da ich bisher nur sehr selten in dieser Newsgroup gepostet habe,
stelle ich mich kurz einmal vor:
Norbert Meisel, 45 Jahre, Hobby: Segeln (seit knapp zwei Jahren),
EDV (auch beruflich schon etwas länger).
Vorgeschichte:
Im letzten Jahr haben wir mit einigen Leuten auf zwei Schiffen
gemeinsam einen SKS-Törn gemacht. Drei davon verstanden sich
recht gut, der Kontakt blieb erhalten und Anfang dieses Jahres
überlegten wir Möglichkeiten eines weiteren gemeinsamen Törns.
Nachdem verschiedene Mitsegel-Varianten aus terminlichen Gründen
verworfen werden mussten, kam die Entscheidung zu einem eigenen
Törn. Zeitraum: 7. bis 15. 9. 2002.
Hier der Törnbericht einer wenig erfahrenen Crew.
Das Schiff:
Gechartert wurde bei Ecosail eine Bandholm 33, Baujahr 1992,
Pinnensteuerung, Rollfock und Standardgroß.
Der erste Tag, Samstag, Großenbrode - Bagenkop, 42 sm:
Frühmorgens 0430 trafen wir uns wie verabredet bei einem Crew-
mitglied, um von Salzgitter nach Großenbrode zu fahren. Punkt 0800
waren wir in Großenbrode zur Übernahme der Yacht und stellten fest,
dass wir ruhig früher hätten eintreffen können. Es waren schon
einige vor uns da. Verstauen des Gepäcks und des Proviants verliefen
reibungslos, ebenso die anschliessende Übernahmeprozedur.
1126 war es dann soweit, wir liefen aus. Hierbei kam die erste
unerwartete Reaktion des Bootes. Nachdem es achteraus Fahrt auf-
genommen hatte, und der Rudergänger die Pinne nicht sehr gut
festhielt, hatte er Mühe das quergeschlagene Blatt wieder auf
den richtigen Kurs zu bekommen. Kurz außerhalb des Hafens wurden
die Segel gesetzt und es ging bei Wind aus S bis SW Stärke 3-4 und
strahlend blauem Himmel auf die Ostsee hinaus. Kurs Fehmarnsund.
Nach dem Passieren des Sundes hörten wir gegen 1515 etwa in Höhe
der Tonne Flüggesand-W die Mayday-Relay-Meldung von Bremen Rescue,
dass östlich von Fehmarn mehrere Menschen im Wasser gesichtet wurden.
(Der Untergang der "Taucher", wie ich seit dem 19. September weiß.)
Die Unglücksstelle zu erreichen hätte für uns etwa 5 Stunden Fahrt
bedeutet, andere Schiffe waren vor Ort, so dass wir unsere Fahrt
mit dem Ziel Bagenkop auf Raumschot-Kurs fortsetzten.
Gegen 1900 erreichten wir Bagenkop ohne weitere Ereignisse. Anlegen
war für uns noch ohne Probleme, später eintreffende Yachten hatten
deutlich mehr Arbeit, z.B. eine 47er in eine Box zu zwängen, die
eigentlich für max. 36er Boote ausgelegt ist, kurz gesagt: es
wurde voll im Hafen.
Sonntag, Bagenkop - Faborg, 38 sm:
Riesenansturm im Waschhaus, also wird kurzerhand das Duschen auf den
Abend verlegt. Nach dem Morgenkaffee ohne weiteres Frühstück um 0830
wieder raus aus dem Hafen Kurs Avernako. Wind wieder E bis SE,
morgens erst 2 bft, später 3-4 und wieder strahlend blauer Himmel.
Nach dem Setzen der Segel kommt das aufgeschobene Frühstück. Bei
diesem herrlichen Wetter natürlich wieder im Cockpit. Heute keine
Seenotfälle, haben wir den geplanten Zielhafen bereits gegen 1430
erreicht und entscheiden kurzfristig um, neuer Zielhafen wird Faborg.
Da ausreichend Zeit zur Verfügung ist, werden vorher nochmals
Manöver trainiert. Hierbei bestätigt sich der Eindruck vom Vortag,
kein nenenswerter Radeffekt, kein Anströmeffekt. Das machte uns
beim Anlegen später in der engen Boxengasse durch den herrschenden
Seitenwind noch etwas zu schaffen. Das Schiff ist einfach nicht
in der Gasse zu wenden, also in die nächste freie Box. Im Gegensatz
zu Bagenkop waren hier davon reichlich vorhanden, also kein ernstes
Problem. 1600 fest in Faborg, Stadthafen. Stadtbummel und Abendessen,
danach in die Koje.
Montag, Faborg - Fredericia, 55 sm:
Wieder gegen 0830 raus aus dem Hafen nach dem Morgenkaffee.
Herrliches Wetter, E bis SE, 4-5. Tagesablauf wie vor, Segelsetzen,
Frühstück und raumschots weiter. Zielhafen ist Fredericia,
Yachthafen. Dort gegen 1740 fest. Da einige Nahrung knapp wird (DB),
Fußmarsch in die Stadt. Dort festgestellt, dass fast alle Geschäfte
bereits geschlossen sind. Doch noch eins gefunden und eingekauft und
die ca. 4 km wieder zurück. Abendessen und ab in die Koje.
Dienstag, Fredericia - Korshavn, 46 sm:
Der Wind hat auf NE gedreht und kommt mit 4 - 5 bft. Gegen 0845
raus mit Ziel Korshavn. Unterwegs haben wir den Wind voll gegenan
und beschließen eine Weile zu motoren, da wir an der Kreuz kaum
Höhe machen. Darus wird etwa eine Stunde. Damit haben wir ausreichend
Höhe um am Wind nach Korshavn laufen zu können. Gleichzeitig haben
wir damit das Manövergebiet der deutschen Minenräumer gut umfahren.
Es wurden etliche Segler angesprochen, dieses Gebiet doch bitte
zu meiden. Der morgens erst bedeckte Himmel hat es sich anders
überlegt und die Sonne lacht uns ab Mittag wieder. So macht Segeln
Spaß und um 1720 machen wir im fast leeren Naturhafen Korshavn als
drittes von drei Schiffen fest. Der Hafenmeister freut sich, dass
wir mit Kronen bezahlen. Heute Abend wird gegrillt. Es gibt
den am Vorabend gekauften Dorsch und Schweinefilet. Dazu ein guter
Rotwein, was will man mehr?
Mittwoch, Korshavn - Nyborg, 34 sm:
Nach der Wäsche am Holzverschlag sind wir richtig erfrischt und
werfen um 0940 die Leinen los. Wind E - NE 2 - 3 bft, also wieder
raumschots (zumindest nach dem Umrunden der NE-Ecke von Fyn). Kurz
nach dem Mittag schläft der Wind nahezu ein, so dass wir etwa eine
Stunde motoren.
Danach frischt der Wind rasch wieder auf und bläst mit etwa 5 bft
aber immer noch aus NE. Kurz vor der Vesterrenden müssen wir noch
reffen, da das Schiff in den Böen kaum auf Kurs zu halten ist. Im
ersten Reff liegt die "Beluga" deutlich besser auf dem Ruder und in
Rauschefahrt geht es unter der Brücke durch. Man glaubt gar nicht,
wie klein einem diese Torbögen vorkommen, selbst wenn man weiß, das
noch ca. 1,5 m über dem Mast frei sind. 1835 sind wir in Nyborg im
Stadthafen. Wie schon in den vorigen Häfen, ist auch hier ausreichend
Platz, da die Saison doch schon dem Ende entgegengeht.
Donnerstag, Nyborg - Marstal, 33 sm:
Nach dem Tanken geht es um 1015 unter Motor ins Fahrwasser. Es war
wenig Wind (0-2 bft), aber wie bisher stahlend blauer Himmel. Uwe,
unser Bordfilmer wurde im Bootsmannsstuhl zur oberen Saling gezogen,
damit die Bilder auch mal aus einer anderen Perspektive erscheinen.
Bei spiegelglatter See und unter Motor war das eine schöne
Abwechselung.
Nachdem wir Rudkoebing passiert hatten, wurde der Wind etwas stärker,
so dass wir wieder Segel gesetzt haben. Um 1650 sind wir in Marstal
fest.
Heute ist wieder ausreichend Zeit für einen Stadtrundgang, dieser war
aber auch recht schnell erledigt ;-).
Freitag, Marstal - Heiligenhafen, 41 sm:
Diesmal wieder etwas früher, sind wir um 0810 wieder unterwegs, Wind
kommt aus N mit 2-3 bft, also unter Segel. Wieder gegen Mittag
schläft der Wind ein, also wieder eine Stunde Motor, dann wieder
Segel. Im Bereich Heiligenhafen vermissen wir die "Caroline" (den
Ausflugsdampfer mit der lauten Seemannsmusik ;-) ). Vor dem
Festmachen noch ein schneller Tankstop, die Gelegenheit ist günstig.
Abends noch auf ein Bier in den Ort, am Samstag wollen wir rund
Fehmarn und Sonntag nach Großenbrode. Dann jedoch kommt die
Wettervorhersage: N - NW 6-7 in Böen 8-9 für Samstag und Sonntag
ebenfalls.
Also erst mal die Nacht abwarten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist von
solch einem Wetter noch nichts zu erkennen. Spiegelglatte See und
(fast) Windstille.
Samstag, Heiligenhafen - Großenbrode, 11 sm:
Morgens ist der Himmel grau und es bläst selbst im Hafen schon ganz
ordentlich (5 bft). Also schnell die Morgentoilette und raus aus dem
Hafen. Draußen der Versuch, die Segel zu setzen. Die steile Welle vor
der Fehmarnsundbrücke zwingt uns gemeinsam mit der herrschenden Wind-
richtung (NW) dann aber doch wieder zur Motorfahrt. Um 1025 sind wir
heil wieder zurück in Großenbrode.
Kurzer Anruf beim Vercharterer, die vorzeitige Rückgabe am Nachmittag
klappt. (Es wurde eine ganze Reihe von Schiffen bereits Samstag
zurückgegeben). Also alles aufgeklart und gereinigt. Die Rückgabe
erfolgt genau so professionell wie die Übergabe. Mängel werden nicht
festgestellt.
Fazit:
Auch wenn wir alle drei noch nicht perfekt segeln können, reicht es
doch durchaus, gemeinsam ein Schiff dieser Größe zu beherrschen.
Voraussichtlich im nächsten Jahr wollen wir dann weiter lernen.
Norbert
schön Deinen Bericht zu lesen, kann mir aber einige im Text eingefügte
Kommentare nicht verkneifen ;-) ...... übrigens mit Urlaub hatte das
nichts zu tun oder? das hörte sich eher wie ein Ausbildungstoern so mit
mindestens 300sm, der 6, 7, 8er Regelung an *lach*
(6=aufstehen, 7=Kaffe, 8=ablegen)
wenn ihr das nächstemal Segeln geht denkt auch ein bisschen an relax,
genuß, dolce vita und Co. ;-)
Norbert Meisel wrote:
>
> Hallo,
>
> da ich bisher nur sehr selten in dieser Newsgroup gepostet habe,
> stelle ich mich kurz einmal vor:
> Norbert Meisel, 45 Jahre, Hobby: Segeln (seit knapp zwei Jahren),
> EDV (auch beruflich schon etwas länger).
>
> Vorgeschichte:
> Im letzten Jahr haben wir mit einigen Leuten auf zwei Schiffen
> gemeinsam einen SKS-Törn gemacht. Drei davon verstanden sich
> recht gut, der Kontakt blieb erhalten und Anfang dieses Jahres
> überlegten wir Möglichkeiten eines weiteren gemeinsamen Törns.
>
> Nachdem verschiedene Mitsegel-Varianten aus terminlichen Gründen
> verworfen werden mussten, kam die Entscheidung zu einem eigenen
> Törn. Zeitraum: 7. bis 15. 9. 2002.
>
> Hier der Törnbericht einer wenig erfahrenen Crew.
>
> Das Schiff:
> Gechartert wurde bei Ecosail eine Bandholm 33, Baujahr 1992,
> Pinnensteuerung, Rollfock und Standardgroß.
find ich gut, der Ausbildungskipper hat sicherlich darum gebeten sich
nicht selbst zu ueberschaetzen und klein zu beginnen, gut das ihr euch
daran gehalten habt, denn es gibt nichts schlimmeres als unkontrollierte
Schiffe die wie ein wildes Pferd zurchs Hafenbecken zirkeln ;-)
>
> Der erste Tag, Samstag, Großenbrode - Bagenkop, 42 sm:
warum 42sm am ersten Tag, siehe oben Urlaub und relax ;-) ..... sowas
fördert Seekrankheit und wenn du mit Frauen unterwegs bist die Abneigung
zum Segeln *fg* ... besser erste Tag Schiff übernehmen, gut Essen gehen,
bisschen Bummeln, vielleicht nen kurzer Schlag um alles zu testen aber
nicht im "Renntempo" durch. *nurmalsoanmerk*
> Frühmorgens 0430 trafen wir uns wie verabredet bei einem Crew-
> mitglied, um von Salzgitter nach Großenbrode zu fahren. Punkt 0800
> waren wir in Großenbrode zur Übernahme der Yacht und stellten fest,
> dass wir ruhig früher hätten eintreffen können. Es waren schon
> einige vor uns da. Verstauen des Gepäcks und des Proviants verliefen
> reibungslos, ebenso die anschliessende Übernahmeprozedur.
>
> 1126 war es dann soweit, wir liefen aus. Hierbei kam die erste
> unerwartete Reaktion des Bootes. Nachdem es achteraus Fahrt auf-
> genommen hatte, und der Rudergänger die Pinne nicht sehr gut
> festhielt, hatte er Mühe das quergeschlagene Blatt wieder auf
> den richtigen Kurs zu bekommen.
