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Reihenfolge der Tänze im Turnier

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Selck

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Oct 6, 1998, 3:00:00 AM10/6/98
to
Hallo,
ich möchte einmal die Reihenfolge der Standardtänze im Turnier zur
Diskussion stellen.

Üblicherweise läuft eine Turnierrunde in der Folge LW, Tg, WW, SL, Q ab.
Dies ist ein feste Regel obwohl nicht in der TSO vorgeschrieben. Eine
andere Reihenfolge ist durchaus erlaubt. Der Langsame Walzer ist der Tanz,
der die Muskulatur am meisten beansprucht und daher besonders warme und
geschmeidige Muskeln erfordert. Es ist daher ungünstig mit ihm zu beginnen.
Trotz des Eintanzens wird der Tänzer erst durch den Wettkampf richtig
aufgewärmt.

Ich schlage daher folgende Reihenfolge vor:

SL, Q, Tg, WW, LW

Der Slow fordert wg. seiner gleichmäßigen Bewegung die Muskeln nur wenig -
der Quick auch, wärmt aber auf. Der Wiener sollte nicht zu früh getanzt
werden, da Gefahr von Zerrungen im Schrittbereich ;-(. Der Langsame Waltzer
am Ende kann als Höhepunkt der Runde voll ausgetanzt werden.

Laßt mal Eure Meinung hören,

Manfred

Neue Adresse: manfre...@sync.de

Bernd Kohlen

unread,
Oct 6, 1998, 3:00:00 AM10/6/98
to
>Ich schlage daher folgende Reihenfolge vor:
>
>SL, Q, Tg, WW, LW
>
Interessante Idee. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß man nach dem WW
zu ausgepowerd ist um den LW kraftvoll 'rüberzubekommen.
Soweit ich gehört habe, wird international sowiso eine entwas andere
Reihenfolge getanzt.
Ich probiere mal Deinen Vorschlag bei einem freien Training aus. 'Mal sehen,
wie wir uns dabei fühlen.

Bernd

Dirk Mueller

unread,
Oct 7, 1998, 3:00:00 AM10/7/98
to
Selck wrote:
>
> Hallo,
> ich möchte einmal die Reihenfolge der Standardtänze im Turnier zur
> Diskussion stellen.
>
[...]

>
> Ich schlage daher folgende Reihenfolge vor:
>
> SL, Q, Tg, WW, LW
>
> Der Slow fordert wg. seiner gleichmäßigen Bewegung die Muskeln nur
> wenig -

*brrrrrr* Gerade der SLow braucht wegen seiner lange gehaltenen und
gezogenen Bewegungen viel Spannung und damit die von Dir fuer den
LW in Anspruch genommenen gemschmeidigen Muskeln. Also, lass mich
mit jedem anderen Tanz anfangen, aber nicht ausgerechnet mit Slow.

> der Quick auch, wärmt aber auf.

Hmmja, meinentwegen. Aber aufgrund seiner Geschwindigkeit koennte
es auch ueber das 'Aufwaermstadium' hinaus in den 'Erschoepfungsbereich'
hineinfuehren. ;o)

> Der Wiener sollte nicht zu früh getanzt werden, da Gefahr von
> Zerrungen im Schrittbereich ;-(. Der Langsame Waltzer
> am Ende kann als Höhepunkt der Runde voll ausgetanzt werden.

Also grundsaetzlich: Wirklich WARM sollte jeder (auch in Standard)
schon sein, wenn er auf die Flaeche tritt. So lassen sich noch am
ehesten Zerrungen im Schrittbereich oder sonstwo vermeiden. Die
obligatorische Reihenfolge bietet m.E. eine gekonnte Abwechslung
zwischen den Taenzen und laesst relativ aehnliche Taenze wie LW,
Quick und WW nicht direkt aufeinander folgen. Schliesslich ist ein
Turnier in erster Linie fuer die Zuschauer da und nicht (wirklich)
fuer die Wettkaempfer. Wer einen humaneren Sport sucht, sollte nicht
ausgerechnet mit dem Turniertanzen anfangen ;o)

Nebenbei: Woher kommt eigentlich diese Reihenfolge?

Dirk


--
_______________________________________________________________________
Dirk Müller SGI Software Support Germany d...@munich.sgi.com

Selck

unread,
Oct 8, 1998, 3:00:00 AM10/8/98
to

Dirk Mueller schrieb in Nachricht <361A98...@sgi.com>...
[...]

>> Der Slow fordert wg. seiner gleichmäßigen Bewegung die Muskeln nur
>> wenig -
>
>*brrrrrr* Gerade der SLow braucht wegen seiner lange gehaltenen und
>gezogenen Bewegungen viel Spannung und damit die von Dir fuer den
>LW in Anspruch genommenen gemschmeidigen Muskeln. Also, lass mich
>mit jedem anderen Tanz anfangen, aber nicht ausgerechnet mit Slow.


Hier könnte man ein neues Diskussionsthema über die Technik im Slow
beginnen. Ich erzeuge die langen Bewegungen nicht durch Spannung sondern
durch Kompression im Standbein. Die darf aber nicht zu groß sein, da sonst
das Schreitbein vom Boden abhebt. Ansonsten versuche ich den Körper laufen
zu lassen. Das heißt natürlich nicht, daß ich im Slow meine Muskeln nicht
gebrauche, aber doch deutlich weniger als im LW.

Im freien Trainig fange ich immer mit dem Slow an und fahre dabei ganz gut.
Aber vielleicht liegt das auch daran, daß wir zu den Senioren II gehören und
geringere Ansprüche stellen als die jungen Hüpfer von der Hauptklasse. :-)

>[....]


