wir werden im Oktober nach New York und San Francisco reisen. Und das
letzte mal als ich drᅵben war, habe ich verzweifelt nach Deutschen
Bᅵckereien gesucht, um mir mal ein vernᅵnftiges Brot zu kaufen.
Ich habs jetzt schon mit Google probiert, aber direkt in San Francisco
habe ich nichts gefunden. Wer kennt dort eine deutsche Bᅵckerei?
Thomas
Ist zwar nicht deutsch, hat aber sehr leckeres Sauerteigbrot und anderes:
http://www.boudinbakery.com/
- Philip
--
---[ http://www.rrr.de/~phil/ ]---[ KTM LC12 1590 AdventureEnduro ]---
Der Glaube an Gott ist eine bequeme Art, Verantwortung abzugeben.
(Farin Urlaub)
Das Problem amerikanisches "Pups-Brot", also dieses ultraweiche,
aufgeblasene Etwas, dass man sogar erhᅵlt wenn man ein Super-ᅵkobrot
kauft, wollte ich umgehen indem ich selbst backen wollte.
Roggenbrot wollte ich wegen des Aufwandes erst mal einen Sauerteig zu
starten, nicht backen also kaufte ich Weizen-Vollkornmehl. (ᅵko-Ware)
Dazu kaufte ich Hefe ein und rᅵhrte einen Teig zusammen wie ich es seit
Ewigkeiten daheim auch machte. Was soll ich sagen, das selbst gebackene
Brot war nur geringfᅵgig weniger "fluffig" wie das amerikanische
Industriezeugs. Es liegt sicher an einem extrem hohen Kleber-Anteil im
Weizen, anders kann ich mir das nicht erklᅵren.
Wir haben am Ende einfach nur noch "French" Bread gekauft, also so
eine Art Baguette. Dieses haben wir ᅵber der Gasflamme des Herdes
(Wohnmobil) gerᅵstet, dann war das ganz lecker. Zu Haus gab es dann
wieder deftiges, selbstgemachtes Roggenbrot.
>B�ckereien gesucht, um mir mal ein vern�nftiges Brot zu kaufen.
Wenn es weniger um den Heimatfra�, sondern haupts�chlich um eine
gescheite Verdauung geht, kann man sich die Ballaststoffe ansonsten
zur Not auch in der gleichen Form zuf�hren wie die Eingeborenen (also
in Form von Cornflakes etc.)
--
Gru�
Radbert
also da wᅵren Bohnen sicher besser geeignet als diese Maispampe mit
Zucker. Es ist ᅵbrigens nicht schwer, sich in den USA gut zu ernᅵhren,
die Supermᅵrkte sind voll mit frischen Lebensmitteln, man muss nur
zugreifen. Natᅵrlich gibt es, wie in allen Lᅵndern, bestimmte Dinge, die
es in der Form wie man es von daheim kennt, dort nicht gibt. Dazu gehᅵrt
u.a. die Art des Brotes und auch die "Vielfalt" der orange-tᅵnungen des
Ceddar-Kᅵses ;)
>>> Bᅵckereien gesucht, um mir mal ein vernᅵnftiges Brot zu kaufen.
> also da wᅵren Bohnen sicher besser geeignet als diese Maispampe mit
> Zucker. Es ist ᅵbrigens nicht schwer, sich in den USA gut zu ernᅵhren,
> die Supermᅵrkte sind voll mit frischen Lebensmitteln, man muss nur
> zugreifen.
Ack
> Natᅵrlich gibt es, wie in allen Lᅵndern, bestimmte Dinge, die
> es in der Form wie man es von daheim kennt, dort nicht gibt. Dazu gehᅵrt
> u.a. die Art des Brotes und auch die "Vielfalt" der orange-tᅵnungen des
> Ceddar-Kᅵses ;)
Fᅵrchterliches Zeug.
Im Walmart gibt es aber eine Art Schweitzer Kᅵse, der ist ok.
Wir waren ein ganzes Jahr mit dem eigenen WoMo unterwegs und kamen mit
drei "Brotsorten" ᅵber die Runden.
Bei Walmart im Kᅵhlregal englisch Muffins. Die halbiert und aufgebacken
waren zum Frᅵhstᅵck ok.
Dann gab es immer wieder die schon beschriebenen Baguette. ᅵfters noch
ganz frisch gebacken haben wir einen Teil halbiert und eingefroren.
In einigen Landstrichen gibt es Aldi (Internet suchen). Die haben
manchmal von D importiertes, Vakuum verpacktes, Vollkornbrot.
