Hab ich mal wieder richtig in die Scheisse gefaßt?
Zitat von mir>> > > > Wenn ich das hier wieder so lese , dann Weiß
ich doch wieder warum ich die Charterer soooooo liebe.
Ich muß jetzt einfach mal berichten was abgegangen ist.
Mein persönlicher Briefkasten ist voll
Eingegangen sind 9 Nachrichten mit Beschimpfungen von Leuten welche
ich in der NG noch nicht gelesen habe. 3 dieser Zuschriften hat man
probiert zu anonymisieren ( hat aber nicht geklappt ).
1 Nachricht kam von einer Segelschule in der Türkei.
Aber jetzt mal im ernst.
Ankern muß man lernen wie alle anderen Dinge auch.
Praxis ist hundert mal besser wie jede Ausbildung in irgend einer
Schule.
Und an dieser Praxis fehlt es fast allen ( mitleser
ausgenommen )Charterskippern(innen)
und deswegen liebe ich sie so. Auch wegen solchen Reaktionen auf
eine kleine Meinungsäußerung.
Heinz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
>
>Ich muß jetzt einfach mal berichten was abgegangen ist.
>
>Mein persönlicher Briefkasten ist voll
>
>Eingegangen sind 9 Nachrichten mit Beschimpfungen von Leuten welche
>ich in der NG noch nicht gelesen habe. 3 dieser Zuschriften hat man
>probiert zu anonymisieren ( hat aber nicht geklappt ).
>
So ist das Leben. Sag bloß nix gegen Charterleute. Sie wissen
alles besser, sie verderben die Preise, haben wenig Ahnung, sie
fahren Dein Schiff kaputt, klauen Deinen Stecker aus dem
Stromkasten, machen Party die ganze Nacht, liegen immer
auf Deinem Liegeplatz und sind stolz auf den SBF.
Aber: sie sind in der Mehrzahl (auf jeden Fall kann es nicht mehr lange
dauern).
Also, nicht aufregen, ausweichen.
Chip`s ahoi
Manfred
> Aber: sie sind in der Mehrzahl (auf jeden Fall kann es nicht mehr lange
> dauern).
> Also, nicht aufregen, ausweichen.
Manfred, auch Du entkommst uns nicht. :-)
-henrik
--
F.E.Systems Emulation Technologies
http://www.magnet.ch/emutech/
Ruem hart klaar Kimming
>
>Manfred, auch Du entkommst uns nicht. :-)
ich hab`s geahnt, aber ich fang schon mal an zu laufen:-))
Chip`s ahoi
Manfred
Wie war doch gleich die Werbung für die Fruchtzwerge ..... ?
;-))
Gruß,
Joachim.
Man gut, daß hier nur sehr wenige Berufsseefahrer mitschreiben (lesen
kann man ja nicht so feststellen, gelle Kollegen?), wenn man viele von
Euch so hört, dreht sich einem der Magen um. Weniger, weil immer so
schön polarisiert wird ("DIE Charterer, DIE Motorbootfahrer, ...)
sondern weil immer nur die anderen schuld sind und nix können.
Warum muß sich Ute denn rechtfertigen wenn sie (oder ihr Skipper?)
entschieden hat, bei 7 Windstärken nicht anzufangen, den Schlaucher
aufzupusten sondern über Funk Hilfe für die andere Yacht zu holen?
Warum muß sich jemand rechtfertigen, wenn er eine bestimmte Ankermethode
bevorzugt?
Warum muß sich jemand rechtfertigen, wenn er Informationen über Scheine
o.ä. Themen sucht?
Das ist hier ein Forum, in dem man prima Erfahrungen austauschen kann,
Seemannschaft ist in erster Linie Erfahrung und nur in den seltensten
Fällen im nachhinein mit "Richtig" oder "Falsch" zu bewerten!
Geht segeln und seid nett zueinander!
Olaf Hoffmann
Leutnant zur See
(der heute abend beginnt, wieder neue Marine-Segelscheininhaber zu
produzieren! ;-))
Zitat>>Weniger, weil immer so
> schön polarisiert wird ("DIE Charterer, DIE Motorbootfahrer, ...)
> sondern weil immer nur die anderen schuld sind und nix können.
Meinung
Nicht immer die anderen sind Schuld. Aber obengenannte sind fast
immer mit wenig Erfahrung unterwegs ( selbstverständlich gibt es
Ausnahmen ) und von Seemannschaft habe ich noch nichts gemerkt.
Zitat>>Warum muß sich Ute denn rechtfertigen wenn sie (oder ihr
Skipper?)
> entschieden hat, bei 7 Windstärken nicht anzufangen, den
Schlaucher
> aufzupusten sondern über Funk Hilfe für die andere Yacht zu holen?
Meinung
Nichts gegen Ute persönlich, Ich kenne sie ja nicht . Wenn aber eine
Mannschaft oder ein(e) Skipper(in) bei der geschilderten Situation
noch nicht mal das vorhandene Schlauchboot klarmacht und wenigstens
probiert direkt zu helfen , na dann Gute Nacht.
Zitat>> Warum muß sich jemand rechtfertigen, wenn er eine bestimmte
Ankermethode
> bevorzugt?
Meinung
Niemand muß sich rechtfertigen. Wer aber hier in diesem Medium seine
Meinung vertritt, muß auch damit rechnen das diese Meinung
kommentiert wird. Genauso wie ich wegen einer Meinungsäußerung in
der letzen Woche etliche PM bekam welche nicht gerade höflich
waren.Damit muß ich leben.
Zitat>>Warum muß sich jemand rechtfertigen, wenn er Informationen
über Scheine
> o.ä. Themen sucht?
Siehe oben
Zitat>> Das ist hier ein Forum, in dem man prima Erfahrungen
austauschen kann,
> Seemannschaft ist in erster Linie Erfahrung und nur in den
seltensten
> Fällen im nachhinein mit "Richtig" oder "Falsch" zu bewerten!
Meinung
Muß ich dir Recht geben
[snip]
> Aber jetzt mal im ernst.
>
> Ankern muß man lernen wie alle anderen Dinge auch.
> Praxis ist hundert mal besser wie jede Ausbildung in irgend einer
> Schule.
>
> Und an dieser Praxis fehlt es fast allen ( mitleser
> ausgenommen )Charterskippern(innen)
> und deswegen liebe ich sie so. Auch wegen solchen Reaktionen auf
> eine kleine Meinungsäußerung.
Hallo Heinz,
Reaktionen, wie Du sie beschrieben hast, kann auch ich nicht gut
heissen. Vor allem dann nicht, wenn sie anonym kommen. Ich habe das
gleiche in einer anderen Newsgroup ueber mich ergehen lassen.
Doch kann ich es ebensowenig gut heissen, solche Reaktionen nur an
Charterern festmachen zu wollen. Wenn ein Charterer sich aeussert und
damit Eignern auf die Fuesse tritt hagelt es aehnliche Reaktionen - nur
aus anderer Richtung.
Die Liebesbekundung, die Du hier vorbringst, kann problemlos als Aufruf
zu weiteren Reaktionen interpretiert werden:
So stelle ich mir die Frage, woran Du sofort und verlaesslich Charterer
von Eignern unterscheiden kannst: Koennten die Segler auf der aelteren,
ungepflegten Yacht, die sich ein wenig ungeschickt anstellen, nicht auch
die Eigner sein, und wenn auch nur frischbackene? Oder jene Segler mit
der ueberdurchschnittlich ausgeruesteten Yacht, die wie
selbstverstaendlich alle Manoever souveraen beherrschen - vielleicht
doch nur Charterer?
Dazu kommt, dass die Charterer, die ich kenne, versuchen, so viel Zeit
wie moeglich ausserhalb des Hafens zu verbringen. Anders die mir
bekannten Eigner, die auch nur 4 bis 5 Wochen ihres Jahresurlaubs opfern
koennen: Die bleiben auch gern mal den einen oder anderen Tag im Hafen
bzw. segeln kuerzere Distanzen - frei nach dem Motto, sie koennten ja
immer segeln, wenn sie nur wollten (zumindest an den Wochenenden
richtig, falls die Naehe zum Wasser dies zulaesst).
Sicherlich haben Eigner einen Bonus: Sie sind nicht ständig auf
unterschiedlichen Schiffen unterwegs. Das foerdert das Erfahrungswissen
um typische Verhaltensweisen des eigenen Bootes in gewissen Situationen.
Doch wie wuerde sich ein solch erfahrener Eigner ploetzlich auf einem
anderen Schiff zurechtfinden? Sollte hieraus vielleicht sogar abzuleiten
sein, dass Charterer Instinkte entwickelt oder bewahrt haben, die bei
Eignern laengst brach in der hintersten Backskiste schlummern? Haben
Charterer somit vielleicht auch ihre Staerken, wenn auch nur in anderen
Bereichen?
Vielleicht bin ich nicht gerade das Paradebeispiel fuer einen Charterer,
aber ich bin Charterer: 5 bis 8 Wochen pro Jahr fahre ich fuer eine
Segelschule Seemeilentoerns in der Ostsee und im Mittelmeer. Dazu kommen
ca. 4 Wochen pro Jahr private Toerns in Ostsee, Nordsee und Mittelmeer.
Und das nun seit einigen Jahren. Alle Toerns finden ausnahmslos auf
gecharterten Schiffen statt: die Segelschultoerns in der Ostsee stets
auf der gleichen Yacht: Spitzgatter aus dem Jahre 1925. Allein auf
dieser alten Dame moechte ich einmal die erfahrenen Eigner an der Pinne
stehen sehen. Da versagen sicherlich ebensoviele Eigner wie Charterer.
Ich moechte hier weder die Eigner an den Pranger stellen, noch den
Charterern den Ruecken staerken. So sind mir beispielsweise die
Samstags-Verhaeltnis in Heiligenhafen sehr wohl bekannt.
Was ich allerdings moechte, ist darauf hinzuweisen, dass persoenliche
Erfahrungen nicht als allgemeingueltig hingestellt werden sollten - auch
wenn andere noch so gern auf die Welle aufspringen und mitreiten wollen.
Herzlichen Gruss,
Jens
normalerweise gehöre ich zu den reinen Lesern und lache evtl. für mich
selber.
Aber die Aussage von Olaf und Jens kann ich nur unterstützen. Weiter so, Ihr
seit richtige Segler. Was ich an Seglern, leider auch aus solchen in meinem
Bekanntenkreis (Arne, dich meine ich nicht), hasse, ist die Arroganz. Jeder
meint er ist der Beste. Aus 10 Jahren Wasserrettung, zwar nur in
Binnengewässern, habe ich viele "Beste" rausgezogen. Die waren dann nicht
mehr arrogant. Segler sollten zu Ihresgleichen halten, die Besseren den
anderen helfen bis sie die gleiche Stufe erreichen. Es fallen halt so wenig
gute Segler vom Himmel. :-))
Zum Punkt Ute:
Jeder kann nur soviel helfen wie er sich zutraut. Das ist keine Schwäche.
Schwäche ist wegzuschauen und nichts zu tun. Wieviele fahren vorbei, nicht
nur im Straßenverkehr auch im Wassersport. Da ist ein Hilferuf allemal
besser als sich selbst und vielleicht sein Schiff in Gefahr zu bringen.
Ich habe auch mal festgesessen und viele Gute Ratschläge der Leute im
Fahrwasser gehört. Keiner hat geholfen, obwohl das ohne Risiko gegangen
wäre. Das sind die waren Wassersportler, auf die ich verzichten kann.
Ein Rettungsdienst Spruch heißt: Wer bei einem Notfall Ratschläge gibt ohne
selbst zu helfen hat keine Kompetenz, denn hätte er Sie, würde er selbst
helfen!
Jetzt diskutiert schön weiter, damit ich mich in meinen Arbeitspausen
erheitern kann. Aber sucht nicht den Splitter im Auge der anderen, wenn Ihr
selbst das Brett vorm Kopf habt.
Hilfe ich werde melancholisch! :-))
PS.: Nur weil man sich eine Millionenyacht leisten kann, die dann eh nur im
Hafen liegt, ist man noch lange kein besserer Segler. Und wer hat schon Zeit
mehr als 4 Wochen im Jahr zu segeln und dann noch das Geld für eine Yacht.
PPS: Es gibt gute Literatur zu diesem Thema:
Bd.20038
Forster, Karl: Kleine Philosophie der Passionen, Segeln. 2. Aufl. 1997.
Kartoniert. 182gr.
ISBN: 3-423-20038-3, KNO-NR: 6 83 93 31
14.90 DM - 109.00 öS - 14.00 sfr
On Mon, 11 Oct 1999 16:15:53 +0200, Jens Toellner <b...@gmx.de> wrote:
>So stelle ich mir die Frage, woran Du sofort und verlaesslich Charterer
>von Eignern unterscheiden kannst: Koennten die Segler auf der aelteren,
>ungepflegten Yacht, die sich ein wenig ungeschickt anstellen, nicht auch
>die Eigner sein, und wenn auch nur frischbackene? Oder jene Segler mit
>der ueberdurchschnittlich ausgeruesteten Yacht, die wie
>selbstverstaendlich alle Manoever souveraen beherrschen - vielleicht
>doch nur Charterer?
Jens,
sicher hast Du recht, wenn Du Verallgemeinerungen ablehnst und gegen
verbreitete Vorurteile schreibst. Allerdings gibt es schon einige
Unterschiede, die man - ohne gross zu beobachten - sogleich
mitbekommt:
<voruteil>
Charterer sind eher viele Menschen auf einem fuer die Anzahl der Leute
zu kleinem Schiff, waehrend die Eigner eher allein oder zu zweit auf
einem fuer die Anzahl der Leute zu grossem Schiff sind.
Eigner machen sich im Winter auch an der Aussenhaut und am
Unterwasserschiff zu schaffen. Jeder Pfahl, der nicht gerammt wird,
spart Kraft, Politur und Zeit. Beim Charterer ist diese Sorge oft
weniger ausgepraegt.
Charterer sind eben nicht sehr viel auf dem Wasser - Du bildest mit
Deinen Toerns da sicher eine Ausnahme. 3 Wochen im Jahr segeln, wenn
es denn jedes Jahr klappt - sind wohl eher der Normalfall...
Eigner verbringen in der Regel schon ein wenig Zeit mehr auf ihrem
Schiff - und kommen so tatsaechlich auch zu ein paar Meilen...
Und endlich: Seitenwind mit 6 Bft., ein kitzeliger Anleger in Vitte
diesen Sommer. Wir zu zweit ein wenig am Schwitzen, um die Heckpfähle
auch wirklich zu erwischen. Ein Eignerpaar neben uns hilft mit, das
vorn die Leinen am Steg klarkommen (beide deutlich ueber 60). Die
Charterer auf der anderen Seite (6 Jungs mit einer Bavaria 42, wohl
eine Segelschule) schauten seelenruhig aus ihrer Plicht zu.
