Auf jeden Fall mußt Du bei den Vercharterern Deinen Namen angeben, da
sind die genau so stur wie wir.
Tom Berger
--
ArchTools: Software-Werkzeuge für die Architektur
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung für AutoCAD (TM)
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
"emmez" <em...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9qfei4$jfj$05$1...@news.t-online.com...
Also die Berufsschiffahrt braucht auf dem Ijsselmeer eine Fahrerlaubnis
für Seeschiffahrtsstraßen oder aber das Rheinpatent mit dem Zusatz "bis
ins offene Meer" (dieser Zusatz schließt den Küstenbereich mit ein). Das
ist gesichert.
Danach unterstelle ich mal, daß es sich dort um den Geltungsbereich
einer Seeschiffahrtsstraße handelt. Das ist nicht gesichert.
Gruß
KWO
--
Newsgroups ist wie labern auf CB-Funk,
nur halt eben alles schriftlich.
Don't feed the trolls!
Für Realnamen hätte ich amtliche Information!
Mit sportlichen Grüßen
Manfred G.
Der SBF Binnen ist ein amtlicher deutscher Schein. In Niederlande ist
das Chartern von Booten bis 15m Länge und nicht schneller als ....
(exakte Geschwindigkeit weiß ich leider nicht) führerscheinfrei.
Soweit zur gesetzlichen Situation.
Natürlich achten die Vercharterer in NL zwangsweise auf etwas mehr als
die (nicht vorhandenen Vorschriften). Im Regelfall wird mindestens
Erfahrung verlangt, z.B. Dein deutscher Schein. Jedoch möchte ich -
wie bei den anderen Texten schon anklang - Dir abraten, ohne einen
kompetenten Skipper mit 'heftiger' Erfahrung auf's Ijsselmeer zu
gehen. Das Ijsselmeer mag im Sommer bei wenig Wind wie ein großer
Ententeich wirken, was sich aber durch die geringe Wassertiefe
blitzschnell ändern kann.
Was mich etwas kritisch stimmt ist Deine Frage nach 'Kieljolle'. Eine
Jolle ist auf keinen Fall Ijsselmeer tauglich. Beim Versuch eine Jolle
für's Ijsselmeer zu chartern, wirst Du keinesfalls Erfolg haben (und
voraussichtlich als wenig kompetent auffallen). Ich rate Dir z.B. im
Bereich der friesischen oder südholländischen Seenplatte zu bleiben,
dort bist Du auf einem Ijsselmeer ähnlichem Revier, hast massenhaft
Seen, die meist deutlich größer sind als Du Sichtweite hast. Dort sind
die Kieljollen zu Hause und Du kannst diese mit Deinem SBF binnen
garantiert chartern und wirst bestimmt noch jede Menge Erfahrungen
sammeln können (z.B. im vergangenen September als auch dort Windstärke
10 herrschte und ordentlich Seegang war).
Bei Kajütbooten schauen die Vermieter schon mal hin, wie ein
Neukunde mit dem Boot umgeht, aber nach einem Schein bin ich
in mehr als 20 Jahren in Friesland nie gefragt worden. Ganz
am Anfang wäre auch der Nachweis von Erfahrung sehr schwer
gefallen, denn meine Erfahrung habe ich dort erst erworben,
erst auf den Kanälen und Seen und später auf dem Ijsselmeer.
Gruß - Wolfgang
P.S.: Ist Dein Vorname nicht vorzeigbar?
--
*** Außenbordmotoren sind, wie Frauen, eine Erfindung ***
*** des Satans. - Michael Green, Ruder hart rechts - ***
*** Wed, 24 Oct 2001 18:01 +0200 ***
>Was mich etwas kritisch stimmt ist Deine Frage nach 'Kieljolle'. Eine
>Jolle ist auf keinen Fall Ijsselmeer tauglich. Beim Versuch eine Jolle
>für's Ijsselmeer zu chartern, wirst Du keinesfalls Erfolg haben (und
>voraussichtlich als wenig kompetent auffallen).
Aber nur wenn du aus d.r.s.sportlich kommst. Ansonsten empfehle
ich mal einen Besuch von Medemblik z.B. im Juli/August. Dann finden
dort regelmaeßig `ne Menge EM und WM statt. In Jollenklassen. Z. B.
Laser oder FD oder 470er. Ist international bekanntes Regattarevier
fuer Jollen und Cat`s. Die Bahnen sind sogar in jeder Seekarte
aufgefuehrt. Wenn man denn das da See nennen will. Weil eigentlich
ist es ja Meer:-) Aber gut, daß sind keine Charterer, bei WM reisen die
Teilnehmer i.d.R. in eigenen Jollen an. Insofern koennte man natuerlich
sagen, die sind nix kompetent. Und weil manchmal die Regattabahnen
so weit draußen liegen, sind einige zwischenzeitlich auch inkontinent:-)
Charterstationen fuer Jollen weiß ich jetzt auch nicht.
Aber bei Hoorn gibt es glaube ich welche und vor Enkhuizen werden
oder wurden Strandcats vermietet. Und segle mal an einem Starkwindtag
an den Flachs von Makkum vorbei, da siehst du das Wasser vor
Windsurfern nicht mehr. Dickschiffsegler sind dann schon laengst
beim Grog anne Theke. Im uebrigen sind schon welche inner Jolle
uebern Atlantik und wir selbst hatten im August beim apres sailing
die leicht crazy Idee, mit einem Strandcat von der tuerk. Riviera
nach Rhodos zu segeln. Wurde dann nix draus, weil nach ca. 4 SM
die Thermik weg war und ueberhaupt das ganze zu langweilig wurde.
Und im Moment bekomme ich regelmaeßige mails von einem,
der segelt momentan noch im westlichen MM (da isser auf dem
Seeweg von der Ostsee hin) aber in naher Zukunft will er
mit seinem H-Boot zu den Canaren und dann einhand nach
St. Lucia. Und in meinem Heimatrevier habe ich erst zuletzt welche
vor Zeebruegge mit den Cats fliegen gesehen, da sprach Oostende
Radio permanent von Sturmwarnung. Und die Lotsenstation bei
Steenbanken war geschlossen. Und die wird erst dichtgemacht ab
Bft. 8. Na gut, die Catsegler befanden sich im Windschatten der
kilometerlangen Hafenmole von Zeebruegge aber Wind 6 hatte es
da garantiert noch. Und in meinem Heimathafen hat es eine
relativ große Dragonflotte. Das sind Boote, die kosten in der
Anschaffung leicht schon mal 100 tausend deutschmark, aber
(Kiel) Jollen sind das allemal. Und internationale Segelevents finden
hier im Sommer zuhauf statt. Zuletzt (ich glaube Anf. Sept.) gab
es eine Veranstaltung von Lasern, 470er und was weiß ich noch alles.
Regattalaeufe im Rahmen der jeweiligen EM. Die jungen Wilden halt.
Alles prima Leute. Erstaunlich viele Maedels dabei. Jollensegeln
ist auch nicht mehr das was es mal war:-) Der Strand war
zugestellt mit Booten. Etwa (geschaetzt) ca. 150 Stueck. Und hier
ist Tidenrevier, jede Menge Sandbaenke der Kueste direkt vorgelagert
und starker Strom mit Neerstrombedingungen im Hafen und zwischen
den Baenken. Oder fahr` im Sommer mal nach Knogge-Heist an die
belg. Kueste. Da steht nach meiner beschraenkten Kenntnis die
groeßte Catflotte Nordeuropas permanent auf`m Strand. So ca.
250 Boote. Dauergelagert in der Saison. Na gut, ab und an wird auch
gesegelt. Aber das ist nicht Bedingung fuer die Aufnahme in den
neuen *royal* Segelclub direkt on the beach:-) Prima Ding das.
