kannst keinen rescue taucher mit nem rettungstaucher des dlrg
>vergleichen.
>das ist als wenn du äpfel mit erdbeeren vergleichst.
>
>ist zwar beides obst.............aber sonst?
>
>padi ist und bleibt ein erz-komerzieller verein bei dem es dem TL wichtig
>ist den
>rubel rollen zu lassen.
>
>die kumpels tun so als wären sie wirklich rettungstaucher und lassen dabei
>richtig euro.
>und alle finden das sie tolle kerle sind.
>
>sich und seine leistungen zu überschätzen das ist es was nen richtig
>gestandenen padi diver ausmacht.
>und das schlimme ist er kann nicht mal was dafür denn er hat ja dafür
>bezahlt des feeling vermittelt zu bekommen.
>
>wenn man bedenkt das ich aowd's kennen gelernt habe die nichtmal wussten wie
>man diesen
>ultrageilen dive-planer nutzt................
>nun sitzt er schon seit einigen jahren im rolli...............
>
>gruß
>
>hans
LOL
Danke für diesen qualifizierten Beitrag. Nach diesen Ausführungen hab
ich es dann auch verstanden!
A
>Und an alle Anderen... debattiert ruhig weiter...ich finde es ziemlich
>witzig
>und interessant...
Grrr... einfach sich da rauszuhalten... ;-)
Kannst Du nicht mal beide Ausbildungen geniessen und dann hier
berichten? Voraussetzung: Rescue-Kurs bei mir zum Selbstkostenpreis
Nicht ernst gemeinte Grüsse
Andre
>Hi,Andre,
>nicht die Kurse sind besser, die Rettungstaucher sind besser ;-)
>Warum ? Ja, wenn man das wüsste ;-))
>Gruß
>Matthias
Hoi Matthias,
kann es sein, dass Du erfahrene RT mit frisch brevetierten Rescues
vergleichst?
Mannomann, ich streite doch gar nicht ab, dass der durchschnittliche
RT besser sein mag, als der Rescue. Aber liegt das nicht daran, dass
der RT nach seiner Ausbildung "täglich" damit zu tun hat?
Die _Einsatzzwecke_ unterscheiden sich, oder? Das ist aber etwas, was
bis jetzt noch niemand gesagt hat. Nur weil der RT
(semi-)professionell eingesetzt wird, ist die Ausbildung doch nicht
besser.
Aber darum gings...
*Seufz* ihr seid ja total kompromisslos ;-))
Andre
[der für mich bisher brauchbarste Beitrag]
Super Oliver, das Ziel der Ausbildungen ist ein andere.
>Zum Schluss die Frage, ist ein RT besser als ein Paddy Rescue Diver ?
>nun schwierig, ich würde sagen beim normalen Sporttauchen habe ich kein
>Problem mit einem Bekannten tauchen zu gehen der seinen Schein bei
>Fa. Paddy gemacht hat, als begeisterter Sporttaucher mache ich das auch
>und wir haben viel Spaß.
>In einem Arbeitseinsatz im Auftrage meiner HiOrg. (egal ob Bergung oder
>Rettung) würde ich mich wahrscheinlich nie auf einen Paddy Rescue Diver
>verlassen, er wurde dafür nicht ausgebildet.
Was mich jetzt langsam erkennen lässt, dass auch der neu ausgebildete
RT nicht für die Arbeitseinsätze sofort geeignet ist, sondern sich
durch Erfahrung nach der Ausbildung immer mehr für Einsätze erst
qualifiziert.
Das würde ich ja noch mittragen, aber pauschal zu sagen, RT ist
besser, so wie einige "Vorschreiber" hier, leuchtet nicht ein.
Aber wie gesagt, es ging um die reine Ausbildung und nicht darum,
einen RT mit 100 Einsätzen und einen Rescue mit 100TG zu vergleichen.
Gruss
Andre
>Das sehe ich anders, bzw. steht es im Buch anders drin ( obwohl da der
>Rescue diver natürlich immer der Held ist, wie auch anders, da ja
>Sicherheitsinhalte aus der normalen Ausbildung ausgespart bleiben)
Natürlich! Möchtest Du nicht auch gerne Held werden? ;-)
>Und dabei gibt es dann solche Lachnummern wie : " Sekundäruntersuchung..
>wir untersuchen das Opfer auf ausgetretene Körperflüssigkeiten"
Naja, das hast Du Dir aber jetzt auch wirklich die absolute
Hammerstelle rausgesucht. Tu doch jetzt bitte nicht so, als wenn da
nur solche Klamotten drinstehen würden.
>Tut mir leid, ich kann das ganze nicht ernst nehmen, nicht wegen der
>gezeigten Intentionen, aber wegen dem , Was man draußen davon so sieht,
>was davon nach bleibt, wie es umgesetzt wird, wenn die Kacke den
>Ventilator trifft.
Und da sind wir wieder bei meinem Thema: Jeder Schüler kann maximal so
gut sein, wie sein Lehrer.