</vorurteil>
Nun macht was draus ;-)
--Gruss
Markus
SpYC-webmaster
http://www.spyc.de/
Gruß von der Berliner Unterhavel
Markus Hunold
Webmaster Spandauer Yacht-Club Berlin e.V.
http://www.spyc.de ** mailto:in...@spyc.de
henrik :)
Ja es ist schon toll welche Reaktion eine kleine noch nicht mal böse
Bemerkung nach sich zieht.
Ich möchte dir Jens und Charterseglern nicht zu nahe treten aber
vorab ein kleiner Hinweis.
Ich bin seit c.a. 35 Jahren auf Nordsee, Ostsee und ein klein
bißchen Mittelmeer meist Einband unterwegs. Grob überschlagen habe
ich so 18-20000 Seemeilen hinter mir und habe bestimmt schon alles
falsch gemacht was man so falsch machen kann. Ich weis bestimmt
nicht alles ,aber ich habe ein kleines bißchen Erfahrung.
Zitat>>> Reaktionen, wie Du sie beschrieben hast, kann auch ich
nicht gut
> heißen. Vor allem dann nicht, wenn sie anonym kommen. Ich habe das
> gleiche in einer anderen Newsgroup ueber mich ergehen lassen.
>
> Doch kann ich es ebensowenig gut heissen, solche Reaktionen nur an
> Charterern festmachen zu wollen. Wenn ein Charterer sich aeussert
und
> damit Eignern auf die Fuesse tritt hagelt es aehnliche
Reaktionen - nur
> aus anderer Richtung.
Ich habe nie behauptet diese Reaktionen kamen von Charterern.
Zitat>>Die Liebesbekundung, die Du hier vorbringst, kann problemlos
als Aufruf
> zu weiteren Reaktionen interpretiert werden:
Damit muß ich leben
Zitat>>> So stelle ich mir die Frage, woran Du sofort und
verlaesslich Charterer
> von Eignern unterscheiden kannst:
Charterschiffe sind in der Regel überbesetzt. Die Größe der Schiffe
entspricht nie dem Geldbeutel der Crew. Es gibt bestimmte
Schiffstypen ( Bavaria, Feeling und einige andere mehr ) die weisen
deutlich auf Charter hin.
Zitat>>Koennten die Segler auf der aelteren, ungepflegten Yacht, die
sich ein wenig ungeschickt anstellen, nicht auch die Eigner sein,
und wenn auch nur frischbackene?
Es geht nicht um Geschickt oder Ungeschickt oder richtig oder
falsch. Eigner werden sich in der Regel vorsichtiger verhalten.
Normalerweise wissen sie wie hart das Geld erworben werden muß.
Zitat>>Oder jene Segler mit der ueberdurchschnittlich ausgeruesteten
Yacht, die wie
> selbstverstaendlich alle Manoever souveraen beherrschen -
vielleicht doch nur Charterer?
Tut mir Leid aber der Fall ist mir noch nicht untergekommen
Zitat>>> Ich moechte hier weder die Eigner an den Pranger stellen,
noch den Charterern den Ruecken staerken. So sind mir beispielsweise
die Samstags-Verhaeltnis in Heiligenhafen sehr wohl bekannt. Was ich
allerdings moechte, ist darauf hinzuweisen, dass persoenliche
Erfahrungen nicht als allgemeingueltig hingestellt werden sollten -
auch wenn andere noch so gern auf die Welle aufspringen und
mitreiten wollen.
Ich habe hier nie alle Charterer über einen Kamm gezogen. Leider ist
es nun mal so das die wenigen welche sich so verhalten wie es die
Vorurteile beschreiben einen prägenden Eindruck hinterlassen. Leider
sind es bevorzugt die Seemeilenbestätigungstörns die auch noch
bevorzugt die Vorurteile bestätigen.
Wenn ich nur an dieses Jahr denke wird mir jetzt noch schlecht.
Nur ein kleines Beispiel welches man natürlich auch nicht auf alle
beziehen sollte.
Liegeplatz Warnemünde Alter Strom
Päckchen zu dritt Ich innen 30 fuß darauf 28 fuß darauf H-Boot
alles Eigner ) prima Stimmung wir gehen zusammen essen. nach
Rückkehr auf dem H Boot ein 36 Bavaria ( aus Heiligenhafen) Ohne
eigene Fender, keine Spring, keine Landleinen Stromkabel quer über
alle Schiffe.Und das beste Vorleine am Vorstag des H-Bootes
angebunden Heckleine an der Seereling
Keine Fragen mehr?
Trotzdem nicht alle über einen Kamm
Heinz
In article <5HlM3.6297$jF3.6...@news1.cityweb.de> , "Heinz Kratz"
<heinz...@cityweb.de> wrote:
> Nicht immer die anderen sind Schuld. Aber obengenannte sind fast
> immer mit wenig Erfahrung unterwegs ( selbstverständlich gibt es
> Ausnahmen ) und von Seemannschaft habe ich noch nichts gemerkt.
Schade, dass man sich immer mit diesem Vorwurf konfrontiert sieht.
Ich moechte Dich aber fragen, welche Faktoren zu guter Seemanschaft
(im Sinne von Hilfsbereitschaft) fuehren. In meinen Augen hat das rein
gar nichts mit Erfahrung zu tun, marginal mit der Ausbildung und
mehrheitlich mit den persoenlichen Voraussetzungen. Wer auf dem
Trockenen sich ruepelhaft verhaelt, wird wohl auch auf dem Wasser zu
wuenschen uebrig lassen. Ich sehe hier prinzipiell keine
Gruppenzugehoerigkeit.
Warum wird gechartert?
- man segelt selten
- man kann sich kein eigenes Boot leisten
- man zieht es vor, verschiedene Boote nach Lust und Laune zu segeln
Wenn Du aus einem der obigen Gruende schlechte Manieren ableiten
kannst, dann wuerde mich das interessieren.
Mir ist klar, dass erfahrene Segler bessere Hilfe leisten koennen.
Dein Statement suggeriert aber, dass es unerfahrenen Charterseglern
(wie meiner Wenigkeit) prinzipiell an jeder Hilfsbereitschaft oder
Sorgfalt mangelt.
Gruss,
>Moin Heinz,
>
>In article <5HlM3.6297$jF3.6...@news1.cityweb.de> , "Heinz Kratz"
><heinz...@cityweb.de> wrote:
>
>> Nicht immer die anderen sind Schuld. Aber obengenannte sind fast
>> immer mit wenig Erfahrung unterwegs ( selbstverständlich gibt es
>> Ausnahmen ) und von Seemannschaft habe ich noch nichts gemerkt.
>
>Schade, dass man sich immer mit diesem Vorwurf konfrontiert sieht.
Stimmt,
also tun wir was dagegen. :-)
Welcher Eigner mit dieser Meinung faehrt im naechsten Jahr bei mir als
Crewmitglied mit, um sich ein echtes Urteil zu bilden?
Rest-Crew (-alles Charterer- findet sich, da bin ich mir sicher [Jungs
lasst mich nicht im Stich!])
*Noeselerlaubnis* in der NG ist hiermit erteilt. ;-)
Gegenangebot: Als potentieller Charterer fahre ich auch gerne bei
einem vorurteilsbehafteten Skipper (gibt's die eigentlich?) als
Deckshand mit.
Danach diskutieren wir weiter.
Gruss
Ed<fg>g@r vorm Huy
P.S.: Ich wuerde ja gerne wetten, aber Silke hat's mir verboten....
--
Alles selbst machen zu wollen ist das Kennzeichen des Unbegabten.
Richard von Schaukal
http://edgarvormhuy.de
--E
Aber Du mußt doch zugeben, wir (Charterskipper) geben uns alle Mühe, oder;-)
Was mich aber viel mehr verwundert, wieso hab ich noch nie böse Mails
bekommen? Und noch dazu 9 Stück?
Niemand schreibt mir:-((
Beste Grüße
Uwe
Heinz Kratz <heinz...@cityweb.de> schrieb in im Newsbeitrag:
yUnM3.5797$4q5.7...@news2.cityweb.de...
>
> Charterschiffe sind in der Regel überbesetzt. Die Größe der Schiffe
> entspricht nie dem Geldbeutel der Crew. Es gibt bestimmte
> Schiffstypen ( Bavaria, Feeling und einige andere mehr ) die weisen
> deutlich auf Charter hin.
>
Da ist was dran. Als wir im Sommer mit der (gecharterten) Delta 46 und 6
Leuten unterwegs waren, haben uns die Eigner für ihresgleichen gehalten. Die
Reaktionen, wenn wir uns dann als Charterer zu erkennen gegeben haben, waren
teilweise putzig. Das ging bis zum nicht mehr grüßen.
>
> Es geht nicht um Geschickt oder Ungeschickt oder richtig oder
> falsch. Eigner werden sich in der Regel vorsichtiger verhalten.
> Normalerweise wissen sie wie hart das Geld erworben werden muß.
>
Das ist leider, leider wahr. Wobei es auch da Ausnahmen gibt. Meines
erachtens geht es dabei garnicht mal um das Geld, es geht einfach um das
Gefühl, was man für ein Schiff hat. Und für die meißten Charterer ist das
einfach ein für den Urlaub geliehenes Spielzeug.
> Zitat>>Oder jene Segler mit der ueberdurchschnittlich ausgeruesteten
> Yacht, die wie
> > selbstverstaendlich alle Manoever souveraen beherrschen -
> vielleicht doch nur Charterer?
>
> Tut mir Leid aber der Fall ist mir noch nicht untergekommen
>
Ja, Du warst halt Anfang september nicht in der Ägaeis;-)
>
> Ich habe hier nie alle Charterer über einen Kamm gezogen. Leider ist
*Ich* habe das auch nicht so verstanden, deshalb war ich heute über die
Polemik auch ein bischen erstaunt.
> sind es bevorzugt die Seemeilenbestätigungstörns die auch noch
> bevorzugt die Vorurteile bestätigen.
>
Nur mußt Du mal sehen, daß derade da auch eine Menge Anfänger zusammen sind.
Die haben eben mit sich selbst noch Schwierigkeiten.
Beste Grüße
Uwe, der Charterer
Ich habe gerade noch mal alles Nachgelesen was zu dem Thema von mir
geschrieben wurde. Ich konnte nicht feststellen das ich "alle"
Charterer als Rüpel oder ähnlich bezeichnet habe,dieses währe auch
nicht meine Absicht gewesen. Aber jetzt zur Antwort.
Zitat>>> Ich moechte Dich aber fragen, welche Faktoren zu guter
Seemanschaft
> (im Sinne von Hilfsbereitschaft) fuehren. In meinen Augen hat das
rein
> gar nichts mit Erfahrung zu tun, marginal mit der Ausbildung und
> mehrheitlich mit den persoenlichen Voraussetzungen. Wer auf dem
> Trockenen sich ruepelhaft verhaelt, wird wohl auch auf dem Wasser
zu
> wuenschen uebrig lassen. Ich sehe hier prinzipiell keine
> Gruppenzugehoerigkeit.
Meinung
Mit Erfahrung und Gruppenzugehörigkeit hat es bestimmt nichts zu tun
( Rüpel bleibt Rüpel ) egal wo er sich aufhält. Aber vielleicht hat
es etwas mit der Einstellung zum Segeln zu tun. Die Entscheidung ein
Schiff zu kaufen zu Unterhalten und auch noch über lange Jahre seine
Zeit damit zu verbringen ist eine andere als sich mal für ein paar
Tage ein wenn auch teures Spielzeug zu mieten.
Zitat>>> Warum wird gechartert?
>
> - man segelt selten
> - man kann sich kein eigenes Boot leisten
> - man zieht es vor, verschiedene Boote nach Lust und Laune zu
segeln
Meinung
zu 1 richtig zu selten mangelnde Erfahrung
zu 2 absolut falsch Ein eigenes Schiff ist nicht teurer als über
Jahre zu Chartern aber man kauft ja nicht nur ein Schiff sondern
auch Verantwortung. Als nächstes werden aber auch die Ansprüche
immer größer ( Vielleicht auch bedingt durch das Chartern ) . Man
ist ja mindestens 20 Jahre und 36 Fuß müssen es ja sein. ( Die
Neptun Segler hier mögen mir Verzeihen , euch meine ich nicht ).
Zu 3 Wenn das der wirkliche Grund ist gibt es kein Argument dagegen
Zitat>>> Mir ist klar, dass erfahrene Segler bessere Hilfe leisten
koennen.
> Dein Statement suggeriert aber, dass es unerfahrenen
Charterseglern
> (wie meiner Wenigkeit) prinzipiell an jeder Hilfsbereitschaft oder
> Sorgfalt mangelt.
Meinung
Wenn du dir das selbst suggerierst mußt du damit auch leben. Genau
so muß ich damit leben das es Leute gibt die meine Meinung nicht
teilen.
Aber noch mal an alle Charterer und Eigner
Ein helfen auf See ist eine absolute Selbstverständlichkeit und ein
abwägen ob mir eine Hilfeleistung zuzumuten ist darf es nicht geben
Heinz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
Henrik Gudat <emu...@magnet.schweiz> schrieb in im Newsbeitrag:
7tt1t4$k59$1...@news.imp.ch...
> Moin Heinz,
>
Manfred Muench wrote:
> So ist das Leben. Sag bloß nix gegen Charterleute. Sie wissen
> alles besser, sie verderben die Preise, haben wenig Ahnung, sie
> fahren Dein Schiff kaputt, klauen Deinen Stecker aus dem
> Stromkasten, machen Party die ganze Nacht, liegen immer
> auf Deinem Liegeplatz und sind stolz auf den SBF.
> Aber: sie sind in der Mehrzahl (auf jeden Fall kann es nicht mehr lange
> dauern).
> Also, nicht aufregen, ausweichen.
>
> Chip`s ahoi
> Manfred
hallo,
ich weiß nicht, ob es Charterschiffer waren , aber mir ist beim letzten Törn tatsächlich
der Stecker am Stromkasten in Cala Figuera / Mallorca nachts geklaut worden, und dass,
wo wir dringend mal wieder nach mehreren Übernachtungen in Buchten Saft für die Batterie
brauchten. Ich hab´s nicht glauben wollen, nun muß man nach Ankerwachen auch
Steckdosenwachen einführen - da kommt man gar nicht mehr zum Schlafen
(Wasserschlauchwache, Beibootwache usw..)
