Kennt Ihr hier noch Bezugsmöglichkeiten oder andere
Handelsbezeichnungen?
Ansonsten Euch allen einen tollen Start in die Saison !
//TOM//
Medikamente mit Meclozin (das ist der Wirkstoff darin) sind seit letztem
Jahr nicht mehr erhältlich
--
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Windows will reboot now to make the change permanent
Hallo Peter,
das ist ja keine tolle Nachricht.
Kannst Du sagen, ob es Medikamente mit diesem Wirkstoff im Ausland zu
bekommen ist.
Ansonsten natürlich die Frage: Was gibt es an Alternativen oder
"Nachfolgern"?
Viele Grüße
//TOM//
Bei diesen Warnhinweisen ist es besonders als Skipper vielleicht besser
nicht zu benutzen: http://www.netdoktor.de/medikamente/100006470.htm
| Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das
| Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven
| Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen
| beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit
| Alkohol.
Klingt eigentlich nach einnehmen und hinlegen..
> Ansonsten natürlich die Frage: Was gibt es an Alternativen oder
> "Nachfolgern"?
Ich hab schon oefter gehoert, dass mit Ingwer gute Erfahrungen gemacht
wurden. Kleines Stueck abschneiden, kauen und den Saft runterschlucken.
Der Geschmack behagt sicherlich nicht jedem. Ich persoenlich _mag_
kandierten Ingwer sogar, frischen Ingwer halbe halbe mit Knoblauch
gemischt gerieben an Lammfleisch sowieso ;-)
Entschmacklichtisierte Ingwer-Kapseln gibts auch. Hier noch andere
Wirkstoffe, Scopolamin soll angeblich geeignet sein, weil es nicht muede
macht. http://www.netdoktor.de/medikamente/uebelkeit.shtml
Eike
--
PGP/OpenPGP/GnuPG encrypted mail preferred in all private communication.
Key ID: 0x293C05FD - 997A 4C60 CE41 0149 0DB3 9E96 2F1A D073 293C 05FD
> Scopolamin soll angeblich geeignet sein, weil es nicht muede
> macht.
Die gleichen Warnhinweise finden sich allerdings auch dafuer bei
http://www.netdoktor.de/medikamente/100003104.htm
Ich wuerde zu Ingwer greifen..
> Scopolamin soll angeblich geeignet sein, weil es nicht muede
> macht.
Das soll gut wirken, ist allerdings nicht rezeptfrei erhältlich. In
Pflasterform ist es gut geeignet für den Einsatz an Bord.
Eigene Erfahrungen habe ich mangels Bedarf keine, aber Mitsegler, die
das genommen haben, wurden jedenfalls nicht seekrank und haben auch
sonst nicht gemeckert.
Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
> On 15 Mrz., 18:27, Peter Köhlmann <peter.koehlm...@t-online.de> wrote:
> > simulatio...@googlemail.com wrote:
> > > Hallo Leute,
> > > pünktlich zu Beginn der neuen Segelsaison wollte ich meine Vorräte an
> > > Postadoxin auffüllen. Zumindest für mich ist es das ultimative Mittel
> > > gegen Seekrankheit (sehr gut verträglich und wirkt bestens). Mit
> > > keinem anderen Medikament habe ich ähnlich gute Erfahrungen gemacht.
> > > Naja, heute in der Apotheke kam das böse Erwachen: Das Zeug ist nicht
> > > mehr lieferbar, da die Produktion eingestellt wurde... ...
> das ist ja keine tolle Nachricht.
> Kannst Du sagen, ob es Medikamente mit diesem Wirkstoff im Ausland zu
> bekommen ist.
>
> Ansonsten natürlich die Frage: Was gibt es an Alternativen oder
> "Nachfolgern"?
www.kompendium.ch
suchen nach Wirkstoff Meclozin
liefert Itinerol B6, Hersteller Vifor Fribourg
in der Schweiz offiziell zugelassen und erhältlich.
Andere Alternativen:
- Ingwer
- Stugeron (Präparat), Inhaltsstoff Cinnarizin (ebenfalls wie oben
suchen)
HTH
Marc
--
remove bye and from mercial to get valid e-mail
<http://www.heusser.com>
> Scopolamin soll angeblich geeignet sein, weil es nicht muede macht.
Ich war noch nie seekrank und brauche diese Dinge daher nicht, aber ich habe
sehr wohl beobachtet dass Leute mit Scopolamin-Pflastern nicht
die "wachesten" Leute unter der Sonne waren.
Allerdings waren sie üblicherweise auch nicht seekrank, also hilft es. Und
jemand "etwas schläfrig" ist allemal besser geeignet, irgendwelche Dinge an
Bord zu tun als jemand "reichlich seekrank"
Außerdem haben diese Leute nach der üblichen Wirkzeit von etwa 3 Tagen die
Pflaster entfernt und wurden immer noch nicht seekrank (sie hatten sich
inzwischen an die Schiffsbewegungen gewöhnt). *Das* allerdings ist
keineswegs sicher, sondern passiert wohl nur meistens
--
Yield to Temptation ... it may not pass your way again.
-- Lazarus Long, "Time Enough for Love"
Kann ich bestaetigen -- hat bei mir besser funktioniert als
irgendwelche Kaugummis gegen Seekrankheit (deren Markennamen ich nicht
mehr weiss). Allerdings brauche ich es auch nur bei staerkerem
Seegang, und nach einiger Zeit gewoehne ich mich auch daran.
Ein Mitsegler, der wesentlicher empfindlicher war, hatte sich spezielle
Armbaender mitgenommen, die auf irgendwelche Punkte am Handgelenk Druck
ausueben. Keine Ahnung, warum das funktioniert, aber ihm scheint es
zumindest geholfen zu haben.
- Dirk
> Für den Fall, daß eine dieser Schlafmützen kurzfristig nach dem
> Überbordgehen noch einmal wach wird, oder auch minder schwere
> Ereignisse, würde ich als Bootsführer auf jeden Fall die mir
> bekanntwerdende Einnahme dieser Medikamente, die mvuM für den Gebrauch
> auf einem Segelboot ungeeignet sind, im Logbuch vermerken und ggf.
> auch von einem Dritten bestätigen lassen, um etwaigen späteren
> Haftungsansprüchen Dritter etwas entgegensetzen zu können. In Kenntnis
> der im Beipackzettel genannten Nebenwirkungen ist die Einnahme grob
> fahrlässig, wenn nicht vorsätzlich zu nennen, wenn es zu einem Ausfall
> kommt.
