Schau mal im Forum unter Silent Wing nach. Da steht mehr dazu.
Jan
ob Paragleiten doch Gehfärlich is
MFG Rone ausen ZZ
Mario Paulick <m.pa...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3d3aafd9$0$32701$9b62...@news.freenet.de...
> ob Paragleiten doch Gehfärlich is
Natürlich. Aber forsch mal nach wieviele Motorradfahrer sich am gleichen
Tag den Schädel eingefahren haben...
"Ronald Reinisch" <ro...@t-online.at> schrieb im Newsbeitrag
news:ahhoh3$rc0$03$1...@news.t-online.com...
Ich weiße e aber ich bin halt grad 15 km entfernt und da Denk man schon mal
nach.
Vielleicht waren die Bedingungen auch einfach nicht optimal zum GS Fliegen?
Jan
Hallo!
Der Vergleich kann aber nur erfolgen, wenn er prozentual
vorgenommen wird:
Wieviele Motorradfahren sind von denen, die unterwegs
waren, verunglueckt.
Ich glaube, dass da die Quote fuer uns Piloten an diesem
Wochenende doch ziemlich schlecht aussieht ...
Die Anfahrt zum Flugort wird insgesamt wohl trotzdem
die groesseren Gefahren beinhalten.
Ich bin jetzt eigentlich doch ganz froh, dass ich noch
keinen A-Schein habe und deshalb bei der Landung immer
noch von einem Fluglehrer eingewiesen werde ...
Schoene (und sichere) Fluege!
Bernd Leutenecker
Bernd Leutenecker <be...@leutenecker.de> wrote:
> Die Anfahrt zum Flugort wird insgesamt wohl trotzdem
> die groesseren Gefahren beinhalten.
Einspruch, Euer Ehren!
http://www.fva.rwth-aachen.de/segelflug/safety.html
s/Segelfliegen/Gleitschirmfliegen/g
Gruss,
Patrick
--
punkt.de GmbH Internet - Dienstleistungen - Beratung
Scheffelstr. 17 a Tel. 0721 9109 -0 Fax: -100
76135 Karlsruhe http://punkt.de
Die Bedingungen waren wahrscheinlich ähnlich denen im Pinzgau, wo ich am
Samstag ebenfalls einen richtig harten Arbeitstag hatte.
Samstag, der 20.7.2002 am Parkplatz bei den Freizeitanlagen in
Neukirchen am Grossvenediger. Der Tag begann für mich und Manfred gegen
8 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Übrigens war dort kein deutsches
Campingmobil anzutreffen! Bereits zu dieser frühen Zeit begann toter
Hangstratus zu kumulieren, bei zögernd langsam ansteigender Basis. Noch
gegen 9 Uhr lag die Basis kaum über Kammniveau. Die einsetzende Thermik
lies vertikal stark ausgeprägte Kaminthermik entstehen. Der
überregionale Wind der aus West wehte, war zu dieser Zeit nur schwach
ausgeprägt. Gegen 11 Uhr sind wir mit der Wildkogelbahn zum Startplatz
hochgefahren. Einige Schirme hingen bereits in der Luft und anhand der
Reaktionen der Schirme war deutlich die thermisch sehr aktive Luftmasse
ein erstes Mal deutlich zu erkennen. Gegen 12:00 Uhr sind wir ebenfalls
gestartet, wobei anzumerken ist, dass der mässige Westwind durch
thermische Ankopplung der Hangthermik immer mehr durchbrach und wir
womöglich nur noch dank der Ablösewinde den Startwind von vorne bekamen.
Kurz nach dem Start wurde einem offenbart, in welches Abenteuer wir uns
an diesem Tag gestürzt haben. Die Thermik war reissend und sehr
turbulent, oft aber auch nur punktuell. Selbst nach einigen hundert
Meter Startplatzüberhöhung lies die starke Aktivität der Thermik nicht
nach. Steigwerten um die 5.5m/sek. gefolgt von Saufwerten um 3-4m/sek.
liesen es kaum zu die Digicam in Betrieb zu nehmen. Die Basis lag bei
etwa 2400. Im Luv der Bärte und Wolken habe ich versucht aufzudrehen um
etwas mehr Höhe herauszufliegen. Sehr oft hatte ich das Gefühl, als
wolle mein Schirm negativ wegdrehen und ebenfalls wurde der Flügel sehr
oft "butterweich".
