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Umfrage unter Videospielern - Bitte helft uns bei unserem Projekt

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Tobias Vaegs

unread,
Jun 14, 2008, 1:19:36 PM6/14/08
to
Hallo Leute!

Ich würde euch gerne um Mithilfe bei unserem Praktikumsprojekt bitten.
Wir machen eine Umfrage unter Computer- und Konsolenspielern zum Thema
"Einfluss von virtuellem Leben auf das reale und umgekehrt" für ein
Praktikum an unserer Uni. Die Umfrage ist in drei Teile unterteilt
(Games & Career, Games & Relationships, Games & Groups), die individuell
ausgefüllt werden können. (Jeder Teil ist in 10 Minuten gemacht.) Es
wäre allerdings toll, wenn ihr an so vielen wie möglich teilnehmen
könntet, weil wir dann auch übergreifende Ergebnisse erhalten können.

Die Adresse ist:
http://www.gamingrealities.net

Außerdem wäre es toll, wenn ihr anderen von unserer Umfrage erzählen
könnt, die auch Videospiele spielen. Wir haben einen recht engen
Zeitrahmen für die Umfrage und brauchen so viele Teilnehmer wie möglich.

Auf unserer Seite findet ihr nähere Informationen über uns und unser
Projekt. Dort stellen wir auch einen Text zur Verfügung, den ihr
verwenden könnt um in Foren oder ähnlichem auf unser Projekt aufmerksam
zu machen. Außerdem werden wir dort in ein paar Wochen auch unsere
Ergebnisse veröffentlichen.

Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
verstehen.
Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, könnt ihr euch natürlich jederzeit
an mich wenden; hier, über ne Mail oder über den Link auf unserer Seite.

Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße
Tobi

Michael Dorn

unread,
Jun 15, 2008, 2:46:30 AM6/15/08
to
Tobias Vaegs schrieb:

> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
> verstehen.

Auf welchem Planeten lebt ihr eigentlich, ihr Studenten?

Franz Lemmler

unread,
Jun 15, 2008, 3:39:45 AM6/15/08
to
Michael Dorn schrieb:

Was ist denn so falsch in diesem Satz?
Es ist doch ok darauf hinzuweisen das die Umfrage auf englisch ist?!
Oder spricht man auf Deinem Planeten kein englisch?

--
MFG Franz Lemmler
http://www.FranzLemmler.de
FranzL...@FranzLemmler.de

Claus Reibenstein

unread,
Jun 15, 2008, 6:55:29 AM6/15/08
to
Franz Lemmler schrieb:

> Michael Dorn schrieb:
>
>> Tobias Vaegs schrieb:
>>
>>> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
>>> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
>>> verstehen.
>>
>> Auf welchem Planeten lebt ihr eigentlich, ihr Studenten?
>
> Was ist denn so falsch in diesem Satz?

Es gibt viele Menschen auf diesem Planeten, die kein Englisch können. Es
gibt ganze Regionen, in denen diese Sprache kaum verstanden wird. Es
gibt Sprachen, die von deutlich mehr Menschen gesprochen werden.

Die Umfrage schließt also von vornherein große Teile der Weltbevölkerung
aus, wird damit ihrem Anliegen, international zu sein, nicht gerecht und
kann keinesfalls als repräsentativ angesehen werden.

Anders ausgedrückt: Sie ist bereits Makulatur.

Gruß. Claus

Andreas Zeller

unread,
Jun 15, 2008, 8:21:03 AM6/15/08
to
Am 15.06.2008, 12:55 Uhr, schrieb Claus Reibenstein
<4spame...@online.de>:

Naja...

Es geht hier nicht um die representative Erfassung der Weltbevölkerung
sonder der Comuterspiele-Spieler. Schliesslich haben weite Teile der
Weltbevölkerung, z. B. in China, Indien, Lateinamerika oder Afrika kaum
Zugang zu derartigen Medien und wenn doch, so sprechen sie sicher
Englisch. Das müssen Sie schon alleine deshalb, weil es für die meisten
Spiele keine Lokalisierung für Ihre Sprache geben dürfte.

Und ob in Asien, wo es eine riesige MMORPG Gemeinde gibt, wirklich kaum
Englisch gesprochen wird, weiss ich nicht.

Ob eine solche (Pro-)Seminararbeit wirklich international ablaufen sollte,
weiss ich auch nicht. Ich weiss aber, dass manche Profs auf sowas stehen.
Ich kann mich an einen erinnern, der wollte noch vor ca. 5 Jahren, dass
seine Studenten einen "abschliessenden Katalog" über relevante Seiten im
Internet erstellen. *hüstel*

--
Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle
irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber
nicht. Und das wird uns langsam klar. - Fight Club

Hartmut Franz

unread,
Jun 15, 2008, 5:03:02 PM6/15/08
to

"Tobias Vaegs" <Tob...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6bics4F...@mid.dfncis.de...

> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
> verstehen.

Und ich bin es einfach nicht wert daran teil zu haben : zu dumm?, zu alt?
--___________________
Signatur von Hartmut:|
-------------------------
Wer kein Englisch kann,
versteht kein Deutsch!
-------------------------
???HÄÄÄ???

Andreas Zeller

unread,
Jun 16, 2008, 8:21:08 AM6/16/08
to
Am 15.06.2008, 23:03 Uhr, schrieb Hartmut Franz
<Hartmu...@t-online.de>:

> "Tobias Vaegs" <Tob...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:6bics4F...@mid.dfncis.de...
>
>> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
>> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
>> verstehen.
>
> Und ich bin es einfach nicht wert daran teil zu haben : zu dumm?, zu alt?

Vielleicht auch nur zu faul? scnr!

Riskier mal einen Blick. Vokabeln, die Du nicht kennst, kannst Du parallel
z. B. mit http://www.dict.cc/ oder
http://dict.leo.org/ende?lang=de&lp=ende nachschlagen.

Interessant ist dann die Frage, ob das Spielen am Computer Deine
Sprachkenntnisse erweitert hat...

Diejenigen der 16 Mio Einwohner der DDR, die aus idiologischen Gründen
einen eingeschränkte engl. Sprachbildung haben und erst Computerspiele
spielen, seit es deutschsprachige Lokalisierungen gibt, sind wahrlich eine
spezielle Minderheit. Für alle anderen gilt: Wer bereits vor 10-20 Jahren
Computerspiele spielte, musste in der Regel zwangsläufig Englisch lernen,
weil die wenigsten Spiele damals übersetzt wurden. Die Kids von heute
brauchen Englisch vielleicht kaum noch um die Spiele zu verstehen, lernen
es aber in der Schule. Und wer sich näher mit manchen Spielen beschäftigt,
z. B. in die Konfiguration eingreifen oder eigenen Erweiterungen erstellen
will, kommt um englischsprachige Anleitungen kaum herum.

Hartmut Franz

unread,
Jun 16, 2008, 12:36:17 PM6/16/08
to

"Andreas Zeller" <a-ze...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:op.ucuclic3q6vcmy@localhost...


> Am 15.06.2008, 23:03 Uhr, schrieb Hartmut Franz
> <Hartmu...@t-online.de>:
>
>> "Tobias Vaegs" <Tob...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
>> news:6bics4F...@mid.dfncis.de...
>>
>>> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
>>> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
>>> verstehen.
>>
>> Und ich bin es einfach nicht wert daran teil zu haben : zu dumm?, zu alt?
>
> Vielleicht auch nur zu faul? scnr!

