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Walter Laubinger

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Sven Mischkies

unread,
Feb 14, 2003, 5:37:16 PM2/14/03
to
Ex-HSVer, war hier schon öfters Thema zwischen mir und der Bayernsau. ;)

"Ich habe nie Stopp gesagt"
Er war eines der größten deutschen Talente. Heute kickt er beim
Farmsener TV in der 7. Liga. Der Ex-HSV-Profi Walter Laubinger über
seine verschenkte Karrriere.

ABENDBLATT: Fangen wir doch einfach mal ganz von vorne an.

WALTER LAUBINGER: Na gut. Zuerst habe ich bei Wacker 04 in Billstedt
gespielt, dann bei Bramfeld in der A-Jugend mit Stefan Effenberg.
Parallel dazu habe ich in der Hamburger und in der Norddeutschen Auswahl
gespielt und bin dann Nationalspieler geworden. Unter Berti Vogts.

ABENDBLATT: In welcher deutschen Auswahlmannschaft?

LAUBINGER: Das war in der U 15, U 16, U 17, U 18, U 19 und U 20. Bin
einmal rein und dann gar nicht mehr raus.

ABENDBLATT: Wie sind Sie mit Berti Vogts klar gekommen?

LAUBINGER: Sehr gut. Er hat immer gesagt, ich solle nach hinten nichts
machen. Bloß nicht hinter die Mittellinie zurück gehen. Immer nur nach
vorne und ab. Genau wie HSV-Trainer Ernst Happel später. Ich war dann
auch Kapitän beim DFB, wir wurden Europameister und Vize-Weltmeister.
Mit Maurizio Gaudino, Stefan Reuter, Andreas Möller. Und dann kamen die
ersten Angebote. Der erste war Reiner Calmund von Leverkusen. Als wir
mit Bramfeld Dortmund 5:2 geschlagen haben, kam er gleich auf mich zu.
Aber mein Traum war der HSV. Und eine Woche später kam Manager Günter
Netzer. Der gab mir einen Amateurvertrag, und ich durfte bei den Profis
mittrainieren. Nach drei Wochen Training unter Happel bekam ich einen
Profivertrag, da war ich 17 1/2 Jahre alt.

ABENDBLATT: Sie waren eines der größten Talente, das der HSV je hatte.
Ihr Spitzname war "der Zauberer". Wie kam es dazu?

LAUBINGER: Da habe ich dem Torwart Uli Stein im Training mal einen
Eckball direkt reingehauen. Und Happel hat geschrien: "Was machst du da,
Uli? Der Kleine kommt aus Bramfeld, der Zauberer, und haut dir so ein
Ding rein." Wenig später habe ich ihm noch einen rein getan. Da hat
Stein, der trug sogar beim Training lange Stollen, zu mir gesagt: "Wenn
du nochmal in meine Nähe kommst, mache ich dich platt." Und Happel von
draußen wieder: "Zauberer, Zauberer." Der hat den Uli natürlich
gehänselt - und ich hatte meinen Spitznamen weg. Happel hat mich dann
nur noch "Zauberer" oder "kleiner Zigeuner" gerufen.

ABENDBLATT: War der "Zauberer" für Sie eher eine Belastung?

LAUBINGER: Ach was, ich war jung und habe das gar nicht richtig
wahrgenommen. Ich habe ja auch erst nach einem halben Jahr das erste Mal
mit Happel richtig gesprochen. Unten im Umkleidetrakt mussten immer alle
an seiner Kabine vorbei. Er hatte die Tür immer einen Spalt geöffnet und
konnte durch einen Spiegel jeden sehen, der vorbei kam. Da war jeder
froh, wenn er nicht rein musste, denn meistens gabs dann was auf die
Hörner. Irgendwann schrie er: "Ej, Zauberer!" Ich also zu ihm rein. Da
lagen Zeitschriften und seine ganzen Kippen. Er redete zu mir, aber ich
habe sein Wienerisch einfach nicht verstanden. Ich sagte: "Trainer, ich
verstehe Sie nicht." Dann hat er Kapitän Jakobs reingeholt und der hat
quasi übersetzt. Aber Happel wollte mir nur sagen, dass er mit mir
zufrieden war.

ABENDBLATT: Warum hat es dann trotzdem nicht geklappt?