Wenn ihr (ich bin ja anscheinend alleine hier) auch wenigstens auf den
TL mit eurem Gemotze beschränkt hättet, würde das wenigstens nicht so
pauschal sein und wäre auch für mich nachvollziehbar.
Nix für ungut
Andre
>Stimmt, die Prüfungsinhalte von PADI sind mir vermutlich ähnlich fremd
>wie Dir die Inhalte auf dem Weg zum Rettungstaucher.
>Aber wir können hier mal drüber reden.
Nur aus diesem Grund stelle ich auch die Fragen. ;-)
>Nun, bei den HiOrgs wird nach den Regeln der Berufsverbände
>gearbeitet. Dies fehlt bei der PADI-Ausbildung.
Was vom Grundsatz her nichts schlechtes bedeutet.
[0 Sicht]
>>Soweit ich auf der DLRG Homepage erkennen konnte, ist dies keine
>>verbindliche Übung, oder?
>
>Nun, in der PO wird vor Prüfung ein Minimum von 17 Freigewässerstunden
>nach GUV 10.7 verlangt. Da steht zwar nicht von 0 Sicht, ergibt sich
>aber mehr oder weniger zwangsläufig.
>[...]
Okay, Du stimmst mir zu, dass gleiches für den Rescue gilt?!
[wie sieht ein Rescue Kurs bei mir aus -> 0 Sicht etc.]
>
>Ok, Lob Deiner Ausbildung. Du stimmst mir aber zu, daß das nicht
>wirklich PADI - Vorschrift ist, sondern mehr aus Deiner eigenen
>Motivation heraus gemacht wird.
Eben deswegen will ich mich mit anderen nicht über einen Kamm scheren
lassen! :-)
[RT Ausbildung]
>>Klartext:
>>Der praktische Übungsteil weist 5 (Punkte A bis E) Teibereiche auf.
>>Insgesamt werden 20 Übungen aufgeführt.
>>
>>Von den 20 Übungen beschäftigen sich gerade einmal 3, _in Worten
>>drei_, Übungen (Nämlich: Teil A Übung 3, Teil C Übung 6 und Teil E
>>Übung 2) mit dem eigentlichen Ziel: Dem Retten.
>
>Für alle ohne PO:
[...]
Das heisst, Du stimmst mir zu?
Findest Du dies als Ausbildung nicht etwas wenig? Es geht in der
Ausbildung doch darum, jemanden auf etwas vorzubereiten. Dies
RT-spezifische Ausbildung vermisse ich aber hier. Heisst das, dass die
RT-spezifischen Anwendungen während dieser "2-Jahres-Dauer" gemacht
werden?
>>Um das ganze zu komplettieren, hier jetzt der Ausbildungsinhalt des
>>Rescue-Divers:
>>Theorie
>>1. Selbstrettung, Stress (Dauer zirka 15Minuten)
>
>Gehört zur Ausbildung zum GTG, ist dann nochmal Bestandteil im
>Sonderseminar Tauchrettung
Gehört ebenfalls schon zum OWD, hier nur nochmal Wiederholung,
deswegen auch so kurz.
[...]
Okay, die Liste haste Du komplett abgehakt. In enigen Punkten wird auf
Spezialseminare verwiesen. Diese sind im Rescue bereits enthalten.
IMHO hast Du damit die Qualität des Ausbildungsplans für gut gefunden,
oder?
Es kann jetzt nur noch an der Auführung mangeln, richtig?
[...]
>gemacht wird, hab ich aber oben schon mal aufgezählt. Und eine Notfall
>/ Rettungsübung kann ich in jedes Sonderseminar einbauen und so wird
>es auch meist gemacht.
Siehst Du und damit hängt es wieder vom TL ab! Macht er es, macht er
es nicht...?!?
>Es werden in der PO einige Übungen verlangt, die schon in der PO für
>den GTG stehen. Die sind für Quereinsteiger vorgesehen - GTG-Taucher
>brauchen sie nur noch nachweisen.
Dito bei PADI Rescue
>Nun, das system ist etwas verworrener, aber nicht völlig
>undurchschaubar.
>Aber ich gebe gerne zu, daß die Ausbildunghilfen und pädagugischen
>Hilfsmittel von PADI wirklich super sind.
! Und genau und nur darum ging es mir. Was der TL letztlich darauf
macht, kann KEINE Organisatin vorhersehen.
Andre
>Mir ist bisher nur zweimal "Flosse vergessen" passiert. Meine
>Tauchpartner - beide nicht Padi - haben nach einem dummen Spruch
>selbstverständlich ihre Flossen mit mir geteilt. An solchen
>Kleinigkeiten soll ein TG nicht scheitern. ;-)
Mir auch schon passiert :-)). Beim Schritt ins Wasser fühlte sich das
irgendwie merkwürdig an... aber nicht dass es mir daraufhin sofort
aufgefallen ist. =:-)
>2). Wenn Du von Anfang an mit Rettungsübungen konfrontiert wirst, dann
>steht eben auch von Anfang an die Möglichkeit eines Unfalls nicht nur
>theoretisch im Raum. Und gerade nach solchen Anstrengungen am Anfang
>beschließt das Unterbewußtsein es lieber gar nicht soweit kommen zu
>lassen. Das steht - ohne in Panikmache auszuarten- dem Funkonzept
>allerdings diametral gegenüber.