>
> Würden diese Medikamente bei einem Autofahrer nach einem Unfall
> festgestellt werden, wäre sein Haftpflichtversicherungsschutz mit
> Sicherheit futsch.
Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
Von grober Fahrlässigkeit zu sprechen dürfte schlicht falsch sein.
Etwas gegen die Seekrankheit zu tun ist im Gegenteil verantwortungsvoll.
Was sicher wichtig ist bei der Einnahme eines solchen Medikaments, ist,
auf Alkohol vollständig zu verzichten, denn dann kann der Effekt
tatsächlich ausgprägt werden.
Das von mir genannte Präparat aus der Schweiz enthält übrigens auch noch
Koffein, was der unter Nebenwirkungen genannten "gelegentlichen leichten
Müdigkeit" entgegenwirkt.
Ich würde mal meinen, dass sowohl schon eine leichte Seekrankheit, als
selbst der Genuss eines einzigen Glases alkoholischer Getränke über
Stunden vermutlich die Reaktionsfähigkeit wesentlich mehr herabsetzt als
ein solches Präparat.
Wie bei jedem Medikament gibt es Unterschiede in der Reaktion einzelne
Menschen. Manche Menschen mögen den Müdigkeitseffekt stärker haben, und
dann empfiehlt sich eine andere Methode.
Jeder muss selbst finden, was hilft. Am besten mit einem auch auf See
erfahrenen Arzt suchen. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, die
gegen Brechreiz helfen (sogenannte Antiemetika).
Abgesehen von den von anderen bereits genannten nichtmedikamentösen
Mitteln und Verhaltensweisen.
Hoffe, das hilft.
> Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
[...]
> Am besten mit einem auch auf See erfahrenen Arzt suchen.
Sehr viel Vertrauen scheinst Du, Marc, aber nicht in Aussagen einer
dieser Ärzte zu haben, wenn Du sie gleich als dogmatisch ablehnst.
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
> Marc Heusser <marc.h...@byeheusser.commercialspammers.invalid> wrote:
>
> > Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
> [...]
> > Am besten mit einem auch auf See erfahrenen Arzt suchen.
>
> Sehr viel Vertrauen scheinst Du, Marc, aber nicht in Aussagen einer
> dieser Ärzte zu haben, wenn Du sie gleich als dogmatisch ablehnst.
Wenn ich eine Aussage als etwas dogmatisch bezeichne - lehne ich damit
den Menschen, Arzt oder seine Aussage generell ab?
Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der betreffende Patienten
gegenüber so argumentiert - die Newsgroup ist da vermutlich anders.
Gruss
> Sehr viel Vertrauen scheinst Du, Marc, aber nicht in Aussagen einer
> dieser Ärzte zu haben, wenn Du sie gleich als dogmatisch ablehnst.
*lol*
"Sie baden gerade Ihre Hände drin!" ;-)
W.
> Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
> oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
Es ist halt rezeptpflichtig - das heißt, es ist genau so vorgesehen,
dass niemand es ohne vorherige Beratung mit einem Arzt anwenden
sollte. Ich halte es auch nicht für eine gute Idee, dies durch Einkauf
im Ausland oder andere Tricks zu umgehen, wenn man meint, Bedarf zu
haben.
> Es ist halt rezeptpflichtig - das heißt, es ist genau so vorgesehen,
> dass niemand es ohne vorherige Beratung mit einem Arzt anwenden
> sollte. Ich halte es auch nicht für eine gute Idee, dies durch Einkauf
> im Ausland oder andere Tricks zu umgehen, wenn man meint, Bedarf zu
> haben.
Ohne Beratung würde ich auch nicht empfehlen - wie bei allen
Medikamenten.
In der Schweiz war es mindestens bis vor wenigen Jahren nicht
rezeptpflichtig.
Allerdings kommt es ebenfalls vor, dass bewährte Medikamente (dieses
hier gehört dazu, es ist/war schon lange auf dem Markt) aus rein
finanziellen Überlegungen in einem Markt nicht mehr verkauft werden
(sprich, man verkauft lieber neuere, teurere, obwohl nicht immer
bessere).
Da habe ich dann weniger Hemmungen, diese bei Bedarf auch im nahen
Ausland zu kaufen, wenn es geht.
Weiss jemand, warum Meclozin in Deutschland aus dem Verkehr gezogen
wurde?
Tobias
> Ein Mitsegler, der wesentlicher empfindlicher war, hatte sich spezielle
> Armbaender mitgenommen, die auf irgendwelche Punkte am Handgelenk Druck
> ausueben. Keine Ahnung, warum das funktioniert, aber ihm scheint es
> zumindest geholfen zu haben.
>
Dran glauben hilft - immer!
Tobias
> - Stugeron (Präparat), Inhaltsstoff Cinnarizin (ebenfalls wie oben
> suchen)
>
> HTH
>
> Marc
>
Hallo,
Präparate mit Cinnarizin sind zumindest als Monopräparate nicht mehr in
Deutschland erhältlich.
Es gibt also wenig Alternativen:
- die oben bereits erwähnten Scopodermpflaster
- Vorteil: machen nicht müde
- Nachteil: wirken nicht sofort, sondern erst nach 24 Stunden
--> am besten vor Reiseantritt aufkleben
verschriebungspflichtig
- "Reisetabletten"
- Vorteil: frei verkäuflich
wirken innerhalb von ca. 1-2 Stunden
- Nachteil: können müde machen
- "Superpep" (R) Reisekaugummi:
- Vorteil: wirkt noch schneller als Tabletten
(gleicher Wirkstoff)
Wirkung setzt innerhalb von ca 30 - 60 Minuten ein
Müdigkeit nicht so stark ausgeprägt
- Nachteil: Müdigkeit (s. o.), Geschmack nicht jedermanns Sache
MfG
Martin
Das AN ist hier woertlich zu nehmen. Ordentlich halbe-halbe geriebenen
Ingwer mit Knoblauch in einem Moerser oder mit einem anderen
Mantschwerkzeug zu Brei verarbeiten, ein paar tropfen Wasser zugeben bis
die Konsistenz eine Paste erreicht ist. Dann die Paste dick AN die
Lammfleischwuerfel bringen. Im Idealfall werden diese fast EINgehuellt,
vorausgesetzt die Paste ist ausreichend in der noetigen Konsistenz
vorhanden. Die so vorbereiteten Brocken ein einem Topf geschmort bilden
ein wunderbare Basis fuer indische Gerichte, mit Garam Masala, Kurkuma,
Koriander etc.
Ich kaufe ein 'r' und verschiebe ein 'e'.