Da half oft nur "voll in die Eisen steigen" um Klapper aktiv zu
vermeiden.
Richtung Pass Thurn hatte sich rasch ein mächtiger Thermikkamin unter
Kammniveau gebildet, dessen Höhe, oder besser gesagt Tiefe, gut und
gerne 200-300m hoch war. Die Aufwindstärke war auch daran gut abzulesen.
Mit 2300m am Pass Thurn angekommen, und ohne jegliche Chance ihn zu
queren, beschloss ich nach einigen Aufdrehversuchen im zunehmend vom
Nordwind verseuchten Lee am Pass Thurn rasch, wie einige andere Piloten
auch, die Talseite zu wechseln und dort im Talwind einzuparken und
abzuwarten. Auf der Südseite im Westen konnte zwischen einem kleinen See
im Luv des Talwindes und einer Kiesgrube etwas weiter westlich
aufgesoart werden. Hier wurde mir alles abverlangt! Die Ablösungen war
auch hier hangnah sehr reissend und für mich nicht sehr angenehm zu
fliegen. Etwas weiter östlich, etwa über dem kleinen See im Nord-
Südeinschnitt südlich des Pass Thurn konnte wohl etwas "freundlicher"
und breiter aufgedreht werden, als direkt an der Hangkante aufzusoaren.
Mit den thermischen hangnahen Ablösungen konnte ich dann aber ebenfalls
nochmals bis Gipfelniveau aufdrehen und die thermischen Bedingungen
waren dort etwas moderater. Doch war man im Talwindsystem östl. der
Kante im Luv, so geriet man im überregionalen Westwindsystem ins Lee.
Die Grenzschicht beider Windsysteme würde ich zwischen 1700 und 1900m
angeben. Die Scherwinde dazwischen waren recht markant.
Nach einiger Zeit dort am Hang war ich nicht sehr entscheidungssicher
und ich habe einfach zu lange überlegt wohin ich fliegen soll. Tja, zu
lang gewartet und der Kaffee war kalt. Jämmerlich bin ich südseitig im
Tal abgesoffen. Teilweise ging es mit 3m runter und das über dem Wald
und hinter den Stromleitungen. Am Hang entlang hangeln lies ich
überhaupt sein und zog eine Aussenlandung in Talmitte vor. Ich denke,
ich bin ins Lee des Taleinwindes geraten. Nach 2 1/2 war ich fix und
fertig und erschöpft.
Ich war dort nicht der Einzige der dort aussgelandet ist. Neben einem
Segelflieger beobachtete ich noch 3 weitere Schirme, die dort
aussenlanden mussten.
Mein Fliegerkollege Manfred hatte ebenfalls einen harten Fugtag. Ihn hat
es beim "Heimhangeln" südlich des Pinzgautales mehrfach abmontiert und
auch er bestätigte die sehr turbulenten und teilweise ungemütlichen
Bedingungen an diesem Tag. Beide flogen wir 2er-Schirme. Er einen Astra
2, ich einen Astral 1.
Der Samstag war ein harter Arbeitstag für mich und wohl auch für andere.
Vielleicht kein Tag für Ungeübte?
> Bernd Leutenecker schrieb am 23 Jul 2002 02:41:52 -0700:
>
> >Ich bin jetzt eigentlich doch ganz froh, dass ich noch
> >keinen A-Schein habe und deshalb bei der Landung immer
> >noch von einem Fluglehrer eingewiesen werde ...
>
> Wie willst Du dabei jemals selbstständig werden?
Danke, Du hast mir die Worte aus dem Munde... rsp. von der Tastatur
genommen...
Hallo!
> Bernd Leutenecker <be...@leutenecker.de> wrote:
>
> > Die Anfahrt zum Flugort wird insgesamt wohl trotzdem
> > die groesseren Gefahren beinhalten.
>
> Einspruch, Euer Ehren!
