Gruss
Frank
ich kann Dir den TOPCAT K2 empfehlen.
Infos darüber findest Du unter
http://www.topcat.de/index-deutsch.htm
http://www.catamaran.de/topcat/
http://www.fifi.de/topcat/
Es gibt sicher auch andere Hersteller, damit habe ich allerdings noch keine
Erfahrungen gemacht.
Grüße aus Franken
Manfred
segel...@greubel.de
http://www.greubel.de
Frank Proebstl schrieb in Nachricht <84uses$13q7m$1...@fu-berlin.de>...
ich bin im letzten Sommer den Topcat K2 öfter gesegelt und war
begeistert. Ich würde den K2 als echtes Sportgerät einstufen: er ist
schnell, sehr berechenbar in seinen Reaktionen und excellent auch
hoch auf der Kufe zu segeln! Für's reine "Sonnenbaden" wäre er sicher zu
schade und zu teuer.
Demontiert und transportiert habe ich ihn nicht, aber beim Verleiher hat
man
mir versichert, dass das wirklich schnell und einfach gehen soll.
Viele Grüsse,
Jörg
>
>ich bin im letzten Sommer den Topcat K2 =F6fter gesegelt und war
>begeistert. Ich w=FCrde den K2 als echtes Sportger=E4t einstufen: er ist
>schnell, sehr berechenbar in seinen Reaktionen und excellent auch
>hoch auf der Kufe zu segeln! F=FCr's reine "Sonnenbaden" w=E4re er sicher=
> zu
>schade und zu teuer.
Also ich bin letztes Jahr ebenfalls des öfteren Topcat gesegelt.
Als echtes Sportgerät würde ich den aber nicht bezeichnen.
Im Vergleich zum Hobie 16 oder 18 null Chance.
Aber ich denke, es gibt 2 Topcat Modelle und ich weiß nicht,
welchen ich gefahren bin. Vieleicht kannst Du oder Andere mich mal
über die Unterschiede der Topcats aufklären ?
Chip`s ahoi
Manfred
Gesegelt bin ich die auch noch nicht, hatte aber das Vergnügen letztes
Jahr die Wettfahrten zum Topcat-Europapokal in Barth (M-V)auf einem
DLRG-Boot absichern zu dürfen.
Die Dinger nach Angaben der Segler sehr leicht und nach eigener
Beobachtung auch schnell (AFAIR ca. 30 min) zusammenzubauen. Werkzeug
brauchst Du dafür auch nicht. Es gibt insgesamt drei Modelle,
ausführliche Informationen gibt es auf der Homepage der Werft unter
http://www.topcat.de/index-deutsch.htm.
Grüße aus Hamburch,
Olaf Hoffmann
Zustimmung. Bin mit dem Ding (den Dingern) auch schon gesegelt. Beim
ersten Mal wars noch wahnsinnig aufregend. Wir haben aber bald
festgestellt, dass die Topcats die Standardstrandmietcats sind und eher
zahm.
> Im Vergleich zum Hobie 16 oder 18 null Chance.
> Aber ich denke, es gibt 2 Topcat Modelle und ich weiß nicht,
> welchen ich gefahren bin. Vieleicht kannst Du oder Andere mich mal
> über die Unterschiede der Topcats aufklären ?
Also ich kenne zwei und die unterscheiden sich im wesentlichen in der
Groesse.
Andre
zerlegbare Kats gibt es viele und auch viele bezeichnen sich als fuer den
Autodach-Transport geeignet. Frage ist auch, ob es ein Ein- oder 2-Mann-Kat
sein soll.
Allgemein kann ich bei normalen Kats nur vom Autodach-Transport abraten. Das
ist ein Riesenstress, tut dem Kat nicht gut, dem Auto auch nicht unbedingt
(Zul. Dachlast!) und Du hast immernoch 'ne Menge Zeug, das Du ins Auto
packen musst.
Anhaenger ist da praktisch: Mast legen, Zeug in die Kiste, Kat drauf,
abfahren. Du denkst da wahrscheinlich an die Kosten fuer den Anhaenger auf
der Faehre?