Servus von Rainer
--
Interessantes ᅵber Fuᅵball Schiris
http://home.a-city.de/rainer.stelzer/
alle Fuᅵballregeln inklusive der Historie
Schiedsrichter machen Fehler..... Spieler aber auch!
Falls ihr auch mal 20 Meilen extra fahren wollt - Guckst du hier:
http://www.californiadeutsche.com/Deli_Bakery_Market2.htm
Bye
Peter
Wie lange bleibt ihr denn da? Ist es so schlimm mal 2 oder 3 Wochen auf
die Heimat zu verzichten? Es gibt doch sicher auch in Amerika
Möglichkeiten der leckeren Ernährung. Wozu verreist ihr eigentlich, wenn
ihr dann doch deutsche Küche essen wollt?
Ich habe 4 Wochen z.B. in Südostasien eigentlich nichts vermisst, am
wenigsten das Brot. Das kann anders sein, wenn man länger dort ist, aber
für eine normale Urlaubsreise brauch ich das absolut nicht. Ok, jeden
morgen Reissuppe mit Schrimps zum Frühstück geht mir irgendwann auch auf
die Nerven. :-)
Wenn man Statistiken glaubt, geht der Durchschnittspauschaltourist in
Thailand in 14 Tagen Urlaub etwa 9 mal "deutsch" essen. *Haare rauf*
Wenn du ne Bäckerei vor Ort findest ist ja schön, aber wenn nicht, ist
es kein Grund zur Verzweiflung denke ich.
U.L.F.
Du warst also noch nie dort?
> Möglichkeiten der leckeren Ernährung.
Jein.
Wer europaeisches Fruehstueck mit Brot gewoehnt ist, und Wert auf ein
(i) gehaltvolles, aber (ii) nicht vollkommen ueberfettetes Fruehstueck legt,
hat es definitiv nicht leicht. Genauso, wer fuer zwischendurch gerne eine
"Stulle" mitnimmt.
Man bekommt in bewohnten Gebieten immmer und ueberall genug zu futtern
(sonst saehen die Amerikaner ja auch nicht so aus ...), aber das ist
tatsaechlich zum allergroessten Teil fettiges Fastfood a la McDonalds etc.
Die Alternative ist dann "No Fat" Joghurt.
> Wozu verreist ihr eigentlich, wenn
> ihr dann doch deutsche Küche essen wollt?
wohl eher "etwas vernuenftiges essen".
Entsprechende Restaurants gibt es (Italiener, Inder, ...), aber Fruehstueck und
der kleine Hunger zwischendurch sind problematisch ("lecker" kann man ihn
durchaus stillen, mit diversen Schoko-Keksen, auch mit Nuessen etc., aber
wer Wert auf Einhaltung einer gesunden Ernaehrung legt, findet da nichts).
> Wenn du ne Bäckerei vor Ort findest ist ja schön,
Ich kann mich an keine Baeckerei im europaeischen Stil irgendwo dort
erinnern ...
> aber wenn nicht, ist
> es kein Grund zur Verzweiflung denke ich.
In Amiland kann man nahrungsmittelmaessig der Verzweiflung relativ nahe kommen.
Wolfgang
>> Möglichkeiten der leckeren Ernährung.
>
> Jein.
definitiv: JA (niemandem wird gezwungen Fastfood und Baceon&Eggs von
morgens bis abends zu essen.
>> Wozu verreist ihr eigentlich, wenn
>> ihr dann doch deutsche Küche essen wollt?
Eben! Wer nicht einmal temporäre Veränderungen ertragen kann, sollte mit
der Fernbedienung aus dem heimischen Sofa sitzend reisen. ;)
> In Amiland kann man nahrungsmittelmaessig der Verzweiflung relativ nahe kommen.
wohl eher, dass es dieses Vorurteil seit Jahrzehnten gepflegt wird.
> Wenn du ne Bäckerei vor Ort findest ist ja schön, aber wenn nicht, ist
> es kein Grund zur Verzweiflung denke ich.
Du warst noch nicht in Aisle 7: links 10 Meter Watte, rechts 10 Meter
Watte ... Da kommt Verzweiflung auf!
Gruß Klaus
--
http://reise-tv.tk/ - Reisefernsehsendungen der kommenden Woche
ne, musste erst mal nachgucken was das ist.
> links 10 Meter Watte, rechts 10 Meter
> Watte ... Da kommt Verzweiflung auf!
Da gibts doch ein nettes Zitat von Marie Antoinette "Wenn du kein Brot
hast, iss halt Kuchen". :-)
U.L.F.
Nein. Ich mag Amerika, aber die Amerikaner...tse.
