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Meilen sammeln für Sportsee-Schifferschein

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Fabian Lenzen

unread,
Feb 28, 2010, 7:39:59 PM2/28/10
to
Hallo zusammen,

wenn ich das richtig verstanden habe, muss man für den SSS mindestens
1000 Seemeilen gefahren sein seit der SBF See-Prüfung, davon mindestens
500 zur Anmeldung zur theoretischen Prüfung. Dabei habe ich zwei Fragen,
wie dieses "Meilen Sammeln" dann abläuft.

1. Bei wem darf ich überhaupt mitfahren, damit die Meilen gezählt
werden? Gilt jeder, der einen höheren Schein als SBF hat, der den SSS
hat oder muss es sogar noch einer höher, also SHS sein? Oder ist es
überhaupt nicht möglich, bei "normalen" Leuten mitzusegeln? Das will ich
nicht hoffen; Meilen sammeln über Segelschulen stell ich mir sehr teuer vor.

2. Wann müssen die 1000 Seemeilen zusammen sein? Bereits wenn ich mich
zur Prüfung anmelde, oder ist es auch möglich, die Strecke erst in der
Zeit zwischen Anmeldung und Prüfung abzulegen? Die Idee dahinter wäre,
den letzten Teil der Strecke mit einer Segelschule zu fahren, die nach
dem Törn auf ihrem Boot auch die Prüfung abnimmt. Ist es denkbar, das so
zu machen?

3. Wenn 2. funktioniert, was passiert wenn dann in der Zeit wider
erwarten nicht die nötigen Meilen zusammen kommen, sondern ich nur knapp
tausend zusammen habe? Ist dann eine Teilnahme an der Prüfung nicht
möglich, oder reicht es für den Schein, wenn ich die restlichen paar
Meilen noch "nachhole"?

Vielen Dank schon mal im Voraus; liebe Grüße,
Fabian.

GERD KOHL

unread,
Mar 1, 2010, 4:00:55 AM3/1/10
to
Fabian Lenzen schrieb/wrote am/on 01.03.2010 01:39

> wenn ich das richtig verstanden habe, muss man fᅵr den SSS mindestens
> 1000 Seemeilen gefahren sein seit der SBF See-Prᅵfung, davon mindestens
> 500 zur Anmeldung zur theoretischen Prᅵfung. Dabei habe ich zwei Fragen,
> wie dieses "Meilen Sammeln" dann ablᅵuft.
>
> 1. Bei wem darf ich ᅵberhaupt mitfahren, damit die Meilen gezᅵhlt
> werden? Gilt jeder, der einen hᅵheren Schein als SBF hat, der den SSS
> hat oder muss es sogar noch einer hᅵher, also SHS sein? Oder ist es
> ᅵberhaupt nicht mᅵglich, bei "normalen" Leuten mitzusegeln? Das will ich
> nicht hoffen; Meilen sammeln ᅵber Segelschulen stell ich mir sehr teuer vor.

Davon ist in der Verordnung nirgendwo die Rede. Ich gehe davon aus, dass
Dir jeder diese Meilenbestaetigung ausstellen kann, wenn sie nur
"glaubhaft" ist.(genauer Wortlaut siehe unten)


> 2. Wann mᅵssen die 1000 Seemeilen zusammen sein? Bereits wenn ich mich
> zur Prᅵfung anmelde, oder ist es auch mᅵglich, die Strecke erst in der
> Zeit zwischen Anmeldung und Prᅵfung abzulegen? Die Idee dahinter wᅵre,


> den letzten Teil der Strecke mit einer Segelschule zu fahren, die nach

> dem Tᅵrn auf ihrem Boot auch die Prᅵfung abnimmt. Ist es denkbar, das so
> zu machen?

ᅵ5 Antrag (siehe unten) sagt eindeutig, dass die Bestaetigung beim
Antrag zur Pruefungs-Zulassung vorliegen muss.

>
> 3. Wenn 2. funktioniert, was passiert wenn dann in der Zeit wider

> erwarten nicht die nᅵtigen Meilen zusammen kommen, sondern ich nur knapp
> tausend zusammen habe? Ist dann eine Teilnahme an der Prᅵfung nicht
> mᅵglich, oder reicht es fᅵr den Schein, wenn ich die restlichen paar
> Meilen noch "nachhole"?

siehe Antwort auf Deine 2.Frage

QUELLE:
----------------------------------------------------------
http://bundesrecht.juris.de/sportseeschv/__6.html
--------------------------------------------------------------

ᅵ 6 Voraussetzungen zum Erwerb des Sportkᅵsten-, Sportsee- und
Sporthochseeschifferscheins
(1) Ein Bewerber kann auf Antrag einen Sportkᅵstenschifferschein fᅵr
Yachten mit Antriebsmaschine oder mit Antriebsmaschine und unter Segel
nach dem Muster der Anlage 1a erhalten, wenn er

1.
im Besitz des Sportbootfᅵhrerscheins-See nach ᅵ 1 der
Sportbootfᅵhrerscheinverordnung-See ist,
2.
den Nachweis erbringt, daᅵ er mindestens 300 Seemeilen auf Yachten
mit der jeweiligen Antriebsart im Kᅵstenbereich zurᅵckgelegt hat, und
3.
in einer theoretischen und praktischen Prᅵfung seine Befᅵhigung zum
Fᅵhren von Yachten in Kᅵstengewᅵssern nachgewiesen hat.

(2) Ein Bewerber kann auf Antrag einen Sportseeschifferschein fᅵr
Yachten mit Antriebsmaschine oder mit Antriebsmaschine und unter Segel
nach dem Muster der Anlage 1 erhalten, wenn er

1.
im Besitz des Sportbootfᅵhrerscheins-See nach ᅵ 1 der
Sportbootfᅵhrerscheinverordnung-See ist,
2.

a)
im Besitz des Sportkᅵstenschifferscheins ist und zusᅵtzlich
nachweist, daᅵ er nach dem Erwerb des Sportkᅵstenschifferscheins
mindestens 700 Seemeilen auf Yachten mit der jeweiligen Antriebsart im
Seebereich zurᅵckgelegt hat,
b)
im Besitz eines vor dem 1. Oktober 1999 vom Deutschen
Segler-Verband e.V. ausgestellten BR-Scheins ist und zusᅵtzlich
nachweist, daᅵ er nach dem Erwerb des BR-Scheins mindestens 700
Seemeilen auf Yachten im Seebereich zurᅵckgelegt hat, oder
c)
nachweist, daᅵ er nach Erwerb des Sportbootfᅵhrerscheins-See
mindestens 1.000 Seemeilen auf Yachten mit der jeweiligen Antriebsart im
Seebereich, davon mindestens 500 Seemeilen vor der theoretischen Prᅵfung
als Wachtfᅵhrer oder dessen Vertreter auf Yachten mit der jeweiligen
Antriebsart, zurᅵckgelegt hat, und

3.
in einer theoretischen und praktischen Prᅵfung seine Befᅵhigung zum
Fᅵhren einer Yacht in kᅵstennahen Seegewᅵssern nachgewiesen hat.