Ich kenne mich nur in der Hobie-Palette aus und da ist das einzig
vernuenftige Boot, das auch aufs Autodach geht der Hobie 14, eigentlich ein
Ein-Mann-Geraet, aber auch zu Zweit segelbar (Fock nachruesten =
Turbo-Version)
check: http://members.aol.com/hobiecatkv
Gruss
Konti
Frank Proebstl <frank.p...@haake.de> schrieb in im Newsbeitrag:
84uses$13q7m$1...@fu-berlin.de...
> ich suche einen handlichen zerlegbaren Kat für Autodach ....
Toppers "Catapult": The designers Sailboat ....
Schnellstes Boot der 10 sqm Klasse auf Weymouth Speed Week.
2 stramm aufblasbare Ruempfe, verbunden durch Alu-Rahmen,
Steckschwerter, wishbone rig, kick-up rudders.
Ges.Gewicht 50 kg., kein Teil schwerer als 15 kg.
Nur 3 mal gesegelt fuer Bootstest, Zustand wie neu.
Liegt Boston, USA. Preis : 3.500 USD plus s+h
Ein Boot fuer beach-cat Gourmets und Kenner der speed-Szene.
Vielleicht reicht Dir aber auch ein TopCat oder HC 14 ...
Mehr infos off list.
Gruss
Chris
--
Claus-C. Plaass - Journalist - Wulle 7 - 24159 Kiel - West Germany
ph+fx +49-431-36 800, email pla...@ki.comcity.de
Multihull literature, books, videos, plans from USA-FRA-GBR-AUS
"You got two arms, two eyes, two legs - why sail on monohulls ?"
>
>Zustimmung. Bin mit dem Ding (den Dingern) auch schon gesegelt. Beim
>ersten Mal wars noch wahnsinnig aufregend. Wir haben aber bald
>festgestellt, dass die Topcats die Standardstrandmietcats sind und eher
>zahm.
Und die sind auch deshalb so beliebt bei Standardvermietern,
weil damit kann man relativ leicht wenden. Weil, die Topcats
sind im Vergleich zu anderen Cats relativ schmal. Dadurch entfällt i.d.R. die
Halse und das ist das gefürchteste Manöver für Vermieter.
Wenn nämlich nicht so geübte den Baum bei der Halse mit
voller Power einfach auf die andere Seite kommen lassen,
womöglich noch bei stärkerer Welle, da freut sich das Rigg,
die Beschläge sagen auweia und dem Vermieter blutet das Herz.
Und der Cat ist schnell nicht mehr vermietbar.
Chip`s ahoi
Manfred
Manfred Muench wrote:
> Also ich bin letztes Jahr ebenfalls des öfteren Topcat gesegelt.
> Als echtes Sportgerät würde ich den aber nicht bezeichnen.
> Im Vergleich zum Hobie 16 oder 18 null Chance.
> Aber ich denke, es gibt 2 Topcat Modelle und ich weiß nicht,
> welchen ich gefahren bin. Vieleicht kannst Du oder Andere mich mal
> über die Unterschiede der Topcats aufklären ?
>
> Chip`s ahoi
> Manfred
Hallo Manfred,
ich bin sowohl den Hobie 16 als auch den Hobie 18 Pacific gesegelt. Von der
Segelfläche her nehmen sich der Topcat K2 (15,5+4,2=19,7m²), Hobie 16
(15,1+5,1=20,2m²) und Hobie Pacific (15,5+4,2=19,7m²) nicht viel. Einen
direkten Geschwindigkeitsvergleich habe ich allerdings bisher noch nicht fahren
können.
Allerdings kommt mir der Hobie 16 aufgrund seiner "bananenförmigen" Rümpfe
recht instabil (oder agil - wie man will) vor und der Leerumpf neigt sehr
schnell zum Unterschneiden und Einstechen. Dagegen liegen der Topcat und der
Hobie Pacific viel ruhiger und sind kontrollierter zu segeln. Damit kann man
sowohl das "Kufe segeln" als auch Trapez bzw. Doppeltrapez wesentlich einfacher
und sauberer hinkriegen.
Im direkten Vergleich würde ich nach meinen Erfahrungen den Topcat K2 dem Hobie
18 Pacific vorziehen. Der Hobie hat für meinen Geschmack zu viele unschöne
kleine Macken (z.B. Ruderanlage, Ausreitgurte, Kammklemmen), die man eigentlich
nicht braucht.