Hat Euer Ausbilder nicht von den Gefahren des Rückwärtsfahrens gewarnt?
.... mit etwas Pech ist das Ruderblatt ab. (Vor allem bei Radsteuerungen
und größeren Schiffen, zu schnell Rückwarts und das Ruder loslassen und
peng haste keins mehr ;-))
Kurz außerhalb des Hafens wurden
> die Segel gesetzt und es ging bei Wind aus S bis SW Stärke 3-4 und
> strahlend blauem Himmel auf die Ostsee hinaus. Kurs Fehmarnsund.
> Nach dem Passieren des Sundes hörten wir gegen 1515 etwa in Höhe
> der Tonne Flüggesand-W die Mayday-Relay-Meldung von Bremen Rescue,
> dass östlich von Fehmarn mehrere Menschen im Wasser gesichtet wurden.
> (Der Untergang der "Taucher", wie ich seit dem 19. September weiß.)
Gut so, Kanal 16 sollte auch bei den Seglern mitlaufen *g*
> Die Unglücksstelle zu erreichen hätte für uns etwa 5 Stunden Fahrt
> bedeutet, andere Schiffe waren vor Ort, so dass wir unsere Fahrt
> mit dem Ziel Bagenkop auf Raumschot-Kurs fortsetzten.
>
> Gegen 1900 erreichten wir Bagenkop ohne weitere Ereignisse. Anlegen
> war für uns noch ohne Probleme, später eintreffende Yachten hatten
> deutlich mehr Arbeit, z.B. eine 47er in eine Box zu zwängen, die
> eigentlich für max. 36er Boote ausgelegt ist, kurz gesagt: es
> wurde voll im Hafen.
Richtig rechtzeitig dasein um gute Plätze zu bekommen ;-)
>
> Sonntag, Bagenkop - Faborg, 38 sm:
> Riesenansturm im Waschhaus, also wird kurzerhand das Duschen auf den
> Abend verlegt. Nach dem Morgenkaffee ohne weiteres Frühstück um 0830
Urlaub, auslaufen vorm Frühstück, kann man machen muss man nicht machen,
höchstens auf nem Kat wo alles schön gerade bleibt und der Kaffe, O-Saft
die Eier mit Speck etc. sich nicht gegenseitig vom Tisch ziehen *lach*
> wieder raus aus dem Hafen Kurs Avernako. Wind wieder E bis SE,
> morgens erst 2 bft, später 3-4 und wieder strahlend blauer Himmel.
>
> Nach dem Setzen der Segel kommt das aufgeschobene Frühstück. Bei
> diesem herrlichen Wetter natürlich wieder im Cockpit. Heute keine
> Seenotfälle, haben wir den geplanten Zielhafen bereits gegen 1430
> erreicht und entscheiden kurzfristig um, neuer Zielhafen wird Faborg.
Ihr seid echt richtig heiss aufs Segeln *lach* ... bei mir wäre
Sonnenbaden und Vorschiffliegen angesagt ;-)
> Da ausreichend Zeit zur Verfügung ist, werden vorher nochmals
> Manöver trainiert. Hierbei bestätigt sich der Eindruck vom Vortag,
> kein nenenswerter Radeffekt, kein Anströmeffekt. Das machte uns
> beim Anlegen später in der engen Boxengasse durch den herrschenden
> Seitenwind noch etwas zu schaffen. Das Schiff ist einfach nicht
> in der Gasse zu wenden, also in die nächste freie Box.
Typischer Anfängerfehler, sorry, wenn ich nen Hafen und die Boxengassen
nicht kenne, immer Rückwärts rein in die Gasse...... nicht so schiffig
aber klappt immer ...... habe mich auch schon nicht geniert bei widrigen
Umständen von der Hafeneinfahrt aus alles Rückwärts zu fahren.
Im Gegensatz
> zu Bagenkop waren hier davon reichlich vorhanden, also kein ernstes
> Problem. 1600 fest in Faborg, Stadthafen. Stadtbummel und Abendessen,
> danach in die Koje.
>
> Montag, Faborg - Fredericia, 55 sm:
langsam hab ich den Verdacht Eure Logge geht mindestens 25Prozent vor
;-)
wie schnell ward ihr denn so laut Logge durchs Wasser unterwegs?
> Wieder gegen 0830 raus aus dem Hafen nach dem Morgenkaffee.
> Herrliches Wetter, E bis SE, 4-5. Tagesablauf wie vor, Segelsetzen,
> Frühstück und raumschots weiter. Zielhafen ist Fredericia,
> Yachthafen. Dort gegen 1740 fest. Da einige Nahrung knapp wird (DB),
> Fußmarsch in die Stadt. Dort festgestellt, dass fast alle Geschäfte
> bereits geschlossen sind. Doch noch eins gefunden und eingekauft und
> die ca. 4 km wieder zurück. Abendessen und ab in die Koje.
Das gibt aber lange Arme, der Arme ;-) .... wer zu spät kommt den
bestraft ..... ;-)
>
> Dienstag, Fredericia - Korshavn, 46 sm:
> Der Wind hat auf NE gedreht und kommt mit 4 - 5 bft. Gegen 0845
> raus mit Ziel Korshavn. Unterwegs haben wir den Wind voll gegenan
> und beschließen eine Weile zu motoren, da wir an der Kreuz kaum
> Höhe machen. Darus wird etwa eine Stunde. Damit haben wir ausreichend
> Höhe um am Wind nach Korshavn laufen zu können. Gleichzeitig haben
> wir damit das Manövergebiet der deutschen Minenräumer gut umfahren.
> Es wurden etliche Segler angesprochen, dieses Gebiet doch bitte
> zu meiden. Der morgens erst bedeckte Himmel hat es sich anders
> überlegt und die Sonne lacht uns ab Mittag wieder. So macht Segeln
> Spaß und um 1720 machen wir im fast leeren Naturhafen Korshavn als
> drittes von drei Schiffen fest. Der Hafenmeister freut sich, dass
> wir mit Kronen bezahlen. Heute Abend wird gegrillt. Es gibt
> den am Vorabend gekauften Dorsch und Schweinefilet. Dazu ein guter
> Rotwein, was will man mehr?
Na also warum jetzt erst? *fg*
Gut geplant, etwas Luft und keine große Distanz mehr am letzten Tag zum
Ausgangspunkt, hilft bei Schlechtwetter doch zurückzukommen. Mein Tipp
.... bei widrigem Wetter rechtzeitig umplanen und nicht bis zum bitteren
Ende an einem egal wann auch immer ausgearbeiteten Plan festhalten.
>
> Kurzer Anruf beim Vercharterer, die vorzeitige Rückgabe am Nachmittag
> klappt. (Es wurde eine ganze Reihe von Schiffen bereits Samstag
> zurückgegeben). Also alles aufgeklart und gereinigt. Die Rückgabe
> erfolgt genau so professionell wie die Übergabe. Mängel werden nicht
> festgestellt.
>
> Fazit:
> Auch wenn wir alle drei noch nicht perfekt segeln können, reicht es
> doch durchaus, gemeinsam ein Schiff dieser Größe zu beherrschen.
> Voraussichtlich im nächsten Jahr wollen wir dann weiter lernen.
Viel Spaß dabei, nehmt eure Frauen mit und macht "Segelurlaub" ;-)
>
>
> Norbert
--
Mit freundlichem Gruss / kind regards
Volker Hartmann
> Typischer Anfängerfehler, sorry, wenn ich nen Hafen und die Boxengassen
> nicht kenne, immer Rückwärts rein in die Gasse...... nicht so schiffig
> aber klappt immer ...... habe mich auch schon nicht geniert bei widrigen
> Umständen von der Hafeneinfahrt aus alles Rückwärts zu fahren.
Echt? Alles? Rückwärts rein, rückwärts im Hafen rum und rückwärts wieder
raus?
Das hätte ich ja gern gesehen.
Gruß, Rainer
BTW: Langkieler bist du noch nicht so oft gefahren, oder?
>> wieder raus aus dem Hafen Kurs Avernako. Wind wieder E bis SE,
>> morgens erst 2 bft, später 3-4 und wieder strahlend blauer Himmel.
>
> Ihr seid echt richtig heiss aufs Segeln *lach* ... bei mir wäre
> Sonnenbaden und Vorschiffliegen angesagt ;-)
Sag mal willst Du segeln oder rumhängen? Also ich bin ja im zivilen Alltag
auch kein Frühaufsteher, aber bei Wind im Hafen herumhocken und sich den
Ranzen vollschlagen kann ich auch ohne Boot.
>> beim Anlegen später in der engen Boxengasse durch den herrschenden
>> Seitenwind noch etwas zu schaffen. Das Schiff ist einfach nicht
>> in der Gasse zu wenden, also in die nächste freie Box.
>
> Typischer Anfängerfehler, sorry, wenn ich nen Hafen und die Boxengassen
> nicht kenne, immer Rückwärts rein in die Gasse...... nicht so schiffig
> aber klappt immer ...... habe mich auch schon nicht geniert bei widrigen
> Umständen von der Hafeneinfahrt aus alles Rückwärts zu fahren.
Eher würde ich *das* als laienhaft bezeichnen. Normalerweise fährt ein Boot
vorwärts besser als rückwärts. Warum also sollte er rückwärts durch den
Hafen fahren? Oder gehörst Du zu denen, die immer auf Teufel-komm-raus mit
dem Heck zum Steg müssen, weil es der Ranzen nicht mehr übern Bugkorb
schafft? ;) Bist wohl nur in Marinas unterwegs, da klappt das _meistens_ .
Gruß,
Tobias.
> Oder gehörst Du zu denen, die immer auf Teufel-komm-raus mit
> dem Heck zum Steg müssen, .....
> Bist wohl nur in Marinas unterwegs, da klappt das _meistens_ .[...]
Du kennst Dich aus?
In welchen *Marinas* an der Ostsee gehen Segler mit dem *Heck* zum Steg?
Gruss
W.K.
Schönen Dank für die Kommentare, zu einigen habe ich noch was
zu melden.
> kann mir aber einige im Text
> eingefügte Kommentare nicht verkneifen ;-) ...... übrigens mit
> Urlaub hatte das nichts zu tun oder? das hörte sich eher wie ein
> Ausbildungstoern so mit mindestens 300sm, der 6, 7, 8er Regelung
> an *lach*
>
> (6=aufstehen, 7=Kaffe, 8=ablegen)
>
> wenn ihr das nächstemal Segeln geht denkt auch ein bisschen an
> relax, genuß, dolce vita und Co. ;-)
>
Wir waren wie gesagt zu dritt, alle mit Spaß am Segeln. Da wir im
letzten Jahr beim Ausbildungstörn (wo auch Familie teilweise mit bei
war) erst am späten Vormittag losgekommen sind und dementsprechend auch
durch Manövertraining und viel Flaute nur kurze Strecken geschafft
haben, wollten wir diesmal eben Strecke machen. Ich denke, wenn sich
die Crew einig ist, sollte das kein Problem sein. Wir haben den Törn
jedenfalls alle als sehr angenehm und erholsam empfunden.
>> Das Schiff:
>> Bandholm 33, Baujahr 1992,
>> Pinnensteuerung, Rollfock und Standardgroß.
>
> find ich gut, der Ausbildungskipper hat sicherlich darum gebeten
> sich nicht selbst zu ueberschaetzen und klein zu beginnen, gut das
> ihr euch daran gehalten habt, denn es gibt nichts schlimmeres als
> unkontrollierte Schiffe die wie ein wildes Pferd zurchs
> Hafenbecken zirkeln ;-)
>
Hier haben wir gemeinsam überlegt, welche Größe Schiff wir uns noch
zutrauen und gleichzeitig für ursprünglich vier Personen ausreichend
Platz bietet. Dabei kam die 33er heraus.
>>
>> Der erste Tag, Samstag, Großenbrode - Bagenkop, 42 sm:
>
> warum 42sm am ersten Tag, siehe oben Urlaub und relax ;-) .....
> sowas fördert Seekrankheit und wenn du mit Frauen unterwegs bist
> die Abneigung zum Segeln *fg* ... besser erste Tag Schiff
> übernehmen, gut Essen gehen, bisschen Bummeln, vielleicht nen
> kurzer Schlag um alles zu testen aber nicht im "Renntempo" durch.
> *nurmalsoanmerk*
Die Entfernungen ergeben sich nach den Zielen. Und sei sicher, gut
Essen und Trinken war ebenso wie Erholung immer angesagt.
>
[Ruder schlägt quer bei Rückwärtsfahrt]
> Hat Euer Ausbilder nicht von den Gefahren des Rückwärtsfahrens
> gewarnt? .... mit etwas Pech ist das Ruderblatt ab. (Vor allem bei
> Radsteuerungen und größeren Schiffen, zu schnell Rückwarts und das
> Ruder loslassen und peng haste keins mehr ;-))
>
Wie sich nachher herausstellte, war nur einer von uns gewarnt worden,
der stand zu diesem Zeitpunkt aber nicht am Ruder :-(. Aber: Wieder was
gelernt :-).
[Mayday wegen "Taucher"]
>
> Gut so, Kanal 16 sollte auch bei den Seglern mitlaufen *g*
>
Aus diesem Grund haben wir auch alle drei das BBZ I, man weiß ja nie,
ob man das mal braucht, also "safety first".
