- Ein Erfahrungbericht -
Eigentlich hatte ich mich schon für eine BAVARIA 31 entschieden. Dann
traf ich Herrn Josef Massag auf der HANSEBOOT 99, der mich frug, ob ich
ein Boot von der Stange oder Qualität haben wollte. Ich wollte Qualität
und nahm die SUN ODYSEE 32.2 mit Kielschwert.
Jetzt liegt mein Boot viele Wochen seit der Übernahme fest vertäut in
einem tidefreien Hafen, und ich fahre jeden Sonntag nachschauen, ob es
noch schwimmt.
Schon von weitem erkenne ich es. Es schiebt nämlich am Steg Lage auf
Steuerbordbug wie andere Boote unter Vollzeug bei 3Bft. Dazu Massag:
„Ja, das ist die große Backskiste auf Steuerbord, die zum Volladen
verführt.“ Ich: „Aber da ist kaum etwas drin!“ Massag: „Die Schräglage
ist etwas Normales bei neuen Schiffen. Das gibt sich mit der Zeit.“
Betrete ich das Deck, heißt es aufpassen, keine nassen Füße zu bekommen.
Auf den Gangborden stehen nämlich Wasserlachen. Sollte wohl beim Trimmen
des Bootes achtern gespart worden sein, nachdem an Steuerbord des Guten
zu viel getan wurde? Leider bindet Wasser auch Staub, und mit dem Staub
kam das erste Grün: erst Algen, jetzt auch zartes Moos. Das bildet zu
den „mitgelieferten“ Flugrostpartikeln an Deck einen gewissen Kontrast.
Dazu Massag: „Da hat jemand in Ihrem Hafen geflext.“ Ich: „Niemand hat
hier seit der Übernahme geflext und wenn, würde er sofort erschlagen.“
Massag: "Ja, die Luft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.“
Nun aber unter Deck! Hier sieht es ja noch trostloser aus als oben. Alle
Bodenbretter weg, die Achterkajüte leer, alle Bilgen frei, überall
Schöpfkellen, Schwämme und Küchenrollenpapier, alles bereit für den
sofortigen Einsatz. Hier liegt der Grund für das Stilliegen. Das Boot
nimmt Wasser durch den Schwertkasten über. Faustformel: 2 Stunden Fahrt
in der Welle oder Trockenfallen bei Niedrigwasser = 1 Stunde
Trockenwischen der Bilgenkammern. Dazu Massag: „Die Ursache für das
Wasser im Schiff ist die besondere Beschaffenheit des Untergrundes in
Ihrem Tidehafen.“ Ach so, und ich hatte geglaubt, auch in Frankreich
gäbe es verschlickte Tidehäfen.
Liebe Leser diese Berichtes! Noch vieles mehr gäbe es zu vermelden.
Verkratzte, verätzte Bordwände, verfrühte Lieferung, aber verspätete
Übergabe, falsche oder plötzlich nicht mehr lieferbare Teile, ein
angestrichenes Unterwasserschiff, das nicht anzustreichen war, eine um 3
Monate vorverlegte Fälligkeitsstellung der Rechnung, Kühlerflüssigkeit
in der Bilge statt im Kühlkreislauf des Motors, der auf der
Jungfernfahrt prompt heißlief, vorenthaltene Urkunden, ein Dieselfilter
mit Wasserabscheider, der Diesel in die Bilge abscheidet, etc.
Hatte ich die nach und nach festgestellten Mängel gemeldet, erhielt ich
teils lapidare Antworten, teils wurde sogar mir die Schuld gegeben.
Jetzt ist seit 5 Wochen Funkstille, so daß ich feststellen muß: Die
Firma Massag Marine läßt mich im Regen stehen, nachdem sie ihren Umsatz
gemacht hat.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibt mir doch einfach.
Ich melde mich bestimmt.
Mit Seglergruß
Detlef Kaltschmidt
Altendorf 30B
21737 Wischhafen
oder Mail via sven.kal...@post.rwth-aachen.de
[Boooohhhh]
>Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibt mir doch einfach.
>Ich melde mich bestimmt.
Joachim,
das scheint mir was fuer Dich zu sein.
Himmel Sakrament, ich weiss, warum ich charter. Da ist der Schreck
spaetestens nach 14 Tagen vorbei.
