bin als werdender Segler noch ein Greenhorn bzw.Newbie.
Seetauglichkeit ist durch durch Marine und Tauchsafaris allerdings
abgecheckt.
Nun zu meiner Frage :
Was würdet ihr für einen 10-tägigen Törn auf der Ostsee an Bekleidung
mitnehmen?
Kann man eventuell auch online Schuhe, Stiefel, etc. gut beziehen?
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen im voraus.
Mit freundlichem Seglergruß
Georg aus Hannover
> Hallo werte NG,
>
> bin als werdender Segler noch ein Greenhorn bzw.Newbie.
> Seetauglichkeit ist durch durch Marine und Tauchsafaris allerdings
> abgecheckt.
>
> Nun zu meiner Frage :
>
> Was würdet ihr für einen 10-tägigen Törn auf der Ostsee an Bekleidung
> mitnehmen?
Das kommt aber schon auf die Jahreszeit an, nicht wahr?
Grundsätzlich: Zumindest eine winddichte Jacke würde ich schon mitnehmen,
auf jeden Fall auch Segel-taugliche Schuhe
Handschuhe etc sind eher verzichtbar.
Natürlich auf jeden Fall genug Kleidung zum Wechseln, allerdings: in
vielen Häfen gibt es Automaten-Waschsalons, was die Menge an Kleidung
schon mal deutlich drücken kann.
Eine Kappe oder Ähnliches zum Aufsetzen gegen die Sonne kann auch
hilfreich sein.
> Kann man eventuell auch online Schuhe, Stiefel, etc. gut beziehen?
"Kann" schon. Ob man möchte ist schon schwieriger zu beantworten
--
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme:
"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
... und ich lachte und war froh, und es kam schlimmer.
Naja, Mai lag in den letzten Jahrzehnten schon meist so im Frühling, oder?
--
Der Preis, den die Freiheit kostet, heißt Verantwortung.
Du hast Post!
Joachim
Nicht ganz. Auf der halben Welt liegt er im Herbst. ;-)
hth & cu,
ada
[Mai]
> Was würdet ihr für einen 10-tägigen Törn auf der Ostsee an Bekleidung
> mitnehmen?
ich nehme immer, auch in die Karibik/Ägäis folgendes mit:
- 1 komplettes Ölzeug
- 1 Windbreaker (z.B. Fleecejacke)
- 1 Troyer (der allerdings Revierabhängig, Ostsee im Mai würde ich schon
einen warmen nehmen)
- 1 Friesenhemd
- 1 paar Deckschuhe (Turnschuhe mit heller Sohle gehen auch)
- 1 Käppi (wg. Sonnenschutz)
Der Segler sagt, dass man das alles nur dann brauchen wird, wenn man es
*nicht* dabei hat.
Mai ist eher im Übergang, also evtl. für die kälteren Gelegenheiten:
- 1 Südwester
- 1 Paar Handschuhe
- 1 Paar Gummistiefel
- 1 Satz Funktionsunterwäsche
- 1 Einzippweste fürs Ölzeug
Das kann aber entfallen, wenn Ihr eher die Kaffeesegler abgeben wollt.
Fürs andere Extrem, eben koote Butze un so.
Die Butz sollte was bequemes sein, weil du an Bord schon einiges
rumturnen wirst. Also nicht die knallenge Jeans nehmen.
Unterwäsche/Socken zum Wechseln sind optional, je nachdem, ob Weibsvolk
anwesend ist.
Nicht vergessen:
Wenn Du Brillenträger bist: Brillenbändsel und ein Befestigungsband für
die Mütze.
> Kann man eventuell auch online Schuhe, Stiefel, etc. gut beziehen?
Klar kann man, dann such Dir aber einen seriösen Laden, bei dem Du
direkt mehrere Größen zum anprobieren mit bestellen kannst. Die nicht
benötigten Größen dann einfach zurück schicken. Das macht eigentlich
mittlerweile jeder Onlineshop problemlos.
hth & cu,
ada
>Hallo werte NG,
Moin Schorschi!
>bin als werdender Segler noch ein Greenhorn bzw.Newbie.
>Seetauglichkeit ist durch durch Marine
^^^^^^
Also einer der Süddeutschen, die unsere Marine zu gefühlten 66%
betreiben?
;o)
[1]
Zur Seefestigkeit:
Auch im High-End Regattaanzug ist Kotzen einfach zu Kotzen...
>und Tauchsafaris allerdings
>abgecheckt.