[Frühes auslaufen]
> Urlaub, auslaufen vorm Frühstück, kann man machen muss man nicht
> machen, höchstens auf nem Kat wo alles schön gerade bleibt und der
> Kaffe, O-Saft die Eier mit Speck etc. sich nicht gegenseitig vom
> Tisch ziehen *lach*
>
Einer von uns ist übrigens normalerweise Kat-Fahrer (Hobie 16) auf dem
Steinhuder Meer, aber bei Rauschefahrt bleibt da nicht alles stehen und
schon gar nicht trocken ;-). Aber so ein Frühstück im Cockpit bei
strahlendem Sonnenschein, Wind raumschots mit 2 bft und gut 20 °C;
einfach herrlich.
>
> Ihr seid echt richtig heiss aufs Segeln *lach* ... bei mir wäre
> Sonnenbaden und Vorschiffliegen angesagt ;-)
Das eine schließt das andere doch nicht aus ;-), oder wie viele
Steuermänner(frauen) hat dein Schiff?
[Seitenwind in der Boxengasse]
>
> Typischer Anfängerfehler, sorry,
Und wieder haben wir was gelernt, also positiv.
>> Montag, Faborg - Fredericia, 55 sm:
>
> langsam hab ich den Verdacht Eure Logge geht mindestens 25Prozent
> vor ;-)
> wie schnell ward ihr denn so laut Logge durchs Wasser unterwegs?
>
Wenn wir nach der Logge gegangen wären, wäre es noch deutlich weiter
gewesen. Zeitweise wurde zwar 0 angezeigt, trotz etwa 5 kn laut GPS.
Aber die meiste Zeit waren wir nach Logge eher mit ca. 15 - 40
(vierzig) kn unterwegs. Das haben wir bei der Rückgabe reklamiert.
Die Entfernungen wurden aus der Seekarte übernommen. Also echte Strecke
über Grund.
[langer Einkaufsmarsch nach Fredericia]
>
> Das gibt aber lange Arme, der Arme ;-) .... wer zu spät kommt den
> bestraft ..... ;-)
>
Die Entfernung hatte weniger mit der Uhrzeit als mit der Lage des
Yachthafens (der vom Segelclub) relativ zum Ort zu tun. Aufgrund der
Hafenhandbücher (sowohl NV als auch DSV) hatten hier vom Stadthafen
abgeraten. Würde ich aber nächstes mal wohl doch probieren.
[Gutes Essen und Trinken]
>
> Na also warum jetzt erst? *fg*
>
Weil ich von den übrigen Tagen nicht mehr so genau wusste, was es gutes
zu Essen gab. Trinken zum Essen war eigentlich fast jeden Tag guter
roter Wein. Um zum Thema zu kommen: DB gabs meistens tagsüber ;-).
[Rechtzeitige Rückkehr im Heimathafen]
> Gut geplant, etwas Luft und keine große Distanz mehr am letzten
> Tag zum Ausgangspunkt, hilft bei Schlechtwetter doch
> zurückzukommen. Mein Tipp .... bei widrigem Wetter rechtzeitig
> umplanen und nicht bis zum bitteren Ende an einem egal wann auch
> immer ausgearbeiteten Plan festhalten.
>
Wie oben schon geschrieben: Safety first, und nicht um die drakonischen
Strafen bei verspäteter Rückgabe zu vermeiden. Auch in Fredericia waren
wir kurz vor einer Umkehr, da der Strom noch mitlief (ca. 2 kn), aber
der Wind mit 4 - 5 genau gegenan doch eine sehr unangenehme Welle
aufgebaut hatte. Aber nach einer knappen Stunde wurde es ruhiger.
>> Voraussichtlich im nächsten Jahr wollen wir dann
>> weiter lernen.
Wohl im Frühjahr einige Tage Müritz und im Sommer wieder Ostsee, freu.
>
> Viel Spaß dabei, nehmt eure Frauen mit und macht "Segelurlaub" ;-)
>
Ist auch vorgesehen, wenn auch das Interesse teilweise noch nicht so
vorhanden ist (Seekrankheit bei spiegelglattem Wasser).
Norbert
Hallo,
> Volker Hartmann, Volker....@ks.sel.alcatel.de:
>
>>> Das Schiff ist einfach nicht in der Gasse zu wenden...
>>
>> Typischer Anfängerfehler, sorry, ...
>
> Eher würde ich *das* als laienhaft bezeichnen. Normalerweise ...
>
Was sind denn das für ungewohnte Töne in dieser Newsgroup? Hier wird
ernsthaft über Segelmanöver diskutiert? Das ich das noch erleben darf
;-).
Norbert
Ich auch um ehrlich zu sein. Ich seh noch nicht ganz, dass das unter den
vom OP beschriebenen Umstaenden eine wirklich gute Loesung ist. Egal ob
langer oder kurzer Kiel. Aber: s.o.
Andre
> Wenn die Gasse zu eng zum Drehen ist,
> kann man doch immer noch rückwärts rausfahren.
Zumindest zum Rausfahren gegen den Wind ist man mit Achterausfahrt erst
mal besser dran. Allerdings muss man ja irgendwann mal raus aus der
Gasse und aus Achterausfahrt den Bug gegen den Wind zu kriegen ist
sicher auch kein Spass.
> Bei viel Wind lege ich mich mit
> der Scheuerleiste an einen entspr. Pfahl und lasse den Wind das Boot drehen.
Sowas in der Richtung ist auch mein uebliches Mittel. Zur Not kann man
uebrigens auch mal eine Leine nehmen :-)
Dies sei uebrigens, wenn ich mir das mal erlauben darf, dem OP auf den
weiteren Seglerweg mitgegeben. Kontrollierte Pfahlberuehrungen sind
voellig in Ordnung und aus meiner beschraenkten Sicht allemal besser als
der Vorsatz, so reinzufahren, dass man ohne drehen wieder rauskommt. Wie
gesagt, zur Not kann man ja auch mal eine Leine zur Hilfe nehmen. Auf
diese Weise hilft der Wind sogar und man ist immer Herr der Lage.
> Mit dem Gang halte ich das Boot nur am Pfahl - klappt gut. Als Langkielfahrer
> haben wir eben schlechtere Karten als Kurzkieler, womöglich noch mit
> Balanceruder.
Nun mecker mal nicht. Wirst schon wissen, was Du an Deinem Langkieler
hast:-)
Andre
Naja. Es gibt Ausnahmen. Jedenfalls aus meiner beschraenkten Sicht.
Bei viel Wind laesst sich so manches Boot besser mit dem Heck gegen den
Wind fahren. ABer wie schon weiter oben gesagt. Es gibt viele Wege und
jeder muss den finden, der ihm liegt.
> Warum also sollte er rückwärts durch den
> Hafen fahren?
Ob das so geschickt ist frage ich mich auch schon die ganze Zeit. Aber
wenn er damit klar kommt. Wieso nicht.
Andre
Aber, wie gesagt, einer von ??? (nicht gezählt).
> Gruss
> W.K.
Schönen Abend noch!
Hanns
>>>> Das Schiff ist einfach nicht in der Gasse zu wenden...
[..]
> Was sind denn das für ungewohnte Töne in dieser Newsgroup? Hier wird
> ernsthaft über Segelmanöver diskutiert? Das ich das noch erleben darf
> ;-).
Mooment mal, Du bist unter Segeln in die Gasse? Respekt, aber das ist dann
natürlich völlig offtopix hier und dafür mußt Du Dich jetzt eine Runde lang
in die Ecke plonken und Netiketten kleben (odersoähnlich). Hier dürfen
eigentlich nur Hebelleger schreiben. Hilfsbesegelung wird noch akzeptiert.
Gruß,
Tobias.
> Tobias Crefeld schrieb:
>> Eher würde ich *das* als laienhaft bezeichnen. Normalerweise fährt ein
>> Boot vorwärts besser als rückwärts.
>
> Naja. Es gibt Ausnahmen. Jedenfalls aus meiner beschraenkten Sicht.
> Bei viel Wind laesst sich so manches Boot besser mit dem Heck gegen den
> Wind fahren.
Meinst Du "fahren" oder wenden? Das es je nach Gegebenheit (Fahrtrichtung,
Schraubendrehrichtung, Ausprägung des Radeffekts) einfacher sein kann, mit
dem Heck durch den Wind zu drehen, sei unbestritten. Bei Langkielern kann
man sich das eh nicht aussuchen, aber das sagt einem dann das Boot schon.
>> Warum also sollte er rückwärts durch den Hafen fahren?
>
> Ob das so geschickt ist frage ich mich auch schon die ganze Zeit. Aber
> wenn er damit klar kommt. Wieso nicht.
Ja eh und wenns schön macht - nur Vorwärtsfahren im Hafen als Anfängerfehler
zu bezeichnen, finde ich irgendwie seltsam.
Gruß,
Tobias.
Nun ja, was heisst schon fahren. Ich fahre nicht ewig rückwaerts durch
den Hafen, ausserhalb schon gar nicht. Und "grundsaetzlich" erst recht
nicht.
Da der Wind das Boot ohnehin mit dem Heck zum Wind dreht, ist es aber
oft angemessen es gleich so anzugehen. Da ich oft alleine oder mit
kleiner Crew unterwegs bin, brauche ich manchmal etwas Zeit und Ruhe.
Mit Maschine achteraus und Heck im Wind kann ich sogar in der Boxengasse
mal kurz vom Ruder weg (z.B. um eine Leine zum Drehen um den Pfahl zu
legen). Das Boot steht auch bei viel Wind fast auf der Stelle. Nun
beschraenken sich meine Erfahrungen mit Langkielern mit wenigen
Ausnahmen allerdings aufs Folkeboot, was ja eher klein ist und in meinem
Fall sowieso ohne Motor war.
>
> >> Warum also sollte er rückwärts durch den Hafen fahren?
> >
> > Ob das so geschickt ist frage ich mich auch schon die ganze Zeit. Aber
> > wenn er damit klar kommt. Wieso nicht.
>
> Ja eh und wenns schön macht - nur Vorwärtsfahren im Hafen als Anfängerfehler
> zu bezeichnen, finde ich irgendwie seltsam.
>
Irgendwie hast Du recht.
Andre
Das ist keine Frage der Marina insgesamt, sondern der Kombination
Segler-Boot-Steg. Wir lagen gerade letzte Woche in Bagenkop neben
einem "falsch" geparkten Nachbarn: Die Besatzung bestand aus zwei
älteren Ehepaaren und die hatten offenbar keine Lust, mühsam über
den Bugkorb ein- und auszusteigen. Dafür nahmen Sie auch in Kauf,
dass ihnen jeder vom Steg aus in den Kaffee spucken konnte.
Das ist keineswegs eine untypische Situation.
Gruß - Wolf "suum cuique" gang
P.S.: Sailors's Inn ist neu zu verpachten, wie ich letzte Woche
an Ort und Stelle lesen konnte.
--
*** Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, ***
*** nach dem er segelt. Montaigne ***
*** Wed, 09 Oct 2002 08:19 +0200 ***
> Das ist keine Frage der Marina insgesamt, sondern der Kombination
> Segler-Boot-Steg. Wir lagen gerade letzte Woche in Bagenkop neben
> einem "falsch" geparkten Nachbarn: Die Besatzung bestand aus zwei
> älteren Ehepaaren und die hatten offenbar keine Lust, mühsam über
> den Bugkorb ein- und auszusteigen. Dafür nahmen Sie auch in Kauf,
> dass ihnen jeder vom Steg aus in den Kaffee spucken konnte.
>
> Das ist keineswegs eine untypische Situation.
Untypisch sicher nicht, aber selten schon.
Da waeren wir uns in Bagenkop ja fast ueber den Weg gelaufen.
Wir waren am 21.9. in Bagenkop auf dem Weg nach Rudkoebing.
Schon ruhig im Hafen, gelle? :)
Auf der Rueckfahrt wurde ich kurz vorm Fehmarnsund zum erstenmal vom
Kuestenschutz *aufgebracht*. Superfreundlich uebrigens und interessant
allemal fuer unsere Herrencrew.
Gruss
W.K.
> Auf der Rueckfahrt wurde ich kurz vorm Fehmarnsund
> zum erstenmal vom Kuestenschutz *aufgebracht*.
> Superfreundlich uebrigens und interessant allemal
> fuer unsere Herrencrew.
Ich nehme mal an das Du die Küstenwache mit Küstenschutz (die schützen
den Strandhafer) meinst. Die von der Küstenwache liegen da im Sund wie
die Aasgeier auf Lauer. In der Regel östlich der Brücke zum Festland
hin. Kenne ich von meinen Novemberfahrten um Fehmarn. Um diese
Jahreszeit haben die nichts besseres mehr zu tun. Superfreundlich sind
die nur, damit die wegen ihre Langeweile länger mit Dir labern können.
Sommertags machen die unter Einsatz einer Megayacht und einem Gummiboot
mit AB Jagd auf Strandgriller, welche vergessen haben den Ankerball zu
setzen. Für die Ahndung ist denen dann jedes Mittel Recht (Neudeutsch:
Overkill). Ahndung und Einsatz der Mittel stehen dabei in keinem
Verhältnis.
--
N a u t i k s c h u l e O l d e r d i s s e n
Phone: +49 5208 700730 Fax: +49 5208 700731 Mobil: +49 172 5205622
eMail: n...@utikschule.de Home: http://www.schiffahrt.edu/
Am 08.10.02 21:57 schrieb Norbert Meisel:
>>> Das Schiff:
>>> Bandholm 33, Baujahr 1992,
>>> Pinnensteuerung, Rollfock und Standardgroß.
>>
> [Ruder schlägt quer bei Rückwärtsfahrt]
wir waren im Frühjahr auch mit der "Beluga" unterwegs und hatten die
gleichen Schwierigkeiten; wenn das Blatt bei flotter Rückwärtsfahrt
rumkommt hälst du nix mehr.