Gruss
Edg@r vorm Huy
--
Einfach ist genial.
http://www.edgarvormhuy.de
Detlef Kaltschmidt schrieb:
>
> Die Firma MASSAG MARINE und ihren JEANEAU SUN ODYSEE 32.2
>
> - Ein Erfahrungbericht -
>
> teils lapidare Antworten, teils wurde sogar mir die Schuld gegeben.
> Jetzt ist seit 5 Wochen Funkstille, so daß ich feststellen muß: Die
> Firma Massag Marine läßt mich im Regen stehen, nachdem sie ihren Umsatz
> gemacht hat.
>
> Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibt mir doch einfach.
> Ich melde mich bestimmt.
>
> Mit Seglergruß
> Detlef Kaltschmidt
>
> Altendorf 30B
> 21737 Wischhafen
>
> oder Mail via sven.kal...@post.rwth-aachen.de
und ich dacht bis jetzt auf Jeannau wäre Verlass
habe einigemal gechartert und bis auf Kleinigkeiten war immer alles in
Ordnung
--
Klaus Feldmann
Dinslaken an Niederrhein und Nordrand des Ruhrgebietes
-----------------------------
| 51° N 32' 56,1 '' | GPS-angabe
| 06° O 45' 03,0 '' |
-----------------------------
der aber noch weiss wie ein Sextant zu handhaben ist.
>[Eine riiiesen Leidensgeschichte]
Ja, und warum um Himmels Willen hast Du noch keinen Rechtsanwalt
eingeschaltet ... ?!?
Sprachlosen Gruß,
Joachim.
Detlef!
Nu ist das Malör passiert, am besten du findest einen guten Rechtsverdreher,
denn allein schaffst du es nie.
Ich drücke dir die Daumen!
Georg
>
>Jetzt liegt mein Boot viele Wochen seit der Übernahme fest vertäut in
>einem tidefreien Hafen, und ich fahre jeden Sonntag nachschauen, ob es
>noch schwimmt.
>Trockenwischen der Bilgenkammern. Dazu Massag: „Die Ursache für das
>Wasser im Schiff ist die besondere Beschaffenheit des Untergrundes in
>Ihrem Tidehafen.“ Ach so, und ich hatte geglaubt, auch in Frankreich
>gäbe es verschlickte Tidehäfen.
Ja watt den nun ? Tidenfrei oder nicht ? Kannst du mal sagen, um welchen
Hafen es sich handelt ? Und verstehe mich bitte nicht falsch, im Zweifel (die
ich
allerdings habe) bin ich immer auf der Seite des Seglers. Und du hast ja hier
bei einem Neukauf jede Menge Probleme. Wenn du mit Massag nicht klarkommst,
wende dichdoch mal direkt an Jeaneau. Vielmehr direkt an die Mutter-
gesellschaft Beneteau. Muß doch alles noch unter Garantie laufen.
Mein Verdacht ist aber, das deine größten Schwierigkeiten ihre Ursache
in der Wasseraufnahme über den Schwertkasten haben. Und kann es
sein, das dein Kielschwerter in einem Tidenhafen bei jedem Niedrigwasser im
Schlick (oder was auch immer) aufsetzt ? Eventuell liegt es an einer
Mooring ? Natürlich gibt es jede Menge Boote, die das jahrein jahraus
täglich machen. Eventuell sind Neuboote aber heute nicht mehr für solche
exotischen Liegebedingungen ausgelegt.
Zu deinen anderen Mängeln kann ich wenig sagen, sind natürlich horrend.
Aber auf einer Jungfernfahrt würde ich schon mal das Kühlwasser
kontrollieren.
Und noch eine kleine Bemerkung zu Flugrost. Das gibt es praktisch in jedem
Hafen. Da braucht nur ein einzelner sog. Segelkamerad auf einem Nachbarboot
mal mit der Eisensäge hantieren, schon ist es passiert. Dazu braucht
es keine Flex und solche Idioten gibt es wie Sand am Meer. Allerdings
gibt es auch ein, zwei gute Mittel zur Entfernung, die garantiert nicht aus
der Yachtzubehörbranche stammen.
Übrigens besteht die Fa. Massag Marine schon seit Jahrzehnten,
wenn die laufend solche Mängel hätten, gäbe es die nicht mehr. Denke ich.
Kann natürlich auch sein, das nix mehr so ist, wie es mal war.