Ich finde es trotzdem angenehmer, den neuen Taucher erst mal mit sich
selbst klarkommen zu lassen ud sich dann mit weiteren (Fremdrettung)
Sachen zu beschäftigen. So ist das komplette PADI-Kurssystem aufgebaut
(einfach zu komplex), was die meisten Verbände auch so
machen/kopieren.
Dass ein Anfänger einen anderen Taucher beim 10TG rettet (was weiss
ich, und wenn es nur der bewusstlose Taucher U/W ist), gehe ich so gut
wie jede Wette ein, dass das schiefgeht. Überforderung, welches
Tariermittel ist zu verwenden, Stress, Aufstiegsgeschwindigkeit wird
nicht eingehalten, druckbedingte Verletzung der Lunge Beider usw und
sofort... So sieht für mich die (leider erschreckende) Rettung eines
frisch gebackenen Tauchers aus - egal ob nach PADI oder watt-weiss-ich
ausgebildet.
Andre
>les mal mein letztes Posting zu dem thema. Da ist auch ein Link zur
>Prüfungsordnung (da werden auch die Module beschrieben, die vor der
>RT-Prüfung abgelegt werden müssen)
Hmmm, hab ich. Hab aber nix neues finden können. Ich seh immer noch
nur 3 von 20. Uwe Stoeckel hat in
<va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com> so weit ich das erkennen
konnte zugestimmt?!?
[PTG antauchen]
>Braucht man dafür ein Anwendungsbeispiel? Na gut. Das An- und ablegen
>hilft unter anderem sich besser mit seiner Ausrüstung auszukennen, diese
>ggf. blind bedienen zu können. In Extremsituationen ist das garantiert
>hilfreich.
Mit Sicherheit z.B. beim Wrack- oder Höhlentauchen, wenn man
platzbedingt das Gerät mal ablegen muss, nicht wahr? Welcher Anfänger
wird in ein Wrack oder eine Höhle ohne spezielle Ausbildung
eindringen??
>Wir machen oft im Training Sachen deren Sinn sich nicht jedem erschließt
>(z.B. das beliebte 5kg Ring überm Kopf Spiel).
=:-) Erzähl mir mehr, hört sich interessant an! Was soll das?
Andre
immer für neue Spielchen offen
>>Wie oft kommt es vor, dass ein Taucher seine Flosse verliert?
>
>wie oft kommt es vor das ein Taucher einen Wadenkrampf in einem Bein
>hat?
Punkt für Dich, seh ich ein.
Würde es aber für geschickter halten, mit Hilfe des Buddys das
"rettende" Boot zuerreichen (schleppen, schieben). Es gibt immer
mehrere Lösungen.
Andre
>> ? Danke Herr Lehrer.
>Der Lehrer der NG heißt Peter ;-)
Peter wer? :-)
>Solltest Du es aber nicht fertig bringen Deinen vollständigen Namen in
>den Newsreader einzutragen muß ich Dich wohl vor die Tür [1] stellen.
Wenn mir jemand mal behilflich sein könnte, wo man das im Freeagent
findet? Vielleicht dann zusätzlich noch die Option, wo man diese blöde
automatsiche "Re" bei Antwort ausschalten kann?? *schäm*
Andre
Hi Wolfgang
>Verwechsele mal bitte nicht Übungen mit der Realität. Oder anders herum
>gefragt: Was schadet es, wenn du das kannst?
Was schadet es, den Inhalt aller Tauchkurse in einen zu stecken?
Die Grenzen würden gesprengt?
Wo setzt man diese Grenzen??
Und genau um die Antwort auf diese Frage gehts. Ich ziehe die Grenze
eben früher und ich habe bis jetzt noch nicht einen Grund gefunden,
die Grenze zu verschieben... Wenn jemand mir einen guten grund gibt,
OK - ich bin doch nicht erkenntnisresistent.
>Die Argumentation wäre dann richtig, wenn man sicher stellen könnte, dass
>zusätzliche Anforderungen nicht auf den Schüler zukommen würden. Das kann
>aber keiner. Meiner - sicher unwesentlichen - Meinung nach schadet es
>niemals etwas, mehr zu können, als die augenblickliche Situation von einem
>verlangt. Ich fühle mich unwohl, wenn ich mich im Grenzbereich meiner
>Fähigkeiten bewege ---- aber traue mir wenigstens zu, diese Grenzbereiche zu
>erkennen.
Was wiederum eher darauf hindeutet, nur noch einen einzigen Tauchkurs
anzubieten und sämtlichen Inhalt weiterführender ineinzustopfen.
Andre
Andre wrote:
> Was mich jetzt langsam erkennen lässt, dass auch der neu ausgebildete
> RT nicht für die Arbeitseinsätze sofort geeignet ist, sondern sich
> durch Erfahrung nach der Ausbildung immer mehr für Einsätze erst
> qualifiziert.