>
>Nun zu meiner Frage :
>
>Was würdet ihr für einen 10-tägigen Törn auf der Ostsee an Bekleidung
>mitnehmen?
Ich gehe mal von einem 'kleinen' Boot und 'kurzen' Segelabschnitten
aus.
>Kann man eventuell auch online Schuhe, Stiefel, etc. gut beziehen?
Vom Onlinekauf für soche Sachen halte ich persönlich gar nichts.
Als Maschinenbauer finde ich alles langweilig, was man nicht anfassen
kann.
>Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen im voraus.
Na dann erst mal los. Nach meinem Opa ist ein jeder, der friert,
entweder arm oder dumm. Der Armut kann man mit etwas Aufmerksamkeit
helfen.
Wichtig an Bord ist der Schutz vor Nässe (also gutes_Ölzeug) und Kälte
(also Windschutz und Wärmeerhalt). Damit müssen die beiden oberen
Schichten Kleidung her halten. Eine gute Öljacke und auch eine gute
Ölhose sind Pflicht! Vielleicht kannst Du da was für einen Törn
einfach leihen.
Die zweite Schicht (also z. B. Faserpelz) existiert inzwischen in
(fast) jedem Haushalt -> Mitnehmen!
Die dritte Schicht (also 'normale' Oberbekleidung) sollte bequem
sitzen und nicht kneifen. Man bewegt sich an Bord...
Unterwäsche und Socken nun noch so lange, bis der Seesack voll ist
(Koffer sorgen an Bord schon mal für Stauprobleme und
Stolperfallen...)
>Mit freundlichem Seglergruß
>
>Georg aus Hannover
^^^^^^^^ [2]
Schöne Grüße aus Lindau,
U-'viel Spaß'-w-'beim Törn'-e
[1] bitte - das was nun wirklich freundlich lästerlich und
definitiv nicht persönlich gemeint.
[2] In H gibt es kaum einen einen Schorsch ;o)
ein echter Hannoveraner heißt auch heute noch nach den Königen von
Hannover und Großbritannien. Betont auf der letzten Silbe. Die gängige
Koseform ist Schorse. Früher traf man sich zum Schorsenbummel, also zum
Aufnehmen von Kontakten zum anderen Geschlecht beim Auf- und Abgehen
auf der Georgstraße. Leider hat ein bekannter Einwohner der Stadt mit
der Verarbeitung seiner gleichen Geschlechtspartner, die er im Gebüsch
vorm Opernhaus kennengelernt hatte, zu Wurstkonserven den Bummel in
Verruf gebracht.
mfg
bjk
Ach, gibt's noch 'ne Ostsee?
Moin Bernd,
der Schorse gehört hier hin...
;o)
Und vermutlich hat das komplette britische Königshaus aufgrund ihrer
Abstammung ein Anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft...
Jupp, kennst Du nicht die Südostsee?
cu,
ada
> Leider hat ein bekannter Einwohner der Stadt mit
> der Verarbeitung seiner gleichen Geschlechtspartner, die er im Gebüsch
> vorm Opernhaus kennengelernt hatte, zu Wurstkonserven den Bummel in
> Verruf gebracht.
Warte, warte nur ein Weilchen,
Bald kommt Haarmann auch zu dir
Mit dem kleinen Hackebeilchen
Und macht er Leberwurst aus dir...
Trotz Haarmann trifft man sich aber noch "an der Uhr" oder "unter'm
Schwanz" zum Schorsenbummel. Blöd ist, wenn Zugezogene die Treffpunkte
nicht decodieren können.
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
> Was würdet ihr für einen 10-tägigen Törn auf der Ostsee an Bekleidung
> mitnehmen?
Ich packe das ein: <http://hc-ahlmann.gmxhome.de/download/Packliste.pdf>
Wenn ich weiß, daß ich Ruder gehen muß (oder will), dann nehme ich auch
im Sommer Fleece-Handschuhe mit, denn Edelstahlräder leiten Körperwärme
zu gut ab.
> Wenn ich weiß, daß ich Ruder gehen muß (oder will), dann nehme ich auch
> im Sommer Fleece-Handschuhe mit, denn Edelstahlräder leiten Körperwärme
> zu gut ab.
Typisch Taxista.
