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Wann ist eine Yacht hocheetauglich ?

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Michael_Oehlmann

unread,
Oct 1, 2001, 3:23:59 PM10/1/01
to
Hallo zusammen,
ich wollte mich über hochseetaugliche Yachten informieren.
Internetsuche hat nicht viel gebracht.
Weiß jemand, was es mit der Zertifizierung CE Kategorie A nach Lloyd (?)
auf sich hat ?
Wo kann man die Spezifikationen nachlesen ?

Gibt es Bücher, die einen Überblick über hochseetaugliche Yachten
vermitteln ?
Gibt es eine vernünftige Mindestgröße für solche Schiffe ?
Vielen Dank !
Michael

Ulrike

unread,
Oct 1, 2001, 4:27:25 PM10/1/01
to
Moin @ll,

das fand ich im Internet dazu:

"Seegehende Sportboote im Sinn des Seeunfalluntersuchungsgesetzes müssen
folgende Kriterien erfüllen

1. Der Bootskörper muss ausreichende Festigkeit aufweisen
2. Das Boot muss über ein wasserdichtes Deck und geschlossene Käjütaufbauten
verfügen (geschlossenes Boot)
3. Das Cockpit (Plicht) sollte selbstlenzend sein
4. Die Luken auf dem Deck und ähnliche Öffnungen müssen schließbar sein
5. Das Boot muss eine ausreichende Stabilität aufweisen. Sie muss mindestens
gewährleisten, dass weder beim Betreten noch Verlassen, noch beim Setzen
oder Bergen der Segel oder bei anderen Arbeiten im oder auf dem Boot
stabilitätsgefähredende Zustände eintreten.
6. Auf Motorbooten müssem Motoren fest eingebaut sein
7. Die LüA sollten mind. 6 m betragen
8. Die Motoren von Motorbooten sollten mind. 3,68 kw Nutzleistung erbringen.

Gibt man in die Suchmaschine *google* den String *Zertifizierung CE
Kategorie A nach Lloyd * ein, so findet er die folgende Seite:
http://europa.eu.int/comm/competition/antitrust/ins_rep1999_de.pdf
Da geht es um Versicherungen, aber ich habe es mir gespart, das alles zu
lesen....

--
Sportliche Grüße
Ulrike

Segeln und segeln lassen

Uwe Giese

unread,
Oct 1, 2001, 4:50:42 PM10/1/01
to

Moin Michael,

wegen der Regeln würde ich mich an einen Zertifizierer wenden:
http://www.franzius.com/ce.html
Vielleicht gibt er Dir ja das gewünschte Druckwerk.
Hier steht auch schon ganz viel:
http://www.europarl.eu.int/meetdocs/committees/envi/20010618/422444de.pdf

Zu guter letzt:
Ein Stempel mag ja nett sein, aber hängt es nicht viel wesentlicher von der
Führung des Fahrzeugs ab, ob man sich auf der hohen See sicher bewegt?

Gruß
Uwe


Norbert Ibold

unread,
Oct 2, 2001, 3:10:05 AM10/2/01
to

Hallo Michael,
das beste geschriebene was ich zu diesem Thema kenne ist bei der Kreuzerabteilung
des DSV zu bekommen als Broschuere oder hier als
http://www.dsv.org/links/KA_Besuch.htm
Die Vorschriften da gehen allerdings sehr ins Detail und wohl kaum ein Boot
erfuellt alles was da verlangt wird. Reinschauen lohnt sich aber.
Gruesse Norbert

Peer Wetterling

unread,
Oct 2, 2001, 3:59:54 AM10/2/01
to

Ulrike wrote:

> Moin @ll,
>
> das fand ich im Internet dazu:
>
> "Seegehende Sportboote im Sinn des Seeunfalluntersuchungsgesetzes müssen
> folgende Kriterien erfüllen
>
> 1. Der Bootskörper muss ausreichende Festigkeit aufweisen
> 2. Das Boot muss über ein wasserdichtes Deck und geschlossene Käjütaufbauten
> verfügen (geschlossenes Boot)
> 3. Das Cockpit (Plicht) sollte selbstlenzend sein
> 4. Die Luken auf dem Deck und ähnliche Öffnungen müssen schließbar sein
> 5. Das Boot muss eine ausreichende Stabilität aufweisen. Sie muss mindestens
> gewährleisten, dass weder beim Betreten noch Verlassen, noch beim Setzen
> oder Bergen der Segel oder bei anderen Arbeiten im oder auf dem Boot
> stabilitätsgefähredende Zustände eintreten.
> 6. Auf Motorbooten müssem Motoren fest eingebaut sein
> 7. Die LüA sollten mind. 6 m betragen
> 8. Die Motoren von Motorbooten sollten mind. 3,68 kw Nutzleistung erbringen.

Das hört sich ganz nach den Vorschriften des Germanischen Lloyd an .........

Hat da mal jemand nachgesehen? Die können das auf jeden Fall beurteilen.
Gruß,
P.

GMnch

unread,
Oct 2, 2001, 5:44:40 AM10/2/01
to
Im Artikel <9pajue$i7o$1...@poseidon.uni-duesseldorf.de>, "Ulrike"
<Ulrike.Sch...@uni-duesseldorf.de> schreibt:

>5. Das Boot muss eine ausreichende Stabilität aufweisen. Sie muss mindestens
>gewährleisten, dass weder beim Betreten noch Verlassen, noch beim Setzen
>oder Bergen der Segel oder bei anderen Arbeiten im oder auf dem Boot
>stabilitätsgefähredende Zustände eintreten.

Das haben die aber nett gesagt. Habe lange ueberlegt, welche Boote
damit gemeint seien. Und es fallen mir jetzt nur Jollen ein. Obwohl ein
geuebter Jollensegler wird sicher Einspruch einlegen. Aber egal, wird
nicht angenommen. Hat wohl schon jeder selbst erlebt. Steigste bei einem
470er beim Betreten oder Verlassen auffe Kante, kann die Yacht umkippen.
Das macht aber selbst der Unbedarfteste nur einmal. Schon beim zweitenmal
hat er den Trick raus. Was ich damit sagen will, Hochseetauglichkeit
spielt sich in erster Linie im Kopf des Skippers ab. Und ueberhaupt, was
ist eigentlich Hochsee? Vielmehr, wo laeuft sie denn? Ist Nordsee Hochsee,
Mittelmeer, Ostsee, Biskaya, Atlantik, Indik, Karibik etc.? Wo genau liegt
die Hochsee eigentlich? Oder ist Hochsee da wo die hohe See besonders
tief ist? Oder besonders untief? Oder trockenfallend? Oder wadd? Und noch
eins, ein Boot muß auf dem Ammersee im Gewittersturm sicher mehr
aushalten als in der Duenung in der aequatorialen Flautenzone
mitten im Atlantik. Ist deshalb der Ammersee Hochsee? Auch wenn er
nicht besonders tief ist? Oder ist er etwa sogar besonders tief?
Es heißt ja schließlich auch tiefe Schluchten:-)
Und noch ein zweites, mit einem 470er ist schon mal jemand uebern
Atlantik. Mit `nem Surfbrett auch. Also sind diese Boote doch wohl
hochseetauglich. Oder wadd? Und ein Surfer der mit seinem Sinker
erst ab Windstaerke 7 auf die See geht ist mit seinem Boot u.U.
hochseetauglicher als ein Charterskipper der auf der kroatischen
Hochsee zum ersten Mal ein hochseetaugliches Boot in der Flaute
spazieren faehrt. So what?