Allerdings schien mir der Radeffekt nur bei langsamer Fahrt wirklich
störend. Irgendwo dazwischen war dann die Lösung.
Wir hatten uns für den letzten Törn für ein Boot mit Steuerrad
entschieden, Törnbericht folgt noch ;-)
> Wenn wir nach der Logge gegangen wären, wäre es noch deutlich weiter
> gewesen. Zeitweise wurde zwar 0 angezeigt, trotz etwa 5 kn laut GPS.
> Aber die meiste Zeit waren wir nach Logge eher mit ca. 15 - 40
> (vierzig) kn unterwegs. Das haben wir bei der Rückgabe reklamiert.
Das Bordlog hat auch bei uns schon ziemlich gesponnen.
Gruß
Winni
--
"Das ist das Schlimme an der Welt: daß die Dummen so sicher sind,
und die Klugen so voller Zweifel." (Bertrand Russel)
Sowas kommt vor. Ich war erst einmal in Augustenborg. Erinnere mich
schwach, dass es da auch die Moeglichkeit gibt am Stegkopf festzumachen.
Irre ich?
Ziemlich gut erinnere ich mich allerdings, dass damals der Wind ein
bisschen Wasser aus dem Fjord geweht hatte und dass das Echolot sich
aufgefuehrt hat wie ein Wilder.
An enge Gassen kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern. Ist aber
schon ein Weilchen her.
>
> Als Abhilfe, um nicht unnoetig darin rumzuoeggeln, setze ich jemand
> ab, der nach einer freien Box sucht. Dann klappt's im ersten Anlauf.
Wenn ich nicht irre, hast Du ja immer genuegend Leute mit, um auf jedem
Steg einen abzusetzen :-)
>
> Warum ich nach Augustenborg segel?
> Die dudeln immer Mozart auf'm Klo. ;-)
>
Interessantes Motiv. Da ich mich schon nicht mal mehr an die Boxengasse
erinnere, kann ich beim Klo schon gar nicht mehr mitreden.
Andre
zuerst kurz generell zu manchen Kommentaren im thread,
wer mich länger kennt weiss das ich begeisterter Mittelmeersegler bin
;-) ... deshalb römisch katholisch egal an einer Mooring in der Marina
oder vor Buganker im Stadthafen bevorzuge. Bei "widrigen Verhältnissen
heisst das aber in einer Boxengasse vorwärtsrein, bis vor deinen Platz,
dann in einem Winkel ja nach Boot (Radefekt, Wind etc.) vorhalten und
Rückwärts rein. Genau dieses Aufstoppen und Rückwärtsfart aufnehmen kann
bei "widrigen Verhaeltnissen" zum Verhaegnis werden, nur das, war
gemeint. Im Mittelmeer haben viele Eigner deshalb begonnen den Anker als
"Lanze" anzubringen um damit Ihr Boot (Bugkorb und gesamten Bugbereich
zu schützen), denn leider vergeht kein Törn in dem ich nicht ein oder
mehrer Chartercrews quer zum Wind auf (je nach Bootsgröße) 3 - 5 Yachten
liegen sehe.
Übrigens segel ich gerne mit meiner Frau zu zweit alleine und die zweit
und alleine Segler werdens mir bestätigen da muss halt die Eventualität
eingeplant werden sonst ists immer für eine Überraschung gut und das
muss wirklich nicht sein ;-)
mein Ausdruck "Anfaengerfehler" war von mir gemeint das viele Anfänger
nicht wissen oder aus falsch verstandenem Ehrgeiz versuchen immer ein
einmal gelerntes "normales Manöver" durchzuführen. Wie Andre und andere
schrieben ist aber jedes Manöver immer Situationsabähngig.
Auch ich fahre nicht immer Rückwärts in den Hafen (aber gelegentlich)
;-)
Einfach mal ein kleines Beispiel, Elba Rio Marina, NW 8 - 9, Welle 50 -
80cm im Hafen, Dufour50 Roxanne wer sie kennt.
Rein in den Hafen auf der suche nach unserem Platz, Platz gefunden
(erste Reihe mitte der Schwimmstege die tanzen wie verrückt und bemerkt
verdammt viel Wind von backboard vorraus bis fast querab wenn man da
ranfährt. Dann kündigt sich auch noch eine ca. 60m Fähre an. Also raus
aus dem ungemütlichen Hafen der sonst sowieso zu klein wird und Fähre
reingelassen. Die Fähre war noch nicht fest, kommt (wie sich später
herraustellt ein forscher Österreicher) das Schwesterschiff der Roxanne
auch ne Dufour 50 herrangebrausst, logo denke ich der hat den Wind noch
Steuerboardachterraus;-), aber das will ich jetzt sehen. Er rein auch
seinen Platz gefunden und Lehrbuchhaft vor seiner Lücke 180grad Wende
und will Rückwärts rein. Nur das Boot hat halt einen 270grad dreher
inerhalb von weniger als 15sekunden gemacht. 20 Leute haben dann auf
vier schiffen ne halbe Stunde gearbeitet um ungefähr 14 (oder warens 18?
egal) tonnen Schiff von den Bugkörben abzuhalten und den Österreicher in
seine Box zu ziehen.
Habs dann in einer der Situation angepassten Version (die ich mir schon
vor dem Missglückten Manöver zurecht gelegt hatte) versucht. Kurz vor
der Hafeneinfahrt meine 180grad gedreht. Hat ca. ne Minute gedauert bis
ich Rückwärts ab 2.5 - 3kn fahrt Manövrierfähig war. dann ca. 4
Schiffsbreiten vorhalten (Distanz ca. 200m), als nächstes ca. 80m vorm
Steg Anker ab und dann direktemang (anleihe beim Manfred) in die Box. Ne
gute halbe Schiffslänge vorher Anker dicht, Maschine Rückwärtslaufend an
den Steg Luv Achterleine Backboard) raus, Unterstützung der Ankerkette
1500 Umin vorwärtsfahrt bei backboard Ruderlage, Morringleine war
Ruckzug geholt Klampe belegt, Lee Achterleine raus und Motoraus. Hat
keine zehn Minuten gedauert ohne fremde Hilfe ;-)
Das ist was ich damit gemeint habe, besondere Verhaeltnisse erfordern
halt nunmal besonder Manöver *lach*, ich gehe normalwerweise auch nicht
vor Buganker wenn ich ne Mooring habe aber in diesem fall war es Ideal
den Buganker (und das ist wichtig) weit vor der Grundkette zu setzen.
P.S. normalerweise suche ich mir gemuetlichere Plätzchen, aber wenn das
nunmal der Übernahme und Rückgabehafen ist kannste es nicht aussuchen
und da war da noch ........ nein ich bin so sportlich und kann über den
Bugkorb aussteigen ...... aber wenns gemütlicher geht ;-) (leider dieses
Jahr in Chassis "falsch" herum festmachen müssen weil der letzte Platz
im Hafen an der Mole nur 1m Wassertiefe hat;-)) aber das einundausteigen
war echt scheixxe wenn der Höhenunterschied Land Schiff so 1.50 beträgt
:-(
Deshalb unterschiedliche Reviere, unterschiedliche Schiffe,
unterschiedliche festmachebedingungen erforden unterschiedliche Manöver.
Genug der Unterschiede jetzt *fg*
Übrigens kenn ich Kurz und Langkieler, vorbalanciertes freitragendes
Ruder, halb und ganz skeg, Knikspannter und aufgeblasene Ballons
........ mir gefällt trotzdem die Amel fast am besten, damit weiss jetzt
jeder welches Unterwasserschiff ich bevorzuge oder? Leider ist es im
Charter einfach nicht zu haben, deshalb wieder Dufour, Jeanneau,
Bennetau, Alu Bat und wie sie alle heissen.
Norbert Meisel wrote:
>
> Volker Hartmann <Volker....@ks.sel.alcatel.de> wrote in
> news:3DA2E731...@ks.sel.alcatel.de:
> Hallo Volker,
>
> Schönen Dank für die Kommentare, zu einigen habe ich noch was
> zu melden.
>
> > kann mir aber einige im Text
> > eingefügte Kommentare nicht verkneifen ;-) ...... übrigens mit
> > Urlaub hatte das nichts zu tun oder? das hörte sich eher wie ein
> > Ausbildungstoern so mit mindestens 300sm, der 6, 7, 8er Regelung
> > an *lach*
> >
> > (6=aufstehen, 7=Kaffe, 8=ablegen)
> >
> > wenn ihr das nächstemal Segeln geht denkt auch ein bisschen an
> > relax, genuß, dolce vita und Co. ;-)
> >
> Wir waren wie gesagt zu dritt, alle mit Spaß am Segeln. Da wir im
> letzten Jahr beim Ausbildungstörn (wo auch Familie teilweise mit bei
> war) erst am späten Vormittag losgekommen sind und dementsprechend auch
> durch Manövertraining und viel Flaute nur kurze Strecken geschafft
> haben, wollten wir diesmal eben Strecke machen. Ich denke, wenn sich
> die Crew einig ist, sollte das kein Problem sein. Wir haben den Törn
> jedenfalls alle als sehr angenehm und erholsam empfunden.
Das ist das wichtigste, denk aber dran Famillie und Frau haben meistens
ein anderes Empfinden ..... ;-)
>
> >> Das Schiff:
> >> Bandholm 33, Baujahr 1992,
> >> Pinnensteuerung, Rollfock und Standardgroß.
> >
> > find ich gut, der Ausbildungskipper hat sicherlich darum gebeten
> > sich nicht selbst zu ueberschaetzen und klein zu beginnen, gut das
> > ihr euch daran gehalten habt, denn es gibt nichts schlimmeres als
> > unkontrollierte Schiffe die wie ein wildes Pferd zurchs
> > Hafenbecken zirkeln ;-)
> >
> Hier haben wir gemeinsam überlegt, welche Größe Schiff wir uns noch
> zutrauen und gleichzeitig für ursprünglich vier Personen ausreichend
> Platz bietet. Dabei kam die 33er heraus.
sagte schon war ok.
>
> >>
> >> Der erste Tag, Samstag, Großenbrode - Bagenkop, 42 sm:
> >
> > warum 42sm am ersten Tag, siehe oben Urlaub und relax ;-) .....
> > sowas fördert Seekrankheit und wenn du mit Frauen unterwegs bist
> > die Abneigung zum Segeln *fg* ... besser erste Tag Schiff
> > übernehmen, gut Essen gehen, bisschen Bummeln, vielleicht nen
> > kurzer Schlag um alles zu testen aber nicht im "Renntempo" durch.
> > *nurmalsoanmerk*
>
> Die Entfernungen ergeben sich nach den Zielen. Und sei sicher, gut
> Essen und Trinken war ebenso wie Erholung immer angesagt.
Na da hatte ich Anfaenglich nicht den Eindruck :-)
> >
>
> [Ruder schlägt quer bei Rückwärtsfahrt]
>
> > Hat Euer Ausbilder nicht von den Gefahren des Rückwärtsfahrens
> > gewarnt? .... mit etwas Pech ist das Ruderblatt ab. (Vor allem bei
> > Radsteuerungen und größeren Schiffen, zu schnell Rückwarts und das
> > Ruder loslassen und peng haste keins mehr ;-))
> >
> Wie sich nachher herausstellte, war nur einer von uns gewarnt worden,
> der stand zu diesem Zeitpunkt aber nicht am Ruder :-(. Aber: Wieder was
> gelernt :-).
>
> [Mayday wegen "Taucher"]
> >
> > Gut so, Kanal 16 sollte auch bei den Seglern mitlaufen *g*
> >
> Aus diesem Grund haben wir auch alle drei das BBZ I, man weiß ja nie,
> ob man das mal braucht, also "safety first".
Gut so.
>
> [Frühes auslaufen]
> > Urlaub, auslaufen vorm Frühstück, kann man machen muss man nicht
> > machen, höchstens auf nem Kat wo alles schön gerade bleibt und der
> > Kaffe, O-Saft die Eier mit Speck etc. sich nicht gegenseitig vom
> > Tisch ziehen *lach*
> >
> Einer von uns ist übrigens normalerweise Kat-Fahrer (Hobie 16) auf dem
> Steinhuder Meer, aber bei Rauschefahrt bleibt da nicht alles stehen und
> schon gar nicht trocken ;-). Aber so ein Frühstück im Cockpit bei
> strahlendem Sonnenschein, Wind raumschots mit 2 bft und gut 20 °C;
> einfach herrlich.
Na ich dachte da eher an die Fartenkatamarane so ab 43Fuesse aufwärts
;-)
>
> >
> > Ihr seid echt richtig heiss aufs Segeln *lach* ... bei mir wäre
> > Sonnenbaden und Vorschiffliegen angesagt ;-)
> Das eine schließt das andere doch nicht aus ;-), oder wie viele
> Steuermänner(frauen) hat dein Schiff?
Wie oben beschreiben normalerweise zwei und da arbeitet der Autopilot
*fg*, aber bei Ausbildungstörns warensmal max. 11 und da ist der
Autopilot stromlos und der Skipper wagt sich normalerweise erst beim
"Funsegeln" nach bestandener Prüfung ans Ruder. ;-)
>
> [Seitenwind in der Boxengasse]
> >
> > Typischer Anfängerfehler, sorry,
>
> Und wieder haben wir was gelernt, also positiv.
>
> >> Montag, Faborg - Fredericia, 55 sm:
> >
> > langsam hab ich den Verdacht Eure Logge geht mindestens 25Prozent
> > vor ;-)
> > wie schnell ward ihr denn so laut Logge durchs Wasser unterwegs?