>
> Das würde ich ja noch mittragen, aber pauschal zu sagen, RT ist
> besser, so wie einige "Vorschreiber" hier, leuchtet nicht ein.
>
> Aber wie gesagt, es ging um die reine Ausbildung und nicht darum,
> einen RT mit 100 Einsätzen und einen Rescue mit 100TG zu vergleichen.
>
Hallo Andre,
kann man pauschal so nicht stehen lassen, ein RT soll nach der Prüfung
sein Handwerk verstehen, er hat keine Zeit mehr grundsätzliches zu
lernen. Darum ist die Ausbildung auch so lang und beinhaltet so viele
Übungstauchgänge. Ein RT ist im Normalfall nach seiner Prüfung voll
einsetzbar, das man ihn natürlich in den ersten Einsätzen mit einem
erfahrenen RT reinschickt, ist klar.
Nicht geeignete Personen fallen schon während der Ausbildung durch das
Raster, (ich kann mich erinnern wir fingen damals zu viert an, zur
Prüfung waren wir zu zweit ;-) , kann man natürlich auch nicht mit Paddy
vergleichen, bei euch sollen ja alle durchkommen (haben ja auch dafür
bezahlt ;-) . Wobei Leute die den RT nicht schaffen durchaus gute
Taucher sein können, sie passen halt nicht zu der gestellten Aufgabe.
Prinzipiell zum Schluss, man lernt immer dazu, jeder Tauchgang / Einsatz
ist anders, ob Privat oder Dienstlich. Leute die behaupten sie könnten
schon alles sind in meinen Augen ziemliche Aufschneider und nicht ernst
zu nehmen.
Grüße
Oliver
>
> Und genau da ist der Ansatz für den guten Pädagogen (was eigentlich
> jeder Lehrer (oder Leerer?;-)) sein sollte). Der Verband kann
> letztlich nur das Gerippe zur Verfügung stellen, der ausführende TL
> hat für das Fleisch zu sorgen und zwar der lokalen Umgebung
> angemessen.
Das Problem bei PAID ist allerdings, das viele nur Lehrbuchwissen haben und
das auch noch nach dem Aámerikanischen Scheibchensystem.
Da fehlen viele Zusammenhänge und Grundlagen.
Das wird dann gepaart mit einen HopplaHopp Bezahlunddukommstdurch Prüfung
und schon wieder geht Wissen verloren.
Bei vielen existiert nur noch ein Halb und Tabuwissen. Schau dir nur die
Tieftauch und Dekodiskusionen an.
>
> Ich hab mir die RT-Anforderungen nun 10x durchgelesen und konnte
> hinter alles einen Haken machen (mach ich, mach ich, mach ich...).
>
Nicht nur abhaken, sondern selber mal zeigen lassen.
Machmal sind Kleinnigkeiten entscheidend.
> Wenn hier manche immer über PADI-TL schimpfen, bezweifle ich
> ernsthaft, ob diese Personen auch tatsächlich mal nen PADI-KLurs
> durchgeführt haben. An einen schlechten TL/ÜL kann jeder immer mal
> kommen.
Jo, allerdings gibt es leider manchmal signifikante Häufungen
Grüße
Oliver
PS.
Wir können die Diskusion auch mal bei nem Bier vertiefen, oder nur so mal
quatschen.:-)
Hallo Andre,
du kennst Murphy?
Anscheinend nicht!
Aus einem kleinen Krampf können so leicht 2 Tote werden.
Jeder muß zu aller erst mit seinen Problemen selber fertig werden _können_.
Wenn dann Murphy ins Spiel eingreift hat man dann noch Reserven.
Aber eben _nur_ dann.
Grüße
Oliver
"Andre" schrieb im >
> >Das sehe ich anders, bzw. steht es im Buch anders drin ( obwohl da der
> >Rescue diver natürlich immer der Held ist, wie auch anders, da ja
> >Sicherheitsinhalte aus der normalen Ausbildung ausgespart bleiben)
>
> Natürlich! Möchtest Du nicht auch gerne Held werden? ;-)
Lieber 5 Minuten lang feige als das ganze Leben lang Tod.
Sicherheitsinhalte gehören an den Anfang.
Sie geben Selbstvertrauen oder schrecken ab.
Wer die Risiken des Tauchens nicht direkt am Anfang erlätuert _will_ keine
komplette Ausbildung abliefern.
Nur auf ein gesundes Fundament kann man bauen.
Beim Tauchen ist das eben der Wunsch zu tauchen, _trotz_ der Risiken
>
> Und da sind wir wieder bei meinem Thema: Jeder Schüler kann maximal so
> gut sein, wie sein Lehrer.
Einspruch..
Ein Lehrer hat den Überblick und die Möglichkeiten Grundlagen zu legen, aber
er muß nict in allem der Vorturner sein.