>Gibt man in die Suchmaschine *google* den String *Zertifizierung CE

String? Ich kenne nur Tanga. Oder String-Tanga. Meinst du das:-?)))
Und wenn ja, wie kann man den eingeben? Den kann man doch wohl
nur ausziehen. Selbst Anziehen ist eigentlich unnoetig:-)

Ich verabscheue mich
Manfred


Studeny

unread,
Oct 2, 2001, 8:23:08 AM10/2/01
to

"Ulrich G. Kliegis" wrote:
>
> On 02 Oct 2001 09:44:40 GMT, gm...@aol.com (GMnch) wrote in
> de.rec.sport.segeln:


>
> >Und noch ein zweites, mit einem 470er ist schon mal jemand uebern
> >Atlantik. Mit `nem Surfbrett auch. Also sind diese Boote doch wohl
> >hochseetauglich. Oder wadd?
>

> Wadd.
>
> Die wussten einfach nicht, dass sie nicht hochseetauchlig sind.

wenn sie es geschafft haben, war sie es doch

Grüsse,
Hannes

Michael_Oehlmann

unread,
Oct 2, 2001, 11:39:13 AM10/2/01
to
Danke,
die Suchmaschine Metrger, die ich meist verwende, konnte zu ähnlichen
Suchbegriffkombinationen nichts finden.
...oder ich bin zu dusselig .
Gruß
Michael

Ulrike schrieb:

> Moin @ll,
>
> das fand ich im Internet dazu:
>

> "Seegehende Sportboote .....

Michael_Oehlmann

unread,
Oct 2, 2001, 12:07:45 PM10/2/01
to
Hallo Norbert,
vielen Dank für deinen Tipp.
Wenigstens einer, der mich ernst nimmt ;-))
So etwas habe ich gesucht, da heute Yachten mit der CE-Zertifizierung beworben
werden- und keiner weiß, was das eigentlich bedeutet.
Dank und Beifall
MfG
Michael


Norbert Ibold schrieb:

Michael_Oehlmann

unread,
Oct 2, 2001, 12:10:29 PM10/2/01
to
Hallo Uwe,
vielen Dank für deine Tipps.
Wenigstens einer, der mich ernst nimmt... ;.))
Gruß
Michael

Uwe Giese schrieb:

Tobias Crefeld

unread,
Oct 2, 2001, 2:07:00 PM10/2/01
to
gmnch # aol.com@2:2480/8049.100 meinte am 02.10.01

g> Indik, Karibik etc.? Wo genau liegt die Hochsee eigentlich? Oder ist

Hochsee liegt da, wo Du mit Deiner UKW-Quatsche das Land nicht mehr
erreichst und ausserdem da, wo Dir der angeforderte landgestuetzte SAR-
Hubschrauber nach Konsultation seines Tankinhalts viel Glueck wuenscht.
Oder wo Du nie und nimmer in 4 h wieder im Hafen bist. Da liegt das,
ungefaehr.
Ist also fuer Dich approximative voellig ohne Belang - woher das
Interesse? =:)

Gruss,
Tobias.

Georg Seifert

unread,
Oct 2, 2001, 3:45:36 PM10/2/01
to
Michael_Oehlmann schrieb:


Moin Michael und Schrebergarten,

In der aktuellen Seglerbravo ist im Artikel über die Baumängel der
folienbespannte Yoghurtbecher (auch Serienyachten genannt) eine
Erklärung der Unterschiede CE und Lloyds. Zum Einlesen durchaus
geeignet.

Ansonsten heißt die Antwort: Stahl und 42. Schiffbaustahl ST 42
natürlich ;-)

Georg 'only Steel is real'
(der letztens mit einem Serienfolienbespanntenyoghurtbecher eine
Regatta segelte, wo schon bei 7Bft die Türen aufflogen und die
Schotten knarzten bis zur Brechgrenze)

GMnch

unread,
Oct 2, 2001, 5:35:35 PM10/2/01
to
Im Artikel <MSGID_2=3A2480=2F8057.97=40fidonet...@fidonet.org>, Tobias
Crefeld <Tobias_...@p97.nina.muenchen.nu> schreibt:

>
>Hochsee liegt da, wo Du mit Deiner UKW-Quatsche das Land nicht mehr
>erreichst und ausserdem da, wo Dir der angeforderte landgestuetzte SAR-
>Hubschrauber nach Konsultation seines Tankinhalts viel Glueck wuenscht.
>Oder wo Du nie und nimmer in 4 h wieder im Hafen bist. Da liegt das,
>ungefaehr.

Na ja, bisher dachte ich, segeln in Landnaehe sei gefaehrlicher
als Segeln auf hoher See. Z.B. bei Legerwallsituation. Oder zwischen
Sandbaenken bei Situation Strom gegen Wind und letzterer staerker
als Bft. 8. Und ersterer staerker als 4 kn. Oder das segeln nachts
durch den engl. Kanal unter besonderer Beachtung der in drss
empfohlenen Wegerechtsregeln. Oder das auffinden des Fahrwassers
bei NW z.B. in der Somme Muendung. Oder durch die Needles bei
Wind von hinten und Strom von vorne. In solcher Situation muß
die Yacht tauglich sein. Nuetzt allerdings wenig, wenn der Yachtfuehrer
aus drss kommt:-) Und noch einen drauf: auf hoher See kann doch
jeder segeln. Da hast du Platz ohne Ende. Es sind keine
Steine und keine Saende im Weg. Und z-B- auf der Barfußroute
hast du entschieden mehr wenig Wind als mehr viel Wind.
Und auf drss Profi-Skipper triffst du hier auch seltener.
Ein einfacher Blick in eine Seekarte deiner Wahl genuegt, Kreutzchen
mitten drin habe ich noch nie gesehen. Die liegen alle anne Kueste,
in der einen Karte mehr, in der anderen weniger. In meiner
Heimatrevierkarte so ziemlich am haeufigsten. Und da fahr` ich
morgen frueh wieder hin. Mal sehen ob es mir gelingt, ein Kreutzchen
mehr in die Karte zu bringen. Wrackkreutzchen. Ich schaetze mal
approximate daß 95 % aller Yachtunfaelle anne Kueste passieren.
15 % am Duemmer See und der Rest auffe sogenannten Hohen See.
Ausnahmen bestaetigen die Regel. Insofern lautet also die Frage nicht,
wann ist eine Yacht hochseetauglich sondern vielmehr, wann ist eine
Yacht landtauglich!! Du bist dran. Aber von meiner Seite bitte erst ab
naechsten Dienstag.

>Ist also fuer Dich approximative voellig ohne Belang - woher das
>Interesse? =:)

Interesse kann man das nicht nennen. Interessiert hat mich das
allenfalls vor zwei Jahrzehnten. Danach setzte der Lernprozeß ein.
Und der momentane Stand ist: im Hafen ist es am schoensten.
IMMER!! Und selbst wenn ich event. im naechsten Jahr auf der
Barfußroute um die Welt segle, wird dieses Motto bleiben.
So eine Reise besteht zu drei viertel der Zeit aus Hafenaufenthalt.
Und ginge es ohne zu segeln, daß wuerde ich am liebsten machen.
Schließlich gibt es auf der hohen Seh nullkommanix zu sehen.
Außer Wasser natuerlich. Aber auf Dauer.......
Keine Kneipe, kein Bistro, kein BVB. Allerhoechstens `ne mail an die
Oma. Wenn man denn noch eine hat. Segeln ist `ne prima Sache,
aber als Fortbewegungsart etwas antiquiert.
Und nix ist langweiliger, als z.B. zwei, drei Wochen
nur Wasser rundherum auf der Ueberfahrt von Las Palmas
nach St. Luzia. Oder vier, fuenf Wochen von Balboa nach Nuka Hiva.
Aetzend. Was kann man nicht alles machen wenn man ein Boot hat:-)
Na ja, vieleicht komme ich bis naechstes Jahr ja noch zur Einsicht.
Oder meine Frau redet es mir aus. Letztens war jemand hier, der ist
von Cuxhaven nach Portugal. In einem Stueck. Na gut, mit zwei, drei
Hafenaufenthalten zwischendurch. Und er meinte als Fazit, segeln
laenger als zwei Wochen ununterbrochen waere nicht sein Ding.
Dem schließe ich mich an.

