mal eine Frage in den Raum : Gibt es es bei CMAS * eine Begrenzung der
Tauchtiefe so wie bei PADI mit ihren 18m beim OWD ?
Danke
Thorsten
>Gibt es es bei CMAS * eine Begrenzung der Tauchtiefe
Bin zwar kein CMAS-taucher, aber meines Wissens nach 40 Meter sind die
empfohlene Tauchtiefe bei CMAS, also ex aequo zu PADI.
Liebe Grüße
Leo
--
http://www.nullzeit.at - Tauchen in Österreich und dem Rest der Welt
allemal einen Blick wert ;o)
Userinfo: http://www.drst.info/member.php?pcpage=showmember&memberid=7
> Bin zwar kein CMAS-taucher, aber meines Wissens nach 40 Meter sind die
> empfohlene Tauchtiefe bei CMAS, also ex aequo zu
Jo, ist vergleichsweise analog PADI (ca.20m).
Jedoch hast du als CMAS*** Ruhe, kanst in Frankreich z.B. mit Partner
(selbständig und ohne Bewacher)problemlos auf 60m bei "jeder" Tauchbasis
gehen.
Bei CMAS** ist da schon eher 40m - Regel angesagt und in "Begleitung" dann
ggf. büschen tiefer.
Ich habe aus diesem Grund nach PADI - DM noch den CMAS*** gemacht.
Gruß, Rene Heese
> Jo, ist vergleichsweise analog PADI (ca.20m).
die 18 Meter bei PADI die du meinst sind nur eine Empfehlung, in den
Standards steht eindeutig: "maximale Tieftauchgrenze von 40 meter" und
alles andere sind empfohlene Tiefen, an die sich die Tauchbasen halten
können oder auch nicht. In der Ausbildung muss sich der Instructor aber
natürlich and diese Empfehlungen halten - er unterrichtet ja nach den
Standards.
> Jedoch hast du als CMAS*** Ruhe, kanst in Frankreich z.B. mit Partner
> (selbständig und ohne Bewacher)problemlos auf 60m bei "jeder"
Tauchbasis
> gehen.
Ist doch mittlerweile schon längst auch jedem PADI-Taucher gestattet -
allerdings nicht so tief, das weiß ich schon... Aber sind wir uns
ehrlich - wie oft taucht man in Frankreich? ;o) Nur wegen Frankreich
mach ich sicher keinen Crossover...
> Bei CMAS** ist da schon eher 40m - Regel angesagt und in "Begleitung"
dann
> ggf. büschen tiefer.
Ist so nicht ganz richtig, CMAS hat mittlerweile tatsächlich ein
Tiefenlimit eingeführt - ob sich die Leute daran halten ist bei CMAS
ebenso wie bei PADI den Leuten überlassen - jeder taucher ist immer noch
für sich selbst (und seinen Partner) verantwortlich. Das ehemals
unlimitierte Runtergehen gibts schon seit geraumer Zeit bei CMAS nicht
mehr.
(hoffentlich entfacht das hier nicht wieder eine
otternasen-diskussion....?!)
ich habe einen arbeitskollegen gesprochen, der kommt aus der ehemaligen ddr
und war bei der nva kampftaucher. der typ ist sich einiges gewöhnt, was das
thema tauchen angeht. zu der frage mit den tauchtiefen hat er mir gesagt,
dass er es schon sehr häufig erlebt hat, egal ob in ägypten oder in
venezuela oder so, dass auch tauchbasen, die nicht PAID-geführt sind sofort
abmahnungen aussprechen, wenn man unterhalb von 40 m war. beim wiederholten
verstoß darf man dann eben nicht mehr mit ins wasser....
der kollege von mir geht auch ständig tiefer als 40 m, aber an manchen basen
ist es wohl nun mal so. jetzt frage ich mich bei allen, die hier posten und
sich nur über diese mysteriöse grenze von 40 m totlachen, ob sie alle
wesentlich mehr ahnung haben als ein militärisch ausgebildeter taucher, oder
komplett andere locations benutzen, bei denen sie nicht "abhängig" von der
ansässigen tauchbasis sind ???
würde mich echt mal interessieren...
Arne
>...Aber sind wir uns
> ehrlich - wie oft taucht man in Frankreich? ;o)
Hmmm, ..ich bin da schon öfter. Vom Bodensee aus betrachtet bin ich rasch da
(werde wohl am kommenden We. mal wieder nach Marseille düsen - wenn`s nicht
permanent regnet). Und Du hast es zum Mittelmeer doch auch sicher nicht
weit, oder?!
>..Nur wegen Frankreich
> mach ich sicher keinen Crossover...
Den gibt es hinsichtlich CMAS*** auch nicht, da mußt Du schon das volle
Programm fahren.
Aber ich habe es halt gemacht und bedauere es auch ganz sicher nicht. So
habe ich bei den tiefliegenden Wk`s hin und wieder meine Ruhe. Nur das
"Tauche nicht allein" stört mich noch ungemein; fahre ich ohne Tauchkumpel
dort hin, drückt man mir permanent so `ne Pappnase als Partner auf`s Auge.
Wenn ich z.B. in den Maschinenraum der "Togo" auf 55m wollte, bekam ich an
den flossen-gezogenes/festgehaltenes! Die Zeit der Diskussion dann
Unterwasser hat mein Runtime ruiniert und durch den Zweikampf war die Sicht
nicht mehr so dolle; der Tag war gelaufen!!!
> Ist so nicht ganz richtig, CMAS hat mittlerweile tatsächlich ein
> Tiefenlimit eingeführt -
Ich interessiere mich für so`n Quatsch nicht und habe darum nur den "alten"
Stand in Kopf. ..Danke!
Jedoch wird die 60m - Regel in F noch praktiziert. Aber dann ist auch
(offiziell) feierabend.
Wird Zeit, daß das Festrumpf-Schlauchboot mit Trailer rankommt... ...
lg, Rene
>jetzt frage ich mich bei allen, die hier posten und sich nur über
>diese mysteriöse grenze von 40 m totlachen, ob sie alle
>wesentlich mehr ahnung haben als ein militärisch
>ausgebildeter taucher,
Für viele Mitglieder dieser Newsgruppe würde ich eindeutig sagen: JA.
hth
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Hallo,
wie lange tauchst Du denn so, wie alt ist der Stand den Du im Kopf hast?
Die Empfehlung nicht tiefer als 40 m zu tauchen hat der VDST doch schon
in den fünfzigern des letzten Jahrhunderts ausgesprochen.
Bye
Organisations-bezogene Tiefenlimits sind das eine, Landes-Gesetze das
andere.
In Ägypten, Malediven, etc. ist es VERBOTEN, tiefer 30m zu tauchen.
Landbasen werden sich eher als Safari-Boote daran halten.
In Frankreich ist es verboten, bei organisierten Fahrten, entsprechend der
Ausbildung, tiefer 60m zu tauchen. Was du dort bei einem Landtauchgang
(selbst organisiert) machst, ist absolut deine Sache!
Deutschland ist (Gott sei Dank) da noch am liberalsten!
>... ob sie alle
> wesentlich mehr ahnung haben als ein militärisch ausgebildeter taucher,
oder
> komplett andere locations benutzen, bei denen sie nicht "abhängig" von
der
> ansässigen tauchbasis sind ???
Joo, da haben sicher einiger wohl mehr _Ortskenntnisse_ , zumal das dann
wenig mit militärisch ausgebildet zu tuen hat.
In Ägypten hatte ich bei einigen Tauchausfahrten einen ehem. Minentaucher
dabei. Dat war nich so doll mit dem Jungen; ich hab das sogar noch auf
Video! ;-))
Aber werden wir nicht persönlich... es gibt ausreichend "Ecken", wo man doch
allein und tief Tauchen kann.
Näheres ggf. dann per PM.
Gruß, Rene Heese
diverhans schrieb:
> Die Zeit der Diskussion dann Unterwasser hat mein Runtime ruiniert
ob _an_ oder _in_ das Wrack/die Höhle etc. klärt man IMO besser
vorher, dann gibts auch keine Diskussionen während des TG...
Gruß
Stefan
auf meinem CMAS* Brevet steht drauf: "Der Inhaber dieser Karte ist
ausgebildet zum Tauchen mit Preszlufttauchgeräten in geringer Tiefe (bis
10m) und mit einem hoeher graduierten Taucher bis in mittlere Tiefe
(max. 30m) innerhalb der Nullzeit."
in der englsichen Uebersetzung kommt klarer raus, dasz es sich hierbei
tatsaechlich um Zertifikationsgrenzen handelt (certified to do... but
may do...)
das CMAS**-Kartel sagt: "Der Inhaber dieser Karte ist ausgebildet zum
Tauchen mit Preszlufttauchgeräten in mittlere Tiefe (max. 30m) innerhalb
der Nullzeit und mit einem hoeher graduierten Taucher bis in grosze
Tiefe (max. 40m)." (+ englische Uebersetzung mit Tippfehler, der wie ein
Grammatikfehler aussieht *grusel*...)
was am CMAS***-Kaertchen draufsteht, weisz ich _vielleicht_ ab Sommer...
vielleicht kann ja da derweil mal ein anderer TSVOe-CMASler aushelfen ?
Liebe Gruesze
Veronika,
wieder aus Australien zurueck (schoeoeoeoeoen war's !)
>In Ägypten, Malediven, etc. ist es VERBOTEN, tiefer 30m zu tauchen.
Für die Malediven stimmt es, für Ägypten ist das defintiv nicht richtig. Es
handelt sich um ein Märchen, das von den Tauchbasen in Ägypten in die Welt
gesetzt wurde, um den Freytauchern das Leben schwer zu machen. Manche Basen
haben nämlich eiun Basenlimit von 40 m. Die würden dann dadurch einen
Gesetzesverstoß begehen.
Bei meinem letzten Aufenthalt in Ägypten habe ich dem Guide gegenüber
ziemlich provokativ erklärt, dass ich sehr wohl darüber informiert sein,
dass es ein entsprechendes Gesetz nicht gibt. Er hat kleinlaut zugegeben,
dass ich Recht habe.
Das "Gesetz" ist lediglich eine Empfehlung des ägyptschen
Unterwassersportverbandes.
vg
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Mehr weiß ich nicht .. und das reicht mir so.
Ich zieh mir lieber die Tauchmedizin, physikalische Gesetzmäßigkeiten, etc.
, als Vereinsvorschriften rein und versuche - meinen TG allein zu
realisieren.
Gruß Rene
Danke für die Belehrung! Ich war zwar vor ca. 3 Wochen gerade dort, aber ich
wußte es nicht besser.