Für Beschreibungen der Boote siehe z.B.:
www.segel.de/topcat
www.hobiecat.de
www.hobie-cat.com
Viele Grüsse,
Jörg
> Und die sind auch deshalb so beliebt bei Standardvermietern,
> weil damit kann man relativ leicht wenden. Weil, die Topcats
> sind im Vergleich zu anderen Cats relativ schmal.
"Relativ schmal" kann ich nur bedingt nachvollziehen. Z.B. Länge / Breite:
Dart 18: 5,48m / 2,28m
Hobie 16: 5,11m / 2,41m
Topcat K2: 5,17m / 2,44m
Hobie 18 Pacific: 5,48m / 2,50m
Hobie 18 Tiger: 5,48m / 2,60m
IMHO hängt die Frage, wie gut die Cats wenden, im wesentlichen von der RumpfFORM
ab (z.B. symmetrisch/asymmetrisch, Kielhacke/Schwert ...).
Viele Grüsse,
Jörg
Einige Fährgesellschaften nehmen auch Zuschläge für Höhen über zwei
Metern (-> VW-Bus als Maximum) oder berechnen dann als teureres
Wohnmobil ein. Interessant beim Dachtransport ist wohl das fehlende
Tempolimit und die Wendigkeit ;-)
Munterbleiben
HC Ahlmann
--
senile.com found. Out of memory.
> "Relativ schmal" kann ich nur bedingt nachvollziehen. Z.B. Länge / Breite:
> Dart 18: 5,48m / 2,28m
> Hobie 16: 5,11m / 2,41m
> Topcat K2: 5,17m / 2,44m
> Hobie 18 Pacific: 5,48m / 2,50m
> Hobie 18 Tiger: 5,48m / 2,60m
Hallo Manfred,
Du hast übrigens doch recht mit "relativ schmal", wenn Du den (Ur-)Topcat (ohne
Zusatzbezeichnung) meinst. Ich habe nochmal in meinen Unterlagen gestöbert
(Länge/Breite):
Topcat: 4,80m / 2,0m
Topcat K1: 5,48m / 2,50m
Topcat K2: 5,17m / 2,44m
Viele Grüsse,
Jörg
>
>"Relativ schmal" kann ich nur bedingt nachvollziehen. Z.B. L=E4nge / Brei=
>te:
> Dart 18: 5,48m / 2,28m
> Hobie 16: 5,11m / 2,41m
> Topcat K2: 5,17m / 2,44m
> Hobie 18 Pacific: 5,48m / 2,50m
> Hobie 18 Tiger: 5,48m / 2,60m
>
>IMHO h=E4ngt die Frage, wie gut die Cats wenden, im wesentlichen von der =
>RumpfFORM
>ab (z.B. symmetrisch/asymmetrisch, Kielhacke/Schwert ...).
>
Kannste mal sehen. Trau keinem Experten (jedenfalls kam die Aussage
wg. Breitenverhältnis von ihm) .Ich weiß allerdings auch nicht,
ob Du einer bist. Ich bin jedenfalls keiner, obwohl ich vor ca. zwei
Jahrzehnten schon stolzer Besitzer eines Hobie 14 war. Bin danach
allerdings (relativ) wenig (Strand) Cat gefahren. Erst in den letzten beiden
Jahren im Urlaub wieder intensiver. Ich weiß aber, das in den letzten
Jahren die Vermieter vermehrt den Topcat einsetzen, weil er so
unproblematisch in der Handhabung ist (Aussage eines Vermieters).
Richtig gutes Material (darunter verstehe ich Hobie ab 16 oder Tornado)
bekommst Du praktisch nur noch in den Clubs (Aldiana, Robinson
und mit Einschränkung Med). Und jetzt zur Praxis: letztes Jahr
konnte ich im Urlaub Türkei Hobie und Topcat direkt vergleichen,
weil zwei Vermieter dieses Material anboten. Ich weiß allerdings
nicht, welcher Topcat das war und beim Hobie vermute ich, es war
ein Hobie 18 (älteres Exemplar). Fazit: der Hobie war schon vom Anschein
entschieden größer und breiter (habe nicht nachgemessen). Und entschieden
schneller. Dafür war der Topcat wesentlich einfacher in der Handhabung.