Tach noch
Manfred

Michael_Oehlmann

unread,
Oct 3, 2001, 5:34:58 AM10/3/01
to
Hallo zusammen,
ist ja erstaunlich und hocherfreulich, wie genau in dieser Newsgroup
mitgelesen wird...
Kurze Beiträge neigen dazu missverstanden zu werden...
Zur Klarstellung:
Eben von der Messe zurück, habe ich die Hochglanzprospekte studiert.
Einige Yachten werden beworben mit "CE-Zertifikat Kategorie A -
hochseetauglich"
Klingt ja gut, aber ich weiß nicht, was dieses Qualitätsmerkmal konkret
bedeutet.
( bei meiner Internet-Suche fand ich auch nichts Passendes)
Zudem hätte ich gern gewusst, welche anderen Schiffe dieselben Merkmale
haben, um Vergleiche zu haben - nicht zuletzt auch des Preises wegen.
Ist mir also im Prinzip egal, wo die Hochsee genau liegt - und ob ich da
jemals hinkomme...

Ich bedanke mich bei allen, die meine Anfrage ernsthaft beantwortet haben,
ohne genau zu wissen worum es mir ganz genau geht.
Die anderen sollen weiterwitzeln, damit es in der Newsgroup nicht zu ernst
zugeht. ;-))

Grüße
Michael


Tobias Crefeld

unread,
Oct 3, 2001, 11:17:00 AM10/3/01
to

MO> Ich bedanke mich bei allen, die meine Anfrage ernsthaft beantwortet
MO> haben, ohne genau zu wissen worum es mir ganz genau geht.

Tja, wenn jemand seinen eigenen Fragenkatalog nicht liest... Du hattest
1.) nach CE-Stempel,
2.) nach Lloyd und
3.) nach Hochseetauglichkeit
von Yachten gefragt und geschrieben, dass Du keine Ahnung hast, wie man
dazu im Rindernet was findet. Nachdem das gleich drei verschiedene Paar
Stiefel sind, hast Du eben auch ein breites Spektrum an Antworten
bekommen.
Wenn Du das als Witzeln verstehst, Deine Sache. Immerhin hat Dich niemand
darauf hingewiesen, dass selbst auf dem Grossen Alpsee, der immerhin schon
recht hoch liegt, kein Hochsee-Zertifikat notwendig ist. Vielleicht
beantwortet das ja Deine 4., nicht gestellte Frage.

CE-Zeichen muessen seit 94 plus Zeit fuer nationale Umsetzung, also 1995,
plus erste Akkreditierung von Pruefstellen, etc.pp., also 1996, wiederum
plus Kulanzparagraphen zwengs Werfterhaltung in der EU alle "Recreational
Crafts" also Erholungsschifferln > 2,5 m haben, die neu gebaut oder
eingefuehrt werden. Das ist also schon lange so und daran ist nix
besonderes, ausser das sich mittlerweile die Herren Werftbesitzer wieder
abgeregt haben und jetzt voller Stolz das Wapperl bei jeder sich bietenden
Gelegenheit spazierentragen und unbedarfte Kunden beeindrucken. Der
Germanische Lloyd ist dabei lediglich eine Pruefstelle, die einer Werft,
einem Importeur oder einer Einzelperson hilfreich unter die Arme greifen
darf, dass diese die Einhaltung der EU-einheitlich festgelegten
Richtlinien per CE-Wapperl bestaetigen. Er moege nachlesen unter
http://www.cenorm.be/sectors/transport/watertrans/crafts.htm
http://www.europa.eu.int/eur-lex/en/lif/dat/1994/en_394L0025.html
oder fuer immer schweigen, wenn er dass Juristenenglisch nicht versteht.

Demzufolge ist die *CE-Kategorie* A zustaendig fuer Boote im Bereich
Ozean, was das gemeine Fussvolk als Hochsee interpretiert. Die anderen
Kategorien sind B fuer "Offshore", C fuer "Inshore" und D fuer "Sheltered
waters".
Man bemerke: Bis hierher spielt die Frage Lloyd oder nicht-Lloyd keine
Rolle. Mit dem CE-Zeichen bestaetigt also der Hersteller/Importeur/
Verkaeufer und nicht der GL oder der TUeV oder sonstwer, dass das Boot
konform zur zustaendigen CE-Richtlinie (hier: 26/94/CE) gebaut wurde.


Zertifikate des Germanischen Lloyd gibts hingegen die verschiedensten und
die haben auch nix mit irgendeiner Behoerde zu tun. Zum Bleistift gibts
*Klassen-Zertifikate*, bei denen Dir der GL bestaetigt, dass er die
konstruktionszeichnungen, die Bauplaene, den Bau, die Werft. die
Werkstaetten und was-weiss-ich-noch-alles ueberprueft und fuer gut
befunden hat. Sowas nennt sich dann "100 A 5"-Zertifikat. Machen Werften
fuer Luxusyachten zwengs Wertsteigerung gerne.
Bei Serienyachten wuerde das zu teuer, dafuer gibts Serien-
Konstruktionszertifikate, die sich mehr auf die aeussere Konstruktion und
Ueberpruefung der Fertigungsablaeufe beschraenken. Oder das Ganze dann
doch wieder erweitert, also mit GL-gepruefter Werkstatt, Material, etc. -
wer will, kann sich wohl noch die letzte Schraube zertifizieren lassen und
anschliessend das Boot mit GL-Wapperln zupappen lassen.
Falls jemand der Massstab interessiert, den der GL bei Zertifizierungen
von Lustbooten anlegt, darf er/sie sich diese "Rules for Classification
and Construction, I - Ship Technology" beim GL in Deutsch und Englisch
anfordern. Gibts wohl auch als CDROM in Hamburg bei Dirk Bruegge,
br...@germanlloyd.org.


Also: Wenn Dein Zitat exakt war, dann bedeutet es, dass der Hersteller
sein Boot nach CE Kategorie A, also "Ocean" gebaut hat. "nach Lloyd" kann
sogar heissen, dass der GL nie was mit Werft oder Importeur zu tun hatte.


Gruss,
Tobias.


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Michael_Oehlmann

unread,
Oct 4, 2001, 9:41:08 AM10/4/01
to Tobias Crefeld
Hallo Tobias,
vielen Dank für deine detaillierten Ausführungen. So langsam verstehe ich
Unbedarfter, worum es dabei geht. Die Richtlinien der Kreuzerabteilung , auf
die ich auch verwiesen wurde, haben die Kategorien durchnummeriert und beruhen
auf den ORC-Richtlinien.Sehr viel schöne Abkürzungen überall....
Inzwischen habe ich den genauen Text wiedergefunden:

Im Prospekt heißt es:

"Das Boot wird vom Germanischen LLoyd CE-zertifiziert und mit CE-Plakette für
Bereich A ( unbegrenzte Ozeanfahrt) geliefert."

Heißt das denn nun, dass das betreffende Schiff besser, haltbarer,stabiler
etc. konstruiert und gefertigt wurde als Schiffe ohne dieses A-Zertifikat ?

