Wer hat einen Tip, wie man das Klappern von Fallen, Leitungen, etc. in
einem Alu-Mast abstellen kann?
Holger
> Wer hat einen Tip, wie man das Klappern von Fallen, Leitungen, etc. in
> einem Alu-Mast abstellen kann?
1. Fallen vom Mast wegbinden, also z.B. in die Fußleiste piken.
2. Fallen unter Spannung setzen, dann klappert nix mehr.
Gruß Günther
>Holger Wendt schrieb:
>
>> Wer hat einen Tip, wie man das Klappern von Fallen, Leitungen, etc. in
>> einem Alu-Mast abstellen kann?
>
>1. Fallen vom Mast wegbinden, also z.B. in die Fußleiste piken.
Es geht nur um die Fallen die drinnen im Mast laufen!
>2. Fallen unter Spannung setzen, dann klappert nix mehr.
Leider doch, denn aufgrund der Hoehe des Mastes haben sie auch dann
Spiel. Und bei den Strom-Leitungen, die im Mast verlegt sind geht das
ja leider auch nicht.
Gruss
Holger
Ich habe das klappern mit warm Wasserleitingisolierung abgestellt. Hier in
Kanada gibt es Isolierung für warm Wasser leitungen. Sie ist aus Schaum
gemacht und ist innen hohl. Man kann sie ganz einfach über die Leitungen
tun und dann, einz nach dem anderen, den Mast rauf schieben. Ruhe im
Kuhstall.
Mathias
Holger Wendt <holger...@bib.fh-hamburg.de> wrote in message
news:371f1abe...@news.uni-hamburg.de...
Hallo Holger:
Im Mast Schaumstoffbälle (müssen stramm passen) vorheißen.
Elektokabel werden an die Mastwand gedrückt, laufendes Gut schneidet
sich ein. Hält bei Material aus alten Kojenpolstern 5 Jahre (oder mehr).
Erich
Vergiss aber nicht Dir bewusst zu machen, dass Du damit Feuchtigkeitsnester in Deinen Mast
einbaust. Sowohl der Mast als auch Kabel und laufendes Gut koennen (vorallem wenn Du die
Jolle mal im Salzwasser umgelegt hast) vergammeln. Gleiche Probleme machen uebrigens auch
mit Tape umwickelte Wantenspanner :-(
Eberhard
>Wer hat einen Tip, wie man das Klappern von Fallen, Leitungen, etc. in
>einem Alu-Mast abstellen kann?
Hallo Holger,
ich habe die elektr. Leitungen (Beleuchtung und Antenne) durch
Schaumstoffrohre gezogen, die normalerweise zur Isolation von
Heizungsrohren dienen. Sie sind sehr leicht und in 1 m Länge in
Baumärkten zu kaufen. Wenn Platz genug im Mast ist, geht das gut,
nichts klappert mehr. Offenbar werden so auch die Fallen, die
natürlich nicht durch diese Rohre laufen können, weitgehend am freien
Schwingen gehindert.
Gruß
--
Ulrich Lasse
Mail: <ula...@gmx.de>
> >2. Fallen unter Spannung setzen, dann klappert nix mehr.
>
> Leider doch, denn aufgrund der Hoehe des Mastes haben sie auch dann
> Spiel.
Wie lang ist er dann? Ein Maxi-Mast, so mit 35m? ;-)
Aber im Ernst, Bei der Fall-Spannung spielt doch die Länge keine
Rolle. Ich habe noch keine Mast erlebt, den man durch Durchsetzen der
Fallen nicht zum Schweigen bringen konnte.
Was sind das denn für Fallen? Draht? Dann wechsle doch mal auf
Tauwerk.
> Und bei den Strom-Leitungen, die im Mast verlegt sind geht das
> ja leider auch nicht.
Hast Du schon mal versucht, die Kabel an mehreren Stellen, an denen
man von außen dran kommt, zu fixieren, also zur Seite zu bändseln?