Den Topcat konnte ich bei allen Gelegenheiten
segeln, beim Hobie mußte ich ab 5-6 bft. als Solosegler passen
(er hatte auch ein paar Macken). Die Wende war beim Topcat
bei jedem Wind und jeder Welle unproblematisch, beim Hobie mußte
sie mit viel Gefühl gefahren werden und ab 5 bft bei auflandigem
Wind und entsprechender Welle praktisch unmöglich. Dafür bin
ich bei (relativ) glattem Wasser bei Wind 3-4 jedem Topcat
weggefahren. Und da das Revier ein so guter
Thermik-Spot war, konnte ich meine Segelbedürfnisse danach
ausrichten. Mal mit dem Topcat bei 5-6 und richtiger Welle rumkämpfen
und praktisch mehr unter Wasser fahren als darüber:-),
mal mit dem Hobie bei gemäßigten Bedingungen so richtig
das fliegen lernen. Also aus meiner (eingeschränkten Sicht)
Hobie for President.
Ich weiß nicht, wo Du Cat segelst, solltest Du das aber in NRW tun,
würde ich Dich gerne mal zum mitsegeln auf meiner 41 ft. SY
Fahrgebiet engl. Kanal und Nordsee einladen. Als Gegenleistung
kannst Du mich ja mal auf Deinem Cat mitnehmen. Wenn Du
denn einen besitzt.
Chip`s ahoi
Manfred
> >
> >IMHO h=E4ngt die Frage, wie gut die Cats wenden, im wesentlichen von der
=
> >RumpfFORM
> >ab (z.B. symmetrisch/asymmetrisch, Kielhacke/Schwert ...).
> >
Rumpfform ist weniger ausschlaggebend als Breite!
beim Hobie vermute ich, es war
> ein Hobie 18 (älteres Exemplar). Fazit: der Hobie war schon vom Anschein
> entschieden größer und breiter (habe nicht nachgemessen). Und entschieden
> schneller. Dafür war der Topcat wesentlich einfacher in der Handhabung.
> Den Topcat konnte ich bei allen Gelegenheiten
> segeln, beim Hobie mußte ich ab 5-6 bft. als Solosegler passen
Wenn es, wie Du vermutest ein 18er war, dann ist das auch kein Wunder, denn
der ist 100% als 2-Mann-Cat ausgelegt!
> (er hatte auch ein paar Macken). Die Wende war beim Topcat
> bei jedem Wind und jeder Welle unproblematisch, beim Hobie mußte
> sie mit viel Gefühl gefahren werden und ab 5 bft bei auflandigem
> Wind und entsprechender Welle praktisch unmöglich.
Ist Uebungssache.
gruss
Konti
Hallo Manfred,
ich bin sowohl den Hobie 16 als auch den Hobie 18 Pacific gesegelt. Von der
Segelfläche her nehmen sich der Topcat K2 (15,5+4,2=19,7m²), Hobie 16
(15,1+5,1=20,2m²) und Hobie Pacific (15,5+4,2=19,7m²) nicht viel. Einen
direkten Geschwindigkeitsvergleich habe ich allerdings bisher noch nicht
fahren
können.
SO KANN MAN DAS LEIDER NICHT BETRACHTEN. DER 18 Pacific
- HAT DIE GLEICHEN RUEMPFE WIE DER HOBIE TIGER (FORMEL 18), NUR DASS SCHWERT
DURCH KIELHACKE ERSETZT WURDE
- HAT EINEN WESENTLICH HOEHEREN MAST, DADURCH "SCHLANKERE SEGEL"
- IST MIT SICHERHEIT UM EINIGES SCHNELLER
Im direkten Vergleich würde ich nach meinen Erfahrungen den Topcat K2 dem
Hobie
18 Pacific vorziehen. Der Hobie hat für meinen Geschmack zu viele unschöne
kleine Macken (z.B. Ruderanlage, Ausreitgurte, Kammklemmen), die man
eigentlich
nicht braucht.
