Werder Bremen verpflichtet zur kommenden Saison 2006/07 den
brasilianischen Nationalspieler Diego vom portugiesischen Meister FC Porto.
Der 21-jährige Mittelfeldspieler erhält bei den Grün-Weißen einen Vertrag
bis zum 30.06.2010. Das gab Geschäftsführer Klaus Allofs am Samstagabend
bekannt. "Wir freuen uns sehr, demnächst einen solchen Klasse-Spieler bei
uns zu haben. Diego verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten", sagte
Allofs. Cheftrainer Thomas Schaaf verriet: "Wir haben Diego schon seit 2002
beobachtet. Er ist ein toller Techniker, der starke Pässe spielt und auch
selbst den Torabschluss sucht. Er bringt genau die Fähigkeiten mit, die wir
in der Offensive benötigen."
Am vergangenen Donnerstag waren Klaus Allofs und Jürgen. L Born,
Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, nach Porto gereist. "Wir haben
mit dem FC Porto Einigung über die Ablösemodalitäten erzielt", bestätigte
Allofs. "Und auch mit dem Spieler waren wir uns grundsätzlich einig. Beide
Seiten wollten zueinander kommen. Dass es nun bis zur Vertragsunterzeichnung
noch einige Zeit gedauert hat, ist normal." Am Samstagnachmittag absolvierte
Diego, der mit seinem Vater, nach Bremen gekommen war, in der Hansestadt die
obligatorische sportärtzliche Untersuchung. Über die Höhe der Ablösesumme
vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. "Wir stoßen mit diesem Transfer
jedoch nicht in neue, unbekannte finanzielle Dimensionen vor", versicherte
Allofs.
Diego Ribas da Cunha, kurz Diego, wurde am 28.02.1985 in Ribeirao
Preto/Brasilien geboren und spielte von 1997 bis 2004 zunächst in den
Jugendteams, dann bei den Profis des Santos FC und wurde mit dem Klub 2002
brasilianischer Meister. 2004 wechselte Diego zum FC Porto, gewann in der
abgelaufenen Saison den portugiesischen Meistertitel, wurde insgesamt elf
Mal in der Champions League eingesetzt und erzielte dabei zwei Tore. Für die
brasilianische Nationalmannschaft absolvierte er bisher 14 Länderspiele,
blieb dabei bisher jedoch ohne Treffer. Mit der Selecao triumphierte er 2004
bei der Copa America.
Quelle: werder-online.de
Das ist ja alles schön und gut. Diego ist ohne Frage ein sehr guter Spieler. Aber
viel wichtiger ist doch die Frage, was macht der Chef?
Meines Erachtens ist das die spannenste Phase der neuen Saison. Wenn wir den
besten Mittelfedlspieler, den wie je hatten, auch noch halten können, sind wir so
gut wie sicher Deutscher Meister. Die Bayern wollen ja eh nur dritter werden,
Schalke müssen wir wohl sogar die Fahrtkosten vorstrecken, damit die überhaupt
bei uns antreten können. Und der HSV ist halt der HSV. Da bleiben ja nur noch wir
übrig.
Grüsse
Annabelle
"ES IST KEIN NATURGESETZ, DASS WERDER BREMEN HINTER
DEN BAYERN IN DER TABELLE STEHT!"
Micoud 2003
> Aber viel wichtiger ist doch die Frage, was macht der Chef?
Allofs schiebt Micoud-Wechsel den Riegel vor
München - Der Abschied von Johan Micoud schien schon beschlossene Sache,
jetzt reagiert Sportdirektor Klaus Allofs und spricht im Wechseltheater
ein Machtwort.
Bleibt er oder geht er? Johan Micoud spielt seit 2002 bei Werder Bremen
Micoud bestätigte in der "Welt" bereits seinen Abschied von der Weser:
"Ich weiß noch nicht, zu welchem Klub ich gehe, aber unser Sportdirektor
Klaus Allofs ist momentan am Verhandeln", sagte der 32 Jahre alte
Mittelfeldspieler.
Doch von Bremer Seite kam nun das schnelle Dementi. "Über den Verkauf
von Johan Micoud wurde nicht nachgedacht. Wir planen für die nächste
Saison sowohl mit Micoud als auch mit Diego", sagt Allofs in der "ARD
Sportschau".
