vielen dank
kersten
kann Dir leider nix über Drachen sagen, aber ich wollt mal fragen, ob Du
nicht zufällig beim Manni letztes Jahr geschult hast?
Da war in unserem Kurs nämlich auch ein Mädel, das am Drachen gelernt hat?!?
Ich bin der Tom und mein Spezl heißt Daniel, vielleicht kannst Dich ja
erinnern, wenn Du diejenige bist?
Grüße,
Tom
Theoretisch ist es durchaus denkbar, dass Du mit dem Gerät zurechtkämest, wenn
Deine Fertigkeiten was das Drachenfliegen angeht schon so weit fortgeschritten
sind, dass alle Aktionen und Reaktionen bei Dir automatisiert sind. Der Twister
ist, wie die meisten Bautek-Geräte recht gutmütig, so lange man ihn im
Normalbereich fliegt, also VG nicht oder nur sehr wenig gespannt, ausreichende
Fluggeschwindigkeit beim Kurven, grosse Landefelder, Wind auf der Nase zum
Landen etc... aber !:
Du müstest Dich ja quasi schon beim ersten Flug auf völlig geänderte
Flugeigenschaften, Reaktionen des Fliegers und damit verbunden auch geänderte
Verhaltensweisen Dich betreffend, einstellen.
Der Anstellwinkel beim Starten ist flacher, das Bügelbackfeed ist geringer, die
Rollzeiten sind kürzer, der Spielraum für Steuerfehler ist kleiner, die
Landeeinteilung wird grossräumiger und viel flacher, der Zeitpunkt zum
Ausstossen bei der Landung muss exakter erfolgen, wenn man denn nicht auf den
Rädern oder noch schlimmer landen möchte... diese Liste liesse sich noch
fortsetzen.
Was ich damit sagen möchte, ist folgendes: Der Stress, dem Du Dich bei Deinen
ersten Flügen aussetzen würdest, ist nicht zu verachten.
Ich weiss nicht, inwieweit Du im Verlauf Deiner bisherigen
Drachenfliegerlaufbahn in fliegerischen Kontakt mit anderen Geräten gekommen
bist ( ausser deinem Schulungsdrachen ). Ich habe im ersten Jahr meiner
Ausbildung versucht, jeden Schulungsflieger mal in die Finger zu bekommen, und
nach den Grundstufen auch die Intermediates von Fliegerkollegen. Dadurch lernt
man nicht nur die Unterschiede der Geräte kennen, sondern auch die eigene
Bereitschaft, sich auf geänderte Begleitumstände beim Fliegen einzustellen,
wächst.
Wenn man dabei keine allzugrossen Sprünge macht, was den Leistungsunterschied
und die Anforderungen an das Pilotenkönnen des jeweiligen Gerätes angeht, hält
sich der Stress und evtl. damit verbundener Aluschrott in Grenzen.
Wenn Du den Twister wirklich günstig bekommen kannst, kauf´ihn ruhig, lege ihn
aber, so schwer es auch fällt, erst mal auf Lager und fliege doch mal leihweise
Geräte wie den Vector ( benutzen viele Flugschulen zur UL-Schleppschulung ), den
Laminar Easy, evtl. auch einen der Nasensporne von Bautek, sei es nun ein Astir,
ein Zephir CX oder auch ein Pamir. Diese Geräte sind zwar auch höher eingestuft,
dies aber eigentlich nicht, weil sie schwer zu fliegen sind, sondern eher wegen
der feinfühligen Steuerung. Mit diesen Geräten könntest Du Deine Motorik und
auch Deine Flugplanungen verbessern und Dich dem Twister nähern.Viel starten und
landen hilft auch ( Winde fliegen ! ) Die meisten der o.g. Geräte sind schon
älter und deshalb teilweise "fürn´Appel und ein Ei" zu erwerben, auch mit Check,
anschliessend kannst Du sie fast ohne Verlust weiterverkaufen oder für
Spassflüge behalten.