Nun ja, das ist Dir unbenommen, aber der Anitiv ist ein festes Element
der Speisekartenterminologie. Dein Grundsatz erspart Dir viel Geld,
hält Dich aber auch von etlichen guten Restaurants fern.
Gruß - Wolfgang
--
*** Wat brüllt de Storm? De Minsch is'n Worm! ***
*** Wat brüllt de See? 'n Dreck is he! ***
*** Spruch aus Nordfriesland ***
*** Sun, 16 Mar 2008 19:06 +0100 ***
> Marc Heusser schrieb:
>
> > - Stugeron (Präparat), Inhaltsstoff Cinnarizin (ebenfalls wie oben
> > suchen)
...
> Präparate mit Cinnarizin sind zumindest als Monopräparate nicht mehr in
> Deutschland erhältlich.
In der Schweiz inzwischen neben dem Originalhersteller sogar als
Generikum von zwei verschiedenen Herstellern erhältlich ...
> Es gibt also wenig Alternativen:
So unterschiedlich kann es sein in Nachbarländern - ihr seid nicht zu
beneiden.
Gruss
Die Psyche spielt bei Übelkeit und Schwindel eine große Rolle, daher auch die Wirksamkeit von Magnetarmbändchen und ähnlich wirkenden Goodies -- und die Bereitschaft ziemlich viele unerwünschte Wirkungen auf sich zu nehmen.
Auf kleineren Schiffen hat es sich bewährt, für Übelkeit anfällige Mitfahrende mit Aufgaben an Deck zu befassen. Aber das ist auch nicht immer möglich.
Marc Heusser <marc.h...@byeheusser.commercialspammers.invalid> wrote:
> Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
> oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
Mir ist nicht ganz klar, ob Du das nur als "Spitze" so formuliert hast.
Vor der (Haupt-) Facharztweiterbildung wird für alle die gleiche Pharmakologie gelehrt, ist eines der klinischen Kern-Grundlagenfächer. Nicht nur Allgemeinmediziner und Nervenärzte behandeln Übelkeit, Höhenangst, Schwindel, Seekrankheit - auf vielen Schiffen fahren Chirurgen mit.
> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der betreffende Patienten
> gegenüber so argumentiert - die Newsgroup ist da vermutlich anders.
Das kann durchaus so sein. Da wäre er nicht der einzige...
-r.
--
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety
deserve neither liberty nor safety. -- Benjamin Franklin, 1759
> > Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
> > oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
> Mir ist nicht ganz klar, ob Du das nur als "Spitze" so formuliert hast.
> Vor der (Haupt-) Facharztweiterbildung wird für alle die gleiche
> Pharmakologie gelehrt, ist eines der klinischen Kern-Grundlagenfächer. Nicht
> nur Allgemeinmediziner und Nervenärzte behandeln Übelkeit, Höhenangst,
> Schwindel, Seekrankheit - auf vielen Schiffen fahren Chirurgen mit.
>
Nein, das war nicht als Spitze gedacht - eher aus Erfahrung, wer was
wozu und mit welchem Effekt verschreibt.
Gerade Medikamente mit Effekt auf das Nervensystem sind ziemlich
unterschiedlich in der Wirkung auf verschiedene Menschen und brauchen
dementsprechend Geduld sowohl vom Patienten als auch vom Arzt.
Danke übrigens für die Angaben des Schiffsarztes - wenn zur Hand wäre
ich froh um die Angabe der Literatur, sodass ich sie mir beschaffen kann.
*lol*
Man, die Werbung kennt doch keiner mehr der juenger als ich
ist, oder?
Servus
Michael
Man soll den Placebo-Effekt ja nicht unterschaetzen, aber er hat
zumindest auch bei deutlich starkem Seegang (IIRC war's an dem
Tag so um die 8 BFT) nicht gekotzt. Wenn das allein durch Glaube
geht, ist das schon recht beachtlich, und wenn's ihm reproduzierbar
hilft, warum sollte er sie dann nicht benutzen?
Uebrigens waren es keine *Magnet*armbaender, wie in einem anderen
Posting mal in einem Nebensatz erwaehnt, sondern Armbaender, die
Druck ausueben. Magnete machen da bestimmt nichts. Bei Druck an
bestimmten Stellen kann ich mir schon eher vorstellen, dass da
im Nervensystem wirklich irgendetwas Messbares passiert.
Im Zweifelsfall hilft ausprobieren -- egal was, entweder es hilft,
oder es hilft nicht. Im letzten Fall probiert man dann halt etwas
anderes. Und wenn sich das Postadoxin nicht mehr auftreiben lassen
sollte, muss der OP sowieso probieren.
- Dirk
> Ansonsten natürlich die Frage: Was gibt es an Alternativen oder
> "Nachfolgern"?
Hat jemand nochmal etwas fundiertes von der Vitamin-C Therapie gehört?
(siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Seekrankheit#Histamin-Theorie)
Ich bin kein Mediziner, das ganze klingt aber eigentlich ganz sinnvoll.
Ich meine auch in einer Zeitschrift (Yacht?!) mal etwas über einen
(wissenschaftlichen) Versuch gelesen zu haben...
Viele Grüße,
Nils
> Wenn ich eine Aussage als etwas dogmatisch bezeichne - lehne ich damit
> den Menschen, Arzt oder seine Aussage generell ab?
Seine Aussage hast Du abgelehnt: Es sei die Einnahme nicht fahrlässig,
sondern sinnvoll etwas gegen Seekrankheit zu tun, der Nebenwirkung
Müdigkeit würde durch Koffein entgegengewirkt.
Ob Du den Mensch und Arzt ablehnst, interessiert nicht, denn das tut
nichts zur Sache.
> Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
> oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
Und weiter?
> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der betreffende Patienten
> gegenüber so argumentiert - die Newsgroup ist da vermutlich anders.
Ich kann mir vorstellen, daß Ärzte Tacheles reden und argumentieren, und
daß Patienten solche Ärzte meiden (und andere Ärzte oder Wege suchen),
weil sie ihren Wünschen nicht entsprechen.
Das ist m.E. nur blöd für den^W^W vom jeweiligen Patienten; "blöd"
betrifft aber weder den Arzt, der nicht verschreibt, noch den Arzt, der
einen Logbucheintrag daraus macht.
> Bei diesen Warnhinweisen ist es besonders als Skipper vielleicht besser
> nicht zu benutzen: http://www.netdoktor.de/medikamente/100006470.htm
> | Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das
> | Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven
> | Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen
> | beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken
> | mit Alkohol.
> Klingt eigentlich nach einnehmen und hinlegen..