>
> http://www.fva.rwth-aachen.de/segelflug/safety.html
Ein wichtiger Artikel. Auch wenn die Statistik dort nur
auf persoenlichen Erfahrungen beruhen, so hat sich doch
jemand ueberhaupt die Muehe gemacht, die - von mir in
der Tat voellig kritiklos uebernommene Aussage - zu
hinterfragen. Vielleicht gibt es ja sogar eine genauere
statistische Auswertung ...
Auch ich habe diese Aussage in der Ausbildung gehoert
(verbunden mit dem Zusatz, dass Gleitschirm-Fliegen viel
ungefaehrlicher als Segelfliegen sei - laut Statistik).
Es ist zum einen eine Floskel, die auch in anderen
Lebensbereichen ja gerne herangezogen wird - ohne wirklich
ueberall geprueft zu sein. Und natuerlich ist es eine
wunderbare Beruhigung - denn die Angst ist irgendwie
doch immer wieder dabei (bei mir v. a. vor der Landung,
da ich dort die groessten Probleme hatte und habe - und
weil dort offenbar die haeufigsten Unfaelle geschehen,
so meine eigene Erfahrung aber eben auch im aktuellen
Fall wieder).
Es ist wirklich wichtig, dass nach solche Aussagen wie
von mir auf Artikel verwiesen wird, die zumindest
versuchen, eine solche Floskel zu wiederlegen - und uns
alle an unsere eigene Verantwortung erinnern. Ich selbst
stehe naemlich auch oft am Startplatz und kann es nicht
erwarten, dass mich der Fluglehrer nun endlich starten
laesst. Nur dass er es im Gegensatz zu mir eben beurteilen
kann, ob die Flug-Bedingungen wirklich vertretbar sind.
> s/Segelfliegen/Gleitschirmfliegen/g
???
Bernd Leutenecker
>Die Bedingungen waren wahrscheinlich ähnlich denen im Pinzgau, wo ich am
>Samstag ebenfalls einen richtig harten Arbeitstag hatte.
>Der Samstag war ein harter Arbeitstag für mich und wohl auch für andere.
>Vielleicht kein Tag für Ungeübte?
Hi Stefan,
letztere Aussage trifft´s vielleicht eher. Wir sind um 11.40 Uhr an
der Schmittenhöhe gestartet und ca. 1 1/2 Stunden später in
Hollersbach gegenüber dem Paß Thurn gelandet. Bis dorthin waren die
Bärte zwar etwas vom West- bzw. Nordwind versetzt, keiner der Piloten,
mit denen wir unterwegs waren, hatte aber auch nur ansatzweise
Probleme. Die Bedingungen waren nicht ganz ruhig, aber auch weit davon
entfernt, extrem, bzw. unfliegbar zu sein. Wenn man sich bei
Nordwestwind in die Pinzgauer Südhänge stürzt, muss man halt schon mit
sowas rechnen.
Der Flug von Hollersbach zurück nach Fürth war wesentlich entspannter
und ruhiger, die Thermik immer noch kräftig, aber mit ca. 10-20 km/h
Rückenwind, war dieser Abschnitt sehr einfach.
Das absolut Highlight an dem Tag war aber der Abendflug an der
Schwalbenwand südlich von Saalfelden. Start auf 1150m, dann ruhigstes
Aufsoaren im laminaren Talwind bis zur Toplandung auf der
fußballfeldgroßen Wiese am Gipfel auf 2000m mit anschließender
Brotzeit und stundenlangem Spielen in komplett laminarer Luft, die mit
ca. 15-20 km/h von vorne auf den idealen Hang strömt *schwärm*.
Alles in allem ein sehr geiler Pinzgau-Tag mit anfangs etwas
zerissener Thermik und tiefer Basis, die aber nachmittags auf der
Südseite die 3000m doch deutlich überstieg.
Tobi
Hallo!
Klar will ich selbstaendiger werden, doch wenn ich eben
von solchen Unfaellen lese, an meine eigenen Probleme
bei der Lande-Einteilung sowie der Landung selbst und an
die Unfaelle bei Landungen denke, die ich gesehen habe,
dann ist das eben schon beunruhigend.