(3) Ein Bewerber kann auf Antrag einen Sporthochseeschifferschein fᅵr
Yachten mit Antriebsmaschine oder einen Sporthochseeschifferschein fᅵr
Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel nach dem Muster der Anlage
2 erhalten, wenn er

1.
das 18. Lebensjahr vollendet hat,
2.
im Besitz eines Sportseeschifferscheins fᅵr Yachten mit der
jeweiligen Antriebsart ist,
3.
den Nachweis erbringt, daᅵ er nach Erwerb des
Sportseeschifferscheins mindestens 1.000 Seemeilen auf Yachten mit der
jeweiligen Antriebsart, davon mindestens 500 Seemeilen vor der
theoretischen Prᅵfung, im Seebereich zurᅵckgelegt hat und dabei als
Wachfᅵhrer eingesetzt war, und
4.
in einer theoretischen Prᅵfung seine Befᅵhigung zum Fᅵhren einer
Yacht mit der jeweiligen Antriebsart in der weltweiten Fahrt
nachgewiesen hat.

(4) Die mit dem Sportbootfᅵhrerschein-See erteilten Auflagen sind auch
in den Sportkᅵstenschifferschein, den Sportseeschifferschein und den
Sporthochseeschifferschein aufzunehmen.


-------------------------------------------------
http://bundesrecht.juris.de/sportseeschv/__5.html
-------------------------------------------------

ᅵ 5 Antrag
(1) Antrᅵge auf Zulassung zur Prᅵfung zum Erwerb des
Sportkᅵstenschifferscheins sind an die Prᅵfungsausschᅵsse nach ᅵ 4a und
Antrᅵge auf Zulassung zur Prᅵfung zum Erwerb des Sportsee- oder
Sporthochseeschifferscheins an die Zentrale Verwaltungsstelle (ᅵ 3 Abs.
2) zu richten und mᅵssen folgende Angaben und Unterlagen enthalten:

1.
Vor- und Zuname, Geburtstag, Geburtsort und Anschrift,
2.
ein Lichtbild in der Grᅵᅵe 38 x 45 mm, das den Bewerber ohne
Kopfbedeckung im Halbprofil erkennen lᅵᅵt,
3.
bei Beantragung des Sportkᅵsten- oder des Sportseeschifferscheins
den Sportbootfᅵhrerschein-See und die Nachweise nach ᅵ 6 Abs. 1 Nr. 2
oder ᅵ 6 Abs. 2 Nr. 2 fᅵr die jeweilige Antriebsart,
4.
bei Beantragung des Sporthochseeschifferscheins den
Sportseeschifferschein und die Nachweise nach ᅵ 6 Abs. 3 Nr. 3 jeweils
fᅵr die jeweilige Antriebsart.

(2) Der Bewerber wird erst dann zur Prᅵfung zugelassen, wenn die nach
Absatz 1 beizufᅵgenden Unterlagen vorliegen.
(3) Antrᅵge auf Prᅵfung der Befᅵhigung zum Schiffer im Sinne des ᅵ 1
Abs. 5 oder Maschinisten im Sinne des ᅵ 1 Abs. 6 auf Traditionsschiffen
und zur Vornahme der Zusatzeintragungen beziehungsweise Ausstellung des
Befᅵhigungsnachweises fᅵr Maschinisten sind an die Zentrale
Verwaltungsstelle zu richten und mᅵssen neben den Angaben und Unterlagen
gemᅵᅵ Absatz 1 Nr. 1 und 2 folgendes enthalten:

1.
gegebenenfalls den Sportsee- und Sporthochseeschifferschein im
Original und
2.
den Erfahrungsnachweis Traditionsschiffahrt fᅵr die beantragte
Qualifikation im Original.

-----------------------

Hoffe geholfen zu haben.
--
GERD KOHL
LOESCHDAS...@gerko.net

*** Wichtig - Important ***
========================================================================
(bei Antwort unbedingt "LOESCHDAS" aus meiner E-Mail-Adresse loeschen)
(to reply please remove "LOESCHDAS" from my e-mail-address)
========================================================================

haraldkuhnle

unread,
Mar 1, 2010, 5:45:53 AM3/1/10
to
GERD KOHL schrieb:

> Fabian Lenzen schrieb/wrote am/on 01.03.2010 01:39
>
>> wenn ich das richtig verstanden habe, muss man f�r den SSS mindestens
>> 1000 Seemeilen gefahren sein seit der SBF See-Pr�fung, davon mindestens
>> 500 zur Anmeldung zur theoretischen Pr�fung. Dabei habe ich zwei Fragen,
>> wie dieses "Meilen Sammeln" dann abl�uft.
>>
>> 1. Bei wem darf ich �berhaupt mitfahren, damit die Meilen gez�hlt
>> werden? Gilt jeder, der einen h�heren Schein als SBF hat, der den SSS
>> hat oder muss es sogar noch einer h�her, also SHS sein? Oder ist es
>> �berhaupt nicht m�glich, bei "normalen" Leuten mitzusegeln? Das will ich
>> nicht hoffen; Meilen sammeln �ber Segelschulen stell ich mir sehr teuer vor.
Rest gel�scht

Dem Juristendeutsch ist kl�rend hinzuzuf�gen, dass Du Dir die Seemeilen
auch selbst best�tigen kannst. Sofern Du schon vor oder neben dem
SBF-See gen�gend Erfahrung zum F�hren einer Yacht auf See gesammelt
hast, kannst Du die geforderten Erfahrungsmeilen seit der
SBF-See-Pr��fung durch Kopien der Logbucheintr�ge aus dem eigenen
(Charter-)Logbuch nachweisen. Bei mir wurde das 2009 kommentarlos
akzeptiert.
Viel Erfolg bei der anspruchsvollen Pr�fung
Harald

Matthias Luczak

unread,
Mar 1, 2010, 8:58:30 AM3/1/10
to
Wenn es beim SSS schon an der ein oder anderen Meile hapert, dann
sollte man den Schein vielleicht besser Schein sein lassen.

M. Handschuher

unread,
Mar 1, 2010, 10:17:00 AM3/1/10
to
On 01.03.2010 01:39, Fabian Lenzen wrote:


> 3. Wenn 2. funktioniert, was passiert wenn dann in der Zeit wider
> erwarten nicht die nötigen Meilen zusammen kommen, sondern ich nur knapp
> tausend zusammen habe?

An Deiner Stelle würde ich mir etwas mehr Zeit lassen und nicht so knapp
kalkulieren. Brauchst Du den Schein so dringend? Geht die Welt unter,
wenn Du den ein halbes Jahr später machst? Wenn ich für eine Segelschule
arbeiten würde und für Ausbildungstörns den Schein haben muß, dann würde
ich das ja noch einigermaßen einsehen. Anders eher nicht. Ist ja nicht
so, daß man ohne SSS nicht auch fahren kann. Und glaub mir: jede Meile,
die Du mehr Übung hast, kommt Dir zugute. Setzt natürlich voraus, daß
man nicht nur als Passagier mitsegelt, sondern einen Skipper hat, der
einen auch mal selbst agieren läßt, sei es beim Ab-/Anlegen oder bei
Segelmanövern, die über eine Wende hinausgehen. Von der Navigation mal
ganz abgesehen.

Manfred

Jan Löhndorf

unread,
Mar 1, 2010, 10:28:00 AM3/1/10
to
Matthias Luczak schrieb:

> Wenn es beim SSS schon an der ein oder anderen Meile hapert, dann
> sollte man den Schein vielleicht besser Schein sein lassen.

Der OP wollte doch nur wissen, wie die Regeln sind. Wenn er vor hat,
sich daran zu halten und sich die Pr�fung zutraut, dann soll er den
Schein doch machen. Wieso nicht?
W�rden die Erfahrung zeigen, dass 1000 Meilen nicht reichen, w�re die
Grenze sicher h�her.

