Wegen der aktuellen Handlung in Andromeda habe ich zu diesem Thema mal
in der Perrypedia gestöbert und dabei ist mir wieder mal aufgefallen,
dass entgegen den früheren Angaben in den Romanen die Entfernung zur
Andromeda-Galaxie nicht mehr mit 1.450.000 Lichtjahren sondern mit dem
inzwischen auch schon falschen Wert von 2.200.000 Lichtjahren (richtig
ist wohl inzwischen etwa 2.600.000 Lichtjahre).
Auffällig dabei ist, dass laut Wikipedia schon 1952 bekannt war, dass
Andromeda über 2 Millionen Lichtjahre entfernt ist, in PR aber mit
1,45 Millionen Lichtjahren angegeben wurde.
Gerade bei Andromeda empfinde ich es als sehr störend, wenn solche
Entfernungsangaben geändert werden. Beispiel Bahnhofstrecke der
Maahks. Auf einer alten in PR veröffentlichten Zeichnung (siehe
http://www.pr-materiequelle.de/begriffe/riss/risszei/r209.htm ) liegen
zwischen Midway und Lookout 400.000 Lichtjahre, laut Perrypedia im
Artikel über die Bahnhofstrecke der Maahks aber inzwischen 700.000
Lichtjahre. Noch auffälliger die Entfernung zwischen Midway und
Central: alt 250.000 Lichtjahre, neu 700.000 Lichtjahre. Und das Ganze
ist dann auch noch nicht mal konsistent! Beim Perrypedia-Artikel über
die Central-Station werden wieder die alten Entfernungsangaben
verwendet. Die neuen Angaben (ggf. abgesprochen mit Rainer Castor) hat
man wohl gemacht um wenigstens auf 2,2 Millionen Lichtjahre zu kommen.
Was man machen will, um auf 2,6 Millionen Lichtjahre zu kommen, ist
mir ein Rätsel! Einen weiteren Weltraumbahnhof einfügen, den es nie
gegeben hat? Alles beim Alten lassen? Dann hätte man auch gleich bei
1,45 Millionen Lichtjahren bleiben können.
Oder Beispiel Venus. In der Perry-Rhodan-Serie ein Dschungelplanet mit
Sauriern. Real eine lebensfeindliche Gluthölle. Nur da hat man sich
nicht getraut, die neuen Erkenntnisse in die Serie einfließen zu
lassen. Logisch, der ganze Anfang der Serie müßte neu geschrieben
werden.
Oder das Beispiel M87. Die Hohlsonne im Zentrum müßte eine Masse von
mehreren 10.000 bis 100.000 Galaxien haben! Na ja, nicht drüber
nachdenken. Ach ja, eine Bitte an Rainer Castor: Bitte keine
nachträglichen Erklärungen darüber, warum das sein kann. Ich bin auch
so zufrieden!
Nun meine Frage: Was haltet Ihr davon, wenn alte aber falsche
Entfernungsangaben oder andere Angaben in den Romanen im Laufe der
Zeit berichtigt werden? Ich bin nicht dafür! Einfach, weil ich davon
ausgehe, dass unser reales Universum und das PR-Universum eben nicht
das Selbe sind. Sie gleichen sich in hohem Maße, aber eben nicht in
allen Dingen. Für mich ist das Perry-Rhodan-Universum ein Parallel-
Universum zu unserem Universum und wenn die Venus einen Dschungel
besitzt, dann ist das eben so und wenn Andromeda 1,45 Millionen
Lichtjahre entfernt ist, dann wird wohl richtig sein! Hat ja nichts
mit meiner Wirklichkeit zu tun.
Liebe Grüße
Thomas
Das mit den Entfernungen nach Andromeda wird/wurde ja gemacht.
Auch ich suche in der aktuellen Wiki jetzt die Anpassungen
an die dazu notwendige Technik.
Hier als Beispiel die Stufenantriebe der Raumschiffe um Andromeda
erreichen zu können.
Ich habs noch nicht richtig gerafft, ob die Linearkonverter eine
höhere Reichweite bekommen (haben) oder die Anzahl in den einzelnen
Stufen erhöht wurde.
