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suche gutes RPG für PC (alla Sternenschweif) / das sollte ein RPG haben

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Jan Meissner

unread,
Mar 30, 2003, 2:42:23 PM3/30/03
to
Hi Leute,

Also Geschmäcker sind sind ja bekanntlich verschieden. Aber ich denke ich
spreche vielen aus dem Herzen wenn ich sage das die PC-Rollenspiele füher
viel durchdachter waren, als die Grafikwunder von heute.

z.B. mein Lieblingspiel "Das schwarze Auge", insbesondere der zweite Teil
"Sternenschweif"
Es gibt doch kein andere Spiel indem es so viele unterschiedliche
Fähigkeiten und Attribute gibt. Heutzutage gibt es nur noch
Kampfskills/Magieskills, ein paar skills um geld zu machen (feilschen,
stehlen etc.) und ein paar körperliche skills (actrobatic, springen,
geschwindigkeit, schlösserknacken etc) .

Dabei gab es bei "Das schwarze Auge" Fähigkeiten wie zechen (betrinken),
reiten, schwimmen, klettern,jagen, orientierung, Wissen über Götter,
Kräuter, Magie etc. negativ Atribute wie Aberglaube, Goldgier, jähzorn etc.
! Attribute wie Charisma, die auch Sinn machten. Insgesamt bestimmt weit
über 40 bin mir aber nicht ganz sicher.
Im Spiel musste man aufpassen, dass seine Gruppe Nachts nicht friert, und
wenn die Sonne knallte, musste man die Winterjacken ausziehen. Da konnte man
nicht rumlaufen wie man gerade Lust hatte, da musste man sich an wind und
Wetter anpassen ;-). Nach langen Märschen lief sich sogar das Schuhwer ab.
Man durft nicht zuviel mit sich rum schleppen, konnt seinen Charakter mit
allmöglichen Klamotten und Schmuckstücken ausstatten, und musste für
genügend Nahrung und Wasser für die Gruppe sorgen!!! Was es glaube ich in
fast keinem RPG gibt. Heutzutage brauchen RPG-Charakter keine Pferflegeung
mehr :-(
Ausserdem musste man seine Gruppe vor krankheiten Schützen, und damit meine
ich nicht irgendwelche die von Monstern übertragen wurden, sondern die
charakter wurden krank wenn die Kleidung nicht dick genug war etc.
Um die charakter zu genieren brauchte man stunden, und für den aufstieg in
ein neues Erfahrungs-Level sollte man sich auch Zeit nehmen, auch wenn wenn
aus auch alles automatisch erledigen hätte können.

Das Spiel hatte gute druchdachte Rätsel, in verschiedenter Form, teilweise
musste man die Antworten in eine Konsole eingeben, oder duch interaktion mit
der Umgebung lösen.

Was ich aber am besten fand und auch am wichtigsten an einem guten
Rollenspiel finde, dass der Kampf nicht immer und überall im Forderrgund
steht . Das nicht alle 5 Minuten ein Monster um die ecke kommt. Und das man
auch Erfahrungspunkte bekommt wenn man Quests erledigt, und nicht wenn man
Monster schreddert. Fürs lösen schwieriger Rätsel und Aktionen des
Spielgeschehens sollte es Punkte geben. So wie es bei DSA war/ist.

Ein Spieleentwickler sollte den Schwierigkeitsgrad eines RPGs NICHT duch
möglichst schwere und viele Gegner steigern, sonder duch durchdachte Rätsel,
schwierige herauszufindende aber logische interaktionen mit der Umgebung,
den NPCs, und der eigenen Gruppe/Charakter.

Ich habe ne zeit lang Wizardy 8 gespielt, bin auch fast durch aber habe
mittlerweile keine lust mehr, das ist ja eines der Kampflastigsten RPGs
überhaupt Es macht anfangs auch Spass aber hinterher fehlt halt alles das
was DSA: Sternenschweif hat. The Elder Scrolls:Morrowind ist auch ein klasse
spiel, aber seine Fähigkeiten durch ständiger Nutzung der Skills zu
steigern, finde ich für ein Einzelspieler-Rollenspiel ne sehr sehr schlechte
Lösung. Einfach hin setzen und immer das gleiche machen, damit die skills
steigen macht mir keinen Spass.Auch die vielen verschiedenen
Attribute/Skills fehlen bei dem spiel gänzlich, es gibt nur Kampfskills, und
ein paar wenige andere Sachen zum geld verdienen, und um in dungeons türen
und schlösser zu öffnen.

Die ganze welt fand ich auch sehr gut durchdacht, mit den tempeln und den
verschiedenen Göttern, manche Rätsel musste man duch Antworten lösen die man
im Spiel selber fand, z.B. musste man über die Götter ein bissel bescheid
wissen, das Phex der Gott der Diebe ist etc.
Tag-Nachtzyklen sollte es in einem guten RPG auchgeben und es sollte auch
einen unterschied an der Welt und den NPC machen wie späte es ist. Nicht wie
bei Morrowind, da rennt jeder NPC immer egal wieviel Uhr es ist an der
gelichen stelle rum. Und alles hat immer geöffnet :-(, das wurde in gothic
finde ich z.B. sehr sehr gut geamcht. Gothic ist auch ein sehr gutes Spiel,
nur finde ich es hat zu wenig von dem was ich an einem Rollenspiel schätze.


UPS!! soviel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben naja, ich hoffe ich
spreche ein paar Leuten von euch aus der Seele, die jetzt sagen: "ja, so
sollte ein RPG sein" :-D . Und am tollsten wäre wenn ihr ein Spiel kennt was
so, oder so ähnlich ist.

die wichtigsten Punkte,
nicht zu kampflastig
gute Rätsel (je schwerer je besser)
nicht linear
interaktion mit der Umgebung/ NPCs sollte im Vordergrund stehen
grafik/sound ist total egal, die inneren Werte zählen :-)

Wie ist z.B.
Arcanum??
Siege of Avalon??
Wizardry 7?? so kampflastig wie 8??
oder Fallout 1 +2?? hab auch viel gutes von denen gehört
Ultima Underworld??
Ultima 7?? soll ganz gut sein
Might and Magic 4,5,6,7,8,9??

Gruss, Jan


Tobias Küster

unread,
Mar 30, 2003, 4:53:44 PM3/30/03
to
Wurde ja mal wieder Zeit ^_^;;

[ die guten alten RPGs ]

Ich hab diese good old times zwar nicht aktiv (als RPGler, meine ich)
erlebt, aber das klingt wirklich verdammt geil. Das dumme ist nur: Wer will
sowas noch (ausser denen die's dann eben doch wollen -_-;)? Mach tes nicht
VIEL mehr Spass, einfach nur Monstermetzelnd und Itemsammelnd durch die
immergleichenimmeranderen Zufallsdungeons zu hetzen? Man muss schliesslich
auch bedenken, dass auch ein RPG, das all diese guten alten Werte hat, auch
eine gute Grafik haben müsste, um sich gut zu verkaufen (wie schlecht die
Grafik war merkt man erst, wenn man's nach langer Zeit mal wieder spielt,
nicht vom drüber reden), und dafür werden schon mal Millionenausgaben
fällig, die ja auch wieder rein kommen müssen - mal abgesehen, dass all
diese Effekte an sich auch komplizierter werden. Man muss also in erster
Linie ein Spiel programmieren, das gefällt (besser: von dem man *weiß*, dass
es gefällt). Und das ist beim 10. Diablo-Clone nun mal eher der Fall.
Wenn jeder zweite, der das Spiel gekauft hat (also jeder 423., der das Spiel
spielt...), schon während der Charaktergenerierung entnervt aufgibt, oder
spätestens, wenn er das dritte mal kurz vor em bösen Drachen an ner
Erkältung krepiert oder verhungert ist, und das Spiel zurückbringt, ist den
entwicklern ja auch nicht geholfen...