Gruß Günther
Leider ist das aber wiederum nur fuer jeweils eine Windstaerke gueltig.
wenn der Wind sich aendert (manchmal reicht ja auch nur ein Dreher und
das rofil wird anders angestroehmt) geht das ganze von vorne los. Ich
erinnere mich da an einige sehr nette Naechte auf einer Dehler, bei der
immer die Grossschot anfing ein recht brummendes Eigenleben zu
entwickeln. Ich bin dann mehrmals raus um die Schotspannung zu aendern,
weil der Wind in der Nacht nicht so recht wusste wie er denn nun posten
sollte ;-).
Gruss,
florian
<snip>
es ist zwar die falsche NG aber das richtige Thema.
In einem zum Wohnmobil umgebauten LKW möchte ich Hohlräume ausfüllen
damit diese temperaturisoliert und entdröhnt werden. Ich dachte daran
Bauschaum hineinzuspritzen. Da ist aber das Problem mit der Wasser- bzw.
Wasserdampffestigkeit. Wenn das Material Feuchtigkeit aufnimmt dann ist
das sehr schlecht, die Isolationswirkung ist hin, es wird ein modriges
Fäulnispilznest und die Dauerfeuchte fördert die Korrosion.
Kennt jemand ein Material das diese Nachteile verhindert?
> >Im Mast Schaumstoffbälle (müssen stramm passen) vorheißen.
> >Elektokabel werden an die Mastwand gedrückt, laufendes Gut schneidet
>
> Vergiss aber nicht Dir bewusst zu machen, dass Du damit Feuchtigkeitsnester in Deinen Mast
> einbaust. Sowohl der Mast als auch Kabel und laufendes Gut koennen (vorallem wenn Du die
> Jolle mal im Salzwasser umgelegt hast) vergammeln. Gleiche Probleme machen uebrigens auch
> mit Tape umwickelte Wantenspanner :-(
--
Gruß - wakl -
>Hallo,
Hi Walter,
>es ist zwar die falsche NG aber das richtige Thema.
:-)))
>In einem zum Wohnmobil umgebauten LKW möchte ich Hohlräume ausfüllen
>damit diese temperaturisoliert und entdröhnt werden. Ich dachte daran
>Bauschaum hineinzuspritzen. Da ist aber das Problem mit der Wasser- bzw.
>Wasserdampffestigkeit. Wenn das Material Feuchtigkeit aufnimmt dann ist
>das sehr schlecht, die Isolationswirkung ist hin, es wird ein modriges
>Fäulnispilznest und die Dauerfeuchte fördert die Korrosion.
Sei bloss vorsichtig, sonst faellt Dir die Karre nach dem ersten
Winter auseinander.
>Kennt jemand ein Material das diese Nachteile verhindert?
Du brauchts einen *geschlossenporigen* PU-Schaum. Der nimmt keine
feuchtigkeit auf. Mach Dich doch mal bei den einschlaegigen
Chemiebuden schlau.
Dann solltest Du vorher *jeden* Hohlraum sorgfaeltigst mit
Hohlraumkonservierung behandeln. Erst danach ausschaeumen.
Gib bitte Obacht ! Der Schaum wiegt. Nicht, dass Du nach dem
Ausschaeumen das Kleingeld aus dem Portemonnaie tun musst, um das
Fahrzeug ueberhaupt noch bewegen zu koennen.
Denke auch an den Brandschutz.
Wie auch immer, eine Patentloesung ist das alles nicht.
Gruss
Edg@r vorm Huy
__
Keine Rechts- oder Steuerberatung. Zu Risiken und Nebenwirkungen
fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater !
http://home.t-online.de/home/EWarnecke/
Andreas
--
------------------
"Hi," said the breakfast, "it's me again! Look who is with me!"
Visit me at: http://home.t-online.de/home/A.Janke
Edgar Warnecke schrieb in Nachricht
<37221b03...@news.btx.dtag.de>...
> Du brauchts einen *geschlossenporigen* PU-Schaum. Der nimmt keine
> feuchtigkeit auf. Mach Dich doch mal bei den einschlaegigen
> Chemiebuden schlau.
Zunächst hoffe ich mal, daß jemand praktische Erfahrungen hat. Dann
werde ich im Baumarkt mal sehen von welcher Firma der "normale"
Bauschaum kommt und dort mal nach Werbeaussagen fragen.
