ich habe jetzt über eine Stunde erfolglos nach einer Antwort auf meine
Frage gesucht und wende mich deshalb an euch. Ich hoffe ihr könnt mir
weiterhelfen.
Vor ca. 4 Jahren habe ich mit MSK (Modernes Sportkarate) angefangen.
Nette Sache das, aber nur wenn man in 4-5 ausgewählten Städten in
Deutschland wohnt, woanders gibt's das nämlich nicht. Und ich bin
gerade nach Hamburg gezogen, wo es MSK nicht gibt.
Da ich jetzt also nochmal komplett von vorne anfangen muss, würde ich
gerne die Richtung wechseln und Kung Fu anfangen. Allerdings will ich
nicht, dass mir das selbe bei meinem nächsten Umzug wieder passiert.
Es gibt ja unglaublich viele Kung Fu Stile, von denen anscheinend
viele auch nur an wenigen Orten angeboten werden.
Daher meine Frage:
Was sind die Kung Fu Richtungen, die in Deutschland am häufigsten
angeboten werden? Wo habe ich die grösste Chance, in einer anderen
Stadt weiter machen zu können?
Ich bin über jede Info dankbar. Danke im Voraus und schönen Tach auch
noch. ;-)
Anya
> Daher meine Frage: Was sind die Kung Fu Richtungen, die in
> Deutschland am häufigsten angeboten werden? Wo habe ich die grösste
> Chance, in einer anderen Stadt weiter machen zu können?
>
Die kurze Antwort: versuch's mal beim WingTsun (EWTO).
Die lange Antwort:
Die zwei am weitesten verbreiteten Gongfu (Kungfu) Stile in Deutschland
(und weltweit...) sind Yang-Stil Taijiquan (Tai Chi Chuan) einerseits
und Wing Chun andererseits, letzteres insbesondere als WingTsun (die
Schreibweise fuer das Wing Chun von Leung Ting, Keith Kernspecht und
Ex-Schuelern der beiden). Ob Du mit einem der beiden nach "Modernem
Sport Karate" gluecklich wirst, weiss ich nicht.
Haeufig wirst Du auch "Shaolin Gongfu" angeboten sehen, aber das kann
alles oder nichts bedeuten und es besteht keinerlei Garantie, dass das
was Du an einem Ort als "Shaolin Gongfu" lernst viel mit dem "Shaolin
Gongfu" an einem anderen Ort zu tun hat. In aller Regel ist das nur ein
Marketing-Gimmick.
Tang Lang Quan (Gottesanbeterinnen Gongfu) hat, glaube ich, auch eine
groesser Verbreitung. Chen-Stil Taijiquan auch. Ansonsten gilt fuer
Gongfu weitgehend: klein, und gelegentlich fein. Das hat auch was mit
der Lehrtradition zu tun, die eigentlich auf der direkten Weitergabe
von Lehrer an Schueler beruht und nicht auf Massendrill, was zuerst von
den Japanern und Koreanern eingefuehrt wurde. "Moderne"
Gongfu-Organisationen wie das WingTsun haben weitestgehend das
japanische System uebernommen (grosse Gruppen, klar erkennbare Raenge
mit festgelegtem Programm, offizielle Pruefungen, ...) um zu wachsen.
Zai jian,
Ingo
--
For a person who has never seen the Orient a lotus is still a lotus,
for me it is only a kind of onion. --- G. de Nerval
Normalerweise sind mir die Namen egal, aber zur Zeit haben wir einen
übel nervenden Troll (hat schon das Format eines ausgewachsenen
Poltergeistes) hier, da wäre ein Realname vertrauenerweckender ... :)
> Hallo Leute,
>
> ich habe jetzt über eine Stunde erfolglos nach einer Antwort auf meine
> Frage gesucht und wende mich deshalb an euch. Ich hoffe ihr könnt mir
> weiterhelfen.
Schau'n 'mer mal ...
> Vor ca. 4 Jahren habe ich mit MSK (Modernes Sportkarate) angefangen.
Aha, Du hast also in Aachen studiert.
> Daher meine Frage:
> Was sind die Kung Fu Richtungen, die in Deutschland am häufigsten
> angeboten werden? Wo habe ich die grösste Chance, in einer anderen
> Stadt weiter machen zu können?
Im Gegensatz zu Ingo empfehle ich natürtlich Avci WT (www.wteo.org)
oder Ju-Jutsu (ist vermutlich Deutscher Meister im 'Mich-gibts-überall')
oder die olympischen Sportarten Judo, TKD, Boxen.
Die olympischen haben den Vorteil, dass sie relativ einheitlich sind
(oder zumindest darauf hinarbeiten), weil sie ja auch auf internationaler
auf das gleiche Ziel hinarbeiten.
Daneben ist aber auch die Frage, was Du genau willst. Lange in einem
Stil bleiben ist das eine, aber was hilft Dir ein Training, bei dem
Du überall weitermachen kannst, wenn das Training nichts ist oder der
Trainer nicht so genau weiß, was er da unterrichtet.
Ich würde immer den Spaßfaktor an Nr. 1 setzen.
Gruß, Ralf.
On 12 Mar 2004 16:06:51 -0800, gi...@boom-shiva.de (gizmo) wrote:
>Vor ca. 4 Jahren habe ich mit MSK (Modernes Sportkarate) angefangen.
>Nette Sache das, aber nur wenn man in 4-5 ausgewählten Städten in
>Deutschland wohnt, woanders gibt's das nämlich nicht. Und ich bin
>gerade nach Hamburg gezogen, wo es MSK nicht gibt.
Wobei mich das jetzt natürlich zu der Frage bringt weshalb du dann
nicht vielleicht einfach mit einem "traditionelleren" Karatestil
weitermachst? Die haben ein große Verbreitung und wenn du an
Sportkarate Spaß hast ist der Stil fast zweitrangig, Vereine die in
Richtung Sport/Wettkampf-Karate gute bis sehr gute Trainer und
Trainierende haben findest du eigentlich in jeder größeren Stadt (und
in sehr vielen kleineren).
>Da ich jetzt also nochmal komplett von vorne anfangen muss, würde ich
>gerne die Richtung wechseln und Kung Fu anfangen.
Na ja, "komplett neu anfangen" wohl kaum, auch im Kung Fu wird IMO
schlagen und treten recht gern genommen.
Ich habe von Kung Fu nun wirklich nicht viel Ahung, aber wenn du mit
Modernem Sport Karate glücklich warst befürchte ich das dir das
Traning in den meisten hier vorgestellten Kung Fu Stilen zu lasch sein
könnte, im Sinne von sportlich und konditionell nicht fordernt genug.
(Anwesende Besserauskenner mögen mir widersprechen)
Bis denn
Bernd
> Normalerweise sind mir die Namen egal, aber zur Zeit haben wir einen
> übel nervenden Troll (hat schon das Format eines ausgewachsenen
> Poltergeistes) hier, da wäre ein Realname vertrauenerweckender ... :)
Hab doch mit Anya unterschrieben! ;-)
> > Vor ca. 4 Jahren habe ich mit MSK (Modernes Sportkarate) angefangen.
>
> Aha, Du hast also in Aachen studiert.
Nee, in Mainz. Das Rhein-Main Gebiet ist MSK-Land! :-)
> Daneben ist aber auch die Frage, was Du genau willst. Lange in einem
> Stil bleiben ist das eine, aber was hilft Dir ein Training, bei dem
> Du überall weitermachen kannst, wenn das Training nichts ist oder der
> Trainer nicht so genau weiß, was er da unterrichtet.
Punkt. Eindeutig. Aber wenn ich jedes Mal wieder neue Bewegungsabläufe
lernen und internalisieren muss, das kann ja dann auch nicht das wahre
sein, oder? Hm... oder vielleicht ist das grad gut, weil man dann ein
vielseitiges Allround-Talent wird. :-)))
Mit Judo hab ich's nicht so. Die Wurftechniken haben mich beim MSK
schon immer etwas genervt. Ich bin mehr so ein Tritt- und
Schlagmensch. So gesehen ist Karate ja auch ganz nett... Nur gibt's da
wenig mit Waffen, was mich nebenbei (aber nicht ausschliesslich) auch
reizen würde. Daher hatte ich an Wushu gedacht. Bin ich da überhaupt
richtig? *kopfkratz*
:-)
Anya
:-)
Anya
*P.S.: Äh... klingt das sarkastisch? War völlig ernst gemeint!
Hi Anya,
>. Von WT hab ich mal vor längerer Zeit
> so komische Geschichten gehört von wegen sektenmässig oder so. Ist da
> was dran?
Ne, da ist nix dran.
Viele Grüße,
BB
Birger Rosin schrieb:
> >. Von WT hab ich mal vor längerer Zeit
> > so komische Geschichten gehört von wegen sektenmässig oder so. Ist da
> > was dran?
>
> Ne, da ist nix dran.
Laß Dir von dem nix erzählen.. er gehört zu "denen" *G*
greets Oliver
Hi Oliver,
> > Ne, da ist nix dran.
> Laß Dir von dem nix erzählen.. er gehört zu "denen" *G*
Genau, darum weiß ich es ja. ;-)
Viele Grüße,
BB
>Hui, das war ja super informativ! Danke Ingo!*
>Über Tang Lang war ich auch schonmal gestolpert. Scheint tatsächlich
>etwas weiter verbreitet zu sein. Von WT hab ich mal vor längerer Zeit
>so komische Geschichten gehört von wegen sektenmässig oder so. Ist da
>was dran?
Kernspecht ist in meinen Augen ein eitler Materialist, seine Kurse und
deren Ableger viel zu teuer und ideologisch zu sehr eingeengt. Ich
würde die Finger davon lassen.
Außerdem bedenke, dass Ingo aus Australien schreibt und sich seine
Infos prinzipiell irgendwo zusammensucht. Tatsächlich frage ich mich,
wieso "Tang Lang" als so überaus bedeutsam in Deutschland gilt.
Immerhin, es ist ein typischer Shaolin-Stil.
>Traning in den meisten hier vorgestellten Kung Fu Stilen zu lasch sein
>könnte, im Sinne von sportlich und konditionell nicht fordernt genug.
>(Anwesende Besserauskenner mögen mir widersprechen)
Ein gutes Kung Fu Training beinhaltet Grundschule, Formen (Kata),
Partnertraining, freies Sparring, Selbstverteidigung (incl. Hebel
etc.) und im Gegensatz zum Karate tieferes Stehen. Über den Wert von
Pratzen- und Sandsacktraining kann man sich streiten. Das Übrige ist
dann aber schon alles fordernd genug.
Wie wäre es denn mit Hapkido? Das ist zwar kein KungFu, aber in Hamburg
wüsste ich einen gute Lehrer...:-)
--
Mit freundlichen Grüßen,
Olav
"Suche Dir Deine Freunde mit Bedacht,
Deine Feinde finden Dich von alleine."
>> Was sind die Kung Fu Richtungen, die in Deutschland am häufigsten
>> angeboten werden? Wo habe ich die grösste Chance, in einer anderen
>> Stadt weiter machen zu können?
> Im Gegensatz zu Ingo empfehle ich natürtlich Avci WT (www.wteo.org)
> oder Ju-Jutsu (ist vermutlich Deutscher Meister im
> 'Mich-gibts-überall') oder die olympischen Sportarten Judo, TKD,
> Boxen.
>
Ich kann halt lesen... Die Dame fragte nach *Kungfu*, da fliegen
Ju-Jutsu, Judo, TKD und Bpxen direkt raus. Und sie fragte nach am
weitesten verbreitet in D. Da fliegt dann auch Avci WT raus. =o)
> Ich würde immer den Spaßfaktor an Nr. 1 setzen.
>
Du? Ich dachte Du setzt den Killfaktor an Nr. 1. =o)
> Von WT hab ich mal vor längerer Zeit so komische Geschichten gehört
> von wegen sektenmässig oder so. Ist da was dran?
>
Ja, ein bisschen. Aber auch nicht schlimmer als andere KKs... =o)
> Außerdem bedenke, dass Ingo aus Australien schreibt und sich seine
> Infos prinzipiell irgendwo zusammensucht. Tatsächlich frage ich mich,
> wieso "Tang Lang" als so überaus bedeutsam in Deutschland gilt.
>
Also, bis 2000 habe ich in Deutschland gelebt und trainiert, unter
anderem auch WingTsun und Chen Taijiquan. Und ein paar Freund machten
Tang Lang Quan und das habe ich mir natuerlich mal angesehen. Alles im
Gegensatz zu Dir Schwaetzer, dessen einzige nachvollziehbare
Qualifikation ist, dass Du mit 'ne Leopardenfaust Rippen knacken willst.
Jaaaaa, JUHUUUU!!!! :-)) Gib´s ihm!!! :-))
Grüße,
Worna
-------------------------------------------
http://www.zohari.de
Hi Olav
> Wie wäre es denn mit Hapkido? Das ist zwar kein KungFu, aber in Hamburg
> wüsste ich einen gute Lehrer...:-)
... in Grimmen wüsste ich auch einen guten Lehrer! Da ist es sogar Kung Fu
> Jaaaaa, JUHUUUU!!!! :-)) Gib?s ihm!!! :-))
Möchte jemand Popcorn?
Die Eintrittskarte ist kostenfrei;
Cola hab ich auch hier, nur mein Hefe bleibt wo es ist.
Suse
--
Achtung:
in manchen meiner Postings schleicht der Sarkasmus umher!
Was, nur _ein_ Tritt?
> Cola hab ich auch hier, nur mein Hefe bleibt wo es ist.
Klar, wer mag schon Erdinger [1]. *brrr*
Servus,
Bernhard
[1] Brauerei im Nachbarlandkreis. Gibt's überall auf der Welt,
auch in Hückelhoven. Nur hier trinkt das keiner freiwillig.
--
Bernhard Nowotny
85625 Glonn, Germany (PGP ID: 0x17B6F58C DSS/DH)
"Life was simple before World War II. After that, we had systems."
-- Rear Admiral Grace Murray Hopper
Im Allgemeinen habe ich keine gute Meinung zu WT. Zum einen wurden
sich eine Menge Anleihen an Scientology genommen. Wenn man mal
Mitglied ist soll man auch eins bleiben, wenn nicht gibts Ärger. Davon
abgesehen handelt es sich nicht um Kung Fu im eigentlichen Sinne.
Vielmehr ist es ein Phantasiestil (wie leider sehr viele andere Kung
Fu Stile auch), der mit Tradition nicht viel am Hut hat. Die
Selbstverteidigung sieht solide aus, hat aber im Gegensatz zum
Original Yip Man Wing Chun massive Lücken. Das WT-Training selbst ist
dem Körper nicht wirklich zuträglich. Falscher Stand, lächerlicher
Schlag etc. Im allgemeinen spricht man auch von Wing Chun Kung Fu.
Wing Tsun dagegen darf offiziell den Anhang "Kung Fu" nicht tragen.
So, so ... ein gutes Kung Fu Training beinhaltet ...
Es ist jetzt müßig zu fragen, woher Du die Kompetenz nimmst, dies zu
beurteilen...
Naja, jeder der ein bisserl Ahnung hat, weiß diese Aussage zu bewerten :-)
> Im Allgemeinen habe ich keine gute Meinung zu WT. Zum einen wurden
> sich eine Menge Anleihen an Scientology genommen. Wenn man mal
> Mitglied ist soll man auch eins bleiben, wenn nicht gibts Ärger.
>
Was'n Kappes... Ich bin problemlos ausgetreten, und habe - auch als ich
noch in Deutschland war - keinen Aerger deswegen gekriegt.
> Davon abgesehen handelt es sich nicht um Kung Fu im eigentlichen
> Sinne. Vielmehr ist es ein Phantasiestil (wie leider sehr viele andere
> Kung Fu Stile auch), der mit Tradition nicht viel am Hut hat.
>
Das ist so auch Bloedsinn. Leung Ting hat sicher von Yip Man gelernt.
Wieviel, darueber scheiden sich die Geister. Aber auch davor hat er in
der Yip Man Linie gelernt. Insofern ist das sicher ein Ableger des Yip
Man Wing Chun, und hat somit klassische Wurzeln. Das Leung Ting und
insbesondere Keith Kernspecht seitdem so einiges am System geaendert
und zu ihm hinzugefuegt haben, ist auch unbestreitbar (und soweit ich
weiss auch unbestritten). Man kann also vielleicht sagen, dass sich
WingTsun zum "traditionellen" Wing Chun verhaelt wie Judo zum Jiu-Jitsu
(womit ich nur die Abstammungsverhaeltnisse meine, nicht, dass die
eingefuehrten Veraenderungen unbedingt von aehnlicher Art seien...).
> Die Selbstverteidigung sieht solide aus, hat aber im Gegensatz zum
> Original Yip Man Wing Chun massive Lücken.
>
Aehem. Und diese Aussage begruendet sich worauf genau? Hast Du
ueberhaupt schon mal WingTsun oder "Original Yip Man Wing Chun" gemacht?
Oder liest Du nur irgendwelches Propaganda-Material?
SV in welchem Sinne? Bzgl. SV fuer die moderne Gesellschaft hat WingTsun
unzweifelhaft mehr drauf. Darauf haben die sich spezialisiert. Und auch
wenn man da nicht alles toll finden muss, insgesamt haben die das schon
ganz gut ausgebaut.
Und was heisst hier "Luecken"? Wing Chun ist vom Konzept her voller
Luecken. Da wurde naemlich gerade der umgekehrte Weg der MMA gegangen,
und die Technik- und Taktikvielfalt geschrumpft wie es nur irgend ging
(einige sagen - zuviel...). Das Ideal war eher eine Technik fuer alle
Situationen als tausend Techniken fuer tausend Situationen. WingTsun hat
darum eher Luecken gestopft, und dem Marktzwang des "das haben wir auch"
nachgegeben.
