als fröhlichen Auftakt zur neuen Saison will ich euch mal unsere
Kompassgeschichte erzählen:
es begab sich im Jahre 2000, da beschloss unser alter Kompass, genug der
Dienste geleistet zu haben. Nun, ganz unrecht hatte er sicher nicht. Aber
der Zeitpunkt war für uns denkbar ungünstig. Als wir seinen Entschluss
bemerkten, waren wir nämlich auf em Weg nach Norwegen :-(
Nun ist das alles im Zeitalter des GPS nicht ganz so dramatisch. Dennoch
behagte uns der Gedanke an ein Segelleben ohne Kompass nicht sonderlich.
Deshalb schauten wir uns auf der Boot 2001 nach einem neuen Gerät um. Wir
suchten lange und ließen uns ausführlich beraten - allein, was uns
vorschwebte gab es nicht allzu häufig. Ein Fluxgate sollte es sein,
natürlich sollte er den Kurs anzeigen und dabei auch bitte die Nordrichtung
und zwar dort, wo sie sich tatsächlich befindet. Der alte Kompass hatte eine
feste Kompassrose und irritierte immer dadurch, das der Norden immer *oben*
war, egal wohin wir fuhren ...
Dann endlich fanden wir was wir suchten und der Handel war schnell perfekt.
Das Gerät kam passend zum Ostertön ins Boot und wir machten uns fröhlich
daran, unsere Runden im Hafen zu drehen, um ihn zu kalibrieren. Zwei, drei
Runden sollten laut Beschreibung reichen. Nach einer Stunde beschlossen wir,
den Hafen nun erst einmal zu verlassen, das Publikum zu wechseln und im
Vorhafen einen neuen Versuch zu starten. Zwischenzeitlich wurde die
Beschreibung noch einmal schnell studiert und dann ab durch die Schleuse und
neues Kreisen. Wiederum verging eine Stunde und wir beschlossen, nun doch
erst mal dem Wasser zu folgen.
Wann immer sich eine Gelegeheit bot, ein paar Runden zu drehen, taten wir
dieses - doch der gewünschte Erfolg blieb aus :-(
So beschlossen wir im Rat der Weisen: dieses Gerät muss defekt sein.
Schweren Herzens bauten wir es wieder aus, nahmen es mit ins Binnenland und
riefen den Verkäufer an. Nach Beantwortung aller fachmännischen Fragen,
befand dieser nun auch, wir sollten den Kompass zurück senden. So geheißen,
taten wir das ...
Ein weiterer Anruf ergab, ein Wackelkontakt hatte das Funktionieren des so
begehrten Gerätes vereitelt. Erleichtert freuten wir uns auf die Rückkehr
des Kompass´ zumal der Schottlandtörn nun rapide nahte und wir nicht wieder
ausschließlich nach GPS fahren wollten. Tag um Tag verging, das eine oder
andere Paket kam, nicht aber der Kompass. Wiederum ein Anruf beim Verkäufer
brachte uns alle die Gewissheit, das Paket muss verloren gegangen sein.
Unkompliziert erklärte uns der Händler, er werde nun ganz schnell ein neues
Gerät ordern und uns zusenden. Wie froh waren wir, als alles noch ein Tag
vor der Abfahrt von Düsseldorf klappte.....
Mit der zwischenzeitlich erworbenen Routine war der Kompass wieder flott
eingebaut und dem Urlaub stand nichts mehr im Wege. Lediglich das
Kalibrieren musste noch geschehen. Aber das können wir ja locker eine Stunde
vor der Schleusung mal versuchen. Und so drehten wir mal wieder zur Freude
aller Hafenbesucher ein paar Runden im Binnenhafen. Der geneigte Leser / die
geneigte Leserin ahnt, dass es natürlich auch diesmal nicht klappte und so
schleusten wir erstmal, drehten weitere Runden in dem auch schon erkundeten
Vorhafen und folgten auch diesmal ohne Erfolg dem Wasser Richtung Helgoland.
Da wir dort einen Liegetag geplant hatten, wollten wir uns die Angelgenheit
Kompass noch einmal in Ruhe vornehmen. Das geschah dann auch und wir waren
frohen Mutes, dass nun das Kalibrieren gelingen werde.
Als wir in Richtung Schottland aufbrachen, versäumten wir nicht, zur Freude
der Insulaner(innen) und deren Besuchern, ruhige Runden im Vorhafen zu
drehen: zwei, drei, vier, fünf......
Nun, im Zeitalter von GPS ist das alles nicht so dramatisch. Aber noch immer
können wir uns ein Segelleben ohne Kompass nicht vorstellen, wenn auch schon
reichlich geübt.
Mal wieder thematisieren wir den Kompass im Hinblick auf die Messe.
Prospekte zieren das Heim, Recherchen im Internet führen zur Verwirrung, Rat
einholen ist angesagt ;-)
Ich würde mich freuen, wenn die *Stahlbootfraktion* mir verraten würde,
welchen Kompass sie so fahren, welcher der favorisierte ist und warum. Die
Meinungen aller anderen interessieren mich natürlich auch.
Vor diesem Kauf sind wir noch ziemlich offen, haben keine so fest gefügt
Meinung wie beim letzten Mal, allein eine Tendenz stelle ich schon bei mir
fest, aber die verrate ich erst später....
In diesem Sinne wünsche ich eine gute Messevorbereitung. Wenn Tipps zum
Thema Windgen gefragt sind, da kann ich etwas zu sagen, war auch ein Thema
in 2001 und da haben wir supergute Erfahrungen gemacht.
--
Sportliche Grüße
Ulrike
Segeln und segeln lassen
>
> Aus der Karte las ich dann die wahren Sollpeilungen ab und fand einen
> Platz, an dem der Fehler minimal (< 3 Grad, genauer laesst sich auch
> auf dem festliegenden Schiff eh nicht peilen) war, und an dem der
> Fluxgate auch befestigt werden konnte. Das war nun zufaellig am Mast,
> 2 m ueber Deck. Da sitzt er nun, zumindest im Sommer, und zeigt Nord.
> Allerdings musste ich seine Daempfung elektronisch noch relativ hoch
> einstellen, weil sonst jede Welle, jedes Schaukeln in unglaublichen
> Kursschwankungen resultierte.
>
annaehernd den gleichen Platz (ca. 1,50 m) habe ich für den Geber einer
ST 50 von Autohelm (jetzt Raytheon) gefunden.
mfg,
Guenter.
>Ich würde mich freuen, wenn die *Stahlbootfraktion* mir verraten würde,
>welchen Kompass sie so fahren, welcher der favorisierte ist und warum. Die
>Meinungen aller anderen interessieren mich natürlich auch.
Schiff wechseln und auf Plastik umsteigen:-))
Noch`n Tip:-): ich wuerde mal einen *traditionellen* nehmen.
No Fluxgate. Damit hatte nicht nur ich (im Autopilot) sondern auch
andere schon eine Menge Probleme. Und das auf non-Eisen Schiffen.
Ich kompassiere mit Plath. Dem Original. Seit ca. 10 Jahren.
Ohne Beanstandung. Und natuerlich das wichtigste: in all den Jahren
kein einziges Mal Kreisel drehen im Vorhafen:-)) Jedenfalls nicht aus
diesem Grund. War allerdings etwas teurer. So um die 900
deutschmark. Wird heutzutage um die Haelfte guenstiger sein.
Euro:-)
Ahoi Matrosen
Manfred
Moin Manfred,
auch im Ententeich hat sich der Plath immer bewährt!
Mit Gruß
J.
>GMnch: Schau Dir "Fortuna" an! Ulrike und Bernhard muessten einen (mit
>Verlaub!) Schuss haben, sollten sie wechseln. ;-)
>
Mit oder ohne Verlaub EWnke: my name ist Manfred. Und mit diesem
guten Namen unterschreib` ich auch. Und ueberhaupt, wenn schon dann
HERR GMnch. Ist im uebrigen der Name meiner Frau. Gisela. Wurde bei
Anmeldung von AOL so vorgeschlagen. Alles schon mal lang und breit
hier dargestellt. Und wie ich finde schon mal eine Verbesserung gegen
mxx3837795. Koennte man jetzt trotzdem leicht aendern.
Aber ihr gefaellts. Wahrscheinlich weil DER Vorname nicht mehr so
en vogue ist. Und sie bezahlt ja auch den ganzen Quatsch. Ich habe
no money, bekomme nur Taschengeld. Und das will man ja nicht fuern
sonen Bloedsinn hergeben. Weil hier gibt es zuviel reale Spinner.
Im Usenetz. Ein einziges Feuchtisothop fuer Bekloppte. Na ja, fast.
Daran aendert ein falscher Realname nullkommanix!!
Bestes Beispiel ist doch der Thread *mit Verlaub*. Weiss ich ob du
ueberhaupt Edgar heisst? Oder einfach Klaus Baerbel? Iss mir aaaehrlich
gesagt aber scheixxegal, Namen sind wie Schall und Rauch. Auf den
Diskussionsbeitrag kommt es an. Von mir aus auch auf die persoenliche
Meinung. Wenn sie wenigstens im Ansatz fachlich fundiert ist. Aber wer
gibt schon was auf die Meinung von EWnke? Allenfalls Anfaenger.
Oder drss`ler: Genial einfach ist halt nicht immer einfach genial:-))
Im uebrigen habe ich Photos von dem Boot Fortuna (das ja eigentlich
Blue Angel heissen sollte:-) schon gesehen, da wusstest du noch
nix von einer Existenz einer gewissen Ulli nix. Das waren Bilder in
ausreichender Menge, von oben und von unten und von watt weiss
ich. Nein nicht von der Ulli, vom Boot:-) Um mich von der besonderen
*Aesthetik* von Eisenschiffen zu ueberzeugen. Eigene Boote sind
IMMER die schoensten, die besten, die schnellsten, stabilsten,
staebigsten........ Das ist sozusagen Natur- und Grundgesetz
in einem. Und natuerlich sind eigene Boote immer die Boote
mit der besten Ausruestung Z.B. Kompassausruestung:-)) So what?