[ Morrowind ]

Ich finde das Skill-System von Morrowind eigentlich ziemlich gut, auch wenn
es sicherlich Verbesserungsmöglichkeiten gibt, etwa Waffenskills auch an
Dummys üben zu können, wenn's für einen Kampf wirklich nicht gut genug ist.
Man muss sich eben zusammenreißen und das *nicht* ausnutzen, indem man über
Nacht die Taste beschwert und den char ins Leere hauen lässt.
Was mich aber an Morrowind stört ist die ziemlch abgedrehte Umgebung. Kann
es nicht mal mehr RPGs geben, die wirklich halbwegs realistisch sind? Mit
Pferden, Schafen, bekannten Architekturstilen, etc. Elfen und Zwerge können
gerne sein, das gehört ebenso dazu wie drachen und ähnliches, aber bitte
keine Tentakelköpfigen Nixhounds oder riesige nackte Molerats. Einfach so
eine Art Mittelerde.
Was mich aber an fast allen RPGs stört, ist die charakterentwicklung _an
sich_. Ist es nicht immer so, dass man zuerst einfach nur _schwach_ ist, so
dass einen jede Ratte (TM) und vor allem *jeder* andere char umhaut? Dann
ist man eine Zeit lang in etwa genauso stark wie die anderen und das Spiel
macht wirklich Spass, bis man dann irgendwann zum Übermenschen wird und sich
nur noch an Drachen und Lichen messen kann, von denen es prinzipiell zu
wenige gibt.

Meine Idee für ein RPG - neben dem üblichen wie gute Physikengine, Grafik
und KI - wäre also eine glaubhafte Umgebung und dass man das gesamte Spiel
über in etwa gleich stark ist. Natürlich wird man deutlich besser im
Schwertkampf etc, aber man darf nicht zu Beginn 40 und zum Ende hin 800
"Hitpoints" haben! Zu Beginn wie zum Ende muss jeder Kampf spannend sein.
Das bringt jetzt natürlich das Problem, dass die Drachen plötzlich viel
schwerer werden... Aber besiegt man Drachen nicht sowieso mit irgendeiner
List? Bleibt nur noch die Frage, wie man diese List ausführt, wenn man
heutzutage keine Kommandos mehr in diverse Konsolen eingeben will. Dafür
muss es dann eben eine wirklich gute Physikengine und eine KI, die mit jeder
verückten Situation fertig werden kann, geben. Schade.
Der letzte Punkt wäre dann noch das spiechern. Ich meine, man sollte das
Spiel spielen können, ohne andauernd speichern zu können. Man sollte gar
nicht speichern müssen (in besagter Mittelphase üblicher RPGs muss man
tatsächlich nicht so oft speichern). Geht IRL ja auch nicht. Klar, jetzt
sagen alle "dann speicher halt nicht", aber heutige spiele sind ja darauf
ausgelegt, dass man alle fünf Minuten speichert, und ohne kann man sie eben
nicht mehr sinnvoll spielen.


Ano Nym

unread,
Mar 30, 2003, 5:01:14 PM3/30/03
to
Hallo!

> Wie ist z.B. Arcanum?? Siege of Avalon?? Wizardry 7?? so kampflastig
> wie 8?? oder Fallout 1 +2?? hab auch viel gutes von denen gehört
> Ultima Underworld?? Ultima 7?? soll ganz gut sein Might and Magic
> 4,5,6,7,8,9??

Arcanum ist sehr gut, aber nicht außergewöhnlich. Ist von den selben
Machern wie Fallout.

Fallout 1 und 2 solltest du sofort kaufen wenn du die noch nicht
kennst, die treffen deine Definition fast 100%ig.

Siege of Avalon kenne ich nicht. Wizardry 7 hat sogar noch mehr und
schwerere Rätsel als 8, ist aber genau so kampflastig.

Ultima 7 ist auch extrem gut, aber leider auch buggy as hell, ich hab
es aufgrund der Bugs nie geschafft fertig zu spielen. :-(

Ultima Underworld 1 und 2 sind auch must have. Sind aber schon etwas
alt, von der Technik darfst du dir daher nicht zu viel erwarten. Hat
auch nicht all zu viele Skills, aber man muß mehr nachdenken und Rätsel
lösen als kämpfen, sonst läuft man schnell in Sackgassen. Die Spiele
sind beide sehr stimmungsvoll.

Die Might and Magic Serie ist zwar meiner Meinung nach auch sehr gut,
trifft aber deinen Geschmack nicht, es geht fast nur um Monster
schnetzeln und Stufen steigen. Also reines Hack & Slay.


Empfehlen könnte ich dann noch Planescape Torment, das trotz der vielen
Kämpfe eine starke Betonung auf Quests und Rätsel hat, zu denen es
häufig mehrere Lösungsmöglichkeiten gibt. Die gewaltsame ist dabei in
der Regel nicht die beste, man kann mit den richtigen Argumenten sogar
den Endgegner zu Tode quatschen.

Gefallen könnten dir auch die östlichen Rollenspiele, wie Final
Fantasy, Grandia oder Breath of Fire. Die haben zwar in der Regel kaum
Skills die über den Kampf hinausgehen und sind sehr linear, aber dafür
legen sie größten Wert auf gute Story und Interaktion, sowie versteckte
Geheimnisse, die man nur dann entdeckt wenn man auch abseits der
Hauptstory in der Welt auf Entdeckungsreise geht. Die Kämpfe sind in
der Regel taktisch/strategisch zu absolvieren, was dir gefallen dürfte.

Ciao!

Ano Nym

unread,
Mar 30, 2003, 5:25:58 PM3/30/03
to
Hallo!

> Wurde ja mal wieder Zeit ^_^;;

> [ die guten alten RPGs ]

> Ich hab diese good old times zwar nicht aktiv (als RPGler, meine ich)
> erlebt, aber das klingt wirklich verdammt geil. Das dumme ist nur:
> Wer will sowas noch (ausser denen die's dann eben doch wollen -_-;)?

Leider wenige.

> eine Art Mittelerde. Was mich aber an fast allen RPGs stört, ist die
> charakterentwicklung _an sich_. Ist es nicht immer so, dass man

Das ist ein Problem, denn Weiterentwicklung ist ein wesentlicher
Bestandteil von Rollenspielen.