Beim Miles&More Programm der Lufthanse kann man fehlende Meilen �brigens
dazukaufen. Ganz legal. ;-)

Gru�,
Jan

Fabian Lenzen

unread,
Mar 1, 2010, 2:34:08 PM3/1/10
to
Hallo,

damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, dass auch eigenen
Logbücher dafür zählen. Allerdings muss ich ja dafür erst einmal ein
Boot finden, mit dem ich in dem betreffenden Bereich fahren kann. Mit
einem eigenen Boot ist das ja kein Problem, aber ich bezweifle, dass mir
ein Vermieter ein Boot gibt, um damit in den entsprechenden Gebieten zu
fahren, wenn ich den Schein dazu nicht vorweisen kann. Gegen ordentlich
Aufpreis ist natürlich alles möglich.

Ich glaube aber, dass es trotzdem sinnvoller ist, auf anderen Booten
mitzufahren, statt die Sache alleine durch zuziehen. Was gibt es denn
für Möglichkeiten, an Mitfahrgelegenheiten zu kommen, wenn der eigene
Bekanntenkreis sowas gerade nicht direkt hergibt?

Liebe Grüße,
Fabian

Fabian Lenzen

unread,
Mar 1, 2010, 2:37:49 PM3/1/10
to
Hallo,

Ich hatte auch nicht vor, auf Teufel komm raus innerhalb kürzester Zeit
alles zu tun, um an diesen Schein zu kommen. Diese Frage war eigentlich
mehr eine Prinzip-Frage. Wenn ich unbedingt die Meilen innerhalb weniger
Monate haben wollte, würden sich bestimmt auch zwielichtige Gestalten
finden, die mir gegen eine kleine oder nicht ganz so kleine
Gegenleistung auch die Unterschrift geben. Aber davon habe ich dann ja
genau gar nichts, wenn ich dann selber fahren sollte.

Was ich allerdings schon möchte ist zielstrebig in Richtung des Scheins
arbeiten. Nach Möglichkeit würde ich also schon gerne einiges an Strecke
fahren, und dass ich dann darüber nachdenke, wie ich das zeitlich am
besten komprimieren kann, ist hoffentlich verständlich. Das es nicht
sinnvoll ist, mit schlechtem Halbwissen sich prüfen lassen zu wollen,
ist mir vollkommen klar.

Liebe Grüße,
Fabian

Rud1ger Sch1erz

unread,
Mar 1, 2010, 2:56:13 PM3/1/10
to
Fabian Lenzen <fabian...@web.de> writes:

> [...] aber ich bezweifle, dass mir


> ein Vermieter ein Boot gibt, um damit in den entsprechenden Gebieten zu
> fahren, wenn ich den Schein dazu nicht vorweisen kann.

Hatte mit SBF See bis jetzt noch nie Probleme beim Chartern. Wobei ich
schon finde, dass eine gesunde Selbsteinsch�tzung da sein sollte, wenn
man das macht.

Oder anders ausgedr�ckt. Wenn du charterst, hast du sowieso schon
ausreichend nm Erfahrung. ;-)

Wenn du einfach Erfahrung sammeln m�chtest f�r den SSS, fahre doch
einfach per Kojencharter, mach an Bord m�glichst viel mit und lasse
dir Seebeine wachsen. ;-)

Kannst dich auch autodidaktisch auf die Pr�fung vorbereiten und der
Pr�fer kommt auf das von dir gecharterte Boot. Muss nicht unbedingt eine
Segelschule sein. Haben Teilnehmer dieser Gruppe schon erfolgreich
durchgezogen.

Tschau,
Rudiger

haraldkuhnle

unread,
Mar 1, 2010, 3:18:24 PM3/1/10
to
> Ich glaube aber, dass es trotzdem sinnvoller ist, auf anderen Booten
> mitzufahren, statt die Sache alleine durch zuziehen. Was gibt es denn
> f�r M�glichkeiten, an Mitfahrgelegenheiten zu kommen, wenn der eigene

> Bekanntenkreis sowas gerade nicht direkt hergibt?

Du k�nntest nach Kojencharter und �berf�hrungst�rn suchen, wenn Du
zun�chst nur Meilen und Erfahrung sammeln willst.
Allerdings halte ich es f�r das Chartern fremder Schiffe genauso wichtig
Hafenman�ver praktisch zu �ben. Die Einweisung durch einen erfahrenen
Trainer bei einem entsprechenden Kurs ist ausgesprochen wertvoll, weil
man jedesmal etwas dazulernt. Dabei kommen nat�rlich keine
"Sammelmeilen" zusammen.

Wolfgang Kommere||

unread,
Mar 1, 2010, 3:18:24 PM3/1/10
to
Fabian Lenzen <fabian...@web.de> wrote:

> ich bezweifle, dass mir
> ein Vermieter ein Boot gibt, um damit in den entsprechenden Gebieten zu
> fahren, wenn ich den Schein dazu nicht vorweisen kann.

Deine Zweifel d�rften grundlos sein - SBF See gen�gt vollauf.
"Entsprechende Gebiete" m�ssen �brigens lediglich ein beliebiges
Seerevier sein - d�nische S�dsee gen�gt v�llig.

> Gegen ordentlich Aufpreis ist nat�rlich alles m�glich.

Wenn du dem Vercharterer von vornherein klarmachst, dass du einen
solchen gern zahlen m�chtest, wird er sich wom�glich nicht str�uben.

> Ich glaube aber, dass es trotzdem sinnvoller ist, auf anderen Booten
> mitzufahren, statt die Sache alleine durch zuziehen. Was gibt es denn

> f�r M�glichkeiten, an Mitfahrgelegenheiten zu kommen, wenn der eigene


> Bekanntenkreis sowas gerade nicht direkt hergibt?

Segelschulen, Uni-Sportgruppen, Vereine, Mitsegelgesuche �ber
Kleinanzeigen oder in Webforen.

W.

M. Handschuher

unread,
Mar 2, 2010, 1:49:48 AM3/2/10
to
On 01.03.2010 20:37, Fabian Lenzen wrote:

> Diese Frage war eigentlich mehr eine Prinzip-Frage.

Beim Nachlesen ist mir aufgefallen, daß Du von "SBF See" sprichst und
von "SSS". Wie sieht's denn mit dem S*K*S aus?? Wäre das nicht ein
sinnvoller Zwischenschritt? Oder hab ich jetzt was überlesen / falsch
verstanden? Aber gut, Du wolltest ja nur die Auskunft zu den Meilen und
keine mehr oder weniger gutgemeinten Ratschläge ...


> Nach Möglichkeit würde ich also schon gerne einiges an Strecke
> fahren

Wenn's Dir hauptsächlich um die Meilen geht, dann mach einen
Überführungstörn. Da hast Du die Meilen ratzfatz. Wird allenthalben
angeboten, auch Hand-gegen-Koje. Da kann man sogar einiges dabei lernen.
Hafenmanöver prinzipbedingt allerdings eher weniger.

