An dieser Stelle unbedingt nochmals ein Riesen "Danke Schön" an Robert,
meinen Buddy, der mit mir diese Situation sehr ordentlich und ruhig
gemeistert hat.
Nun meine Fragen:
Ist bei diesen Temperaturen mit jedem Automat eine Vereisung zu befürchten ?
Hatte noch jemand in den letzten Wochen dieses Problem ?
Hätte ich "unten" auf den Octopus meines Buddy´s wechseln sollen ?
Welcher Regler ist Eurer Meinung nach besser/am besten Kaltwassertauglich ?
mit immer noch Kopfschüttelnden Grüssen, Olli
--
Oliver Blömeke
bre...@web.de
> An dieser Stelle unbedingt nochmals ein Riesen "Danke Schön" an
Robert,
> meinen Buddy, der mit mir diese Situation sehr ordentlich und ruhig
> gemeistert hat.
schön, so eine Situation ruhig gemeistert zu haben bringt einen
weiter.
> Ist bei diesen Temperaturen mit jedem Automat eine Vereisung zu
befürchten ?
Ja "den" vereisungssicheren Automaten gibt es nicht. Eine der
Hauptursachen neben den Temperaturen ist aber eine zu feuchte
Flaschenluft. Waren beide Füllungen von der gleichen Füllstation??
> Hatte noch jemand in den letzten Wochen dieses Problem ?
Ich denke mal ja :-))
> Hätte ich "unten" auf den Octopus meines Buddy´s wechseln sollen ?
Kommt drauf an wie Ihr konfiguriert seid, habt Ihr jeder zwei erste
Stufen?? Wenn Ihr beide jeder nur eine erste Stufe plus zweiter und
Oktopus habt und Du auch noch auf die eine erste Deines Buddys
wechselst ist die Chance hoch das sein Automat auch vereist.
> Welcher Regler ist Eurer Meinung nach besser/am besten
Kaltwassertauglich ?
So darfst Du hier nicht fragen da gibt es 10 Taucher 12 Meinungen :-))
Jeder Taucher schwört auf seinen Regler. Obwohl ich hier einen
leichten Hang zu Poseidon und Apeks glaube erkennen zu können.
Gruss Klaus
Klaus Bartram schrieb:
>
> So darfst Du hier nicht fragen da gibt es 10 Taucher 12 Meinungen :-))
> Jeder Taucher schwört auf seinen Regler. Obwohl ich hier einen
> leichten Hang zu Poseidon und Apeks glaube erkennen zu können.
>
> Gruss Klaus
Meinung 13, dann stehe ich mit meinem Hang zu Dräger hier wohl ziemlich
allein da *ggggg*
Gruß Uwe
so wie du das Vereisen beschrieben hast:
1. Flaschenluft untersuchen, wenn nicht andere Füllstation.
2. Dein Buddy hatte keinen Vereiser, richtig? Dann schaut auf Unterschiede
bei eurer Konfiguration(Trockianschluß,Inflator.....) und dein
Atemverhalten.
3.Hast du Überwasser/ Schnorchelstrecke den Automaten angeatmet (nicht gut)?
4. Tauscht doch mal die Flaschen!
So ein paar Anregungen und viel spaß beim Suchen
MFG
Marek
ich hatte bis vor kurzem auch immer wieder probleme mit vereisern, bis ich
letztens, eher zufällig, DIE Lösung fand.
Wie immer in dieser kalten Jahreszeit nahm ich kurz vorm abtauchen einen
kräftigen schluck Klaren (über 50%) aus meinem Flachmann, steckte den
Automaten in den Mund und tauchte ab. ein Hustenreflex bewirkte, dass ich
den schönen Klaren wieder durch den Automaten ausspuckte... hochgradig
ärgerlich und schade um das gute Zeug. Nun, ich brach den TG dennoch nicht
ab und hatte zu meiner Überraschung einen vereisungsfreien TG. Ich habe
dieses Experiment mehrfach wiederholt... Mund voll Korn... ersten schluck
für mich.... zweiten Schluck für und durch den automaten ... und dann ab...
klappt prima! Seit dem habe ich auch bei mehreren kurzen TG hintereinander
keine Probleme mehr.
der Alkohol wirkt als Frostschutz optimal. nach meinen bisherigen Tests
sollte mann aber von zuckerhaltigen Getränken die Finger lassen, da diese
doch zum verkleben neigen.
Hoffe geholfen zu haben
Ralph
[Klaren rückwärts trinken]
Geniale Idee! Respekt. Die Methode dürfte allerdings nur gegen Vereiser der
zweiten Stufe wirken.
Gegen inneres Vereisen der ersten Stufe würde ich den Sprit direkt dem
Ansaugschlauch des Kompressors zuführen, so dass das Zeug sofort verdunstet
und in gasförmigem Zustand in die Flasche gefüllt wird. Vorteil: Beim
Veratmen des Flascheninhaltes birnt es gleich viel besser, da der Alllohol
sofort (und nicht erst durch langwierige Resorption über die
Magenschleimhaut) ins Blut geht.
Weiterer Vorteil: Die Vereisung der ersten *und* zweiten Stufe werden
gemeinsam verhindert.
Nur die äußere Vereisung der ersten Stufe ist dadurch nicht in den Griff zu
bekommen. Da würde ich vorschlagen, nur noch in Seen zu tauchen, deren
Alloholgehalt mind. 50% beträgt.
hth
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Nenne sechs Gründe, weshalb du in Erwägung ziehen solltest, deine
Ausbildung im Tauchen bis zum PADI OWSI fortzusetzen.
[...]
6. Für PADI Tauchlehrer besteht eine höhere Nachfrage als nach
Tauchlehrern aller anderen Tauchausbildungsorganisationen zusammen.
Quelle: PADI-Divemaster Manual, Seite A-34
das problem laesst sich ganz klar in den griff bekommen, indem man vor
dem fuellen ein schnapsglas voll strohrum in die flasche kippt. das
verleiht der luft einen tollen beigeschmack, erster und zweiter automat
ist vor vereisen sicher, und man hat noch eine menge spass unter wasser.
das sind gleich 3 features auf einmal!
marco
> Ist bei diesen Temperaturen mit jedem Automat eine Vereisung zu befürchten ?
Rechnen muß man bei jedem Regler damit.
Befürchten aber nur bei den üblichen Verdächtigen ;-)
> Hatte noch jemand in den letzten Wochen dieses Problem ?
Nö. Weder mit den Apeks, noch mit den Sherwood.
> Hätte ich "unten" auf den Octopus meines Buddy´s wechseln sollen ?
Du hättest auf Deinen Zweitautomat oder den Zweitautomat Deines Buddys
wechseln sollen. Mit einer 1. Stufe und Octopus taucht man insbesondere
zu dieser Jahreszeit nicht.
> Welcher Regler ist Eurer Meinung nach besser/am besten Kaltwassertauglich ?
Gewertete Listung:
Apeks
Apeks
Apeks ;-)
Poseidon / alte Sherwood / alte Dräger
Gruß _Jens_
> Meinung 13, dann stehe ich mit meinem Hang zu Dräger hier wohl ziemlich
> allein da *ggggg*
Nein ;-)
Höchstens Meinung 12. Die alten Dräger halte ich auch für tauglich
(siehe mein letztes Posting).
Gruß _Jens_
Meinung 14, Mares Rubin
ist noch nie vereist selbst bei der Ausbildung (gleichzeitige Wechselatmung
Jacket füllen)
Ich vermute das zwei faktoren hier den Ausschlag gegeben haben
1 Feuchtigkeit in der Flasche
2 zu hohes AMV
--
mit freundlichen Grüßen
manni
Ralph Rueffert schrieb:
>
> moin zusammen...
>
> ich hatte bis vor kurzem auch immer wieder probleme mit vereisern, bis ich
> letztens, eher zufällig, DIE Lösung fand.
> Wie immer in dieser kalten Jahreszeit nahm ich kurz vorm abtauchen einen
> kräftigen schluck Klaren (über 50%)
Wie war das noch gegenüber Heinz "Schraube" mit der Forderung nach
sachlichen Beiträgen???
Gruß
Joachim
Marco Rupp schrieb:
... strohrum ...
Pfui Teufel!!! Dass sich dieser Petrochemie-Mix, dessen Rohstoffe zu 100
% vielleicht irgendwo in der sibirischen Tundra gefördert werden,
überhaupt "Rum" nennen darf, ist für einen in der Rumstadt Europas
gebürtigen Menschen unerträglich! Damit kannste ne Pistensau glücklich
machen, aber keinen vonne Küste!
Wenn schon, dann stilvoll mit "Hansen" oder "Captain Morgan"!
Rülps!
Joachim
"Olli B." schrieb:
...
Hallo Olli,
frag mal rum, wo du eine Luftanalyse bekommst (Feuerwehr?
Mitbewerber-Tauchshop?, Gewerbeaufsichtsamt als letzte Instanz) und lass
mal die Flaschenluft analysieren.
Hört sich verdächtig nach viel Restfeuchte und damit durchgeschlagenem
Kompressor-Endfilter an!
Und der R-190 ist nun wirklich nix für kalte Gewässer, wurde gebaut als
Schulungsautomat für die Karibik!
Gruß
Joachim
> > Welcher Regler ist Eurer Meinung nach besser/am besten Kaltwassertauglich ?
> Gewertete Listung:
> Apeks
> Apeks
> Apeks ;-)
> Poseidon / alte Sherwood / alte Dräger
am 13.2.02 waren wir zu 10 eistauchen. von den 19 atemregler die da im
wasser waren haben es genau ein TX50 und ein TX100 geschafft
abzublasen... und die waren noch net mal der hauptregler....
marco, der auf abyss schwoert.
> am 13.2.02 waren wir zu 10 eistauchen.
Hab den Bericht gelesen und mir das Video angesehen.