Gruß Thomas
--
-------
Dr. Thomas Seeger, Physiologisches Institut der LMU,
Pettenkoferstr 12, D-80336 München
Manfred Muench wrote:
> Im Artikel <7tljv1$d6p$1...@news.imp.ch>, "Henrik Gudat" <emu...@magnet.schweiz>
> schreibt:
>
> >
> >Manfred, auch Du entkommst uns nicht. :-)
>
> ich hab`s geahnt, aber ich fang schon mal an zu laufen:-))
>
> Chip`s ahoi
> Manfred
>So stelle ich mir die Frage, woran Du sofort und verlaesslich Charterer
>von Eignern unterscheiden kannst:
Das ist doch nicht so schwer: z.B. ein 35 ft. Boot beladen
mit 8 Leuten, alle stehen bei Einfahrt in Hafen/Schleuse
auf der Seite wo die Fender sind. Auf der anderen Seite
ist nix, man weiß ja schließlich wo man anlegen will:-)
Oder: zwei Boote in der Schleuse, alles ist frei, aber wo
legt der Charterbomber an, weiß einer die Antwort:-)
Oder: Boot kommt in den Hafen, 10 Mann an Deck,
jeder mit `nem Handy in der Hand. Oder, oder , oder........
Ich habe auch schon von Leuten gehört, die können Charterer
riechen (auch gegen den Wind:-)))
>Dazu kommt, dass die Charterer, die ich kenne, versuchen, so viel Zeit
>wie moeglich ausserhalb des Hafens zu verbringen.
Ja, die sind bekannt, diese Meilenfresser. Die sind ewig auf der
"hohen See", deswegen fahren die auch so tolle An-und Ablegemanöver.
Segeln können die prima (bei Wind). Und ist der Wind mal schwach,
so hat man ja den Motor, wozu die ganze Arbeit mit der Trimmerei ?
Und Spi und Co ? Das kostet Extra und geht bei der tollen
Erfahrung ja auch regelmäßig kaputt.
Sollte hieraus vielleicht sogar abzuleiten
>sein, dass Charterer Instinkte entwickelt oder bewahrt haben, die bei
>Eignern laengst brach in der hintersten Backskiste schlummern? Haben
>Charterer somit vielleicht auch ihre Staerken, wenn auch nur in anderen
>Bereichen?
Na klar. Da stimme ich zu. Solche Urinstinkte wie gemeinsame
Trinkgelage mit anschließendem Absingen der Nationalhymne
müssen ja schließlich auch mal raus:-) Oder Party die ganze Nacht,
wenn der Nachbar schlafen will, das geht doch nur auf dem
Charterbomber. Zu Hause würde Mutti denen was anderes erzählen:-)
>Vielleicht bin ich nicht gerade das Paradebeispiel fuer einen Charterer,
>aber ich bin Charterer: 5 bis 8 Wochen pro Jahr fahre ich fuer eine
>Segelschule Seemeilentoerns in der Ostsee und im Mittelmeer. Dazu kommen
>ca. 4 Wochen pro Jahr private Toerns in Ostsee, Nordsee und Mittelmeer.
Da bist Du aber die absolute Ausnahme und machst das sicher z.T
auch gewerblich:-((
Die Regel ist doch eher: der "normale" Chartersegler segelt im Durchschnitt
so 2 Wochen im Jahr, hat z.B auch keine (oder wenig) Jollenerfahrung,
ist auch nicht mit Booten großgeworden sondern hat seinen geliebten
SBF an der Volkshochschule gemacht und dann direkt hinein ins
Vergnügen. Nach fünf Jahren ist er Weltmeister und kann alles
und sagt nun, schiet Segelei, ich mach mal was anderes:-))
Und der Eigner bleibt fragend auf seinem randalierten Boot zurück.
Im übrigen bin ich der Meinung und festen Überzeugung:
Eigner sind auch nicht (viel) besser:-))
Aber eigentlich interessiert das auch keine Sau und kein
Schwein kümmert sich drum (sonst gäbe es ja keine Charterer mehr:-)))
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Hey Manfred,
>laufen nützt nichts, denn auch auf dem Steg wirst Du nicht sicher sein :-)
>Thomas
>
da ist was dran:-)
Chip`s ahoi
Manfred
Warum ziehst du jetzt die ganzen Schmähbriefe auf dich. Ich fand das
doch so schön endlich mal ein volles Postfach zu haben.
Aber du hast recht
Heinz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Manfred Muench <mxx38...@aol.com> schrieb in im Newsbeitrag:
19991012064602...@ngol04.aol.com...
>
> Das ist doch nicht so schwer: z.B. ein 35 ft. Boot beladen
> mit 8 Leuten, alle stehen bei Einfahrt in Hafen/Schleuse
> auf der Seite wo die Fender sind. Auf der anderen Seite
> ist nix, man weiß ja schließlich wo man anlegen will:-)
> Oder: zwei Boote in der Schleuse, alles ist frei, aber wo
> legt der Charterbomber an, weiß einer die Antwort:-)
> Oder: Boot kommt in den Hafen, 10 Mann an Deck,
> jeder mit `nem Handy in der Hand. Oder, oder , oder........
> Ich habe auch schon von Leuten gehört, die können Charterer
> riechen (auch gegen den Wind:-)))
> rest gelöcht
Seit wann gibt's in der "Bucht der Feigen" Strom?
Fredy
(chartere Eignerschiffe)
Na, ja, ganz so einfach ist das sicher nicht. Ich spiele zwar jetzt auch mit
dem Gedanken, mir ein eigenes Schiff zuzulegen, aber nüchtern darüber
nachdenken darf ich nicht:
- ich wohne mindestens 650 km von jeder Küste entfernt
- ich werde zwar in den nächsten Jahren etwas mehr Zeit für's Segeln
erübrigen können, aber immer
noch nicht soviel, wie ich gern möchte.
So gesehen, wird ein eigenes Boot die meißte Zeit 'rumstehen'.
Beste Grüße
Uwe
Heinz Kratz wrote:
> Zitat>>Warum muß sich Ute denn rechtfertigen wenn sie (oder ihr
> Skipper?)
> > entschieden hat, bei 7 Windstärken nicht anzufangen, den
> Schlaucher
> > aufzupusten sondern über Funk Hilfe für die andere Yacht zu holen?
>
> Meinung
> Nichts gegen Ute persönlich, Ich kenne sie ja nicht . Wenn aber eine
> Mannschaft oder ein(e) Skipper(in) bei der geschilderten Situation
> noch nicht mal das vorhandene Schlauchboot klarmacht und wenigstens
> probiert direkt zu helfen , na dann Gute Nacht.
Ich kenne zwar die genaue Situation nicht (Größe der Ankerbucht, Abstand
der Schiffe, Wellengang, Erfahrung und Zustand der Crew, Größe des
Schlauchbootes (kann bei 2,2 PS nicht groß sein), etc.), hätte mir aber
als Skipper in dieser Situation auch sehr gut überlegt, ob ich die
kleine Gummiente aufpuste und zwei Besatzungsangehörige sich in diese
Gefahr begeben lasse.
Am letzten Wochenende hat auf der Flensburger Förde bei (möglicherweise)
vergleichbaren Witterungsverhältnissen eine erfahrene DLRG-Bootsführerin
bei der Absicherung einer Regatta fast ein vernünftig motorisiertes
4,8m-Festkörper-Schlauchboot auf den Rücken gelegt, da wage ich ehrlich
gesagt nicht mal zu spekulieren, was mit der Gummiente mit dem Rührfix
passiert wäre: Vermutlich wären sie gnadenlos abgetrieben worden und
selber auf den Felsen gelandet.
> > Seemannschaft ist in erster Linie Erfahrung und nur in den
> seltensten
> > Fällen im nachhinein mit "Richtig" oder "Falsch" zu bewerten!
>
> Meinung
> Muß ich dir Recht geben
Danke.
Olaf Hoffmann
Schönen Dank Olaf,
Man merkt, die Jungs haben wieder nicht richtig gelesen, denn der
kleine Mixer von " 2,2 Ps" war DEFEKT!!!
Vieleicht hätte ich ja rudern sollen und dann bei ca. 6-7Bft.!!!
Ihr glaubt doch wohl, wenn der nich t defekt gewesen wäre, hätten
wir den Tiger auch aufgeblasen, trotzdem es ziemlich gefährlich
gewesen wäre, aber ein Versuch ist es immer wert!!!
Gruß UTE
Also IMHO sollte man sich den Einsatz einer relativ kleinen Gummiente mit
einem Kruppsmix als Motor bei 6-7 Beaufort doch schon sehr genau überlegen!
Bringt nämlich absolut nichts, wenn der Rettungsdienst mit zwei Crews zu
tun bekommt.
Übrigens der Unfreiwillige Stunt sah echt nicht schlecht aus (Ich war auf
der LUV Seite des Regattafeldes auf einem zweiten MRB) . Beim Übergang in
die Gleitphase griff eine Windböe unters Boot und das stand im nächsten
Moment fast senkrecht auf dem Motor. Für nen Überschlag fehlte nicht viel.
Und das mit einem BP550 von Nahrwal mit einem 45 PS Honda.
--
René Haar
Referent Bootswesen der DLRG Flensburg
Fragen zu Bootsmotoren ? Vielleicht kann ich helfen.
Ansonsten Ruhe bewaren und schwimmen (-_-) !
> > Am letzten Wochenende hat auf der Flensburger Förde bei
(möglicherweise)
> > vergleichbaren Witterungsverhältnissen eine erfahrene
DLRG-Bootsführerin
> > bei der Absicherung einer Regatta fast ein vernünftig motorisiertes
> > 4,8m-Festkörper-Schlauchboot auf den Rücken gelegt, da wage ich ehrlich
> > gesagt nicht mal zu spekulieren, was mit der Gummiente mit dem Rührfix
> > passiert wäre: Vermutlich wären sie gnadenlos abgetrieben worden und
> > selber auf den Felsen gelandet.
> Schönen Dank Olaf,
Hi Manfred, wie wär's, wenn wir ein Warnsystem einrichten? ;-)
Die blaue Flagge kennt man ja in den dänischen Häfen, um eine
gewisse (saubere) Umweltqualität anzuzeigen. Wie wäre es mit
den großen Bierbrauerei-Flaggen an den Charterbooten, um die
Eigner zu warnen?
sail away,
Jost
--
Dr. Jost Koller Rheindorfer Strasse 25
email: jost....@arcormail.de 53228 Bonn
Tel.: ++49 (0)228 422 3049
[...]
> Schönen Dank Olaf,
> Man merkt, die Jungs haben wieder nicht richtig gelesen, denn der
> kleine Mixer von " 2,2 Ps" war DEFEKT!!!
> Vieleicht hätte ich ja rudern sollen und dann bei ca. 6-7Bft.!!!
> Ihr glaubt doch wohl, wenn der nich t defekt gewesen wäre, hätten
> wir den Tiger auch aufgeblasen, trotzdem es ziemlich gefährlich
> gewesen wäre, aber ein Versuch ist es immer wert!!!
Hi Ute,
lass Dich man nicht plattmachen. Wenn ich mich richtig erinnere, geht
die Sicherheit des eigenen Kahnes und dessen Besatzung jedem Rettungs-
Bergungs- und sonstigem Versuch vor.
Das musst Du (respektive der Skipper) abschaetzen und *verantworten*.
Nicht mehr und nicht weniger.
Denke mal (ohne dabei gewesen zu sein), das geht schon in Ordnung.
/
Himmel hilf mir solche Situationen zu vermeiden, in denen ich nur
zuschauen kann oder muss.
\
Gruss
Edg@r vorm Huy
>Hallo Manfred , Hallo Segler
>
>Warum ziehst du jetzt die ganzen Schmähbriefe auf dich. Ich fand das
>doch so schön endlich mal ein volles Postfach zu haben.
>
>Aber du hast recht
Ooooch Heiiinz,
ich habe hier noch so 20Mb Segelbilder rumliegen. Sach Bescheid, wenn
ich Dein Postfach auffuellen soll ;-)))
Sind Eigner nicht die Leute, deren Wasserpass immer 20 cm tiefer
liegt, weil die soviele Messingschilder ueberall angeschraubt
haben? ;-)
Gruss
Charterskipper
>
>Warum ziehst du jetzt die ganzen Schmähbriefe auf dich. Ich fand das
>doch so schön endlich mal ein volles Postfach zu haben.
>
Ja eben, ich war schon neidisch:-)
Chip`s ahoi
Manfred
>Man merkt, die Jungs haben wieder nicht richtig gelesen, denn der
> kleine Mixer von " 2,2 Ps" war DEFEKT!!!
> Vieleicht hätte ich ja rudern sollen und dann bei ca. 6-7Bft.!!!
> Ihr glaubt doch wohl, wenn der nich t defekt gewesen wäre, hätten
> wir den Tiger auch aufgeblasen, trotzdem es ziemlich gefährlich
> gewesen wäre, aber ein Versuch ist es immer wert!!!
> Gruß UTE
>
Hallo Ute,
hör` doch auf mit dem Quatsch:-)
Was ich vermisse, ist Dein angekündigter Revierbericht
Korsika/Elba. Insbesonders die Hafensituation von Bastia
interessiert. Gibt es tatsächlich mittlerweile Schwimmstege
im alten Hafen ?
Chip`s ahoi
Manfred
>ich weiß nicht, ob es Charterschiffer waren , aber mir ist beim letzten Törn
>tatsächlich
>der Stecker am Stromkasten in Cala Figuera / Mallorca nachts geklaut worden,
Ist doch mittlerweile Standard. Bei mir ist es Stecker Nr. 4.
Und wenn hier schon öffentlich zum Fenderklauen aufgerufen wird:-)
Der Fortschritt läßt sich halt nicht aufhalten:-)
Was hälst Du eigentlich von einem Revierbericht ?
Ich z.B. war schon 4-5 Jahre nicht mehr da, gibt es event.
neue Häfen oder neue Anlagen ?
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Hi Manfred, wie w=E4r's, wenn wir ein Warnsystem einrichten? ;-)
>Die blaue Flagge kennt man ja in den d=E4nischen H=E4fen, um eine
>gewisse (saubere) Umweltqualit=E4t anzuzeigen. Wie w=E4re es mit
>den gro=DFen Bierbrauerei-Flaggen an den Charterbooten, um die
>Eigner zu warnen?
>
Das ist nicht nötig. Die haben doch meist diese unglaublich
schöne, "bunte" Totenkopfflagge unter der Saling:-)
Und um sich untereinander besser zu erkennen, hissen sie
auch gerne den sog. Hemingway (Sherryglasfähnchen:-))
Chip`s ahoi
Manfred
Chip`s ahoi
Manfred
> Sind Eigner nicht die Leute, deren Wasserpass immer 20 cm tiefer
> liegt, weil die soviele Messingschilder ueberall angeschraubt
> haben? ;-)
ROTFL...
<...>
> Die Regel ist doch eher: der "normale" Chartersegler segelt im
Durchschnitt
> so 2 Wochen im Jahr, hat z.B auch keine (oder wenig) Jollenerfahrung,
> ist auch nicht mit Booten großgeworden sondern hat seinen geliebten
> SBF an der Volkshochschule gemacht und dann direkt hinein ins
> Vergnügen. Nach fünf Jahren ist er Weltmeister und kann alles
> und sagt nun, schiet Segelei, ich mach mal was anderes:-))
> Und der Eigner bleibt fragend auf seinem randalierten Boot zurück.