Dir also weiterhin, trotz meiner Zweifel, viel Erfolg im Durchsetzen deiner
Schadenersatzansprüche !!!
Bis die Tage
Manfred
>Die Firma MASSAG MARINE und ihren JEANEAU SUN ODYSEE 32.2
>
Hi Detlef
Mein Beileid. Aber wer billig kauft, kauft teuer, es geht nämlich auch
anders:
Ich habe im Herbst 97 bei Schöchl in Mattsee (A) eine Sunbeam 33
bestellt. Nach Werftbesuch, kurzem Probesegeln am Attersee,
ausgiebigen Gesprächen mit Hrn. Gerhard Schöchl über alle möglichen
technischen Fragen und genaue Klärung der persönlichen Wünsche über
Zusatzausstattung, Salonpolsterung etc. besuchte mich Hr. Schöchl in
Graz zum Vertragsabschluß. Vereinbarter Liefertermin Ostern 98. Bei
einem weiteren Wertfbesuch im Frühjahr 98 konnte ich mein Boot in
statu nascendi begutachten. Dabei wurde der Liefertermin werftseitig
auf Anfang Mai verschoben. Die Übergabe erfolgte am 3. 5. in der
Werft, das Boot war in einem Becken gewassert, der Werkmeister
überprüfte mit mir alle Funktionen und erklärte mir alle Details.
Lediglich das Rigg konnte nicht überprüft werden, es lag fertig
verpackt in der Masterei. Kleine Mängel wurden sofort behoben, Einbau
von mitgebrachtem GPS rasch durchgeführt.
Am 5. 5. wurde das Boot dann vom werfteigenen Transporter nach Koper
(SLO) überstellt. Als ich am Nachmittag dieses Tages mit Freunden dort
eintraf, lag das Boot schon im Wasser und der Werftmann begann bereits
mit dem Aufriggen. Alle Fallen, Strecker, Kabel etc. waren werftseitg
eingezogen, es mußten lediglich die Antennen und Geber am Topp
montiert, der Mast gestellt, verstagt und die Kabel angeschlossen
werden. Am nächsten Vormittag wurden noch die Segel eingezogen, alles
nochmals überprüft und wir konnten sofort zur Überstellung nach Punat
(HR) auslaufen. Am Abend waren wir schon in Rovinj.
Koper ist d e r Auslieferungshafen für die slowenisch/kroatische Adria
weil auf der Straße am leichtesten erreichbar. Ich konnte daher auch
sehen wie andere Werften, oder ihre Händler arbeiten. Eine gleichzeitg
angekommene Benetau lag da ohne Unterwasseranstrich, am liegendem
Mast hantierten 2 Leute wenig fachgerecht mit der Bohrmaschine um
Kabeldurchlässe zu machen. Das frische Gelcoat einer Bavaria wurde
gerade angeschliffen um das Antifouling zu streichen, am Kiel war
keine Grundierung vorhanden. All das war bei meinem Boot bereits in
der Werft fertiggestellt worden, das UW-Schiff übrigens mit 2
Schichten Epoxiprimer vorgrundiert.
Bis auf kleine Mängel (ein undichtes Seeventil mußte nach einer Saison
neu versetzt werden) hat alles auf Anhieb perfekt funktioniert, ist
etwas unklar kann ich jederzeit bei der Werft anrufen und bekomme
kompetente Antwort. Bis heute bin ich 4000 Sm gesegelt, alles
funktioniert wie am ersten Tag. Das Boot ist vom Cockpit- und
Deckslayout her auch mit Lattengroß wirklich einhandtauglich, was für
ein alleinsegelndes Ehepaar recht wichtig ist. Qualität hat ihren
Preis, aber wenn man Freude an gutem und funktionellem Handwerk hat
und die hohe Wertbeständigkeit berücksichtigt geht die Rechnung
allemal auf.
Gruß Sepp
Was ist daran exotisch ? Wenn ein Boot nicht mal aufsitzen kann bei
Niedrigwasser oder an einer mooring liegen, dann ist das meiner Meinung nach
schlichtweg Schrott...
Peter
>
>Was ist daran exotisch ? Wenn ein Boot nicht mal aufsitzen kann bei
>Niedrigwasser oder an einer mooring liegen, dann ist das meiner Meinung nach
>schlichtweg Schrott...
>
Na ja, ich würde mein Boot nicht an einen solchen Platz legen.