Er gibt Anstöße und Hilfen und behält die Ruhe aber jeder gute Lehrer freut
sich, wenn die Schüler auf seinen Fundamente ihre eigenen Inhalte bauen.
Diese _können_ruhig auch höher sein.
Grüße
Oliver
Hallo Andre,
die Natur ist halt grausam und unberechenbar.
Daher muß man leider in der Ausbildung von Natursportarten kompromisslos und
Vollständig sein.
Alles andere ist gefährliches Halbwissen.
Meistens ist Poseidon langmütig, aber eben nicht immer.
Grüße
Oliver
Hallo Bert,
Der Compi macht aus so einem Tauchgang eine große rechnerei.
In der Tabelle ergibt das doch simpel max. Tiefe x Zeit ergibt Dekopausen.
Da hat man dann halt "etwas" mehr abzusitzen, aber wass solls.
dafür geht man doch tauchen.
Oder interpolierst du etwa in der Tabelle rum?
Grüße
Oliver
>Punkt für Dich, seh ich ein.
>
>Würde es aber für geschickter halten, mit Hilfe des Buddys das
>"rettende" Boot zuerreichen (schleppen, schieben). Es gibt immer
>mehrere Lösungen.
Hallo,
ich habe bei Wettkämpfen im Freiwasser schon einige Male einen
Wadenkrampf gehabt. Bin dann halt auf einem Bein weitergeschwommen
oder auch nur mit Armzug. Kurz danach war der Krampf vorbei.
Im Training habe ich auch schon öfter nur mal so das Schwimmen mit
einer Flosse probiert. Mit den meisten dort konnte ich auch so
problemlos mithalten, jedenfalls über 50 m.
Da kann der Buddy also seine Kräfte noch schonen, für ein
ernsthafteres Problem als einen kurzen Wadenkrampf.
Übrigens, Fersenbandflossen können auch durch ein gerissenes Band
ausfallen, wenn man dann kein Ersatzband beim TG dabei hat ist auch
schwimmen mit einer Flosse angesagt. Wenn man das Band nicht
rechtzeitig ausgewechselt hat kann es halt auch mal reissen.
Bye
>Aber zum einen ist das dann ziemlich viel Rechnerei und zum anderen muss ich
>mich dann auch genau an diesen Plan halten.
>Der Computer nimmt mir nicht nur das Rechnen ab, er ermöglicht mir auch eine
>große Flexibilität während des Tauchens.
Hallo,
wieso ist das viel Rechnerei? Maximaltiefe und Gesamtdauer nehmen und
in der Tabelle aufsuchen. Einfach und man liegt auf der sicheren Seite
mit reichlicher Deko.
Bye
mhmm... also erstmal vorweg - von wegen einfach sich da rauszuhalten -
ganz schön schwer hier noch zu finden, was man eigentlich wissen möchte ;)
Womit wir schon beim Thema sind... Joa, ich würde mich als
Versuchskaninchen
bereiterklären - kein Problem. Wenn das ein Angebot war, dann bin ich wohl
gerne
dabei...
Ernst gemeinte Grüsse ;)
Nico
"Andre" <for_sp...@gmx.co.uk> schrieb im Newsbeitrag
news:cflhfusmhieb6ruj6...@4ax.com...
[...]
> wieso ist das viel Rechnerei? Maximaltiefe und Gesamtdauer nehmen und
> in der Tabelle aufsuchen. Einfach und man liegt auf der sicheren Seite
> mit reichlicher Deko.
[...]
Mein Beispiel (siehe Posting vom 1.6., 7:32 Uhr) war max. Tiefe 30 Meter und
Gesamtdauer 60 Min.
Geh da 'mal mit in die Tabelle!
Gruß,
Bert
> >Solltest Du es aber nicht fertig bringen Deinen vollständigen Namen in
> >den Newsreader einzutragen muß ich Dich wohl vor die Tür [1] stellen.
>
> Wenn mir jemand mal behilflich sein könnte, wo man das im Freeagent
> findet?
Dort wo Du "Andre" eingetragen hast sollte "Andre <DeinNachname>"
stehen.
> Vielleicht dann zusätzlich noch die Option, wo man diese blöde
> automatsiche "Re" bei Antwort ausschalten kann?? *schäm*
Nix da! Das "Re" gehört da hin.
Gruß _Jens_
>mhmm... also erstmal vorweg - von wegen einfach sich da rauszuhalten -
>ganz schön schwer hier noch zu finden, was man eigentlich wissen möchte ;)
:-)) Aber echt, worum ging es ursprünglich nochmal? ;)
>Womit wir schon beim Thema sind... Joa, ich würde mich als
>Versuchskaninchen
>bereiterklären - kein Problem. Wenn das ein Angebot war, dann bin ich wohl
>gerne
>dabei...
Aus welcher Stadt kommst denn Du?
>
> Ernst gemeinte Grüsse ;)
> Nico
Andre, der sich für sein leichtsinniger Angebot schon fast wieder auf
die Zunge beisst ;-))
>das ist auch der Grund, warum wir hier in der NG lieber das als PAID-
>Ausbildung bezeichnen.