Manfred

Matthias Luczak

unread,
Mar 2, 2010, 2:20:08 AM3/2/10
to
On 1 Mrz., 16:28, Jan Löhndorf <jan.loehnd...@web.de> wrote:
> Der OP wollte doch nur wissen, wie die Regeln sind. Wenn er vor hat,
> sich daran zu halten und sich die Prüfung zutraut, dann soll er den

> Schein doch machen. Wieso nicht?
> Würden die Erfahrung zeigen, dass 1000 Meilen nicht reichen, wäre die
> Grenze sicher höher.
>
> Beim Miles&More Programm der Lufthanse kann man fehlende Meilen übrigens
> dazukaufen. Ganz legal. ;-)
>
> Gruß,
> Jan

War "nur" meine Meinung dazu. Schließlich macht man den Schein doch im
Wesentlichen aus zwei Gründen:
Just for Fun oder um gewerblich zu skippern. Im ersten Fall ist der
Zeitpunkt wohl eh nicht ganz so wichtig und einem ist das dabei
erlangte Wissen und Können wichtig. Im Zweiten Fall hoffentlich auch
plus Umfangreiche Erfahrung um dabei die Gäste/Schüler sicher an Bord
von A nach B zu transportieren.
Im Übrigen sage ich ja auch nicht, das 1000 sm zu wenig sind.
(Vielleicht auch, aber das kann ich nicht beurteilen.) Nur wenn der
OP schon das Problem hat, das es die eine oder andere Meile zu wenig
sind - ???

Beim SeeMeilen Programm des DSV zum SSS/SHS kann man fehlende Meilen
übrigens dazulügen. Ganz illegal. ;-)

mfg
Matthias


Wolfgang Broeker

unread,
Mar 2, 2010, 9:09:10 AM3/2/10
to
Harald Kuhnle schrieb:
> ... kannst Du die geforderten Erfahrungsmeilen seit der
> SBF-See-Pr��fung durch Kopien der Logbucheintr�ge aus dem
> eigenen (Charter-)Logbuch nachweisen.

Kopien der Logbucheintr�ge sollte man vielleicht f�r den Nach-
fragefall vorhalten, aber ich kenne keinen Fall, wo eine solche
Nachfrage wirklich erfolgt w�re. Es reichen also normalerweise
die eigenen Angaben.

Bei Charterfahrten ein eigenes Logbuch zu f�hren ist indes un-
abh�ngig vom Erwerbswunsch weiterer Scheine eine gute Idee.

Gru� - Wolfgang

Fabian Lenzen

unread,
Mar 2, 2010, 2:09:04 PM3/2/10
to
Hallo,

> Beim Nachlesen ist mir aufgefallen, daß Du von "SBF See" sprichst und
> von "SSS". Wie sieht's denn mit dem S*K*S aus?? Wäre das nicht ein
> sinnvoller Zwischenschritt? Oder hab ich jetzt was überlesen / falsch
> verstanden? Aber gut, Du wolltest ja nur die Auskunft zu den Meilen und
> keine mehr oder weniger gutgemeinten Ratschläge ...

Ich habe nichts gegen gut gemeinte Ratschläge, aber die Meilen muss ich
ja in jedem Fall fahren. Ich nehme einfach mal an, die Bedingungen dafür
sicherlich die gleich sind, oder nicht? Mit SKS wäre ja quasi nur bei
300 Seemeilen eine Art "Zwischenprüfung" eingeschoben, aber insgesamt
muss ich ja trotzdem das gleiche machen.

Da ich ja noch nie ein Boot gechartert habe: was verlangen Vermieter
normalerweise für einen Nachweis, damit sie mir ein Boot geben? Sollte
es zumindest der SKS sein, oder reicht tatsächlich in der Praxis der
Pflicht-Schein SBF für die meisten Vermieter aus?

Liebe Grüße,
Fabian

Wolfgang Kommere||

unread,
Mar 2, 2010, 2:12:35 PM3/2/10
to
Fabian Lenzen <fabian...@web.de> wrote:

> Da ich ja noch nie ein Boot gechartert habe: was verlangen Vermieter

> normalerweise f�r einen Nachweis, damit sie mir ein Boot geben? Sollte
> es zumindest der SKS sein, oder reicht tats�chlich in der Praxis der
> Pflicht-Schein SBF f�r die meisten Vermieter aus?

Letzteres. Bei allen.

Die sind froh, wenn sie ihre K�hne vermietet kriegen.

W.

Jonas Stein

unread,
Mar 2, 2010, 4:31:07 PM3/2/10
to
> Bei Charterfahrten ein eigenes Logbuch zu führen ist indes un-
> abhängig vom Erwerbswunsch weiterer Scheine eine gute Idee.

Und soweit ich weis sogar mittlerweile vorgeschrieben.
Wobei in der Sportschifffahrt wohl keine genauen Vorgaben
existieren, was man reinschreibt.

Die BSU und sicherlich auch alle Versicherer werden da Wert drauf legen.

Es scheint aber leider recht unueblich zu sein ein Logbuch zu fuehren.
Zumindest inden BSU Berichten lese ich oft, "das Logbuch konnte nicht
gefunden werden"

Beste Gruesse,

--
Jonas Stein <ne...@jonasstein.de>

Reinhard Greulich

unread,
Mar 2, 2010, 6:40:42 PM3/2/10
to
Fabian Lenzen schrieb am Tue, 02 Mar 2010 20:09:04 +0100:

> Sollte
> es zumindest der SKS sein, oder reicht tatsächlich in der Praxis der
> Pflicht-Schein SBF für die meisten Vermieter aus?

Letzteres.

Gruß - Reinhard.

--
70086 HKWA (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
Wintertreffen Bf Altenbeken 20.3.2010

Ignatios Souvatzis

unread,
Mar 3, 2010, 4:11:51 AM3/3/10
to
Fabian Lenzen wrote:
> Hallo,
>
>> Beim Nachlesen ist mir aufgefallen, da� Du von "SBF See" sprichst und
>> von "SSS". Wie sieht's denn mit dem S*K*S aus?? W�re das nicht ein
>> sinnvoller Zwischenschritt? Oder hab ich jetzt was �berlesen / falsch

>> verstanden? Aber gut, Du wolltest ja nur die Auskunft zu den Meilen und
>> keine mehr oder weniger gutgemeinten Ratschl�ge ...
>
> Ich habe nichts gegen gut gemeinte Ratschl�ge, aber die Meilen muss ich
> ja in jedem Fall fahren. Ich nehme einfach mal an, die Bedingungen daf�r
> sicherlich die gleich sind, oder nicht? Mit SKS w�re ja quasi nur bei
> 300 Seemeilen eine Art "Zwischenpr�fung" eingeschoben, aber insgesamt

> muss ich ja trotzdem das gleiche machen.

Nein, es ist sogar subtil weniger, wenn man von der zus�tzlichen
Pr�fung absieht:

* bei SSS ohne SKS vorher: 1000 Meilen als mindestens Wachf�hrer
oder Co-Wachf�hrer

* bei SSS mit SKS vorher:
- 300 Meilen f�r den SKS, dann
- 700 Meilen f�r den SSS ohne Funktionsbeschr�nkung.

Das mag der Grund sein, warum Long John Silver lieber als Koch
angeheurt hatte.

-is

HC Ahlmann

unread,
Mar 3, 2010, 6:25:20 AM3/3/10
to
Jonas Stein <ne...@jonasstein.de> wrote:

> [Autor eingef�gt] Wolfgang Broeker <wolf...@broeker.com> wrote:

> > Bei Charterfahrten ein eigenes Logbuch zu f�hren ist indes un-

> > abh�ngig vom Erwerbswunsch weiterer Scheine eine gute Idee.