Bist Du sicher(!) , daß das so ist? Woher weißt Du, daß es dieses Gesetz
_nicht_ gibt!
So hätte ich dann _endlich_ beim nächsten mal einen Grund zum Zanken!
Diese Lügen-Barone (einige TB´s dort) habe ich eh gefressen!!!
Gruß, Rene
> ob _an_ oder _in_ das Wrack/die Höhle etc. klärt man IMO besser
> vorher, dann gibts auch keine Diskussionen während des TG...
Ich bin des "Radebrechens" mächtig (auch an der Oberfläche und vor dem TG)!
Dat war ja das Schlimme daran! ... ...
Gruß und dennoch Danke für den Hinweis! ;-))
Gruß, Rene
> was am CMAS***-Kaertchen draufsteht, weisz ich _vielleicht_ ab Sommer...
"Freibrief" !!! ;-))..
Nee, steht gar nix drauf!
lg, Rene
Die max. Tauchtiefe ist von dem nationalem Verband, der der CMAS
angehört festgelegt.
AFAIK setzt z.B. VDST keine Tiefenlimits in Abhängigkeit vom Brevet (es
gilt nur die 40m Empfehlung für alle).
In Polen (KDP-PTTK CMAS) gilt z.B. für:
CMAS * Taucher:
mit CMAS* Partner 10m und beide Taucher mit Boje gekennzeichnet unter
Aufsicht von mind. CMAS***,
mit CMAS* Partner 10m,
mit CMAS*** oder TL 20m,
CMAS ** Taucher
mit CMAS* Partner20m,
mit CMAS*** Partner 30m,
mit TL 40m.
CMAS ***/ CMAS**** Taucher
bis 50m
v.G.
Martin
>Bist Du sicher(!) , daß das so ist? Woher weißt Du, daß es dieses Gesetz
>_nicht_ gibt!
Indizien, mehr nicht. Es hat noch keiner geschafft mir ein entsprechendes
Gesetzblatt vorzulegen (müsste allerdings in Englisch sein ;-)) Ich habe
sogar irgendwo auf meinem PC den Text dafür, daraus geht hervor, dass es
sich um eine Empfehlung handelt. Leider bin ich völlig desorganisiert und
finde ihn nicht (T'schuldigung, Stefan B.!) Außerdem hat erwähnter Guide
meine Meinung ja bestätigt, als ich es ihm auf den Kopf zugesagt habe.
Und dann frag ich mich eben auch, warum viele Basen ein 40 m-Limit
öffentlich propagieren, wohlweislich, dass ihnen das eben Schwierigkeiten
bereiten dürfte, wenn es ein entspr. Gesetz gäbe.
"Peter Rachow" <peter....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b42552$oob$06$1...@news.t-online.com...
> Hallo René,
> Und dann frag ich mich eben auch, warum viele Basen ein 40 m-Limit
> öffentlich propagieren, wohlweislich, dass ihnen das eben Schwierigkeiten
> bereiten dürfte, wenn es ein entspr. Gesetz gäbe.
Da hab ich letztes Jahr von "meinem" Diveguide was anderes gehört.
Der Junge war zuerst bei Orca, dann bei Ducks und dann beim Paradise Center,
hat also in drei verschiedene Basen Einblick gehabt.
Wir haben über das 30m bzw. Orca's 40m Limit gesprochen. Er sagte mir, es
gäbe für alle Basen eine "Verordnung" und nur Orca hätte die
Ausnahmegenehmigung für 40m, da die auf "Technisches" Tauchen ausgerichtet
seien.
Das neueste in dieser Hinsicht hatte ich am Samstag nach meinem TG in
Überlingen erlebt. Im Gespräch mit einer Taucherin, die wie ich kürzlich in
Ägypten war, hat diese mir erzählt, es hätte um die Weihnachtszeit in
Hurghada beim Einlaufen in den Hafen Computerkontrollen von Seiten am Ufer
wartender Beamter gegeben.
Wenn das stimmt (habe dies zum ersten Mal gehört und nirgends bestätigt
bekommen), dann wäre das zumindest ein Beweis für eine derartige
"Verordnung".
Ich selbst hatte übrigens vor 2 Wochen einen sehr schönen Kurzurlaub in
Hurghada, und war im Gegensatz zu unserem Diverhans sehr zufrieden. Nach
einem ersten gemeinsamen TG mit dem Diveguide hatten wir anschliessend
"Narrenfreiheit", d.h. wir durften immer alleine Tauchen, wenn wir wollten,
bzw. waren eine eigenständige 4er oder 5er Gruppe, die meist separat
ausgesetzt wurde. 30m wurden angesprochen aber nie kontrolliert. DEr Guide
war froh sich um seine Anfänger kümern zu können und hat uns wirklich gute
Vorschläge für unsere TG's gemacht.
Im Gespräch mit unserem Diveguide am Abend bei einem Bier meinte er auf
Computerkontrollen angesprochen, das sei ja wohl ein zu harter Eingriff.
Viele Grüsse
Dietmar, der gerade einen freien Mittag hat, aber leider dank kaputter
Manschette nicht Tauchen kann.
> Bist Du sicher(!) , daß das so ist? Woher weißt Du, daß es dieses Gesetz
> _nicht_ gibt!
Ich hab bei meinem letzten Ägypten-Aufenthalt die Basis-Leitung explizit
gefragt, ob es so ein Gesetz gebe. Sie wussten nichts davon.
Wie bereits gesagt wurde, sind die 30m nur eine Empfehlung, die wohl
entstand, weil die PADI-Standards übernommen wurden, ohne dass man sich
dabei viel überlegt hat.
Ich glaube nicht, dass in unserem Falle der Basisleiter zugelassen hätte,
dass 80% der TG deutlich tiefer als 30m waren, wenn dieses Gesetz in Kraft
wäre (er war übrigens auch meistens auf > 30m anzutreffen).
Die ägyptische Bürokratie ist eh legendär, da sind wir bei uns trotz allem
besser dran.
Grüsse + Gut Luft
Samuel
> Ich interessiere mich für so`n Quatsch nicht und habe darum nur den
"alten"
> Stand in Kopf. ..Danke!
Ich interessiere mich ehrlich gesagt auch einen Feuchten für Solches. Ich
habe vor einigen Jahren OWD gemacht und mir war dort schon klar, dass die
18, 30, 40m etc. nur Empfehlungen sind und wirklich ernst genommen habe ich
das Ganze nie. Mein Anfangsziel war es ursprünglich, mein Leben lang OWDler
zu bleiben und mich im Selbststudium weiterzubilden. Sehr, sehr günstige
Angebote und ein weiches Herz haben jetzt allerdings bewirkt, dass ich etwas
"aufgestiegen" bin ;-) Aber ich hätte mich auch sonst nie an eine IMHO
lächerliche Empfehlung von 18m gehalten (die für Ausbildungszwecke Sinn
macht und die ich als TL auch einhalten würde).
Deshalb nehme ich die ganze PADI - CMAS-Diskussion nicht zu ernst, mein
Idealbild eines Tauchers ist ein OWDler oder *-er oder was auch immer, mit
einigen tausend TG auf dem Buckel und vielfältigem theoretischem und
praktischem Wissen, der körperlich fit ist.
Leider kann ich meine hehren Ideale bereits nicht mehr erreichen (siehe
oben) :-)
> Das neueste in dieser Hinsicht hatte ich am Samstag nach meinem TG in
> Überlingen erlebt. Im Gespräch mit einer Taucherin, die wie ich kürzlich
in
> Ägypten war, hat diese mir erzählt, es hätte um die Weihnachtszeit in
> Hurghada beim Einlaufen in den Hafen Computerkontrollen von Seiten am Ufer
> wartender Beamter gegeben.
Das wäre allerdings ein dicker Hund! Schlussendlich landet man in einem
ägyptischen Knast anstatt auf dem heimatlichen Flughafen. Was sagt
eigentlich der Koran zur Bestrafung eines Tieftauchers ;-)
Grüsse
Samuel (ohne religiöse Gefühle verletzen zu wollen)
> entstand, weil die PADI-Standards übernommen wurden,
*gähn* bitte informiert euch doch im vorhinein bevor ihr dieses lustige
"Jetzt-hacken-wir-auf-Padi-rum" widerkäut und widerkäut. Was haben bitte
Ägypten und Padi gemeinsam????
Padi empfiehlt 30 Meter und schreibt 40 Meter als maximale
Tieftauchgrenze vor. Selbst die Padi-Tabelle RDP ist auf 42 Meter
ausgelegt.
Und - wie bereits erwähnt und hier abgehandelt - CMAS und SSI und und
und haben alle Empfehlungen und vorgeschriebene Tiefenlimits, die sich
ebenfalls in diesem Bereich abspielen. Das hat nicht irgendein Padi-Typ
erfunden, um damit noch mehr Kohle zu scheffeln, sondern ist das
Ergebnis jahrelanger medizinischer Untersuchungen, bei denen rauskam,
dass eben über 40 Meter ein erhöhtes Risiko beim Tauchen besteht. Es ist
deswegen weder unterhalb von 40 Meter der Tod zu erwarten, noch über 40
Meter absolute Sicherheit gegeben. Aber es ist nunmal rausgekommen, dass
diese Grenze medizinisch gesehen Sinn ergibt.
Aus diesem Grund - und nicht wegen Padi - haben sich einige Länder
dieser Regelung angeschlossen. Immerhin sind mit einem Tauchunfall ja
auch ökonomische Auswirkungen verbunden....
Die Malediven haben die bekannten 40 Meter (gesetzlich vorgeschrieben),
Ägypten und Kroatien haben Empfehlungen zu einer Tieftauchgrenze von 30
Meter, andere Länder meines Wissens nach auch, bin aber jetzt zu faul
zum googlen...
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" <di...@nullzeit.at>
schrieb im Newsbeitrag news:b4205o$1qr90k$1...@ID-155728.news.dfncis.de...
> Ist doch mittlerweile schon längst auch jedem PADI-Taucher gestattet -
> allerdings nicht so tief, das weiß ich schon...
hast Du schon mal versucht, mit Deinem P$$i Brevet in F tiefer als 40 und
ohne Begleitung zu tauchen? Du würdest Dich wundern :-)
> Ist so nicht ganz richtig, CMAS hat mittlerweile tatsächlich ein
> Tiefenlimit eingeführt - ob sich die Leute daran halten ist bei CMAS
> ebenso wie bei PADI den Leuten überlassen - jeder taucher ist immer noch
> für sich selbst (und seinen Partner) verantwortlich. Das ehemals
> unlimitierte Runtergehen gibts schon seit geraumer Zeit bei CMAS nicht
> mehr.
auf Anfrage wurde mir vom österr. Ableger der CMAS (Tauchsportverband
Österreich - TSVÖ) explizit mitgeteilt, dass zwar eine Empfehlung für max
40m existiert, aber keine Verbandsregel !!