LAUBINGER: Das lag nicht an Happel und auch nicht an anderen. Das lag
nur an mir selbst. Eine reine Kopfsache. Ich habe mir alles selbst
versaut. Verkehrt gelebt, zu viel gefeiert und so. Ich war zu labil,
mich konnte man immer überreden, ich habe alles mitgemacht und nie Stopp
gesagt. Und wenn man dann ein bisschen berühmt ist und am Wochenende
nicht spielt, dann geht man los. Und dann die Frauen und so. Da ein
bisschen rumgezirkelt, da den Harry gemacht. Hab gedacht, ich bin ein
Großer. Disco da, Schlägerei hier, vieles ist geschrieben worden,
manches war Spinnkram, anderes stimmte. Ich hätte raus müssen aus
Hamburg. Weg von meinen Freunden, weg von meinem ganzen Umfeld. So wie
Effenberg nach Gladbach, das war genau richtig. Vielleicht hatte ich
auch zu viel Talent, bin zu schnell nach oben gekommen. Natürlich war
der HSV zu der Zeit auch sehr stark besetzt. Ich hatte Magath vor mir,
von Heesen, Okonski. Alles Granaten. Ich hätte einfach mehr spielen
müssen.

ABENDBLATT: Sind Sie neidisch auf die vielen rustikalen Fußballer, die
heute so viel mehr verdienen?

LAUBINGER: Neidisch nicht. Aber wenn ich heute so manchen
Bundesligaspieler sehe, das ist schon schwer mit anzuschauen. Da
schüttel' ich schon manchmal den Kopf.

ABENDBLATT: Am meisten haben Sie Ihren Vater enttäuscht, oder?

LAUBINGER: Er hat alles für mich gemacht, war mein Manager, hat die
Verträge ausgehandelt. Und er ist irgendwann zu Netzer ins Büro und hat
gesagt: "Mein Junge muss spielen. Ich mache Ihnen ein Angebot: Wir
verzichten auf Gehalt und Prämien, aber lassen Sie ihn einfach mal fünf
Spiele machen." Netzer hat gesagt: "Wir wissen, was der Junge kann, aber
wir wollen ihn langsam aufbauen und nicht verheizen."

ABENDBLATT: Ihr Vater konnte Sie nicht auf den richtigen Weg bringen?

LAUBINGER: Nee, das konnte er nicht. Sonst wäre ich ganz woanders.

ABENDBLATT: Warum konnte er das nicht?

LAUBINGER: Ich habe mich zu weit von ihm entfernt, auf die falschen
Leute gehört. Er ist dann auch nicht mehr zu meinen Spielen gekommen,
konnte das nicht mehr mit ansehen. Wir hatten zwar immer noch ein gutes
Verhältnis, aber wir haben eben nicht mehr über Fußball gesprochen.

ABENDBLATT: Hat es Sie genervt, wenn Happel Sie "Zigeuner" genannt hat?

LAUBINGER: Überhaupt nicht. Im Gegenteil: Ich war stolz. Und bin es
immer noch. Wir saßen mal in Ochsenzoll beim Mannschaftsessen, es gab
Nudeln. Ich kam da nicht klar mit der Gabel und dem Löffel. Da rief er:
"Zigeuner, komm her, setz dich neben mich. Du isst jetzt genau wie ich.
Nimm die Gabel und hau rein. Genau wie ich. So ist es richtig."

ABENDBLATT: Was haben Sie damals verdient?

LAUBINGER: Weiß nicht so genau, vielleicht sechs-, siebentausend Mark
pro Monat im ersten Jahr. Im zweiten fünfzehn? Ich weiß es ehrlich
nicht. Ich habe mich nie darum gekümmert. Das hat alles mein Vater
gemacht. Ich brauchte nicht viel. Ich war auch nie in einer Bank. Wenn
ich mal los bin, hat mir mein Vater was gegeben. Erst mit 23 Jahren
wollte ich von ihm wissen, was ich an Geld habe.

´ABENDBLATT: Jetzt trainieren Sie Ihre Söhne.