>
> Und soweit ich weis sogar mittlerweile vorgeschrieben.

Das eigene Logbuch ist nicht vorgeschrieben; nur ein Schiffstagebuch f�r
das Boot.



> Wobei in der Sportschifffahrt wohl keine genauen Vorgaben
> existieren, was man reinschreibt.

Ausgerechnet Wolfgang Broeker postete die Quelle zur Logbuchpflicht und
den laxen Formvorschriften f�r die Sportschiffahrt, zuletzt in
<VA.0000357...@horus.broeker.com>.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte

M. Handschuher

unread,
Mar 3, 2010, 7:16:57 AM3/3/10
to
On 02.03.2010 20:09, Fabian Lenzen wrote:

> Da ich ja noch nie ein Boot gechartert habe: was verlangen Vermieter
> normalerweise für einen Nachweis, damit sie mir ein Boot geben? Sollte
> es zumindest der SKS sein, oder reicht tatsächlich in der Praxis der
> Pflicht-Schein SBF für die meisten Vermieter aus?

Also im Mittelmeer wollen die afaik immer den BR/SKS.

Mich würde interessieren, welche Erfahrung Du überhaupt auf Dickschiffen
hast. Wie gedenkst Du Dir die Grundlagen anzueignen? Ich meine, im
Handwerk fängt man ja auch nicht mit der Meisterprüfung an, sondern
absolviert vorher die Gesellenprüfung. Für den SKS gibt es in der Praxis
schon viel zu lernen, das Du auf einem SSS-Praxistörn wohl kaum noch
lernen wirst. Außer Du hast schon jede Menge Erfahrung mit Dickschiffen
und bist auch ohne das Papier "SBF-See" in der Lage, eine Yacht
eigenverantwortlich zu führen.

Bitte nicht als Angriff auffassen!

Manfred

Wolfgang Broeker

unread,
Mar 3, 2010, 11:20:07 AM3/3/10
to
Jonas Stein schrieb:

> > Bei Charterfahrten ein eigenes Logbuch zu f�hren ist indes un-
> > abh�ngig vom Erwerbswunsch weiterer Scheine eine gute Idee.
>
> Und soweit ich weis sogar mittlerweile vorgeschrieben.

Das ist schon lange (immer?) vorgeschrieben, und der Schiffseigner
ist zur �berwachung der Logbuchf�hrung verpflichtet. Dieses Logbuch
verbleibt aber nach dem T�rn beim Vercharterer.

Mit eigenem Logbuch meinte ich ein zus�tzliches eigenes Logbuch des
Charterers als eine Art Reisetagebuch, das gelegentlich ganz n�tz-
lich sein kann, z.B. zur Meilenbest�tigung oder als Alibi ;-)


> Wobei in der Sportschifffahrt wohl keine genauen Vorgaben
> existieren, was man reinschreibt.

Die Schiffssicherheitsverordnung unterscheidet nicht nach Sport-
schifffahrt und anderer Schifffahrt, sondern stellt nur auf die
Eintragungspflicht ins Schiffsregister ab. F�r nicht eintragungs-
pflichtige Schiffe entfallen einige Vorschriften. Details sollen
im Verkehrsblatt ver�ffentlicht sein, aber ich kenne die genauen
Vorgaben nicht.

Gru� - Wolfgang

Quelle: <http://www.gesetze-im-internet.de/schsv_1998/anlage_1_21.html>
dort Abschnitt B.II.

Matthias Heuer

unread,
Mar 3, 2010, 4:23:04 PM3/3/10
to
M. Handschuher schrieb :
> Fᅵr den SKS gibt es in der Praxis schon viel zu lernen,
> das Du auf einem SSS-Praxistᅵrn wohl kaum noch lernen wirst. Auᅵer Du hast
> schon jede Menge Erfahrung mit Dickschiffen und bist auch ohne das Papier
> "SBF-See" in der Lage, eine Yacht eigenverantwortlich zu fᅵhren.

Ich habe den SKS ausgelassen und fand die Entscheidung den SSS driekt
zu machen auch rᅵckblickend nicht schlecht. Es kommt halt auf die
Qualitᅵt der gesammelten Meilen an. Ob der Skipper Lust hat, was zu
erzᅵhlen, ob er Dich auch was machen lᅵsst. Sprich ob Ausbildung
stattfindet. Im Idealfall reichen da schon ganz wenige Meilen, im
schlechtesten Fall nᅵtzen Dir auch X.000 Meilen nix.


M. Handschuher

unread,
Mar 4, 2010, 6:40:57 AM3/4/10
to
On 03.03.2010 22:23, Matthias Heuer wrote:

> Ob der Skipper Lust hat, was zu erzᅵhlen, ob er Dich auch was machen
> lᅵsst. Sprich ob Ausbildung stattfindet.

Genau so isses. Solche Skipper zu finden, ist allerdings nicht ganz
einfach. Schon gar nicht auf irgendwelchen Urlaubstᅵrns. Und auch bei
Segelschulen nicht garantiert (jeweils eigene Erfahrungswerte). Hᅵngt
immer von der "Souverᅵnitᅵt" des Skippers ab. Da der OP aber wohl schon
Probleme hat, Tᅵrns nur fᅵr die Absolvierung der *Meilen* zu finden,
dᅵrfte es sich noch schwieriger gestalten, die anderen Anforderungen zu
erfᅵllen.

SSS ist *Schiffsfᅵhrung* und da sollte man die Basics eigentlich schon
voll drauf haben. Inkl. Hafenmanᅵver unter verschiedenen Bedingungen.
Ich durfte bei meinem C-Schein (SHSS hat ja keinen Praxis mehr, daher
wᅵrde ich den mit dem SSS vergleichen) alle Manᅵver nur noch
kommandieren, d.h. einem "dummen" Steuermann sagen, was er zu tun hat (ᅵ
la "halbe Umdrehung StB" usw.; mehr nicht) und dazu dann noch den Rest
(Boje-ᅵber-Bord, Wende, Halse, Anlegen in die Box). Ohne entsprechende
Praxis kaum zu schaffen. Mir hat's auf jeden Fall gut getan, daᅵ ich
davor den BR-Schein gemacht und mir dazu sogar noch 2 Wochen
Ausbildungstᅵrn genehmigt habe. Zumal der heutige SKS nach meiner
kᅵrzlich gemachten Erfahrung eher dem frᅵheren BK-Schein entspricht.

Manfred

Wolfgang Kommere||

unread,
Mar 4, 2010, 7:21:03 AM3/4/10
to
M. Handschuher <k...@gmx.de> wrote:

> Zumal der heutige SKS nach meiner

> k�rzlich gemachten Erfahrung eher dem fr�heren BK-Schein entspricht.

Nun haste mich aber neugierig gemacht: Welche Erfahrungen waren das
denn?

W.

Fabian Lenzen

unread,
Mar 4, 2010, 9:29:42 AM3/4/10
to
Hallo,

> Genau so isses. Solche Skipper zu finden, ist allerdings nicht ganz

> einfach. Schon gar nicht auf irgendwelchen Urlaubstörns. Und auch bei
> Segelschulen nicht garantiert (jeweils eigene Erfahrungswerte). Hängt
> immer von der "Souveränität" des Skippers ab. Da der OP aber wohl schon
> Probleme hat, Törns nur für die Absolvierung der *Meilen* zu finden,
> dürfte es sich noch schwieriger gestalten, die anderen Anforderungen zu
> erfüllen.

