ich hoffe ich bin hier nicht ganz falsch.
Für nächstes Jahr im Mai planen wir eine 4 wöchige Tour durch Peru, speziell
südlich von Lima.
Nachdem ich diverse Reisführer, Infoprospekte und Reiseberichte gelesen und
Fotos angesehen habe, haben sich einige Ziele ergeben.
Natürlich Cusco mit Inka Trail, Arequipa, Manu Nationalpark
Was kann man in Ayacucho und Umgebung machen, außer Kirchen und histor.
Stätten ansehen??
Oder ist Huancayo und Umgebung besser?? Dazu habe ich leider nicht viel
gefunden.
Kann man da wandern? Aber ohne Steigeisen usw. kein Alpin!
Muß man Puno und Titikakasee gesehen haben???
Ich hoffe Ihr könnt uns einige Tipps geben
Cornelia
Mai ist schon recht spaet fuer die Suedliche Halbkugel, in den Anden
duerfte es da schon recht frisch werden. Der Titicacasee liegt auf 3800m.
> Nachdem ich diverse Reisführer, Infoprospekte und Reiseberichte gelesen
> und Fotos angesehen habe, haben sich einige Ziele ergeben.
>
> Natürlich Cusco mit Inka Trail, Arequipa, Manu Nationalpark
>
> Was kann man in Ayacucho und Umgebung machen, außer Kirchen und histor.
> Stätten ansehen??
>
> Oder ist Huancayo und Umgebung besser?? Dazu habe ich leider nicht viel
> gefunden.
> Kann man da wandern? Aber ohne Steigeisen usw. kein Alpin!
>
> Muß man Puno und Titikakasee gesehen haben???
>
Puno und Titicacasee ist auf jeden Fall sehenswert. In Puno kann man
sich vom Hausberg aus einen schoenen Ueberblick verschaffen
(vorausgesetzt man ueberlebt das Treppensteigen in der Hoehe ohne
Kreislaufkollaps). Es gibt dort Moeglichkeiten zu Bootstouren zu
diversen Inseln im See und eine recht gut ausgebaute Infrastruktur. Man
kann von dort aus auch mit dem Bus in ca 3 Stunden am See entlang nach
Bolivien rueber, die Ecke um Copacabana ist wirklich schoen. Der
Titicaca ist dort ziemlich sauber (um Puno herum gab es ausgedehnte
Algen/Schilfinseln im Wasser). Es gibt auch einen Badestrand dort, aber
die Wassertemperaturen sind auf 3800m Hoehe halt etwas frisch.
Cordialement
Karsten
Wandern?
Probier mal hier, man muß auch die anderen Nationen mit in Tipps
einbeziehen
http://www.expatperu.com/expatforums/viewforum.php?f=12
Manfred
Uns ist schon klar, daß es vorallem Nachts kühler ist aber immer noch besser
als Regen im März oder April.
Peru ist auch als Anbauland für Kaffee bekannt. Gibt es auch Kaffeeplantagen
zu besichtigen bzw. in welcher Gegend befinden die sich?
Ist schon mal jemand mit dem Zug oder Bus von Lima nach Huancayo gefahren?
Ist es wirklich so belastend wegen der großen Höhe und deshalb nicht
empfehlenswert?
Cornelia
"Manfred Gebhard" <Gu...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:goauem$p0t$01$1...@news.t-online.com...
ich war schon 2x in Peru, 1988 (im März) und 2007 (im Juli, August).
Das Wetter ist ok in den Bergen, da ist der Winter besser als der
Sommer, die Luft ist klarer, aber es wird recht kühl, wenn die Sonne weg
ist.
In Lima verbringe nur sehr kurze Zeit, das Wetter ist deprimierend,
jeden Tag Hochnebel. Außerdem ist Lima keine schöne Stadt. Für die
obligatorischen Museen etc, reichen 2 Tage.
Manú ist eine sehr gute Wahl (allerdings teuer). Fliege NICHT mit dem
Flieger nach Boca Manú, sondern mache die Land-Wassertour hin und
zurück. Das dauert hin 2 Tage (flussabwärts) und zurück 3 Tage
(flussaufwärts), aber der allmähliche Wechsel vom Hochland über die
berge und dann hinab ins Amazonastal sowie die Tage auf dem Kanu möchte
ich nicht missen.
Viel Spaß! Martin
Cornelia Haker schrieb:
habe mir das Heftchen besorgt.
Nur Schade , daß der Zug von Lima nach Huancayo nur 2 x im Monat fährt. Da
wird das ganze zu einem Glücksspiel.
"Manú ist eine sehr gute Wahl (allerdings teuer)."
Kann man das auch kurzfristig in Cusco buchen oder muß man wie beim
Inka-Trail schon Monate vorher buchen?
Danke
Cornelia
">
>>Ist schon mal jemand mit dem Zug oder Bus von Lima nach Huancayo gefahren?
>>Ist es wirklich so belastend wegen der großen Höhe und deshalb nicht
>>empfehlenswert?
>
> In der aktuellen gedruckten "Drehscheibe" (erhältlich im gut sortierten
> Bahnhofsbuchhandel oder im Abo) ist ein großer Bericht über Bahnreisen
> in Peru drin.
>
Ja, 1986 bin ich die Strecke Lima - Huancayo - Ayacucho - Cuzco mit
dem Bus gefahren.
Der erste Abschnitt geht über einen Pass mit 5000m. Mir hat die Höhe
nichts ausgemacht. Es geht aber relativ schnell von 0m (Lima) auf
5000m. Insgesamt war die Strecke, zumindest damals, recht abenteuerlich
und in manchen Situationen hatte ich auch Angst. Anstrengend war
auch der Abschnitt Ayacucho - Cuzco: 18h Stehen im Bus, werde ich nie
vergessen. Im Nachhinein waren die Erlebnisse überwältigend.
Während der Fahrt hatte ich manchmal meine Zweifel.
Gewöhnungsbedürftig waren damals auch die vielen Militärkontrollen.
Wir waren oft die einzigen Touristen im Bus und mussten immer raus
und unseren Pass vorzeigen, der dann abgeschrieben wurde. Angeblich
zu unserer Sicherheit um nachverfolgen zu können wie weit wir
gekommen sind, falls wir vermisst werden. Ok, damals war auch der
"Leuchtende Pfad" sehr aktiv.
Von Cuzco sind wir mit dem Zug weiter nach Puno und dann mit Bus weiter
nach Copacabana und von da einen Abstecher nach La Paz. Dieser Teil
war auch absolut interessant und ist empfehlenswert.
Dann mit dem Bus von Puno über Arequipa zurück nach Lima. Die Strecke
war dann richtig luxeriös gegenüber den anderen Busstrecken.
Wir sind damals auch von Lima nach Iquitos (Amazonas) geflogen. War
auch ein Highlight!
Und, zumindest damals, ganz wichtig: Wenig Gepäck! Rucksäcke kommen
auf das Dach von den Bussen und waren dann oft auch verschwunden.
Wir hatten nur "Handgepäck" und konnten es immer mit in den Bus
nehmen.
Otto
Es sollte zwar selbstverstaendlich sein, aber trotzdem der Hinweis auf
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Peru/Sicherheitshinweise.html
Viel Spass,
Sven
ironisch gemeint oder?
Claudio