Und ich bin eben - leider - noch nicht in der Lage,
meine Hoehe in Verbindung mit Wind, etc. auch nur
annaehernd korrekt einzuschaetzen - und komme mit der
Hilfe der Fluglehrer bis auf eine Aussenlandung immer
'brauchbar' herunter.
Aber auch werde es noch lernen ...
In wenigen Wochen geht es auch endlich wieder weiter.
Schoene Fluege - und gute Landungen!
Bernd Leutenecker
Bernd Leutenecker <be...@leutenecker.de> wrote:
>> s/Segelfliegen/Gleitschirmfliegen/g
> ???
Das ist eine ed/vi/sed-Anweisung, die sagt "ersetze jedes Vorkommen
von <Segelfliegen> durch <Gleitschirmfliegen>" - Unix, alles klar? ;-)
Ich vergesse manchmal, dass das hier keine technische Gruppe ist
- in de.comm.internet.routing haette das jeder verstanden.
Bernd Leutenecker <be...@leutenecker.de> wrote:
> Klar will ich selbstaendiger werden, doch wenn ich eben
> von solchen Unfaellen lese, an meine eigenen Probleme
> bei der Lande-Einteilung sowie der Landung selbst und an
> die Unfaelle bei Landungen denke, die ich gesehen habe,
> dann ist das eben schon beunruhigend.
> Und ich bin eben - leider - noch nicht in der Lage,
> meine Hoehe in Verbindung mit Wind, etc. auch nur
> annaehernd korrekt einzuschaetzen - und komme mit der
> Hilfe der Fluglehrer bis auf eine Aussenlandung immer
> 'brauchbar' herunter.
Du versuchst es aber schon mit Winkelpeilung, oder?
Hoehe schaetzen ist mit unserem visuellen System und dem
dahinterliegenden Auswertungsgeraet (Hirn) naemlich nicht drin ;-)
Mir ist es voellig schnurz, wie hoch ich bin - wenn ich den
Zielpunkt unter 45 Grad sehe, ist es Zeit, von der Position
bzw. Abachter-Wiese zu verschwinden und mit sowas wie einem
Gegenanflug anzufangen.
Das DHV-Video "Starten, Steuern, Landen" ist garnicht so uebel -
der Text aus dem Off ist Mist, deshalb kapiert's keiner.
Mit Kommentaren eines Fluglehrers sieht man aber eigentlich ganz
gut, wie's funktioniert.
Wenn es keinen Gegenanflug gibt, wie z.B. in Andelsbuch, dann
dreht man einfach halbe bis eine Acht mehr - Queranflug,
Endanflug, aus.
Ich hab zwar erst 17 Hoehenfluege und bin deshalb auch froh,
ueber Funk von unten Feedback zu bekommen, wie stark z.B.
der Wind am Landeplatz weht, aber unter Schulungsbedingungen
hatte ich noch nie Schwierigkeiten mit der Einteilung.
Was ich mache, wenn ich nach ein paar Stunden in der Luft
das erstemal in einen richtig ordentlichen Talwind reingerate
- keine Ahnung. Beten?
Im Zweifelsfall Landung auf dem Protektor ;-)
>Hoehe schaetzen ist mit unserem visuellen System und dem
>dahinterliegenden Auswertungsgeraet (Hirn) naemlich nicht drin ;-)
Warum nicht? Mit der nötigen Erfahrung kann man die nötige Höhe, die
man braucht, um von A nach B zu gelangen sehr gut einschätzen.
Freilich kann man keine Angaben in Metern machen, es ist aber sehr
wohl möglich, aufgrund der reinen Höhe über Grund zu schätzen, wie
weit es noch reicht oder ob sich noch ein SAT ausgeht ;-)
>Mir ist es voellig schnurz, wie hoch ich bin - wenn ich den
>Zielpunkt unter 45 Grad sehe, ist es Zeit, von der Position
>bzw. Abachter-Wiese zu verschwinden und mit sowas wie einem
>Gegenanflug anzufangen.