A propos Spass: Neben dem Erhalt Deiner Gesundheit wirst Du den auch auf diesem
Weg immer behalten.Ich hoffe, Dir bei deinen weiteren Entscheidungen geholfen zu
haben,
CU in the Sky, Martin
das Problem, was Du ansprichst, trifft jeden Umsteiger und ist leider nicht
trivial. Ähnliche Threads hat es deswegen schon mehrere im Forum gegeben,
schau doch da auch mal rein, da gibt's ganz gute Tips. Ansonsten sind die
Ausführungen zu den Umstellungsproblemen und der Praxis vom Martin ganz
vernünftig. Letztlich aber kann Dir keiner die Entscheidung abnehmen, und Du
musst die Suppe dann auslöffeln ;-).
Allerdings kann ich den Tip mit "kaufen und liegenlassen" nicht so ohne
weiteres unterstützen.
1) Schau erstmal nach, ob der Twister _wirklich_ günstig und das Gerät ok
ist. Generell haben alle Hochleister ausser denen, die gerade mal in Mode
sind, einen irren Wertverlust. Du wirst Dich wundern, wie man da handeln
kann, vor allem bei älteren Geräten. Die Nachfrage ist einfach zu gering.
Daraus folgt auch
2) dass Du einen älteren Übergangsdrachen (Pamir oder so) de facto nie mehr
los wirst, egal zu welchem Preis.
3) Wenn Du die Möglichkeit hast, andere Geräte etwas ausgiebiger
probezufliegen, dann hast Du einen Twister zu Hause liegen, den Du
vielleicht gar nicht mehr optimal findest.
Lass Dich nicht unter Druck setzen, im Moment verpasst Du eh nix.
Gruß
Rüdiger
grundsätzlich sind die Ausführungen von Martin und Rüdiger auch die
meinigen.
Aus meiner Erfahrung haben viele Piloten den Spaß am Weiterfliegen verloren,
weil Sie zu früh umgestiegen sind und dann leicht überfordert wurden.
Es gibt nur sehr wenige Piloten, die echte Leistungsvorteile und mehr Spaß
am Fliegen hatten, obwohl Sie nach sehr kurzer Zeit umgestiegen sind.
Ich schätze das Verhältnis bei 1/2 Jahr Flugpraxis und Umstieg auf einen
aktuellen Hochleister liegt bei etwa 98:2 ((-:, ohne Quatsch.
Tip:
probier doch mal mit deinem jetzigen Flieger in einem Sportplatz zu
landen.Nicht ganz frei anfliegbar, also mind. ein Zaun von 2m Höhe sollte
aussenrum sein.
So, und wenn das geklappt hat, dann machste das nochmal, aber Du hast nur
noch die Hälfte zur Verfügung.
Das ist das neue Landespiel, das Du mit dem Twister hast. Alles ist halb so
klein. Und wenn Du hinter der Mittellinie stehst, dann kannst Du den Twister
einpacken und bei bautek reparieren lassen. (virtuell natürlich)
In Martins Ausführung klang das ein bißchen mit.
Ich sehe die größten Probleme beim Landen in nicht ganz großzügigen Plätzen.
Der Anflug ist schneller, flacher und Du hast keine Möglichkeiten, die Höhe
wegzuziehen.
Zudem noch drei Anmerkungen zum Twister. Ich fliege das Gerät seit fast 3
Jahren und spreche hier wirklich aus eigener Erfahrung.
1) Der Drache ist leicht Kopflastig, bestenfalls neutral.
Das bedeutet, startest Du bei mehr Wind, ca. 15km oder mehr, dann rutscht
der Twister von der Schulter nach vorne weg, will schon fliegen, nimmt die
Nase runter, teilweise soweit, daß die Speedbar direkt vorm Schienbein
hängt.
Beste Startmethode, hinstellen (am besten ohne Räder [oh we, jetzt gibts
schellte], wenns passt aufnehmen und SOFORT loslaufen).