Und was ich in meiner gesamten Laufbahn so alles an solchen
Plätzen gesehen habe.......DAS war Schrott.
Der einzige Grund, ein Boot an einen solchen exponierten Dauerliegeplatz
zu legen, ist ein finanzieller. Vermieter und Mieter wissen das.
Und zumindest die Vermieter wissen auch warum.
Und es geht auch nicht um *einmal* aufsitzen bei NW, in dem Fall
geht es um *zweimal* aufsitzen in 24 Std. Das macht summa summarum
720 mal per anno.
In diesem Sinne: trockenfallen in einem Tidenrevier ist gängige Praxis.
Mache ich auch. Mit 2.15 m Tiefgang. Ist trotzdem kein Normalzustand.
Und wenn (ein bis zweimal p.a.) bin ich immer anwesend. Und auch
ein Kielschwerter (zumal aus der Jeaneau-Produktreihe) ist für andauerndes
trockenfallen nicht konstruiert. Und wenn ich daran denke, das mein Boot
zweimal am Tag ohne mein Dabeisein aufsitzen könnte, nein danke............
Bis die Tage
Manfred
>Hafen es sich handelt ? Und verstehe mich bitte nicht falsch, im Zweifel (die
>ich
>allerdings habe) bin ich immer auf der Seite des Seglers. Und du hast ja hier
>bei einem Neukauf jede Menge Probleme. Wenn du mit Massag nicht klarkommst,
>wende dichdoch mal direkt an Jeaneau. Vielmehr direkt an die Mutter-
>gesellschaft Beneteau. Muß doch alles noch unter Garantie laufen.
Ich war persönlich bei der Auslieferung von 2 MASSAG Schiffen (52 ft
und 45 ft) dabei, die Liefertermine wurden um Wochen nicht
eingehalten, die Schiffe entsprachen den Bestellungen nicht wirklich.
Beschwerden bei Jeanneau in Frankreich wurden wieder an MASSAG
verwiesen. Hilft anscheinend nicht viel. Die meisten Eigner, die
gleich mit Überstellungcrew anreisen, sind so unter Druck, übernahme-
und segelgierig, weiters meist aus EU Ländern, und wollen teilweise
unversteuerte Yachten schnell aus den klassischen Auslieferungshäfen
raushaben und schlucken alles.
Von gut einem weiteren dutzend Booten von MASSAG ausgeliefert heuer
weiß ich, daß die sie nicht termingerecht erfolgten und etliche
Abweichungen von der Bestellung aufwiesen.
Also ich würde dort n i e kaufen, aber es ist leider als
Österreicher/Deutscher nicht möglich direkt bei Jeanneau/Beneteau zu
kaufen.
Oder hat das schon jemand gemacht?
>Übrigens besteht die Fa. Massag Marine schon seit Jahrzehnten,
>wenn die laufend solche Mängel hätten, gäbe es die nicht mehr. Denke ich.
>Kann natürlich auch sein, das nix mehr so ist, wie es mal war.
Siehe Ausführungen oben.
Drück
Woher willst Du wissen, daß er es nicht hat ...?
Gruß
Mirko
Manfred Muench wrote:
>
> Im Artikel <8p5gmg$rs4$11$1...@news.t-online.com>, "peter" <h_...@t-online.de>
> schreibt:
>
> >
> >Was ist daran exotisch ? Wenn ein Boot nicht mal aufsitzen kann bei
> >Niedrigwasser oder an einer mooring liegen, dann ist das meiner Meinung nach
> >schlichtweg Schrott...
> >
>
> Na ja, ich würde mein Boot nicht an einen solchen Platz legen.
> Und was ich in meiner gesamten Laufbahn so alles an solchen
> Plätzen gesehen habe.......DAS war Schrott.
> Der einzige Grund, ein Boot an einen solchen exponierten Dauerliegeplatz
> zu legen, ist ein finanzieller. Vermieter und Mieter wissen das.
> Und zumindest die Vermieter wissen auch warum.
einen Platz im Watt mieten? *grübel*
> Und es geht auch nicht um *einmal* aufsitzen bei NW, in dem Fall
> geht es um *zweimal* aufsitzen in 24 Std. Das macht summa summarum
> 720 mal per anno.