> Dann solltest Du vorher *jeden* Hohlraum sorgfaeltigst mit
> Hohlraumkonservierung behandeln. Erst danach ausschaeumen.
Das ist sehr schwierig oder sogar unmöglich. Ich hoffe darauf, daß es so
eine Art Hohlraumkonservierung als Schaum gibt.
> Gib bitte Obacht ! Der Schaum wiegt. Nicht, dass Du nach dem
> Ausschaeumen das Kleingeld aus dem Portemonnaie tun musst, um das
> Fahrzeug ueberhaupt noch bewegen zu koennen.
Kein Problem - mangels Kleingeld ist beim Gewicht noch genug Spielraum.
;-)
> Wie auch immer, eine Patentloesung ist das alles nicht.
Ich versuche mit der Einstellung "90% reichen aus" zu leben.
> vergiß auch nicht nach dem Ausdehnungsfaktor zu fragen, sonst wird Dein
> schöner weißer Campingkarton zur aufgeblähten Wohnwurst!
Nix da mit "weiß" - der ist "schreiend orange" (RAL 2000) ein ehemaliges
Straßenwachtfahrzeug. :-)
Du hast recht, von den Ausdehnungskräften habe ich schon tolle
Geschichten gehört.
>Hallo Edgar,
Hallo Walter,
[*geschlossenporigen* PU-Schaum.]
>Zunächst hoffe ich mal, daß jemand praktische Erfahrungen hat. Dann
>werde ich im Baumarkt mal sehen von welcher Firma der "normale"
>Bauschaum kommt und dort mal nach Werbeaussagen fragen.
Praktische Erfahrungen hat ein Bekannter von mir. Der hat seinen PKW
*behandelt*. :-)
Nimm fuer Dein Auto *nur von Feinsten*, sonst hast Du schneller
Sorgen, als Dir lieb ist.
>> Dann solltest Du vorher *jeden* Hohlraum sorgfaeltigst mit
>> Hohlraumkonservierung behandeln. Erst danach ausschaeumen.
>
>Das ist sehr schwierig oder sogar unmöglich. Ich hoffe darauf, daß es so
>eine Art Hohlraumkonservierung als Schaum gibt.
Zu 1. Doch es geht. Es gibt da sogar eine Firma, die macht das
proffessionell mit *in alle Hohlraeume reingucken* und so.
Zu 2. Vergiss es.
>> Gib bitte Obacht ! Der Schaum wiegt. Nicht, dass Du nach dem
>> Ausschaeumen das Kleingeld aus dem Portemonnaie tun musst, um das
>> Fahrzeug ueberhaupt noch bewegen zu koennen.
>
>Kein Problem - mangels Kleingeld ist beim Gewicht noch genug Spielraum.
>;-)
Na, dann hast Du Dir ja was vorgenommen. :-)
>
>> Wie auch immer, eine Patentloesung ist das alles nicht.
>
>Ich versuche mit der Einstellung "90% reichen aus" zu leben.
Ja, aber weisst Du, wie die letzten 10% nerven koennen ?
BTW: IMO beste Isolierung ist ein anstaendiger Schlafsack. ;-)
> [*geschlossenporigen* PU-Schaum.]
Sagt mal, findet Ihr nicht, daß das langsam extrem OT ist?
F'up2 gesetzt!
Günther
Andreas
--
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Walter Klemmer schrieb in Nachricht <372434B9...@online.de>...
--- snipp ---
>Zu 1. Doch es geht. Es gibt da sogar eine Firma, die macht das
>proffessionell mit *in alle Hohlraeume reingucken* und so.
Firma Dinol, soweit ich mich erinnere, müßten in den grünen Seiten
stehen.
> Du hast recht, von den Ausdehnungskräften habe ich schon
tolle
> Geschichten gehört.