Ahoi Mattrosen
Manfred
>Ohne Ablenkungstabelle kommt man ja auch bei einem neuen,
>und auf Null kompensierten und teuren Kompass beliebiger Marke
>nicht aus. Was nuetzt einen der teuerste Kompass, wenn man
>seine Fehlerfreiheit nicht mindestens einmal festgestellt hat.
Ne Menge. Weil kannste prima testen. Einfach auf ein Ziel
zusteuern und wenn du triffst liegst du rischtisch. Mit dem
Kompass. Ein einfacher Fehlerfreiheittest.
Ahoi Mattrosen
Manfred
Larifari hin oder her. Fakt ist jedenfalls, dass Du Dich einfach nicht
an Gebräuche in diesem Teil der Netzwelt (in Deinem Sprech: Cyberspace)
hältst.
Ob Deine Frau "HERR GMnch" heißt (IMHO merkwürdiger Name für ein weib-
liches Wesen, aber was solls, jede Jeckin ist anders) ist in diesem
Zusammenhang völlig unerheblich.
Warum nicht einfach mit dem bürgerlichen Vor- und Nachnamen hier auftre-
ten, wie man es überall anders auch macht und wie es fast alle anderen
*hier* ebenfalls halten? Muss das schwer sein!
In diesem Sinne - Wolfgang
--
*** Es soll ja wirklich Männer geben, die ihr wertvolles ***
*** Testosteron darauf verschwenden, Kopfhaare wachsen zu ***
*** lassen. Alexandra Musto in de.alt.naturheilkunde ***
*** Mon, 14 Jan 2002 13:39 +0100 ***
Dei GPS zeigt übrigens den Kurs über Grund, eventuell um die Mißweisung
korrigiert. In Gewässern mit starker Strömung kann der, je nach Kurs durchs
Wasser, ganz erheblich (25°) von der Kielrichtung abweichen. Also vorsicht
beim Kompensieren noch GPS-Kurs.
Gruß
Anders
> Ich würde mich freuen, wenn die *Stahlbootfraktion* mir verraten würde,
> welchen Kompass sie so fahren, welcher der favorisierte ist und warum.
Als Steuerkompass habe ich einen Cassens & Plath auf einer Kompasssäule
mitten im Cockpit. Funktioniert 1a. Auch ohne Deviationstabelle. Die
Abweichung durch Steuerfehler schlägt da glaub ich mehr zu Buche.
Außerdem habe ich eine ST4000 Selbststeueranlage mit separatem Fluxgate
im Heckkorb. Zum Selbststeuern ist das okay, aber per Hand könnte ich
nie nach dessen digitaler Anzeige steuern.
Apropos Fluxgate: als Handpeilkompass habe ich mir mal den
Fluxgate-Handpeiler von Autohelm angeschafft. War damals rotzteuer, hat
sich aber nicht bewährt. Nachdem mir die kleine Ratte ein paar Mal
schwerst fragwürdige Peilungen angezeigt hatte, benutze ich den kaum
noch. Fühlt sich vielleicht auf einer Eisenschute nicht wohl.
Gruß, Rainer
hallo, netcop.
mfg
bjk
Genau. Du Saftsack bist verhaftet! Begib Dich direkt ins Gefängnis!
Aktive Usenet-Aktivitäten sind Dir bis auf weiteres strikt untersagt.
Zuwiderhandlungen werden mit bis zu zehn Wolfgang-Allinger-Postings
geahndet.
Wolfgang (warum habe ich den Kasper nur in meine Weihnachtsamnestie
mit einbezogen. Eine versuchsweise Einweisung in die Gruppe
de.alt.gruppenkasper scheint indiziert, zumal Dr. Dieter
Bruegmann sich mit Fischköppen auskennt.)
--
*** Es soll ja wirklich Männer geben, die ihr wertvolles ***
*** Testosteron darauf verschwenden, Kopfhaare wachsen zu ***
*** lassen. Alexandra Musto in de.alt.naturheilkunde ***
*** Mon, 14 Jan 2002 16:16 +0100 ***
> Genau. Du Saftsack bist verhaftet! Begib Dich direkt ins Gefängnis!
> Aktive Usenet-Aktivitäten sind Dir bis auf weiteres strikt untersagt.
> Zuwiderhandlungen werden mit bis zu zehn Wolfgang-Allinger-Postings
> geahndet.
das ist allerdings eine Strafe. Du hast aber deine Rechnung ohne den
Wirt, sprich W*allinger gemacht, der spricht schon lange nicht mehr mit
mir.
Falls du dich bei den Gruppenkaspern tummeln willst, solltest du dir
andere Verbündete als W*allinger suchen. Der ist sogar bei regelars von
dag im killfile.
mfg
bjk
wie kam es, dass ich vermutete, dass du als erster antworten würdest ;-)
Unser alter Kompass ist/war ein Neco Marine, der sehr gute Dienste geleistet
hat. Was nun dran kaputt ist, wissen wir noch nicht. Der neue Kompass _war_
ein Raytheon ST 40. Nun haben wir aber mit Raytheon in anderen Bereichen
gute Erfahrungen gemacht, so dass wir uns das Nichtfunktionieren des
Kompass` auch nur schwer erklären können.
>b) welche Stoerungen Euch missfielen.<
Es gab keine Störungen - weil: es gab keine Funktion. Der Kompass war
eingebaut, angeschlossen (bekam Strom, zeigte sein Menü an...) und musste
*nur noch* kalibriert werden. Durch gleichmäßiges Kreisen findet er die
Nordrichtung - normalerweise - unser fand sie nicht. Als wir ihn zum ersten
Mal eingeschickt hatten, wurde ein Wackelkontakt festgestellt, beim zweiten
Mal fanden sie nichts. Das hat uns stutzig gemacht. Das Gerät ist einfach in
Einbau und Bedienung, unsere Kreise wurden natürlich immer besser...;-) und
dennoch er wollte nicht.
Sowohl der Neco als auch der Raytheon war in ca zwei Meter Höhe am Mast
angebracht, das Anzeigegerät war in der Armatur im Deckshaus. Beide Plätze
sind wunderbar geeignet, der Neco funktionierte am Mast einwandfrei und das
Anzeigegerät ist im Deckshaus für den Rudergänger optimal hinsichtlich Sicht
und Spritzwasserfreiheit.
So soll es auch wieder sein. Deshalb ist mein Wunschdenken:
der Neco ist reparabel (das zu ermitteln, daran *arbeiten* wir)
ein weiterer magnetischer Kompass kommt an Bord - den Handpeilkompass habe
ich verschwiegen, er ist und bleibt auch an Bord-
Was den weiteren Kompass betrifft, so habe ich Unterlagen von Cassens &
Plath, Sestrel Moore und Silva (die Reihenfolge ist ohne Wertung!!!)
besorgt.
Für weitere Tipps bin ich offen.
--
> Schiff wechseln und auf Plastik umsteigen:-))
_Das_ nicht ;-) !!!!
> Noch`n Tip:-): ich wuerde mal einen *traditionellen* nehmen.
Schon besser :-) - siehe den versehentlich gleich doppelt geposteten Beitrag
> Ich kompassiere mit Plath. Dem Original. Seit ca. 10 Jahren.
Damit liebäugel ich u.a. auch.
> Ohne Beanstandung. Und natuerlich das wichtigste: in all den Jahren
> kein einziges Mal Kreisel drehen im Vorhafen:-)) Jedenfalls nicht aus
> diesem Grund.
Erzähl aus welchem Grund :-)))
> Also Kreislaufstoerungen haste jetzt wohl nicht mehr :-)
Nein, die hatten wir zu keiner Zeit :-) - unsere Kreise waren perfekt!
> Neben dem Schipiess habe ich meinen guten alten (grossen!) Sylva
> Handpeiler im Gepaeck (glaubt mir, ich weiss warum).
Da schau, jetzt kriegen wir sie doch alle zusammen: die guten Markengeräte
> Den kann ich (auslaufend unterwegs) super abgleichen. Solange reichen
> die Batterien vom GPS.
Batterien????
> Bei dem Ding ist sogar eine Deviationsanweisung und eine verdammt
> ausfuehrliche Montageanweisung nebst Material dabei.
Montageanweisung??? Wer soll die denn lesen??? ;-)
> Mein Tip: Ganz herkoemmliches Teil (siehe Uli) nach Eurem Gusto. Gut
> kompensieren, notfalls regelmaessig Deviationstabelle basteln.
Schau mal in den anderen Beitrag unter: mein Wunschdenken, kommt doch deinem
Tipp sehr nahe!? Danke.
> Als Steuerkompass habe ich einen Cassens & Plath auf einer Kompasssäule
> mitten im Cockpit. Funktioniert 1a. Auch ohne Deviationstabelle.
C & P scheint doch sehr beliebt zu sein....
> Die Abweichung durch Steuerfehler schlägt da glaub ich mehr zu Buche.
Da sprichst du ein großes Wort gelassen aus. Bei einsamen Nachtwachen
entwickele ich immer den Ehrgeiz, den Kurs im Rahmen einer Kabellänge zu
halten - ich meine jetzt auf Langstrecken, nicht in betonnten Fahrwassern
;-)
> Außerdem habe ich eine ST4000 Selbststeueranlage mit separatem Fluxgate
> im Heckkorb. Zum Selbststeuern ist das okay, aber per Hand könnte ich
> nie nach dessen digitaler Anzeige steuern.
Ja, es ist gewöhnungsbedürftig.
> Apropos Fluxgate: als Handpeilkompass habe ich mir mal den
> Fluxgate-Handpeiler von Autohelm angeschafft. War damals rotzteuer, hat
> sich aber nicht bewährt. Nachdem mir die kleine Ratte ein paar Mal
> schwerst fragwürdige Peilungen angezeigt hatte, benutze ich den kaum
> noch. Fühlt sich vielleicht auf einer Eisenschute nicht wohl.
Guter Hinweis. Danke für die Tipps.
>Mal ne wirklich trivial bloede Frage: Ihr habt das Ding nicht
zufaellig auf der Seite oder auf dem Rueckenliegend eingebaut?<
Nein, es war völlig korrekt eingebaut.
> Das gleichmaessige Kreisfahren dient der Kompensation, also der
> Korrektur von (winkelbezogen) Nichtlinearitaeten, die vor allem durch
> lokale Verzerrungen des Erdmagnetfeldes durch schiffseigene
> Magnetisierungen (vor allem Motor, Werkzeugkasten etc.) verursacht
> werden.
