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Tauchen in Frankreich mit PADI

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Konrad Hammerer

unread,
Jul 2, 2001, 8:21:27 AM7/2/01
to
Hi,
weiß jemand ob es stimmt, daß der PADI Open Water Diver in Frankreich nicht
anerkannt wird.
Danke, ciao

--
konrad....@gmx.net
mobil: 0179-2077474
fax: 08441-785213
icq: 81533339


Holger Lesch

unread,
Jul 2, 2001, 8:23:47 AM7/2/01
to
"Konrad Hammerer" <Konrad....@gmx.net> wrote:
>Hi,
>weiß jemand ob es stimmt, daß der PADI Open Water Diver in Frankreich nicht
>anerkannt wird.


das geruecht gibt es, ich war nun nicht sehr oft in F
tauchen, habe aber nie erlebt, dass sie einen padi owd
abgewiesen haetten. zutrauen koennte man es den franzosen
schon - wer ein gesetz hat, das die sprache der lieder
im radio regelt, dem ist alles zuzutrauen, oder ?


ciao
holger
--
__________________________________________________________
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Peter Rachow

unread,
Jul 2, 2001, 9:03:40 AM7/2/01
to
"Konrad Hammerer" <Konrad....@gmx.net> schrieb in Nachricht
9hpp0f$fib7l$1...@ID-38434.news.dfncis.de

Hallo Konrad,

>weiß jemand ob es stimmt, daß der PADI Open Water Diver in Frankreich nicht
>anerkannt wird.
>Danke, ciao

Ja, das stimmt. Zumindest dem Gesetz nach. In Frankreich gibt es eine offizielle
Regelung die das Tauchen und die Regularien klar definiert. Demnach wird grundsätzlich
nur die CMAS-Ausbildung vom Gesetzgeber anerkannt.

Wie Du als PADI-Taucher eingruppiert wirst, hängt von der "Gnade" der Basis
ab. Die Tendenz ist in etwa die, dass bei französischen Tauchbasen PADI-Taucher
(und die andererNnicht-CMAS-Verbände/Organisationen) konsequent mit CMAS*
gleichgestellt werden, unabhängig von Ihrem Brevet.

Bei von Deutschen betriebenen Basen kann es (muss aber nicht) anders aussehen.
Das würde ich im Einzelfalle abklären, bevor es enttäuschte Gesicher gibt.

Wirst Du als *-Taucher angesehen, bedeutet es, dass die Tauchtiefe auf max.
20 Meter beschränkt ist und nur mit TL-Begleitung getaucht werden darf. CMAS**-Taucher
tauchen bis 40 Meter autonom, CMAS***-Taucher bis 60 Meter (max. 65 Meter),
ebenfalls autonom.

Viele Grüße
--
Peter
__________________________________________
http://home.t-online.de/home/peter.rachow/

Thomas Sauermann

unread,
Jul 2, 2001, 10:54:35 AM7/2/01
to

"Konrad Hammerer" <Konrad....@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9hpp0f$fib7l$1...@ID-38434.news.dfncis.de...
Hi Konrad!

Laut franz. Tauchgesetz werden Taucher von kommerziellen Verbänden als
1Stern-Taucher behandelt. d.h. nur tauchen in Begleitung eines Guides und
nicht tiefer als 18m. Das gilt auch für Tauchlehrer.
In der Realität sieht es jedoch nicht ganz so schlimm aus.
Ich empfehle dir eine deutsche Basis auszuwählen.
Ich selbst war im Mai in St. Tropez bei Alex Vogel (www.europeandiving.com)
. Dort wurden alle PADI-Stufen äquivalent CMAS behandelt. Divemaster durften
selbstständig tauchen bis 60m (Togo). OWD und AOWD durften nur mit
Begleitung tauchen.

mfG Thomas


Veronika Dittes

unread,
Jul 2, 2001, 1:31:54 PM7/2/01
to
Hi Peter, Hallo alle miteinander,

> Wirst Du als *-Taucher angesehen, bedeutet es, dass die Tauchtiefe auf max.
> 20 Meter beschränkt ist und nur mit TL-Begleitung getaucht werden darf. CMAS**-Taucher
> tauchen bis 40 Meter autonom, CMAS***-Taucher bis 60 Meter (max. 65 Meter),
> ebenfalls autonom.

Kann es sein dass sich da die Bestimmungen von OETSV und VDST unterscheiden ? Auf meinem
CMAS*-Kartel steht, man duerfte mit dieser Brevetierungsstufe bis 10m Tiefe tauchen
(*g*...) und mit einem hoeher brevetierten Taucher bis 30m. (Auf denen vom VDST steht ja
meines Wissens diesbezuegliche garnix drauf.)
Ueber ** kann ich erst in ca. 3 Wochen was sagen, ueber *** wahrscheinlich noch etwas
laenger nix :-P, wuerde mich aber trotzdem brennend interessieren...

Liebe Gruesse

Veronika

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Jul 3, 2001, 12:07:21 AM7/3/01
to
Hallo Konrad,

Peter Rachow wrote:

> Wie Du als PADI-Taucher eingruppiert wirst, hängt von der "Gnade" der Basis

kann ich zustimmen, wie sagte letztes Jahr ein TL in Frankreich zu uns
... dass man Euch mit PADI rescue alleine tauchen laesst...
Wir durften bis 25 m alleine, bis 40 m mit TL
Hatte aber bei den TG immer das Gefuehl, man muss froh sein, dass man
mit PADI brevet tauchen darf.

> Bei von Deutschen betriebenen Basen kann es (muss aber nicht) anders aussehen.
> Das würde ich im Einzelfalle abklären, bevor es enttäuschte Gesicher gibt.

kann ich nur zustimmen, denn der "Aufpasser", kann schon nerven.



> Wirst Du als *-Taucher angesehen, bedeutet es, dass die Tauchtiefe auf max.
> 20 Meter beschränkt ist und nur mit TL-Begleitung getaucht werden darf.

kann ich nur bestaetigen

> CMAS**-Tauchertauchen bis 40 Meter autonom, CMAS***-Taucher bis 60 Meter (max. 65 Meter) ebenfalls autonom.

War bei un bei ** 25 autonom, 40 m mit TL, *** bis 40 m autonom.

Viele Gruesse Annerose

Peter Rachow

unread,
Jul 2, 2001, 7:51:31 PM7/2/01
to

Hai Annerose,

>War bei uns bei ** 25 autonom, 40 m mit TL, *** bis 40 m autonom.

Das war nicht zufällig die Basis von einem gewissen "Hansi" in Hyeres??? Auf
Anfrage hat er uns genau das erzählt, da ich dann doch etwas erstaunt...

Matthias Voss

unread,
Jul 3, 2001, 3:11:45 AM7/3/01
to
Peter, so isses in F Gesetz...
Gruß
Matthias

Peter Rachow schrieb:

F. Sell

unread,
Jul 3, 2001, 3:59:15 AM7/3/01
to
Veronika Dittes wrote:


> Kann es sein dass sich da die Bestimmungen von OETSV und VDST unterscheiden ? Auf meinem
> CMAS*-Kartel steht, man duerfte mit dieser Brevetierungsstufe bis 10m Tiefe tauchen
> (*g*...) und mit einem hoeher brevetierten Taucher bis 30m. (Auf denen vom VDST steht ja
> meines Wissens diesbezuegliche garnix drauf.)

Das machen die jeweiligen Verbände unter CMAS unterschiedlich.
Beispiel Belgien (LIFRAS)
1* <= 15TG nur mit Tl oder 4* bis max 15m
1* > 15TG mit 3* bis max 20m
2* + 2* bis max 20m (unabhängig von der Freigabe)
2* + >= 3* bis zur kleinsten Freigabe (30m, 40m, oder unlimitiert)

2* sind mit 20TG auf 30m frei auf 40m, mit 20 TG auf 40m dann unlimitiert.

Gruß Frank

Harald Wörsdörfer

unread,
Jul 3, 2001, 4:13:46 AM7/3/01
to
> weiß jemand ob es stimmt, daß der PADI Open Water Diver in Frankreich
nicht
> anerkannt wird.

Klingt vernünftig! :-)

mfg - Harald

Peter Rachow

unread,
Jul 3, 2001, 5:02:43 AM7/3/01
to
Hallo Matthias,

Matthias Voss <mat....@t-online.de> schrieb in Nachricht
3B417031...@t-online.de

>> >War bei uns bei ** 25 autonom, 40 m mit TL, *** bis 40 m autonom.

>Peter, so isses in F Gesetz...