> >
> Wenn wir nach der Logge gegangen wären, wäre es noch deutlich weiter
> gewesen. Zeitweise wurde zwar 0 angezeigt, trotz etwa 5 kn laut GPS.
> Aber die meiste Zeit waren wir nach Logge eher mit ca. 15 - 40
> (vierzig) kn unterwegs. Das haben wir bei der Rückgabe reklamiert.
>
> Die Entfernungen wurden aus der Seekarte übernommen. Also echte Strecke
> über Grund.
Gut, 5kn realistisch bei der Bootsgröße und das Loggen nicht richtig
funzen ist fast auf jeder Charteyacht so .......
Mein tip, langsam angehen ist die halbe miete und dann beim Frühstück
vielleicht ne Dimen50 und am Anfang keine "Boot außer Kontrolle"
Situationen aufkommen lassen .... dann wirds meistens was.
vielen dank für den Törnbericht. Endlich wird über Segeln diskutiert.
Wie erholsam Segeln auch mit langen Schlägen ist kann ich aus eigener
Erfahrung nur bestätigen.
Viel Spaß bei euren neuen Vorhaben.
Gruß Birgit
--
Paracelsus Apotheke, Kaltehardtstr. 64, 44892 Bochum
www.paracelsus-apo-bochum.de
in...@paracelsus-apo-bochum.de
Tel. 0234-286118
Und damit fährst Du rückwärts durch den Hafen?
Geil!
Jan
>
>Einfach mal ein kleines Beispiel, Elba Rio Marina, NW 8 - 9, Welle 50 -
>80cm im Hafen, Dufour50 Roxanne wer sie kennt.
>
Sach ich doch. Charterer. Sie sind unter uns:-))
Ich dachte du warst anne Cote?
Oder habt ihr mal wieder sone Meilenfresserei veranstaltet?
Cannes - Elba und retour in 14 Tagen? Mit Abstecher Calvi.
Wie war`s dann? Sav Heol (bretonisch fuer Sonne und Wind) Zustand??
Oder mehr Regen und Flaute?? Oder wie oder was?
moi ahoi
Fritzzz the Cat
>Mit Maschine achteraus und Heck im Wind kann ich sogar in der Boxengasse
>mal kurz vom Ruder weg (z.B. um eine Leine zum Drehen um den Pfahl zu
>legen). Das Boot steht auch bei viel Wind fast auf der Stelle.
Mannomann. Du laesst bei Rueckwartsfahrt das Ruder/Pinne los??
Schon mal erlebt wie dann nach spaetestens 5 Minuten das
Ruderblatt rumknallt? Anschliessend musst du Glueck haben
dass das Ruder noch dran ist. Geschieht natuerlich nur bei (voller) Fahrt
im Schiff, bei deiner Story (Stillstand) hast da ja noch mal Glueck gehabt:-)
Nun
>beschraenken sich meine Erfahrungen mit Langkielern mit wenigen
>Ausnahmen allerdings aufs Folkeboot, was ja eher klein ist und in meinem
>Fall sowieso ohne Motor war.
Diesbezueglich schliesse ich mich dem Jan an. Goil.
Wenn ihr jetzt alle rueckwaerts durch den Hafen duest hisst
wenigstens vorher den drss Stander damit unsereins schon
mal rechtzeitig die Flucht ergreift:-)
>
>Wenn ich nicht irre, hast Du ja immer genuegend Leute mit, um auf jedem
>Steg einen abzusetzen :-)
>
Hi hi, aber nur wenn der Motor von dem Wrack funktioniert:-))
moi ahoi
Fritzzzz the Cat
> Ich nehme mal an das Du die Küstenwache mit Küstenschutz (die schützen
> den Strandhafer) meinst. [...]
Meinte ich. ;-)
Die haben sich nur die Crewliste und die Personalausweise zeigen
lassen, sonst nix. Mit dem Labern stimmt, aber voellig privat. Ueber
Inneneinrichtung des Schiffes etc.. Sie wollten allerdings wissen, ob
wir mehr als 15 000 EUR dabei haben.
Hatten wir aber schon alles im *Bagenkoper Nachtleben* verjubelt. ;)
Gruss
W.K.
> Warum ich nach Augustenborg segel?
> Die dudeln immer Mozart auf'm Klo. ;-)
Da habe ich vor Jahren mal als Festlieger fuer 2 Saisons gelegen.
Pedder Daal hiess der Besitzer, gibts den noch?
Und die Speisekarte auf dem Notenstaender in Daals Restaurant passt ja
zum Mozart aufm Klo.
Gruss
W.K.
Ich bin mir nicht ganz im klaren darüber, wie Du Deinen
Smiley-behafteten Satz meinst, aber wir sind am 03.10.
abends dort eingelaufen, und es waren, im Gegensatz zu
den Tagen vorher, massig Boote unterwegs. Die größere
Anzahl dieser Nationalfeiertagsbrückenbauer bewegte
sich aber glücklicherweise an Bagenkop vorbei Richtung
Marstal, aber ruhig war es im Hafen nicht.
Gruß - Wolfgang
--
*** Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, ***
*** nach dem er segelt. Montaigne ***
*** Wed, 09 Oct 2002 14:22 +0200 ***
und wie war der wellnes und badebux urlaub? *gg*
GMnch wrote:
>
> Im Artikel <3DA404CB...@ks.sel.alcatel.de>, Volker Hartmann
> <Volker....@ks.sel.alcatel.de> schreibt:
>
> >
> >Einfach mal ein kleines Beispiel, Elba Rio Marina, NW 8 - 9, Welle 50 -
> >80cm im Hafen, Dufour50 Roxanne wer sie kennt.
> >
>
> Sach ich doch. Charterer. Sie sind unter uns:-))
na das war vor zwei oder drei Jharen sonen Ausbildungstörn ;-)
>
> Ich dachte du warst anne Cote?
jeep war ich auch kannste im thread vom 30.09. nachlesen ;-) news von
Suedfrankreich
> Oder habt ihr mal wieder sone Meilenfresserei veranstaltet?
na ist einiges zusammengekommen Gogolin - Menton - Chassis - Gogolin.
Aber Autopilot zum trotz wars echt auch auffem Meer unter Segeln richtig
schön auf dem Vorschiff ;-).
Erste Woche cw238 optimales Wetter, ab Freitag Mittag Mistralwarnung in
Chassis da haben wir um 12.30 noch nen Satz um Kap Sice nach Porquerolle
gemacht und weiter nach Le Lavandou .... ab da ists ja normalerweise
halb so schlimm *g* und wenn Du nach St. Raphael weiterfährst kannst
sogar ein SSO - SSW Windchen um 3 - 5 kriegen. (Aber nur bei nicht so
ausgewachsenen Genuatiefs und Azorenhochs)
> Cannes - Elba und retour in 14 Tagen? Mit Abstecher Calvi.
nee Du Wetterbedingt haben wir die Tour als "Küstensegler" siehe oben
durchgeführt. Zweimal im Jahr (vier Wochen) Elba Korsika Giglio und
Capraia muss nicht ;-)
> Wie war`s dann? Sav Heol (bretonisch fuer Sonne und Wind) Zustand??
> Oder mehr Regen und Flaute?? Oder wie oder was?
wie schon geschrieben erste Woche Sonnenschein, Tagestemperaturen bis
28Grad, Nachts so 16 odermal 18Grad, Wind zwischen 2-3 (manchmal leider
aus der falschen Richtung, aber so ists Küstensegeln halt :-()
Zweite Woche NW - NNW - Wetterlage, blauer Himmel aber halt ca. 5 Grad
kälter ;-) .... nur einmal halts 2 Stunden geregnet und da war ich
rechtzeitig im Hafen ;-) .... wir haben das Oelzeug nicht gebrauch
*lach* (alles Originalverpackt wieder nachhausegenommen)
>
> moi ahoi
> Fritzzz the Cat
--
> Ich bin mir nicht ganz im klaren darüber, wie Du Deinen
> Smiley-behafteten Satz meinst, aber wir sind am 03.10.
> abends dort eingelaufen, und es waren, im Gegensatz zu
> den Tagen vorher, massig Boote unterwegs. Die größere
> Anzahl dieser Nationalfeiertagsbrückenbauer bewegte
> sich aber glücklicherweise an Bagenkop vorbei Richtung
> Marstal, aber ruhig war es im Hafen nicht.
Am 21.9. waren vorne zwei Gastlieger, einer davon waren wir.
Das Restaurant im Hafen oeffnete um 17.oo Uhr? Zumindest war Licht an,
aber toll vornehm gedeckt und ohne Theke. Kein Gast zusehen, das haben
wir uns verkniffen. Das wars ja schon in Bagenkop. Ist ja auch nur ein
Durchgangshafen.
In Rudkobing das gleiche Bild. Totenstille im Hafen. Wir waren die
einzigen Gaeste.
Und eine Woche spaeter steppt der Baer, so gehts.
Ich habe die Orte aber auch im Sommer schon knueppeldickevoll gesehen.
Gruss
W.K.
Ja jetzt. Wo Du die rostigen Naegel erwaehnst ...
>
> >Ziemlich gut erinnere ich mich allerdings, dass damals der Wind ein
> >bisschen Wasser aus dem Fjord geweht hatte und dass das Echolot sich
> >aufgefuehrt hat wie ein Wilder.
>
> LOL
> Das kann ich nachvollziehen. Nicht zu weit nach hinten durchziehen,
> sonst sitzt Du fest.
>
> >An enge Gassen kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern. Ist aber
> >schon ein Weilchen her.
>
> Allein die Ansteuerung mit den *Handtaeschen-Tonnen* ist doch eine
> Boxengasse :-)
Richtig. Ich wollte noch was von kanalartigem Fahrwasser schreiben, war
mir aber nicht mehr sicher.
Andre
Mann nicht so stuermisch. Wie Du ja selbst wenige Zeilen spaeter
erwaehnst, steht das Boot so gut wie auf der Stelle. Zweitens kann man
sowohl Pinnen als auch Raeder feststellen, wie Du als Solosegler
zweifellos wissen duerftest.
> Schon mal erlebt wie dann nach spaetestens 5 Minuten das
> Ruderblatt rumknallt?
Nu verrat mir bloss, wieso das fuenf Minuten dauern soll.
> Anschliessend musst du Glueck haben
> dass das Ruder noch dran ist. Geschieht natuerlich nur bei (voller) Fahrt
> im Schiff, bei deiner Story (Stillstand) hast da ja noch mal Glueck gehabt:-)
Das hat nichts mit Glueck zu tun, sondern ist genau der Sinn der Aktion.
Andre
> Als Langkielfahrer
> haben wir eben schlechtere Karten als Kurzkieler, womöglich noch mit
> Balanceruder.
Seh ich garnicht so. Jedenfalls nicht, was Hafenmanöver anbelangt.
Langkieler geraten nach dem Aufstoppen viel langsamer in Drift als
moderne, flachrümpfige Kurzkieler, zumal sie ja, gemessen an der
Bootsgrösse, auch meist schwerer sind und oft nicht deren hochbordige
Seitenwindempfindlichkeit haben. Wenn man dann noch den Radeffekt und
ein gut angeströmtes Ruder nutzen kann, hat man eigentlich wenig
Schwierigkeiten bei Hafenmanövern.
Gerade extreme Kurzkieler können ja unter Fahrt fast auf dem Teller
drehen, aber das wird ihnen bei Stillstand eben zum Verhängnis. Das
macht dann der Wind.
In der Praxis jedenfalls sind es meistens eher die modernen
Flachrumpf-Kurzkieler, die mit wild gestikulierendender Mannschaft
hilflos durch dir Boxengasse trudeln, bevor sie dann schliesslich in
einem verzweifelten Vollgasmanöver in fremde Boxen (z.B. meine)
reinbrettern.
Mag natürlich auch daran liegen, das man selten Langkieler chartern kann
und die Eigner ihre Boote eben gut kennen. Und dass sie wissen, dass man
Boote eben nicht so manövrieren kann wie das Auto, das man gerade vorher
auf dem Parkplatz der Charterbasis abgestellt hat. Ich werde z.B. nie
kapieren, warum die meisten bei frischem Seitenwind mit allen Leinen los
aus der Box heraus hektisch rückwärts in die Gasse düsen und glauben,
sie bekämen das Boot dann gewendet. Anstatt mit einer zusätzlichen Leine
das Boot ruhig und sinnich vom Wind um den eigenen Heckpfahl in die
richtige Richtung drehen zu lassen.
Gruß, Rainer
> Warum ich nach Augustenborg segel?
Die Frage lag mir von Anfang an auf der Zunge.
> Die dudeln immer Mozart auf'm Klo. ;-)
Na dann.
Ansonsten ist Augustenborg eine dieser Städte, die man, selbst für
dänische Verhältnisse, nicht eben als quicklebendig bezeichnen kann.
Aber vielleicht sind mir ihre Reize ja bisher auch nur verborgen
geblieben.
Gruß, Rainer
> Hat ca. ne Minute gedauert bis
> ich Rückwärts ab 2.5 - 3kn fahrt Manövrierfähig war. dann ca. 4
> Schiffsbreiten vorhalten (Distanz ca. 200m), als nächstes ca. 80m vorm
> Steg Anker ab und dann direktemang (anleihe beim Manfred) in die Box.
80 Meter vorher? Und ich dachte, hier geht es um enge Boxengassen. Aber
vielleicht sind das ja mediterrane Bezugssysteme. ;-)
Gruß, Rainer
> Ansonsten ist Augustenborg eine dieser Städte, die man, selbst für
> dänische Verhältnisse, nicht eben als quicklebendig bezeichnen kann.[...]