LAUBINGER: Ja, der Nico ist sechs und Mascholino zehn. Der Große hat
erst Karate gemacht. Da wohnten wir noch in einer Straße, in der keine
anderen Kinder waren. Ich sag zu meiner Frau: "Wir müssen umziehen, der
Junge muss mit anderen Fußball spielen." Also sind wir umgezogen.
Dorthin, wo Kinder waren, die Fußball spielten. Irgendwann kam er ins
Wohnzimmer: "Papa, ich will in einen Fußballverein." Tja, hab ich
gedacht und die Becker-Säge gemacht: Geht doch! Dann bin ich mit ihm ins
Sporthaus Uhlenhorst und habe zum Inhaber Michael Malbranc gesagt:
"Hier, kleide den Jungen ein! Fußballschuhe, Trainingsanzug, Trikots,
Bälle - schmeiß runter, was er will und ab.

ABENDBLATT: Mit wieviel Jahren haben Sie das erste Mal geheiratet?

LAUBINGER: Ich war 16 Jahre alt, als ich das erste Mal mit meiner Frau
zusammen war. Wir sind ja auf unsere Art verheiratet. Nicht
standesamtlich, sondern auf Zigeunerart. Wenn du bei uns mit einer Frau
über Nacht weg bist, dann gilt das als verheiratet. Wenn du sie dann
nicht nimmst, gibts natürlich Streit. Das war bei uns aber nicht so. Wir
mochten uns, waren lange zusammen. Dann kam das erste Kind, ein Mädchen,
aber meine Frau bekam Probleme, lag eine Woche auf der Intensivstation.
Und dann ist sie gestorben.

ABENDBLATT: Wie haben Sie das damals verarbeitet?

LAUBINGER: Eigentlich gar nicht. Ich habe, außer mit meinen Eltern und
meiner Familie, mit keinem darüber gesprochen. Niemals. Hab das in mich
reingefressen, einige Zeit getrauert, und dann bin ich losgezogen. Da
war mir alles egal. Alkohol, Fahren ohne Führerschein, immer rein, fünf,
sechs Mal erwischt worden. Schlägereien - und selbst, wenn ich nicht
unmittelbar beteiligt war, hieß es immer: Laubinger, Bundesliga-Spieler
- der wars.

ABENDBLATT: Wie lebt es sich mit einem Vorstrafenregister?

LAUBINGER: Ich stehe dazu, aber das ist seit fünf Jahren vorbei und
Geschichte. Ich kann heute mit jedem darüber reden, und vielleicht hören
die Jungen heute eher auf mich als auf andere, wenn ich ihnen sage:
Fahrt nicht besoffen mit dem Auto!

ABENDBLATT: Wie geht es sportlich bei Ihnen weiter?

LAUBINGER: Wenns gut läuft, greife ich nochmal in der Oberliga oder in
der Verbandsliga an. Sonst bleibe ich bei Farmsen und mache meinen
Trainerschein.

ABENDBLATT: Haben Sie noch Kontakt zu früheren HSV-Spielern?

LAUBINGER: Die sind ja alle weg. Am besten kam ich mit Thomas von Heesen
und Uli Stein klar. Thommy ist ein ganz feiner Kerl.

ABENDBLATT: Was würden Sie jungen Talenten raten?

LAUBINGER: Das kommt immer auf den Typ an. Manche müssen gebremst
werden, brauchen mehr Druck. Andere muss man regelrecht schubsen.
Wichtig ist, dass sie eine Schulausbildung haben, falls das mit der
Karriere nicht klappt. Ansonsten trainieren, nicht abheben, bescheiden
und ordentlich bleiben. Ich habe alles hinten reingesteckt bekommen,
meine Jungs sollen sich das erarbeiten. Die sollen sich über Sachen
freuen, bei denen ich früher gesagt habe: Mensch, das habe ich doch
schon. Wobei man sagen muss, dass es heute sehr leicht ist,
Bundesligaspieler zu werden.

ABENDBLATT: Finden Sie?

LAUBINGER: Ja klar. Wer spielt denn heute noch gut Fußball? Scholl,
Rosicky und sonst? Ballack? Der ist zwar torgefährlich, aber sein Stil -
immer das gleiche. Da ist doch nichts Überraschendes für die Zuschauer.

ABENDBLATT: Sie sagen, Sie haben es zu leicht gehabt. Ist das eine
Erklärung für Ihre Disziplinlosigkeiten und die verschenkte Karriere?

LAUBINGER: Zigeuner haben keine Disziplin. Die reisen und machen und
tun. Das hat viele Gründe. Da müssten wir jetzt tief in die Geschichte
zurück gehen.

ABENDBLATT: Warum nicht.