> Das WT-Training selbst ist dem Körper nicht wirklich zuträglich.
> Falscher Stand, lächerlicher Schlag etc.
>
Ich habe im WT 'ne Menge Leute getroffen, deren "laecherliche Schlaege"
ich nicht einstecken moechte. WT verfolgt eine besondere Linie im Wing
Chun. Mein Ding war es letztlich nicht. Aber bevor man daran
rumkrittelt, sollte man es erstmal erlebt haben. Es gibt gute Gruende
warum WT ein wenig anders aussieht als das meiste Wing Chun und deutlich
anders als die meisten anderen KK.
> Im allgemeinen spricht man auch von Wing Chun Kung Fu. Wing Tsun
> dagegen darf offiziell den Anhang "Kung Fu" nicht tragen.
>
Offiziell? Hast Du was eingeworfen?
Es gibt keine "offizielle" Instanz fuer den Anhang "Kung Fu". Ist
sowieso nur ein Umgangssprachlicher Ausdruck, korrekter waere "Wushu"
(oder wie auch immer das in Kantonesisch heissen mag). Korrekt spricht
man vom "Wing Chun Kuen", wobei "Kuen" das Kantonesische Aequivalent zu
"Quan" (frueher "Chuan") ist - bedeutet "Faust", hier im Sinne von
Kampfstil. "Kung Fu" bedeutet sowas wie "harte Arbeit" und ist dank
Hong Kong Filmchen ein Sammelbegriff fuer "Kloppen aus China", der
besonders gerne im Westen benutzt wird. Es gibt aber auch jenseits
dieses Begriffes keine ernstzunehmende Bewertung chinesischer KKs durch
offizielle Stellen. Obwohl sich die Kommunisten das Gebiet in
zunehmenden Masse einverleiben (aber geldgierige Buerokraten sind keine
Garantie fuer 'ne vernuenftige Qualitaetskontrolle). Im Hong Kong-er
Sammelverein fuer Wing Chun Stile mischt WingTsun jedoch fett mit.
Das würde Dir wohl alles so gerne passen, hä?
Also erstmal:
Bitte Fakten auf den Tisch, wo Anleihen von Scientology in irgendeiner Weise
in bzw. von der EWTO verwendet werden. Wenn Du der EWTO derartiges Verhalten
vorwirfst, dann beschuldigst Du auch alle Beteiligten dewr Mittäterschaft.
Also fühle ich, der ich mich ganz sicher nicht mit Scientology
identifiziere, mich selbst angesprochen und angeschuldigt.
Wie fühlt es sich denn wohl an, wenn ich Dich vorsorglich mal als perverser
Kinderschänder denunzieren würde?
(um allen Mißverständnissen zu trotzen: ich kenne ihn nicht und es gibt für
mich keinerlei Anhaltspunkt für die Rechtfertigung solch einer Äußerung im
tatsächlichen Fall!)
Fändest Du das irgendwie cool? Ich glaube nicht. Deswegen: hör auf der
Stelle auf in dieser Form haltlose Behauptungen aufzustellen. Diese Art, mit
Schmutz zu werfen, spricht leider nicht für Dich!
Für Menschen, wie Dich, ein kleiner Hinweis: wenn Scientology-Leute
regelmäßig auf's Klo müssen, dann ist das nicht der sichere Beweis dafür,
dass alle, die ab und an mal auf's Klo gehen, Scientology-Mitglieder
/-Sympatisanten sind!
Zum zweiten:
> wenn man mal Mitglied ist soll man auch eins bleiben,
ja natürlich wünscht sich sowas jeder Schulleiter!
> wenn nicht gibts Ärger
sag mal: kann es sein, dass Du den Verband verwechselst?
Ich kann zwar nicht ausschließen, dass von den vielen und vielfältigen
WT-Schulen hier in Deutschland nicht der ein oder andere Schulleiter ein
wenig am Rad dreht und komisches Verhalten an den Tag legt. Dennoch ist der
absoluten Mehrheit der Schulleiter ein wesentlich seriöseres
Geschäftsgebaren zu unterstellen.
zu dem ganzen unqzualifizierten Quatsch, den Du jetzt über "echtes" Kung Fu
bzw. WingTsun dann geschrieben hast, sage ich mal nix. Aaaaaaußer zu:
> Wing Tsun dagegen darf offiziell den Anhang
> "Kung Fu" nicht tragen.
Du scheinst von nicht viel eine Ahnung zu haben, wenn ich Deine Kompetenz
mal an diesem Beitrag messe.
1. KungFu kann jeder offziell benutzen, weil es nicht irgendwie rechtlich
geschützt ist.
2. Die EWTO hat sich vor vielen Jahren dazu entschieden, den Begriff "Kung
Fu" nicht so sehr zu betonen / benutzen, gerade weil nämlich dieser Begriff
von vielen dubiosen Leuten benutzt und fast vergewaltigt wurde und die EWTO
sich von diesen Leuten klar abtrennen wollte.
Ich wundere mich ernsthaft,
was jemanden wie Dich dazu bewegt haben muss, sowas hier von Dir zu geben
(*kopfschüttel*)
Gruss, jhn
"Art Scharnhorst" <mayy...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
> > Davon abgesehen handelt es sich nicht um Kung Fu im eigentlichen
> > Sinne. Vielmehr ist es ein Phantasiestil (wie leider sehr viele andere
> > Kung Fu Stile auch), der mit Tradition nicht viel am Hut hat.
> >
> Das ist so auch Bloedsinn. Leung Ting hat sicher von Yip Man gelernt.
> Wieviel, darueber scheiden sich die Geister. Aber auch davor hat er in
> der Yip Man Linie gelernt. Insofern ist das sicher ein Ableger des Yip
> Man Wing Chun, und hat somit klassische Wurzeln.
Gegen Leung Ting habe ich nichts. Ausser das sein Name auf den
T-Shirts steht hat er mit Kernspecht und seiner Geldmaschinerie nicht
viel zu tun. Ob er überhaupt etwas bekommt? Kernspecht selbst hält ja
nicht sehr viel von seinem alten "Meister"
> Das Leung Ting und insbesondere Keith Kernspecht seitdem so einiges am System geaendert
> und zu ihm hinzugefuegt haben, ist auch unbestreitbar (und soweit ich
> weiss auch unbestritten). Man kann also vielleicht sagen, dass sich
> WingTsun zum "traditionellen" Wing Chun verhaelt wie Judo zum Jiu-Jitsu
> (womit ich nur die Abstammungsverhaeltnisse meine, nicht, dass die
> eingefuehrten Veraenderungen unbedingt von aehnlicher Art seien...).
>
> > Die Selbstverteidigung sieht solide aus, hat aber im Gegensatz zum
> > Original Yip Man Wing Chun massive Lücken.
> >
> Aehem. Und diese Aussage begruendet sich worauf genau? Hast Du
> ueberhaupt schon mal WingTsun oder "Original Yip Man Wing Chun" gemacht?
> Oder liest Du nur irgendwelches Propaganda-Material?
Ich denke es reicht wenn ich sage: Ich war dort. Sowohl bei WT als
auch Wing Chun. Ich wollte es zuerst nicht wahrhaben, aber technisch
ist WT (sagen wir mal) nicht ausgereift. Leider muß man sagen, daß
alle Organisationen die mit WT, VT, VC und Wing Chun usw. ihr Geld
verdienen ihre Mitglieder abzocken.
> SV in welchem Sinne? Bzgl. SV fuer die moderne Gesellschaft hat WingTsun
> unzweifelhaft mehr drauf. Darauf haben die sich spezialisiert. Und auch
> wenn man da nicht alles toll finden muss, insgesamt haben die das schon
> ganz gut ausgebaut.
Ich sage nicht, daß ich persönlich jeden WT'ler in die Tasche stecken
würde. Objektiv gesehen würde WT im Ernstfall gegen Karate wohl noch
eine ganz gute Figur machen, aber gegen Aikido... oder gar Wing Chun?
Eher nicht.
> Und was heisst hier "Luecken"? Wing Chun ist vom Konzept her voller
> Luecken. Da wurde naemlich gerade der umgekehrte Weg der MMA gegangen,
> und die Technik- und Taktikvielfalt geschrumpft wie es nur irgend ging
> (einige sagen - zuviel...). Das Ideal war eher eine Technik fuer alle
> Situationen als tausend Techniken fuer tausend Situationen. WingTsun hat
> darum eher Luecken gestopft, und dem Marktzwang des "das haben wir auch"
> nachgegeben.
Da sieht man, daß du das System nicht verstanden hast. Während Wing
Chun systematisch darauf hin arbeitet den Körper zu schulen, versucht
WT den Weg mit fragwürdigen Techniken abzukürzen. Als Beispiel führe
ich Pushing Hands auf. Zwischen der Ausführung liegen Welten. Am
besten schaust du dir noch einmal ein Wing Chun Training an. Aber auch
hier gilt, daß nicht überall wo Wing Chun draufsteht auch welches drin
ist. Leider...
> > Das WT-Training selbst ist dem Körper nicht wirklich zuträglich.
> > Falscher Stand, lächerlicher Schlag etc.
> >
> Ich habe im WT 'ne Menge Leute getroffen, deren "laecherliche Schlaege"
> ich nicht einstecken moechte.
Naja, wenn du natürlich nur dastehst und nicht abwehrst...
Und erst der Stand: Beine zusammen damit man keinen Tritt zwischen
selbige bekommt. :0))
> WT verfolgt eine besondere Linie im Wing Chun.
Richtig. Aber keine gute.
> Mein Ding war es letztlich nicht. Aber bevor man daran
> rumkrittelt, sollte man es erstmal erlebt haben.
Hab' ich.
> Es gibt gute Gruende
> warum WT ein wenig anders aussieht als das meiste Wing Chun und deutlich
> anders als die meisten anderen KK.
Ich muß zugeben, daß ich von der Effizienz des Wing Chun überzeugt bin
und es trotzdem nicht weitergeführt habe. Es war mir zu wenig Bewegung
da drin. Und fürs Auge war es auch nicht.
> > Im allgemeinen spricht man auch von Wing Chun Kung Fu. Wing Tsun
> > dagegen darf offiziell den Anhang "Kung Fu" nicht tragen.
> >
> Offiziell? Hast Du was eingeworfen?
Nur eine Aspirin. :)
Aber mal im Ernst Ingo. Ich weiß du postest regelmäßig und lieferst
häufig auch eine Menge interessanter Fakten, aber daß du mal bei WT
warst und fast schon für Kernspecht hier in die Bresche springst hätte
ich nicht von dir gedacht.
Es bleibt jedem selbst überlassen ob er WT gut oder schlecht findet.
Mein Anliegen war nur das Ausgangsposting in dem jemand eine Kung Fu
Schule suchte und ein anderer WT vorschlug. Empfehlen würde ich es
keinem. Aber Ansehen kostet nichts. Geht hin und urteilt selbst.
Viele Grüße nach Down Under.
>On Sat, 13 Mar 2004 22:18:07 +0100, Joe Garall wrote:
>
>> Außerdem bedenke, dass Ingo aus Australien schreibt und sich seine
>> Infos prinzipiell irgendwo zusammensucht. Tatsächlich frage ich mich,
>> wieso "Tang Lang" als so überaus bedeutsam in Deutschland gilt.
>>
>Also, bis 2000 habe ich in Deutschland gelebt und trainiert, unter
>anderem auch WingTsun und Chen Taijiquan. Und ein paar Freund machten
>Tang Lang Quan und das habe ich mir natuerlich mal angesehen. Alles im
>Gegensatz zu Dir Schwaetzer, dessen einzige nachvollziehbare
>Qualifikation ist, dass Du mit 'ne Leopardenfaust Rippen knacken willst.
Aha, Ingo hat sich "angesehen" - und daraus geschlossen, dass Tang
Lang eine große Verbreitung in Deutschland hat.
Nun, das ist der Unterschied. Ich habe auch Tang Lang praktiziert, und
es ist keineswegs leicht, Authentisches hier zu finden, und ich bitte
dich, die Beweise für die Verbreitung anzutreten.
Auch Wing Tsun habe ich mitgemacht. Charakterlosen Anfängern wurde
schon, bevor sie Grundtechniken beherrschten, ein Rammschlag von unten
auf die Nase beigebracht, mit den Worten: "Das haut das Nasenbein ins
Hirn." Überhaupt tummeln sich offenbar besonders im Wing Tsun geistige
Größen dieser Art.
So. Und ich knacke Rippen garantiert mit meiner Leopardenfaust, ob
dir's passt oder nicht.
>
>"Joe Garall" <nor...@joegarall.de> schrieb im Newsbeitrag
>> Ein gutes Kung Fu Training beinhaltet Grundschule, Formen (Kata),
>> Partnertraining, freies Sparring, Selbstverteidigung (incl. Hebel
>> etc.) und im Gegensatz zum Karate tieferes Stehen. Über den Wert von
>> Pratzen- und Sandsacktraining kann man sich streiten. Das Übrige ist
>> dann aber schon alles fordernd genug.
>
>So, so ... ein gutes Kung Fu Training beinhaltet ...
>
>Es ist jetzt müßig zu fragen, woher Du die Kompetenz nimmst, dies zu
>beurteilen...
Woher nimmst du die Kompetenz, es in Frage zu stellen?
Hi Joe,
> Woher nimmst du die Kompetenz, es in Frage zu stellen?
Lies dir deine Postings einfach nochmal durch.
Viele Grüße,
BB
>"Joe Garall" schrieb
>
>Hi Joe,
>
>> Woher nimmst du die Kompetenz, es in Frage zu stellen?
>
>Lies dir deine Postings einfach nochmal durch.
Das ist keine kompetente Antwort, Oberlehrer.
> On Sat, 13 Mar 2004 07:09:26 +0100, Ralf Pfeifer wrote:
>
>
>>>Was sind die Kung Fu Richtungen, die in Deutschland am häufigsten
>>>angeboten werden? Wo habe ich die grösste Chance, in einer anderen
>>>Stadt weiter machen zu können?
>>
>>Im Gegensatz zu Ingo empfehle ich natürtlich Avci WT (www.wteo.org)
>>oder Ju-Jutsu (ist vermutlich Deutscher Meister im
>>'Mich-gibts-überall') oder die olympischen Sportarten Judo, TKD,
>>Boxen.
>>
>
> Ich kann halt lesen... Die Dame fragte nach *Kungfu*, da fliegen
> Ju-Jutsu, Judo, TKD und Bpxen direkt raus.
Ich wollte ja nur Alternativangebote unterbreiten und deren
erwähnenswerte Vorzüge herausstellen - gerade z.B. beim TKD ...
Worna ... Woooooornaaaaaaa ... hier ist ein Zweifler wider das TKD!
> Und sie fragte nach am
> weitesten verbreitet in D. Da fliegt dann auch Avci WT raus.
Na und? Aldi ist die Nummer 1, aber auch bei Lidl kann man ohne
Verrenkungen einkaufen.
Und, ob Kerni noch (lange) die Nummer 1 macht? :))
>
>>Ich würde immer den Spaßfaktor an Nr. 1 setzen.
>>
>
> Du? Ich dachte Du setzt den Killfaktor an Nr. 1. =o)
Oh, ist das neuerdings nicht mehr dasselbe?
Worna, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie trifft. :)
SCNR,
B.
> Ralf Pfeifer wrote:
>
> Punkt. Eindeutig. Aber wenn ich jedes Mal wieder neue Bewegungsabläufe
> lernen und internalisieren muss, das kann ja dann auch nicht das wahre
> sein, oder? Hm... oder vielleicht ist das grad gut, weil man dann ein
> vielseitiges Allround-Talent wird. :-)))
> Mit Judo hab ich's nicht so. Die Wurftechniken haben mich beim MSK
> schon immer etwas genervt. Ich bin mehr so ein Tritt- und
> Schlagmensch. So gesehen ist Karate ja auch ganz nett... Nur gibt's da
> wenig mit Waffen, was mich nebenbei (aber nicht ausschliesslich) auch
> reizen würde. Daher hatte ich an Wushu gedacht. Bin ich da überhaupt
> richtig? *kopfkratz*
Also wenns nicht unbedingt chinesisch sein muss, würde ich mal
nach philippinischem Stockkampf (Arnis, Eskrima, Kali, Pekiti Tirsia oder
so ähnlich) und dann gibt es noch im Hamburger Raum die ETF mit
Bernd Schubert ...
Gruß, Ralf.
Ja bitte,. .... wer ruft?
:-)
> Wundert mich allerdings.
>
Wieso? Welche konkreten Hinweise fuer Probleme hast Du denn? Bzgl.
Austritte von Privatpersonen habe ich nie Schlimmeres gehoert als
Argumente darueber, wann nun genau nach Vertrag kein Mitgliedsbeitrag
mehr gezahlt werden muss. Das kann Dir in jedem Sportverein genauso
bluehen. Ernsthaften Aerger gab es in der WT-Welt immer nur, wenn sich
wieder mal ein hochrangiger Sifu dazu entschloss, sich mitsamt seinem
ganzen Stamm an Schulen und Schuelern zu verselbststaendigen. Wiederum,
wen wundert das? Da geht es um Kohle, Macht und viele Leute, Aerger ist
da vorprogrammiert. (Und natuerlich findet sich das ueberall, wo sich
KK-Systeme spalten...)