Das kannst Du aber laut sagen.
Ein Imbiss und eine Kneipe im Ort. Oder hab ich was uebersehen?
Da hab ich mal im vollen Kopp ne Rund Gammeldansk? ausgegeben,
anschliessend haben die daenischen Gaeste mich minutenlang gefeiert.
Als die Rechnung kam, wusste ich warum.
Gruss
W.K.
> Sommertags machen die unter Einsatz einer Megayacht und einem Gummiboot
> mit AB Jagd auf Strandgriller, welche vergessen haben den Ankerball zu
> setzen. Für die Ahndung ist denen dann jedes Mittel Recht (Neudeutsch:
> Overkill). Ahndung und Einsatz der Mittel stehen dabei in keinem
> Verhältnis.
Mann, das muss aber mal ein richtig traumatisches Erlebnis für dich
gewesen sein. Und du konntest dem Wachtmeister zur See damals auch nicht
durch eine brillante Aussage- bzw. Paragraphenanalyse klarmachen, dass
er eigentlich derjenige ist, der unrecht hat? Kaum zu glauben. ;-)
Gruß, Rainer
> Mann, das muss aber mal ein richtig traumatisches
> Erlebnis für dich gewesen sein.
War es auch! Weil die mit Overkillmitteln (Einsatz einer Megayacht,
Einsatz eines Schlauchbootes mit AB, Hosenbein hochkrempeln, Socken aus,
durchs Wasser auf den Strand kommen) das vergessene Setzen eines
Ankerball (es war ca. 1/2 Std. vor dem Zeitraum "bei Nacht", hatte aber
schon das Ankerlicht an) mit einer mündl. Verwarnung geahndet haben. So
gehen die mit unseren Geldern um. Den Strandbesuch und das Labern hätten
die sich auch sparen können.
Gruß
KWO
> Mag mir mal jemand sagen, was alle Leute so toll an Marstal finden?[...]
Mehr Platz als in Aeroskobing.
Gruss
W.K.
Bei Bagenkop könnte man ja noch vermuten, es würde mit Bangkok
verwechselt, aber bei Marstal habe ich auch keinen Schimmer :-)
Gruß - Wolfgang
--
*** Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, ***
*** nach dem er segelt. Montaigne ***
*** Wed, 09 Oct 2002 20:29 +0200 ***
>Mann nicht so stuermisch. Wie Du ja selbst wenige Zeilen spaeter
>erwaehnst, steht das Boot so gut wie auf der Stelle. Zweitens kann man
>sowohl Pinnen als auch Raeder feststellen, wie Du als Solosegler
>zweifellos wissen duerftest.
>
Ruder/Pinne feststellen bei Rueckwaertsfahrt?? Hatte ich noch nie.
Habe ich auch noch nie gesehen. In 3 1/2 Jahrzehnten. Aber hier lernt
man ja immer noch dazu.
>
>Moin Mnafred oder jetzt Fritz? .... *malverwirrtschau* hab mich so an
>den GMnch(xxxxx) gew=F6hnt will da jetzt nicht umlernen ;-)
>
>und wie war der wellnes und badebux urlaub? *gg*
Na sach ich doch, Fritzz war jeden Tach auffem Cat. Inne Badebux!!
40 ° Celsius und Bft. 5 auffem Sportgeraet, das isses!!!!
Wassersporttechnisch:-)
>jeep war ich auch kannste im thread vom 30.09. nachlesen ;-) news von
>Suedfrankreich
Schade. Alles geloescht:-(
>na ist einiges zusammengekommen Gogolin - Menton - Chassis - Gogolin.
>Aber Autopilot zum trotz wars echt auch auffem Meer unter Segeln richtig
>sch=F6n auf dem Vorschiff ;-). =
Sach ich doch. Auf dem Vorschiff isses am schoensten:-)))
Wenn ich solosegle ist das mein Lieblingsplatz. Bei schoenem
Wetter. Bei anderem Wetter segle ich nicht:-) Na ja, zumindest versucht
man es. Leider ist manchmal sogar die Zweitage Langfristvorhersage schon
nicht mehr Gentlemenlike. Weil Gentlemen sails only downwind:-)
>Erste Woche cw238 optimales Wetter, ab Freitag Mittag Mistralwarnung in
>Chassis da haben wir um 12.30 noch nen Satz um Kap Sice nach Porquerolle
>gemacht und weiter nach Le Lavandou .... ab da ists ja normalerweise
>halb so schlimm *g*
Le Lavandou? So ziemlich das teuerste an der Cote, oder?
Zumindest fuer ein *normales* Segelboot. Liegeplatz fuer die Saison
so um die 7000 euro. Fuer 40 Fuesse. Was zahlt man denn
heutzutage fuer die Uebernachtung/Liegegeld in der Nachsaison?
und wenn Du nach St. Raphael weiterf=E4hrst kannst
>sogar ein SSO - SSW Windchen um 3 - 5 kriegen. (Aber nur bei nicht so
>ausgewachsenen Genuatiefs und Azorenhochs)
Also nach St. Raphael moechte ich auch noch mal. Nicht unbedingt
in den Yachthafen, mehr in die Strassencaffees. Am besten beides:-)
>nee Du Wetterbedingt haben wir die Tour als "K=FCstensegler" siehe oben
>durchgef=FChrt. Zweimal im Jahr (vier Wochen) Elba Korsika Giglio und
>Capraia muss nicht ;-)
Muss nicht. Wusste gar nicht dass du so oft im Jahr seglerisch
unterwegs bist. Schon mal in Porto Cervo/Costa Smeralda gewesen?
>wie schon geschrieben erste Woche Sonnenschein, Tagestemperaturen bis
>28Grad, Nachts so 16 odermal 18Grad, Wind zwischen 2-3 (manchmal leider
>aus der falschen Richtung, aber so ists K=FCstensegeln halt :-()
Kuestensegeln ist das Groesste. Mit dem 30er Zoomglas in der Hand:-)
Kommt doch an der Cote Azur extra gut, oder? Ward ihr denn
wenigstens in St. Tropez? Bei Brigitte? Direkt am Kai werdet ihr ja sicher
keinen Platz gefunden haben. Oder ward ihr mehr als 80 ft.:-)
Kann man als *Gewoehnlicher* denn wenigstens noch in dritter Reihe
parken (ankern)?
>Zweite Woche NW - NNW - Wetterlage, blauer Himmel aber halt ca. 5 Grad
>k=E4lter ;-) .... nur einmal halts 2 Stunden geregnet und da war ich
>rechtzeitig im Hafen ;-) .... wir haben das Oelzeug nicht gebrauch
>*lach* (alles Originalverpackt wieder nachhausegenommen)
So geht schoensegeln:-)) Glueckwunsch!!
>Hi hi, da kenns mich aba schlecht,
>Mit Vollgas rin innen Hafen, Runde gedreht und vor jedem Steg einen
>in's Wasser geschubst. Soll's ma gucken! ;-)
>
Prima System. Einfach genial. Findet man sicher IMMER einen Liegeplatz.
Die (bisherigen) Liegeplatzinhaber werden bestimmt fluchtartig das Lokal
verlassen:-)
Vielleicht wird es Zeit, dass Du mal Deine Brille aufsetzt.
Oder ist der Alzheimer schon so weit fortgeschritten, dass das
Gedaechtnis nicht fuer drei Zeilen reicht. Steht so gut wie auf der
Stelle. Steht da. Und das man, entsprechenden Wind vorausgesetzt mit
Maschine achteraus auch auf der Stelle stehen kann, duerfte sich in 35
Jahren ja wohl auch bis zu Dir rumgesprochen haben. Auch wenn Du es
selsbt weder hattest noch gesehen hast (was ich mir uebrigens kaum
vorstellen kann).
Andre
nee du, es ging glaube ich um "Situationsangepasste" Manöver *fg*, aber
hast recht mit ner engen Boxengasse hatte das nix zu tun, wäre ich in
der Lage auch nie reingefahren. ;-)
--
GMnch wrote:
>
> >jeep war ich auch kannste im thread vom 30.09. nachlesen ;-) news von
> >Suedfrankreich
>
> Schade. Alles geloescht:-(
google ist auch dein Freund, wenns dich wirklich interessiert ;-)
>
>
> Le Lavandou? So ziemlich das teuerste an der Cote, oder?
> Zumindest fuer ein *normales* Segelboot. Liegeplatz fuer die Saison
> so um die 7000 euro. Fuer 40 Fuesse. Was zahlt man denn
> heutzutage fuer die Uebernachtung/Liegegeld in der Nachsaison?
Die 7000 Euro sind so plus minus der Standard für Deine Bootsgröße,
Gogolin, Le Lavandou, Porquerolles und co tun sich da nicht viel.
Aussnahme Marina Napoleon bei Marseille ist um mehr als die Hälfte
billiger, jeder weiss aber auch warum ;-) Das Problem an der Cote ist
das die Marinas in den letzten Jahren nicht erweitert wurden und keine
neuen dazugekommen sind aber die Anzahl der Boote sich drastisch erhöht
hat. Angebot und Nachfrage eben und deshalb wandern immer mehr deutsche
Bootseigner nach Italien.
Für 40 Fuesse musste an der Cote in den Marinas so zwischen 30 - 40
Euros pro Nacht rechnen, teurer wirds eigentlich nimmer dafür wenn Du in
den Stadthafen gehst billiger.
>
> und wenn Du nach St. Raphael weiterf=E4hrst kannst
> >sogar ein SSO - SSW Windchen um 3 - 5 kriegen. (Aber nur bei nicht so
> >ausgewachsenen Genuatiefs und Azorenhochs)
>
> Also nach St. Raphael moechte ich auch noch mal. Nicht unbedingt
> in den Yachthafen, mehr in die Strassencaffees. Am besten beides:-)
Stadthafen St. Rafael ist o.k. seit zwei Jahren gibts da nen neuen
jungen Hafenmeister, der hat an der Gastmole so zehn Moorings ziehen
lassen, Strom und Wasser kriegste jetzt auch und ein "EinraumDuscheKlo"
eingerichtet. Dafür ists halt nicht wie früher kostenlos aber noch
erschwinglich. Normalerweise findeste da immer ein paar "Life-Abboard"
das sagt doch alles oder?
>
> >nee Du Wetterbedingt haben wir die Tour als "K=FCstensegler" siehe oben
> >durchgef=FChrt. Zweimal im Jahr (vier Wochen) Elba Korsika Giglio und
> >Capraia muss nicht ;-)
>
> Muss nicht. Wusste gar nicht dass du so oft im Jahr seglerisch
> unterwegs bist. Schon mal in Porto Cervo/Costa Smeralda gewesen?
Na jetzt kommt der Alzheimer durch oder *lach* .... schaumal bei google
kurz vor meinem Urlaub da hatten wir glaube mal die Tage oder Wochen
verglichen .... mit dem Unterschied das Du gerade vom Zubehörhandel
gekommen bist um (glaube die Wasserpumpe) zu erneuern und ich habe
wiedermal als Charterer nix reparieren müssen ;-)
Maddalena Archipel, jeep gefällt mir in der Ecke am besten raus aus
Bonifacio und schwubs rüber ;-)
>
> >wie schon geschrieben erste Woche Sonnenschein, Tagestemperaturen bis
> >28Grad, Nachts so 16 odermal 18Grad, Wind zwischen 2-3 (manchmal leider
> >aus der falschen Richtung, aber so ists K=FCstensegeln halt :-()
>
> Kuestensegeln ist das Groesste. Mit dem 30er Zoomglas in der Hand:-)
> Kommt doch an der Cote Azur extra gut, oder? Ward ihr denn
> wenigstens in St. Tropez? Bei Brigitte? Direkt am Kai werdet ihr ja sicher
> keinen Platz gefunden haben. Oder ward ihr mehr als 80 ft.:-)
> Kann man als *Gewoehnlicher* denn wenigstens noch in dritter Reihe
> parken (ankern)?
in den Innenhafen kommste nicht rein, no chance, aber in der Marina
eigentlich kein Problem aber die obengenannten Preise gelten nicht für
St. Tropez musste noch einen nicht unerheblichen "Ortszuschlag"
drauflegen ;-) ..... besser Tagsüber vor/neben der Hafeneinfahrt ankern,
mit dem Beiboot raus und dann nachts zwei Stunden gemütlich hoch nach
St. Raphael Stadthafen und am Morgen dort im Straßenkaffee frühstücken
z.B. *fg*
>
> >Zweite Woche NW - NNW - Wetterlage, blauer Himmel aber halt ca. 5 Grad
> >k=E4lter ;-) .... nur einmal halts 2 Stunden geregnet und da war ich
> >rechtzeitig im Hafen ;-) .... wir haben das Oelzeug nicht gebrauch
> >*lach* (alles Originalverpackt wieder nachhausegenommen)
>
> So geht schoensegeln:-)) Glueckwunsch!!
Danke war auch schön!
> moi ahoi
> Fritzzz the Cat
Sagmal heisst Du Manfred, Fritz Muench oder warum wechselste Deinen
Namen wie andere Ihre Hemden? Klaer mich dochmal bitte auf *g*
... eine Menge schlagender PR-Argumente für Augustenburg.
Aber dass der Hafenmeister selbst dann doch lieber in Sønderborg wohnt,
macht mich doch wieder skeptisch.
Gruß, Rainer
>Wenn'se ihren Kahn mitnehmen.... dann issas okay, oder? ;-)
>
Kahn mitnehmen? Iss das noetig? Mach doch einfach los das
Scheixxding:-)
>Vielleicht wird es Zeit, dass Du mal Deine Brille aufsetzt.