Ja, insofern ist es vielleicht ein brauchbares Medikament, um die Crew
nach Besteigen des Rettungsfloß zu sedieren. Aber zur Decksarbeit ist man
nach der Einnahme sicher nicht mehr zu gebrauchen.
Die Menschen reagieren unterschiedlich, aber auffällig ist doch die mehr
oder minder stark verlangsamte Reaktion, die solche Patienten zeigen.
Damit sind sie in Situationen, in denen es auf schnelle Reaktion ankommt,
stärker gefährdet.
--
Gruss,
Tobias.
> Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
> Von grober Fahrlässigkeit zu sprechen dürfte schlicht falsch sein.
> Etwas gegen die Seekrankheit zu tun ist im Gegenteil verantwortungsvoll.
Man kann sehr viel gegen Seekrankheit tun. Zum Beispiel kann man den
Einzelnen genügend Zeit zur Akklimatisation geben und Gelegenheitsyachties
nicht gleich vom Flugzeug weg die erste 50nm-Starkwindetappe absolvieren
lassen.
Die unbedingte Notwendigkeit der Medikamentenabhängigkeit zur Verhinderung
von Seekrankheit kann man sich auch einbilden.
--
Gruss,
Tobias.
> Kannst Du sagen, ob es Medikamente mit diesem Wirkstoff im Ausland zu
> bekommen ist.
>
>
Hallo, lt. Apothekentaxe ist es in Belgien und der Türkei noch zu haben.
Grüße, Gundolf
> Man kann sehr viel gegen Seekrankheit tun. Zum Beispiel kann man den
> Einzelnen genügend Zeit zur Akklimatisation geben und Gelegenheitsyachties
> nicht gleich vom Flugzeug weg die erste 50nm-Starkwindetappe absolvieren
> lassen.
Du glingst wie jemand, der im Grunde den ganzen Sommer Zeit (und Geld) zum
Segeln hätte und sich in Ruhe den besten Tag für jeden Törn aussuchen kann. Die
Mitsegler inklusive.
> Die unbedingte Notwendigkeit der Medikamentenabhängigkeit zur Verhinderung
> von Seekrankheit kann man sich auch einbilden.
Also Seekrankheit ist nicht unbedingt eine Hypochondria. Bekanntlich verläuft
sie in mehreren Phasen:
- Man fühlt sich schixxe und fragt sich warum man sich das alles freiwillig, und
für teuer Geld angetan hat.
- Man bekommt Angst, das Schiff könnte untergehen und einen mit in den Tod reißen.
- Man wünscht sich, das Schiff würde untergehen und dem Grauen ein Ende setzen.
Ich denke, bis auf wenige Gesegnete ist eine natürliche Resestenz gegen die
Folgen des unnatürlichen Geschaukeles nur mit viel Gewöhnung zu erreichen. Mit
"viel" meine mehrere Törns über jeweils mehrere Tage pro Jahr.
Wer soviel Zeit oder Geld nicht investieren kann oder will, dem bleiben nur:
- trotz unfreiwilliger Magenentleerung und grünlicher Hautfarbe stramme Haltung
bewahren, oder
- die richtigen Mittelchen, oder
- die schwere Steinbank vor der Kirche.
Mehr Alternativen sehe ich nicht.
> In Kenntnis
> der im Beipackzettel genannten Nebenwirkungen ist die Einnahme grob
> fahrlässig, wenn nicht vorsätzlich zu nennen, wenn es zu einem Ausfall
> kommt.
Ach so, und ein Ausfall wegen Seekrankheit verbuchen wir dann als "höhere Gewalt".
> Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit ist, sich auf eine schwere
> Steinbank im Schatten einer holsteinischen Dorfkirche zu setzen und
> dort abzuwarten, bis das Schlimmste (die Zeit der Reise) vorüber ist.
Da muss ich Dir in der Tat rechtgeben. Und das sicherste Mittel gegen
unerwünschte Schwangerschaft ist Enthaltsamkeit.
Martin
Wer vor hat, sich selbst absichtlich zu schädigen, wird das auch schaffen. Trotz
Rezeptpflicht. Gegen eine versehentliche Selbstschädigung durch Medikamente
genügen auch Warnhinweise auf der Packung, den Beipackzettel oder durch den
Apotheker. Eine Rezeptpflicht braucht es dazu auch nicht.
Nach meiner Ansicht ist das Rezeptwesen eine Maßnahme durch eine Lobby und
zugunsten dieser Lobby.
Ausnahmen:
- bei erheblicher Suchtgefahr
- bei erheblicher Gefahr der Verwendung zu schweren Straftaten. (z.B. Rohypnol)
> pünktlich zu Beginn der neuen Segelsaison wollte ich meine Vorräte an
> Postadoxin auffüllen.
Ich habe mit Cinnarizin gute Erfahrungen gemacht. Ich habe es selbst
noch nicht benötigt, habe aber als Skipper immer ein paar Tabletten für
Mitsegler dabei, die ich im Bedarfsfall (auf der nächsten Etappe -
keineswegs prophylaktisch auf die Gefahr hin, daß Anfälligkeit für
Seekrankheit besteht - da will ich dann doch erst den Beweis sehen) und
in kleinen Dosierungen ausgebe.
Die beobachtete Wirkung war immer sehr gut. Mitsegler, die die
Vortagesetappe bei 3 Bft und wenig Welle noch mit Neptunopfern
zugebracht hatten, überstanden die Folgeetappe auch bei unschöneren
Wellenbedingungen häufig unbeschadet.
Die "typische" Lethargie legten interessanterweise nur sehr wenige der
Mitsegler nach der Einnahme an den Tag. Vielleicht ein oder zwei. Mag an
der Dosierung liegen. (Wobei diese Mitsegler ja erwiesenermaßen im Falle
der Seekrankheit ebenfalls lethargisch geworden wären.)
Cinnarizin gab es in Form dreier Generika bis Mitte 2005 auch in
Deutschland - rezeptpflichtig.
In Spanien gibt es das Zeug in jeder Apotheke für wenige Euros ohne
Rezept. Spanische Netzapotheken, die es nach Deutschland schicken, habe
ich nicht gefunden. Mag an meinem nicht vorhandenen Spanisch-Kenntnissen
liegen.
In UK gibt es das Zeug ebenfalls, auch rezeptfrei, ein wenig teurer. Und
dortige Netzapotheken schicken es auch nach Deutschland.
Gruß,
Joachim
--
Der Preis, den die Freiheit kostet, heißt Verantwortung.