> zuerst einfach nur _schwach_ ist, so dass einen jede Ratte (TM) und
> vor allem *jeder* andere char umhaut? Dann ist man eine Zeit lang in
> etwa genauso stark wie die anderen und das Spiel macht wirklich
> Spass, bis man dann irgendwann zum Übermenschen wird und sich nur
> noch an Drachen und Lichen messen kann, von denen es prinzipiell zu
> wenige gibt.

Wie extrem die Unterschiede zwischen einem Charakter am Anfang und am
Ende des Spiels sind ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich, aber wenn
du das Prinzip an sich änderst hast du kein Rollenspiel mehr, sondern
ein Adventure.

Ciao!

Jan Meissner

unread,
Mar 30, 2003, 5:39:33 PM3/30/03
to
> Fallout 1 und 2 solltest du sofort kaufen wenn du die noch nicht
> kennst, die treffen deine Definition fast 100%ig.
hört sich super an, werd ich aml ausprobieren

> Ultima 7 ist auch extrem gut, aber leider auch buggy as hell, ich hab
> es aufgrund der Bugs nie geschafft fertig zu spielen. :-(

das ist ärgerlich

> Ultima Underworld 1 und 2 sind auch must have. Sind aber schon etwas

> ..., aber man muß mehr nachdenken und Rätsel


> lösen als kämpfen, sonst läuft man schnell in Sackgassen. Die Spiele

auch gut, werd ich auch mal versuchen, mal gucken ob ich die alten Möhren
überhaupt zum laufen bekomme :-)

> Empfehlen könnte ich dann noch Planescape Torment, das trotz der vielen

...
Das spiel hatte ich vergessen, danach wollte ich auch noch fragen, hab viel
gutes von dem spiel gehört, wie auch von Fallout

Dank schonmal für die netten Tips ich werd mir mal ein paar gute sachen
angucken :-)

Grüsse, Jan


Jan Meissner

unread,
Mar 30, 2003, 5:47:13 PM3/30/03
to
> Das ist ein Problem, denn Weiterentwicklung ist ein wesentlicher
> Bestandteil von Rollenspielen.

> Ende des Spiels sind ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich, aber wenn


> du das Prinzip an sich änderst hast du kein Rollenspiel mehr, sondern
> ein Adventure.

That's right :-)
ich finde das bei der name Rollenspiel auch etwas früh fällt, jedes
Ballerspiel indem man ein paar wenige Fähigkeiten verbessern kann ist gleich
Rollenspiel, also für mich bliebts dann trotzdem in erster Linie ein shooter
mit ein bischen rollenspielcharakter, aber das ist echt nur meine Ansicht
die will ich auch gar keinen aufzwingen oder sie auf die goldwaage legen :-)

Grüsse, Jan


Klaus Gebhardt

unread,
Mar 30, 2003, 4:39:26 PM3/30/03
to
"Jan Meissner" <man-a...@gmx.ch> schrieb:

> Hi Leute,
>
> Also Geschmäcker sind sind ja bekanntlich verschieden. Aber ich
> denke ich spreche vielen aus dem Herzen wenn ich sage das die
> PC-Rollenspiele füher viel durchdachter waren, als die Grafikwunder
> von heute.

> Dabei gab es bei "Das schwarze Auge" Fähigkeiten wie...

[Aufzählung vieler guter und wichtiger Fähigkeiten gesnippt]

Alles prima Sachen. Nach den "verschärften" Pen&Paper-Regeln gemäß DSA
bzw. AD&D halt.
Nur: damit lassen sich bei Durchschnitts-Rollenspielern nicht mal die
Produktionskosten wieder reinholen. Traurig, aber wahr.

Wenn ich überlege, wie lang ich bei DSA gebraucht hatte, bis ich
endlich meinen Charakter "austariert" hatte. Nur um irgendwann im Spiel
feststellen zu müssen, dass meine Wahl nicht die Beste war. Das lässt
sich nur mit sehr viel Leidenschaft verkraften. Und viel Geduld und
Zeit. Ich hab Monate lang an DM und DSA herumgefrickelt. Wenn ich
dagegen bedenke, dass heute jedes Vierteljahr neue, "noch bessere" RPGs
auf den Markt geworfen werden... Die wollen schliesslich auch alle
gekauft werden. ;-)

Aber oft machen es sich die Produzenten imho heute unnötig leicht: Mir
ging z.B. in Gothic total ab, dass man tagelang rumeiern konnte, ohne
ein einziges mal zu schlafen. Oder das Essen und Trinken: schon in
Dungeon Master bist du zusammen geklappt, wenn du nicht regelmäßig
gegessen und getrunken hast.

Also ein bisschen mehr Realität sollten uns die heutigen Produzenten
schon "zumuten"! Die derzeitigen, gängigen Spiele sind ziemlich
unrealistisch. Mainstream halt. Schade!

Grüße, Klaus

Jan Meissner

unread,
Mar 30, 2003, 6:28:34 PM3/30/03
to
> [Aufzählung vieler guter und wichtiger Fähigkeiten gesnippt]
>
> Alles prima Sachen. Nach den "verschärften" Pen&Paper-Regeln gemäß DSA
> bzw. AD&D halt.
> Nur: damit lassen sich bei Durchschnitts-Rollenspielern nicht mal die
> Produktionskosten wieder reinholen. Traurig, aber wahr.
das finde ich sehr schade, aber musst wohl recht haben, sonst würde es ja
merh solcher spiele geben :-(

>> Zeit. Ich hab Monate lang an DM und DSA herumgefrickelt. Wenn ich

jo, genau wie ich, monate lang hab ich DSA gezockt,

> ging z.B. in Gothic total ab, dass man tagelang rumeiern konnte, ohne
> ein einziges mal zu schlafen. Oder das Essen und Trinken: schon in
> Dungeon Master bist du zusammen geklappt, wenn du nicht regelmäßig
> gegessen und getrunken hast.
> Also ein bisschen mehr Realität sollten uns die heutigen Produzenten
> schon "zumuten"! Die derzeitigen, gängigen Spiele sind ziemlich
> unrealistisch. Mainstream halt. Schade!

genau meine Meinung, essen brauch heute Charakter mehr aus irgendeinem
spiel, wenns nur das wäre würde es ja noch gehen, aber schlafen etc. brauch
ja auch niemand. Bei Gothic fand ich aber gut das wenigstens die NPC
geschlafen, gearbeitet, pause gemacht uvm. haben.


