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Karabiner [Sicherheitsleine]

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J. Wolter

unread,
Dec 1, 2004, 8:03:20 AM12/1/04
to
Hallo Freunde des Tauchsports,

nach Jahren der Süßwasser-Taucherei, bietet sich mir in nächster Zeit mal
die Gelegenheit in ein Meer (ein-)-zu-tauchen.
Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.
Aus diesem Grund will ich hier mal fragen ob mir jemand seine Erfahrungen
bezüglich der Karabiner sagen kann. Klar, Meerwassertauglich etc.sollen sie
sein; ich frage mich eher, was für einen Verschluß (und nachrangig die
vermutliche minimale Zugkraft) ich da nehem soll:
Mit "Schraubverschluß" (oder wie heißt das?)? oder reicht ein einfacher
Schnapper.
Was sollte ich bezüglich des Handlings noch beachten?

Ich danke schon mal im Voraus und Grüße

Jan

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 8:04:48 AM12/1/04
to
Hallo Jan,

> Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.

die da wären?

Prinzipiell gibt es keine korrosionsfreien Haken, jeder rostet
irgendwann mal. Es macht auch keinen Unterschied ob Messing (billiger)
oder Nirosta (teurer).

Karabinerhaken gibts im Tauchsportfachgeschäft, Bauhaus,
Segelzubehörladen...

Da ich aber nicht weiß, was du wo sichern möchtest, kann ich dir nicht
sagen ob ein Schraubhaken oder einer mit Federsicherung (Schnapper) für
dich besser geeignet ist. In den meisten Fällen genügt Schnappmechanismus.

Auch was die Zugkraft betrifft überforderst du: wieviel Gewicht solls
aushalten?? Dich? Ein Boot? Hebeballon?

Achja, eins noch: bei Nirosta gibt es unterschiedliche Qualitäten, du
solltest unbedingt ein meerwasser- bzw. säurefestes nehmen, das rostet
nicht sooo schnell.

Liebe Grüße
Leo
--
http://www.nullzeit.at - Tauchen in Österreich und dem Rest der Welt
allemal einen Blick wert ;o)

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 8:20:49 AM12/1/04
to
Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] wrote:
> Hallo Jan,
>
>> Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.
>
>
> die da wären?
>
> Prinzipiell gibt es keine korrosionsfreien Haken, jeder rostet
> irgendwann mal. Es macht auch keinen Unterschied ob Messing (billiger)
> oder Nirosta (teurer).

Also Messing rostet zunächst mal garnicht.
Noch weniger Rotbronze.
Beides läuft im Meerwasser auch praktisch nicht an, wenn man es mit
Molybdänsulfidspray, zB von Fuchs Lubritech, behandelt.

"V4A" Material rostet im Meewasser ebenfalls nicht, es sein denn, es ist
durch normalen stahl verschmutzt.
Z.B. Werkstoffnummern 1.4401 oder 1.4576 etc. 1.4301 ist "V2A" und rostet.
Gruß
Matthias

J. Wolter

unread,
Dec 1, 2004, 8:28:19 AM12/1/04
to
Moin Leo,

"Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]" <di...@nullzeit.at> schrieb im
Newsbeitrag news:315tr4F...@individual.net...

das ging ja schnell...

[...]


> > Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke
mitnehmen.
>
> die da wären?

Ausgangspunkt des Gedankens war eine Partnersicherung, z.B. wenn man mal
abgetrieben oder erschöpft o.ä. ist und Wellengang u.s.w., dann kann man
sich untrennbar mit dem Partner verbinden. Das wäre auch die Priorität
soweit.
Denkbar wäre auch die Sicherung des Geräts - irgendwo...

Ich habe wie gesagt eben keine Erfahrung mit dem Meer. Ich will einfach auf
Nummer Sicher gehen und bin deshalb für weitere Anregungen dankbar.

Ein Kletterfreund sagte mir inzwischen. daß Mannsicherung immer mit
Schraubverschluß gemacht wird. Alles andere geht lt. Murphy irgendwann,
irgendwie auf.

[...]


> Auch was die Zugkraft betrifft überforderst du: wieviel Gewicht solls
> aushalten?? Dich? Ein Boot? Hebeballon?

Eigentlich mit und den Buddy. Hauptsächlich beim Zusammenhalten, aber ich
hab eben keine Erfahrung, wie es ist, bei Dünung über die Leiter auf's Boot
zu kommen. Da ich aber kein Klettermaxe bin, fehlt mir schon gleich die
Vorstellung, wie man da ein mitgeführtes Seil sinnvoll einsetzt.


> Achja, eins noch: bei Nirosta gibt es unterschiedliche Qualitäten, du
> solltest unbedingt ein meerwasser- bzw. säurefestes nehmen, das rostet
> nicht sooo schnell.

Ich hatte da was mit Titan eloxiertes (aus dem Kletterbereich) ins Auge
gefaßt.


Liebe Grüße zurück

Jan

Jo Adler

unread,
Dec 1, 2004, 8:28:22 AM12/1/04
to

"Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]" <di...@nullzeit.at> schrieb im
Newsbeitrag news:315tr4F...@individual.net...
> Hallo Jan,
>
> > Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse
Sicherungszwecke mitnehmen.
>
> die da wären?
>
> Prinzipiell gibt es keine korrosionsfreien Haken, jeder rostet
> irgendwann mal. Es macht auch keinen Unterschied ob Messing
(billiger)
> oder Nirosta (teurer).

hmmm, finde ich nicht.

Ich habe seit ca. 10 Jahren ein sog. schraubbares
Ersatzkettenglied aus dem Segelbedarf. Wenn man eins nimmt, daß
nicht zu klein ist (meins ist ca. 4-5cm lang), dann kann man es
sogar gut mit dicken Handschuhen schrauben (z.b. Bluepoint oder
Viking 3-finger mit OpenCell-Unterziehhandschuhen).

Rost... Gammel... "Patina"... => keine Spur, auch nach Jahren
nicht.

Dagegen sind auch bei diversen teuren Karabinern im Laufe der
Zeit alle Federn gebrochen.

Gruß Jo2 (nicht zu verwechseln mit Jo "1" W.)


Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 8:33:00 AM12/1/04
to
Hallo Matthias,

grüßt du eigentlich nie zu Beginn? Egal..

> Also Messing rostet zunächst mal garnicht.
> Noch weniger Rotbronze.

dass "rosten" der falsche Begriff ist, ist mir schon klar, aber ich denk
mal, dass auch Messingkarabiner vom Meerwasser angegriffen werden. Hat
mir zumindest mein Händler gesagt, als ich meinen letzten
Messingkarabiner gekauft habe. Und die Federn in Messingkarabiner werden
doch nicht auch aus Messing sein - oder? Ich denke mir, dafür wäre
Messing ein zu weiches Material...

> "V4A" Material rostet im Meewasser ebenfalls nicht, es sein denn, es ist
> durch normalen stahl verschmutzt.

Da wären wir ja genau beim Thema - ich kenne bis dato kein Nirosta dass
nicht doch die ein oder andere Roststelle aufweist (zumindest
Niro-Materialien im leistbaren Bereich)...