--
Gruß aus Wien
Leon Berger
--
Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt
worden ist. (Oscar Wilde)
"Peter Rachow" <peter....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b422oe$sd$03$1...@news.t-online.com...
> Bei meinem letzten Aufenthalt in Ägypten habe ich dem Guide gegenüber
> ziemlich provokativ erklärt, dass ich sehr wohl darüber informiert sein,
> dass es ein entsprechendes Gesetz nicht gibt. Er hat kleinlaut zugegeben,
> dass ich Recht habe.
>
> Das "Gesetz" ist lediglich eine Empfehlung des ägyptschen
> Unterwassersportverbandes.
so hat es unser Guide Matthias und mir auch geschildert. Es gibt definitiv
keine gesetzl. Tiefenbeschränkung in Ägypten. Wenn eine Basis etwas anderes
behauptet, ist das nur ein (untauglicher) Versuch, die Leute vom freytauchen
abzuhalten.
Lg
Leon
"diverhans" <dive...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b42328$2fka$1...@innferno.news.tiscali.de...
> So hätte ich dann _endlich_ beim nächsten mal einen Grund zum Zanken!
>
> Diese Lügen-Barone (einige TB´s dort) habe ich eh gefressen!!!
es gibt keinen Grund zu zanken. Du musst Dich nur mit dem Guide einigen.
Matthias und ich konnten letzte Woche bei unserer Südtour tauchen, wie wir
wollten. Da gab es keinen TG, der flacher als +70m war und der Guide hat das
gesehen und gebilligt. Er hat zwar am Schiff bei der Tauchgangsbesprechung
auf die ominösen 30m hingewiesen, aber im gleichen Atemzug erklärt, wo das
Drop Off ist. Netterweise wurde das Schiff immer direkt beim Drop Off
geankert, so dass wir uns nur mehr vom Schiff fallen lassen mussten :-)
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" <di...@nullzeit.at>
schrieb im Newsbeitrag news:b42cua$1rc4f2$1...@ID-155728.news.dfncis.de...
> Padi empfiehlt 30 Meter und schreibt 40 Meter als maximale
> Tieftauchgrenze vor. Selbst die Padi-Tabelle RDP ist auf 42 Meter
> ausgelegt.
Was ist, wenn ich nach der Deko ´92 tauche, die hört bei 63m auf.
--
Gruß aus Wien
Leon Berger
--
Amerika hat uns niemals verziehen, daß Europa ein wenig früher entdeckt
worden ist. (Oscar Wilde)
>> Ist doch mittlerweile schon längst auch jedem PADI-Taucher gestattet -
>> allerdings nicht so tief, das weiß ich schon...
>
> hast Du schon mal versucht, mit Deinem P$$i Brevet in F tiefer als 40 und
> ohne Begleitung zu tauchen? Du würdest Dich wundern :-)
Liegt das an PADI? Nein, an CMAS, die offenbar ein
Tiefenlimit haben.
pi
"Boris 'pi' Piwinger" <3....@logic.univie.ac.at> schrieb im Newsbeitrag
news:b42fln$1qpu78$1...@ID-3289.news.dfncis.de...
> Liegt das an PADI? Nein, an CMAS, die offenbar ein
> Tiefenlimit haben.
ja, aber nur für PADI Taucher und da liegt es bei 20m (siehe
http://www.ppo2.at/plongee_france.html)
Eine Tiefenbeschränkung in Frankreich für CMAS Taucher (60m) gibt es nur,
wenn von einer Basis aus getaucht wird.
>Wir haben über das 30m bzw. Orca's 40m Limit gesprochen.
>Er sagte mir, es gäbe für alle Basen eine "Verordnung" und
>nur Orca hätte die Ausnahmegenehmigung für 40m, da die
>auf "Technisches" Tauchen ausgerichtet seien.
Hmmmm, ich halte das alles für Gerede, bis mir jemand das Gegenteil beweist
;-)) Am liebsten wäre mir der Gesetzestext in Englisch mit
Ratifizierungsdatum. "Verordnung" kann nämlich auch heißen, dass da jemand
was verordnet, im Prinzip auch der Basenobermufti.
Und das mit dem "Technischen" Tauchen kann ich so nicht nachvollziehen. Es
waren bei unserem Aufenthalt zwar auch ein paar Kasper an Bord, die meinten,
da die große Tek-Show abziehen zu müssen, aber wir Normaltaucher wurden
immer daraufhin gewiesen, dass wir a) Sporttaucher seien (was ich für mich
nicht bestreite, nur hatte der Guide blöderweise eine geringfügig andere
Definition des Begriffes "Sporttaucher" als ich, was evtl. daran lagg, dass
er vom sog. "Marktführer"§ kam) und wir b) daher nicht tiefer als 40 m
tauchen dürften (was aber für mich wegen meiner unterschiedlichen
Begriffsdefintion fallweise sehr variabel interpretierbar war) ;-))).
Lange rede kurzer Unsinn: Tiefenlimit (40 m) ja, Überprüfung nein.
>Dietmar, der gerade einen freien Mittag hat, aber leider dank kaputter
>Manschette nicht Tauchen kann.
Das ist Pech. :-((( Mein Beileid....
vg
Peter
(Der gerade eine schöne Aquamission hatte, wenn auch bei deutlich
reduzierten Sichtverhältnissen)
--
http://www.peter-rachow.de
> Aber es ist nunmal rausgekommen, dass
> diese Grenze medizinisch gesehen Sinn ergibt.
ich denke wohl eher statistisch...
Liebe Gruesze,
Veronika,
die ihre Grenze momentan selbst auf so ca. 45m gesetzt hat.
>... Da gab es keinen TG, der flacher als +70m war ...
Neid!! , Schnauf!! , Ärger!! , ;-(((((..
Beim nächsten mal nehme ich ein Tauchsafari-Boot, gebe lieber büschen mehr
Kohle aus und habe letztendlich auch was davon.. .. !
Gruß, Rene
> Was ist, wenn ich nach der Deko ´92 tauche, die hört bei 63m auf.
es ging um Padi - was hat die Deo 92 damit zu tun? *fragenderblick*
"diverhans" <dive...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b42hgl$2iqo$1...@innferno.news.tiscali.de...
> Neid!! , Schnauf!! , Ärger!! , ;-(((((..
>
> Beim nächsten mal nehme ich ein Tauchsafari-Boot, gebe lieber büschen
mehr
> Kohle aus und habe letztendlich auch was davon.. .. !
ärgere Dich nicht, buch nächstes Mal eine Tour auf dem Schiff, eine Woche
nur Steilwandtauchen :-)
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" <di...@nullzeit.at>
schrieb im Newsbeitrag news:b42jl2$1n854u$1...@ID-155728.news.dfncis.de...
> es ging um Padi - was hat die Deo 92 damit zu tun? *fragenderblick*
es ging eben nicht um Padi, sondern, wie der Titel richtig zeigt, um die
Begrenzung der Tauchtiefe. Die Firma hast Du ins Spiel gebracht mit dem RDP.
Aber nicht jeder taucht nach diesem. Ich z.B. nicht.
--
Gruß aus Wien
Leon Berger
--
Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt
worden ist. (Oscar Wilde)
> hast Du schon mal versucht, mit Deinem P$$i Brevet in F tiefer als 40
und
> ohne Begleitung zu tauchen? Du würdest Dich wundern :-)
nö, hab ich aber derzeit auch noch nicht vor... da ist ja Winter ;o)
Im Ernst: was ist dagegen auszusetzen? Hast du schon mal versucht mit
deinem CMAS-Brevet in den USA alleine tauchen zu gehen? Könnte mir
vorstellen, dass du da auch etwas überrasht werden würdest. Ist es nicht
so, dass bis vor einiger Zeit Tauchen für Padi in Frankreich verboten
war - na da hatten aber alle schön was zu lästern, nur als es dann auf
Grund eines Übereinkommens von Padi und CMAS (ja, die haben miteinander
einen Vertrag geschlossen, schau dir was an...) erlaubt wurde, nur eben
wird jeder Padi-Sport-Taucher einem CMAS 1- oder 2-Stern gleichgestellt
(genau weiß ich es jetzt nicht auswendig). Das heißt also, dass diese
Begrenzung genauso für den Großteil der CMAS-taucher gilt (die sind
nunmal nicht höher brevetiert...).
Für einen PADI-Instructor gelten die gleichen Tiefenlimits und
Einschränkungen wie für einen CMAS-Tauchlehrer. Wo also liegt der
extreme Unterschied der Padi so Sch.... macht?
Jetzt hört doch endlich mal auf, diesen Dummfug unüberlegt
weiterzuverbreiten und haltet Euch an die tatsachen, dass eben auch Padi
tauchen unterrichtet, das hat ja sogar CMAS selbst eingesehen, da werden
es ja wohl auch CMAS-Taucher in Deutschland und Österreich einsehen
können.
Gruß
Leo
> es ging eben nicht um Padi,
eh.. Leon... würdest du dir bitte den Text auf den ich geantwortet habe
durchlesen??? Und dann wieder etwas schreiben????
Danke.
Gruß
Leo
>> Liegt das an PADI? Nein, an CMAS, die offenbar ein
>> Tiefenlimit haben.
>
>ja, aber nur für PADI Taucher und da liegt es bei 20m (siehe
>http://www.ppo2.at/plongee_france.html)
Eben, ziemlich kindisch. Vielleicht sollte man dem dt.
Gesetzgeber (nicht unserem hier, Deutschland waere ein
geeigneter Testmarkt;-) nahelegen, dass PADI zum
gesetzlichen Standard erhoben wird. Ohne Brevet des
Marktfuehrer ist nichts mit Tauchen, naja, vielleicht kann
man so bis zu zehn Meter freilassen, wenn man bei einem
anderen Verband angehoert.
Waere mal interessant, ob das nicht mit EU-Recht kollidiert.
>Eine Tiefenbeschränkung in Frankreich für CMAS Taucher (60m) gibt es nur,
>wenn von einer Basis aus getaucht wird.
Ueberaus sinnfrei.
pi
--
Attachment? Nein: http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
I am a signature virus. Distribute me until the bitter
end
> ...nur Steilwandtauchen :-)
Kleine Berichtigung ---> Wracks, ..da gibt`s auch einige tiefer!
Gruß, Rene
>Im Ernst: was ist dagegen auszusetzen? Hast du schon mal
>versucht mit deinem CMAS-Brevet in den USA alleine
>tauchen zu gehen?
