Rollreffanlage

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J. P. Schma

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Oct 26, 2002, 4:18:59 PM10/26/02
to
Ein freundliches Hallo,
beim heutigen Besuch auf der Hanseboot, am Fachstand für Furlex
Rollreffanlagen der Firma Gotthard, eine sonst aus meiner Erfahrung heraus
sehr bemühte Firma was Kundendienst angeht, entwickelte sich folgendes
Gespräch:

Zum Verkäufer:
Meine Selden Furlexanlage B7 ist im unteren Teil der Toggelaufnahme
gebrochen, die Trommel ist dann samt Profile mit dem Vorsegel 10cm nach oben
gerutscht (übrigens bei 10Bft. auf dem Greifswalder Bodden, da kam Freude
auf).
Es war kein weiteres Segeln mehr möglich nachdem die Rollgenua eingewickelt
war. Wie kann in einer geschlossenen Trommel so ein Teil brechen, ist die
Wandungsstärke des Lagerbolzen mit ca. 0,5mm nicht zu dünn?

Verkäufer:
So ein Teil kann eigentlich nicht brechen, wie lose fahren sie das Profil
der Furlex?

Meine Antwort:
Ich habe ein 7/8 Rigg, am Wind je nach Windstärke von stark durchgesetzt bis
lose vor dem Wind.

Verkäufer:
Sie haben die Furlex überlastet in dem sie das Vorliek des Vorsegels zu
stark gespannt haben.

Meine Antwort:
Bei viel Wind setze ich das Liek des Segels natürlich durch um das Segel
flach zu Trimmen, wenn ich über Stag gehe, wird natürlich durch das Wechseln
der Backstagen das Vorliek für kurze Momente belastet.
Verkäufer: Wie ich sage, das Vorliek ist überlastet, sie müssen beim Wenden
das Vorliek des Segels auch entlasten!

Meine Antwort:
Sie wollen mich veralbern, die Anlage muss doch so konstruiert sein, dass
sie diese Kurzzeitbelastung konstruktiv bedingt aushalten muss?

Verkäufer
Nein, die Anlage ist überlastet, dieses zeigt auch der ganze Ärger mit den
"Comfortina" Seglern!

Ende des Dialoges.
Nun habe ich keine Comfortina, aber fast ein gleiches Rigg bei 38feet
Schiffsgröße.

Die Furlex ist seit zehn Jahren in Betrieb, in dieser Zeit mussten folgende
Teile ersetzt werden:
Fallschlitten ersetzt (Lagerschaden),
Profile aus der Trommel durch Federbruch ausgewandert (Spannfederbruch),
neues Segel wird schmutzig durch schwarze Innenrohre (ersetzt durch weiße
Rohre),
Lagerbolzenbruch (ohne Reparatur),
durch die Aussage des Verkäufers "....der ganze Ärger mit den "Comfortina"
Seglern!" werde ich mich diesmal zu keiner Reparatur entscheiden, sondern
Harken oder Reckmann an Bord holen, in stiller Hoffnung der längeren
Lebensdauer.
Tolles 2000? Erlebnis als Verbraucher.
Jürgen

Georg Seifert

unread,
Oct 27, 2002, 7:22:47 AM10/27/02
to
"J. P. Schma" schrieb:
<SNIP>

> Die Furlex ist seit zehn Jahren in Betrieb, in dieser Zeit mussten folgende
> Teile ersetzt werden:
> Fallschlitten ersetzt (Lagerschaden),
> Profile aus der Trommel durch Federbruch ausgewandert (Spannfederbruch),
> neues Segel wird schmutzig durch schwarze Innenrohre (ersetzt durch weiße
> Rohre),
> Lagerbolzenbruch (ohne Reparatur),
> durch die Aussage des Verkäufers "....der ganze Ärger mit den "Comfortina"
> Seglern!" werde ich mich diesmal zu keiner Reparatur entscheiden, sondern
> Harken oder Reckmann an Bord holen, in stiller Hoffnung der längeren
> Lebensdauer.
> Tolles 2000? Erlebnis als Verbraucher.
> Jürgen

Moin Jürgen,

OK, die Aussagen des Verkäufers (Fachmann oder aushelfender Student ?)
waren arm.