>
> Man muss den Kreiskurs schon fahren, wenn man die Kalibrierung
> startet.
Genau.
> Nach zwei oder drei Kreisen (der Kompass misst einfach den
> Winkelverlauf ueber die Zeit, merkt, wann jeweils ein Kreis fertig
> ist, bildet den Durchschnitt der Durchlaeufe und bastelt sich seine
> Korrekturtabelle, die er dann in einem nichtfluechtigen Speicher fuer
> die Zukunft aufhebt) weiss der Kompass also eine Korrekturtabelle fuer
> diese Konfiguration.
Genau und dann musst du ihm den jetzt gerade aktuellen Kurs eingeben. Das
Fertigstellen seiner Korrekturtabelle kündet er durch akustische Laute an
( fünf Pieptöne oder so). Aber genau dazu konnten wir in schon nicht bringen
:-(
> Nun kann es aber sein, dass dabei gerade ein
> Maximum an Deviation in Schiffslaengsrichtung aufgetreten ist, daher
> muss man die Nordweisung anschliessend noch mal kontrollieren und ggf.
> korrigieren.
Wenn man denn soweit kommt. Bei uns kam der Schritt vorher ja schon nicht
zustande.
Rainer , Du schreibst:
>
> Apropos Fluxgate: als Handpeilkompass habe ich mir mal den
> Fluxgate-Handpeiler von Autohelm angeschafft. War damals rotzteuer, hat
> sich aber nicht bewährt. Nachdem mir die kleine Ratte ein paar Mal
> schwerst fragwürdige Peilungen angezeigt hatte, benutze ich den kaum
> noch. Fühlt sich vielleicht auf einer Eisenschute nicht wohl.
>
Nee, hat nicht so sehr viel mit dem Boot zu tun. Diesem Einfluss unterliegt
der elektronische Kompass fast genauso wie der magneto-mechanische. Der
Unterschied macht sich dann erst eine Stelle hinter dem Komma bemerkbar.
Eine Gemeinheit der Foerstersonde - und so ein Ding benutzt jeder Fluxgate -
ist ihre Praezision. Klingt paradox, ist aber so. Das Teil "sieht" nicht nur
die Magnetische Nordrichtung, also geographisch Nord +/- Deklination je nach
Ort, sondern auch die Inklination. Und *das* haben die Leute von Autohelm
freundlicherweise unterschlagen. Und auch nicht kompensiert, was horrend
aufwaendig waehre. (Beim Festeinbau kann man das ueber eine Filterfunktion
in der Elektronik recht einfach leisten.) Ich habe seinerzeit einen Test
gelesen, bei dem der Autohelm bei einer Abweichung von 1,5 Grad in der
Horizontalen Peilfehler von leicht und locker ueber 5 Grad abgeliefert hat.
Und halte mal einer nen Handpeiler auf einem schwankenden Boot (egal, ob das
am Seegang oder am DB liegt) am ausgestreckten Arm aufs Grad genau ohne
Libelle in der Horizontalen. Vom gleichzeitigen Fixieren einer Landmarke
ganz zu schweigen. Der Spitztenfehler des Autohelm in dem Test lag bei
reproduzierbaren 30 Grad (!!!) ;-(
Damals habe ich sowohl den Autohelm, als auch seine Brueder in
einschlaegigen Fernglaesern fuer immer aus dem Reich meiner Traeume
verbannt.
Fazit:
Nicht alles, was eine Digitalanzeige mit einer oder mehr Stellen hinter dem
Komma hat, misst auch, was es Dir vorgaukelt.....
Sorry, aber da bist Du wohl "Opfer Deines Reichtums" geworden. Nimms leicht,
Du hast es noch vor dem "Aufbrummen" gemerkt.
Beste Gruesse aus dem Tal!
Christian van Duijnen
--
Christian van Duijnen
Tel.: 01 77 6 62 03 60
e-mail: chri...@vanduijnen.de
>das ist allerdings eine Strafe. Du hast aber deine Rechnung ohne den
>Wirt, sprich W*allinger gemacht, der spricht schon lange nicht mehr
>mit mir.
Ich wähle halt, ob ich auf namenlose Trolle schreibe oder nicht.
>Falls du dich bei den Gruppenkaspern tummeln willst, solltest du dir
>andere Verbündete als W*allinger suchen. Der ist sogar bei regelars
>von dag im killfile.
"regelars" von dag gehen mir voll am Arsch vorbei. Das ist wohl eher
Deine Spielwiese.
>bjk
Auf jedem Schiff, obs dampft, obs schwabbelt,
ist einer, der ganz dämlich sabbelt. QED
Wie glaubst Du Troll bjk eigentlich, daß Du ernstgenommen wirst, wenn Du
nicht mal mit einem Namem zu Deinen Gesabbel stehst?
Wolfgang
--
FORTHing @ work | *Cheap* ...pick any
Dipl.-Ing. Wolfgang Allinger | *Fast* *Good* ... *two* of them
Germany ------------------------------------
## KreuzPunkt XP2 R ## | reply address set
"Ulrike Scharfenberger" <Ulrike.Sch...@uni-duesseldorf.de>
schrieb im Newsbeitrag news:a1va4a$tdtpf$1...@ID-126592.news.dfncis.de...
> >b) welche Stoerungen Euch missfielen.<
> Es gab keine Störungen - weil: es gab keine Funktion. Der Kompass war
> eingebaut, angeschlossen (bekam Strom, zeigte sein Menü an...) und
musste
> *nur noch* kalibriert werden. Durch gleichmäßiges Kreisen findet er die
> Nordrichtung - normalerweise - unser fand sie nicht.
[...]
>
> Für weitere Tipps bin ich offen.
Es kann ja sein, dass ich mich irre, aber bei meinem etwas aelteren ST
50 muss ich nach dem Kringeln zuerst den Kurs kalibrieren, d.h. einen
exakten aktuellen Kurs eingeben, Tonnenstrich o.ae., und uebernehmen
lassen - erst dann hat der Autohelm für den Rest der Saison seine
Nordrichtung. Beim Kringeln gibt er nur irgendwann an, dass er genug
Daten hat und wie gross die Deviation maximal ist; daraus kann man dann
schliessen, ob der Geber am richtigen Platz haengt, weil auch der
Fluxgate nur eine begrenzte Kompensationsmöglichkeit hat.
Ansonsten habe ich nur positive Erfahrungen mit deren System gemacht -
und ich moechte nach wie vor nicht auf Seatalk, deren seriellen Bus,
verzichten.
Gruss,
Günter.
> Genau und dann musst du ihm den jetzt gerade aktuellen Kurs eingeben. Das
> Fertigstellen seiner Korrekturtabelle kündet er durch akustische Laute an
> ( fünf Pieptöne oder so). Aber genau dazu konnten wir in schon nicht bringen
Die Geschwindigkeit beim Kreisfahren sollte gleichmässig sein und
(zumindest beim Autohelm) unter 2 kn liegen. War, wenn ich mich recht
erinnere, mit meinem Dreiflügel-Festpropeller gar nicht so einfach.
Vielleicht hilft's ja.
Gruß, Rainer
> >Kurs und Peilung eines Objektes am GPS in Deckung bringen.
> >Dann faehrst Du unabhaengig von jeder Stroemung direkt auf
> >das Ziel zu. Kompasswert notieren und GPS-Peilung. Fertig.
>
> Quatsch!
Gemeint ist wohl nicht die traditionelle Peilung mit dem Kompass (das
wär in der Tat Quatsch), sondern eine "Peilung" mit dem GPS, also das
Setzen eines Wegpunktes (sic!) auf das Zielobjekt mit dem daraus
entstehenden Zielkurs. Wenn dann der gesteuerte GPS-Kurs damit
übereinstimmt, fährt man tatsächlich rechtweisend, auch wenn der Bug
woanders hinzeigt. Zum Erstellen einer Dev.-Tabelle stell ich mir das
bei stärkerer Strömung aber etwas schwierig vor.
Gruß, Rainer
>
>Da sprichst du ein großes Wort gelassen aus. Bei einsamen Nachtwachen
>entwickele ich immer den Ehrgeiz, den Kurs im Rahmen einer Kabellänge zu
>halten - ich meine jetzt auf Langstrecken, nicht in betonnten Fahrwassern
>;-)
Ist dir das nicht zu langweilig? Du steuerst selbst auf laengeren Strecken?
Kannst dir nichts anderes vorstellen:-?))
Ahoi Mattrosen
Manfred
>
>Warum nicht einfach mit dem bürgerlichen Vor- und Nachnamen hier auftre-
>ten, wie man es überall anders auch macht und wie es fast alle anderen
>*hier* ebenfalls halten? Muss das schwer sein!
>
Eigentlich nicht. Aber buergerlich? Wer will das schon sein? Zumal man
ja Mitglied in einem Royal YC ist. Aber eigentlich hast du ja recht.
GMnch klingt bloed. Werde das jetzt mal aendern. In einen richtigen
Realnamen. Wie waers mit Klaus Baerbel? Wenn fuer dich der
buergerliche Name mehr zaehlt als ein Argument, bitte, mache ich doch
gerne. Obwohl ich ja sachliche Beitraege zum Thema (segeln) von deiner
Seite hier nicht lesen kann. Aber watt solls. Iss halt Usenetz.
Gibt es eigentlich keine Gruppe realname.de? Das waer doch was fuer
dich? Also wenn ich soviel Zeit wie der U. aus K. haette, wuerde ich mal
Google (oder so) bemuehen. Schaetze mal du bist in vielen NG`s
taetig. Berufscyberist sozusagen. In der realen Welt zu nix zu gebrauchen.
Was hast du eigentlich fuer ein Interesse an dieser Segel NG??
Im uebrigen halte ich diese Gruppe (bis auf wenige Aussnahmen)
noch fuer einigermassen akzebtabel. Was man sonst so von
anderen NG hoert, anscheinend der reinste Horror. Usenetz?