Euch gehörn die Ohrn langgezogen ;-)
Gruß _Jens_
shit... ok du musst das richtige datum raten =)
> > >am 13.2.02 waren wir zu 10 eistauchen. von den 19 atemregler die da im
ciao marco =)
Ooooch schade! Jetzt wollte ich gerade meinen Scubapro-Schrott wegwerfen
(den ich schon viel zu lange habe und der mich nie im Stich gelassen hat)
und wollte mir Apeks holen (habe gerade 1000 Euro zuviel!). Und jetzt das!
So ein Sch.....! Ihr seid fies!
Frustriert!
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Die maximale Tauchtiefe darf bei Abenteuer-Tauchgängen
30 m nicht überschreiten [...].
PADI Instructor-Manual "AOWD" S. 1/6
Hai, Uwe!
Nein, Du bist nicht allein auf der Welt! Es gibt noch mindestens Einen, der
sich was Gutes gönnt. :-)
Ich habe auch zwei von den Drägerchen, und bin sehr zufrieden damit -
selbst, wenn´s etwas härter zugeht.
Aber mal wegen Poseidon: Ich habe in meinem Dunstkreis erst ein einziges Mal
mitbekommen, daß einer davon abgeblasen hatte. Die Luft war indiskutabel
gut, die Temperaturen nicht bedenklich... Ich habe ihn dann an Ort und
Stelle geöffnet - und da fielen mir die ersten Salz- und Sandkrümel
entgegen. Aus beiden Stufen. Will sagen, daß Viele auch vergessen, die
Wartungsinterwalle den Bedingungen des Gebrauchs anzupassen - oder überhaupt
schon damit schluren, ihren Regulator mal selbst zu pflegen. Ist m.E. eine
SEHR häufige Quelle von Funktionsstörungen ("Huch! Vasteh´ isch gar net; der
lach doch seit´m letzten Urlaub im Kellä...!").
Gruß von Mat²
--
"Im Ausland wird oft mit gezogener oder ohne Reserve getaucht." Stibbe:
"Sporttauchen", 9. Auflage 2001, S.190 ;-)
Hai, Ralph!
Lecki! Tiefenrausch schon bei 3m....? Zu Hause fällt´s halt spätestens im
Mai auf, wenn man noch immer Glühwein und Grog säuft - zum Wärmen.
Lall! %)
Grüße,
Mat²
> Wie immer in dieser kalten Jahreszeit nahm ich kurz vorm abtauchen einen
> kräftigen schluck Klaren (über 50%) aus meinem Flachmann, steckte den
-------------------pop!
Hai, Ralph!
Lecki! Tiefenrausch schon bei 3m....? Zu Hause fällt´s wohl spätestens im
Mai auf, wenn Du noch immer Glühwein und Grog säufst - zum Wärmen...
Lall! %)
Grüße,
Hai, Ralph!
Lecki! Tiefenrausch schon bei 3m....? Zu Hause fällt´s halt spätestens im
du kannst die Vereisungsgefahr bei jedem Regler erheblich reduzieren, indem du
dein Ventil einen AIRCON Microfilter anbringst.
Meine Erfahrung mit VEreisung waren mit diesem Filter sehr gering - ich hatte
nie eine.
Kostenpunkt: ca.40,00 DM.
Gruss Franz
> du kannst die Vereisungsgefahr bei jedem Regler erheblich reduzieren, indem du
> dein Ventil einen AIRCON Microfilter anbringst.
Genau, mit 'nem Aircon-Filter friert bei feuchter Luft naemlich der
Filter zu und nicht mehr der AR :-))
SCNR,
Dirk
doch 13, ich meine den Shark. Ok, die alte Version (vielleicht doch nur
Meinung 12 *grübel*). ;-)
Gruß Uwe
Jens Dalitz schrieb:
> Stich gelassen hat) und wollte mir Apeks holen (habe gerade 1000
> Euro zuviel!). Und jetzt das! So ein Sch.....! Ihr seid fies!
>
> Frustriert!
Hallo Peter
Bevor der Frust zu groß wird, meine Kontonummer kannst du gerne
haben. Jetzt mit dem Euro kann ich ja ohne die lästige Wechslerei was
damit anfangen.
mfG
Willi
...aber um weiter zu tauchen würde ich wahrscheinlich sogar
Scheibenwaschwasser saufen...
mit lallendem Gruss, Olli
--
Oliver Blömeke
bre...@web.de
"Ralph Rueffert" <ralph.r...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a2geb6$d4d$1...@Adler.dlrg.de...
Hier noch ein paar Fakten die ich vergass:
Ich tauche NASS !
Ich habe (bis jetzt) nur eine erste Stufe.
Ich tauche fast jede Woche (Automat lag nicht Jahre im Keller)
Der Regler ist 2 Jahre alt und ist im August 2001 zur Wartung.
Die Flasche ist 1/2 Jahr alt und ist ca. 20 mal gefüllt worden.
Mein Atemvolumen liegt i.d.R. um 15l/min in der Kalten Jahreszeit.
IMHO nicht unbedingt die ungünstigsten Faktoren, oder ?
mit freundlichen Flossenschlägen, Olli
--
Oliver Blömeke
bre...@web.de
"Olli B." <bre...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3c4b42c4$0$29169$9b77...@news.comundo.de...
> Hallo NG,
> am 17.1. war ich bei 4 Grad Luft- und (lt. Aladin) 1,7 Grad
Wassertemperatur
> mit $pro MK II/R190 tauchen und hatte bereits nach 4min + 4m eine
handfeste
> Vereisung, wonach ich mit meinem Buddy sofort mit eigenem System
aufgetaucht
> bin und den TG abgebrochen habe.
> Vor Zwei Wochen bei 3,7 Grad hatte ich keine Probleme damit.
> Mein Diveshop bestätigte mir nach Überprüfung das der Automat einwandfrei
> wäre und eine Vereisung bei dem Modell halt sehr wahrscheinlich.
> Heute war ich wieder tauchen, allerdings mit Mares V16 SCS Titan/Epos. Ich
> ging davon aus, dass ich mit diesem Automat absolut auf der sicheren Seite
> bin, auch wenn die Wassertemperatur bei nur 2 Grad liegt.
> Aber nach 10 Min. und inzwischen 18m Tiefe trat das gleiche Symptom
wieder
> auf. Wir brachen den TG sofort ab und tauchten kontrolliert auf. Dabei
habe
> ich die gesamte Strecke aus dem abblasenden Automaten geatmet.
> Nach ein paar Minuten im Warmen funktionierte der Automat wieder
> einwandfrei.
>
> An dieser Stelle unbedingt nochmals ein Riesen "Danke Schön" an Robert,
> meinen Buddy, der mit mir diese Situation sehr ordentlich und ruhig
> gemeistert hat.
>
> Nun meine Fragen:
>
> Ist bei diesen Temperaturen mit jedem Automat eine Vereisung zu befürchten
?
> Hatte noch jemand in den letzten Wochen dieses Problem ?
> Hätte ich "unten" auf den Octopus meines Buddy´s wechseln sollen ?
> Welcher Regler ist Eurer Meinung nach besser/am besten Kaltwassertauglich
?
>
> mit immer noch Kopfschüttelnden Grüssen, Olli
>
> --
> Oliver Blömeke
> bre...@web.de
>
>
Meine frage geht ein der richtung das Alle stufen werden vereisen, wenn
ausrechend luft durch gejagt wird - also luftverbraucher aufteilen um
vereisung zu minimeren.
Persönlich habe ich eine Mares MR12 und eine APEKS DS4 and eine Y Kopplung
gehängt. Letzte Tauchen wahr -2 Grad luft, 0 grad Wasser am Oberfläche und
12 Grad am Boden - garnicht schön wieder zurückzukehren, 5 minutten Deko
macht schwach :-)
Gruss, Henrik
"Olli B." <bre...@web.de> skrev i en meddelelse
"Henrik Rasmussen" <Henrik.r...@mail.tele.dk> schrieb im Newsbeitrag
news:fqZ28.1237$Z77....@news.get2net.dk...
> Persönlich habe ich eine Mares MR12 und eine APEKS DS4 and eine Y Kopplung
> gehängt.
Wenn ich dich richtig verstehe hast du 2 Regler aber nur einen
Flaschenabgang.Du reduzierst zwar die Luftmenge pro Regler aber im Falle des
Vereisens eines Reglers kannst du diesen nicht absperren.Somit ist die
Tauchsicherheit in Hinblick auf ein System mit nur einen Regler nur
geringfügig höher.
MfG Herschi
Im wesenliche geht es darum den Beweglichen teile mit so wening luftströmung
wie möglich zu belasten und im Luft (schlechte Wärmeleitung geneüber wasser)
garnicht.
Ich hoffe dies erklärt den usicherheit.
Gruss, Henrik
"Steffen Herschelmann" <Her...@gmx.net> skrev i en meddelelse
news:a2hu6u$5do$05$2...@news.t-online.com...
Hai, Olli!
Wenn ich mir das so anschaue...herrscht nicht nur bzgl. des Automaten
Handlungsbedarf. ;-)
Spass beiseite. Ich tippe weiterhin auf mangelnde Luftqualität (wird
natürlich nie ein Kompressorenbetreiber zugeben). Kenne da ein Divecenter
mit nachgewiesenermaßen erstklassiger Luft; da hat es seit zehn Jahren
keiner geschafft, seine Luft zu verblubbern. Mit der Gasqualität würde noch
nicht mal ein Bierautomat abblasen. :o)
Besorgte Grüße,
Henrik Rasmussen schrieb:
> Im wesenliche geht es darum den Beweglichen teile mit so wening luftströmung
> wie möglich zu belasten und im Luft (schlechte Wärmeleitung geneüber wasser)
> garnicht.
>
> Ich hoffe dies erklärt den usicherheit.
Was nützt das alles, wenn die Luft feucht ist???? Wäre nicht der erste
Füllservice, der 0,5 Euro pro Liter nimmt und aus Sparsamkeit den Filter
erst wechselt, wenn das Kompressoröl in der Kanne landet!
Gruß
Joachim
Henrik Rasmussen schrieb:
> Ein Y kopplung hat zwei ausgänge mit eine Separaten absperrung.
wer stellt sowas her ?