Hmm. Scheint ein älteres Modell zu sein, wenn es nicht mehr als
Gleitzahl 1 hergibt. Mit der Methode landest du jedenfalls zuverlässig
auf dem Hausdach hinter der Landewiese.
>Ich hab zwar erst 17 Hoehenfluege
Das wiederum erklärt einiges von dem, was da oben steht.
>Was ich mache, wenn ich nach ein paar Stunden in der Luft
>das erstemal in einen richtig ordentlichen Talwind reingerate
>- keine Ahnung. Beten?
>Im Zweifelsfall Landung auf dem Protektor ;-)
Mannomann. Man sollte darüber nachdenken, ein Buch für
Gleitschirmflieger herauszugeben, auf dem in großen Lettern die Worte
"KEINE PANIK" stehen. Vielleicht würden dann weniger Leute mit
Rückenwind in irgendwelchen Wiesen einschlagen oder ihre Schime daran
hindern, nach einem Klapper wieder zu fliegen.
Tobi
> >Mir ist es voellig schnurz, wie hoch ich bin - wenn ich den
> >Zielpunkt unter 45 Grad sehe, ist es Zeit, von der Position
> >bzw. Abachter-Wiese zu verschwinden und mit sowas wie einem
> >Gegenanflug anzufangen.
>
> Hmm. Scheint ein älteres Modell zu sein, wenn es nicht mehr als
> Gleitzahl 1 hergibt.
ts, ts, ts. Solltest dir vielleicht nochmal die Theorie der Landevolte und
ihre Terminologie reinziehen, Tobi :-)
In der Tat lässt sich der Winkel besser schätzen als die Höhe über Grund.
Allerdings scheinen mir 45 Grad bei den heutigen, gut gleitenden Schirmen
etwas viel zu sein. Funktioniert zwar trotzdem, aber der Gegenanflug wird
halt sehr lang und damit verringert sich die Präzision. Muss man je nach
Schirm ausprobieren.
Gruss
Ulrich
>> >Mir ist es voellig schnurz, wie hoch ich bin - wenn ich den
>> >Zielpunkt unter 45 Grad sehe, ist es Zeit, von der Position
>> >bzw. Abachter-Wiese zu verschwinden und mit sowas wie einem
>> >Gegenanflug anzufangen.
>>
>> Hmm. Scheint ein älteres Modell zu sein, wenn es nicht mehr als
>> Gleitzahl 1 hergibt.
>
>ts, ts, ts. Solltest dir vielleicht nochmal die Theorie der Landevolte und
>ihre Terminologie reinziehen, Tobi :-)
Oh shit, da steht ja was von "Gegenanflug". Ich nehme alles zurück,
beuge mein Haupt und winsele auf Knien um Vergebung; meine letzte
Landevolte hab ich vor einem Jahr bei meiner Tandemprüfung geflogen
;-)
Und bevor jetzt die Kiesel fliegen: ja, ich bin auch der Meinung, dass
in Fluggebieten, wo 327 Starre, 152 Drachen und zwei Learjets
gleichzeitig landen wollen, eine Landevolte Sinn macht.
Tobi
PS: Aber mit ´ner Volte hat man einfach nicht genug Schwung, um kurz
vor der Landung den Boden mit dem Stabi zu streifen, deshalb...
Tobias Schreiner <c.u....@gmx.de> wrote:
> On Thu, 25 Jul 2002 18:58:20 +0200, "Ulrich Probst"
> <ulrich...@gmx.de> wrote:
>
>>> >Mir ist es voellig schnurz, wie hoch ich bin - wenn ich den
>>> >Zielpunkt unter 45 Grad sehe, ist es Zeit, von der Position
>>> >bzw. Abachter-Wiese zu verschwinden und mit sowas wie einem
>>> >Gegenanflug anzufangen.
>>>
>>> Hmm. Scheint ein älteres Modell zu sein, wenn es nicht mehr als
>>> Gleitzahl 1 hergibt.