Ich kenne den großen Alpsee - wir wohnen etwa eine Autostunde davon entfernt.
Wenn das die gefährliche Hochsee ist,dann bin ich ganz beruhigt, man kann
leicht von einem Ufer zum anderen schwimmen.

Ich werde mich bemühen, von vornherein exakter zu formilieren.

Grüße
Michael

Wolfgang Timm

unread,
Oct 4, 2001, 12:54:46 PM10/4/01
to
Michael_Oehlmann wrote:

Moin,
vielleicht komme ich zu spät, aber ich mag nicht den ganzen Thread lesen
Unter DSV - Kreuzerabteilung gibt es die Sicherheitsrichtlinien. Hier sind
in Fahrtgebiete / Klassen unterteilt alle Anforderungen beschrieben, die an
ein Schiff gestellt werden sollen, für Hochseeregatten müssen.
Was die Mindestgröße angeht: wie schon geschrieben wurde, Einbaum geht auch.
Ich habe ein interessantes Buch gelesen, da hat in den 60ern ein Ehepaar
eine Weltumsegelung gemacht mit einem Schiff 9,65 x 280, Stahl mit
Kielschwert. Sie haben sich viel Zeit gelassen und waren 3 Jahre unterwegs.
Aber alle Stürme gut abgewettert. Es kommt für die Seetüchtigkeit nicht so
sehr auf die Größe an, eher auf das Können. Wer sich falsch verhält, kann
auch mit einem großen Boot Schiffbruch erleiden.

Gruß
Wolfgang

--
...essen und trinken Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird


Thomas Erstfeld

unread,
Oct 4, 2001, 5:32:27 PM10/4/01
to
"Michael_Oehlmann" <Michael....@allgaeu.org> schrieb:

Hi Michael,

> Im Prospekt heißt es:
>
> "Das Boot wird vom Germanischen LLoyd CE-zertifiziert und mit CE-Plakette für
> Bereich A ( unbegrenzte Ozeanfahrt) geliefert."
>
> Heißt das denn nun, dass das betreffende Schiff besser, haltbarer,stabiler
> etc. konstruiert und gefertigt wurde als Schiffe ohne dieses A-Zertifikat ?
>

nein, das heisst nur, dass alle Vorschriften der CE-Normen fuer das
A-Zertifikat eingehalten wurden. Und dies i.d.R. nicht pro Schiff, sondern
nur in Form einer Systempruefung fuer die ganze Produktionsreihe.

> Ich kenne den großen Alpsee - wir wohnen etwa eine Autostunde davon entfernt.
> Wenn das die gefährliche Hochsee ist,dann bin ich ganz beruhigt, man kann
> leicht von einem Ufer zum anderen schwimmen.
>

Durch den Aermelkanal sind auch schon zig Menschen geschwommen, also
ist dies ein ungefaehrliches Segelrevier. ;-))

Gruss
Thomas

Tobias Crefeld

unread,
Oct 8, 2001, 5:15:00 AM10/8/01
to
Michael.Oehlmann # allgaeu.org@2:2480/8049.100 meinte am 04.10.01 zum
Thema "Re: Wann ist eine Yacht hocheetauglich ?"

MO> "Das Boot wird vom Germanischen LLoyd CE-zertifiziert und mit
MO> CE-Plakette fuer Bereich A ( unbegrenzte Ozeanfahrt) geliefert."
MO>
MO> Heisst das denn nun, dass das betreffende Schiff besser,
MO> haltbarer,stabiler etc. konstruiert und gefertigt wurde als Schiffe
MO> ohne dieses A-Zertifikat ?

Die Formulierung "Boot vom GL CE-zertifiziert" klingt verwirrend, weil es
sowas nach meiner Kenntnis nicht gibt. Aber nachdem sie von einem
weitergehenden Zertifikat nicht schreiben, wuerde ich es so
interpretieren, dass hier eine Selbstverstaendlichkeit gross
herausgestellt wird. Um das nochmal zu unterstreichen: Eine Werft, die in
der EU ein Boot verkaufen will, MUSS einen CE-Stempel drauftun -
natuerlich unter Erfuellung aller damit verbundenen Forderungen
entsprechend der von mir andernorts zitierten Richtlinie.

Das ist in etwa so, wie wenn ein Autohersteller damit werben wuerde "unser
Auto hat in der BRD eine Betriebserlaubnis als PKW". Das nimmt der Kaeufer
eines Auto auch als selbstverstaendlich an. Das einzige 'Feature' dabei
ist die Kategorie A, aber ich vermute mal, dass es in der
'Dickschiffklasse' ab 10m keine neuen Boote ausserhalb dieser Kategorie
gibt. Als Qualtitaetsmerkmal wuerde ich die A-Kategorisierung weniger
ansehen, eher als Eignungsmerkmal. Also sollte bei einem Angebot ein CE-
Stempel, Kategorie A fehlen, dann wuerde ich erstmal fragen, welche
Kategorie von CE-Stempel es stattdessen hat. Boote ganz ohne CE-Stempel
sollte es nicht mehr geben.

Gruss,
Tobias.

Michael_Oehlmann

unread,
Oct 8, 2001, 10:19:35 AM10/8/01
to Tobias Crefeld
Hallo Tobias,
vielen Dank für deine ausführlichen Zuschriften.
Ich glaube, die Zusammenhänge nun gerafft zu haben. ;-)
MfG
Michael

,

Georg Seifert

unread,
Nov 6, 2001, 3:56:05 PM11/6/01
to
"Ulrich G. Kliegis" schrieb:
> Und heute habe ich in der neuesten Palstek Deinen Island-Toernbericht
> gelesen. Sehr schoen. Haettest Du die Reise auch auf einem
> folienbespannten Faltrahmen machen moegen? Mal von Hallygally &Co.
> abgesehen?
>
> Gruss,
> U.

Moin Ulli,

nee. Obwohl, und Du wirst es zwischen den Zeilen gelesen haben, hatten
wir recht gutes Wetter. Übrigens hat Dein Namensvetter Ulli vom
palstek eine von mir abgeschossene Gemeinheit gegen die
Yoghurtbechersegler im Text gestrichen: Es ginge ja um die Reise,
nicht um Schiffe ;-)

SiR Georg

Tom Berger

unread,
Nov 9, 2001, 4:50:05 AM11/9/01
to
Tobias Crefeld schrieb:

> Boote ganz ohne CE-Stempel
> sollte es nicht mehr geben.

Naja, die Selbergebastelten. Die dürfen von den Bastlern auch ohne CE
Stempel selbst gesegelt werden, allerdings m.W. erst nach Ablauf von
drei Jahren als Gebrauchtboot verkauft werden. Diese Auslesemethode
halte ich für besser als jedes CE Siegel :-)

Tom Berger

--
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Tom Berger

unread,
Nov 9, 2001, 7:42:53 AM11/9/01
to
Edgar Warnecke schrieb:

> >Naja, die Selbergebastelten. Die duerfen von den Bastlern auch ohne CE


> >Stempel selbst gesegelt werden, allerdings m.W. erst nach Ablauf von
> >drei Jahren als Gebrauchtboot verkauft werden.

> Biste sicher?

Hab' ich allerdings auch nur vom Hörensagen.