> --
> Gruß - wakl -
Hi there!
hier noch eine:
In Unserem Verein wollte mal jemand seinen alten
Holzpiraten unsinkbar machen. Da er von Auftriebskoerpern
(diese Aufblasteile) nicht viel hielt, hatte er die tolle
Idee, PU-Schaum aus der Dose zu verwenden. Das Ergebnis war
dann auch auch ein unsinkbarer Pirat, allerdings in der
Groesse eines Zugvogels!
Dirk
--
on the seventh day god went sailing
Aehm, dann hast du die Fallen aber ein wenig vom Mast weggebunden. Bei
mir z.B. liegen sie aber so dicht am Mast, da nuetzt das staerkste
durchsetzen nichts. Mein Vorschlag: einmal um den Mast wickeln. Das
wickelt dann zwar nur unter der (untersten) Saling, bei mir reicht das
aber (Mast ca. 8m).
> Was sind das denn für Fallen? Draht? Dann wechsle doch mal auf
> Tauwerk.
Hab ich, weil bei mir noch Platz im Mast war. Erfolg: Das Peitschende
*Tsching* wurde durch ein etwas dumpferes Geraeusch ersetzt. Stoert aber
auch.
Gruss
Roland
Hallo Günther,
> > [*geschlossenporigen* PU-Schaum.]
>
> Sagt mal, findet Ihr nicht, daß das langsam extrem OT ist?
Nö, da geeignetes Material sicher auch im Boot verwendet werden kann
(siehe z.B. Ursprungsmail) ist der Bezug vorhanden. Es soll ja auch
Segler geben die am Boot werkeln und nicht nur endlos über Scheine
diskutieren oder hier verbotenerweise werben, dies zusätzlich noch
provokant legitimieren wollen und dadurch lange Diskussionen auslösen.
Da aber keine konkreten Erfahrungen / Empfehlungen vorliegen werde ich
mich bei den Chemiefirmen nach deren Angebot erkundigen.
Damit hören die wenigen Mails zu diesem Thema auf - hoffentlich die
Scheindiskussionen und der Werbemüll auch.
> > > [*geschlossenporigen* PU-Schaum.]
> >
> > Sagt mal, findet Ihr nicht, daß das langsam extrem OT ist?
>
> Nö, da geeignetes Material sicher auch im Boot verwendet werden kann
> (siehe z.B. Ursprungsmail) ist der Bezug vorhanden. Es soll ja auch
> Segler geben die am Boot werkeln und nicht nur endlos über Scheine
> diskutieren oder hier verbotenerweise werben, dies zusätzlich noch
> provokant legitimieren wollen und dadurch lange Diskussionen auslösen.
Hast ja recht, gelegentlich sehen Segelboote aus wie die Paläste einer
Ischiasfarm. Bei denen klappert aber auch nichts mehr, oder es ist eh
egal.
> Da aber keine konkreten Erfahrungen / Empfehlungen vorliegen werde ich
> mich bei den Chemiefirmen nach deren Angebot erkundigen.
Das halte ich für eine sehr gute Idee, denn ich halte dieses Zeugs für
höchstgefährlich (für das Schiff), wenn es nicht fachmännisch
eingesetzt wird. Wer kann schon die verschiedenen chemischen
Reaktionen bei solchem Zeug richtig beurteilen?
Um wieder an das eigentliche Thema zu kommen: Ich halte alle Versuche,
den Mast mit irgendetwas zu füllen, nur damit es nicht klappert, für
ausgesprochen unseemännisch.
Da stecken wir viel Geld in teuer Blöcke, leichtes Tauwerk etc. um das
Handling zu erleichtern und das Toppgewicht zu reduzieren, und dann
diese Drecksammler im Mast. Ich möchte garnicht wissen, wie die Fallen
nach einiegen Monaten einer solchen "Pflege" aussehen.
Ich kann mich nur wiederholen, alles was im Mast unter Spannung steht,
klappert auch nicht. Wenn die Fallen also nicht mehr klappern, bleiben
nur noch die Kabel, bei denen ein wenig Bastelstunde erforderlich ist,
um sie an den verschiedenen Zugängen seitlich wegzubinden.
Gruß Günther
...