Das mag ein Newbie natürlich nicht besonders gerne.
2) Die leichte Kopflastigkeit wirkt sich auch beim Landen negativ aus.
Der Druckpunkt ist kaum zu spüren. Das Ausdrücken muß konsquent,
langanhaltend und nach oben erfolgen. Alles andere landet auf der Nase.
Drückst Du zu früh, steigt er, und zwar anders als ein Joker, drückst Du zu
spät, liegst Du auf dem Bauch.
Das Geschwindigkeitsfenster zum Drücken ist klein.
Und richtig lustig wird es erst bei Rückenwind.
3) Kurven im Bodenbereich in falschem Geschwindigkeitsbereich werden durch
slippen beantwortet.
In der Luft ist das oft lustig, man kann den Twister in die Thermik
reinschieben, knapp am Strömungsabriss fliegen und er geht immer noch rum.
Beim Landen bedeutet die gleiche Eigenschaft, daß Du 3, 5 oder 8 m Höhe
verlierst, der Kurvenradius sich deutlich verkleinert und Du nach dem
Abfangen mit deutlich zu viel Fahrt erheblich neben deiner eigentlich
gewollten Anflugrichtung dahergleitest. Je nach Landeplatz kann das zu
erheblichen Irritationen führen.
Wenn Du sauber anfliegst, richtige Geschwindigkeit zu Radius, passiert das
nicht. Die richtige Kombination ist schwierig und nur mit Erfahrung zu
finden.
Falls Du mit dem Twister zurechtkommst, wirst Du sehr viel Spaß haben in der
Luft.
Und bei bautek stimmt auch alles. Da wirst Du dich auch optimal betreut
fühlen.
Also, viel Spaß beim Entscheiden.
Erwin
"Kersten Waltz" <kwa...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:apdqem$llqd$1...@ID-29799.news.dfncis.de...
>Falls Du mit dem Twister zurechtkommst, wirst Du sehr viel Spaß haben in der
>Luft.
Und landen dürftest Du dann wesentlich einfacher, wenn Du Dir den
Luxus eines Bremsfallschirm gönnst. Ein Luxus, den man sich imho bei
Hochleistern sowieso gönnen sollte, der jedoch spätestens bei
Turmlosen mehr als sinnvoll wird.
Auch wenn das jetzt nur die unqualifizierte Meinung eines Gleiti
ist.... :-)
--
**** Die andere Site ****
(mit den anderen Links)
http://home.t-online.de/home/andyangerer
meine Meinung zu Bremsschirm: grundsätzlich NO.
Ich halte die Dinger im Betrieb für gefährlich.
In der Regel sind Drachenflieger schlechte Lander, sowohl in der Einteilung,
vorallem aber beim Drücken und hinstellen.
Wenn Du Schirm fliegst, dann mach Dir mal den Spaß und zähle an einem
normalen Flugtag im Sommer in einem normalen Gelände mit Mischbetrieb (dann
kannst du nämlich auch fliegen) mal auf der Landewiesen die gestandenen
Landungen. zb. Greifenburg
Die Quote ist saumiserabel.
Wenn man schlecht landet, hat man auch mehr Stress beim Landen als wenn man
ein guter Lander ist.
So, und jetzt gehts los.
Ein im Regelfall schlechter Lander mit erhöhtem Stressfaktor fliegt mit
einem Gerät der oberer Klassifizierung eine Landewiese an, die er ohne
Schirm nicht oder nicht ausreichend sicher trifft, was meinst Du, wie es dem
Piloten dabei geht?
Und die ganze Sache wird erst richtig lustig, wenn der Bremsschirm nicht
ordnungsgemäß öffnet.
Eine ordnungsgemäße Öffnung ist, wenn der Schirm gezogen wird, sich nicht
verhängt, nicht verklebt, irgendwo hängen bleibt, einfach wenige Sekunden
nach fallenlassen hinten sauber steht.