Die kosmischen Entfernung sollten zumindest HEUTE stimmen, ob es
sinnvoll ist bei einer Neuauflage (Silberbände) alles zu korrigieren
finde ich übertrieben.
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
_____
\ / | oo| ..:.
||__|___| _/ |
/________|-|______|
/ o OOOO o o o o
Finde ich sehr vern�nftig.
Volle Zustimmung!
Gottfried
> Am 05.11.2009 22:38 schrieb Thomas:
>>
>> Nun meine Frage: Was haltet Ihr davon, wenn alte aber falsche
>> Entfernungsangaben oder andere Angaben in den Romanen im Laufe der
>> Zeit berichtigt werden? Ich bin nicht dafᅵr! Einfach, weil ich davon
>> ausgehe, dass unser reales Universum und das PR-Universum eben nicht
>> das Selbe sind. Sie gleichen sich in hohem Maᅵe, aber eben nicht in
>> allen Dingen. Fᅵr mich ist das Perry-Rhodan-Universum ein Parallel-
>> Universum zu unserem Universum und wenn die Venus einen Dschungel
>> besitzt, dann ist das eben so und wenn Andromeda 1,45 Millionen
>> Lichtjahre entfernt ist, dann wird wohl richtig sein! Hat ja nichts
>> mit meiner Wirklichkeit zu tun.
>>
>> Liebe Grᅵᅵe
>>
>> Thomas
> Finde ich sehr vernᅵnftig.
> Volle Zustimmung!
Jau - wenn man alles an die inzwischen bekannte Realitᅵt anpassen
wollte, mᅵᅵte man erstmal so Figuren streichen, die in der Serie als
erste den Mond betreten haben...
Wobei mir die Figuren auf dem Mond aus der Serie doch weit glaubwᅵrdiger
erscheinen, als diejenigen, von denen es 40 Jahre danach immer noch
hartnᅵckig behauptet wird....
Gruᅵ, Rolf
> > Jau - wenn man alles an die inzwischen bekannte Realität anpassen
> > wollte, müßte man erstmal so Figuren streichen, die in der Serie als
> > erste den Mond betreten haben...
>
> Wobei mir die Figuren auf dem Mond aus der Serie doch weit glaubwürdiger
> erscheinen, als diejenigen, von denen es 40 Jahre danach immer noch
> hartnäckig behauptet wird....
Es gibt de.alt.soc.verschwoerung; geh dort hin , bitte.
Gruß
G.O.
> Für mich ist das Perry-Rhodan-Universum ein Parallel-
> Universum zu unserem Universum und wenn die Venus einen Dschungel
> besitzt, dann ist das eben so und wenn Andromeda 1,45 Millionen
> Lichtjahre entfernt ist, dann wird wohl richtig sein! Hat ja nichts
> mit meiner Wirklichkeit zu tun.
Full Ack! Solange nicht elementare Grundlagen verletzt werden, sind
serienhistorisch bedingte Abweichungen von den moderneren
Erkenntnissen des RL durchaus hinnehmbar.
Gruß
G.O.
Seufz, Spa�bremser!
> Nun meine Frage: Was haltet Ihr davon, wenn alte aber falsche
> Entfernungsangaben oder andere Angaben in den Romanen im Laufe der
> Zeit berichtigt werden? Ich bin nicht daf�r! Einfach, weil ich davon
> ausgehe, dass unser reales Universum und das PR-Universum eben nicht
> das Selbe sind. Sie gleichen sich in hohem Ma�e, aber eben nicht in
> allen Dingen. F�r mich ist das Perry-Rhodan-Universum ein Parallel-
> Universum zu unserem Universum und wenn die Venus einen Dschungel
> besitzt, dann ist das eben so und wenn Andromeda 1,45 Millionen
> Lichtjahre entfernt ist, dann wird wohl richtig sein! Hat ja nichts
> mit meiner Wirklichkeit zu tun.