(URL ?)
gibts da im netz pics von ?
Kenne nur das Teil von Aircon (glaub ich zumindest)
mit zwei Abgaengen, davon einer sperrbar.
Gruss Guenter
Hallo,
von zwei Ausgängen mit je einer separaten Absperrung hat er ja nichts
geschrieben.
Evtl. meinte er zwar sowas, aber es könnte auch so ein Teil wie von
Aircon gewesen sein.
Also Henrik, hat Deine Y Kopplung nun zwei Ventile, je eines an jedem
Abgang, oder doch nur ein Ventil an einem Abgang und keines an dem
anderen?
Wer stellt das Ding her, wo kann man es kaufen?
Bye
Gruss, Henrik
"Uwe Hercksen" <Herc...@mew.uni-erlangen.de> skrev i en meddelelse
news:3C4D2D4D...@mew.uni-erlangen.de...
Klingt einleuchtend, ist aber sehr theoretisch.
Ist dir das schon passiert?
Würde mich interessieren wie dir das gelungen ist.
Gruss Franz
>
> Genau, mit 'nem Aircon-Filter friert bei feuchter Luft naemlich der
> Filter zu und nicht mehr der AR :-))
Na klar, wenn du vorher das Ventil abschraubst und 1 L Wasser
in die Flasche füllst, friert auch der Filter zu. :-))
Im ernst, der Filter hat eine sehr grosse Oberfläche, die du wohl
kaum zufrieren lassen kannst.
In Hemmoor sind schon Leute durch Ventilvereisung ertrunken,
soweit ich weiss, alle "ohne Filter".
Aber da nicht jede Flasche einen Filter hat gilt vor allem:
eine gute Füllstation verhindert Probleme.
Gruss
Helmut
--
Posted via Mailgate.ORG Server - http://www.Mailgate.ORG
>Meinung 13, dann stehe ich mit meinem Hang zu Dräger hier wohl ziemlich
>allein da *ggggg*
Hallo Uwe,
ich habe ähnliche Neiungen ;-)
Beipflichtende Grüße aus Rheinmünster,
Uwe
--
Boot 2002 in Duessledorf
wer - wann - wo
unter http://www.zollstocks.de/boot2002.htm ist es zu finden...
>doch 13, ich meine den Shark. Ok, die alte Version
Hallo Uwe,
ich meinte ein noch älteres Modell...
Schöne Grüße aus Rheinmünster,
> Will sagen, daß Viele auch vergessen, die
> Wartungsinterwalle den Bedingungen des Gebrauchs anzupassen - oder
überhaupt
> schon damit schluren, ihren Regulator mal selbst zu pflegen. Ist m.E. eine
> SEHR häufige Quelle von Funktionsstörungen ("Huch! Vasteh´ isch gar net;
der
> lach doch seit´m letzten Urlaub im Kellä...!").
Kurz vor Weihnachten im Blausteinsee ist mir mein Poseidon Cyklon 5000M
eingefroren.
Der Automat ist gerade mal ein halbes Jahr alt und hat ca. 20 TG hinter
sich.
Es hat geschneit an dem Tag, Wassertemperatur an der Oberfläche
wahrscheinlich 2-3°C.
Ich bin reingewatet, hab mich gemütlich auf den Rücken gelegt, um meine
Flossen anzuziehen. In der Zeit war die 1. Stufe unter Wasser und die
Wasserkammer hat sich gefüllt. Als ich mich wieder hingestellt habe, hing
nur noch die 2. Stufe im Wasser und hat angefangen abzublasen. Daraufhin ist
die 1. Stufe zugefroren und die 2. war nach kurzer Zeit auch nur noch mit
einem Eis am Stiel zu vergleichen. Die 1. Stufe wieder ins Wasser zu halten,
hat leider nichts mehr gebracht. Als die Flaschen endlich zu waren, hatte
ich ca. 50 bar weniger in meiner Doppel 7.
Nachdem die Stufen wieder aufgetaut waren, haben wir den TG wie geplant
durchgeführt, da genügend Redundanz vorhanden und genug Kompetenz im Wasser
war. Unten (ca. 25m, 5°C) gabs dann keine Probleme mehr.
Die Qualität der Luft steht außer Frage.
Als ich darüber nachdedacht habe, ist mir klargeworden, was da passiert
ist. Die Flaschen und die Stufen standen einige Zeit in Schnee und Kälte und
mangels Wasserkontakt war die 1. Stufe nicht in der Lage, die
Tempereaturdifferenz schnell genug auszugleichen, die durch die 2.
abblasende Stufe entstanden ist. Allerdings hatte ich vorher noch nirgendwo
von so einer Art Vereiser gehört oder gelesen (bin ja auch noch nicht lange
dabei). Ist das so ein alter Hut, daß da niemand mehr drüber spricht oder
passiert so was eher selten?
Vielleicht hilft diese Geschichte ja jemandem, so einen Vorfall zu
vermeiden.
Gruß:
Bernd (jetzt mit Frostschutzkappe und der Hoffnung, daß sowas nicht mehr
passiert)
Bernd Schoofs schrieb:
> Kurz vor Weihnachten im Blausteinsee ist mir mein Poseidon Cyklon 5000M
> eingefroren.
> Der Automat ist gerade mal ein halbes Jahr alt und hat ca. 20 TG hinter
> sich.
> Es hat geschneit an dem Tag, Wassertemperatur an der Oberfläche
> wahrscheinlich 2-3°C.
> Ich bin reingewatet, hab mich gemütlich auf den Rücken gelegt, um meine
> Flossen anzuziehen. In der Zeit war die 1. Stufe unter Wasser und die
> Wasserkammer hat sich gefüllt.
da liegt das Problem, kalte erste Stufe, Wasser in die Wasserkammer,
erste Stufe wieder raus aus dem Wasser, Wasserkammer friert zu
und das wars dann ...
> Als ich mich wieder hingestellt habe, hing
> nur noch die 2. Stufe im Wasser und hat angefangen abzublasen. Daraufhin ist
> die 1. Stufe zugefroren und die 2. war nach kurzer Zeit auch nur noch mit
> einem Eis am Stiel zu vergleichen. Die 1. Stufe wieder ins Wasser zu halten,
> hat leider nichts mehr gebracht. Als die Flaschen endlich zu waren, hatte
> ich ca. 50 bar weniger in meiner Doppel 7.
> Nachdem die Stufen wieder aufgetaut waren, haben wir den TG wie geplant
> durchgeführt, da genügend Redundanz vorhanden und genug Kompetenz im Wasser
> war. Unten (ca. 25m, 5°C) gabs dann keine Probleme mehr.
> Die Qualität der Luft steht außer Frage.
irrelevant in dem Fall
> Als ich darüber nachdedacht habe, ist mir klargeworden, was da passiert
> ist. Die Flaschen und die Stufen standen einige Zeit in Schnee und Kälte und
> mangels Wasserkontakt war die 1. Stufe nicht in der Lage, die
> Tempereaturdifferenz schnell genug auszugleichen, die durch die 2.
> abblasende Stufe entstanden ist.
Erster Ansatz richtig, zweiter nur teilweise.
Das Wasser in deiner nassen ersten Stufe gefriert, wenn die Stufe wieder
an die kalte Luft kommt, da keine "warmes" Wasser mehr da ist zum
waermen.
D.h. das Ding blaest ab, egal ob 2.te im wasser ist oder nicht.
> Allerdings hatte ich vorher noch nirgendwo
> von so einer Art Vereiser gehört oder gelesen (bin ja auch noch nicht lange
> dabei). Ist das so ein alter Hut,
scheint so ;-))
> daß da niemand mehr drüber spricht oder
> passiert so was eher selten?
> Vielleicht hilft diese Geschichte ja jemandem, so einen Vorfall zu
> vermeiden.
>
> Gruß:
> Bernd (jetzt mit Frostschutzkappe und der Hoffnung, daß sowas nicht mehr
> passiert)
die dichtet die Wasserkammer ab, d.h. so wirds nicht mehr passieren.
Trotzdem, wenns kalt ist, einmal nassen Automaten nicht mehr aus dem
wasser raus vorm tauchen.
Gruss Guenter
Annerose und Guenter Mildenberger schrieb:
> die dichtet die Wasserkammer ab, d.h. so wirds nicht mehr passieren.
Da bin ich nicht so sicher. Musste es gerade selbst erleben, allerdings
begruendet durch Selbstverschulden. Raus aus der Ostsee, Geraet komplett
in`s Auto, eine Nacht mit deutlichen Minusgraden, dann morgends in
Hemmoor raus mit dem Geraet und ab. Durch unachtsamkeit die Luftdusche
betaetigt - der Cyclon blaest sofort ab. Mit Metallfrostkappe.
> Trotzdem, wenns kalt ist, einmal nassen Automaten nicht mehr aus dem
> wasser raus vorm tauchen.
Eben, das ist es. Bei Minusgraden den Atemregler _ueber_ Wasser
moeglichst nicht bzw. nicht lange anatmen. Wenn ich mit VGM tauche,
bleibt der Regler vorher bei mir im Bett.
Gruss
Heinz Luebke
>
> Gruss Guenter
> Na klar, wenn du vorher das Ventil abschraubst und 1 L Wasser
> in die Flasche füllst, friert auch der Filter zu. :-))
Schon gemacht... ;-) Funktioniert aber nicht zwangsweise, solange Du
den Filter beim Einfüllen trocken läßt...
> Im ernst, der Filter hat eine sehr grosse Oberfläche, die du wohl
> kaum zufrieren lassen kannst.
Da die Feuchtigkeit aber in unserem Falle beim Füllen in die Flasche gerät,
muß sie in jedem Falle durch den Filter. Dort wird sich auch genug davon
niederschlagen, so daß das Argument mit dem zufrierenden Filter zumindest im
Ansatz stimmen könnte. Der Filter hält die Feuchtigkeit eher in
Ventilnähe/Luftstrom fest, als das ein Rohrchen tun würde.