DAS KOMMT VON DEN KONZEPTEN DER BEIDEN CATS:
18 PACIFIC IST EINE ABGETAKELTE VERSION DES HOBIE TIGER (REGATTABOOT) UND
SOLL DEM SEGLER, AEHNELNDE PERFORMANCE BEI EINFACHERER BEDIENUNG BIETEN,
ABER DIE TRIMMOEGLICHGKEITEN NICHT WEGLASSEN
TOPCAT EHER FREIZEITGERAET
>
>Wenn es, wie Du vermutest ein 18er war, dann ist das auch kein Wunder, denn
>der ist 100% als 2-Mann-Cat ausgelegt!
Das muß nix heißen, ich segle ja auch mein 41 ft. Boot solo.
Und bis Wind 4-5 konnte ich das Ding auch prima beherrschen.
Danach wurde mir das Gerät einfach zu schnell.
>
>> (er hatte auch ein paar Macken). Die Wende war beim Topcat
>> bei jedem Wind und jeder Welle unproblematisch, beim Hobie mußte
>> sie mit viel Gefühl gefahren werden und ab 5 bft bei auflandigem
>> Wind und entsprechender Welle praktisch unmöglich.
>
>Ist Uebungssache.
Gebe ich gerne zu.
Aber nicht mit diesem Boot und nicht mit dieser Welle.
Auflandiger Wind mit Stärke 6 ergibt nahe am Strand ziemlich
chaotische Welle. Da wirst Du bei der Wende in der zweiten
oder dritten Welle dermaßen abgebremst, da geht nix mehr.
Du bleibst stehn. Da nützt auch ein hebeln mit dem Ruder nichts,
die Fock bekommst Du nicht back und die nächste Welle
drückt den Cat wieder auf alten Kurs. Also bleibt nur halsen.
Und dabei wurde mir dieses Gerät einfach zu schnell, dabei
bekam ich Angst um das Material. Immerhin ein Leihcat und die
sind NIE 100 %ig in Ordnung.
Chip`s ahoi
Manfred
Richtig, allerdings ist Dein 41 ft. Boot ziemlich sicher ein Kielboot oder
Kielschwerter, oder? Und da ist Crewgewicht relativ unwichtig, wobei beim
Cat ein zweiter Mann im Trapez einiges ausmacht und umso flacher der Cat
liegt umso sicherere fuehlt man sich bei herannahenden Boeen etc. und auch
die Kontrolle ist wesentlich einfacher (z.B. Vorschoter faehrt zusaetzlich
Grossschot)
> > Die Wende war beim Topcat unproblematisch, beim Hobie ab 5 bft bei
auflandigem
> >> Wind und entsprechender Welle praktisch unmöglich.
> >
> >Ist Uebungssache.
>
> Gebe ich gerne zu.
> Aber nicht mit diesem Boot und nicht mit dieser Welle.
> Auflandiger Wind mit Stärke 6 ergibt nahe am Strand ziemlich
> chaotische Welle. Da wirst Du bei der Wende in der zweiten
> oder dritten Welle dermaßen abgebremst, da geht nix mehr.
> Du bleibst stehn. Da nützt auch ein hebeln mit dem Ruder nichts,
> die Fock bekommst Du nicht back und die nächste Welle
> drückt den Cat wieder auf alten Kurs. Also bleibt nur halsen.
> Und dabei wurde mir dieses Gerät einfach zu schnell, dabei
> bekam ich Angst um das Material. Immerhin ein Leihcat und die
> sind NIE 100 %ig in Ordnung.
Kann ich verstehen, dass Du einen Leihcat nicht so hart rannehmen willst.
Die Kunst ist Fahrt im Boot zu halten bis die Fock back schlagen kann. Das
Ruder-hebeln habe nach dem Umstieg auf den Cat ganz schnell aufgegeben.
Eine unschoene aber effektive Loesung zu der ich greife, wenn nichts mehr
geht: Wenn Du in der Wende stehen bleibst, warte kurz ab, lege das Ruder auf
die andere Seite, denn normalerweise wird Dich der Wind rueckwaerts treiben,
so, dass Du aehnlich wie mit einem Auto wendest (vor-zurueck) wiegesagt
unschoen, aber es geht.
Noch zur Halse: Evtl. mal einfach sehr schnell fahren (nimmt logischerweise
eine Menge Kraft aus dem Segel) und gleich nach dem Schiften sehr stark
anluven, so dass der Wind gar nicht richtig von achtern greifen kann,
sondern erst auf einem Halbwindkurs.