Es stimmt, ich sollte mich zuerst darum kümmern, überhaupt genug
Erfahrung zu sammeln. Das sehe ich auch vollkommen ein. Nur hatte ich
mir eben das Ziel gesetzt, /irgendwann/ den SSS ablegen zu können, daher
wollte ich wissen, was es da für Voraussetzungen für gibt. Und auch nur,
um Praxis zu sammeln, scheint es nicht ganz einfach zu sein, günstige
Mitfahr-Gelegenheiten zu finden.

Da ich dann aber auch irgendwann für den SSS die Meilen ablegen muss,
wollte ich eben jetzt schon wissen, wie sich das gestaltet. Ich hatte
eigentlich auf eine Möglichkeit gehofft, günstig bei Hobby-Seglern
mitzufahren, die mich auch mal fahren lassen, um dann so Erfahrung zu
sammeln (für nichts anderes sollen doch die 1000sm ein Maß sein), aber
so was scheint es nicht wirklich zu geben, zumindest nicht in meiner
Vorstellung von günstig.

Liebe Grüße,
Fabian

M. Handschuher

unread,
Mar 4, 2010, 12:11:34 PM3/4/10
to
On 04.03.2010 13:21, Wolfgang Kommere|| wrote:

> Nun haste mich aber neugierig gemacht: Welche Erfahrungen waren das
> denn?

Nun, ich bin vor ca. 15 Jahren Ausbildung gefahren (BR- u. BK). Mitte
Oktober war ich wieder auf einem Ausbildungst�rn (SKS) zur Einarbeitung
(werde dieses Jahr wohl wieder f�r eine Segelschule skippern). Die
Anforderungen damals: Einen Kreis fahren und ein Boje-�ber-Bord-Man�ver.
Jetzt im Oktober fand ich das schon ziemlich �ppig. Was ich jetzt
allerdings nicht als Fehler erachte; die BR-Ausbildung damals fand ich
eh viel zu lasch. Der Pr�fling durfte jetzt ablegen, Segel setzen und
bergen lassen, Boje-�ber-Bord 2x, weil's beim 1. Mal nicht 100%ig
gestimmt hat usw., anlegen. Das volle Programm und ich kann mich nicht
erinnern, da� ich damals beim BK mehr machen mu�te. Wobei erschwerend
hinzu kam, da� der �rmste neben den Kommandos auch noch selbst steuern
durfte. Ein T�tigkeit, die ich mir heutzutage spare ;)
Wenn man nur eine Woche auf so einem Dickschiff ist und dann noch die
ganzen Kommandos k�nnen sollen mu�, dann finde ich das schon anspruchsvoll.

Manfred

M. Handschuher

unread,
Mar 4, 2010, 12:27:53 PM3/4/10
to
On 04.03.2010 15:29, Fabian Lenzen wrote:

> Es stimmt, ich sollte mich zuerst darum kümmern, überhaupt genug
> Erfahrung zu sammeln.

Du solltest Dir wirklich mehr Gedanken um die Erfahrung machen als um
die Meilen. Die kommen mehr oder weniger von alleine. Je mehr Erfahrung
Du hast, desto entspannter wirst Du die SSS-Prüfung machen.


> Und auch nur, um Praxis zu sammeln, scheint es nicht ganz einfach zu
> sein, günstige Mitfahr-Gelegenheiten zu finden.

Das ist mir schon klar und ich hab auf meinen ersten (privat
organisierten) Törns ja selbst die Erfahrung gemacht, daß ich eben keine
Erfahrung sammeln konnte. Was u.a. wohl daran lag, daß die Skipper
selbst nicht sehr viel Erfahrung hatten. Aber auf meinem letzten Törn
(Segelschule) waren u.a. 2 "Passagiere" und die durften auch alle
Manöver fahren. Auch durfte täglich ein anderer "Skipper-of-the-day"
spielen. Sowas hilft dann schon weiter.


> aber so was scheint es nicht wirklich zu geben, zumindest nicht in
> meiner Vorstellung von günstig.

Günstig segelt man außerhalb der Saison. Und/oder last minute.
Möglicherweise auch über einen Verein.

Dir wird wohl nix anderes übrig bleiben, als in einschlägigen Blättern
(u.a. Segler-Bravo) zu suchen, mit den Skippern Kontakt aufzunehmen und
sie zu fragen, ob sie bereit sind, Dir auch mal was zu zeigen. Erfahrene
Skipper sind da natürlich zu bevorzugen. Alldieweil Du von jemand, der
nach einer Woche Ausbildungstörn seinen SKS gemacht hat und jetzt gleich
skippert, wohl nicht so viel lernen wirst (außer vielleicht wie man es
besser *nicht* macht). Wenn Du etwas mutiger bist, dann kannst Dir mit
dem SBF-See auch einen Crew suchen und im Rahmen eines Flotillentörns
selbst chartern. Eine Crew mit Grundahnung vom Segeln wäre in so einem
Fall aber schon hilfreich ;)

BTW: Je nachdem wo Du wohnst könnte ich mir durchaus vorstellen, daß
Dich mal der eine oder andere hier mitnimmt.

Manfred

Wolfgang Kommere||

unread,
Mar 4, 2010, 12:42:11 PM3/4/10
to
M. Handschuher <k...@gmx.de> wrote:

> Nun, ich bin vor ca. 15 Jahren Ausbildung gefahren (BR- u. BK). Mitte
> Oktober war ich wieder auf einem Ausbildungst�rn (SKS) zur Einarbeitung
> (werde dieses Jahr wohl wieder f�r eine Segelschule skippern). Die
> Anforderungen damals: Einen Kreis fahren und ein Boje-�ber-Bord-Man�ver.
> Jetzt im Oktober fand ich das schon ziemlich �ppig. Was ich jetzt
> allerdings nicht als Fehler erachte; die BR-Ausbildung damals fand ich
> eh viel zu lasch. Der Pr�fling durfte jetzt ablegen, Segel setzen und
> bergen lassen, Boje-�ber-Bord 2x, weil's beim 1. Mal nicht 100%ig
> gestimmt hat usw., anlegen. Das volle Programm und ich kann mich nicht
> erinnern, da� ich damals beim BK mehr machen mu�te.

Ok, danke.

Meiner Erfahrung nach (mein Vereinchen h�lt jedes Jahr eine SKS-Pr�fung
f�r ca. 10 Pr�flinge ab) ist einfach sehr viel Zufall im Spiel, welchen
Pr�fer man erwischt. Von superlasch bis anspruchsvoll ist alles dabei -
und das war fr�her zu BR-Zeiten wohl auch nicht anders, sagte man mir
(ich war selbst damals noch nicht aktiv).

K�nnte mir also gut vorstellen, dass die Unterschiedlichkeit deiner
Erfahrungen auch eher dem Zufall als dem "neuen" Schein geschuldet war.

W.

Wolfgang Kommere||

unread,
Mar 4, 2010, 1:36:46 PM3/4/10
to
Fabian Lenzen <fabian...@web.de> wrote:

> Ich hatte
> eigentlich auf eine M�glichkeit gehofft, g�nstig bei Hobby-Seglern

> mitzufahren, die mich auch mal fahren lassen, um dann so Erfahrung zu

> sammeln (f�r nichts anderes sollen doch die 1000sm ein Ma� sein), aber


> so was scheint es nicht wirklich zu geben, zumindest nicht in meiner

> Vorstellung von g�nstig.

