Habe gerade das uralte Buch "Tagedieb und Taugenichts" von HUGO WEHNER gelesen -
es würde mich sehr interessieren, was aus ihm im späteren Verlauf geworden ist !
Hab jemand irgend eine Ahnung ??
Bis hoffentlich bald
Roni
(mailto: roni...@gmx.at)
> Habe gerade das uralte Buch "Tagedieb und Taugenichts" von HUGO
> WEHNER gelesen - es würde mich sehr interessieren, was aus ihm im
> späteren Verlauf geworden ist !
>
> Hab jemand irgend eine Ahnung ??
Ich kann mich dunkel erinnern, daß er das Segeln aufgegeben und sich in
Australien niedergelassen hat. Sein Honigbär war dabei ein größeres
Hindernis, aber nachdem er es geschafft hat, die australischen Medien
und die ganze Öffentlichkeit für seinen Tagedieb (oder war der Honigbär
der Taugenichts?) zu begeistern, hat er wohl eine Sondergenehmigung für
die Einfuhr des Tiers erhalten. AFAIK ist Hugo Wehner in Australien
verstorben.
Gruß
Tom Berger
--
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ACK.
> Derzeit (vor 10 Jahren?) lebte er mit Frau und Kind als gutsituierter
> Spaet-68er in D.
>
> Quelle muesste ich [on demand] rausfummeln.
Brauchst'e nicht, meld' mich ja schon ! ;-))
Die erste Meldung stammt aus einer englischen Segelzeitung (danke, Uli !),
danach war er wohl auch noch mal mit Frau und Kind unterwegs. Nachdem er
aber - AFAIR - vor dem Jemen beschossen worden und nur mit Müh' und Not
entkommen ist, hat er "mit Rücksicht auf unsere Tochter" die (Weltum-)
Segelei wohl an den Nagel gehängt. Diese Info stammt aus einem von ihm
selbst noch verfaßten Artikel in der "Yacht". Seitdem ist der Kontakt
abgerissen. Die "Yacht"-Redaktion sucht nach eigenen Angaben selbst nach ihm
... ;-))
Wenn Interesse besteht, versuch' ich die Dinger mal einzuscannen. Wer mag,
kann sie dann per PM bekommen. Anfragen bitte ebenfalls per PM ... ! ;-))
Auskunftsersuchen (per mail) an Leute in der Yachtyszene blieben leider ohne
jede Antwort.
Gruß,
Joachim.
Gruß,
Joachim.
Danke, Viele Grüsse
Jörg
"J. Geraedts." wrote:
--
Millionen PC's halten sich einen Menschen als Sklaven.
Wehrt Euch!
Lest Bücher!
Segeln.
Achim
> Segeln.
... und sich dabei ständig von 'nem Honigbär bepissen lassen :-)
Ohne den wär's nur der halbe Spaß gewesen.
Ach geh, Du kennst den Spruch :"Es gibt keine dummen Fragen, nur ...!" ;-))
Also, erst ist er segeln gegangen, und dann hat er ein Buch darüber
geschrieben, besagtes "Tagedieb und Taugenichts". Lies' es - soweit noch
nicht geschehen - und laß' es mal etwas "sacken" ... ! ;-)
Irgendwann willst Du dann wissen, wie's weitergeht (weitergegangen ist).
Gruß,
Joachim.
Zu was einsame Menschen alles faehig sind! Tssstssstss
Achim
> Irgendwann willst Du dann wissen, wie's weitergeht (weitergegangen
> ist).
Ich hab' hier einen fantastischen und streckenweise fast unglaubwürden
Segelbericht:
Autor: Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld
Titel: Salzwasser, Whisky und Gottvertrauen
Erschienen 1959 in einem Verlag Fritz Schlichtenmayer
Der Autor beschreibt seine von 1957 bis '61 dauernde Reise von
Deutschland in die Karibik / USA in einem selbstgebauten Katamaran (zu
der Zeit!). Die im Buch teilweise eingeklebten Fotos machen dem Namen
des Boots "Gerümpel" alle Ehre. In den USA hat der Autor zuerst
hauptsächlich von der Gunst reicher Damen und später durch erfolgreichen
Verkauf von Keramik-Kunst überlebt, dabei teilweise weiter auf seinem
Gerümpel gelebt. Nach einem Schiffbruch vor Florida hat er sich ein
neues Gerümpel gebaut - wieder einen Katamaran mit zwei Rümpfen, die aus
ehemaligen Nachbrennern von Düsenjets bestanden. Dieses Teil hat sich
irgendwo im Bermudadreieck selbst aufgelöst, der Autor wurde nach 16
Tagen auf dem Gerümpel treibend gerettet.
Von diesem Menschen wüßte ich zu gerne, was aus ihm geworden ist. Oder
was ihn zu der Zeit überhaupt bewogen hat, einen Katamaran zu bauen!
>(...)
>Ich hab' hier einen fantastischen und streckenweise fast unglaubwürden
>Segelbericht:
>
>Autor: Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld
>Titel: Salzwasser, Whisky und Gottvertrauen
>Erschienen 1959 in einem Verlag Fritz Schlichtenmayer
>(...)
>Von diesem Menschen wüßte ich zu gerne, was aus ihm geworden ist. Oder
>was ihn zu der Zeit überhaupt bewogen hat, einen Katamaran zu bauen!