Würde mich übrigens wundern, wenn ein Tauchsporthändler, Kletterzubehör
oder ähnliche mit den von dir angeführten Werkstoffnummern was anfangen
können.. und hier will sich ja einer was kaufen, so hab ichs verstanden.

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 8:38:41 AM12/1/04
to
Hallo Jan,

> Ausgangspunkt des Gedankens war eine Partnersicherung, z.B. wenn man mal
> abgetrieben oder erschöpft o.ä. ist und Wellengang u.s.w., dann kann man
> sich untrennbar mit dem Partner verbinden. Das wäre auch die Priorität
> soweit.

Bitte mach das auf keinen Fall... stell dir nur mal vor, der Partner
wird ohnmächtig, wird von einer Abwärtsströmung erfasst und du hängst
"untrennbar" mit ihm zusammen... Sichern ist m.E. ok, aber niemals
untrennbar. So schnell kommst nie an dein Messer wenns drauf ankommt...

> Denkbar wäre auch die Sicherung des Geräts - irgendwo...

Dafür sind Karabiner mit Schnapphaken am geeignetetsten würd ich mal raten.

> Ein Kletterfreund sagte mir inzwischen. daß Mannsicherung immer mit
> Schraubverschluß gemacht wird. Alles andere geht lt. Murphy irgendwann,
> irgendwie auf.

Naja, beim Tauchen würd ich mich irgendwo ran niemals mit einem
Schraubverschluss sichern... sogar beim Equipment am Körper hätt ich da
Bedenken damit... weil, s.o.

> Eigentlich mit und den Buddy. Hauptsächlich beim Zusammenhalten, aber ich
> hab eben keine Erfahrung, wie es ist, bei Dünung über die Leiter auf's Boot
> zu kommen. Da ich aber kein Klettermaxe bin, fehlt mir schon gleich die
> Vorstellung, wie man da ein mitgeführtes Seil sinnvoll einsetzt.

also Buddyleinen werden nicht untrennbar am Körper angebracht sondern
dienen nur als Orientierung. Beim Einstieg ins Boot hat man keine Leine
mehr am Körper - der Buddy kann sich an der Strömungsleine des Bootes
festhalten oder daneben her treiben... Boote haben auch normalerweise
Einstiegsleitern, da musst nirgendwo Kletterausrüstung einsetzen ;o)

> Ich hatte da was mit Titan eloxiertes (aus dem Kletterbereich) ins Auge
> gefaßt.

Klingt teuer, hab aber damit keine Erfahrung.. Ich verwende
Messingkarabiner (kostet ca. 3-4 eur pro Stück) bzw. 08/15 Karabiner aus
Niro aus dem Bauhandel (ca. 0,50 - 1 eur pro Stück). Wenn der Karabiner
mal rostet tausch ich ihn einfach aus - bei dem Preis stört mich das
nicht...

Gunnar Schroeter

unread,
Dec 1, 2004, 8:38:49 AM12/1/04
to
J. Wolter <jwo...@gwdg.de> schrieb:

> Ausgangspunkt des Gedankens war eine Partnersicherung, z.B. wenn man mal
> abgetrieben oder erschöpft o.ä. ist und Wellengang u.s.w., dann kann man
> sich untrennbar mit dem Partner verbinden. Das wäre auch die Priorität
> soweit.
> Denkbar wäre auch die Sicherung des Geräts - irgendwo...

Das ist alles unter Wasser, ergo in Relation zum Bergsteigen also
relativ geringe Kraefte.

> Ich habe wie gesagt eben keine Erfahrung mit dem Meer. Ich will einfach auf
> Nummer Sicher gehen und bin deshalb für weitere Anregungen dankbar.

Dann solltest Du hinsichtlich des Abtreibens eher an entsprechende
Signalmittel denken, denn wenn Dein Freund sich allein nicht
halten kann, wirst Du ihn kaum gegen die Stroemung zusaetzlich
schleppen koennen.

> Ein Kletterfreund sagte mir inzwischen. daß Mannsicherung immer mit
> Schraubverschluß gemacht wird. Alles andere geht lt. Murphy irgendwann,
> irgendwie auf.

Juup, so is' es.

> [...]
>> Auch was die Zugkraft betrifft überforderst du: wieviel Gewicht solls
>> aushalten?? Dich? Ein Boot? Hebeballon?

> Eigentlich mit und den Buddy. Hauptsächlich beim Zusammenhalten, aber ich
> hab eben keine Erfahrung, wie es ist, bei Dünung über die Leiter auf's Boot
> zu kommen. Da ich aber kein Klettermaxe bin, fehlt mir schon gleich die
> Vorstellung, wie man da ein mitgeführtes Seil sinnvoll einsetzt.

Mir auch. BTW: Wenn Du daran denken solltest Deinen Tacuhpartner
mittels des Seils aus dem Wasser zuheben, solltest Du auch an ein
entsprechend dimensioniertes Seil denken.

Wobei ich kaum glaube, dass soetwas Sinn macht.

>> Achja, eins noch: bei Nirosta gibt es unterschiedliche Qualitäten, du
>> solltest unbedingt ein meerwasser- bzw. säurefestes nehmen, das rostet
>> nicht sooo schnell.

> Ich hatte da was mit Titan eloxiertes (aus dem Kletterbereich) ins Auge
> gefaßt.

Nett, aber fuer Deine Zwecke wohl voellig ueberdimensioniert
(Karabiner im Kletterbreich sollen halt auch noch halten, wenn Du
mit kraeftig Schwung in den Karabiner faellst. Das passiert beim
Tauchen aber nicht.).

Fazit: Beschreib mal bitte etwas exakter, was Dein
Problem/Sicherheitsbedenken ist und was der zugehoerige Anlass ist.
Ich vermute es gibts andere und adequartere Loesungen.

Liebe Gruesse,
Gunnar.

--
Dipl.-Inf. Gunnar Schröter | Tel: ++49-30-314-24921 FAX: -23516
TU Berlin Fakultät IV | e-mail: schr...@cs.tu-berlin.de
Sekr. FR 6-1 | http://user.cs.tu-berlin.de/~schroetg/

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 8:40:58 AM12/1/04
to
Hi Jo,

> Rost... Gammel... "Patina"... => keine Spur, auch nach Jahren
> nicht.
> Dagegen sind auch bei diversen teuren Karabinern im Laufe der
> Zeit alle Federn gebrochen.

siehe mein Posting an Matthias - ich meinte mit rosten vorwiegend die
Federn... außen sind die Karabiner zumeist sehr hübsch anzusehen, auch
nach Jahren...

Wie bereits Jan gesagt, ich selbst mag keine Schraubkarabiner, aber das
ist nur meine pers. Meinung. Sag, die lassen sich problemlos auf und zu
schrauben? Ich würde da befürchten, die verkalken (oder so ähnlich) beim
Gewinde dann - nicht?