> Gegen Leung Ting habe ich nichts. Ausser das sein Name auf den
> T-Shirts steht hat er mit Kernspecht und seiner Geldmaschinerie nicht
> viel zu tun. Ob er überhaupt etwas bekommt?
>
LOL. Ja, Hong Kong Chinesen sind ja weltweit bekannt dafuer, dass sie
keine Ahnung vom Geschaeft haben und an Geld nicht interessiert sind...
;^) Ich wuerde mal umgekehrt erwarten, das Leung Ting deutlich mehr
absahnt, als ihm fuer reingesteckte Arbeit fairerweise zusteht.
> Kernspecht selbst hält ja nicht sehr viel von seinem alten "Meister"
>
Sag mal, bist Du Bild-Journalist? Was Kerni privat von Leung Ting haelt,
wer weiss. Man kann natuerlich schon spekulieren. Aber offiziell und
oeffentlich lobhudelt er Leung Ting dermassen, dass das schon an Parodie
grenzt. Ausser Du bist 5. TG und hast regelmaessig ein Bierchen mit
Kerni getrunken, glaube ich nicht, dass Du irgendwelche anderslautenden
"Interna" zu hoeren gekriegt hast.
> Ich denke es reicht wenn ich sage: Ich war dort. Sowohl bei WT als
> auch Wing Chun.
>
Noeh, das reicht nicht. Wielange warst Du wo? Deine WT-Mitgliedschaft
laesst sich ja auch ueberpruefen (Jan-Holger oder Birger koennen ja mal
im Schloss nachfragen) und Deine Quali drueckt sich weitgehend in Deinem
Schuelergrad aus. Und die Wing Chun Kollegen in D sind auch alle
bekannt, also Namen, Orten und Zeiten bitte.
> Ich wollte es zuerst nicht wahrhaben, aber technisch ist WT (sagen
> wir mal) nicht ausgereift.
>
Schau, ich hatte den 9. SG im WT (und habe lange 10+. SG trainiert, weil
ich nicht mehr zu den Pruefungen wollte). Wenn ich WT-Techniken
kritisiere, hat das darum einen gewissen Inhalt. Was immer man ueber
meine Kritik denkt, voellig inhaltsleer ist sie nicht. Der Leser muss
sich halt entscheiden, ob er sie ueber das Wissen eines 9/10. SG hinaus
ernst nimmt. Bei Dir weiss ich *nichts* ueber Deine Erfahrung.
Vielleicht bist Du mal eines Tages in irgendeine WT-Schule marschiert,
hast nach einer Stunde die Fliege gemacht und kritisierst WT seitdem als
technisch unausgereift. Das ist dann eher laecherlich, ausser Du hast
jahrzehntelang anderes Wing Chun gemacht und somit vielleicht das Wissen
um schnell etwas zu sehen. Aber das weiss ich auch nicht.
Werde mal konkreter, dann kann ich vielleicht Deinen Wissensstand raten.
=o)
> Leider muß man sagen, daß alle Organisationen die mit WT, VT, VC und
> Wing Chun usw. ihr Geld verdienen ihre Mitglieder abzocken.
>
Vielleicht. Schlimmer als ein Golf Club oder Tennisverein ist das aber
auch nicht. Und im Vergleich zu Yip Man, der ungefaehr den Preis eines
grossen Hauses fuer seinen Unterricht bezahlt hat, haelt sich das doch
sehr in Grenzen.
Man muss einfach mal klar sagen, dass "private" Stile teurer sind als
"Vereins-Stile". Und weiterhin, dass die Chinesen meist besonders aufs
Geld achten.
> Objektiv gesehen würde WT im Ernstfall gegen Karate wohl noch eine
> ganz gute Figur machen, aber gegen Aikido... oder gar Wing Chun? Eher
> nicht.
>
Naja, die bisherigen WT gegen Wing Chun Kaempfe darf man wohl insgesamt
als "unentschieden" werten. Und - Aikido? Bitte was? Ob nun ein Aikido
Grossmeister einen WT Grossmeister besiegen wuerde, kann ich nicht
beurteilen. Bzgl. real existierenden Aikidoka und WT-lern in D wuerde
ich aber sagen, dass in den allermeisten Faellen die Aikidoka von den
WT-lern umgepruegelt wuerden. Nur wenige Aikidoka haben "Realismus" als
ihr KK-Ziel und trainieren entsprechend.
> Da sieht man, daß du das System nicht verstanden hast. Während Wing
> Chun systematisch darauf hin arbeitet den Körper zu schulen, versucht
> WT den Weg mit fragwürdigen Techniken abzukürzen. Als Beispiel führe
> ich Pushing Hands auf. Zwischen der Ausführung liegen Welten.
>
Aeh, "Pushing Hands", also Tui Shou, ist Taijiquan, nicht Wing Chun.
Dort nennen sich aehnliche Uebungen Chi Sao. Zwischen Tui Shou und Chi
Sao liegen in der Tat Welten, aber das ist ein anderes Thema. WT schult
natuerlich systematisch den Koerper, vielleicht in eine Richtung die Dir
nicht gefaellt... Ich weiss nicht was Du mit "Abkuerzungen" genau
meinst, die Grundtechniken etwa im Poon Sao sind dieselben wie in
anderen Wing Chun Stilen (bis auf die Details der Ausfuehrung, aber das
ist wiederum ein anderes Thema). Werde mal konreter.
> Und erst der Stand: Beine zusammen damit man keinen Tritt zwischen
> selbige bekommt. :0))
>
Wenn Du den IRAS meinst - das ist mehr eine Zwischenstellung in einer
Wendung als "Vorkampfstellung" (zugegeben, einige WT-ler haben das noch
nicht kapiert...). Als solche kannst Du ganz aehnliche Stellungen
uebrigens auch in vielen anderen Gongfu-Stilen finden. Siehe etwa K'ou
Pou im Baguazhang.
Wenn Du den Stand mit einem Bein vor meinst: Da WT mit *frontalem*
Oberkoerper kaempft, ist das Gemaecht eine echte Schwachstelle und muss
besonders geschuetzt werden. Im WT glaubt man eben, dass dieser Nachteil
durch den Vorteil mit beiden Armen gleichermassen agieren zu koennen
aufgewogen wird.
>> WT verfolgt eine besondere Linie im Wing Chun.
> Richtig. Aber keine gute.
>
Ich habe von Dir bisher wenig Konkretes gehoert, warum Du das glaubst.
> Ich muß zugeben, daß ich von der Effizienz des Wing Chun überzeugt bin
> und es trotzdem nicht weitergeführt habe. Es war mir zu wenig Bewegung
> da drin. Und fürs Auge war es auch nicht.
>
So aehnlich ging es mir allerdings auch...
> Aber mal im Ernst Ingo. Ich weiß du postest regelmäßig und lieferst
> häufig auch eine Menge interessanter Fakten, aber daß du mal bei WT
> warst und fast schon für Kernspecht hier in die Bresche springst hätte
> ich nicht von dir gedacht.
>
Aehem. Google mal nach mir und WT, da wirst Du verdammt viel
detaillierte Kritik an der EWTO, Kerni & Leung Ting und an WT-Techniken
finden. Ich finde nur, man sollte erstmal klar machen woher man kommt
und dann bei seiner Kritik genug ins Detail gehen, so dass ein Leser
abschaetzen kann, wieviel dran ist.
Klar ist jedoch eins: wenn ich heutzutage in andere KKs gehe und trotz
meiner Weichei-Natur einer der ganz wenigen bin, die irgendwie "Biss"
haben im Training, dann habe ich das WT zu verdanken. Mir etwas "Biss"
beigebracht zu haben *ohne* mich dabei in groesserem Masse zu
beschaedigen oder mich echten Gefahren in der Realitaet ausgesetzt zu
haben - das ist eine gottverdammte Kunst!
> Es bleibt jedem selbst überlassen ob er WT gut oder schlecht findet.
> Mein Anliegen war nur das Ausgangsposting in dem jemand eine Kung Fu
> Schule suchte und ein anderer WT vorschlug. Empfehlen würde ich es
> keinem. Aber Ansehen kostet nichts. Geht hin und urteilt selbst.
>
Gefragt wurde nach dem populaersten Kung Fu in D. Die Antwort, uebrigens
von mir gegeben, ist nunmal WingTsun (wenn man mal das Taijiquan aussen
vor laesst). Und ich habe viel Schlimmeres gesehen als WT, gerade was
"SV" angeht. Deinen letzten Saetzen stimme ich uneingeschraenkt zu...
Nun - eigentlich habe ich ja gar keine, abgesehen von der
geringeinzuschätzenden Tatsache, dass ich auch schon mal vor ein paar Jahren
recht intensiv in der anderen (WT-freien) Kung-Fu-Szene Deutschlands
mitgespielt habe und damals so um 1990 lediglich nen 1.Platz auf irgend so
ner unwichtigen deutschen Meisterschaft (WuShu-Federation) gewonnen habe.
Aber das sagt ja gar nichts aus. Genauso wenig wie der seit Jahren
anhaltende intensive Kontakt mit meinen ehemaligen Vereins-Kameraden, die in
verschiedenen anderen Kung-Fu-/Budo-Verbänden bis zu Weltmeisterehren
gelangt sind... und die nach Deiner Charakterisierung von "gutem
Kung-Fu-Training" nen Scheiß-Training abziehen :-))
Sicherlich hast Du das tatsächliche Allein-Wissen gepachtet!
:-)
Du bist echt goldig!
Man sollte Dich vielleicht mal als Objekt einer Forschungsarbeit
vorschlagen...
Nimm's nicht zu persönlich, aber Du bist echte Zeitverschwendung!
> Aha, Ingo hat sich "angesehen" - und daraus geschlossen, dass Tang
> Lang eine große Verbreitung in Deutschland hat. Nun, das ist der
> Unterschied. Ich habe auch Tang Lang praktiziert, und es ist
> keineswegs leicht, Authentisches hier zu finden, und ich bitte dich,
> die Beweise für die Verbreitung anzutreten.
>
Also, erstens hat mein OP klar ausgedrueckt, dass ich ueber die
Verbreitung von Tang Lang Quan nicht eindeutig informiert bin. Mein
Information beruhen schlicht darauf, dass ich mit Leuten Chen Taijiquan
trainiert habe, die auch Tang Lang Quan machen. (Und mir mal angeschaut
habe, was die so machen.) Von denen weiss ich, dass deren Organisation
so einige Schulen hat und dass es auch noch andere Organisationen gibt.
Das ist aber im Gongfu Bereich schon 'ne ganze Menge, da kann man auch
durchaus mal genau *einen* Lehrer fuer einen Stil in D finden.
Uebrigens, die Leute waren Gerhard Milbrat (Luedinghausen), Frank
Marquardt (Dortmund) und deren Schueler. Nur um mal ein paar Namen zu
nennen. Ob die nun (fuer Dich) "authentisch" sind, was weiss ich. Ich
habe mich auch nicht gross mit Tang Lang Quan beschaeftigt. Nun lass mal
hoeren, wo Du Tang Lang Quan gelernt hast, und wie lange.
Ansonsten empfehle ich einfach mal "Tang Lang site:.de" in Google
einzutippen und die Anzahl von Links mit "Choy Fut site:.de" (fuer Choy
Li/Lee/Lay Fut, einen Stil den ich gerne mal angeschaut haette...) zu
vergleichen. So rein Google-maessig scheint uebrigens Hung Gar Gongfu
aehnlich verbreitet zu sein wie Tang Lang, interessant...
> Auch Wing Tsun habe ich mitgemacht.
>
Wann, wo, wielange?
> Charakterlosen Anfängern wurde schon, bevor sie Grundtechniken
> beherrschten, ein Rammschlag von unten auf die Nase beigebracht, mit
> den Worten: "Das haut das Nasenbein ins Hirn."
>
Das bezweifle ich doch stark. Mal ab von der Frage, woher Du wissen
willst wer "Charakterlos" ist... Das das mit dem Nasenbein ins Hirn
haemmern eine "urban legend" ist, sollten die meisten WT-Lehrer wissen.
Und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass das vor den Grundtechniken
wie den Kettenfauststoessen gelehrt wird. Allenfalls im "Blitzdefense"
Kram, damit kenne ich mich nicht aus. Aber das ist ja nun nicht so
richtig "WT", mehr so angeflanscht...
> So. Und ich knacke Rippen garantiert mit meiner Leopardenfaust, ob
> dir's passt oder nicht.
>
Hast Du mal den Namen von jemandem, dessen Rippen Du mit einer
Leopardenfaust geknackt hast?
>Nun - eigentlich habe ich ja gar keine, abgesehen von der
>geringeinzuschätzenden Tatsache, dass ich auch schon mal vor ein paar Jahren
>recht intensiv in der anderen (WT-freien) Kung-Fu-Szene Deutschlands
>mitgespielt habe und damals so um 1990 lediglich nen 1.Platz auf irgend so
>ner unwichtigen deutschen Meisterschaft (WuShu-Federation) gewonnen habe.
>Aber das sagt ja gar nichts aus. Genauso wenig wie der seit Jahren
>anhaltende intensive Kontakt mit meinen ehemaligen Vereins-Kameraden, die in
>verschiedenen anderen Kung-Fu-/Budo-Verbänden bis zu Weltmeisterehren
>gelangt sind... und die nach Deiner Charakterisierung von "gutem
>Kung-Fu-Training" nen Scheiß-Training abziehen :-))
>Sicherlich hast Du das tatsächliche Allein-Wissen gepachtet!
Nach etlicher eitler Angabe - genau das, was bestimmte Leute hier
hören wollen, kommt --- NICHTS!
Du hast absolut nichts zur Sache gesagt, nur gepost.
Aber wenn man es genau nimmt, hast du behauptet, dass zu "gutem Kung
Fu Training" all das NICHT gehört, was ich gesagt habe: Grundschule,
Formen, Partnertraining, Sparring, SV, tiefes Stehen.
Tja, nun sind wir aber alle gespannt, Angeber, was deiner Meinung
dazugehört.
Wetten, dass du ein Wing Tsun-Poser bist?
>vergleichen. So rein Google-maessig scheint uebrigens Hung Gar Gongfu
>aehnlich verbreitet zu sein wie Tang Lang, interessant...
Das dürfte auch in der Realität der Sache näher kommen.
[Mickerposting]
Das war ja nun eine ganz schwache Leistung, auf Ingos Fragen derartig zu
antworten. Setzen. Sechs.
*PATSCH*
--
grüße
peterle
Du süße Prinzessin mußt hier gerade den Rahmen aufreißen :-))))
> Du hast absolut nichts zur Sache gesagt, nur gepost.
... und mich wahnsinnig gut dabei gefühlt!
Da ging mir voll einer ab! :-))
Weißt Du, in meinem Alter nimmt man jede Erregung mit, die man ergattern
kann...
> Aber wenn man es genau nimmt, hast du behauptet, dass zu "gutem Kung
> Fu Training" all das NICHT gehört, was ich gesagt habe: Grundschule,
> Formen, Partnertraining, Sparring, SV, tiefes Stehen.
Daran erkennt man, dass Du von Logik nicht so sehr viel Ahnung hast.
Denn wenn man es genau nimmt, dann ist Deine pseudomanipulative
Schlußfolgerung leider falsch.
Versuche nicht, mir irgendwas zu unterstellen, was ich so nie gesagt habe.
Das mindert Deine Glaubwürdigkeit.
Ach nein, das geht nach all Deinen Postings ja schon kaum mehr ...
Ich erinnere mal: Du hast eine Liste von Kriterien aufgestellt ("Ein gutes
Kung Fu Training beinhaltet ...") und damit notwendige Kriterien für ein
"gutes" Kung-Fu-Training definiert. Nach formaler Logik reicht es nunmal,
ein einziges Gegenbeispiel zu nennen, um die Gesamtaussage als "False" zu
bewerten.
[kleiner mathematischer bzw. logischer Exkurs ON]
"Für alle gilt (Kriterium)" ist gleichbedeutend mit "Für keines gilt, dass
nicht (Kriterium)"
Desweiteren kann man dann sagen:
Wenn gilt: "es gibt eines, für das nicht gilt (Kriterium)", dann ist die
Aussage "Für alle gilt (Kriterium)" FALSCH!
[kleiner mathematischer bzw. logischer Exkurs OFF]
Du könntest Deine Formulierung dahingehend lockern, dass Du schreibst:
"meiner bisherigen Erfahrung nach beinhaltet gutes Kung Fu Training"... oder
"Die meisten Kung Fu Stile...".
Dann hätte ich mir meinen Kommentar gespart.
Aber da Du Dich hier sehr allwissend (um nicht zu sagen "oberklugscheißend")
positionierst, macht es besonders Spaß, Dir Deinen Irrtum vor Augen zu
führen. Kleiner Tip: sobald Du über Dich selbst lachen kannst, tut es alles
nicht mehr so weh!
> Tja, nun sind wir aber alle gespannt,
Seid Ihr alle das? Wer ist denn "wir"?
Meinst Du damit alle Deine multiplen Persönlichkeiten?
>Angeber,
Schon mal was vom Gesetz der Resonanz gehört?
Du erlebst es gerade!
By the way: kannst Du irgendwelche signifikanten Erfolge oder Leistungen in
der Kampfkunst vorweisen?
> was deiner Meinung dazugehört.
OK, Einstein, ich nehme mal nur ein einziges Argument Deiner omnipotenten
Aussage: "tiefes Stehen"
Wenn Deiner Meinung nach zu jedem KungFu-Stil und dessen "gutem" Training
das tiefe Stehen gehört, dann hast Du leider nur einen gewissen Teil von
Kung Fu gesehen.
