Jens Stark meinte:
> Mir hat meine Personalabteilung zu verstehen gegeben, daß ich spätestens
> in der kommenden Woche ansagen soll, wann ich meinen Resturlaub
> verbraten will - und das bis spätestens VOR Ostern.
Ich glaube, wir sollten unsere "Personalabteilung" gegen Eure tauschen...
uns wurde zuletzt bedeutet, dass wir doch bitte bis Mitte Mai keinen
Urlaub über 1 Woche nehmen sollen wegen akutem Mehrfach-Kunde-droht-mit-
Vertragsabschluss. ;)
> einem Wochentörn um Mallorca.
Wenn Du nicht besonders kälteresistent bist, ist das wohl die
kostengünstigste Wahl. Wind ist halt Glückssache.
> - Einen Sail/Skippertrainingskurs?
> Eine Woche Praxis. Beim Anbieter meiner ersten Wahl allerdings auch mit
> Themen (Spinnacker, Radar), die ich noch nicht brauche, dafür aber mit
> viel Manöverarbeit.
sowas würde ich immer vorziehen, weil dann die blöden Spezialkommentare
unterbleiben, was man für "die" Prüfung braucht und was nicht. Von einem
solchen Törn abraten würde ich nur, wenn jemand nicht weiß, ob er seefest
ist, wie eine Seetoilette funktioniert und ähnliche Kleinigkeiten.
> Was könntet ihr empfehlen - und eventuell auch "wo"?
Wenn ich nicht gerade für den Verein gefahren bin, habe ich in solchen
Fällen (Spätherbst, Vorsaison) immer ganz gerne Koje gechartert auf kurzen
Törns, die meist unter dem Titel "Schwerwettertörn", "Skippertraining"
oder sowas liefen. Manche davon konnte man getrost in der Pfeife rauchen,
weil die Skipper überfordert waren oder das Material miserabel.
Aber zwei Anbieter fand ich in dieser (!) Hinsicht ganz gut: Schönicke-
Skipperteams Schwerwettertrainings, meist in dänischen Gewässern, rund
Fünen oder so und Logemann in der Nordsee, meist auf Helgoland, ab/an
Cuxhaven. Letzterer hat wohl nur Swan im Programm, also quasi unkaputtbare
Boote, die jede Form von Schwell abkönnen, wenn auch etwas ungepflegter
als es rein vom gehobenen Alter her gerechtfertigt wäre.
Die Empfehlungen beziehen sich aber wirklich nur auf die beschriebenen
Törns - bei anderen Törns derselben Anbieter habe nicht nur ich auch schon
ziemlich ärgerliche Erfahrungen mit Skipper, Material und/oder Törnplanung
gemacht.
Achso: "Schwerwetter" hieß in einem Fall lediglich, dass es nachts saukalt
war und heißt ansonsten, dass man nicht schon beim ersten Lüfterl im Hafen
bleibt. Sturm gibt es ja (gottlob) nur sehr selten. Der Vorteil bei dieser
Form von Törns ist, dass die Skipper das Revier meist in- und auswendig
kennen, was bei Langstrecken und Überführungen doch eher die Ausnahme ist.
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Gruss,
Tobias.