:-(. Deswegen fühl ich mich ja auch persönlich so angegriffen ;-).
>Das Problem bei PAID ist allerdings, das viele nur Lehrbuchwissen haben und
>das auch noch nach dem Aámerikanischen Scheibchensystem.
>Da fehlen viele Zusammenhänge und Grundlagen.
Ich weiss. Ich stelle das ja selbst immer wieder mal fest. Aber ich
wehre mich dagegen, in einen Pott mit ein paar Halbwissenden stecken
zu lassen, verstehst Du? ;-) Ich persönlich habe schelchte Erfahrungen
mit anderen Organisationen/deren TL gemacht und pauschalisiere
deswegen auch nicht.
>Das wird dann gepaart mit einen HopplaHopp Bezahlunddukommstdurch Prüfung
>und schon wieder geht Wissen verloren.
>Bei vielen existiert nur noch ein Halb und Tabuwissen. Schau dir nur die
>Tieftauch und Dekodiskusionen an.
Das ist eher der Gang der Zeit unserer Ex-und-Hopp-Gesellschaft.
Tauchen konkurriert mit vielen anderen Hobbys um die Zeit der
Erholungssüchtigen. Und da macht so gut wie kein Verband eine
Ausnahme. Geld verdienen wollen alle, ein wohltätiger Verein sind sie
alle nicht, oder ist mir das etwas durchgegangen?
>PS.
>Wir können die Diskusion auch mal bei nem Bier vertiefen, oder nur so mal
>quatschen.:-)
Hmmm, woher kommst Du?
Andre, der sich schon mit Oliver beim Bier rumphilosphen sieht ;-))
>> Natürlich! Möchtest Du nicht auch gerne Held werden? ;-)
>
>Lieber 5 Minuten lang feige als das ganze Leben lang Tod.
Hey, das war nicht ernst gemeint!
>> Und da sind wir wieder bei meinem Thema: Jeder Schüler kann maximal so
>> gut sein, wie sein Lehrer.
[...]
>Er gibt Anstöße und Hilfen und behält die Ruhe aber jeder gute Lehrer freut
>sich, wenn die Schüler auf seinen Fundamente ihre eigenen Inhalte bauen.
>Diese _können_ruhig auch höher sein.
Was aber eher die Ausnahme ist. Aber _das_ wollen wir nicht wirklich
weiter vertiefen, oder?
Andre
>> Würde es aber für geschickter halten, mit Hilfe des Buddys das
>> "rettende" Boot zuerreichen (schleppen, schieben). Es gibt immer
>> mehrere Lösungen.
>Aus einem kleinen Krampf können so leicht 2 Tote werden.
>Jeder muß zu aller erst mit seinen Problemen selber fertig werden _können_.
Also lass ich den Armen krampfenden durch die Wellen zum Boot
strampeln wie bekloppt, bis er der Erschöpfung nahe ist, Wasser
schluckt und dann greife ich als Buddy erst ein? Naja, also _ich_
würds anders machen.
Aber ich vergass ja, der kanns ja, weil er einmal beim *-Kurs ich
weiss nicht wieviel Bahnen mit einer Flosse gepaddelt ist... ;-)
Andre
>Dort wo Du "Andre" eingetragen hast sollte "Andre <DeinNachname>"
>stehen.
:-) Supi, ich habs nimmer gefunden. Aber mir wurde dankender Weise
bereits per PM geholfen.
>Nix da! Das "Re" gehört da hin.
Wahh, das blöde Dingen hier setzt aber noch ein zweites RE vor ein
schon bestehendes... das kann nicht richtig sein. Manuell das zweite
immer rauslöschen is doof
Andre
>Mein Beispiel (siehe Posting vom 1.6., 7:32 Uhr) war max. Tiefe 30 Meter und
>Gesamtdauer 60 Min.
>Geh da 'mal mit in die Tabelle!
Hallo,
ja wo ist das Problem?
Macht 3 min auf 9m, 16 auf 6 und 31 auf 3 nach einer Bühlmann Tabelle.
Kein Gewähr für Tippfehler etc.
Wie willst Du denn das ohne Computer rechnen?
Bye
HAllo Andre,
warum soll denn der tauchsport um Himmels willen mit den anderen Spottarten
konkurieren?
Ich hab nix dagegen wenn alle anderen Leutchen Bunggee springen:-)))
>
> >PS.
> >Wir können die Diskusion auch mal bei nem Bier vertiefen, oder nur so mal
> >quatschen.:-)
>
> Hmmm, woher kommst Du?
>
> Andre, der sich schon mit Oliver beim Bier rumphilosphen sieht ;-))
Sterkrade!
Un sach nicht datt kennsse nich;-))
Is grade Happykadaver Kirmes hier ;-(
Grüße
Oliver
was hat die Diskussion bezüglich CMAS / PADI eigentlich mit der DLRG zu
tun?
Fragende Grüße
Uwe H.