Jan Meissner

unread,
Mar 30, 2003, 6:30:32 PM3/30/03
to
> Arcanum??
> Siege of Avalon??
> Wizardry 7?? so kampflastig wie 8??
> oder Fallout 1 +2?? hab auch viel gutes von denen gehört
> Ultima Underworld??
> Ultima 7?? soll ganz gut sein
> Might and Magic 4,5,6,7,8,9??
Albion hab ich vergessen, soll auch gut sein, kann mir vielleicht jemand
etwas über das RPG sagen?
und Planscape tournament auch vergessen, auch viel gutes drüber gehört :-)


Jan Meissner

unread,
Mar 30, 2003, 6:37:45 PM3/30/03
to

> Man muss sich eben zusammenreißen und das *nicht* ausnutzen, indem man
über
> Nacht die Taste beschwert und den char ins Leere hauen lässt

naja also das ist halt genau das was ich an dem Game total schlecht finde,
aber jeder zockt halt was anderes gern ;-) so möcht ich mein RPG-Charakter
ungerne trainieren( Level aufsteigen lassen)


Jan Meissner

unread,
Mar 31, 2003, 3:00:24 AM3/31/03
to

"> Du meinst "im Gegensatz zu DSA, wo dir Diebe die Hose von den Beinen
> klauen konnten und du es erst merkst, wenn die Menschenmenge dich
> verprügelt."? :-)

aber das super gute daran ist ja das die menschenmenge es gemerkt hat, in
anderen heutigen RPGs kannste auch ohne Kleidung rum renne da stört es
keinen, das ging da nicht

Tobias Küster

unread,
Mar 31, 2003, 2:50:02 AM3/31/03
to
> Das ist ein Problem, denn Weiterentwicklung ist ein wesentlicher
> Bestandteil von Rollenspielen.

Soll's ja auch sein.

> > zuerst einfach nur _schwach_ ist, so dass einen jede Ratte (TM) und
> > vor allem *jeder* andere char umhaut? Dann ist man eine Zeit lang in
> > etwa genauso stark wie die anderen und das Spiel macht wirklich
> > Spass, bis man dann irgendwann zum Übermenschen wird und sich nur
> > noch an Drachen und Lichen messen kann, von denen es prinzipiell zu
> > wenige gibt.
>
> Wie extrem die Unterschiede zwischen einem Charakter am Anfang und am
> Ende des Spiels sind ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich, aber wenn
> du das Prinzip an sich änderst hast du kein Rollenspiel mehr, sondern
> ein Adventure.

Ich will ja nicht komplett auf Weiterentwicklung verzichten, sie auch nicht
auf ein Maß wie etwa in DeusEx reduzieren. Aber in Gothic beispielsweise, da
fängt man mit 40 HP an und inzwischen habe ich 500, d.h. ich kann ein
dutzend mal mehr Pfeile in mir stecken haben, eh ich krepiere. Ist das
wirklich gut so? Der Charakter sollte schon zäher werden, aber das müsste
dann wenigstens an ein Attribut gekoppelt sein, Ausdauer zum Beispiel, und
sollte nicht umbedingt um einen Faktor größer als 2 steigen, jedenfalls
nicht, ohne dass man sich irgendwie darauf spezialisiert oder so. Ich meine:
Ich bin _Magier_ und habe 500 HP.
Am ehesten sollte man das ganze Hitpointsystem über den Haufen werfen oder
wenigstens mit Körperregionen wie in DeusEx arbeiten (auch wenn es auch da
klar einiges zu verbessern gab...)
Ich meine, wie ist es denn bei dir? Macht dir besagte "faire" Mittelphase
nicht auch am meisten Spass? In einem RPG, in dem es quasi nur diese Phase
gibt, würden dann ja auch Sachen wie Drachenkampf, die dann entsprechend
daran angepasst wären, in diese Mittelphase fallen.


Hans Wein

unread,
Mar 31, 2003, 9:32:53 AM3/31/03
to
Tobias Küster wrote:

> Meine Idee für ein RPG - neben dem üblichen wie gute Physikengine,
> Grafik und KI - wäre also eine glaubhafte Umgebung und dass man das
> gesamte Spiel über in etwa gleich stark ist. Natürlich wird man
> deutlich besser im Schwertkampf etc, aber man darf nicht zu Beginn 40
> und zum Ende hin 800 "Hitpoints" haben!

Was mich auch noch stört ist die zum Teil völlig überzogene finanzielle
Entwicklung im Verlauf des Spiels. Am Anfang wendest du jedem erlegten
Goblin die Taschen dreimal um, nur um lumpige 2 bis 3 Goldstücke, ein
altes Schwert und eine löchrige Lederrüstung zu ergattern. In den
Endkampf gehst du dann meist als jemand, der es eigentlich gar nicht
mehr nötig hätte, seinen eigenen Kopf als Drachentöter zu riskieren,
weil er inzwischen eine ganze Armee aus der Portokasse bezahlen könnte.
Nur ein Beispiel: In NWN beträgt der Grundpreis für ein einfaches, nicht
magisches Langschwert 30 Goldstücke, für eines der mittleren magischen
Qualität sind schon über 7200 fällig, und eine Topwaffe steht mit über
54000 in der Liste.

MfG
Hans


Hans Wein

unread,
Mar 31, 2003, 10:03:34 AM3/31/03
to
Jan Meissner wrote:

> die wichtigsten Punkte,
> nicht zu kampflastig
> gute Rätsel (je schwerer je besser)
> nicht linear
> interaktion mit der Umgebung/ NPCs sollte im Vordergrund stehen
> grafik/sound ist total egal, die inneren Werte zählen :-)

IMHO schließen sich die Kriterien "RPG" und "Rätsel, möglichst schwer"
in der Praxis weitgehend aus, weil in diesem Moment verschiedene
Zielgruppen angesprochen werden. Ein Beispiel hierzu: Die Erweiterung zu
BG1 (Legenden der Schwertküste) hatte in Durlags Turm einige Rätsel im
Myst-Stil eingebaut. Obwohl die Aufgaben wirklich sehr einfach waren,
waren viele Spieler damit anscheinend überfordert, denn es gab damals in
der BG-Ng verhältnismäßig viele Hilferufe zu diesen Punkten. Ein
erfahrener Adventurer hätte sie dagegen in wenigen Minuten geknackt.

MfG
Hans


Thomas Engler

unread,
Mar 31, 2003, 4:15:51 PM3/31/03
to
Jan Meissner wrote:

>Hi Leute,
>
>Also Geschmäcker sind sind ja bekanntlich verschieden. Aber ich denke ich
>spreche vielen aus dem Herzen wenn ich sage das die PC-Rollenspiele füher
>viel durchdachter waren, als die Grafikwunder von heute.

"Durchdachter" weiß ich nicht; "mehr Spieltiefe" hatten sie sicher.
Ausnahmen wie BG2 bestätigen, wie immer, die Regel.

>z.B. mein Lieblingspiel "Das schwarze Auge", insbesondere der zweite Teil
>"Sternenschweif"
>Es gibt doch kein andere Spiel indem es so viele unterschiedliche
>Fähigkeiten und Attribute gibt. Heutzutage gibt es nur noch

>Dabei gab es bei "Das schwarze Auge" Fähigkeiten wie zechen (betrinken),
>reiten, schwimmen, klettern,jagen, orientierung, Wissen über Götter,
>Kräuter, Magie etc. negativ Atribute wie Aberglaube, Goldgier, jähzorn etc.
>! Attribute wie Charisma, die auch Sinn machten. Insgesamt bestimmt weit
>über 40 bin mir aber nicht ganz sicher.