Da läuft dann das gleiche ab, wie für alle anderen auch: Rudeltauchen, max.
20 m und 25 min..
>haltet Euch an die tatsachen, dass eben auch Padi tauchen unterrichtet,
Einspruch. PADI unterrchtet der eigenen Aussage nach eine Spielart des
Unterwasserhobbies die als sog. "Recreational Diving" bezeichnet wird.
"Tauchen" ist etwas anderes.
> *gähn* bitte informiert euch doch im vorhinein bevor ihr dieses lustige
> "Jetzt-hacken-wir-auf-Padi-rum" widerkäut und widerkäut. Was haben bitte
> Ägypten und Padi gemeinsam????
Es geht mir nicht darum, bin selber PADI, wie du meinen anderen Postings
entnehmen konntest. Von mir aus haben dan halt die Ägypter die
PADI/SSI/CMAS/NAUI/Secret Service/Seals/was-weiss-ich-Empfehlungen
unreflektiert übernommen. Schade finde ich, dass überhaupt immer wieder von
solchen Einschränkungen gesprochen werden muss, weil sich einige Taucher
überschätz(t)en.
Und ich bin nicht etwa ein fanatischer Tieftaucher, aber ich habe etwas
Angst, dass die Ganze Reglementierung des Tauchsportes, wie sie in den
Urlaubsgebieten anzutreffen ist, auf unsere Regionen überschnappt.
Gruss, Samuel
> nö, hab ich aber derzeit auch noch nicht vor... da ist ja Winter ;o)
"Unsinn"! 12 - 14°C Wassertemperatur und derzeit 14° - 18° C Lufttemperatur.
Winter ist hier (u.a.) am Bodensee.. .. ;-((..
> ... eines Übereinkommens von Padi und CMAS
Ja sicher .. und büschen Kleingeld-Pauschale biste auch noch los für die
"Anerkennung".
Egal .. , es ändert nix daran, daß ich 2001 in "F" mit PADI - DM absolut
wegtreten durfte und demzufolge nochmals viel Geld für CMAS*** gelassen
habe, um dort (im nächsten Urlaub) zu TAUCHEN. Soll dieser "weltweit"
anerkannte Laden mir die CMAS*** - Kohle ivm. dem versauten Urlaub
rückerstatten und ich singe Lobeshymnen.
Das ist _mein_ Problem mit dem Laden (und die sollen die Null-Zeit-Tabelle
ivm. 18m/min
Aufstiegsgeschwindigkeit vom Markt/Lehrstoff ziehen)!
Bitte um Berichtigung, falls dieses bereits geschehen!
Gruß vom "F" - Freak, Rene
Weil man damit ganz normal tauchen kann ? Was soll daran ungewöhnlich
sein ?
Ist es nicht
> so, dass bis vor einiger Zeit Tauchen für Padi in Frankreich verboten
> war
Ist nicht in Cannes ist übrigens seit Jahrendenso ne Ausbildungsbasis
von Padi, geleitet natürlich von einem frz. BEES2 oder 3, wie
vorgeschrieben.
> Für einen PADI-Instructor gelten die gleichen Tiefenlimits und
> Einschränkungen wie für einen CMAS-Tauchlehrer.
In F nicht. Auch sonst nicht, in der Lehre. Siehe unter akademische
Freiheit...
Gruß
MAtthias
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" <di...@nullzeit.at>
schrieb im Newsbeitrag news:b42k23$1r9f5c$1...@ID-155728.news.dfncis.de...
> Im Ernst: was ist dagegen auszusetzen? Hast du schon mal versucht mit
> deinem CMAS-Brevet in den USA alleine tauchen zu gehen? Könnte mir
> vorstellen, dass du da auch etwas überrasht werden würdest.
Glaub ich nicht, da ich nie versuchen werde, in den USA zu tauchen. Ich hab
was gegen Tauchtiefen- und Tauchzeitenbeschränkungen und genau das wird in
den USA als Tauchen verkauft.
> Ist es nicht
> so, dass bis vor einiger Zeit Tauchen für Padi in Frankreich verboten
> war - na da hatten aber alle schön was zu lästern, nur als es dann auf
> Grund eines Übereinkommens von Padi und CMAS (ja, die haben miteinander
> einen Vertrag geschlossen, schau dir was an...)
Die Bestimmungen kenn ich, kannst sie Dir gerne auf http://www.ppo2.at
ansehen.
"Boris 'pi' Piwinger" <3....@piology.org> schrieb im Newsbeitrag
news:6mk96v8l5vb2nvpq5...@4ax.com...
> Eben, ziemlich kindisch.
nein, Boris, nicht kindisch. In F hat Tauchen eben einen anderen
Stellenwert, ist zudem gesetzlich geregelt. Vergiss bitte nicht, dass es die
Franzosen waren, die den Tauchsport auf breite Beine gestellt haben. Zudem
ist es so, daß PADI "Nullzeittauchen" ausbildet, daher verbieten sich schon
allein dadurch tiefere Tauchgänge. Kein Wunder, daß die Firma 30m
propagiert.
--
Gruß aus Wien
Leon Berger
--
Amerika hat uns niemals verziehen, daß Europa ein wenig früher entdeckt
worden ist. (Oscar Wilde)
On Tue, 4 Mar 2003 12:21:13 +0100, "diverhans" <dive...@web.de> wrote:
>Moin Arne!
>
>Organisations-bezogene Tiefenlimits sind das eine, Landes-Gesetze das
>andere.
>In Ägypten, Malediven, etc. ist es VERBOTEN, tiefer 30m zu tauchen.
ich hab das schon so oft gehört. Keiner kann mir das Gesetz sagen un welchem
das Geregelt ist, gescheige denn diesen Gesetztect auch noch zeigen.
Gibt es den wirklich niemand der das mal richtig beweisen kann anstelle um
nur zu sagen "es ist so" ?
Wolfgang
--
Nee, würde ich vorbehaltlos unterstüzen. PADI ist besser als CMAS.
Peter Rachow in de.rec.sport.tauchen am 25.04.2002 22:48 Message-ID: <aa9q88$ili$05$1...@news.t-online.com>
On Tue, 4 Mar 2003 16:23:57 +0100, "Peter Rachow" <peter....@t-online.de>
wrote:
>Hmmmm, ich halte das alles für Gerede, bis mir jemand das Gegenteil beweist
>;-)) Am liebsten wäre mir der Gesetzestext in Englisch mit
>Ratifizierungsdatum. "Verordnung" kann nämlich auch heißen, dass da jemand
>was verordnet, im Prinzip auch der Basenobermufti.
ich nehm den auch in Arabisch. Wir werden schon jemand finden der das uns
übersetzt. Aber wie Du schon geschrieben hast ist dieses Gesetz wohl eher
ein Märchen. Das einzige Gesetz das ich aus Ägypten kenne ist: jeder ist mit
"Backschisch" für alles zu haben :-)
Wie bereits gesagt, ich laß mich da _sehr gerne_ Berichtigen und bin an dem
Verlauf äußerst interessiert.
Gruß, Rene
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> Ist doch mittlerweile schon längst auch jedem PADI-Taucher gestattet -
> allerdings nicht so tief, das weiß ich schon...
stimmt,
jetzt duerfte ich auch mit meinem Rescue:
allerdings waeren dazu ein paar Check Dives abzulegen,
die vom Umfang etwa 30% ueber den Anforderungen einer
normalen Goldabnahme liegen. Dafuer keine Theorie
und nur ein Jahr gueltig.
Also vergiss das Ganze ;-)))
> Aber sind wir uns
> ehrlich - wie oft taucht man in Frankreich? ;o) Nur wegen Frankreich
> mach ich sicher keinen Crossover...
F war mit ein Grund *** zu machen :-))
>
> > Bei CMAS** ist da schon eher 40m - Regel angesagt und in "Begleitung"
> > dann ggf. büschen tiefer.
>
> Ist so nicht ganz richtig, CMAS hat mittlerweile tatsächlich ein
> Tiefenlimit eingeführt -
Quelle ?
Oder meinst Du den unsaegliche Norm Entwurf ?
Gruss Guenter
"Dietmar Lück" schrieb:
> Da hab ich letztes Jahr von "meinem" Diveguide was anderes gehört.
sagen zu Anfang alle
> Der Junge war zuerst bei Orca, dann bei Ducks und dann beim Paradise Center,
> hat also in drei verschiedene Basen Einblick gehabt.
>
> Wir haben über das 30m bzw. Orca's 40m Limit gesprochen. Er sagte mir, es
> gäbe für alle Basen eine "Verordnung" und nur Orca hätte die
> Ausnahmegenehmigung für 40m, da die auf "Technisches" Tauchen ausgerichtet
> seien.
wenn man dann anfanegt auf den Zahn zu fuehlen, kommt raus,
dass es eine aegyptische Verbandsvorgabe ist, mehr nicht.
> Das neueste in dieser Hinsicht hatte ich am Samstag nach meinem TG in
> Überlingen erlebt. Im Gespräch mit einer Taucherin, die wie ich kürzlich in
> Ägypten war, hat diese mir erzählt, es hätte um die Weihnachtszeit in
> Hurghada beim Einlaufen in den Hafen Computerkontrollen von Seiten am Ufer
> wartender Beamter gegeben.
>
> Wenn das stimmt (habe dies zum ersten Mal gehört und nirgends bestätigt
> bekommen), dann wäre das zumindest ein Beweis für eine derartige
> "Verordnung".
hmpf,
halte ich eher fuer eine neue Urban Legend.
;-))
Gruss Guenter
Samuel Hauri schrieb:
> Die ägyptische Bürokratie ist eh legendär, da sind wir bei uns trotz allem
> besser dran.
hmpf,
wirklich ?
In Ae weiss ich i.A. wem ich wie und was zustecken
muss, wenn's mal schnell gehen soll.
Bei uns ?
Gruss Guenter
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> Das hat nicht irgendein Padi-Typ
> erfunden, um damit noch mehr Kohle zu scheffeln, sondern ist das
> Ergebnis jahrelanger medizinischer Untersuchungen, bei denen rauskam,
> dass eben über 40 Meter ein erhöhtes Risiko beim Tauchen besteht.
na, die Untersucheungen moechte ich bitte gerne sehen.
PubMed ID's weurden mir schon reichen.
> Es ist
> deswegen weder unterhalb von 40 Meter der Tod zu erwarten, noch über 40
> Meter absolute Sicherheit gegeben.
soweit ack
> Aber es ist nunmal rausgekommen, dass
> diese Grenze medizinisch gesehen Sinn ergibt.