Edgar
--
Einfach ist genial
> Mai ist eher im Übergang, also evtl. für die kälteren Gelegenheiten:
> - 1 Paar Gummistiefel
Regnet's eigentlich nur in der Übergangszeit? Also ich hab was gegen
nasse Füsse und deshalb meine Gummistiefel immer dabei. Auch in
Griechenland. Da regnet's zwar weniger, aber wenn bei etwas mehr Wind
Wasser in Cockpit kommt, dann holt man sich da u.U. auch nasse Füsse.
Manfred
Nun ja, tatsächlich habe ich auf'm Dickschiff noch nie Gummistiefel
angehabt. Im warmen Süden ist der Regen doch völlig wurscht, da lauf ich
doch eh barfuß an Deck rum oder maximal mit Sandalen. Bin doch nicht aus
Zucker.
Gummistiefel sind eher was für die Jolle.
cu,
ada
Deine Zehen fühlen sich aber so an, wenn du barfuß oder in Sandalen gegen
die nächste Klampe rempelst.
Auf nassem Geloat sind nackte Füße auch nicht sonderlich rutschfest
Generell ist es eine schlechte Idee, barfuß auf einer Segelyacht
herumzulaufen, wenn sie unterwegs ist
> Gummistiefel sind eher was für die Jolle.
Ich denke, da sind die meisten Poster anderer Meinung
--
My opinions may have changed, but not the fact that I am right.
> Generell ist es eine schlechte Idee, barfuß auf einer Segelyacht
> herumzulaufen, wenn sie unterwegs ist
Danke - Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Ich weise meine Mitsegler
auf die Verletzungs-/Rutschgefahr hin und überlasse es dann ihnen, ob
sie Schuhe anziehen. ABER: bei nennenswert Wind/Welle sowie
Ab-/Anlegemanövern herrscht bei mir an Bord Schuhpflicht.
> Ich denke, da sind die meisten Poster anderer Meinung
Ack
Manfred
Andreas Dau <dev....@andreasdau.de> wrote:
>Nun ja, tatsächlich habe ich auf'm Dickschiff noch nie Gummistiefel
>angehabt. Im warmen Süden ist der Regen doch völlig wurscht, da lauf ich
>doch eh barfuß an Deck rum oder maximal mit Sandalen. Bin doch nicht aus
>Zucker.
Mir wären da leichte Deckschuhe lieber. Zum Ersten sind die deutlich
rutschfester als Barfuß, zum Zweiten fangen die keine Leinen, wie z.
B. Sandalen und zum Dritten haut man sich nicht ganz so schnell die
Zehen an / auf.
>Gummistiefel sind eher was für die Jolle.
Da wundere ich mich aber.
Die kleine sportliche Jolle fahre ich mit Decksschuhen oder
Neoprenschuhen, passend zur anderen Bekleidung.
Bei der größeren Jolle ist das wie mit Dickschiffen: Gummistiefel zum
Ölzeug, wenn es so kalt ist, daß kalte Füße zu nassen Füßen werden und
man deshalb lieber trockene Füße hat.
Schöne Grüße aus Piding,
Uwe
Die Ostsee liegt
[ ] im warmen Süden
[ ] nee doch nicht im warmen Süden.
>Andreas Dau <dev....@andreasdau.de> wrote:
>
>>Nun ja, tats�chlich habe ich auf'm Dickschiff noch nie Gummistiefel
>>angehabt.
Ich schon h�ufig.
> Gummistiefel zum
> �lzeug, wenn es so kalt ist, da� kalte F��e zu nassen F��en werden und
> man deshalb lieber trockene F��e hat.
Das dachte ich auch, allerdings habe ich auf einem Ostseet�rn in den
letzten Oktobertagen 2004, bei dem es um 0�C hatte, lernen m�ssen:
Nasse F��e in Turnschuhen sind *wesentlich* w�rmer als trockene F��e in
Gummistiefeln, wenn es richtig kalt ist. Jedenfalls, wenn die
Gummistiefel ungef�ttert sind.
Nach dieser Erfahrung habe ich mir Leder-Segelstiefel gekauft und m�chte
sie nicht mehr missen.
W.
>
>Ach, gibt's noch 'ne Ostsee?
Offenbar. Denn heute ist es hier gerade mal eher herbstlich.
Gru�,
U.
>
>Wenn ich wei�, da� ich Ruder gehen mu� (oder will), dann nehme ich auch
>im Sommer Fleece-Handschuhe mit, denn Edelstahlr�der leiten K�rperw�rme
>zu gut ab.
Eine gute Holzpinne ist auch in dieser Hinsicht jedem Rad vorzuziehen.
