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Segeln lernen - autodidaktisch?

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Sebastian Rohde

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Apr 19, 2004, 3:08:39 PM4/19/04
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Hallo zusammen,

ich möchte gerne in naher Zukunft den SBF Binnen machen. Jetzt frage
ich mich ob ich dafür überhaupt ein Kurs brauche - Den SBF See habe
ich zwar mit Kurs gemacht aber eigentlich hätte ich den mir auch
sparen können und direkt selber aus dem Buch lernen können. Für die
Praxis denke ich über den Kauf eines kleinen Segelbootes nach und den
Eintritt in einen Verein nach. Ich denke, dass ich erfahrungstechnisch
zumindest in der Lage wäre mich bei niedrigen Windstärken sicher von A
nach B und wieder zurück zu befördern... Und den rest kann man sich
doch sicher durch den Verein aneigen oder?

Ist meine angedachte vorgehensweise unrealistisch? Oder gefährlich?
Bin für konstruktive Kritik dankbar...

Gruß
Sebastian

Ruediger Weissbach

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Apr 19, 2004, 3:37:51 PM4/19/04
to

Moin Sebastian,

ich halte die Idee grundsätzlich für gut. Aber frag' doch einfach vorher
mal im Verein deiner Wahl nach, ob dir da jemand auf die Sprünge helfen
will. Das ist wohl noch etwas besser, als die Jungs & Mädels vor
vollendete Tatsachen zu stellen. Sonst werden sich die Vereine über
jeden freuen, der noch bei ihnen (und nicht in einer Segelschule
sonstwo) lernen möchte. Ist bei uns jedenfalls auch so (vor allem, wenn
du nicht gleich mit 'ner nagelneuen 35' Najad-Dehler-Rassy-Baltic oder
sonstwas ankommst und dafür mal beim Slippen mit anpackst).

Viel Spaß
Rüdiger

Sebastian Rohde

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Apr 19, 2004, 4:03:04 PM4/19/04
to
Hallo,

On Mon, 19 Apr 2004 21:45:49 +0200, Ulrich G. Kliegis
<Ulrich....@netsurf.de> wrote:
>Wenn der Verein eine vernuenftige Struktur einschliesslich eines
>Ausbildungszweiges hat, klar.
Kennt jemand in Essen am Baldeneysee einen Verein, der eine solche
hat?


>Unter den Augen des IM (Ineffizienter Mautminister) S. ist das
>vielleicht etwas schwieriger als an der (noch) freien Ost- bzw.
>Nordsee. Hier kannst Du Dich einfach in ein Segelboot setzen und
>Erfahrungen sammeln, bis der Pruefer staunt. Wenn Du den dann
>ueberhaupt noch sehen willst. Du musst das hier bekanntlich nur, wenn
>Dein Motor > 5PS kann. Dafuer gibt es hier die einfache Regel, dass
>Surfer gegenuber allen anderen (ausser ihresgleichen)
>ausweichpflichtig sind. AFAIK isat das mit dem freien Drauflossegeln
>in den Gewaessern um Fuerstlich Berlin etwas verkniffener geregelt.
>Die Hauptstaedter haben ja schon immer ihren eigenen Satz Regeln
>gehabt, das macht sie fuer den Rest der Rep'lik ja auch so wertig.
In oben genanntem Revier darf ich aber, oder? Hatte ich bis jetzt so
verstanden, nur weil du nur Ost/Nordsee erwähntest....

>Also, autodidaktisch mit ein bisschen theoretischer Nach- und
>Aufbereitung (evtl. auch in einer privaten Lerngruppe) funktioniert
>hervorragend, segel mal bei Freunden oder Vereins-Mitinsassen mit,
>oder lad jemanden von denen zu Dir an Bord auf ein DB. Das ist der
>richtige Weg, dieses kommerzielle Kursgeschraddel ist meer
>((C)GMuntschfrett) wie ne Piepschouw.
Naja ich muss mal schaun ob ich überhaupt das Segelboot bei der
Regierung(Freundin) durchgesetzt bekomme.... ;-) Wenn ja, dann werde
ich wohl solch einen Weg gehen.