Da der Filter aber nicht der Ort ist, an dem der J-T-Effekt zur Wirkung
kommt, wird die Luft -wenn sie feucht ist- immer dort gefrieren, wo sie
entspannt wird und es darum auch kalt genug ist: In der ersten Stufe, bzw.
an Kolben/Ventilnadel.
Ob der Filter dies nun nicht verhindert, oder sogar begünstigt, würde
weitere Nachforschungen erfordern. Ich habe aber in jedem Falle meine
Zweifel an dieser Lösung.
Als zweiter Grund für die Verwendung eines Keramikfilters wurde übrigens
seinerzeit auch das "schädliche" Aluminiumoxid genannt, das wohl kiloweise
in Alutanks herumfliegen soll...
> In Hemmoor sind schon Leute durch Ventilvereisung ertrunken,
> soweit ich weiss, alle "ohne Filter".
Ein rein physikalischer Vorgang soll für den Tod von Menschen verantwortlich
sein? ;-)
Ventilvereisung lasse ich als (alleinigen) Grund nicht zu... :-/
Höchstens als Auslöser, i.V.m. einer Kette von mindestens drei bösen Fehlern
des jew. Betroffenen. Ich wage darüberhinaus die Behauptung, daß wohl kaum
jemals ein Taucher schuldlos ertrunken ist.
Ganz ohne Wertung: Woher hast Du so genaue Informationen?
> Aber da nicht jede Flasche einen Filter hat gilt vor allem:
> eine gute Füllstation verhindert Probleme.
Einverstanden! Alles Andere ist IMNSHO gar keiner Überlegung wert, wenn man
das Übel auch gleich an der Wurzel packen kann. Dies wäre nicht das erste
Mal, daß man sich auf techn. Krücken verläßt, anstatt offensichtliche
Gefahren im Ansatz auszuschalten.
Tretet den Kriminellen auf die Füße, die verunreinigte Luft verkaufen!
:-O
Vergrübelte Grüße,
Mat²
--
><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>¸.
·´¯`·.¸. , . .·´¯`·.. ><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>
> ...Gruß: Bernd (jetzt mit Frostschutzkappe und der Hoffnung, daß sowas
nicht mehr
passiert)
------------pop!
Hallo, Bernd!
Tja, da sind wir wieder beim Thema "innere Vereisung" vs. "äußere
Vereisung".
Verhindert die Frostschutzkappe, die ja hier (u.a.) vor einer äußeren
Vereisung schützen soll, gleichzeitig einen optimalen Temperaturausgleich im
Inneren der ersten Stufe - und macht ihn damit wiederum anfälliger für eine
innere Vereisung?
Doch nur, wenn man ganz sicher ausschließlich "gute" Luft füllt, oder?
"Matthias Römer" <tau...@muenster.de> wrote in message
news:a2k0cq$b85$1...@news.citykom.de...
> Da die Feuchtigkeit aber in unserem Falle beim Füllen in die Flasche gerät,
> muß sie in jedem Falle durch den Filter. Dort wird sich auch genug davon
> niederschlagen, so daß das Argument mit dem zufrierenden Filter zumindest im
> Ansatz stimmen könnte. Der Filter hält die Feuchtigkeit eher in
> Ventilnähe/Luftstrom fest, als das ein Rohrchen tun würde.
> Da der Filter aber nicht der Ort ist, an dem der J-T-Effekt zur Wirkung
> kommt, wird die Luft -wenn sie feucht ist- immer dort gefrieren, wo sie
> entspannt wird und es darum auch kalt genug ist: In der ersten Stufe, bzw.
> an Kolben/Ventilnadel.
Beim Füllen der Flasche erwärmt sich dieselbe sowie auch die Luft und
hält die Feuchtigkeit besser als kalte Luft, so dass diese nicht im
Filter hängen bleibt, sondern in die Flasche geht.
Nach dem Abtauchen kühlt sich die Luft ab und die Feuchtigkeit
kondensiert an der Öffnung des Röhrchens.
Durch die hohe Fliessgeschwindigkeiten gefrieren dann diese Tropfen.
Im Falle eines Röhrchens geht dann nichts mehr und FAIL SAFE nützt dir
so viel wie weisses Wasser: sieht gut aus, ist aber zu nichts nütze.
Bei einem Filter ist die Oberfläche jedoch gross genug,
um das zu kompensieren.
Ein Zufrieren eines Filters ist meines Wissens nicht bekannt.
Zum Thema schlechte Füllstation: wir Taucher sind doch irgendwie
auch selbst schuld.
Alles muss immer super billig sein. Die Stationen können durch diesen
Preiskampf nicht mehr ordentlich arbeiten und kaum ihre Kosten decken.
Es ist da wie beim Fliegen: was leidet ist nicht der Service, sondern
die Wartung, um diese Kosten zu sparen und zu überleben.
Im Falle einesschadhaften Kompressors kann das Ergebnis fatal sein.
Beim Fliegen stürtzt man ab, beim Tauchen ersäuft man.
Mit nachdenklichem Gruss
Heinz Luebke schrieb:
>
> Hallo Bernd, Hallo Guenter,
>
> Annerose und Guenter Mildenberger schrieb:
>
> > die dichtet die Wasserkammer ab, d.h. so wirds nicht mehr passieren.
>
> Da bin ich nicht so sicher.
bitte beachte "so" beachten ... ;-))
wenn Frostschutzkappe drauf und Oel drin
kann kein Wasser rein ...
dann friert er "so" nicht mehr ein ...
anderst schon ;-)))
> Musste es gerade selbst erleben, allerdings
> begruendet durch Selbstverschulden. Raus aus der Ostsee, Geraet komplett
> in`s Auto, eine Nacht mit deutlichen Minusgraden, dann morgends in
> Hemmoor raus mit dem Geraet und ab. Durch unachtsamkeit die Luftdusche
> betaetigt - der Cyclon blaest sofort ab. Mit Metallfrostkappe.
dass die Kiste trotzdem vereissen kann ... keine Frage ...
> ...
> bleibt der Regler vorher bei mir im Bett.
hm, da sag ich mal nix zu, meine Frau liest mit ... ;-)))
Gruss Guenter
Und?
Flaschen werden warm beim Fuellen und beim Entleeren kalt.
Ist zwar nicht J-T, tun sie aber trotzdem.
Dann gibts noch Waermeleitung zur gut gekuehlten 1.ten Stufe.
Ausserdem habe ich den Verdacht, dass in/durch Sinterfilter durchaus auch J-T.
gemacht werden kann. Weiter ist es gar nicht mal so einsichtig, dass im Ventil
der 1ten J-T passiert.
Das sollte eigentlich eine unfreie Entspannung sein, jedenfalls beim ersten
hinschauen.
Bessere Beispiele sind "poroese Filter". Manchmal habe ich auch schon den
Verdacht, dass der J-T in der 1ten so richtig benannt ist, wie das mit dem
balanciert <-> kompensiert.
Derk?
Jedenfalls, wenn der Airconfilter feinporiger ist als die Sinterfilter, waer er
aus einem Material, dem ich J-T zutraue.
mfg
Klaus Jaeckle
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Hai, Helmut!
Wenn sich bei diesem Flux noch "Tropfen" im landläufigen Sinne sammeln
können....würde mir nun Angst und Bange.
Verständlich ist, daß im Bereich des Wasserschutzröhrchens aufgrund der
Druckverhältnisse Wasserdampf kondensieren kann. Schwerer kann ich der
Vorstellung folgen, daß sich durchströmten Bereich (im Inneren des
Röhrchens) Eis in der erforderlichen Menge ansetzt. Das Röhrchen wird von
Kristallen in einer Größe, wie sie gerade aufgrund der auftretenden
Strömungsgeschwindigkeit, und der erforderlichen schnellen Kristallbildung
auftreten, kaum verstopft werden. Ich könnte mir aber vorstellen, daß die
Mikrokristalle, die ja schon in "fertigem" Zustand in der ersten Stufe
eintreffen.... der Rest ist Spekulation. :-)
Zum Grübeln angeregt. Ziehe mir das Thema gelegentlich mal im Detail rein.
Gibt es darüber ausführliches Material?
> Zum Thema schlechte Füllstation: wir Taucher sind doch irgendwie
> auch selbst schuld.
> Alles muss immer super billig sein.
Im Grundsatz sind wir uns also über die wahren Ursachen einig. Die Kunden
wissen Qualität (die sich nicht direkt in der Aufmachung niederschlägt) oft
einfach nicht zu schätzen. Aber versuch´ mal, Luft mit Lakritzgeschmack zu
verkaufen! Da rennen sie Dir die Bude ein. ;-)
Desgleichen in der Beratung. Wenn man erzählt, daß zwei getrennte Automaten
im Kaltwasser grds. sicherer sind, kauft sich kein Sch... einen
Zusätzlichen. Macht man den zweiten Regler zu etwas ganz Exclusivem
("Technical" z.B.), verkaufen sie ihre Oma dafür. ;-)
Altes Problem.
> Die Stationen können durch diesen Preiskampf nicht mehr ordentlich
arbeiten und kaum ihre Kosten decken.
Leider gibt´s zu Viele, die es eigentlich nicht nötig hätten, sondern eben
nur die Geldmaschine schneller laufen lassen. Ethik an sich hat eben keinen
materiellen Wert. :-/
> In Hemmoor sind schon Leute durch Ventilvereisung ertrunken,
> soweit ich weiss, alle "ohne Filter".
Was war nun mit meiner Kernfrage: Woher weißt Du so genau, daß die alle
keine Filter hatten? Oder war das eher die statistische Wahrscheinlichkeit?
Grüsse,
Mat²
--
><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>¸.
·´¯`·.¸. , . .·´¯`·.. ><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>
NO PRETTY FISHIES!
Hai, Klaus!
> Flaschen werden warm beim Fuellen und beim Entleeren kalt.
> Ist zwar nicht J-T, tun sie aber trotzdem.
Meinte ich auch nicht...wieso?
> Jedenfalls, wenn der Airconfilter feinporiger ist als die Sinterfilter,
waer er
> aus einem Material, dem ich J-T zutraue.