Und wo ist das Problem? selbst alte (30 - 50 Jahre alte) Jollenkreuzer
können das _ohne_ Probleme ab. Ausserdem ist´s eh nur 1/2 Jahr ;-)
> Und wenn ich daran denke, das mein Boot
> zweimal am Tag ohne mein Dabeisein aufsitzen könnte, nein danke............
Wieso? achja, _du_ hast ja so ein komisches Ding (Kiel) untendrunter ;-)
ingo
>Und wo ist das Problem? selbst alte (30 - 50 Jahre alte) Jollenkreuzer
>k=F6nnen das _ohne_ Probleme ab.
Ich habe da kein Problem mit. Ich mach das nicht.
Und uralte Jollenkreuzer aus Holz können das sicher besser als
eine nagelneue Jeaneau. Die brauchen nämlich die Nähe zum Schlick,
damit die Lücken zwischen den Planken dichtkommen:-))
Aber mal im Ernst: in Frankreich und England gibt es viele kleine Häfen,
die zum Teil trockenfallen und die darin befindlichen Boote ebenfalls.
Meist in Flußmündungen. Und meist liegen die Boote an Moorings
und setzen bei jedem NW mehr oder weniger leicht auf. Z.B. Beaulieu
River/Solent oder Medina River/Isle of Wight. Manche liegen
sogar völlig trocken. Es gibt aber auch
Boote an ordentlichen Schwimmstegen, wo das passiert. Eventuell nicht immer,
eventuell nur bei Springniedrigwaser. Z. B. in der Somme Mündung
Le Crotoy. Soll (normalerweise) für robuste Boote nicht weiter schlimm sein.
Sagen sie:-)
Obwohl, wenn man überlegt, das z.B. auch das Antifouling darunter stark
leidet, also für mich nein danke. Und dann bleibt der Untergrund auch
nicht immer so, wie er mal war. Wird besser oder schlechter. Je nachdem,
wieviel BD ihre neue Heimat auf`m Grund finden:-)) Könnten aber
ja auch mal andere üblerere Gegenstände da rumliegen. Und dann immer
drauf mit`m Boot, zumal wenn ich nicht anwesend bin, für mich ein irrer
Gedanke. Egal ob Kielschwerter, Kimmkieler, Jollenkreuzer, Cat oder
gelbes Gummiboot.
Ausserdem ist=B4s eh nur 1/2 Jahr ;-)
Also bei mir nicht. Ich segle ganzjährig. Und an der beschriebenen Küste
machen das viele andere auch. Ich schätze mal ca. 50 %. Bei mir im
Hafen (schleusengeschützt und nullkommanix trockenfallend) bis zu
80 Prozent. In diesem Sinne: RAAAAUM........:-))
Bis die Tage
Man[der die sonne mal wieder hervorlugen sieht fürs weekend und der
es deswegen noch mal mit mehreren Tagen segeln versuchen will]fred
Manfred Muench wrote:
>
> Im Artikel <39B7BC8E...@gmx.de>, ingo mennenga <ingo.m...@gmx.de>
> schreibt:
>
> >Und wo ist das Problem? selbst alte (30 - 50 Jahre alte) Jollenkreuzer
> >k=F6nnen das _ohne_ Probleme ab.
>
> Ich habe da kein Problem mit. Ich mach das nicht.
*lach* nunja würde ich mit so einem boot, wie du es hat auch nicht
machen ;-))
> Und uralte Jollenkreuzer aus Holz können das sicher besser als
> eine nagelneue Jeaneau. Die brauchen nämlich die Nähe zum Schlick,
> damit die Lücken zwischen den Planken dichtkommen:-))
Nee, sogar _neue_ Jollis von Daulsberg oder Schneidereit aus Plastik
können _ohne_ solche Probs trockenfallen .-)
> Aber mal im Ernst: in Frankreich und England gibt es viele kleine Häfen,
> die zum Teil trockenfallen und die darin befindlichen Boote ebenfalls.
> Soll (normalerweise) für robuste Boote nicht weiter schlimm sein.
> Sagen sie:-)
Stimmt, bei _robusten_ Booten passiert auch nix
> Obwohl, wenn man überlegt, das z.B. auch das Antifouling darunter stark
> leidet, also für mich nein danke.
_Das_ musste mir erklären. Was ist schlimm, wenn AF mal trocken wird?