>
Das ist zwar etwas überspitzt, aber nicht falsch, was ihr sagt, ich gebe
ehrlich zu, mir mangelt es in vielem an Erfahrung. Seit 15 Jahren segle ich
jetzt, rechnen wir mal pro Jahr mit 500 Meilen, dann sind das 7.500 Meilen.
(Fast) jedesmal auf einem anderen Schiff. Und jedes Jahr lerne ich was dazu.
Aber was soll ich machen, wenn ich mitten in den Bergen wohne und segeln
will? Dann gehe ich eben chartern und versuche, das so gut zu machen, wie es
eben geht. Damit müßt ihr Eigner schon leben:-).
Im übrigen, in den großen Marinas wie Marmaris habe ich viele Eigner
getroffen, die mit ihrem Schiff mal zum Baden fahren, in die nächste Bucht,
oder vielleicht mal nach Symi (ca. 25 Meilen). Wo da die Erfahrung herkommen
soll, weiß ich allerdings auch nicht.
Im Übrigen, seid doch froh, daß der große Teil nach 5 Jahren das Segeln
wieder aufgibt, wie wir es sind, daß es de Menge Eigner gibt, die lieber im
Hafen liegen. Stellt euch mal vor, die würden sich auch alle noch auf dem
Wasser rumtreiben, es wäre ja nicht auszuhalten.
Beste Grüße
Uwe
Das Schöne an dieser NG ist, das es eben nicht nur um Erfahrung geht, daß
das schon eher sowas wie ein 'Seglerstammtisch' ist, in dem die
verschiedensten Dinge, manchmal ganz lustig, manchmal auch kontrovers
diskutiert werden. Ich für meinen Teil möchte das nicht missen. Und - bis
auf ganz, ganz wenige Ausnahmen - ist es hier noch nicht zu Streitereien
gekommen und niemand fühlt sich auf den Schlips getreten, wenn jemand
anderes mal anderer Meinung ist. Die Vorurteile der Segler gegen die
Motorbootfahrer gibt es, seit es Motorboote gibt, die gehören für mich schon
fast zum Segeln. Der 'Streit' zwischen Eignern und Charterern ist auch nicht
neu.
> Warum muß sich Ute denn rechtfertigen wenn sie (oder ihr Skipper?)
> entschieden hat, bei 7 Windstärken nicht anzufangen, den Schlaucher
> aufzupusten sondern über Funk Hilfe für die andere Yacht zu holen?
>
Aber ich wollte den Profi hier was ganz anderes fragen: In Nord- und Ostsee
scheint es ja jede Menge Rettungskreuzer zu geben, die man bei jeder
Situation zu Hilfe rufen kann. Auf Korsika kann man offensichtlich auch
Hilfe über Funk rufen.
Ich wäre als alter Ägeais - Segler garnicht auf die Idee gekommen, irgendwo
Hilfe zu rufen, es sein denn, dasSchiff sinkt mir (oder anderen) unter dem
Hintern weg. Das einfach, weil ich auch garnicht erwartet hätte, Hilfe zu
bekommen. Einmal habe ich versucht, auf Kanal 16 Schlepphilfe anzufordern
(Motor defekt, kein Wind), das war aber hoffnunglos. Wir sind dann nachts
auf dem Meer getrieben und haben gewartet, bis ein anderer Segler vorbei
kam, der uns dann in den Hafen geschleppt hat.
Also erzähl mal, wie läuft das bei euch im Norden?
Beste Grüße
Uwe
Frage was steht nicht rum
Mein Auto steht rum , mein Fahrrad steht rum und mein Schiff
schwimmt rum.
Aber jetzt im ernst.
Diese Argumentation hört man immer wieder von Leuten die sich nicht
durchringen können.
Ich glaube aber man muß etwas anders argumentieren.
Segeln ist zwar auch ein Hobby aber in Wirklichkeit eine
Lebenseinstellung. Wer diese Einstellung nicht mit bringt sollte
sehr vorsichtig sein mit einem Bootskauf, er wird das Schiff mit
Sicherheit wieder verkaufen.Ich zum Beispiel lebe in Düsseldorf bin
etwas älter und liege mit dem Schiff im Rhein. Dieses sind mit
Sicherheit keine idealen Voraussetzungen ein Schiff zu
besitzen.Entfernung zur Ostsee sind 640 Km ( Kanal ) Gut ich bin
schon als Jugendlicher mit dem Wasser in Verbindung gekommen und
daher infiziert, und bei mir ist die Entwicklung von der Jolle ( 1.
Pirat ) über Kielboote ( Folkeboot ) bis zum Dickschiff gelaufen
X99 u.Ä.). Ich habe aber nie den Fehler begangen mir ein Schiff zu
kaufen welches nicht meinem Können oder nicht meinem Geldbeutel
entspricht.
Ich kann nur dazu raten wenn du die Einstellung mitbringst! Kauf dir
etwas nicht zu Großes, kaufe dir nichts Übertakeltes und kaufe dir
nichts Neues .Es gibt viele Schiffe im Angebot bis 20000 DM welche
als Einstieg absolut reichen und Für die ersten Jahre auch einer
Kleinen Familie viel Freude bereiten. Aber noch eine kleine
Anmerkung , solltest du in irgend einer Form gebunden sein
Frau,Freundin,Freund ) denk daran wenn der Partner nicht mit zieht
ist es zum scheitern verurteilt.
Segeln kann man nicht gehen , Segeln lebt man
Grüße an alle Heinz Kratz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Uwe Keller <uwe-k...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7tvlve$l87$1...@news07.btx.dtag.de...
<...snip...>
>zu 2 absolut falsch Ein eigenes Schiff ist nicht teurer als über
>Jahre zu Chartern aber man kauft ja nicht nur ein Schiff sondern
Also das finde ich eine sehr gewagte Behauptung.
Klar, wenn Du gegen eine 36er Charteryacht ein 22er Eignerschiff
setzt, mag das noch hinkommen. Wenn Du aber Schiffe gleicher Groesse
vergleicht, wirst Du feststellen das ein eigenes Schiff rein
wirtschaftlich der groesste Unfug ist - und das sage ich hier als
Eigner einer 35er. Wer sich aus rein finanziellen Ueberlegungen ein
eigenes Schiff zulegt sollte seine Rechenkuenste nochmal
ueberarbeiten.
Allein fuer die jaehrlichen Fixkosten (Liegeplatz, Winterlager,
Versicherung, Wartungsarbeiten) koennte ich jedes Jahr mindestens 3
Wochen lang ein Schiff vergleichbarer Groesse chartern - vielleicht
nicht gerade in der Hauptsaison und nicht ganz so gut ausgeruestet -
wenn ich die Charterkosten alleine trage. Ueblicherweise werden aber
die Charterkosten ja wohl aufgeteilt.
Rechnest Du dann noch Wertverlust und entgangene Zinsertraege oder
aehnliches ein dann kommst Du sehr schnell zu einem ziemlich negativen
Ergebnis.
Gut, der Wertverlust ist nich ganz so gross, wenn Du einen 20 Jahre
alten Dampfer nimmst und den dann vielleich 10 oder 15 Jahre faehrst.
Aber auch die Reparaturen schlagen zu Buche und irgendwann will die
Dame bestimmt auch neue Kleider haben oder irgendein Charterer (war es
in diesem Fall wirklich) ist der Meinung die am Heckkorb befestigte
Decca-Antenne ist der ideale Punkt zum Abhalten des eigene Schiffes...
Wenn Du natuerlich einen sensationell guenstigen Liegeplatz hast, das
Risiko eingehst ohne Versicherung zu fahren und im Winter fuer 50 Mark
in der Scheune von Bauer Mueller stehts und keinen modernen
Schnickschnack an Bord hast - dann sieht die Sache etwas anders aus.
Damit mich niemand falsch versteht - natuerlich werde ich Eigner
bleiben, weil eine Menge Gruende fur ein eigenes Schiff sprechen - nur
eben keine finanziellen.
>auch Verantwortung. Als nächstes werden aber auch die Ansprüche
>immer größer ( Vielleicht auch bedingt durch das Chartern ) . Man
>ist ja mindestens 20 Jahre und 36 Fuß müssen es ja sein. ( Die
>Neptun Segler hier mögen mir Verzeihen , euch meine ich nicht ).
Hm, ich bin zwar schon etwas ueber 20, aber viel kleiner als 35'
moechte ich nun doch nicht.
Michael (SY SIONED, die in 10 Tagen aus dem Wasser kommt (snif))
>
>Im Übrigen, seid doch froh, daß der große Teil nach 5 Jahren das Segeln
>wieder aufgibt, wie wir es sind, daß es de Menge Eigner gibt, die lieber im
>Hafen liegen. Stellt euch mal vor, die würden sich auch alle noch auf dem
>Wasser rumtreiben, es wäre ja nicht auszuhalten.
>
Auf dem Wasser, das ist nicht das Problem.
Da komm` ich sowieso nicht hin :-)
Im Hafen, das ist die Crux !!
Chip`s ahoi
Manfred
>Aber ich wollte den Profi hier was ganz anderes fragen: In Nord- und Ostsee
>scheint es ja jede Menge Rettungskreuzer zu geben, die man bei jeder
>Situation zu Hilfe rufen kann. Auf Korsika kann man offensichtlich auch
>Hilfe über Funk rufen.
>
Das fällt mir auch auf: ist das jetzt ein neues, lustiges Spiel,
bei jeder Gelegenheit nach Hilfe zu rufen. Oder will man einfach
mal den neu erworbenen Funk-Schein ausprobieren:-))
Und darf man eigentlich die Flugrettung zu Hilfe rufen,
wenn der Dosenbiervorrat zu Ende geht:-)
Chip`s ahoi
Manfred
[schnipp]
> zu 2 absolut falsch Ein eigenes Schiff ist nicht teurer als über
> Jahre zu Chartern aber man kauft ja nicht nur ein Schiff sondern
> auch Verantwortung. Als nächstes werden aber auch die Ansprüche
> immer größer ( Vielleicht auch bedingt durch das Chartern ) . Man
> ist ja mindestens 20 Jahre und 36 Fuß müssen es ja sein. ( Die
> Neptun Segler hier mögen mir Verzeihen , euch meine ich nicht ).
Ne Du, da sagt mein Rechner aber was anderes: :)
- bei Charter werden die Kosten auf alle Mitsegler umgelegt. Das macht
die Sache erst fuer Wenigverdiener handhabbar. Eine Yacht ueber's
Wochenende kostet so pro Person zwischen 150 und 400 DM/Fr. Waere ich
Eigner, so wuerde ich vielleicht die Spritkosten der Bordkasse
belasten, aber das war's dann auch.
- Eine Eigneryacht loest ziemliche Zahlungsstroeme aus. Auf Details
muss ich da wohl nicht eingehen. Beispiel Liegekosten: Liegekosten
sind Fixkosten, und bei ausgelasteten Charteryachten zahlt man dann
auch nur einen entsprechenden Anteil.
- Ersatzteile. Leider geht auf Charteryachten oft was kaputt, aber
wenn der Vercharterer serioes ist, dann steht er mit Ersatz auf der
Matte. Die Ersatzteile werden natuerlich vom Vercharterer berappt, was
Chartern kalkulierbar macht - keine/wenig unvorhergesehenen Kosten.
(Aber mehr Betriebsstoerungen was auch nicht so toll ist.)
- eine eigene Yacht stellt eine ziemliche finanzielle Bindung dar. Das
ist bei fixem Einkommen kein Problem, sonst kann es zu einem werden.
- zu den 36": zu viert oder zu sechst kommt ein H-Boot leider nicht in
Frage :-). Wir sind zuletzt zu sechst (binnen)gesegelt - 5 Neulinge
und ein Freund, der zugleich Segellehrer und Betreuer der
Charteryachten ist. So gerne ich segeln zu zweit oder dritt geniesse:
Ein grosses Schiff mit vielen netten Menschen ist ein ganz anderes
Segelerlebnis, das ich nicht missen moechte. Dazu braucht man aber
auch den entsprechenden Untersatz. So einen werde ich mir in den
naechsten paar Jahren nicht leisten koennen.
Meine Meinung ist, dass eine Eigneryacht eine gute Sache ist. Aber -
Finanzen isoliert betrachtet - sie ist auch ein Aderlass.
Hast Du eigentlich mal die Kosten Deines Schiffes irgendwo
zusammengetragen? Mich wuerde das echt mal interessieren. Schliesslich
will ich mir ja auch irgendwann eins kaufen. :-)
Gruss,
ROTFL
;-) Gib mal Deine schmutzige Phantasie in die Reinigung!!! Am Montag
abend begann der neue Segelkurs an der UniBw Hamburg, wo ich
unterrichte.
Und mit meiner LAG führe ich eine Wochenendbeziehung, wie so viele in
meinem Beruf. Aber ... wenn ichs mir so überlege ... wo sind meine
Autoschlüssel ... Schaaaatz! Ich koooomeeeee!!!!
;-))))
Bis bald,
Olaf Hoffmann
Ich gestehe, auch ich neige zu Übertreibungen, mir ging es auch nicht
darum, Meinungen etwa ausschließen zu wollen o.ä., Erfahrungen bestehen
zu einem ganz erheblichen Teil aus Meinungen. Ich finde es nur ziemlich
störend, wenn sich die Meinungsäußerung zu einem Thema ziemlich schnell
vom Thema wieder zu den üblichen Stereotypen (Charterer-Eigner,
Motorbootfahrer-Segler, ...) bewegt und dann nichts mehr rüberkommt.
> Das Schöne an dieser NG ist, das es eben nicht nur um Erfahrung geht, daß
> das schon eher sowas wie ein 'Seglerstammtisch' ist, in dem die
> verschiedensten Dinge, manchmal ganz lustig, manchmal auch kontrovers
> diskutiert werden. Ich für meinen Teil möchte das nicht missen.
Zustimmung.
> Aber ich wollte den Profi hier was ganz anderes fragen: In Nord- und Ostsee
> scheint es ja jede Menge Rettungskreuzer zu geben, die man bei jeder
> Situation zu Hilfe rufen kann. Auf Korsika kann man offensichtlich auch
> Hilfe über Funk rufen.
[snipp]
> Also erzähl mal, wie läuft das bei euch im Norden?
Ich wage mal zu behaupten, wer im Bereich der Nord- und Ostseeküste
Hilfe wirklich braucht, bekommt sie auch. Bei schweren Verletzungen an
Bord knattert wohl recht schnell der Sea King über der Yacht, und auch
bei kleineren Problemen ist recht schnell (professionelle) Hilfe durch
die DGzRS, Marine, Wasserschutzpolizei, BGS-See usw. zur Stelle.