> Die beobachtete Wirkung war immer sehr gut. Mitsegler, die die
> Vortagesetappe bei 3 Bft und wenig Welle noch mit Neptunopfern
> zugebracht hatten, überstanden die Folgeetappe auch bei unschöneren
> Wellenbedingungen häufig unbeschadet.
Wobei sich die Frage stellt, ob das nicht bereits aufgrund der
automatischen Anpassung ("Seebeine") und somit auch ohne Medizin erreicht
worden wäre.
Es soll ja auch Leute geben, die an einem Tag nach ner kurzen Tour übers
Ijsselmeer bereits flach lagen und tags drauf nach 24 h durch die Nordsee
noch immer nicht genug hatten. Soll's geben... ;)
Letztlich kann man die meisten dieser Medikamente nun mal nur
prophylaktisch geben (Ausnahme: Zäpfchen, gibts aber kaum noch; Ausnahme
2: Pflaster, haben aber ne lange Vorlaufzeit). Wenn auf See der Magen
erstmal übersäuert ist, ist es zu spät.
--
Gruss,
Tobias.
>> Man kann sehr viel gegen Seekrankheit tun. Zum Beispiel kann man den
>> Einzelnen genügend Zeit zur Akklimatisation geben und
>> Gelegenheitsyachties nicht gleich vom Flugzeug weg die erste
>> 50nm-Starkwindetappe absolvieren lassen.
> Du glingst wie jemand, der im Grunde den ganzen Sommer Zeit (und Geld)
> zum Segeln hätte und sich in Ruhe den besten Tag für jeden Törn
> aussuchen kann. Die Mitsegler inklusive.
Ich glaube nicht, dass dies aus meiner Ausführung zu entnehmen ist. Es ist
somit frei erfunden.
>> Die unbedingte Notwendigkeit der Medikamentenabhängigkeit zur
>> Verhinderung von Seekrankheit kann man sich auch einbilden.
> Also Seekrankheit ist nicht unbedingt eine Hypochondria. Bekanntlich
Nein, und auch das habe ich nicht geschrieben. (s.o.)
> Ich denke, bis auf wenige Gesegnete ist eine natürliche Resestenz gegen
> die Folgen des unnatürlichen Geschaukeles nur mit viel Gewöhnung zu
> erreichen. Mit "viel" meine mehrere Törns über jeweils mehrere Tage pro
> Jahr. Wer soviel Zeit oder Geld nicht investieren kann oder will, dem
> bleiben nur: - trotz unfreiwilliger Magenentleerung und grünlicher
> Hautfarbe stramme Haltung bewahren, oder
> - die richtigen Mittelchen, oder
> - die schwere Steinbank vor der Kirche.
Das ist in dieser Pauschalität falsch und es gibt genügend Seefahrende,
die Dir das Gegenteil bestätigen können.
Es gibt meines Erachtens ganz grob klassifiziert drei Sorten von
Seglerinnen und Seglern:
1.) Ganz glückliche, denen noch nie schlecht geworden ist. Bedürfen
keiner näheren Betrachtung.
2.) Die große Mehrheit, die nach einer Akklimatisationsphase mit
zumindest Unwohlsein die meisten Seebedingungen ohne Beeinträchtigung
meistert. Hier spielen viele Faktoren mit, die einem die Anpassung
erleichtern oder erschweren können. Auch wenn die konkrete Strategie immer
individuell ist, gibt es doch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, diese
Phase zu beeinflussen.
3.) Pechvögel, die auch nach wochenlangen Törns unter latenter
Seekrankheit leiden. Mir fällt da grad Astrid Erdmann ein. Für diese Leute
gibt es spezielle Trainingsangebote, bei denen ich nicht beurteilen kann,
dass diese wirklich helfen.
Beispiel: Letztes Jahr hat es bei mir salzwassermäßig gerade mal zu 3
Wochen Schottland und Orkneys gereicht. Trotzdem hing da niemand über der
Reling, auch wenn sich der eine oder die andere (mich eingeschlossen) erst
wieder an das Geschaukel gewöhnen mußte. Das spricht schon mal gegen Deine
oben zitierte These.
Allerdings: Wir waren auch schon alle einen Tag vor der Bootsübernahme vor
Ort, sind nicht gleich am ersten Tag zu nem 40nm-Trip in See gestochen und
die erste Etappe ging erstmal sehr gemächlich bei 2 Bft. am frühen
Nachmittag des dritten Tages los und durch den Sound of Mull, den nur
wenig von einem Binnenrevier unterscheidet. Dafür ging es dann auch die
(im Sommer kurze) Nacht durch.
Man kann natürlich auch mit dem Anspruch an Bord kommen, den Törnplan
minutiös abzuarbeiten und quasi im Kreuzfahrerstil pünktlich seine
Stationen abzufahren. Dann heißt es natürlich bei Wind aus der "falschen"
Richtung oder unter 3 Bft. gleich wieder "Hebel auf den Tisch" und schon
geht das Gebolze los. Allein wenn ich schon höre "wir müssen heute noch
XYZ schaffen", sagt dies schon viel über den Streß aus, unter den sich da
manche völlig unnötigerweise setzen. Mit Urlaub hat das nix zu tun, aber
offenbar können manche nicht mehr aus ihrer Haut raus und meinen, auch im
Urlaub Druck machen zu müssen.
--
Gruss,
Tobias.
> Wobei sich die Frage stellt, ob das nicht bereits aufgrund der
> automatischen Anpassung ("Seebeine") und somit auch ohne Medizin
> erreicht worden wäre.
Sicherlich richtig. Weiß man natürlich nicht. Ich hatte in den von mir
genannten Fällen allerdings sehr stark den Eindruck, daß dem nicht so war.
Beispiel:
Ein Mitsegler ist in der vergangenen Saison 2 Törns mit mir gesegelt.
Auf dem ersten hat er am ersten Tag die Fische gefüttert. War zwar gut
Wind, aber wenig Welle (Kieler Förde bei W 5-7, wenn ich mich recht
erinnere). Am zweiten Tag hat er eine Tablette Cinnarizin bekommen.
Alles bestens. Die charakteristische Lethargie stellte sich bei ihm
erfreulicherweise nicht ein. Am dritten Tag hab ich ihm geraten, es mal
zunächst ohne Cinnarizin zu versuchen. War dann eher so wie am ersten
Tag. Kam nicht ganz so weit, weil der Schlag kurz war.
Beim zweiten Törn (Mittelmeer) ähnliches Erlebnis.