In der Saison 01 habe ich alle Piloten, die reinkamen und versucht haben,
den Schirm zu benutzen, auf ordnungsgemäße Öffnung gezählt. Etwas mehr als
50% haben ein nicht ordnungsgemäßes Verhalten gezeigt.
Der Rest: in der Unterverspannung hängen geblieben, verklebt, halb geöffnet
etc.
Der stresshafte, schlecht landende Drachenpilot jetzt mit störanfälligem
Bremsschirm.
In dieser Saison habe ich zwei Piloten derartig verletzt gesehen, das Sie
allein nicht mehr abbauen konnten, ein weiterer ist am Unfallort gestorben.
Im Ergebnis: ich erlebe den DHV als einen allbeschützenden Verein, der für
alles Normen, Prüfungen etc aufbaut, um Unheil vom Piloten fernzuhalten.
Ich kann nicht verstehen, daß es allen Verantwortlichen entgangen zu sein
scheint, daß hier sich wirklich viele Leute den Spaß am Fliegen verderben
und der Glaube, das der Bremsschirm hilft, immer noch weitverbreitet ist.
Ich wäre dafür, die Schirme zu verbieten.
Stattdessen sollten Drachenflieger Landetrainings machen.
Dann klappt das auch wieder mit dem auf die Füsse landen, oder bei leichtem
Rückenwind, oder berghoch bei irgendeinem Wind etc.
Alle Achtung, Ihr Schirmflieger, da habt Ihr vielen Drachenfliegern was
voraus. Euch sehe ich oft auf ner Wiese groundhandling machen.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Drachenflieger, die länger als 10 Jahre
den Schein haben, das letzte Mal auf ner Übungswiese waren, zb. um Landen zu
lernen.
Erwin
"Andy Angerer" <paraf...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:fp42su8ivmgolucrm...@4ax.com...
sicherlich hast Du in der Kernaussage Recht, dass man einen Hochleister auch
ohne Schirm sicher landen können muss. Ein Schirm ersetzt keine gute
Landetechnik. Und etwas Aufklärung täte Not, ich hab das beim DHV schon vor
ein paar Wochen angeregt, weil ich das Problem auch gesehen habe, und denke,
da kommt was.
Aber verbieten? Definitiv nein.
Ich benutze so ein Teil seit ca. 4 Jahren und habe weit über 100 Landungen
damit gemacht. Bei nur _einer_ ging der Schirm nicht korrekt auf (letzter
Steuerbügel vor 2 Jahren (toi toi toi)). Und wenn man schon beim Abflug von
der Position wirft, kann man das auch noch gut korrigieren. Wenn die Wiese
mal klein ist, dann ist der Schirm halt super.
Nicht gleich mit dem Hammer draufhauen ;-)
Gruß
Rüdiger
danke
kersten
>Wenn Du Schirm fliegst, dann mach Dir mal den Spaß und zähle an einem
>normalen Flugtag im Sommer in einem normalen Gelände mit Mischbetrieb (dann
>kannst du nämlich auch fliegen) mal auf der Landewiesen die gestandenen
>Landungen. zb. Greifenburg
Du wirst lachen: genau das hab ich mal gemacht. Und zwar genau dort;
bei der "Hessischen" nämlich. Da war tierischer Betrieb & es kamen
ständig auch Drachen rein. Zählen war allerdings unnötig, denn:
>Die Quote ist saumiserabel.
Es dauerte geschlagene zwei Stunden, bis ich die ersten beiden
sauberen Landungen sah; ich hatte mich bereits ernsthaft gefragt, ob
es überhaupt möglich ist, diese Vögel auch anständig zu landen. Diese
beiden Landungen waren übrigens auch nicht gestanden; die Typen hatten
Räder & dachten gar nicht daran, auch nur den Reißverschluß
aufzumachen.