>Also grundsaetzlich: Wirklich WARM sollte jeder (auch in Standard)
>schon sein, wenn er auf die Flaeche tritt. So lassen sich noch am
>ehesten Zerrungen im Schrittbereich oder sonstwo vermeiden. Die


Natürlich richtig, aber Theorie und Praxis liegen manchmal etwas
auseinander.

>...... Schliesslich ist ein


>Turnier in erster Linie fuer die Zuschauer da und nicht (wirklich)
>fuer die Wettkaempfer.

Wer 's glaubt.. Das gilt nur für wenige Prozent aller Turniere. Die meisten
Turniere würden auch ohne Zuschauer stattfinden. Und alle Turniertänzer
denken in erster Linie an sich und an Ihren Eindruck auf die
Wertungsrichter.

>Wer einen humaneren Sport sucht, sollte nicht

>ausgerechnet mit dem Turniertanzen anfangen ;o)

Wie wär es mit Boxen oder Fußball.

Manfred

Friedhelm Eckhard

unread,
Oct 8, 1998, 3:00:00 AM10/8/98
to
Selck schrieb am Thu, 8 Oct 1998 11:18:27 +0200 folgendes :


>>> Der Slow fordert wg. seiner gleichmäßigen Bewegung die Muskeln nur
>>> wenig -

>Im freien Trainig fange ich immer mit dem Slow an und fahre dabei ganz gut.
>Aber vielleicht liegt das auch daran, daß wir zu den Senioren II gehören und
>geringere Ansprüche stellen als die jungen Hüpfer von der Hauptklasse. :-)

>>Also grundsaetzlich: Wirklich WARM sollte jeder (auch in Standard)
>>schon sein, wenn er auf die Flaeche tritt. So lassen sich noch am
>>ehesten Zerrungen im Schrittbereich oder sonstwo vermeiden. Die

Jeder Taenzer hat bestimmt seine eigene Technik sich warm zu machen. Ich
persoenlich halte nach einigen Stretchuebungen den Langsamen Walzer und den
Slow gleichermassen fuer die beste Moeglichkeit.

>>...... Schliesslich ist ein
>>Turnier in erster Linie fuer die Zuschauer da und nicht (wirklich)
>>fuer die Wettkaempfer.
>Wer 's glaubt.. Das gilt nur für wenige Prozent aller Turniere. Die meisten
>Turniere würden auch ohne Zuschauer stattfinden. Und alle Turniertänzer
>denken in erster Linie an sich und an Ihren Eindruck auf die
>Wertungsrichter.

Wenn ein Turnier nur fuer die Zuschauer da sein soll, dann wuerden ja die
meisten Turniere gar nicht stattfinden, mangels Zuschauer. Wir zumindest
nehmen nicht an Turnieren teil, um fuer andere als Freizeitvertreib zu
gelten, wir tanzen fuer uns, weil es uns Spass macht.

Friedhelm Eckhard Senioren I

Alex P.

unread,
Oct 9, 1998, 3:00:00 AM10/9/98
to
Tut mir leid, aber den LW würde ich nie am Ende stellen.

Die Reihenfolge ist voll in Ordnung.

Die ist meinerseits nämlich Anspruchsvoll und nach einem guten
Aufwärmtraining ist der LW auch sehr gut zu meistern.

1. LW (langsam)
2. TG (relativ schnell, da man den ersten Quick stark betonen muß)
3. SW (eine Mischung von LW und TG, wenn man den die Bewegung betrachtet)
4. WW (Eine Steigerung)
5. Qu. (Eine weitere Steigung, wenn man sich immer weiter richtig
fortbewegt)

Nun das wars eigentlich

CIAO AP


Friedhelm Eckhard

unread,
Oct 10, 1998, 3:00:00 AM10/10/98
to
Alex P. schrieb am Fri, 9 Oct 1998 21:46:03 +0100 folgendes :

Diese Reihenfolge koennte mir zwar auch ganz gut gefallen, hat aber unter
Umstaenden den Nachteil, dass man zwei schnelle Taenze nacheinander tanzen
muss, dann doch lieber Slow nach Wiener um wenigstens vor dem Quick eine
kurze Ruhephase zu haben.

Friedhelm


Achim Jansen

unread,
Oct 10, 1998, 3:00:00 AM10/10/98
to

Friedhelm Eckhard schrieb in Nachricht
<6vnp98$u0r$1...@nntp.wolfsburg.de>...

>
>Diese Reihenfolge koennte mir zwar auch ganz gut gefallen, hat aber
unter
>Umstaenden den Nachteil, dass man zwei schnelle Taenze nacheinander
tanzen
>muss, dann doch lieber Slow nach Wiener um wenigstens vor dem Quick
eine
>kurze Ruhephase zu haben.

Die bestehende Reihenfolge (WW-SF) war für mich immer das schlimmste,
was man direkt hintereinander bekommen konnte. Ich finde, dass jeder
Tanz auf seine Art anstrengend ist, was die einen an Geschwindigkeit
mehr verlangen (WW/QS), gleichen die anderen (SW/SF) durch höhere
Anforderungen an Kraft, Kontrolle und Ausdruck (fast) aus.
Wenn man aber nach dem WW 30 sec (oder weniger) Zeit hat, sich
physisch und mental auf SF umzustellen, ist das IMHO extrem schwierig:
der WW war eher "hektisch", der Puls ist hoch (ja, ich war auch nie
fit genug, um mich als reinen Sportler zu sehen); jetzt in kürzester
Zeit umzstellen auf einen SF, der möglichst entspannt und eher
verhalten wirken soll, empfand ich immer als extrem schwer.

Gerade die Abwechslung der Tänze in Stil und Geschwindigkeit fand ich
interessant; ob direkt nach dem WW die Kondition für einen guten QS
reicht, möge jeder selbst überprüfen...

Gruß, Achim

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Achim Jansen
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