Gruss
Konti
KontiP wrote:
> JSO KANN MAN DAS LEIDER NICHT BETRACHTEN. DER 18 Pacific
> - HAT DIE GLEICHEN RUEMPFE WIE DER HOBIE TIGER (FORMEL 18), NUR DASS SCHWERT
> DURCH KIELHACKE ERSETZT WURDE
> - HAT EINEN WESENTLICH HOEHEREN MAST, DADURCH "SCHLANKERE SEGEL"
> - IST MIT SICHERHEIT UM EINIGES SCHNELLER
... meinst Du, dass die Differenz von 80 cm in der Mastlänge (K2: 8,2m, HC 18
Tiger/Pacific: 9,0m) den Geschwindigkeitsunterschied ausmacht? Auch, wenn der K2
das "Streamcut" Segel hat?
> Der Hobie hat für meinen Geschmack zu viele unschöne
> kleine Macken (z.B. Ruderanlage, Ausreitgurte, Kammklemmen), die man
> eigentlich nicht braucht.
>
> DAS KOMMT VON DEN KONZEPTEN DER BEIDEN CATS:
> 18 PACIFIC IST EINE ABGETAKELTE VERSION DES HOBIE TIGER (REGATTABOOT) UND
> SOLL DEM SEGLER, AEHNELNDE PERFORMANCE BEI EINFACHERER BEDIENUNG BIETEN,
> ABER DIE TRIMMOEGLICHGKEITEN NICHT WEGLASSEN
> TOPCAT EHER FREIZEITGERAET
Dort wo ich im Urlaub war, hatten die auch den Hobie Tiger - leider nicht im
Verleih sondern nur für Kurse, von denen gerade keiner stattfand. So ist mir das
Vergnügen (für diesmal) entgangen.
Ich meine aber gesehen zu haben, dass die von mir angeführten "Macken" auch beim
Tiger eingebaut wurden:
* die Ruderanlage mit den schnell verschleissenden Haken (kenne ich auch vom HC
16),
* die lockeren Ausreitgurte, die man weder in ihrem Abstand zur Bordkante
verstellen noch vernünftig spannen kann, so dass sie schon nach kurzem Gebrauch
wie "Würste" aufgerollt waren
* die Kammklemmen für den Vorliekstrecker des Grosssegels, an denen wir jedesmal
irgendwelche Knotenkonstruktionen anbringen konnten (die Dinger halten schon
beim kleinen Laser nicht!) ...
==> nothing is perfect ...
Trotz allem (oder gerade deswegen) viel Spass beim Katsegeln wünscht
Jörg
Manfred Muench wrote:
> Richtig gutes Material (darunter verstehe ich Hobie ab 16 oder Tornado)
> bekommst Du praktisch nur noch in den Clubs (Aldiana, Robinson
> und mit Einschränkung Med).
Aldiana hat in Fuerte die Hobie 16, im Senegal Hobie 18 (als "Pacific" für den
Verleih und die "Tiger" für Regattakurse) und ansonsten Dart 18. Hast Du
Erfahrungen mit anderen Clubs, die gute Kats anbieten und in guten Segelrevieren
liegen?
> Den Topcat konnte ich bei allen Gelegenheiten
> segeln, beim Hobie mußte ich ab 5-6 bft. als Solosegler passen
> (er hatte auch ein paar Macken).
Alle Achtung! Schon bei mehr als 3+ bft. reicht mein "aufrichtendes Moment"
nicht mehr zum alleine segeln. Zum Glück braucht man ja auf diesen Kats nicht
notwendig erfahrene Segel-Cracks als Vorschoter(innen), so dass die Auswahl ;-)
grösser ist ...
> Die Wende war beim Topcat
> bei jedem Wind und jeder Welle unproblematisch, beim Hobie mußte
> sie mit viel Gefühl gefahren werden und ab 5 bft bei auflandigem
> Wind und entsprechender Welle praktisch unmöglich.
Bei diesen Windstärken fängt der Hobie auch an, sehr schnell zu unterschneiden
... ein tolles Erlebnis, wenn Du z.B. Doppeltrapez fährst! Bezüglich der
Wendetechnik (mit rückwärts treiben lassen) schliesse ich mich Konti an - ich
kenne das Manöver als "Schweinewende".