>Oder ist der Alzheimer schon so weit fortgeschritten, dass das
>Gedaechtnis nicht fuer drei Zeilen reicht. Steht so gut wie auf der
>Stelle. Steht da. Und das man, entsprechenden Wind vorausgesetzt mit
>Maschine achteraus auch auf der Stelle stehen kann, duerfte sich in 35
>Jahren ja wohl auch bis zu Dir rumgesprochen haben. Auch wenn Du es
>selsbt weder hattest noch gesehen hast (was ich mir uebrigens kaum
>vorstellen kann).
>
Iss ja schon gut, Alter. Bloss nicht aufregen. Keep cool.
Iss nicht weit bis Alzheimer. Also immer gut die Zeit nutzen.
Stillstand ist nicht alles. Im uebrigen habe ich schon eine Menge gesehen,
Stillstand mit Maschine achteraus (ist eigentlich das Boot dabei noch dran
oder faehrt die Maschine alleine los? - herrlich die Seglersprache) ist nur ein
kleiner Teil davon. Hatte ich schon approximate 0.5 mal. Achteraus mit
Maschine UND Boot UND auf der Stelle steh`n.
Mann koennte auch sagen alltaegliche Routine bei mir buten vor der
Schleuse. Im Tidenrevier. Gegen den Strom. Von mir aus auch noch
zusaetzlich Rueckenwind. Schiebenden HW Schwell kannse bei Bedarf
auch noch drauflegen. Alltag halt. Oder festmachen inne Schleuse
bei Rueckenwind. Da braucht es immer den Motor im Rueckwaertsgang.
Zumal solo. Da kannse auch das Ruder loslassen. Weil rueckwaerts
faehrst du eh nicht. Kommt nur als Bremse. Muss halt nur aufpassen
dasse zur richtigen Seite bremst. Radeffekt. Ebenfalls Routine.
Schwieriger kommt da schon querstellen vor dem Lock bei Massenbetrieb.
Damit keiner sich vorquetchen kann wenn das Tor aufgeht. Und so stehen
bleiben.Bei Strom und Querwind. Manchmal fuer laengere Zeit.
Was ich dagegen noch nie hatte und auch meinte und auch dachte dass
du denkst dass ich das dachte (war anscheinend falsch gedacht) war
RueckwaertsFAHRT mit FESTGESTELLTEM Ruder. 3 kn. Fahrt genuegen
da schon. Da kommt dermassen Druck auf das Ruder, das haelt kein
Autopilot aus. Der sagt dann leise Servus und du faehrst im Kreis.
Und bist du persoenlich der Feststeller, will sagen steuerst selbst
kannst du das Ruder nicht loslassen. Sonst knallt es nach kurzer
Zeit mit Schmackes um. Geht bei Kurzkielern mit freistehendem
Ruder schnell und wenn du Pech hast ist das Ruder weg. Mittels
Autopilot (elektrisch - mit Windpilot geht eh nicht) geht`s ja wenigstens
noch langsam und es bricht nix aber laenger als ca. 3 min haelt
auch ein Langkieler mit Ruderhacke keinen Kurs unter Pilot. Rueckwaerts.
Im uebrigen, wo bleibt dein Humor? Unvergesslich deine Geschichten ueber
Kleintiere im Feuchtisotop eines Segelbootes. Oder ueber Rosshaaarfender.
So what????? Momentan total verbiestert oder what?
>Sagmal heisst Du Manfred, Fritz Muench oder warum wechselste Deinen
>Namen wie andere Ihre Hemden? Klaer mich dochmal bitte auf *g*
>
Kennse nicht Fritz the Cat? Diese beliebte Comicfigur der
Alt 68er? Der hurte und soff sich durch die Gegend. So
aehnlich wie heute der vom Boelkstoff.
Kennse den denn zumindest?
Na ja, und trotz Alzheimer erinnert man sich gerne. Manchmal:-)
Zumal man gerade 3 Wochen auffem Cat war. Und weil die Sportgeraete
seglerisch so schnell unterwegs sind kommen halt noch ein paar zzzzz
dran. Wie bei den Racern. Die heissen auch immer ratzzzz fazzzz.
Aber wenn es stoert. Nenn ich mich halt wieder MXX3837.....:-)
moi ahoi
Fritzzzzzzzzzzzzzz
>Na jetzt kommt der Alzheimer durch oder *lach* .... schaumal bei google
>kurz vor meinem Urlaub da hatten wir glaube mal die Tage oder Wochen
>verglichen .... mit dem Unterschied das Du gerade vom Zubeh=F6rhandel
>gekommen bist um (glaube die Wasserpumpe) zu erneuern und ich habe
>wiedermal als Charterer nix reparieren m=FCssen ;-)
Scheixxkerl:-)
>Maddalena Archipel, jeep gef=E4llt mir in der Ecke am besten raus aus
>Bonifacio und schwubs r=FCber ;-)
Also ich bleib lieber direkt in Bonifacio. High Life in allen Gassen.
Obwohl, Porto Cervo kommt diesbezueglich auch nicht schlecht.
Zumal wenn der Sardinien-Cup gesegelt wird. Aber die machen
dann Gesichtskontrolle. Da kommt dann kein Charterer rein:-)))
Ist halt nur kleiner, exklusiver und TEURER. Aber La Maddalena
soll ja auch vom Doerfchen zum Dorf geworden sein. War lange
nicht mehr da. Letztes Mal so vor ca. 25 Jahren:-)
> Kennse nicht Fritz the Cat? Diese beliebte Comicfigur der
> Alt 68er? Der hurte und soff sich durch die Gegend.
... und war ausserdem ein cleveres Grossmaul, der gerne auch Shit und
LSD konsumierte. Genauso wie sein Schöpfer, der geniale aber selbst
leicht abgedrehte Robert Crumb, sozusagen der Kaiser des
Underground-Comics.
Gruß, Rainer
Übrigens: Crumb hat, durch die dadurch zunehmende kommerzielle
Vermarktung von Fritz schwer angenervt, ihn 1972 schlichtweg sterben
lassen. Mit einem Eispickel in den Kopf. Also Vorsicht! ;-)
>
> Mann koennte auch sagen alltaegliche Routine bei mir buten vor der
> Schleuse.
Eben, hab ich mir doch gedacht.
> Im Tidenrevier. Gegen den Strom. Von mir aus auch noch
> zusaetzlich Rueckenwind. Schiebenden HW Schwell kannse bei Bedarf
> auch noch drauflegen. Alltag halt. Oder festmachen inne Schleuse
> bei Rueckenwind. Da braucht es immer den Motor im Rueckwaertsgang.
> Zumal solo. Da kannse auch das Ruder loslassen.
Na also, geht doch.
> Weil rueckwaerts
> faehrst du eh nicht. Kommt nur als Bremse. Muss halt nur aufpassen
> dasse zur richtigen Seite bremst. Radeffekt. Ebenfalls Routine.
> Schwieriger kommt da schon querstellen vor dem Lock bei Massenbetrieb.
> Damit keiner sich vorquetchen kann wenn das Tor aufgeht. Und so stehen
> bleiben.Bei Strom und Querwind. Manchmal fuer laengere Zeit.
Noch besser. Lass hoeren, wie Du das anstellst. Dann koennte man
tatsaechlich was lernen in drss.
>
> Was ich dagegen noch nie hatte und auch meinte und auch dachte dass
> du denkst dass ich das dachte (war anscheinend falsch gedacht) war
> RueckwaertsFAHRT mit FESTGESTELLTEM Ruder.
Keine Ahnung wie Du auf sowas kommst. Fang jetzt bloss nicht an wie
Kapitaen O.
> 3 kn. Fahrt genuegen
> da schon. Da kommt dermassen Druck auf das Ruder, das haelt kein
> Autopilot aus.
Aha, daher die 5 Minuten.
> Im uebrigen, wo bleibt dein Humor?
Nach meinem Geschmack warst Du schon witziger. Aber gut, wenn keiner
hersieht, quael ich mir ein Grinsen ab.
> Unvergesslich deine Geschichten ueber
> Kleintiere im Feuchtisotop eines Segelbootes. Oder ueber Rosshaaarfender.
Ach herrje. Das war nicht irgendein Boot, das war meins. Und die
Rosshaarfender habe ich letztes Jahr zum Abdecker gebracht.
> So what????? Momentan total verbiestert oder what?
Moeglich.
> moi ahoi
> Fritzzz the Cat
Miau
Andre
VH> Fuer 40 Fuesse musste an der Cote in den Marinas so zwischen 30 - 40
VH> Euros pro Nacht rechnen, teurer wirds eigentlich nimmer dafuer wenn Du
VH> in den Stadthafen gehst billiger.
Wobei heuer manche Marinas wie Antibes oder Menton so voll waren, dass wir
nur an der Tanke festmachen konnten, was einerseits mit 8 Uhr ablegen
verbunden, aber dafuer kostenlos war. $-)
Richtig teuer war es dann in Palma, wo wir fuer unsere 46 ft. zunaechst
gar nichts bekamen (also auch wieder Tanke fuer 0 Euros) und dann nen 20m-
Liegeplatz fuer knapp 80 Euros. Wenn dort kein Crewwechsel mit Reinschiff
geplant gewesen waere, waere ich ja gleich weitergefahren.
Richtig billig wurde es dann erst wieder in Suedspanien. Da hat sich dann
der Marinero fast schon entschuldigt, dass er fuer Strom nochmal 1,5 Euro
zusaetzlich verlangen muss - zu den 7 Euro fuer den Liegeplatz. :-)
Gruss,
Tobias.
> Der Schlick seitwaerts vom Fahrwasser ist weich.
> Da kann auch kein Newbie was kaputt machen.
Aber bei 2 Meter Tiefgang auch im Fahrwasser und Hafen etwas knapp, wenn
ich mich richtig erinnere. Aber da wir da nicht hin wollten, habe ich
mir das auch nicht näher angesehen.
> Die Tonnen im Fahrwasserstrich sind luett.
> Da koennen 'se was lernen.
So Lütt wie in der Dyvig?
> Der Hafen ist hakelig.
> Da koennen 'se auch was lernen.
Gibt es genug von.
> Der Hafen ist geschuetzt...
> [Siehe nextes Argument]
Gibt es auch genug von.
> Die Kneipe ist gut.
> Da koennen 'se ...[bitte einsetzen]...
Im Oktober sicher nicht, da nach unserer Erfahrung im Oktober die
Kneipen meistens nur von Donnerstag bis Sonntag aufmachen, wenn
überhaupt.
> Der Spielplatz ist klasse!
Wir hatten außer HC ja keine Kinder mit. ;-)
> Der Hafenmeister kommt extra aus Sonderborg rueber.
Sicher auch nicht mehr im Oktober, da dann selbst in Sonderborg nur noch
Teilzeithafenmeister rumlaufen.
> Mozart..., ach, das hatten wir ja schon ;-)
Die toten Hosen wären mir lieber. ;-))
Gruß
Thomas
--
Die Ostsee ist im April und Oktober für Anfänger nicht geeignet.
(Lieblingszitat eines Nichtseglers aus einem SKS-Lehrbuch im
Oktober 2002 auf unserem Ostsee-Törn)
Thomas Erstfeld schrieb - also lebt er noch ;-)
> [...]
> Gruß
> Thomas
> --
> Die Ostsee ist im April und Oktober für Anfänger nicht geeignet.
> (Lieblingszitat eines Nichtseglers aus einem SKS-Lehrbuch im
> Oktober 2002 auf unserem Ostsee-Törn)
Erzähl uns mehr! :-))
Beim Blick auf die Wetterkarte in der letzten Woche schwankten meine
Empfindungen zwischen Besorgnis, Mitleid und Schadenfreude ;-)
Neugierige Grüße
Jörg
--
Immer eine Handbreit Wasser unterm Leeschwimmer -
und eine Handbreit Luft unterm Luvrumpf!
>Keine Ahnung wie Du auf sowas kommst. Fang jetzt bloss nicht an wie
>Kapitaen O.
Da sei Neptun vor!!
> (Ostsee-Törn)
> Erzähl uns mehr! :-))
>
> Beim Blick auf die Wetterkarte in der letzten Woche schwankten meine
> Empfindungen zwischen Besorgnis, Mitleid und Schadenfreude ;-)
Deine Empfindungen waren etwas übertrieben. Mit einer ca. 10 to schweren
SO 43 DS kann man schon ein bischen Wind ab, auch wenn ab 5 Bft. reffen
angesagt ist.
05.10.: Flensburg - Maasholm, SSW 5-6, Regen
06.10.: Liegetag in Maasholm, NO-O 6-7, in Böen 8, Trocken
07.10.: Maasholm-Sonderborg, NO 5-6, in Böen 7, See 1-1,5 Meter
08.10.: Sonderborg-Dyvig, NO 3-4, Trocken
09.10.: Dyvig- Aarøsund, O 5-6, See 1,5 Meter, Trocken
10.10.: Aarøsund-Sønderborg, O 5-6, abnehmend 4-5, See bis 2 Meter,
11.10.: Sønderborg-Flensburg, O 4-5, Böen bis 7, See 1-2 Meter, Trocken.
Insgesamt ging es vom Wetter her, nur die Temperaturen hätten etwas
höher sein können, da unter 10°C doch etwas wenig fürs Segeln ist.
Zumindest nach meinem Geschmack, da bin ich dann doch lieber
Warmduscher.
Tobias Crefeld wrote:
>
> Volker.Hartmann # ks.sel.alcatel.de@2:2480/8049.100 meinte am 10.10.02
> zum Thema "Re: nochmal Suedfrankreich fuer Manfred was:":
>
> VH> Fuer 40 Fuesse musste an der Cote in den Marinas so zwischen 30 - 40
> VH> Euros pro Nacht rechnen, teurer wirds eigentlich nimmer dafuer wenn Du
> VH> in den Stadthafen gehst billiger.