Englisch hab ich in der Volksschule nie gelernt (keine Pflicht).

> Riskier mal einen Blick. Vokabeln, die Du nicht kennst, kannst Du parallel
> z. B. mit http://www.dict.cc/ oder
> http://dict.leo.org/ende?lang=de&lp=ende nachschlagen.

Also brauche ich auch nicht in irgendwelchen Vokabeln oder sonst wo
nachschlagen.

> Interessant ist dann die Frage, ob das Spielen am Computer Deine
> Sprachkenntnisse erweitert hat...

Doch ja, der Commodore C64 mit seinem „Commodore Basic“ war schon eine
Herausforderung (für mich).
Fachbegriffe in Spielen oder Programmen zu kennen und zuzuordnen, auch wen
sie in einer anderen Sprache geschrieben sind, setzen nicht das beherrschen
der Sprache, in Wort und Schrift, voraus.

> Diejenigen der 16 Mio Einwohner der DDR, die aus idiologischen Gründen
> einen eingeschränkte engl. Sprachbildung haben und erst Computerspiele
> spielen, seit es deutschsprachige Lokalisierungen gibt, sind wahrlich eine
> spezielle Minderheit. Für alle anderen gilt: Wer bereits vor 10-20 Jahren
> Computerspiele spielte, musste in der Regel zwangsläufig Englisch lernen,
> weil die wenigsten Spiele damals übersetzt wurden. Die Kids von heute
> brauchen Englisch vielleicht kaum noch um die Spiele zu verstehen, lernen
> es aber in der Schule. Und wer sich näher mit manchen Spielen beschäftigt,
> z. B. in die Konfiguration eingreifen oder eigenen Erweiterungen erstellen
> will, kommt um englischsprachige Anleitungen kaum herum.

Erfolgreiche Computerspiele sind in der Regel so aufgebaut, dass sie sich
beim Spielen selbst erklären.
Meine Einschätzung der Situation der Hilfesuchenden:
„Junge Studenten, die euphorisch von der Voraussetzung ausgehen, dass ihr
Bildungsstand die mindest Voraussetzung zum Beantworten der Fragen ist“.
Und somit bin ich nicht angesprochen, sogar unerwünscht und bewusst
ausgeschlossen von der Umfrage.
Eigentlich doch sehr diskremierend.

Es gibt Vaterland Verräter und Muttersprache Verräter:
http://membres.lycos.fr/tsalomon/denglish.html

Reinhard Müller

unread,
Jun 16, 2008, 2:17:38 PM6/16/08
to
Hartmut Franz schrieb:

> Es gibt Vaterland Verräter und Muttersprache Verräter:
> http://membres.lycos.fr/tsalomon/denglish.html

Sprache ist etwas lebendiges. Sprache verändert sich. Es gibt keinen (!)
Originalzustand einer Sprache. Ansonsten bitte SOFORT all diese
ekelhaften romanischen und griechischen Vokabeln und Wörter aus dem
Deutschen entfernen und direkt zum guten alten Neandertaler-Gegrunze
zurückkehren ...

Greetings, Reinhard

Michael Dorn

unread,
Jun 16, 2008, 6:46:13 PM6/16/08
to
Franz Lemmler schrieb:

Joseph Terner

unread,
Jun 16, 2008, 11:46:26 PM6/16/08
to
Tobias Vaegs wrote:
> Hallo Leute!

Oh, ein Umfrage-Spammer.

Crosspost ohne Followup-To ist böse. Aber da dies eh Dein erstes und
letztes Posting hier ist, wirst Du die Antwort eh nicht lesen.

> Ich würde euch gerne um Mithilfe bei unserem Praktikumsprojekt bitten.
> Wir machen eine Umfrage unter Computer- und Konsolenspielern zum Thema
> "Einfluss von virtuellem Leben auf das reale und umgekehrt" für ein
> Praktikum an unserer Uni. Die Umfrage ist in drei Teile unterteilt
> (Games & Career, Games & Relationships, Games & Groups), die individuell
> ausgefüllt werden können. (Jeder Teil ist in 10 Minuten gemacht.) Es
> wäre allerdings toll, wenn ihr an so vielen wie möglich teilnehmen
> könntet, weil wir dann auch übergreifende Ergebnisse erhalten können.
>
> Die Adresse ist:
> http://www.gamingrealities.net

Zu Übungszwecken für Dich als angehenden Statistiker habe ich Deine
Umfrage mit ein paar invaliden Daten zugemüllt (so wie Du das Usenet).
Der CAPTCHA war dabei kein großes Hindernis. Viel Spaß beim
Aussortieren.

> Außerdem wäre es toll, wenn ihr anderen von unserer Umfrage erzählen
> könnt, die auch Videospiele spielen. Wir haben einen recht engen
> Zeitrahmen für die Umfrage und brauchen so viele Teilnehmer wie möglich.

Nein, Du brauchst nicht soviele Teilnehmer wie möglich, sondern vor
allem repräsentative Teilnehmer. Aber das lernst Du auch noch, bist ja
schließlich an einer Exzellenz-Hochschule. ;-)

> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
> verstehen.
> Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, könnt ihr euch natürlich jederzeit
> an mich wenden; hier, über ne Mail oder über den Link auf unserer Seite.

Aha, das Usenet ist für Dich also Einwegmedium?

> Vielen Dank für eure Hilfe!

Bitte, gern geschehen.

ciao, Joseph

Tobias Vaegs

unread,
Jun 17, 2008, 4:24:55 AM6/17/08
to

Joseph Terner wrote:
> Tobias Vaegs wrote:
>> Hallo Leute!
>
> Oh, ein Umfrage-Spammer.
> Crosspost ohne Followup-To ist böse. Aber da dies eh Dein erstes und
> letztes Posting hier ist, wirst Du die Antwort eh nicht lesen.

Ich find's traurig wie man immer direkt als Spammer beschimpft wird,
wenn man sowas schreibt. Meine Definition ist da anders. Ich finde, da
so viele Leute darauf geantwortet haben, scheint es jemanden zu
interessieren. Es ist keine Werbung für etwas kommerzielles. Wir wollen
kein Geld damit machen. Wir wollen lediglich, dass dieses Praktikum, das
wir machen müssen und das wir auch einfach halbherzig machen könnten
bloß um den Schein zu kriegen, zu interessanten Ergebnissen führt.

Die Unterstellung, dass mich die Antworten auf mein Posting nicht
interessieren, find ich auch unverschämt.


>> Ich würde euch gerne um Mithilfe bei unserem Praktikumsprojekt bitten.
>> Wir machen eine Umfrage unter Computer- und Konsolenspielern zum Thema
>> "Einfluss von virtuellem Leben auf das reale und umgekehrt" für ein
>> Praktikum an unserer Uni. Die Umfrage ist in drei Teile unterteilt
>> (Games & Career, Games & Relationships, Games & Groups), die individuell
>> ausgefüllt werden können. (Jeder Teil ist in 10 Minuten gemacht.) Es
>> wäre allerdings toll, wenn ihr an so vielen wie möglich teilnehmen
>> könntet, weil wir dann auch übergreifende Ergebnisse erhalten können.
>>
>> Die Adresse ist:
>> http://www.gamingrealities.net
>
> Zu Übungszwecken für Dich als angehenden Statistiker habe ich Deine
> Umfrage mit ein paar invaliden Daten zugemüllt (so wie Du das Usenet).
> Der CAPTCHA war dabei kein großes Hindernis. Viel Spaß beim
> Aussortieren.

