Gruß
wulf
Fertige Reinigungsmittel wie ?Antigilb?.
Zitronensäure, Waschsoda, ...
Neulich hatte ich Rostflecken mit Waschsoda entfernen können.
Peter
> wir haben uns vor einem Jahr einen gebrauchten micro-tonner für den
> Altrhein gekauft.
Schreib' doch gleich, einen Grammer ;-)
> Nachdem die strukturellen Schäden (Schwertaufhängung, Mastfuß,
> Großsegel) repariert sind, kommt jetzt die Schönheit ran.
> Dummerweise ist der untere Teil des Rumpfes nicht mehr schön weiß,
> sondern hat eine leicht grünliche Farbe angenommen.
> Es scheint, als ob das Boot seekrank sei. Aber da der Vorbesitzer nur
> auf dem Baldeney-See war, ohne zu Segeln, kann das nicht sein.
> Hat einer ne Idee, wie man das wieder weiss kriegt?
20 Jahre lange jedes Jahr 2 Tage polieren? Ich weiss zwar nicht, ob das
nachträglich geht, aber grün klingt doch nach Algen, das ist wenigstens
nicht vergilbt...
-is
> Dummerweise ist der untere Teil des Rumpfes nicht mehr schön weiß,
> sondern hat eine leicht grünliche Farbe angenommen.
> Es scheint, als ob das Boot seekrank sei. Aber da der Vorbesitzer nur
> auf dem Baldeney-See war, ohne zu Segeln, kann das nicht sein.
> Hat einer ne Idee, wie man das wieder weiss kriegt?
Ggf. mit 2-Butoxyethanol. Jedenfalls ist das in einigen Gelcoatreinigern
in einer Konzentration <15% enthalten, z.B in
<http://shop.r-g.de/out/media/si_de_370200.pdf>
Allerdings weiß ich nicht, ob die auch an Privat verkaufen.
Das Zeugs ist auch in diversen Reinigungsmitteln für Industrie und
Gewerbe enthalten und _sehr_ viel preiswerter als wenn eine Yacht auf
dem Etikett abgebildet ist.
Noch preiswerter dürften alkalische Reinigungsmittel wie z.B. verdünnte
Natronlauge sein. Hilft gut gegen Veralgungen, die bisweilen schon im
Material sitzen.
Säurehaltige Reinigungsmittel wie verdünnte Salzsäure sind gut für
Kalkrückstände, Kieselsäure etc.
Die Reinigungsreihenfolge ist hierbei, dass zuerst das alkalische Mittel
verwendet wird und im zweiten Schritt der saure Reiniger.
Im alkalisches Medium quillt das Gelcoat ein wenig auf und die Poren
werden größer, der saure Reiniger macht diesen Vorgang rückgängig, aber
nicht völlig.
Anschließend empfehle ich nach der Reinigung ein nicht angefärbtes
Algizid (meist quaternäre Ammoniumverbindungen) mit dem Schwamm
aufzutragen und antrocknen zu lassen.
Danach sollte man das Gelcoat Versiegeln. Im Süßwasserbereich dürften
Autowachse geeignet sein. Es gibt auch spezielle Gelcoat-Versiegelungen,
z.B Akzo-Nobel, die jedoch auch nur an Großhändler verkaufen.
Wenn all das nichts hilft, dann musst du mit Polierpaste und
Schwobbelscheibe polieren. Das kann ziemlich mühselig werden.
>Hat einer ne Idee, wie man das wieder weiss kriegt?
Das einfachste ist: Nicht hingucken.
Gruß,
U.
Mach ein Probegang mit DanKlorix pur auch ein Blatt Küchenrolle, was du mal
für ein paar Minuten auf den Rumpf "klebst".
S.
Geert
"Stephan Badow" <stepha...@t-online.de> schreef in bericht
news:hqua8l$h4a$02$1...@news.t-online.com...
>
> "Wulf Kruempelmann" <wu...@wulfk.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:hqm158$25f$03$1...@news.t-online.com...
>> Hi
>> wir haben uns vor einem Jahr einen gebrauchten micro-tonner f�r den
>> Altrhein gekauft.
>> Nachdem die strukturellen Sch�den (Schwertaufh�ngung, Mastfu�, Gro�segel)
>> repariert sind, kommt jetzt die Sch�nheit ran.
>> Dummerweise ist der untere Teil des Rumpfes nicht mehr sch�n wei�,
>> sondern hat eine leicht gr�nliche Farbe angenommen.
>> Es scheint, als ob das Boot seekrank sei. Aber da der Vorbesitzer nur auf
>> dem Baldeney-See war, ohne zu Segeln, kann das nicht sein.
>> Hat einer ne Idee, wie man das wieder weiss kriegt?
>>
>
> Mach ein Probegang mit DanKlorix pur auch ein Blatt K�chenrolle, was du
> mal f�r ein paar Minuten auf den Rumpf "klebst".
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> S.
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