Martin Heggli

unread,
Dec 1, 2004, 9:03:24 AM12/1/04
to
Hallo J. Wolter

J. Wolter schrieb:
[snip]


>Ein Kletterfreund sagte mir inzwischen. daß Mannsicherung immer mit
>Schraubverschluß gemacht wird. Alles andere geht lt. Murphy irgendwann,
>irgendwie auf.

Natürlich. Laut Murphy reissen bei einem Absturz in der Kletterei aber
auch alle Hacken aus, sodass das Seil eigentlich nutzlos ist... Nein,
Spass beiseite. Die Anforderungen an einen Karabiner zur
Personensicherung sind in der Kletterei sicher grösser als beim
Tauchen. So wie ich das verstanden hab, willst du dir eine Art
"Buddy-Leine" machen. Dazu genügt ein hundskomuner Karabiner. Er
sollte gross genug sein, dass du ihn lösen kannst, falls erforderlich.
Aber auch nicht zu gross, denn irgenwo musst du das Teil dann ja auch
an der Ausrüstung befestigen. Also ein Karabiner, den man schnell
einhacken und schnell wieder lösen kann.


>Eigentlich mit und den Buddy. Hauptsächlich beim Zusammenhalten, aber ich
>hab eben keine Erfahrung, wie es ist, bei Dünung über die Leiter auf's Boot
>zu kommen.

Ich glaube nicht, dass du angeseilt eine Bootsleiter hinaufklettern
willst, wenn Dünung herrscht... Dann wirst du beide Hände und Beine
brauchen um die Leiter hinauf zu kommen und hast keine Zeit, dich um
eine Buddyleine mit daranhängedem Buddy zu kümmern...

Wenn Strömung herscht, wird hinter dem Boot eine Leine ausgeworfen, an
der man sich ans Boot heranhangeln kann...
--
mfg.tinoo

"Jeder muss an etwas glauben. Ich glaub ich geh tauchen."

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 9:09:37 AM12/1/04
to
Hallo,
J. Wolter wrote:

>>>Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke
>
> mitnehmen.
>
>>die da wären?
>
>
> Ausgangspunkt des Gedankens war eine Partnersicherung, z.B. wenn man mal
> abgetrieben oder erschöpft o.ä. ist

Würde ich nen Ninja Anker empfehlen..


und Wellengang u.s.w., dann kann man
> sich untrennbar mit dem Partner verbinden. Das wäre auch die Priorität
> soweit.

Dafür am besten sogenannte Pistol clips, ohne Lappen dran. Und/oder ein
Seil mit eingeflochtener/getakelter Öse.


> Denkbar wäre auch die Sicherung des Geräts - irgendwo...

Dafür sehr gut.


> Ein Kletterfreund sagte mir inzwischen. daß Mannsicherung immer mit
> Schraubverschluß gemacht wird. Alles andere geht lt. Murphy irgendwann,
> irgendwie auf.

Gut gehen auf Gardena Steckverbindungen.

>
> Eigentlich mit und den Buddy.

Wasserschleppspannung ist nicht viel, ca 25kp.
Um sich bei Brandung an/auf den Felsen zu ziehen, sollte es mindestens
ein 6mm Seil sein.

Hauptsächlich beim Zusammenhalten, aber ich
> hab eben keine Erfahrung, wie es ist, bei Dünung über die Leiter auf's Boot
> zu kommen.

Nee, das ist eigentlich sehr leicht, da dich das Meer ja bis oben trägt.
Brauchst dann nur festhalten.


Da ich aber kein Klettermaxe bin, fehlt mir schon gleich die
> Vorstellung, wie man da ein mitgeführtes Seil sinnvoll einsetzt.

Erstmal Knoten lernen.
Doppelachter/Webeleinstek/Palstek/Prusikstek/Stopperstek, Schotstek,
Feuerwehrstek, um mal die wichtigsten zu nennen.


> Ich hatte da was mit Titan eloxiertes (aus dem Kletterbereich) ins Auge
> gefaßt.

Bloß nicht. "Titan" ist nur dummes Gewäsch, entweder ist es Aluminium,
dann eloxiert ( aber nicht mit Titan, sondern mit Aluminiumoxid), und
dann Finger weg, weil zu schwach, und es klemmt eh bald wie Hulle, oder
Titan, dann ist es auch nicht eloyieret, weil Titan das nicht braucht.
Titan ist natürlich was feines.
300kg sollte ein Haken schon aushalten zur Eigensicherung, dann ist er
auch groß genug, daß man ihn vernünftig handhaben kann.

Gruß
MAttthias


Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 9:13:22 AM12/1/04
to
Hi Gunnar,

> Ich vermute es gibts andere und adequartere Loesungen.


Du birst ja schon wieder beim unzulässigen verwenden des R;-)
Langsam gehen mir die Eselsbrücken aus ;-)

Liebe Grüße
Matthias

Joachim Warner

unread,
Dec 1, 2004, 9:21:09 AM12/1/04
to
J. Wolter schrieb:

> Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.
> Aus diesem Grund will ich hier mal fragen ob mir jemand seine Erfahrungen
> bezüglich der Karabiner sagen kann.

Moin Jan,

besorg dir ein Stück Schottauwerk 8 oder 10 mm Durchmesser mit
auffälliger Fare aus dem Segelladen (geflochten, nicht "gedreht"). Dazu,
wie andere schon schrieben, nicht zu kleine, auch mit Handschuhen
bedienbare Karabinerhaken aus Messing oder V4A. Nimm unbedingt welche
mit geschlossenem Auge, da kann das Seil nicht rausflutschen. Leine
durch Auge führen und entweder Palsteks drauf oder einfach Stopperknoten
machen. So eine Leine kannst du an D-Ringen des Jackets einpicken oder
auch an der Bootsleiter ggf. dein Gerät anbinden und hochziehen lassen.

Was ich auch mal sah: Gardena-System, männliches Teil am Jacket
angebunden und weibliches Teil beidseitig an der Leine dran. Würde ich
nicht nehmen.

Gruß

Jo Nr. 1 nach Zählung von Jo Nr. 2 :-)

J. Wolter

unread,
Dec 1, 2004, 9:37:18 AM12/1/04
to
Moinsens Leo,
und alle zusammen,

"Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]" <di...@nullzeit.at> schrieb im

Newsbeitrag news:315vqlF...@individual.net...

> > Ausgangspunkt des Gedankens war eine Partnersicherung, z.B. wenn man mal
> > abgetrieben oder erschöpft o.ä. ist und Wellengang u.s.w., dann kann man
> > sich untrennbar mit dem Partner verbinden. Das wäre auch die Priorität
> > soweit.
> Bitte mach das auf keinen Fall... stell dir nur mal vor, der Partner
> wird ohnmächtig, wird von einer Abwärtsströmung erfasst und du hängst
> "untrennbar" mit ihm zusammen... Sichern ist m.E. ok, aber niemals
> untrennbar. So schnell kommst nie an dein Messer wenns drauf ankommt...