NACK
die Tiefe ist ein Faktor, mehr nicht,
und nicht mal der wichtigste. Da gibts
andere die hebane deutlich mehr Gewicht.
> Aus diesem Grund - und nicht wegen Padi - haben sich einige Länder
> dieser Regelung angeschlossen. Immerhin sind mit einem Tauchunfall ja
> auch ökonomische Auswirkungen verbunden....
aaaaaaaaaaaaaah,
da liegt der Taucher begraben.
Ich kann keine Massen an kaum ausgebildeten Pressluftatmern
durch Wasser zerren ohne die strikt an die Kandare zu nehmen.
Soweit stimm ich Dir zu. Nur in meinen Augen der falsche Weg.
Bessere Ausbildung waere sinnvoller, von mir aus mit
Stufenlimits wie in F. Aber nicht das pauschale (und falsche),
aber 40m wirds gefaehrlich.
> Die Malediven haben die bekannten 40 Meter (gesetzlich vorgeschrieben),
da sind's INMHO 30m im Gesetzt (! ?)
> Ägypten und Kroatien haben Empfehlungen zu einer Tieftauchgrenze von 30
> Meter, andere Länder meines Wissens nach auch, bin aber jetzt zu faul
> zum googlen...
F hat Stufen bis 60m im Gesetzt (! !), weiter gibt's
keine Gesetzte zu Tauchtiefen.
Gruss Guenter
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> Ist es nicht so, dass bis vor einiger Zeit Tauchen für Padi
> in Frankreich verboten war
war es noch nie.
Bis vor kurzem bezog sich das Gesetz nur auf "Stern"-qualifikationen.
Da Padi keine Sterne vergibt, Pech, dann greifen eben Sonderegeln.
Im Ernst, im Gesetzt ist immer nur von Sternen die Rede, nie von
Verbaenden ! Wenn Padi also Sterne vergeben wuerde ... ;-)))
Fuer _alle_ nichtbesternte galt:
wird mit * gleichgesetzt, (d.h. max 25 m) Die Basis
kann nach Check TG (nur fuer ihren Bereich) auf **
hochsetzten, dann galt 25m im Buddyteam und
40m mit (staalich gepr. franz.) TL.
- na da hatten aber alle schön was zu lästern, nur als es dann auf
> Grund eines Übereinkommens von Padi und CMAS (ja, die haben miteinander
> einen Vertrag geschlossen, schau dir was an...) erlaubt wurde, nur eben
> wird jeder Padi-Sport-Taucher einem CMAS 1- oder 2-Stern gleichgestellt
> (genau weiß ich es jetzt nicht auswendig).
wenn man halbwegs tauchen konnte, war das nie ein Problem.
s.o.
> Das heißt also, dass diese
> Begrenzung genauso für den Großteil der CMAS-taucher gilt (die sind
> nunmal nicht höher brevetiert...).
Fuer die Hoeherbrevetierten hat sich kaum was geaendert:
Es gibt jetzt zwar die Meoglichkeikt auf *** zu kommen,
allerdings liegen die Anforderungen der acht (!) Check TG
ueber einer normalen *** Abnahme und das Ganze gilt dann
immer noch nur ein Jahr, wenn auch dann in ganz F.
> Für einen PADI-Instructor gelten die gleichen Tiefenlimits und
> Einschränkungen wie für einen CMAS-Tauchlehrer.
NEIN !
Als TL wird auch weiterhin nur der staatlich gepruefte TL annerkannt.
Fuer alle anderen gilt: maximale Einstufung bis *** moeglich, s.o.
> Wo also liegt der
> extreme Unterschied der Padi so Sch.... macht?
Ein Hintergrund der ganzen Geschichte durfte die formal fehlende
Dekoausbildung bei Padi sein. In F gibts haufenweise tolle
Wracks, aber halt nicht unbedingt in Nullzeittiefen.
> Jetzt hört doch endlich mal auf, diesen Dummfug unüberlegt
> weiterzuverbreiten und haltet Euch an die tatsachen, dass eben auch Padi
> tauchen unterrichtet, das hat ja sogar CMAS selbst
die CMAS ist keine franzoesische Organisation ;-)))
(das ist die FFESSM)
> eingesehen,
> da werden es ja wohl auch CMAS-Taucher in Deutschland und Österreich einsehen
> können.
Naja, wenn ich mir so den Entwurf der neuen EN Tauchnorm anseh,
kommt da noch einiges auf uns zu:
Gemeinsamkeit noch unterhalb der Padi minimalanforderungen.
:-((((((
Gruss Guenter
Und Stufen. Die Franzosen haben Stufen ( échelon)
> Fuer _alle_ nichtbesternte galt:
> wird mit * gleichgesetzt, (d.h. max 25 m) Die Basis
> kann nach Check TG (nur fuer ihren Bereich) auf **
> hochsetzten, dann galt 25m im Buddyteam und
> 40m mit (staalich gepr. franz.) TL.
Wirklich nur mit frz., nicht mit CMAS TL ?
> Als TL wird auch weiterhin nur der staatlich gepruefte TL annerkannt.
> Fuer alle anderen gilt: maximale Einstufung bis *** moeglich, s.o.
Der CMAS TL kann aber auch Bronze und Silber Leute in F bis in die dort
zulässigen Tiefen mitnehmen.
Gruß
Matthias
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> Padi empfiehlt 30 Meter und schreibt 40 Meter als maximale
> Tieftauchgrenze vor. Selbst die Padi-Tabelle RDP ist auf 42 Meter
> ausgelegt.
aber nur fuer ein Versehen :-)
Gruss Annerose
--
FAQ der Newsgroup de.rec.sport.tauchen unter
http://www.oschn.de/drst/
Mit welchem Veranstalter ward Ihr denn unterwegs? Planen für den Herbst eine
Safaritour. Gere auch als PM.
> --
> Gruß aus Wien
> Leon Berger
Gruss, Andrea
> na, die Untersucheungen moechte ich bitte gerne sehen.
> PubMed ID's weurden mir schon reichen.
hab nur mal schnell gegooglet, du findest z.B. auf
http://www.medicdive.de/htm/wissen/tauchmedizin/SCHWANGERSCHAFT.pdf eine
Untersuchung, nach der sich heraus gestellt hat, dass bei Schwangeren
(und bitte nicht sagen, du bist nicht schwanger, natürlich gelten
körperliche Auswirkungen für alle Menschen) die über 30 Meter tauchten
eine 30% erhöhte Missbildungsrate aufgrund der Auswirkungen dieser Tiefe
ergeben haben.
Unter http://www.wasserwacht-vilseck.de/Inhalt/Tauchkrankheiten.htm
findets du Infos, dass zwischen 30-40 Meter das Risiko eines
Tiefenrausches enorm zunimmt (wissen wir ja wohl eh alle).
Unter http://www.netdoktor.at/reisemedizin/ratgeber/sporttauchen.htm
findest du Infos über die Isopressionsphase und das empfohlene Limit von
30 Meter.
Nur mal so schnell gefunden....
Liebe Grüße
Leo
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> hab nur mal schnell gegooglet, du findest z.B.
mein Mann war an Untersuchungen interessiert, nicht an Berichten,
die finde ich durch googeln auch auf die schnelle. :-))
> http://www.medicdive.de/htm/wissen/tauchmedizin/SCHWANGERSCHAFT.pdf eine
> Untersuchung, nach der sich heraus gestellt hat, dass bei Schwangeren...
wenn man schwanger ist, sollte man so und so nicht tauchen.
Und Untersuchungen an Tieren als Vergleich zum Menschen?????
> (und bitte nicht sagen, du bist nicht schwanger, natürlich gelten
> körperliche Auswirkungen für alle Menschen)
bin aber wirklich nicht schwanger :-)
Heisst das das fuer Schwangere gilt, gilt jetzt fuer alle Taucher?
:-)
> Unter http://www.wasserwacht-vilseck.de/Inhalt/Tauchkrankheiten.htm
> findets du Infos, dass zwischen 30-40 Meter das Risiko eines
> Tiefenrausches enorm zunimmt (wissen wir ja wohl eh alle).
ist ebenfalls eine Info, kann ich auch schreiben. Gilt es dann?
> Unter http://www.netdoktor.at/reisemedizin/ratgeber/sporttauchen.htm
> findest du Infos über die Isopressionsphase und das empfohlene Limit von
> 30 Meter.
ebenfalls nur Infomationen eines Doktors
> wenn man schwanger ist, sollte man so und so nicht tauchen.
> Und Untersuchungen an Tieren als Vergleich zum Menschen?????
natürlich werden prinzipiell immer zuerst Untersuchungen an Tieren
gemacht, und ja, ich denke schon dass sich Blasenbildung usw. bei allen
Menschen auswirken. Auch Frauen sind nur Menschen ;o) selbst wenn sie
schwanger sind ;o)
Aber im Ernst: such doch selbst mal über Google, ich hatte mal vor ein
paar Monaten einen solchen Bericht gefunden, frage mich aber bitte nicht
mehr wo, hab aber ziemlich lang gesucht gehabt..
Hier mal ein paar Auszüge und Untersuchungen (ja, tatsächlich
wissenschaftliche Untersuchungen *gähn*) von der DAN Seite, die ja
bekanntermaßen seriös sind:
-- Zitat aus http://www.daneurope.org/deu/ad5pag4.htm ---
Die Forscher gehen davon aus, dass das Potential für eine
Stickstoffnarkose besteht, sobald der Taucher mit dem Abtauchen beginnt,
die meisten Taucher spüren die Wirkung aber erst ab einer Tiefe um 30
Meter. Andere Taucher traf der Tiefenrausch aber auch schon früher, wie
in den Untersuchungen von Behnke und Kollegen, die zeigten, dass die
Einzelnen unterschiedlich anfällig sind. Bei einer vor kurzem
durchgeführten Untersuchung in einer U.S. Navy Rekompressionskammer
zeigte sich zum Beispiel eine deutliche Veränderung der Denkfähigkeit
als die Taucher eine Tiefe von 10 Metern erreichten.
-- Zitat Ende --
-- Zitat aus http://www.daneurope.org/deu/ad6pag1.htm --
Des weiteren trat ein beträchtlicher Anteil dieser Panikerfahrungen auf
Tiefen über 20 m und einige sogar auf über 30 m auf. Panik kann einen
Taucher leicht dazu bringen, zur Oberfläche zu schießen, die Folge ist
dann Verletzung oder Tod.
.....