Allerdings fällt mir auch auf, daß der Trend immer mehr dazu geht, um
Hilfe zu schreien, statt selbst zu versuchen, sich aus der Pampe zu
ziehen:
Zu Pfingsten hatte ich die Ehre auf einem 12er der Marine von Flensburg
nach Kiel mitsegeln zu dürfen, dabei bekamen wir vor Schleimünde mit,
wie das Tochterboot der "Nis Randers" mit einem Affenzahn auslief, kurz
hinter dem Kiel-Flensburg-Weg einen ca. 28-Fußer auf den Haken nahm und
einschleppte. Wie sich später herausstellte, hatten sie eine Leine in
die Schraube bekommen und hatten Bammel, bei ca. 3-4 Windstärken unter
Segel einzulaufen.
Klar, auch hier kenne ich die Situation an Bord nicht, kann nichts über
die Crew etc. sagen, aber ich halte das für ein gutes Beispiel für die
"Ruf-den-ADAC-wenn-Du-ein-Problem-hast-Mentalität", die sich leider
immer mehr ausbreitet.
Grüße aus Hamburch,
Olaf Hoffmann
>
>Allein fuer die jaehrlichen Fixkosten (Liegeplatz, Winterlager,
>Versicherung, Wartungsarbeiten) koennte ich jedes Jahr mindestens 3
>Wochen lang ein Schiff vergleichbarer Groesse chartern - vielleicht
>nicht gerade in der Hauptsaison und nicht ganz so gut ausgeruestet -
>wenn ich die Charterkosten alleine trage. Ueblicherweise werden aber
>die Charterkosten ja wohl aufgeteilt.
>
>Rechnest Du dann noch Wertverlust und entgangene Zinsertraege oder
>aehnliches ein dann kommst Du sehr schnell zu einem ziemlich negativen
>Ergebnis.
Na ja, Du siehst, wir haben alle unsere kleinen Macken:-)
>Damit mich niemand falsch versteht - natuerlich werde ich Eigner
>bleiben, weil eine Menge Gruende fur ein eigenes Schiff sprechen - nur
>eben keine finanziellen.
Aber `ne eigene Kneipe im Hafen ist doch auch nicht schlecht:-)
>Hm, ich bin zwar schon etwas ueber 20, aber viel kleiner als 35'
>moechte ich nun doch nicht.
Und `ne Dufour 35 ist doch ein schönes Boot, woll ?
Hat ja anscheinend geklappt. Glückwunsch.
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Segeln kann man nicht gehen , Segeln lebt man
>
Natürlich halten wir zusammen gegen das ganze Chartergesock`s und
Ruepelzeug:-))
aber Heinz, kann sein, daß Du mit obigem Spruch ein wenig übertreibst ?
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Und `ne Dufour 35 ist doch ein schönes Boot, woll ?
>Hat ja anscheinend geklappt. Glückwunsch.
>
Au Backe, da ist was falsch gelaufen, sorry Michael.
Man wird halt älter:-)
Chip`s ahoi
Manfred
Hallo Heinz, Hallo Segler,
also prinzipiell unterschreibe ich erstmal, was Du hier geschrieben hast.
Segeln ist eben nicht nur ein Hobby wie z.B. Bergsteigen oder Golf spielen.
Deshalb sage ich ja auch, *nüchtern* (im Sinne von buchhalterisch) darf man
darüber nicht nachdenken. Man tut es, oder man tut es nicht.
Aber ich denke, da gibt es auch genügend Charterer, für die Segeln mehr ist
als einen Sonnenschein - Törn erleben. Zumindest wohl die, die hier in der
Gruppe posten, sonst würden sie sich außerhalb ihres Urlaubs nuicht auch
noch mit dem Segeln beschäftigen.
> Ich zum Beispiel lebe in Düsseldorf bin
> etwas älter und liege mit dem Schiff im Rhein. Dieses sind mit
> Sicherheit keine idealen Voraussetzungen ein Schiff zu
> besitzen.Entfernung zur Ostsee sind 640 Km ( Kanal )
>
Wie machst Du das? Legst Du dann für jeden Törn die 640 km zurück?
> Gut ich bin
> schon als Jugendlicher mit dem Wasser in Verbindung gekommen und
> daher infiziert, und bei mir ist die Entwicklung von der Jolle ( 1.
> Pirat ) über Kielboote ( Folkeboot ) bis zum Dickschiff gelaufen
> X99 u.Ä.).
Dann kannst Du Dir wenigstens erklären, wie Du zum Segeln gekommen bist. Ich
kann das nicht.
Ich wollte schon immer segeln, auch als ich noch weit entfernt von jedem
Wasser gewohnt habe. Habe als Kind alle Bücher, die irgendwie mit Segeln und
Schiffen zu tun hatten, verschlungen. Irgendwann
hab ich mir auf dem Ammersee einfach ein Boot gemietet (Das geht dort ohne
irgendwelche Scheine). Ich hatte überhaupt keine Ahnung, nur ein ungefähres
Gefühl, wie es funktionieren *könnte*. Das ging ganz gut, auch wenn ich mich
fast nicht wieder zum Steg zurückgefunden hätte:-)
>
> Ich kann nur dazu raten wenn du die Einstellung mitbringst! Kauf dir
> etwas nicht zu Großes, kaufe dir nichts Übertakeltes und kaufe dir
> nichts Neues.
>
Bisher hab ich mir immer gesagt: ok, mehr als 3-4 Wochen im Jahr geht
sowieso nicht, es lohnt nicht. Allerdings bin ich bis dahin nur mit
'typischen' Charterschiffen gesegelt. Nachdem ich diesen Sommer mit einem
Eignerschiff gesegelt bin, habe ich gemerkt, daß es da einen ganz gehörigen
Unterschied gibt.
Nach meinen Recherchen gibt es bis 200KDM schon eine Menge schöner Schiffe.
Mir geht es nicht um groß und schnell, wenn ich mir aber ein Schiff kaufe,
möchte ich mich darauf auch wohlfühlen. So 25 ft., wo man sich vorkommt, wie
im 2-Mann-Zelt, ist auch nichts für mich. Die Trintella wäre gerade
richtig...
Na, ja , mal sehen. Ich werde da mit Sicherheit auch nichts überstürzen.
Beste Grüße
Uwe
Ich habe mal gelernt, daß man einen Dringlichkeitsruf erst dann absetzt,
wenn Schiff oder das Leben eines Besatzungsmitglieds gefärdet sind, einen
Notruf erst, wenn beides gefährdet ist. Finde ich so eigentlich auch ganz
sinnvoll. Natürlich ist es aber auch schön, immer Hilfe in der Nähe zu
wissen. Und wenn die gerade nichts dringenderes zu tun haben...
Aber wie gesagt, in der Ägaeis hätte ich Sorge, in einem wirklichen
Ernstfall Hilfe zu bkommen. Zumal auf Kanal 16 der gesamte Funkverkehr
abgewickelt zu werden scheint.
Beste Grüße
Uwe
Zu deiner Mail möchte ich noch meine Meinung beitragen
Zitat>>> - Eine Eigneryacht loest ziemliche Zahlungsstroeme aus. Auf
Details
> muss ich da wohl nicht eingehen. Beispiel Liegekosten: Liegekosten
> sind Fixkosten, und bei ausgelasteten Charteryachten zahlt man
dann
> auch nur einen entsprechenden Anteil.
Meinung ( Eigene Kosten ) Mein Schiff 30 Fuß kostet mich im Jahr den
gleichen Betrag welchen ich für´s Rauchen ausgebe, also c.a. 5 DM am
Tag sogar inklusive kleinerer Reparaturen. Wenn ich natürlich in
irgend einer Edelmarina liege klappt das nicht mehr.
Ich habe dieses Schiff vor langer Zeit ( 20 Jahre ) für 32.000 DM
gekauft und das Ding ist immer noch wie neu. Natürlich sind einige
Dinge in der Zwischenzeit erneuert worden , aber der Winter ist ja
lang. In der Zeit in der ich dieses Schiff besitze hatte ich noch
zwei andere nebenbei .Eine X79 und eine X99 ( Ich wollte mal
Sportlich Segeln ) . Beide sind wieder Verkauft.
Zitat>>> - Ersatzteile. Leider geht auf Charteryachten oft was
kaputt, aber
> wenn der Vercharterer serioes ist, dann steht er mit Ersatz auf
der
> Matte. Die Ersatzteile werden natuerlich vom Vercharterer berappt,
was
> Chartern kalkulierbar macht - keine/wenig unvorhergesehenen
Kosten.
> (Aber mehr Betriebsstoerungen was auch nicht so toll ist.)
Meinung
Überlege mal warum auf Charteryachten " oft " etwas kaputt geht .
Ich schreibe es jetzt nicht sonst heißt es wieder " an´s Kreuz mit
ihm "
Schäden welche bei mir zu verzeichnen waren war ich immer bis auf
eine Ausnahme (Unfall ) selbst schuld . Also hätte Ich vorher
aufgepaßt hätte ich nachher keine Kosten gehabt.
Zitat>>> - zu den 36": zu viert oder zu sechst kommt ein H-Boot
leider nicht in
> Frage :-). Wir sind zuletzt zu sechst (binnen)gesegelt - 5
Neulinge
> und ein Freund, der zugleich Segellehrer und Betreuer der
> Charteryachten ist. So gerne ich segeln zu zweit oder dritt
geniesse:
> Ein grosses Schiff mit vielen netten Menschen ist ein ganz anderes
> Segelerlebnis, das ich nicht missen moechte. Dazu braucht man aber
> auch den entsprechenden Untersatz. So einen werde ich mir in den
> naechsten paar Jahren nicht leisten koennen.
Meinung
Wenn du der Meinung bist das man für ein Segel-erlebnis mindestens 4
( oder 5 oder 6 ) Leute braucht ist das deine Sache die keiner zu
kritisieren hat. Aber eine Erfahrung mit einem H-Boot ( oder
ähnliches ) bei richtig Wind auf einem Nördlichen Gewässer solltest
du nicht soweit wegschieben. Mach es mal und bilde deine Meinung
Zitat>>> Hast Du eigentlich mal die Kosten Deines Schiffes irgendwo
> zusammengetragen? Mich wuerde das echt mal interessieren.
Schliesslich
> will ich mir ja auch irgendwann eins kaufen. :-)
Meinung
Ich habe mit ganz kleinen Schiffen angefangen , diese wurden
gefahren überholt und irgendwann verkauft. Das nächste war dann ein
kleinwenig größer. usw. Ich war bis vor 4 Jahre ein ganz normaler
Angestellter , dann 2 Jahre Arbeitslos ( und das mit über 50 ) und
jetzt Selbständig . Eine Belastung war das Schiff nie. Wenn ich
heute ein Schiff meiner Größe mit der Ausstattung neu kaufen würde
müßte ich mindestens 160.000.DM ausgeben welche ich nicht habe.
Aber rechne selbst noch mal nach vielleicht ist ein eigenes Schiff
doch nicht so weit weg.
Heinz
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Henrik Gudat <emu...@magnet.schweiz> schrieb in im Newsbeitrag:
7u1hrk$sc0$1...@news.imp.ch...
Ich muß dir da etwas widersprechen
Für meine alte " Kiste " habe ich vor ein paar Wochen ein
Wertgutachten machen lassen.
Siehe da bei einem Neupreis von 38.000 DM ( vor zig Jahren ) und
Reparaturkosten
von 28.000 DM ( in zig Jahren ) ein Wert nach Gutachten
( Pantenius ) von 132.000 DM
Wenn das kein Zinsertrag ist.
Vernünftig umgehen mit dem Schiff ist alles
Aber noch etwas .Wer von uns sucht sich sein Hobby nach dem
Zinsertrag aus . Ich nicht
Stell diese Frage doch mal einem Freizeitreiter oder einem
Modellbahner
--
Zitat>> einiges gelöscht aber nicht aus dem Zusammenhang gerissen
> Allerdings fällt mir auch auf, daß der Trend immer mehr dazu geht,
um
> Hilfe zu schreien, statt selbst zu versuchen, sich aus der Pampe
zu
> ziehen:
Da liegt das Problem
> Zu Pfingsten hatte ich die Ehre auf einem 12er der Marine von
Flensburg
> nach Kiel mitsegeln zu dürfen, dabei bekamen wir vor Schleimünde
mit,
> wie das Tochterboot der "Nis Randers" mit einem Affenzahn auslief,
kurz
> hinter dem Kiel-Flensburg-Weg einen ca. 28-Fußer auf den Haken
nahm und
> einschleppte. Wie sich später herausstellte, hatten sie eine Leine
in
> die Schraube bekommen und hatten Bammel, bei ca. 3-4 Windstärken
unter
> Segel einzulaufen.
> Klar, auch hier kenne ich die Situation an Bord nicht, kann nichts
über
> die Crew etc. sagen, aber ich halte das für ein gutes Beispiel für
die
> "Ruf-den-ADAC-wenn-Du-ein-Problem-hast-Mentalität", die sich
leider
> immer mehr ausbreitet.
Das war es was ich in der ersten Nachricht ausdrücken wollte. Ich
hoffe Ute hat es so verstanden und nicht als persönlichen Angriff
gewertet.
Heinz
Nachdem ich nun 'ne Woche über's Ijsselmeer gechartert (!) bin, [war
übrigens eine Lemsteraak 910, schön schiffig, ein Ruderblatt wie 'ne
Kneipentür, Strippen ohne Ende, Klüver, Seitenschwerter, alles eben
traditionell; die Kenner wissen, was ich meine] da lese ich doch diese
in mancher Ohren 'bösen Worte' von Heinz über die verfl***ten Charterer.
Und dazu auch noch die folgende Renditeberechnung, die ich selber schon
oft aufgemacht habe, ob sich denn ein eigenes Boot nicht doch rechnet,
um mit Heinz und Manfred endlich auch mal auf diese Brut zu schimpfen
(Manfred hat sogar Gesocks gesagt, jahaa!).
Heinz Kratz <heinz...@cityweb.de> schrieb in im Newsbeitrag:
%r%M3.5966$4q5.7...@news2.cityweb.de...
> Hallo Michael , Hallo Segler
>
> Ich muß dir da etwas widersprechen
> Für meine alte " Kiste " habe ich vor ein paar Wochen ein
> Wertgutachten machen lassen.
> Siehe da bei einem Neupreis von 38.000 DM ( vor zig Jahren ) und
> Reparaturkosten
> von 28.000 DM ( in zig Jahren ) ein Wert nach Gutachten
> ( Pantenius ) von 132.000 DM
> Wenn das kein Zinsertrag ist.
> Vernünftig umgehen mit dem Schiff ist alles
Ohne mathematische Genauigkeit und nur zu Fuß (was für'n Segler ja
ohnehin eine Zumutung ist), komme ich bei zwanzig Jahren Laufzeit und
einer gleichmäßigen Verteilung der Kosten pro Jahr auf eine 'Rendite'
von 4,4 Prozent. Klar, besser als ein Sparbuch, aber das war's dann
auch schon.