Sehr sympatische Geste. Danke für den Hinweis zu unserem
Anti-Spam-System. Werde es unseren Betreuern weiterleiten, die das
vorgeschlagen haben.


>> Außerdem wäre es toll, wenn ihr anderen von unserer Umfrage erzählen
>> könnt, die auch Videospiele spielen. Wir haben einen recht engen
>> Zeitrahmen für die Umfrage und brauchen so viele Teilnehmer wie möglich.
>
> Nein, Du brauchst nicht soviele Teilnehmer wie möglich, sondern vor
> allem repräsentative Teilnehmer. Aber das lernst Du auch noch, bist ja
> schließlich an einer Exzellenz-Hochschule. ;-)

Der Nachteil daran Exzellenz-Hochschule zu sein ist, dass jeder
plötzlich denkt, die Uni könnte mehr als andere, weil so ziemlich
niemandem klar ist, wofür man diesen Status verliehen bekommt. Das
einzige, was es den Studenten bisher eingebracht hat, sind härtere
Klausuren und ne Menge blöder Witze.

Ich würde zunächst mal sagen, dass die Chance repräsentative Teilnehmer
zu finden größer ist, wenn man mehr hat. Wir versuchen ja schon unsere
Umfrage so breit wie möglich zu verteilen. Huch, das sieht dann ja aus
wie Spam. Kennst du eine Newsgroup oder ein Forum, wo man nur
Interessierten Hinweise zu Umfragen geben kann, mit denen sie bei
solchen Projekten mithelfen können, damit sich auch ja niemand sonst mit
der Aufgabe überfordert fühlt so ein Posting einfach zu ignorieren, wenn
er keine Lust hat? Damit würde man sicherlich auch sehr repräsentativ
arbeiten.


>> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
>> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
>> verstehen.
>> Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, könnt ihr euch natürlich jederzeit
>> an mich wenden; hier, über ne Mail oder über den Link auf unserer Seite.
>
> Aha, das Usenet ist für Dich also Einwegmedium?

Sorry, ich hab keinen Button gefunden um das Wort "hier" rot blinkend zu
machen.

Tobi

Gerd Jakobs

unread,
Jun 17, 2008, 7:44:59 AM6/17/08
to
Reinhard Müller kitzelte am 16.06.2008 20:17 dies aus einer Tastatur:

Full ACK! Vor einigen Tagen gab es da in der Sendung "Zimmer frei" auch
ein sehr interessantes Spiel zu diesem Thema.
Es wurde ein Text vorgelesen, und die Teilnehmer mussten die Wörter im
Text erkennen, die vom Ursprung her nicht der deutschen Sprache
entsprechen. Man glaubt kaum, wie viele Wörter sich mit der Zeit
eingeschlichen haben, von denen man es nie vermuten würde.

Wir leben nun mal in einer sich immer mehr globalisierenden (hat hierfür
jemand ein deutsches Wort? ;-) Gesellschaft. Wer sich da nicht anpassen
kann oder will, steht IMHO ziemlich auf verlorenem Posten...

Gruß, Gerd
--
Es ist mir völlig egal, wer Dein Vater ist. Solange ich hier am Angeln
bin, läufst Du nicht über das Wasser. (unbekannt)

Rudolf Harras

unread,
Jun 17, 2008, 9:05:07 AM6/17/08
to
Andreas Zeller schrieb:

>Es geht hier nicht um die representative Erfassung der Weltbevölkerung

>sonder der Comuterspiele-Spieler. [...]


>
>Und ob in Asien, wo es eine riesige MMORPG Gemeinde gibt, wirklich kaum
>Englisch gesprochen wird, weiss ich nicht.

Die Asiaten können nicht immer gut englisch und in so einigen
Online-Spielen habe ich bis jetzt auch oft Brasilianer, Italiener und
Franzosen entdeckt, die können auch oft nicht gut englisch. Und jüngere
Spieler ebenso.

Rudolf Harras

unread,
Jun 17, 2008, 9:05:07 AM6/17/08
to
Gerd Jakobs schrieb:

>Wir leben nun mal in einer sich immer mehr globalisierenden (hat hierfür
>jemand ein deutsches Wort? ;-) Gesellschaft.

Nur daß halt soviele andere Wörter wie bisher noch nie auf uns
einprasseln.

Und wenn man dann selber noch Wörter entwirft oder verwendet die es in
der Originalsprache gar nicht gibt (wie zB Handy - gibts nicht,
oder Public Viewing = Leichenaufbahrung) dann wirds schon irgendwo
peinlich.

Rudolf Harras

unread,
Jun 17, 2008, 9:05:08 AM6/17/08
to
Tobias Vaegs schrieb:

>Ich find's traurig wie man immer direkt als Spammer beschimpft wird,
>wenn man sowas schreibt. Meine Definition ist da anders.

Gut, das war eine Umfrage, das als Spam zu sehen ist wohl weiter
hergeholt, dennoch möchte ich zu bedenken geben:
Die Spammer definieren das halt auch meistens anders. Sie sehen sich
meistens als Informanten, schließlich will ja jeder nur mein Bestes wenn
er mir zum 100sten mal günstig Viagra anbietet. ;)

Martin Gerhard

unread,
Jun 17, 2008, 9:36:38 AM6/17/08
to
[Follow-up nach drscm gesetzt.]

Rudolf Harras schrieb:

> Und wenn man dann selber noch Wörter entwirft oder verwendet die es in
> der Originalsprache gar nicht gibt (wie zB Handy - gibts nicht,
> oder Public Viewing = Leichenaufbahrung) dann wirds schon irgendwo
> peinlich.

Hm. Ich zitiere mal aus dem Englisch-Wörterbuch Wildhagen-Heraucourt (mein
Rechner kann keinen Accent) aus dem Brandstetter-Verlag, Wiesbaden:

aufbahren to put upon the bier;
<Am> to lay out.

Aufbahrung lying-in-state

Kannst Du bitte eine Quelle nennen, aus der hervorgeht, dass Public Viewing
mit Leichenaufbahrung übersetzt werden kann?
--
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie
entstanden sind.
Albert Einstein, 14.03.1879 bis 18.04.1955, deutscher Physiker und
Nobelpreisträger.

Raffael Herzog

unread,
Jun 17, 2008, 9:51:47 AM6/17/08
to
Rudolf Harras wrote:

> Gut, das war eine Umfrage, das als Spam zu sehen ist wohl weiter
> hergeholt,

Richtig, ich betrachte das nicht als Spam.