> Es soll ja auch Leute geben, die an einem Tag nach ner kurzen Tour übers
> Ijsselmeer bereits flach lagen und tags drauf nach 24 h durch die Nordsee
> noch immer nicht genug hatten. Soll's geben... ;)
Wenn Du unseren legendären Nordseetörn meinst: da ging's mir auf dem
IJsselmeer aber noch besser als nach 30 h Nordsee ;-)
> Letztlich kann man die meisten dieser Medikamente nun mal nur
> prophylaktisch geben (Ausnahme: Zäpfchen, gibts aber kaum noch; Ausnahme
> 2: Pflaster, haben aber ne lange Vorlaufzeit). Wenn auf See der Magen
> erstmal übersäuert ist, ist es zu spät.
Stimmt. Aber da reden wir über zwei Arten von "prophylaktisch":
Das eine "prophylaktisch" wäre: gib jedem, von dem Du nicht ausschließen
kannst, daß er seekrank wird, eine Pille.
Das andere "prophylaktisch" wäre: gib jedem, der meint, an sich die
ersten Symptome von Seekrankheit festzustellen, eine Pille.
Auf Basis der ersteren "prophylaktisch"-Definition die Crew zu sedieren
ist mir zu früh, nach zweiterer ist zu spät, weil die Pille dann meist
nicht mehr lang genug drinbleibt im Segler.
Hat eigentlich irgendjemand mal Vomex-Zäpfchen ausprobiert? Die gibt's
ja immerhin noch. Soweit ich weiß, sind die auch nicht rezeptpflichtig,
oder?
>
> Hat eigentlich irgendjemand mal Vomex-Zäpfchen ausprobiert? Die gibt's
> ja immerhin noch. Soweit ich weiß, sind die auch nicht rezeptpflichtig,
> oder?
Hmh, Vomex in den Allerbesten ist nach meiner Info eines der sichersten
Mittel. In z.B. Spanien ohne Probleme zu bekommen, in Deutschland
sicherlich rezeptpflichtig.
Grüße,
Dubrowski
Vomex (Wirkstoff Doxylamin) ist mit Sicherheit nicht zu empfehlen, da es
einen ausgeprägten sedierenden Effekt hat - sprich man wird schläfrig.
Es wird ua bei Einschlafstörungen verwendet.
Bitte auf andere Mittel ausweichen.
Bestes Naturmitttel und billig: Ingwer (engl: ginger) in allen Formen,
z B Ginger Ale, Ginger Tea, oder roh kauen.
On 2008-03-15 18:01:59 +0100, simula...@googlemail.com said
> Hallo Leute,
> pünktlich zu Beginn der neuen Segelsaison wollte ich meine Vorräte an
> Postadoxin auffüllen. Zumindest für mich ist es das ultimative MittelOn
> 2008-03-15 18:01:59 +0100, simula...@googlemail.com said:
> Hallo Leute,
> pünktlich zu Beginn der neuen Segelsaison wollte ich meine Vorräte an
> Postadoxin auffüllen. Zumindest für mich ist es das ultimative Mittel
> gegen Seekrankheit (sehr gut verträglich und wirkt bestens). Mit
> keinem anderen Medikament habe ich ähnlich gute Erfahrungen gemacht.
> Naja, heute in der Apotheke kam das böse Erwachen: Das Zeug ist nicht
> mehr lieferbar, da die Produktion eingestellt wurde... Es ist weder
> bein örtlichen Pharmazeuten, noch als Reimport oder in einer
> Internetapotheke aufzutreiben.
>
> Kennt Ihr hier noch Bezugsmöglichkeiten oder andere
> Handelsbezeichnungen?
>
> Ansonsten Euch allen einen tollen Start in die Saison !
>
> //TOM//
>> Und das sicherste Mittel gegen
>> unerwünschte Schwangerschaft ist Enthaltsamkeit.
>
> Daß Enthaltsamkeit bei nicht-unerwünschter Schwangerschaft keine
> Garantie auf das Ausbleiben von Nachfahren begründet, feiern wir in
> gewisser Weise ja gerade an diesem Wochenende.
Ein bisken sehr weit hergeholt: gezz ist wieder Saison und nicht
Winterlager;-)
--
mfg Hans-Hermann Hölscher
http://www.hoelscher-info.de
hh.hoelscher at gmx.net
Ähh, Ulrich! Auch wenn Dich das Wetter vielleicht irritiert:
es ist gerade *Ostern* [1] - Weihnachten [2] war vor 3 Monaten
SCNR
Jörg
[1] = Fest von Tod und Auferstehung Jesu
[2] = Fest von Jesus Geburt
--
Wer alles unter Kontrolle hat,
segelt seinen Kat zu langsam
Naja, ohne (angebliche Jungfrauen-)Geburt kein Tod und dann auch keine
Auferstehung. Irgendwie hängt immer alles mit allem zusammen.
Gruß - Wolfgang
--
*** Wat brüllt de Storm? De Minsch is'n Worm! ***
*** Wat brüllt de See? 'n Dreck is he! ***
*** Spruch aus Nordfriesland ***
*** Mon, 24 Mar 2008 11:35 +0100 ***
>> Es soll ja auch Leute geben, die an einem Tag nach ner kurzen Tour
>> übers Ijsselmeer bereits flach lagen und tags drauf nach 24 h durch die
>> Nordsee noch immer nicht genug hatten. Soll's geben... ;)
> Wenn Du unseren legendären Nordseetörn meinst: da ging's mir auf dem
> IJsselmeer aber noch besser als nach 30 h Nordsee ;-)
Nach meiner Erinnerung kam auf den Hinweis hin, dass wir gerade dabei
sind, am ursprünglich geplanten Zwischenstop Borkum vorbeizurauschen, ein
konsolidiertes "wir fahren durch" zurück.
Was zugegebenermassen noch vor der Liftfahrerei vor Helgoland war. :)
> Hat eigentlich irgendjemand mal Vomex-Zäpfchen ausprobiert? Die gibt's
> ja immerhin noch. Soweit ich weiß, sind die auch nicht rezeptpflichtig,
> oder?
IIRC hatten wir die auf den Vereinsbooten immer im Medizinkoffer. Da gab
es allerdings mehr Dinge, die nur aufgrund der guten Zusammenarbeit
zwischen skippernden Ärzten und Vereinsapotheker quasi rezeptfrei ständig
zur Verfügung standen. Erfahrungen habe ich keine, aber IIRC sollten sie
nur dann gegeben werden, wenn jemand schon flach lag. Sei es wegen
Seekrankheit oder wenn er wegen einer Verletzung oder sonstigen Erkrankung
außer Gefecht gesetzt ist.