Ich habe die DSA-Trilogie auch gespielt und mal ehrlich: Wie viele von
den Attributen hatten letzliche eine Auswirkung auf das Spiel? Es ist
sicherlich die Serie, die einem Paper&Pen-RPG am nächsten kommt und ist
deswegen auch ein einzigartiges Spielerlebnis. Trotzdem ist es IMHO
nicht überragend oder gar ein Meilenstein der C-RPGs.

>Um die charakter zu genieren brauchte man stunden, und für den aufstieg in
>ein neues Erfahrungs-Level sollte man sich auch Zeit nehmen, auch wenn wenn
>aus auch alles automatisch erledigen hätte können.

Und wer hat dazu heute noch Lust? Ich gehöre auch eher zu der Gruppe der
Hardcore-Rollenspieler, aber wenn das Spiel einem entsprechende
Automatismen bietet, ist das zunächst mal nicht verkehrt. Man sollte sie
bei Nichtgefallen allerdings abschalten können. Ich bin gerne bereit,
die eine oder andere Stunde in die Charaktergenerierung zu stecken, aber
wenn ich bei jedem Levelaufstieg eine Stunde am Charakter rumfeilen
muss, dann muss ich das heute nicht mehr haben...

>Ein Spieleentwickler sollte den Schwierigkeitsgrad eines RPGs NICHT duch
>möglichst schwere und viele Gegner steigern, sonder duch durchdachte Rätsel,
>schwierige herauszufindende aber logische interaktionen mit der Umgebung,
>den NPCs, und der eigenen Gruppe/Charakter.

Dann spiel ein Adventure, RPG bedeutet immer auch zu kämpfen.

>Ich habe ne zeit lang Wizardy 8 gespielt, bin auch fast durch aber habe
>mittlerweile keine lust mehr, das ist ja eines der Kampflastigsten RPGs
>überhaupt Es macht anfangs auch Spass aber hinterher fehlt halt alles das
>was DSA: Sternenschweif hat. The Elder Scrolls:Morrowind ist auch ein klasse

Hmm, gerade Wizardry 8 ist IHMO eines der letzten 'Old-School-RPGs' und
war wohl auch deswegen nicht übermäßig erfolgreich. Von der Freiheit des
Spielers und von der Möglichkeit der Charaktergenerierung und
-entwicklung kommt kein mir bekanntes RPG mit (wobei ich zu Morrowind
noch keine Zeit hatte). Kampflastig ist es, aber man sieht ja vorher,
was auf einen zukommt und kann reagieren.

>spiel, aber seine Fähigkeiten durch ständiger Nutzung der Skills zu
>steigern, finde ich für ein Einzelspieler-Rollenspiel ne sehr sehr schlechte
>Lösung. Einfach hin setzen und immer das gleiche machen, damit die skills
>steigen macht mir keinen Spass.Auch die vielen verschiedenen

Hee, du hast wohl noch niemals Dungeon Master gespielt? Ich weiß nicht,
wie oft ich mit den blanken Händen gegen die Tür geschlagen habe, nur
damit der Ninja-Skill steigt. Oder wieviele Screamer ich
kleingeschnetzelt habe, damit der Fighter-Skill besser wird :-)

>sollte ein RPG sein" :-D . Und am tollsten wäre wenn ihr ein Spiel kennt was
>so, oder so ähnlich ist.

Also, das eine oder andere sehe ich ähnlich wie du. Aber finde dich
damit ab, dass Spiele, wie sie dir gefallen, heute nicht mehr profitabel
sind und ergo nicht mehr produziert werden. Ich mag mich täuschen, aber
ich glaube, dass gerade ein RPG den grössten Entwicklungsaufwand hat und
wenn das dann auch noch floppt...

>die wichtigsten Punkte,
>nicht zu kampflastig
>gute Rätsel (je schwerer je besser)
>nicht linear
>interaktion mit der Umgebung/ NPCs sollte im Vordergrund stehen
>grafik/sound ist total egal, die inneren Werte zählen :-)

Ich habe die Serie nie gespielt, aber am ehesten könnten noch Ultima 6/7
und mit Abstrichen 8 auf deine Beschreibung zutreffen.
- relativ hohe Interaktion mit der Umgebung / den NPCs
- Tag-/Nachtzyklus mit Auswirkungen
- AFAIK nicht zu viele Kämpfe
- nur zum Teil linear, d.h. bestimmte Bereiche sind erst erreichbar,
wenn man dieses oder jenes gemacht hat
- ich weiß nicht, wie es mit den Rätseln aussah

Problem: U6 und U7 samt Zusatzdisk hatten einen eigenen Memorymanager
(Voodoo), der mit heutigen PCs so gut wie überhaupt nicht kompatibel
ist. Entweder man hat noch eine DOS-Partition, oder man schaut sich mal
nach entsprechenden Tools um, die die Spiele auch unter Windows zum
Fliegen bringen. Ich meine, dass es die eine oder Fansite zum Thema
gibt. Weitere Probleme: Den optimalen Sound gibt's nur mit einer SB
Pro/SB 16-kompatiblen Karte sowie einem General Midi-Modul. Und ein
Tool, das den PC künstlich verlangsamt braucht man IIRC auch noch. Kann
aber sein, dass das mit den entsprechenden Windows-Tools auch nicht mehr
braucht...


>Wie ist z.B.
>Arcanum??

kenn ich nicht, soll aber recht gut sein. und gibt's schon als
Budget-Version. Stammt von den Machern von "Fallout".

>Siege of Avalon??

Geht wohl in Richtung "Baldur's Gate" (was nicht negativ sein muss)

>Wizardry 7?? so kampflastig wie 8??

Wizardry war immer schon kampflastig, wenn auch nicht ausschlieslich.
IIRC war Wiz6 recht rätselintensiv, und gegen EGA hast du ja nichts,
oder?

>oder Fallout 1 +2?? hab auch viel gutes von denen gehört

Hmm, nie gespielt. Wird von 'alten' RPGlern aber meist recht gut
bewertet. Ist zumindest mal ein anderes Setting ausserhalb der Fantasy.
Wenn du es suchst, dann solltest du die englische Version vorziehen.
Mindestens Fallout 1 ist grottenschlecht übersetzt worden.

>Ultima Underworld??

Habe ich noch hier als Original. Mich hat immer genervt, dass man
teilweise pixelgenau den Schlüssel in das Schloss stecken musste, damit
es sich öffnet. Und man musste z.T. pixelgenau über irgendwelche
Vorsprünge hüpfen, nur um beim vorletzten Sprung zu scheitern und alles
von vorne machen durfte. Vielleicht war ich aber auch zu blöd...

>Ultima 7?? soll ganz gut sein

s.o.

>Might and Magic 4,5,6,7,8,9??

Wenn dir Wizardry schon zu kampflastig ist, wirst du die M&M-Serie
hassen ;-) M&M ist Hack&Slay 'at-its-best', das allerdings auf hohem
spielerischen Niveau. Mir hat's Spass gemacht...