Bitte um Freigabe
Laut "Süddeutsche Zeitung" hatte der Mittelfeldspieler bei Allofs um die
Freigabe gebeten, falls schon in diesem Sommer ein französischer Verein
Interesse habe.
Klar ist also, dass nur eine Rückkehr in die Heimat in Frage kommt. Doch
einen neuen Arbeitgeber konnte Micoud noch nicht präsentieren.
Micoud und Diego
Die portugiesische Sportzeitung "O Jogo" vermeldete indes den Transfer
von Diego Ribas da Cunha bereits als sicher. "Das Geschäft ist perfekt.
Diego wird vier Jahre bei Werder spielen", erklärte Vater und Berater
Djair Ribas da Cunha.
Demnach soll der Brasilianer in Diensten des FC Porto sieben Millionen
Euro kosten.
Schon in der nächsten Woche kommt der Spieler des portugiesischen
Meisters und Pokalsiegers zum sportmedizinischen Check nach Bremen.
Der 21-jährige wäre damit nach Clemens Fritz von Bayer Leverkusen und
Pierre Womé (Inter Mailand) der dritte Neuzugang für Werder.
Ja, Du hast echt! Hoffentlich bleibt uns Micoud erhalten!
Gruß,
Pino
Vergessen: Quelle http://www.sport1.de/de/sport/artikel_85097.html
Gruss vom ersten Pinneberger Werder Fan
(oder gibts hier noch einen???)
> Allofs schiebt Micoud-Wechsel den Riegel vor
> München - Der Abschied von Johan Micoud schien schon beschlossene Sache, jetzt reagiert Sportdirektor Klaus Allofs und spricht im
> Wechseltheater ein Machtwort.
>
> Bleibt er oder geht er? Johan Micoud spielt seit 2002 bei Werder Bremen
> Micoud bestätigte in der "Welt" bereits seinen Abschied von der Weser: "Ich weiß noch nicht, zu welchem Klub ich gehe, aber unser
> Sportdirektor Klaus Allofs ist momentan am Verhandeln", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler.
> Doch von Bremer Seite kam nun das schnelle Dementi. "Über den Verkauf von Johan Micoud wurde nicht nachgedacht. Wir planen für die
> nächste Saison sowohl mit Micoud als auch mit Diego", sagt Allofs in der "ARD Sportschau".
Das kenne ich natürlich schon. Es ist aber leider nur ein Beispiel dafür, wie schlecht
die deutsche Sportberichterstattung funktioniert. Allofs, das ist bekannt, hat eine Abmachung
mit Micoud, die besagt, dass er gehen kann, wenn er einen Verein in seinem Heimatland
findet. Er hat keinesfalls einem Wechsel "den Riegel vorgeschoben". Das Interview in der
Sportschau war vielmehr vollkommen nichtssagend. Im Grunde hat er nur gesagt, was
Manager halt so sagen, wenn sie nichts sagen wollen.
Grüsse
Annabelle
Sehe ich auch fast so. Die Bayern sparen sich sportlich kaputt, während
Bremen Stars von Inter Mailand und FC Porto verpflichtet, bauen die
Bayern darauf, dass Scholl noch ein Jahr durchhält und Santa Cruz
endlich die Kurve kriegt - Hauptsache billig!
Das Geld wird natürlich für die Abzahlug des Stadions gebraucht, aber
wenn man dann keine starke Mannschaft mehr hat!?
An die Meisterschaft der Bayern in 2007 glaube ich nicht, da hat Bremen
die besten Karten.
Jochen
> An die Meisterschaft der Bayern in 2007 glaube ich nicht, da hat Bremen
> die besten Karten.
Unterschätz mal die Borussia nicht, jetzt mit
Champions-League-Sieger-Trainer
Don Jupp... *g*
Stefan
Der gute Don Jupp kann ja wirklich aus dem Vollen schöpfen. Endlich war
Gladbach ja schon weit vor Saisonende gesichert und konnte den
Spielermarkt unbeschwert sondieren. Rangnick wäre aber die bessere
Alternative gewesen, der kommt wohl zu Weihnachten in den Borussenpark.
Jochen