Das jemals jemand diese Zäpfchen im Handgepäck für den Eigenbedarf dabei
hatte, glaube ich weniger. Allerdings weiß man sowieso nie, mit was sich
die lieben Mitsegler zuballern. Du wunderst Dich dann nur, warum ein
erfahrener Segler und CCS-Ausbilder 5 min. für den Eintrag einer GPS-
Position braucht. Bei nem Wachführer nervt das dann schon irgendwann -
insbesondere, wenn Du bei 5 kn Strom mit in 2 Kabellängen breiten Passagen
nicht wirklich Zeit für solche Kunstpausen hast.
--
Gruss,
Tobias.
Wenn man dazu einen GMX account hat, kann man diese Tage schon mal
leicht durcheinander kommen..
Mail von denen vom 22.3., Subject: Frohe Ostern!
multipart/alternative, im text/plain Teil:
die Tage "zwischen den Jahren" sind etwas ganz Besonderes.
Was diese Zeit so schön macht, sind die Zeit, um es sich mit
den Liebsten gut gehen zu lassen, das fröhliche Feiern und
Schmausen, die vielen erfüllten Wünsche und die Ruhe für
alles, was das ganze Jahr über zu kurz gekommen ist.
Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und
einen guten Start ins neue Jahr!
Ihr GMX Team
im text/html Teil:
wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest,
sowie ruhige und schöne Feiertage!
Hatte der Lehrling beim editieren der Vorlage wohl vergessen, was
multipart bedeutet..
Eike
--
PGP/OpenPGP/GnuPG encrypted mail preferred in all private communication.
Key ID: 0x293C05FD - 997A 4C60 CE41 0149 0DB3 9E96 2F1A D073 293C 05FD
Ahem. Sie war zwar Jungfrau, wenn das Wort denn überhaupt die
moderne Bedeutung hatte, aber schwanger war sie trotzdem, und wenn
das Datum von Weihnachten stimmt, dann war 9 Monate vorher? Was?
Richtig, das Datum ihrer Enthaltsamkeit.
-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/
Sorry, wenn ich in Deinen Ausführungen mehr gelesen habe. Ich wollte Dir nicht
unterschieben.
>>Ich denke, bis auf wenige Gesegnete ist eine natürliche Resestenz gegen
>>die Folgen des unnatürlichen Geschaukeles nur mit viel Gewöhnung zu
>>erreichen. Mit "viel" meine mehrere Törns über jeweils mehrere Tage pro
>>Jahr. Wer soviel Zeit oder Geld nicht investieren kann oder will, dem
>>bleiben nur: - trotz unfreiwilliger Magenentleerung und grünlicher
>>Hautfarbe stramme Haltung bewahren, oder
>>- die richtigen Mittelchen, oder
>>- die schwere Steinbank vor der Kirche.
>
>
> Das ist in dieser Pauschalität falsch und es gibt genügend Seefahrende,
> die Dir das Gegenteil bestätigen können.
Keine Frage. Jede Pauschalisierung findet irgendwo Grenzen und Gegenbeispiele.
> Es gibt meines Erachtens ganz grob klassifiziert drei Sorten von
> Seglerinnen und Seglern: (..)
Meine Zustimmung. Selbst würde ich mich in die zweite Kategorie Deine
Klassifizierung einordnen. Daher interessiet mich natürlich die Frage, was kann
man tun. Deinen Hinweis auf etwas flexibele Törnplanung, vor allem einen
gemächlichen Törnauftakt nehme ich zur Kenntnis.
Das Probelem: Bei einer Charterdauer von einer Woche mit einem Tag für die
Übergabe/Rückgabe bleiben 6 echte Tage fürs Segeln. Plant man einen Tag
Sicherheit wegen möglichen schlechten Wetters, bleiben 5 Tage für die Tour.
Plant man auch ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sollte dies nach zwei Tagen
erfolgen, so dass drei Tage für den Rückweg bleiben. Wird der erste Tag nur mit
"Schnuppersegeln" verbracht, beschränkt sich der Aktionsradius des Törns
praktisch auch eine Tagesdistanz.
> Bestes Naturmitttel und billig: Ingwer (engl: ginger) in allen Formen, z
> B Ginger Ale, Ginger Tea, oder roh kauen.
Nach meiner Erfahrung: in geringen Dosen wirkungslos. In höheren Dosen wurde mir
von dem Ingwer selbst schlecht. Der Supergau: Den Ingwer-Geschmack im Mund mit
einem Bier runterspülen. Bewirkt sofortigen Brechreiz, selbst wenn das Bier erst
in der Hafenkneipe gezapft wurde.
> Ahem. Sie war zwar Jungfrau, wenn das Wort denn überhaupt die
> moderne Bedeutung hatte, aber schwanger war sie trotzdem, und wenn
> das Datum von Weihnachten stimmt, dann war 9 Monate vorher? Was?
> Richtig, das Datum ihrer Enthaltsamkeit.
Ahja, und dann dauert die Schwangerschaft von Jahr zu Jahr mal länger und
mal kürzer? Wenn man dann noch die diversen "Übertragungsfehler" vom
Geburtstag nimmt, dann war der Knirps streckenweise wirklich überfällig.
Da scheint mir die Festlegung der Katholiken doch etwas realistischer zu
sein, die den Frauentag der alten Römer zur Mehrfachverwendung freigaben
und mit der himmlischen Botenpost zusammenlegten, was natürlich erst
funktionierte, nachdem man den Geburtstag weit genug nach vorne verlegt
hatte. Weil besagter Tag nennt sich Maria Verkündigung und ist justamente
grad heute.
--
Gruss,
Tobias.
> Daher interessiet mich natürlich die Frage, was kann man tun. Deinen
> Hinweis auf etwas flexibele Törnplanung, vor allem einen gemächlichen
> Törnauftakt nehme ich zur Kenntnis.
> Das Probelem: Bei einer Charterdauer von einer Woche mit einem Tag für
> die Übergabe/Rückgabe bleiben 6 echte Tage fürs Segeln. Plant man einen
> Tag Sicherheit wegen möglichen schlechten Wetters, bleiben 5 Tage für
> die Tour. Plant man auch ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sollte dies
> nach zwei Tagen erfolgen, so dass drei Tage für den Rückweg bleiben.
> Wird der erste Tag nur mit "Schnuppersegeln" verbracht, beschränkt sich
> der Aktionsradius des Törns praktisch auch eine Tagesdistanz.
Ja, so kann das realistischerweise aussehen. Und wenn das Gebiet Nordsee
oder Patagonien heißt, wechselst Du bei entsprechend unsicherem Wetter
mitunter nicht mal den Hafen, sondern machst nur ein paar Tagesausflüge
aufs Wasser und bist am Abend wieder im Ausgangshafen.