Georg Seifert

unread,
Nov 9, 2001, 12:53:43 PM11/9/01
to
"Ulrich G. Kliegis" schrieb:
>
<SNIP<

> Mir waere eine (allerdings von einem Ausgebildeten gebaute) Stahl-
> oder Alu-Reinke uebrigens zigmal lieber als irgend so ein
> Havaria-Knitter. Wenn ich sehe, wie der Rumpf zentimetertief nachgibt,
> wenn so ein gehaerteter Plastikbeutel auf seinen Winterlagerbock
> gestellt wird, kann ich nur Angst um die Besatzung haben, wenn die mal
> auf ein schwimmendes Hindernis o.ae. trifft.
>
> Mit meinem vor fast 30 Jahren von Feltz gebauten Rumpf, seitlich 5, im
> Stevenbereich bis zu 15 mm ST42 - Bootsbaustahl, habe ich da keine
> Bedenken.
>
> Gruss,
> U.

JAU !!! Oder newsgroupiemässig: ACK !
SiR Georg

GMnch

unread,
Nov 9, 2001, 6:37:24 PM11/9/01
to
Im Artikel <hn1outkdr12jomvan...@4ax.com>, Ulrich G. Kliegis
<Ulrich....@kiel.netsurf.de> schreibt:


>Mit meinem vor fast 30 Jahren von Feltz gebauten Rumpf, seitlich 5, im
>Stevenbereich bis zu 15 mm ST42 - Bootsbaustahl, habe ich da keine
>Bedenken.

Ach du grüner Schwerwetterschleim. Geht das jetzt los. Eignerstolz.
Habe mich schon verwundert gefragt, wieso das hier nicht auftaucht.
Mein Boot ist das größte, das schönste, das stabilste, das schnellste
und überhaupt......Schon Radio Eriwan meinte, ist alles relativ. Ob die da
an unterschiedliche Bootsbaumaterialien dachten? Im übrigen, warst du
das nicht der sich hier mal über die Würmerpopulation in seinem Holzmast
ausgelassen hat? Schon mal von Rott gehört? Und nach 30 Jahren
würde ich mal deine stolzen Materialstärken überprüfen. Schon was
von Rostfraß gehört? Eventuell könnte man nach so langer Zeit auch
an Restverwertung denken:-) Mensch Meier, mit was für Booten ihr alle
unterwegs seid. Ich jedenfalls habe schon Eisenboote gesehen,
die wurden lediglich noch von der Farbe zusammengehalten. So what?
Holzboote haben Rott, Eisenboote haben Rost, Plastikboote haben
Osmose und die Alubootekrankheit heißt Elektrolyse. Ach ja, Ferrocement
hat die Feuchtigkeit. Kennt doch (fast) jeder. Iss so wie in feuchten
Kellern. Und ähnlich ist es sicher in Eisenbooten, woll! Aber eins ist
bilgetrocken, am pflegeleichtesten sind Plastikeimer.
Und das ist aus meiner objektiven Vorurteilssicht nicht unwesentlich.
Denn habe ich ein Segelboot, will ich auch damit segeln. Aber hier bin ich
damit sicher in der Minderheit. Kenne viele, die wollen eigentlich nur
am Boot werkeln. Andauernd. Blaumann ist deren Ausgehanzug.
Aber natürlich jeder nach seiner Passion. Mach was du
willst, halte deinen Eisensarg für unverwüstlich und von mir aus auch
für unsinkbar, Hauptsache du kommst nicht mit deiner Rostbürste in
meine Nähe. Im übrigen, was hälst du eigentlich von großen Plastik
Cat`s in Leichtbauweise? Das muß doch für sonen Eisenfresser der
Teufel in Person sein?

Xacht ahoi
Manfred


GMnch

unread,
Nov 10, 2001, 6:54:47 AM11/10/01
to
Im Artikel <r9qputs1g4on5bcqm...@4ax.com>, Ulrich G. Kliegis
<Ulrich....@kiel.netsurf.de> schreibt:

>>Schon mal von Rott gehört?
>Yepp. Bedauerliche Erscheinung. Trit vorzugsweise bei sog.
>GfK-Schiffen auf.

Rott. Im engeren Sinne > Holzrott. Ist spezifisch für Holz in allen
Variationen. Kannst du erkennen wenn das Holz unterm Lack
dunkel wird oder wenn du mit dem Marlspieker oder im fortgeschrittenen
Zustand mit dem Zahnstocher in das Holz stichst. Auf sog. GFK Booten
noch nie gesichtet worden.

>
>>Und nach 30 Jahren
>>würde ich mal deine stolzen Materialstärken überprüfen.

>Wieso, meinst Du, der Stahl waechst noch? Diese Werte sind aktuell.

Aha. Kannst du mal was zu deinem Meßsystem sagen?

>
>>Schon was
>>von Rostfraß gehört?

>Jepp, bedauerliche Erscheinung. Tritt an unzureichend geschuetzten
>Motorwellen vorzugsweise von Saildrives (dort noch schlimmer: Die
>Aufloesung der sog. Leichtbauteile aus Alu) auf.

Kenn ich nicht. Und kenne auch keinen der das kennt. Im übrigen
segle ich mit traditioneller Motorwelle und dafür brauche ich max.
1 Zinkei. Im Gegensatz zu Eisenbärten, die ihr ganzes Vermögen
in diese Eier investieren.


>>Eventuell könnte man nach so langer Zeit auch
>>an Restverwertung denken:-)

>Auf solche Ideen kommt typischerweise jemand, der sein Schiff alle 5
>Jahre zum Schredder geben muss, weil es auf ist.

Wie auf ist??
Und ein 5 jahre altes Plastikboot zum Schredder? Wenn überhaupt
werden die i.d.R. dann an eisenharte Eisensegler verkauft, die vom
Rostklopfen schon einen inne Raffel haben:-)


>>Mensch Meier, mit was für Booten ihr alle
>>unterwegs seid. Ich jedenfalls habe schon Eisenboote gesehen,
>>die wurden lediglich noch von der Farbe zusammengehalten.

>Ja, hab ich auch schon gesehen. Da haben verzeifelte Plastikbooteigner
>versucht, den letzten Rest von Anschein zu retten und die sproeden
>Reste mit PU-Lack zusammenzuhalten. Bedauerliche Erscheinung.

Habe ich eigentlich noch nie gesehen. Eher Holzboote mit GFK
Leichentuch drumherum. Und bei Eisen hilft das nix, das haftet nicht.
Glaube ich. Warum nehmen die sonst so viel Farbe?
Plastikeimer sind da besser dran. Einfach `ne neue Lage Plastikmatte
drauf.

>>So what?
>>Holzboote haben Rott, Eisenboote haben Rost, Plastikboote haben
>>Osmose und die Alubootekrankheit heißt Elektrolyse. Ach ja, Ferrocement
>>hat die Feuchtigkeit. Kennt doch (fast) jeder. Iss so wie in feuchten
>>Kellern. Und ähnlich ist es sicher in Eisenbooten, woll!

>Also, mein Schiff ist knochentrocken.

Hör doch auf. Noch nie `ne BD umgefallen?

>>Aber natürlich jeder nach seiner Passion. Mach was du
>>willst, halte deinen Eisensarg für unverwüstlich und von mir aus auch
>>für unsinkbar, Hauptsache du kommst nicht mit deiner Rostbürste in
>>meine Nähe.
>

>Wo kein Rost, da keine Rostbuerste.

O.K. wenn du es sagst. Dann nimm doch einfach ersatzweise
eine Eisensäge und laß den Flugrost fliegen. Wird gerne von
Plastikeimern genommen.

>>Im übrigen, was hälst du eigentlich von großen Plastik
>>Cat`s in Leichtbauweise? Das muß doch für sonen Eisenfresser der
>>Teufel in Person sein?
>

>Du meinst so betriebssichere Teile wie die Philips-Kiste, die der
>Eigner auf dem Atlantik entsorgt hat? Noe, nich mein Ding.