Andre wrote:
> Schon klar. Aber warum wird z.B. beim CMAS* so viel Wert aufs
> schnorcheln gelegt? Wenn ein Schüler das von ihm verlangte Pensum
> geschafft hat, heisst das doch nicht, dass er konditionell gut drauf
> ist. Ich habe nur bisher festgestellt, dass die Zeit, in der die
> angehenden CMASler Oberflächenübungen machen, bei den
> Tauch(-Tarier)fertigkeiten fehlen.
>
Andre wrote:
> Heee, nimm das doch nicht so bierernst ;-). Ich hab das doch nur
> provokativ auf diesen vielfachen Unterstellungen, dass PADIaner Lullis
> sind, gesagt.
>
>
Sorry, aber das hatten weder Uwe S. noch meine Wenigkeit behauptet.
Ich habe nur die Prüfungsordnung zitiert und in der wird PADI nicht
erwähnt. Und es ist Fakt das sich der Rescue von PADI und der DLRG RT
nicht vergleichen lassen. Wenn du natürlich nur eine Internetseite der
DLRG liest und dich nicht um die ergänzenden Vorschriften (GUV 10.7) und
Voraussetzungen (Sonderseminare Orientierung, Gruppenführung,
Tauchrettung, Strömungstauchen etc.) kümmerst, fehlt Dir, tut mir leid
das ich das so deutlich schreibe, die Grundlage hier sachlich zu
diskutieren. Ich behaupte ja auch nicht das die PADI-Ausbildung nichts
taugt, weil ich mir dieses Urteil wegen fehlender Kenntnisse der
Ausbildungs- und Prüfungsinhalte nicht erlauben kann. Du tust dies aber
bezüglich der DLRG -Ausbildung. Denk mal darüber nach!
Gruß Uwe
Andre wrote:
>
> Es ging nämlich ursprünglich darum, ob der RT oder Rescue qualitativ
> hochwertiger ist.
>
Darum ging es hier eigentlich nie, nur darum das der Sinn beider Ausbildungen
unterschiedlich ist, und warum man sie nicht vergleichen kann.
PADI Rescue = Sporttauchen (Problembewältigung etc.)
DLRG RT = Aufgabenorientiertes Arbeitstauchen mit
Tätigkeitsfeldern in der Personenrettung,
Katastrophenschutz und technischer
Hilfeleistung
Ich denke hier wird deutlich das der Ursprung beider Ausbildungen sehr
unterschiedlich ist, was auch zur folge hat das sich die Inhalte
unterscheiden. Es geht also nicht um besser oder schlechter.
Gruß Uwe
>Also lass ich den Armen krampfenden durch die Wellen zum Boot
>strampeln wie bekloppt, bis er der Erschöpfung nahe ist, Wasser
>schluckt und dann greife ich als Buddy erst ein? Naja, also _ich_
>würds anders machen.
Hallo,
ein gutes Team kann sich auch auf ein Vorgehen einigen. Wenn jemand
weiss das ihn ein bisschen Wadenkrampf nicht umwirft, dann braucht der
den Partner dafür noch nicht. Ich persönlich kenne die Reaktion meines
Körpers bei einem Wadenkrampf und weiss aus Erfahrung das ich auch mal
etwas auf dem anderen Bein weiterschwimmen kann bis der Krampf wieder
schnell vorbei ist.
Bye
>Ich weiss. Ich stelle das ja selbst immer wieder mal fest. Aber ich
>wehre mich dagegen, in einen Pott mit ein paar Halbwissenden stecken
>zu lassen, verstehst Du? ;-) Ich persönlich habe schelchte Erfahrungen
>mit anderen Organisationen/deren TL gemacht und pauschalisiere
>deswegen auch nicht.
Hallo,
dann müsstest Du Dich aber auch sehr hüten hier Halbwissen
auszubreiten, denn sonst bist Du wieder nicht weit weg von dem Topf.
Bye
[...]
> ja wo ist das Problem?
> Macht 3 min auf 9m, 16 auf 6 und 31 auf 3 nach einer Bühlmann Tabelle.
> Kein Gewähr für Tippfehler etc.
[...]
Das ist dann ja ein toller TG.
Für den TG, so wie von mir ursprünglich beschrieben, sind überhaupt keine
Deko-Stopps notwendig.
> Wie willst Du denn das ohne Computer rechnen?
[...]
Na, das ist es ja gerade. Überhaupt nicht!
Du solltest Dir einfach vor Augen führen worum es mir überhaupt ging.
Ich habe nicht die Frage beantwortet haben wollen, wie rechnet man dass,
sondern die Behauptung aufgestellt, dass man heute mit dem Tauchcomputer
doch gar nicht mehr die Motivation hat, solche üblichen Profile, die eben
keine Rechteckprofile sind, überhaupt mit der Tabelle zu berechnen.
Beste Grüße,
Bert
>Kannst Du nicht mal beide Ausbildungen geniessen und dann hier
>berichten? Voraussetzung: Rescue-Kurs bei mir zum Selbstkostenpreis
Hi,
wie oben angekündigt: RTa Prüfung im September, ich zahle auch die
Beurkundungsgebühren aus meiner eigenen Tasche.