Entsprechend der europäischen Art des Tauchens, das eher tiefer ist als
in den USA, rät der BSAC von Tauchgängen auf über 50 m Tiefe ab. Der
BSAC rät, dass nur entsprechend ausgebildete und qualifizierte Taucher
Tauchgänge auf 50 m oder tiefer unternehmen sollten. Sporttauchern wird
empfohlen, maximal 35 m tief zu tauchen und auch das nur, wenn sie über
ein dieser Tiefe angemessenes Training verfügen.
-- Zitat Ende --
Aber such doch einfach selbst - es steht wirklich soviel im Internet,
das diesen ganzen Dummfug der hier verbreitet und wiedergekäut wird ad
absurdum führt.
Aber ich weiß schon, es ist soooo schön mit Vorurteilen zu leben... Und
ein erfahrener Taucher wird doch seinen Körper wohl besser als jeder
Wissenschaftler und Arzt kennen - oder?
Liebe Grüße
Leo
> > Da hab ich letztes Jahr von "meinem" Diveguide was anderes gehört.
>
> sagen zu Anfang alle
Stimmt. Einem Guide glaube ich erstmal gar nichts. ;-))
vg
P.
Hi Leo,
diese nun schon mal gar nicht. Schwangerschaft ist eine ziemlich
spezielle körperliche Auswirkung
> Unter http://www.wasserwacht-vilseck.de/Inhalt/Tauchkrankheiten.htm
> findets du Infos, dass zwischen 30-40 Meter das Risiko eines
> Tiefenrausches enorm zunimmt (wissen wir ja wohl eh alle).
Danke, ich werde die Wasserwacht Vilseck jetzt immer in meinem
Unterricht zitieren.
Lehrt da auch Herr Pacher ?
> Unter http://www.netdoktor.at/reisemedizin/ratgeber/sporttauchen.htm
> findest du Infos über die Isopressionsphase und das empfohlene Limit von
> 30 Meter.
Interessant. Ist m.E. zum Teil vom Taucherdienst der Marine
abgeschrieben.
Btw, nirgends findet sich ein Beleg für Spätschäden, nirgends ein
Hinweis auf die Wirkung von Training.
Und du wirst zugeben, dass sich die Panikmache wegen Hirnverödung (
Hartwerden der roten Blutkörperchen), aus den 80er Jahren, sehr
zurückgezogen hat, was das Sporttauchen angeht.
Gruß
Matthias
> Und du wirst zugeben, dass sich die Panikmache wegen Hirnverödung (
> Hartwerden der roten Blutkörperchen), aus den 80er Jahren, sehr
> zurückgezogen hat, was das Sporttauchen angeht.
kenn ich gar nicht.. aber ich geb dir Recht ;o)
Wie bereits in einem zuvor von mir geschriebenen Posting veröffentlicht,
es gibt sehr wohl Untersuchungen darüber, DAN hat da einiges auf ihrer
Website. Siehe z.B. http://www.daneurope.org/deu/ad5pag4.htm,
http://www.daneurope.org/deu/ad6pag1.htm
Da geht es um konkrete Zahlen an Hand von DAN-Statistiken und so
weiter..
Liebe Grüße
Leo
Der Fötus stellt aber dekotechnisch ein separates Gewebe dar, das über
die Plazenta ( Plazentaschwelle) versorgt wird, und daher völlig
getrennt betrachtet werden muss.
Unsofern ist eine Verallgemeinerung hier völlig unsinnig.
> Aber im Ernst: such doch selbst mal über Google, ich hatte mal vor ein
> paar Monaten einen solchen Bericht gefunden, frage mich aber bitte nicht
> mehr wo, hab aber ziemlich lang gesucht gehabt..
etc. pp.
Wie wäre es denn, mal eigene Erfahrungen heranzuziehen, oder die
Berichte anderer, denen man evtl. nähersteht, als den zitierten
Doktoren, zu akzeptieren ?
> Hier mal ein paar Auszüge und Untersuchungen (ja, tatsächlich
> wissenschaftliche Untersuchungen *gähn*) von der DAN Seite, die ja
> bekanntermaßen seriös sind:
>
> -- Zitat aus http://www.daneurope.org/deu/ad5pag4.htm ---
Eine Sammlung von gemeinplätzigem Geschwafel.
> -- Zitat aus http://www.daneurope.org/deu/ad6pag1.htm --
>
> Des weiteren trat ein beträchtlicher Anteil dieser Panikerfahrungen auf
> Tiefen über 20 m und einige sogar auf über 30 m auf. Panik kann einen
> Taucher leicht dazu bringen, zur Oberfläche zu schießen, die Folge ist
> dann Verletzung oder Tod.
Der Wert des Berichtes von Panikerfahrungen amerikanischer TaucherInnen
möchte ich am Stellenwert des Besitzes privater Schusswaffen und der
Bereitschaft zu deren Gebrauch messen.
Was erwartest du von Menschen, denen die Panik seit Pearl Harbour im
Genick sitzt ;-
( Filmtip: Bowling for Columbine, prämiert in Cannes!!!)
Gruß
Matthias
>> Eben, ziemlich kindisch.
>
> nein, Boris, nicht kindisch. In F hat Tauchen eben einen anderen
> Stellenwert,
Anders als ueberall sonst auf der Welt? Oder doch eher
nationalistische Selbstueberschaetzung aehnlich der
Sprachreinhaltung?
> ist zudem gesetzlich geregelt.
Und das ausgesprochen kindisch.
> Vergiss bitte nicht, dass es die
> Franzosen waren, die den Tauchsport auf breite Beine gestellt haben.
So what? Sie haben es weder erfunden noch weltweit patentiert.
> Zudem
> ist es so, daß PADI "Nullzeittauchen" ausbildet, daher verbieten sich schon
> allein dadurch tiefere Tauchgänge.
Tiefer als 20m? Du weisst selbst, dass das Humbug ist.
> Kein Wunder, daß die Firma 30m propagiert.
Propagieren tun viele was. Eben gestern lass ich (in einem
Forum) von einem entnervten VDST-Taucher, der sich aergert,
dass dessen Versicherung nicht zahlt, wenn man tiefer als
25m geht, eine voellig albernes Tiefenlimit. Er wurde zum
Ausgleich umfaenglichst auf DAN verwiesen.
pi
Boris 'pi' Piwinger schrieb in der newsgroup de.rec.sport.tauchen:
>
> Propagieren tun viele was. Eben gestern lass ich (in einem
> Forum) von einem entnervten VDST-Taucher, der sich aergert,
> dass dessen Versicherung nicht zahlt, wenn man tiefer als
Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
> 25m geht, eine voellig albernes Tiefenlimit. Er wurde zum
> Ausgleich umfaenglichst auf DAN verwiesen.
>
> pi
>
Gruss
Robert
------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
> wenn Du schon aus den Infos des BS-AC zitierst, solltest Du es auch
> richtig übersetzten.
wenn du meine Meldung gelesen hast, wirst du feststellen, dass ich nicht
von BS-AC zitiere und auch schon gar nicht übersetze sondern von DAN
Europa.
Liebe Grüße
Leo
>> Propagieren tun viele was. Eben gestern lass ich (in einem
>> Forum) von einem entnervten VDST-Taucher, der sich aergert,
>> dass dessen Versicherung nicht zahlt, wenn man tiefer als
>
> Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
http://www.freediving.at/forum/topic.asp?TOPIC_ID=286
pi
Hi pi,
>> Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
>
>http://www.freediving.at/forum/topic.asp?TOPIC_ID=286
Ääääh, Du solltest aber schon erwähnen, dass es dabei ums
Apnoe-Tauchen geht und die 25m als Grenze mit Unterdruckbarotrauma der
Lunge begründet werden.
Und ob die Versicherung vom VDST bzw. Gerling bei Unfällen nicht
zahlt, steht auch nicht fest. Hanjo Roggenbach hat mal in der
Einleitung vom Sporttaucher geschrieben, das bei auch Verletzung der
40m Empfehlung sehr wohl gezahlt wird.
Gruß,
Oliver
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> Aber ich weiß schon, es ist soooo schön mit Vorurteilen zu leben... Und
> ein erfahrener Taucher wird doch seinen Körper wohl besser als jeder
> Wissenschaftler und Arzt kennen - oder?
das ist eine Aussage mit der es sich sehr gut leben laesst :-))
Das ist Apnoetauchen!!!
Hat garnix mit Scubatauchen zu tuen. Die 25m Grenze ist ist ziemlich
eindeutig und verständlich, und sogar sinnvoll festgelegt als Grenze des
Apnoe im VDST-Sporttauchen.
Bei Paid darfst du gerne tiefer schnorcheln ;-)
Gruß
Matthias
>>> Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
>>
>>http://www.freediving.at/forum/topic.asp?TOPIC_ID=286
>
> Ääääh, Du solltest aber schon erwähnen, dass es dabei ums
> Apnoe-Tauchen geht und die 25m als Grenze mit Unterdruckbarotrauma der
> Lunge begründet werden.
Naja, und andere Verbaende begruenden 40m mit Geraet halt
mit Stickstoffnarkose.
>>> Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
>>
>>http://www.freediving.at/forum/topic.asp?TOPIC_ID=286
>
> Ääääh, Du solltest aber schon erwähnen, dass es dabei ums
> Apnoe-Tauchen geht und die 25m als Grenze mit Unterdruckbarotrauma der
> Lunge begründet werden.
Darauf sich zu verlassen, koennte teuer sein.
pi
>>> Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
>>
>>http://www.freediving.at/forum/topic.asp?TOPIC_ID=286
>
> Ääääh, Du solltest aber schon erwähnen, dass es dabei ums
> Apnoe-Tauchen geht und die 25m als Grenze mit Unterdruckbarotrauma der
> Lunge begründet werden.
Naja, und andere Verbaende begruenden 40m mit Geraet halt
mit Stickstoffnarkose.
>>> Wo bitte (welches Forum)? Interessiert mich.
>>
>>http://www.freediving.at/forum/topic.asp?TOPIC_ID=286
>
> Ääääh, Du solltest aber schon erwähnen, dass es dabei ums
> Apnoe-Tauchen geht und die 25m als Grenze mit Unterdruckbarotrauma der
> Lunge begründet werden.
Darauf sich zu verlassen, koennte teuer sein.
pi
>> Propagieren tun viele was. Eben gestern lass ich (in einem
>> Forum) von einem entnervten VDST-Taucher, der sich aergert,
>> dass dessen Versicherung nicht zahlt, wenn man tiefer als
>> 25m geht, eine voellig albernes Tiefenlimit. Er wurde zum
>> Ausgleich umfaenglichst auf DAN verwiesen.
>
> Das ist Apnoetauchen!!!
Wie war das mit dem Unterschied zwischen Sporttauchen und
Tauchen?