Vielleicht solltest du einerseits deine Vorstellung von "g�nstig" etwas
konkretisieren und andererseits mal preisgeben, in welcher Ecke des
Landes du wohnst - vielleicht kann ja jemand hier einen konkreten Tipp
geben.

Um mal ein - eigenwerbliches, ich hoffe, ihr entschuldigt das - Beispiel
zu bringen: <http://www.team-seesegeln.de/index.php?id=14> . Umsonst
bzw. "Hand gegen Koje" ist das nat�rlich nicht, aber wir chartern recht
g�nstig und organisieren und skippern ehrenamtlich. Diese Saison leider
schon ausgebucht.

W.

Fabian Lenzen

unread,
Mar 4, 2010, 2:42:30 PM3/4/10
to
Hallo,

> Vielleicht solltest du einerseits deine Vorstellung von "günstig" etwas


> konkretisieren und andererseits mal preisgeben, in welcher Ecke des
> Landes du wohnst - vielleicht kann ja jemand hier einen konkreten Tipp
> geben.

Unter günstig hatte ich mir bisher vorgestellt einigermaßen unter 500€
pro Woche zu bleiben. Als Schüler hat man leider nur begrenzt Budget für
seinen Urlaub zur Verfügung. Ich wohne übrigens in der Nähe von Düsseldorf.

Liebe Grüße,
Fabian

Reinhard Greulich

unread,
Mar 4, 2010, 2:59:50 PM3/4/10
to
M. Handschuher schrieb am Thu, 04 Mar 2010 18:11:34 +0100:

> Der Prüfling durfte jetzt ablegen, Segel setzen und
> bergen lassen, Boje-über-Bord 2x, weil's beim 1. Mal nicht 100%ig

> gestimmt hat usw., anlegen. Das volle Programm

So in der Art war's bei meiner Prüfung auch, ja - zuzüglich Ab- und
Anlegen bei Strömung (war in Kerteminde). Wir haben das damals darauf
geschoben, dass es wohl eine der ersten SKS-Prüfungen gewesen sein
könnte, aber die Sitten scheinen sich mindestens hier und da gehalten
zu haben.

Wolfgang Kommere||

unread,
Mar 4, 2010, 4:53:50 PM3/4/10
to
Fabian Lenzen <fabian...@web.de> wrote:

> Unter gᅵnstig hatte ich mir bisher vorgestellt einigermaᅵen unter 500ᅵ
> pro Woche zu bleiben.

Na, da sollte sich doch gewiss was finden lassen. Schau dir doch mal das
Hochschulsportprogramm der ortsansᅵssigen Unis an.

W.

Tobias Crefeld

unread,
Mar 4, 2010, 8:33:00 PM3/4/10
to
Fabian Lenzen meinte:

> Da ich ja noch nie ein Boot gechartert habe: was verlangen Vermieter

> normalerweise f�r einen Nachweis, damit sie mir ein Boot geben? Sollte
> es zumindest der SKS sein, oder reicht tats�chlich in der Praxis der
> Pflicht-Schein SBF f�r die meisten Vermieter aus?

Sehr und insbesondere von Land zu Land unterschiedlich: In manchen L�ndern
brauchen mindestens zwei Personen irgendeinen Bef�higungsnachweis in
sportschifferischer Hinsicht, davon mindestes einen SBF See. Teilweise
sind Funkzeugnisse vorzulegen (CRO). In GER beschr�nkt man sich meist auf
einen SBF See samt UKW-Betriebszeugnis bzw. �quivalent.

Gelegentlich wird ein schriftlicher Erfahrungsnachweis gefordert (T�rkei).
Das grenzt schon an Satire, weil das einfach ein DIN-A4-Formular ist, das
man selbst nach bestem Gewissen (�hem) ausf�llt.

Und dann gibt es noch die F�lle, in denen gar nichts verlangt wird
(Schottland). Daf�r musste ich beim Abschluss des Vertrags unterschreiben,
dass ein Vertreter der Charterbasis am ersten Tag an Bord kommt und danach
entscheidet, ob man das Boot bareboat bekommt oder nur mit Skipper, der
nat�rlich extra zu zahlen.

--
Gruss,
Tobias.

Tobias Crefeld

unread,
Mar 4, 2010, 8:24:00 PM3/4/10
to
Fabian Lenzen meinte:

> Was ich allerdings schon m�chte ist zielstrebig in Richtung des Scheins
> arbeiten. Nach M�glichkeit w�rde ich also schon gerne einiges an Strecke
> fahren, und dass ich dann dar�ber nachdenke, wie ich das zeitlich am
> besten komprimieren kann, ist hoffentlich verst�ndlich. Das es nicht

Meilen sind nicht Meilen - und damit meine ich gar nicht mal die Meilen,
die manche Segelschulen auf wundersame Weise "finden".

Eine Bekannte hatte ihre ersten, �ber 2000 nm binnen eines Monats
beisammen ohne anschlie�end irgendwelche nennenswerten Kenntnisse in
Fahrtensegeln oder Navigation vorweisen zu k�nnen: Ging halt einmal barfu�
nach St. Lucia...

Andererseits kamen bei einem der f�r mich bislang lehrreichsten T�rns in
knapp einer Woche 50 nm zusammen: Hafenman�vertraining an der Cote d'Azur.

Es gibt viele Kojencharterangebote bis zu �berf�hrungst�rns mit kleiner
Crew auf Basis Hand gegen Koje f�r Leute, die schnell reagieren k�nnen.
Distanzen von 500 nm pro Wochen k�nnen darauf hindeuten, dass man mit
Wachen f�hrt und dementsprechend der einzelne mehr gefordert ist als bei
einem Gin-Tonic-T�rn in zwei Wochen 300 nm mit 8 Mann an Bord.
Dazu kommt das Revier. Adria und Ostsee bieten bestenfalls ab und an etwas
Starkwind und mit Sicherheit keine Tidennavigation. Ankern lernst Du am
besten in Revieren, in denen es wenig Alternativen gibt.

--
Gruss,
Tobias.

Owe Jessen

unread,
Mar 7, 2010, 6:37:35 AM3/7/10
to

Ja, aber dass sollte es doch irgendwo auch mindestens sein, dass jemand,
dem man durch den Schein best�tigt, ein Schiff f�hren zu k�nnen, dieses
K�nnen dann auch in der Pr�fung zeigen muss. Und da geh�hren An- und
Ablegen, Boje-Man�ver und Segel-Man�ver doch zum Mindesten dazu.


--
Owe Jessen
Nettelbeckstr. 5
24105 Kiel
po...@owejessen.de
http://privat.owejessen.de

Owe Jessen

unread,
Mar 7, 2010, 6:42:14 AM3/7/10
to


Fällst noch nicht in die direkte Zielgruppe, aber, wenn du studierst,
such dir einen der Akademischen Segler-Vereine (z. B. in Aachen, Berlin,
Hamburg, Kiel, Lübeck, Rostock...). Da kannst du günstig segeln, es gibt
erfahrene Schiffer, die ihr Wissen gerne weitergeben, und genügend
Seereisen, um Erfahrung sammeln zu können. Oder schau mal bei den
Düsseldorfer Vereinen um, vielleicht gibt es da auch Schiffer, die Crew
suchen (Regattaboote z. B.).