Zugegeben; die Bedingungen da waren schon ein wenig ungut, aber sooo
unmöglich waren sie auch wieder nicht. Jedenfalls hätt ich an dem Tag
statt meinem Schirm lieber ne Ladung Seitenrohre der gängigen Marken
dabeigehabt; da hätt ich 'n Riesengeschäft gemacht....
>Und die ganze Sache wird erst richtig lustig, wenn der Bremsschirm nicht
>ordnungsgemäß öffnet.
Das kann ich mir lebhaft vorstellen, ja.
>In der Saison 01 habe ich alle Piloten, die reinkamen und versucht haben,
>den Schirm zu benutzen, auf ordnungsgemäße Öffnung gezählt. Etwas mehr als
>50% haben ein nicht ordnungsgemäßes Verhalten gezeigt.
Oha!
Da scheint ein gewisser Verbesserungsbedarf gegeben....
>Ich kann nicht verstehen, daß es allen Verantwortlichen entgangen zu sein
>scheint, daß hier sich wirklich viele Leute den Spaß am Fliegen verderben
>und der Glaube, das der Bremsschirm hilft, immer noch weitverbreitet ist.
Das erstere versteh ich auch nicht, das zweitere schon.
Bei anderen Fluggeräten helfen Landeklappen irgendwelcher Art, beim
Drachen sind solche nicht vorhanden, können jedoch durch den
Bremsschirm ersetzt werden. Plausibel ist das schon.
>Ich wäre dafür, die Schirme zu verbieten.
Ich wär erstmal dafür, sie zu _prüfen_.
Offenbar wird das nämlich nicht ausreichend getan.
>Stattdessen sollten Drachenflieger Landetrainings machen.
Wär vielleicht auch nicht schlecht, ja. :o)
--
Was Ihr morgen könnt besorgen,
das macht ja nicht heute, Leute!
http://home.t-online.de/home/andyangerer
na, dann hast Du Dir ja einen Eindruck gemacht.
.
>
> Es dauerte geschlagene zwei Stunden, bis ich die ersten beiden
> sauberen Landungen sah; ich hatte mich bereits ernsthaft gefragt, ob
> es überhaupt möglich ist, diese Vögel auch anständig zu landen. Diese
> beiden Landungen waren übrigens auch nicht gestanden; die Typen hatten
> Räder & dachten gar nicht daran, auch nur den Reißverschluß
> aufzumachen.
haha, das kann ich mir gut vorstellen.
Man kann übringens die Vögel wirklich elegant landen.
Auf die Füße, mit großer Regelmäßigkeit, auch bei leichtem Rückenwind, auch
in Greifenburg.
> Da scheint ein gewisser Verbesserungsbedarf gegeben....
Die meisten, mit denen ich spreche, sehen nur den Vorteil, nicht die Gefahr.
Selbst sehr bekannte Unfallopfer wie Uli Blumenthal oder Monique Werner
ändern nicht.
>
> Das erstere versteh ich auch nicht, das zweitere schon.
> Bei anderen Fluggeräten helfen Landeklappen irgendwelcher Art, beim
> Drachen sind solche nicht vorhanden, können jedoch durch den
> Bremsschirm ersetzt werden. Plausibel ist das schon.
Der entscheidende Nachteil beim Schirm liegt in folgenden Punkten.
Einmal geworfen wird man ihn nicht mehr los.
Keine Dosierung
Es gibt im eigenen Lager Entwicklungen, die genau die gleichen
Eigenschaften, Veringerung der Gleitleistung haben, denoch
im Betrieb veränderbar sind
und mechanisch sicher
Da wären zu nennen der Klappenmechanismus der Starren.
Wölbklappen am hinteren Flügelende, bedienbar durch eine Art VG, stufenlos
einstellbar, jederzeit wieder völllig zurücknehmbar
Es gab einen Hersteller namens Kecur, der hat den Tropi gebaut. Ca. 1990
Der Tropi hatte Klappen auf dem Obersegel, die durch Schieber an der
Speedbar aufstellbar waren.
Der Tropi hatte Gutesiegel.