Sebastian

Sebastian Rohde

unread,
Apr 19, 2004, 4:14:45 PM4/19/04
to
Hallo,

On Mon, 19 Apr 2004 21:37:51 +0200, Ruediger Weissbach
<r.wei...@sh-home.de> wrote:

>ich halte die Idee grundsätzlich für gut. Aber frag' doch einfach vorher
>mal im Verein deiner Wahl nach, ob dir da jemand auf die Sprünge helfen
>will. Das ist wohl noch etwas besser, als die Jungs & Mädels vor
>vollendete Tatsachen zu stellen. Sonst werden sich die Vereine über
>jeden freuen, der noch bei ihnen (und nicht in einer Segelschule
>sonstwo) lernen möchte. Ist bei uns jedenfalls auch so (vor allem, wenn
>du nicht gleich mit 'ner nagelneuen 35' Najad-Dehler-Rassy-Baltic oder
>sonstwas ankommst und dafür mal beim Slippen mit anpackst).

Hmm, was natürlich zur nächsten - für einen Anfänger und Studenten
schwierigen Frage führt: Was für ein Boot und wie teuer? Für mich
kommt sicherlich kein neues Boot in Frage und für den Einstieg sollte
es nicht zu teuer sein - aber wenn es über die "erste" Lernphase
hinaus auch ein wenig Spaß bringt, dann wäre das schon gut... Ein
Verein, der sich bei uns in der Nähe(Essen Baldeneysee) recht
interessant anhört bietet nur Liegplätze für "regattaaktiven Klassen"

Bzw. wieviel Arbeit und Geld kostet ein solches Segelboot im laufenden
Betrieb?

Naja ich werde noch etwas darüber nachdenken...
Sebastian

Thomas Albrecht

unread,
Apr 20, 2004, 6:54:33 AM4/20/04
to
Hallo Sebastian,
die Theorie kann man sich gut selbst beibringen. Wer an das Lernen
gewöhnt ist, wir damit sicher keine Probleme haben. Ich z.B. habe
gerade die SSS Theorie Prüfung bestanden ohne einen Kurs zu besuchen.

Bei der Praxis braucht man schon jemanden, der einem zeigt, wie die
wichtigsten Manöver gefahren werden und worauf es bei der Prüfung
ankommt. Bei uns im Verein ist es üblich, dass die A-Schein Schüler
vom letzten Jahr den neuen Schülern die Praxis beibringen (zumeist
erfolgreich). Ansonsten war es bei meinem A-Schein auch nur so, dass
der Trainer in den ersten beiden und in der fünften Stunde mitgefahren
ist, danach hat man alleine geübt bis die Manöver saßen.

Thomas

Tobias Crefeld

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May 10, 2004, 7:30:00 AM5/10/04
to
Sebastian Rohde meinte:

> Hmm, was natürlich zur nächsten - für einen Anfänger und Studenten
> schwierigen Frage führt: Was für ein Boot und wie teuer? Für mich
> kommt sicherlich kein neues Boot in Frage und für den Einstieg sollte
> es nicht zu teuer sein - aber wenn es über die "erste" Lernphase
> hinaus auch ein wenig Spaß bringt, dann wäre das schon gut... Ein
> Verein, der sich bei uns in der Nähe(Essen Baldeneysee) recht
> interessant anhört bietet nur Liegplätze für "regattaaktiven Klassen"

Ich würde mich nach einem Verein umsehen, der vereinseigene Jollen hat.

Als Student kämen für Dich daneben noch die Angebote im Hochschulsport in
Frage. Hinsichtlich des Angebots im Ruhrgebiet muß ich passen, aber
eventuell kann Dir die Website www.adh.de weiterhelfen, Hier gibt es u.a.
eine Liste der Mitgliedshochschulen.
--
Gruss,
Tobias.

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