> Aber noch etwas .Wer von uns sucht sich sein Hobby nach dem
> Zinsertrag aus . Ich nicht
> Stell diese Frage doch mal einem Freizeitreiter oder einem
> Modellbahner
Eben, Hobby rechnet sich fast nie, außer, man macht es zum Beruf,
was dann ja kein Hobby mehr wäre (oder schreibt ein Buch -lese z.Z.
BlueShip- um sich daran bei uns 'ne goldene Nase zu verdienen).
Beim ersten Lesen dieses Threads zum Thema Chartersegler ist mir erst
mal der Kragen geplatzt ob der vielen (Vor)urteile, etwas später habe ich
dann bedauernd vor den Meinungen gesessen, und jetzt muß ich mir mal
ein wenig Luft verschaffen:
Wenn z.B. das Boot nun in D'dorf am Rhein liegt, wie viel Erfahrung sammelt
man denn da auf eigenem Kiel auf Nord-, Ost- und Mittelsee?
Man kann ohne eigenes Schiff jederzeit weltweit *segeln*, und für die Hafen-
manöver geht's zum Skippertraining. Wer Sachen, die ihm nicht gehören,
sorglos behandelt, bezahlt dafür, und sei es durch steigende Preise. Und wer
das in Kauf nimmt, ist IMO sehr dumm.
Ich kann z.B. Dauercamper auf 'nem Campingplatz mit Schrebergartenidylle
nicht leiden, dafür sind die *Menschen* aber nicht gleich zu blöd zum Auto-
fahren. Genausowenig sind zunächst mal die Eigner von schwimmenden
Hafenkneipen (Zitat M.M., oder so ähnlich) deshalb gefährlicher auf See
als der routinierte Charterkapitän.
Ich kenne die Leute, die Du, Heinz, meinst, die gibt es nämlich überall auf
der Welt in jeder Situation. Aber das ist IMO kein Grund, in gemeinsamer
Runde am Stammtisch pauschal (trotz Deiner Einschränkungen) über jemanden
herzuziehen.
Sicher, ich bin bestimmt nicht der, den Du meinst, aber Du triffst mich
schon.
Und aufgrund von Indizien eine Meinung zu bilden, kann *ich* mir *nicht*
leisten. Du hast Beweise, sicher, aber die habe ich beim Mann mit Hut im
Auto vor mir auch.
Ich will hier jetzt keine Diskussion anfangen, sondern wollte nur mal was zu
dem Thema sagen. Die, die es betrifft, lesen hier sicher nicht mit. Und
obwohl
ich unter den gleichen Oberbegriff zu subsumieren bin, habe ich, trotz des
Smiley im Betreff, eine ähnliche Meinung, aber zu *allen* Gruppen, die es
auf's
Wasser treibt. Nur sag ich es meinen Stammtischbrüdern nicht platt ins
Gesicht,
denn so ändere ich nichts, ich kränke sie im Zweifel nur.
Fazit: Nach einer schönen Segelwoche (trotz Starkwind und Regen), nette
Leute kennengelernt (Gruß an Joachim, Edgar, Martin, Chief, und da verließen
sie ihn), Heizung kaputt bei 10 Grad+ und Schietwetter, unter Vollzeug
über's Meer
gebrettert (ganz schön schnell, die Aak), nix verbogen oder abgesemmelt,
lecker
gegessen und getrunken, les' ich seit gestern wieder mit und melde mich
gelegentlich
auch zu Wort.
Wasserfeste Grüße,
HUF.
The HUF is:
Heinz-Ulrich Feldges
mailto:buk-f...@t-online.de
www.feldges.de [under construction]
P.S.: Auch ohne Smiley's nicht alles ganz wörtlich zu nehmen!!!
Heinz-Ulrich Feldges <buk-f...@t-online.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 7u2aq8$200$1...@news01.btx.dtag.de...
> Hallo Heinz, hallo NG.
>
[schnipp]>
> Heinz Kratz <heinz...@cityweb.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> %r%M3.5966$4q5.7...@news2.cityweb.de...
> > Hallo Michael , Hallo Segler
> >
> > Ich muß dir da etwas widersprechen
> > Für meine alte " Kiste " habe ich vor ein paar Wochen ein
> > Wertgutachten machen lassen.
> > Siehe da bei einem Neupreis von 38.000 DM ( vor zig Jahren ) und
> > Reparaturkosten
> > von 28.000 DM ( in zig Jahren ) ein Wert nach Gutachten
> > ( Pantenius ) von 132.000 DM
> > Wenn das kein Zinsertrag ist.
> > Vernünftig umgehen mit dem Schiff ist alles
>
> Ohne mathematische Genauigkeit und nur zu Fuß (was für'n Segler ja
> ohnehin eine Zumutung ist), komme ich bei zwanzig Jahren Laufzeit
und
> einer gleichmäßigen Verteilung der Kosten pro Jahr auf eine
'Rendite'
> von 4,4 Prozent. Klar, besser als ein Sparbuch, aber das war's dann
> auch schon.
Wenn nichts sonstiges passiert. Sonst bis Du schnell in den Miesen.
Aber was solls? Einfach "schoen rechnen" das ganze und gut ist das...
> > Aber noch etwas .Wer von uns sucht sich sein Hobby nach dem
> > Zinsertrag aus . Ich nicht
> > Stell diese Frage doch mal einem Freizeitreiter oder einem
> > Modellbahner
>
> Eben, Hobby rechnet sich fast nie, außer, man macht es zum Beruf,
> was dann ja kein Hobby mehr wäre (oder schreibt ein Buch -lese z.Z.
> BlueShip- um sich daran bei uns 'ne goldene Nase zu verdienen).
Einspruch!
Finanziell mag sich ein Hobby nicht rechnen, aber ansonsten kann es
Dir
schon eine ganze Menge bringen (Entspannung, enfach mal raus aus dem
alltaeglichen Trott, ...)
Aber davon abgesehen kann man fuer fast jedes Hobby beliebig viel Geld
ausgeben.
[rest geschnippt]
Gruss Martin.
Neee, irgendwie hat das was.
Gruss
Ed[chartert]g@r vorm Huy
> Genausowenig sind zunächst mal die Eigner von schwimmenden
>Hafenkneipen (Zitat M.M., oder so ähnlich) deshalb gefährlicher auf See
>als der routinierte Charterkapitän.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht:-)
Chip`s ahoi
Manfred
>Für meine alte " Kiste " habe ich vor ein paar Wochen ein
>Wertgutachten machen lassen.
>Siehe da bei einem Neupreis von 38.000 DM ( vor zig Jahren ) und
>Reparaturkosten
>von 28.000 DM ( in zig Jahren ) ein Wert nach Gutachten
>( Pantenius ) von 132.000 DM
Gutachten gibt es wie Sand am Meer. Noch dazu von einem
Versicherer !! Zwischen Gutachten und erzielbaren Preisen liegen
aus meiner Erfahrung Welten ! Also ich habe auch schon `ne Menge
Boote gekauft und verkauft (insgesamt 5) und war froh, wenn ich den
Einstandspreis beim Verkauf wieder zurückbekam. Das ist aber
keinesfalls die Regel. Funktioniert nur, wenn du günstig kaufen
kannst. Und für ein 20 jähriges Boot, das damals 38 TDM kostete,
heute 132 TDM beim Verkauf zu erzielen, das lieber Heinz
ist eine Illusion. Sorry.
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Meinung ( Eigene Kosten ) Mein Schiff 30 Fuß kostet mich im Jahr den
>gleichen Betrag welchen ich für´s Rauchen ausgebe, also c.a. 5 DM am
>Tag sogar inklusive kleinerer Reparaturen. Wenn ich natürlich in
>irgend einer Edelmarina liege klappt das nicht mehr.
Aber hallo. Wo liegt Dein Geheimnis ?
Ich komme für mein Boot (41 ft.) auf fixe Kosten p.a. von
ca. 10 TDM. Und das ist jetzt mal über den Daumen
und (und um mich nicht selbst zu erschrecken) sicher
nach unten abgerundet.
Und über eine (alternativ) Verzinsung des eingesetzten Kapitals
darf ich gar nicht nachdenken......
Chip`s ahoi
Manfred
>
>also prinzipiell unterschreibe ich erstmal, was Du hier geschrieben hast.
>Segeln ist eben nicht nur ein Hobby wie z.B. Bergsteigen oder Golf spielen.
Wieso denn nicht ?
Ich z.B. spiele mit der gleichen Leidenschaft Tennis wie ich segle.
Golf ist allerdings `ne Ausnahme, da gebe ich Dir Recht:-)
Chip`s ahoi
Manfred
>Man kann ohne eigenes Schiff jederzeit weltweit *segeln*,
Aus meiner (beschränkten) Sicht tatsächlich ein Argument
für Euch Ruepel:-))
Ein richtig schönes Tor. Eins zu Null !
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Neee, irgendwie hat das was.
>
Ach du lieber Neptun.......
Segeln ist doch auch nur eine Freizeitbeschäftigung.......
Frag mal einen ambitionierten Kegler, oder noch besser,
einen Motorbootfahrer, was er vom segeln hält:-)
Chip`s ahoi
Manfred
> Meinung
> Wenn du der Meinung bist das man für ein Segel-erlebnis mindestens 4
> ( oder 5 oder 6 ) Leute braucht ist das deine Sache die keiner zu
> kritisieren hat. Aber eine Erfahrung mit einem H-Boot ( oder
> ähnliches ) bei richtig Wind auf einem Nördlichen Gewässer solltest
> du nicht soweit wegschieben. Mach es mal und bilde deine Meinung
Nene Heinz, da sind wir uns ja einig. Klar macht h-segeln Spass - bin
ja auch meistens mit sowas unterwegs ("Florence" heisst die arme, aeh
gute :). Ich meine nur, _ab und zu_ mal mit nem Haufen Freunde ueber's
Wasser zu schaukeln und sich noch nie dagewesene
Sandwich-Kombinationen reichen zu lassen iss ned uebel!
Also 5 DM/Tag sind nicht viel, da stimme ich Dir zu. Ob das
repraesentativ ist? Schoen waer's sehr wohl, aber ich denke mal, dass
das am unteren Rand des Ueblichen ist. Ich schick Dir dann ne
Flaschenpost rheinabwaerts wenn's bei mir soweit ist. (Kann noch n
paar Jaehrchen dauern.)
Gruss,
Henrik
>Im Artikel <3804c83c...@news.btx.dtag.de>, EWar...@t-online.de (Edgar
Kreiiisch,
Manfred, Du ist das jetzt Dein Coming out?
Na gut, dann darfste auch ueber Charterskipper maulen ;-)
So, wenn keine wichtigen Postings mehr kommen, wuensche ich gute Wache
und den anderen gute Ruh.
Gruss
Edg@r vorm Huy
Segeln ist für mich 'ne existenzielle Sache (eher könnte ich noch auf die
Musik verzichten), die
ich, zugegeben, manchmal zu wichtig nehme.
Aber wenn ich's mir leisten könnte (oder aber den Mut hätte, auf einiges zu
verzichten)
würde ich jederzeit für's Segeln meinen Job an den Nagel hängen.
Beste Grüße
Uwe
>
> Wenn ich natürlich in
> irgend einer Edelmarina liege klappt das nicht mehr.
>
Ich wäre froh, einen Liegeplatz irgendwo im wasser, nahe einer Küste für DM
10 am Tag zu finden. Gib mir mal 'nen Tip.
Beste Grüße
Uwe
Sag ich doch, nur viel weiter unten ;-))
HUF.
>Aber hallo. Wo liegt Dein Geheimnis ?
>Ich komme für mein Boot (41 ft.) auf fixe Kosten p.a. von
>ca. 10 TDM. Und das ist jetzt mal über den Daumen
>und (und um mich nicht selbst zu erschrecken) sicher
>nach unten abgerundet.
Hui - nix wie weg mit dem Kahn ;-))
Ich rechne jetzt mal fuer meine 31 Fuesse:
800 Verein pro Jahr
1200 Liegeplatz (im Verein) pro Jahr
220 Raus- und Reinkranen
1500 Versicherung (Kasko + Haftpflicht)
280 Diesel, Wasser, Strom (damit die Zahl glatt wird)
4000 Mark feste Kosten - pro Tag also sehr gute 10 Mark, aber ich habe
mir ja nun das Rauchen abgewoehnt.... Dazu kommen natuerlich Farbe und
Pinsel, Politur und Seife, Ersatzteile... das rechne ich aber mal
nicht als fixe Kosten.
>Und über eine (alternativ) Verzinsung des eingesetzten Kapitals
>darf ich gar nicht nachdenken......
Da hast Du allerdings recht. Wenn ich das Geld fuer den Bootskauf
damals in Daimler investiert haette (...traeum...)
--
Gruss
Markus
SpYC-webmaster
http://www.spyc.de
Du suchst einen Tip gut ich kann dir nur ein paar Beispiele nennen.
1 Preisstruktur
Es gibt in allen Häfen eine Struktur für die Tagesgäste welche meist
auch auf Langzeitgäste angewendet wird wenn kein Einspruch erfolgt.
z.B. 1 Grenze 10 m lang meist der Grundpreis
2 Grenze bei 12 Meter ,3 Grenze 14 Meter dann darüber.
Du kommst also mit deinem H-Boot ( nur Beispiel ) immer auf den
Preis von 10 Metern
In fast jedem Hafen gibt es eine Abrechnung für Dauergäste nach
echten qm und schon ist das erste Geld gespart.
2 Wo liegst du
Beispiel 1 Lemmer NL
Ich nehme ein 30 Fuß Schiff als Beispiel weil ich hierfür die Preise
kenne
Stadthafen in bester Lage ( Session Liegeplatz ) 3240 Gulden
Werkhafen Stadt ( Session Liegeplatz ) 2125 Gulden
Werkhafen Privat ( neben De Frieß ) ( Session ) 1800 Gulden
also viel Geld zu sparen
Beispiel 2 Schlei
Arnis ( Session ) 2800 DM
Kappeln Stadt 2720 DM
Kappeln ( Werft Stekmest ) 1950 DM
Copperbie 1600 DM
also viel Geld zu sparen
Mann muß ja nicht vor der Promenade liegen man kommt ja zum Segeln.
Aber das Beste Beispiel habe ich praktisch vor der Haustür
Baldeney See auf dem See kein Liegeplatz unter 3000 DM
Unterhalb der ersten Schleuse ( schleust alle 1/2 Stunde 2,5 km vom
See ) 850 DM
Dann kann man noch davon ausgehen das sich die kosten eines Schiffes
über 10 Metern ( irgendwie eine Grenze ) Pro zusätzlichen Meter
verdoppeln.
Noch eins ich sprach bei den Kosten nur von den festen Kosten
Liegeplatz Haftpflicht Strom usw.)
Aus einer anderen Mail zu dem Thema noch eine Antwort.
