ich denke jedes Boot leckt etwas. Es sammelt sich mit der Zeit immer
etwas Wasser in der Bilge.
Aber wie viel ist denn normal innerhalb eines Monats bei einem 27 ft
Boot?
1 Liter, 5 Liter, 10 Liter, 30 Liter?
Wo kommt den das Wasser von der meistens hinein?
Grüße, Rainer Jünger
Gibzz für 42 noch ne andere Frage als die nach nach dem Sinn des Lebenz
und allem anderen?? Irgendwas schein ich verpasst zu haben.
Und unser Freund Douglas kann diese Fragen auch nicht mehr anders als
während irgendwelcher Seancen beanworten.
Schade eigentlich.
>
>
> Edg@r
>
Andreas
"Wieviel ist sechs mal neun?"
HTH & cu,
ada
Hallo,
> ich denke jedes Boot leckt etwas. Es sammelt sich mit der Zeit immer
> etwas Wasser in der Bilge.
> Aber wie viel ist denn normal innerhalb eines Monats bei einem 27 ft
> Boot?
das ist wohl von mehreren Faktoren abhängig ...
1. Rumpfmaterial (Durchlässigkeit für Wasser & Isolation <->
Schwitzwasserbildung):
- Holz, normal beplankt: mehrere Liter
- Holz, formverleimt: null Liter (da absolut dicht und gut isolierend, somit
kein Schwitzwasser)
- Stahl / Alu: Abhängig von der Isolierung. Dort wo das Rumpfmaterial nicht
isoliert ist, kann relativ viel Schwitzwasser entstehen.
- GFK, Sandwich: sehr wenig bis null
- GFK, kein Sandwich: Abhänig von der Isolierung
2. Sonstige Leckstellen:
- Stopfbuchse
- kleinere Lecks im Kühlkreislauf des Motors
- Undichte Skylights
- Undichte Decksbeschläge, insbesondere der Wanten und Stage
- Entwässerung Ankerkasten um Bug (entleert sich oft direkt in die Bilge)
- Undichte Stellen in der Verbindung Deck / Rumpf
- usw, usw.
3. Wetter / Seegang:
- Bei einem 12 Bft-Sturm und 10m Wellen beipsielsweise, wird sich in jedem
Schiff etwas Wasser in der Bilge sammeln. Aber das war vermutlich nicht die
Zielrichtung deiner Frage.
Zur Abgabe einer Abschätzung des Bilgelwasser-Faktors deiner 27ft-Yacht
müsstest Du etwas konkreter werden hinsichtlich obiger Faktoren. Sollte es
sich um GFK als Rumpfmaterial handeln, wäre mir alles über 0,1 Ltr pro Monat
zu viel. Aber vielleicht bin ich ein wenig von meinem alten Waarschip 725
verwöhnt, dessen Bilge immer *staubtrocken* war.
Gruß,
Hardy
--
Hardy's Backgammon Pages www.hardyhuebener.de (Last update: March 2005)
> 2. Sonstige Leckstellen:
- Regenwasser aus dem (durchgesteckten) Mast
W.
--
Törnplätze frei! 3x2 Wochen auf Ärmelkanal und Nordsee
vom 23.7. bis 3.9. 2005. SKS-Ausbildung und -Prüfung möglich.
Die Törns stehen Studierenden und Nichtstudierenden offen.
Team Seesegeln TFH-Berlin <http://www.team-seesegeln.de/index.php?id=14>
> BTW: Ein Name im Absender erhoeht die Chance auf qualifizierte
> Antworten ungemein.
Von Dir wohl kaum.
Joachim
Wieso?
Seine Antwort war absolut korrekt (in diesem Fall)
90% des Wassers kommt über die Stopfbuchse.
Es sei denn man verwendet das Volvo System, dann kann man eine, bis auf
anderweitig eindringendes Wasser, staubtrockene Bilge erwarten.
MFG René
Edgar Warnecke wrote:
> Am 26 Apr 2005 09:53:54 -0700 schrieb r_a_i_n_e_r:
>
>
> Bitte bedenke, Wasser hat einen kleinen Kopp!
.. mit einer spitzen Nase aber mit einem breiten .....
>
> BTW: Ein Name im Absender erhoeht die Chance auf qualifizierte
> Antworten ungemein.