> dennoch möchte ich zu bedenken geben:
> Die Spammer definieren das halt auch meistens anders. Sie sehen sich
> meistens als Informanten, schließlich will ja jeder nur mein Bestes wenn
> er mir zum 100sten mal günstig Viagra anbietet. ;)

Nein. Einige wenige vielleicht, ja, die sehen es als Marketing für ihr
Produkt. Man muss hier auch ein wenig zwischen UBE und Spam in dem Sinne
unterscheiden. Der "echte" Spammer, also der der Viagra und andere Dinge
anbietet, handelt kriminell und weiss das ganz genau (nicht nur mit dem UBE
an sich, sondern auch in Form von Betrug, Identitätsfälschung, illegaler
Handel mit Medikamenten ...).

Und "ernstgemeinte" Werbung via E-Mail wird immer seltener, nicht zuletzt,
weil auch durch neue Gesetze den Leuten, die ein (legales) Produkt "ernst-
haft" auf diese Weise bewerben wollen, klar gemacht wird, dass diese Art
des Marketing nicht erwünscht ist.

Gruss,
Raffi

--
Come to think of it, there are already a million monkeys on a million
typewriters, and Usenet is *nothing* like Shakespeare!

her...@raffael.ch · PGP Key 5D1FF5F4 · http://www.raffael.ch/

Hartmut Franz

unread,
Jun 17, 2008, 12:48:59 PM6/17/08
to

"Gerd Jakobs" <g_ja...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g3884k$eb2$03$1...@news.t-online.com...


> Reinhard Müller kitzelte am 16.06.2008 20:17 dies aus einer Tastatur:
>> Hartmut Franz schrieb:
>>
>>> Es gibt Vaterland Verräter und Muttersprache Verräter:
>>> http://membres.lycos.fr/tsalomon/denglish.html
>>
>> Sprache ist etwas lebendiges. Sprache verändert sich. Es gibt keinen (!)
>> Originalzustand einer Sprache. Ansonsten bitte SOFORT all diese
>> ekelhaften romanischen und griechischen Vokabeln und Wörter aus dem
>> Deutschen entfernen und direkt zum guten alten Neandertaler-Gegrunze
>> zurückkehren ...
>
> Full ACK! Vor einigen Tagen gab es da in der Sendung "Zimmer frei" auch
> ein sehr interessantes Spiel zu diesem Thema.
> Es wurde ein Text vorgelesen, und die Teilnehmer mussten die Wörter im
> Text erkennen, die vom Ursprung her nicht der deutschen Sprache
> entsprechen. Man glaubt kaum, wie viele Wörter sich mit der Zeit
> eingeschlichen haben, von denen man es nie vermuten würde.

Wobei der größte Teil aus der Werbung kommt.

> Wir leben nun mal in einer sich immer mehr globalisierenden (hat hierfür
> jemand ein deutsches Wort? ;-) Gesellschaft. Wer sich da nicht anpassen
> kann oder will, steht IMHO ziemlich auf verlorenem Posten...

Ich sage mal "Scheißhausparole " dazu, es sei denn, du beendest deinen
angefangenen Satz oder meintest du:
. und ist in der Gesellschaft "Überflüssig".
. und sollte sich im Altersheim mit seinesgleichen auf Sein ende vorbereiten
und uns Jüngeren in frieden lassen "die verstehen doch sowieso nicht mehr,
was da abgeht".
Interpretationen des unvollständigen Satzes gäbe es noch viele, las uns doch
bitte deine vollständige Meinung zukommen.

Ein Beispiel: leider nicht aus dem PC-Bereich, dafür eigene Erfahrung.
In einer kleinen Krankengymnastikpraxis, in der überwiegend ältere Patienten
behandelt werden, wird auf großen Plakaten und Mitnahmeheftchen auf eine
neue private Zusatzleistung "TAPE" Therapie hingewiesen.
Leider kam seitens der Patienten absolut keine Reaktion auf dieses Angebot.
Ich habe mir die Mühe gemacht und nachgefragt.
Häufigste Antwort: "Das kann ich nicht Lesen, ist doch sowieso nur Werbung,
was soll ein TAPE oder TAPES (Deutsch ausgesprochen) überhaupt sein"?
Das Plakat und die Heftchen wurden überarbeitet und alle englischen Begriffe
mit Deutschen ersetzt.
(Durch Aufkleben Spezialbehandelter "Klebebänder" ist eine Schmerzlinderung
zu erwarten)
Siehe da der Erfolg war überwältigend!

___________________

Thomas Adams

unread,
Jun 17, 2008, 1:12:03 PM6/17/08
to
In article <6bpsv6F...@mid.uni-berlin.de>,
Martin Gerhard <giltbi...@go4more.de> wrote:

> Kannst Du bitte eine Quelle nennen, aus der hervorgeht, dass Public Viewing
> mit Leichenaufbahrung übersetzt werden kann?

Ich bin mal so frei -> Nach 'public viewing dead' in Google suchen. Die
ersten paar Treffer deuten darauf hin, dass der Ausdruck besagte
Bedeutung haben kann.

Thomas Adams

unread,
Jun 17, 2008, 1:21:38 PM6/17/08
to
In article <46e3b$4857b684$3e63fcfd$81...@news.inode.at>,
Rudolf Harras <rud...@temporaryforwarding.com> wrote:

> Gerd Jakobs schrieb:
>
> >Wir leben nun mal in einer sich immer mehr globalisierenden (hat hierfür
> >jemand ein deutsches Wort? ;-) Gesellschaft.
>
> Nur daß halt soviele andere Wörter wie bisher noch nie auf uns
> einprasseln.
>
> Und wenn man dann selber noch Wörter entwirft oder verwendet die es in
> der Originalsprache gar nicht gibt (wie zB Handy - gibts nicht,

Na ja, wenigstens kann man laut about.com den Ursprung dieses Begriffs
auf ein Motorola-Gerät zurückführen:

http://german.about.com/library/blvoc_dengl_Handy.htm

Von "Henn di koa Schnur droa" o.ä. kommt es wohl nicht. :)

Thomas Adams

unread,
Jun 17, 2008, 1:24:13 PM6/17/08
to
In article <6bpaliF...@mid.dfncis.de>,
Tobias Vaegs <Tob...@web.de> wrote:

> > Nein, Du brauchst nicht soviele Teilnehmer wie möglich, sondern vor
> > allem repräsentative Teilnehmer. Aber das lernst Du auch noch, bist ja
> > schließlich an einer Exzellenz-Hochschule. ;-)
>
> Der Nachteil daran Exzellenz-Hochschule zu sein ist, dass jeder
> plötzlich denkt, die Uni könnte mehr als andere, weil so ziemlich
> niemandem klar ist, wofür man diesen Status verliehen bekommt. Das
> einzige, was es den Studenten bisher eingebracht hat, sind härtere
> Klausuren und ne Menge blöder Witze.

Und woran liegt das? Was machen die deutschen "Elite"-Unis falsch? Ich
glaube, niemand käme je auf die Idee, über die Studenten von
amerikanischen ivy league Unis dumme Witze zu machen. Was ist der
Unterschied zwischen sagen wir mal Yale und $DEUTSCHE_ELITE_UNI?

Claus Reibenstein

unread,
Jun 17, 2008, 4:45:37 PM6/17/08
to
Martin Gerhard schrieb:

> [Follow-up nach drscm gesetzt.]

Schade. Lese ich nicht. Deshalb fup2p

> Rudolf Harras schrieb:


>
>> oder Public Viewing = Leichenaufbahrung) dann wirds schon irgendwo
>> peinlich.
>

> Kannst Du bitte eine Quelle nennen, aus der hervorgeht, dass Public Viewing
> mit Leichenaufbahrung übersetzt werden kann?