Ne, isses nicht. Habe das entsprechende arreté gelesen und da steht klar drin:
CMAS*** taucht bis 60/65m autonom. Die Basis, wo wir ab Samstag sein werden,
sagte mir übrigens das Gleiche (Darum haben wir sie schließlich ausgewählt).
Die sollten es eigentlich wissen, denke ich mal.

Der Rest (s. o.) ist reine Basenpolitk. Auf entsprechende Nachfrage haben das
bestimmte Betreiber sogar zugegeben: Zitat in etwa: "Das mit den 60 Metern steht
zwar im franz. Gesetz, auf unserer Basis haben wir Tieftaucher aber nicht so
gerne, da schieben wir einen Riegel vor." Der Rigel hieß dann Tiefenlimit 40
m auch für "Gold"-brevetierte Taucher und Tauchzeitbegrenzung. Was ich
davon halte, dürfte bekannt sein. ;-))

BTW: Surf to: http://www.sub-plongee.com/ => "conditions générales"

Kurzfassung:

>La plongée baptême est limitée à une profondeur de 6 mètres.
>Un plongeur Niveau 1 ne pourra pas dépasser la profondeur de 20 mètres.
>Un plongeur Niveau 2 ne pourra pas dépasser la profondeur de 40mètres.
>La profondeur maximum est de 60 mètres pour les autres niveaux.

Unter "autres niveaux" ist demnach zu verstehen: ***, M1, M2 etc...

Tjark Nikolai

unread,
Jul 3, 2001, 5:54:44 AM7/3/01
to
Hallo!

Thomas Sauermann wrote:
>
> Laut franz. Tauchgesetz werden Taucher von kommerziellen Verbänden als
> 1Stern-Taucher behandelt. d.h. nur tauchen in Begleitung eines Guides und
> nicht tiefer als 18m. Das gilt auch für Tauchlehrer.

[X] Die spinnen, die Gallier!

Gruss

Tjark

Peter Rachow

unread,
Jul 3, 2001, 8:05:11 AM7/3/01
to
Tjark Nikolai <ne...@tjarknikolai.de> schrieb in Nachricht
3B419664...@tjarknikolai.de

>[X] Die spinnen, die Gallier!

Sehe ich nicht so. Frankreich hat uns im Laufe der Jahrhunderte viele Dinge gegeben,
die unser Denken und Handeln voran gebracht haben: Liberté, Égalité, Fraternité
z. B. (OK, die Guilliotine hätte man weglassen dürfen, aber immerhin: Ein pfiffig
konstruierter Apparat, der seinen Zweck erfüllt. Sowas kriegen sonst nur die
Deutschen hin).

Erinnert sei auch an Denker wie Voltaire, Descartes, Montesquieu und andere.
Besonders hervorheben möchte ich Jean-Jaques-Rousseau und seine politischen
Ideen. Und, was wäre die Philosophie ohne den Existenzialismus eines Jean-Paul
Sartre, was das moderne Drama ohne die Werke eines Victor Hugo und was wäre manch'
schöner Sommerabend ohne die geschätzte Flasche guten Roten aus dem Languedoc
oder dem Rhonetal?

Und nur, weil sie PADI nicht mögen, sagen, dass sie nicht ganz dicht sind??? Nein,
ich glaube zutiefst, dass dieses Volk durchaus richtig 'tickt'. Eben deswegen.

Vive la France!

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Jul 4, 2001, 12:36:04 AM7/4/01
to
Hallo Peter,

> Das war nicht zufällig die Basis von einem gewissen "Hansi" in Hyeres??? Auf
> Anfrage hat er uns genau das erzählt, da ich dann doch etwas erstaunt...

Nein, war in Camaret/ Leo Lagrange.

Viele Gruesse Annerose

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Jul 4, 2001, 12:49:30 AM7/4/01
to
Hallo Peter

Peter Rachow wrote:

> Sehe ich nicht so. Frankreich hat uns im Laufe der Jahrhunderte viele Dinge gegeben,
> die unser Denken und Handeln voran gebracht haben: Liberté, Égalité, Fraternité

ist nicht zu bestreiten

> Und nur, weil sie PADI nicht mögen, sagen, dass sie nicht ganz dicht sind??? Nein,
> ich glaube zutiefst, dass dieses Volk durchaus richtig 'tickt'. Eben deswegen.

habe nichts gegen Franzosen, gibt in jedem Land solche und solche.
Aber die PADI-Abneigung....
Wenn Du halt ein PADI-brevet hast, ist es schon bloed in Frankreich zu
tauchen.
Und ohne die PADI-Diskussion aufzuwären, die Tauchfaehigkeit haengt
nicht alleine davon ab, ob man PADI oder CMAS Taucher ist.

Viele Gruesse Annerose
(PADI rescue, die in einem Vdst-Verein Mitglied ist -> tauchen macht
trotz unterschiedlicher brevets Spaß)

Peter Rachow

unread,
Jul 3, 2001, 4:39:38 PM7/3/01
to
Hai Annerose,

Annerose und Guenter Mildenberger <milden...@yahoo.com> schrieb in
Nachricht
3B42A0...@yahoo.com

>Wenn Du halt ein PADI-brevet hast, ist es schon bloed in Frankreich zu
>tauchen.

Das stimmt, die Regelung ist wiklich erklärungsbedürftig, daher auch mein
nicht ganz ernst zu nehmendes Posting.

>Und ohne die PADI-Diskussion aufzuwaeren, die Tauchfaehigkeit haengt


>nicht alleine davon ab, ob man PADI oder CMAS Taucher ist.

Klar, auch darüber herrscht hier Konsens. Aber, die Franzosen haben halt diese
Regelung, und da bleiben halt manche außen vor, wenn man nicht das richtige Kärtchen
hat. Es gibt aber auch Basen in F, wo PADI-Leute entsprechend einer bestimmten
Äquivalenz eingruppiert werden. Nur, wenn in einer Basis nur (und vor allem
_genug_) CMAS-Taucher sind, haben die Betreiber wahrscheinlich keine Veranlassung
noch zusätzlich Nicht-CMAS-Leute mitzunehmen.

Viele Grüße

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Jul 4, 2001, 2:03:34 PM7/4/01
to
> Es gibt aber auch Basen in F, wo PADI-Leute entsprechend einer bestimmten
> Äquivalenz eingruppiert werden.

Kennst Du da eine in der Bretagne?

Viele Gruesse Annerose

Tjark Nikolai

unread,
Jul 4, 2001, 5:38:37 AM7/4/01
to
Peter Rachow wrote:
>
> Tjark Nikolai <ne...@tjarknikolai.de> schrieb in Nachricht
> 3B419664...@tjarknikolai.de
>
> >[X] Die spinnen, die Gallier!
>
> Sehe ich nicht so. Frankreich hat uns im Laufe der Jahrhunderte viele Dinge

Sehe ich schon so. Ein Land, in dem es ein Gesetz gibt, dass darueber
urteilt, welche Musik im Radio gespielt werden darf, und in dem eine
halbstaatliche Gesellschaft glaubt den Buergern vorschreiben zu muessen,
welches Wort sie fuer Wochenende und Hamburger benutzt, ist mehr als
laecherlich.

Abgesehen von diesen 'Kleinigkeiten', die ich mal als Zensur bezeichnen
moechte, hat dieses Land in den letzten Jahren in erster Linie durch
eine Missachtung jeglichen Umweltbewusstseins und gesunden
Menschenverstandes geglaenzt, die erst jetzt durch einen gewissen Mr. B.
uebeteroffen werden koennte. Hier moechte ich nur nochmal auf die
Atomtests in Mururoa, sowie auf den Terrorangriff auf die Rainbow
Warrior verweisen.

Gruss

Tjark

Jan Venghaus

unread,
Jul 4, 2001, 4:19:33 PM7/4/01
to
Hallo Tjark,

Oooch...Schade - jetzt muß Peter sein ganzes schönes Posting wieder
zurücknehmen und das Gegenteil behaupten? ;-)
Nichts für ungut,
Jan

Peter Rachow

unread,
Jul 4, 2001, 5:48:20 PM7/4/01
to
"Jan Venghaus" <janve...@hotmail.com> schrieb in Nachricht
9hvuch$fc7$00$1...@news.t-online.com

>Oooch...Schade - jetzt muß Peter sein ganzes schoenes Posting wieder
>zuruecknehmen und das Gegenteil behaupten? ;-)

Stimmt. Aber, eine Regierung (und damit doch das ganze Land, denn alle Demokratien
haben schließlich die Politiker, die sie verdienen) , eine Regierung also,
die ihren Mitbürgern per Gesetz erlaubt, sich durch Tauchtiefen von max. 60
Metern dauernd in akute Lebensgefahr zu begeben, dieses Land muss wirklich
ein Rad abhaben.

