Am Sun, 24 Feb 2013 00:33:27 +0100 schrieb
news.arcor.de:
> Nach dem, was ich gelesen habe, werden die Segel am Start gesetzt und am
> Ziel wieder herunter genommen, und dazwischen wird nur gesegelt. Benutzung
> der Maschine führt zur Disqualifikation. So weit, so gut. Was ich jetzt
> nicht verstehe:
>
> Dieses Jahr geht das Rennen von Aarhus nach Helsinki, und zwar durch den
> Öresund. Angesichts der Tatsache, dass im Ärmelkanal die Benutzung der
> Maschinen Pflicht ist, frage ich mich, wie das mit dem Segeln im viel
> schmaleren Öresund aussieht. Gibt es da Sonderregelungen für das Rennen?
Tallships Races haben mehrere Elemente, da sind einmal die eigentlichen
Regatten, da gilt das, was Du oben schreibst (für die Antriebsmaschinen)
und dann gibt es zum Überwinden von Strecken auch 'cruise in company' -
da wird auch die Maschine benutzt, wenn notwendig.
> Außerdem hat der Öresund eine recht deutliche Strömung Richtung Norden. Wie
> kommt man dagegen an? Normalerweise würde ich sagen: vor dem Öresund warten,
> bis der passende Wind weht. Verblüffenderweise wissen die Veranstalter aber
> schon jetzt genau, wann die Schiffe in Helsinki eintreffen. Das kann man
> aber eigentlich nur festlegen, wenn man sagt, bei Flaute oder Gegenwind
> laufen wir einfach unter Maschine.
Die Schiffe haben eh alle einen Fahrplan (lies: Törnpläne, die lange
vorbereitet sind (1 bis 2 Jahre im Voraus). Wenn man sowas ne Weile
macht, weiß man auch, wo man wieviel Strecke realistisch unter Segeln
schafft. Im Öresund kannst Du mit großen Squareriggern eh kaum segeln,
sonst dreht der örtlichem, eh maulige VTS durch und schickt relativ
schnell Bomber :)
Das wissen die Veranstalter, weil die das eben seit 20 Jahren machen,
und diese Strecke wird eben cruise in company sein.
Aleks