Aber bei einer mehr als 10 Jahre alten Rollreffanlage sind Schäden
durch Verschleiß unvermeidlich. Einer der mitlesenden Berufsschiffer
kann Dir sicherlich sagen, wie häufig stehendes Gut nach SeeBG
ausgetauscht werden muss. In der Sportschiffahrt gibt es
(allegötterseiengepriesen) solche verbindlichen Regelungen (oder gar
*graus* einen TÜV) nicht, nur Empfehlungen der Hersteller. Und die
sagen Austausch nach 10-12 Jahren ! Nun weiß auch ich, das dies kaum
einer macht, klar, kostet Geld und Zeit. Auch die Versicherungen
machen in der Regel keinen Ärger, wenn das Gelumpe mal von oben kommt.
Anders sieht das wohl bei Personenschäden aus, da möchte ich gar nicht
'drüber nachdenken... In letzter Konsequenz bist leider Du als
Eigner/Schiffer verantwortlich für die Betriebssicherheit Deines
Schiffes, nicht der Hersteller eines 10 Jahre alten Bauteiles. Wenn
die Bremsscheiben Deines Autos nach 10 Jahren so dünn wie Papier sind
und Du deshalb einen Unfall baust, wen, glaubst Du, macht man haftbar
?

Im übrigen sind Deine geschilderten Problem nahezu
herstellerunabhängig. Ich kenne reichlich gebrochene Toggels,
sensenartig übers Deck fegende Rollanlagen und Mastbrüche wegen
Toggle-, Spanner- oder Terminalbruch. Kreuz und quer über fast alle
Hersteller und Werften. Bis auf eine (bekannte, sogar die Bravo hat's
gebracht) Ausnahme alles Fälle hohen Alters > 10 Jahre. Je nach
Dimensionierung der Anlage, Fahrgebiet und Nutzungshäufigkeit sowie
Belastung kann Bruch in nahezu jedem beliebigen Zeitraum vorkommen.

Also nutze den Winter und nehme mal Dein Rigg auseinander.
Kontrolliere jedes Teil mit Rißsuchspray, achte auf Korrosion und
Abnutzungen. Ziehe im Zweifelsfall eine(n) Fachfrau/mann hinzu.

Georg
Was bricht, war eh' zu schwach. (Oder war das 'Wer bricht...' ?)

GMnch

unread,
Oct 27, 2002, 8:46:33 AM10/27/02
to
Im Artikel <apetb4$84s$00$1...@news.t-online.com>, "J. P. Schma"
<jarn...@t-online.de> schreibt:

>
>Die Furlex ist seit zehn Jahren in Betrieb, in dieser Zeit mussten folgende
>Teile ersetzt werden:
>Fallschlitten ersetzt (Lagerschaden),
>Profile aus der Trommel durch Federbruch ausgewandert (Spannfederbruch),
>neues Segel wird schmutzig durch schwarze Innenrohre (ersetzt durch weiße
>Rohre),

Letzteres hilft natuerlich bei Verschmutzung auch nicht.
Hilft nur das Vorsegel bei laenger Abwesenheit immer runterzunehmen.
Und bei Saisonanfang Rohre reinigen:-)

>Lagerbolzenbruch (ohne Reparatur),
>durch die Aussage des Verkäufers "....der ganze Ärger mit den "Comfortina"
>Seglern!" werde ich mich diesmal zu keiner Reparatur entscheiden, sondern
>Harken oder Reckmann an Bord holen, in stiller Hoffnung der längeren
>Lebensdauer.

Empfehle Reckmann. Seit Jahren ohne die GERINGSTE
Beanstandung. Ist natuerlich geringfuegig teurer. Ich sage es aber
lieber gleich: der Begriff *geringfuegig* ist seeehr deehnbar:-)

moi ahoi
Manfred


GMnch

unread,
Oct 27, 2002, 9:32:15 AM10/27/02
to
Im Artikel <3DBBDA97...@shipshop.de>, Georg Seifert <ge...@shipshop.de>
schreibt:

>Aber bei einer mehr als 10 Jahre alten Rollreffanlage sind Schäden
>durch Verschleiß unvermeidlich.

Aehhh....Wo hast du denn diese Weisheiten her?
Ist im uebrigen auch von soner Kleinigkeit wie Nutzungsintensitaet
abhaengig, woll? Ich kenne Rollreffanlagen die rollen seit ueber
30 Jahren und solche die rollen nullkommanix obwohl sie erst
1 Jahr alt sind.


>Also nutze den Winter und nehme mal Dein Rigg auseinander.
>Kontrolliere jedes Teil mit Rißsuchspray, achte auf Korrosion und
>Abnutzungen. Ziehe im Zweifelsfall eine(n) Fachfrau/mann hinzu.

Sagt einer dessen Boot aus dem letzten Jahrhundert ist.........
So sinnse halt, diese Eisenfresser:-)

Also unsereins geht im Winter skilaufen inne Berge oder catsegeln
inne red sea oder (je nach temp.) dickschiffsegeln inne north sea.
Risssuchspray? Mannomann.