> Ich weiß nicht, wo Du Cat segelst, solltest Du das aber in NRW tun,
> würde ich Dich gerne mal zum mitsegeln auf meiner 41 ft. SY
> Fahrgebiet engl. Kanal und Nordsee einladen. Als Gegenleistung
> kannst Du mich ja mal auf Deinem Cat mitnehmen. Wenn Du
> denn einen besitzt.
Einen eigenen Kat besitze ich zwar nicht; letzten Sommer habe ich mir aber
mehrfach welche in Holland gemietet. Gerne können wir ab Frühjahr 'mal zusammen
Segeln gehen - hoffentlich erwischen wir einen guten "Hackwind" für's Trapezen!
Mast- und Schotbruch,
Jörg
>
>Aldiana hat in Fuerte die Hobie 16, im Senegal Hobie 18 (als "Pacific" f=FC=
>r den
>Verleih und die "Tiger" f=FCr Regattakurse) und ansonsten Dart 18. Hast D=
>u
>Erfahrungen mit anderen Clubs, die gute Kats anbieten und in guten Segelr=
>evieren
>liegen?
Aldiana in Fuerte kenne ich gut, die haben wirklich (im Vergleich)
prima Material. Allerdings kann der Wind hier in den Wintermonaten
manchmal unstetig sein.
Als absoluten Cat-Spot (nur in den Sommermonaten) kann ich die türkische Küste
bei Belek oder Kemer empfehlen. Prima Thermik. Nach dem Wind
kann man die Uhr stellen !! In Kemer gibt es zwei Robinsons mit
1 A Material, in Belek gibt es nur 5 * Hotels, jedes mit eigener
Wassersportstation, alle mit Cats (allerdings nicht immer in 100 %igem
Zustand).
Und DER Cat-Spot im Winter ist das rote Meer bei Hurghada/Ägypten.
Thermik ähnlich gut wie in der Türkei und das im Winter !!
Auch da gibt es einen Club Robinson. Wie immer mit gutem Material.
Wassersportstationen mit Cat gibt es seltener. Hier ist tauchen aktuell.
Empfehlen kann ich jedoch Hotel Conrad International oder Sheraton Soma Bay.
5 * Sterne Hotels mit 4 * Cat-Stationen.
>Einen eigenen Kat besitze ich zwar nicht; letzten Sommer habe ich mir abe=
>r
>mehrfach welche in Holland gemietet. Gerne k=F6nnen wir ab Fr=FChjahr 'ma=
>l zusammen
>Segeln gehen - hoffentlich erwischen wir einen guten "Hackwind" f=FCr's T=
>rapezen!
Sollte es Dich mal an die belg. Küste verschlagen, sag Bescheid,
dann können wir da was zusammen machen.
Chip`s ahoi
Manfred
>und auch
>die Kontrolle ist wesentlich einfacher (z.B. Vorschoter faehrt zusaetzlich
>Grossschot)
Da braucht`s aber großes Vertrauen in den Vorschoter:-)
>
>Kann ich verstehen, dass Du einen Leihcat nicht so hart rannehmen willst.
>Die Kunst ist Fahrt im Boot zu halten bis die Fock back schlagen kann. Das
>Ruder-hebeln habe nach dem Umstieg auf den Cat ganz schnell aufgegeben.
>Eine unschoene aber effektive Loesung zu der ich greife, wenn nichts mehr
>geht: Wenn Du in der Wende stehen bleibst, warte kurz ab, lege das Ruder auf
>die andere Seite, denn normalerweise wird Dich der Wind rueckwaerts treiben,
>so, dass Du aehnlich wie mit einem Auto wendest (vor-zurueck) wiegesagt
>unschoen, aber es geht.
Ja, das ist möglich.
Aber wenn es soweit kommt, dann fahre ich doch lieber `ne Halse.
Weil rückwärts treiben im Kabbelwasser nahe am Strand, das bekommt
garantiert der Steuerung nicht gut, besonders, wenn dann auch noch
die Rümpfe anfangen zu stampfen.
Ansonsten, prima das Du da bist:-)
Chip`s ahoi
Manfred