1. Auf dem Rhein kann man gut Segeln ( Wir fahren viele Regatten )
2. Ich liege auf dem Rhein weil ich mein Schiff so jederzeit nutzen
kann.
3. Ich will nicht verkaufen weil mir das Ding ans Herz gewachsen ist
( blöder Spruch )
4. zu meinem Ausspruch ( Segeln lebt man ) Sicher etwas übertrieben
aber das war Absicht
Heinz Kratz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Uwe Keller <uwe-k...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7u2rvq$h7d$1...@news04.btx.dtag.de...
>
Rest gelöscht
> Dazu kommen natuerlich Farbe und
>Pinsel, Politur und Seife, Ersatzteile... das rechne ich aber mal
>nicht als fixe Kosten.
Da lügst Du Deiner Brieftasche aber was vor:-)
Und da sich hier jetzt alle outen meine fixen Kosten
im Detail (zur Abschreckung:-))
Liegeplatz ganzjährig, liege belg. Küste
hier sind die Preise alle so, geht aber mal z.B.
an die engl. Südküste, da zahlt man glatt
das doppelte. 4000.-
Versicherung (günstigster Freiheitsrabatt) 2000.-
Wartung/Reparatur (weil, ich will segeln
und nicht basteln) 1000.-
außerplanm. Reparaturen 1000.-
Neuanschaffungen/Ersatzteile 1500.-
Antifouling incl Kran+sonst. 1500.-
In dieser Saison z.B. zuzüglich: neue Sprayhood 4000, neue
Baumpersenning 1000.-, neue Batterien (günstig) 1500, neues
UKW 1500. Summe: 8000.-
Ich fahre zur Küste mit dem Auto 2.5 Std.
Da rechne ich p.a. mit ca. 3300.- reine Benzinkosten.
Ich fahre da ab und an auch im Winter hin und nutze das Ding
dann als Kneipe:-) event. segle ich aber auch.
In diesem Jahr komme ich also auf 21 TDM (wenn ich den planmäßigen
Posten Neuanschaffungen/Ersatzteile wieder abziehe).
Habe mich jetzt selbst erschrocken und hoffe, meine Frau
liest nicht mit:-((
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Tut mir leid, das kann ich nicht nachvollziehen.
Muß Dir nicht leid tun:-)
>
>Segeln ist für mich 'ne existenzielle Sache (eher könnte ich noch auf die
>Musik verzichten), die
>ich, zugegeben, manchmal zu wichtig nehme.
Das ist vieleicht die Crux. Nimms leicht, nicht immer, aber immer
öfter. Und überhaupt, was ist eigentlich so toll am segeln
gegenüber anderen (Freizeit) Tätigkeiten ? Ich mach`s nun schon so an
die 35 Jahr` und so langsam wird es langweilig. Im Moment
kehre ich wieder verstärkt zu den Ursprüngen zurück, dem
Jollensegeln (spez. Strand-Cat). Das gibt wieder etwas Auftrieb.
Und aus meiner Erfahrung: optimales Segeln ist nur in ca.
10 % aller Gelegenheiten möglich. Z.B. der Wind kommt von vorne,
kein Wind, zuviel Wind, Nebel, Regen, Defekte, Besatzung
und überhaupt.......
Natürlich genieße ich optimales Segeln gerne intensiv,
z.B. wenn das Boot unter Autopilot und Spi bei Sonnenschein
und (relativ) glattem Wasser Höchstgeschwindigkeit fährt
und ich auf dem Vordeck liege und das rauschen der Bugwelle
hören kann und total relaxt bin. Aber bitte, wie oft gibt es das ?
Ich segle relativ häufig, aber so was habe ich nur 2-3 mal im Jahr.
Und ich bin noch in einer vorteilshaften Lage, ich habe ein eigenes
Boot, ich kann mir die Bedingungen aussuchen. Und trotzdem,
wie oft fahre ich los um die (im Moment) optimalen Segelbedingungen
auszunutzen und was wird draus.... halt das übliche:-((
Also, ich nehme das Ganze nicht mehr so wichtig, Segeln
ist nicht alles im Leben. Oder doch, oder was ?
Und hier in der NG läßt es sich doch vortrefflich surfen/segeln, was
braucht man da noch die Realität:-))
Chip`s ahoi
Manfred
Das kann ich Dir auch nicht sagen, das weiß man, oder man weiß es eben
nicht.
Für mich ist das eben *keine* Freizeit-Tätigkeit, aber nun frag mich bitte
nicht, warum.
> Und aus meiner Erfahrung: optimales Segeln ist nur in ca.
> 10 % aller Gelegenheiten möglich. Z.B. der Wind kommt von vorne,
> kein Wind, zuviel Wind, Nebel, Regen, Defekte, Besatzung
> und überhaupt.......
> Natürlich genieße ich optimales Segeln gerne intensiv,
> z.B. wenn das Boot unter Autopilot und Spi bei Sonnenschein
> und (relativ) glattem Wasser Höchstgeschwindigkeit fährt
Für mich ist Segeln mehr als auf glattem Wasser in Höchstgeschwindigkeit
dahinrauschen. Ich kann mich,
unabhängig, ob die Bedingungen optimal oder nur suboptimal sind, aus allem
anderen ausklinken. Es gibt keine
Probleme beim Segeln, außer eben solchen, die mit dem Segeln zu tun haben.
> Also, ich nehme das Ganze nicht mehr so wichtig, Segeln
> ist nicht alles im Leben. Oder doch, oder was ?
Wer weiß das schon, vielleicht ist es eben *doch* alles im Leben:-))
Beste Grüße
Uwe
ich komme nochmal auf Dich zu, wenn ich das Schiff wirklich kaufe.
Bisher hab ich mich nur oberflächlich damit beschäftigt, mich halt mal so
auf Messen umgehört,
oder ich kenne Preise aus Anzeigen.
Das preiswerteste, was ich dort bisher gefunden haben (in der Adria und
erreichbar für mich) waren
3.600 DM pro Jahr für den Liegeplatz (incl. Kranen). Dann noch
Versicherungen, Reperaturen usw. dazu...
OK, das ist alles noch darstellbar und nicht das Problem, aber man muß ja
sein Geld auch nicht
aus dem Fenster werfen;-)
Beste Grüße
Uwe
> Da lügst Du Deiner Brieftasche aber was vor:-)
>
> Und da sich hier jetzt alle outen meine fixen Kosten
> im Detail (zur Abschreckung:-))
>
> Liegeplatz ganzjährig, liege belg. Küste
> hier sind die Preise alle so, geht aber mal z.B.
> an die engl. Südküste, da zahlt man glatt
> das doppelte. 4000.-
[..., Riesenrechnung weggeschnippelt]
Huh, da wird einem ja ganz schwindelig. Also ich mach dann mal die
Gegenrechnung auf, sonst gibt's irgendwann nur noch Charterschiffe...
IRMA kostet mich:
Liegeplatz Sommer (max 10m): 250.--
Liegeplatz Winter (Scheune): 500.--
Vereinsbeitrag: 110.--
Versicherung (Kasko + Haftpflicht): 260.--
Farbe (Antifoule): 100.--
Trailer: TUeV, 2-Jaehrig, anteilig: 25.--
Benzin für Boot: 100.--
Benzin für Auto: 100.--
Verschleiß an Schaekeln und Zeisingen: 30.-- (plumps)
Noch watt? Dann tu halt noch was dazu: 200.--
________
Summe 1675.--
=> 10% der Kosten. Studentengerecht. 90% vom Spass. Und wenn da einer
mal mit Crew segeln will, dann bleibt immer noch genug Geld für's
chartern über. Klar. Meilenfressen ist dann relativ. Bewegungsfreiheit
auch. Aber segeln bleibt absolut. Ausserdem kann man so ein Boot in der
Nebensaison auch auf den bajuwarischen Kleingewaessern noch nutzen...
Naja. Ich seh schon. Nur lauter Grossyachties hier.
kleine Grüsse,
Stefan
--
Homepage: http://irma.home.pages.de
[...]
>In diesem Jahr komme ich also auf 21 TDM (wenn ich den planmäßigen
>Posten Neuanschaffungen/Ersatzteile wieder abziehe).
oh, ooohhhh,
mal eine halbwegs brauchbare Verzinsung angenommen, reicht das zwar
noch nicht, aber zusammen mit dem Anschaffungswert koennte ich von den
Zinsen ca. 2 x im Jahr Chartern gehen.
>Habe mich jetzt selbst erschrocken und hoffe, meine Frau
>liest nicht mit:-((
Schnell canceln, wir habens ja gelesen ;-)
Nein, ein eigenes Boot waere auch mein Traum. Problem ist bloss, wo im
Harz anbinden?
Bis zum Ijsselmeer sind es von hier gut 5-6 Stunden und bis zur Ostsee
auch mindestens 5 :-(
Heinz Kratz schrieb:
> Aber noch mal an alle Charterer und Eigner
> Ein helfen auf See ist eine absolute Selbstverständlichkeit und ein
> abwägen ob mir eine Hilfeleistung zuzumuten ist darf es nicht geben
>
Was ist denn das für ein Blödsinn? Selbstverständlich muß es eine solche
Abwägung geben! Die Hilfeleistung ist dann nicht mehr zuzumuten, wenn
ich mich selbst in größere Gefahr begebe bzw. die Crewmitglieder, für
die ich erheblich mehr Verantwortung trage, als für Dritte. Wer diese
Abwägung nicht vornimmt, handelt nicht altruistischm, sondern kopflos
und leichtsinnig!
Natürlich heißt es nicht, daß nicht vielleicht ein anderes Mittel
zumutbar sein kann. In jedem Falle zumutbar dürfte es wohl sein, Hilfe
von Dritten über Funk/Telefon anzufordern.
Gruß
Mirko
>Und da sich hier jetzt alle outen meine fixen Kosten
>im Detail (zur Abschreckung:-))
>
>Liegeplatz ganzjährig, liege belg. Küste
>hier sind die Preise alle so, geht aber mal z.B.
>an die engl. Südküste, da zahlt man glatt
>das doppelte. 4000.-
Kann man nix machen, dafuer hoffentlich nett gelegen...
>Versicherung (günstigster Freiheitsrabatt) 2000.-
Auch so ein fester Posten...
>Wartung/Reparatur (weil, ich will segeln
>und nicht basteln) 1000.-
>außerplanm. Reparaturen 1000.-
>Neuanschaffungen/Ersatzteile 1500.-
>Antifouling incl Kran+sonst. 1500.-
Das sind 5000 Mark, die ich dann doch nicht ausgebe - weil ich auch
segeln moechte und nicht basteln ;-). 1000 Mark an fixen Kosten und
nochmal 1000 Mark fuer unvorhergesehene Schaeden - das muss reichen.
Allerdings kommt es dabei natuerlich auch auf das Alter, den
Pflegezustand, Suess- bzw. Salzwasser etc. an. Wenn mein Kahn die
meiste Zeit binnen im Suessen liegt (bis auf den Urlaubstoern), ist
der Verschleiss sicherlich geringer als bei einem Salzpott...
>In dieser Saison z.B. zuzüglich: neue Sprayhood 4000, neue
>Baumpersenning 1000.-, neue Batterien (günstig) 1500, neues
>UKW 1500. Summe: 8000.-
Was sind denn dann bei Dir noch Neuanschaffungen, Ersatzteile und
ausserplanmaessige Reparaturen?????? Eine neue Kuchenbude steht bei
mir auch auf dem Wunschzettel, das Maindrop habe ich zugunsten von
vier Rollen fuer die Lazy-Jacks ( a 30 Mark - grrrrrrrrr) gecancelt.
>Ich fahre zur Küste mit dem Auto 2.5 Std.
>Da rechne ich p.a. mit ca. 3300.- reine Benzinkosten.
O.K., ich habs bis zum Boot ca. 15 km weit ;-) - dementsprechend
fallen jedes (freie) Wochenende 30 km Spritkosten an.
>Ich fahre da ab und an auch im Winter hin und nutze das Ding
>dann als Kneipe:-) event. segle ich aber auch.
Bleibst Du im Wasser? Das ist binnen ja so eine Sache, denn alle 2
Jahre friert die Scharfe Lanke zu - und mit ihr meine Ventile...
>In diesem Jahr komme ich also auf 21 TDM (wenn ich den planmäßigen
>Posten Neuanschaffungen/Ersatzteile wieder abziehe).
>Habe mich jetzt selbst erschrocken und hoffe, meine Frau
>liest nicht mit:-((
Da solltest Du wirklich darueber nachdenken, ob gelegentliches
Chartern die Sache nicht doch wesentlich verbilligt :-) Ich wuensche
Dir und Deiner Frau, dass SIE nicht alles liest, was DU schreibst :-D
Nix fuer ungut - war ein joke...
Zitat>>. der Wind kommt von vorne,
> kein Wind, zuviel Wind, Nebel, Regen, Defekte, Besatzung
> und überhaupt.......
Es gibt keinen falschen Wind oder schlechtes Wetter. Es gibt nur
einen schlechten Kurs oder schlechte Kleidung.
Ich weis auch nur ein Spruch aber siehst du das Lachen.
Und immer eine Büchse Bier in der Bilge
Ich glaube wir sollten die Überschrift ändern. Charterer scheinen
nicht mehr mit zu Diskutieren
Heinz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Manfred Muench <mxx38...@aol.com> schrieb in im Newsbeitrag:
--- snip ---
Hi,
im Schadensfalle wäre der Gutachter sicherlich auf einen _erheblich_
kleineren Betrag gekommen ... kann es sein, daß die Prämie stark
wertabhängig ist? In meiner (Pantaenius-) Police nicht, da kratzt mich der
Wert meines Schiffes nicht so sehr, steht ein fester Betrag drin und gut.
Gruß aus Kiel
Andreas
--
"Hi", said the breakfast, "it's me again! Look who's with me!"
Visit me at http://home.t-online.de/home/A.Janke !
Updated September 1999.
>Nur lauter Grossyachties hier.
>
Hallo Stefan,
Du weißt, ich habe auch mal so eine "Irma" besessen.
Ist allerdings schon über 25 Jahre her. Und damals habe ich
glaube ich schon ca. 800 - 1000 DM für den Liegeplatz
(Ijsselmeer) bezahlt. Es ist mir ein Rätsel, wo ihr eure Boote
so rumliegen habt. Das kann doch nur die absolute
Stinkeecke sein:-)
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Bleibst Du im Wasser? Das ist binnen ja so eine Sache, denn alle 2
>Jahre friert die Scharfe Lanke zu - und mit ihr meine Ventile...
>
Ja, ich mache das schon seit 10 Jahren so. Bei uns friert nix zu.
Hier wird das ganze Jahr über gesegelt. Obwohl, im Winter, da
müssen die Bedingungen schon stimmen. Temp. mind. 10 C,
Sonnenschein, Wind nicht über 6 bft. Aber das gibt es oft hier.