Mit _öffentlicher_ Leichenaufbahrung. Habe ich neulich (am Wochenende?)
auch gelesen. Ich meine, es war in der FR. Müsste ich nachschauen.

Mein Wörterbuch schweigt sich hierzu allerdings aus, und online konnte
ich auch keine Quelle ausfindig machen.

Gruß. Claus

Tobias Vaegs

unread,
Jun 17, 2008, 5:33:26 PM6/17/08
to
Martin Gerhard wrote:
> [Follow-up nach drscm gesetzt.]
>
> Rudolf Harras schrieb:
>
>> Und wenn man dann selber noch Wörter entwirft oder verwendet die es in
>> der Originalsprache gar nicht gibt (wie zB Handy - gibts nicht,
>> oder Public Viewing = Leichenaufbahrung) dann wirds schon irgendwo
>> peinlich.
>
> Hm. Ich zitiere mal aus dem Englisch-Wörterbuch Wildhagen-Heraucourt (mein
> Rechner kann keinen Accent) aus dem Brandstetter-Verlag, Wiesbaden:
>
> aufbahren to put upon the bier;
> <Am> to lay out.
>
> Aufbahrung lying-in-state
>
> Kannst Du bitte eine Quelle nennen, aus der hervorgeht, dass Public Viewing
> mit Leichenaufbahrung übersetzt werden kann?


http://dict.tu-chemnitz.de/dings.cgi?query=public%20viewing&noframes=2&sourceid=Mozilla-search

Als ich vor wenigen Tagen schonmal danach gesucht hatte, gab's den
ersten Eintrag noch nicht.

Tobias Vaegs

unread,
Jun 17, 2008, 5:53:05 PM6/17/08
to


Also um in Deutschland "Elite-Uni" zu werden, musste man damals ein
ungeheuer dickes Dokument einreichen (quasi die Bewerbung), die
ausführte, was man mit dem Batzen Geld, den man bekommen würde,
anstellen will. Wenn eine Uni Elite wird, heißt das ja schlicht, dass
sie ein paar Jahre vom Land mit Geld überworfen wird. Und dieses Geld
bekommt, wer die Jury mit seinem 200-Seiten-Werk am besten davon
überzeugen kann, dass es bei ihm am besten aufgehoben ist. Da stehen
dann Sachen drin, die man frühestens beim fünften Mal lesen versteht und
die zu 90% die Forschung der Uni pushen. Elite wird also nicht, wer
schon gut ist, sondern wer ne Idee hat mit dem durch das Elite-Schild
geschenkten Geld "besser" zu werden. Und "besser" bedeutet dann eben
nicht bessere Absolventen zu produzieren (vielleicht als Seiteneffekt,
aber direktes Ziel ist es nicht), sondern bessere Forschungsergebnisse
zu liefern, besser mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten, ... Studenten
sehen von dem Geld nahezu nichts.

Und der böse Seiteneffekt daran Elite zu sein ist halt, dass sich
plötzlich alle Professoren für Halbgötter halten und die Idee entwickeln
dass ein Abschluss an der RWTH noch viel zu einfach sein muss, wenn die
Durchfallquoten für Klausuren die 80% nur so gerade eben übersteigen.

Sehr bezeichnend fand ich die eMail, die wir damals nach der Wahl alle
von unserem Rektor erhielten, in der nicht etwa ein "Danke, dass wir
Elite sind! Sie hatten doch bestimmt auch irgendwas damit zu tun."
stand, sondern ein "Wir sind nun Elite. Freuen Sie Sich und handeln Sie
entsprechend." (will sagen: geben Sie vor allen an und reißen Sie Sich
noch ein bisschen was mehr aus für ihr Diplom) Daran sieht man schön,
dass Elite nichts mit den bisherigen Leistungen der Hochschule zu tun hat.

Ich weiß nicht, wie Elite-Unis in den USA geboren werden, aber ich
denke, die macht schlicht ihr guter Ruf dazu. Das ist da kein
offizieller Rang wie bei uns. Wenn es nach dem Ruf ginge, hätte die RWTH
auch vorher schon "Elite" sein müssen, weil sie in Rankings, in denen
Personalchefs und so Leute befragt wurden, immer ganz oben mit dabei
ist... nicht so in Rankings, in denen man Studenten befragte, aber was
hat das schon mit Elite zu tun? ;)

Schön sich das mal von der Seele zu schreiben. :)
Tobi

Martin Gerhard

unread,
Jun 18, 2008, 5:36:39 AM6/18/08
to
Thomas Adams schrieb:

Danke an alle, die geantwortet haben! Meiner Auffassung nach ist die Meldung
von Fox News aus dem April 2005 tatsächlich eindeutig.

URL: http://www.foxnews.com/story/0,2933,152346,00.html

Headline: "Public Viewing of Pope Begins at St. Peter's Basilica". Wobei
mich bei dieser Headline die Groß-/Kleinschreibung etwas irritiert.

Gruß
Martin
--
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht
haben.
Robert Frost

Andreas Zeller

unread,
Jun 18, 2008, 6:07:02 AM6/18/08
to
Am 16.06.2008, 18:36 Uhr, schrieb Hartmut Franz
<Hartmu...@t-online.de>:

> "Andreas Zeller" <a-ze...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:op.ucuclic3q6vcmy@localhost...
>> Am 15.06.2008, 23:03 Uhr, schrieb Hartmut Franz
>> <Hartmu...@t-online.de>:
>>
>>> "Tobias Vaegs" <Tob...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
>>> news:6bics4F...@mid.dfncis.de...
>>>
>>>> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
>>>> Allerdings braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse um sie zu
>>>> verstehen.
>>>
>>> Und ich bin es einfach nicht wert daran teil zu haben : zu dumm?, zu
>>> alt?
>>
>> Vielleicht auch nur zu faul? scnr!
>
> Englisch hab ich in der Volksschule nie gelernt (keine Pflicht).

Tja, das war vielleicht ein Fehler. War nicht auch in den 60er Jahren
schon absehbar, dass die englische Sprache dominieren würde? Gerade in der
Bundesrepublik hatte der american way of life mit Coke und Rock'n Roll
doch seinen Beliebtheits-Peak.

>> Interessant ist dann die Frage, ob das Spielen am Computer Deine
>> Sprachkenntnisse erweitert hat...
>
> Doch ja, der Commodore C64 mit seinem „Commodore Basic“ war schon eine
> Herausforderung (für mich).

OK, wenn "goto" und "if ... then" für Dich schon ein Problem sind,
verstehe ich Deine Aufregung. Verzeih, aber das klingt wirklich nach sehr
grossen Sprachschwierigkeiten. Da kannst Du eigentlich den Studenten mit
Ihrer Studie nicht vorwerfen, dass sie darauf nicht eingehen.

Ich bin eigentlich jemand, der grosse Probleme mit dem Lernen von Sprachen
hat und als ich Französisch lernen musste, war mein English in grosser
Gefahr. Aber für Computerspiele reichte es noch und im Laufe der Zeit
wurde mein Englisch durch Anwendung (auch in Spielen) besser.