>>
>>ts, ts, ts. Solltest dir vielleicht nochmal die Theorie der Landevolte und
>>ihre Terminologie reinziehen, Tobi :-)
>
> Oh shit, da steht ja was von "Gegenanflug". Ich nehme alles zurück,
> beuge mein Haupt und winsele auf Knien um Vergebung; meine letzte
> Landevolte hab ich vor einem Jahr bei meiner Tandemprüfung geflogen
> ;-)
OK - die Profis fliegen auch in Andelsbuch und Bezau
nicht im Flugschul-Korridor ;-) Und die landen auch anders
rein.
Zum Thema "keine Panik" - habe ich ja auch nicht. Die "45 Grad" nehme
ich eher so wie "jetzt koennte ich mich nach der naechsten Kurve mal
langsam auf die Socken machen" ... es haengt sicher auch viel von
den Fluglehrern ab. Einweisung habe ich bei den ersten beiden
Fluegen gekriegt und danach nur noch einmal als ich zu weit ueber
den Ort raus bin. Sonst hoere ich im Funk zum Landeanflug normalerweise
nichts.
Mehr wollte ich dem OP nicht sagen - hab mit meinen paar Fluegen
ja nicht die Weisheit mit Loeffeln gefressen. Im wesentlichen: nur Mut zum
selbstaendigen Fliegen! Das wird schon. Wenn am WE das Wetter taugt,
bin ich zum ersten Mal mit Flugauftrag und ohne Funk unterwegs.
> PS: Aber mit ´ner Volte hat man einfach nicht genug Schwung, um kurz
> vor der Landung den Boden mit dem Stabi zu streifen, deshalb...
So wie Mike Kueng?
>Mehr wollte ich dem OP nicht sagen - hab mit meinen paar Fluegen
>ja nicht die Weisheit mit Loeffeln gefressen. Im wesentlichen: nur Mut zum
>selbstaendigen Fliegen! Das wird schon. Wenn am WE das Wetter taugt,
>bin ich zum ersten Mal mit Flugauftrag und ohne Funk unterwegs.
Viel Spaß, das Wetter für´s Wochenende sieht nicht so schlecht aus,
besonders der Sonntag könnte gut werden. Im westlichen Alpenraum
dürfte auch der Samstag schon gut sein, hier in Salzburg rechnen die
Meteo-Fuzzis erst Samstag Mittag mit Besserung.
>> PS: Aber mit ´ner Volte hat man einfach nicht genug Schwung, um kurz
>> vor der Landung den Boden mit dem Stabi zu streifen, deshalb...
>
>So wie Mike Kueng?
So ähnlich. Aber ich arbeite dran ;-)
Schöne Flüge, ob mit oder ohne Funk,
Tobi
>Mehr wollte ich dem OP nicht sagen - hab mit meinen paar Fluegen
>ja nicht die Weisheit mit Loeffeln gefressen. Im wesentlichen: nur Mut zum
>selbstaendigen Fliegen! Das wird schon. Wenn am WE das Wetter taugt,
>bin ich zum ersten Mal mit Flugauftrag und ohne Funk unterwegs.
Viel Sapß dabei. Das Wetter sieht ab Samstag eigtl. recht gut aus, es
sollte also was werden mit deinen Alleinflügen!
>> PS: Aber mit ´ner Volte hat man einfach nicht genug Schwung, um kurz
>> vor der Landung den Boden mit dem Stabi zu streifen, deshalb...
>
>So wie Mike Kueng?
So ähnlich. Ich arbeite dran ;-)
>>>s/Segelfliegen/Gleitschirmfliegen/g
>>
> Das ist eine ed/vi/sed-Anweisung, die sagt "ersetze jedes Vorkommen
> von <Segelfliegen> durch <Gleitschirmfliegen>" - Unix, alles klar? ;-)
>
Schon mal im Segelflieger gesessen? Schon mal mehr als 50 Kilometer gemacht?
;-)
Stefan
Der Segelflieger mit GS-Ambitionen
>Was ich mache, wenn ich nach ein paar Stunden in der Luft
>das erstemal in einen richtig ordentlichen Talwind reingerate
>- keine Ahnung. Beten?