LAUBINGER: Nun ja. Wir sind ein getriebenes Volk. Wir haben kein Land,
wir haben nichts, wir müssen überleben - und wir sind abgestempelt. Wenn
du einen Schatten auf dir hast, dann musst du kämpfen. Obwohl viele von
uns den falschen Weg eingeschlagen haben, bin ich stolz darauf, Zigeuner
zu sein und zu diesem Volk zu gehören. Mein Vater ist Rechtssprecher bei
den Zigeunern, also das Oberhaupt. Sein Vater war es auch schon.
Deswegen haben wir als Kinder schon immer sehr viel mitgekriegt.

ABENDBLATT: Woran glauben Sie?

LAUBINGER: Wir sind evangelisch. Mein ältester Bruder zum Beispiel hat
sein Leben total auf den Kopf gestellt, ist bekehrt worden und arbeitet
jetzt als Prediger. Ich bin auch sehr gläubig, noch nicht so weit wie
er, aber das wird irgendwann kommen.

ABENDBLATT: Bei wem müssen Sie sich noch entschuldigen?

LAUBINGER: Inwiefern? Das verstehe ich jetzt nicht.

ABENDBLATT: Na ja, vielleicht bei Leuten, die Sie verletzt haben?

LAUBINGER: Nee, das waren keine großen Sachen. Verletzt habe ich meinen
Vater, aber wir haben uns ausgesprochen. Und er hat mir Silvester
gesagt, dass er stolz auf mich ist, wie ich mein Leben in den Griff
gekriegt habe. Da flossen auch ein paar Tränen. Nicht entschuldigen,
aber dankbar bin ich meiner Frau, dass sie es jetzt schon 15 Jahre mit
mir aushält. Das war bestimmt nicht leicht.

erschienen am 15. Feb 2003 im Abendblatt


Ciao,
SM
--
The Sunday Times about 'The Two Towers':
'The darkness of this film comes not just from the hideous collection of
creatures - orcs, Uruk-hai, wargs and Liv Tyler...'
HSV: Unbeaten for 10 games now :)

Klaus Rasmussen

unread,
Feb 15, 2003, 6:57:22 AM2/15/03
to
Sven Mischkies schrieb:

> Ex-HSVer, war hier schon öfters Thema zwischen mir und der Bayernsau. ;)

Schöne Geschichte und eine Traurige. Er hätte einer der ganz großen
Spieler werden können, es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen.

Farvel Klaus, drsf StaTisT.
--
http://klaus-rasmussen.de/ Die dänische Insel Møn.
http://www.rasmussen-moen.de/ Bilder der Insel Møn
FAQ zu de.rec.sport.fussball http://www.drsf.de/
http://www.stpauli-netpirates.de/ http://www.stpauliamateure.de/

Sven Mischkies

unread,
Feb 15, 2003, 7:10:28 AM2/15/03
to
Klaus Rasmussen <Rasm...@fahr-zur-hoelle.org> wrote:

> Sven Mischkies schrieb:
>
> > Ex-HSVer, war hier schon öfters Thema zwischen mir und der Bayernsau. ;)
>
> Schöne Geschichte und eine Traurige. Er hätte einer der ganz großen
> Spieler werden können, es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen.


Ich habe ihn nie gesehen... :(

Kommentar eines HSVers, der ihn letztens spielen gesehen hat: Klasse
aber faul, tut nichts für die Defensive und ist nicht gerade der
Beherschteste auf dem Platz.

Aber wer weiß, was aus ihm geworden wäre, wenn man sich besser um ihn
gekümmert hätte. :(

Klaus Rasmussen

unread,
Feb 15, 2003, 8:25:54 AM2/15/03
to
Sven Mischkies schrieb:
> Klaus Rasmussen <Rasm...@fahr-zur-hoelle.org> wrote:

>> Schöne Geschichte und eine Traurige. Er hätte einer der ganz großen
>> Spieler werden können, es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen.

> Ich habe ihn nie gesehen... :(

Da hast Du wirklich etwas verpaßt, er hatte auch das Zeug zum
Publikumsliebling, er wurde aber in der Presse nach seinen Eskapaden
immer hart rangenommen, das hat seinem Ruf empfindlich geschadet.

> Kommentar eines HSVers, der ihn letztens spielen gesehen hat: Klasse
> aber faul, tut nichts für die Defensive

Das hat der Grantler im beigebracht. :-)

> und ist nicht gerade der Beherschteste auf dem Platz.