Kannst du dein Grimbergen in direkter Strandlage umgeben von
unzaehligen Profilmasten mit direkter Sicht auffe cracy fliegenden
Menschen runterschuetten. Ijsselmeer?? Da bekommen doch die
Seemoewen sofort Schluckbeschwerden wegen akutem Lachkrampf
und fallen schon mal ohne direkte Ballermanneinwirkung einfach
so vom High Sky:-))
Zum Abschluß aus meiner eingeschraenkten Sicht: bei Wind Bft. 8
aus West wuerde ich mit einem BMer (Kieljolle) auch nicht von
Stavoren nach Medemblik wollen. Es sei denn, ich haette genuegend
Kielballast in Form von DB on board:-) Aber auf der Westseite bei
dann ablandigem Wind mit glattem Wasser und in Windabdeckung
von Land und Baumbestand koennte ich mir durchaus vorstellen,
z.B. in der Bucht vor der Einfahrt in den Hafenkanal bei Enkheuizen
bei *Stehhöhe* (im Wasser:-) mit einem Laser bei dort sicher dann
*nur* 6 Bft. rumzuheizen. Wird sicher boooooeiiig sein da und du
mußt halt aufpassen, daß du nicht aus der Windabdeckung
rauskommst. Und nach Stavoren fliegst:-))
Immer schoen sportlich segeln und moi ahoi und ohne sig
Manfred
S> Was mich etwas kritisch stimmt ist Deine Frage nach 'Kieljolle'. Eine
S> Jolle ist auf keinen Fall Ijsselmeer tauglich. Beim Versuch eine Jolle
Ist das gesichert? Immerhin finden Jollenregatten mit bis zu mehreren
hundert Booten ab Medemblik statt und immerhin hat ne Jolle nicht die
Probleme eines Kielboot mit Auflaufen.
Die andere Frage ist natuerlich, was ueberhaupt eine "Kieljolle" sein
soll. Vielleicht sowas wie ein 12-Tonner mit PKW-Zulassung oder ein
Motorboot unter Segel?
Gruss,
Tobias.
Jolle: Boot ohne Kajüte (oben offen).
Schwertjolle: Jolle mit Schwert.
Kieljolle: Jolle mit Kiel.
Beispiele für letzteres: Kielzugvogel, BM
-i "beides schon gesegelt" s
>
>Die andere Frage ist natuerlich, was ueberhaupt eine "Kieljolle" sein
>soll. Vielleicht sowas wie ein 12-Tonner mit PKW-Zulassung oder ein
>Motorboot unter Segel?
Nur mal so zur gefaelligen Aufklaerung:
klassische Kieljollen: Star oder Soling. Koenig unter den Kieljollen:
Dragon oder auch Drachen. Letztere kosten neu in Regattaversion
in GFK Schale voll ausgeruestet so um die 140 tausend deutschmark.
Gaaanz alte Ganzholzboote sind schon mal in mittlerem Zustand
fuer 50 tausend deutschmark zu kaufen. Wie gesagt, es handelt sich
um Jollen!! Eine Verkaufsanzeige wirst du in drss sicher nicht finden.
Braucht sich also keiner nix aufzuregen.
Moi ahoi
Manfred
IS> Jolle: Boot ohne Kajuete (oben offen).
Interessante Variante! Bislang hielt ich Jollen fuer Boote mit Schwert und
ohne Kiel, aber offensichtlich gilt das nur im Sueden unserer Res Publica.
IS> Schwertjolle: Jolle mit Schwert.
IS> Kieljolle: Jolle mit Kiel.
IS>
IS> Beispiele fuer letzteres: Kielzugvogel, BM
Also das _muss_ ich den Freunden von der Holzschifffraktion mal
verklickern, dass ihre Drachen und Schaerenkreuzer tonnenschwere Jollen
sind und ihre Jollen(!)-Kreuzer eigentlich gar nicht so heissen, weil die
ja dank Kajuete gar nicht oben offen sind (Sind das dannn Yachtschwerter
oder Schwertkreuzer?). Dafuer geben die mir mindestens eine Runde aus -
falls sie mich nicht fuer oben undicht halten. :-)
Gruss,
Tobias.
JF> Ich bin mal mit einem Polyvalken in friesischen Kanaelen gekentert (da
JF> war also auch keine Welle). Davor hab ich gedacht, dass die Dinger
JF> (Kieljollen) sich so gut wie nicht kentern lassen (oder wenn wille
Wird ja immer lustiger. Kenne ja diese Polyvalken nicht, aber das Ding hat
nen Kiel, kentert trotzdem und richtet sich nicht mehr auf? Hatte Euer
Segel Uebergewicht oder wieso war der Schwerpunkt trotz Kiel oberhalb der
Wasseroberflaeche?
JF> keine Tour machen. Wenn ihr natuerlich mit Sport-Jollen rausgeht (wo
JF> das Kentern und wiederaufrichten dazugehoert) dann klar...
Naja, "dazugehoeren" ist der falsche Ausdruck, bremst ja schliesslich a
weng. :-)
Gruss,
Tobias.
g> klassische Kieljollen: Star oder Soling. Koenig unter den Kieljollen:
g> Dragon oder auch Drachen. Letztere kosten neu in Regattaversion
Ihr Suedschweden habt schon lustige Termini. Bei uns sind das alles
Kielboote. Jollen haben ein Schwert und koennen kentern, ohne sich aus
eigener Kraft wieder aufzurichten. Kielboote nicht, die saufen hoechstens
ab. Mit Dach sind das dann Kreuzer.
Gruss,
Tobias.
Genauso verhält es sich. Ist mir selber auch schon passiert und ich habe es
schon häufiger bei anderen gesehen.
>Hatte Euer
> Segel Uebergewicht oder wieso war der Schwerpunkt trotz Kiel oberhalb der
> Wasseroberflaeche?
Wie der Name es schon sagt: Es ist zwar ein Kiel darunter der das boot schon
relativ steif macht aber das Boot ist trotzdem noch formstabil daher ne
Jolle.Wenn die schräglage ersteinmal so groß wird dass das Wasser reinläuft
(Was bei einer Kajütyacht nicht passiert!) bzw. der Seegang so hoch wird daß
mehr Wasser reinkommt als du rausschöpfen kannst dann wird sich das Boot so
ins Wasser legen das noch ein paar cm rausgucken. Bei Wind liegt der Mast
quer, erst bei Windstille wird es sich aufrichten. Erst mit Hilfe von
weiteren Boote kannst du es so stabilisieren das du mit den rausschöpfen
anfangen kannst. Aber dies möchte ich bei der kabbeligen See auf dem
Ijsselmeer nur ungern probieren.
gruß
reinhard
Das wär ja egal - ist sogar praktischer zum 'reinschütten. Unten undicht
hingegen...
-is
>Ihr Suedschweden habt schon lustige Termini. Bei uns sind das alles
>Kielboote. Jollen haben ein Schwert und koennen kentern, ohne sich aus
>eigener Kraft wieder aufzurichten. Kielboote nicht, die saufen hoechstens
>ab. Mit Dach sind das dann Kreuzer.
Na ja, bei euch maffiosen Schluchtensegler mag das ein
objektives Vorurteil sein. Da wo ich segle, kentern Kielboote reihenweise.
Na gut, reihenweise ist vieleicht schwer uebertrieben aber es kommt vor.
Und mit Kielboot als lustiges Termini ist jetzt in erster Linie mal ein Boot
von sagen wir 40-45 ft. gemeint. Mit Dach, i.d.R. Mast oben,
TV, Heizung, Kuehlschrank und Microwelle inne Mitte, Kiel unten.
Und wie gesagt, manchmal umgekehrt. Die Mitte bleibt natuerlich.