Ich bin deiner Meinung. Das Perryversum bildet nicht die Realit�t 1:1
ab. Und das betrachte ich nicht als Mangel, sondern als ein Spezifikum
des Genres Sciece-Fiction. Viel wichtiger, als zu versuchen, z.B. die
Entfernung Milchstrasse - Andromeda den aktuell bekannten Daten
anzupassen, ist f�r mich die Konsistenz der Daten innerhalb der Serie.
hh
> Nun meine Frage: Was haltet Ihr davon, wenn alte aber falsche
> Entfernungsangaben oder andere Angaben in den Romanen im Laufe der
> Zeit berichtigt werden? Ich bin nicht daf�r! Einfach, weil ich davon
> ausgehe, dass unser reales Universum und das PR-Universum eben nicht
> das Selbe sind. Sie gleichen sich in hohem Ma�e, aber eben nicht in
> allen Dingen. F�r mich ist das Perry-Rhodan-Universum ein Parallel-
> Universum zu unserem Universum und wenn die Venus einen Dschungel
> besitzt, dann ist das eben so und wenn Andromeda 1,45 Millionen
> Lichtjahre entfernt ist, dann wird wohl richtig sein! Hat ja nichts
> mit meiner Wirklichkeit zu tun.
Nat�rlich machen die PR-Autoren ein "Parallel-Universum" auf, genauso
wie nahezu jeder Autor, der keine reine "Dokumentationen" schreibt.
Z.B. "Inspector Colombo" existiert n�mlich in (unserer) Wirklichkeit
auch nicht...
Trotzdem sollte sich ein Autor so weit wie m�glich an die Realit�t
halten und nur dort abweichen, wo er es f�r seien Story tun muss. In
der SF fallen darunter auch diverse Ver�nderungen/Erg�nzungen der
heute bekannten Naturgesetze.
D.h. der Autor sollte auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse
beachten. Allerdings kann er das nur zum Zeitpunkt des Schreibens.
Wenn sich diese Erkenntnisse danach �ndern, dann ist das Schicksal.
Nun zur�ck zur ersten Frage:
Ich halte es auch nicht f�r n�tig, wenn bei etwaigen �berarbeitungen
falsche Angaben und Widerspr�che berichtigt werden.
Ausnahmen:
- es sind nur Nebens�chlichkeiten wie Schreibfehler ("Ro(h)rkhete"),
Zahlendreher usw.
- Irrt�mer und innere Widerspr�che, die schon zum Zeitpunkt des ersten
Schreibens falsch waren und die nur an _einem Punkt_ auftreten. Die
w�rde ich zwar nicht bei Neuauflagen, aber durchaus bei gr��eren
�berarbeitungen (PR Silberb�nde) korrigieren oder ganz rausschmei�en.
- bei nachtr�glich zutage tretenden Fehlern oder Irrt�mern wie z.B.
die reale Entfernung von Galaxien durch neue wissenschaftliche
Erkenntnisse, die sich an mehreren Stellen durch die Story ziehen,
w�re ich bereits sehr vorsichtig. Sofern es wirklich nur der reine
Zahlenwert ist und er eigentlich keine Bedeutung hat, kann man ihn
korrigieren. (Ob nun irgendeine unwichtige Nebengalaxie 32 Mio oder 35
Mio Lj entfernt ist, hat typischerweise keine Bedeutung.)
Aber: Die Entfernung der Andromeda-Galaxie HAT eine *storytragende*
Bedeutung wegen der Positionen der Sonnentransmitter und der
Reichweite der Schiffstriebwerke, besonders deutlich erkennbar an den
ANDROTESTs, wo die Entfernung sogar DAS zentrale Thema ist. Dort etwas
zu "korrigieren" bedeutet, weite Teile der Story neu zu schreiben.
Dabei besteht zudem das Risiko der Verschlimmbesserung, d.h. einen
Fehler zu korrigieren und dadurch 10 Folgefehler und Widerspr�che an
anderen Stellen zu erzeugen.
Und SO wichtig sind die wissenschaftlich korrekten Zahlenwerte dann
doch nicht, das zu tun. Es ist halt doch nur eine fiktionale Story in
einem Paralleluniversum.
Allerdings w�rde ich bei aktuellen Romanen erwarten, dass die
Erkenntnisse dann aktuell sind und Abweichungen zur Vergangenheit in
Kauf nehmen. Im Englischen nennt sich das "Retroactive Continuity".
Nicht sch�n, aber manchmal notwendig...
MfG
Gerald
--
"Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet.
Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten,
die erste Freiheit verweigert wird, sind wir alle
unwideruflich gefesselt." (Aaron Satie - TNG)
Man k�nnte sich auch einen neuen(!) Plot ausdenken, der die abweichende
Entfernung erkl�rt - anstatt st�ndig "zuf�llig" in 1., 5. und
Silber-Auflage dieselben Leute/Orte/Plotdevices herumfliegen zu haben...
Karsten
--
Freiheit stirbt | Fsayannes SF&F-Bibliothek:
Mit Sicherheit | http://fsayanne.tprac.de/
> Gerald Gruner aber hob zu reden an und schrieb:
>> Allerdings w�rde ich bei aktuellen Romanen erwarten, dass die
>> Erkenntnisse dann aktuell sind und Abweichungen zur Vergangenheit in
>> Kauf nehmen. Im Englischen nennt sich das "Retroactive Continuity".
> Man k�nnte sich auch einen neuen(!) Plot ausdenken, der die abweichende
> Entfernung erkl�rt - anstatt st�ndig "zuf�llig" in 1., 5. und
> Silber-Auflage dieselben Leute/Orte/Plotdevices herumfliegen zu haben...
Jetzt mal ganz pragmatisch: Meine Sammlung (nur Hefte) hat im Augenblick
noch L�cken, die ich je nach Verf�gbarkeit mit Heften, egal welcher
Auflage, auff�lle. Von daher finde ich es vorteilhaft, wenn bei neuen
Auflagen nicht nachtr�glich ge�ndert wird.
Die PR-Serie ist nun mal alt, sehr viel �lter, als bei der Konzeption
geplant war. Das ist zum einen erfreulich, bringt aber nat�rlich
zunehmend Abweichungen zu uns bekannten Daten der realen Welt. Ob man
diese Abweichungen nun stillschweigend eliminiert oder bestehen l�sst,
sollten die Expokraten pragmatisch entscheiden. Die Entfernung zu
Andromeda, die ja ganz entscheidend f�r die Handlung war, jetzt zu
�ndern, halte ich f�r unpraktikabel. Der Aufwand, das konsistent
hinzubekommen, w�re zu hoch. Die Serie enth�lt schon jetzt ausreichend
viele Inkonsistenzen.
hh
> Die PR-Serie ist nun mal alt, sehr viel älter, als bei der Konzeption
> geplant war. Das ist zum einen erfreulich, bringt aber natürlich
> zunehmend Abweichungen zu uns bekannten Daten der realen Welt. Ob man
> diese Abweichungen nun stillschweigend eliminiert oder bestehen lässt,
> sollten die Expokraten pragmatisch entscheiden. Die Entfernung zu
> Andromeda, die ja ganz entscheidend für die Handlung war, jetzt zu
> ändern, halte ich für unpraktikabel. Der Aufwand, das konsistent
> hinzubekommen, wäre zu hoch. Die Serie enthält schon jetzt ausreichend
> viele Inkonsistenzen.
ACK!
Außerdem ist das letzte Wort in der Entfernungsermittlung noch nicht
gesprochen. Was, wenn in ein paar Jahren mit besseren Geräten
festgestellt wird, dass der Abstand nochmals anders ist? Müsste dann
wieder und wieder nachgebessert werden?
Gruß
Roland
--
Leben und leben lassen
So meinte ich das auch nicht.
> Die PR-Serie ist nun mal alt, sehr viel �lter, als bei der Konzeption
> geplant war. Das ist zum einen erfreulich, bringt aber nat�rlich
> zunehmend Abweichungen zu uns bekannten Daten der realen Welt. Ob man
> diese Abweichungen nun stillschweigend eliminiert oder bestehen l�sst,
> sollten die Expokraten pragmatisch entscheiden. Die Entfernung zu
> Andromeda, die ja ganz entscheidend f�r die Handlung war, jetzt zu
> �ndern, halte ich f�r unpraktikabel. Der Aufwand, das konsistent
> hinzubekommen, w�re zu hoch. Die Serie enth�lt schon jetzt ausreichend
> viele Inkonsistenzen.
Ich meinte das so, da� die einem Roman zugrundeliegenden Fakten nicht
nachtr�glich *f�r diesen Roman* ge�ndert werden, sondern da� dann in der
aktuellen Handlung irgendein Ereignis stattfindet, so da� *ab dann* die
Fakten wieder besser zur Realit�t passen.
Vorausgesetzt nat�rlich, es hat �berhaupt einen h�heren N�hrwert - ganz
allgemein sollte man n�mlich besser sagen "das pa�t zwar nicht zur heute
bekannten Realit�t, ist aber im Perryversum so".
> Gerald Gruner aber hob zu reden an und schrieb:
> > Allerdings w�rde ich bei aktuellen Romanen erwarten, dass die
> > Erkenntnisse dann aktuell sind und Abweichungen zur Vergangenheit in
> > Kauf nehmen. Im Englischen nennt sich das "Retroactive Continuity".
>
> Man k�nnte sich auch einen neuen(!) Plot ausdenken, der die abweichende
> Entfernung erkl�rt - anstatt st�ndig "zuf�llig" in 1., 5. und
> Silber-Auflage dieselben Leute/Orte/Plotdevices herumfliegen zu haben...
Vielleicht missverstehe ich dein "neuen Plot ausdenken", aber ich
werde leicht nerv�s bei "Erkl�rungsversuchen" von Dingen, die nicht zu
erkl�ren, sondern einfach nur Fehler sind und eigentlich nicht einmal
erkl�rungsbed�rftig.
Auch solche herbeigezwungenen (und unn�tigen) "Erkl�rungen" k�nnen
mehr Pozellan zerdeppern als Fehler "heilen"...
Wobei "jetzt" irgendwann in den 80er-Jahren bedeutet. Ich wei� nicht
mehr, wann die Anpassung von 1.45 Mio LJ auf 2.25 Mio LJ erfolgt ist,
aber es muss irgendwann um Band 1000 herum erfolgt sein. Ich habe mir
das einmal herausgesucht, aber finde meine Notizen nicht mehr (und
Google Groups ist sowieso seit Jahren unbrauchbar).
hp
[Inkonsistenzen]
> Ich meinte das so, da� die einem Roman zugrundeliegenden Fakten
> nicht nachtr�glich *f�r diesen Roman* ge�ndert werden, sondern
> da� dann in der aktuellen Handlung irgendein Ereignis stattfindet,
> so da� *ab dann* die Fakten wieder besser zur Realit�t passen.
Bin ganz klar dagegen.
> Vorausgesetzt nat�rlich, es hat �berhaupt einen h�heren N�hrwert
> - ganz allgemein sollte man n�mlich besser sagen "das pa�t zwar
> nicht zur heute bekannten Realit�t, ist aber im Perryversum so".
Damit bin ich dann wieder einverstanden.
> Ich meinte das so, da� die einem Roman zugrundeliegenden Fakten nicht
> nachtr�glich *f�r diesen Roman* ge�ndert werden, sondern da� dann in der
> aktuellen Handlung irgendein Ereignis stattfindet, so da� *ab dann* die
> Fakten wieder besser zur Realit�t passen.
Wenn das keine allzugrosse innere Widerspr�che in der Serie mit sich
bringt - ok.
> Vorausgesetzt nat�rlich, es hat �berhaupt einen h�heren N�hrwert - ganz
> allgemein sollte man n�mlich besser sagen "das pa�t zwar nicht zur heute
> bekannten Realit�t, ist aber im Perryversum so".
So seh ich das auch; man sollte das eher pragmatisch als dogmatisch
sehen nach dem Motto: Die reale Welt ist das Vorbild, an das man sich
h�lt, soweit das erz�hltechnisch (noch) m�glich ist.
Nat�rlich hat man als Autor viele M�glichkeiten, um "ge�nderte
Realit�ten" in die Serie einzuf�hren. Es l�sst sich jederzeit ein Deus
ex machina aus dem Hut zaubern, der mal eben schnell die Realit�t im
Perryversum an unsere bekannte Realit�t anpasst. Das sollte aber dann
m�glichst glaubhaft passieren.
Nun ist im Perryversum nun mal die Venus ein bewohnbarer Planet und als
solcher seit den Anf�ngen der Serie Teil des Geschehens. Da w�rde es
seltsam anmuten, wenn heute ein Autor (z.B. Rainer Castor) aus den
"Annalen der 2. Menschheit" zitiert und neben ganz vielen Daten, die
sich niemand merken kann, dann in einem Nebensatz das Anfang des 21.
Jahrhundert stattgefundene Terraforming der Venus erw�hnt.
Solche Art der Realit�tsanpassung sollte man sich sparen, IMHO
hh
> Karsten D�sterloh schrieb am Sat, 07 Nov 2009:
>> Gerald Gruner aber hob zu reden an und schrieb:
>>> Allerdings w�rde ich bei aktuellen Romanen erwarten, dass die
>>> Erkenntnisse dann aktuell sind und Abweichungen zur Vergangenheit in
>>> Kauf nehmen. Im Englischen nennt sich das "Retroactive Continuity".
>> Man k�nnte sich auch einen neuen(!) Plot ausdenken, der die abweichende
>> Entfernung erkl�rt - anstatt st�ndig "zuf�llig" in 1., 5. und
>> Silber-Auflage dieselben Leute/Orte/Plotdevices herumfliegen zu haben...
> Vielleicht missverstehe ich dein "neuen Plot ausdenken", aber ich
> werde leicht nerv�s bei "Erkl�rungsversuchen" von Dingen, die nicht zu
> erkl�ren, sondern einfach nur Fehler sind und eigentlich nicht einmal
> erkl�rungsbed�rftig.
> Auch solche herbeigezwungenen (und unn�tigen) "Erkl�rungen" k�nnen
> mehr Pozellan zerdeppern als Fehler "heilen"...
Bei der etwaigen Reparatur erkannter Fehler sollte in erster Linie die
Kontinuit�t der Handlung oberste Priorit�t haben. IMHO.
Reparatur um jeden Preis tut meiner Meinung nach nicht Not.
Man(n) muss sich immer vor Augen halten, dass PR kein wissenschaftliches
Magazin ist.
hh
> Da w�rde es seltsam anmuten, wenn heute ein Autor (z.B. Rainer Castor)
> aus den "Annalen der 2. Menschheit" zitiert und neben ganz vielen
> Daten, die sich niemand merken kann, dann in einem Nebensatz das Anfang
> des 21. Jahrhundert stattgefundene Terraforming der Venus erw�hnt.
Nunja, da bereits f�r Atlan, als er noch auf Larsaf III weilte, die
Venus ein bewohnbarer Planet war, h�tte dies schon viel fr�her
stattgefunden haben m�ssen...
M.f.G.
--
*"Wenn dies eine Diktatur w�re, dann w�rde dies wahnsinnig viel*
*einfacher sein, solange ich der Diktator w�re."* George W. Bush
<http://www.brunnenvergifter.de> #Recherchen zwischen Ratio & Paranoia#
insofern fand ich ein - bisher in der Serie noch nicht erwähntes -
Terraforming durch die Lemurer plausibler
wobei das Terraforming insbesondere die Rotationsanpassung
durch den Lemurisch halutischen Krieg abgebrochen wurde
nach PR 2360 wissen wir mehr von den robbenartigen Bewohnern der Venus
sie nennen sich Gara-Shaly'ud (Die Zweiten, deren Exil begann)
und ähneln den Schota-Magathe und Solmothen
vielleicht wurde die Venus also im Perryversum schon zu Zeiten
der Diplomaten auf Talanis "terraformt"
vielleicht weiss Perry ja von Lyressea - der Mediale Schildwache
Lyressea -
etwas mehr vom Solsystem vor 7 Millionen Jahren
manfred