Was sagt die Suchmaschine ?
Was sagt der Verlag ?
Was sagt die "Yacht" ?
BTW : Würde mich auch interessieren ... EBook ???
Gruß,
Joachim.
> Was sagt die Suchmaschine ?
immerhin das: http://www.globalstone.de/deutsch/index.html
> BTW : Würde mich auch interessieren ... EBook ???
Nein, aber ich kann's Dir mal leihen, wenn Du Interesse hast.
J. Geraedts. schrieb:
> "Jörg Bihlmayr" <joerg.b...@student.uni-ulm.de> schrieb im
> Newsbeitrag news:3E2EB58B...@student.uni-ulm.de...
> > mal eine dumme Frage eines jüngeren Zeitgenossen: Was hat Hugo
Wehner
> > denn gemacht, um ihn so "berühmt" zu machen?
>
> Ach geh, Du kennst den Spruch :"Es gibt keine dummen Fragen, nur
> ...!" ;-))
Hm. Habe ich hier schon gefragt, was besser ist: Eissegeln mit Kiel oder
mit Schwert?
Bis denn
Hauke Ingmar
Hier ist neulich das Hochwasser, als es auf dem höchsten Stand war,
eingefroren...
>Joachim Geraedts. wrote:
>
>> Was sagt die Suchmaschine ?
>
>immerhin das: http://www.globalstone.de/deutsch/index.html
Und ? Was hat der Anruf ergeben ?
Gruß,
Joachim.
Ich liebe beknackte Künstler!
Cornelia
--
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... so beknackt finde ich seine Idee mit den Steinen gar nicht. Hat so
eine gewisse Verwandtschaft mit Walter de Marias vertikalem Erdkilometer
hier in Kassel.
"Tom Berger" <ber...@archtools.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b0lrm1$f3m$07$1...@news.t-online.com...
>
> Ich kann mich dunkel erinnern, daß er das Segeln aufgegeben und sich in
> Australien niedergelassen hat. Sein Honigbär war dabei ein größeres
> Hindernis, ...
richtig. Den durfte er nicht - wie geplant - bei Freunden auf einer Farm
halten. Der Kinkajou (Honigbär) musste in den Zoo.
>aber nachdem er es geschafft hat, die australischen Medien
> und die ganze Öffentlichkeit für seinen Tagedieb (oder war der Honigbär
> der Taugenichts?)
Tagedieb war der Name des Bootes - so benannt auf Grund der Tatsache, dass
es ihm viele Tage gestohlen hat bis es segelferig war. Taugenichts war ein
Findel - ein Jungtier, mit dem ein paar Kinder wohl *Fußball* gespielt
hatten. Der gutherzige Hugo hat ihnen den Kinkajou abgenommen und an Bord
geschleppt. Und weil so ein Honigbär an Bord nicht viel taugt............;-)
--
Sportliche Grüße
Ulrike
Segeln und segeln lassen
<Zitat_Anfang>
*.... Ich arbeitete damals als Funker für eine bekannte Reederei in der
Trampschiffahrt, sah die Welt und kannte praktisch jede Hafenstadt, von der
man als Junge fernwehkrank träumt. Ich verdiente nicht zu knapp, war allein
verantwortlich in meinem Arbeitsbereich, hatte freie Zeit und Mußestunden en
masse und im übrigen das Gefühl, in meinem Job ständig auf Urlaub zu sein.
Im bezahlten, versteht sich. Für viele ein unerreichbar paradiesischer
Zustand, abgesichert und alles klar bis zum Ende aller Tage. Doch nicht für
mich!...."
<Zitat_Ende>
Auszug aus *Tagedieb und Taugenichts* Hugo Wehner
Ja, und so kommt es, dass Hugo Wehner ein Boot sucht und kauft, kräftig
daran arbeitet und mit einigen Freundinnen und Freunden lossegelt.
Unerfahren im Segeln und in gruppendynamischen Prozessen muss er nun eine
Menge lernen ...;-)
Er lernt und das schreibt er unumwunden auf! Die Freundinnen und Freunde
verlassen ihn der Reihe nach, unterwegs lernt er neue Menschen kennen und
eine Französin ist relativ lange mit ihm und dem Honigbären unterwegs.
Mir erscheint, er schreibt sehr ehrlich. Er stellt sich nicht als Helden
dar, bringt seine Erlebnisse durchaus emotional rüber. Das macht ihn sehr
sympatisch.
Nett ist die Ironie, dass ihn alle Menschen verlassen, der Honigbär hingegen
keine Fluchtversuche unternimmt und ihm dann in Australien gewaltsam
genommen wird - klar von Menschen.
Nach dem Artikel in der englischen Yacht-Zeitschrift arbeitet Hugo Wehner in
Australien bis er wieder Geld für ein Boot hat, klaut seinen Kinkajou aus
dem Zoo und verlässt das Land.....
So ist er eben :-)
> Von diesem Menschen wüßte ich zu gerne, was aus ihm geworden ist. Oder
> was ihn zu der Zeit überhaupt bewogen hat, einen Katamaran zu bauen!
Wahrscheinlich ist _eines_ dieser Triebwerke immer gekentert.. ;-)
Jan
Das war auch eher ein Kompliment meinerseits, so von Beknackter
zu Beknacktem ...