Sicher gebe ich Dir Recht, wenn Du sagst, dass es zu vielen Kung-Fu-Stilen
dazu gehört, tief zu stehen. Macht in diesen Systemen sogar
trainingstechnisch nen bedeutenden Sinn. Aber es gibt nun mal auch Stile
(u.a. die Wing Chun - Linie), die mit ganz anderen Körperhaltungs- und
Standideen arbeiten.
> Wetten, dass du ein Wing Tsun-Poser bist?
Was, wenn nicht? Was, wenn doch? :-))
Mein Motto: Proll & toll :-P
Und jetzt geh' weiter, Rippen-Knacken, Du Killer! ;-)
Okay, mein Fehler. Ich dachte bei dem Sektenvergleich an
Kernspecht-WT.
Bei der EWTO habe ich nie trainiert und somit keine Erfahrungswerte.
> zu dem ganzen unqzualifizierten Quatsch, den Du jetzt über "echtes" Kung Fu
> bzw. WingTsun dann geschrieben hast, sage ich mal nix. Aaaaaaußer zu:
> > Wing Tsun dagegen darf offiziell den Anhang
> > "Kung Fu" nicht tragen.
>
> Du scheinst von nicht viel eine Ahnung zu haben, wenn ich Deine Kompetenz
> mal an diesem Beitrag messe.
> 1. KungFu kann jeder offziell benutzen, weil es nicht irgendwie rechtlich
> geschützt ist.
> 2. Die EWTO hat sich vor vielen Jahren dazu entschieden, den Begriff "Kung
> Fu" nicht so sehr zu betonen / benutzen, gerade weil nämlich dieser Begriff
> von vielen dubiosen Leuten benutzt und fast vergewaltigt wurde und die EWTO
> sich von diesen Leuten klar abtrennen wollte.
Ich denke es ist wahrscheinlicher, daß sie es deswegen nicht mehr
verwenden, weil WT nicht mehr viel mit der ursprünglichen KK zu tun
hat. Von ein paar Techniken die entfernt an einen Kung Fu Stil
erinnern mal abgesehen ist von dem was Yip Man damals unterrichtete
nicht viel übrig geblieben . Das System wurde zuerst von Leung Ting
nicht 1:1 übernommen und anschließend von Kernspecht korrumpiert (aber
das wissen wir ja alle schon).
Ich vermute, daraus haben sich dann auch diverse Organisationen
gebildet in denen sich diese "dubiosen Leute" als Weltcheftrainer von
Vereinen wie z.B VCDU-hast-du-nicht-gesehen ausrufen. Der Grund ist
klar: Wenn ich kein Meister in einem bereits existierenden Stil sein
kann, erfinde ich einen. Und wenn ich nichts drauf habe kann mir
keiner vorhalten ich hätte falsch gelernt, denn es ist ja mein eigener
Stil *kopfschüttel*. Ich würde gerne mal einen WT'ler in einer Wing
Chun Schule in Hong Kong erleben. Die würden abschnallen...
> Ich wundere mich ernsthaft,
> was jemanden wie Dich dazu bewegt haben muss, sowas hier von Dir zu geben
> (*kopfschüttel*)
>
> Gruss, jhn
Es war nicht meine Absicht dich zu beleidigen. Ich habe nur auf eine
Frage geantwortet (siehe das Ausgangsposting).
> Okay, mein Fehler. Ich dachte bei dem Sektenvergleich an
> Kernspecht-WT. Bei der EWTO habe ich nie trainiert und somit keine
> Erfahrungswerte.
>
LOL. Die EWTO ist Kernspechts Organisation...
> Von ein paar Techniken die entfernt an einen Kung Fu Stil erinnern
> mal abgesehen ist von dem was Yip Man damals unterrichtete nicht viel
> übrig geblieben.
>
Gewagte Behauptung, belegt durch...?
> Das System wurde zuerst von Leung Ting nicht 1:1 übernommen und
> anschließend von Kernspecht korrumpiert (aber das wissen wir ja alle
> schon).
>
Korrumpiert ist ein bisschen stark. Sicherlich haben beide am Stil so
einiges geaendert. Allerdings, manche sagen das habe auch Yip Man getan.
> Und wenn ich nichts drauf habe kann mir keiner vorhalten ich hätte
> falsch gelernt, denn es ist ja mein eigener Stil *kopfschüttel*. Ich
> würde gerne mal einen WT'ler in einer Wing Chun Schule in Hong Kong
> erleben. Die würden abschnallen...
>
WT gibt es in Hong Kong ja durchaus. Und es duerften schon 'ne Menge
westliche WT-ler Hong Kong, und auch die dortigen Wing Chun Schulen,
besucht haben.
Ich glaube nicht gerade, dass nun alle Wing Chun Schulen in Hong Kong
ueberirdisch gut sind... Waere schoen mal von einer zu hoeren, die
richtig gut ist.
>> Tja, nun sind wir aber alle gespannt,
>
> Seid Ihr alle das?
Also in meiner Ecke hat die Spannung mittlerweile einen Tiefpunkt
erreicht. :(
--
grüße
peterle
Hi!
Ich habe mich zwar angesprochen, jedoch nicht wirklich beleidigt gefühlt ;-)
Aber nochmal zu Deinen Zeilen:
> Okay, mein Fehler. Ich dachte bei dem
> Sektenvergleich an Kernspecht-WT.
> Bei der EWTO habe ich nie trainiert und
> somit keine Erfahrungswerte.
Hmmm, ...
... Kernspecht = Leiter der EWTO.
ergo: EWTO-WingTsun = Kernspecht-WT
Ich möchte Dir mal einen etwas anderen Blickwinkel geben, weil ich glaube,
dass Du hier einige Dinge sehr stark durcheinander wirfst.
Klar bin ich persönlich bei diesem Thema nicht völlig unbefangen, da ich ja
selbst EWTO'ler bin.
Dennoch: auch andere Linien / Verbände haben IMHO ihre Daseinsberechtigung
und können durchaus wertvolle und wirkungsvolle Kampfkunst unterrichten.
Uns WT'lern wird ja immer nur Starrheit und Betriebsblindheit vorgeworfen.
Stimmt aber nicht immer! Stimmt sogar vielleicht seltener, als es immer
dargestellt wird.
Ich habe auch Kontakte zu Mitgliedern von diversen Nicht-EWTO-Verbänden.
KEINER davon, obwohl sie z.T. massiv kritisch der EWTO entgegenstehen,
spricht Sifu Kernspecht oder Sigung LeungTing seine Fähigkeiten ab.
Das mit dem Sektengehabe ist von mir nicht nachvollziebar.
Ich bin nun schon seit ca. 15 Jahren in diesem Verband und habe schon so
einiges mitbekommen.
Klar gibt es Schulleiter, die es vielleicht mit Ihren Kontrollstrukturen
etwas zur Übertreibung neigen.
Ist ja auch nicht immer so einfach, alle unter einen Hut zu bekommen.
Klar ist auch, dass die EWTO ihre PR-Mittel ausschöpft, um sich in den den
Mittelpunkt des kampfkunstmäßigen Sonnensystems zu stellen. Fast jeder, der
die Knete dazu hat, egal welcher Stil und welcher Verband, macht's genauso!
Dass man versucht, den Schülern attraktive Angebote nebenher zu gestalten
(ChiKung, FrequenChi, Escrima, ...) ist marketingtechnisch völlig "normal"
und erfolgweisend, hat aber gar nichts mit Sektiererei zu tun.
Jeden Tag zig-hundertmal in der freien Wirtschaft trennen sich
Geschäftspartner und ruinieren sich z.T. dabei gegenseitig, da der Vorteil
des einen, der Nachteil des anderen ist. Ja - auch sowas gibt es in der
EWTO.
Und ich finde es ok, dass Vertreter von Plagiaten durch diverse rechtliche
(nicht immer direkt eindeutig festzumachende) Gegebenheiten (Copyrights
etc.) nicht ungehindert auf der EWTO-Werbewelle mitreiten können.
Wenn die sich dann beschweren, "die böse EWTO" oder "der böse Kernspecht",
dann haben sie halt den falschen Weg gewählt.
Aber was hat das alles mit Sektengehabe zu tun?
Das ist Schwachfug, sowas zu behaupten.
Mit sind Dinge aus anderen Verbänden zu Ohren gekommen, wo Mitglieder unter
Gewaltandrohung zur Rücknahme ihrer Kündigung gezwungen werden, wo Kündigung
und Umorientierung zu anderen Verbänden mit psychischem Terror geahndet
werden. Wo Vertrauensschüler in der Umkleide potentielle "Umkipper" und
"Verräter" ausspionieren, um sich nach Stasi-Methode eine bessere Position
in der "Familie" zu sichern. Wo man lebenslange Treueschwüre aussprechen
muß... Das hat für mich Sektenkarakter.
Viele (auch in der EWTO) stören sich an gewissen Regeln, die sie aber schon
durch bloses Lesen der Schulordnung (Teil der Geschäftsbedingungen) von
vorneherein gewusst haben. Sie empören sich über Vertragspflichten
(Kündigungsfristen etc.), die sie wissentlich eingegangen sind.
Und wenn jemand gar nicht mehr mit den internen EWTO-Gepflogenheiten zurecht
kommt, dann kann er sich gemäß den vertraglichen Vereinbarungen abmelden,
muß halt seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen (wie überall im
Leben, wenn man sich für etwas verpflichtet hat und verantwortungsvoll ist)
und kann sich dann ohne Probleme von der EWTO trennen. Ich habe von keinem
für mich nachprüfbaren Fall gehört, in dem Schüler, die sich nach
allgemeinen Maßstäben der Korrektheit verhalten haben, Probleme bei
Kündigung etc. erfahren mussten.
Als Schulleiter habe ich oft mit der Mitgliedsverwaltung Kontakt und die
sind immer bemüht, seriösen Kundendienst zu leisten. Also auch hier: kein
sektenmäßiges Gehabe. Eher professinalität. Kaum ein Fitness-Center macht es
anders mit Kundenverträgen...
Zum Technischen:
>Von ein paar Techniken die entfernt an einen
> Kung Fu Stil erinnern mal abgesehen ist von
> dem was Yip Man damals unterrichtete nicht
> viel übrig geblieben.
Hmmmm... da sagen mir die Super8-Aufnahmen, die ich von Yip-Mans Siu-Nim-Tau
und von seiner Chum-Kiu-Form gesehen habe aber was ganz anderes!
Oder Yip Man hat damals schon nicht mehr Yip-Man-Stil gemacht ;-)
> Das System wurde zuerst von Leung Ting
> nicht 1:1 übernommen
Niemand hat das System von Yip-Man 1:1 übernommen!
Jeder hat seine (und seien es noch so feine) eigenen Interpretationen dort
hineingebaut.
Ich kenne durchaus einige didaktische Stilmittel, mit denen LeungTing
Veränderungen vorgenommen hat. Die sind aber weitestgehend bekannt und ich
halte das meiste davon für sinnvoll. Andere mögen anderer Meinung sein.
Aber zu behaupten, dass es (im Gegensatz zu all den anderen völlig
"korrekten" wing-chun-Stilen) minderwertig bzw. lückenhaft sein soll, dass
kann ich nicht nachvollziehen.
Sowas behaupten meiner Erfahrung nach meistens Leute, die irgendwelche
harten menschlichen Enttäuschungen erfahren haben.
> und anschließend von Kernspecht korrumpiert
> (aber das wissen wir ja alle schon).
Du meinst: das behauptet Ihr schon alle (?) solange, bis Ihr glaubt, aus
dieser Penetration eine Wahrheit ableiten zu können... Ist aber nicht
wirklich eine Wahrheit!
Wenn Du daran glauben magst, dann lasse ich Dir Deine Meinung.
Du kannst auch gerne der Meinung sein, dass Du für Dich viel besseres
gefunden hast.
Mag ja auch tatsächlich für Dich persönlich so zutreffen.
Aber bitte stell es nicht als eine allgemeingültige Wahrheit hin.
kor|rum'pie|ren <V.t.; hat> bestechen; moralisch verderben
[<lat. corrumpere "verderben, vernichten"; zu rumpere "brechen"]
???
Klar, Sifu Kernspecht hat das WingTsun didaktisch nach seinem Gutdünken
angepaßt.
So macht es aber jeder.
Dann kommen natürlich die Argumente aus allen Ecken, wie "Blitzdefence ist
ja gar kein WT mehr".
Genau die Leute, die das behaupten, haben sich niemals mit Blitzdefence
intensiv und aus der Vogelperspektive gesehen, auseinandergesetzt.
Muß man ja auch nicht, wird man ja nicht zu gezwungen. Allerdings sollte man
sich dann auch zugestehen, dass man in dieser Thematik nicht sehr kompetent
ist und daher die Beurteilung (gewonnen durch flüchtige Eindrücke und durch
Negativ-Propaganda) nicht sehr aussagekräftig sind.
> Wenn ich kein Meister in einem bereits existierenden
> Stil sein kann, erfinde ich einen. Und wenn ich nichts
> drauf habe kann mir keiner vorhalten ich hätte falsch
> gelernt, denn es ist ja mein eigener Stil *kopfschüttel*.
Da gehe ich mit konform. Aber sollen die Leute doch machen. Der Erfolg /
Mißerfolg wird Ihnen Recht oder Unrecht geben. Jeder hat / bekommt die
Schüler, die er verdient.
Ich denke, Du bist davon überzeugt, was Du schreibst und letztlich wirst Du
es auch gut meinen!
Aber, ich glaube zu erkennen, dass Du bei fast nahezu allem, was mit "EWTO",
"Kernspecht", "WingTsun" und "WT" zu tun hat, wenig tiefgehendes Wissen
besitzt. Und daher läufst Du stark Gefahr, Dinge und Personen ungerecht und
falsch zu ver- bzw. beurteilen und diese Beurteilungen dann hier in der NG
als unumstößliche Fakten zu verkaufen.
Das ist es, was mich stört.
Wenn Du Fakten nimmst (und nicht so platte Behauptungen im Stil von "jeder
weiß doch dass die Russen Kinder essen") dann fühl Dich völlig frei, diese
zu äußern.
Aber ich tippe ganz fest darauf, dass nur irgendwelche Stories dabei
herauskommen, wo irgendwelche (dauerunzufriedenen und klugscheißenden)
Querköpfe mal mit nem Schulleiter aneinandergeraten sind und sich dann
völlig ungerechtbehandelt fühlten, oder dass irgendwelche Dinge durch
Mißverständnisse in die Welt gesetzt wurden, oder dass da irgendwelche
Individuen (natürlich: auch in der EWTO gibt's viele schwarze Schafe)
irgendeinen Blödsinn erzählt und gemacht haben, was dann verallgemeinert und
auf die EWTO projeziert wird.
Bert Hellinger sagte mal so schön: "viele Schüler sind die Schande ihres
Meisters"...
Gruss, jhn
Warst du auch bei Kernie? Dann wird der 9. Schülergrad ja einiges
gekostet haben...
Du wirst es nicht glauben. Die Trainer unter Kernie bezahlen für ihre
Trainerlizenzen Unsummen.
Dabei ist das Training was einem zum Lehrer machen sollte weniger
wichtig. Wenn die Kohle stimmt bist du von heute auf morgen Trainer.
Man denke nur an VC. Da wird einem angeboten in einem dreimonatigen
Kurs Trainer zu werden.
Tolle Sache. Nach drei Monaten Vollzeittraining leitet man schon eine
komplette Schule.
Solche Leute wollen einen eine Kampfkunst beibringen die keine ist.
Das ist so als wenn ich drei Monate Karate mache und mich als Meister
in Shaolin-Karate ausgebe.
Ich könnte mich jetzt darüber ergiessen was die Trainer dort machen
und vor allem wie. Technik usw.
Aber ich will nicht dein Weltbild zerstören. ;)
Was WT tatsächlich leistet ist, wie du richtig sagst, relativ hartes
Training.
Ob das gut für den Körper ist (ich sage nur Armgelenk und Faustballen)
bleibt fraglich.
Was meinen Kenntnisstand betrifft. Ich war 3 1/2 Jahre in einer EWTO
Wing-Tsun-Schule in München.
Als ich dann nach Koblenz gezogen bin, habe ich mir Wing Chun
angesehen.
Ich sagte ich sei bis vor kurzem bei WT gewesen. Der Lehrer dort hat
mit mir eine Stunde trainiert und wollte wissen wie ich mich mit WT
Techniken verteidigen würde...
Erst dort habe ich gesehen, was ich nicht gelernt habe: Nämlich mich
zu schützen. Hinter vorgehaltener Hand hat man mich ausgelacht -was
nicht sehr nett war, aber verstehen konnte ich es. Wie gesagt lange
bin ich auch dort nicht geblieben.
Beste Grüße
Art Scharnhorst
Unsummen? Ich weiß ja nicht, was Du bei welchem EWTO-Lehrer hast bezahlen
müssen und wie sehr Du
a) abgezockt wurdest
b) angelogen wurdest, was Lehrerlizenzgebühren anbetrifft
c) was Dir in den "neuen" Schulen erzählt wurde...
> Dabei ist das Training was einem zum Lehrer machen
> sollte weniger wichtig. Wenn die Kohle stimmt bist du
> von heute auf morgen Trainer.
Definitiv nicht im Sinne der EWTO.
Schwachsinnsbehauptung!
> Man denke nur an VC.
VC hat bis auf die Tatsache, dass deren Oberhaupt mal EWTO-Mitglied war, gar
überhaupt nichts mit Sifu Kernspecht oder der EWTO zu tun.