> Und dann bleibt der Untergrund auch
> nicht immer so, wie er mal war. Wird besser oder schlechter. Je nachdem,
> wieviel BD ihre neue Heimat auf`m Grund finden:-)) Könnten aber
> ja auch mal andere üblerere Gegenstände da rumliegen.
Deswegen schaut man sich das ganze auch bei NW vorher mal an oder ist
das erstemal an Bord :-)
> Ausserdem ist=B4s eh nur 1/2 Jahr ;-)
>
> Also bei mir nicht. Ich segle ganzjährig. Und an der beschriebenen Küste
> machen das viele andere auch. Ich schätze mal ca. 50 %. Bei mir im
> Hafen (schleusengeschützt und nullkommanix trockenfallend) bis zu
> 80 Prozent. In diesem Sinne: RAAAAUM........:-))
Hier nicht, hier muss der Hafen ab Mitte Oktober von Sportbooten geräumt
sein :-((
ingo
ingo mennenga schrieb:
>
> Deswegen schaut man sich das ganze auch bei NW vorher mal an oder ist
> das erstemal an Bord :-)
Na Du hast dich gelesen, wie so ein Toern bei Manfred ablaeuft. Tennis,
girlwatching, Cocktailstunde, Chips und Dosenbier usw.
Der ist doch nur zum Fruehstueck und zum Schlafen an Bord (und zum DBT).
Nun stell Dir den Grund an seinem trockenfallenden Liegeplatz vor.
Feinster Schlick, weich und schmierig (noch). Schon nach dem ersten
Toern sieht das ganz anders aus. Mit jedem HW wird der Untergrund fester
und (leicht)metallischer. Und nach einem Jahr braucht der eh kein AF
mehr, weil sein Boot bei jedem NW den Rumpf gruendlich geschliffen
bekommt.
Andre
Erst mal danke für Eure riesige Anteilnahme. Das tat richtig gut. Ich will
versuchen, hier schon mal die größte Neugier zu stillen, also:
1. Meine JEANNEAU SUN ODYSEE 32.2 (Kielschwertversion) mußte von Wischhafen
(Schlick + Niedrigwasser = Wassereinbrüche) nach Glücksstadt Binnen
(tidefrei) verholt werden. Sonst hätte ich nach jedem NW die Bilge
trockenlegen oder ansehen müssen, wie das Schiff untergeht!
2. Einen Rechtsbeistand habe ich und dieser hat einen gerichtlichen
Sachverständigen bestellt.
3. Eine Garantiezusage gibt es natürlich auch von der Fa. MASSAG MARINE,
aber was machst Du damit, wenn man Deine Mängelrügen abblockt, verharmlost,
ignoriert oder halbe Ansätze macht und dann in Deckung geht?
Womit wir beim Thema sind. Meinen Erfahrungsbericht haben die Jungs bei
MASSAG MARINE in Urbach gleich spitzgekriegt und mir schon 6 Tage später ein
Einschreiben geschickt ( dieses Tempo hätte ich mir bei der Lösung meiner
Probleme gewünscht!).
Man schreibt:
„Sie haben nachweislich einen sogenannten „Erfahrungsbericht“ an Kunden der
Firma Massag Marine Segelyachten GmbH per E-mail verschickt mit dem Vorsatz,
unserer Firma Schaden zuzufügen. Ihr Schreiben enthält Verleumdungen,
Halbwahrheiten, Andeutungen und läßt wichtige Daten weg.
Es ist übler Rufmord und es ist bezeichnend, daß Sie so etwas schreiben,
noch ehe der Sachverständige an Bord war. Wir fordern Sie auf, ab sofort
derartige Schreiben zu unterlassen, andernfalls werden wir eine einstweilige
Verfügung gegen Sie beantragen.
Schadenersatzforderungen an Sie behalten wir uns vor.“
Ende des Briefes. Hieraus wird klar: Nun soll ich auch noch mundtot gemacht
werden.
Schloß vorm Mund, Riesenärger, Geld weg und Schiff „an der Kette“!
Ach, lieber Sepp aus Graz, wie ich Dich doch um Deine Erfahrungen beneide.
Du glückliches Österreich kaufe SUNBEAM!
Mit Seglergruß
Detlef Kaltschmidt
Altendorf 30 B
21737 Wischhafen.
Detlef Kaltschmidt wrote:
> Womit wir beim Thema sind. Meinen Erfahrungsbericht haben die Jungs bei
> MASSAG MARINE in Urbach gleich spitzgekriegt und mir schon 6 Tage später ein
> Einschreiben geschickt ( dieses Tempo hätte ich mir bei der Lösung meiner
> Probleme gewünscht!).