Insbesondere würde ich (& tu das auch) mir ein Fluggebiet mit einem
schönen, großen Landeplatz aussuchen; einem, der möglichst auch noch
Fluchtwege bietet, wenn mans doch mal verbockt. Übrigens hatte ich,
wenn mir ein Landeplatz aus irgendeinem Grund nicht gefällt, nie
nennenswerte Hemmungen, mir eine mir besser zusagende Wiese zu suchen
& das empfehl ich auch ganz dringend! Selbst der schönst Landeplatz
kann unter gewissen Umständen eklig werden (zB wenn dort 327 Starre,
152 Drachen und zwei Learjets gleichzeitig landen wollen) & es gibt
viel zu viele, die sich in Gefahr begeben, bloß weil sie zwanghaft den
heiligen Landekreis treffen müssen.
>Im Zweifelsfall Landung auf dem Protektor
.... sprach er, als er vom Baum fiel. ;-)
Im Übrigen ist die Einteilung etwas, das vielen _sehr lange_
schwerfällt. Das ist keine Schand; man muß es nur miteinbeziehen, auch
wenn vielleicht das eine oder andere Fluggebiet dadurch flachfällt.
--
http://home.t-online.de/home/andyangerer
"Die, die zuerst ankommen, sagen, sie wären die Guten."
(David Kohen in dau° über Außerirdische)
Andy Angerer <paraf...@web.de> wrote:
> "Patrick M. Hausen" <hau...@nospam.de> formulierte aufs eloquenteste:
>>Im Zweifelsfall Landung auf dem Protektor
>
> .... sprach er, als er vom Baum fiel. ;-)
> Im Übrigen ist die Einteilung etwas, das vielen _sehr lange_
> schwerfällt. Das ist keine Schand; man muß es nur miteinbeziehen, auch
> wenn vielleicht das eine oder andere Fluggebiet dadurch flachfällt.
Ich weiss nicht, ob ich damit richtig liege - mangels Erfahrung -
aber ich denke einfach, wenn ich nicht 100% sicher bin, dass ich
_heil_ auf den Beinen lande, dann gilt die Devise wie beim Skifahren.
"Im Zweifelsfall die Arschbremse" ;-)
Oder ist das schon wieder gefaehrlich? In Bezau hat sich dieses
Jahr jemand den Fuss kompliziert gebrochen, weil er auf den Beinen
landen wollte, doch auf den Hintern gefallen ist, und er seinen
Fuss unter den Protektor gekriegt hat. Da nehme ich doch lieber
die Beine hoch. Oder nicht?
>>>Im Zweifelsfall Landung auf dem Protektor
>> .... sprach er, als er vom Baum fiel. ;-)
>> Im Übrigen ist die Einteilung etwas, das vielen _sehr lange_
>> schwerfällt. Das ist keine Schand; man muß es nur miteinbeziehen, auch
>> wenn vielleicht das eine oder andere Fluggebiet dadurch flachfällt.
>
>Ich weiss nicht, ob ich damit richtig liege - mangels Erfahrung -
>aber ich denke einfach, wenn ich nicht 100% sicher bin, dass ich
>_heil_ auf den Beinen lande, dann gilt die Devise wie beim Skifahren.
Hier gings aber um die Einteilung, nicht um die Landetechnik.
>"Im Zweifelsfall die Arschbremse" ;-)
>Oder ist das schon wieder gefaehrlich? In Bezau hat sich dieses
>Jahr jemand den Fuss kompliziert gebrochen, weil er auf den Beinen
>landen wollte, doch auf den Hintern gefallen ist, und er seinen
>Fuss unter den Protektor gekriegt hat. Da nehme ich doch lieber
>die Beine hoch. Oder nicht?
Da scheiden sich die Geister.
Mag sein, daß in Einzelfällen die "Kufenlandung" sicherer ist, aber
normal land ich schon lieber auf meinem Fahrwerk als auf den
Landekufen aka Arschbacken.
Letzteres hat ja meist auch ein Weiterkugeln zur Folge & dabei bricht
man sich genauso schnell mal ein paar Gräten.
--
Wozu ist man auf der Welt?
! Damit man was erlebt !
http://home.t-online.de/home/andyangerer
Tobias Schreiner schrieb:
> Warum nicht? Mit der nötigen Erfahrung kann man die nötige Höhe, die
> man braucht, um von A nach B zu gelangen sehr gut einschätzen.