Schluck.
So hab' ich das noch gar nicht gedacht - gut, daß ich hier mal poste.
Ich wollte wirklich sicherstellen können, daß ich nicht von meinem Partnwer
getrennt werden kann.
Gibts denn 'ne Lösung für Schnelltrennung, ohne daß die unwillkürlich
ausgelöst werden kann?
(Man sieht, ich will mich noch nicht so recht von dem
Partner-bleibt-bei-mir-Seil-Gedanken trennen, es soll ja keine
Orientierungsleine für UW sein, so wie man das mal hier zu Hause im dunklen
See benutzt).


[...]


> > Schraubverschluß gemacht wird. Alles andere geht lt. Murphy irgendwann,
> > irgendwie auf.
>
> Naja, beim Tauchen würd ich mich irgendwo ran niemals mit einem
> Schraubverschluss sichern... sogar beim Equipment am Körper hätt ich da
> Bedenken damit... weil, s.o.

Die funktionieren ja auch ohne die Verschraubung ganz normal. Aber klar, man
muß das so schnell ab bekommen wie dran; so gesehen ist Verschraubbarkeit
überflüssig.


> > Eigentlich mit und den Buddy. Hauptsächlich beim Zusammenhalten, aber
ich
> > hab eben keine Erfahrung, wie es ist, bei Dünung über die Leiter auf's
Boot
> > zu kommen. Da ich aber kein Klettermaxe bin, fehlt mir schon gleich die
> > Vorstellung, wie man da ein mitgeführtes Seil sinnvoll einsetzt.
> also Buddyleinen werden nicht untrennbar am Körper angebracht sondern
> dienen nur als Orientierung. Beim Einstieg ins Boot hat man keine Leine
> mehr am Körper - der Buddy kann sich an der Strömungsleine des Bootes
> festhalten oder daneben her treiben... Boote haben auch normalerweise
> Einstiegsleitern, da musst nirgendwo Kletterausrüstung einsetzen ;o)

Ja - auch was die anderen Beiträge angeht - da kommt nix mit Seil etc. in
Frage, so wie ich das angedeutet habe.

Ich mach mir vielleicht ein bissel viel Gedanken, aber so ein See ist meist
klein und fein und das Meer dagegen für mich das große unbekannte.

[...]

Gruß

Jan

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 9:46:15 AM12/1/04
to
Hi Jan,

> Schluck.

na ich hab auch ein bisschen übertrieben, ich glaub dir ist klar, worauf
ich hinaus wollte..

> Ich mach mir vielleicht ein bissel viel Gedanken, aber so ein See ist meist
> klein und fein und das Meer dagegen für mich das große unbekannte.

also im Meer hast hauptsächlich mit Strömungen (ober und unter Wasser)
und Wellengang zu tun (obwohl es in den meisten Fällen ruhige See mit
geringer Strömung ist).

Bei Strömungen: setz dich damit auseinander, lies einschlägige Bücher zu
diesem Thema, red mit Tauchern über Strömungen. Lerne mit der Strömung
zu tauchen, nicht gegen sie!

Bei Wellengang: beachte die Boote (niemals zu nah ran, auf Anweisungen
des Skippers oder Guides warten, nie ohne Aufforderung ein Boot
anschwimmen), halt dich an der Strömungsleine fest so vorhanden, bleib
RUHIG! - letzteres ist zumeist die wichtigste Regel...

Glaub mir: in vielen Seen ists schwieriger zu tauchen als in den meisten
Meeren.

Und was meine Tipps betrifft: ich bin kein Techniker, nur Sporttaucher -
ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten... aber ich glaub bei
allein rund 400 TG heuer im Meer sollte ich das ein klein wenig können...

Uwe Hercksen

unread,
Dec 1, 2004, 10:15:10 AM12/1/04
to

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] schrieb:


>
> Bitte mach das auf keinen Fall... stell dir nur mal vor, der Partner
> wird ohnmächtig, wird von einer Abwärtsströmung erfasst und du hängst
> "untrennbar" mit ihm zusammen... Sichern ist m.E. ok, aber niemals
> untrennbar. So schnell kommst nie an dein Messer wenns drauf ankommt...

Hallo,

na ja, da ist die Phantasie schon mit Dir durchgegangen.
Zu so einer Partnersicherung würde man ja kein etliche 10 m langes Seil
nehmen. Wenn aber der Partner an einem 2 bis 3 m langen Seil hängt und
in eine Abwärtsströmung gerät, dann bist Du auch schon drin und trennen
nützt da nichts mehr. Gar so kleinräumig ist eine Abwärtsströmung im
Meer ja nun nicht.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Dec 1, 2004, 10:19:12 AM12/1/04
to

Martin Heggli schrieb:


>
> Natürlich. Laut Murphy reissen bei einem Absturz in der Kletterei aber
> auch alle Hacken aus, sodass das Seil eigentlich nutzlos ist... Nein,
> Spass beiseite. Die Anforderungen an einen Karabiner zur
> Personensicherung sind in der Kletterei sicher grösser als beim
> Tauchen. So wie ich das verstanden hab, willst du dir eine Art
> "Buddy-Leine" machen. Dazu genügt ein hundskomuner Karabiner. Er
> sollte gross genug sein, dass du ihn lösen kannst, falls erforderlich.
> Aber auch nicht zu gross, denn irgenwo musst du das Teil dann ja auch
> an der Ausrüstung befestigen. Also ein Karabiner, den man schnell
> einhacken und schnell wieder lösen kann.

Hallo,

also eine Hacke und ein Haken sind zwei recht unterschiedliche Dinge, da
ist es schon sinnvoll sie auch unterschiedlich zu schreiben. ;-)

Bye

Matthes S.

unread,
Dec 1, 2004, 10:30:47 AM12/1/04
to
Hallo!

Ist das nicht alles viel zu viel technischer Schnickschnack? Wo bleibt die
gute alte Buddy-Leine, 1.5m lang, mit jeweils einer Schlaufe für das
Handgelenk am Ende - so wie sie seit Anno dunnemal bei den
Forschungstauchern im Einsatz ist?

Gruss,
Matten


Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 10:31:01 AM12/1/04
to
HI Uwe,

> na ja, da ist die Phantasie schon mit Dir durchgegangen.

hab eh schon geposted, dass das übertrieben war - aber ich wollts halt
verdeutlichen ;o)

Mir gings übrigens tatsächlich mal so, im Abstand von 2 Meter war ein
Buddy in einer Abwärtsströmung und ich noch nicht... die Strömung hat
zwar einen größeren Durchmesser, aber da sie ein Strudel ist, fängt sie
auch irgendwo an - und wenn du da grad reinschwimst(tauchst) ist eben
einer drin, der andere noch draußen...

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 10:30:20 AM12/1/04
to
Moin Joachim,

>
> besorg dir ein Stück Schottauwerk 8 oder 10 mm Durchmesser mit
> auffälliger Fare aus dem Segelladen (geflochten, nicht "gedreht").

Gegen gedrehtes gibt es nicht viel einzuwenden, Vorteil, man kann damit
Taklings machen.
Ich habe oft 50m Taucherleine gedreht verwendet.