Einfach, direkt, handfreundlich.
Gru�,
U.
Nun ja... die Umr�stung auf Holzpinne d�rfte schwerer sein als
a) Holzrad, optisch klassisch
b) Schutzbezug f�r den Stahl
Servus,
Michael
(Stahlr�der un�sthetisch findend, egal obs edel sind oder net ;-))
--
34Deg. 52' 25.04'' N; 135Deg. 39' 38.92'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu �ndern, was ich kann.
Das Unverm�gen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unf�higkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
> Was w�rdet ihr f�r einen 10-t�gigen T�rn auf der Ostsee an Bekleidung
> mitnehmen?
Als ich salzwasserm��ig anfing, gab es vom T�rnveranstalter eine Liste,
die eigentlich jeder, der schon fr�her per Motorrad, Bergsteigern oder
unchristlicher Seefahrt unterwegs war, auch so zusammenbekommt.
Wichtig fand ich allerdings den Hinweis, dass man erst seine Tasche
(ersatzweise Rucksack, aber bitte ohne Gestell) packen soll und
anschlie�end die H�lfte wieder rausnehmen und doppelt soviel Geld ins
Portmonnnaie tun soll.
> Kann man eventuell auch online Schuhe, Stiefel, etc. gut beziehen?
Jein!
Ich unterstelle mal, dass Du Dir sicher bist, dass das nicht Dein letzter
T�rn wird und deswegen: NICHT bei den Stiefeln sparen!
Ein guter Seestiefel ist einer, bei dem man auf einem mehrt�gigen T�rn
erst nach 3 Tagen und N�chten merkt, dass man ihn nicht ausgezogen hat.
Angeblich soll es da mittlerweile preisg�nstige Alternativen zu Dubarry
geben, aber das halte ich f�r ein Ger�cht... :)
Na und diese Stiefel m�ssen eben genau passen und zumindest Dubarry
w�rfelt offenbar die Gr��enangaben aus.
Bei den �blichen Bootsschuhen (Turnschuhe tun es aber auch) ist das
unkritisch. Bei �lzeug auch, allerdings w�rde ich mir am Anfang in Ruhe
das variantenreiche Angebot live ansehen. Zuviel Geld w�rde ich allerdings
erstmal nicht ausgeben und d.h., sowas wie Musto l��t man getrost auf der
Seite liegen.
Ansonsten hat auch klassisches gelbes �lzeug und darunter Zwiebelsystem
aus Wolle und/oder Fleece seine Vorz�ge, aber das Zeug bekommst Du nicht
mehr im Yachtie-Fachhandel und Fischereikooperativen sind mittlerweile rar
geworden in unseren Breiten. Motorradkombi - so vorhanden - ist auch eine
Alternative, aber in der Overall-Version eher unpraktisch.
Bei den Handschuhen gibt es verschiedene Pr�ferenzen. Von revier- und
saisonabh�ngigen W�rmeschutz mal abgesehen, brauche ich die eigentlich nur
als Schutz gegen Salzwasser und da tun es auch die billigen, in Kunststoff
getauchten Baumwollhandschuhe aus dem G�rtnereibedarf. F�r das Geld, was
die fingerkuppenfreien Luxuslederhandschuhe aus dem Yachtie-Bedarf kosten,
kann man sich leicht 5..6 Paare von denen kaufen und so wirklich lange
halten die Lederhandschuhe eben doch nicht.
--
Gruss,
Tobias.
>> Was w�rdet ihr f�r einen 10-t�gigen T�rn auf der Ostsee an Bekleidung
>> mitnehmen?
> Als ich salzwasserm��ig anfing, gab es vom T�rnveranstalter eine Liste,
> die eigentlich jeder, der schon fr�her per Motorrad, Bergsteigern oder
> unchristlicher Seefahrt unterwegs war, auch so zusammenbekommt.
> Wichtig fand ich allerdings den Hinweis, dass man erst seine Tasche
> (ersatzweise Rucksack, aber bitte ohne Gestell) packen soll und
> anschlie�end die H�lfte wieder rausnehmen und doppelt soviel Geld ins
> Portmonnnaie tun soll.
ROTFL, allerdings helfen einem Geldscheine auch nichts, wenn es einen
drau�en friert. Ja, man k�nnte das Geld verbrennen, aber das k�nnen
andere besser...;-)
>> Kann man eventuell auch online Schuhe, Stiefel, etc. gut beziehen?
> Jein!