> Freilich kann man keine Angaben in Metern machen, es ist aber sehr
> wohl möglich, aufgrund der reinen Höhe über Grund zu schätzen, ...
Nur daß man meiner Erfahrung nach unbewußt doch immer über den Winkel
peilt. Ich schau vor Spiralen auch erstmal senkrecht runter, glaube
aber, daß mein Höhenwert bereits eher beim Schwenken des Kopfes nach
unten entsteht, sozusagen aus einer "Serie" von Winkeln. Würde ich
Bäuchlings auf dem Boden eines Aufklärers liegen und jemand unter mir
die Klappe auf- und wieder zumachen, ich glaub´ ich würd´ mich glatt um
+/- 30-50% verhaun.
Unter Umständen reicht einem mit zunehmender Erfahrung ein immer
steilerer Winkel zum Peilen und man kann damit dann auch aus größeren
Höhen schon sehr gut Schätzen, was bei flacheren Winkeln schwierig ist.
Markus.
http://www.borntoglide.de
"Andy Angerer" <paraf...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:q4j2ku8fk9hj6a0gg...@4ax.com...
@Andy: ACK.
@Patrick: Arschbremse, 'ne richtige Unsitte. Bomb' mal so richtig schön
ein, da biste froh, wenn Du's Fahrgestell draussen hast. Ansonsten brauchst
Du es u.U. garnicht mehr, weil Du zukünftig wheelchair-Besitzer bist. Lern'
ordentlich landen und hör auf mit so 'nem Sch**ss. Selbst unsre Cracks
fahren das Fahrgestell aus. Aber vielleicht muss es Dich richtig auf die
Fr*sse hauen.
Gaarrggll. Musste jetzt mal Luft ablassen.
Keep flyin'
Thomas
Thomas Winkler <thomas....@heliart.muc.de> wrote:
> @Patrick: Arschbremse, 'ne richtige Unsitte. Bomb' mal so richtig schön
> ein, da biste froh, wenn Du's Fahrgestell draussen hast. Ansonsten brauchst
> Du es u.U. garnicht mehr, weil Du zukünftig wheelchair-Besitzer bist. Lern'
> ordentlich landen und hör auf mit so 'nem Sch**ss. Selbst unsre Cracks
> fahren das Fahrgestell aus. Aber vielleicht muss es Dich richtig auf die
> Fr*sse hauen.
Bisher hab' ich das noch nicht einmal gemacht und es eigentlich
auch nicht vor ;-)
Ich wollte ja wissen, was empfehlenswerter ist, _falls_ man mal
nicht ganz so kontrolliert "reingeeiert" kommt. Sich die Haxen
zu brechen oder Baender abzureissen oder so ist auch nicht arg
nett. Letzteres hatte ich schon, allerdings nicht beim Fliegen/Landen.
Bezgl. "Wheelchair": der Protektor hilft da nix?
> @Patrick: Arschbremse, 'ne richtige Unsitte. Bomb' mal so richtig schön
> ein, da biste froh, wenn Du's Fahrgestell draussen hast. Ansonsten
brauchst
> Du es u.U. garnicht mehr, weil Du zukünftig wheelchair-Besitzer bist.
Lern'
> ordentlich landen und hör auf mit so 'nem Sch**ss. Selbst unsre Cracks
> fahren das Fahrgestell aus. Aber vielleicht muss es Dich richtig auf die
> Fr*sse hauen.
Etwas heftig formuliert, aber richtig.
Wir machen mal wieder ein Gedankenexperiment: Du stehst mit deinem Gurtzeug
auf einer 2 m hohen Mauer und springst auf einen asphaltierten Parkplatz
runter. Wie machst du das?
1. Du landest auf den Beinen.
oder
2. Du landest auf dem Hintern.
Noch Fragen?
Beim Auto bremst du ja auch, obwohl es eine Knautschzone hat :-)
Gruss
Ulrich
>Bezgl. "Wheelchair": der Protektor hilft da nix?
Ich hoff schon, daß der was hilft.
Ich hab nämlich auch einen. :-)