Er ist Zigeuner was erwartest Du? Die sind etwas impulsiver.

> Aber wer weiß, was aus ihm geworden wäre, wenn man sich besser um ihn
> gekümmert hätte. :(

Er hätte jemanden brauchen können, der ihn jeden Morgen erstmal in den
Achtersteven tritt.

Sven Mischkies

unread,
Feb 15, 2003, 12:14:27 PM2/15/03
to
Klaus Rasmussen <Rasm...@fahr-zur-hoelle.org> wrote:

> Das hat der Grantler im beigebracht. :-)


*g*


> > und ist nicht gerade der Beherschteste auf dem Platz.
>
> Er ist Zigeuner was erwartest Du? Die sind etwas impulsiver.


Sieh' doch Barbie auch mal so. ;)


> > Aber wer weiß, was aus ihm geworden wäre, wenn man sich besser um ihn
> > gekümmert hätte. :(
>
> Er hätte jemanden brauchen können, der ihn jeden Morgen erstmal in den
> Achtersteven tritt.


D.h. den Trainer Magath? ;)

Martin Heening

unread,
Feb 15, 2003, 12:40:37 PM2/15/03
to
"Sven Mischkies" <sven.mi...@hamburg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1fqfp4l.1nnq71t9x06x7N%sven.mi...@hamburg.de

>Sieh' doch Barbie auch mal so. ;)

[Geschichtslehrermodus ON]
*schudder*
Nennt ihr den wirklich so? Tut das aber mal nicht, wenn ein (zumal
älterer) Franzose in der Nähe ist, insbesondere, wenn er aus der
Gegend von Lyon kommt (google mal aus Spaß mit Barbie und Lyon) - das
könnte wirklich _peinlich_ werden...
[Geschichtslehrermodus OFF]

Nix für ungut & Gruß,
Martin


Sven Mischkies

unread,
Feb 15, 2003, 12:58:09 PM2/15/03
to
Martin Heening <mar...@heening.net> wrote:


Das erschreckende daran ist, das diese Firma Mattel ihre Puppen so
nennt. So werden unsere Kinder langsam aber sicher zu Nazis erzogen...
Unglaublich, aber war - das Gesocks ist überall. Und Mattel 'ne
Nazifirma.

Martin Heening

unread,
Feb 15, 2003, 1:12:00 PM2/15/03
to
"Sven Mischkies" <sven.mi...@hamburg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1fqfr9f.hvq0fsfzuxadN%sven.mi...@hamburg.de

>Martin Heening <mar...@heening.net> wrote:
>Das erschreckende daran ist, das diese Firma Mattel ihre Puppen so
>nennt. So werden unsere Kinder langsam aber sicher zu Nazis
erzogen...
>Unglaublich, aber war - das Gesocks ist überall. Und Mattel 'ne
>Nazifirma.

Als Nicht-HSVer war mir nicht klar, dass ihr euren Barbarez nach einer
dezidiert unfußballerischen blondgelockten Anziehpuppe nennt -
möglicherweise hab' ich wirklich die falschen Assoziationen.
Wahrscheinlich, weil ich ein_e_ Barbie nicht so sehr mit dem
"Schlächter von Lyon" in Verbindung bringe wie eine_n_ Barbie - ich
hab echt erstmal geschluckt und überlegt, wen Du wohl meinst. Mein
Tip, falls ihr mal gegen Lyon spielt, nicht unbedingt "Barbie" zu
schreien, bleibt allerdings erhalten...
Ich schätze, dass ich eine_n_ Barbie nicht unbedingt mit dem
Anziehmodel in Verbindung bringe, bringt mein blöder Beruf mit sich -
die meistens Leute finden hier in Köln oder Düsseldorf auch nix dabei,
in einem Geschäft namens "Robert Ley" zu shoppen, und ich habe, als
der Laden aufmachte, schon kräftig geschluckt, obwohl der Inhaber mit
Sicherheit nix für seinen Namen kann.

Wie gesagt nix für ungut,
Martin, der eigentlich nicht zu den Dauernazikeulenrausholern
gehört...