>Georg
>Was bricht, war eh' zu schwach. (Oder war das 'Wer bricht...' ?)

Das war: nur die (Eisen) Harten kommen in den Garten......

moi ahoi
Manfred


J. P. Schma

unread,
Oct 27, 2002, 10:54:35 AM10/27/02
to
Hallo Georg,

"Georg Seifert" <ge...@shipshop.de> schrieb
snip>


> OK, die Aussagen des Verkäufers (Fachmann oder aushelfender Student ?)
> waren arm.

Leider ein Techniker der Firma Gotthardt, Experte für Furlexanlagen!

> Aber bei einer mehr als 10 Jahre alten Rollreffanlage sind Schäden
> durch Verschleiß unvermeidlich.

Verschleiß Ok, sehe ich ein. Ich bin aber der Meinung, dass manche Mechanik
für die auftretenden Belastungen zu schwach ausgelegt ist.
Warum auch nehmen Harken und Reckmann einen anderen Lösungsweg der
Stagbefestigung mit einer deutlich stärkeren Dimensionierung der
mechanischen Lagerteile?

Einer der mitlesenden Berufsschiffer
> kann Dir sicherlich sagen, wie häufig stehendes Gut nach SeeBG
> ausgetauscht werden muss. In der Sportschiffahrt gibt es
> (allegötterseiengepriesen) solche verbindlichen Regelungen (oder gar
> *graus* einen TÜV) nicht, nur Empfehlungen der Hersteller. Und die
> sagen Austausch nach 10-12 Jahren !

Aus Sicherheitsgründen habe ich etliches stehendes wie laufendes Gut schon
ausgewechselt. TÜV lieber nicht, aber eine Baumusterprüfung sollte schon
sein, wenn man bedenkt wie viele Gebrauchsgüter gnadenlos getestet werden um
damit für das Produkt Werbung zu machen.
In der Sportschiffahrt hat man bei vielen Produkten den Eindruck "bei uns
Testet der Verbraucher" und wir sparen Kosten!

> Im übrigen sind Deine geschilderten Problem nahezu
> herstellerunabhängig. Ich kenne reichlich gebrochene Toggels,
> sensenartig übers Deck fegende Rollanlagen und Mastbrüche wegen
> Toggle-, Spanner- oder Terminalbruch. Kreuz und quer über fast alle
> Hersteller und Werften. Bis auf eine (bekannte, sogar die Bravo hat's
> gebracht) Ausnahme alles Fälle hohen Alters > 10 Jahre. Je nach
> Dimensionierung der Anlage, Fahrgebiet und Nutzungshäufigkeit sowie
> Belastung kann Bruch in nahezu jedem beliebigen Zeitraum vorkommen.

Stimmt nicht immer, bei einem "quallifizierten Steggespräch" wurden über
eine 15jährige Reckmannanlage nur lobende Worte verloren!
Bei einer 2jährigen Furlex konnte bei 8Bft. das Vorsegel nur mit Hilfe der
Winch gebändigt werden.

> Also nutze den Winter und nehme mal Dein Rigg auseinander.
> Kontrolliere jedes Teil mit Rißsuchspray, achte auf Korrosion und
> Abnutzungen. Ziehe im Zweifelsfall eine(n) Fachfrau/mann hinzu.

Mache ich jedes Jahr, aber nur Sichtkontrolle, ohne Rißsuchspray.

> Was bricht, war eh' zu schwach. (Oder war das 'Wer bricht...' ?)

Oder was die Werbung verspricht?
Gruß Jürgen


J. P. Schma

unread,
Oct 27, 2002, 11:06:26 AM10/27/02
to
Hallo, Manfred,
"GMnch" <gm...@aol.com> schrieb:
snip

> >neues Segel wird schmutzig durch schwarze Innenrohre (ersetzt durch weiße
> >Rohre),
>
> Letzteres hilft natuerlich bei Verschmutzung auch nicht.
> Hilft nur das Vorsegel bei laenger Abwesenheit immer runterzunehmen.
> Und bei Saisonanfang Rohre reinigen:-)
Der Plastikabrieb der schwarzen Rohre wurde durch die Trennnähte der Profile
nach aussen gewaschen, also alle 2,5m schwarze Flecke. Durch den Austausch
auf weiße Innenrohre wurde das abgestellt, die Produktion der schwarzen
Rohre war wohl billiger!