> Fachbegriffe in Spielen oder Programmen zu kennen und zuzuordnen, auch
> wen sie in einer anderen Sprache geschrieben sind, setzen nicht das
> beherrschen der Sprache, in Wort und Schrift, voraus.

[...]


> Erfolgreiche Computerspiele sind in der Regel so aufgebaut, dass sie
> sich beim Spielen selbst erklären.

Naja, das kommt auch sehr auf die Spiele an. Spiele wie River Raid
brauchten keine Anleitung und somit auch keine Englischkentnisse und bei
den Shootern heute ist es ähnlich. Wenn Du aber RPGs oder Adventures
spielst, sieht das ganz anders aus.

> Meine Einschätzung der Situation der Hilfesuchenden:
> „Junge Studenten, die euphorisch von der Voraussetzung ausgehen, dass
> ihr Bildungsstand die mindest Voraussetzung zum Beantworten der Fragen
> ist“.
> Und somit bin ich nicht angesprochen, sogar unerwünscht und bewusst
> ausgeschlossen von der Umfrage.
> Eigentlich doch sehr diskremierend.
>
> Es gibt Vaterland Verräter und Muttersprache Verräter:
> http://membres.lycos.fr/tsalomon/denglish.html

Abgesehen von dem wichtigsten und bereits genannten Argument der
Lebendigkeit der Sprache: je mehr Anglizismen verwendet werden, deren Sinn
sich aus dem Gebrauch erschliesst (jeder der RTL oder RTL2 sieht, weiss
doch inzwischen was eine Challenge ist) desto leichter der Zugang zur
englischen Sprache für die breite Bevölkerung. Natürlich kenne ich auch
die Beispiele, wo Menschen nicht wissen wie man "Hotline" ausspricht aber
sie wissen, dass man da anrufen kann...

Rudolf Harras

unread,
Jun 18, 2008, 6:47:53 AM6/18/08
to
Thomas Adams schrieb:

>Was ist der
>Unterschied zwischen sagen wir mal Yale und $DEUTSCHE_ELITE_UNI?

Die Amis verwenden in der Elite-Uni ihre eigenen Sprache? ;-)

Gerd Jakobs

unread,
Jun 18, 2008, 6:31:21 AM6/18/08
to
Hartmut Franz kitzelte am 17.06.2008 18:48 dies aus einer Tastatur:

>
> "Gerd Jakobs" <g_ja...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:g3884k$eb2$03$1...@news.t-online.com...
>> Reinhard Müller kitzelte am 16.06.2008 20:17 dies aus einer Tastatur:
>>> Hartmut Franz schrieb:
>>>
>>>> Es gibt Vaterland Verräter und Muttersprache Verräter:
>>>> http://membres.lycos.fr/tsalomon/denglish.html
>>> Sprache ist etwas lebendiges. Sprache verändert sich. Es gibt keinen (!)
>>> Originalzustand einer Sprache. Ansonsten bitte SOFORT all diese
>>> ekelhaften romanischen und griechischen Vokabeln und Wörter aus dem
>>> Deutschen entfernen und direkt zum guten alten Neandertaler-Gegrunze
>>> zurückkehren ...
>> Full ACK! Vor einigen Tagen gab es da in der Sendung "Zimmer frei" auch
>> ein sehr interessantes Spiel zu diesem Thema.
>> Es wurde ein Text vorgelesen, und die Teilnehmer mussten die Wörter im
>> Text erkennen, die vom Ursprung her nicht der deutschen Sprache
>> entsprechen. Man glaubt kaum, wie viele Wörter sich mit der Zeit
>> eingeschlichen haben, von denen man es nie vermuten würde.
>
> Wobei der größte Teil aus der Werbung kommt.

Stimmt.


>
>> Wir leben nun mal in einer sich immer mehr globalisierenden (hat hierfür
>> jemand ein deutsches Wort? ;-) Gesellschaft. Wer sich da nicht anpassen
>> kann oder will, steht IMHO ziemlich auf verlorenem Posten...
>
> Ich sage mal "Scheißhausparole " dazu, es sei denn, du beendest deinen
> angefangenen Satz oder meintest du:

> .. und ist in der Gesellschaft "Überflüssig".
> .. und sollte sich im Altersheim mit seinesgleichen auf Sein ende vorbereiten

> und uns Jüngeren in frieden lassen "die verstehen doch sowieso nicht mehr,
> was da abgeht".
> Interpretationen des unvollständigen Satzes gäbe es noch viele, las uns doch
> bitte deine vollständige Meinung zukommen.

Sorry, DU hast da oben gerade DEINE Meinung dazu geäußert und die ist
alleine DEIN Problem. Wenn DU mit dem Wandel nicht klar kommst, mache
dafür bitte nicht mich bzw. die Allgemeinheit verantwortlich.
Klar ist, dass die deutsche Sprache nun eben schon über Jahrzehnte immer
mehr mit Fremdwörtern durchsetzt wurde. Es dauert seine Zeit, aber
irgend wann sind diese Wörter dann nun mal in den normalen
Sprachgebrauch integriert, der Großteil der Bevölkerung kann sie korrekt
interpretieren.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so und weder du noch ich werden
diesen Trend aufhalten können, vollkommen egal, wie man selbst dazu
steht oder was man davon hält.

Dir ist sicher aufgefallen, dass in dem Text von mir auch wieder einige
Fremdwörter enthalten sind. Das ist kein böser Wille, nur muss ich
zugeben, dass mir diese geläufiger sind, als die deutschen
Entsprechungen dazu.


>
> Ein Beispiel: leider nicht aus dem PC-Bereich, dafür eigene Erfahrung.
> In einer kleinen Krankengymnastikpraxis, in der überwiegend ältere Patienten
> behandelt werden, wird auf großen Plakaten und Mitnahmeheftchen auf eine
> neue private Zusatzleistung "TAPE" Therapie hingewiesen.
> Leider kam seitens der Patienten absolut keine Reaktion auf dieses Angebot.
> Ich habe mir die Mühe gemacht und nachgefragt.
> Häufigste Antwort: "Das kann ich nicht Lesen, ist doch sowieso nur Werbung,
> was soll ein TAPE oder TAPES (Deutsch ausgesprochen) überhaupt sein"?
> Das Plakat und die Heftchen wurden überarbeitet und alle englischen Begriffe
> mit Deutschen ersetzt.
> (Durch Aufkleben Spezialbehandelter "Klebebänder" ist eine Schmerzlinderung
> zu erwarten)
> Siehe da der Erfolg war überwältigend!

Ja, die Werbung ist durchaus lernfähig ;-) Wenn es um das Erreichen der
Zielgruppe geht, gelingt es dann sogar, für ältere Menschen entsprechend
verständliche Werbetexte zu entwerfen.

Aber leider ist das nicht mehr die Regel; die Zielgruppe ist zur Zeit
14-49 Jahre alt. Das wird sich irgend wann ändern, wenn die Älteren dann
tatsächlich in der Mehrheit sind, weil es zu wenig Nachwuchs gibt. Ob
sich dann die Sprache wieder wandeln wird, wage ich trotzdem zu
bezweifeln, weil dann von diesen älteren Mitbürgern wohl gut 70-80% mit
der englischen Sprache klarkommt.