Der Keramikfilter IST deutlich feinporiger.
Jawoll. Derk? ;-)
Grüsse, Mat²
--
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NO PRETTY FISHIES!
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·´¯`·.¸. , . .·´¯`·.. ><(((º>`·.¸¸.·´¯`·.¸.·´¯`·...¸><(((º>
NO PRETTY FISHIES!
"dirk froebel" <fro...@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C4D97C4...@snafu.de...
Weil die Flaschenlufttemperatur schon mal um/unter 0Grad sein kann.
Dann noch Luft entnehmen -> noch kaelter, wenn auch nur wenige Grade -> Druck
nimmt ab (Anomalie des Wassers hilft bei Druckabfall) -> plausibles Szenario,
warum Wasser auf einmal im Filter gefrieren koennte.
Wenn so richtig viel Wasser da ist ...
>
>Der Keramikfilter IST deutlich feinporiger.
>
Dann muss er wohl J-T machen. Hat gar keine ander Wahl.
Die Frage ist nur, in welchem Umfang.
Und ob/wie das einer 1ten hilft.
>
>Jawoll. Derk? ;-)
>
Jawoll. Derk.
Hat mehr Ahnung von Gasdynamik als ich.
OK, aber was ist während der Atempause ! ? Das Metall und die Luft ist von
den hohen Fliessgeschwindigkeiten sehr kalt.
Während der Atempause kann Feuchtigkeit kondensieren, gefrieren und somit
das Röhrchen verschliessen.
Frag doch mal bei Aircon an. Die müssen es doch wissen.
> Aber versuch´ mal, Luft mit Lakritzgeschmack zu
> verkaufen! Da rennen sie Dir die Bude ein. ;-)
Ich steh eher auf Gummibärchen :-))
> Was war nun mit meiner Kernfrage: Woher weißt Du so genau, daß die alle
> keine Filter hatten? Oder war das eher die statistische
Wahrscheinlichkeit?
Unfälle werden untersucht, und man hat das wohl festgestellt.
Die Quelle ist jedenfalls sehr seriös.
Gruss
Helmut
Helmut Holstermann schrieb:
> OK, aber was ist während der Atempause ! ? Das Metall und die Luft ist von
> den hohen Fliessgeschwindigkeiten sehr kalt.
Warum sollte sich die Luft aufgrund von hoher Fließgeschwindigkeit in
abkühlen ? Kannst du das geanuaer erklären ? Ich kenne nur den Effekt,
das in dem schnell fliessenden Medium ein geringer Druck herrscht. (
siehe Tragflächenwirkung beim Fliegzeug)
Gruß
Matthias
Henrik Rasmussen schrieb:
>
> HErsteller ist Aqualung, sehe Bild. Gruss Henrik
da haben wir klasse aneinander vorbei geredet:
Ich meinte ein T (oder Y) Stueck zum aufschrauben
auf ein Ventil mit einem Abgang um zwei Abgaenge zu bekommen,
wobei am T-Stueck _beide_ Ausgaenge absperrbar sind.
Es gibt eins von Nautec, da ist aber nur einer der beiden
Abgaenge sperrbar.
Du meinest ein Ventil mit zwei abgaengen ...
Gruss Guenter
"Matthias Voss" <mat....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C4DF683...@t-online.de...
> Ich kenne nur den Effekt,
> das in dem schnell fliessenden Medium ein geringer Druck herrscht. (
> siehe Tragflächenwirkung beim Fliegzeug)
das mit der Tragfläche am Flugzeug hat damit zu tun, daß auf Grund der
Bauweise der Tragfläche (oben gewölbt) an der Oberseite ein geringer Druck
herrscht als an der Unterseite. D.h. das Flugzeug wird mehr von oben gehoben
als von unten nach oben gedrückt, Verhältnis ca. 3:2. Das hat ein Herr
namens Lavalier entdeckt, deswegen nennt man das auch Lavalier-Effekt.
Kannst Du leicht selber ausprobieren. Nimm ein Blatt DIN A4 Papier, halte es
an 2 Ecken so, daß sich das Papier von Deinem Mund wegwölbt und blase über
die Oberseite des gewölbten Papiers, Du wirst sehen, daß sich das Papier
aufstellt. Dieser Effekt hat grundsätzlich aber nix mit der
Fliessgeschwindigkeit des Mediums zu tun, sondern allein mit der Bauweise.
Beim Fliegen ist es nur so, daß die Wirkung erst ab einer bestimmten
Geschwindigkeit groß genug ist, um den Eisengeier zu heben.
Gruß aus Wien
Leon Berger
"Annerose und Guenter Mildenberger" <milden...@yahoo.com> skrev i en
meddelelse news:3C4DF6ED...@yahoo.com...
> Hallo Hendrik,
>
> Henrik Rasmussen schrieb:
> >
> > HErsteller ist Aqualung, sehe Bild. Gruss Henrik
>
> da haben wir klasse aneinander vorbei geredet:
Kann passieren :-)
>
> Ich meinte ein T (oder Y) Stueck zum aufschrauben
> auf ein Ventil mit einem Abgang um zwei Abgaenge zu bekommen,
> wobei am T-Stueck _beide_ Ausgaenge absperrbar sind.
>
> Es gibt eins von Nautec, da ist aber nur einer der beiden
> Abgaenge sperrbar.
Das minimiert nicht den Luftflow im Ventil und damit wird die Risiko das das
erste stufe vereisst.
>
> Du meinest ein Ventil mit zwei abgaengen ...
Jaah, aber auch nicht es ist eine ? mit zwei ventile!
Gruss, Henrik
Der Filter ist ja nicht so teuer, dass man es nicht mal in Ruhe austesten könnte.
(Das ist wahrscheinlich mehr als die meisten mit Ihrem Automaten anstellen.)
Zum Thema Händler:
Es gibt immer irgendjemanden, der irgendetwas billiger macht..
Bedauerlicherweise ist der Preis aber nicht immer eine Garantie für Qualität.
Franz
>Die ganze Diskussion hört sich sehr theoretisch an.
Das ist normal. Einige von uns haben ein Studium in einem
naturwissenschaftlichen Fach abgeschlossen.
>- Ich kenne keinen Automaten den ich nicht zum vereisen bringe.
Ich auch nicht. Aber das ist hier egal. Hier ist relevant, dass es
Warmwasserschrott und Kaltwasserequipment gibt. Welche Regler welcher Gruppe
zuzurechnen sind, unterliegt aber wiederum der Meinungsfreiheit.
>- Ich habe noch von nicht von einer Vereisung am Filter gehört.
Ich auch nocht nicht. Was aber kein Hinderungsgrund sein dürfte, darüber
theoretische Ableitungen zu formulieren.
>Es gibt immer irgendjemanden, der irgendetwas billiger macht..
So läuft's Business.
>Bedauerlicherweise ist der Preis aber nicht immer eine
>Garantie für Qualität.
Kann man so sehen. Diese Erkenntnis wird im Volksmund auch als "Lehrgeld"
bezeichnet.
Viele Grüße
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Die maximale Tauchtiefe darf bei Abenteuer-Tauchgängen
30 m nicht überschreiten [...].
PADI Instructor-Manual "AOWD" S. 1/6
Nein denn:
a) Achte ich sehr genau darauf, wo ich fuelle :-) und
b) hab' ich die Filter nach Ueberdenken o.g. "Theorie" wieder
'rausgeschmissen :-)
Natuerlich waere es klueger gewesen, darueber *vor* dem Kauf
nachzudenken... Aber deshalb hab ich's ja gepostet :-)
Gruss,
Dirk
Schade, für mich und einige meiner Gruppenmitglieder mit vereisten
Automaten hat es sich bewährt.
Ich hoffe mal deine "Theorie" ist nicht korrekt, denn ich gebe lieber
Luft als , dass ich mir welche holen muss .
; -)
Gruss Franz
>Franz Winkler wrote:
>
>> du kannst die Vereisungsgefahr bei jedem Regler erheblich reduzieren, indem du
>> dein Ventil einen AIRCON Microfilter anbringst.
>
>Genau, mit 'nem Aircon-Filter friert bei feuchter Luft naemlich der
>Filter zu und nicht mehr der AR :-))
Wirklich? Ich dachte mit einem Filter kommt die Feuchtigkeit erst gar
nicht in die Flasche?
mfg
Piotr
Moin, Helmut, Matthias, Leon, Franz, Peter!
Na, da hat sich ja noch was getan, nachdem ich gestern den Bauchladen
zugemacht hatte... ;-)
Natürlich sind das sehr theoretische Überlegungen, die in der Praxis
wahrscheinlich überhaupt keinen Belang haben; sie werden bestimmt von
irgendwelchen Faktoren überdeckt, die wir hier weder erkennen, noch genau
vorausbestimmen können.
Ich wollte auch den ollen Lavalier nicht bemühen, um den Unterdruck im
Röhrchen zu erklären; ich denke, der temp. Unterdruck entsteht einfach durch
den raschen Abfluß des Atemgases - mit Laminarströmungen sollten wir hier
nicht anfangen...
Er bedingt einerseits die (wohl ebenfalls temporäre) Abkühlung des
Röhrchens, andererseits den Ausfall der Restfeuchte (für mich u.A. auch ein
Grund, Tanks mit Restdruck zu lagern - dieser Aspekt wird hier bei Antworten
auf div. "Anfängerfragen" i.d.R. nicht erwähnt).
Da der Unterdruck aber nur während des Nachströmens herrscht, wird auch die
Restfeuchte nur während der Strömungsphase (kurzfristige Übersättigung)
ausfallen. Und ich bezweifle, daß die Eiskristalle gerade in der
Strömungsphase gut ansetzen können.
Meine Ansicht war, daß erstens die größte Menge an Feuchte ausfallen wird,
wo (zwischen Tank und Mitteldruck-Bereich) die Strömungsgeschwindigkeit/der
Druckabfall am höchsten ist, und zweitens das Eis sich auch am Ehesten dort
bildet, wo die mit dem Druckabfall verbundene Abkühlung am höchsten sein
wird.