>Ich kann mich nur wiederholen, alles was im Mast unter Spannung steht,
>klappert auch nicht. Wenn die Fallen also nicht mehr klappern, bleiben
>nur noch die Kabel, bei denen ein wenig Bastelstunde erforderlich ist,
>um sie an den verschiedenen Zugängen seitlich wegzubinden.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich es aus dieser NG habe und damit nur
was bekanntes wiederhole (glaube ich aber nicht):
Die Kabel im Mast in kürzeren Abständen mit passend grossen
Kabelbindern bündeln UND DANN DAS ENDE DES BINDERS NICHT !!!
ABSCHNEIDEN sorgt normalerweise dafür, das die Kabel nicht mehr
klappern.
Hab ich nicht selbst probiert, sondern nur aufgeschnappt.
Andreas Haffner
--
http://home.sol.no/~ahaffner
Remove ".c" from my address before emailing
> Hast ja recht, gelegentlich sehen Segelboote aus wie die Paläste einer
> Ischiasfarm. Bei denen klappert aber auch nichts mehr, oder es ist eh
> egal.
Wo kann man denn eine Ischiasfarm besichtigen? ;-)
> Um wieder an das eigentliche Thema zu kommen: Ich halte alle Versuche,
> den Mast mit irgendetwas zu füllen, nur damit es nicht klappert, für
> ausgesprochen unseemännisch.
Ich hatte zwar noch nie Klappern IM Mast, aber Klappern AM Mast kann
ganz schön nerven - dann ist mir die Ruhe wichtiger als die
"Seemannsehre".
> Ich kann mich nur wiederholen, alles was im Mast unter Spannung steht,
> klappert auch nicht. Wenn die Fallen also nicht mehr klappern, bleiben
Da habe ich AM Mast andere leidvolle Erfahrungen - durch Erhöhen der
Spannung war nur die "Tonlage" zu verändern - und so ein
Musikinstrument klingt in keiner Frequenz besonders gut.
Walter Klemmer wrote:
>
> Ich hatte zwar noch nie Klappern IM Mast, aber Klappern AM Mast kann
> ganz schön nerven - dann ist mir die Ruhe wichtiger als die
> "Seemannsehre".
Schön das du das so siehst,
leider ist es aber so das viele Boote einen längeren Zeitraum unbewohnt
sind und zur Freude
der Liegeplatznachbarn musizieren.
Bei uns ist es so das bei hartnäckigen Ruhestörern die Fallen einfach
irgendwann oben am Mast baumeln, sicher nicht die schönste aber
effektvollste Methode.
Das das dauernde schlagen für jeden Werkstoff schädigend ist und allein
deshalb verachtenswürdig will ich gar nicht weiter ausführen.
Alwin
Walter Klemmer wrote:
> [...]
> Da habe ich AM Mast andere leidvolle Erfahrungen - durch Erhöhen der
> Spannung war nur die "Tonlage" zu verändern - und so ein
> Musikinstrument klingt in keiner Frequenz besonders gut.
Ich gebe in so einem Fall soviel Lose auf das Fall, dass ich es
um die Salingspitzen schlagen kann.
Dann wieder dichholen und Ruhe ist ...
MfG Günther Harms
Irgendwie verstehe ich Euch nicht.
Stropp um Fall und und Want und *dann* ist Ruhe.
Auf *unbewohneten* und bewohnten Nachbarschiffen nehme ich
*Paketschnur*. Die kann dranbleiben.
Ekelhaft ist nur bei Abendkuehle und ggfs. Regen nur in der Unterhose
auf fremden Kaehnen rumzuturnen.
Gruss
Edg@r vorm Huy
--
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fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater !
>
>> Ich kann mich nur wiederholen, alles was im Mast unter Spannung steht,
>> klappert auch nicht. Wenn die Fallen also nicht mehr klappern, bleiben
>
>Da habe ich AM Mast andere leidvolle Erfahrungen - durch Erhöhen der
>Spannung war nur die "Tonlage" zu verändern - und so ein
>Musikinstrument klingt in keiner Frequenz besonders gut.
>
Nach meiner Erfahrung kann man alles was aussen klappert
durch wegbinden entschaerfen, durch strammes Durchsetzen fast
alles was innen klappert.