Ein einziger Witz!! Da soll es sogar welche geben, die stellen ihre
PC Uhr um, damit nur niemand erkennt zu welchem Zeitpunkt sie
posten. Und die rischtischen Horroristen, die wissen
schon wie man mit rischtisch falschen Realnamen
jongliert, wie man crosspostet und mit verschiedenen Provideradressen
handelt. Das sind solche Leute die einem im realen Leben die Autos
zerkratzen. Gehoerst du eventuell auch dazu?
Ahoi Mattrosen
Man[wiedernameschonsagt]fred
>
>_Das_ nicht ;-) !!!!
War da nicht mal was? Z.B. wir kaufen uns `nen Cat?
Sollte der aus Eisen sein? So what?
Und wenn ihr genug vom Rostklopfen habt, auf welche
Ideen kommt ihr dann?:-))
>> Ich kompassiere mit Plath. Dem Original. Seit ca. 10 Jahren.
>
>Damit liebäugel ich u.a. auch.
Zu spaet. Das Original gibt es nicht mehr. Heisst jetzt Cassen & Plath.
Oder so. Auf jeden Fall eine Nachfolgegesellschaft. Die Original
Plath`s waren so unbezahlbar (Geruechte sagen wg. der Qualitaet
aber wer gibt schon was auf ein Geruecht:-) da konnten sie nix mehr
verkaufen, da haben sie Pleite gemacht.
>Erzähl aus welchem Grund :-)))
Gruende gab es wie Sand am Meer. Vieleicht mal zu `ner anderen
Gelegenheit. Zu teuren und funktionierenden Kompassen nur soviel alternativ:
wir sind mal mit einem Pfadfinderkompass als einziges Navigations-
instrument von Festland Italien nach Korsika gesegelt. Weil
unser Hauptkompass nicht mehr wollte, vieleicht wollte er auch
einfach nicht zu diesen autonomen Corsen-Terroristen:-) GPS war damals
noch nicht mal in Science Fiction Buechern bekannt, Decca gab es in
dem Gebiet nicht und in Bezug auf Loran C dachten wir allerhoechstens
an Vitamintabletten. Im uebrigen waere das Empfangsgeraet groesser
als das Boot gewesen. Auf die Idee Kreisel im Vorhafen zu fahren
um irgendjemand zu kalibrieren sind wir nicht gekommen. Dass dies
moeglich ist, erfahre ich erst hier in drss. Der Fortschritt laesst sich
nicht aufhalten:-) Waere sicher damals eine grosse Gaudi gewesen.
Um wieviel Grad Abweichung muesst ihr Eisenfresser denn auf euren
abgelenkten Gaeulen max. kaempfen? Hier behauptete mal einer,
bis zu 40 °. Wenn das so ist, warum lasst ihr den Kompass dann
nicht einfach weg?:-))
Ahoi Mattrosen
Manfred
>Mache mich allerdings etwas lustig ueber diese mithilfe von
>High-Tech erstellte Ablenkungstabelle im Flux-Gate die offenbar nicht immer
>funktioniert und in der doch hier in der Group soviel Vertrauen zuteil wird.
>
Darauf ein DB. Zur Ablenkung:-))
Ahoi Mattrosen
Manfred
>Gruss
>Norbert
Hey Norbert,
um am Objekt anzukommen klappt das, für das Kompensieren taugt es aber
nicht. Da Du nicht exakt weißt, wie groß der durch Strom verursachte
Vorhaltewinkel ist, der sich bei Deinem Verfahren ergibt. (Die Kielrichtung
ist ja nicht die Kursrichtung)
Du müßtest also zusätzlich wissen in welcher Seitenpeilung (bezogen auf
Kielrichtung) das Objekt liegt. Das geht nur mit Peilscheibe und mit
sichtbaren Objekten.
Dann bin ich aber wieder beim alten Verfahren und brauche das GPS höchstens
deshalb, weil ich zu faul bin die wahre Peilung aus der Karte zu holen.
Gruß
Anders
> Eine Gemeinheit der Foerstersonde - und so ein Ding benutzt jeder Fluxgate -
> ist ihre Praezision. Klingt paradox, ist aber so. Das Teil "sieht" nicht nur
> die Magnetische Nordrichtung, also geographisch Nord +/- Deklination je nach
> Ort, sondern auch die Inklination. Und *das* haben die Leute von Autohelm
> freundlicherweise unterschlagen.
Nee, haben sie nicht. Steht alles deutlich und als wichtig markiert in
der Bedienungsanleitung und war mir auch bekannt.
> Und auch nicht kompensiert, was horrend
> aufwaendig waehre.
Wie kompensiert man denn prinzipiell Handpeilkompasse (egal ob
traditionell oder Fluxgate), die sich beim Peilen zwangsweise ja nicht
immer am selben Ort auf dem Boot befinden?
> Ich habe seinerzeit einen Test
> gelesen, bei dem der Autohelm bei einer Abweichung von 1,5 Grad in der
> Horizontalen Peilfehler von leicht und locker ueber 5 Grad abgeliefert hat.
Übertrieben, zumindest was mein Gerät anbelangt.
> Und halte mal einer nen Handpeiler auf einem schwankenden Boot (egal, ob das
> am Seegang oder am DB liegt) am ausgestreckten Arm aufs Grad genau ohne
> Libelle in der Horizontalen. Vom gleichzeitigen Fixieren einer Landmarke
> ganz zu schweigen.
Du kennst das Gerät wohl nur aus der Theorie. Genau dieses Fixieren
einer Landmarke (die auf See optisch ja auf der Kimm liegt) über Kimme
und Korn garantiert das erforderliche, recht genaue Waagerechthalten des
Kompass'. Und wenn man ihn dann noch richtig hält (mit gespannter
Halskordel) gibt es auf einem schwankenden Boot, was das Halten
anbelangt, keinen Unterschied zum konventionellen Handpeilkompass. Der
Unterschied ist, dass der vermeintliche Vorteil des Autohelm (Peilen auf
Knopfdruck) in der Praxis zum Nachteil wird. Durch die eingebaute
Lahmaxxxxigkeit (Dämpfung) eines konventionellen Kompass ergibt sich
eine menschengerechtere Beurteilungsmöglichkeit als bei der
Zehntelsekunden-Momentaufnahme beim Knopfdruck mit allen genau in diesem
Moment eingebetteten Fehlern.
> Fazit:
> Nicht alles, was eine Digitalanzeige mit einer oder mehr Stellen hinter dem
> Komma hat, misst auch, was es Dir vorgaukelt.....
Doch! Eben genau das tut es. Aber das ist vielleicht gerade nicht
unbedingt das, mit dem man etwas anfangen kann.
> Nimms leicht, Du hast es noch vor dem "Aufbrummen" gemerkt.
Wer Handpeilen heutzutage als Schutz vor dem Auflaufen nimmt, kann nur
einen an der Waffel haben. Als ich den Autohelm gekauft habe, war GPS
noch unüblich weil kaum erschwinglich. Da navigierte man allenfalls mit
diesem Hyperbelkrams. War aber unter bestimmten Umständen nicht allzu
zuverlässig. Aber heute mit GPS ...
Gruß, Rainer
Moin,
by the way - ein Kahn aus 100% Rost hat keine Deviation. Rost ist
unmagnetisch :-))
Gruß
Anders
>Moin,
>by the way - ein Kahn aus 100% Rost hat keine Deviation. Rost ist
>unmagnetisch :-))
>
Echt? Wieso ist da noch keiner drauf gekommen?:-)
Ahoi Mattrosen
Klaus Baerbel
>Wer Handpeilen heutzutage als Schutz vor dem Auflaufen nimmt, kann nur
>einen an der Waffel haben.
Deutlicher haette ich es nicht sagen koennen!!
Ahoi Mattrosen
Klaus Baerbel
Dann wäre ich hier in Hamburg längst für Jahre im Knast, das
walte Schill.
> Was hast du eigentlich fuer ein Interesse an dieser Segel NG??
OK, ich vergesse meine Friedensangebote wieder mal für ein paar
Monate (sagen wir 6). Du hattest lange nicht mehr heraushängen
lassen, dass Du der einzig wahre Segler bist und das mit Abstand
längste Boot Dein eigen nennst. Gegen soviel Arroganz komme ich
nicht an.
Wie sagte meine rheinische Oma: wer lang hätt, lött lang hange,
aber Bürgermeister wirste damit nicht.
Wolfgang - Followups von GMnch unerwünscht
--
*** Es soll ja wirklich Männer geben, die ihr wertvolles ***
*** Testosteron darauf verschwenden, Kopfhaare wachsen zu ***
*** lassen. Alexandra Musto in de.alt.naturheilkunde ***
*** Tue, 15 Jan 2002 15:17 +0100 ***
Ich glaube, genau das geht nicht. Die Ablenkung bekommst Du so nicht heraus.
>Wenn GPS-Peilung und GPS-Kurs zum Objekt in Deckung sind dann gibt es
>keinen Vorhaltewinkel mehr, da beide Werte aus der Position des Objektes
und
>mehreren Positionen des Bootes ermittelt werden und somit rechtweisend
sind.
Vorhaltewinkel ist für mich der Winkel zwischen Kielrichtung und Kurs über
Grund.
Bei Strom von der Seite ist der recht groß. Wie groß genau, weißt Du aber
nicht.
Du fähst nach GPS exakt auf der Peillinie zum WP sagen wir mal 45 Grad über
Grund.
Dein Kompaß zeigt z.B.65 Grad an.
Sind die 20 Grad dann magnetisch verursachte Abweichung?? IMHO kann der
Kompaß präzise anzeigen (Deviation 0 Grad) und trotzdem hast Du 20 Grad
Differenz, Weil Dich der Strom so stark versetzt.
Ohne Seitenpeilung auf das angesteuerte Objekt kommst Du nicht weiter. Nur
wenn die Seitenpeilung 0 Grad ist (Objekt genau voraus) gehts auch ohne
Peilscheibe. Dann hast Du aber auch keinen Stromeinfluß.
Wir können es ja mal auf der Elbe ausprobieren.
Gruß
Anders
US> Mal wieder thematisieren wir den Kompass im Hinblick auf die Messe.