Andreas Huss

unread,
Jul 5, 2001, 2:37:49 AM7/5/01
to
On Wed, 04 Jul 2001 11:38:37 +0200, Tjark Nikolai
<ne...@tjarknikolai.de> wrote:

>Sehe ich schon so. Ein Land, in dem es ein Gesetz gibt, dass darueber
>urteilt, welche Musik im Radio gespielt werden darf, und in dem eine
>halbstaatliche Gesellschaft glaubt den Buergern vorschreiben zu muessen,
>welches Wort sie fuer Wochenende und Hamburger benutzt, ist mehr als
>laecherlich.


Hi,

was hat denn das mit Tauchen zu tun.

Nach welchen Vorschriften wollt Ihr denn Tauchen, etwa nach den
Vorschriften der DLRG, der Berufsgenossenschaft oder der
Sicherheitsvorschriten der Marine (Tauchen nur wenn ein Helikopter
bereit und ein Taucherarztgehilfe an Bord ist) ????????????

Wenn dort schon gesetzliche Vorschriften gelten muss man nicht ständig
eine scharfe Kontrolle riskieren weil jemand mal wieder einer
Kurzausbildung nachgelaufen ist.

In unserem Haussee mit nicht gerade berauschender Sicht bilden
Tauchschulen in Gruppen von 6 Schülern gleichzeitig unter Wasser aus
... was dabei herauskommen kann könnt Ihr ja mal eine französische
Basis fragen .........


Gruesse von Andreas (c)¿(c)
--
22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, ++49 (0)40-7136380
http://home.t-online.de/home/Andreas.Huss/

Uwe Hoymann

unread,
Jul 5, 2001, 6:15:48 AM7/5/01
to

Hallo Andreas,

Andreas Huss schrieb:


>
> Nach welchen Vorschriften wollt Ihr denn Tauchen, etwa nach den
> Vorschriften der DLRG, der Berufsgenossenschaft

Hä??? Ist das nicht das gleiche? Die GUV 10.7 ist eine Vorschrift der
Berufsgenossenschaften.

gruß Uwe

Uwe Stoeckel

unread,
Jul 5, 2001, 6:34:50 AM7/5/01
to
On Thu, 05 Jul 2001 12:15:48 +0200, Uwe Hoymann
<Hoymann...@t-online.de> schrieb:

Hallo Uwe!

Es gibt zwar die "Anweisung für das Gerätetauchen" (oder so ähnlich).
Die verweist aber im Bereich "Rettungstauchen" auf die Vorschriften
der GUV. Allerdings sind dann auch noch einige Kleinigkeiten bei
allgemeinen Tauchgängen (z. Privat, Ausbildung, ...) darin geregelt.

Schöne Grüße aus Osnabrück,
Uwe
--
http://www.zollstocks.de/ng_treffen_2001.htm
Treffen der NG d.r.s.t fuer alle, die Interesse haben...

Tjark Nikolai

unread,
Jul 5, 2001, 7:05:38 AM7/5/01
to
Peter Rachow wrote:
>
> Stimmt. Aber, eine Regierung (und damit doch das ganze Land, denn alle Demokratien
> haben schließlich die Politiker, die sie verdienen) , eine Regierung also,
> die ihren Mitbürgern per Gesetz erlaubt, sich durch Tauchtiefen von max. 60
> Metern dauernd in akute Lebensgefahr zu begeben, dieses Land muss wirklich
> ein Rad abhaben.

LOL! Na das sowieso! ;-)

Gruss

Tjark

Tjark Nikolai

unread,
Jul 5, 2001, 7:07:44 AM7/5/01
to
Hallo!

Andreas Huss wrote:
>
> was hat denn das mit Tauchen zu tun.

Nix, genauso wenig wie Rousseau, Satre und Rotwein... Naja gut,
letzterer vielleicht schon... ;-)

> Wenn dort schon gesetzliche Vorschriften gelten muss man nicht ständig
> eine scharfe Kontrolle riskieren weil jemand mal wieder einer
> Kurzausbildung nachgelaufen ist.

Du verallgemeinerst. Nicht jede PADI-Ausbildung ist schlecht, nicht jede
CMAS-Ausbildung ist gut. Wenn sie schon Regeln aufstellen, dann sollen
sie gefaelligst jeden checken lassen, ob ers kann oder nicht, solch eine
Regelung ist auf jeden Fall nicht fair.

Gruss

Tjark

Bert Rudeck

unread,
Jul 5, 2001, 12:05:50 PM7/5/01
to
> kann ich zustimmen, wie sagte letztes Jahr ein TL in Frankreich zu uns
> ... dass man Euch mit PADI rescue alleine tauchen laesst...
> Wir durften bis 25 m alleine, bis 40 m mit TL
> Hatte aber bei den TG immer das Gefuehl, man muss froh sein, dass man
> mit PADI brevet tauchen darf.
>

Ich selbst bin Padi-Taucher und kann die Skepsis Padi-Brevets gegenüber
teilweise nachvollziehen.
Ohne Zweifel ist ein OWD nach seinen vier Pflichttauchgängen nicht
befähigt selbstständig in ihm unbekannten Gewässern zu Tauchen.
Ich selbst habe, nachdem ich von einem Padi-TL wirklich gewissenhaft
ausgebildet wurde, zunächst weitere zwanzig TG in unserem Ausbildungssee
unternommen, bevor ich mich in Begleitung erfahrenerer Taucher in andere
Gewässer wagte. Ich habe dabei meine Grenzen nach und nach weiter
vorgeschoben. Später habe ich weitere Brevets erworben (auch VDST).
Lange Rede kurzer Sinn: Ich will sagen, dass das Brevet allein nicht
aussagekräftig ist. Man muss einen Taucher in erster Linie nach seinen
Erfahrungen beurteilen. Das Problem ist, dass das Log-Buch als Nachweis
für Erfahrung nur bedingt taugt, da es von jedem selbst geführt wird und
somit nicht immer die Realität widerspiegelt.
Nebenbei: Ich habe in meinem letzten Ägypten-Urlaub einen etwa
50-jährigen DLRG-Taucher (so hat er sich selbst bezeichnet)
kennengelernt. Er hatte ca. 700 TGs. Sein Tauchstil war eigentlich gar
keiner. Er kroch meistens über den Grund und hüpfte dann immer ein paar
Meter weiter. Also auch Erfahrung ist nicht alles.

Beste Grüße,
Bert


Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Jul 5, 2001, 11:53:43 PM7/5/01
to
Hallo Bert,

> Ich selbst bin Padi-Taucher und kann die Skepsis Padi-Brevets gegenüber
> teilweise nachvollziehen.

wie schon gesagt, es gibt bei jeder Organisation solche und solche...

> Lange Rede kurzer Sinn: Ich will sagen, dass das Brevet allein nicht
> aussagekräftig ist. Man muss einen Taucher in erster Linie nach seinen
> Erfahrungen beurteilen. Das Problem ist, dass das Log-Buch als Nachweis
> für Erfahrung nur bedingt taugt, da es von jedem selbst geführt wird > und somit nicht immer die Realität widerspiegelt.

Zum 1. Eindruck verschaffen reicht ein Logbuch alle Mal, dann
Check-dive...

Den haben wir nicht machen muessen. Sie kannten uns nur vom CMAS*, den
wir dort gemacht haben und wussten, dass wir nun PADI-rescue haben. Und
ohne check ist so eine Aussage ... dass man PADI-Taucher ueberhaupt
alleine tauchen laesst... fuer mich Bloedsinn.

Viele Gruesse Annerose

Uwe Hoymann

unread,
Jul 5, 2001, 5:07:27 PM7/5/01
to
Hallo Bert,

Bert Rudeck schrieb:


>
> Nebenbei: Ich habe in meinem letzten Ägypten-Urlaub einen etwa
> 50-jährigen DLRG-Taucher (so hat er sich selbst bezeichnet)
> kennengelernt. Er hatte ca. 700 TGs. Sein Tauchstil war eigentlich gar
> keiner. Er kroch meistens über den Grund und hüpfte dann immer ein paar
> Meter weiter. Also auch Erfahrung ist nicht alles.
>

Nicht ernstgemeint:
Hatte er seine Maske noch vom üben zugeklebt, oder war er an der Leine??

Aber selbst in der DLRG wird heute schon tariert, unglaublich aber wahr
*g*

Gruß Uwe

Uwe Hoymann

unread,
Jul 5, 2001, 5:05:01 PM7/5/01
to
Hallo Uwe,

Uwe Stoeckel schrieb:

> Es gibt zwar die "Anweisung für das Gerätetauchen" (oder so ähnlich).
> Die verweist aber im Bereich "Rettungstauchen" auf die Vorschriften
> der GUV. Allerdings sind dann auch noch einige Kleinigkeiten bei
> allgemeinen Tauchgängen (z. Privat, Ausbildung, ...) darin geregelt.
>

Hatte ich die doch glatt vergessen *g* Aber das geht ja vielen DLRGlern
so *fg*

Gruß aus Ostwestfalen
Uwe

Andreas Huss

unread,
Jul 6, 2001, 2:34:10 AM7/6/01
to
On Thu, 05 Jul 2001 13:07:44 +0200, Tjark Nikolai
<ne...@tjarknikolai.de> wrote:

>Du verallgemeinerst. Nicht jede PADI-Ausbildung ist schlecht, nicht jede
>CMAS-Ausbildung ist gut. Wenn sie schon Regeln aufstellen, dann sollen
>sie gefaelligst jeden checken lassen, ob ers kann oder nicht, solch eine
>Regelung ist auf jeden Fall nicht fair.
>
>Gruss
>
>Tjark

Hi,

was ist denn schon fair, ;-)), das ist wie mit PInneberger
Autofahrern, wenn Du in HH am Steuer ungewohnt heftig ausrastest fährt
vor Dir mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ein PI-Kennzeichen,
erlebst Du das 10x ist die Chose *kapiert*, ;-))).

Was ich selbst erlebt habe ist dass bei etwas schnelleren Tg zuerst
die Ps auf der Strecke bleiben, danach wird dann *Kampftaucher*
gemeckert .... da kann ich dann auch erklären dass ich selbst nicht
gut trainiert bin, ;-).

Uwe Hercksen

unread,
Jul 11, 2001, 4:27:43 AM7/11/01
to

Konrad Hammerer schrieb:

> weiß jemand ob es stimmt, daß der PADI Open Water Diver in Frankreich nicht
> anerkannt wird.

> Danke, ciao

Hallo,

da haben hier einige überholte Informationen abgelassen.

Inzwischen gibt es seit dem 13 Juni eine Vereinbarung zwischen PADI und der
FFESSM,
siehe:
http://www.padi.com/padi/offices/americas/news/todaynews/062701_historique/

Danach braucht der PADI Taucher eine gültige ärztliche Untersuchung, die in
Frankreich nicht älter als ein Jahr sein darf und eine Lizenz von der FFESSM,
die auch für ein Jahr gültig ist und eine Mitgliedschaft in der FFESSM
beinhaltet sowie eine Tauchversicherung. Das PADI Medical Statement kann
verwendet werden wenn es die Unterschrift und den Stempel eines Arztes trägt.

Ich glaube und hoffe aber nicht das jeder PADI OWD so eingestuft wird wie ein
CMAS *** Taucher. Hoffen deshalb weil ein OWD Frischling ziemlich überfordert
sein dürfte wenn er in Camaret autonom in einer Gruppe nur aus OWDs tauchen
würde, an einem Tauchplatz der nach dem Arrete vom Juli 98 nur für ** und ***
Taucher geeignet ist. Taucher die wie ich schon mehrfach dort getaucht haben
wissen warum.

Bonne bulles, sagt man in Frankreich

bbdoe

unread,
Jul 14, 2001, 8:08:44 AM7/14/01
to
PADI ist inzwischen in Frankreich anerkannt.
Es gibt hierfür Equivalenzen zu CMAS.
In frankreich werden inzwischen jede menge Padi-Instruktoren die auch
gelichzeitg CMAS instruktoren sind ausgebildet, die Zahl erhöht sich fast
monatlich.
Inzwischen gibt einige große PADI-Tauchcentren in F.
Allerdings kann es jede basis handhaben wie sie will, ob du tauchen darfst
oder kannst hängt , wie überall auf der welt vom basenleiter und dessen
einstellung ab.

Peter Rachow

unread,
Jul 21, 2001, 4:07:17 PM7/21/01
to
Uwe,

Uwe Hercksen <Herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb in Nachricht
3B4C0DFF...@mew.uni-erlangen.de

>da haben hier einige ueberholte Informationen abgelassen.

Mitnichten.

>Inzwischen gibt es seit dem 13 Juni eine Vereinbarung zwischen PADI und der
>FFESSM,
>siehe:
>http://www.padi.com/padi/offices/americas/news/todaynews/062701_historique/

Das ändert nichts an der gesetzlichen Gesamtsituation in F. Im areté von 1992
wird definitv nur auf Taucher des CMAS-Niveau 1, 2 und 3/4 verwiesen. Eine andere
Gruppierung sieht das Gesetz nicht vor. Wenn FFESSM und PADI eine Vereinbarung
über eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit unterzeichnen, dann ist das,
grob gesagt, erstmal Verbandspoltik. An der gesetzlichen Regelung ändert
sich dadurch nichts.

Sämtliche Anfragen bei Tauchbasen in Hyeres letzte Woche brachten nichts hervor,
was auf eine Änderung der Sachlage schließen ließe.

PADI-OWD-Taucher werden nach wie vor konsequent als *-Taucher behandelt (=>
Tauchen nur mit TL-Begleitung). PADI Taucher höherer Stufen (AOWD, RD, DM,
OWSI etc.) können einen Checktauchgang bei einer Basis machen ("plongee d'evaluation").
Sie erhalten dann (bei Bestehen einiger Übungen aus dem ** Repertoire) ein provisorisches
CMAS**-Brevet, das nur bei der ausstellenden Basis gültig ist. Diese Taucher
können dann bis 20m unbegleitet und bis 40m mit Begleitung eines staatl. lizenzierten
TL tauchen. Manche Basen lassen hier auch die Begleitung durch CMAS***-Taucher
zu, was mir aber nach Durchsicht des "arete" nicht statthaft erscheint.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass nach eingehender Prüfung der Sachlage (auch
gestützt durch die Erlebnisse mehrerer mitreisendender PADI-Taucher bis
hin zum "Divemaster") das Tauchen mit PADI-Brevetierung in Frankreich immer
noch äußerst problematisch ist.

Zusätzlich kommt hinzu, dass die von uns befragten Basen beim
Wunsch von befreundeten PADI-Tauchern am Tauchprogramm teilzunehmen, nicht
gerade begeistert reagierten. PADI ist, so gewannen wir jedenfalls
den Eindruck, in F nach wie vor äußerst schlecht beleumundet.

Bert Rudeck

unread,
Jul 22, 2001, 12:07:41 AM7/22/01
to
> PADI-OWD-Taucher werden nach wie vor konsequent als *-Taucher
behandelt (=>
> Tauchen nur mit TL-Begleitung).

Dürfen *-Taucher nur in TL-Begleitung tauchen?
Laut VDST-DTSA-Ordnung (6.1) dürfen *-Taucher "an Tauchgängen
teilnehmen, die von einem erfahrenen Taucher (wenigstens
VDST-CMAS-Taucher***), geführt werden, (sicher) teilnehmen."

Beste Grüße
Bert


Peter Rachow

unread,
Jul 22, 2001, 2:49:27 AM7/22/01
to
Hallo Bert,

"Bert Rudeck" <Bert....@t-online.de> schrieb in Nachricht
9jdjn0$qqa$07$1...@news.t-online.com

>Duerfen *-Taucher nur in TL-Begleitung tauchen?

Ja. Zur Definition des Begriffes 'TL' siehe weiter unten.

>Laut VDST-DTSA-Ordnung (6.1) duerfen *-Taucher "an Tauchgaengen


>teilnehmen, die von einem erfahrenen Taucher (wenigstens

>VDST-CMAS-Taucher***), gefuehrt werden, (sicher) teilnehmen."

In Frankreich gilt _nur_ das entsprechende "areté" (Tauchgesetz), das natürlich
von den verbandsinternen Regelungen anderer Länder/Verbände abweichen kann.
Dies deshalb, weil zwar das franz. Gesetz (BTW: eigentlich ist das "areté" gar
kein Gesetz, sondern eine Ministerialverordnung, was aber glaube ich in der
Praxis wenig Bedeutung hat) nur die CMAS (über den franz. Verbandsvertreter
FFESSM) als maßgebenden Tauchverband anerkennt, sich aber im Gegenzug nicht
an den Regelungen anderer CMAS-Verbände orientieren muss.

M. a. W.: Was andere Tauchsportverbände (auch wenn sie CMAS-Mitglieder sind)
anderer Länder machen, wird das französische Jugend- und Sportministerium,
dass die Verordnung herausgebracht hat , in der Praxis wenig interessieren.

Wie ich anderswo schon geschrieben habe: Bei den meisten Basen wird die Sache
sehr eng gesehen: CMAS* oder PADI OWD taucht nur mit TL-Begleitung bis 20 m WT.
TL-Begleitung heißt in diesem Zusammenhang auch, dass man sich nicht etwa seinen
Lieblings-TL (in Gestalt von Ehemann/Ehefrau/Freund/Freundin/LebensabschnittsgefährIn)
mitbringen darf. Im Gegenteil: Der TL benötigt eine staatliche Lizenz (brevet
d'état) und muss von der FFESSM geprüft sein.

CMAS** tauchen ohne TL bis 20m, mit TL bis 40m. CMAS*** ohne TL bis 60m.

Aber nochmals: Diese ganze komplizierte Regelung betrifft, so wurde uns erklärt,
nur die _kommerziellen_ Basen, die taucherische Dienstleistungen in Form
von Tauchausfahrten, im Bedarfsfalle begleiteten TG und Tauchkurse anbieten.
Dabei wurde immer wieder herausgestellt, dass die Basen, die Verstöße begehen,
mit sofortigem Entzug Ihrer Lizenz zu rechnen hätten, was in der Praxis das wirtschaftliche
Aus bedeuten würde. Daher auch die peinlich genaue Befolgung der Richtlinien.

Und: Das "areté" betrifft _nicht_ die private Taucherei. Wer also sich seine
Flasche von zu Hause mitbringt, ein knallrotes Gummiboot im Gepäck hat
und damit zur "Togo" fährt, sich dort versenkt und hoffentlich wieder auftaucht,
kann die Flasche ohne weiteres bei einer der Basen füllen lassen. Diese
Art von Taucherei fällt nicht unter die gesetzl. Regelung.

hth

Viele Grüße

Rainer Degner

unread,
Jul 22, 2001, 3:23:17 AM7/22/01
to
HI Peter,

wie tief darf den ein *** mit einem TL, 80 m ?
und ein Team aus zwei TL , 100m ? ;-))))

Gruss,

Rainer


Peter Rachow schrieb:

Peter Rachow

unread,
Jul 22, 2001, 3:41:15 AM7/22/01
to
Hallo Rainer,

Rainer Degner <rai...@degner.de> schrieb in Nachricht
3B5A7F65...@degner.de

>wie tief darf den ein *** mit einem TL, 80 m ?
>und ein Team aus zwei TL , 100m ? ;-))))

Neee, ab *** hat eh' alles den Jagdschein.

Joachim Schmitz

unread,
Jul 22, 2001, 11:39:53 AM7/22/01
to
Lieber Bert, das ist nicht ganz richtig

Peter Rachow schrieb:

> Hallo Bert,
>

>
> CMAS** tauchen ohne TL bis 20m, mit TL bis 40m. CMAS*** ohne TL bis 60m.
>

für CMAS*** gibt es kein Tiefenlimit.

>
> Dabei wurde immer wieder herausgestellt, dass die Basen, die Verstöße begehen,
> mit sofortigem Entzug Ihrer Lizenz zu rechnen hätten, was in der Praxis das wirtschaftliche
> Aus bedeuten würde. Daher auch die peinlich genaue Befolgung der Richtlinien.
>

Es gibt keine einzige Basis mit eigener Auslegung der Regeln. Es gab mal eine Basis in Giens,
die ggf. bereit war als Bootsverleiher aufzutreten. --> geschlossen.

>
> Und: Das "areté" betrifft _nicht_ die private Taucherei. Wer also sich seine
> Flasche von zu Hause mitbringt, ein knallrotes Gummiboot im Gepäck hat
> und damit zur "Togo" fährt,

ich glaub ja nicht, dass an der Toge Platz ist für Schlauchboote, aber der Peter wirds wissen.

> sich dort versenkt und hoffentlich wieder auftaucht,
> kann die Flasche ohne weiteres bei einer der Basen füllen lassen. Diese
> Art von Taucherei fällt nicht unter die gesetzl. Regelung.
>

genau daher kommen dann die 3 (statistischen) Toten jedes Jahr. 100% Schlauchbootfahrer. Die
Schlauchbootfahrer sollen aber auch reichlich Kohle dabei haben,weil die Druckkammer in
Marseille (volles Programm mal vorausgesetzt) nimmt gut und gerne so ff 50.000.

>
> hth
>
> Viele Grüße
> --
> Peter
> __________________________________________
> http://home.t-online.de/home/peter.rachow/

--
TS-Poseidon
Tauchschule - Tauchbasis
Joachim Schmitz
Tauchlehrer CMAS / VIT / VDST
in...@ts-poseidon.de

Lothringerstr. 104
52070 Aachen

Tel.: 0241 4006867
Fax: 0241 533995
mobil: 01722413440


Joachim Schmitz

unread,
Jul 22, 2001, 11:44:51 AM7/22/01
to
Lieber Uwe,

das tauchen mit PADI Brevet findet ganz einfach nicht statt. Diese werden auch nicht als
CMAS* behandelt. Die werden erst nach einem Check TG entweder auf CMAS* oder CMAS** (immer
mit TL-Begleitung) eingestuft. Diese Einstufung gilt aber nur für diesen Aufenthalt auf
dieser einen Tauchbasis. Nächster Urlaub, andere Tauchbasis -> neuer Check. Eine Einstufung
zum CMAS*** ist unter keinen Umständen möglich.

Peter Rachow schrieb:
--
()__)+.-. Joachim Schmitz
_.-' ()__) _/] in...@jaschmitz.de www.jaschmitz.de
// _.-' .---)\_ Gefahren durch falsche Ausrüstung:
//`--;` \_ www.geocities.com/kassenhasser/geroedel.htm


Joachim Schmitz

unread,
Jul 22, 2001, 11:46:57 AM7/22/01
to
Lieber Bert,

das ist falsch...

Peter Rachow schrieb:

> Hallo Bert,
>
> "Bert Rudeck" <Bert....@t-online.de> schrieb in Nachricht
> 9jdjn0$qqa$07$1...@news.t-online.com
>
> >Duerfen *-Taucher nur in TL-Begleitung tauchen?
>
> Ja. Zur Definition des Begriffes 'TL' siehe weiter unten.
>

CMAS* (Frankreich N2) taucht mit CMAS*** (Frankreich N4) bis 25m.

Grüße

Joe

Thomas Sauermann

unread,
Jul 22, 2001, 12:13:13 PM7/22/01
to
Lieber Joachim!
Das ist so auch nicht ganz richtig.
Ich war im Mai in St. Tropez. Dort wurden P...-Taucher gleichberechtigt
behandelt. Ich als P...-Divemaster konnte ohne Probleme selbstständig an der
Togo tauchen.
Im übrigen war ich etwas enttäuscht von den anwesenden CMAS-Tauchern, die
hier von einigen ja immer als unfehlbar dargestellt werden. Aber das wäre
schon wieder ein anderes Thema.

mfG Thomas

"Joachim Schmitz" <in...@jaschmitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B5AF4F3...@jaschmitz.de...

Joachim Schmitz

unread,
Jul 22, 2001, 4:19:23 PM7/22/01
to
Lieber Thomas,

da hast du ganz recht, die CMAS-Taucher sind auch nicht die Elite, die in
Frankreich mmer draus gemacht wird - aber in dieser Ausbildung sind Deko-TG
drin, bei PADI nicht und das ist schon ein Unterschied - weil Togo ohne Deko
geht nicht und ist für PADI völlig außerhalb der Standarts.

Grüße

Joe

Thomas Sauermann schrieb:

--

Oliver Wild

unread,
Jul 22, 2001, 4:12:55 PM7/22/01
to
Liebe Streithähne,

Peter hat zumindest versucht, die Sachlage aus seinem Wissen zu erläutern.

Dein einsilbiges "Das-ist-Falsch"-Geschreibsel macht dich, lieber Joachim, nicht unbedingt
beliebter hier in der NG, auch wenn die Fakten möglicherweise richtig sein sollten, was ich nicht
beurteilen kann.

Könnt ihr denn ein paar offizielle Quellen nennen, die die Fakten belegen!??

Mich würde auch interessieren, ob die Tauchbasen "privaten" Tauchern die Flaschen in der Praxis
tatsächlich füllen. Kommen sie damit nicht auch schon in Verruf??? Hierzulande soll man ja sein
Brevet zeigen müssen, wenn man als auf der Basis nicht bekannter Taucher die Flasche füllen lassen
will. Ist das in Frankreich nicht üblich? Wenn man dann das PADI-Brevet zeigt, ist man ja aus
französischer Sicht nicht tauchfähig und sollte also die Flasche auch nicht gefüllt bekommen.

>oOÒ°> Oliver

Thomas Sauermann

unread,
Jul 22, 2001, 4:41:53 PM7/22/01
to

"Joachim Schmitz" <in...@jaschmitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B5B354B...@jaschmitz.de...

> Lieber Thomas,
>
> da hast du ganz recht, die CMAS-Taucher sind auch nicht die Elite, die in
> Frankreich mmer draus gemacht wird - aber in dieser Ausbildung sind
Deko-TG
> drin, bei PADI nicht und das ist schon ein Unterschied - weil Togo ohne
Deko
> geht nicht und ist für PADI völlig außerhalb der Standarts.
>
> Grüße
>
> Joe

Na ja, ich durfte trotzdem dort tauchen. Ich hab mir das Deko-Tauchen im
"Selbststudium" beigebracht.
Übrigens, während ich mir mit meinem Buddy die Decksaufbauten und Laderäume
auf 50-55m angeguckt habe, sind oben erwähnte CMAS-Leute gleich auf 60m, nur
um 'ne schöne Tiefe auf dem Compi zu haben. Das Ergebnis war natürlich eine
viel geringere Grundzeit, längere Deko und ein relativ uninteressanter
Tauchgang bei denen.

Thomas


Peter Rachow

unread,
Jul 22, 2001, 4:59:44 PM7/22/01
to
Hallo Oliver,

Oliver Wild <olive...@mi-net.de> schrieb in Nachricht
3B5B33C7...@mi-net.de

>Liebe Streithaehne,

[???] Wen meinst Du denn? Schreibt Herr Schmitz aus Aachen etwa wieder? Den kann
ich leider nicht lesen, da ich mir sein Geschreibe per *PLONK* erspare. Das tut
meinen Nerven deutlich besser ;-))

>Koennt ihr denn ein paar offizielle Quellen nennen, die die Fakten belegen!??

Also, wir haben mehrere Basen in Hyeres interviewt und gezielt nach der Interpreation
der gesetzlichen Vorschirften gefragt. Einhelliger Tenor war, wie bereits
mehrfach gepostet:

- OWD-PADI-Taucher werden immer * eingruppiert.
- PADI AOWD u. höher machen ein Check-TG und erhalten bei Bestehen ein CMAS**-Brevet,
das nur für die Basis gilt.
- Das Regelwerk wird angewendet auf Bezieher taucherischer Dienstleistungen:
Teilnahme am Tauchprogramm der Basis, Transport zum Tauchplatz, Ausrüstungsverleih,
Tauchkurse, Schnuppertauchen, etc.
- Das Gesetz findet keine Anwendung auf Privattaucher, die nur Luft "kaufen"
wollen und ansonsten auf sich alleine gestellt sind.
(alles laut Aussagen von verschiedenen Basenmitarbeitern)

Im Web findet man:

>La plongée baptême (=Schnuppertauchen) est limitée à une profondeur de 6 mètres.
>Un plongeur Niveau 1 ne pourra pas dépasser la profondeur de 20 mètres.
>Un plongeur Niveau 2 ne pourra pas dépasser la profondeur de 40mètres.
>La profondeur maximum est de 60 mètres pour les autres niveaux.
(Quelle: http://www.sub-plongee.com/ => "conditions générales")

>Mich wuerde auch interessieren, ob die Tauchbasen "privaten"

>Tauchern die Flaschen in der Praxis

>tatsaechlich fuellen.

Ja, ein Basenmitarbeiter, der es eigentlich wissen muss, sagte eindeutig,
dass sich das "arete" nur auf die kommerziellen Anbieter von Tauchdienstleistungen
bezieht, nicht auf den Verkauf von Tauchartikeln, worunter nach der Interpretation
der Basen auch Luft fällt. Auf Befragen sagten andere Basenmitarbeiter eindeutig,
dass Flaschenfüllungen nicht an ein Brevet gekoppelt sind.

>Kommen sie damit nicht auch schon in Verruf???

Nein, das ist legal.

>Hierzulande soll man ja sein

>Brevet zeigen muessen, wenn man als auf der Basis nicht
>bekannter Taucher die Flasche fuellen lassen
>will.

Das ist auch in D nicht üblich. Bei der Füllung einer Pressluftflasche muss nur
der Füller am Kompressor sachkundig sein, der Erwerber der Luft in einer bauartzugelassenen
und mit gültigem TÜV versehenen Flasche braucht keine besondere Sachkundeprüfung.
Wenn Tauchshops das verlangen, ist das Geschäftspolitk.

Oliver Wild

unread,
Jul 22, 2001, 5:21:23 PM7/22/01
to
Hallo Peter,

Peter Rachow wrote:

> >Liebe Streithaehne,
>
> [???] Wen meinst Du denn? Schreibt Herr Schmitz aus Aachen etwa wieder? Den kann
> ich leider nicht lesen, da ich mir sein Geschreibe per *PLONK* erspare. Das tut
> meinen Nerven deutlich besser ;-))

ja, er schreibt wieder. Erspar es dir - es lohnt nicht. Seine Beiträge sind nicht sooo
interessant.

;-)

>oOÒ°> Oliver

Claudia Prutscher

unread,
Jul 23, 2001, 3:59:51 AM7/23/01
to
Hallo Thomas,

> Das ist so auch nicht ganz richtig.
> Ich war im Mai in St. Tropez. Dort wurden P...-Taucher
gleichberechtigt
> behandelt. Ich als P...-Divemaster konnte ohne Probleme
selbstständig an der
> Togo tauchen.

Da hast Du aber Glück gehabt, denn streng juristisch gesehen war das
illegal, was die Basis da mit Dir gemacht hat. Daran ändern auch die
Absichtserklärungen zwischen CMAS und PADI nichts, solange die
diesbezüglichen gesetzlichen Grundlagen eben nicht geändert werden.
Ich selbst habe erlebt, daß ein PADI-Divemaster an Bord unseres
Tauchbootes nur im Rahmen von Niveau 2 tauchen und daher auch nur an
Ausfahrten zu Zielen teilnehmen durfte, die (auch) für Niveau 2
geeignet waren.

Die Auflagen für das Betreiben einer Basis sind in Frankreich ziemlich
streng und beinhalten z.B. auch das Führen von Tauchlisten. Auf denen
muß für jeden Tauchgang u.a. eingetragen werden, wer mit wem im
Buddyteam unterwegs ist, welches Brevet welcher Teamtaucher hat,
welche Grundzeit beim Tauchgang erreicht wurde und auf wieviel Metern
jeweils wie lange Deko-Stop gemacht wurde. Diese Listen muß die Basis
jeweils so lange aufheben, wie der betreffende Taucher bei ihr taucht
und jederzeit den zuständigen Behörden vorlegen.

Die Kontrollen der "Affaires maritimes" finden dort sogar auf See
statt (selbst erlebt): Das Tauchboot wird zum Beidrehen aufgefordert,
und der Verantwortliche an Bord muß besagte Listen zur Überprüfung
hinüberreichen, oder ein Uniformierter macht halt mal einen kurzen
Besuch an Bord. Wenn es da häufiger zu Beanstandungen kommt, droht dem
Basenbetreiber, daß er seine Lizenz verliert und den Laden schlicht
dichtmachen darf. Zu den Vorschriften, deren Einhaltung da so fleißig
kontrolliert wird, gehört nebenbei übrigens auch die, daß ein
kommerzieller Organisator von Tauchausfahrten zwingend O2 an Bord
haben muß.

> Im übrigen war ich etwas enttäuscht von den anwesenden
CMAS-Tauchern, die
> hier von einigen ja immer als unfehlbar dargestellt werden. Aber das
wäre
> schon wieder ein anderes Thema.

Stimmt! ;-)

Viele Grüße
Claudia


Claudia Prutscher

unread,
Jul 23, 2001, 3:59:46 AM7/23/01
to
Hallo Oliver,

> Könnt ihr denn ein paar offizielle Quellen nennen, die die Fakten
belegen!??

Also, dieses bereits vielmals zitierte Arrêté vom 22.06.1998 findest
Du im Netz z.B. hier (in französischer Sprache):
http://www.ctrbpl.org/arrete98.htm

Aus Annex I und IIIb ergibt sich, wie welches Brevet eingestuft wird
und wer mit welchem Brevet in welcher Begleitung wie tief tauchen
darf.

> Mich würde auch interessieren, ob die Tauchbasen "privaten" Tauchern
die Flaschen in der Praxis
> tatsächlich füllen. Kommen sie damit nicht auch schon in Verruf???
Hierzulande soll man ja sein
> Brevet zeigen müssen, wenn man als auf der Basis nicht bekannter
Taucher die Flasche füllen lassen
> will.

Ist mir persönlich noch nie an irgendeiner Füllstation passiert. Aber
natürlich ist das in Deutschland wie auch in Frankreich jeweils ein
privater Dienstleistungsbetrieb, der selbst entscheiden darf, ob und
wem er die Flaschen füllt. Wenn mir der Laden partout keine Luft geben
will, dann will er halt nicht. Zwingen kann man sie ja nicht, etwas zu
verkaufen.

> Ist das in Frankreich nicht üblich? Wenn man dann das PADI-Brevet
zeigt, ist man ja aus
> französischer Sicht nicht tauchfähig und sollte also die Flasche
auch nicht gefüllt bekommen.

In Art. 1 dieses Arrêté steht ausdrücklich, daß die Verordnung (nur)
für diejenigen Einrichtungen gilt, die in Art. 47 des Gesetzes vom
16.07.1984 (Gesetz über die Organisation und Förderung körperlicher
und sportlicher Aktivitäten) genannt sind und die die Ausübung des
Tauchens mit Luft organisieren oder eine Ausbildung hierin bieten.

Daraus wird erstens deutlich, daß sich die Verordnung nicht an den
"Privat-Padler in seinem knallroten Gummiboot" richtet und daß die
Basen dadurch zweitens auch mitnichten daran gehindert sind, wem auch
immer seine Preßluftflasche zu füllen.

Viele Grüße
Claudia


Uwe Hercksen

unread,
Jul 23, 2001, 6:13:12 AM7/23/01
to


> Uwe Hercksen <Herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb in Nachricht
> 3B4C0DFF...@mew.uni-erlangen.de
>
> >da haben hier einige ueberholte Informationen abgelassen.

Peter Rachow schrieb:
>
> Mitnichten.

Hallo,

nun ja ....

>
> Das ändert nichts an der gesetzlichen Gesamtsituation in F. Im areté von 1992
> wird definitv nur auf Taucher des CMAS-Niveau 1, 2 und 3/4 verwiesen. Eine andere
> Gruppierung sieht das Gesetz nicht vor. Wenn FFESSM und PADI eine Vereinbarung
> über eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit unterzeichnen, dann ist das,
> grob gesagt, erstmal Verbandspoltik. An der gesetzlichen Regelung ändert
> sich dadurch nichts.

Das eine Vereinbarung zwischen FFESSM und PADI einen Erlass eines
Ministeriums nicht aufhebt sollte eigentlich klar sein. Aber nach einer
solchen Vereinbarung kann eine FFESSM Basis die komplette
Nichtanerkennung von PADI Brevets nicht mehr fortsetzen.

According to the agreement between PADI and the French Federation, all
divers are now welcome to dive in France regardless of certification
organization. All that is required is a medical form signed by a doctor
and a license from the French Federation, which is valid for one year
and includes membership in the French Federation and insurance coverage
for the diver. Divers can use PADI's Medical Statement as long as it has
a physician's signature and stamp.

Die Einordnung von PADI Brevets muss natürlich noch festgelegt werden.

Ach ja, wegen veraltet und so, es gab zuerst den Arręté von 91, dann den
vom 22 juin 1998 und inzwischen noch eine Ergänzung vom 28 aoűt 2000
sowie ein Gesetz (Loi) von 1984, siehe hier:
http://www.ctrbpl.org/index.html#sommaire
unter Documents : La LOI :

Bye

Joachim Schmitz

unread,
Jul 23, 2001, 6:52:39 AM7/23/01
to
Lieber Oliver,

nach persönlicher Kenntnis gehe ich davon aus, dass sich nahezu immer eine Basis finden läßt, die die
Flaschen füllt. Tip in Hafennähe suchen, die sind gewöhnt Schlauchbootfahrern die Flaschen zu füllen.

Grüße

Joe

Oliver Wild schrieb:

--
SHS
Schuldnerberatungsstelle
in...@schuldnerberatung-euregio.com
Maastrichterlaan 174
NL - 6291 EW Vaals
Tel.: 0031 43 3066183


Uwe Hercksen

unread,
Jul 23, 2001, 9:15:32 AM7/23/01
to

Peter Rachow schrieb:

> Das ändert nichts an der gesetzlichen Gesamtsituation in F. Im areté von 1992
> wird definitv nur auf Taucher des CMAS-Niveau 1, 2 und 3/4 verwiesen. Eine andere
> Gruppierung sieht das Gesetz nicht vor. Wenn FFESSM und PADI eine Vereinbarung

Hallo,

Du solltest den Arrêté du 22 juin 1998 mal wieder genau lesen, da wird
nicht nur CMAS erwähnt, den es gibt ja auch die Annexe I und II, da wird
zuerst die FFESSM genannt, dann CMAS, dann die FSGT und noch die ANMP
und die SNMP.
Alle diese Organisationen werden nur in dem Anhang erwähnt, vorher ist
nur von den Niveaus die Rede.
Aber im Anhang steht nichts von CMAS-Niveau 1, 2 und 3, sondern von
Plongeur 1 étoile, Plongeur 2 étoiles, Plongeur 3 étoiles, Plongeur 3
étoiles (*), (*) Certifié à l'étranger. Also CMAS * , ** und *** .
http://www.ctrbpl.org/arrete98.htm

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jul 24, 2001, 4:03:10 AM7/24/01
to

Claudia Prutscher schrieb:

> Da hast Du aber Glück gehabt, denn streng juristisch gesehen war das
> illegal, was die Basis da mit Dir gemacht hat. Daran ändern auch die
> Absichtserklärungen zwischen CMAS und PADI nichts, solange die
> diesbezüglichen gesetzlichen Grundlagen eben nicht geändert werden.

Hallo,

nicht zwischen CMAS und PADI, sondern zwischen der FFESSM und PADI.

Die FFESSM ist der französische nationale Tauchverband und
Gründungsmitglied der CMAS, genauso wie der VDST für Deutschland
Gründungsmitglied der CMAS ist.

Für Vereinbarungen innerhalb Frankreichs ist die CMAS als Weltverband
gar nicht zuständig sondern die FFESSM.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jul 24, 2001, 4:24:00 AM7/24/01
to

Bert Rudeck schrieb:


>
> Dürfen *-Taucher nur in TL-Begleitung tauchen?
> Laut VDST-DTSA-Ordnung (6.1) dürfen *-Taucher "an Tauchgängen
> teilnehmen, die von einem erfahrenen Taucher (wenigstens
> VDST-CMAS-Taucher***), geführt werden, (sicher) teilnehmen."

Hallo,

eine VDST Ordnung hat in Frankreich keine Geltung.

Hier steht: http://www.ctrbpl.org/arrete98.htm

CMAS * ist Niveau 1 (P 1)

Für die Ausbildung gilt:
Ein P1 Taucher darf in der Tiefe 6 bis 20 m unter der Führung eines
Gruppenführers mit E2, das ist ein CMAS TL *, tauchen. Am Ende der
Ausbildung darf er auch im Bereich 20 bis 40 m tauchen, allerdings unter
der Führung eines E3, das ist äquivalent zu einem CMAS TL **

Für den Lusttauchgang darf ein P1 Taucher unter der Führung eines P4
Tauchers im Bereich 6 bis 20 m tauchen, P4 ist ein CMAS *** Taucher, der
sein Brevet ausserhalb Frankreichs abgelegt hat.
Aber tiefer, 20 bis 40 m darf nur ein P2 Taucher, also CMAS **, unter
der Führung eines P4.

Bye

Bert Rudeck

unread,
Jul 24, 2001, 1:48:06 PM7/24/01
to

"Uwe Hercksen" <Herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B5D30A0...@mew.uni-erlangen.de...