Bitte keine Verwechslungen!
> Da wird einem angeboten in einem dreimonatigen
> Kurs Trainer zu werden. Tolle Sache. Nach drei
> Monaten Vollzeittraining leitet man schon eine
> komplette Schule. Solche Leute wollen einen eine
> Kampfkunst beibringen die keine ist.
Ob es nun tatsächlich gar keine Kampfkunst ist, bleibt dahingestellt und
läßt sich in dem Fall sicherlich drüber streiten, aber was in anderen
Verbänden geschieht und getan wird, das läßt doch keine Rückschlüsse auf die
EWTO ziehen.
Du verallgemeinerst hier permanent.
Langsam disqualifizierst Du Dich als ernstzunehmender Diskussionspartner.
> Das ist so als wenn ich drei Monate Karate mache
> und mich als Meister in Shaolin-Karate ausgebe.
Ja - ziemlich fragwürdig! Wird Dir auch keiner widersprechen.
Hat aber nix! mit EWTO zu tun!
> Ich könnte mich jetzt darüber ergiessen was die Trainer
> dort machen und vor allem wie. Technik usw.
> Aber ich will nicht dein Weltbild zerstören. ;)
Das mag ja sein, aber auch das hat nichts mit der EWTO zu tun.
Denn dort passiert es nicht, dass man nach 3 Monaten eine Schule leitet.
Nach 3 Monaten kannst Du vielleicht den 1. Schülergrad machen und nach dem
10. darfst Du nach bestandener Übungsleiterprüfung (die mit Lehrgang
übrigens das unsagbare Vermögen von ca. 160 EUR kostet) und mit
Einverständnis des eigenen Sifus Unterricht leiten. Vorher nur unter ganz
besonderen Ausnahmebedingungen.
> Was WT tatsächlich leistet ist, wie du richtig sagst, relativ
> hartes Training. Ob das gut für den Körper ist (ich sage nur
> Armgelenk und Faustballen) bleibt fraglich.
Ja, wenn Du falsch trainierst, sicherlich!
Ich hab viele Wehwehchen (u.a. aus anderen Kampfsportarten) durch
WT-Training abbauen können und könnte Dir jetzt einen dudendicken
Erfahrungsbericht von vielen Bekannten aufzählen, die auch ganz typische
Probleme in Gelenken etc. gerade durch WT (EWTO) vermieden wurden.
Nenn doch einfach mal paar REALE (!) Beispiele von Gelenkverletzungen, die
bei sachgemäßem WT-Training unter fachkundiger Anleitung entstanden sind.
Die Hauptverletzungen, die ich kenne, sind immer dann aufgetreten, wenn
Schüler meinten, es ginge nicht hart genug ab und ins wilde
"More-than-hard-Sparring"-Fieber verfallen sind...
>Ich war 3 1/2 Jahre in einer EWTO Wing-Tsun-Schule
> in München. Als ich dann nach Koblenz gezogen bin,
> habe ich mir Wing Chun angesehen.
Oh jeee, alles klar, die Leier kenn' ich!
> Ich sagte ich sei bis vor kurzem bei WT gewesen.
> Der Lehrer dort hat mit mir eine Stunde trainiert
> und wollte wissen wie ich mich mit WT
> Techniken verteidigen würde...
> Erst dort habe ich gesehen, was ich nicht gelernt
> habe: Nämlich mich zu schützen.
Sag mal, wie naiv bist Du eigentlich?
Du erzählst was von EWTO = Sektengehabe und fällst auf die einfachsten
Manipulationen rein und läufst dem als Fan hinterher, der am lautesten
schreit, oder was?
Ich werde mich jetzt nicht daran begeben, die Fähigkeiten diverser
verbandsfremder Lehrerkollegen zu beurteilen, zumal wenn ich sie nicht
persönlich kenne.
Aber es ist doch als Lehrer, der schon einen gewissen Erfahrungsschatz
aufzuweisen hat, das aller einfachste, nem Schüler aus einer fremden Schule
zu zeigen, dass er nichts wirklich kann.
Jeder etwas erfahrenere Kampfkunst-Lehrer würde es wohl auf die Reihe
bekommen, so jemandem die Schranken zu weisen und es dem Schüler dann so zu
verkaufen, als wenn sie nur vor Ort das Richtige gezeigt bekommen und
woanders verblöden würden...
> Hinter vorgehaltener Hand hat man mich
> ausgelacht -was nicht sehr nett war, aber
> verstehen konnte ich es.
Ja - ich kann es langsam auch verstehen!
> Wie gesagt lange bin ich auch dort nicht
> geblieben.
Das verstehe ich jetzt nicht ;-)
Du hast vergessen zu erwähnen, dass Du beim Verlassen der
EWTO-WingTsun-Schule in Münschen bedroht und unter Druck gesetzt wurdest.
Das ist doch in allen WT-Schulen so der Fall, oder?
Und natürlich hat man in der neuen Schule nicht etwa auch nur die geringste
Energie darauf verwandt, Dich gegen die EWTO aufzuwiegeln und Dich zum
Kreuzritter der gerechten Sache zu machen, oder?
Woher kommt nochmal gleich Dein "Wissen" über die horrenden Unsummen von
Geldern, die dem Sifu Kernspecht in den Rachen fließen, wenn man nur das
Wort "Ausbilder" ausspricht?
Wo bist Du jetzt bzw. wer hat noch lauter geschrieen, dass er der "beste"
ist?
Mit welchen "Experten" man es hier immer wieder zu tun hat...
Gruss, jhn
> Was meinen Kenntnisstand betrifft.
> Ich war 3 1/2 Jahre in einer EWTO
> Wing-Tsun-Schule in München.
Trainingsaufkommen in dieser Zeit?
Nachprüfbar?
Leute, die derartig wertende Äußerungen von sich geben, wie es von Deiner
Seite aus geschehen ist, sind meiner Erfahrung in die Kathegorie
einzuordnen, die sogar ein paar mal beim Unterricht waren und irgendwie nie
so richtig offiziell aufgehört haben.
Kenne aus meiner Heimatstadt ein paar "gefürchtete" und langjährig "aktive"
Kickboxer.
Ihr Ruf ließ sich bei genauerer Überprüfung darus herleiten, dass sie sich
derart brutal an Schwächeren vergriffen haben, dass sie prestigeträchtig von
der Polizei abgeführt wurden.
Das waren dann die Helden, die sich auch beim Kickboxen angemeldet haben,
mit fetten Sprüchen ins erste Training gegangen sind, mal erlebt haben, wie
es sich anfühlt, wenn auch Stärkere mal gegenüberstehen und seit dem nie
wieder dort gesehen wurden. Nachdem sie aber nach 3 Jahren noch
Mitgliedsbeitrag zahlen, waren sie folgerichtig "seit 3 Jahren harte
Kickboxer".
Blose Behauptungen kann übrigens jeder aufstellen.
Ich hab schon Leute kennengelernt, die ich nie zuvor gesehen habe und wurde
ihnen als WT'ler vorgestellt und die behaupteten doch glatt steif und fest,
dass sie beim Nahler in der WT-Schule schon vor Jahren intensivst über
längeren Zeitraum trainiert und zum engsten Kreis gehört hätten. Auch immer
wieder lustig. :-)
Ich hab mich vertan (kein Wunder bei den ganzen Verbänden). Bei der
EWTO hab' mal vor Jahren trainiert. Bei den anderen bin ich unbeleckt.
laßt euch nicht stören, aber damit man das ganze vielleicht doch noch
mitverfolgen kann ohne sich totzuscrollen:
Art Scharnhorst <mayy...@hotmail.com> wrote:
[Fullquote mit 2 Zeilen eigenem Text]
Tu dir doch mal Abschnitt 2.1 auf
http://learn.to/quote
an.
(Irgendwie landet wohl jeder Thread irgendwann mal an dem Punkt wo sich
irgendwer gemüßigt fühlt auf dir Netikette oder Regeln zum lesbaren
Quoting hinzuweisen.)
Gruesse
Lars
[Vollquote]
Du möchtest gütigst
konsultieren.
Danke schön,
Nele
--
Homepeage: http://nele.abels.bei.t-online.de/neleprivat
ATTENTION! The above email address is a garbage can for spam.
You will find my true email-address at my homepage.
> Du wirst es nicht glauben. Die Trainer unter Kernie bezahlen für ihre
> Trainerlizenzen Unsummen.
Komisch, das muss hier in der Provinz total an mir vorbei gehen. Na ja,
vielleicht gibt es da
ja auch unterschiedliche Preise. Oder mein Si-Fu hatte einfach nur Mitleid
mit mir. Allerdings habe ich noch nie, bei Kollegen von anderen Preisen
gehört...
Viele Grüße,
BB
Hi Jan-Holger
> wer hat noch lauter geschrieen, dass er der "beste"
> ist?
Ich glaube, ich erwähnte mal sowas... ;-)))
Viele Grüße,
BB
Hi Joe,
> Aber wenn man es genau nimmt, hast du behauptet, dass zu "gutem Kung
> Fu Training" all das NICHT gehört, was ich gesagt habe: Grundschule,
> Formen, Partnertraining, Sparring, SV, tiefes Stehen.
Besondere Bedeutung würde ich hierbei dem tiefen Stehen beimessen. Das mache
ich mindestens einmal täglich. Danach fühle ich mich auch immer um einiges
leichter.
Viele Grüße,
BB
P.S. Ich liebe sie, dieseTastaturkrieger!
>On 16.03.2004, Joe Garall wrote:
>
>[Mickerposting]
>Das war ja nun eine ganz schwache Leistung, auf Ingos Fragen derartig zu
>antworten. Setzen. Sechs.
>*PATSCH*
Wieso? Sind doch immer die selben Fragen. Da würde selbst ein Lehrer
die Krise kriegen. Was macht es schon für einen Unterschied, ob ich
drei Stunden oder drei Jahre den Gottesanbeterinnen-Stil mache, wenn
ich partout leugne, dass er was mit Shaolin zu tun hat. Das lenkt nur
mal wieder von der Sache ab.
Du meinst also, es gibt mehr Tang Lang als Hung Gar in Deutschland?
>Ich erinnere mal: Du hast eine Liste von Kriterien aufgestellt ("Ein gutes
>Kung Fu Training beinhaltet ...") und damit notwendige Kriterien für ein
>"gutes" Kung-Fu-Training definiert. Nach formaler Logik reicht es nunmal,
>ein einziges Gegenbeispiel zu nennen, um die Gesamtaussage als "False" zu
>bewerten.
Keineswegs. Aber auch dieses eine Beispiel hast du nicht genannt.
>Du könntest Deine Formulierung dahingehend lockern, dass Du schreibst:
>"meiner bisherigen Erfahrung nach beinhaltet gutes Kung Fu Training"...
Das ist selbstverständlich. Welcher Erfahrung nach denn sonst?
>By the way: kannst Du irgendwelche signifikanten Erfolge oder Leistungen in
>der Kampfkunst vorweisen?
Nur einen: Ich muss dir keine nennen.
>OK, Einstein, ich nehme mal nur ein einziges Argument Deiner omnipotenten
>Aussage: "tiefes Stehen"
Tja, und genau das war meine wohlüberlegte Falle. Damit haben wir
grizmo den entscheidenden Tipp gegeben. Wing Tsun ist kein Kung Fu.
>Wenn Deiner Meinung nach zu jedem KungFu-Stil und dessen "gutem" Training
>das tiefe Stehen gehört, dann hast Du leider nur einen gewissen Teil von
>Kung Fu gesehen.
Ich habe auch Stile gesehen, die weniger beinlastig sind, aber immer
auch, dass die kräftigsten Beine die hatten, die viel tief gestanden
haben. Ferner ist das traditionell, weshalb es auch traditionell Kung
Fu heißen darf. Und vor allem - es schult den Willen. Denn es ist
unangenehm und wird von kaum jemandem so gern gemacht wie Sparring
etc. Tiefes Stehen auszuhalten ist fast mehr Charakter- als
Körpertraining. Darum halte ich viel davon.
>Sicher gebe ich Dir Recht, wenn Du sagst, dass es zu vielen Kung-Fu-Stilen
>dazu gehört, tief zu stehen. Macht in diesen Systemen sogar
>trainingstechnisch nen bedeutenden Sinn. Aber es gibt nun mal auch Stile
>(u.a. die Wing Chun - Linie), die mit ganz anderen Körperhaltungs- und
>Standideen arbeiten.
Und das halte ich nicht für gut. Darum sage ich es auch.
> On Tue, 16 Mar 2004 09:45:32 +0100, Peter 'peterle' Schaefer
> <hein...@westend.com> wrote:
>
>>On 16.03.2004, Joe Garall wrote:
>>
>>[Mickerposting]
>>Das war ja nun eine ganz schwache Leistung, auf Ingos Fragen derartig zu
>>antworten. Setzen. Sechs.
>>*PATSCH*
>
> Wieso?
Weil Du Spacko seine Fragen nicht beantwortest und Dich auf ziemlich
unelegante Art und Weise raus lavieren möchtest.
Das ist ja Mal ganz nett, aber irgendwann nervt es.
--
grüße
peterle
Dann solltest Du Dir mal überlegen, in welcher Komplexität Du WingTsun hast
kennengelernt. Wieviele Jahre, Monate, Wochen, Tage hast Du denn einen
Einblick gewinnen können?
Mir ist es relativ Wurscht, ob Du Fan bist oder nicht von WingTsun und
seinen Vertretern. Dies bleibt Dir unbelassen Deine persönliche
Angelegenheit. Die kannst Du auch meinetwegen kundtun.
Darauf wird dann erfahrungsgemäß die Basis hinterfragt, aufgrund der Du Dir
Dein persönliches Urteil bildest. Beründest Du es damit, dass es ja Fakt
ist, das (Menge von Aussagen), dann sollten diese Fakten der Wahrheit und
der Nachvollziebarkeit entsprechen. Entsprechen sie nicht diesen
Forderungen, dann ist ja wohl klar, daß gegenargumentiert wird und Dein
Gesagtes automatisch als hinfällig dargestellt wird.
"Joe Garall" <nor...@joegarall.de> schrieb im Newsbeitrag
news:dqce5016lf1qb0r82...@4ax.com...
> On Tue, 16 Mar 2004 10:04:10 +0100, "Jan-Holger Nahler"
> <jan-h...@nahler.de> wrote:
>
>
> >Ich erinnere mal: Du hast eine Liste von Kriterien aufgestellt ("Ein
gutes
> >Kung Fu Training beinhaltet ...") und damit notwendige Kriterien für ein
> > Nach formaler Logik reicht es nunmal, ein
> > einziges Gegenbeispiel zu nennen, um die
> > Gesamtaussage als "False" zu bewerten.
> Keineswegs. Aber auch dieses eine Beispiel
> hast du nicht genannt.
Lies es Dir nochmal durch!
> >Du könntest Deine Formulierung dahingehend lockern, dass Du schreibst:
> >"meiner bisherigen Erfahrung nach beinhaltet gutes Kung Fu Training"...
> Das ist selbstverständlich. Welcher Erfahrung nach denn sonst?
Du könntest Dich ja auch auf ein Allgemeingut beziehen, z.B. auf eine
wissenschaftliche oder traditionell abgesegnete Veröffentlichung, die durch
plausible Argumentation darlegt, was Du jetzt wiedergibst.
Diesen Eindruck erweckt Deine Selbstverständlichkeit der von Dir
formulierten Aussagen, als ob Du die objektive Wahrheit verkündest.
Kennzeichne es als Deine persönliche Meinung, Erfahrung, Befürchtung,
Vermutung, Ahnung ... etc. pp. und keiner wird Dir das übel nehmen!
> >By the way: kannst Du irgendwelche
> >signifikanten Erfolge oder Leistungen in
> >der Kampfkunst vorweisen?
> Nur einen: Ich muss dir keine nennen.
Nun, ob dies nun eine sachdienliche Antwort ist?!?
Aber: Du mußt Dich hier für nichts rechtfertigen.
Stehst dann aber schnell im Lichte dessen, dass Du nicht wirklich in dem
Maße mitreden kannst, wie Du es hier versuchst. Wenn Dir das egal ist, dann
ist ja alles gut!
> >OK, Einstein, ich nehme mal nur ein einziges
> > Argument Deiner omnipotenten
> >Aussage: "tiefes Stehen"
> Tja, und genau das war meine wohlüberlegte
> Falle. Damit haben wir grizmo den entscheidenden
> Tipp gegeben. Wing Tsun ist kein Kung Fu.
Jetzt hast Du mich aber voll erwischt mit Deiner gefährlichen
Kampfrhethorik!
Siehe oberen Abschnitt...
> Ich habe auch Stile gesehen, die weniger
> beinlastig sind, aber immer auch, dass die
> kräftigsten Beine die hatten, die viel tief
> gestanden haben.Ferner ist das traditionell,
> weshalb es auch traditionell Kung Fu heißen darf.
Ja, es ist traditionell bei den Kung Fu-Stilen, die von je her auf tiefes
Stehen wert legen!
Und deshalb darf es genauso viel oder genauso wenig Kung Fu heißen, wie es
bei den Yip-Man-Stilen der Fall ist.
> Und vor allem - es schult den Willen. Denn es ist
> unangenehm und wird von kaum jemandem so gern
> gemacht wie Sparring etc. Tiefes Stehen auszuhalten
> ist fast mehr Charakter- als Körpertraining. Darum
> halte ich viel davon.
Ist doch völlig OK! Bestreite ich ja gar nicht!