--
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Norbert ;-)
Email: nor...@sailing-is-beautiful.de
URL: http://www.sailing-is-beautiful.de
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Moin,
für Forscher mit Zugang zu sowas oder Kaufwille bei Conrad Elektronik
noch eine Chance: Salzgehalt des Wassers per Leitfähigkeit ermitteln:
23 Millisiemens entspricht gutem Kieler-Förde-Wasser mit 15 Promille, 48
Millisiemens der Nordsee.
Also Messkopf in den Hafen und in die Bilge tauchen und vergleichen.
Gruß
Jo
> Also Messkopf in den Hafen und in die Bilge tauchen und vergleichen.
Mein Messkopf erkennt Salzwasser auch ohne Hafenreferenz. Nicht immer so
zimperlich sein, man muss das Zeuch ja nicht trinken.
W.
--
Törnplätze frei!
14 Tage Ärmelkanal und Nordsee vom 23.7. bis 6.8. oder 20.8. bis 3.9.05.
SKS-Ausbildung und -Prüfung möglich.
Nur dumm, wenn von dem in die Bilge eingetretenen
Wasser schon was verdunstet ist, dann ist der Salz-
gehalt hoeher.
Christoph
> Nur dumm, wenn von dem in die Bilge eingetretenen
> Wasser schon was verdunstet ist, dann ist der Salz-
> gehalt hoeher.
Auch dumm, wenn andere leitfähige Substanzen enthalten sind, wie z.B.
Schwefelsäure vom letzten Batterieplatzer oder Essigsäure von der
letzten Dieselpanscherei. Augen, Nase und Zunge dürften billiger und
universeller sein, um festzustellen, was in der Bilge schwappt.
Munterbleiben
HC
> - Holz, formverleimt: null Liter (da absolut dicht und gut isolierend,
> somit kein Schwitzwasser)
Gut isolierend? Hast Du schonmal auf einem formverleimten Boot
übernachtet?
Da läuft die Soße an den Bordwänden nur so runter!
Gruß,
Jan
> Metro (u.a.) verhöckert z.Zt. ein neues Katzenstreu 'Catcil'
> 8l (geschätzt 4kg) kosten umme 6,30 EURONZEN.
-v (u.a.)! bitte.
Gruß,
Jan
Ja! Wie gesagt: Jahrelang Eigner eines Waarschip 725. Schwitzwasser habe ich
da nie erlebt. Habe bei Aussentemperaturen von -5 bis +35° an Bord
übernachtet. Mit welchem Bootstyp hast Du denn erartige Erfahrungen?
Gruß,
Hardy :-)
--
Hardy's Backgammon Pages www.hardyhuebener.de (Last update: April 2005)
> ich denke jedes Boot leckt etwas. Es sammelt sich mit der Zeit immer
> etwas Wasser in der Bilge.
Nein, das ist nicht zwangsläufig so. Genausowenig wie es bei laufendem
Motor im Salon nach Diesel stinken muß (auch so ein wohlgepflegtes
Gerücht).
Nur mal als Beispiel: Hier kannst Du bei einem H-Boot (8m) die Bilge am
Ende der Saison mit dem Trockensauger reinigen. Da staubt's nur.
> Aber wie viel ist denn normal innerhalb eines Monats bei einem 27 ft
> Boot?
Kommt aufs Boot an. Motortyp, Rumpfmaterial, Anzahl und Ausführung der
Decks- und Rumpfdurchlässe.
--
Gruss,
Tobias.
>
> On 29 Apr 05 at group /de/rec/sport/segeln in article
Er möchte eine genauere Erläuterung (-v = verbose) zu (u.a.)
-v kommt aus der shell-Welt. Das aktuell prominenteste Beispiel dürfte die
bash sein, die als Standardshell vieler Linuxdistributionen daherkommt.
-v wird einem Befehl als Parameter mitgegeben, wenn dieser genauere,
detailliertere oder einfach nur MEHR (Debug-)Informationen anzeigen soll.
> Ich verstehe Deinen Einwurf nicht :-(
Es ist eigentlich auch eine Unsitte mit solchen Arten von
"Fachbegriffkrämereien" das Usenet zu überschwemmen, aber -v ist doch schon
ganz gängig.
> Wenn Du 'verhöckert' statt 'verhökert' angemosert hättest, dann würde
> ichs ja noch verstehen.
Rächtschraipvanadicka sind wir aber nicht gerade...
> Tschüß Wolfgang
>
--
P@rick
Was bei Windows der Umfang eines "kompletten Betriebssystems" ist,
nennt man bei Linux eine Rescuedisk. [David Kastrup am 3.6.2004 in dcoulm]