Die Wirkung war ein erheblich reduzierter Gleitwinkel, höheres Sinken,
gutmütiges Abrissverhalten.
Der Klappen waren stufenlos einstellbar, und die Einstellung könnte wieder
gelöst, völlig zurückgeführt werden.
Noch weiter zurück
Manta Flegde IIB hat Winglets, die zur Steuerung, aber auch zur Landung
geeignet waren.
Zur Bedienung gab es Schieber auf der Speedbar.
Durch geschickte entgegengesetzte Drehung wurde die Aerodynamik genauso
verändert, das der Gleitwinkel drastisch sank
Die Einstellung war auch hier linear und rücknehmbar.
>
> >Ich wäre dafür, die Schirme zu verbieten.
Ok, war ein bischen impulsiv.
Hatte gerade den Schreibkick.
Prüfen ist Super (-:
>Man kann übringens die Vögel wirklich elegant landen.
>Auf die Füße, mit großer Regelmäßigkeit, auch bei leichtem Rückenwind, auch
>in Greifenburg.
Ja, inzwischen weiß ich das. :-)
>> Da scheint ein gewisser Verbesserungsbedarf gegeben....
>Die meisten, mit denen ich spreche, sehen nur den Vorteil, nicht die Gefahr.
Ging mir eigentlich bisher auch so.
>Selbst sehr bekannte Unfallopfer wie Uli Blumenthal oder Monique Werner
>ändern nicht.
Das kommt von den plausiblen Erklärungen a la "versehentlich über die
Basis gefallen" etc. Das führt zu Überlegungen wie "da muß man halt
aufpassen" oder "muß man halt bei der Verwendung gewisse
Sicherheitsregeln befolgen & zB nicht mit der 'schirmbewehrten' Hand
wieder den Bügel greifen; ganz klar". Gedanken wie "man muß die
Schirme sicherer konstruieren" kommen da erstmal gar nicht so auf,
weils ja Bedienungsfehler waren.
>Der entscheidende Nachteil beim Schirm liegt in folgenden Punkten.
>Einmal geworfen wird man ihn nicht mehr los.
>Keine Dosierung
Korrekt.
>Da wären zu nennen der Klappenmechanismus der Starren.
>Wölbklappen am hinteren Flügelende, bedienbar durch eine Art VG, stufenlos
>einstellbar, jederzeit wieder völllig zurücknehmbar
Die Dinger sind latürnich ideal.
Bei Flexiblen jedoch werdens viele nicht mögen, schätz ich. Aus
ähnlichen philosophischen Gründen, aus denen wir Gleitis keine
Schlauchholme mögen: die Einfachheit wird eingeschränkt; umständlich
wirds. Beim Aufbau sowieso, aber auch im Flug. Da wirds langsam voll
am Bügel. Rechts die VG, links die Landeklappe, dann noch das Vario &
das GPS dazwischenquetschen; irgendwann hat man keinen Platz mehr für
die Vorderfüße. So wird das so mancher empfinden.
>Manta Flegde IIB hat Winglets, die zur Steuerung, aber auch zur Landung
>geeignet waren.
>Zur Bedienung gab es Schieber auf der Speedbar.
>Durch geschickte entgegengesetzte Drehung wurde die Aerodynamik genauso
>verändert, das der Gleitwinkel drastisch sank
>Die Einstellung war auch hier linear und rücknehmbar.
Ach deshalb standen die Dinger auf so nem komischen Gestänge! Die
waren beweglich! Das wußt ich nicht; ich hab mich bloß immer über den
häßlichen Fledge gewundert mit seinen Stelzenwinglets. :-)
>> >Ich wäre dafür, die Schirme zu verbieten.
>Ok, war ein bischen impulsiv.
>Prüfen ist Super (-:
Man kann auf den Mond fliegen & demnächst auf den Mars.
Müßte doch eigentlich drin sein, auch vernünftige Bremsschirme zu
bauen....