US> Prospekte zieren das Heim, Recherchen im Internet fuehren zur
US> Verwirrung, Rat einholen ist angesagt ;-)
Wusste gar nicht, dass es Fluxgates mit Kompensationsprogramm gibt, die
als Steuerkompass geeignet sind. Hatte mal so ein Handspielzeug, da
funktionierte das so leidlich. War allerdings offensichtlich qualitativer
Mist, der die Garantiezeit nur um wenige Monate ueberlebte und
aufschrauben und selber reparieren geht nicht. Dein Bericht liest sich,
als ob es mit den "grossen" auch nicht sehr viel weiter her ist.
Im Prinzip waer das schon ne feine Sache, weil es die Deviationstabelle
spart. Rechtweisend zeigt es allerdings auch nur an, wenn die Missweisung
um die 0 liegt. In unseren Breiten stimmt das grad zufaellig in etwa, aber
schon in Schottland und erst recht in Island oder in der Karibik ist die
Mw nicht mehr unerheblich. Allerdings ist Mw natuerlich einfacher zu
rechnen als Dev.
Gruss,
Tobias.
> Die Geschwindigkeit beim Kreisfahren sollte gleichmässig sein und
> (zumindest beim Autohelm) unter 2 kn liegen. War, wenn ich mich recht
> erinnere, mit meinem Dreiflügel-Festpropeller gar nicht so einfach.
Das ist wahr - fährst du zu schnell, piepst er auch. Schon wegen der
Bedeutung der unterschiedlichen Anzahl von Pieptönen musst du die
Bedienungsanleitung lesen ;-)
Aber auch das - gleichmässige Geschwindigkeit/Langsamkeit - haben wir
hinbekommen, haben schließlich reichlich geübt....
> _Koennnnnnnte_ es viiiiiiieelllllleeiiiiiichchchcht sein, dass Ihr
> flasch rum gekreist seid? Das ist naemlich gerade nicht unerheblich,
> und wenn der Komparse flaschrum duedelt, wird er mall im Kopp und
> sacht kein Pieps.
Nein, bei all unseren Versuchen - ich habe sie in der Story nicht _alle_
aufgeführt - haben wir auch diesen Fall *geprüft* und die Kreise andersrum
probiert.....
> Es kann ja sein, dass ich mich irre, aber bei meinem etwas aelteren ST
> 50 muss ich nach dem Kringeln zuerst den Kurs kalibrieren, d.h. einen
> exakten aktuellen Kurs eingeben, Tonnenstrich o.ae., und uebernehmen
> lassen - erst dann hat der Autohelm für den Rest der Saison seine
> Nordrichtung. Beim Kringeln gibt er nur irgendwann an, dass er genug
> Daten hat und wie gross die Deviation maximal ist; ....
Du irrst nicht, du hast vollkommen recht - siehe Ulli Kliegis (2043) und
meine Antwort (2107) vom 14.1.
> Ist dir das nicht zu langweilig? Du steuerst selbst auf laengeren
Strecken?
> Kannst dir nichts anderes vorstellen:-?))
Also bei längeren Nachtwachen beschäftige ich mich üblicherweise in einer
Form, die der Sicherheit der Crew und des Bootes dient :-)
Da kommt es tatsächlich vor, dass ich den Autopiloten oder die
Windsteueranlage zeitweilig ablöse, Letzteres lieber....
Da kannst du dann z.B. Kompasskursfahren üben oder mal ne Ölplattform aus
allernächster Nähe betrachten oder....
<SNIP>
> Bis bald mal wieder
> Norbert
Ein im Geiste verwandter ! Das ich das noch erleben darf...
Aaaalso, unser bereits auf dem Boot befindlicher Sestrel Moore wurde
von Datema Delfzijl 1970 kompensiert, und seitdem hat er eine
wunderhübsche Sinuskurve auf der Deviationstabelle mit maximalen
Abweichungen von 2.5°. Nachgemessen mehrfach mit weitwinkelgetreuem
GPS. Ist doch wohl ok, oder ? Und wir bewegen 18to ST42, magnetisch.
Die Kompensierung ist IMVHO eben nicht trivial, sondern echt
schwierig. Es ist nicht nur in der Ebene, sondern in 3 Achsen zu
kompensieren. Merke: Die Erde ist KEINE Scheibe, auch wenn Herr
Pratchett was anderes behauptet.
Habe übrigens bei diversen Joghurtbechern schon selbst erheblicher
Abweichungen erlebt, Negativbeispiel mit bis zu 25°.
Steel is Real,
SiR Georg
> Ist dir das nicht zu langweilig? Du steuerst selbst auf laengeren Strecken?
> Kannst dir nichts anderes vorstellen:-?))
Sieh es doch mal so: Du mußt selbst Segel setzten, Du mußt selbst
trimmen, Du mußt selbst navigieren, Du mußt selbst ausgucken. Warum also
nicht auch selbst steuern? Segel ist ja sonst so langweilig.
Munterbleiben
HC, selbstgetippt
> Das! bekommt Ihr schon hin.
Klar, wäre doch gelacht...
> Wenn der Flux dann mal geht, erzaehlste mal wie Ihr das gemacht habt.
Klar, aber nur bei einem Nord-drss-Treffen ;-)
"Rainer Marunde" <rainer...@ngi.de> schrieb
> > Ort, sondern auch die Inklination. Und *das* haben die Leute von
Autohelm
> > freundlicherweise unterschlagen.
>
> Nee, haben sie nicht. Steht alles deutlich und als wichtig markiert in
> der Bedienungsanleitung und war mir auch bekannt.
Gut, dann war der Test an dieser Stelle nicht ganz "elegant".
>
> Wie kompensiert man denn prinzipiell Handpeilkompasse (egal ob
> traditionell oder Fluxgate), die sich beim Peilen zwangsweise ja nicht
> immer am selben Ort auf dem Boot befinden?
Gar nicht. Die Deviation wird missbilliend in kauf genommen. Die Inklination
ist egal, da die Kompassrose imme hinreichend horizontal schwimmt und die
sagen wir mal "Vektoren" des Magnetfeldes zwar darstellen, aber nicht im
Ergebnis addieren...
>
> > Ich habe seinerzeit einen Test
> > gelesen, bei dem der Autohelm bei einer Abweichung von 1,5 Grad in der
> > Horizontalen Peilfehler von leicht und locker ueber 5 Grad abgeliefert
hat.
>
> Übertrieben, zumindest was mein Gerät anbelangt.
>
Das spraeche fuer eine grosse Serienstreuung. IMVHO noch schlimmer
> > Und halte mal einer nen Handpeiler auf einem schwankenden Boot (egal, ob
das
> > am Seegang oder am DB liegt) am ausgestreckten Arm aufs Grad genau ohne
> > Libelle in der Horizontalen. Vom gleichzeitigen Fixieren einer Landmarke
> > ganz zu schweigen.
>
> Du kennst das Gerät wohl nur aus der Theorie.
Nee, hatte das Teil auch in der Hand.
> Genau dieses Fixieren
> einer Landmarke (die auf See optisch ja auf der Kimm liegt) über Kimme
> und Korn garantiert das erforderliche, recht genaue Waagerechthalten des
> Kompass'. Und wenn man ihn dann noch richtig hält (mit gespannter
> Halskordel) ...
Und genau dass war mir (persoehnlich) noch unangenehmer!
> gibt es auf einem schwankenden Boot, was das Halten
> anbelangt, keinen Unterschied zum konventionellen Handpeilkompass. Der
> Unterschied ist, dass der vermeintliche Vorteil des Autohelm (Peilen auf
> Knopfdruck) in der Praxis zum Nachteil wird. Durch die eingebaute
> Lahmaxxxxigkeit (Dämpfung) eines konventionellen Kompass ergibt sich
> eine menschengerechtere Beurteilungsmöglichkeit als bei der
> Zehntelsekunden-Momentaufnahme beim Knopfdruck mit allen genau in diesem
> Moment eingebetteten Fehlern.
>
Sic. Hinzu kommt, dass der Mensch die Anzeige des "klassischen" Modells
ueber einige 1/10 Sek. "interpoliert".
> > Fazit:
> > Nicht alles, was eine Digitalanzeige mit einer oder mehr Stellen hinter
dem
> > Komma hat, misst auch, was es Dir vorgaukelt.....
>
> Doch! Eben genau das tut es. Aber das ist vielleicht gerade nicht
> unbedingt das, mit dem man etwas anfangen kann.
>
Damit wiedersprichst Du Dir selbst. (... mit allen genau in diesem Moment
eingebetteten Fehlern...)
Hinzu kommen Messfehler, die Geraetetypisch sind und erst hinzugerechnet
werden muessen. Gerade dass wird gerne bei Digitalanzeigen vergessen. Iss
aber ein anderer Schnack...
>
> > Nimms leicht, Du hast es noch vor dem "Aufbrummen" gemerkt.
>
> Wer Handpeilen heutzutage als Schutz vor dem Auflaufen nimmt, kann nur
> einen an der Waffel haben. Als ich den Autohelm gekauft habe, war GPS
> noch unüblich weil kaum erschwinglich. Da navigierte man allenfalls mit
> diesem Hyperbelkrams. War aber unter bestimmten Umständen nicht allzu
> zuverlässig. Aber heute mit GPS ...
>
>
> Gruß, Rainer
Moege Dir *nie* in Landnaehe der Strom ausfallen!
Ausserdem liebe ich dass Handwerk. Nichts gegen moderne Technik (spiele ja
auch gerne), aber der Rest wird brav geuebt und immer wieder praktiziert:
[ X ] Weils mir einfach spass macht!
[ X ] Weil es als Redundanz der Sicherheit dient!
[ X ] Weil ich einen an der Waffel habe? :-)
[ X ] Weil die Kreuzchen auf der Karte im Winter so schoen die Erinnerungen
wecken...
Beste Gruesse aus dem Tal!
Christian
--
Christian van Duijnen
Tel.: 01 77 6 62 03 60
e-mail: chri...@vanduijnen.de
> Am Tue, 15 Jan 2002 11:12:47 +0100, schrieb rainer...@ngi.de
> (Rainer Marunde) :
>
> >Gemeint ist wohl nicht die traditionelle Peilung mit dem Kompass (das
> >wär in der Tat Quatsch), sondern eine "Peilung" mit dem GPS, also das
> >Setzen eines Wegpunktes (sic!) auf das Zielobjekt mit dem daraus
> >entstehenden Zielkurs.