Zu alt zum dazulernen?

>(der jetzt zum Boot runtertroedelt, um den Motor einzuwintern)

Jau jedem das seine. Mein Motor segelt ganzjährig. Und steht sich
nicht tot. Da kauft ihr Leute euch ein Boot, dann flickt und kratzt ihr
sex/sieben Monate da dran rum und eure bevorzugte Freizeitkleidung
heißt Blaumann und maxmal vier/fünf Monate p.a. seid ihr dann im
Wasser, warum macht ihr das?

Xacht ahoi
Manfred

Stephan Krause

unread,
Nov 10, 2001, 7:09:39 AM11/10/01
to
GMnch wrote:

> Wie auf ist??
> Und ein 5 jahre altes Plastikboot zum Schredder? Wenn überhaupt
> werden die i.d.R. dann an eisenharte Eisensegler verkauft, die vom
> Rostklopfen schon einen inne Raffel haben:-)

Er meint wohl 470er...

SCNR
Stephan

--
If you are using an Macintosh e-mail program that is not from Microsoft,
we recommend checking with that particular company. But most likely other
e-mail programs like Eudora are not designed to enable virus replication.
--http://www.microsoft.com/mac/products/office/2001/virus_alert.asp

Tobias Crefeld

unread,
Nov 9, 2001, 11:55:00 AM11/9/01
to
berger # archtools.de@2:2480/8049.100 meinte am 09.11.01 zum Thema "Re:
Wann ist eine Yacht hochseetauglich ?"

TC> > Boote ganz ohne CE-Stempel sollte es nicht mehr geben.

TB> Naja, die Selbergebastelten. Die duerfen von den Bastlern auch ohne CE
TB> Stempel selbst gesegelt werden, allerdings m.W. erst nach Ablauf von
TB> drei Jahren als Gebrauchtboot verkauft werden. Diese Auslesemethode
TB> halte ich fuer besser als jedes CE Siegel :-)

Von einer solchen Regel ist mir nichts bekannt. Wenn es diese Regelung
wirklich gibt, laeuft das wohl unter derselben Rubrik wie Kfz-Steuer fuer
Oldtimer, also Ausnahme wegen nicht signifikanter Stueckzahl.
Aber selbst wenn es diese Sonderregel nicht gibt, spielt es kaum ne
Rolle. Das Boot muss bestimmten, wirklich nicht schwer erfuellbaren
Anforderungen genuegen und das bestaetigt der Hersteller also in diesem
Fall der Bastler mit dem CE-Wapperl. Wo sollte da ein Problem liegen?!


Gruss,
Tobias.

Wolfgang Broeker

unread,
Nov 11, 2001, 3:48:58 AM11/11/01
to
Edgar Warnecke schrub[tm]:
> Erzaehl mehr!

Yacht, Ausgabe 23 vom 07. November 2001, Seiten 44 und 45, unter
der Überschrift "Richtungweisend". In der nächsten Ausgabe will
man (Bavaria-Yachts) etwas zur GFK-Fertigung sagen.

Soll ichs Dir scannen und OCRen?

Gruß - Wolfgang

--
*** Außenbordmotoren sind, wie Frauen, eine Erfindung ***
*** des Satans. - Michael Green, Ruder hart rechts - ***
*** Sun, 11 Nov 2001 09:07 +0100 ***

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 10, 2001, 7:00:00 PM11/10/01
to

On 09 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<hn1outkdr12jomvan...@4ax.com>
<Ulrich....@kiel.netsurf.de> (Ulrich G. Kliegis) wrote:

>On Fri, 09 Nov 2001 13:42:53 +0100, Tom Berger <ber...@archtools.de>
>wrote in de.rec.sport.segeln:

[...]
>Es ist ein nicht totzukriegender Irrglaube, dass das CE - Zeichen
>Nachweis einer Qualitaetspruefung ist. Es besagt lediglich, dass sich
>der Hersteller _selbst_ ein Qualitaetsmanagementsystem zurechtgelegt
>hat, das gewissen formalen, aber praktisch keinen inhaltlichen
>Vorgaben der Eurokraten folgt. Ob er sich an sein System haelt oder
>seinen Kunden eins pfeift, ist unerheblich und wird nie nachgeprueft.
>Allenfalls muss er nach Beantragung des CE-Zeichens einigen Auditoren
>(Gutachtgern) gekonnt eins vorluegen. Da die aber auch wieder von
>Firmen kommen, die nur von solchen Audits leben, und unter denen ein
>beinharter Wettbwewerb herrscht, moege bitte niemand davon traeumen,
>dass das CE-Zeichen irgendwas mit Sicherheit zu tun hat. Wer naemlich
>zu vielen Klienten die Pruefung erschwert, ist in dem Markt gaaanz
>schnell weg vom Fenster.

Du schmeißt hier CE und ISO900x Zertifikate munter durcheinander. Setze
überall wo Du CE schreibts, ein ISO900x Bapperl, dann kommt es (fast)
hin.

CE heißt, der Hersteller bestätigt, daß er alle CE Vorschriften
eingehalten hat, das wird normalerweise von niemandem kontrolliert. Es
sei denn ein Kunde/Richter/Zöllner oder Wettbewerber hat da Probleme...

Früher mußte man alle möglichen Bescheinigungen von den zuständigen
Stellen einheimsen, nun genügt erst mal (die nicht überprüfte)
Behauptung des Herstellers, daß er alle Regeln einhält. Nur dies besagt
das CE Bapperl.

Tschüß Wolfgang

--
FORTHing @ work | *Cheap* ...pick any
Dipl.-Ing. Wolfgang Allinger | *Fast* *Good* ... *two* of them
Germany ------------------------------------
## KreuzPunkt XP2 R ## | reply address set

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 10, 2001, 7:00:00 PM11/10/01
to

On 10 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<h4qqutkhgbrdfu4vn...@4ax.com>

<Ulrich....@kiel.netsurf.de> (Ulrich G. Kliegis) wrote:

>On Fri, 09 Nov 2001 17:55:00 +0100, Tobias Crefeld
><Tobias_...@p97.nina.muenchen.nu> wrote in de.rec.sport.segeln:

>>Rolle. Das Boot muss bestimmten, wirklich nicht schwer erfuellbaren
>>Anforderungen genuegen und das bestaetigt der Hersteller also in
>>diesem Fall der Bastler mit dem CE-Wapperl. Wo sollte da ein Problem
>>liegen?!

>Das darf er allerdings nur, wenn er sich von einer Benannten Stelle
>(die heissen wirklich so; das ist z.B. TUeV Cert, und viele andere)
>hat zertifizieren lassen. Dem geht die Einrichtung eines QMS
>(Qualitaetsmanagementsystems) voraus, Erstellung eines
>betriebsindividuellen Qualitaetshandbuches, Mitarbeiterschulung etc.,
>alles extrem kostentraechtig. U.a. muss ein Qualitaetsbeauftragter
>benannt werden, der nicht mit der Geschaeftsfuehrung identisch ist,
>etc.p.p., was bei unserem Bastler schon problematisch werden duerfte.
>Dann kommen etliche Audits, und schliesslich gibt's den Stempel. Der
>sagt, wie vorher geschildert, ueber das Produkt zwar garnichts, aber
>nur nach dem Vorlauf darf der ,Hhersteller das CE-Zeichen ankleben.