O.K. manchmal gibt es Perioden, da ist es schweinekalt.
Aber ich kann mich nur an eine Situation erinnern wo es brenzlig
wurde (ist glaube ich zwei Jahre her). Da gab es mal über drei Wochen
durchgehend Minusgrade. Da ist mir doch tatsächlich `ne
Wassserleitung geplatzt:-( Aber bevor hier
das Salzwasser so richtig zufriert, das dauert. An unserer Küste
ist extreme Westwindlage. Da kommt im Winter ein Tief nach dem
anderen durch. Die bringen immer (relative) Warmluft mit (und zwischen den
Tiefs gehe ich halt segeln, manchmal). Und ich habe,
wenn ich im Winter für längere Zeit nicht auf`s Boot gehe, Glysantin
im zweiten Kühlkreislauf und in der Toilette und im Wassertank ist
Alkohol (Bier ist leider zu schwach:-)) Das reicht bis minus 10 C.
Und wenn wir aufs Boot kommen, werden erst mal alle Heizungen
angeschmissen, dann gehen wir essen und wenn wir zurückkommen
ist es warm auf`m Boot.
Klingt einfach. Ist es auch. Das machen (mittlerweile)
ca. 70 % der Boote hier.
Chip`s ahoi
Manfred
>Und immer eine Büchse Bier in der Bilge
>
Aber immer. Und solltest Du mal nach Oostende kommen,
trinken wir auch zwei.
Chip`s ahoi
Manfred
>m Schadensfalle wäre der Gutachter sicherlich auf einen _erheblich_
>kleineren Betrag gekommen ... kann es sein, daß die Prämie stark
>wertabhängig ist? In meiner (Pantaenius-) Police nicht, da kratzt mich der
>Wert meines Schiffes nicht so sehr, steht ein fester Betrag drin und gut.
>
Aber Vorsicht. Es gibt auch den Begriff der Überversicherung.
Genau wie Unterversicherung. Gut, Pantenius wendet das meines Wissens
im Normalfall nicht an (feste Taxe), aber wenn die Versicherungssumme
exorbitant über dem "wahren" Wert liegt, Achtung !!!
Chip`s ahoi
Manfred
Uwe
> Aber Vorsicht. Es gibt auch den Begriff der Überversicherung.
> Genau wie Unterversicherung. Gut, Pantenius wendet das meines Wissens
> im Normalfall nicht an (feste Taxe), aber wenn die Versicherungssumme
> exorbitant über dem "wahren" Wert liegt, Achtung !!!
>
Ich glaube, im Zweifelsfalle (bei Überversicherung) *muß* sie's anwenden, da
gibt's gesetzliche Vorschriften.
Beste Grüße
Uwe
Ja und? Ist doch logisch. Also stellen sie Dir ein hohes Gutachten:
"Sehen Sie mal, mit ihrer alten Police ist das Boot ja praktisch
unterversichert, bei dieser Wertsteigerung. Wir haetten da noch ein ganz
tolles Angebot fuer sie..."
versichert
[..]
> Es gibt keinen falschen Wind oder schlechtes Wetter. Es gibt nur
> einen schlechten Kurs oder schlechte Kleidung.
>
> Ich weis auch nur ein Spruch aber siehst du das Lachen.
> Und immer eine Büchse Bier in der Bilge
>
> Ich glaube wir sollten die Überschrift ändern. Charterer scheinen
> nicht mehr mit zu Diskutieren
Nix da. :) Dazu ein Zitat mit aehnlichem Schmalzfaktor, gesehen auf
einer Eigneryacht, auf einer dieser wie von Edgar erwaehnten
unzaehligen Bronzetafeln:
"Die See verzeiht keinen Leichtsinn"
(Die betreffende Yacht hat noch nie _den_ (nicht _die_) See
verlassen.)
- henrik :)
Heinz Kratz schrieb:
> Hallo Uwe, Hallo Segler
>
> Frage was steht nicht rum
> Mein Auto steht rum , mein Fahrrad steht rum und mein Schiff
> schwimmt rum.
>
Schwimmt nur so rum? Für eine Lebenseinstellung reichlich platt ...
>
> Aber jetzt im ernst.
> Diese Argumentation hört man immer wieder von Leuten die sich nicht
> durchringen können.
>
^^^ Durchringen? - Wozu?
> Ich glaube aber man muß etwas anders argumentieren.
> Segeln ist zwar auch ein Hobby aber in Wirklichkeit eine
> Lebenseinstellung. Wer diese Einstellung nicht mit bringt sollte
>
Ist doch toll. Eine Lebenseinstellung, die man kaufen (und sogar
chartern) kann. Außerdem gibt es ja auch bestimmte Lizenzen in Form von
Segelscheinen, die einen zu einer solchen Einstellung legitimieren.
Außerdem ist Segeln ja auch etwas höchst Politisches: 1989: Klar zur
Wende; Jährlich im Schwarzbuch der Steuerverschwendung: Fier auf den
Geldbeutel, Kurs Ausverkauf; 1998, BT-Wahl: Klar zur Patenthalse!
> sehr vorsichtig sein mit einem Bootskauf, er wird das Schiff mit
> Sicherheit wieder verkaufen.Ich zum Beispiel lebe in Düsseldorf bin
> etwas älter und liege mit dem Schiff im Rhein. Dieses sind mit
> Sicherheit keine idealen Voraussetzungen ein Schiff zu
> besitzen.Entfernung zur Ostsee sind 640 Km ( Kanal ) Gut ich bin
> schon als Jugendlicher mit dem Wasser in Verbindung gekommen und
> daher infiziert, und bei mir ist die Entwicklung von der Jolle ( 1.
> Pirat ) über Kielboote ( Folkeboot ) bis zum Dickschiff gelaufen
> X99 u.Ä.). Ich habe aber nie den Fehler begangen mir ein Schiff zu
> kaufen welches nicht meinem Können oder nicht meinem Geldbeutel
> entspricht.
>
^^^ was hat denn das mit Lebenseinstellung zu tun? Äußerst pragmatisch
würde ich das nennen!
> Ich kann nur dazu raten wenn du die Einstellung mitbringst! Kauf dir
> etwas nicht zu Großes, kaufe dir nichts Übertakeltes und kaufe dir
> nichts Neues .Es gibt viele Schiffe im Angebot bis 20000 DM welche
> als Einstieg absolut reichen und Für die ersten Jahre auch einer
> Kleinen Familie viel Freude bereiten. Aber noch eine kleine
> Anmerkung , solltest du in irgend einer Form gebunden sein
> Frau,Freundin,Freund ) denk daran wenn der Partner nicht mit zieht
> ist es zum scheitern verurteilt.
ist ES zum Scheitern verurteilt - oder: ist ER zum Scheitern
verurteilt? (=> Lebenseinstellung)
>
> Segeln kann man nicht gehen , Segeln lebt man
>
Der Herr ist mein Großmast,
er trägt mir das Laken,
und führet mich in neue Häfen ....
Naja, ich halte das doch für leicht übertrieben.
Ich bleibe dabei: Segeln ist eine Freizeitbeschäftigung; und zwar eine
wunderschöne, da sind wir uns hier doch wohl alle einig. Aber alleine
stundenlanges Erzählen von Heldentaten am Marina-Tresen oder hilfsweise
in der ng macht es noch nicht zu einer Lebenseinstellung. Immerhin
befinden wir uns hier auch in einer de.REC-Newsgroup!
Gruß
Mirko
Wat??? Nanana. Feinstes Naturschutzgebiet.
Wenn ich Dir erzaehle, was da alles lebt, glaubst Du's nicht (und wir
haben naechste Woche die Behoerde am Hals und muessen umziehn :-( )
Allerdings (wie schon ab und zu mal erwaehnt) binnen, an der Ostgrenze
des Hamburger Hafens. Von Industrie ist da nix zu merken. Der Hafen ist
Eigenbau (vor 25 Jaren) und Liegeplaetze haben wir nur bis zehn Meter.
Wenn jetzt doch jemand Intresse haben sollte: Wir haben noch welche
frei.
--
Homepage: http://irma.home.pages.de
>Im Artikel <%r%M3.5966$4q5.7...@news2.cityweb.de>, "Heinz Kratz"
><heinz...@cityweb.de> schreibt:
>
>>Für meine alte " Kiste " habe ich vor ein paar Wochen ein
>>Wertgutachten machen lassen.
>>Siehe da bei einem Neupreis von 38.000 DM ( vor zig Jahren ) und
>>Reparaturkosten
>>von 28.000 DM ( in zig Jahren ) ein Wert nach Gutachten
>>( Pantenius ) von 132.000 DM
>
>Gutachten gibt es wie Sand am Meer. Noch dazu von einem
>Versicherer !! Zwischen Gutachten und erzielbaren Preisen liegen
>aus meiner Erfahrung Welten ! Also ich habe auch schon `ne Menge
>Boote gekauft und verkauft (insgesamt 5) und war froh, wenn ich den
>Einstandspreis beim Verkauf wieder zurückbekam. Das ist aber
>keinesfalls die Regel. Funktioniert nur, wenn du günstig kaufen
>kannst. Und für ein 20 jähriges Boot, das damals 38 TDM kostete,
>heute 132 TDM beim Verkauf zu erzielen, das lieber Heinz
>ist eine Illusion. Sorry.
>
>Chip`s ahoi
>Manfred
Na, man kanns zu dem Wert bei Pantenius versichern und sich nen
schönen Stein suchen, dann stimmt die Rechnung.
SCNR
Owe
--
Alkohol macht einfache Probleme schwer und schwere einfach.
>
>=> 10% der Kosten. Studentengerecht. 90% vom Spass. Und wenn da einer
>mal mit Crew segeln will, dann bleibt immer noch genug Geld für's
>chartern über. Klar.
>
>kleine Grüsse,
>Stefan
Na, wenns ums billig Yachtsegeln geht, hast du an der TU Harburg ja
auch den ASC, der eine wunderbare Luffe hat...
, oder noch besser,
> einen Motorbootfahrer, was er vom segeln hält:-)
>
> Chip`s ahoi
> Manfred
>
>
Verdammt viel, aber ich habe einfach meist nicht die Zeit die Ruhe beim
Segel zu genießen, weil im Sommer ist für mich Hochsaison und versuch mal
hinter einem Segler Wasserski zulaufen! Ansonsten, wenn alles klappt gehe
ich nächstes Jahr mal wieder auf einen Segeltörn.
René
--
René Haar
Fragen zu Bootsmotoren ? Vielleicht kann ich helfen.
Ansonsten Ruhe bewaren und schwimmen (-_-) !
natürlich warns keine charterschiffer, den gehört ja nix und deshalb gehn die auch nicht
klaun.
im übrigen:
zu "chartersegler sind rüpel":
natürlich, daran identifizieren wir sie ja auch, jeder der sich benimmt wird sowieso unter
eigner gebucht.
> Was mich aber viel mehr verwundert, wieso hab ich noch nie böse Mails
> bekommen? Und noch dazu 9 Stück?
>
> Niemand schreibt mir:-((
du armer und dann noch neun mal keine post bekommen...
zum rest nur mein allgemeines statement:
da wir ja charterschiffer gerade an ihrer unfähigkeit erkennen und daher eigner
die komplett unfähig sind (ohja die kenn ich) automatisch als charterer erkannt
werden, werden wir natürlich unsere (eigner, ich auch) meinung nicht ändern.
gruß, gerhard
Mirko Moeller <Mirko....@FernUni-Hagen.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 38060147...@FernUni-Hagen.de...
>
>
> Was ist denn das für ein Blödsinn? Selbstverständlich muß es eine
solche
> Abwägung geben! Die Hilfeleistung ist dann nicht mehr zuzumuten,
wenn
> ich mich selbst in größere Gefahr begebe bzw. die Crewmitglieder,
für
> die ich erheblich mehr Verantwortung trage, als für Dritte. Wer
diese
> Abwägung nicht vornimmt, handelt nicht altruistischm, sondern
kopflos
> und leichtsinnig!
>
> Natürlich heißt es nicht, daß nicht vielleicht ein anderes Mittel
> zumutbar sein kann. In jedem Falle zumutbar dürfte es wohl sein,
Hilfe
> von Dritten über Funk/Telefon anzufordern.
>
Ich kann dir dazu nur sagen Viel Spaß mit der Ich hole den ADAC
Mentalität
Oder ein Zitat
Es gibt zu viele Feiglinge und zu wenig Mut
( Rupert Neudeck Cap Anamur )
Sicher hast du recht das Gutachten relativ sind aber hast du schon
mal einen Schaden gehabt ?.
Ich wollte dir nur sagen das wenn ein Gutachten vorher vorliegt muß
der Betrag gezahlt werden. Bitte jetzt keine Diskussion über
Versicherungen ( oder nur unter neuer Überschrift ).
Heinz Kratz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Andreas Janke <A.J...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7u554b$f7m$1...@news02.btx.dtag.de...
> Manfred Muench <mxx38...@aol.com> schrieb in im Newsbeitrag:
> 19991013145616...@ngol03.aol.com...
Nach meiner Meinung " Thema verfehlt sechs setzen "
Heinz Kratz
--
51 N 15 92
06 E 45 69
heinz...@cityweb.de
Und immer schön fröhlich bleiben
http://www.dyc.de/
Schaut mal rein
Mirko Moeller <Mirko....@FernUni-Hagen.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 38063349...@FernUni-Hagen.de...
>
>
> > Frage was steht nicht rum
> > Mein Auto steht rum , mein Fahrrad steht rum und mein Schiff
> > schwimmt rum.
> >
>
> Schwimmt nur so rum? Für eine Lebenseinstellung reichlich platt
...
>
Rest gelöscht
>--
>Alkohol macht einfache Probleme schwer und schwere einfach.
>
gilt das auch für dosenbier ?
Chip`s ahoi
Manfred
Sag bloss, die tun da jetzt auch noch Alkohol rein in das Zeug?!?
Wasserfeste Grüße
HUF.
>
>Wat??? Nanana. Feinstes Naturschutzgebiet.
Iss ja schon jut.
Aber Deine Liegeplatzgebühren sind sicher nicht mehr zu toppen.
Obwohl, demnächst kommt sicher Einer, der behauptet,
er bekäme noch Geld dafür, das er sein Boot wo hinlegt:-)
Grüße an Irma.
Chip`s ahoi
Manfred
>
>Nix da. :) Dazu ein Zitat mit aehnlichem Schmalzfaktor, gesehen auf
>einer Eigneryacht, auf einer dieser wie von Edgar erwaehnten
>unzaehligen Bronzetafeln:
>
>"Die See verzeiht keinen Leichtsinn"
>
>(Die betreffende Yacht hat noch nie _den_ (nicht _die_) See
>verlassen.)
>
Das nenne ich doch mal Verantwortungsbewußtsein:-))
Chip`s ahoi
Manfred