Dazu, Leine


> durch Auge führen und entweder Palsteks drauf oder einfach Stopperknoten
> machen.

8ung. Palstek hält nur sicher bei dauerndem Zug dran. Geschwabbel kann
ihn lösen.
Sicher ist unter Wasser daher der Doppelachterknoten.

Grüße
Matthias

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 10:31:57 AM12/1/04
to
Hi,
Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] wrote:

> Hi Jan,
>
>> Schluck.
>
>
> na ich hab auch ein bisschen übertrieben, ich glaub dir ist klar, worauf
> ich hinaus wollte..

Na ja, nicht daß jetzt jemand denkt, ihn würde eine Abwärtsströmung von
der Wasseroberfläche nach unten ziehen...

Grüße
Matthias

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 10:41:50 AM12/1/04
to
Matthes S. wrote:

Dafür ja.
Aber sonst habe ich gerne ne längere Leine mit, um zb an Bord meine
Kiste festzuzurren, oder den Wassereimer ins Meer zu werfen, weil die
Klospülung mal wieder, oder um wie in Gozo den Ausstieg für die Gruppe
zu sichern.

Gruß
Matthias

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 10:53:03 AM12/1/04
to
Hi Matthias,

> Na ja, nicht daß jetzt jemand denkt, ihn würde eine Abwärtsströmung von
> der Wasseroberfläche nach unten ziehen...

warst schon mal auf den Malediven? Kommt tatsächlich vor...
Abwärtsbewegung ca. 30 Meter in 5 Sekunden... selbst erlebt..

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 11:36:45 AM12/1/04
to
Hi Leo,

>> Na ja, nicht daß jetzt jemand denkt, ihn würde eine Abwärtsströmung
>> von der Wasseroberfläche nach unten ziehen...
>
>
> warst schon mal auf den Malediven? Kommt tatsächlich vor...
> Abwärtsbewegung ca. 30 Meter in 5 Sekunden... selbst erlebt..

Gaafaru Channel war nett, da waren auch Kreisel wie aufm Kirmes....

Aber echt, von der Wasseroberfläche hat's runtergezogen, nicht mitten
drin an der Außenriffkante?

Liebe Grüße
Matthias

PS:
Vor Hörnum im 33m Loch sollen auch schon Böötchen runtergezogen worden
sein...

Gunnar Schroeter

unread,
Dec 1, 2004, 11:40:33 AM12/1/04
to
Hi Matthias,

Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:


> Hi Gunnar,
>> Ich vermute es gibts andere und adequartere Loesungen.

> Du birst ja schon wieder beim unzulässigen verwenden des R;-)

Aber dieses mal hab' ich eine andere 'Ausrede': ;-)
Ich hatte/habe den engl. 'quarter' im Hinterkopf.

> Langsam gehen mir die Eselsbrücken aus ;-)

:-( Schade.

Das Intelligente nicht nach Interlaken fahren, weiss ich noch! ;-)

J. Wolter

unread,
Dec 1, 2004, 11:50:38 AM12/1/04
to
Hallo Matthias und Leo,


"Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]" <di...@nullzeit.at> schrieb im

Newsbeitrag news:3167miF...@individual.net...
[...]


> > Na ja, nicht daß jetzt jemand denkt, ihn würde eine Abwärtsströmung von
> > der Wasseroberfläche nach unten ziehen...

ja ich glaub schon verstanden zu haben, worauf Leo hinaus wollte...


> warst schon mal auf den Malediven? Kommt tatsächlich vor...
> Abwärtsbewegung ca. 30 Meter in 5 Sekunden... selbst erlebt..

[...]

Allerdings: Ein Vereinkollege, den ich - vorallem wegen seiner
Taucherfahrung - schätze, berichtete schon diverse Male von einer ähnlichen
Strömungssituation in Dänemark. Das hat damals schwer Eindruck auf ihn
gemacht, weil er bei so einer (ungewollten) Paternosterfahrt seine ganze
Pulle leer gemacht hat.
Bei dem alten Zausel werde ich mich vor Ort mit der Strömungspraxis vertraut
machen; das haut bestimmt hin.

Gruß

Jan

Gunnar Schroeter

unread,
Dec 1, 2004, 11:46:44 AM12/1/04
to
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:

> Erstmal Knoten lernen.
> Doppelachter/Webeleinstek/Palstek/Prusikstek/Stopperstek, Schotstek,
> Feuerwehrstek, um mal die wichtigsten zu nennen.

Die ersten drei (und ein paar weiter kenne ich), was sind die anderen?

Neugierige Gruesse,

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 11:56:17 AM12/1/04
to
HI Matthias,

> Gaafaru Channel war nett, da waren auch Kreisel wie aufm Kirmes....
>
> Aber echt, von der Wasseroberfläche hat's runtergezogen, nicht mitten
> drin an der Außenriffkante?

ja, war im Raa-Atoll, bevor man zum Kuredu-Channel (Außenriff) kommt,
war aber bereits im Atoll. Weiß leider den Namen des Tauchplatzes dort
nicht mehr. Aber ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Kuredu und
Express. War ein Kreisel mit mindestens 50 Meter Durchmesser...
gigantisch...

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 12:24:27 PM12/1/04
to
Hi Leo,
Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at] wrote:

>> Aber echt, von der Wasseroberfläche hat's runtergezogen, nicht mitten
>> drin an der Außenriffkante?
>
>
> ja, war im Raa-Atoll, bevor man zum Kuredu-Channel (Außenriff) kommt,
> war aber bereits im Atoll. Weiß leider den Namen des Tauchplatzes dort
> nicht mehr. Aber ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Kuredu und
> Express. War ein Kreisel mit mindestens 50 Meter Durchmesser...
> gigantisch...

Und, war jemand drin?

Liebe Grüße
Matthias

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 12:29:20 PM12/1/04
to
Hallo Matthias,

> Und, war jemand drin?

Gottseidank nicht, wir sind ca. 100 Meter davon entfernt aufgetaucht -
ich habs nur während des Tauchgangs unter Wasser gespürt - da waren
besagte 30 Meter in ca. 5 Sekunden... hat mich ziemlich gerissen...
hatte echt Mühe da rauszukommen... und mein Buddy auch..

Allerdings hatte ich damals erst 60 TG - wies mir heut dabei gehen würde
weiß ich nicht..

Später am Boot konnte man aber die Strömung super von oben sehen, zog
sich tatsächlich bis zur Oberfläche, das Wasser war wirklich
"eingedrückt".. schaut echt geil aus so was..

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 12:30:04 PM12/1/04
to
Gunnar Schroeter wrote:
Hi,

> Matthias Voss <spamma...@gmx.de> schrieb:
>
>>Erstmal Knoten lernen.
>>Doppelachter/Webeleinstek/Palstek/Prusikstek/Stopperstek, Schotstek,
>>Feuerwehrstek, um mal die wichtigsten zu nennen.
>
>
> Die ersten drei (und ein paar weiter kenne ich), was sind die anderen?

Der Stopperstek ist u.U lebenswichtig, wenn sich eine Leine auf ner
Winsch verklemmt hat, und die daran eine andere festmachen mußt, um die
erste mit ner anderen Winsch wieder lose zu bekommen. Der Stek geht
einfacher als es aussieht, der Trick dabei ist, daß durch die Form ein
Hebel gebildet wird, durch den sich der Tampen beklemmt.
Schotstek zum verbinden ungleich dicker Enden, Feuerwehrstek als
Rettungsschlinge, li+re am Hals vorbeihängen lassen, unter den Schultern
auf Rückenmitte, nicht fortführen, sondern die Enden umeinandertun,
wieder nach vorne auf die Brust, dort mit Palstek sichern, nicht mit
Kreuzknoten, der zieht sich zu evtl. bei Zug an einem Ende.

Liebe Grüße
Matthias

Florian Ungersboeck

unread,
Dec 1, 2004, 2:44:54 PM12/1/04
to
Matthias Voss wrote:
> Der Stopperstek ist u.U lebenswichtig, ... [Interessantes gekürzt]

Hui, ich bin ein sehr visueller Mensch, wie wahrscheinlich viele andere hier auch. Mich intereessiert das Thema brennend, aber ich bin in der
Sache nicht leicht von Begriff. Habe vor Kurzem mal nach Büchern zum Thema Knoten Ausschau gehalten, aber die sind alle relativ teuer
(Student!). Weißt du [Matthias] oder auch jemand anders, eine Homepage zur Knotenlehre in Selbststudium? Palstek, Schotsek und ein zwei andere
kann ich noch, aber wie sieht's mit weiteren aus? Bei mir schlecht ... :-(
Wäre echt toll, wenn's da was gibt!

mfg
--
Florian Ungersboeck | Email : florian.u...@direkt.at

Stephan Krause

unread,
Dec 1, 2004, 3:08:47 PM12/1/04
to
Gunnar Schroeter <schr...@cs.tu-berlin.de> wrote:

> Mir auch. BTW: Wenn Du daran denken solltest Deinen Tacuhpartner
> mittels des Seils aus dem Wasser zuheben, solltest Du auch an ein
> entsprechend dimensioniertes Seil denken.

Um eine Person aus dem Wasser zu ziehen braucht es nun wahrlich kein
dickes Seil. Eine 4mm Polyesterleine (mit Kern) hält mindestens 3000N
Bruchlast. Und das ist wirklich keine teure Leine, mit gutem Material
kommt man auch locker auf 7500N.

Der einzige Vorteil von dicken Tampen ist hier: Es scheuert nicht so
schnell durch, und man kann es bequemer halten.

Stephan

--
/** Jede unendliche Teilmenge von { 1; 2; 3 } hat 7 Elemente *
* -- Jens Müller in uka.info3 */

Stephan Krause

unread,
Dec 1, 2004, 3:17:05 PM12/1/04
to
Florian Ungersboeck <florian.u...@direkt.at> wrote:

> Matthias Voss wrote:
>> Der Stopperstek ist u.U lebenswichtig, ... [Interessantes gekürzt]
>

> Weißt du [Matthias] oder auch jemand anders, eine Homepage zur
> Knotenlehre in Selbststudium?

Auf die schnelle gefunden:
http://www.klabautermann.de/knotentafel/stopperstek/

> Palstek, Schotsek und ein zwei andere kann ich noch, aber wie sieht's
> mit weiteren aus? Bei mir schlecht ...

Als Segler lernt man die zwangsweise irgendwann ;-)

Matthias Voss

unread,
Dec 1, 2004, 3:20:04 PM12/1/04
to
Hallo Florian, gibt es massenhaft, musst mal googeln, bei Pfadfindern,
Seglern, etwa über ESYS.

Oder mit 2 Strippen in nen Seglerladen vor die Knotentafel gehen, hocker
mitnehmen, und üben ;-)

Liebe Grüße
Matthias

Florian Ungersboeck wrote:

> Matthias Voss wrote:
>
>> Der Stopperstek ist u.U lebenswichtig, ... [Interessantes gekürzt]
>

> Sache nicht leicht von Begriff. Habe vor Kurzem mal nach Büchern zum
> Thema Knoten Ausschau gehalten, aber die sind alle relativ teuer
> (Student!).

Muss ja nicht das große Buch der Knoten sein, ca. 40 Euro..


Florian Ungersboeck

unread,
Dec 1, 2004, 3:28:51 PM12/1/04
to
Matthias Voss wrote:
> Hallo Florian, gibt es massenhaft, musst mal googeln, bei Pfadfindern,
> Seglern, etwa über ESYS.

Super. Auf der Seite war jetzt auch ein Link zu http://www.klabautermann.de wie von Stephan gepostet. Wusste ja nicht wie viel es da gibt. Damit
komme ich aus. ;-)

> Muss ja nicht das große Buch der Knoten sein, ca. 40 Euro..

40 Euro. Ein Monatsgehalt, sozusagen. Da ist das Online-Lernen viel angenehmer.

Danke euch beiden.

lg

Gunnar Schroeter

unread,
Dec 1, 2004, 3:37:48 PM12/1/04
to
Stephan Krause <s_kr...@ira.uka.de> schrieb:
> Gunnar Schroeter <schr...@cs.tu-berlin.de> wrote:

>> Mir auch. BTW: Wenn Du daran denken solltest Deinen Tacuhpartner
>> mittels des Seils aus dem Wasser zuheben, solltest Du auch an ein
>> entsprechend dimensioniertes Seil denken.

> Um eine Person aus dem Wasser zu ziehen braucht es nun wahrlich kein
> dickes Seil.

Ack. Ich schrieb ja auch nur entsprechend dimensioniert.

>Eine 4mm Polyesterleine (mit Kern) hält mindestens 3000N
> Bruchlast. Und das ist wirklich keine teure Leine, mit gutem Material
> kommt man auch locker auf 7500N.

> Der einzige Vorteil von dicken Tampen ist hier: Es scheuert nicht so
> schnell durch, und man kann es bequemer halten.

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

An einem 4mm Seil hebst Du niemanden aus dem Wasser.

Liebe Gruesse,

Stephan Krause

unread,
Dec 1, 2004, 3:47:08 PM12/1/04
to
Gunnar Schroeter <schr...@cs.tu-berlin.de> wrote:

> An einem 4mm Seil hebst Du niemanden aus dem Wasser.

ACK.

Direkt am Seil ohne irgendeine Umlenkung und ohne Hilfe hebe ich
allerdings auch mit einer 10m Leine nur sehr leichte Personen aus dem
Wasser...

(Nein, damit will ich nicht aussagen, dass man 4mm-Schoten für diesen
Zweck nehmen soll)

Stefan Woerz

unread,
Dec 1, 2004, 3:18:34 PM12/1/04
to
Hallo Florian,

Florian Ungersboeck wrote:
>
> Hui, ich bin ein sehr visueller Mensch, wie wahrscheinlich viele andere hier auch. Mich intereessiert das Thema brennend, aber ich bin in der
> Sache nicht leicht von Begriff. Habe vor Kurzem mal nach Büchern zum Thema Knoten Ausschau gehalten, aber die sind alle relativ teuer
> (Student!).