IMHO ist das eben die Stelle, an der sich auch das gewisse mechanische Teil
befindet, das dann nicht mehr schließt. Oder was? :o)
Grüsse, Mat²
P.S. Hier wäre ja ein guter Punkt, sich auch mal über Konstruktionsweise und
Material der Schutzröhrchen zu unterhalten... ;-) Wäre (wg. gutem
Temperaturausgleichs) das alte Metallröhrchen hier besser als das
Kunststoffteil...?
Im Zweifelsfalle haben wir offenbar in der NG auch jede Menge freiwillige
"Versuchskaninchen", die solche Theorien dann auch im Feldversuch erproben.
*ggg*
(s.a. mein Posting von eben)
Viel Glück!
Mat²
Klar, nämlich in den Filter. Und nur der friert ja dann auch zu... ;-)
Vorschlag: Filter nach´m Füllen einfach rausschrauben, dann haste auch die
Feuchtigkeit wirkungsvoll beseitigt! (huahua!)
Das war doch gerade mit ;-) Oder?
rofl, Mat²
> Vorschlag: Filter nach´m Füllen einfach rausschrauben, dann haste auch die
> Feuchtigkeit wirkungsvoll beseitigt! (huahua!)
Genau dafuer gibt's "persoenliche" Filter zu kaufen, die du zwischen
Fuellschlauch und deine Flasche haengst. Hat den gleichen Effekt, nur
musst du dafuer deine Flasche nach dem Fuellen nicht aufmachen :-))
Gruss,
Dirk
> ... gibt's "persoenliche" Filter zu kaufen, die du zwischen
> Fuellschlauch und deine Flasche haengst
------------
Hai, Dirk!
Habe ich wohl verpennt...
Wo Info? Mehr INPUT! :-)
Um die Diskussion wieder zu beleben:
Macht die Erklärung Sinn?
(Quelle: Aircon Internet Page)
Bei der Verwendung von Wasserschutzrohren mit
Bronze-Filtern an Tauchsportventilen kann es beim
Kaltwasser-Tauchen, wenn sich auch noch ein wenig
Wasser in der Flasche befindet, durch die adiabatische
Expansion in Verbindung mit dem Joule-Thomson-Effekt,
zu einer Vereisung (innere Vereisung) kommen. Diese
"innere" Vereisung findet an der ersten
"Luft-Entspannungsstelle", dem Sinterfilter, statt und setzt
nach kurzer Zeit die Luftdurchflußmenge durch das
Bronze-Filter stark herab. Durch die riesige
Filteroberfläche und die schlechte Wärmeleitfähigkeit des
Filters kommt es nicht zum "zusetzen" des
Filters und der Luftstrom bleibt erhalten. Außerdem wird
ein hoher Prozentsatz von Feuchtigkeit zurückgehalten und
landet nicht im Ventil oder Druckminderer des Atemreglers.
Filterfeinheit:3 - 5 My (Tausendstel-Millimeter)
Filteroberfläche:6000 qmm (EN 250 = 900 qmm)
Gruss Franz
Die Dinger sind so leicht, daß die kaum auf Keramik bestehn können es ist
ein Kunststoff zumindest reagiert er auf wärme mit Verformung.
mfG
Michael Ohlhorst
---------
Tach, Michael!
> Meinst du mit dem Keramikfilter die Teile von Aircon oder Nautec?
Nautec - damals noch allein.
> Die Dinger sind so leicht, daß die kaum auf Keramik bestehn können es ist
> ein Kunststoff zumindest reagiert er auf wärme mit Verformung.
Ja. Mag sein. Hatte nur mal einen kurz in der Hand, als sie noch eine
Neuheit waren. Meine, in einem Prospekt was von Keramik gelesen zu haben...
Das subjektive Gewicht kann da aber täuschen.
Werde jedenfalls keinen davon benutzen, bevor ich mich nicht vom Sinn
überzeugt und Alternativen erwogen habe.
Sieht zu grossen Teilen sinnvoll aus. "Sieht aus".
;-)
Ich versuche mal meine Sicht der Dinge und eine Kritik, was an der Darstellung
gut bzw. schlecht ist, darzulegen.
Ist noch zu erwaehnen, das meine Sicht *MEINE* ist, die ich nach gruendlichem
Nachdenken gewonnen habe und so von mir noch nirgens gefunden worden ist.
Zuerstmal melde ich Zweifel an, dass ein Joul - Thomson - Effekt (kurz JT) im/am
Ventil der 1ten Stufe stattfindet.
Grund: JT findet bei einer gedrosselten Entspannung statt, d.h. man hat eine
Oeffnung in der eine Drossel sitzt. Solange wir uns ueber die 1te unterhalten,
ist da nur die Oeffnung des Ventil - ohne Drossel. Die Steuerung des
Luftdurchsatzes wird ueber die Oeffnung des Ventils gesteuert.
D.h. wir haben eine ungedrosselte Entspannung gegen einen Gegendruck (den MD),
wiewohl die Oeffnung variabel ist.
Dass bei Luft eine adiabatische Entspannung, egal ob frei, unfrei oder
gedrosselt, zu einer Abkuehlung fuehrt ist klar.
Ich bin fuer ungedrosselte unfreie (= mit Gegendruck) adiabatische Expansion -
fuer die, dies interessiert.
Dagegen duerfte JT im Sinterfilter stattfinden. Ein Hinweis darauf ist, dass
diese Filter zufrieren koennen, was eigentlich nur geht, wenn dort die Luft schon
hinreichend kalt ist, sprich gekuehlt wird.
Die Aircon-/Nautecfilter machen natuerlich auch JT ;-).
Mit oder ohne Sinterfilter - man kann sich ueberlegen, dass die Luft erst im
Moment der Entspannung richtig gekuehlt wird - also beim Durchgang durch die
Ventiloeffnung. Davor kann zwar die "Leitung" kalt sein, aber da Luft ein
schlechter Waermeleiter ist und die Stroemungsgeschwindigkeiten hoch genug,
duerfte kaum Waerme ausgetauscht werden. Weiter benoetigen
Kristallisationsprozesse Zeit, vor allem starten die i.d.R. erst beim erreichen
einer Uebersaettigung ueber der Saettigungsschwelle.
D.h. eine einfache Betrachtung fuehrt bloss dazu, dass sich die Kristalle hinter
dem Ventil bilden koennen - wenn ueberhaupt, da die Uebersaettigungen recht
gering sind. Quasi es schneit in die 2te Stufe. Wenn ueberhaupt.
Sollte trotzdem Wasser ausfallen, muesste man einen Mechanismus finden, der
schon die kleinste Moeglichkeit/Uebersaettigung ausnutzt. Sozusagen eine Prozess,
der Keime fuer die Kristallisation bildet, damit diese ohne Zeitverzug und beim
Erreichen der Saettigungsschwelle sofort einsetzt.
Also noch "im" Ventil.
D.h. in meiner persoenlichen - ich betoner MEINER - Theorie muss momentan Platz
fuer Keimbildungsprozesse sein.
Das wuerde aber bedeuten, dass nicht nur die Luftfeuchtigkeit/Luftdurchsatz
massgebend sind, sondern auch andere Dinge.
Diese Dinge koennen Konstruktiver Natur sein, um den Keimbildung zu
unterdruecken - oder von den weiteren Ingredienzen/Verunreinigugen/Staeuben im
Gasgemisch abhaengen.
Mein erster Gedanke hing mit der laendlichen Lage zusammen, aber auch Oeldaempfe
oder der Staub oder was halt immer im Luftstrom drin ist, ist moeglich.
Um dem nachzugehen habe ich vor ca. 3 Jahren mal einen Versuch gemacht.
zwei identischd 4l Flaschen (Material, Ventil, alter, TUEV-Datum, beide innen
sauber und getrocknet) wurden mit ca. 11mg (soweit ich mich erinnere) Wasser
gefuellt (Tropfen gezaehlt), eine bekam ein "Zusatzingredient" und parallel am
Kompressor gefuellt.
Danach Vereisungstest mit einem Cyklon 5000. Luftdusche druecken und alle paar
bar loslassen, um zu sehen ob schon einen Vereisung besteht.
Bei der Flasche "mit ohne" ist der Cyklon bei ca. 140bar vereist - Automat hat
abgeblasen.
Bei der Flasche "mit" war alles viel interessanter. Bei dem gleichen Druck liess
die Lieferleistung ploetzlich stark nach. Loslassen der Luftdusche fuehrt dazu,
dass die 2.te alle paar Sekunden mit einem poppenden Gerauesch Luft rausgelassen
hat, gleichzeitig lieferte der Automat nur extrem wenig Luft. Ich vermute, dass
der Sinterfilter zu und das Ventil auf auf eingefroren war.
Ist nur ein Versuch - einer. Deutet aber nicht darauf hin, dass alles so einfach
ist, wie oft erklaert.
Weitere Versuche habe ich aus Zeitgruenden nicht mehr gemacht - kleinkonische
Flaschen identisch zu praeparieren kostet Zeit, ausserdem ist der Kompressor von
"um die Ecke" auf "andere Seeseite" gewandert.
Keine Auskuenfte ueber den genauen Inhalt der zweiten Flasche - bis das
ausgegorener/weitergetestet ist.
Duerfte noch einige Zeit dauern, da mir im Moment andere Projekte wichtiger sind.
Und wie schlaegt man die Bruecke zur Praxis?
Falls Keimbildung notwendig ist, muss man halt keimverhuetende Konstruktionen
waehlen. Falls ;-).
Man kann verschiedene Konstruktionen testen oder versuchen aus einer
weiterentwickelten Theorie eine solche ableiten.
In diesem Licht spricht durchaus was dafuer, dass der Airconfilter was bewirken
kann - allerdings nicht was. Erst das Experiment entscheidet.
Ein anderer Ansatzpunkt ist, das Wasser an einer Stelle auszufrieren, wo es
keinen Schaden anrichtet.
Hier im Airconfilter, dessen Oberflaeche angeblich so gross ist, dass sie einfach
immer teilweise offen bleibt.