Fabian Lenzen

unread,
Mar 8, 2010, 5:43:17 PM3/8/10
to
Hallo,
danke schön. Der Tipp mit den Hochschulen ist gut, die Preise die ich
bis jetzt gesehen habe sehen gut aus, genau so wie die Angebote.
Allerdings muss ich noch einen Termin finden, der innerhalb der
Schulferien liegt. Ich vermute fast, dass genau das der Grund ist, warum
die zum Teil so günstig sind…
Liebe Grüße,
Fabian

Bernd J. Kaup

unread,
Mar 9, 2010, 5:27:45 AM3/9/10
to
Fabian Lenzen schrieb:

wahrscheinlich bist du einfach nur zu spät: in BN (z.B.) werden
interessante Kurse per mail-robot gebucht: um 9h ist offen, in ein paar
Sekunden 100 Anmeldungen, ab 9.04h bouncen alle mails.
mfg
bjk

Ignatios Souvatzis

unread,
Mar 9, 2010, 5:31:56 AM3/9/10
to
Tobias Crefeld wrote:

> Sehr und insbesondere von Land zu Land unterschiedlich: In manchen L�ndern
> brauchen mindestens zwei Personen irgendeinen Bef�higungsnachweis in
> sportschifferischer Hinsicht, davon mindestes einen SBF See.

Das ist ja gar nicht so dumm. Was man zwar wirklich will, ist das
mindestens zwei Personen die Bef�higung haben, aber...

-is

Wolfgang Broeker

unread,
Mar 11, 2010, 2:40:26 AM3/11/10
to
Ignatios Souvatzis schrieb:

> Das ist ja gar nicht so dumm. Was man zwar wirklich will, ist das
> mindestens zwei Personen die Befähigung haben, aber...

Gilt nicht in Griechenland eine solche Regelung, zumindest bei
gecharterten Jachten?

Gruß - Wolfgang

Ignatios Souvatzis

unread,
Mar 11, 2010, 10:13:27 AM3/11/10
to

Keine Ahnung - ich selbst habe in .gr nie verantwortlich gechartert -
aber hier liest sporadisch jemand mit, der davon vermutlich ein Lied
tippen könnte.

-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/

Andreas Dau

unread,
Mar 11, 2010, 11:00:39 AM3/11/10
to
On 11.03.2010 16:13, Ignatios Souvatzis wrote:
> Wolfgang Broeker wrote:
>> Ignatios Souvatzis schrieb:
>>> Das ist ja gar nicht so dumm. Was man zwar wirklich will, ist das
>>> mindestens zwei Personen die Befähigung haben, aber...
>>
>> Gilt nicht in Griechenland eine solche Regelung, zumindest bei
>> gecharterten Jachten?
>
> Keine Ahnung - ich selbst habe in .gr nie verantwortlich gechartert -
> aber hier liest sporadisch jemand mit, der davon vermutlich ein Lied
> tippen könnte.

Nö, ich habe damals auch nicht verantwortlich gechartert. Wenn, dann
müsste ich mal den damaligen Skipper fragen. Ich kann mich aber daran
erinnern, dass da was mit zwei seemännischen Befähigungsnachweisen
war.¹. Wenn dem so war, hat aber für die Co-Skipperin ein
niederländischer A-Schein gereicht. Wahrscheinlich hätte man auch den
Mensa-Ausweis vorlegen können ;-)

cu,
ada,
immer mitlesend, aber nur sporadisch postend

¹) Zumindest bei den wasserpolizeilichen Vernehmungen, nachdem wir ein
Eselsohr ins Schiffchen gemacht hatten².
²) Wir waren nicht schuld, wie sich herausstellte, der Engländer wurde
verknackt³ ;-)
³) Hamburg hat sich da nicht mehr weiter für interessiert.

Jörg W. Kremer

unread,
Mar 11, 2010, 11:04:47 AM3/11/10
to
Wolfgang Broeker fragte:

> Gilt nicht in Griechenland eine solche Regelung, zumindest bei
> gecharterten Jachten?

Ja - unsere Vercharterer in GR wollten für den Co-Skipper zumindest einen
SBF-S sehen.

Bescheinigte Grüße
Jörg

--
Immer eine Handbreit Wasser unterm Leeschwimmer -
und eine Handbreit Luft unterm Luvrumpf!


Michael Hess

unread,
Mar 11, 2010, 6:33:26 PM3/11/10
to
Andreas Dau schrieb:

Details?...
wie macht man ein "Eselsohr" ins Schiff? ;)

Servus,
Michael
--
34Deg. 52' 25.04'' N; 135Deg. 39' 38.92'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu ändern, was ich kann.
Das Unvermögen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfähigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)

Joseph Froehlich

unread,
Mar 12, 2010, 4:41:29 AM3/12/10
to
Michael Hess schrieb:
> Andreas Dau schrieb:

>> ...Zumindest bei den wasserpolizeilichen Vernehmungen, nachdem wir ein
>> Eselsohr ins Schiffchen gemacht hatten...


> Details?...
> wie macht man ein "Eselsohr" ins Schiff? ;)

Knicken!

Michael

unread,
Mar 12, 2010, 6:55:02 AM3/12/10
to
Joseph Froehlich schrieb:

Autsch!
Ok ich habe schon geknickte Tanker gesehen, aber das bei einer Yacht zu
schaffen... nenne ich Leistung ;)

Servus,
Michael

Joseph Froehlich

unread,
Mar 13, 2010, 11:44:22 AM3/13/10
to
Michael schrieb:

Ach, wenn innerhalb weniger Minuten, so wie gestern zwischen München und
Stuttgart, gute 140 Autos geknickt werden können, dann müsste es auch
mit einem windigen Schiffchen zu machen sein. Mit vereinten Kräften
schaffen wir das. Und wenn alles nichts hilft, dann nehmen wir halt ein
Dreiecksegel und heften das dran.

Edgar Warnecke

unread,
Mar 13, 2010, 2:30:22 PM3/13/10
to
Am Sat, 13 Mar 2010 17:44:22 +0100 schrieb Joseph Froehlich:

> Ach, wenn innerhalb weniger Minuten, so wie gestern zwischen München und
> Stuttgart, gute 140 Autos geknickt werden können, dann müsste es auch
> mit einem windigen Schiffchen zu machen sein. Mit vereinten Kräften
> schaffen wir das. Und wenn alles nichts hilft, dann nehmen wir halt ein
> Dreiecksegel und heften das dran.

Vollpfosten von Politikern.
Keinen seglerischen Weitblick.

Abwrackpraemie?
Wozu?

Edgar
--
Einfach ist genial

Joseph Froehlich

unread,
Mar 14, 2010, 7:59:52 AM3/14/10
to
Edgar Warnecke schrieb:
> schrieb Joseph Froehlich:

>> Ach, wenn innerhalb weniger Minuten, so wie gestern zwischen München und
>> Stuttgart, gute 140 Autos geknickt werden können, dann müsste es auch
>> mit einem windigen Schiffchen zu machen sein. Mit vereinten Kräften
>> schaffen wir das. Und wenn alles nichts hilft, dann nehmen wir halt ein
>> Dreiecksegel und heften das dran.
> Vollpfosten von Politikern.

Tsts, die Massenkarambolage ist wohl nicht bis zu eurem Kontinent
durchgedrungen. Ausnahmsweise können _die_ Politiker mal nichts dafür.

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