Generell nehmen die Möglichkeiten der Reiseroutenplanung mit wachsender
Törndauer überproportional zu - man hat einfach mehr "Luft".
Man kann die Einschränkungen solcher Kurztörns etwas kompensieren durch
Vorarbeit, zum Beispiel
- das Boot bereits verproviantiert bestellen,
- ein Charterboot bei einer Basis wählen, das man bereits gut kennt,
- das Boot mit (festen / Profi-) Skipper chartern,
- nur routinierte Segler/innen mitnehmen.
Günstig fand ich bislang immer, wenn die erste Etappe höchstens 3 h ging
und dann erstmal wieder fester Boden unter den Füssen angesagt war.
Törns, die am ersten Tag gleich mal über 8 h bei 6 Bft. gingen und am
Abend nur eine schaukelige Mooring vor einem wegen Niedrigwasser
verschlossenen Hafen ohne Möglichkeit, mit dem Dinghi anzulanden, boten,
waren mir aus erwähnten Gründen immer ein Graus. Sowas tu ich mir
vielleicht auf Überführungen an, aber nem geschenkten Gaul schaut man ja
auch nicht ins Maul.
--
Gruss,
Tobias.
Neinnein. "Jungfräuliche Empfängis" heißt, glaube ich, *nicht*, dass
nur am Tag der rechnerischen Empfängnis sich enthalten wurde.
> Wenn man dann noch die diversen "Übertragungsfehler" vom
> Geburtstag nimmt, dann war der Knirps streckenweise wirklich überfällig.
Es gibt astronomische Hinweise auf eine Geburt in einer lauschigen
Sommernacht ca. 7.v.Chr. == -6.
>> Ahja, und dann dauert die Schwangerschaft von Jahr zu Jahr mal länger
>> und mal kürzer?
> Neinnein. "Jungfräuliche Empfängis" heißt, glaube ich, *nicht*, dass
> nur am Tag der rechnerischen Empfängnis sich enthalten wurde.
Was ist denn ne "Jungfräuliche Empfängnis"?
Die päpstliche Kirche kennt m.W. nur die "unbefleckte Empfängnis der
Jungfrau Maria" und die hat mehr mit den Umständen zu tun, unter denen sie
selbst das Licht der Welt erblickte. Da war sie auf jeden Fall noch
Jungfrau, was aber wiederum nichts mit der Einschätzung der Unbeflecktheit
durch die Kirche zu tun hat.
>> Wenn man dann noch die diversen "Übertragungsfehler" vom
>> Geburtstag nimmt, dann war der Knirps streckenweise wirklich
>> überfällig.
> Es gibt astronomische Hinweise auf eine Geburt in einer lauschigen
> Sommernacht ca. 7.v.Chr. == -6.
Das war zugegebenermassen vor meiner Zeit und Astronavigation kann ich
auch nicht, aber auf alle Fälle klingt das nach einem krassen Fall von
Frühgeburt.
--
Gruss,
Tobias.
Dabei wissen wir doch alle das es sich in Wirklichkeit ume
einen Übersetzungsfehler aus dem aramäischen ins lateinische
handelt
Das Aramaeische Wort fuer "junge Frau" kann sehr leicht mit
dem Wort für "Jungfrau" verwechselt werden.
Und so wird aus dem simplen Lesefehler eine Weltreligion
hätten die Chronisten richtig von Jesus Geburt durch einer
"jungen Frau" geschrieben hätten viele Leute gesagt "so what?"
(wahrscheinlich das lateinische Äquivalent das mir gerade
nicht einfallen will)
Und Jesus wäre nur noch einer von vielen erleuchteten
"Spinnern" gewesen. ;-)
>>> Wenn man dann noch die diversen "Übertragungsfehler" vom
>>> Geburtstag nimmt, dann war der Knirps streckenweise wirklich
>>> überfällig.
>
>> Es gibt astronomische Hinweise auf eine Geburt in einer lauschigen
>> Sommernacht ca. 7.v.Chr. == -6.
>
> Das war zugegebenermassen vor meiner Zeit und Astronavigation kann ich
> auch nicht, aber auf alle Fälle klingt das nach einem krassen Fall von
> Frühgeburt.
>
Aber nur eine unwesentliche ;)
Waere es eine Verspaetung wuerde es in DB-Terminologie eine
"unwesentliche" sein. ;)
Michael
(mit Rotznase und viel guter Laune ;) )
PS
Das Gott Humor hat, hat er doch mit der Erschaffung von sowas
albernem wie dem Schnabeltier bewiesen!
PPS
Ich will keinem Fan von Schnabeltieren nahegetreten sein
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu aendern, was ich kann.
Das Unvermoegen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfaehigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
Sicher?
> das es sich in Wirklichkeit ume einen
> Übersetzungsfehler aus dem aramäischen ins lateinische handelt
Sicher?
> Das Aramaeische Wort fuer "junge Frau" kann sehr leicht mit dem Wort für
> "Jungfrau" verwechselt werden.
Sicher?
Oder war da vielleicht das Griechische im Spiel?
> Und so wird aus dem simplen Lesefehler
Vielleicht deinerseits?
> (mit Rotznase und viel guter Laune ;) )
Hoffe, Deine guten Laune nicht zu nahe getreten zu sein.
Tja Witz verfehlt... sechs setzen ;-)
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu ändern, was ich kann.
Das Unvermögen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfähigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
Tja Witz verpasst... sechs setzen ;-)
Lies noch mal alles.. ganz genau :-)
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu ändern, was ich kann.
Das Unvermögen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfähigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
Jesus *war* nur einer von vielen erleuchteten Spinnern.
cu,
ada
Arlevert ist ein Kombinationsmittel aus 40mg Dymnehydrinat und 20mg Cinnarizin und meiner Meinung ein Medikament das eine gute prophylaktische Wirkung besitzt und auch noch nach eintreten der ersten Anzeichen von Übelkeit wirksam ist.
Meclozin ist z.B. in den USA unter den Namen BONINE frei erhältlich und entspricht in Dosierung und Wirkstoff den nicht mehr erhältlichen Postadoxin Tabeletten (25mg). Lässt sich also bestimmt irgendwie bestellen.
Scopoderm ist das wahrscheinlich am stärksten wirksame Mittel gegen die Kinetose. Jedoch ist abzuwägen ob die zu befürchtenden Nebenwirkungen in Kauf genommen werden, insbesondere starke Mundtrockenheit und verschwommenes Sehen.