Allerdings ist meine Erfahrung auch, dass alles was man fuer das
Abstellen des Klapperns am eigenen Boot tut (jedenfalls wenn man
im Hafen liegt) vergebene Muehe ist, denn ein Nachbar hat mit
Sicherheit nicht fuer Ruhe gesorgt, bevor er das Boot verlassen
hat (Murphey' Law for Sailors # 6).
Andre
>Bei uns ist es so das bei hartnäckigen Ruhestörern die Fallen einfach
>irgendwann oben am Mast baumeln, sicher nicht die schönste aber
>effektvollste Methode.
Wenn man sich schon auf anderer Leute Boote rumdrueckte,
waere die effektivste Methode sicher das Fall durchzuholen
und wegzubaendseln. Ist allerdings kein Denkzettel, um den
es Euch wohl in erster Linie geht. Und selbst dann waere
wohl ein Zettel mit einem Hinweis an das Niedergangsschott
gesteckt die bessere Methode.
Sorry, aber bei allem Verstaendnis fuer strapazierte Nerven,
ich find das einen ziemlich unfreundlichen Akt (vorsichtig
ausgedrueckt).
Andre
MfG Guenther Harms
>Edgar Warnecke wrote:
[...]
>> Stropp um Fall und und Want und *dann* ist Ruhe.
>>
>> Auf *unbewohneten* und bewohnten Nachbarschiffen nehme ich
>> *Paketschnur*. Die kann dranbleiben.
>>
>... und das kann ich mir sparen, weil ich weder Stropp noch
>Paketschnur brauche.
Glaube ich Dir ja Guenther,
aber Du hast meinen letzten Satz nicht mitgeqouted.
Nachts, duster, kalt, nass, muede. Dann rueber auf Nachbars Schiff.
Grossen Onkel an irgendeiner daemlichen Leitoese gerammt. Dann Fall
suchen, dranrumzupfen, um die Lose zu finden, abschlagen, um die
Saling toernen, soviel Lose nachgeben, bis ich es wieder irgendwo
belegen kann. Spaetestens dann sehe ich aus wie ein gerupfter Puter.
Neee, is nich. Die Paketschnur ist schon im Schlafsack abgelaengt und
*mein* Manoever dauert hoechstens drei Minuten ;-)
Nun gut, mit *gerammtem* grossen Onkel und dazugehoerigem Fluch
vielleicht vier.
Nix fuer ungut...
Hi,
die Fallen um die Salinge schlagen ist eine sehr elegante Methode die auch
schon Hiscock vorschlägt.
bei Holzsalings kann man sich Holzhaken ca in der Mitte anschrauben und die
Fallen dahinter stecken.
Stramm durchsetzen taugt meistens nur bei einer Windstärke was, bei
auffrischendem Wind geht das geklappere dann wieder los. Wie schon vorher in
dieser NG gesagt macht es keinen Spaß, auch auf dem eigenen Boot, nachts bei
starken Wind und Regen in der Unterhose Fallen festzubändseln.
Bei Nachbarbooten, deren Eigner ja auch nicht jeden Tag anwesend ist, kann
schon mal etwas klappern.
Dann sollte man dieses festbändseln aber auf keinen Fall Loswerfen, denn das
eigene Boot steht ja auch schon mal wochenlang alleine da, und denn.......
man freut sich wenn man selber in den Mast muß.
Mast und Schotbruch und nicht alles so eng sehen,
Wolfgang
---- snipp ----
>Stropp um Fall und und Want und *dann* ist Ruhe.
>
>Auf *unbewohneten* und bewohnten Nachbarschiffen nehme ich
>*Paketschnur*. Die kann dranbleiben.
>
Kleines Schächtelchen Ohropax tut's auch, hilft auch gegen schnarchende
Crewmitglieder!
Andreas
> Allerdings ist meine Erfahrung auch, dass alles was man fuer das
> Abstellen des Klapperns am eigenen Boot tut (jedenfalls wenn man
> im Hafen liegt) vergebene Muehe ist, denn ein Nachbar hat mit
> Sicherheit nicht fuer Ruhe gesorgt, bevor er das Boot verlassen
> hat (Murphey' Law for Sailors # 6).