Nein (IANAL), das CE Zeichen darf jeder aufkleben, stellt sich im
Schadensfall raus, daß das Schild ungerechtfertigt war, wirds bitter für
den Kleberling. Drum das ganze abgesichere mit viel ISO900x Papier etc.
Das CE Zeichen ist IMHO eigentlich garnicht für den Endverbraucher
gedacht gewesen, sondern sollte nur den EG Grenzübergang erleichtern...


>Orientier Dich doch mal ueber das Thema, bevor Du hier falsche
>Allgemeinplaetze breittrittst.

Aha, Du nimmst Deine eigenen Worte ernst?

Oder gilt:

An meinen Worten sollt ihr mich messen, nicht an meinen Taten.

Tschüß Wolf[SCNR]gang

Tobias Crefeld

unread,
Nov 11, 2001, 3:52:00 PM11/11/01
to
All # business.forth-ev.de@2:2480/8049.100 meinte am 11.11.01

WA> Nein (IANAL), das CE Zeichen darf jeder aufkleben, stellt sich im
^^^^^
Was is'n das?

WA> Schadensfall raus, dass das Schild ungerechtfertigt war, wirds bitter
WA> fuer den Kleberling. Drum das ganze abgesichere mit viel ISO900x Papier
WA> etc. Das CE Zeichen ist IMHO eigentlich garnicht fuer den
WA> Endverbraucher gedacht gewesen, sondern sollte nur den EG
WA> Grenzuebergang erleichtern...

So ungefaehr. Ein europaeischer Endverbraucher duerfte nach Ablauf der
Uebergangsfrist _theoretisch_ gar kein Geraet ohne CE-Wapperl mehr
bekommen koennen.
Ich stell ja gerade vor, wie die Herren vom TUeV nach Fernost
ausschwaermen, um die ganzen Fertigungsstaetten von PCs und sonstigen
elektronischen Glump nach ISO900x zu zertifizieren, die da einfach so im
Auftrag der europaeischen Importeure das CE-Wapperl draufpappen. :->

Mich nervts nur immer, das dann als besonderes Qualitaetsmerkmal
auszugeben. Okay, mein AG hatte das damals genauso dick und fett in seine
Prospekte reingeschrieben, aber eigentlich ist es laecherlich und
Volksver*****ung, das als besonderes Merkmal herausstellen zu wollen. Aber
das laeuft halt unter der Rubrik, wenns einer macht, muessen alle anderen
nachziehen.
Die ISO900x-Wapperl sind ja auch so'n Kas. Ich halte ja die Zertifizierung
bzw. speziell ihre Vorbereitung aus der *Unternehmenssicht* fuer sehr
sinnvoll, weil es manchen Firmen den notwendigen Tritt gibt, ihre Ablaeufe
besser zu strukturieren, aber mal ehrlich: Wieviele Kunden haben schonmal
das Qualtitaetshandbuch sehen wollen, bevor sie das Produkt gekauft haben?
Selbst im Projektgeschaeft ist das die absolute Ausnahme. Und tatsaechlich
gibts halt viele Unternehmen, die unbemerkt von den meisten Mitarbeitern
mal eben zwischen Tuer und Angel durch den Zertifizierungsvorgang
geschleust wurden.


WA> >Orientier Dich doch mal ueber das Thema, bevor Du hier falsche
WA> >Allgemeinplaetze breittrittst.
WA> Aha, Du nimmst Deine eigenen Worte ernst?

Njet, sonst haette er sie ja mit irgend einer Quelle belegt. Aber die NG
dient ja auch mehr der allgemeinen Erheiterung und nicht der Information.
:)


Gruss,
Tobias.

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 11, 2001, 7:00:00 PM11/11/01
to

On 11 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<rkitut07p35fmbjvp...@4ax.com>

<Ulrich....@kiel.netsurf.de> (Ulrich G. Kliegis) wrote:

>On 11 Nov 2001 00:00:00 +0000, A...@business.forth-ev.de (Wolfgang
>Allinger) wrote in de.rec.sport.segeln:

>>CE heißt, der Hersteller bestätigt, daß er alle CE Vorschriften
>>eingehalten hat, das wird normalerweise von niemandem kontrolliert.
>>Es sei denn ein Kunde/Richter/Zöllner oder Wettbewerber hat da
>>Probleme...

>Also, wer glaubt, dass er mit einem feststehenden Prop schneller ist,
>der glaubt natuerlich auch so was.

Du sabbelst! Bloß weil Du möglicherweise als Medizinmann Ahnung hast,
heißt das noch lange nicht, daß das auf allen anderen Gebieten so sein
muß. Du baust hier einen Popanz auf und versuchst Manipulation durch
Vortäuschung von Kompetenz.


>Wir reden hier nicht von
>fernoestlichem Holzspielzeug, sondern von EU-Direktiven, bei denen in
>diesem Fall der bunzrepplikanische Segler den Vorteil hat, dass die
>hier noch nicht in nationales Recht umgesetzt sind.

Hallo, aufwachen! Was das mit Deiner Verwechslung von CE Zeichen und
ISO900x zu tun hat, kann ich hier nicht erkennen. Außer daß Du
Nebelkerzen wirfst. Ach so, ich vergaß, getroffene Hunde bellen. Na
dann.

>Anders als z.B.
>bei der Medical Device Directive. Die politische Grundlage fuer eine
>baldige (d.h. in einigen Jahren) Umsetzung scheint mir aber mit der so
>spontan aufgekommenen Qualitaetsdiskussion um den Yachtbau (CCP:
>Bavaria baut nach eigenem Bekunden nicht in PL!) gerade gelegt zu
>werden. Welche Schwerpunkte dann bei dieser Implementation gesetzt
>werden, wird dann natuerlich von den entsprechenden Lobbyisten
>gesteuert.

Auch diese Nebelkerze hat rein garnichts mit dem Unterschied zwischen CE
und ISO zu tun.

>Ob der DSV sich auch gefragt fuehlen wird? Gunzenhausen wirds zeigen.
>
>Gruss,
>U.

Sorry, U. Du bist einfach ein Schwartlappen, statt zuzugeben, daß Du
Dich vergallopiert hast, sabbelst Du nur noch mehr Unfug.

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 11, 2001, 7:00:00 PM11/11/01
to

On 11 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<MSGID_2=3A2480=2F8057.97=40fidonet...@fidonet.org>
<Tobias_...@p97.nina.muenchen.nu> (Tobias Crefeld) wrote:

Hallo Tobias,

>All # business.forth-ev.de@2:2480/8049.100 meinte am 11.11.01

WA>> Nein (IANAL), das CE Zeichen darf jeder aufkleben, stellt sich im
> ^^^^^
>Was is'n das?

IANAL I'm Not A Lawyer = Bin kein Rechtsanwalt

WA>> Das CE Zeichen ist IMHO eigentlich garnicht
WA>> fuer den Endverbraucher gedacht gewesen, sondern sollte nur den EG
WA>> Grenzuebergang erleichtern...

>So ungefaehr. Ein europaeischer Endverbraucher duerfte nach Ablauf der
>Uebergangsfrist _theoretisch_ gar kein Geraet ohne CE-Wapperl mehr
>bekommen koennen.

>Ich stell ja gerade vor, wie die Herren vom TUeV nach Fernost
>ausschwaermen, um die ganzen Fertigungsstaetten von PCs und sonstigen
>elektronischen Glump nach ISO900x zu zertifizieren, die da einfach so
>im Auftrag der europaeischen Importeure das CE-Wapperl draufpappen.
>:->

Schöne Einnahmequelle ;-)


>Mich nervts nur immer, das dann als besonderes Qualitaetsmerkmal
>auszugeben.

ACK [...]


>Die ISO900x-Wapperl sind ja auch so'n Kas.