Was dann Waermeleitung damit zu tun hat, ist mir schleierhaft. Entscheiden ist,
dass das Gas da ausfriert, wo es JT macht - und der richtet sich nicht nach der
Waermeleitfaehigkeit der Drossel (dem Airconfilter).
Kritisch sehe ich auch, dass JT vom Druckabfall abhaengt. Jetzt kommt der
Stroemungswiderstand ins Spiel. Wie hoch ist die maximale Lieferleistung des
Filters? Wie hoch der Druckabfall?
Interessant waere mal, wenn ein Besitzer eines Airconfilter das mal aussmisst -
nur mal so ueber den Daumen.
Wenn man die Luftdusche drueckt und loslaesst, sollte der Finidruck etwas
ansteigen. Der Effekt mit Filter sollte hoeher sein und Groessenordnungsmaessig
den Druckabfall wiedergeben (die Messanordnung und Finis sind nicht genau genug).
Was erwartet man?
Damit der Airconfilter wo wirkt wie beschrieben, muss die Luft zum Gefrierpunkt
gekuehlt werden.
Ich vernachlaessige mal die Anomalie des Wassers und dass in der Flasche zwischen
50bar (sollte mindestens) und 200bar (voll) herrschen.
Annahme: Lufttemperatur in Flasche 4Grad. JT-Koeffizient 1/4 Grad/bar.
Zum Wasser Ausfrieren muss 0Grad erreicht werden.
-> der Filter muss 4Grad / (1/4 Grad/bar) = 16 bar schlucken, um die Abkuehlung
um 4 Grad zu erreichen.
Weiter ist zu bedenken, dass der JT - Koeffizient Druck - und Temperaturabhaengig
ist. Er duerfte mit steigendem Druck fallen.
Insgesamt denke ich, dass der Filter also mehr als 20bar schlucken muesste, um so
zu funktionieren, wie angegeben.
Bitte liebe Airconfilterbesitzer: testet mal. Einen Drop von 20bar sollte man
sehen.
Ich kann nicht - ich habe keinen.
Ich glaube nicht mehr, dass der Filter so funktioniert wie beschrieben - ausser
ich/jemand finde(t) Fehler in meiner Sicht der Dinge.
Das heisst nicht, dass er nicht funktioniert ...
"Klaus Jaeckle" <jaec...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3c4ee8ba$1...@netnews.web.de...
> Franz Winkler <FranzW...@de.ibm.com> wrote:
> Interessant waere mal, wenn ein Besitzer eines Airconfilter das mal
aussmisst -
> nur mal so ueber den Daumen.
> Wenn man die Luftdusche drueckt und loslaesst, sollte der Finidruck etwas
> ansteigen. Der Effekt mit Filter sollte hoeher sein und
Groessenordnungsmaessig
> den Druckabfall wiedergeben (die Messanordnung und Finis sind nicht genau
genug).
Kannst Du mal für einen technisch unbegabten Bürofritzen eine genaue
Versuchsanleitung geben?
Ich habe seit meinen Dauervereisern auf Anraten meines damaligen
Automatenherstellers (kein Witz,
die Empfehlung kam direkt vom Scu... Techniker, der den Automat repariert,
gewartet, und getestet hatte)
die Airconfilter eingebaut. Kann leider nicht sagen, ob's wirklich hilft,
aber hatte seither Ruhe mit den Vereisern,
das kann aber auch an den ausgetauschten Automaten liegen.
> Bitte liebe Airconfilterbesitzer: testet mal. Einen Drop von 20bar sollte
man
> sehen.
> Ich kann nicht - ich habe keinen.
>
>
Brauch ich dann auch eine Flasche ohne Filter? Die hab ich nicht!
> mfg
> Klaus Jaeckle
Gruss
Dietmar Lück
20bar?
Werde das gelegentlich noch mal ausführlich durchhirnen... :o)
Kann´s aber - mangels passender Testkonfig. - so nicht überprüfen.
Gruß von Mat²
Anleitung:
----------
Automat anschliessen, Flasche ganz aufdrehen (falls Reserve vorhanden: diese
ziehen).
2te in eine Hand, Finger auf Luftdusche.
Fini in andere Hand und bis Ende nicht aus den Augen lassen.
Luftdusche druecken.
->Finianzeige sollte sinken
->gegebenenfalls sind Ungleichmaessigkeiten/Schwankungen drin
Warten, bis Fininadel nur noch gleichmaessig runter geht (sollte < ca. 5sec
dauern).
Sobald Fininadel auf einer gut ablesbaren Marke ist (z.B. 180bar) Marke merken
und Luftdusche loslassen.
->Finianzeige sollte etwas steigen.
Finianzeige ablesen und auch merken.
Fertig.
Die Differenz ist der "Drop", der von Stoemungswiderstaenden im Ventil und den
Aircon/Nautec/Sinterfiltern hervorgerufen wird.
>
>Brauch ich dann auch eine Flasche ohne Filter? Die hab ich nicht!
>
Kann irgend jemand machen. Gering ...
Als Nachtrag: wir sind da nur auf ein paar bar genau.
Aber wenn nicht ein deutlich merkbarer Drop da ist, hat sich Aircon/Nautec mit
ihrer Erklaerung meiner Meinung nach weit aus dem Fenster gelehnt. Denn ein paar
bar braucht es schon, damit JT merkbar kuehlt.
Zuerst mal messen, in welcher Groessenordnung der Drop ist - falls er da ist ...
Ich habe das vorher zum ersten mal bis Ende durchgerechnet.
Bin selber erschrocken ...
>
>Werde das gelegentlich noch mal ausführlich durchhirnen... :o)
>
Es kommt noch schlimmer:
Wenn Aircon/Nautec recht hat, bleibt ein Teil des Wassers im Filter.
Das heisst, es verlaesst die Flasche nur teilweise beim Tauchen.
Das wiederum heisst, dass sich Wasser in der Flasche anreichert.
gruebelnde Gruesse
Eine echte Druckreduzierung ist bei dem Filter nur bei frei abströhmender
Flasche zu beobachten liegt aber in einem Bereich, der auch durch Streuungen
bei baugleichen Ventilen vorkommt.
Was mich erstaunt, ist die Tatsache, das ich seit ich die Dinger in den
Allupullen habe weniger vereiser habe als vorher.
Da ich meine Luft sowohl im Kompressorfilter als auch mit zwei
Nachgeschalteten Personal FIltern trockne, habe ich weder in den Flaschen
mit Filter noch in den Flaschen ohne Filter bis jetzt Wasser gefunden.
Bei einigen Flaschen, die ich gebraucht erstanden habe sind aber deutliche
Rostspuren zu sehen.
Um noch einmal auf die Abkühlung durch expansion zu kommen:
Wenn ich Edelgase umfülle benutze ich eine Seemann 1ste und 2te Stufe
angeschlossen an einen Saugschlauch zum Kompressor. Da mein Kompressor 160
Liter/ Minute haben will, bildet sich an der erste Stufe nach kurzer Zeit
eine Menge Raureif. Der Schlauch zur zweiten Stufe bekommt einen Eispanzer
und der Plastikdeckel d´bekommt ebenfalls einen Eisansatz. Nach einer
gewissen Zeit bläßt die zweite Stufe leicht ab, allerdings nur so wenig, das
es im Betrieb nicht auffällt, sondern erst nach abschaltung des Kompressors
hörbar ist.
Selbst 50 Liter / 300 Bar Speicherflaschen kühlen bei dem Spaß nach einigen
Minuten um 10 bis 20 Kelvin ab.
Erwartungsgemäß die Argonflaschen deutlich stärker als die Heliumflaschen.
verwirrende Grüße
Michael Ohlhorst
> Werde jedenfalls keinen davon benutzen, bevor ich mich nicht vom Sinn
> überzeugt und Alternativen erwogen habe.
>
Ich habe mir die Dinger vor allem für die Alupullen gekauft, um den
Alufeinstaub nicht zu atmen.
Die teorie, das Aluflaschen beim füllen immer wieder ihre
passivirungsschicht aufrissen schein jedenfalls zu stimmen. Wenn man in die
Flasche guckt, sieht es innen aus wie wie eine kaputte Autoscheibe das
Linienmuster ist nur etwas gröber.
mfG
Michael Ohlhorst
Füllbar nach wunsch mit Trockner und Kohle.
mfG
Michael Ohlhorst
Henrik Rasmussen schrieb:
> > Es gibt eins von Nautec, da ist aber nur einer der beiden
> > Abgaenge sperrbar.
>
> Das minimiert nicht den Luftflow im Ventil und damit wird die Risiko das das
> erste stufe vereisst.
klar, das nicht.
Ich kann dann aber zwei Regler an eine Flasche mit
einem Abgang anschliesen und zumindest einen davon
unabhaenig vom anderen absperren.
Auserdem gibst ausser Eis auch noch andere Kleinigkeiten,
die einen Automaten lahm legen koennen ...
Gruss Guenter
"Klaus Jaeckle" <jaec...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3c4f0947$1...@netnews.web.de...
> "Dietmar Lück" <lucky...@t-online.de> wrote:
> Zuerst mal messen, in welcher Groessenordnung der Drop ist - falls er da
ist ...
O.K. , danke für die ausführliche ERklärung, hab's kapiert und werde es
spätestens am Wochenende ausprobieren,
muss erst noch die Flachen füllen, haben vom letzten TG nur noch 80 oder 70
Bar drin.
Gruss
Dietmar
"Klaus Jaeckle" <jaec...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3c4f1767$1...@netnews.web.de...
> "Matthias Römer" <tau...@muenster.de> wrote:
> Es kommt noch schlimmer:
> Wenn Aircon/Nautec recht hat, bleibt ein Teil des Wassers im Filter.
> Das heisst, es verlaesst die Flasche nur teilweise beim Tauchen.
> Das wiederum heisst, dass sich Wasser in der Flasche anreichert.
Glaub ich nicht. Ich habe meine filter nach meinen Dauervereisern einbauen
lassen, das war im Jan./Feb. 2000.