>
>
> Bert Rudeck schrieb:
> >
> > Dürfen *-Taucher nur in TL-Begleitung tauchen?
> > Laut VDST-DTSA-Ordnung (6.1) dürfen *-Taucher "an Tauchgängen
> > teilnehmen, die von einem erfahrenen Taucher (wenigstens
> > VDST-CMAS-Taucher***), geführt werden, (sicher) teilnehmen."
>
> Hallo,
>
> eine VDST Ordnung hat in Frankreich keine Geltung.
>

Meine Frage bezog sich auf das Posting von Peter Rachow vom 22.07.,
22:59 Uhr, der schrieb: "PADI-OWD-Taucher werden nach wie vor konsequent


als *-Taucher behandelt (=>
Tauchen nur mit TL-Begleitung)."

Die VDST-DTSA-Ordnung (Auszug siehe oben) führt ebenfalls *-Taucher an,
allerdings mit dem Zusatz tauchen unter Führung eines ***-Tauchers.
Zwischen den beiden Aussagen besteht ein offensichtlicher Dissens,
deshalb wagte ich meine Frage zu stellen.

Gruß,
Bert


Dirk Macke

unread,
Jul 25, 2001, 2:51:19 AM7/25/01
to
Bert Rudeck wrote:

> Meine Frage bezog sich auf das Posting von Peter Rachow vom 22.07.,
> 22:59 Uhr, der schrieb: "PADI-OWD-Taucher werden nach wie vor konsequent
> als *-Taucher behandelt (=>
> Tauchen nur mit TL-Begleitung)."
> Die VDST-DTSA-Ordnung (Auszug siehe oben) führt ebenfalls *-Taucher an,
> allerdings mit dem Zusatz tauchen unter Führung eines ***-Tauchers.
> Zwischen den beiden Aussagen besteht ein offensichtlicher Dissens,
> deshalb wagte ich meine Frage zu stellen.

Dann eben nochmal: Die VDST-DTSA-Ordnung ist in Frankreich irrelevant.

Gruss,
Dirk

Uwe Hercksen

unread,
Jul 25, 2001, 3:41:18 AM7/25/01
to

Bert Rudeck schrieb:


>
> Meine Frage bezog sich auf das Posting von Peter Rachow vom 22.07.,
> 22:59 Uhr, der schrieb: "PADI-OWD-Taucher werden nach wie vor konsequent
> als *-Taucher behandelt (=>
> Tauchen nur mit TL-Begleitung)."
> Die VDST-DTSA-Ordnung (Auszug siehe oben) führt ebenfalls *-Taucher an,
> allerdings mit dem Zusatz tauchen unter Führung eines ***-Tauchers.
> Zwischen den beiden Aussagen besteht ein offensichtlicher Dissens,
> deshalb wagte ich meine Frage zu stellen.

Hallo,

natürlich darfst Du bei offensichtlichen Wiedersprüchen Fragen stellen,
aber auch sonst.

Die VDST Regelung hat in Frankreich keine Bedeutung.

Peter wird als leidenschaftlicher Tieftaucher vermutlich nur von den
tieferen TGs ausgegangen sein und den Fall bis 20 m nicht betrachtet
haben.

Ab 20 m darf ein * Taucher ja nur in TL Begleitung bis 40 m tauchen,
nach meiner Interpretation des französischen Urtextes.

Ich hoffe es ist jetzt klar.

Ich fürchte aber bis die Vereinbarung zwischen PADI und der FFESSM auch
in der Praxis weitgehend angewandt wird kann es noch einige Zeit dauern.

Ab 1991 habe ich in Frankreich zuerst noch nichts von der Anwendung des
Arrete 91 gemerkt, das muss etwa 96 gewesen sein als ich in Camaret
damit konfrontiert wurde.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jul 25, 2001, 9:07:27 AM7/25/01
to

Peter Rachow schrieb:

> Wie ich anderswo schon geschrieben habe: Bei den meisten Basen wird die Sache
> sehr eng gesehen: CMAS* oder PADI OWD taucht nur mit TL-Begleitung bis 20 m WT.
> TL-Begleitung heißt in diesem Zusammenhang auch, dass man sich nicht etwa seinen
> Lieblings-TL (in Gestalt von Ehemann/Ehefrau/Freund/Freundin/LebensabschnittsgefährIn)
> mitbringen darf. Im Gegenteil: Der TL benötigt eine staatliche Lizenz (brevet
> d'état) und muss von der FFESSM geprüft sein.

Hallo,

im Annexe IIIa steht nur das in diesem Fall ein Gruppenführer mit E2
nötig ist.
E2 kann ein CMAS TL * sein, laut Annexe II, oder ein Initiateur + P4 ou
P4 stagiaire pédagogique der FFESSM

>CMAS** tauchen ohne TL bis 20m, mit TL bis 40m.

Für die 40 m muss es aber ein E3 TL sein, das ist ein Fédéral 1er degré
der FFESSM, ein Moniteur 2 étoiles der CMAS, oder ein Brevet d'État
d'éducateur sportif du 1er degré (BEES 1)

Es können also auch TLs von ausserhalb Frankreichs sein, aber mit
genügend Sternen. ;-)

http://www.ctrbpl.org/arrete98.htm

Bye

Peter Rachow

unread,
Jul 25, 2001, 10:11:55 AM7/25/01
to
Hai Uwe,

Uwe Hercksen <Herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb in Nachricht

3B5EC48F...@mew.uni-erlangen.de

>Es koennen also auch TLs von ausserhalb Frankreichs sein, aber mit
>genuegend Sternen. ;-)

Stimmt, Du hast Recht. Falls noch der eine oder andere Stern fehlen sollte, würde
ich eine Flasche Metaxa empfehlen, die hat 5 oder 7. ;-)

Matthias Frey

unread,
Jul 26, 2001, 8:08:20 PM7/26/01
to
Peter Rachow <peter....@t-online.de> schrieb:

>....und was wäre manch'
>schöner Sommerabend ohne die geschätzte Flasche guten Roten aus dem Languedoc
>oder dem Rhonetal?

Nun ja - dann geh doch bitte bei beiden Lagen noch en wenig
nördlicher (im Fall von Languedoc auch westlicher), dann wird der
Abend erst richtig schön :)

>Und nur, weil sie PADI nicht mögen, sagen, dass sie nicht ganz dicht sind??? Nein,
>ich glaube zutiefst, dass dieses Volk durchaus richtig 'tickt'. Eben deswegen.

Ja - das könnte man durchaus als Indiz nemen :)

Liebe Grüße
Matthias

Matthias Frey

unread,
Jul 26, 2001, 8:12:04 PM7/26/01
to
Tjark Nikolai <ne...@tjarknikolai.de> schrieb:

>> .....eine Regierung also,
>> die ihren Mitbürgern per Gesetz erlaubt, sich durch Tauchtiefen von max. 60
>> Metern dauernd in akute Lebensgefahr zu begeben, dieses Land muss wirklich
>> ein Rad abhaben.
>
>LOL! Na das sowieso! ;-)

Nun - der angenehme Unterschied zw. Franzosen und Deutschen ist
immer noch der: In Frankreich gibt es Gesetze - In Deutschland
werden sie befolgt ;)

Liebe Grüße
Matthias,

der es immer noch schade findet, daß die Pfalz nicht Frankreich
zugesprochen wurde :)

Matthias Frey

unread,
Jul 26, 2001, 8:25:49 PM7/26/01
to
"Thomas Sauermann" <t.sau...@12move.de> schrieb:

>Das Ergebnis war natürlich eine
>viel geringere Grundzeit, längere Deko und ein relativ uninteressanter
>Tauchgang bei denen.

Interessant. Woher weißt Du den das, daß der TG bei denen relatv
uninterresant war ?

Liebe Grüße
Matthias

Thomas Sauermann

unread,
Jul 27, 2001, 2:42:25 AM7/27/01
to
> Interessant. Woher weißt Du den das, daß der TG bei denen relatv
> uninterresant war ?
>
> Liebe Grüße
> Matthias

Nun, ich weiß es natürlich nicht wirklich. Aber für mich wäre es nicht so
interessant den unteren Teil des Rumpfes und den Sand drum herum zu
bestaunen.
Es sei denn, man war schon öfter dort und hat von den oberen Aufbauten die
Schnauze voll.
--

mfG Thomas
------------------------------------------------------------
Tauchen am Helenesee mit Dive&Fun
www.seeloewen.de


Tjark Nikolai

unread,
Jul 27, 2001, 5:09:39 AM7/27/01
to
Matthias Frey wrote:
>
> der es immer noch schade findet, daß die Pfalz nicht Frankreich
> zugesprochen wurde :)

Bitte??? Dann waer ich ja Franzose! Ein glatter Selbstmordgrund!!!!

Gruss

Tjark

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