> >Lagerbolzenbruch (ohne Reparatur),
> >durch die Aussage des Verkäufers "....der ganze Ärger mit den
"Comfortina"
> >Seglern!" werde ich mich diesmal zu keiner Reparatur entscheiden, sondern
> >Harken oder Reckmann an Bord holen, in stiller Hoffnung der längeren
> >Lebensdauer.
>
> Empfehle Reckmann. Seit Jahren ohne die GERINGSTE
> Beanstandung. Ist natuerlich geringfuegig teurer. Ich sage es aber
> lieber gleich: der Begriff *geringfuegig* ist seeehr deehnbar:-)

Die *geringfügig*-keit liegt bei ca. 300E, nach der ersten Reparatur der
Furlex schon wieder drinne,
Harken gibt sieben Jahre Garantie auf seine Anlagen, zeigt auch einen
anderen Produktstandard!

Gruß Jürgen


Georg Seifert

unread,
Oct 27, 2002, 2:22:57 PM10/27/02
to
"J. P. Schma" schrieb:

SNIP


> Aus Sicherheitsgründen habe ich etliches stehendes wie laufendes Gut schon
> ausgewechselt. TÜV lieber nicht, aber eine Baumusterprüfung sollte schon
> sein, wenn man bedenkt wie viele Gebrauchsgüter gnadenlos getestet werden um
> damit für das Produkt Werbung zu machen.
> In der Sportschiffahrt hat man bei vielen Produkten den Eindruck "bei uns
> Testet der Verbraucher" und wir sparen Kosten!

SNIP

> Oder was die Werbung verspricht?
> Gruß Jürgen

In allem gebe ich Dir recht, in obigem hast Du den Nagel auf
denselbigen getroffen. Genau das ist das Problem. Wenn eine moderne
Serienyacht nur die Hälfte einer anderen Serienyacht kostet, liegt's
nicht nur an der höheren Marge des Shipchandlers für die Teurere - und
nicht anders ist es bei Ausrüstung. Allerdings muss ich
Otto-Normal-Verbraucher da auch eine Teilschuld abgeben: Er kauft das
Zeugs, weil's halt billiger ist.

Georg

Georg Seifert

unread,
Oct 27, 2002, 2:28:22 PM10/27/02
to
GMnch schrieb:

>
> Im Artikel <3DBBDA97...@shipshop.de>, Georg Seifert <ge...@shipshop.de>
> schreibt:
>
> >Aber bei einer mehr als 10 Jahre alten Rollreffanlage sind Schäden
> >durch Verschleiß unvermeidlich.
>
> Aehhh....Wo hast du denn diese Weisheiten her?

7 Jahre im Geschäft mit hunderten Kundengesprächen, 32 Jahre Segler, 5
Schiffe bisher. Ok, noch nicht viel, aber statistisch IMHO
hinreichend.

> Ist im uebrigen auch von soner Kleinigkeit wie Nutzungsintensitaet
> abhaengig, woll? Ich kenne Rollreffanlagen die rollen seit ueber
> 30 Jahren und solche die rollen nullkommanix obwohl sie erst
> 1 Jahr alt sind.

Genau das habe ich ja gesagt...



> >Also nutze den Winter und nehme mal Dein Rigg auseinander.
> >Kontrolliere jedes Teil mit Rißsuchspray, achte auf Korrosion und
> >Abnutzungen. Ziehe im Zweifelsfall eine(n) Fachfrau/mann hinzu.
>
> Sagt einer dessen Boot aus dem letzten Jahrhundert ist.........
> So sinnse halt, diese Eisenfresser:-)
>
> Also unsereins geht im Winter skilaufen inne Berge oder catsegeln
> inne red sea oder (je nach temp.) dickschiffsegeln inne north sea.
> Risssuchspray? Mannomann.
>
> >Georg
> >Was bricht, war eh' zu schwach. (Oder war das 'Wer bricht...' ?)
>
> Das war: nur die (Eisen) Harten kommen in den Garten......
>
> moi ahoi
> Manfred

Mein Manni,

wie sagte schon Einstein: Wer zu schnell segelt, wird nicht alt. Ich
halte es da eher mit Franklin 'Die Entdeckung der Langsamkeit'. Also
Stahl vor Kunstschleim, QED !

Georg

Wolfgang Broeker

unread,
Oct 27, 2002, 3:08:52 PM10/27/02
to
Georg Seifert schrub[tm]:
> 5 Schiffe bisher.

Wie lang?