Ich kenne > 70jährige, die noch an der VHS extra einen Fremdsprachenkurs
belegt haben, eben weil es sie interessiert hat und sie nicht immer
nachfragen wollten. Denk mal darüber nach...

Gruß, Gerd


--
Wir waren alle vorher überzeugt davon, das wir das Spiel gewinnen. So
war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten
zweieinhalb Minuten.
[Peter Neururer]

Gerd Jakobs

unread,
Jun 18, 2008, 6:12:57 AM6/18/08
to
Rudolf Harras kitzelte am 17.06.2008 15:05 dies aus einer Tastatur:

Das ist auch wieder richtig, nur, wie will man neue "Wortkreationen" im
Vorfeld auf Alltagstauglichkeit und vor allem die Sinnhaftigkeit testen?
Irgend einem Marketingfuzzi fällt "Handy" oder Publik Viewing ein und
die Masse adaptiert es ratz fatz, weil es gut klingt und eben auch jeder
weis, was gemeint ist. Es ist wirklich schwierig, aber wir müssen uns
wohl leider daran gewöhnen...

Gruß, Gerd

--
Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, sowas nennt man im
Volksmund glaube ich Alcoholic.
[Rudi Völler (über Rainer Calmund)]

Martin Gerhard

unread,
Jun 18, 2008, 7:31:44 AM6/18/08
to
[Follow-up an de.rec.spiele.computer.misc]

Tobias Vaegs schrieb:

> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.

Ich beziehe mich auf die Meta-Diskussion, ob es nötig ist, die Umfrage
ausschließlich in Englisch durchzuführen. Meine Frage dazu:

Warum habt Ihr die Bitte zur Teilnahme in Deutsch gepostet? Wenn ich mir den
ganzen Diskussionsfaden durchlese, wäre es meiner meiner Meinung nach
besser gewesen, das Ursprungsposting auch gleich in Englisch zu verfassen.

Thorsten Mueller

unread,
Jun 18, 2008, 8:30:05 AM6/18/08
to
Tagchen!

> Kannst Du bitte eine Quelle nennen, aus der hervorgeht, dass Public Viewing
> mit Leichenaufbahrung übersetzt werden kann?

Hier

http://dict.tu-chemnitz.de/dings.cgi?lang=de&query=public

runterblättern bis "public viewing"

mfg
Thorsten

Rudolf Harras

unread,
Jun 18, 2008, 9:07:22 AM6/18/08
to
Gerd Jakobs schrieb:

>Das ist auch wieder richtig, nur, wie will man neue "Wortkreationen" im
>Vorfeld auf Alltagstauglichkeit und vor allem die Sinnhaftigkeit testen?
>Irgend einem Marketingfuzzi fällt "Handy" oder Publik Viewing ein und
>die Masse adaptiert es ratz fatz, weil es gut klingt und eben auch jeder
>weis, was gemeint ist.

Naja ich würd gar nicht sagen daß das gut klingt, außerdem ist "Viewing"
im Gegensatz zu "Handy" auch noch ein Wort wo sich hier viele bei der
Aussprache schwer tun und sich eigentlich dabei auch noch lächerlich
machen können.

Erinnert mich an die Fernsehwerbung wo ein Videorekorder mit "Show Few"
angeboten wurde. Gemeint war zwar eigentlich "Show View", aber die
Aussprache ist halt nicht jedermanns Sache. :-D

Deswegen bin ich ja nicht so der Fan von solchen Namen, Abkürzungen sind
hier oft besser weil sie neutraler ausgesprochen werden können (auch
wenns natürlich blöd ist wenn alles nur mehr eine Buchstabenkombination
ist), oder man nimmt einfach Namen her die von der Aussprache relavtiv
neutral sind.

Bluetooth gehört da mal nicht dazu, Markennamen mit lateinischem
Ursprung sind da aber oft hilfreich (Semperit, Volvo, ...) und Adidas
zeigt eigentlich mit sein Fußbällen vor wie man einen Namen in der
Landessprache nehmen kann der eigentlich in allen Sprachen gut
auszusprechen ist (Rotero, Tricolore, Teamgeist, ...). Also ein bißchen
mehr Phantasie im Bezug auf die eigene Sprache wäre da schon angesagt.

>Es ist wirklich schwierig, aber wir müssen uns
>wohl leider daran gewöhnen...

Nun die von allen deswgen so verhassten Franzosen haben da ja offenbar
eine Lösung gefunden wie man das verhindern kann. Muß ja nicht gleich
ganz so extrem sein, aber es kann doch nicht sein daß Begriffe in den
Alltag einfließen die eine gewisse Bevölkerungsschicht ausschließen.

Andere machen das auch, ohne daß sie deswgen gleich so einen schlechten
Ruf bekommen wie die Franzosen. Die Slowenen schreiben zB auch alles
ihrer Aussprache entsprechend, die Isländer haben auch eine strenge
Sprachkommission, Spanier und Italiener machen sogar aus der Band U2
"U Zwei" etc.

Es ist eigentlich ein Irrglaube daß jeder Computer-Freak gut Englisch
können muß. Gerade jetzt gibt es wieder viel mehr in der eigenen Sprache
als zu C64-Zeiten.

Rudolf Harras

unread,
Jun 18, 2008, 9:16:15 AM6/18/08
to
Gerd Jakobs schrieb:

>Dir ist sicher aufgefallen, dass in dem Text von mir auch wieder einige
>Fremdwörter enthalten sind. Das ist kein böser Wille, nur muss ich
>zugeben, dass mir diese geläufiger sind, als die deutschen
>Entsprechungen dazu.

Der wesentliche Unteschied ist halt vermutlich, daß damals ein
Sprachenaustausch stattgefunden hat, und derzeit halt nur mehr ein
export aus dem Englischen stattfindet, da ja im Gegensatz zu damals neue
Errungenschaften und Entdeckungen nicht mehr in der Landessprache
benannt werden sondern aus gründen der Globalisierung halt in Englisch.

So kommt es dazu daß andere Sprachen keine Fremdwörter mehr exportieren
und stattdessen völlige Neukreationen schaffen die englischen
Muttersprachlern wohl nie eingefallen wären.

Hartmut Franz

unread,
Jun 18, 2008, 12:58:56 PM6/18/08
to

"Martin Gerhard" <giltbi...@go4more.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6bsa10F...@mid.uni-berlin.de...


> [Follow-up an de.rec.spiele.computer.misc]
>
> Tobias Vaegs schrieb:
>
>> Die Umfrage soll international laufen und ist daher auf englisch.
>
> Ich beziehe mich auf die Meta-Diskussion, ob es nötig ist, die Umfrage
> ausschließlich in Englisch durchzuführen. Meine Frage dazu:
>
> Warum habt Ihr die Bitte zur Teilnahme in Deutsch gepostet? Wenn ich mir
> den
> ganzen Diskussionsfaden durchlese, wäre es meiner meiner Meinung nach
> besser gewesen, das Ursprungsposting auch gleich in Englisch zu verfassen.
> --

Danke für diese Aussage, die auch ich im Kopf hatte, aber bewußt nicht
geschrieben habe, da diese Aussage am Anfang der Diskussion nicht "so"
angekommen wäre.

> Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht
> haben.
> Robert Frost

Hartmut Franz

unread,
Jun 18, 2008, 12:41:44 PM6/18/08
to

"Rudolf Harras" <rud...@temporaryforwarding.com> schrieb im Newsbeitrag
news:317a5$4857b684$3e63fcfd$81...@news.inode.at...

Ist es nicht einfacher, die Umfrage in landesspezifische Sprachen zu
stellen? Um die größtmögliche Anzahl von Spielern zu erreichen?
Als eine Gruppe, auch wenn es eine Minderheit sein sollte, von der Umfrage
auszuschließen.
(Es wird keiner seine Sprachkenntnisse aufbessern, nur um an dieser Umfrage
teilnehmen zu dürfen).

Tobias Vaegs

unread,
Jun 19, 2008, 12:52:09 PM6/19/08
to
> Warum habt Ihr die Bitte zur Teilnahme in Deutsch gepostet? Wenn ich mir den
> ganzen Diskussionsfaden durchlese, wäre es meiner meiner Meinung nach
> besser gewesen, das Ursprungsposting auch gleich in Englisch zu verfassen.

Ich denke, dass dann jemand die Frage aufgeworfen hätte, warum denn
jemand in ner deutschen Newsgroup auf englisch schreibt. Die Sprache
hier ist eben deutsch. Und englische Nachrichten in deutschen
Foren/Newsgroups sehen immer direkt nach Spam aus. :)

Wir haben auch in chinesischen, russischen, serbischen, türkischen, ...
Foren/Newsgroups in der entsprechenden Sprache auf unsere Umfrage
aufmerksam gemacht, ich hab meinen Freunden eMails auf deutsch, englisch
und spanisch geschrieben. Ich finde, man sollte schon die lokale Sprache
bzw. die Sprache, in der man sich üblicherweise mit jemandem unterhält
gebrauchen um etwas zu schreiben.

Sofern ich nicht auf englisch geschrieben habe, habe ich dann immer den
Hinweis beigefügt, dass die Umfrage auf englisch ist.

Tobi

Message has been deleted

Martin Gerhard

unread,
Jun 21, 2008, 8:36:37 AM6/21/08
to
Tobias Vaegs schrieb:

> Martin Gerhard:


>> Warum habt Ihr die Bitte zur Teilnahme in Deutsch gepostet?
>

> Ich denke, dass dann jemand die Frage aufgeworfen hätte, warum denn
> jemand in ner deutschen Newsgroup auf englisch schreibt. Die Sprache
> hier ist eben deutsch.

Dem halte ich entgegen, dass Umfragen in Deutschland eben in deutsch
durchgeführt werden. Da stört es Dich doch auch nicht, es anders zu machen
als sonst üblich?

> Ich finde, man sollte schon die lokale Sprache
> bzw. die Sprache, in der man sich üblicherweise mit jemandem unterhält
> gebrauchen um etwas zu schreiben.

Finde ich auch. Dann könnte man doch die Fragen, die man hat, in der lokalen
Sprache stellen. Auch bei einer Umfrage.

> Sofern ich nicht auf englisch geschrieben habe, habe ich dann immer den
> Hinweis beigefügt, dass die Umfrage auf englisch ist.

Was mich wirkungsvoll davon abgehalten hat, mir die Umfrage auch nur
anzuschauen, obwohl ich leidlich gut englisch spreche und verstehe. Mag
sein, dass ich der einzige bin, auf den das zutrifft, aber wenn es um eine
massenhafte Teilnahme ging, war das vielleicht ein Fehler.

Martin Gerhard

unread,
Jun 21, 2008, 8:38:26 AM6/21/08
to
[Follow-Up an drscm gesetzt (Vorschlag)]

Tobias Vaegs schrieb:

> Martin Gerhard:


>> Warum habt Ihr die Bitte zur Teilnahme in Deutsch gepostet?
>

> Ich denke, dass dann jemand die Frage aufgeworfen hätte, warum denn
> jemand in ner deutschen Newsgroup auf englisch schreibt. Die Sprache
> hier ist eben deutsch.

Dem halte ich entgegen, dass Umfragen in Deutschland eben in deutsch


durchgeführt werden. Da stört es Dich doch auch nicht, es anders zu machen
als sonst üblich?

> Ich finde, man sollte schon die lokale Sprache


> bzw. die Sprache, in der man sich üblicherweise mit jemandem unterhält
> gebrauchen um etwas zu schreiben.

Finde ich auch. Dann könnte man doch die Fragen, die man hat, in der lokalen


Sprache stellen. Auch bei einer Umfrage.

> Sofern ich nicht auf englisch geschrieben habe, habe ich dann immer den


> Hinweis beigefügt, dass die Umfrage auf englisch ist.

Was mich wirkungsvoll davon abgehalten hat, mir die Umfrage auch nur


anzuschauen, obwohl ich leidlich gut englisch spreche und verstehe. Mag
sein, dass ich der einzige bin, auf den das zutrifft, aber wenn es um eine
massenhafte Teilnahme ging, war das vielleicht ein Fehler.

Sebastian Barthel

unread,
Jun 23, 2008, 9:55:05 AM6/23/08
to
> Tobias Vaegs schrieb:

> Was mich wirkungsvoll davon abgehalten hat, mir die Umfrage auch nur
> anzuschauen, obwohl ich leidlich gut englisch spreche und verstehe. Mag
> sein, dass ich der einzige bin, auf den das zutrifft, aber wenn es um eine
> massenhafte Teilnahme ging, war das vielleicht ein Fehler.

Bist nicht der Einzige, wobei es bei mir bis zum Anschauen gereicht hat.
Da wird man dann von einem Fragen'wust' erschlagen und das gleich in
dreifacher Ausfertigung.

Ich glaube die einzigen Leute, die sowas 'ernsthaft' beantworten, sind
welche, die absichtlich irgendwas Unsinniges ankreuzen oder dort hinein
schreiben. Dürfte nicht für die Ergebnisse sprechen.

Tobias Vaegs

unread,
Jun 23, 2008, 5:58:53 PM6/23/08
to
> schreiben. Dürfte nicht für die Ergebnisse sprechen.

BTW: Das da oben hab ich gar nicht geschrieben.

Also ich geh nicht davon aus, dass wir mittlerweile 820 mal Müll in der
Datenbank haben. Wir haben schon von vielen Leuten gesagt bekommen, dass
sie die Umfrage interessant finden und sich für die Ergebnisse
interessieren. Außerdem haben wir auch erstaunlich viele ausführliche
Kommentare von Teilnehmern bekommen. So schlimm kann's nicht sein.

Ich seh ein dass das Englische einige abschreckt, aber es erschien uns
die einzig sinnvolle Möglichkeit. Hätten wir das auf deutsch gemacht,
hätten wir jeden ausgeschlossen, der nicht gut deutsch kann, was viel
mehr Menschen sind als bei Englisch (unter anderem Gruppenmitglieder von
uns). Hätten wir es in zehn Sprachen gemacht, würden die Muttersprachler
dieser Sprachen anders behandelt als die anderen. Bei englisch ist der
Anteil der Muttersprachler an allen Sprechern weltweit relativ gering.
Für viele ist es eine Fremdsprache und es gibt sehr viele Menschen, die
englisch sprechen. Es ist die einzige Sprache, bei der man halbwegs von
einer weltweiten Verbreitung sprechen kann.

Viele Grüße
Tobi

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