> >Sicher gebe ich Dir Recht, wenn Du sagst, dass es zu vielen
Kung-Fu-Stilen
> >dazu gehört, tief zu stehen. Macht in diesen Systemen sogar
> >trainingstechnisch nen bedeutenden Sinn.
> > Aber es gibt nun mal auch Stile (u.a. die Wing Chun
> > - Linie), die mit ganz anderen Körperhaltungs- und
> > Standideen arbeiten.
> Und das halte ich nicht für gut. Darum sage ich es auch.
Nochmal: Du kannst gerne Deine geringschätzende Meinung über welchen Stil
auch immer zum Besten geben.
Das mag dann auch ein Fakt sein, dass Du es nach Deinen persönlichen
Maßstäben für "nicht gut" hälst, dennoch ist es daher nicht automatisch und
allgemeingültig "nicht gut". Deine Meinung will Dir doch keiner nehmen. Vor
allem nicht, wenn sie eine plausible Erklärung mit sich bringt. Aber
nochmal:
Freie Meinungsäußerung ist das eine - Darstellung falscher Tatsachen ist was
anderes!
Bytheway: ich habe selbst früher viele Jahre lang im Kung Fu-Training tief
gestanden. Es hat mir nicht unbedingt geschadet (ich meine, was die
Disziplin anbetrifft, meinen Knieen hat es nämlich doch geschadet.) und ich
stimme ja wie bereits auch gesagt zu, dass das unter gewissen Blickinkeln
betrachtet durchaus seinen berechtigten Sinn hat.
Wenn Du andere Körperhaltungs- und Standideen nicht für gut bedindest, dann
ist das auch alles Dein gutes Recht.
Mein Denkanstoß an dieser Stelle: vielleicht hast Du noch gar nicht so sehr
geblickt, wie denn diese Körperarbeit überhaupt funktioniert und worauf es
hinausläuft. Mal so als Vermutung von mir. Und wenn Du nicht jahrelang oder
zumindest monatelang so was gelernt und trainiert hast, glaube ich kaum,
dass Du eine Chance hast, über dieses Thema sachdienlich zu urteilen.
Sieh mal: nur weil ich bei diesem Thema auch ein bißchen kiebisch geworden
bin, heißt das ja nicht, dass ich nicht auch andererleuts Meinung tolerieren
und akzeptieren kann. Nur wenn man mir meine Meinung und meine
(kampftechnischen und stilbedingten) Vorlieben mit faktisch-anmutender
Argumentation als sinnlosen Quatsch abtut, dann melde ich mich zu Wort und
stelle mich dem entgegen.
Vielleicht liest Du Dir das alles noch mal in Ruhe durch und dann laufen wir
auch nicht so sehr Gefahr, dass wir aneinander vorbeireden/-schreiben.
Gruss, jhn
Hellinge habe ich mal kenneneglernt. Ein netter Kerl... :-)
:-))
> [...]
> Tiefes Stehen auszuhalten ist fast mehr Charakter- als
> Körpertraining. Darum halte ich viel davon.
LOL :-)))
Klasse!! Die Königsklasse ist übrigens Pfahlsitzen! :-))
;-))
Hach ja, ... ich erinnere mich nur zu gerne an unseren Besuch Ende der 90er
beim WT-Oberguru in Hong Kong auf der Nathan Road.
Die Welt-WT-Zentrale war (und ist immer noch) ein kleines
2,5-Zimmer-Apartement im x-ten Stock eines heuntergekommenen
70er-Jahre-Etehrnit-Hochhauses.
Wir sahen uns im Büro ein bisschen um, weil LT nicht da war und besuchten
anschließend die Schule, zu der wir verwiesen wurden. Ein kleines
100qm-Ladenlokal in der Nähe des Büros.
Als wir davor standen konnten wir durch die Scheibe einen jungen Mann an der
Holzpuppe trainieren sehen. Wir traten ein, warteten, ein anderer junger
Mann kam auf uns zu und schob uns sanft wieder nach draußen. :-) Wild mit
den Händen fuchtelnd brökelte er auf Englisch, dass hier ein geheimes
Privattraining stattfindet und wir abhauen sollen. :-)))
Mit dem kleinen Büro und dem Ladenlokal habe ich gar kein Problem. War nur
irgendwie amüsant, wenn man da so an Kernies Schloss denkt, die
Werbemaschinerie etc. ;-) Und das Geheimraining passte irgendwie auch
dazu... ;-)
> "Joe Garall" schrieb
>> Aber wenn man es genau nimmt, hast du behauptet, dass zu "gutem Kung
>> Fu Training" all das NICHT gehört, was ich gesagt habe: Grundschule,
>> Formen, Partnertraining, Sparring, SV, tiefes Stehen.
>
> Besondere Bedeutung würde ich hierbei dem tiefen Stehen beimessen. Das mache
> ich mindestens einmal täglich. Danach fühle ich mich auch immer um einiges
> leichter.
Ich würde vielleicht mal die Anschaufung einer Kloschüssel ins Auge
fassen. Ist doch eklig immer nur diese Löcher im Boden. =O)
--
grüße
peterle
Hi Peterle,
> Ich würde vielleicht mal die Anschaufung einer Kloschüssel ins Auge
> fassen. Ist doch eklig immer nur diese Löcher im Boden. =O)
Wie jetzt ihr habt schon richtige Wassertoiletten...? ;-)
Viele Grüße,
BB
>On 16.03.2004, Joe Garall wrote:
>
>> On Tue, 16 Mar 2004 09:45:32 +0100, Peter 'peterle' Schaefer
>> <hein...@westend.com> wrote:
>>
>>>On 16.03.2004, Joe Garall wrote:
>>>
>>>[Mickerposting]
>>>Das war ja nun eine ganz schwache Leistung, auf Ingos Fragen derartig zu
>>>antworten. Setzen. Sechs.
>>>*PATSCH*
>>
>> Wieso?
>
>Weil Du Spacko seine Fragen nicht beantwortest und Dich auf ziemlich
>unelegante Art und Weise raus lavieren möchtest.
"Es sind die Fragen eines Kindes, das gerne sagt: Mein Matchbox-Auto
ist größer als Deines." Zitatende. Da mach ich nicht mit. Wer so blöd
ist, auf irgendwelche Behauptungen wie "Ich habe gemacht" was zu
geben, statt selbst zu überprüfen, ist wie ein kleines, leicht zu
beeindruckendes Kind. Das sage ich nun schon zum x-ten Mal.
Ingos Aussagen sind in meinen Augen falsch, egal, welche Fragen er
stellt. Tang Lang ist Shaolin und ist in Deutschland nicht der
bedeutendste Kung Fu-Stil. Das sage ich. Und es ist völlig wurscht, ob
INgo Karateka oder Baseball-Spieler ist und ich Metzger oder Judoka -
es bleibt bei dieser Feststellung. Gell, Peterle.
> "Peter 'peterle' Schaefer" schrieb
>
> Hi Peterle,
>
>> Ich würde vielleicht mal die Anschaufung einer Kloschüssel ins Auge
>> fassen. Ist doch eklig immer nur diese Löcher im Boden. =O)
>
> Wie jetzt ihr habt schon richtige Wassertoiletten...? ;-)
Du in deinen runtergekommen Schlägervierteln!
In unseren Drogenszenen herrscht Recht und Sauberkeit
Wir waschen unseren Junkies mittlerweile sogar die Wäsche.
Ihr werft vermutlich immer noch mit Steinen nach denen? :)=)
--
grüße
peterle
> "Es sind die Fragen eines Kindes, das gerne sagt: Mein Matchbox-Auto
> ist größer als Deines." Zitatende.
In unserem Alter spricht man von Schwänzen.
Das mit den Autos war früher.
> Da mach ich nicht mit.
Ist deiner so klein?
> Wer so blöd ist, auf irgendwelche Behauptungen wie
> "Ich habe gemacht" was zu geben, statt selbst zu überprüfen,
> ist wie ein kleines, leicht zu beeindruckendes Kind.
Dir scheint im Leben entgangen zu sein, daß man einfach nicht alles
machen kann und ständig auf Erfahrungen und Aussagen von Anderen
zurückgreifen muß, um sich ein Bild zu machen.
> Das sage ich nun schon zum x-ten Mal.
Und wir sagen Dir zum x-ten Male, daß das falsch ist.
> Ingos Aussagen sind in meinen Augen falsch, egal, welche Fragen er
> stellt.
Das habe ich jetzt zur Kenntniss genommen.
Willst Du Dich jetzt endlich zum Sterben unter deinem Stein
verkriechen gehen oder weiter Monologe halten.
Selbst Birger ist ja schon eingeschlafen.
> Tang Lang ist Shaolin und ist in Deutschland nicht der
> bedeutendste Kung Fu-Stil. Das sage ich. Und es ist völlig wurscht, ob
> INgo Karateka oder Baseball-Spieler ist und ich Metzger oder Judoka -
> es bleibt bei dieser Feststellung.
Da ich Ingo besser kenne als Dich, glaube ich Ingo.
Und nu, Schuckiputzi?
--
grüße
peterle
Hi Peterle,
> Du in deinen runtergekommen Schlägervierteln!
> In unseren Drogenszenen herrscht Recht und Sauberkeit
> Wir waschen unseren Junkies mittlerweile sogar die Wäsche.
Das habe ich aber ganz anders kennen gelernt. Also in meiner Hannoveraner
Zeit, hatten die Brüder nichts zu lachen. ;-)
> Ihr werft vermutlich immer noch mit Steinen nach denen? :)=)
Wo denkst du hin? Hier gibt es gar keine Junkies!
Viele Grüße,
BB
Hi Peterle,
> Selbst Birger ist ja schon eingeschlafen.
Pure Unterstellung! Jetzt wirds aber Zeit. Also bis morgen!
Viele Grüße,
BB
>Fakt ist: WingTsun gehört zu der Gattung KungFu, da es ein südchinesischer
>Kampfstil ist, der von YipMan abgeleitet wird. Wenn Du behauptest, es sei
>kein KungFu, ist dies einfach falsch!
Abgeleitet? Wer hat denn bei Yip Man gelernt?
>Und die Begründung, dass es deshalb kein Kung Fu ist, weil es dort keine
>tiefen Stände gibt, ist vielleicht ein von Dir persönlich gesetzter Maßstab,
>aber er entspricht eben keiner faktischen Wahrheit.
Ich korrigiere: Es ist kein gutes Kung Fu. Es ist zu limitiert und zu
wenig traditionell.
>Darauf wird dann erfahrungsgemäß die Basis hinterfragt, aufgrund der Du Dir
>Dein persönliches Urteil bildest. Beründest Du es damit, dass es ja Fakt
Ich bitte dich, machen wir's doch einfach. Mach doch mal einen
Bruchtest mit deinen Beinen gegen einen, der seit 10 Jahren tief
steht. Ich bin ja nicht der Meinung, dass man bevorzugt Beine
einsetzen soll, aber ein Allround-Training (ein "gutes")
berücksichtigt das.
>Lies es Dir nochmal durch!
Man sollte glauben, dass ein einfacher Kampfstil wie WT auch zu
einfachen Formulierungen führen könnte ...
>Du könntest Dich ja auch auf ein Allgemeingut beziehen, z.B. auf eine
>wissenschaftliche oder traditionell abgesegnete Veröffentlichung, die durch
>plausible Argumentation darlegt, was Du jetzt wiedergibst.
Stimmt. Ich sag Bescheid, wenn ich eine finde.
>Diesen Eindruck erweckt Deine Selbstverständlichkeit der von Dir
>formulierten Aussagen, als ob Du die objektive Wahrheit verkündest.
>Kennzeichne es als Deine persönliche Meinung, Erfahrung, Befürchtung,
>Vermutung, Ahnung ... etc. pp. und keiner wird Dir das übel nehmen!
Eieiei, die Weicheier. "He, Leute, ist nur meine Meinung, ihr versteht
schon, nix für ungut usw."
>Nun, ob dies nun eine sachdienliche Antwort ist?!?
>Aber: Du mußt Dich hier für nichts rechtfertigen.
>Stehst dann aber schnell im Lichte dessen, dass Du nicht wirklich in dem
>Maße mitreden kannst, wie Du es hier versuchst. Wenn Dir das egal ist, dann
>ist ja alles gut!
Ich sage: Steht tief, Leute, das ist gesund und treibt euch die
Flausen ausm Kopp.
>Ja, es ist traditionell bei den Kung Fu-Stilen, die von je her auf tiefes
>Stehen wert legen!
>Und deshalb darf es genauso viel oder genauso wenig Kung Fu heißen, wie es
>bei den Yip-Man-Stilen der Fall ist.
Wie alt sind diese Stile und woher kommen sie? Reden wir hier von
jener Shaolin-Nonne? Die hat mit großer Sicherheit auch mal tief
stehen müssen. Die Frage ist, was Yip Man wollte und was die Leute,
die ihn anführen, diese Halsabschneider. Und die aus allem, was Yip
Man gar nicht lehrte, extra Qualifikationen machen (siehe
Blitzdefence). Lass doch einfach den armen Yip in Ruhe.
>Freie Meinungsäußerung ist das eine - Darstellung falscher Tatsachen ist was
>anderes!
Also, wer zum Teufel betreibt eigentlich in der VR China und seit wann
WT? Zeigen die Shaolin-Mönche, ich meine, die hierher geschickten und
die in Berlin tätigen, WT?
>Mein Denkanstoß an dieser Stelle: vielleicht hast Du noch gar nicht so sehr
>geblickt, wie denn diese Körperarbeit überhaupt funktioniert und worauf es
>hinausläuft.
Es läuft darauf hinaus, dass man trotz vieler Beschwerden sehr schnell
aufstehen und stabil stehen kann.
Um dir entgegen zu kommen: Von WT kann man Gutes lernen. Aber man
sollte sich nicht damit begnügen und nicht glauben, es würde
traditionelles Kung Fu adäquat wiedergeben.
Kung Fu ohne Tiefstehen ist wie Zazen auf einem Stuhl.
>Da ich Ingo besser kenne als Dich, glaube ich Ingo.
>Und nu, Schuckiputzi?
Du bist leichtgläubig, eventuell dumm und auch schwul? Ich hoffe, du
schreibst kein Buch über all die Stile, die angeblich nix mit Shaolin
zu tun haben. Andere Leute glauben nicht, die überprüfen. Darum glaub
ich nix außer, dass Ingo meist nicht weiß, wovon er spricht.
Steine? Ist etwa Weibsvolk anwesend?! ;-)
Äh... hat mich jemand gerufen? Kann ich helfen? Darf ich treten? Wer zu
erst? :-)
Ui ui ui, bisher hab ich mich ja zusammengerissen, auf Deine
Oberlehrer-Postings nicht zu antworten. Aber es juckt mich so ... aahhh..
ich kann nicht anders. Ich muss jetzt schreiben. :-)
Joe, Du eingebildeter Pimpf. Ich hab mir jetzt in der letzten dreiviertel
Stunde Deinen gesammelten Unfug durchgelesen. Was willst Du hier eigentlich?
(Darf ich mal fragen, wie alt Du bist? Vielleicht kann ich mir dann den Rest
sparen...)
Im Gegensatz zu Ingo´s Beiträgen und der anderer Leute hier, strotzen Deine
Beiträge von oberlehrerhaften & plakativen Aussagen ohne jeden fachlichen,
geschweige denn fachlich-versierten Hintergrund. Deine Texte lesen sich wie
die von einem kleinen, trotzigen Kind. Viele Wiederholungen, keine
Gegenargumente, ... und am Ende trotzige Beleidigungen ("schwul", etc). Wie
bei Kindern halt.
Geh ins Bett, Joe.
Deine "Tief stehen ist gut für den Geist." und "KungFu nur escht wenn Du
tief stähen, capice?!" - Ergüsse gehen mir/uns langsam auf den Zeiger.
Grüße,
Worna
-------------------------------------------
http://www.zohari.de
P.S.: Nein, bitte geh noch nichts ins Bett. Bleib noch ein bisschen. Weißt
Du, irgendwann ist auch wieder ein X-Over. Da kannst Du dann hinkommen und
allen Zeigen wie doof sie sind. Gel? Bitte, bitte, komm zum X-Over, ok?
Also, nichts für ungut. ... Aber bitte komme jetzt nicht auf die Idee, mich
wieder mit irgendwelchen Fragen zu löchern, auf die ich seitenweise
antworten müsste. Ich habe keine Zeit hier oft/lange zu posten. Heute ist ne
Ausnahme.
>Im Gegensatz zu Ingo´s Beiträgen und der anderer Leute hier, strotzen Deine
>Beiträge von oberlehrerhaften & plakativen Aussagen ohne jeden fachlichen,
>geschweige denn fachlich-versierten Hintergrund.
Falsch. Ich bin zum Beispiel der einzige, der ganz genau auf die
Videos einging, danach herrschte Schweigen. Ich war auch der einzige,
der das Zahlenmaterial in Franks Polizeiheft auswertete. Alle anderen
waren plakativ. Usw. Genau wie du jetzt. Du bringst kein Beispiel, nur
eine hohle Behauptung.
>Deine Texte lesen sich wie
>die von einem kleinen, trotzigen Kind. Viele Wiederholungen, keine
>Gegenargumente, ... und am Ende trotzige Beleidigungen ("schwul", etc). Wie
>bei Kindern halt.
Nee, die sagen nicht "Schnuckiputzi" zu mir, wer das sagt, muss schon
ein Coming Out hinter sich haben, nicht wahr?
Und Worna, sein wir doch mal ehrlich, ist es nicht kindisch, auf
Kokosnüsse zu hauen?