>
> Wobei heuer manche Marinas wie Antibes oder Menton so voll waren, dass wir
> nur an der Tanke festmachen konnten, was einerseits mit 8 Uhr ablegen
> verbunden, aber dafuer kostenlos war. $-)
lagen letztes Jahr auch in Antibes an der Hafentankstelle, war gar nicht
einfach den Kapitän zubewegen das wir durften. Wenn nicht einige
Schwimmstege bei der Reparatur gewesen wären wärs nix geworden :-( ....
aber die blonde Tankstellenwärterin (wie heisst Sie dochnochmal?) hat
trotzdem noch was verlangt .... wie machst Du's kostenlos an der Tanke
liegen zu dürfen?
Warum biste nicht in den Stadthafen direkt vor der Kapitanerie
(Anmeldkai) ... ist schöner zu liegen und nicht soweit in den Ort ;-)
>
> Richtig teuer war es dann in Palma, wo wir fuer unsere 46 ft. zunaechst
> gar nichts bekamen (also auch wieder Tanke fuer 0 Euros) und dann nen 20m-
> Liegeplatz fuer knapp 80 Euros. Wenn dort kein Crewwechsel mit Reinschiff
> geplant gewesen waere, waere ich ja gleich weitergefahren.
>
> Richtig billig wurde es dann erst wieder in Suedspanien. Da hat sich dann
> der Marinero fast schon entschuldigt, dass er fuer Strom nochmal 1,5 Euro
> zusaetzlich verlangen muss - zu den 7 Euro fuer den Liegeplatz. :-)
Na bis dahin habt Ihr wahrscheinlich so abenteuerlich ausgesehen das er
Mitleid hatte ;-)
>
> Gruss,
> Tobias.
VH> lagen letztes Jahr auch in Antibes an der Hafentankstelle, war gar
VH> nicht einfach den Kapitaen zubewegen das wir durften. Wenn nicht einige
VH> Schwimmstege bei der Reparatur gewesen waeren waers nix geworden :-(
Uns wollten sie auch zuerst weiterhaben und verwiesen uns auf ein paar
Alternativhaefen auf der Westseite. Nachdem dort aber niemand ans Telefon
ging oder auch alles dicht war (angeblich war da gerad irgendeine
Boatshow) haben sie uns ebenso wie ein paar andere Boote schliesslich an
der Tanke liegen lassen.
VH> .... aber die blonde Tankstellenwaerterin (wie heisst Sie dochnochmal?)
VH> hat trotzdem noch was verlangt .... wie machst Du's kostenlos an der
VH> Tanke liegen zu duerfen?
Die Tankstellenbewacherin kenne ich nicht, war ja zu. Das muss man sich
halt vorher ueberlegen, ob einem die Dame oder die Knete wichtiger ist. :)
Also erstens nicht zu frueh ankommen und zweitens nicht zu spaet ablegen -
naja, und dann hatte wir auch noch einiges zu erledigen an Reparaturen und
Toernstrecke
VH> Warum biste nicht in den Stadthafen direkt vor der Kapitanerie
VH> (Anmeldkai) ... ist schoener zu liegen und nicht soweit in den Ort ;-)
Hmm, da laesst mich jetzt mein Gedaechtnis im Stich: Gibts da noch nen
anderen Hafen? Also die Tanke lag ja eh praktisch direkt vor dem Turm mit
der Hafenmeisterei und von dort waren es vielleicht 5 min. bis zur
Stadtmauer. Weit in den Ort wuerd ich das eher nicht nennen.
> > Richtig billig wurde es dann erst wieder in Suedspanien. Da hat sich
> > dann der Marinero fast schon entschuldigt, dass er fuer Strom
> > nochmal 1,5 Euro zusaetzlich verlangen muss - zu den 7 Euro fuer den
> > Liegeplatz. :-)
VH> Na bis dahin habt Ihr wahrscheinlich so abenteuerlich ausgesehen das
VH> er Mitleid hatte ;-)
Nee, das ist dort wirklich so billig, auch die sonstigen Facilities und
Futter sind recht guenstig und dementsprechend gibts dort auch jede Menge
dauerliegende Segelrentner, die ihr Boot mehr als schwimmenden Wohnwagen
als zum Segeln nutzen.
Um Malaga herum ist es dann eher wieder auf Kotzazur-Niveau - also
mittelmaessiger Service fuer viel Geld.
Gruss,
Tobias.
Tobias Crefeld wrote:
>
> Volker.Hartmann # ks.sel.alcatel.de@2:2480/8049.100 meinte am 14.10.02
>
> VH> lagen letztes Jahr auch in Antibes an der Hafentankstelle, war gar
> VH> nicht einfach den Kapitaen zubewegen das wir durften. Wenn nicht einige
> VH> Schwimmstege bei der Reparatur gewesen waeren waers nix geworden :-(
>
> Uns wollten sie auch zuerst weiterhaben und verwiesen uns auf ein paar
> Alternativhaefen auf der Westseite. Nachdem dort aber niemand ans Telefon
> ging oder auch alles dicht war (angeblich war da gerad irgendeine
> Boatshow) haben sie uns ebenso wie ein paar andere Boote schliesslich an
> der Tanke liegen lassen.
Dann wars das Wochenende27 - 29 September oder? ;-) da war boatshow in
cannes .... keine chance in der Zeit dort einen Liegeplatz zu bekommen
.......... :-(
>
> VH> Warum biste nicht in den Stadthafen direkt vor der Kapitanerie
> VH> (Anmeldkai) ... ist schoener zu liegen und nicht soweit in den Ort ;-)
Sorry da vergas ich "Menton" einzufügen, das war nicht fuer Antibes
gemünzt.
>
> Hmm, da laesst mich jetzt mein Gedaechtnis im Stich: Gibts da noch nen
> anderen Hafen? Also die Tanke lag ja eh praktisch direkt vor dem Turm mit
> der Hafenmeisterei und von dort waren es vielleicht 5 min. bis zur
> Stadtmauer. Weit in den Ort wuerd ich das eher nicht nennen.
>
VH> Tobias Crefeld wrote:
[Antibes]
> > Uns wollten sie auch zuerst weiterhaben und verwiesen uns auf ein
> > paar Alternativhaefen auf der Westseite. Nachdem dort aber niemand
> > ans Telefon ging oder auch alles dicht war (angeblich war da gerad
> > irgendeine Boatshow) haben sie uns ebenso wie ein paar andere Boote
> > schliesslich an der Tanke liegen lassen.
VH> Dann wars das Wochenende27 - 29 September oder? ;-) da war boatshow in
VH> cannes .... keine chance in der Zeit dort einen Liegeplatz zu bekommen
VH> .......... :-(
Es war heuer, so Anfang Mai. Scheinbar gibts da mehr von diesen Events.
Kein Wunder, die dort Ansaessigen muessen sich wohl alle naslang einen
neuen Luxusdampfer kaufen.
VH>>> Warum biste nicht in den Stadthafen direkt vor der Kapitanerie
VH>>> (Anmeldkai) ... ist schoener zu liegen und nicht soweit in den
VH>>> Ort ;-)
VH> Sorry da vergas ich "Menton" einzufuegen, das war nicht fuer Antibes
VH> gemuenzt.
Da waren wir auch zuerst, aber der Hafenmeister war schon weg und die
moeglicherweise freien Plaetze sahen eher etwas mickrig fuer unser Boot
aus.
Daneben hatten wir eh noch vor, unsern Autopilot reparieren zu lassen und
da bist Du in Garavan einwandfrei besser aufgehoben. Aber ein gutes Stueck
zu laufen ist es schon, das ist richtig. Das ist nix fuer Fusskranke.
Gruss,
Tobias.
>
> VH>>> Warum biste nicht in den Stadthafen direkt vor der Kapitanerie
> VH>>> (Anmeldkai) ... ist schoener zu liegen und nicht soweit in den
> VH>>> Ort ;-)
> VH> Sorry da vergas ich "Menton" einzufuegen, das war nicht fuer Antibes
> VH> gemuenzt.
>
> Da waren wir auch zuerst, aber der Hafenmeister war schon weg und die
> moeglicherweise freien Plaetze sahen eher etwas mickrig fuer unser Boot
> aus.
da irrst du, bis auf den auessersten Platz an der Molenaufschuettung
sind die anderen Plätze bis 70 oder gar 80 Fuesse gut ...... lag dieses
jahr neben nem 70 Fuesser Motorboot ;-) .... nur noch als Tipp anmerk.
> Daneben hatten wir eh noch vor, unsern Autopilot reparieren zu lassen und
> da bist Du in Garavan einwandfrei besser aufgehoben. Aber ein gutes Stueck
> zu laufen ist es schon, das ist richtig. Das ist nix fuer Fusskranke.
Deshalb wenn dort dann nur im Restaurant direkt neben der Capitanerie
;-)
>>> Sorry da vergas ich "Menton" einzufuegen, das war nicht fuer Antibes
> da irrst du, bis auf den auessersten Platz an der Molenaufschuettung
> sind die anderen Plätze bis 70 oder gar 80 Fuesse gut ...... lag dieses
> jahr neben nem 70 Fuesser Motorboot ;-) .... nur noch als Tipp anmerk.
Die Reihe war schon ziemlich belegt, ein Platz war noch frei, bei dem aber
die Heckleinen an Land lagen - sowas respektiere ich dann doch meist - und
die Plätze NE vom Büro sahen sehr mickrig aus. Wir überlegten dann noch,
uns vors Büro zu legen, aber das ist landgangmäßig erst recht unpraktisch.
Es war einfach trotz Frühjahr fast überall voll, möchte garnicht wissen,
wie das im Hochsommer aussieht.
>> da bist Du in Garavan einwandfrei besser aufgehoben. Aber ein gutes
>> Stueck zu laufen ist es schon, das ist richtig. Das ist nix fuer
>> Fusskranke.
>
> Deshalb wenn dort dann nur im Restaurant direkt neben der Capitanerie
> ;-)
Naja, wem's schmeckt. Außer einem waren wir ja nicht fußkrank :-) -
Menton-City haben wir natürlich schon wieder besucht. War ja früher
meistens unser Winterlager, da muß man natürlich schon wieder nachsehen,
was sich so getan hat.
Gruß,
Tobias.
> Als Abhilfe, um nicht unnoetig darin rumzuoeggeln, setze ich jemand
> ab, der nach einer freien Box sucht. Dann klappt's im ersten Anlauf.
Ungeheuerlich, daß Du dies erst jetzt sagst und mich mit der Oceanis 430
durch den Helsingborg eiern ließest ;-)
Das einzig Gute ist, daß ich das Training dieses Jahr gebraucht habe.
Munterbleiben
HC
> Edgar Warnecke <ewar...@gmx.net> wrote:
> > Die Tonnen im Fahrwasserstrich sind luett.
> > Da koennen 'se was lernen.
>
> So Lütt wie in der Dyvig?
[..]
> > Der Spielplatz ist klasse!
>
> Wir hatten außer HC ja keine Kinder mit. ;-)
Eh, Aushilfsskipper, nur weil ich weder die Tonnen klein noch die Dyvig
eng fand, darfst Du mich nicht mit Kindern gleichsetzen, sonst fasse ich
das als Einladung auf, über Deine Lust zu Anlegenmanöver zu petzen:
Industriehafen sach ich mal ;-P
Munterbleiben
HC
--
Wien war auch schön, weniger Wind, dafür mehr Regen und Wärme.
> Ungeheuerlich, daß Du dies erst jetzt sagst und mich mit der Oceanis 430
> durch den Helsingborg eiern ließest ;-)
>
> Das einzig Gute ist, daß ich das Training dieses Jahr gebraucht habe.
>
Warum meinst Du wohl, habe ich bei Edgar eine so gründliche Ausbildung
für dich geordert?
Du darfst jetzt auch 'Smut und Chefeinparker 1. Klasse' in deine Sig
schreiben. ;-))
Gruß
Thomas
--
Die Ostsee ist im April und Oktober für Anfänger nicht geeignet.
(Lieblingszitat eines Segelanfängers aus einem SKS-Lehrbuch im
> Eh, Aushilfsskipper, nur weil ich weder die Tonnen klein noch die Dyvig
> eng fand, darfst Du mich nicht mit Kindern gleichsetzen, sonst fasse ich
> das als Einladung auf, über Deine Lust zu Anlegenmanöver zu petzen:
> Industriehafen sach ich mal ;-P
Siehe meine anderen Postings zu dem Thema. ;-))
Mir ist es zum einen lieber, wenn ein anderer die Kaution verspielt und
wenn ich weiß, dass ein Spezialist an Bord ist, wieso sollte ich mich da
einmischen.
Ausserdem wolltest Du das Boot im Industriehafen (an einen etwas zu
kurzen, aber uns zugewiesenen Steg) mit dem Bug zuerst anlegen, aber
anstatt Willi am Bug mußte ich fast am Heck auf den Steg springen, um
unsere glückliche Heimkehr zu sichern. Und das bei meiner Höhenangst.
;-)
Und jetzt noch mal für alle Segelprofis in der NG: Ich würde nie alleine
ein Boot auf der Ostsee oder einem anderen Meer chartern (außer einer
Jolle oder einem Strandkat), auch wenn ich dazu berechtigt bin. Aber die
komische BR-Prüfung und einige Törns (ca. 5) sind IMHO keine
ausreichende Grundlage. Aber mit einem 'Prüfungsverweigerer' wie HC
klappt das problemlos.
Gruß
Thomas
--
No Risk - No Fun. ;-))