Andere Tipps:
Planescape Torment - ist mehr schon ein interaktive Roman
Baldur's Gate 2 - hat zumindest eine unerreichte Spieltiefe und eine
sehr ausgeklügelte Interaktivität innerhalb deiner Party und z.T. auch
mit den NPCs

>Gruss, Jan

Thomas

Thomas Engler

unread,
Mar 31, 2003, 4:15:52 PM3/31/03
to
Tobias Küster wrote:

>Wurde ja mal wieder Zeit ^_^;;
>
>[ die guten alten RPGs ]
>

>Was mich aber an fast allen RPGs stört, ist die charakterentwicklung _an
>sich_. Ist es nicht immer so, dass man zuerst einfach nur _schwach_ ist, so
>dass einen jede Ratte (TM) und vor allem *jeder* andere char umhaut? Dann
>ist man eine Zeit lang in etwa genauso stark wie die anderen und das Spiel
>macht wirklich Spass, bis man dann irgendwann zum Übermenschen wird und sich
>nur noch an Drachen und Lichen messen kann, von denen es prinzipiell zu
>wenige gibt.

Dann spiel doch ein Japano-Rollenspiel, da hast du immer eine relativ
ausgeglichene Gegnerschar. Meistens ist es gar so, dass man bei Eintritt
in ein unerforschtes Gebiet, eine Weile an den Monstern zu knabbern hat.

>Meine Idee für ein RPG - neben dem üblichen wie gute Physikengine, Grafik
>und KI - wäre also eine glaubhafte Umgebung und dass man das gesamte Spiel
>über in etwa gleich stark ist. Natürlich wird man deutlich besser im
>Schwertkampf etc, aber man darf nicht zu Beginn 40 und zum Ende hin 800
>"Hitpoints" haben! Zu Beginn wie zum Ende muss jeder Kampf spannend sein.

Ok, bei japanischen RPGs hast du am Schluss 9999 HP, dafür hat dein
Gegenüber auch 100.000 HP. Spannend ist der Kampf schon, wenn dich die
exorbitanten Werte nicht stören... :-)

>muss es dann eben eine wirklich gute Physikengine und eine KI, die mit jeder
>verückten Situation fertig werden kann, geben. Schade.

Wer soll denn bitteschön solch eine KI programmieren. Sowas kann man nur
bei einem Pen&Paper-RPG erwarten, wo der Spielleiter flexibel auf jede
Situation reagieren kann (können sollte).

>Der letzte Punkt wäre dann noch das spiechern. Ich meine, man sollte das
>Spiel spielen können, ohne andauernd speichern zu können. Man sollte gar
>nicht speichern müssen (in besagter Mittelphase üblicher RPGs muss man
>tatsächlich nicht so oft speichern). Geht IRL ja auch nicht. Klar, jetzt
>sagen alle "dann speicher halt nicht", aber heutige spiele sind ja darauf
>ausgelegt, dass man alle fünf Minuten speichert, und ohne kann man sie eben
>nicht mehr sinnvoll spielen.

Wizardry 8 im Iron-Man-Modus könnte deinen Geschmack treffen:
- kein Speichern möglich
- das Spiel speichert selbständig an bestimmten festgelegten Punkten und
beim Verlassen
- kein Laden eines Spielstandes möglich
- kein Umschalten in einen einfacheren Modus während des Spiels
- wenn die komplette Party tot ist, ist das Spiel zu Ende

Noch Fragen? ;-)

Thomas

Thomas Engler

unread,
Mar 31, 2003, 4:15:53 PM3/31/03
to
Jan Meissner wrote:

>Albion hab ich vergessen, soll auch gut sein, kann mir vielleicht jemand
>etwas über das RPG sagen?

Kennst du Ambermoon / Amberstar? Das ist so eine Art inoffzieller
Nachfolger. Ich hab's gespielt, aber schon wieder vergessen, wie es war
und worum's da ging. War damals aber recht kurzweilig IIRC.

Thomas

Tobias Küster

unread,
Mar 31, 2003, 4:22:14 PM3/31/03
to
> Dann spiel doch ein Japano-Rollenspiel, da hast du immer eine relativ
> ausgeglichene Gegnerschar. Meistens ist es gar so, dass man bei Eintritt
> in ein unerforschtes Gebiet, eine Weile an den Monstern zu knabbern hat.

Die sind ja im allgemeinen auch völlig linear, was ja auch wieder was
anderes ist. Würde man in einen anderen als den gerade vorgesehenen sektor
gehen wär's wieder zu schwer/leicht. Was mich an Japan-RPGs aber vor allem
stört ist, dass man so oft trainieren muss. Also einfach irgendwie lange
herumleveln, eh man sich in den nächsten abschnitt trauen kann. Besonders
extrem war das in Secret of Mana. Ansonsten finde ich diese RPGs aber
eigentlich ziemlich gut, meist tolle Story und Atmosphäre und die Kämpfe
machen auch Spass (ist auch gut so, viel mehr ist oft nicht, die Dialoge
laufen ja meist automatisch ab).

> >muss es dann eben eine wirklich gute Physikengine und eine KI, die mit
jeder
> >verückten Situation fertig werden kann, geben. Schade.
>
> Wer soll denn bitteschön solch eine KI programmieren. Sowas kann man nur
> bei einem Pen&Paper-RPG erwarten, wo der Spielleiter flexibel auf jede
> Situation reagieren kann (können sollte).

Deshalb "Schade".

> Wizardry 8 im Iron-Man-Modus könnte deinen Geschmack treffen:
> - kein Speichern möglich

Das ist das eine. Und kann man es auch ohne Speichern schaffen? Wie gesagt,
das Spiel muss auch dafür ausgelegt sein, dass man es ohne zu speichern
spielt.


Eugen Ernst

unread,
Apr 1, 2003, 3:25:22 AM4/1/03
to
Thomas Engler schrieb:

> Ok, bei japanischen RPGs hast du am Schluss 9999 HP, dafür
> hat dein Gegenüber auch 100.000 HP. Spannend ist der Kampf
> schon, wenn dich die exorbitanten Werte nicht stören... :-)

Exorbitant, hmhm. Asherons Call 2:

Lord Deimos, Level 74, 700.000HP.
Spieler max level 50, ca. 1200HP.

Das nenne ich exorbitant. :-)

mfg
Eugen

Alexander Beisig

unread,
Mar 31, 2003, 1:52:25 PM3/31/03
to
Jan Meissner wrote:
>>Fallout 1 und 2 solltest du sofort kaufen wenn du die noch nicht
>>kennst, die treffen deine Definition fast 100%ig.
>
> hört sich super an, werd ich aml ausprobieren

Da kann ich nur zustimmen, Fallout 1 und 2 würde ich auf die selbe Stufe
stellen wie DSA 2 und 3 (ich habe DSA 1 nie gespielt).

>>Ultima 7 ist auch extrem gut, aber leider auch buggy as hell, ich hab
>>es aufgrund der Bugs nie geschafft fertig zu spielen. :-(
>
> das ist ärgerlich

Ultima 7 fand ich persönlich ganz ok, aber nichts besonderes. Die Welt
war sehr detailliert ausgearbeitet, die Interaktionsmöglichkeiten waren
schon toll (Kisten stapeln um Treppen zu bauen) und die Geschichte war
auch ganz nett. Aber andererseits waren die Kämpfe sehr hektisch,
ungenau zu steuern und ihr Ausgang überhaupt eher vom Zufall bestimmt.
Dazu noch die NPCs, von denen zwar jeder einen eigenen Namen und eigene
Dialogoptionen hatte, nur dass halt leider das meiste davon nur
langweiliges Zeug war. Da hätte man bei den unwichtigen Charakteren
ruhig am Umfang der Dialoge sparen können, besonders im zweiten Teil von
Ultima 7 (Serpent's Isle glaub ich).

>>Empfehlen könnte ich dann noch Planescape Torment, das trotz der vielen
>
> ...
> Das spiel hatte ich vergessen, danach wollte ich auch noch fragen, hab viel
> gutes von dem spiel gehört, wie auch von Fallout

Planescape ist glaub ich auch vom Designer der DSA-Spiele, Guido Henkel.
Ich hab Planescape aber noch nicht gespielt.

Ano Nym

unread,
Apr 1, 2003, 11:02:09 AM4/1/03
to
Hallo!

>> ... Das spiel hatte ich vergessen, danach wollte ich auch noch
>> fragen, hab viel gutes von dem spiel gehört, wie auch von Fallout

> Planescape ist glaub ich auch vom Designer der DSA-Spiele, Guido
> Henkel. Ich hab Planescape aber noch nicht gespielt.

Nein, das ist so wie alle neueren AD&D Spiele von Black Isle.

Ciao!

Jan Meissner

unread,
Apr 1, 2003, 4:56:34 PM4/1/03
to
> Thomas wrote

> Kennst du Ambermoon / Amberstar? Das ist so eine Art inoffzieller
> Nachfolger. Ich hab's gespielt, aber schon wieder vergessen, wie es war
> und worum's da ging. War damals aber recht kurzweilig IIRC.

ja hab ich von gehört, aber ich dachte das wären die Vorgänger,
naja ich werd sie mir mal angucken, danke für den Tip
Grüss, Jan


Oliver Quick

unread,
Apr 1, 2003, 5:00:38 PM4/1/03
to
"Ano Nym" schrieb:

>> Planescape ist glaub ich auch vom Designer der DSA-Spiele, Guido Henkel. Ich
>> hab Planescape aber noch nicht gespielt.
>
> Nein, das ist so wie alle neueren AD&D Spiele von Black Isle.

Was jedoch nichts daran ändert, dass Guido Henkel an PS:T mitgearbeitet hat.

Gruss,
Oliver

--
Ich kaufe erst dann deutsche Versionen, wenn diese Bedingungen erfüllt sind:
Kompetente Übersetzung samt passenden (!) Sprechern!
Gleicher Packungsinhalt wie in allen anderen Ländern dieser Welt!
Keine Selbstzensur! - Hm, scheinbar muß ich bei Originalversionen bleiben...

Hans Wein

unread,
Apr 1, 2003, 2:54:35 PM4/1/03
to
Ano Nym wrote:
>> Planescape ist glaub ich auch vom Designer der DSA-Spiele, Guido
>> Henkel. Ich hab Planescape aber noch nicht gespielt.
>
> Nein, das ist so wie alle neueren AD&D Spiele von Black Isle.

Laut den Credits im PS:T-Handbuch war Guido Henkel als Produzent tätig.
Die Seele des Projekts war aber wohl Chris Avellone.

MfG
Hans


Jan Meissner

unread,
Apr 2, 2003, 12:52:23 PM4/2/03
to
Thomas wrote:
> >oder Fallout 1 +2?? hab auch viel gutes von denen gehört
>
> Hmm, nie gespielt. Wird von 'alten' RPGlern aber meist recht gut
> bewertet. Ist zumindest mal ein anderes Setting ausserhalb der Fantasy.
> Wenn du es suchst, dann solltest du die englische Version vorziehen.
> Mindestens Fallout 1 ist grottenschlecht übersetzt worden.

ja hab auch sehr viel gutes von gehört/gelesen. Das einzige negative was ich
gehört habe ist, dass es irgendwie auf zeit gehen soll bzw. man nur
soundsoviele Tage Ingame-Zeit hat um es zu schaffen. Aber kann auch sein das
ich das falsch verstanden habe, wenn mir da einer was genaues sagen kann
wäre super :-)


> Planescape Torment - ist mehr schon ein interaktive Roman
> Baldur's Gate 2 - hat zumindest eine unerreichte Spieltiefe und eine
> sehr ausgeklügelte Interaktivität innerhalb deiner Party und z.T. auch
> mit den NPCs

BG hab ich schonmal gezockt aber da fehlt mir halt der Rätsel/Nachdenk Teil
son bischen. Ist aber trotzdem gut, da gib ich dir recht.

Adventure zock ich auch ganz gern. Ich werde in den nächsten Tagen auch mal
in der Adventure newsgrupp nach ner Empfehlung fragen, aber da fehlt mir
halt das man sehen kann wie der Char wächst bzw besser wird. Ich mag ja
natürlich auch sehr die kämpfe in den RPGs, wenn ich auch hier sagen muss
das ich die alten Rundenkämpfe, wie sie im Prinzip in Baldurs gate ja auch
noch sind (wegen andauerndes drücken der Pausetaste :-) , am besten find.
Weil in rundenbasiereden kämpefn halt mehr taktik hintersteckt. Naja mehr
taktik ist warscheinlich nicht ganz richtig ausgedrückt aber ich denke ihr
wisst schon wa sich meine. Schach kann man auch schlecht in echtzeitzocken
:-) . Bin halt blöder Old-schooler :-)

Naja ich werd schon nen RPG finden was mir spass macht
danke für die hilfe
Grüsse, Jan


Heyko Gülicher

unread,
Apr 2, 2003, 2:10:32 PM4/2/03
to
"Jan Meissner" schrieb...

> ja hab auch sehr viel gutes von gehört/gelesen. Das einzige negative
was ich
> gehört habe ist, dass es irgendwie auf zeit gehen soll bzw. man nur
> soundsoviele Tage Ingame-Zeit hat um es zu schaffen. Aber kann auch
sein das
> ich das falsch verstanden habe, wenn mir da einer was genaues sagen
kann
> wäre super :-)

Stimmt schon mit dem Zeitlimit; sowas schreckt mich auch immer ab.
Aber wenn ich mich richtig erinnere, dann passiert während Quest
irgendwas oder man findet etwas, das dazu führt, daß sich das
Zeitlimit deutlich erhöht. FO1 und FO2 sind wirklich hervorragend;
IMHO ist der zweite Teil noch besser. Aber wie schon ein Vorredner
sagte: spiel die Originalversion, weil die deutsche so geschickt
zensiert worden ist, daß einige Quests nicht lösbar sind.

Heyko

--
http://www.virtual-volume.com/artist/1st_take_allstars
http://artists.mp3s.com/artists/318/dancing_fools.html
http://artists.mp3s.com/artists/158/heyko_glicher.html

Ano Nym

unread,
Apr 3, 2003, 3:59:16 AM4/3/03
to
Hallo!