>P.S.: Nein, bitte geh noch nichts ins Bett. Bleib noch ein bisschen. Weißt
>Du, irgendwann ist auch wieder ein X-Over. Da kannst Du dann hinkommen und
Hab ich dir je Fragen gestellt? Ich wüsste nicht, welche du mir
beantworten könntest.
Und das mit dem X-Over ist längst passe. Daran kann man sehen, wer
sich hier wirklich wiederholt. Ich sagte schon oft: Ich bin zu alt für
diesen Scheiß. Wenn du nix mit Usenet am Hut hast, bleib halt draußen.
Ich bin kein Sportler und hab auf X-Overs nix verloren, wie die
meisten Kampfkünstler auch nicht, die ich kenne. Das ist eine
Erfindung der Kern-Fraktion dieser Newsgroup. Lade doch Vitali ein,
damit du siehst, wie er deine Kokosnüsse knackt.
es verstärkt sich der Eindruck immer mehr, dass Du völlig beratungsresistent
und obendrein noch schamfrei und schmerzlos bist, was Diskussionen und
Argumentationen anbelangt.
Spiel mal weiter mit Lego!
Dir die Hand zu reichen und Dich auf eine vernünftige Diskussion zu lenken
scheint mehr als vergeudete Zeit!
Mach' Du Dein Ding! Glaub, was Du willst und was Dir passt.
Deine fehlende Kompetenz und Deine schwanzverlustängstliche Engstirnigkeit
sind derart massiv, dass es nur noch nervt, sich mit Dir zu befassen.
Ich vermute, Du bist genau so ein Typ Großmaul, der sich hier doll
aufspielt. Aber wenn man ihm mal tatsächlich gegenübersteht, dann kann er
einem höchstwahrscheinlich noch nicht mal in die Augen sehen.
Ich habe keinen Beweis dafür! Also spar Dir die Rechtfertigungen, denn ich
glaube sicher, ich kann meinem Gefühl vertrauen. Egal was Du blubberst ...
Dein präpupertäres Verhalten spricht für sich!
Ach mal was anderes: kommst Du nicht aus dem Bereich Östereich / Wien?
Ich könnte Dir eine Adresse nennen, wo Du Dich mit einem fachkundigen
Menschen mal intensiv darüber unterhalten könntest, wie minderwertig
WingTsun im Gegensatz zu anderen KungFu-Stilen anzusehen ist.
Allerdings müsstest Du dann schon für Deine großkotzigen Behauptungen gerade
stehen und gegebenenfalls den Livetest antreten. Ich schätze allerdings, aus
gutem Grund wirst Du Dich dieser Situation nicht stellen :-) , weil Dir
erstens der Kackstift gehen würde und zweitens Du sehr schnell feststellen
würdest, dass Deine Behauptungen und Aussagen vielerlei Wahrheit entbehren.
Aber lassen wir das lieber! Es würde Deinem zarten inneren Wesen vielleicht
mehr Schaden zufügen, als Du es auf Deine Weise permanent mit Deinen
schwachen Versuchen jemals zu kompensieren vermögen würdest...
> Warst du auch bei Kernie? Dann wird der 9. Schülergrad ja einiges
> gekostet haben... Du wirst es nicht glauben. Die Trainer unter
> Kernie bezahlen für ihre Trainerlizenzen Unsummen.
>
Ja, ich war auch "bei Kernie". Billig war der 9. SG nicht, vielleicht
nichtmal preiswert. Aber ich habe seitdem anderswo deutlich mehr
bezahlt. Gutes Training kann durchaus seinen Preis haben.
Mir ist auch halbwegs bekannt wieviel man fuer "Trainerlizenzen" und
hoehere Raenge in der EWTO bezahlt. Und in der Tat, ich denke das ist
ziemlich ueberteuert. Aber nicht, weil dort fuer hohe Qualifikationen
viel Geld hingelegt werden muss. Das ist *normal* in dieser Welt und
wenn es mal nicht so ist, dann hat man Glueck gehabt. Vielmehr nervt
mich, dass mit der "Massenabfertigung" im WT kein Preisverfall
eingetreten ist. Wenn man bei Tiger Woods 'ne Golf-Privatstunde nimmt,
kostet das ordentlich Geld. Wenn man im oertlichen Golf-Club von einem
gehobenen Amateur-Spieler mit zwanzig anderen zugleich Gruppenunterricht
kriegt, sollte das deutlich weniger kosten. Die Gleichung geht bei der
EWTO aber nicht unbedingt auf...
> Dabei ist das Training was einem zum Lehrer machen sollte weniger
> wichtig. Wenn die Kohle stimmt bist du von heute auf morgen Trainer.
>
Nicht bei der EWTO, den Vorwurf kann man ihnen nicht machen.
> Man denke nur an VC.
>
Nein, lieber nicht. =o)
> Aber ich will nicht dein Weltbild zerstören. ;)
>
Das duerfte Dir schwer fallen. Nur zu.
> Was meinen Kenntnisstand betrifft. Ich war 3 1/2 Jahre in einer EWTO
> Wing-Tsun-Schule in München.
>
Welcher Sifu/Sisuk/Sihing...? Welchen SG hast Du erreicht?
Zai jian,
Ingo
--
For a person who has never seen the Orient a lotus is still a lotus,
for me it is only a kind of onion. --- G. de Nerval
> Ingos Aussagen sind in meinen Augen falsch, egal, welche Fragen er
> stellt. Tang Lang ist Shaolin und ist in Deutschland nicht der
> bedeutendste Kung Fu-Stil. Das sage ich.
>
Ich habe nie behauptet, dass Tang Lang Quan der bedeutenste Gongfu Stil
in D ist. Ich habe gesagt, dass dies wohl WingTsun und Yang Taijiquan
sind - was rein zahlenmaessig ziemlich ausser Frage steht. Ich habe auch
gesagt, dass ich weiss, dass Tang Lang Quan eine groessere Verbreitung
hat. Hung Gar Kuen habe uebrigens ich hier zuerst erwaehnt, nicht Du.
Wenn Du gute Info zur Verbreitung verschiedener Gongfu Stile in D
hast, dann poste das bitte - statt hier Aussagen zu kritisieren die
niemand gemacht hat.
> Du bist leichtgläubig, eventuell dumm und auch schwul?
>
Wenn schwul fuer Dich ein Schimpfwort ist, bist Du nicht nur eventuell
dumm...
> Fakt ist: WingTsun gehört zu der Gattung KungFu, da es ein
> südchinesischer Kampfstil ist, der von YipMan abgeleitet wird. Wenn Du
> behauptest, es sei kein KungFu, ist dies einfach falsch!
>
Nun ja. Man sollte schon dazu sagen, dass "Kungfu" kein klar definierter
Begriff ist und erst recht nicht "die" traditionelle Bezeichnung fuer
chinesische KK. Gongfu (Kungfu) heisst sowas wie "harte Arbeit" oder
"intensives Bemuehen" und kann im Chinesischen auf alles moegliche
angwandt werden, nicht nur auf KK-Training. Man kann also z.B.
Abitur-Gongfu betreiben... Am ehesten entspricht "Wushu" dem deutschen
KK. "Gongfu" ist nur via Filmchen enorm populaer geworden.
Da Gongfu kein klar definierter Begriff ist, ist es nicht so einfach zu
sagen welche Verwendung "falsch" ist. Du definierst Gongfu als
"chinesische KK", und dann ist WingTsun Gongfu (oder jedenfalls
abgeleitet von Gongfu). Ein anderer nennt vielleicht Gongfu nur, was
nach "Nord-Shaolin" aussieht. Dann ist WingTsun kein Gongfu.
> Und die Begründung, dass es deshalb kein Kung Fu ist, weil es dort
> keine tiefen Stände gibt, ist vielleicht ein von Dir persönlich
> gesetzter Maßstab, aber er entspricht eben keiner faktischen
> Wahrheit.
>
Jein. =o) Fakt ist, Standtraining spielt im Wushu ("Gongfu")
grundsaetzlich eine enorme Rolle. Es ist etwas zu einfach, schlicht
"tiefe" Staende zu fordern. Richtig ist aber, dass Standtraining i.d.R.
"tiefer als im Kampf" ausgefuehrt wird. Richtig ist auch, dass West-ler
Standtraining i.d.R. nicht moegen und oft fuer "ueberfluessig" erachten.
Die Kombination der beiden letzten Aussagen laesst mich wetten, dass Yip
Man und erst recht seine Vorgaenger *deutlich* mehr Zeit in
verhaeltnismaessig tiefen Staenden verbracht haben, als der 08/15-WT-TG
im heutigen Deutschland. Und dann waere da auch noch das
Langstock-Training... =o)
Yip Man wird auch in WT-Geschichten gerne eine "legendaere
Standfestigkeit" zugeschrieben. Es ist meine Meinung, und IMHO die
Mehrheits-Ansicht in der Wushu-Welt, dass solche Standfestigkeit nicht
ohne entsprechendes Standtraining erreicht werden kann: lange Zeit mit
erheblicher Belastung. Voellig abhanden gekommen ist das auch im WT
nicht, ich erinnere mich an so manche SNT auf einem Bein, aber dies ist
vermutlich ein Bereich, wo WT im Vergleich zu "frueher"
verschlimmbessert wurde. Schlicht, weil man derlei Training im Westen
nur ganz schwer verkaufen kann. Insbesondere, wenn die
Marketingstrategie "SV" ist (Rumstehen? Rumstehen? Kloppen will ich!).
Das ist meine Meinung. Ich sollte einschraenkend hinzufuegen, dass ich
*keinen Plan* habe, wie Yip Man nun wirklich trainiert hat -
insbesondere nicht als er noch gesund und kraeftig war (die Videos aus
der Zeit als er halbtot war kenne ich...). Obige Aussagen sind letztlich
Spekulation anhand meiner Erfahrungen im WT und anderen "Gongfu" Stilen.
Ich denke man sollte sich diesbzgl. mal Xingyiquan anschauen. Das hat
auch recht hohe "Kampf"-staende und -schritte, und Santi Shi als
Kampfstellung erinnert ein wenig an den WT Vorwaertsstand (nur besser...
;^) ). Trotzdem wird im Xingyiquan religioes in relativ tiefen Version
des Santi Shi rumgestanden. So aehnlich war das IMHO vermutlich auch mal
im Wing Chun.
Ich sollte auch noch sagen, dass ein grosser Teil der in anderen
"Gongfu" Stilen in D praktizierten tiefen Staende IMHO "tot" sind (so
nennen die Chinesen das). Tief bedeutet nicht automatisch gut. Oft
werden da die Oberschenkel auf Horizontal "einbetoniert", was recht
wenig bringt. Ein einfacher Test ob eine tiefe Stellung "lebendig" ist,
ist einfach mal locker gegen den Betreffenden zu druecken, insbesondere
quer zur Linie zwischen den Fussmitten. Wenn er dann stocksteif
umfaellt, war der tiefe Stand "tot". Probleme mit den Knien ist
uebrigens auch ein nahezu sicheres Zeichen fuer "tote" Staende... ;^)
(Und ja, beides hat miteinander zu tun...)
> Ich bitte dich, machen wir's doch einfach. Mach doch mal einen
> Bruchtest mit deinen Beinen gegen einen, der seit 10 Jahren tief
> steht.
>
Obwohl das eher ein Nebeneffekt ist, ist es vermutlich wahr. Es ist
bekannt, dass *Dauerbelastung* Knochen am ehesten zum Wachsen (oder
generell zum Umstrukturieren) anregt. Jemand der 10 Jahre (regelmaessig)
tief steht, wird in der Tat "kraeftigere" Knochen haben. Die einzige
andere wirkungsvolle Methode ist, die Knochen anzuknacken und dann die
Ueberkompensation der Reparatur auszunutzen.
Aber ich habe bewusst das "Umstrukturieren" da hingeschrieben. Denn
diese Dauerbelastung wird nicht nur einfach die Knochen verstaerken, sie
wird die Knochen*form* aendern. Wer zehn Jahre lang stetig uebt, die Kua
(Hueftfalte) im tiefen Stand sinken zu lassen, der hat irgendwann
relevante strukturelle Aenderungen in dem Bereich die ueber die
Entspannung der Muskulatur hinausgehen. Es wird gesagt, dass das bei
einigen Leuten so weit geht, dass sie eine Hand in der Hueftfalte
"einklemmen" koennen. Viel "fortgeschrittener" Krafteinsatz im
chinesischen KKs beruht IMHO auf einer vorher erfolgten Adaption
insbesondere im Beckenbereich. Darum ist es so enorm wichtig, "tiefe"
Staende genau richtig zu machen. Ansonsten ist irgendwann Schluss mit
der Weiterentwicklung.
> Ich sage: Steht tief, Leute, das ist gesund und treibt euch die
> Flausen ausm Kopp.
>
Ob es nun wirklich *gesund* ist, wer weiss. *Wirksam* ist es auf jeden
Fall nur, wenn man nicht nur tief, sondern auch richtig steht.
> Lass doch einfach den armen Yip in Ruhe.
>
Das gilt fuer alle Beteiligten...
> Also, wer zum Teufel betreibt eigentlich in der VR China und seit wann
> WT? Zeigen die Shaolin-Mönche, ich meine, die hierher geschickten und
> die in Berlin tätigen, WT?
>
Die "Shaolin-Moenche" sind groesstenteils moderne Wushu-Artisten. Es ist
lustig, dass Du gerade die ins Feld fuehrst, wenn es um "Tradition"
geht. Die wahre KK-Tradition in China ist eine lokale Angelegenheit, die
trotz der Kommies und des Shaolin-Touri-Rummels, nicht wegen dieser,
ueberlebt...
> Kung Fu ohne Tiefstehen ist wie Zazen auf einem Stuhl.
>
Hmm. Zazen auf einem Stuhl ist ohne jedes Wenn und Aber legitim, solange
man sich nicht anlehnt. Wolltest Du das wirklich sagen? =o)
Hallo Ingo,
>Ich sollte auch noch sagen, dass ein grosser Teil der in anderen
>"Gongfu" Stilen in D praktizierten tiefen Staende IMHO "tot" sind (so
>nennen die Chinesen das). Tief bedeutet nicht automatisch gut. Oft
>werden da die Oberschenkel auf Horizontal "einbetoniert", was recht
>wenig bringt. Ein einfacher Test ob eine tiefe Stellung "lebendig" ist,
>ist einfach mal locker gegen den Betreffenden zu druecken, insbesondere
>quer zur Linie zwischen den Fussmitten. Wenn er dann stocksteif
>umfaellt, war der tiefe Stand "tot". Probleme mit den Knien ist
>uebrigens auch ein nahezu sicheres Zeichen fuer "tote" Staende... ;^)
>(Und ja, beides hat miteinander zu tun...)
Kannst Du evtl. etwas näher erläutern was einen 'lebendigen' Stand
ausmacht? Das Wort 'einbetoniert' läßt ja schon einiges vermuten...
Außerdem würde mich interessieren warum das dann besser für die
Kniee(?) sein soll. (Ergibt sich ja vielleicht direkt aus der
Erklärung...)
Schönen Gruß aus Aachen!
Ciao,
> Kannst Du evtl. etwas näher erläutern was einen 'lebendigen' Stand
> ausmacht? Das Wort 'einbetoniert' läßt ja schon einiges vermuten...
> Außerdem würde mich interessieren warum das dann besser für die
> Kniee(?) sein soll. (Ergibt sich ja vielleicht direkt aus der
> Erklärung...)
>
Eine ausgearbeitete anatomisch-biomechanische Erklaerung habe ich nicht,
nur "Erfahrungswerte". Das Woertchen "lebendig" ist recht woertlich zu
nehmen. Im wesentlichen soll das heissen, dass Du noch etwas "tun"
kannst in dem Stand. Darauf zielt ja auch der Druck-Test ab. Da muss der
Stehende reagieren, durch Aenderung der Muskelanspannung und eventuell
leichte Positionsaenderung der Gelenke (in den Druck "fallen" ist nicht
gemeint).
Leute die "einbetoniert" stehen, koennen das nicht. Bei denen sind die
Muskeln stark angespannt in einer bestimmten Position. Die Muskulatur
kann dann aber nicht mehr fluessig reagieren, insbesondere da die Last
ja nicht etwa weg ist, sondern nur die Richtung aendert bzw. sogar
erhoeht wird durch den Druck. Die Verzoegerung der Reaktion ist bei
toten Staenden teilweise betraechtlich. Im Extremfall, von mir einmal
beobachtet, schafft der Stehende es nicht mal mehr seine Muskulatur zu
aendern bevor er aufklatscht. Er faellt dann fast Comic-maessig als
"Statue" um, mit seinen Beinen immer noch in Standposition.
Wenn man Leute mit "lebendigem" Stand beruehrt, dann ist das mehr wie
eine (starke) Feder, bei "totem" Stand fuehlt sich das hingegen "hart"
an. Was hat das nun mit den Knieen zu tun? Normalerweise belasten wir
unsere Knie nicht falsch, jedenfalls nicht ernstlich. In normalen
Situationen stellen sich unsere Gelenke auf die Lasten ein, in dem sie
in die richtige Position schwingen. (Ich koennte jetzt irgendwelche Pi
mal Daumen Regeln runterasseln, aber Fakt ist - Du kannst gehen, laufen,
springen, ... ohne ein Knieregelbuch zu konsultieren.) Probleme gibt es
normalerweise nur, wenn uns eine grosse Last zu schnell erwischt (etwa
ein ploetzlicher Richtungswechsel beim Sport), aber das ist beim
"Stehen" ja nun nicht der Fall.
