Evolux
Der Kontextsprung gelingt, die genau Ankunftszeit ist jedoch ungewiss,
liegt aber nach dem Hyperimpedanz-Schock.
Nach Überwindung des Strangeness-Schocks stellt man fest, dass das
Black Hole Margin-Chrilox die JULES VERNE mit Macht anzieht. Obwohl
die VERNE 50% der Lichtgeschwindigkeit mitgebracht hat, reichen die
Energievorräte nicht aus, um in den Linearraum zu flüchten. Als
Notlösung wird die Energie aus den Gravitrafspeichern genutzt. Die
Speicher sind noch aus der Zeit vor dem Kontextsprung zu 30% geflutet
gewesen und diese Energie kann man jetzt nutzen. Natürlich können die
Speicher in der Gegenwart nie wieder geflutet werden. Die Flucht
gelingt und man macht eine Bestandsaufnahme.
Generalin Kamuko scheint den Sprung nicht mitgemacht zu haben weil sie
noch nicht vollständig eingedockt hatte als der Sprung begann, damit
ist auch die Nachtlichtrüstung vernichtet.
Die Cypron-Sphäriker haben den Kontextsprung ebenfalls nicht überlebt.
Die Laosoor bleiben Verbündete der Terraner obwohl sie den
Kontextsprung nicht freiwillig mitgemacht haben und nie wieder die
Laomark zu sehen bekommen werden.
Die vorhandenen Hyperkristalle habend en Kontextsprung nicht gut
überstanden und zerfallen nach und nach zu Staub.
Die Wächtersäulen sind wohl durch den gleichen Einfluß zerstört, der
auch das Salkrit und das HS-Howalgonium zerstört hat. Das nicht so
leistungsfähige Howalgonium ist von der Zerstörung nicht so schlimm
betroffen.
Der Kontextwandler ist totaler Schrott (Es wurde mehrfach erwähnt,
dass es wohl nie wieder möglich sein wird, solch ein Gerät noch einmal
zu bauen – hoffen wir das Beste! Nie wieder Zeitreisen, das wäre doch
was!).
Viele Aggregate sind mechanisch beschädigt und müssten in einer Werft
repariert werden.
Wegen des Zerfalls der Hyperkristalle wird der Flug durch den
Linearraum kurz vor dem zwangsläufigen Ende unterbrochen und eine
gelbe planetenlose Sonne angeflogen. Man stellt fest, dass die
Restreichweite der Lineartriebwerke nur noch 66 Lj beträgt, die
Milchstraße jedoch 45 Mio Lj entfernt ist. Eine Rückkehr ist unter
allen Umständen mit diesem Schiff nicht möglich!
Rhodan glaubt, dass die Kosmokraten nach der Retroversion von Tare-
Scharm dort Stützpunkte errichtet haben um den Bereich auch zukünftig
zu schützen. Obwohl die Funktgeräte im Zentrum von Tare-Scharm kaum
genügend Reichweite besitzen, funkt diee VERNE um Hilfe und die kommt
auch.
Eine Flotte von 21 Rapid-Kreuzern der grünhäutigen humanoiden Yakonto
umstellt die JULES VERNE. Die Kreuzer gehören zur sogenannten Evolux-
Wächterflotte und der Kommandant der Flotte, Castun Ogoras, funkt die
VERNE in der Sprache der Mächtigen an. Rhodan wird während des
Gesprächs als Ritter der Tiefe erkannt und zwar bildlich, nicht anhand
seiner Ritteraura! Die Yakonto sind große Verehrer der Ritter der
Tiefe. Ogoras kommt dahinter, dass die VERNE aus der Vergangenheit in
dieses Gebiet gekommen ist, Rhodan fordert ihn aber auf, diesen
Gedanken auf keinen Fall weiter zu verfolgen
Die VERNE wird nach Evolux geschleppt. Evolux ist die „weiße Welt“,
ein Planet vom Jupitertyp, allerdings mit „unmöglichen“ Werten. Bei
gleichem Durchmesser wie der Jupiter hat er dessen 77-fache Masse aber
nur eine Schwerkraft von 1,05 Gravos.
Evolux ist ein Werftplanet der Kosmokraten und in 100.000 sogenannte
„Segmente“ unterteilt. Jedes Segment bietet Platz für ein Volk. Jedes
Segment ist von den anderen durch einen 45 km hohen Energiezaun
getrennt. So können z.B Methanatmer oder Wasseratmer in Segmenten
neben Sauerstoffatmern leben. Verbunden sind die Segmente durch
Transmitter, Tripod genannt. Jede Transmitterstation besteht aus drei
Transmittern für größere Raumschiffe, Beiboote und Personen.
Auf der VERNE erscheint durch eine Projektion Dyramesch, der
Kommandant von Evolux. Dyramesch hat die Gestalt eines „Mächtigen“. Er
ist mit 2,20 Metern größer als die bekannten Mächtigen, stammt aber
eindeutig aus dem gleichen Genpool. Dyramesch lässt die JULES VERNE in
das Segment Gelephant verlegen, ein Reserve-Segment ohne jegliche
Infrastruktur, von den es umgebenden Segmenten wie überall sonst durch
einen 45 km hohen Energiezaun getrennt, mit einer Tripod-Station
ausgerüstet und im Gegensatz zu anderen Segmenten auch oben
verschlossen. Eine Flucht der JULES VERNE ist damit erst einmal
ausgeschlossen.
Einige Zeit nach der Landung ruft Dyramesch Rhodan in sein Büro in die
„Senkrechte Stadt“ in einem anderen Segment Evolux’. Rhodan wird von
Ogoras abgeholt der ihn in die Senkrechte Stadt bringt. Die Senkrechte
Stadt ist riesieger kreisförmiger 45 km hoher Gebäudekomplex. Im Büro
von Dyramesch befindet sich ein als Fenster ausgebildetes Hologramm,
das einen Blick in den 30 km durchmessenden Innenhof des Gebäudes
ermöglicht. Die Innenfläche ist eine riesige Raumschiffwerft, die
Zentrumswerft 1 und in dieser Werft wird gerade eine Kobaltblaue Walze
der Kosmokraten, die PENDULUM, fertig gestellt! Die Produktion hat
10.000 Jahre gedauert und die Leistungsfähigkeit von 100.000 Völkern
von Evolux beansprucht.
Dyramesch verweigert Rhodan die Reparatur der VERNE, er verweigert
Rhodan andere Möglichkeiten, die Erkenntnisse über die Retroversion
Tare-Scharms in die Milchstraße zu schaffen und er verweigert Rhodan
jede Aussage darüber, wie es mit der VERNE und ihrer Besatzung weiter
gehen soll. Rhodan bittet um die Reparatur und Ausrüstung der VERNE
damit diese die Milchstrasse erreichen kann – verweigert, Dyramesch
hat anderes mit der VERNE vor. Er bittet um ein Ersatzraumschiff mit
dem die Milchstrasse erreicht werden könnte – verweigert. Er bittet um
die Übermittlung der Erkenntnisse einer Retroversion in die
Milchstrasse auch wenn dann die Besatzung der VERNE in Tare-Scharm
bleiben muß – verweigert. Rhodan bittet sogar um die PENDULUM! Dass
der Wunsch verweigert wird, ist klar!
Eigentlich war die Einladung in Dyramesch Büro nur dafür da, Rhodan
als ehemaligen Ritter der Tiefe zu demütigen. Dyramesch ist ein
Technokrat der alles auf Zahlen, Daten und Fakten reduziert und mit
der moralischen Einstellung der Ritter der Tiefe nicht nur nichts
anfangen kann sondern diese sogar aus tiefstem Herzen ablehnt.
Dyramesch erklärt Rhodan auch, dass seine Besorgnisse wegen Hangay
völlig unnötig und jede Handlung seinerseits gegen die Negasphäre
kontraproduktiv wären, die Kosmokraten würden sich bei Zeiten schon
des Problems annehmen. Rhodan wird entlasse ohne irgendetwas für die
JULES VERNE erreicht zu haben.
Während des Besuchs von Rhodan bei Dyramesch sind Mondra Diamond und
andere Expeditionsmitglieder unter anderem „die“ drei Laosoor und
Gucky, über den Personen-Tripod vom Segment Gelephant zum Segement
Chucharan gelangt. In Chucharan gibt es eine Raumschift-Werft in der
die Rapid-Kreuzer der Yakonto gewartet und in der Beiboote
verschiedener Völker hergestellt werden.
Man erkennt, dass in einer Raumschiffproduktion natürlich auch viele
Hyperkristalle benötigt werden und die Laosoor klauen in dieser Werft
1,5 kg salkritartige Hyperkristalle, alles was in dieser Werft an
Hyperkristallen dieser Art überhaupt vorhanden war und damit eine
riesige Menge. Außerdem hat man noch Zugriff auf 10 kg howalkritartige
Hyperkristalle. Howalkrit wurde kurz vor dem Start der VERNE in der
Milchstrasse zum erstenmal von den Terraner hergestellt. Es handelt
sich im HS-Howalgonium, das mit Salkrit dotiert wurde und so zwar
nicht die Leistungsfähigkeit von Salkrit erlangt aber um ein
vielfaches Leistungsfähiger als HS-Howalgonium ist. Die Laosoor ließen
es sich auch nicht nehmen, eine erkleckliche Menge Evo-Chips zu
stehlen. Die Evo-Chips sind die Einheitswährung auf Evolux und die
Besatzung der JULES VERNE kann man damit auf Evolux als reich
bezeichnet werden.
Die Reparatur der VERNE durch die Besatzun, hier vor allem die
Ausrüstung mit frischen Hyperkristallen geschieht unter größter
Geheimhaltung. Man will Dyramesch keine Hinweise darauf geben, dass
die VERNE wieder einsatzbereit gemacht werden soll. Auch wenn vieles
nicht reparabel ist oder nur durch einen langen Werftaufenthalt, die
VERNE ist wieder einsatzbereit.
Rhodan entschließt sich dazu, die VERNE zu entkoppeln und durch den
Raumschiff-Tripod in das Segment Chucharan zu wechseln. Das gelingt
auch, alle drei Teile gelangen nach Chucharan und koppeln wieder
zusammen. Chucharan ist nicht „gedeckelt“, der Weg in den Weltraum ist
frei und der Start beginnt. Die Beschleunigung der VERNE liegt bei nur
100 km/sec2 (die Yakonto-Raumer können mit 1.000 km/sec2
beschleunigen!), die Reichweite bei etwa 100.000 LJ, die Erde ist
damit natürlich nicht zu erreichen, aber man erhofft sich von anderer
Seite die Hilfe, die auf Evolux auf Anweisung von Dyramesch verweigert
wurde. Die JULES VERNE beschleunigt immer weiter doch etwa 30 Sekunden
vor dem rettenden Sprung in den Linearraum wird die VERNE von
Narkosestrahlern getroffen. Nachdem man wieder erwacht ist, steht die
VERNE wieder, als wäre nichts gewesen, im Segment Gelephant, nur dass
jetzt die Tripod-Stationen deaktiviert sind.
Dyramesch erscheint wieder auf der VERNE und teilt Rhodan mit, was
weiter geschehen soll. Die VERNE und ihre Besatzung wird auf Gelephant
festgehalten, bis jeder Widerstand aufgegeben wurde. Die Besatzung der
VERNE soll zukünftig ihren Wohnsitz auf Evolux nehmen, das Segment
Gelephant wird terranischen Verhältnissen angepasst und soll zukünftig
Terrania heißen. Die Terraner sollen dann wie andere Völker auch für
die Produktion der Kosmokraten-Raumer eingesetzt werden.
Die Lage ist hoffnungslos. Ein Start der JULES VERNE unmöglich, ein
Besuch anderer Segment unmöglich, eine Übermittlung der Retroversions-
Daten an die Milchstrasse unmöglich.
Während des Gesprächs zwischen Rhodan und Dyramesch kommt Mondra
Diamond Dyramesch immer näher. Da sie keinen Serun und keine Waffen
trägt, macht sie auf Dyramesch und seine ihn begleitende Schutztruppe
keinen bedrohlichen Eindruck und man lässt sie gewähren. Plötzlich
holt Mondra aus und schlägt Dyramesch mit voller Wucht die Faust auf
die Nase. Diese bricht, Dyramesch blutet, ist aber mehr erstaunt als
wirklich ärgerlich über diesen Angriff. Konsequenzen jedenfalls folgen
nicht.
Nachdem Dyramesch die VERNE wieder verlassen hat, kommt einer der
Techniker der VERNE auf Rhodan zu und berichtet über eine
„Geisterheilung“ von Apparaten der VERNE, die vorher fast nur noch
Schrottwert besaßen. Selbst Kameras können die „Selbstreparatur“ der
Aggregat zwar filmen, es ist aber niemand anwesend, der die Reparatur
durchführt, auch Ersatzteile, die eigentlich für die Reparatur
unumgänglich wären, fehlen in den Lagern nicht!
Evolux ist groß und es geschehen seltsame Dinge!
Danke für die umfassende Beschreibung
--
Grüße
Harald
Thomas wrote:
[....]
> Generalin Kamuko scheint den Sprung nicht mitgemacht zu haben weil sie
> noch nicht vollständig eingedockt hatte als der Sprung begann, damit
> ist auch die Nachtlichtrüstung vernichtet.
Ich bin mir jetzt nicht sicher ob die Nachtlichtruestung vernichtet ist
- jedenfalls ist sie fuer die Galaktiker an Bord nicht mehr verfuegbar.
Wobei wir mittlerweile wissen, dass sie ohnehin nur Generalin Kamuko
als legitimierte Tragerin akzeptiert hat - sprich ohne der Generalin
waere sie eigentlich nutzlos.
Uebrigens hat RF hinsichtlich des Vorbandes eine kleine Ungereimtheit
eingebaut: in 2449 tauschte Perry als einer der letzten, wie er annahm,
die syntronischen Elemente seines Seruns gegen die positronischen
Gegenstuecke aus. In Band 2450 stellt Perry fest, dass die syntronischen
Bestandteile seines Seruns nicht mehr funktionieren ;).
> Die Cypron-Sphäriker haben den Kontextsprung ebenfalls nicht überlebt.
Offenbar wollte man Perry & Co keine navigatorische Erleichterung
in der Gegenwart goennen: einerseits ist die Nachtlichtruestung
nicht mehr verfuegbar, andererseits sterben die Cypron-Spaerisker.
> Die Laosoor bleiben Verbündete der Terraner obwohl sie den
> Kontextsprung nicht freiwillig mitgemacht haben und nie wieder die
> Laomark zu sehen bekommen werden.
Naja, letztlich haben sie auch nicht wirklich eine andere Wahl,
mich haette alles andere nur verwundert ...
[....]
> Der Kontextwandler ist totaler Schrott (Es wurde mehrfach erwähnt,
> dass es wohl nie wieder möglich sein wird, solch ein Gerät noch einmal
> zu bauen hoffen wir das Beste! Nie wieder Zeitreisen, das wäre doch
> was!).
Also ich habe das irgendwie anders rausgelesen: Es ist nicht mehr
moeglich den Kontextwandler zu reparieren, man muesste eine
vollstaendige Neukonstruktion vornehmen. Und dazu muessten die Algorrian
erneut zur Kooperation bereit sein.
[....]
> Auf der VERNE erscheint durch eine Projektion Dyramesch, der
> Kommandant von Evolux. Dyramesch hat die Gestalt eines Mächtigen . Er
> ist mit 2,20 Metern größer als die bekannten Mächtigen, stammt aber
> eindeutig aus dem gleichen Genpool. Dyramesch lässt die JULES VERNE in
Es wird auch noch wo erwaehnt, dass er in seiner Erscheinungsform
konkret Kemoauc sehr aehnlich sieht.
Dazu faellt mir ein, dass mit Aachthor schon mal ein anderer Humanoider
aufgetaucht ist, der offensichtlich dem Genpool der Maechtigen
entstammt. Auch Aachthor war deutlich groesser als z.B. Kemoauc - ich
glaube, dass er etwas kleiner als Dyramesch beschrieben wurde. Im
Gegensatz zu Dyramesch war er immerhin positiv gegenueber den RdT
eingestellt.
> Nachdem Dyramesch die VERNE wieder verlassen hat, kommt einer der
> Techniker der VERNE auf Rhodan zu und berichtet über eine
> Geisterheilung von Apparaten der VERNE, die vorher fast nur noch
> Schrottwert besaßen. Selbst Kameras können die Selbstreparatur der
> Aggregat zwar filmen, es ist aber niemand anwesend, der die Reparatur
> durchführt, auch Ersatzteile, die eigentlich für die Reparatur
> unumgänglich wären, fehlen in den Lagern nicht!
Wobei dies nicht die erste Selbstreparatur eines Aggregats war - es
wurde schon vor dem Fluchtversuch ein Notantigravschacht so
"geisterhaft" repariert.
> Evolux ist groß und es geschehen seltsame Dinge!
Ich vermute, dass hier Wesen mit aehnlichen Gaben wie die Paddler
unterwegs sein koennten und diese die Chance sehen mit der JULES VERNE
zu fliehen bzw. die JULES VERNE bei einer Flucht jedenfalls
unterstuetzen.
Ciao,
+RSt
--
My E-Mail is rst at wue dot net
> Geisterheilung
Warum muß ich da sofort an die Urenzos denken?
M.f.G.
--
*"Wenn dies eine Diktatur wäre, dann würde dies wahnsinnig viel*
*einfacher sein, solange ich der Diktator wäre."* George W. Bush
<http://www.brunnenvergifter.de> #Recherchen zwischen Ratio & Paranoia#
> > Der Kontextwandler ist totaler Schrott (Es wurde mehrfach erwähnt,
> > dass es wohl nie wieder möglich sein wird, solch ein Gerät noch
> > einmalzu bauen ∧ hoffen wir das Beste! Nie wieder Zeitreisen, das
> > wäre doch was!).
>
> Also ich habe das irgendwie anders rausgelesen: Es ist nicht mehr
> moeglich den Kontextwandler zu reparieren, man muesste eine
> vollstaendige Neukonstruktion vornehmen. Und dazu muessten die Algorrian
> erneut zur Kooperation bereit sein.
Die Geisterheilung könnte aber auch hier ein Ausweg anbieten...
> Ich vermute, dass hier Wesen mit aehnlichen Gaben wie die Paddler
> unterwegs sein koennten
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit...
nun, zumindest in der Gegenwart werden die Cyprons nicht mehr benötigt,
da sich das Weltall ja wieder normalisiert hat.
Sie wären höchstens in Hangay wieder von Interesse gewesen, aber da
haben wir dann ja Escher.
Rainer
Rainer Freis wrote:
> nun, zumindest in der Gegenwart werden die Cyprons nicht mehr benötigt,
> da sich das Weltall ja wieder normalisiert hat.
> Sie wären höchstens in Hangay wieder von Interesse gewesen, aber da
> haben wir dann ja Escher.
Und genau daran habe ich gedacht: es ist schoen/nett usw., dass ESCHER
in der RICHARD BURTON ist. Perry ist mit der JULES VERNE unterwegs und
muss erst mal nach Hangay kommen und dort auf die RICHARD BURTON
treffen. Selbst wenn Perry mit der JULES VERNE nach Hangay kommt
(dazu muesste er wohl wirklich Evolux-Technologie verwenden) wird
die JULES VERNE Probleme bei der Navigation haben (ausser man klaut
auf Evolux auch entsprechende Technik ....).
>
> Eigentlich war die Einladung in Dyramesch Büro nur dafür da, Rhodan
> als ehemaligen Ritter der Tiefe zu demütigen. Dyramesch ist ein
> Technokrat der alles auf Zahlen, Daten und Fakten reduziert und mit
> der moralischen Einstellung der Ritter der Tiefe nicht nur nichts
> anfangen kann sondern diese sogar aus tiefstem Herzen ablehnt.
> Dyramesch erklärt Rhodan auch, dass seine Besorgnisse wegen Hangay
> völlig unnötig und jede Handlung seinerseits gegen die Negasphäre
> kontraproduktiv wären, die Kosmokraten würden sich bei Zeiten schon
> des Problems annehmen. Rhodan wird entlasse ohne irgendetwas für die
> JULES VERNE erreicht zu haben.
>
Mich plagte nach dem Lesen dieses Romans die Vorstellung, dass hier viel
geschrieben wird, um nun, nachdem die 'Mitarbeiter' der Chaosmächte solch
Schlimme sind, eben auch die der Ordnungsmächte entsprächend darzustellen.
Anders benannt, das Gleichgewicht zwischen Ordung und Chaos ergibt sich aus
der gleichartigen Beschränktheit ihrer Mitarbeiter.
Rainer
--
Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt, sonst wäre es nicht
einmal als Chaos da. (Arthur Schnitzler)
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
>> Also ich habe das irgendwie anders rausgelesen: Es ist nicht mehr
>> moeglich den Kontextwandler zu reparieren, man muesste eine
>> vollstaendige Neukonstruktion vornehmen. Und dazu muessten die Algorrian
>> erneut zur Kooperation bereit sein.
>
> Die Geisterheilung könnte aber auch hier ein Ausweg anbieten...
Naja: bei den bisher durch "Geisterheilung" reparierten Geraeten war
zumindest noch *irgendwas* vorhanden, die Form/Funktion mehr oder minder
noch erkennbar. Der Kontextwandler ist voellig vernichtet/ausgebrannt
... Er stellt lt. Perry nur mehr sowas wie Rohstoff allererster
Qualitaet dar. Dass Castung Ogoras bzw. seine Mitarbeiter noch mit
ihren Messgeraeten feststellen konnten, dass es sich hier um eine
Zeitmaschine handelt spricht da zwar dagegen aber .. ich denke, dass
sich dass auch mit irgendwelchen Reststrahlungen erklaeren laesst.
Und letztlich stammen deren Messgeraete vermutlich von einem der
aktuellen Technohilfsvoelker der KK und spielt vermutlich in einer
aehnlichen Liga wie die Technologie der Algorrian was die Anmessung
von "hoeherwertigen" Strahlungsresten vereinfacht hat.
>> Ich vermute, dass hier Wesen mit aehnlichen Gaben wie die Paddler
>> unterwegs sein koennten
>
> Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit...
Vielleicht sind die "Metalaeufer", die Band 2451 als Namensgeber Pate
stehen, dieses Volk? - Naja, kommenden Freitag werden wir mehr dazu
erfahren.
Rainer Coen wrote:
> Mich plagte nach dem Lesen dieses Romans die Vorstellung, dass hier viel
> geschrieben wird, um nun, nachdem die 'Mitarbeiter' der Chaosmächte solch
> Schlimme sind, eben auch die der Ordnungsmächte entsprächend darzustellen.
> Anders benannt, das Gleichgewicht zwischen Ordung und Chaos ergibt sich aus
> der gleichartigen Beschränktheit ihrer Mitarbeiter.
Naja .... so neu ist dieses arrogante Auftreten von KK Dienern auch
nicht gerade. Der von mir in diesem Thread schon erwaehnte Aachthor
war auch ein Musterbeispiel in der Hinsicht. Wenn ich mich richtig
erinnere hat er Anfangs gerade mal mit Atlan und Perry geredet, weil
diese noch ihre Ritterauren hatten/haben als sie mit Aachthor
konfrontiert wurden.
Dyramesch wird halt als typischer Technokrat dargestellt, der nur
Zahlen und Fakten glauben schenkt.
Vielleicht ist das auch ein kleiner Seitenhieb auf die aktuelle
politische Landschaft in *.de? - Gibts da Politiker, die so ein
Image haben (bin aus *.at, so gut kenne ich Eure Politiker nun auch
wieder nicht ;) ).
Naja... Schwarz und Weiss sind halt nur Schattierungen von
Grau. :)
> Dyramesch wird halt als typischer Technokrat dargestellt, der nur
> Zahlen und Fakten glauben schenkt.
>
> Vielleicht ist das auch ein kleiner Seitenhieb auf die aktuelle
> politische Landschaft in *.de? - Gibts da Politiker, die so ein
> Image haben (bin aus *.at, so gut kenne ich Eure Politiker nun auch
> wieder nicht ;) ).
Politiker eher weniger (faellt mir gerade keiner ein)...
Firmenmanager satt!
Und das dachte ich mir auch das es ein Seitenhieb auf die
BWLer Fraktion waere. ;)
Die Jungs muss man nur mal zum Thema Weltraumfahrt hoeren,
wenn es nach denen geht waere ESA/NASA zu.
Servus,
Michael
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu aendern, was ich kann.
Das Unvermoegen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfaehigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
ich habe es noch nicht gelesen
> Evolux
>
> Der Kontextsprung gelingt, die genau Ankunftszeit ist jedoch ungewiss,
> liegt aber nach dem Hyperimpedanz-Schock.
ziemlich unverständlich dass Perry in PR 2449 die Zielzeit 1346 NGZ
gewählt hat
damit musste er rechnen dass die JULES VERNE aufgrund der erhöhten
Hyperimpedanz in Tare-Scharm gestrandet ist und nicht in die
Milchstrasse
zurückkehren kann
Bei einer Rückkehr z.B. in das Jahr 1326 NGZ hätte man dagegen mit
einem
reparierten Metagrav locker bis zur Hyperimpedanzerhöhung in die MS
zurückkehren können
der Expokrat hätte immer noch mit etwas techno-Blabla einen Rücksturz
ins
Jahr 1346 NGZ auf den Kontextwandler schieben können
> Generalin Kamuko scheint den Sprung nicht mitgemacht zu haben weil sie
> noch nicht vollständig eingedockt hatte als der Sprung begann, damit
> ist auch die Nachtlichtrüstung vernichtet.
dann wäre die Schilderung Ende 1346 NGZ dramaturgisch ziemlich unnötig
gewesen
> Die Cypron-Sphäriker haben den Kontextsprung ebenfalls nicht überlebt.
ich mag solche tabula-rasa-Sachen nicht
sie hätten sich ausserhalb der Proto-Negasphäre und ohne Vibra-Psi
etwas schwer getan, aber hätten in Hangay aufblühen können
was wurde denn aus dem Dual?
> Wegen des Zerfalls der Hyperkristalle wird der Flug durch den
> Linearraum kurz vor dem zwangsläufigen Ende unterbrochen und eine
> gelbe planetenlose Sonne angeflogen. Man stellt fest, dass die
> Restreichweite der Lineartriebwerke nur noch 66 Lj beträgt, die
> Milchstraße jedoch 45 Mio Lj entfernt ist. Eine Rückkehr ist unter
> allen Umständen mit diesem Schiff nicht möglich!
Perry hat esbilligend in Kauf genommen, dass die JV die MS nicht meher
erreichen kann
als er den Zielzeitpunkt 1346 NGZ wählte
> Rhodan glaubt, dass die Kosmokraten nach der Retroversion von Tare-
> Scharm dort Stützpunkte errichtet haben um den Bereich auch zukünftig
> zu schützen. Obwohl die Funktgeräte im Zentrum von Tare-Scharm kaum
nach 20 Mio Jahren eigentlich eine sehr kühne Vermutung
> Auf der VERNE erscheint durch eine Projektion Dyramesch, der
> Kommandant von Evolux. Dyramesch hat die Gestalt eines „Mächtigen“. Er
> ist mit 2,20 Metern größer als die bekannten Mächtigen, stammt aber
> eindeutig aus dem gleichen Genpool. Dyramesch lässt die JULES VERNE in
die fabrikmässige Herstellung der Mächtigen in Erranternohre
wirkte eigenlich eher unbiologisch
manfred
Naja, denkbarerweise nicht a persona - aber locker in der Qualität.
WIMRE war doch nur der *Rück*sprung möglich, keine eigentliche Auswahl?
Der Plan war ja eigentlich gewesen, daß man in der Vergangenheit nach
Hause fliegt und dort zurückspringt...
>> Generalin Kamuko scheint den Sprung nicht mitgemacht zu haben weil sie
>> noch nicht vollständig eingedockt hatte als der Sprung begann, damit
>> ist auch die Nachtlichtrüstung vernichtet.
>
> dann wäre die Schilderung Ende 1346 NGZ dramaturgisch ziemlich unnötig
> gewesen
Das übliche Reset-Knöpfchen eben.
Kamuko: weg
Nachtlichtrüstung/Helm: weg
Kontextwandler: weg
Aber immerhin:
Die Laosoor sind noch da!
> was wurde denn aus dem Dual?
Der ist auch noch da :-), allerdings im Koma.
Karsten
--
Freiheit stirbt | Fsayannes SF&F-Bibliothek:
Mit Sicherheit | http://fsayanne.tprac.de/
nur ein Kontextsprung, weil keiner weiss wieoft der Kontextwandler
funktioniert
aber Perry hatte das konkrete Rückkehrdatum in 2449 bis auf den Tag
gezielt gewählt
manfred
Ich denke, dass mit EVOLUX und der damit verbundenen Technologie ein
Baustein für die Abwehr von Traitor und die "Restrukturierung" von Hangay
"gefunden werden wird".
Mal sehen, was den exprokraten dazu einfällt
Terraner und Laosoor auf einem Planeten mit einem
funkelnagelneuen Raumschiff - Das gibt einen Rückfall in
die Sitten des Solaren Imperiums.
MfG
Franz-Leo
"Franz-Leo Chomse" <franz-le...@samac.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4vaj949sb4t7vcpu5...@4ax.com...
Franz-Leo Chomse schrieb:
> Terraner und Laosoor auf einem Planeten mit einem
> funkelnagelneuen Raumschiff - Das gibt einen Rückfall in
> die Sitten des Solaren Imperiums.
Wenn also demnächst dreimal "Tatzelwurm" durch das Funkgerät läuft... :-)
mfg Markus
Sie klauen jedenfalls schon wie die Raben, ohne daß sich gewisse
Ex-Ritter darüber echauffieren...
Terraner haben schon immer wie die Rauben geklaut, das ist wohl ein
Erbe von Scheers "ZBV";-)
--
Grüße
Harald
> >>> Terraner und Laosoor auf einem Planeten mit einem
> >>> funkelnagelneuen Raumschiff - Das gibt einen Rückfall in
> >>> die Sitten des Solaren Imperiums.
> > Sie klauen jedenfalls schon wie die Raben, ohne daß sich gewisse
> > Ex-Ritter darüber echauffieren...
>
> Terraner haben schon immer wie die Rauben geklaut, das ist wohl ein
> Erbe von Scheers "ZBV";-)
Die letzten 2450 Bände basieren auf Beutetechnik, das ist ein guter
Plot, scheint mir.
Wenn Nanohand seine Kumpels mit diesem Aspekt terranischer Kultur
vertraut gemacht hat, müssen sich die Laosoor doch wie zuhause fühlen.
Gruß
G.O.
Yep, wobei gerade das Klauen oder sagen wir mal das Adaptieren von
Techniken und Verhaltensweisen das besondere Merkmal der menschlichen
Spezies ist und was ganz wesentlich für die Überlebensfähigkeit des
Menschen beigetragen hat.
Die Menschen sind generell Weltmeister im Kopieren! So gesehen sind die
PR-Romane nur die Fortsetzung der bisherigen Evolutionsgeschichte des
Menschen;-)
--
Grüße
Harald
Manfred Lichtmannegger wrote:
> nur ein Kontextsprung, weil keiner weiss wieoft der Kontextwandler
> funktioniert
Das hatten die Algorrian schon nach der Ankunft in der Vergangenheit
so von sich gegeben, diese Info war also nicht neu.
> aber Perry hatte das konkrete Rückkehrdatum in 2449 bis auf den Tag
> gezielt gewählt
Perry wollte meiner Ansicht nach durch die Rueckkehr nach dem Start
der JULES VERNE in die Vergangenheit irgendwelche Zeitparadoxa durch
eine moegliche Doppelexistenz der Personen und des Raumschiffes
in der Zielzeit verhindern.
Was haette Perry Deiner Ansicht nach machen sollen, wenn er vor
dem Beginn der erhoehten Hyperimpedanz angekommen waere?
In die Milchstrasse fliegen, sich dort mittels seiner zu der Zeit
gueltigen Codes in der Solaren Residenz melden und sich bei
seinem juengeren ich zu einem Gespraechstermin zu melden?
Und dabei gibt er dann zu, dass er schon vor seinem Aufbruch
in die Vergangenheit gewusst hat, dass er beim Rueckflug
sich selber besuchen wird?
Viel Spass bei dem Entwirren der Zeitschleife ...
was an der Doppelexistenz so schlimm ist ist mir ein Rätsel
das ist eine der natürlicheren Effekte einer Zeitreise
> Was haette Perry Deiner Ansicht nach machen sollen, wenn er vor
> dem Beginn der erhoehten Hyperimpedanz angekommen waere?
>
> In die Milchstrasse fliegen, sich dort mittels seiner zu der Zeit
genau
in der gewählten Zielzeit musste er damit rechnen,
dass er nicht mehr zur Milchstrasse zurückfliegen kann
Konsequenz Mission gescheitert
> gueltigen Codes in der Solaren Residenz melden und sich bei
> seinem juengeren ich zu einem Gespraechstermin zu melden?
warum sollte er das tun?
stattdessen verstecken abwarten und Tee trinken
> Und dabei gibt er dann zu, dass er schon vor seinem Aufbruch
> in die Vergangenheit gewusst hat, dass er beim Rueckflug
> sich selber besuchen wird?
wie gesagt warum sollte er das tun
er hatte ja auch in der Vergangenheit meistens eisern geschwiegen
(
abgesehen von diversen Gedankenaustauschen mit diversen höheren
Intelligenz
und dem Einweihen eines jungen verspielen La
)
awarten und Teetrinken wären einem Risikopiloten wie Perry vielleicht
zu langweilig
und er könnte die Zeit und das Vorwissen benutzen um sich ein paar
Vorteile zu
verschaffen
z.B. einen paar Stützpunkte in Hangay einrichten
...
> Viel Spass bei dem Entwirren der Zeitschleife ...
das Verwirren von Zeitschleifen liegt eher unseren Autoren und
Expokraten
Hallo,
mit 99,999% licht fliegen bis er in der richtigen zeit ist !!!!
MfG Joachim
Verbraucht zuviel Treibstoff;-)
--
Grüße
Harald
Sepp Neuper wrote:
> Problematisch wird es nur, wenn sich beide begegnen.
> Dann weiß derjenige in der Vergangenheit, daß er mal
> einen Zeitsprung machen wird.
Und ich denke, dass sich das mehr oder minder zwangslaeufig
ergeben wird. Perry liegt das rumliegen & verstecken
eher nicht denke ich.
> Er könnte dann geneigt sein, es sich später anders zu
> überlegen, oder in eine andere Zeit zu springen, so daß
> die Begegnung nie stattfindet.
> Also der gleiche Effekt wie beim Erschießen des eigenen
> Großvaters.
Das glaube ich weniger: Perry wuerde getreu dem Motto
"es geschieht weil es bereits mal geschah" in die Vergangenheit
reisen. Wobei es jedenfalls auch da das Problem sein koennte,
dass er vielleicht gerade wegen dem Treffen geneigt sein koennte,
in die Vergangenheit zu reisen ....
Und nun ja: gerade wenn Perry frueher auftaucht besteht die
Gefahr, dass Dunkle Ermittler diese Info mitbekommen und
entsprechend KOLTOROC davon erfaehrt - dies will Perry
allerdings um jeden Preis verhindern.