Ist halt nur alles seitenverkehrt da. Eventuell mal das wunderschoene
Photo gesehen, wie da mitten im tiefsten Suedatlantik ein Teilnehmer
der letzten oder vorletzten BOC Challenge auf seinem Boot sitzt?
Nein, nicht mitte BD inne Hand. Auch nicht inne Badebux.
Vielmehr im Ueberlebensanzug. Und als Mast zeigte der
Kiel ziemlich exakt nach oben. Und wollte partout nicht mehr runter.
Reichlich eigenwillig das Ding. Oder mal was von Durchkenterungen
im Seegatt von Terschelling von tonnenschweren Kielbooten
gehoert? Ein 50 Tonner (oder so) der schwersten Kreuzerklasse
des DRLG war auch mal dabei. Und die sollten doch eigentlich
kentersicher sein, woll? Und wie man spaeter hoerte, war da
hoechstens Wind 7. Dafuer aber Strom 5. Und zwei Mann der
Besatzung wurden erst spaeter wieder aufgefunden. Viel spaeter.
In richtig totem Zustand. Selbst von salto mortales von
geruechteweise sogenannten Schwerwetterkielsegelbooten
(z.B. Typ Joshua) wurde schon berichtet. Die hatten bedeutend
mehr Gewicht unter als ueber Wasser. Und der Kiel war zwar kurz
aber lang. Ein sogenannter Langkieler. Ist anscheinend
auch nicht das wahre. Deswegen fahre ich ja auch einen Kurzkiel.
Lang aber kurz. Aber ich denke mal, ueber kurz oder lang ist das in
diversen Situationen scheixxegal. Obwohl, eigentlich plaediere
ich aus verschiedenen Gruenden (Ausfuehrung wuerde hier sicher
zu weit fuehren) fuer den kurzlangen. Oder heißt das langkurz?
Kurzkiel? Langkiel? Kimmkiel? Kielschwerter? Schwertkieler?
Eventuell sogar ein Kielschwein? Bringen mich jetzt ganz aus dem
Rhytmus, diese dammischen Kielbegriffe. Aber man kann schon
ahnen, iss nicht ganz so einfach mit der alpinistischen Klassen-
einteilung Kieljolle mit Jollenkiel oder Kreuzerjolle mit Dach drueber.
Auch wenn die bei euch nicht umfallen nix. Dafuer ist einfach
die mittlere Wellenhoehe in eurer Tiefsee zu niedrig, die Wellenperiode
(iss nix schlimmes:-) zu kurz und eine Fetsch kennt es auch nicht
in euren Schluchten. Es sei denn, ihr jodelt so laut daß die
Lawinen ins laufen kommen:-))
Oder schon mal durch die Needles bei Wind 7 und Situation
Strom gegen Wind? Ich nicht. Obwohl ich da schon mehrmals
war. Aber ich bin Weichei und auf DIE Idee kaeme ich nicht.
Niemals. Auch wenn meine Frau immer meint ich sei schon
ziemlich crazy. Und das ist i.d.R. keine Liebeserklaerung.
Und wenn du nicht glauben willst, daß es auch Kiele
oben gibt dann geh doch da bei solchen Bedingungen mal
hin. Und im vorvorletzten Sydney-Hobart war Kiel oben ebenfalls
nicht die Ausnahme. Na gut, waren laut Schluchtendefinition
keine Kielkreuzer aber einen Kiel hatten die auch. War sogar
ein exakt baugleiches Boot wie meins dabei. Dessen Kiel blieb
in diesem Revier (kann man das nach Schluchtenterminus schon
Hochsee nennen?) unten und es wurde zweiter in seiner Klasse.
Muß man ja mal sagen duerfen. Habe heute noch Kontakt mit dem
Eigner. Außer drss gibt es schließlich auch noch andere Segel
Foren. Und wenn du mal einen Dragon (KielJOLLE maximum plus)
zwischen Sandbaenken kentern gesehen hast (Kombination Wind+WELLE+Bloedheit)
dann wacht ihr in euren tiefen Schluchten
eventuell aus eurem subjektiven Termini-Tiefschlaf wieder auf:-)
Kiel oben
Mast und Leistenbruch und
moi ahoi
Manfred
Ich habe in einem Buch, in dem die 150 schönsten*g* Yachtunfälle
beschrieben werden, einmal gelesen, das eine Kieljolle nicht
"hochseetauglich"
sein soll. Ebenso wie Katamarane und Trimarane.
Dabei ging es sich um einen Unfall, wenn ich mich recht erinnere, auf
der Ostsee. Die Erben des Opfer wurde von der Versicherung nicht
entschädigt, weil
man mit der Jolle da hätte nicht segeln dürfen. Dies, obwohl das Revier beim
Abschluß des
Vertrages angegeben wurde.
Dies würde ja irgendwie das Ijsselmeer ausschließen.
Trotzdem möchte ich bei schlechtem Wetter nich mit ner Kieljolle auf dem
Ijsselmeer sein. Hoffe, damit kein ungerechtfertigtes Vorurteil zu haben.
Gruß
Charly
> > Ihr Suedschweden habt schon lustige Termini. Bei uns sind das alles
> > Kielboote. Jollen haben ein Schwert und koennen kentern, ohne sich
> > aus eigener Kraft wieder aufzurichten. Kielboote nicht, die saufen
> > hoechstens ab. Mit Dach sind das dann Kreuzer.
> >
AT> Auch so ein Fall fuer Legenden, die offenbar nicht auszurotten sind.
AT> Andre
Yes, auf jeden Fall begriffsverwirrend.
Anyway: Bevor jetzt die kompliziertesten Konstrukte verglichen werden,
moechte ich doch den/die geneigte Leser/in auf eine Seite verweisen, in
der dieses und vieles mehr sehr schoen, weil knapp erklaert wird:
http://www.uni-duesseldorf.de/~gavric/privates/segeln/lexikon.html
Als D-dorfer Adresse duerfte dies ja dann auch fuer Suedschweden
akzeptabel sein ;-) und ich versichere hiermit hochheiligst, dass diese
Seite nicht von mir stammt und Google sie vor mir gesehen hat.
Gruss,
Tobias.
rn> Wie der Name es schon sagt:
Hm, bin zugegebenermassen der niederlaendischen Sprache nicht so maechtig,
deswegen weiss ich auch nicht, fuer was "Polyvalken" steht.
rn> Es ist zwar ein Kiel darunter der das boot
rn> schon relativ steif macht aber das Boot ist trotzdem noch formstabil
rn> daher ne Jolle.
Formstabilitaet wuerde auf alle Faelle auf Jolle hinweisen.
rn> Wenn die schraeglage ersteinmal so gross wird dass das
rn> Wasser reinlaeuft (Was bei einer Kajuetyacht nicht passiert!) bzw. der
rn> Seegang so hoch wird dass mehr Wasser reinkommt als du rausschoepfen
rn> kannst dann wird sich das Boot so ins Wasser legen das noch ein paar
rn> cm rausgucken. Bei Wind liegt der Mast quer, erst bei Windstille wird
rn> es sich aufrichten.
Dann ist das Boot allerdings gewichts- und nicht formstabil, also handelt
es sich um ein Kielboot (auch Yacht) und nicht um eine Jolle. Bei (reiner)
Formstabilitaet wuerde es auch bei 0 Wind und Welle liegen bleiben.