Beim "toten" Stand sind aber die Gelenke unter erheblicher Last
"verzurrt", da bewegt sich nichts. Wenn da jetzt eine Fehlstellung
"eingefroren" wurde, arbeitet die die ganze Uebung durch. Wer in einen
"lebendigen" Stand sinkt, der kann durchaus auch mal 'ne Fehlstellung
haben. Aber da wird dann, oft unbewusst, adjustiert bis es passt. Weil
eben noch Bewegung drin ist. Die Last "an sich" bleibt natuerlich, aber
sie wird wenigstens richtig verteilt. In der Regel reicht das, um
Gesundheitsschaeden zu vermeiden. Man kann das uebrigens (bei
nicht-Meistern...) auch sehen, beim und kurz nach dem in den Stand gehen
bewegen sich Fuesse, Knie, Huefte und unterer Ruecken oft noch ein
wenig hin und her, bis dann langsam Ruhe einkehrt. Je fortgeschrittener,
desto schneller geht das. Bei den Beton-lern ist es mehr runter, zack,
bewegungslos.
Manche Leute sagen, ein lebendiger Stand setze irgendwie Sehnen oder
anderes Gewebe an Stelle von Muskeln. Oder vielleicht ist es die
langsame statt der schnellen Muskulatur. Oder es sind schlicht die
super-ausgebildeten Oberschenkel, die die Last mit links tragen. Was
weiss ich... =o) Sicher stimmt aber, dass der groesste Teil der "toten
Staende" schlicht durch Uebereifer herangezuechtet wurde. Das wurde dann
halt direkt mit den Oberschenkeln parallel zum Boden gegangen. Und der
Rest ist dann eine Uebung darin, wie lange man die totale Verkrampfung
seiner Oberschenkel ertraegt. Wer so anfaengt, gewoehnt sich an
muskulaeren Beton und haelt das irgendwann fuer "richtig".
Eine andere Moeglichkeit zu schauen, ob jemand trotz tief lebendig
bleibt, ist schlicht, ihn bei tiefen Bewegungen anzuschauen. Wer sich
*geschmeidig* auf *konstant* tiefem Niveau bewegen kann, hat vermutlich
auch einen lebendigen tiefen Stand. Die Beton-Fraktion muss entweder
rauf und runter (hoch ohne Beton Bewegung, dann tief mit Beton Statik
usf.) oder bewegt sich ruckartig (die "Guten") oder wackelig (die
"Schlechten") von einer Beton-Haltung zur anderen. Uebungen wie "Da Lu"
im Taijiquan, die kontinuierlich fliessende, tiefe Bewegungen erfordern,
kann man mit "Beton" nicht machen.
>
> Steine? Ist etwa Weibsvolk anwesend?!
:-)
Otternasennchips...
;-)
Suse
--
Achtung:
in manchen meiner Postings schleicht der Sarkasmus umher!
Guter Preis ist auch absolut in Ordnung,
> Mir ist auch halbwegs bekannt wieviel man fuer "Trainerlizenzen" und
> hoehere Raenge in der EWTO bezahlt. Und in der Tat, ich denke das ist
> ziemlich ueberteuert.
Ich kenne die derzeitigen Preise für Training nicht,
vor ca 17 Jahren hatte ein damals noch recht netter Mensch (B.Ö) ein
kleines Dojo in Geilenkirchen, nähe Heinsberg und unterrichtete dort.
Da war es schon heftig im Training, aber es hat Spaß gemacht und mir waren
die damaligen 75.-DM nicht zu schade dafür.
Heute denke ich das Du bei Biröl Özden dafür wahrscheinlich nicht mehr ins
Trainig kommen würdest.
:-)
Prüfungen hab ich dort nie gemacht, dafür hätte ich 45.- DM hinlegen müssen
und das war dann nicht mehr drin.
> Aber nicht, weil dort fuer hohe Qualifikationen
> viel Geld hingelegt werden muss. Das ist *normal* in dieser Welt und
> wenn es mal nicht so ist, dann hat man Glueck gehabt. Vielmehr nervt
> mich, dass mit der "Massenabfertigung" im WT kein Preisverfall eingetreten
ist
:-)
Suse
>>Da ich Ingo besser kenne als Dich, glaube ich Ingo.
>>Und nu, Schuckiputzi?
>
> Du bist leichtgläubig, eventuell dumm und auch schwul?
Und Du bist doof(TM).
Und jetzt?
--
grüße
peterle
> Ich bin zum Beispiel der einzige, der ganz genau auf die
> Videos einging, danach herrschte Schweigen.
Das mag vielleicht daran liegen, daß wir(TM) dazu neigen uns nicht so
weit aus dem Fenster zu lehnen, da die Wirklichkeit kein Film ist.
> Ich war auch der einzige, der das Zahlenmaterial in Franks
> Polizeiheft auswertete.
Da gab es doch gar nichts auszuwerten. Das war doch schon ausgewertet.
> Nee, die sagen nicht "Schnuckiputzi" zu mir, wer das sagt, muss schon
> ein Coming Out hinter sich haben, nicht wahr?
[_] Schnuckiputzi hat den vollen Durchblick.
> Und Worna, sein wir doch mal ehrlich, ist es nicht kindisch, auf
> Kokosnüsse zu hauen?
Ne. Das ist lecker. Im Gegensatz zum Rippenknacken endlich mal eine
praktische Anwendung von KK im Alltagsleben der BRD.
> Und das mit dem X-Over ist längst passe.
Heute ist nicht alle Tage ...
> Ich sagte schon oft: Ich bin zu alt für diesen Scheiß.
Brauchst Du noch lange, bis Du sterben gehst?
> Wenn du nix mit Usenet am Hut hast, bleib halt draußen.
> Ich bin kein Sportler und hab auf X-Overs nix verloren, wie die
> meisten Kampfkünstler auch nicht, die ich kenne.
[_] Du hast schon wieder den vollen Durchblick.
> Lade doch Vitali ein, ...
Endlich mal ein guter Vorschlag, aber nur wenn Du uns dann zeigst, wie
Du mal eben mit der Kätzchenpfote dessen Rippen knackst.
--
grüße
peterle
> Worna Zohari wrote:
>> Steine? Ist etwa Weibsvolk anwesend?!
>:-)
>
> Otternasennchips...
Euch fehlt doch völlig der Sinn für wirkliche, ernsthafte Diskussionen!
Kein Wunder, daß die "ächten Krieger"(TM) sich hier nicht wohl fühlen
können. :)=)
--
grüße
peterle
Da sieht man mal, was Dir wichtig ist. Du bist echt ne arme Wurst.
> Und Worna, sein wir doch mal ehrlich, ist es nicht kindisch, auf
> Kokosnüsse zu hauen?
Nicht wenn man sie danach ißt. Bei mir geht sie ausserdem nach einem Schlag
auf, andere müssen erst Werkzeug aus dem Keller holen... :-)
> >P.S.: Nein, bitte geh noch nichts ins Bett. Bleib noch ein bisschen.
Weißt
> >Du, irgendwann ist auch wieder ein X-Over. Da kannst Du dann hinkommen
und
>
> Hab ich dir je Fragen gestellt? Ich wüsste nicht, welche du mir
> beantworten könntest.
Deine Fragen bezügl. der Kokosnüsse.
Du hattest nichts verstanden und wolltest dann auch noch, dass ich hier
detailliert erkläre, wie ich den Bruchtest ausführe etc.
Hey, das sind die Grenzen im Netz. Da sag ich nur: Video gucken! :-)
Ich kann auch einfach mal kurz fragen: Wie machst Du das, wie machst Du
jenes? Und dann amüsiert die Postings lesen und mir vorstellen, wie der
andere sich mühsam seitenweise einen abgerackert hat.
Generell antworte ich ja gerne auch mal ausführlich. Es kommt aber darauf
an, wer fragt! :-)
> Und das mit dem X-Over ist längst passe. Daran kann man sehen, wer
> sich hier wirklich wiederholt. Ich sagte schon oft: Ich bin zu alt für
> diesen Scheiß.
Stimmt. Du bist entweder schon übe 100 oder alles Lüge und Du bist gerade
mal 14. Aber erwachsen bist Du wohl noch nicht. Das sieht man nämlich an
Deinen Antworten. In jeder Deiner Antworten ist ein kleiner persönlicher
Angriff versteckt. Aber keine Sorge: Das kann ich auch! :-)
Zum X-Over: Du hast doch keine Ahnung, worum es da geht.
> Wenn du nix mit Usenet am Hut hast, bleib halt draußen.
Wie gut, dass ich das immer noch selbst entscheiden kann, Herr Leherer.
Nach mehr als 5.600 Beiträgen überlege ich es mir aber nochmal, sollten
demnächst nur noch so Oberlehrer-Typen wie Du hier posten.
> Ich bin kein Sportler und hab auf X-Overs nix verloren, wie die
> meisten Kampfkünstler auch nicht, die ich kenne. Das ist eine
> Erfindung der Kern-Fraktion dieser Newsgroup.
Du bist kein Sportler. Das stimmt.
Und keine Ahnung von X-Over hat Du auch.
> Lade doch Vitali ein,
> damit du siehst, wie er deine Kokosnüsse knackt.
Brauch ich nicht. Den treffe ich im Sommer in Vegas.
(Netter Versuch, Joe :-)
So wird das nichts. Dann bleibt er erst recht. Wir müssen das irgendwie
anders machen... (grübel grübel)...
Das waren Wolfzitzenchips. Otternasen gibt es so.
Mag wer Ozelot-Ohrläppchen?
Servus,
Bernhard
--
Bernhard Nowotny
85625 Glonn, Germany (PGP ID: 0x17B6F58C DSS/DH)
"Life was simple before World War II. After that, we had systems."
-- Rear Admiral Grace Murray Hopper
Ja, schon gut, so ein Morbus Alzheimer: man lernt immer wieder
neue Leute kennen. :)
SCNR,
B.
Klar ist das erlernen einer Kampfkunst nicht billig. Aber das heißt
noch lange nicht, aß mit dem Preis auch die Qualität steigt.
> Mir ist auch halbwegs bekannt wieviel man fuer "Trainerlizenzen" und
> hoehere Raenge in der EWTO bezahlt. Und in der Tat, ich denke das ist
> ziemlich ueberteuert. Aber nicht, weil dort fuer hohe Qualifikationen
> viel Geld hingelegt werden muss. Das ist *normal* in dieser Welt und
> wenn es mal nicht so ist, dann hat man Glueck gehabt. Vielmehr nervt
> mich, dass mit der "Massenabfertigung" im WT kein Preisverfall
> eingetreten ist. Wenn man bei Tiger Woods 'ne Golf-Privatstunde nimmt,
> kostet das ordentlich Geld. Wenn man im oertlichen Golf-Club von einem
> gehobenen Amateur-Spieler mit zwanzig anderen zugleich Gruppenunterricht
> kriegt, sollte das deutlich weniger kosten. Die Gleichung geht bei der
> EWTO aber nicht unbedingt auf...
>
> > Dabei ist das Training was einem zum Lehrer machen sollte weniger
> > wichtig. Wenn die Kohle stimmt bist du von heute auf morgen Trainer.
> >
> Nicht bei der EWTO, den Vorwurf kann man ihnen nicht machen.
>
> > Man denke nur an VC.
> >
> Nein, lieber nicht. =o)
O.K abgehakt. ;-)
> > Aber ich will nicht dein Weltbild zerstören. ;)
> >
> Das duerfte Dir schwer fallen. Nur zu.
> > Was meinen Kenntnisstand betrifft. Ich war 3 1/2 Jahre in einer EWTO
> > Wing-Tsun-Schule in München.
> >
> Welcher Sifu/Sisuk/Sihing...? Welchen SG hast Du erreicht?
Schade das du nicht auf den Rest meiner Post geantwortet hast (den
Teil mit Koblenz). Das wäre interessanter gewesen. Aber ich antworte
ja auch nicht auf alles. ;-)
Beste Grüße
Art Scharnhorst
>> Lade doch Vitali ein,
>> damit du siehst, wie er deine Kokosnüsse knackt.
>
>Brauch ich nicht. Den treffe ich im Sommer in Vegas.
>(Netter Versuch, Joe :-)
Gut. Mach ein Video. Ich wette, dass er sie knackt.
>On Tue, 16 Mar 2004 23:28:17 +0100, Joe Garall wrote:
>
>> Du bist leichtgläubig, eventuell dumm und auch schwul?
>>
>Wenn schwul fuer Dich ein Schimpfwort ist, bist Du nicht nur eventuell
>dumm...
Von Schimpfwort hab nicht ich geredet.
>On Tue, 16 Mar 2004 22:55:11 +0100, Joe Garall wrote:
>
>> Ingos Aussagen sind in meinen Augen falsch, egal, welche Fragen er
>> stellt. Tang Lang ist Shaolin und ist in Deutschland nicht der
>> bedeutendste Kung Fu-Stil. Das sage ich.
>>
>Ich habe nie behauptet, dass Tang Lang Quan der bedeutenste Gongfu Stil
>in D ist. Ich habe gesagt, dass dies wohl WingTsun und Yang Taijiquan
>sind - was rein zahlenmaessig ziemlich ausser Frage steht. Ich habe auch
Ich bin eben ein Traditionalist, wie ich zum x-ten Mal sage. Und Tai
Chi und Wing Tsun - wie es hier in D gelehrt wird - fallen für mich
nicht unter Kung Fu, denn Kung Fu ist Shaolin-Tradition. Das wird bei
mir vorausgesetzt. Kein Wunder, dass bei deinen falschen Prämissen die
Begriffsverwirrung entsteht und plötzlich alles unter Kung Fu
subsumiert wird.
>Ich habe keinen Beweis dafür! Also spar Dir die Rechtfertigungen, denn ich
>glaube sicher, ich kann meinem Gefühl vertrauen.
Das kannst du nicht, obwohl du laut deiner Website eine Lehrbefugnis
hast. Und das spricht Bände für mich.
>Ach mal was anderes: kommst Du nicht aus dem Bereich Östereich / Wien?
>Ich könnte Dir eine Adresse nennen, wo Du Dich mit einem fachkundigen
>Menschen mal intensiv darüber unterhalten könntest, wie minderwertig
>WingTsun im Gegensatz zu anderen KungFu-Stilen anzusehen ist.
>Allerdings müsstest Du dann schon für Deine großkotzigen Behauptungen gerade
Allein, das sind nicht meine, sondern DEINE Behauptungen. Ich sagte
lediglich: Gutes Kung Fu-Training beinhaltet tiefes Stehen.
>stehen und gegebenenfalls den Livetest antreten. Ich schätze allerdings, aus
>gutem Grund wirst Du Dich dieser Situation nicht stellen :-) , weil Dir
>erstens der Kackstift gehen würde und zweitens Du sehr schnell feststellen
>würdest, dass Deine Behauptungen und Aussagen vielerlei Wahrheit entbehren.
Hier dann weitere Beweise für deine Unreife. Das nicht-chinesische WT
hat so ein Karma, ein Fluch des ständigen Sich-Messen- und
Prügeln-Wollens lastet auf ihm, und genau darum rate ich davon ab. Die
Lehrer sind charakterlich nicht gefestigt genug. Trotzdem erhalten sie
hohe Grade.
Jemanden herauszufordern ist ein Zeichen von Schwäche.
Wer hätte das gedacht, ich muss Ingo mal für einen Beitrag loben!
> denn Kung Fu ist Shaolin-Tradition.
> Das wird bei mir vorausgesetzt.
Ach sooooo!
Dann haben die ganzen Geheimgesellschaften, die mit Shaolin sehr wenig zu
tun hatten, (Deiner Meinung nach?) auch keinen entscheidenden Einfluss auf
"Kung Fu" ?
Das Bild (über Dein (Nicht-)Wissen wird immer klarer!
Stell Dir vor, es mag Menschen geben, die beschäftigen sich mit "Kung Fu",
"WuShu" oder sagen wir es mal allgemeiner "chinesischen Kampfkünsten" schon
etwas länger...
Um deutlich zu machen, wie Deine Aussage auf mich wirkt, ist das so, als
wenn jemand behauptet, gutes ThaiBoxen ist nur dann gegeben, wenn man wie
Tom Pho (in KarateTiger) mit seinem Schienbein per LowKick gegen nen
Stützpfeiler das Ramadan-Stadion zum beben bringt. Solche Filme vermitteln
sehr Authentisches ;-)
Ich erinnere mich an jemanden, der mal sagte: "es kann nicht sein, was nicht
sein darf!" Und Deine Welt und Dein Blickwinkel scheinen - zumindest was
chinesische Kampfkunst anbetrifft - doch sehr begrenzt zu sein.
Das Problem, wenn zwei miteinander kommunizieren wollen, ist dies, das man
sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen muss. Das wird mir zu
anstrengend, mich in Richtung Deines relativ(!) hohen Niveaus zu begeben...
>"Joe Garall" <nor...@joegarall.de> schrieb
>
>> denn Kung Fu ist Shaolin-Tradition.
>> Das wird bei mir vorausgesetzt.
>
>Ach sooooo!
>
>Dann haben die ganzen Geheimgesellschaften, die mit Shaolin sehr wenig zu
>tun hatten, (Deiner Meinung nach?) auch keinen entscheidenden Einfluss auf
>"Kung Fu" ?
Einflüsse gibt es immer von überall her. Aber ab wann ist etwas, wenn
es sich von den Wurzeln lossagt oder stark verändert, noch
traditionell oder darf/soll einen traditionellen Namen tragen? Darüber
kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein.