Gibt es im Moment irgendein neues, empfehlenswertes Spiel, m�glichst ab
18, das auch auf Rechnern der nicht allerneuesten Generation l�uft?
Hintergrund: Mir fehlt noch ein Zusatzgeschenk f�r meinen Freund zum
Geburtstag und solche Spiele mag er, aber ich habe absolut keinen
Schimmer, was da gut ist.
Viele Gr��e von Dani
Vielleicht /schn�ffelst/ Du mal bei deinem Freund, was er so schon hat -
danach kann man sich dann evtl. mit Tipps richten ;-)
--
Gru�... Joachim, dem Shooter allerdings nichts geben
For information about my System look header 'X-System:'
http://4ds.siteboard.eu/ - Die Script-Werkstatt f�r 40tude-Dialog, KN u.a.
http://kh-rademacher.de/4d - Karl-Heinz' Seite zu 40tude-Dialog
> Vielleicht /schn�ffelst/ Du mal bei deinem Freund, was er so schon hat -
> danach kann man sich dann evtl. mit Tipps richten ;-)
Auf dem PC z.B. MOH (verschiedene) und Farcry, auf der Xbox (nicht 360)
Splinter Cell und Brothers in Arms, auf der PSP WWII Battle over the
Pacific.
Velvet Assassin: Schleichaction, �hnlich Splinter Cell.
ARMA 2: Anspruchsvolle Milit�rsim.
Call of Juarez: Bound in Blood: Westernaction
--
Ciao, Ned.
Don`t drink and drive.
You may hit a bump and spill it.
Erg�nzung:
Schau dir aber zuerst die jeweiligen Hardwareanforderungen
an.
Ist nicht sooo wichtig, weil man ja unge�ffnete Packungen umtauschen
kann. Bzw. kann man offene im Laden versiegeln lassen. Ich frag morgen
im MM mal nach Velvet Assassin. Die Webseite gefiel mir irgendwie.
Du hast zwar recht mit dem Steam-Account, aber einmal aktiviert,
kannst du es jederzeit offline spielen.
--
Ciao, Ned.
> Du hast zwar recht mit dem Steam-Account, aber einmal aktiviert,
> kannst du es jederzeit offline spielen.
Noch ne Idee, pro Steam-Spiel einen Account, dann kann Valve maximal ein
Spiel sperren und der Account=Spiel l��t sich prima weiterverkaufen.
Christian Brandt
Ja, das leidige Thema Steam. Viele Nachteile und ein
weiterer Schritt Richtung enteigneter Konsument.
Man kauft eine Software, kann sie aber nicht nach
Gutd�nken verkaufen.
Wenn man/frau das Icon anklickt und mensch ist
offline kommt normalerweise die Frage, ob das
Spiel offline gestartet werden soll.
Deinstallation via Steam. Dann bleibt auch nix.
Also Steam/myGames rechtsklicken auf $Spiel und
uninstall, IIRC.
>> Man kauft eine Software, kann sie aber nicht nach
>> Gutdünken verkaufen.
>
> Das führt doch nur dazu, dass die "Tüfftler" sich geeignete Cracks
> einfallen lassen. Was ja widerum nicht im Sinne der Spielemacher sein
> kann.
Im Sinne der "Spielemacher" sind Kopierschutzsysteme und DRM nie. Viele
Entwickler würden ihre Werke gerne ohne diesen Kack anbieten. Da sie die
Vertriebsrechte in der Regel aber an Publisher abgetreten haben, wird
dort entschieden, wie das Produkt "geschützt" wird.
Zudem sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass die Verwendung
solcher Mechanismen in der Regel nur Teil einer
Risikominierungsstrategie sind, welche die Investoren des Publishers vom
Publisher selbst verlangen, auch wenn dieser anderer Meinung sein
sollte. Da kann ein EA-Chef hinter verschlossenen Türen durchaus sagen,
dass DRM und Kopierschutz nicht nur rausgeschmissenes Geld und sogar
schädlich für den Umsatz sein kann. Wenn das laufende Geschäftsjahr
jedoch schlecht ausfällt, können die Investoren unter Hinweis auf die
fehlenden "Schutzmaßnahmen", so unwirksam diese in der Wirklichkeit auch
sind, dem Vorstand Nachlässigkeit und Verletzung ihrer Pflichten vorwerfen.
Denn Investoren haben in der Regel keine Ahnung von der Branche, in die
sie investieren. Dort interessiert man sich nur für Kennzahlen,
Marktpotentiale und einen möglichst schnellen Return of Investment.
Man kann aber davon ausgehen, dass bei einer weiteren Abschwächung der
Konsumlaune (der Spielemarkt in Japan und den USA ist bereits dramatisch
eingebrochen) und dem absehbaren Ende der Boomphase der Spieleindustrie,
die Investoren entsprechende Maßnahmen einfordern, in deren Zuge
Kopierschutz und DRM endgültig gekippt werden, weil sie nachweislich
keine positive Wirkung auf die Umsätze haben. Die Musikindustrie hat ja
schon reagiert und sich notgedrungen auf DRM-freie Downloads
eingelassen, weil alle früheren Versuche überhaupt nicht beim Kunden
Anklang gefunden haben.
Bei EA hat man bereits reagiert und NICHT nur aus reiner
Menschenfreundlichkeit den rigiden Online-Securomschutz für künftige
PC-Releases eingestampft. Die negative Mundpropaganda (zB. auf Amazon)
muss definitv Spuren bei den Umsätzen hinterlassen haben. "Einfach so"
reagiert kein Konzern.
Grüße, Reinhard
Barbara Kiray-Hueholt schrieb am 25.07.2009:
>> Bei EA hat man bereits reagiert und NICHT nur aus reiner
>> Menschenfreundlichkeit den rigiden Online-Securomschutz f�r k�nftige
>> PC-Releases eingestampft. Die negative Mundpropaganda (zB. auf
>> Amazon) muss definitv Spuren bei den Ums�tzen hinterlassen haben.
>> "Einfach so" reagiert kein Konzern.
> Da k�nnen wir uns nur w�nschen, dass andere ihnen folgen. Solange bis
> das passiert, werde ich derart onlinegebundene Spiele wie "Velvet
> Assasins" halt k�nftig auslassen.
Das mache ich auch, allein schon aus Prinzip. Ich habe mir kein
einziges Spiel gekauft welches nur mit Onlineaktivierung funktioniert.
Ciao!
> Gibt es denn eigentlich schon Zahlen zur Kundentendenz, sprich, haben
> sie dadurch weniger "Verluste"?
Die CD-Verkäufe nehmen weiterhin fast zweistellig ab. Die Umsätze mit
Musik-Downloads nehmen zwar ganz erheblich zu, sind aber in der
Gesamtsumme immer noch viel zu klein, um die Rückgänge der CD-Verkäufe
auszugleichen. Die MI stirbt weiterhin einen qualvollen und langsamen
Tod. Hehe!
> Also, ich für meinen Teil bin bei
> Musik kauffreudiger geworden, eben weil die Downloads nicht mehr
> mittels windowsseitigem Kopienzähler und dergleichen versehen sind.
Als vor einigen Jahren die MI die unliebige Konkurrenz aus Osteuropa
(allofmp3.com und andere) mit perfidesten Methoden vom Markt gedrückt
hat, so geschah das nicht, weil hier ganz arg chlimme Rechte verletzt
wurden. Man hatte registriert, wie ungeheuer beliebt diese DRM-freien
Musikportale waren und nutzte jede Gelegenheit, um diese Konkurrenz
kaputtzumachen, um noch ein paar Jahre Zeit zu gewinnen, bis man eigene
DRM-freie Angebote aus dem Boden stampfen konnte.
> Da können wir uns nur wünschen, dass andere ihnen folgen.
Kommt Zeit, kommt das Ende von DRM und Kopierschutz. Denn sobald die
Umsätze im Spielebereich spürbar zurückgehen oder *kreisch, panik* nicht
mehr so horrend stark wachsen, wie das in den letzten Jahren üblich war,
werden Investoren die Major Publisher (EA, Ubisoft, Activison und Co.)
dazu bringen, sich dem Vorbild der MI anzuschliessen und DRM komplett
fallenzulassen.
> Solange bis
> das passiert, werde ich derart onlinegebundene Spiele wie "Velvet
> Assasins" halt künftig auslassen.
Tu das. Ich habe zwar einige Spiele über Steam gekauft (man muss ja
schliesslich wissen, wovon man redet :) ), habe aber für jedes Spiel
einen passenden Crack (oft genügt der traditionelle NoCD-Crack der
Retail-Version), so dass ich den Steam-Client zum Spielen gar nicht mehr
benötige. Ich habe mich unabhängig von den Launen des Betreibers gemacht
und kann meine dort erworbenen Spiele auch noch noch in 50 Jahren
benutzen, wenn ich das dann noch möchte.
Gott schütze die Warez-Szene! :)
Grüße, Reinhard
> Kommt Zeit, kommt das Ende von DRM und Kopierschutz. Denn sobald die
> Umsätze im Spielebereich spürbar zurückgehen oder *kreisch, panik* nicht
> mehr so horrend stark wachsen, wie das in den letzten Jahren üblich war,
> werden Investoren die Major Publisher (EA, Ubisoft, Activison und Co.)
> dazu bringen, sich dem Vorbild der MI anzuschliessen und DRM komplett
> fallenzulassen.
Das glaube ich aber garnicht.
Vieleicht gibt es eines Tages keine PC-Spiele mehr mit DRM aber nur
weil es dann keine PC-Spiele mehr gibt. Oder nur noch wenige. Der Markt
für PC-Spiele bricht langsam in sich zusammen und wendet sich den
Spielkonsolen zu.
Bei Spielen "lohnt" sich DRM nämlich und das nicht zu knapp:
PC-Spiele kosten bis zu €45, Konsolenspiele sogar bis zu €90. Da würde
sogar ich mir überlegen satte €90 zu sparen.
Demgegenüber gehts bei CDs und MP3 ja nur einen Euro pro Musikstück
oder €15 pro CD, sowas zahlt man doch ohne mit der Wimper zu zucken,
kein Mensch sucht sich seinen Lieblingssong auf Pirate Bay wenn er ihn
bei Mediamarktonline fürn Euro bekommt.
Und bei Spielkonsolen wird durch die Quersubventionierung "Konsole
Billig, Zwangsabgabe pro Spiel" der Hersteller der Konsole dafür direkt
belohnt daß er Raubkopien unterbindet. Und weil diese Abgaben sehr hoch
sind lohnt es sich für Anbieter nicht Spiele nach einer Weile als
Billigversion rauszubringen also bleiben Konsolenspiele durch "indirekte
Preisbindung" auch immer schön teuer.
DRM bei Spielen wird ernsthaft nur weggelassen wenn es sehr preiswerte
Casualgames sind oder sie primär Onlinespiele sind für die der
Hersteller "pro Account" kassiert - aber immerhin, nach einer Weile sind
fast alle Spiele "preiswerte Casualgames", von den 20 Spielen hinter
meinem Monitor hat praktisch keines einen Kopierschutz weils sowas bei
einem Dreieuro-Aldi-Sonderangebot halt nicht gibt.
Spielkonsolen-DRM verglichen mit PC-DRM ist geradezu Nuklearwaffen vs
Kindergarten.
Christian Brandt
> Das glaube ich aber garnicht.
Solltest Du aber ...
> Vieleicht gibt es eines Tages keine PC-Spiele mehr mit DRM aber nur
> weil es dann keine PC-Spiele mehr gibt. Oder nur noch wenige. Der Markt
> für PC-Spiele bricht langsam in sich zusammen und wendet sich den
> Spielkonsolen zu.
Ich würde Dir raten, doch bitte aufzuhören diesem Propagandamärchen der
großen Publisher und Konsolenhersteller weiterhin Glauben zu schenken.
Zwar gehen die Ladenverkäufe von PC-Spielen im Vergleich zu
Konsolentiteln zurück, doch gleichzeitig verändert sich der PC-Markt hin
zum Online-Vertrieb, der von den offiziellen Verkaufsstatistiken noch
gar nicht erfasst wird. So allmählich kommt man auf den Trichter, dass
der PC-Markt sich einfach nur verändert und alles andere als
"zusammenbricht".
Frag doch einfach mal Firmen wie Valve, Relic, Stardock, Paradox, warum
man hier weiterhin auf den PC als Leadplattform oder gar
Exklusivplattform setzt. Oder frag mal Ubisoft, bei denen im vergangenen
Quartal PC-Spiele den größten Teil am Umsatz hatten und wo sich ein Anno
wieder anschickt viel Geld in die Kassen zu spülen ...
PC-Markt und tot? Quatsch!
> Bei Spielen "lohnt" sich DRM nämlich und das nicht zu knapp: ...
Du hast bei Deiner Rechung vergessen aufzuzeigen, wie sich DRM "lohnt".
Da DRM natürlich auch im Konsolenbereich umgangen wird (zum Teil
kinderleicht), ist der Nutzen dort genauso hoch oder gering, wie bei
PC-Spielen. Wie "lohnt" sich DRM also, wenn es seinen Zweck nicht erfüllt?
DRM ist heute nur eine symbolische Maßnahme, die vor allem
börsennotierte Firmen vornehmen, um dem Investor vorzugauckeln, dass man
ja alles tut, um potentielle Risiken einzudämmen. Dazu passt auch die
Ankündigung von Ubisoft, im Laufe des nächsten Jahres ein "unknackbares"
DRM zu verwenden. Ubisoft hat ein miserables Quartal abgeliefert, die
Prognosen für das kommende Geschäftsjahr sehen auf Grund der allgemeinen
Konsumzurückhaltung nicht gut aus ... also wird für die Investoren ein
wenig Propaganda gemacht.
Und da DRM natürlich nichts zum Umsatzwachstum beiträgt, wird auch
Ubisoft eines Tages zum letzten Strohhalm greifen müssen und diesen
Schrunz in die Tonne treten, will man den Investoren wieder schwarze
Zahlen vorlegen.
Grüße, Reinhard