Meine Flaschen waren dann im Mai 2000 beim TÜV und waren beim öffnen sauber
und trocken.
Wenn Du noch ein paar Monate Geduld hast, im kommenden Mai ist der TÜV
wieder fällig, dann mach ich sie
wieder auf. Ich werde Dir über das Ergebnis berichten.
Gruss
Dietmar
> Ich habe mir die Dinger vor allem für die Alupullen gekauft, um den
> Alufeinstaub nicht zu atmen.
Hi Michael!
Sehr interessant was Du da anschneidest. Da ich noch nie selbst in die
Flaschen schaute, ist mir das nicht bekannt.
Gibt es irgendwelche weitere Erkenntnisse zum "Atmen von Alufeinstaub"?
--
Bis bald in diesem Medium,
Bernd Wolff
Der Nachteil der Demokratie ist, daß sie denjenigen, die es ehrlich mit
ihr meinen, die Hände bindet. Aber denen, die es nicht ehrlich meinen,
ermöglicht sie fast alles. Havel, Václav
Danke.
Die Frage war ja, ob es den Effekt gibt.
Wie stehtst Du aber ohne Druckabfall zum JT im Filter?
Mein Punkt ist weniger, ob der Filter wirkt.
Sondern ob die Erklaerung von Aircon richtig ist. Dein Statement spricht dagegen.
[...]
>
>Was mich erstaunt, ist die Tatsache, das ich seit ich die Dinger in den
>Allupullen habe weniger vereiser habe als vorher.
>
Ne moegliche Erklaerung habe ich ja angeboten ...
Weniger Staub und damit weniger Kristallisationskeime.
Jedenfall gibts sofort eine neue Frage:
Gibts wegen des Staubes mehr Vereiser bei Aluflaschen als bei Stahlflaschen
(beide ohne bewussten Filter) ?
>
>Da ich meine Luft sowohl im Kompressorfilter als auch mit zwei
>Nachgeschalteten Personal FIltern trockne, habe ich weder in den Flaschen
>mit Filter noch in den Flaschen ohne Filter bis jetzt Wasser gefunden.
>
Auch gut. Wie sieht es mit den Filtern in der Flasche aus?
Hat die mal jemand vorher und nachher gewogen?
Habe gerade nachgeschaut. Zitat "Außerdem
wird ein hoher Prozentsatz von Feuchtigkeit zurückgehalten und
landet nicht im Ventil oder Druckminderer des Atemreglers."
Also wenn so, dann Wasseranreicherung (von mir aus gebunden im Filter ->wiegen).
Wenn kein Wasseranreicherung, dann nciht so.
Kein Wasser -> nicht so.
;-)
[...]
>
>Um noch einmal auf die Abkühlung durch expansion zu kommen:
>
[Fuellen]
>
>Erwartungsgemäß die Argonflaschen deutlich stärker als die Heliumflaschen.
>
He wird kaelter beim Entspannen? Ist doch ueber dem kritischen Punkt.
>
>verwirrende Grüße
>
Warum?
Ja, das mit dem He verwirrt.
interessierte Gruesse
Bernd Wolff schrieb:
> Sehr interessant was Du da anschneidest. Da ich noch nie selbst in die
> Flaschen schaute, ist mir das nicht bekannt.
> Gibt es irgendwelche weitere Erkenntnisse zum "Atmen von Alufeinstaub"?
gib doch mal "lunge aluminium alzheimer" in google ein und du findest
reichlich Material.
Gruß
Stefan
Moin, Stefan!
Sofort das Tauchen einstellen, und Deine Tanks zum TÜVen geben! Sie sind
morsch... ;-)
Im Ernst: Sollte etwas Anderes als Aluminiumoxid aus Deiner Flasche bröseln,
gibt das Anlaß zur Sorge.
Die mir bekannten Informationen handeln sämtlich von Aluminiumpulver in der
sog. "ungefetteten" Version und /Alustaub/-dämpfen bei der Herstellung, bzw.
im Zusammenhang mit der Dotierung von Mineral-/Keramikfasern. Von
Aluminiumoxid als solchem ist nirgendwo die Rede.
Zur Prävention von steinstaubbedingten Lungenerkrankungen wurde in der
tieferen Vergangenheit sogar die Inhalation dieses Materials empfohlen;
Erkrankungen traten in diesem Zusammenhang nicht auf. Auch die BGs haben
selten mal solche Fälle zu begutachten; wieviele davon nachweisbar sind,
kann ich nicht sagen.
Wer hat denn darüber andere Info zu bieten?
Grüsse, Mat²
"Matthias Römer" schrieb:
> Im Ernst: Sollte etwas Anderes als Aluminiumoxid aus Deiner Flasche bröseln,
> gibt das Anlaß zur Sorge.
da es sich in den Flaschen um gamma-Al2O3 handeln dürfte könnte ich
mir bei einer langfristigen Exposition (Anreicherung in der Lunge über
Jahre) durch das amphotere Verhalten eine nennenswerte Freisetzung von
Al3+ vorstellen, auch wenn das Gleichgewicht sicher zu einem großen
Teil auf der Al2O3-Seite liegt.
> Die mir bekannten Informationen handeln sämtlich von Aluminiumpulver in der
> sog. "ungefetteten" Version und /Alustaub/-dämpfen bei der Herstellung, bzw.
> im Zusammenhang mit der Dotierung von Mineral-/Keramikfasern. Von
> Aluminiumoxid als solchem ist nirgendwo die Rede.
In der Industrie wird m.W. in vor allem Korund, also das viel
stabilere alpha-Al2O3 eingesetzt.
> Zur Prävention von steinstaubbedingten Lungenerkrankungen wurde in der
> tieferen Vergangenheit sogar die Inhalation dieses Materials empfohlen;
> Erkrankungen traten in diesem Zusammenhang nicht auf.
Es geht ja auch um Alzheimer und nicht um Lungenerkrankungen(-:
> Auch die BGs haben selten mal solche Fälle zu begutachten; wieviele davon
> nachweisbar sind, kann ich nicht sagen.
Die Anzahl ist wirklich gering, 1998 waren es gerade mal 9 anerkannte
"Berufserkrankungen der tieferen Atemwege und der Lunge durch
Aluminium oder seine Verbindungen".
Allerdings habe ich noch nicht gehört, dass Alzheimer als
Berufskrankheit anerkannt wurde?
BTW: In meinen Alus habe ich z.Zt. trotzdem keine Mikrofilter drin,
kommt vielleicht noch(-;
Viele Grüße
Stefan
mfG
Michael Ohlhorst
mfG
Michael Ohlhorst
Michael Ohlhorst schrieb:
Micha
Nee, Mat Voss!
Die ursprüngliche Fragestellung war KEIN Quark! Siehst Du ein Problem darin,
daß wir die Argumentation von Aircon gern nachvollziehen wollen? Es geht ja
nicht primär darum, das Gegenteil zu beweisen. Interessant ist aber, WIESO
der Aircon Filter so gut und bewährt ist. :-)
Ich suche ja immer noch den alten DACOR-Prospekt, um den Text noch mal
durchzuhirnen, den ich damals nur überlesen habe.
Oder, um mich der Meinung von Michael anzuschließen: Es werden sooo viele
tolle "Neuerungen" beworben; wenn man aber die quasi-plausible Argumentation
mal durchleuchtet, fasst man sich oft an den Kopf...die hat sich der
Marketingheini wohl manchmal nicht richtig erklären lassen. :-/
Ich schließe dabei nicht aus, daß die jew. Innovation an sich nicht manchmal
nützlich sein könnte - aber die Erklärungen sind gelegentlich eher für die
Kinder aus der Bärengruppe. ;-)
Eben oft, um einfach eine Innovation um der Innovation, bzw. des Profites
willen zu "verkloppen".
"There´s a difference between action and movement!"
Grüsse, Mat²
Wie ich bereits sagte: Tauchen macht sowieso wahnsinnig; wovor habt Ihr denn
jetzt noch Angst? ;-)
Gruß von Mat²
Gruß
Matthias
Michael Waldbrenner schrieb:
>Was mich an den Filtern stoert ist das ich das Gefuehl nicht los werde,
>dass sich die Gase in der Flasche schlechter mischen ?
Evtl. initial direkt nach der Füllung. Aufgrund des Durchtritts des
eingefüllten gases durch den feinporigen Filter ändern sich (verglichen mit
einem einfachen Steigrohr) die Strömungsverhältnisse (Richtung,
Geschwindigkeit). Nach einer bestimmten Zeitspanne dürften aber Brownsche
Molekularbewegung und Diffussion das Durchmischen der Gase ermöglichen.
Die differenten Dichten der Gase dürten wohl eher einer vollständigen
Durchmischung entgegenstehen als der besagte Filter.
>Hat das auch mal jemand gemerkt, oder spielt mir meine Phantasie nen
>Streich ?
Wie weist Du denn nach, dass die Gase nicht vollständig durchmischt sind?
vg
Peter
--
http://www.peter-rachow.de
Nenne sechs Gründe, weshalb du in Erwägung ziehen solltest, deine
Ausbildung im Tauchen bis zum PADI OWSI fortzusetzen.
[...]
6. Für PADI Tauchlehrer besteht eine höhere Nachfrage als nach
Tauchlehrern aller anderen Tauchausbildungsorganisationen zusammen.
Quelle: PADI-Divemaster Manual, Seite A-34
Gruß
Matthias
"Matthias Römer" schrieb:
Tach, "manni"!
> Meinung 14, Mares Rubin
> ist noch nie vereist selbst bei der Ausbildung (gleichzeitige
Wechselatmung
> Jacket füllen)
Soso. Tja, wenn der RUBY selbst in der AUSBILDUNG, und bei GLEICHZEITIGER
WECHSELATMUNG nicht vereist, kann er wohl richtig was ab...oder? :-)))
dachte immer tauchen macht blöd....(:-)))), jetzt noch wahnsinnig....
und was kommt dann?
Gruss Annerose
"Matthias Römer" schrieb: