Kurzkurzkritik: Reichlich skurrile Fantasy. Wer das Subgenre mag, wird
gut bedient.
Zweiland ist ein auf den ersten Blick relativ typisches Fantasy-Land:
Technologisch irgendwo im Sp�tmittelalter, beherrscht von religi�sen
Hierarchien, bewohnt von Menschen, Hexen, Monstern und Vampiren.
Die Kirche des Landes ist gespalten, es gibt die Grauen und die Lilanen
- beide beziehen sich auf den Sch�pfer Wahrmut.
Im Laufe der Erz�hlung wird das Machtgef�ge des Landes ziemlich
umgekrempelt, und zwar - auch das nicht ungew�hnlich - durch eine
Queste. Oder eigentlich zwei. Die erste dreht sich darum, da� der
verwendete Kalender eigentlich falsch ist - es fehlt ein Wochentag - und
sich eine sehr bunte Gruppe findet, um das richtigzustellen: Von der
Hexe bis zum Agenten der Kirche, von der Monsterj�gerin bis zum
Zauberer. Diese Kombination bietet reichlich Gelegenheit zu Situations-
und Dialogkomik. �ber die zweite Queste etwas zu sagen, verriete zuviel
vom Inhalt.
Ich lese gern skurril-witzige Fantasy, und das Buch reiht sich w�rdig in
die Reihe der B�cher ein, die mich gut unterhalten und streckenweise
sehr am�siert haben.
Siehe auch zweiland.post-sf.de
Christian
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Archiv von alt.culture.austrian: http://www.chpr.at/aca.html
Bibliographie deutschspr. SF: http://www.chpr.at/sfstory.html
Du wei�t, du hast es geschafft, wenn deine Floskeln weltweit benutzt
werden. Dieter Br�gmann in de.talk.bizarre, 08.01.99
F�r den SF-Fan empfehle ich seinen Roman "Symbiose".
Oder auch "ZischZitro f�r alle"
Ja, aber das ist eine Kurzgeschichtensammlung, das sollte
man anf�gen. Ist nicht jedermanns Sache :)