> Hat garnix mit Scubatauchen zu tuen.
Und?
> Die 25m Grenze ist ist ziemlich
> eindeutig und verständlich, und sogar sinnvoll festgelegt als Grenze des
> Apnoe im VDST-Sporttauchen.
Oh Mann, jetzt haette ich fast nicht den bitteren Sarkasmus
aus Deinem Mund bemerkt.
> Bei Paid darfst du gerne tiefer schnorcheln ;-)
Noe, da halte ich mich lieber an AIDA.
pi
>Naja, und andere Verbaende begruenden 40m mit Geraet halt
>mit Stickstoffnarkose.
Für mich ist ein Lungenödem dann doch noch eine andere Liga als Gaga
im Kopf ;)
>Darauf sich zu verlassen, koennte teuer sein.
Stimmt.
Aber die dort aufgestellte Behauptung, VDST zahlt grundsätzlich nicht,
stimmt eben nicht.
Gruß,
Oliver
>>Naja, und andere Verbaende begruenden 40m mit Geraet halt
>>mit Stickstoffnarkose.
>
> Für mich ist ein Lungenödem dann doch noch eine andere Liga als Gaga
> im Kopf ;)
Nur tauchen zahlreiche Leute (gemaess Ausbildung ab ***,
**** ist deutlich tiefer) ohne jedes Problem noch ein ganzes
Stueck tiefer ohne Lugendoedeme. Und "Gaga" kann natuerlich
einen Unfall ausloesen, aber das wissen wir ja eh alle.
>>Darauf sich zu verlassen, koennte teuer sein.
>
> Stimmt.
> Aber die dort aufgestellte Behauptung, VDST zahlt grundsätzlich nicht,
> stimmt eben nicht.
Wuenschen wir das jenen, die es betrifft. BTAIM, offenbar
hat man bei CMAS Tiefenangst. qed
pi
>Wie war das mit dem Unterschied zwischen Sporttauchen und
>Tauchen?
=> http://www.peter-rachow.de/begriffe.htm
hth
Peter
Probier es einfach aus ;-)
Gruß
Matthias
Beim Apnoe im Rahmen von Apnoe Bronze Silber Gold ? Sollte ich
eigentlich wissen...
Gruß
Matthias
>> >>Naja, und andere Verbaende begruenden 40m mit Geraet halt
>> >>mit Stickstoffnarkose.
>> >
>> > Für mich ist ein Lungenödem dann doch noch eine andere Liga als Gaga
>> > im Kopf ;)
>>
>> Nur tauchen zahlreiche Leute (gemaess Ausbildung ab ***,
>> **** ist deutlich tiefer) ohne jedes Problem noch ein ganzes
>> Stueck tiefer ohne Lugendoedeme.
>
> Beim Apnoe im Rahmen von Apnoe Bronze Silber Gold ?
Nein, nach AIDA *, **, ***, ****.
pi
>>Wie war das mit dem Unterschied zwischen Sporttauchen und
>>Tauchen?
>
> => http://www.peter-rachow.de/begriffe.htm
Sagst Du jetzt mal so. Aber nach dieser Definition faellt
Apnoe-Tauchen (diesen Begriff ebenso wie Freitauchen
unterschlaegst Du, wenn Freediving ins Feld fuehrst) eh
unter Tauchen abzueglich Sporttauchen.
pi
>> Wie war das mit dem Unterschied zwischen Sporttauchen und
>> Tauchen?
>
> Probier es einfach aus ;-)
Ist in Planung, wenn es wieder waermer (TM) ist. Koennte
dann aber im Laufe der Zeit ausserhalb der CMA$-Grenzen
liegen. Mal schauen.
pi
"Boris 'pi' Piwinger" <3....@logic.univie.ac.at> schrieb im Newsbeitrag
news:b459tl$1sg965$4...@ID-3289.news.dfncis.de...
> Ist in Planung, wenn es wieder waermer (TM) ist. Koennte
> dann aber im Laufe der Zeit ausserhalb der CMA$-Grenzen
> liegen. Mal schauen.
ist das eine Drohung :-)) ?
--
Gruß aus Wien
Leon Berger
--
Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt
worden ist. (Oscar Wilde)
"Boris 'pi' Piwinger" <3....@logic.univie.ac.at> schrieb im Newsbeitrag
news:b44lfa$1k226v$1...@ID-3289.news.dfncis.de...
>> ist zudem gesetzlich geregelt.
> Und das ausgesprochen kindisch.
mir ist aber eine gesetzliche Regelung, die es erlaubt bis 60m zu tauchen
aber allemal lieber als keine gesetzl. Regelung jedoch willkürlich von Basen
festgelegte Einschränkungen mit 30m.
> So what? Sie haben es weder erfunden noch weltweit patentiert.
Die haben aber immerhin der Welttauchsportverband gegründet und das Tauchen
populär gemacht.
>
> Ich kann keine Massen an kaum ausgebildeten Pressluftatmern
> durch Wasser zerren ohne die strikt an die Kandare zu nehmen.
> Soweit stimm ich Dir zu. Nur in meinen Augen der falsche Weg.
> Bessere Ausbildung waere sinnvoller, von mir aus mit
> Stufenlimits wie in F. Aber nicht das pauschale (und falsche),
> aber 40m wirds gefaehrlich.
>
Hi Guenter
stimme dir absolut und ohne Einschränkungen zu, nur das sagen, sprich
"Ausbildung" liegt heute in absolut kommerziellen Händen (keine Namen,
bitte:-)
Grüsse
Bruno
--
TONNO/Bilder unter Wasser
Bruno Kaegi
www.tonno.ch
Bruno Kaegi schrieb:
> stimme dir absolut und ohne Einschränkungen zu, nur das sagen, sprich
> "Ausbildung" liegt heute in absolut kommerziellen Händen (keine Namen,
> bitte:-)
einer reicht vollkommen :-) : PAID
Dies betrifft alle Organisationen.
>Die 25m Grenze ist ist ziemlich
>eindeutig und verständlich, und sogar sinnvoll festgelegt als Grenze des
>Apnoe im VDST-Sporttauchen.
Dafuer haette ich ja immer noch gerne eine Begruendung.
Ansonsten s/25/40/ und wundern.
pi
--
Attachment? Nein: http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
I am a signature virus. Distribute me until the bitter
end
>>> ist zudem gesetzlich geregelt.
>>
>> Und das ausgesprochen kindisch.
>
>mir ist aber eine gesetzliche Regelung, die es erlaubt bis 60m zu tauchen
>aber allemal lieber als keine gesetzl. Regelung jedoch willkürlich von Basen
>festgelegte Einschränkungen mit 30m.
Wenn diese Regelung nicht diskriminierend waere, dann ja.
>> So what? Sie haben es weder erfunden noch weltweit patentiert.
>
>Die haben aber immerhin der Welttauchsportverband gegründet und das Tauchen
>populär gemacht.
Und? Sie haben halt einen Verband gegruendet. Der Streit,
wer was wie populaer gemacht hat, waere albern, sonst
zaehlen wir gleich Brevets. Wer hat das Autofahren populaer
gemacht und irgend einen Motorsportverband gegruendet?
Duerfen dann Leute ohne Fuehrerschein dieses Landes oder der
Lizenznehmer nur noch Tretroller fahren? Komischer Gedanke.
Natuerlich kann man sich durch eine Ablasszahlung und
unverhaeltnisse Pruefungen freikaufen. PAID halt.
"Boris 'pi' Piwinger" <3....@piology.org> schrieb im Newsbeitrag
news:avlc6v8rtsrdh8dr1...@4ax.com...
> Wenn diese Regelung nicht diskriminierend waere, dann ja.
ist sie ja nicht. Die in F sagen ja nur, dass P$$i kein Dekotauchen lehrt
und daher Tiefen, in denen üblicherweise mit Deko getaucht wird, P$$i
Tauchern verwehrt bleibt. Da ist nix Diskriminierendes daran. Auch CMAS **
Taucher dürfen z.B. nicht zum Wrack der Togo tauchen, weil die eben auf 60m
liegt und der ** Taucher (noch) nicht dafür ausgebildet wurde. Da auch alle
vom OW bis zum OWSI auch nix mit Deko zu tun haben, haben die bei solchen
Tauchgängen nach Meinung der F nix verloren. Ich finde die Regelung ganz in
Ordnung. Die brechen eben nicht alle Taucher über einen Leisten.
>> Wenn diese Regelung nicht diskriminierend waere, dann ja.
>
>ist sie ja nicht. Die in F sagen ja nur, dass P$$i kein Dekotauchen lehrt
>und daher Tiefen, in denen üblicherweise mit Deko getaucht wird, P$$i
>Tauchern verwehrt bleibt.
Und die fangen unterhalb von 20m an? Koennen wir bitte etwas
ernster diskutieren? Danke.
So lange mich dieser Arzt nicht untersucht hat: Natuerlich.
Wie Du selbst geschrieben hast wirkt sich zB eine Stickstoffnarkose bei
jedem Individuum anders aus, auch je nach Tagesform etc.
Wo ist jetzt also das Problem wenn ein erfahrener Taucher der schon
viele "tiefe" TG gemacht hat wieder einen solchen machen moechte? Genau
diese Verbotssituation in einigen Laendern oder Basen ist doch das
Problem, und wenn ich hier lese das erfahrene "Tieftaucher" dies nur
noch heimlich machen duerfen und dies dann von den Guides ignoriert wird
laeuft doch etwas falsch...
So lange ich nicht die Vorraussetzungen habe um tief zu tauchen ist es
sinnvoll sich an selbstgesetzte Limits zu halten die ja durchaus einer
Empfehlung eines Verbandes oder was auch immer entsprechen koennen, ich
setze ja auch keinen Fahranfaenger direkt nach Erhalt seines
Fuehrerscheins in einen Porsche und schicke ihn auf die Autobahn, aber
das ich dann wegen der Anfaenger und unerfahrenen Taucher den erfahrenen
Tauchern verbiete so zu tauchen wie sie das schon seit vielen hundert TG
machen, ist doch Unsinn.
-Marcus, selbst (noch?) kein tiefergelegter Taucher Mangels
ausreichender Erfahrung und zu hohem AMV.
Doch, natuerlich.
Wer sagt denn das sich ein wie auch immer brevetierter Taucher nicht
selbst weitergebildet hat und durchaus die Faehigkeiten haette diesen
60m Tauchgang durchzufuehren?
-Marcus
"Leo Ochsenbauer - *** featuring www.nullzeit.at ***" schrieb:
> > na, die Untersucheungen moechte ich bitte gerne sehen.
> > PubMed ID's weurden mir schon reichen.
