http://www.topofthegames.com/6350/warren-spector-die-extreme-gewalt-muss-aufhoren/
"In einem Interview mit Gamesindustry lies Schöpferlegende Warren
Spector die E3, seine Tätigkeiten und das Gesehene noch einmal Revue
passieren. Einer der wichtigsten und interessantesten Punkte des
Gesprächs befasst sich mit der gezeigten Gewalt auf der E3. Ein Punkt
der uns im Nachhinein vielleicht tatsächlich zu denken geben sollte.
In diesem Jahr gab es zwei Dinge, die für mich sehr herausstachen.
Der erste war: Diese extreme Brutalität muss aufhören. Wir müssen
aufhören sie zu lieben. Ich glaube nicht an dieses Effekt-Argument
[Anm. d. Red.: Hiermit ist wohl die "Killerspiele machen Amokläufer"-
These gemeint], aber ich habe das Gefühl, dass wir Gewalt
fetischisieren und in einigen Fällen sogar mit einem jugendlichen
Ansatz von Sexualität kombinieren. Ich finde sowas geschmacklos.
Letztendlich wird es uns Probleme bereiten.
Ich habe Eidos 2004 verlassen, weil ich mich auf der E3 umgeschaut
habe und das neue Hitman-Spiel gesehen habe, wo du jemanden mit einem
Fleischhaken töten kannst, oder auch 25 to Life, dem Spiel in dem es
um Kids geht die Cops umlegen, oder auch Crash & Burn, das Rennspiel,
in dem es darum geht, die feurigste und abgefahrenste Explosion zu
erzeugen, nicht etwa darum das Rennen zu gewinnen… Ich habe mich von
meinem Stand aus umgesehen und musste feststellen, dass ich einen
dieser “Was ist nicht wie die Andere”-Momente hatte. Ich hatte schon
damals gedacht, dass es schlimm ist, aber mittlerweile ist es weit
über schlimm hinaus.
Wir sind zu weit gegangen. Das in Zeitlupe spritzende Blut, die
Pfählung durch tödliche Assassinen [...]. Weißt du, auch Deus Ex hatte
seine Gewaltmomente, aber diese wurden designed – ob es Erfolg hatte
oder nicht weiß ich nicht – aber diese wurden designed um dich
unbehaglich zu fühlen und ich sehe nicht, dass das auch heute noch die
Intention ist. Ich denke, wir appelieren an eine pubertäre
Geisteshaltung und nennen es erwachsen. Es wird Zeit damit aufzuhören.
Ich bin nur froh für eine Firma wie Disney zu arbeiten, wo es nicht
nur nicht gefördert wird, sondern gar nicht zugelassen ist, und ich
finde das gut."
Killerspiele spielen ist wie ein Trieb, der wächst. Ein Serienmörder,
wird auch immer brutaler, da er immer "mehr" will und sein Trieb
wächst und er immer mehr Gewalt braucht, um ihn zu befriedigen.
So ist das auch bei den Killerspielen.
Reichten früher ein paar pixelige Männchen oder Monster aus, will man
heute detalierte Leichen haben, die man auch noch schänden kann. Die
Gedärme müssen heute physikalisch korrekt herausgetrennt werden
können, ein "Kopf ab" befriedigt schon lange nicht mehr.
Mit einher geht eine Sexualisierung der Spiele bis zur Nekrophilie.
Sämtliche Perversionen aus dem BDSM - Bereich findet man heute in
Spielen und die Killerspielespieler und Killerspielespielerinnen
wollen immer *mehr*.
Bis sie eines Tages die Befriedigung nicht mehr in ihren Killerspielen
finden, sondern real einen Menschen töten, zerstückeln, verspeisen
müssen.
Ausgeburten der Perversion wie der kanadische Pornostar Luka Rocco
Magnotta sind doch durch Killerspiele und Gewaltvideos entstanden. Man
lernt in den Killerspielen immer neue Perversionen kennen und dann
"muss" man diese auch irgendwann real umsetzen.
Auch die vielen U-Bahn-Schläger sind durch die Killerspiele
entstanden. In "GTA 4" kann man ja ungestraft Menschen ermorden und
ihre Autos stehlen, so lernen junge Menschen, dass sie auch mal einen
Menschen in der U-Bahn "klatschen" können.
Und die vielen Beziehungstaten, wo junge Menschen ihren Partner/ihre
Partnerin töten, treten auch vermehrt auf, seitdem es Killerspiele
gibt.
Killerspiele tragen zur Verrohung der Gesellschaft bei und sie werden
immer realistischer und immer brutaler. Die deutsche USK prüft nicht
richtig und gibt arg grenzwertige Titel frei, die Killerspielespieler
bestellen sich aber die ungeschnittenen Killerspiele in England,
Holland oder den USA oder sie ziehen sich im Netz Raubkopien runter.
Killerspiele erziehen nämlich Menschen zu kriminellem Verhalten. In
"GTA 4" lernt man ja zu klauen, wer da klaut, der klaut auch seine
Killerspiele.
Da viele Killerspielespieler und Killerspielespielerinnen süchtig sind
und sich isolieren und die Eltern oft keine Ahnung haben, muss der
Staat endlich eingreifen.
Er muss Grenzen setzen. Gewalt gegen Menschen und menschenähnliche
Wesen (Aliens, Orks, Roboter etc.) darf nicht sein. Solche Spiele
müssen VERBOTEN werden und dürfen keine Preise bekommen, wie das
Killerspiel "Crysis 2".
Die Politik muss endlich handeln, der letzte schwere Amoklauf ist noch
keine 3 Jahre her und beinahe hätte es in Memmingen vor wenigen Wochen
ein Massaker gegeben. Die Politiker müssen aufhören zu reden, Taten
müssen folgen.
Auch sollten SIE als Bürger etwas tun : Sie oder Ihre Kinder und
Freunde könnten Opfer eines Killerspielespielers oder einer
Killerspielespielerin werden. Rufen Sie zum VERBOT auf! Demonstrieren
Sie gegen Killerspiele!
Es muss sich jetzt endlich was tun, der Beweis, dass Killerspiele
gewalttätig machen, wurde ja in einer aktuellen Studie erbracht. Jetzt
müssen Taten folgen!
Horst
Gebt Killerspielen KEINE Chance!
Gruppe "Killerspieleverbot" :
https://groups.google.com/forum/?fromgroups&hl=de#!forum/killerspieleverbot
http://groups.google.com/group/killerspieleverbot?hl=de