Es gibt natuerlich verschiedene Grade der Gewichtsstabilitaet. Gerade die
leichteren Kielboote verfuegen selbst im gekenterten Zustand ueber ein so
geringes aufrichtendes Moment, dass schon der Winddruck auf das
Unterwasserschiff ausreicht, das Boot im gekenterten Zustand zu belassen
oder gar durchkentern zu lassen. Habe ich erst im September bei einer
Regatta beobachten koennen, bei der einige der teilnehmenden Joker erst
nach mehreren Minuten, als Spi geborgen war und die Boe nachliess, dazu zu
bewegen waren, ihr Masttopp wieder aus dem Wasser zu nehmen (trotz
Kajuete... :-).
rn> Erst mit Hilfe von weiteren Boote kannst du es so
rn> stabilisieren das du mit den rausschoepfen anfangen kannst. Aber dies
rn> moechte ich bei der kabbeligen See auf dem Ijsselmeer nur ungern
rn> probieren. gruss
Schon klar, dass das unkommod ist. Eventuell kann man sich noch selber
helfen, wenn man einen Buganker ausbringt (Ball nicht vergessen ;-) und
auf diese Weise den seitlichen Winddruck herausnimmt, aber kippelig bleibt
das doch erstmal.
Gruss,
Tobias.
> Hm, bin zugegebenermassen der niederlaendischen Sprache nicht so maechtig,
> deswegen weiss ich auch nicht, fuer was "Polyvalken" steht.
Die Polyvalk ist _das_ offene Boot der Bootsvermieter in Friesland und,
den Prospekten nach, auch anderswo in den Niederlanden. Poly-, weil ganz
aus Kunststoff, -valk (=Falke) ist der Bootstyp. Das Segelzeichen ist
die Silhouette eines kleinen Greifvogels.
L=6,65m, B=2,00m, T=0,8m, Segelfläche 16/17,5 qm (je nach Prospekt),
gaffelgetakelt, Masthöhe mit Gaffel 8m, Gewicht (aus der Erinnerung) um
600kg. Kleine Ballastbombe am Kiel, der ansonsten eher wie ein Schwert
aussieht. Mast ist in kürzester Zeit zu legen und zu stellen.
Sobald das Wetter halbwegs segelgeeignet ist, sind die friesischen Meere
und Kanäle voll von den Booten. Sie sind an jeder Ecke zu mieten (BM
habe ich erst einmal gesehen). Mit gelegtem Mast kann man auch das
Gedrängel an den Klappbrücken umgehen.
Mit kleiner Fock und gerefftem Groß auf den friesischen Meeren auch bei
6 Bft prima zu segeln. Aufs Ijsselmeer lassen einen die Vermmieter, so
viel ich weiß, nicht.
Grüße, Helmut
> Kleine Ballastbombe am Kiel, der ansonsten eher wie ein Schwert
> aussieht.
Na, woher weisst Du denn das? Auch schon mal gekentert damit ;-?
> Mit kleiner Fock und gerefftem Groß auf den friesischen Meeren auch bei
> 6 Bft prima zu segeln.
Ja, aber nur wenn man richtig zu reffen weiss: Wir haben bei unserer
Kenterung volles Vorsegel und zweifach gerefftes Gross gehabt... Wir fielen
in der Boe ab, anstatt in die Sonne zu schiessen und gingen dann ganz
schnell baden- dumm wegen der nassen Schlafsäcke, Isomatten,...
> Aufs Ijsselmeer lassen einen die Vermmieter, so
> viel ich weiß, nicht.
Die Schleusenwärter auch nicht.
Gruß Volker
Ich bin zwar noch nicht mit nem Polyfalken gesegelt, soweit ich mich
entsinne sind sie aber einer BM Jolle recht aehnlich. Und bei dieser
kannst Du auch ohne Fock ganz schnell den falschen Dreh bekommen, da der
Mast ziemlich weit vorn steht (einiges vor dem Kiel).
Just my two cents
Andre
> > >
> AT> Auch so ein Fall fuer Legenden, die offenbar nicht auszurotten sind.
> AT> Andre
Zunaechst mal eine Korrektur meines Satzes von oben.
Soll natuerlich heissen "Fall von Legenden, die..."
>
> Yes, auf jeden Fall begriffsverwirrend.
>
Und Du meinst, nur weil in einem Onlinelexikon von
> http://www.uni-duesseldorf.de/~gavric/privates/segeln/lexikon.html
steht, dass Kielboote unkenterbar sind, muss dies auch so sein.
Das mag wohl stimmen, solange es allein um die Windwirkung geht. Auf
richtigem Wasser gibt es Wind kaum ohne Wellen. Und schon ist die
Theorie der Unkenterbarkeit nicht mehr einen Tropfen Bilgenwasser wert.
Andre
g> Vielmehr im Ueberlebensanzug. Und als Mast zeigte der
g> Kiel ziemlich exakt nach oben. Und wollte partout nicht mehr runter.
g> Reichlich eigenwillig das Ding. Oder mal was von Durchkenterungen
g> im Seegatt von Terschelling von tonnenschweren Kielbooten
g> gehoert? Ein 50 Tonner (oder so) der schwersten Kreuzerklasse
g> des DRLG war auch mal dabei. Und die sollten doch eigentlich
g> kentersicher sein, woll? Und wie man spaeter hoerte, war da
Schon klar, dass jedes Boot ab einen gewissen Durchkenterungsgrad (den es
mithin nur aufgrund Welle oder Grundseen erreicht) auch in der von Dir
beschriebenen Lage eine stabile sieht. Der hierzu erforderliche Winkel (>
90 Grad) steht ja in den Testberichten drin. Aber leg diese Boote mal mit
dem Masttopp _aufs_ Wasser und sie werden immer wieder aufstehen - sofern
sie nicht vollschlagen und absaufen.
g> Auch wenn die bei euch nicht umfallen nix. Dafuer ist einfach
g> die mittlere Wellenhoehe in eurer Tiefsee zu niedrig, die Wellenperiode
Tief ist der See auch, aber selbst an der tiefsten Stelle wuerde man hier
noch ueber Euch stehen. Selbst wenn ihr in den Mast kraxeln tun taetet. :)
g> Oder schon mal durch die Needles bei Wind 7 und Situation
g> Strom gegen Wind? Ich nicht. Obwohl ich da schon mehrmals
Warum auch, kann man ja aussenrum fahren. :)
g> Foren. Und wenn du mal einen Dragon (KielJOLLE maximum plus)
g> zwischen Sandbaenken kentern gesehen hast (Kombination
g> Wind+WELLE+Bloedheit) dann wacht ihr in euren tiefen Schluchten
g> eventuell aus eurem subjektiven Termini-Tiefschlaf wieder auf:-)
Wie soll denn das bei denen mit dem Kentern funktionieren? In dem
Augenblick, wo die Wasser von innen sehen, sind Drachen weg, blubb,
Liftfahrt nach unten bis Talstation. Irgendwie habt Ihr andere Drachen
oder was? Hier kentern Drachen nicht, sondern saufen (regelmaessig) ab.
Bei Welle. Raumschots (meistens jedenfalls). Unsere vielleicht nicht, aber
die haben auch Spiverbot. Hat den Nachteil, dass man die dann ohne
Tauchgeraet nicht gekentert _sehen_ kann und mit auch nicht, weil der
Starnberger See ne etwas truebe Optik aufweist.
Ausser wenn sie schon vorher so wenig Wasser unterm Kiel hatten, dass sie
nicht tief fallen. Also jedenfalls nicht viel tiefer als normales Null,
was ja da oben normal ist. Dann sind sie aber auch aufgelaufen und nicht
gekentert.
Und deswegen ist der Drachen ne Yacht. Auch ohne Mikrowelle und vierzig
Fuesse. Vielleicht nicht hochseetauglich, aber auch keine Jolle. Amen.
Gruss,
Tobias.
>Warum auch, kann man ja aussenrum fahren. :)
Kann man machen. Ist bei diesen Bedingungen aber im Solent
auch nicht viel besser als Needles Channel und an der Suedspitze
der Isle of Wight kann es u.U. noch chaotischer sein. Und außerdem
bedeutet das wenn du von Westen kommend z.B. nach Bucklers Hard
oder Cowes willst einen Umweg von approximate 3-4 Std.
Bei zwischenzeitlich garantiert veraenderten Stoemungsverhaeltnissen
u.U. bedeutend laenger.
>Wie soll das denn bei denen mit dem Kentern funktionieren? In dem
>Augenblick, wo die Wasser von innen sehen, sind Drachen weg, blubb,
>Liftfahrt nach unten bis Talstation. Irgendwie habt ihr andere Drachen
>oder was?
>
Wie jetzt? Erst muß ja mal genuegend Wasser rein, woll.
Das gilt fuer alle Boote. Selbst eine Yacht nach nichtschluchten-
definition saeuft erst ab, wenn ihr das Wasser bis Unterkante
Oberlippe steht. Außer ETAP natuerlich. Die saufen erst
spaeter ab. Bleibt sozusagen Zeit, saemtliches DB zu leeren.
Und schon mal eine Kieljolle im aeußerst stabilen Schwimmzustand
Kiel oben gesehen? Also einfach rumdrehen und auf dem Ruecken
liegenbleiben? Nicht? Noch nie gesehen? Mußt du halt noch was
lernen. Gut, kommt nicht soooo oft vor, aber gibt es. Außer bei
euch natuerlich. Da bleibt der Mast im Schlick stecken und dann
isses nix mit der stabilen unten ist jetzt oben Lage. Und das Boot
dieses BOC Seglers ist noch tagelang nach Abbergen der Solocrew
im tiefsten Suedatlantik mit Mast unten Kiel oben in stabiler
Rueckenlage rumgeschwommen. Und der Kiel von dem Boot
(incl. Bombe dran) wog sicherlich um einiges mehr als ein
Drachenkiel (incl. Drachen dran) und die mittlere Wellenhoehe
war sicher auch um 10 cm hoeher als am Starnberger See.
>Und deswegen ist der Drachen ne Yacht. Auch ohne Mikrowelle und vierzig
>Fuesse. Vielleicht nicht hochseetauglich, aber auch keine Jolle. Amen.
>
Da kreischen ja alle Seemoewen und scheixxen sich statt unsereins
auf`n Kopp ausnahmsweise mal selbst ins Gefieder. Ein Drachen eine
Yacht? Muß ich doch gleich mal die Eigner vom meinem Heimathafenclub
dazu befragen. Iss ja jetzt bald langes Wochenende. Ein Boot von
denen nennt sich z.B. *TENDER to........* (wobei der Tender nach
deiner Definition dann teurer waere als manche sog. Yacht). Und die
mueßten es eigentlich wissen. R aus RNSYC steht bei denen fuer
Royal. Und DIE wissen sowieso alles besser. NS steht uebrigens fuer
Northsea. Nur damit du nicht denkst S steht fuer Schluchten:-)
Also fuer mich persoenlich beginnt eine *YACHT* nach objektivem
Vorurteil erst ab ca. 100 ft. Waere dann eine kleine Yacht, aber immerhin.
Mit einem Kapitaen drauf der mir bei Bedarf die Schuhe zubindet und
einer Stewardessen Crew von denen mindestens eine Monica heißt
und die mir den Ruecken (oder so:-) massieren. Und auf dem Achterdeck
den Helicopter und auf`m Vordeck einen Mini-Cooper mit Ledersitzen.
Schon mal in St. Tropez oder Monaco oder Porto Cervo vor Anker
gelegen? Ich ja. Außer Monaco. Mit einer 22 ft. Yacht. Da meinte der
Hafenchef nur, fuer diese Yachtgroeße haetten sie keine
Berechnungsgroeße. Fuer das Liegegeld. Man sieht, kleine Boote
haben durchaus ihre Vorteile aber Yacht iss watt anderes.
Und wenn ihr in euren Schluchten einen Drachen eine Yacht nennt,
so liegt das entweder daran daß ihr da ein (Teak) Brett vorm Kopp habt
oder weil der Drachen das groeßte Boot auf`m See ist. Man will ja
schließlich auch mal *YACHTMAN* sein. Ein Drachen speit in der
Regel Feuer und ist auf jeden Fall eine offene Dreimann KIELJOLLE
zum sportlich segeln. Weniger sportlich als andere Boote aus der dreier
Crew Kieljollenkategorie z.B. Star (aber nur weil man sich da praktisch
flach auf den Schniebel legen muß um bei der Wende unter
dem Großbaum durchzukommen) und vor allen Dingen nicht
vergleichbar mit dem Soling. Aber immerhin. Und in Bezug auf
Sportlichkeit weit hinter einer zweier Crew SCHWERTJOLLE, z.B.
einem 470er oder einem solo Crew SURFBRETT (mit oder ohne
Schwert aber auf jeden Fall ohne Kiel). Mit *YACHT* hat so ein Boot
nullkommanix zu tun. Allein schon, weil i.d.R kein festangestellter
Kapitaen zum Schuheputzen drauf ist. Over and out. Bin jetzt auf
25 Std. Hoerwache und warte auf die Einwaende der Usenetz
Puristen bezueglich rischtisch falsch quoten oder vorschriftsmaeßiger
Benutzung der Shift Taste.
Yacht ahoi und Mast und Leistenbruch
Manfred
AT> Und Du meinst, nur weil in einem Onlinelexikon von
AT> > http://www.uni-duesseldorf.de/~gavric/privates/segeln/lexikon.html
AT> steht, dass Kielboote unkenterbar sind, muss dies auch so sein.
Nein, das meine ich nicht. War auch nicht das Thema.
Es ging um die Definitionen von Kielboot und Jolle (sowie einer ominoesen
Kieljolle) aufgrund Gewichts- bzw. Formstabilitaet oder auch stabiles bzw.
labiles Gleichgewicht. Dies dann mit "unkenterbar" und "kenterbar" zu
verkuerzen, ist sicherlich nicht wissenschaftlich korrekt, duerfte aber
der Allgemeinverstaendlichkeit dienen.
Richtig ist allerdings, dass die meisten Yachten alias Kielboote nicht
'normal' kentern koennen, also 90 Grad Kraengung und dann so liegen
bleiben. Sie koennen nur aufgrund extremer Umstaende durchkentern und hier
dann allerdings auch wieder ein (labiles) Gleichgewicht upside-down
finden. Initial sind dazu bei Fahrtenyachten meist 135 bis 140 Grad
Kraengung notwendig, muss man auch erstmal hinkriegen. Ausnahme sind die
bereits erwaehnten Leichtbauten, deren Rumpf bei hohen Windstaerken eine
so grosse Angriffsflaeche bietet, dass zumindest zeitweise eine stabile
Seitenlage gehalten werden kann und die vermutlich auch einen geringeren
maximalen Kraengungswinkel als Fahrtenyachten aufweisen.
Gruss,
Tobias.
HF> L=6,65m, B=2,00m, T=0,8m, Segelflaeche 16/17,5 qm (je nach Prospekt),
HF> gaffelgetakelt, Masthoehe mit Gaffel 8m, Gewicht (aus der Erinnerung)
HF> um 600kg. Kleine Ballastbombe am Kiel, der ansonsten eher wie ein
HF> Schwert aussieht. Mast ist in kuerzester Zeit zu legen und zu stellen.
Liest sich von Leergewicht und Kielform her wie ein Tempest und ueber
Wasser wie ein zu gross geratener Opti. :-)
HF> Mit kleiner Fock und gerefftem Gross auf den friesischen Meeren auch
HF> bei 6 Bft prima zu segeln. Aufs Ijsselmeer lassen einen die
HF> Vermmieter, so viel ich weiss, nicht.
Tja, die haben auch in anderen Gegenden mit "viel Wasser" schon schlechte
Erfahrungen gemacht. Ein Vercharterer auf Bonaire erzaehlte mir mal, dass
sie wieder davon abgekommen waeren, (unmotorisierte) Segelboote zu
vermieten, weil es einfach zu haeufig vorgekommen ist, dass die Mieter
erst raumschots weggebrettert sind und dann gegen Strom und Wind nicht
mehr heimkreuzen konnten. Nachdem sie dann regelmaessig ihre Kundschaft
abends wieder per Motorboot einsammeln durften (richtige Buchten gibts
dort nicht), waren sie es dann irgendwann leid und haben den
Verleihbetrieb wieder eingestellt.
Gruss,
Tobias.
>So, wie die Titanic mal mit Milliarden
>Tischtennisbällen gehoben werden sollte;-).
>
Echt?
Moi ahoi
Manfred
>Weniger sportlich als andere Boote aus der dreier
>Crew Kieljollenkategorie z.B. Star (aber nur weil man sich da praktisch
>flach auf den Schniebel legen muß um bei der Wende unter
>dem Großbaum durchzukommen)
Das mit dem Schniebel geht ja noch. Aber der Star ist kein 3 Crew
Boot. Da sind nur 2 drauf.
Ich segle zwar nicht in Schluchten, aber bei uns ist die Definition
der Yacht auch am Kiel orientiert. Der Star gilt daher als Yacht. Die
oberste Behörde der Starsegler ist die ISCYRA, also die International
Star Class Yacht Racing Association.
Das ist was amerikanisches und die sagen dem offenbar auch Yacht.
Was nicht heisst, das ein Star nicht kentern kann. Er sollte aber
nicht.
Gruss
Felix
FWt> Das mit dem Schniebel geht ja noch. Aber der Star ist kein 3 Crew
FWt> Boot. Da sind nur 2 drauf.
Manfred rechnet wohl noch den Klabautermann dazu. ;)
FWt> Das ist was amerikanisches und die sagen dem offenbar auch Yacht.
FWt> Was nicht heisst, das ein Star nicht kentern kann. Er sollte aber
FWt> nicht.
Bis 1996 war ja in den IWB sogar ausschliesslich von Yachten die Rede.
Dann ist es aber wohl doch jemand aufgefallen, dass auch noch andere Typen
von Boot nach denselben Regeln fahren sollen. :-)
BTW: Der Begriff "Yacht" soll eigentlich aus dem Niederlaendischen kommen
und von einem Bootstyp herruehren, mit dem die Hollaender im vorletzten
Jahrhundert in ihren Kuestengewaessern "Jagt" auf Schmuggler und Piraten
machten, also quasi 'Jagdboote'. Da diese eher keine Dickschiffe von 100
ft. mit 2t-Tender :-), sondern fuer damalige Verhaeltnisse eher wendige,
schnelle Boote waren, uebernahmen die Briten den Begriff fuer ihre
Rennsegler.
Gruss,
Tobias.
> Wohl eher Urban Legend.
Wohl eher Comic Legend. Nämlich aus einer Donald Duck Geschichte. Da
lässt Dagobert ein Schiffswrack mit Tischtennisbällen heben - von Donald
natürlich. Und die Idee stammt IMO von den Neffen.
Gruß, Rainer
>
>Das mit dem Schniebel geht ja noch. Aber der Star ist kein 3 Crew
>Boot. Da sind nur 2 drauf.
Moewenschiet! Recht hast du. Nur weil wir im Fruehjahr mal
im dreier darauf gesegelt sind, ist das noch lange kein offizielles
drei Mann Boot. Man soll halt nicht immer von sich auf andere
schließen.
>Ich segle zwar nicht in Schluchten,
Das kriegen viele in den falschen Hals. Und ich habe es schon ein
paarmal erklaert und maches es gerne noch einmal Sam: eigentlich
halte ich Schluchtensegler zumal als Jollensegler fuer die besseren
Segler. Weil die muessen oft mit wechselnden Winden und noch
oefters mit wenig Wind segeln. Und sich darauf einstellen. Und
damit umgehen. Und nur wer bei wenig oder noch weniger Wind segeln
kann und sein sein Boot noch in Fahrt behaelt, der kann es auch.
Das Segeln. Bei konstantem Wind kann doch jeder!
aber bei uns ist die Definition
>der Yacht auch am Kiel orientiert. Der Star gilt daher als Yacht. Die
>oberste Behörde der Starsegler ist die ISCYRA, also die International
>Star Class Yacht Racing Association.
Also wenn der Star eine Yacht ist, was ist denn bei euch eine
Mega Yacht? Z.B. eine Dehler 31:-?) Meine Vorstellung von YACHT habe
ich ja schon dargestellt aber ich stelle mir gerade bildlich vor, wenn
so ein Star zu uns kommt und per VHF den Hafenmeister um einen
Liegeplatz fragt. Und da ich ja hier gelernt habe, daß nur der mit
einer Yacht umgehen kann der auch ein VHF bedienen kann und
zumindest das Funkzeugnis erster Klasse am Band sein eigen nennt
so muß folglich ein Star ja wohl auch mit so einem Geraet
ausruestungspflichtig sein, woll? Dann ruft also der Skipper den
Hafenmeister mittels VHF: hier ist Sailing YACHT USCHI IV, haben sie
noch einen Liegeplatz fuer eine Nacht frei? Hafenmeister: geben sie
bitte Laenge und Breite durch. Skipper: LueA approximate 7m (oder so)
Breite 2 m (oder so). Hafenmeister: ich wollte nicht die Angaben ihres
Beibootes, wie ist die Groeße ihrer YACHT.....? Waere mir persoenlich
leicht peinlich, aber gut, wenn ihr auf dem Begriff besteht. Mir isses
egal.
Yacht ahoi
Manfred
Andre
VT> unserer Kenterung volles Vorsegel und zweifach gerefftes Gross
VT> gehabt... Wir fielen in der Boe ab, anstatt in die Sonne zu
VT> schiessen und gingen dann ganz schnell baden- dumm wegen der
VT> nassen Schlafsaecke, Isomatten,...
in den Wind zu schiessen dauert laenger und fuehrt in der Kurve zu Extra-
Kraengung, daher zur Vermeidung von Kenterungen gibts bei diesen Booten
nur eine Versicherung: Grossschot IMMER klar zum explosionsartigen
auffieren.
Aber so eine Kenterung hat auch was: Es ist nicht der Weltuntergang. Und
man lernt was zu tun ist, wenns mal passiert ist...
Arne
Bahnreisende zahlen Oekosteuer, Lufthansaflieger nicht.
Eine Idee der Schroeder-Regierung. Nunja...
HF> L=6,65m, B=2,00m, T=0,8m, Segelflaeche 16/17,5 qm (je nach
HF> Prospekt), gaffelgetakelt, Masthoehe mit Gaffel 8m,
und ohne 6,80m, was bedeutet, dass man unter den Bruecken mit 7,10m Hoehe
bei leicht gefierter Gaffel durchpasst (Bruecke Spannenborg und zwischen
Grou und Sneeker Meer).
Auf dem Prinses Margriet-Kanal zwischen Warten und Langweer nur mit Motor
Standby, Kreuzen verboten.
HF> jeder Ecke zu mieten (BM habe ich erst einmal gesehen).
z.B. bei den Vercharterern in Grou; BMs sind von den Abmessungen aehnlich
wie Polyvalken, aber aus Holz oder aus Holz mit Poly-Ueberzug. Etwas fuer
Traditionssegler...