>
> Pusteroehrchen raushol, pfffffffft, nee ich habe nix getrunken!
>
> Also Rainer, ich kenne eine Menge Peilungen, aber sowas habe ich noch
> nicht gelesen. :-?
Peilung verloren? Tscha, dabei wollte ich dir ja nur die Logik von
Norbert beipulen. Aber mir ist diesmal so schnell kein geeignetes
Beispiel aus dem S/M-Club Dingelstedt eingefallen. Ich denk nochmal
nach.;-)
> >Zum Erstellen einer Dev.-Tabelle stell ich mir das
> >bei stärkerer Strömung aber etwas schwierig vor.
>
> ROTFL
> Sollte klar sein.
> 1. keine stehende (hehee) Peilung
> 2. kein Fix auf dem GPS
Prinzipiell ginge seine Methode ja. Hört sich bekloppt an, ist aber nix
anderes als quasi ein Deviationsdalben in Fahrt mit nur einer einzigen
Messung. Er bräuchte nur noch eine Peilscheibe und einen exzellenten
Steuermann. Alles in allem also höchst unpraktikabel.
Gruß, Rainer
> Am Tue, 15 Jan 2002 13:43:28 +0100, schrieb rainer...@ngi.de
> (Rainer Marunde) :
>
> ...
>
> >Wer Handpeilen heutzutage als Schutz vor dem Auflaufen nimmt, kann nur
> >einen an der Waffel haben.
>
> Hallo Rainer,
>
> hast Du bitte die Guete mir diese Philosophie etwas genauer zu
> erlaeutern?
Aber immer doch.
> Was mache ich seit 25 Jahren flsch?
Keine Ahnung.
Oder warte, vielleicht doch: Eventuell solltest du mal ein Boot
chartern, auf dem sich ein vernünftiges GPS befindet. ;-)
Das ist nämlich mein bevorzugtes, weil zuverlässigstes und
unkompliziertestes Instrument zur Positionsfindung. Und somit der
wichtigste Schritt in meiner Anti-Auflauf-Philosophie. Zumindest in
tiefem Wasser. Je flacher es wird, desto mehr nehme ich zusätzlich den
Tiefenmesser zu Hilfe. Und wenn es ganz flach kommt, halte ich auch
schon mal die Rübe aussenbords, um mit den Augen zu peilen.
Peilungen (z.B. Kreuzpeilungen) mit den gängigen Handpeilern ist mir zu
unzuverlässig und zu umständlich. Heutzutage jedenfalls, im
GPS-Zeitalter. Und komm mir jetzt nicht mit dem eventuellen Ausfall der
elektrischen Systeme. Ich segel schliesslich ein Boot und kein
Apollo-Raumschiff. Wenn's dann doch dicke kommen sollte, hab ich dann
zur Not ja noch einen Handpeiler an Bord. Sogar zwei. Zur Sicherheit.;-)
Gruß, Rainer
>
> Etwas verwirrten Gruss
>
> Edg@r
GMnch schrieb:
>>> Ich kompassiere mit Plath. Dem Original. Seit ca. 10 Jahren.
>>
>>Damit liebäugel ich u.a. auch.
>
> Zu spaet. Das Original gibt es nicht mehr. Heisst jetzt Cassen &
> Plath. Oder so. Auf jeden Fall eine Nachfolgegesellschaft. Die
> Original Plath`s waren so unbezahlbar (Geruechte sagen wg. der
> Qualitaet aber wer gibt schon was auf ein Geruecht:-) da konnten sie
> nix mehr verkaufen, da haben sie Pleite gemacht.
Was redest Du da? Gibt's (Gabs) etwa noch 'n dritten Plath? Oder
redest Du im Fieber des heraufdämmernden rheinischen
Frühjahrsirrsinns? Selbstverständlich ist Cassens & Plath, Bremen,
nicht gleich C. Plath, Hamburg. Nie gewesen und heute auch nicht. Und
sind alle wirtschaftlich wohl auf. Na, weiss ich nicht, aber
zumindest noch vorhanden. Vergleiche http://www.plath.de und
http://www.cassens-plath.de . Recht hast Du latürnich, wenn Du den
Hamburger Plath den originalen nennst, bauen die Bremer doch grade
erst seit hundert Jahren Kompasse, während die Hamburger Firma auf
eine Historie bis 1862 und noch ein gutes Stück davor zurückblicken
kann... Ach ja, hier is' noch'n Link zu den Plath'schen Kompassen:
http://www.dufis.de/hh/feinwerktechnik-hamburg/index.html
Grüsse,
Stefan
>Was mache ich seit 25 Jahren flsch?
>
Du hast noch nicht mitbekommen, dass der Fortschritt.........:-)
Ahoi Mattrosen
Manfred
>
>Wie haette das ganze wohl auf Deinem GFK Boot ausgesehen, sag mal ?
>
Schaetze mal prima. Habe einen von der Werft eingebauten
Blitzableiter on board. Geht per Masseleitung in den Kiel.
Solltest du eventuell auch einbauen lassen:-)
Ahoi Mattrosen
Manfred
>OK, ich vergesse meine Friedensangebote wieder mal für ein paar
>Monate (sagen wir 6). Du hattest lange nicht mehr heraushängen
>lassen, dass Du der einzig wahre Segler bist und das mit Abstand
>längste Boot Dein eigen nennst.
Ich segle Hobie. Und du?
Gegen soviel Arroganz komme ich
>nicht an.
Schade.
>
>Wie sagte meine rheinische Oma: wer lang hätt, lött lang hange,
>aber Bürgermeister wirste damit nicht.
Also aus dem Rheinland war die nicht, ich tippe mal auf Westfalen....
>
>Wolfgang - Followups von GMnch unerwünscht
Ach komm, Followups.... watt datt dann?
Im uebrigen, warum gleich aufgeben?
Ahoi Mattrosen
Manfred
>
>Also bei längeren Nachtwachen beschäftige ich mich üblicherweise in einer
>Form, die der Sicherheit der Crew und des Bootes dient :-)
Na gut, wenn du beide liebst:-) Und wie isses mit dir himself? Und
ueberhaupt, wieso dient selbststeuern der Sicherheit? Mein Autopilot
steuert wahrscheinlich genauer als ich myself (auf Dauer, regattieren
lasse ich ihn nicht, das kommt noch:-) und vor allen Dingen er schlaeft
nicht ein. Und entspannt unter der Sprayhood sitzen und den
Sternenhimmel betrachten hat doch auch was. Bisse einschlaefst:-)
Aber es gibt ja Wecker........
>Da kannst du dann z.B. Kompasskursfahren üben oder mal ne Ölplattform aus
>allernächster Nähe betrachten oder....
Ersteres kann ich natuerlich gut verstehen, bei dem Kompass:-))
Letzteres ist dann aber vieleicht doch nicht sooo sicher, woll?
>Segeln und segeln lassen
Eben:-)
Ahoi Mattrosen
Manfred
>
>Was redest Du da? Gibt's (Gabs) etwa noch 'n dritten Plath? Oder
>redest Du im Fieber des heraufdämmernden rheinischen
>Frühjahrsirrsinns? Selbstverständlich ist Cassens & Plath, Bremen,
>nicht gleich C. Plath, Hamburg. Nie gewesen und heute auch nicht. Und
>sind alle wirtschaftlich wohl auf. Na, weiss ich nicht, aber
>zumindest noch vorhanden. Vergleiche http://www.plath.de und
>http://www.cassens-plath.de . Recht hast Du latürnich, wenn Du den
>Hamburger Plath den originalen nennst, bauen die Bremer doch grade
>erst seit hundert Jahren Kompasse, während die Hamburger Firma auf
>eine Historie bis 1862 und noch ein gutes Stück davor zurückblicken
>kann... Ach ja, hier is' noch'n Link zu den Plath'schen Kompassen:
>http://www.dufis.de/hh/feinwerktechnik-hamburg/index.html
Kannse mal sehen. Man lernt nie aus. Wem soll ich jetzt glauben?
Dem *Fachmann* von der BOOT oder dir. Auf jeden Fall hat der
von Cassens & Plath ueber den von C. Plath ziemlich hergezogen.
Und was von fehlender Wirtschaftlichkeit wegen zu hohem Preis
erzaehlt. Und weil man ja so ein Original sein eigen nennt, hat man
das natuerlich gerne angenommen und ist mit stolzgeschwellter
Brust abgezogen. Und da das ganze sich vor ca.
10 Jahren abspielte kann es natuerlich sein, das akute
Alzheimer alles etwas durcheinander bringt. Und wenn jetzt noch
der rheinische Frohsinn dazukommt..... Im uebrigen, bist du sicher
dass das nicht eine Nachfolgegesellschaft ist, DIESER momentane
C. Plath?? Auf jeden Fall hat der Experte damals behauptet,
sie waeren in Konkurs. Und dass eine Fa. aufgekauft wird um mit dem
guten (Real) Namen noch Geschaefte zu machen ist doch
alltaeglicher Bloedsinn. Eventuell war es aber auch nur
Konkurrenzgeschwaetz. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Kompass
rischtisch anzeigt. Der von C. Plath. Und das tut er. Seit Jahren. An
seinem Platz auf der Steuersaeule. Und es ist schon eine Menge
Wasser drueber weg gegangen. Von oben und von vorne. Von hinten
war auch schon mal. So what?
Ahoi Mattrosen
Manfred
>Nicht noetig.
Na ja, wenn du meinst.
Besserwissen war schon immer das beste Wissen.
Ahoi Mattrosen
Manfred
>Bei viel (unbekanntem) Strom ist die Sache wirklich nicht so einfach,
Wie, gibt es jetzt schon bekannten Strom?
Aus meiner unerheblichen Erfahrung kann man den nur
schaetzen. Selbst wenn im Stromatlas oder im Macmillan
die Staerke bis auf 2 Dezimalstellen angegeben ist.