> Ich unterstelle mal, dass Du Dir sicher bist, dass das nicht Dein letzter
> T�rn wird und deswegen: NICHT bei den Stiefeln sparen!
> Ein guter Seestiefel ist einer, bei dem man auf einem mehrt�gigen T�rn
> erst nach 3 Tagen und N�chten merkt, dass man ihn nicht ausgezogen hat.
> Angeblich soll es da mittlerweile preisg�nstige Alternativen zu Dubarry
> geben, aber das halte ich f�r ein Ger�cht... :)
Allerdings muss man dazu sagen, dass die Entwicklung von
Segel-/Bootsschuhen IMHO weit hinter der Entwicklung der Sportschuhe in
anderen Sportarten hinterherhinken. Ist wohl vielleicht ein
Mengenproblem oder einfach Gewohnheit.
Das betrifft sowohl die Ergonomie als auch die verwendeten Materialien.
Ich pers�nlich halte manchen Trekking-Schuh als Segelschuh besser
geeignet als das, was einem oftmals unter dieser Bezeichnung unter die
Augen kommt.
>
>Was w�rdet ihr f�r einen 10-t�gigen T�rn auf der Ostsee an Bekleidung
>mitnehmen?
Wann im Mai? Derzeit sind Luft- und Wasser (�berg�nge sind derzeit
flie�end) um die 10 Grad warm. Gef�hlt auf See noch deutlich weniger.
Ende Mai kannst Du schon mit hochsommerlichen Lufttemperaturen
rechnen, es kann aber, wie in der vergangenen Woche, auch schon noch
einmal schneien. Ende Mai hat der Ostsee wohl schon so um die 15 Grad.
Also Badehose, wenn n�tig, nicht vergessen!
Gru�,
U.
(rund 300m vom F�rdeufer entfernt schreibend)
>> Wichtig fand ich allerdings den Hinweis, dass man erst seine Tasche
>> (ersatzweise Rucksack, aber bitte ohne Gestell) packen soll und
>> anschlie�end die H�lfte wieder rausnehmen und doppelt soviel Geld ins
>> Portmonnnaie tun soll.
> ROTFL, allerdings helfen einem Geldscheine auch nichts, wenn es einen
> drau�en friert. Ja, man k�nnte das Geld verbrennen, aber das k�nnen
> andere besser...;-)
"allerdings" kann mit den Geldscheinen im n�chsten Hafen f�r die geeignete
Korrektur des Outfits sorgen.
Alternativ kann man sich nat�rlich auch eine dieser Riesenwundertaschen
kaufen, die kaum durch den Niedergang passen, und diese mit der
vollst�ndigen Kollektion des n�chstbesten Bekleidungsgesch�fts f�r
Yachties und solche, die es werden wollen, f�llen. Nat�rlich mit
Kofferr�llchen, weil sonst nicht mehr tragbar.
Muss man aber nicht.
>> Ich unterstelle mal, dass Du Dir sicher bist, dass das nicht Dein
>> letzter T�rn wird und deswegen: NICHT bei den Stiefeln sparen!
> Allerdings muss man dazu sagen, dass die Entwicklung von
> Segel-/Bootsschuhen IMHO weit hinter der Entwicklung der Sportschuhe in
> anderen Sportarten hinterherhinken.
[..]
Ja, f�r die t�glichen 10 km Dauerlauf rund ums Boot, den Aufstieg durch
die Eiger Nordwand, �h, ins Masttopp oder den allw�chentlichen Kick gegen
die Crew vom Steg gegen�ber sind diese Schuhe wohl eher ungeeignet.
Bleibt die Frage, was das mit Seestiefeln zu tun hat.
Naja, egal!
--
Gruss,
Tobias.
Die Ostsee hat heuer im Mai gerade mal 10�C, das wird sich auch nicht so
schnell �ndern. Wenn man nicht gerade st�ndig am rumturnen auf dem
Schiff ist, sollte man also gen�gend warme Kleidung einpacken, je nach
pers�nlichem W�rmehaushalt also ein mittlerer oder dicker
Fleecepullover/-hose. Darunter Funktionsunterw�sche. Diese Dinge gibt es
ja mittlerweile f�r fast jedes Budget beim Outdoorladen.
Im Gegensatz zu anderen Postern halte ich einen kompletten Satz �lzeug
f�r unverzichtbar, weil du dir einfach nicht aussuchen kannst, ob Wasser
von vorne oder von oben kommt. Also - wasserfeste Jacke, wasserfeste
Latzhose und wasserfeste Stiefel.