HF> Aufs Ijsselmeer lassen einen
HF> die Vermmieter, so viel ich weiss, nicht.
weil die Versicherungen das ausschliessen, d.h. alle Schaeden selber
bezahlen.
Arne
>... " Es konnte gerade noch
>diskutiert werden, welche Fuehrerscheine dafuer erfoderlich sind, dann
>wurde der Beitrag fremdgecancelt, der OP in diverse Killfiles
>verfrachtet und eine mail an den Abusemenschen geschickt. Damit war auch
>die Sache aus der Welt.
So sinnse halt, diese Usenetzer. Immer fuer einen Sachbeitrag gut.
Aber das Ding mit den gelben Filzbaellen habe ich auch schon mal
in Erwaegung gezogen. Weil davon gibbz bei mir immer genuegend
und so viele Anhaengerkuppklungen hat es gar nicht und die Kids
wollen zunehmend auch nix mehr davon wissen.
Wohin also damit? Und als praktischer Realsegler dachte ich
(ausnahmsweise) mal an meine persoenliche Seenotrettung. Also
rein mit den Gebrauchtbaellen in die Vorderkajuete zum Auftrieb
schaffen. Kam sowieso kaum noch jemand hin da. In die
Eignerkammer. Haette dann in der Kiel oben Situation mit
ordentlichem Wassereinbruch die kuriose aber sichere Lage
ergeben, Arxx tief im Wasser, Bug spitz inne Hoeh. Entenprinzip
halt. Obwohl, bei denen ist es eigentlich umgekehrt, oder? Na
egal, die Idee kam dann wg. ihrer Eignung fuer praktische See-
Mannschaft tatsaechlich in die Hochseezeitung. Aber dann kam
einer von den ueblichen Noerglern mit Buegelfaltenyachthose ganz
in weiß vor seinen ollen Baellen und Elbsegler Groeße XXL auf`m
Kopp und meinte nur, iss datt jezz hier ne Yacht oder wie oder watt?
Na ja und damit war die Idee natuerlich verstorben. Weil keine
Yacht will ja auch niemand nicht. Und so warten die gebrauchten
aber noch voll funktiontuechtigen Filzbaelle schon wieder auf einen
vernuenftigen Platz zur Restverwertung und treiben bis dahin der
Kapitaeneuse schon mal die Traenen inne Augen. Weil einfach
wechschmeissen kann so ein alter Alzheim Segler auch nix.
Schon aus Gewohnheit.
Und außerdem, haette ich mit dem ganzen Quatsch vor ca. 40
Jahren erst gar nicht angefangen koennte ich mir heute von dem
ganzen gesparten Filzbaelle-Vermoegen eine *rischtische* Yacht
leisten. In diesem Sinne: yachttechnisch ist Sport tatsaechlich Mord.
Yacht ahoi
Man[der ab Mittwoch Abend ein Date mit seinem ganz persoenlichen
Sturmtief hat. Wie der Name schon sacht. Tief Manfred. Das ich das
noch erleben darf]fred
> HF> jeder Ecke zu mieten (BM habe ich erst einmal gesehen).
>
> z.B. bei den Vercharterern in Grou; BMs sind von den Abmessungen aehnlich
> wie Polyvalken,
subjektiv aus der erinnerung würde ich sagen: BMs sind kleiner.
> aber aus Holz oder aus Holz mit Poly-Ueberzug.
^^^^^^^^^^^^^^
pfui!!!
wenn eine BM ein kondom überzogen hat, ist immer was faul....
es gibt vereinzelt auch BMs aus vollplastik, die sind aber nicht so
steif wie eine "echte" BM und laufen nicht so gut
> Etwas fuer Traditionssegler...
mag schon sein, aber auch wenn ich ganz sicher kein solcher bin:
ausgereifter als die polyfalken sind BMs allemal. sie nehmen wellen
besser, liegen ruhiger und - halten länger [1].
trotzdem nicht mein boot, allein schon wegen der gaffel.
grüße,
thomas
[1] schonmal im frühjahr eine am steg abgesoffene BM gesehen? einfach
ein paar wochen liegen lassen, dann kräftig lenzen - dicht.
>
>[1] schonmal im fr=FChjahr eine am steg abgesoffene BM gesehen? einfach
>ein paar wochen liegen lassen, dann kr=E4ftig lenzen - dicht.
>
Ja ja, iss ja schon jut. Gefallen mir persoenlich auch ganz gut,
diese Holzsegler. Aber besser iss schon, erst gar nicht absaufen.
Und dafuer ist nun mal GFK besser geeignet. Und aus Holz werden
nach meiner Kenntnis auch keine BMer mehr gebaut, oder?
Werden die ueberhaupt noch gebaut?
Yacht ahoi
Manfred
>
> Yacht ahoi
> Man[der ab Mittwoch Abend ein Date mit seinem ganz persoenlichen
> Sturmtief hat. Wie der Name schon sacht. Tief Manfred. Das ich das
> noch erleben darf]fred
Na da kommt Dir das ja vielleicht gerade passend.
Letztens gelesen im Schotstek, Zeitschrift fuer den wahren Yachtfreund:
Rettungsweste selbst geschneidert
Wem die Weste von der Stange nicht genuegt (oder passt), fuer den hat
der Schotstek jetzt die ultimative Yachtloesung zum Selberschneidern.
Alles was Sie brauchen sind ein paar Tennisbaelle und einige Meter
Segelgarn. Und los gehts. Die Tennisbaelle werden auf das Segelgarn
aufgezogen ...
Den Rest spar ich mir. Kauf Dir den Schotstek oder besser gleich den
doppelten Schotstek. In der uebernaechsten Ausgabe kommt uebrigens ein
Beitrag unter der Ueberschrift: Eins zwei drei, wir bauen uns aus
Sohnemanns Opti eine Yacht (aus der Abteilung Schwerter zu Kielscharen).
Andre
> [..] Aber besser iss schon, erst gar nicht absaufen.
> Und dafuer ist nun mal GFK besser geeignet.
du würdest deinen wein doch auch nicht aus dem plastikfass saufen, oder? ;)
> Und aus Holz werden
> nach meiner Kenntnis auch keine BMer mehr gebaut, oder?
> Werden die ueberhaupt noch gebaut?
ich erinnere mich nur, daß in roermond eine werft war, die von einem
alten kauz namens jos somers betrieben wurde, vor dem alle immer große
ehrfurcht hatten. so eine art miraculix des bm-baus... leider habe keine
ahnung, was aus seiner werft geworden ist. ich war vor zehn jahren oder
noch länger mal da, sah alles sehr beeindruckend aus.
plastikjolle ahoi,
thomas
>>Ich segle zwar nicht in Schluchten,
>
>Das kriegen viele in den falschen Hals.
Nein, nein, das habe ich völlig wertfrei gemeint. Unser See liegt halt
im Mittelland. Schluchtenseen gibts auch, z.Bsp. Urnersee oder
Walensee. Um mal wieder zum Topic zu kommen, in den Schluchten gibt es
oft Wind der mit dem Ijsselmeer zu vergleichen ist. Punkto Stärke. Bei
Föhnsturm im Urnersee geht niemand freiwillig raus. Man hat dann mit
den Booten im Hafen schon Probleme genug.
>Und nur wer bei wenig oder noch weniger Wind segeln
>kann und sein Boot noch in Fahrt behaelt, der kann es auch.
>Das Segeln.
Da hast du Recht. Ich bin aber immer noch am üben.
>Also wenn der Star eine Yacht ist, was ist denn bei euch eine
>Mega Yacht? Z.B. eine Dehler 31:-?)
Wir sagen denen ganz despektierlich Hüsliboot (Häuschenboot), oder
schwimmende Wohnwagen. Die einem bei den Yardstick Regatten immer im
Wege rumstehen.