Das differiert IMMER. Kommt auf verschiedene Umstaende
an. Gibt Abweichungen bis 100 %. Ich empfehle mal einen
Besuch bei den Needles/Isle of Whight bei Vollmond und
tagelangem Starkwind aus Sued. Oder besuch` mal einen Ort
mit doppeltem Hochwasser. Z.B. Lymington. Little Russel
bei den Channel Islands geht auch. Manchmal genuegt aber
auch gute Seehmannschaft mit reichlichem DB Genuss.
Das schaerft die Sinne und gibt den rischtischen Tiefenrausch.
Damit kriegste prima Schaetzungen hin. Dazu noch ein archaisches
Stromdreieck und eine differentiale Strandpeilung und fertig ist der Salat.
Hoch und trocken auffem rock. Womit nicht der Weiberrock sondern
ausnahmsweise der aus Stein gemeint ist. Dafuer brauchst du noch
nicht mal 40 ° Abweichung auffem Kompass. Tach noch.
Ahoi Mattrosen
Manfred
Ahoi Mattrosen
Manfred
>Nicht noetig, da Stahlschiff !
>
Sach ich doch. Objektives Vorurteil.
Ich habe schon Eisenboote gesehen die waren ausgebrannt
wg. Blitzeinwirkung. Und Plastikeimer, die hatten bei gleicher
Wirkung keine Schramme. Umgekehrt geht natuerlich auch.
Ich empfehle mal statt sich mit Deviation auf Eisenschiffen
rumzuplagen eine kleine aber auffschlussreiche Broschuere
der Kreuzer Abteilung als Lektuere. Bezuglich Blitzschutz auf
Booten. Hier wird auch spezifisch auf Eisendampfer eingegangen.
Scheint ein Thema zu sein bei denen. Nur mal so.
Ahoi Mattrosen
Manfred
Andre
> schaetzen. Selbst wenn im Stromatlas oder im Macmillan
> die Staerke bis auf 2 Dezimalstellen angegeben ist.
Zwei Nachkommastellen? [Blätterblätterblätter] Tatsächlich. Cool.
13,24 Knoten westsetzend vor Oostende. Oder waren's Meter/Sekunde?
Woooow. Und da segelst Du? ;-)
Stefan
>> Hmmm, na dann habe ich vermutlich ein Raumschiff der naechsten
>> Generation. Eben mal abgezaehlt: Das letzte Mal waren insgesamt 4
>> GPS an Bord und 4 Kompanden an Bord.
>>
> Hat vielleicht weniger mit Sicherheit zu tun als mit Psychologie.
> Dem Motto "lauter Kapitaene, keine Matrosen" entsprechend, braucht's
> halt fuer jeden was zum Spielen ;-)
Ich hätte das ja jetzt als Ausdruck mangelnden Vertrauens in den
Smut gewertet, aber so is auch gut.
Stefan
> Kannse mal sehen. Man lernt nie aus. Wem soll ich jetzt glauben?
> Dem *Fachmann* von der BOOT oder dir.
Du meinst wohl, dem *Verkäufer* von der Boot oder mir... na, dreimal
darfste raten ;-)
> Auf jeden Fall hat der
> von Cassens & Plath ueber den von C. Plath ziemlich hergezogen.
Eben. Verkäufer.
> Und was von fehlender Wirtschaftlichkeit wegen zu hohem Preis
> erzaehlt.
Der Verkäufer. Von Cassens & Plath. Da grad bei Aldi gibt's
deren Sachen ja nun auch nich.
> der rheinische Frohsinn dazukommt..... Im uebrigen, bist du sicher
> dass das nicht eine Nachfolgegesellschaft ist, DIESER momentane
> C. Plath??
Natürlich nicht. Bin weder mit dem einen noch dem anderen Plath
irgendwie verwandt oder verschwägert. Ob da vor 10 Jahren mal was
verkauft worden ist oder nicht, weiss ich nich. Stellt sich
jedenfalls voll in die Tradition von sich selbst, dieser momentane
Plath. Aber der eine is aus Hamboich, der annere aus Breem. Und bin
ich etwa'n Bremer? Das reicht doch wohl ;-)
Grüsse,
Stefan
>
>Zwei Nachkommastellen? [Blätterblätterblätter] Tatsächlich. Cool.
>13,24 Knoten westsetzend vor Oostende. Oder waren's Meter/Sekunde?
>Woooow. Und da segelst Du? ;-)
>
Halt den Edmund:-)
Manfred
>Und bin
>ich etwa'n Bremer? Das reicht doch wohl ;-)
Ja gut. Bin ich etwa ein Hamburger? Na also:-)
Und ueberhaupt: kann man die eigentlich noch essen?
Die Hamburger? Las gerade erst heute wieder in Bild
am Mittwoch, McDonald in Bayern wg. BSE geschlossen.
Also die im Sueden haben auch ihre Schwierigkeiten.
Trotz oder wg. dem neuen Kanzler?
Halt den Edmund
Manfred
> Andre Tornow schrieb:
>
> > Edgar Warnecke schrieb:
Kannst Du die Verbindung einer überkompletten elektronischen Ausstattung
für die Navi-Ecke zu mangelndem Vertrauen in den Smut in der
gegenüberliegenden Koch-Ecke erhellen?
Der Smut ist doch eher für Mahlzeiten und scharfe Messer, mit denen man
Boote vor dem Erhängen in Schleusen bewahren kann, zuständig.
Munterbleiben
HC
--
Wenn man das zierlichste Naeschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen näher beschaut
Dann zeigen sich haarige Berge, daß einem graut (J. Ringelnatz)
> Halt den Edmund:-)
> Manfred
Du mußt aber zugeben, daß der Edmund eine bessere Frisur hat als die
Angela! Auch scheinbar schönere Beine. Das war taktisch Klug von denen.
Mehr als die Hälfte der Bundesbevölkerung ist weiblich und steht auf
gepflegt aussehende Typen mit grauen Haaren. Könntest Du Dir hingegen
einen OneNightStand mit Angela vorstellen?
Mit grauseligem Gruß
KWO
Naja, aber 'nen OneNiteStand mit Edmund iss auch nicht gerade mein
Geschmack :-)
Schauder Schuber würch
Wolfgang
PS Nö auch nicht mit Angie :-((
--
FORTHing @ work | *Cheap* ...pick any
Dipl.-Ing. Wolfgang Allinger | *Fast* *Good* ... *two* of them
Germany ------------------------------------
## KreuzPunkt XP2 R ## | reply address set
> >steht auf gepflegt aussehende Typen mit grauen Haaren. Könntest Du
Dir
> >hingegen einen OneNightStand mit Angela vorstellen?
> Schauder Schuber würch
>
> Wolfgang
>
> PS Nö auch nicht mit Angie :-((
Du hast soeben guten Geschmack bewiesen!
KWO
RM> Wie kompensiert man denn prinzipiell Handpeilkompasse (egal ob
RM> traditionell oder Fluxgate), die sich beim Peilen zwangsweise ja nicht
RM> immer am selben Ort auf dem Boot befinden?
Geht nicht. Die leben davon, dass sie nicht staendig einer einheitlich
gerichteten Magnetisierung ausgesetzt sind und wenig Metall um sich herum
haben. Auf Eisenpoetten hatte ich dazu genau dieselben Misserfolge wie von
Dir berichtet, wenn auch mit einem anderen Fabrikat. Zig Mal nach
Anleitung kompensiert und alle moeglichen Positionen am Boot ausprobiert -
no way.
RM> anbelangt, keinen Unterschied zum konventionellen Handpeilkompass. Der
RM> Unterschied ist, dass der vermeintliche Vorteil des Autohelm (Peilen
RM> auf Knopfdruck) in der Praxis zum Nachteil wird. Durch die eingebaute
RM> Lahmaxxxxigkeit (Daempfung) eines konventionellen Kompass ergibt sich
RM> eine menschengerechtere Beurteilungsmoeglichkeit als bei der
RM> Zehntelsekunden-Momentaufnahme beim Knopfdruck mit allen genau in
RM> diesem Moment eingebetteten Fehlern.
Ein Geraet mit elektronischer Mittelwertbildung, die so lange werkt, wie
man den Knopf gedrueckt haelt, ist auf schwankendem Schiff ideal.
Zumindest auf Plastedampfern hat das auch sehr genaue Resultate ergeben.
RM> Wer Handpeilen heutzutage als Schutz vor dem Auflaufen nimmt, kann nur
RM> einen an der Waffel haben.
Auf jeden Fall hat jemand einen an der Waffel, der in Gewaessern mit GPS
navigiert, bei denen die Passagen nur als Textbeschreibungen im Stile von
"bearing the exit of the cave on 010 you change your course to 287 for
approx. 2 cables" existieren und Karten ungenau sind.
Gruss,
Tobias.
>> schaetzen. Selbst wenn im Stromatlas oder im Macmillan
>> die Staerke bis auf 2 Dezimalstellen angegeben ist.
SB> Zwei Nachkommastellen? [Blaetterblaetterblaetter] Tatsaechlich. Cool.
SB> 13,24 Knoten westsetzend vor Oostende. Oder waren's Meter/Sekunde?
Kommt ganz auf die Landentfernung an! Innerhalb 3-Meilenzone sind es noch
km/h, zwischenrein sinds mal nm und ganz auf der anderen Seite sind dann
auch noch mph. Und was fuer wieviele: Am Kyle Rhea steht da dann fuer HW
Ullapool + 3 schon 45,80 an - eigentlich unglaublich, das wenn mal nicht
gegen irgendwelche Vorschriften verstoesst... ;)
SB> Woooow. Und da segelst Du? ;-)
Dank GPS haelt der das sogar vor...
Gruss,
Tobias.
>Könntest Du Dir hingegen
>einen OneNightStand mit Angela vorstellen?
>
>Mit grauseligem Gruß
Ja gut, irgendwie ist da was dran. Du findest einen one night stand
mit Edmund besser:-?))
Ahoi Mattrosen
Manfred
Klar, zum Beispiel "Yellow" ;-))
Gruß
Anders
Nee, das war der Goliat von Tempo (hieß glaube ich so).
Gruß
KWO
>1)Wegepunkt eingeben, GPS-Peilung dahin ermitteln (ist rechtweisend)
>2)losfahren so das der GPS Kurs (Kurs ueber Grund, nicht rechtweisend)
> sich mit der Peilung deckt, Magnetkompasswert merken und diesen
Kompasskurs
> steuern
>3) aufpassen, das die GPS-Peilung steht: (damit `Edgars Hundekurve` nicht
greift!)