Schau mal auf diese Seite:

http://www.mintel-aurich.de/homepage/tabellen/Knotenkunde.htm

Gruß,
Stefan

--
Antworten bitte an "woerz (Klammeraffe) dugong dot de"

Leo Ochsenbauer [www.nullzeit.at]

unread,
Dec 1, 2004, 4:00:02 PM12/1/04
to
Hi Florian,

> (Student!). Weißt du [Matthias] oder auch jemand anders, eine Homepage
> zur Knotenlehre in Selbststudium? Palstek, Schotsek und ein zwei andere

da hast noch eine:

http://segeln.nullzeit.at/Content.Node/grundlagen/knoten/segelknoten.php

H. Schubert

unread,
Dec 1, 2004, 3:58:48 PM12/1/04
to
Matthias Voss schrieb:

> Hallo Florian, gibt es massenhaft, musst mal googeln, bei Pfadfindern,
> Seglern, etwa über ESYS.
> Oder mit 2 Strippen in nen Seglerladen vor die Knotentafel gehen, hocker
> mitnehmen, und üben ;-)

Hallo allerseits,
ich stehe der ganzen Knoterei etwas skeptisch gegenüber, speziell dem
Auswendig-Lernen von Spezial-Knoten. Wenn ich die nicht öfters
anwende, dann habe ich die bald wieder vergessen. Oder - was noch
schlimmer ist - ich bilde mir ein, den Knoten zu beherrschen, und lage
dann im Ernstfall doch eine Schlinge zur falschen Seite. Und dann löst
sich der ach so tolle Knoten => peinlich, gefährlich, teuer....

Ich beschränke mich deshalb auf einige wenige Knoten, die ich auch in
meinem Alltag fernab einer Küste gelegentlich anwenden kann. Dann bin
ich mir sicher, dass sie im Rahmen der Vorgaben auch halten. Und wenn
ich mal mehr brauche, dann setze ich eben zwei Knoten. Das sieht zwar
unprofessionell aus und macht beim Öffnen Mühe, ist aber immer noch
besser als das obige Szenario.

--
Gruß
Hartmut


AntiSpam: Nachrichten ans "from" werden ungelesen gelöscht.
Für reale Nachrichten bitte net durch de ersetzen.

Stefan Franz

unread,
Dec 1, 2004, 4:27:07 PM12/1/04
to
Hallo Florian,

Florian Ungersboeck schrieb:


> Sache nicht leicht von Begriff. Habe vor Kurzem mal nach Büchern zum Thema Knoten Ausschau gehalten,
> aber die sind alle relativ teuer (Student!).
> Weißt du [Matthias] oder auch jemand anders, eine Homepage zur Knotenlehre in Selbststudium?
> Palstek, Schotsek und ein zwei andere kann ich noch, aber wie sieht's mit weiteren aus?
> Bei mir schlecht ... :-( Wäre echt toll, wenn's da was gibt!

gerade wollte ich dir ein m.E. gutes Buch zum studentenfreundlichen
Preis empfehlen - und musste leider feststellen, dass dieses
inzwischen EUR 34,80 kostet (gebundene Ausgabe bei amazon))-:
Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass mein Exemplar (nicht
gebunden, Inhalt identisch) vor einigen Jahren ca. 10 - 15 _DM_
gekostet hat...

Budworth, Geoffrey: Knoten; ISBN: 3-8290-0322-6

Ein günstigeres Buch gibt es bei amazon von Cliff Jacobson, kann ich
aber nichts zu sagen.

Gruß

Stefan

Bernd Giering

unread,
Dec 1, 2004, 6:57:00 PM12/1/04
to
Büchern zum Thema Knoten :
Hallo Knoten- (Stek- und Steak-) Freunde:
hab mal auf dem Ramschtisch das Buch "Knoten" von Geoffrey Budworth
erwischt. Toll!
Wer weiß schon, wie popelig einfach man eine Bogensehne (Wäscheleine)
spannen kann oder viele andere Probleme lösen kann?
ISBN 3-8290-0322-6
Weiß nicht, ob noch erhältlich, aber wenn, dann zugreifen!
Bernd

Stefan Franz

unread,
Dec 2, 2004, 12:57:53 AM12/2/04
to
Bernd Giering schrieb:

> ISBN 3-8290-0322-6
> Weiß nicht, ob noch erhältlich, aber wenn, dann zugreifen!

Wie schon geschrieben: EUR 34,90 bei amazon...

Ob noch ein paar ungebundene "Ramsch"-Exemplare kursieren? Wenn ja,
sofort zugreifen(-:

Gruß

Stefan

Robert C. Helling

unread,
Dec 2, 2004, 5:48:14 AM12/2/04
to
On Wed, 1 Dec 2004 14:03:20 +0100, J. Wolter <jwo...@gwdg.de> wrote:
> Hallo Freunde des Tauchsports,
>
> nach Jahren der Süßwasser-Taucherei, bietet sich mir in nächster Zeit mal
> die Gelegenheit in ein Meer (ein-)-zu-tauchen.
> Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.
> Aus diesem Grund will ich hier mal fragen ob mir jemand seine Erfahrungen
> bezüglich der Karabiner sagen kann. Klar, Meerwassertauglich etc.sollen sie
> sein; ich frage mich eher, was für einen Verschluß (und nachrangig die
> vermutliche minimale Zugkraft) ich da nehem soll:
> Mit "Schraubverschluß" (oder wie heißt das?)? oder reicht ein einfacher
> Schnapper.
> Was sollte ich bezüglich des Handlings noch beachten?

Ich habe immer ein paar Karabiner aus dem Baumarkt in meiner
Tauchtasche. Die kommen immer mal praktisch, um irgendwelches Zeug
anzubaenzeln. In meiner Trockitasche ist zB auch eine Schlaufe bungee
("Gummiband") an dem Sachen in der Tasche mit Karabinern festgeklippt
werden, damit sie beim Oeffnen der Tasche nicht verloren gehen. Aber
wie gesagt, das Baumarktmodell tut's. Allerdings versyphen die Federn
irgendwann, dann muss ein neuer her, aber das ist immer noch viel
billiger als irgendwelche sogenannten Spezialkarabiner.

Beim Schraubverschluss kommt's natuerlich darauf an, ob Du den mit
dicken Handschuhen auch bedienen kannst (wie aber eigentlich alle
Karabiener), das musst Du ausprobieren.

Und dann gibt es noch ganz schlaue Leute, die sich ueberlegt haben,
dass man lieber keine Karabiener zum Tauchen nehmen sollte, bei denen
sich eine Leine von selber einklinken kann, da das zum Verhaeddern
fuehren kann, das Stichwort dazu ist "suicide clips", fuer
Anschauungsmaterial siehe zB

http://www.gue.com/equipment/attachment.shtml

Gruesse
Robert

PS: Bin ich schon gehirngewaschen?