SCNR - Wolfgang

--
*** Das Meer ist tief, die Welt ist schlecht, ***
*** wie ihr's auch dreht - der Wal hat recht. ***
*** Robert Gernhardt ***
*** Sun, 27 Oct 2002 21:06 +0100 ***

J. P. Schma

unread,
Oct 27, 2002, 4:12:19 PM10/27/02
to
Hallo Georg,
"Georg Seifert" <ge...@shipshop.de> schrieb
..snip

>Allerdings muss ich
> Otto-Normal-Verbraucher da auch eine Teilschuld abgeben: Er kauft das
> Zeugs, weil's halt billiger ist.
Ich habe bei der Furlex gerade mal nach dem Preis gesehen und siehe rund
1900 Euro, billig?
Reckmann kostet rund 2200 Euro, ist aber um Längen besser!

Teilschuld des Verbrauchers, ich glaube eher, dass der Verbraucher auf
gedeih und Verderb den Zulieferern und ihren Daten wie Technikangaben
ausgeliefert ist, er hat kaum eine Möglichkeit, wenn eine Produktbindung
vorliegt, ohne massive Kosten sich diesem Zulieferzwang zu entziehen.
Jürgen


Georg Seifert

unread,
Oct 28, 2002, 7:31:48 AM10/28/02
to
Wolfgang Broeker schrieb:

>
> Georg Seifert schrub[tm]:
> > 5 Schiffe bisher.
>
> Wie lang?
>
> SCNR - Wolfgang
>

Meter oder Jahre ? Seit 23 Jahren und 46.1 m gesamt , um genau zu
sein.
Naja, noch nich so doll, und NB VI wird es wohl auch nicht mehr geben,
seufz. Aber das einzige was mich noch reizen würde wäre ein wirklich
grosser Alukat. Leider unbezahlbar...

Georg

Tobias Crefeld

unread,
Oct 28, 2002, 2:59:00 PM10/28/02
to
georg # shipshop.de@2:2480/8049.100 meinte am 27.10.02

GS> Was bricht, war eh' zu schwach. (Oder war das 'Wer bricht...' ?)

Nee, umgekehrt: "Wenn's haelt, war's zu schwer!" =:)


Gruss,
Tobias.

Tobias Crefeld

unread,
Oct 28, 2002, 4:27:00 PM10/28/02
to
jarn.sch # t-online.de@2:2480/8049.100 meinte am 26.10.02

JPS> Meine Antwort:
JPS> Ich habe ein 7/8 Rigg, am Wind je nach Windstaerke von stark
JPS> durchgesetzt bis lose vor dem Wind.
JPS>
JPS> Verkaeufer:
JPS> Sie haben die Furlex ueberlastet in dem sie das Vorliek des Vorsegels
JPS> zu stark gespannt haben.
JPS>
JPS> Meine Antwort:
JPS> Bei viel Wind setze ich das Liek des Segels natuerlich durch um das
JPS> Segel flach zu Trimmen, wenn ich ueber Stag gehe, wird natuerlich durch
JPS> das Wechseln der Backstagen das Vorliek fuer kurze Momente belastet.
JPS> Verkaeufer: Wie ich sage, das Vorliek ist ueberlastet, sie muessen beim
JPS> Wenden das Vorliek des Segels auch entlasten!

Wieso soll eigentlich durch das Wenden die Rollanlage staerker belastet
werden? Durch das Loesen der laufenden Backstagen wird doch eher Druck
rausgenommen.

Mit einem knapp 7 Jahre alten Furlex-D hatten wir heuer auch ein Problem,
allerdings nicht an der Kutterfock, die von der Position her dem 7/8-
Vorsegel bei Dir entsprechend wuerde (das F200S dort laeuft einwandfrei),
sondern mit dem Genua-Roller. Offensichtlich war unten das komplette Lager
verbogen (genaueres war ohne Demontage des Vorstags nicht zu sehen),
jedenfalls ging da ohne Winsch nix mehr.
Keine Ahnung, ob das nun ein spezielles Furlex-Problem ist. Vermutlich
sind sie einfach die meistverkauften. Bislang hatte ich eigentlich nur mit
Grossrollanlagen Probleme.


Gruss,
Tobias.

Götz Neumann

unread,
Oct 29, 2002, 12:29:30 PM10/29/02
to

Georg Seifert wrote:
>
> Ich
> halte es da eher mit Franklin 'Die Entdeckung der Langsamkeit'.

Ich dachte der Autor hiess Sten Nadolny, oder so. Ist aber auch
schon letztes Jahrhundert gewesen, daß ich das gelesen habe ...

Götz

Georg Seifert

unread,
Oct 29, 2002, 1:35:56 PM10/29/02
to
Götz Neumann schrieb:

Korrekt, der Autor hieß so, aber sein Protagonist war ja nun der
Entdecker derselben. Erinnere mich gut an die ersten Sätze, wo
Franklin nur blinzelnd in der Sonne saß. Traumhafte Vorstellung...

Georg

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