Das sollte einen aber nicht hindern mit gutem Beispiel voranzugehen
(WAKL's Law # 1)
> Wo kann man denn eine Ischiasfarm besichtigen? ;-)
Du kannst es auch mobile Laubenkolonie nennen :-)
>
> > Um wieder an das eigentliche Thema zu kommen: Ich halte alle Versuche,
> > den Mast mit irgendetwas zu füllen, nur damit es nicht klappert, für
> > ausgesprochen unseemännisch.
>
> Ich hatte zwar noch nie Klappern IM Mast, aber Klappern AM Mast kann
> ganz schön nerven - dann ist mir die Ruhe wichtiger als die
> "Seemannsehre".
Es geht hier nicht um Ehre, sondern um Sicherheit! Füll mal einen Mast
mit Schaum und lass dann schön das Regenwasser drin stehen, vielleicht
noch mit ein wenig Salz vom Spritzwasser. Und dann schau den Mast am
Ende der Saison an der Stelle an.
> > Ich kann mich nur wiederholen, alles was im Mast unter Spannung steht,
> > klappert auch nicht. Wenn die Fallen also nicht mehr klappern, bleiben
>
> Da habe ich AM Mast andere leidvolle Erfahrungen - durch Erhöhen der
> Spannung war nur die "Tonlage" zu verändern - und so ein
> Musikinstrument klingt in keiner Frequenz besonders gut.
Lieber Walter, das hatten wir schon ganz zu Beginn geklärt. Das
einzige ordentliche Verfahren hier ist doch, die Fallen z.B. an der
Fußleiste auf dem Vorschiff anzuschlagen. So kann man sie durchsetzen
und nichts klappert.
Gruß Günther
>
>Kleines Schächtelchen Ohropax tut's auch, hilft auch gegen schnarchende
>Crewmitglieder!
>
Und das ist ja wohl der absolute Supergau. Dagegen ist Fallenschlagen
extrem harmlos:-) Zumal, wenn Fallen schlagen, gibt`s in der
Regel auch jede Menge anderer Geräusche.
Was macht Ihr denn mit den Schnarchern. Kopf ab ? Oder einfach
nur Erstickungstot:-)
Übrigens: nachts auf fremden Booten rumschleichen (ich lese hier,
auch bei bewohnten) und deren
Fallen losschmeißen halte ich für ähnlich unverschämt, wie den
Stromstecker vom Nachbar rausziehen, weil ja alles besetzt ist
an der Säule.
Chip`s ahoi
Manfred
>Was macht Ihr denn mit den Schnarchern. Kopf ab ? Oder einfach
>nur Erstickungstot:-)
Nachdem es ja hiess, die Ohrverschliesser wuerden auch gegen
Schnarcher helfen, vermute ich, dem Schnarcher werden einfach
die Ohropaxe in den Rachen gestopft.
>Übrigens: nachts auf fremden Booten rumschleichen (ich lese hier,
>auch bei bewohnten) und deren
>Fallen losschmeißen halte ich für ähnlich unverschämt,
Zumal die ja nicht nur losgeschmisssen, sondern gleich
noch in den Top gezogen werden.
Andre
> Es geht hier nicht um Ehre, sondern um Sicherheit! Füll mal einen Mast
> mit Schaum und lass dann schön das Regenwasser drin stehen, vielleicht
> noch mit ein wenig Salz vom Spritzwasser. Und dann schau den Mast am
> Ende der Saison an der Stelle an.
Damit wären wir wieder bei meiner ursprünglichen Frage:" Kennt jemand
ein Material zum wasser- und wasserdampfdichten Ausfüllen von
Hohlräumen? " ;-)
> Damit wären wir wieder bei meiner ursprünglichen Frage:" Kennt jemand
> ein Material zum wasser- und wasserdampfdichten Ausfüllen von
> Hohlräumen? " ;-)
Wenn Du nicht den Mast meinst, lehne ich mich entspannt zurück,
andernfalls kannst Du mit schwerer Kritik rechnen :-)
Gruß Günther