Wenn du jetzt schon weisst, das Segeln auf Yachten deine Sportart sein
wird, solltest du gleich etwas vern�nftiges in die Hand nehmen, z. B.
Gill OS2, da kommst du dann bei gut 450,00 � raus. Die Hersteller
ver�ffentlichen zum Teil auf ihren Webseiten oder in ihren Katalogen
Gr��entabellen, bei einer Normalfigur kannst du mit einiger Sicherheit
dann auch nach diesen Tabellen ausw�hlen und dann online bestellen (dann
kannst du auch z. B. in England bestellen, mit etwas Geduld findet man
da die Sachen 30% billiger). Pers�nlich w�rde ich immer zum H�ndler
gehen und anprobieren.
Wenn du gerade in den Segelsport reinschnupperst, w�rde ich die
Kombi-Angebote von AWN oder vergleichbar kaufen - f�r eine Woche sollten
die ausreichen - und danach gezielt kaufen, was dir fehlt.
Seestiefel - mittlerweile w�rde ich keine Gummistiefel mehr kaufen,
sondern immer atmungsaktive Seestiefel. Da kann man erstmal auch die
100�-Teile von AWN nehmen, kenne eine Reihe Segler, die damit ganz
zufrieden sind. Allerdings ist wohl die Qualit�tskontrolle nicht immer
einwandfrei, daher direkt nach dem Kauf auf Dichtigkeit pr�fen. Wenn dir
das zu viel Geld ist, reichen f�r ein paar Stunden auch normale
Gummistiefel, aber sp�testens nach 3 Stunden fang ich darin an zu frieren.
--
Owe Jessen
Nettelbeckstr. 5
24105 Kiel
po...@owejessen.de
http://privat.owejessen.de
>>> Ich unterstelle mal, dass Du Dir sicher bist, dass das nicht Dein
>>> letzter T�rn wird und deswegen: NICHT bei den Stiefeln sparen!
>> Allerdings muss man dazu sagen, dass die Entwicklung von
>> Segel-/Bootsschuhen IMHO weit hinter der Entwicklung der Sportschuhe in
>> anderen Sportarten hinterherhinken.
> Ja, f�r die t�glichen 10 km Dauerlauf rund ums Boot, den Aufstieg durch
> die Eiger Nordwand, �h, ins Masttopp oder den allw�chentlichen Kick gegen
> die Crew vom Steg gegen�ber sind diese Schuhe wohl eher ungeeignet.
> Bleibt die Frage, was das mit Seestiefeln zu tun hat.
Nun, ich sehe Bootsschuhe/Booststiefel etc als Funktionsschuhe. Sowohl
bei Berufs- als auch bei Sportbekleidung, vor allem in letztgenannter
Kategorie, hat sich in der Schuhentwicklung unglaublich was getan.
Man vergleiche nur mal einen Laufschuh vor 10 oder 15 Jahren mit
heutigen Modellen.
Im Bootsbereich wird es ja schon als gro�artige Leistung und f�r weit
�ber >250EUR verkauft, wenn ein Bootsstiefel aus Goretex ist.
Ich pers�nlich h�tte hier so manche Verbesserungsw�nsche, als da w�ren:
- bessere Dampfdiffusion
- h�herer Tragekomfort
- bessere Temperaturregulierung
- leichteres Hineinschl�pfen/Ausziehen
- optimierte Sohlen (hier hat man z.T das Gef�hl, dass die Entwicklung
r�ckw�rts geht und so mancher Stiefelflicker keine Ahnung davon hat, wie
wichtig richtiges Schuhprofil auf einem Boot ist.
Deswegen schrieb ja auch, dass mancher Trekking-Schuh technisch
ausgefeilter ist, als das, was am Bootsmarkt zu bekommen ist.
Ich frage mich manchmal, ob hier �berhaupt nach wissenschaftlichen
Kriterien geforscht wird, um eine Optimierung zu erreichen oder ob
lediglich munter drauflos geschustert wird.
Und was habe ich mich schon ge�rgert, wenn so manche Stelle nach
geraumer �Zeit zu reiben und zu dr�cken beginnt, obgleich man beim
Anprobieren ein gutes Gef�hl gehabt hatte. Und oftmals liegt es daran,
dass eine Naht nur wenige Millimeter anders gesetzt zu werden br�uchte
und schon w�re das Problem behoben.