Nunja, was hast du erwartet?
> Man schreibt:
> ?Sie haben nachweislich einen sogenannten ?Erfahrungsbericht? an Kunden der
> Firma Massag Marine Segelyachten GmbH per E-mail verschickt mit dem Vorsatz,
> unserer Firma Schaden zuzufügen. Ihr Schreiben enthält Verleumdungen,
> Halbwahrheiten, Andeutungen und läßt wichtige Daten weg.
> Es ist übler Rufmord und es ist bezeichnend, daß Sie so etwas schreiben,
> noch ehe der Sachverständige an Bord war. Wir fordern Sie auf, ab sofort
> derartige Schreiben zu unterlassen, andernfalls werden wir eine einstweilige
> Verfügung gegen Sie beantragen.
Nunja, posten darfste ja noch. Ist ja keine E-Mail ;-)
> Ende des Briefes. Hieraus wird klar: Nun soll ich auch noch mundtot gemacht
> werden.
>
> Schloß vorm Mund, Riesenärger, Geld weg und Schiff ?an der Kette?!
Nach deinem Bericht kann man von _dieser_ Firma auch nichts anderes
erwarten. Einen ähnlichen Fall (Auto) gibt´s bei mir in der
Bekanntschaft. Da hilft nur die harte Tour.
ingo
> Liebe Leser meines Erfahrungsberichtes vom 9.5.2000!
>
> ....
>
> Mit Seglergruß
> Detlef Kaltschmidt
> Altendorf 30 B
> 21737 Wischhafen.
Hallo Detlef,
Die Massag Marine hat in Deinem Fall die Serioesitaet
ziemlich hinter sich gelassen - lass Dich also von
solchen mafiosen Methoden nicht mundtot machen.
Ich fuer meine Fall wuerde gerne eine anonymisierte Version
deines Erfahrungsberichtes in meinem Verein veroeffentlichen.
Fuer das weitere Vorgehen glaube ich, dass Du nur noch per
Anwalt weiter mit der Firma verhandeln kannst.
Von den Schwaben bin ich solche Geschaeftsmethoden bereits gewohnt.
Uebrigens: als ehemaliger Pirat-Segler in der SV Itzehoe
kenne ich Wischhafen. Der Schlick dort ist auch nicht
anders als sonstwo an der Unterelbe :-))
Hoffentlich wird Deine Saison 2001 besser :-)
Good luck
eberhard
Mach doch. Aber dann könntest Du wirklich Probleme bekommen. In einem
zivilgerichtlichen Verfahren könntest Du im Gegensatz zu Detlef nicht
einmal substantiiert behaupten, daß der Inhalt Deines Pamphletes den
Tatsachen entspricht. Da zumindest die Darlegungslast bei Dir liegen
würde, heißt das: teuer!
Gilt natürlich nicht, wenn Du unter "anonymisierte Verfahren" auch das
Schwärzen des Firmennamens verstehst.
Gruß
Mirko
>Die Massag Marine hat in Deinem Fall die Serioesitaet
>ziemlich hinter sich gelassen -
Woher weißt Du das ? Weißt Du mehr ?
Wenn nicht : Du kennst auch nur 1 Seite der Medaille - also solltest Du
mit solchen Äußerungen IMHO vorsichtig sein !
>lass Dich also von
>solchen mafiosen Methoden nicht mundtot machen.
Ich bin verucht, den Spruch "Erst Gehirn einschalten, dann posten!" zu
zitieren : Mensch, Eberhard, erstens ist das Schreiben der Massag, wenn
auch äußerst ungeschickt, so doch jedenfalls verständlich, und zweitens
nicht auch nur im Ansatz verbrecherisch, weshalb ich jeden Vergelich mit
der "ehrenwerten Gesellschaft" für unangebracht halte.
Wie ich schon schrieb : Geh' doch mal davon aus, daß der Chef (von
diesem kleinen) Betrieb die postings gesehen hat. Daraufhin ist sein
Blutdruck genau so hochgekocht wie der Deine und er hat ohne Rücksprache
mit seinem RA geschrieben - auch "aus dem Bauch 'raus", ohne vorher
Dampf abzulassen (und nochmal 'drüber nachzudenken ... ).