>> Hmm, nie gespielt. Wird von 'alten' RPGlern aber meist recht gut
>> bewertet. Ist zumindest mal ein anderes Setting ausserhalb der
>> Fantasy. Wenn du es suchst, dann solltest du die englische Version
>> vorziehen. Mindestens Fallout 1 ist grottenschlecht übersetzt worden.

> ja hab auch sehr viel gutes von gehört/gelesen. Das einzige negative
> was ich gehört habe ist, dass es irgendwie auf zeit gehen soll bzw.
> man nur soundsoviele Tage Ingame-Zeit hat um es zu schaffen. Aber

Ja, die erste Mainstory-Quest hat ein Zeitlimit, aber das ist sehr
großzügig bemessen. Ich hab's in ca. der halben Zeit geschafft.

Wer sich davon abhalten läßt hat eines der besten Spiele verpaßt.

P.S.: Auch DSA 1 hatte ein Zeitlimit!

Ciao!

Gabriele Neukam

unread,
Apr 3, 2003, 2:33:13 PM4/3/03
to
On that special day, Thomas Engler, (thomas...@gmx.de) said...

> Problem: U6 und U7 samt Zusatzdisk hatten einen eigenen Memorymanager
> (Voodoo), der mit heutigen PCs so gut wie überhaupt nicht kompatibel
> ist. Entweder man hat noch eine DOS-Partition, oder man schaut sich mal
> nach entsprechenden Tools um, die die Spiele auch unter Windows zum
> Fliegen bringen.

Schau mal nach Exult auf www.sourceforge.net. Die Leute dort haben
Ultima "nachgebaut", d.h. eine Engine programmiert, die unter Windows
läuft, und die Daten des Original-Spieles verwendet. Das heißt, man muss
das Original haben, um die Landschaft, Objekte, Quests usw zu sehen zu
bekommen.

Bis jetzt ist Exult so weit, dass Black Gate mit Forge of Virtue
weitgehend wie das Original läuft (Ultima7, erster Teil). Ultima7 2
(Serpent Isle / Silver Serpent) ist noch nicht ganz perfekt, und Ultima(
ebenfalls. Aber man arbeitet daran. Naja, seit Jahren...

Gabriele Neukam

Gabriel...@t-online.de


--
Anander, Lvl 43 necro with nothing more than a rogue, a fire golem, some
fashion accessories and a bit of underwear (playing single, of course).

Gabriele Neukam

unread,
Apr 3, 2003, 2:33:12 PM4/3/03
to
On that special day, Jan Meissner, (man-a...@gmx.ch) said...

> Albion hab ich vergessen, soll auch gut sein, kann mir vielleicht jemand
> etwas über das RPG sagen?
> und Planscape tournament auch vergessen, auch viel gutes drüber gehört :-)

Eine Mischung aus Science Fiction und Fantasy, ungewöhnliches Ambiente
(man arbeitet mit einer intelligenten Katzenrasse zusammen). Die
Charaktere sind vorgegeben, man kann sie nur rekrutieren.

Es gibt Überlandwanderungen, in denen die Party aussieht wie in Ultima7
(aber ein wenig schöner), und Städte und Dungeons in 3D.

Die Kampfbildschirme sind ähnlich organisiert wie in DSA, aber hier
stehen Party und Monster sich am Anfang gegenüber wie eine Reihe
Schachfiguren. Die Monster waren für meinen Geschmack zu stark; dauernd
ging ein Partymitglieg zu Boden, oder musste Tränke schlucken.

Ein Problem gibt es mit den 3D-Szenen. An einer Stelle muss man in der
"Toronto", dem Raumschiff, das den Fantasy-Planeten umkreist, eine Tür
öffnen, indem man rasch hintereinander drei Schalter an einer Wand
betätigt. Wenn man einen Rechner mit mehr als 200 MHz benutzt, ist das
nicht zu schaffen, weil die 3D-Szenerie in *Echtzeit* berechnet wird.

Gabriele Neukam

unread,
Apr 3, 2003, 2:33:15 PM4/3/03
to
On that special day, Jan Meissner, (man-a...@gmx.ch) said...

> Das einzige negative was ich


> gehört habe ist, dass es irgendwie auf zeit gehen soll bzw. man nur
> soundsoviele Tage Ingame-Zeit hat um es zu schaffen.

Anfangs war das Zeitlimit recht eng. Dann brachte (Sierra?) ein Update
heraus, das den Zeitrahmen stark erweiterte, damit das Spiel nicht
verdorben wurde.

Dummerweise finde ich nicht mehr, von wo ich diese Information her habe.

Mike E.

unread,
Apr 3, 2003, 5:04:02 PM4/3/03
to

> ja hab auch sehr viel gutes von gehört/gelesen. Das einzige negative was
> ich
> gehört habe ist, dass es irgendwie auf zeit gehen soll bzw. man nur
> soundsoviele Tage Ingame-Zeit hat um es zu schaffen. Aber kann auch sein
> das
> ich das falsch verstanden habe, wenn mir da einer was genaues sagen kann
> wäre super :-)
>
>
Hi!

Fallout 1 hat ein Zeitlimit, das man aber durch eine bestimmte Quest
erheblich erhöhen kann.
In Fallout 2 gab es dann kein Limit mehr, weil zu viele Beschwerden kamen.
Falls es dir doch so vorkommt, einfach weiterzocken ;o)

mfg

Thomas Stanka

unread,
Apr 7, 2003, 8:34:51 AM4/7/03
to
nob...@nowhere.net (Ano Nym) wrote:
> > eine Art Mittelerde. Was mich aber an fast allen RPGs stört, ist die

> > charakterentwicklung _an sich_. Ist es nicht immer so, dass man
>
> Das ist ein Problem, denn Weiterentwicklung ist ein wesentlicher
> Bestandteil von Rollenspielen.

NACK. Es ist nur ein "schoener" Bestandteil von Rollenspiel (Es heisst
ja nicht Steigerungsspiel).

> > zuerst einfach nur _schwach_ ist, so dass einen jede Ratte (TM) und
> > vor allem *jeder* andere char umhaut? Dann ist man eine Zeit lang in
> > etwa genauso stark wie die anderen und das Spiel macht wirklich
> > Spass, bis man dann irgendwann zum Übermenschen wird und sich nur
> > noch an Drachen und Lichen messen kann, von denen es prinzipiell zu
> > wenige gibt.
>

> Wie extrem die Unterschiede zwischen einem Charakter am Anfang und am
> Ende des Spiels sind ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich, aber wenn
> du das Prinzip an sich änderst hast du kein Rollenspiel mehr, sondern
> ein Adventure.

Auch im Adventure spielst du idR eine Rolle und kannst dich evtl.
sogar verbessern. Ich wuerde zwischen Adventure und Rpg keine
Unterscheidung machen.
Mir waere die Entwicklung wichtig. Und ich gebe dem OP recht, die
Endphase, wenn man durch alle Kaempfe durchrennt ist genauso wenig
spannend, wie die Startphase in der man staendig auf die Nase faellt
(Gottseidank gibt es das nicht in jedem Spiel so ausgepraegt).

bye Thomas

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