--
.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oO
Robert C. Helling School of Science and Engineering
International University Bremen
print "Just another Phone: +49 421-200 3574
stupid .sig\n"; http://www.aei-potsdam.mpg.de/~helling

Christian Ritter

unread,
Dec 2, 2004, 11:22:07 AM12/2/04
to J. Wolter
Hallo Jan,

J. Wolter wrote:
> Hallo Freunde des Tauchsports,
>
> nach Jahren der Süßwasser-Taucherei, bietet sich mir in nächster Zeit mal
> die Gelegenheit in ein Meer (ein-)-zu-tauchen.
> Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.
> Aus diesem Grund will ich hier mal fragen ob mir jemand seine Erfahrungen
> bezüglich der Karabiner sagen kann. Klar, Meerwassertauglich etc.sollen sie
> sein; ich frage mich eher, was für einen Verschluß (und nachrangig die
> vermutliche minimale Zugkraft) ich da nehem soll:
> Mit "Schraubverschluß" (oder wie heißt das?)? oder reicht ein einfacher
> Schnapper.
> Was sollte ich bezüglich des Handlings noch beachten?

Also, ich habe da sowas, auch wenn ich es selten (oder nie?) benutze. Es
handelt sich dabei um einen Haken den man normalerweise für Ochsen
benutzt, den auch lösen kann, wenn Zug drauf ist. Das Teil hat weder
Federn noch sonst irgendwelchen Firlefanz wie kleine Federn, Schnapper
und was sonst noch so kaputt gehen kann und er ist aus Bronze. Er hat
schon viele, viele Tauchgaenge im Meer als auch im Tympel problemlos
überstanden.


> Ich danke schon mal im Voraus und Grüße
>
> Jan
>

ru
/cr

René Haar

unread,
Dec 2, 2004, 10:21:49 AM12/2/04
to
J. Wolter schrieb:

> Hallo Freunde des Tauchsports,
>
> nach Jahren der Süßwasser-Taucherei, bietet sich mir in nächster Zeit mal
> die Gelegenheit in ein Meer (ein-)-zu-tauchen.
> Ich möchte mir da ein kurzes Seil für diverse Sicherungszwecke mitnehmen.
> Aus diesem Grund will ich hier mal fragen ob mir jemand seine Erfahrungen
> bezüglich der Karabiner sagen kann.

Slipschäkel, das ist das was du suchst. Gibts im Segelbedarf für
Schoten. Karabiner mit Schraubsicherung niemals!

MFG René

René Haar

unread,
Dec 2, 2004, 2:20:27 PM12/2/04
to
Matthias Voss schrieb:

> Wo du recht hast ;-), wundert mich nur, daß es sonst keiner gemerkt zu
> haben scheint.

Tja nu min Fachgebiet!
>
> viele Grüße
> Matthias
>
> PS: Wieviel Grad hat die Förde?

-2cm, genaueres Sa nach dem Advendschwimmen.

MFG René

René Haar

unread,
Dec 2, 2004, 10:26:39 AM12/2/04
to
Matthias Voss schrieb:

> Gegen gedrehtes gibt es nicht viel einzuwenden, Vorteil, man kann damit
> Taklings machen.

Nen Takling kannst du auf jedes Tauwerk setzen,
was du meinst ist wohl eher spleißen!

MFG René

> 8ung. Palstek hält nur sicher bei dauerndem Zug dran. Geschwabbel kann
> ihn lösen.

Dafür benähnt man ihn bzw takelt den losen Tampen an.

MFG René

Matthias Voss

unread,
Dec 2, 2004, 11:33:00 AM12/2/04
to
Hi René,

René Haar wrote:
> Matthias Voss schrieb:
>
>> Gegen gedrehtes gibt es nicht viel einzuwenden, Vorteil, man kann
>> damit Taklings machen.
>
>
> Nen Takling kannst du auf jedes Tauwerk setzen,
> was du meinst ist wohl eher spleißen!

Wo du recht hast ;-), wundert mich nur, daß es sonst keiner gemerkt zu
haben scheint.

viele Grüße

Joerg Hahn

unread,
Dec 2, 2004, 5:27:22 PM12/2/04
to
Hallo Jan,


Du hast zwar nach Karabinern gefragt, aber ich habe damit schon
schlechte Erfahrungen gemacht. Die Überwurfmutter klemmt, das
Ding schnappt halb auf und scharfe Kanten zeigen sich, oder
geschlossen und Zug drauf und die Dinger klemmen... etc

Damit unzufrieden hab ich konsequent auf sowas umgerüstet:

http://213.218.164.61/catalog/catalog/popup_image.php?pID=2347


Nennt sich denglisch Boltsnap .

Egal ob Messing oder V4a, bisher in der Praxis M.E. besser
als Karabiner.

Kann nicht verklemmen, hakt sich nicht freiwillig irgendwo ein
und ist leicht auszuhaken.

Grüsse Jörg


Jürgen Frehse

unread,
Dec 3, 2004, 2:29:33 AM12/3/04
to

"René Haar" <mail_wird_sof...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:conbsn$dru$00$1...@news.t-online.com...

Hallo ,

ich selbst verwende als Buddyleine eine elastische Sicherheitsleine mit 2
Schnapphaken aus dem Seglerbereich.
Hat sich bewährt und ist praktisch - nur etwas teuer.

Gruß

Jürgen


Klaus Bartram

unread,
Dec 3, 2004, 7:55:47 AM12/3/04
to
Hi Joerg,

> Kann nicht verklemmen, hakt sich nicht freiwillig irgendwo ein
> und ist leicht auszuhaken.

ob es sich nicht freiwillig irgendwo festhakt sei mal dahingestellt,
nur klemmen kann auch das. Da Du den Bolzen einschieben musst kann der
auch klemmen und die Feder die ihn rausdrückt kann zerbröseln oder
schwächeln. Die eierlegende Wollmilchsau gibts halt nicht. Das
Handling finde ich allerdings, mit dicken Handschuhen, erheblich
besser als bei den anderen Karabinern.

Gruss
Klaus


Joerg Hahn

unread,
Dec 3, 2004, 4:30:02 PM12/3/04
to
Grüss Dich Klaus,

Klaus Bartram wrote:

> ob es sich nicht freiwillig irgendwo festhakt sei mal dahingestellt,

Ist aber deutlich unwahrscheinlich, die anderen Karabiner
brauchste nur irgentwo vor zu schmeissen, - schon eingerastet.

> nur klemmen kann auch das.

Klar, wenn man mitm Panzer drüberfährt ;-)

> Da Du den Bolzen einschieben musst kann der
> auch klemmen

Schon, aber die Belastung des Boltsnap wirkt nicht gegen den
Bolzen zum Verklemmen. Die Karabiner, die ich hatte, bekam man
bei geringer Belastung schon nicht mehr auf, weil sich die
Hakenmimik am Eingang schon verklemmte.

> und die Feder die ihn rausdrückt kann zerbröseln oder
> schwächeln.

Jau, aber dann geht er wenigstens ohne Probleme auf.....

> Die eierlegende Wollmilchsau gibts halt nicht.

Eben, Güterabwägung.

lg Jörg

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