Sven Mischkies

unread,
Feb 15, 2003, 1:48:29 PM2/15/03
to
Martin Heening <mar...@heening.net> wrote:

> Als Nicht-HSVer war mir nicht klar, dass ihr euren Barbarez nach einer
> dezidiert unfußballerischen blondgelockten Anziehpuppe nennt -


Tun wir nicht. Wir benennen ihn nach seinem Nachnamen. Nur sehen wir
auch nicht überall Gespenster. *g*


> möglicherweise hab' ich wirklich die falschen Assoziationen.


;))

Klaus Rasmussen

unread,
Feb 15, 2003, 2:11:31 PM2/15/03
to
Sven Mischkies schrieb:
> Klaus Rasmussen <Rasm...@fahr-zur-hoelle.org> wrote:

>> Er ist Zigeuner was erwartest Du? Die sind etwas impulsiver.

> Sieh' doch Barbie auch mal so. ;)

Der ist nicht impulsiv, der ist einfach nur hinterhältig.

>> Er hätte jemanden brauchen können, der ihn jeden Morgen erstmal in den
>> Achtersteven tritt.

> D.h. den Trainer Magath? ;)

Ja warum nicht? Wenn er ihn dabei auf den richtigen Weg gebracht
hätte. Der Simak von den Pillen erinnert mich irgendwie an Laubinger,
das ist auch so eine Schlampe. :-)

Sven Kalow

unread,
Feb 15, 2003, 2:46:42 PM2/15/03
to
Ich hab' mal ne Geschichte von einem gehört, der bei den HSV-Amateuren
gespielt hat und bei den Profis ab und zu mit trainieren durfte. Und
zwar war es unter Happel üblich, dass am Ende des Trainings immer einer
der jungen Spieler die Bälle einsammeln musste. Und "Laube" hat sich
immer den Spass gemacht, wenn Manni Kastl an der Reihe war, die Bälle
ins Ochsenzoller zu bolzen. Und Happel war das scheiss egal!

Andre Bunse

unread,
Feb 17, 2003, 4:05:33 AM2/17/03
to
Klaus Rasmussen schrieb:

> Ja warum nicht? Wenn er ihn dabei auf den richtigen Weg gebracht
> hätte. Der Simak von den Pillen erinnert mich irgendwie an Laubinger,
> das ist auch so eine Schlampe. :-)

Für mich hört sich das eher nach Mario Basler an.
Oder ist Simak auch schon durch Schlägereien auf-
gefallen?

Andre

Sven Mischkies

unread,
Feb 17, 2003, 4:33:51 AM2/17/03
to
Andre Bunse <bu...@gci.de> wrote:


Ja.


Ciao,
SM
--
The Sunday Times about 'The Two Towers':
'The darkness of this film comes not just from the hideous collection of
creatures - orcs, Uruk-hai, wargs and Liv Tyler...'

HSV: Unbeaten for 11 games now :)

Klaus Rasmussen

unread,
Feb 17, 2003, 5:57:29 AM2/17/03
to
Andre Bunse schrieb:
> Klaus Rasmussen schrieb:

>> Ja warum nicht? Wenn er ihn dabei auf den richtigen Weg gebracht
>> hätte. Der Simak von den Pillen erinnert mich irgendwie an Laubinger,
>> das ist auch so eine Schlampe. :-)

> Für mich hört sich das eher nach Mario Basler an.

Der hat sein Talent nicht ganz verschleudert, immerhin war er ja
einige Zeit Nationalspieler und genug Geld hat er ja auch verdient.

> Oder ist Simak auch schon durch Schlägereien auf-
> gefallen?

Kann ich Dir nicht sagen, aber als er noch bei den 96ern war, war er
ja oft genug in den Schlagzeilen zu finden.
Kann natürlich auch am schlechten Pflaster Hangover liegen. :-)

Marc Reichenbach

unread,
Feb 17, 2003, 7:14:59 AM2/17/03
to
Sven Mischkies schrieb:

>>
>> Für mich hört sich das eher nach Mario Basler an.
>> Oder ist Simak auch schon durch Schlägereien auf- gefallen?

Die Mehrzahl Schlägereien scheint mir schon übertrieben, mir ist "nur"
eine mit einem Wachmann auf der Expo bekannt.

Ciao
Marc
--
Alle Bogeys werden mit "sollte ein Par werden" umschrieben.
(aus clever bluffen-Golf von Peter Gammond)
Golf im Usenet: news:de.rec.sport.golf
de.rec.sport.golf im WWW: http://www.drsg.de

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