ACK [...]


WA>>>Orientier Dich doch mal ueber das Thema, bevor Du hier falsche
WA>>>Allgemeinplaetze breittrittst.
WA>> Aha, Du nimmst Deine eigenen Worte ernst?

>Njet, sonst haette er sie ja mit irgend einer Quelle belegt. Aber die
>NG dient ja auch mehr der allgemeinen Erheiterung und nicht der
>Information. :)

BTW (by the way) könntest Du das Initialenquoten abstellen, denn nicht
alles, wo WA vorsteht, stammt von mir. Ist außerdem nicht gerne im
usenet gesehen.

Tschüß Wolfgang

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 11, 2001, 7:00:00 PM11/11/01
to

On 12 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<3bef6a19...@192.168.7.1>
<EWar...@gmx.net> (Edgar Warnecke) wrote:

>(Wolfgang Allinger) :

>>Frueher musste man alle moeglichen Bescheinigungen von den
>>zustaendigen Stellen einheimsen, nun genuegt erst mal (die nicht
>>ueberpruefte) Behauptung des Herstellers, dass er alle Regeln
>>einhaelt. Nur dies besagt das CE Bapperl.

>Du meinst scannen und aufkleben reicht?

Doch, genauso habe ich das verstanden. Die Form des CE Zeichens und die
Rundung der Buchstaben etc. ist AFAIR noch genauer genormt, als die
Klobrillen, Bananen und Tümmellüten...

>Kann doch nicht sein, oder?
Leider doch.

>Einfach ist genial
Genau das hatten die ursprünglich auch als Idee mit dem CE Zeichen :-)

Aber wenn Beamten, Sesselfurzer und Tintenpisser was vereinfachen :-)

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 11, 2001, 7:00:00 PM11/11/01
to

On 12 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<j9svutkivhucitcp4...@4ax.com>

<Ulrich....@kiel.netsurf.de> (Ulrich G. Kliegis) wrote:

>On Mon, 12 Nov 2001 07:21:07 +0100, Edgar Warnecke <EWar...@gmx.net>
>wrote in de.rec.sport.segeln:

>>(Wolfgang Allinger) :

>>>Behauptung des Herstellers, dass er alle Regeln
>>>einhaelt. Nur dies besagt das CE Bapperl.
>>
>>Du meinst scannen und aufkleben reicht?
>>

>>Kann doch nicht sein, oder?

>Nein, da steht schon mehr Verpflichtung dahinter. Aber das wollen hier
>einige wenige offenbar nicht wahrhaben. Aber da ich mich schon im
>Berufsleben mit dem Schiet befassen muss, enthalte ich mich hier
>weiterer Unterrichtungen und mache mir Gedanken ueber das
>Ingenieurwesen und seine Auswirkungen auf das Erreichen von Zielen, ob
>die Schraube nun locker ist oder nicht ...

Höre ich da Neid auf Ingenieure raus? Schluck Dir 'ne Froschpille, dann
gehts Dir besser.

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 11, 2001, 7:00:00 PM11/11/01
to

On 12 Nov 01 at group /de/rec/sport/segeln in article
<j9svutkivhucitcp4...@4ax.com>

<Ulrich....@kiel.netsurf.de> (Ulrich G. Kliegis) wrote:

>On Mon, 12 Nov 2001 07:21:07 +0100, Edgar Warnecke <EWar...@gmx.net>

>>Am 11 Nov 2001 00:00:00 +0000, schrieb A...@business.forth-ev.de

>>>Frueher musste man alle moeglichen Bescheinigungen von den
>>>zustaendigen Stellen einheimsen, nun genuegt erst mal (die nicht

>>>ueberpruefte) Behauptung des Herstellers, dass er alle Regeln


>>>einhaelt. Nur dies besagt das CE Bapperl.
>>
>>Du meinst scannen und aufkleben reicht?
>>
>>Kann doch nicht sein, oder?

>Nein, da steht schon mehr Verpflichtung dahinter. Aber das wollen hier
>einige wenige offenbar nicht wahrhaben. Aber da ich mich schon im
>Berufsleben mit dem Schiet befassen muss, enthalte ich mich hier
>weiterer Unterrichtungen und mache mir Gedanken ueber das
>Ingenieurwesen und seine Auswirkungen auf das Erreichen von Zielen, ob
>die Schraube nun locker ist oder nicht ...

Und wenn Du (U.) mit dem Fuß aufstampfst wie weiland Rumpelstilzchen: Du
bist auf dem Holzweg.

--------------8X-------------
Zitat von: http://www.ce-zeichen.de/ce-start.htm

Fünf Aussagen zur CE-Kennzeichnung:
1. Ein Produkt darf nur dann mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet werden,
wenn es in den Anwendungsbereich einer oder mehrerer dieser Richtlinien
fällt. (Sonst: Bussgeld, oft mehrere tausend DM)

2. Mit dem CE-Zeichen wird angezeigt, daß grundlegende
Sicherheitsforderungen, wie diese in den Richtlinien genannt sind (dort
wird zumeist zur Konkretisierung auf technische Normen verwiesen),
eingehalten werden.

3. Mit dem CE-Zeichen wird angezeigt, daß alle anzuwendenden Richtlinien
beachtet werden. Bei Übergangsfristen etc. ist deshalb die
Konformitätsreklärung das wirklich aussagefähige Papier dazu - welches
leider (fast) nur in der Maschinenrichtlinie als zu jedem Produkt
mitzuliefern genannt wird.

4. Achtung: das CE-Zeichen ist kein Prüfzeichen, es ist meist nur eine
Aussage des Herstellers!

5. Eine mißbräuchliche Verwendung des CE-Zeichens, z.B. bei ungenügender
Sicherheit, kann behördlich mit einigen tausend DM bestraft werden, viel
höher sind aber die Kosten, die die Kunden auf dem Wege der
Produkthaftung einfordern. Zu Recht - be CE handelt es sich nur um
Mindestanforderungen!


Zitatende ----------X8-----------

Aber Du (U.) glaubst das eh nicht, da die Seite auch von einem
Ingenieurbüro ist. (was ich vorher allerdings auch nicht kannte)
Dort ist auch was über Sportboote.

-----------8X-------------
Und noch ein Zitat

CE, die Abkürzung für Communauté Européenne, symbolisiert die
Richtlinienkonformität des Produktes, d.h. der Hersteller bescheinigt
damit, dass er die in den EG-Richtlinien zusammengetragenen
Anforderungen, insbesondere Schutzanforderungen bei der Herstellung des
Produktes, berücksichtigt hat. CE ist damit kein Qualitätssiegel für
Verbraucher und Anwender, sondern signalisiert den Behörden im Grunde
eine Selbstverständlichkeit, nämlich die Einhaltung der gesetzlichen
Anforderungen.
Ziel der EG-Richtlinienpolitik ist es, die Handelshemmnisse innerhalb
des EG-Binnenmarktes abzubauen. Das CE-Zeichen auf einem Produkt
gewährleistet, dass das Produkt innerhalb der EG in den Verkehr gebracht
werden darf.

http://www.technical-concept.de/ce-zeichen_fr.htm

-------------X8---------

Aber auch dagegen wirst Du (U.) Dich resistent zeigen.

Wenn Du in Deinem Fachgebiet ähnlich eingebildet und beratungsresistent
bist, dann tun mir Deine Patienten leid.

Ich hab jedoch keine Lust mehr, alle 53 metager Treffer zu CE Zeichen
durchzulesen und/oder hier zu quoten. Mögen die anderen Teilnehmer sich
ihre Meinung bilden. Meine ist gebildet.

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