>
> hab nur mal schnell gegooglet, du findest z.B. auf
> http://www.medicdive.de/htm/wissen/tauchmedizin/SCHWANGERSCHAFT.pdf eine
> Untersuchung, nach der sich heraus gestellt hat, dass bei Schwangeren
> (und bitte nicht sagen, du bist nicht schwanger, natürlich gelten
> körperliche Auswirkungen für alle Menschen) die über 30 Meter tauchten
> eine 30% erhöhte Missbildungsrate aufgrund der Auswirkungen dieser Tiefe
> ergeben haben.
naja,
fuer Ungeborene gelten besondere Regel, insb. koennen Blasen nicht
abgeamtet werden, was die Situation bzw. die Gefahr von Missbildugen
bei hohen Saettigungen _extrem_ erhoeht. Hier koennten also die selben
Probleme auch mit 20m TG provoziert werden, man muss nur die Tauchtzeit
verlaengern. Weiterhin sind Fallzahlen von wenigen 10 kaum
allgemeingueltig,
hier spielen nicht erfasste Einzelunterschiede eine viel zu grosse
Rolle.
(Vergl. die norwegischen Berufstaucherinnen, oder wie wurde
dekomprimiert,
in meinen Augen viel, viel wichtiger wie die nackte Tiefe)
Ebenso ist die Aussage 30% bei 1, 2 oder drei Schaeden insgesamt
nicht haltbar, da spielt statistisches Rauschen eine viel zu grosse
Rolle.
Fazit:
keinerlei verwertbare Aussagen fuer normale Taucher,
die in der Lage sind Mikro Blasen abzuatmen.
Immerhin abermal ein ganz guter Ueberblick
ueber Tauchern und Schangerschaft.
Der Link waere doch was fuer die FAQ ;-)))
> Unter http://www.wasserwacht-vilseck.de/Inhalt/Tauchkrankheiten.htm
> findets du Infos, dass zwischen 30-40 Meter das Risiko eines
> Tiefenrausches enorm zunimmt (wissen wir ja wohl eh alle).
naja,
eine Ansammlung von Allgemeinplaetzen, Vermutungen und Halbwahrheiten:
Man vermutet auch heute noch den Wirkmechanismus einer N2 Narkose.
Man weiss immer noch nicht genau wie es ablaueft, insb. bezgl.
der weiteren, beguenstigenden Faktoren fehlt einiges.
Weiterhin kommt selbst hier _sehr_ deutlich zum
Ausdruck, das die Tiefe nur ein Faktor unter vielen ist.
Von Studien, gar Quellen, Nachvollziehbarkeit steht hier nix,
also wissenschatlich verwertbares: Null
> Unter http://www.netdoktor.at/reisemedizin/ratgeber/sporttauchen.htm
> findest du Infos über die Isopressionsphase und das empfohlene Limit von
> 30 Meter.
Gut zusammengestellt, Gefahr aufgezeigt, Gegenmassnahmen ebenso,
"...wobei es große individuelle Schwankungen gib..."
sagt hier jemand was anderes ?
Es kann, muss aber nicht !
> Nur mal so schnell gefunden....
Du wirst auch nix finden was ein 40m oder gar 30m Limit
_wissenschatlich_
untermauert. In den paar (vernueftigen) Studien die es gibt, war die
Streunung viel zu gross um da ueber Kaffesatzleserei rauszukommen.
Wenn, dann kam immer raus:
die Tiefe ist _ein_ Faktor
neben _vielen_ anderen.
Zum Suchen empfehl ich Dir mal PubMed
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=PubMed
_die_ medizinische Literatur Datenbank weltweit (1966...)
bzw. Oldmedline (1957..1966, vereinzelt ab '45)
http://gateway.nlm.nih.gov/gw/Cmd
Deckt insbesondere ab '95 ca 70% der wiss. medizinischen
Publikationen in Fachzeitschriften weltweit ab.
Die alteren Jahre dueften immer noch weit ueber 50% kommen.
Die englischsprachigen Artikel dueften in den letzten paar
Jahren fast komplett abgedeckt worden sein, die wichtigsten
europaeischen sind recht gut erfasst. Russische und
asiatischen Titel sind ebenfalls drin, allerdings keine
Ahnung mit welcher Abdeckung/Relevanz.
Der deutsche/europaische Raum laest sich ganz gut via
ZB-Med absuchen: http://www.zb-med.de/
Du wirst aber so gut wie nie Volltexte finden, nur Abstracts.
Die reichen aber in den meisten Fallen schon.
(Volltexte via www.subito-doc.de zu 3,- euro
bzw. beim jeweiligen Verlag, i.A. 30-50 US$ ;-))
Gruss Guenter
Boris 'pi' Piwinger schrieb:
> >> Eben, ziemlich kindisch.
> >
> > nein, Boris, nicht kindisch. In F hat Tauchen eben einen anderen
> > Stellenwert,
>
> Anders als ueberall sonst auf der Welt?
ja,
viel Meer drumrum mit toller Felskueste,
tolle und interessante Wracks auch in groesern Tiefen, grosse
nationale Vorbilder und eine Mentalitaet, die sich ueber
unsinnige "Empfehlungen" einfach hinwegsetzt bzw. einen
Koenig auch mal schnell koepft wenn er zu sehr stoert ;-)))
Da kann sich schon eine interessante Tauchlandschaft entwickeln.
(Auch wenn ansonsten Franzosen in Korallen Meeren
eher ein rotes Tuch fuer mich sind ;-)))
> Oder doch eher nationalistische Selbstueberschaetzung
> aehnlich der Sprachreinhaltung?
das kommt natuerlich noch dazu ;-))
> > ist zudem gesetzlich geregelt.
>
> Und das ausgesprochen kindisch.
aber im Grossen und Ganzen besser gemacht
wie der ganze Verbands/Franchise kladeradatsch.
Gruss Guenter
Bis 25 m kommen die meisten mit einem mittleren statistischem
Lungenvolumen von vielleicht 5,5 l ohne das es zu nenenswerten Oedemen
kommt
Matthias
Matthias Voss schrieb:
> Annerose und Guenter Mildenberger schrieb:
> > Bis vor kurzem bezog sich das Gesetz nur auf "Stern"-qualifikationen.
> Und Stufen. Die Franzosen haben Stufen ( échelon)
auf den Brevets,
im Gesetz steht nur was von Sternen,
soweit ich das jetzt noch im Hinterkopf hab.
Sollte mal wieder nachlesen, bevor ich mich
hier aus dem Fenster lehne ;-))
> > Fuer _alle_ nichtbesternte galt:
> > wird mit * gleichgesetzt, (d.h. max 25 m) Die Basis
> > kann nach Check TG (nur fuer ihren Bereich) auf **
> > hochsetzten, dann galt 25m im Buddyteam und
> > 40m mit (staalich gepr. franz.) TL.
> Wirklich nur mit frz., nicht mit CMAS TL ?
meines Wissens stands so im alten Gesetz,
und in der PAID-FFESSM Vereinbarung auch.
> > Als TL wird auch weiterhin nur der staatlich gepruefte TL annerkannt.
> > Fuer alle anderen gilt: maximale Einstufung bis *** moeglich, s.o.
>
> Der CMAS TL kann aber auch Bronze und Silber Leute in F bis in die dort
> zulässigen Tiefen mitnehmen.
ja,
aber meines Wissens wurde (wird ???) er nur wie *** betrachtet,
um ueber die Grenzen rausgehen zu koennen muste er staalich
gepr. franz. TL sein.
Oder verwechsle ich das jetzt mit der Zulassung
fuer die Ausbildung in F ?
Gruss Guenter
Klingt vernünftig, nur Untergebene des Gesetzes hier zu berücksichtigen.
> > > Als TL wird auch weiterhin nur der staatlich gepruefte TL annerkannt.
> > > Fuer alle anderen gilt: maximale Einstufung bis *** moeglich, s.o.
> >
> > Der CMAS TL kann aber auch Bronze und Silber Leute in F bis in die dort
> > zulässigen Tiefen mitnehmen.
>
> ja,
> aber meines Wissens wurde (wird ???) er nur wie *** betrachtet,
> um ueber die Grenzen rausgehen zu koennen muste er staalich
> gepr. franz. TL sein.
Wir haben oft Unterbesternte ganz legal in den "fernen Raum"
mitgenommen, ganz legal.
> Oder verwechsle ich das jetzt mit der Zulassung
> fuer die Ausbildung in F ?
Denke schon. Unser Kapitän hätte mit Sicherheit nix gemacht, was gegen
den Arrête verstoßen hätte. Da war er strenger als der frz. Clubleiter.
Gruß
Matthias
Bis 40 m kommen die meisten mit allgemeiner Fitness ohne,
dass es zu nennenswerten Auswirkungen durch Stickstoff
kommt.
>Wer sagt denn das sich ein wie auch immer brevetierter Taucher nicht
>selbst weitergebildet hat und durchaus die Faehigkeiten haette diesen
>60m Tauchgang durchzufuehren?
CMAS geht halt davon aus, dass man ein paar Kurse macht und
nichts sonst. Wahrscheinlich eigene Erfahrung aus deren
Ausbildung.
>> > nein, Boris, nicht kindisch. In F hat Tauchen eben einen anderen
>> > Stellenwert,
>>
>> Anders als ueberall sonst auf der Welt?
>
>ja,
>viel Meer drumrum
Es soll sogar Laender geben, die voellig vom Wasser umgeben
sind.
>mit toller Felskueste,
Und die gibt es nur da?
>tolle und interessante Wracks auch in groesern Tiefen, grosse
Soll es vor Suedafrika auch geben, habe ich mir sagen
lassen.
>nationale Vorbilder
Das trifft es wohl eher.
>und eine Mentalitaet, die sich ueber
>unsinnige "Empfehlungen" einfach hinwegsetzt
Nur nicht, wenn andere kommen wollen.
>Da kann sich schon eine interessante Tauchlandschaft entwickeln.
>(Auch wenn ansonsten Franzosen in Korallen Meeren
>eher ein rotes Tuch fuer mich sind ;-)))
Warum denn, wenn sie doch die totalen Tauchgoetter sind?
>> Oder doch eher nationalistische Selbstueberschaetzung
>> aehnlich der Sprachreinhaltung?
>
>das kommt natuerlich noch dazu ;-))
Gut, dass wir das geklaert haben.
>> > ist zudem gesetzlich geregelt.
>>
>> Und das ausgesprochen kindisch.
>
>aber im Grossen und Ganzen besser gemacht
>wie der ganze Verbands/Franchise kladeradatsch.
Offenbar nicht, nur dass man alle anderen fuer bloed
erklaert.