>4) eigentlich ist man jetzt fertig: Man kommt auf kuerzestem Weg an dem
> Wegepunkt mit Sicherheit an
Klar, sag ich doch.
>da einekompensierte Ablenkung nichts bringt, Kompasszahl unter dem
Steuerstrich
>kann eine Hausnummer sein
IMHO prinzipiell richtig. Der genaue Zahlenwert spielt keine Rolle. Trotzdem
ein Problem bei großen, unkompensierten Ablenkungen durch Schiffseisen:
Der Kompaß wird unruhiger. Eine kleine Kursänderung von vielleicht 5 Grad
zeigt er z.B. als 10 Grad an (zugegeben schon sehr extrem). Hast Du auch
noch induzierten Magnetismus wirds völlig chaotisch. Dann hilft nur noch
Kompensieren und Weicheisenmassen (die schönen Kugeln) neben dem Kompass.
>5) wenn die Tonne dann in Sicht kommt (und sie kommt mit Sicherheit in
Sicht)
>mal kurz den Bug auf die Tonne richten:
>Magnetkompasskurs und jetzt rechtweisenden GPS-Kurs notieren und der
erste
>Wert der Tabelle ist fertig,
Sach ich doch - Seitenpeilung! Hier ausgeführt mit dem ganzen Schiff. Damit
hat sie dem Wert Null. Wenn Du jetzt noch die Einschwingzeit des Kompasses
abwartest und nicht zuviel Seegang ist, hast Du tätsächlich einen Wert für
die Deviationskurve.
Das ganze scheint aber recht umständlich, um eine komplette Tabelle
aufzustellen. Ich benutze es gelegentlich mal zur Kompaßkontrolle.
>So wars von mir gemeint: kannst Du damit leben ?
Sowieso. Ich hatte nur Sorge, daß Du auf Schiet landest mit Deiner Methode.
>Gruesse auch an die Elbe (in der Jade stroemts ja auch ganz schoen)
Dann kennst Du die Probleme mit Vorhalten ja. Aber sag mal, steuerst Du da
wirklich nach Kompaß? Ich lauf da immer auf Sicht.
>Norbert
>(Navigation ist wenn man trotzdem ankommt)
Besonders wenn man weiß, wo man überhaubt hinwill. ;-)
Gruß
Anders
(Kein Wind begünstigt denjenigen, der keinen Zielhafen hat)
>Hast Du etwa in dein Auto einen Blitzableiter eingebaut ?
>
Na heutzutage nicht mehr. Als Ausgleich dafuer ein
Navigationssystem. Das ist genauso jeck.
Aber frueher hatte ich mal einen Lloyd. War mein erstes
Auto. Kennt den noch wer? Prima Wagen. Damit simmer
mehrmals nach Frankreiiiich. An die Cote Azuuuur.
Franzoesich lernen. Ja, die Sprache auch:-) Mannomann,
war das alles aufregend. Muss so um anno ´63 gewesen sein.
Na egal, der Wagenaufbau war aus Pappe. Der hatte einen
Blitzableiter. Du bist dran.
Mach mal den Stoiber
Manfred
> Nee, das war der Goliat von Tempo (hieß glaube ich so).
Um Himmels Willen. Das hätte früher viel Ärger gegeben. Das
Tempo-Dreirad und der Goliath sahen sich zwar ähnlich, waren aber
schwerste Konkurrenten.
Carl Borgward hat in den zwanziger Jahren in Bremen den Goliath als
"Blitzkarren" entwickelt. Das Tempo-Dreirad (der Tempo-Werke von
Vidal+Sohn in HH-Harburg) war zwar dem Goliath nachgeahmt, wurde aber
stetig weiterentwickelt und war wegen seiner legendären Zuverlässigkeit
gerade als Nachkriegsmodell "Hanseat" um ein Vielfaches erfolgreicher.
Der Goliath stammte übrigens praktisch aus dem gleichen Stall wie
Manfreds Alexander Lloyd: Wer den Tod nicht scheut, fährt Lloyd - wer
den Tod noch lieber hat, fährt Goliath.
Gruß, Rainer
Apropos Vidal+Sohn: Liebe Beauty-Freaks und andere Youngster unter den
Lesern, Vidal+Sohn ist eine alte Kaufmannsfamilie aus Hamburg. Wo ihr
hingeht, um euch einen neuen Look verpassen zu lassen, heisst Vidal
Sassoon. Nicht dass ihr denkt, man könne alte Autos jetzt auch beim
Friseur kaufen. ;-)
"Ulrich G. Kliegis" wrote:
>
> >Mw nicht mehr unerheblich. Allerdings ist Mw natuerlich einfacher zu
> >rechnen als Dev.
>
> Wieso?
Vielleicht hat navi-gieren ja was mit MwSteuern zu tun ?
Tuste einfach immer 16% drauf und jut.
SCNR.
Götz[sichbeiallensichaufrollendenfussnägelnentschuldigend
aberdasmussderbisherin2002derrecordverdächtigstethreadsein]
>Der Goliath stammte übrigens praktisch aus dem gleichen Stall wie
>Manfreds Alexander Lloyd: Wer den Tod nicht scheut, fährt Lloyd - wer
>den Tod noch lieber hat, fährt Goliath.
>
Jau, genau. so war`s.........
Kennt noch jemand das Ding wo man Ruecken an Ruecken sass?
Ein Ueberlebender
Manfred
>Alexander oder Alexander TS ?
Mannomann. Ein Kenner!! Aber so genau weiss ich das nicht
mehr. War ja auch ein Wagen ausse sog. Bourgeoisie.
Aber das erfuhr man erst spaeter. Als die buergerliche Sturm-
und Drang Zeit vorbei war und man nur noch revolutionaer sein
wollte. Wer zweimal mit der gleichen pennt gehoert zum
Establishment. Das war dann als Mobilist die deux cheveux Zeit.
Damit simmer dann auch nach Frankreiiich, aber nicht mehr zu den
Spiessern anne Cote bei Scheng le peng (Juan les pins) sondern zu den
Alternativen nach Biarritz. Zum Wellenreiten. Natuerlich auf
franzoesisch:-) Und watt hammer da studiert. Die Angelike, die Brigitte,
Clodette.......Ach Scheixxe, verdammt lang her, ich krieg gleich die Krise.
Besser man holt sich ein DB.
Mach mir den Stoiber
Manfred
> Jau, genau. so war`s.........
> Kennt noch jemand das Ding wo man Ruecken an Ruecken sass?
Der Zündapp-Janus. Wie der Name schon sagt, sah er von vorne genau so
aus wie von hinten, mit jeweils einer Einstiegsklappe sowohl hinten als
auch vorne.
Gruß, Rainer
> Stammte Gore Vidal (den ich vor ca. 30 Jahren, ja, war ne heisse Zeit
> damals in Kiel einen faszinierenden Vortrag halten erlebte) aus der
> Familie? Aus Hamboch war er ja wohl jedenfalls. Ist aber OT, ich
> weiss...
Der Schriftsteller Gore Vidal. Wenn ich mich recht erinnere, stammt der
doch aus einer alten amerikanischen Politfamilie (wie die Kennedys) und
ist verwandt mit Al Gore. Oder?
Gruß, Rainer
Also ich kenne den Zündapp Janus auch nicht.
--
Viele Grüße aus der Pfalz
Klaus Klabisch
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ron Sommer abgelöst werden sollte.
Nein, der Messerschmidt Kabinenroller war ein Dreirad (vorne 2, hinten
1) mit einer Glaskanzel ähnlich einem Flugzeug. Die Glaskanzel wurde
seitlich hoch geklappt und dann konnte man einsteigen. Ich glaube den
gab es aber auch mal mit 4 Rädern.
Der Janus war auch länglich und hatte 4 Räder. An beiden Enden war eine
Einstiegstür ähnlich wie bei der BMW Isetta. Die 2 Personen saßen Rücken
an Rücken.
Die BMW Isetta konnte man gut mit 2 Personen hinten hochheben oder auch
mit mehreren Personen den ganzen Wagen. Dann konnte man ihn mit der
Eingangstür vor einer Mauer plazieren und der Owner hatte dann am
nächsten Morgen ein echtes Problem, weil er die Tür nicht auf bekam.
Gruß
KWO
>Wolfgang Allinger <A...@business.forth-ev.de> schrieb in im
>>>Dir hingegen einen OneNightStand mit Angela vorstellen?
>> Schauder Schuber würch
>>
>> Wolfgang
>>
>> PS Nö auch nicht mit Angie :-((
>Du hast soeben guten Geschmack bewiesen!
Huch, so einfach geht das? Danke. Da besteht ja noch Hoffnug bei mir :-)
Tschüß Wolfgang
>Gruss
>Norbert
Nebel? Iiigitt! Wenns nicht dringend ist, laß ich mir bei solchen Wetter die
Koje wärmen und koche Grog oder so. ;-))
Mit beschlagener Brille Grüßt
Anders
Ja. Und dieser in nur noch wenigen Ausführungen gebaute
Schneewittchensarg nannte sich "Tiger".
> Die BMW Isetta konnte man gut mit 2 Personen hinten hochheben oder
> auch mit mehreren Personen den ganzen Wagen.
> Gruß
> KWO
Na ja, wenn Du Arnold Schwarzenegger heißt vielleicht, denn die Isetta
gab es schließlich auch noch als 4-Sitzer mit zusätzlicher Tür auf der
rechten Seite.
> Hmmmm, leider ist er ja nicht mehr zu fragen.
Gore Vidal lebt aber meines Wissens noch.
Du hast meinst nicht zufällig vielleicht Arie Goral? Jüdischer Maler und
Schriftsteller, der als einer der wenigen noch das ehemals jüdische
Grindel-Viertel in Hamburg miterlebt hat, später emigriert und dann in
der Nachkriegszeit wieder nach Hamburg zurückgekommen ist. Ein politisch
sehr engagierter und faszinierender Mensch. Mitte bis Ende der
neunziger, glaub ich, gestorben.
Gruß, Rainer
Apropos OT: 'n büschen Kultur kann hier nicht schaden.