Schöne Grüße aus Osnabrück,
Uwe
leider hat mein PC mich für ein paar Tage ausgebremst, da einfach
ausgefallen. Nun bleibt mir nur noch die Möglichkeit, das Ganze hier
auf meiner Leihmaschine zusammenzufassen.
Zunächst scheint es Dir entgangen zu sein, daß die Po so gestaltet
ist, daß auch Taucher ohne GTG Rettungstaucher werden können. Die
nicht rettungsspezifischen TG testen einfach noch einmal die
taucherischen Grundfähigkeiten der Prüflinge ab. Der Rettungsteil
komplettiert nur die Anforderungen. Die von Dir aufgelisteten
"Prüfungsleistungen" werden mit Masse bereits in der Grundausbildung
zum RTa in speziellen Seminaren erarbeitet.
Der Aspekt der körperlichen Fitness ist beim Rescue irgendwie nicht
vorgesehen. Wie stellst Du Dir dann eigentlich eine Rettung vor? Da
wird man dann mal eben zum Opfer hingetrieben, birgt es dann mit der
für diesen Fall vorgesehenen Methode und alles weitere ergibt sich
dann nach einem anderen Kapitel im Lehrbuch? Selber hinschwimmen, ev.
unter ungünstigen Umständen suchen und dann mit eigener Kraft zur
Oberfläche zu bringen, scheint nicht notwendig zu sein.
Das selbe gilt für Dein Beharren, daß das Üben der Lösung von
Standardsituationen (Bewustlos unter Wasser, Bewußtlos über Wasser,
...) das einzig seligmachende ist. Was passiert, wenn der "Rescue"
plötzlich an eine Situation gerät, die nicht im Buch steht?.
Ach ja, die Rettungstaucher müssen in jedem Jahr nachweisen, das sie
aus medizinischer Sicht fit sind, das theortische Wissen aktuell ist
und nebenher noch bei Tauchgängen unter Einsatzbedingungen die eigenen
Fähigkeiten nachweisen. Wie sieht das da eigentlich bei PADI aus?
Du hattest ja mal die Prüfungsleistungen aufgelistet, ich hatte sie
dann kurz mit Verweis auf die DLRG Po kommentiert. Mit etwas gutem
Willen konnte man manchmal zugestehen, daß hier vom "Rescue" -
Aspiranten etwas vergleichbares gefordert wird. Wo war eigentlich die
Stelle, in der zu beweisen ist, das der "Rescue" nach Erfüllung aller
Anforderungen besser ist als eine Ausbildung der HiOrgs?
Außerdem wird der RTa durch ausgiebiges Tauchen und Arbeiten unter
Einsatzbedingungen (17 Tauchstunden) praktisch vorbereitet. Macht PADI
das auch?
Schöne Grüße aus Osnabrück,
Uwe
PS: Wenn Du noch mal schreibst, das der "Rescue" besser sein als der
Rettungstauchschein der HiOrgs, ohne es zu beweisen, werde ich einfach
das Gegenteil behaupten ;-)
>Uwe Stoeckel hat in
><va3cfuc95bfafl2pj...@4ax.com> so weit ich das erkennen
>konnte zugestimmt?!?
Hi,
das Posting kommt von Dir. Ich werde da nachher mal geschlossen
Stellung nehmen, wenn ich alle anderen Postings gelesen habe, die in
der Zwischenzeit aufgelaufen sind.
>HMPF, langsam komm ich nicht mehr weiter ;-). Melde mich wohl besser
>nächste Woche zum RT an ;-))
Hi,
in welcher Gliederung?
Du wirst Zumindest im Bezirk Osnabrück gerne aufgenommen. Die
Anmeldung zur Prüfung im September bekommen wir auch hin, wenn Du die
Vorbedingungen rechtzeitig einreichst.
>warum soll denn der tauchsport um Himmels willen mit den anderen Spottarten
>konkurieren?
>Ich hab nix dagegen wenn alle anderen Leutchen Bunggee springen:-)))
Näh, ich auch nicht! :-) Gott sei Dank muss ich nicht von der
Taucherei leben. Je weniger Taucher, um so mehr Platz an den
Tauchplätzen, desto besser die Sichtweiten :-)
>Sterkrade!
>Un sach nicht datt kennsse nich;-))
>Is grade Happykadaver Kirmes hier ;-(
Ja sischer kenn ich datt. Von der Ruhrmetropole Essen ist das ja nicht
weit entfernt. :)
Natürlich kenn ich auch die berühmt... ne, eher berüchtigte Sterkrader
Kirmes. Einmal gewesen, nie wieder. Um die beneide ich dich nicht,
genau so, wie Du mich wahrscheinlich auch nicht um den wahnsinnig
erfolgreichen lokalen Fussclub beneidest ;-).
Wo gehst Du denn so tauchen am Wochenende? Doch wohl nich inne
Wambachsee (oder wie das olle Loch heisst)?
Gruss mit Datt und Watt
Andre