Weißt *Du*, was da zwischen den Beteilgten bislang abgegangen ist ? Wer
da "den ersten Sten geworfen" hat ("Jehova !" ;-)) ) ? Solche
Spannungen kommen doch nicht "von jetzt auf gleich", sondern entwickeln
sich. Unter diesen Umständen *mußte* Massag Detlef's Schritt an die
Öffentlichkeit als Drohung und "feindlichen Akt" verstehen ! Die
Reaktion war vorhersehbar und ist IMHO verständlich.
Um es noch einmal ganz klar zu sagen : IMHO ist die Kuh nur noch mit
gerichtlicher Hilfe oder einem gemeinsamen Gespräch aller Beteiligten
aus der Welt zu bekommen.
In *beiden* Fällen ist der von Detlef eingeschlagene Weg - bei allem
Verständnis für seine Reaktion - der Sache nicht - ich wiederhole :
*nicht* ! - dienlich, sondern eher kontraproduktiv.
>Ich fuer meine Fall wuerde gerne eine anonymisierte Version
>deines Erfahrungsberichtes in meinem Verein veroeffentlichen.
Mensch, lehn' Dich nicht so weit aus dem Fenster !
Wenn *ich* RA der Massag wäre, wäre jetzt schon eine Abmahnung an *Dich*
unterwegs mit der Aufforderung, eine (strafbewehrte)
Unterlassungserklärung abzugeben ... !
>Fuer das weitere Vorgehen glaube ich, dass Du nur noch per
>Anwalt weiter mit der Firma verhandeln kannst.
ACK.
Vor allem deshalb, weil *der* (hoffentlich ! ) weniger emotional
reagiert ...! ;-))
>Hoffentlich wird Deine Saison 2001 besser :-)
Schließe mich an !
Gruß,
Joachim.
--
Solange Sie bei mir sitzen, kann ich nichts für Sie tun !
[...]
> Um es noch einmal ganz klar zu sagen : IMHO ist die Kuh nur noch mit
> gerichtlicher Hilfe oder einem gemeinsamen Gespräch aller Beteiligten
> aus der Welt zu bekommen.
Ach nu laß mal. Es reicht doch, wenn die Kuh vom Eis ist. Aus der Welt
muß sie doch gar nicht sein. Stell Dir vor, das würde jeder machen. Es
gäbe bald keine Kühe mehr!
Gruß
Mirko
>Hallo Detlef,
>Die Massag Marine hat in Deinem Fall die Serioesitaet
>ziemlich hinter sich gelassen - lass Dich also von
>solchen mafiosen Methoden nicht mundtot machen.
Hi Eberhard,
sag mal, hast Du den thread hier mitgelesen?
Begreifst (!) Du eigentlich was Du hier von Dir gibst?
Okay, ist nicht Deine Kohle, nicht Dein Ruf, nicht Dein Schiff.
IMHO umso fahrlaessiger. :-(
>Ich fuer meine Fall wuerde gerne eine anonymisierte Version
>deines Erfahrungsberichtes in meinem Verein veroeffentlichen.
Mach hin!
Di Ohrwatschen, die Du von mir oder meinen Mandanten muesstest Du
allerdings vertragen koennen.
>Fuer das weitere Vorgehen glaube ich, dass Du nur noch per
>Anwalt weiter mit der Firma verhandeln kannst.
Aaaach?
Und das *arme Schwein* soll dann die *verbrannte Erde loeschen*?
>Von den Schwaben bin ich solche Geschaeftsmethoden bereits gewohnt.
Jau, und ich von den *Ossis* oder *Wessis*, den *Schwarzen, den
*Gruenen*, den *Sozis*.
Sorry, aber das glaubst Du doch selbst nicht, was Du da schreibst.
>Uebrigens: als ehemaliger Pirat-Segler in der SV Itzehoe
>kenne ich Wischhafen. Der Schlick dort ist auch nicht
>anders als sonstwo an der Unterelbe :-))
Stimmt. Der unter Deinem Kiel ist dick, lang, dunkel, schmutzig und
*stinkt* wie eine Novembernacht!
Entsetzten Gruss
Edg@r vorm Huy
Wie kann man jemandem, der eh schon den Schaden hat, solchen Rat zu
geben versuchen :-?