Wobei eine Dehler 31 auf unserem See tatsächlich eine Mega Yacht wäre,
da sie wegen ihrer Grösse gar nicht zugelassen ist.
Gruss
Felix
>
>Falls deine obige Aussage so stimmen sollte, kann man ja bei etwas
>mehr Wind nicht mehr Wenden, da staendig Kentergefahr besteht.
>Und eine Halse mit Leihbooten muss bei viel Wind auch nicht
>unbedingt sein (es sei denn, es handelt sich um einen Kat), wenn ich
>mir das Material so anschaue.
>
Aehh wieso? Den Travellerschlitten bei Leihbooten inne Halse volle
Pulle von Lee nach Luv (von mir aus auch umgekehrt) gehoert doch
zu den beliebtesten Manoevern bei geleihten Booten und bringt doch
einen rent a boat Manager erst so richtig in Stimmung.
Yacht ahoi
Manfred
> "Thomas Erstfeld":
> Mit einem Polyvalken (Wind 5 bis 6, kleine Fock, erst ein, spaeter zwei
> Reffs im Gross) hatte ich aber nie den Eindruck einer Kentergefahr.
Das hatte ich bis zur Kenterung auch nicht. Hatte davor schon oefters mal
die Leereeling im Wasser und habe nie an Kenterung gedacht. Der springende
Punkt war vielleicht die zu langsame Geschwindigkeit und damit geringere
Stabilitaet des Bootes. Das Kippen kam ziemlich plötzlich. Das Gross wurde
fix losgeschmissen, aber die (noch ungereffte) Fock, die "natuerlich" in der
Klemme war (ganz schoen heftig, die bei Wind 5+ aus der Hand zu fahren)
sorgte dann nicht nur fuers Abfallen, sondern auch fuers Umschmeissen. Das
das Ruder bei viel Schieflage wenig Wirkung hat ist ja klar.
Mein Fazit: 1. richtig Reffen, dann kann man auch noch bei viel Wind eine
Wende fahren. 2. Auch Dinger mit Kiel können kentern.
Schoene Gruesse
Volker
P.S.: Ich hab noch ein paar Basis-Termini-Probleme:
Was kürzt eigentlich IMHO u. BTW ab?
ich hab in diesem Jahr einen Plattbodensegler ( 13 m ) gechartert. Das
Schiffchen wog 16 Tonnen und als ich fragte, ob er einen Führerschein
sehen will, da sagte er, daß er den nicht brauch.
Ist aber nicht immer gut, so ein Verhalten, aber so ne Jolle rücken die
schon für DIch raus :)
--
Hasta luego
|\/\/\/|
| |
| |
| (o)(o)
c _) Micha
| ,___| N 51° 34,85´
| / E 007° 07,00´
Da würden mich ein paar Informationen mehr interessieren. (Da ich mir auch
mal
so einen Kahn gerne chartern würde). Also, wenn Du magst, wo, was hat
gekostet,
ist er gut zu segeln, ist wirklich soviel platz, ect. ect.
Wenn du also Lust dazu hast, erzähl was drüber. Fänd ich klasse.
mfg
Charly
ich war eine Woche weg, daher erst jetzt die Antwort.
Volker Thalmann <volker-...@gmx.net> wrote:
> > Kleine Ballastbombe am Kiel, der ansonsten eher wie ein Schwert
> > aussieht.
>
> Na, woher weisst Du denn das? Auch schon mal gekentert damit ;-?
Nein :-) Ich habe beim aufrechten Boot nachgeschaut. Erst unter Wasser,
allerdings nicht in NL (ich habe die Wasserqualität der Friesischen
Meere lieber noch nicht geprüft), sondern am Plauer See, dann über
Wasser (Boot auf Trailer).
> > Mit kleiner Fock und gerefftem Groß auf den friesischen Meeren auch bei
> > 6 Bft prima zu segeln.
>
> Ja, aber nur wenn man richtig zu reffen weiss: Wir haben bei unserer
> Kenterung volles Vorsegel und zweifach gerefftes Gross gehabt... Wir fielen
> in der Boe ab, anstatt in die Sonne zu schiessen und gingen dann ganz
> schnell baden- dumm wegen der nassen Schlafsäcke, Isomatten,...
Dumm gelaufen ...
Alle Mietboote die ich kenne hatten zwei Vorsegel. Mit der genannten
Besegelung (kleine Fock, auf einer Inventarliste auch "Sturmfok" o.ä.
genannt, und 2. Reff von 3 im Groß) segelte die Valk sehr ausgeglichen
und mit wenig Krängung. Wende, Halse, verschiedene Kurse zum Wind - kein
Problem.
Grüße, Helmut
> und ohne 6,80m, was bedeutet, dass man unter den Bruecken mit 7,10m Hoehe
> bei leicht gefierter Gaffel durchpasst (Bruecke Spannenborg und zwischen
> Grou und Sneeker Meer).
guter Tip, danke. Wir chartern manchmal beim Koevoet am Koevorder Meer.
Das hieße dann z.B. für eine Rundtour Woudsend - Sloter Meer - Grote
Brekken einmal weniger Mastlegen oder Gedrängel vor der Brücke.
Grüße, Helmut
> Liest sich von Leergewicht und Kielform her wie ein Tempest und ueber
> Wasser wie ein zu gross geratener Opti. :-)
Die Valk ist in der Tat nicht gerade ein Leichtwind-Renner :-)
Unter 3 Bft macht es keinen Spaß mehr.
Grüße, Helmut
> Aber so eine Kenterung hat auch was: Es ist nicht der Weltuntergang. Und
> man lernt was zu tun ist, wenns mal passiert ist...
Nur mal so aus theoretischem Interesse: ;-)
Wie richtet man eine gekenterte Valk wieder auf? Hat sie etwa
Auftriebskörper und säuft nicht komplett ab?
Grüße, Helmut
> Das hatte ich bis zur Kenterung auch nicht. Hatte davor schon oefters mal
> die Leereeling im Wasser und habe nie an Kenterung gedacht.
Valk mit Reling?
> Der springende
> Punkt war vielleicht die zu langsame Geschwindigkeit und damit geringere
> Stabilitaet des Bootes. Das Kippen kam ziemlich plötzlich. Das Gross wurde
> fix losgeschmissen, aber die (noch ungereffte) Fock, die "natuerlich" in der
> Klemme war (ganz schoen heftig, die bei Wind 5+ aus der Hand zu fahren)
> sorgte dann nicht nur fuers Abfallen, sondern auch fuers Umschmeissen.
Wohl aus diesem Grund haben die meisten Miet-Valken gar keine
Schotklemmen. Wird bei längeren Touren ganz schön anstrengend.
Grüße, Helmut
Hat sie: Schlafsack, leere Thermoskannen, Haribo-Gummibärchentüten,
Prinzenrolle, leere Ploppgrolsch-Flaschen, Plastiktüten mit alten
Unterhosen, Gummistiefel, Isomatte usw.
Nein im Ernst: Eigentlich habe ich keine Auftriebskörper entdeckt.
Abgesoffen ist uns unsere Valk aber trotzdem nicht weil wahrscheinlich dann
doch vorne und hinten (in den Stauräumen) genügend Luft eingeschlossen war.
Und der Kiel - ohne Bombe - zieht das Ganze auch nicht sehr runter.
Grüße
Volker
Schaetzle!
Schaetze Du verschaetzt dich in den Einschaetzungen solcher Postings:
Schaetzungsweise wird so was hier nicht geschaetzt!
Gruss Volker
Ich kann die Erfahrung beisteuern, daß das Ding, augerüstet mit zwei
Lenzventilen, nach einer Kenterung, wieder trocken gesegelt werden
konnte.
Mit sportlichen Grüßen
Manfred G.