>> Möglichkeiten der leckeren Ernährung.
>
> Jein.
> Wer europaeisches Fruehstueck mit Brot gewoehnt ist, und Wert auf ein
> (i) gehaltvolles, aber (ii) nicht vollkommen ueberfettetes Fruehstueck legt,
> hat es definitiv nicht leicht. Genauso, wer fuer zwischendurch gerne eine
> "Stulle" mitnimmt.
Ich liebe gehaltvolle fette Frühstücke. Ein schönes Rührei mit Speck,
Bratwürstchen, ein Baguette mit Marmelade, süssen Kaffee und der Tag ist
gerettet.
Mal ernsthaft, die Mode, daß alles fettreduziert, leicht und bekömmlich
sein muss ist doch mittlerweile völlig überholt. Wie lange gibts das
eigentlich schon? Ich glaube mitte der Achtziger hat das angefangen.
Kalorienreduziert hier, fettarm dort, Grünzeug ohne Ende. Und was hat es
gebracht? Die Deutschen sind heute fetter, als je zuvor. Das ist also
eine Sackgasse.
Iss das was dir schmeckt und wenn es Schwarzbrot mit Magerquark ist,
dann von mir aus. Schaden tuts jedenfalls nicht.
>> Wenn du ne Bäckerei vor Ort findest ist ja schön,
>
> Ich kann mich an keine Baeckerei im europaeischen Stil irgendwo dort
> erinnern ...
Die gibts eigentlich nirgendwo, ausser in Deutschland.
In Indien vielleicht noch, aber da werden dann Bomben reingeworfen :-)
>> aber wenn nicht, ist
>> es kein Grund zur Verzweiflung denke ich.
>
> In Amiland kann man nahrungsmittelmaessig der Verzweiflung relativ nahe kommen.
Ach ich dachte immer der Titel geht an Großbritannien.
U.L.F.
>> Ich kann mich an keine Baeckerei im europaeischen Stil irgendwo dort
>> erinnern ...
>Die gibts eigentlich nirgendwo, ausser in Deutschland.
>In Indien vielleicht noch, aber da werden dann Bomben reingeworfen :-)
In Japan gibt es Baeckereien die sehen genauso aus wie bei uns. Also
optisch, das Brot ist trotzdem indiskutabel. Dafuer ist dort Gepaeck
und Kuchen zu 90% kompatibel mit uns. Die restlichen 10% sind dann
echte Erlebnisse. (Berliner mit suessen Bohnenmus oder Currysosse)
Olaf
oder wie der Berliner weiß: ...und in der allergrößten Not, schmeckt die
Wurscht auch ohne Brot"
--
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> http://www.cyborgs.de <<<<<<<<<<<<<<<<<<<
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Deutsches Magazin: KALEISDOSCOPE MUSIC, US-Magazin: SYNAPSE
> Ich liebe gehaltvolle fette Frühstücke. Ein schönes Rührei mit Speck,
> Bratwürstchen, ein Baguette mit Marmelade, süssen Kaffee und der Tag ist
> gerettet.
ACK, speziell im Urlaub. Wenn es da kein gutes Brot gibt, dann schmecken
auch mal Pancakes mit Ahornsirup hervorragend, vielleicht noch etwas Bacon
dazu...oder wem das zu Fett ist der versorgt sich eben mit diversen Cereals
und frischer Milch. Oder Bagels oder Donuts oder was es sonst noch so alles
gibt. Für zwei oder drei Wochen kann man sowas schon mal essen.
Grüße,
Frank
Ja, wenns nach dem Aussehen geht ist Südostasien praktisch deutsch.
http://www.ulfschneider.de/Test/Bratwurst.jpg
Der Geschmack ist allerdings nicht deutsch, wenn auch nicht schlecht.
Vielleicht liegts aber auch daran, daß die Geschmacksnerven beim dort
allgegenwärtigen Chili eh verbrannt sind und man bei 35° auch einfach
anders schmeckt. Ziemlich sicher ist, daß das Wursttier halt völlig
anders gefüttert wird und das schmeckt man eben.
> Die restlichen 10% sind dann
> echte Erlebnisse. (Berliner mit suessen Bohnenmus oder Currysosse)
Klingt gut, würd ich probieren.
U.L.F.
Oh ja, praktisch weltweit verfügbar, nur nicht in Deutschland. Gern auch
mit eingebackenem Ananas, Mango, Banane. Dazu nen Bananmilchshake und
ich brauch bis 17 Uhr nichts mehr essen.
> vielleicht noch etwas Bacon
> dazu...oder wem das zu Fett ist der versorgt sich eben mit diversen Cereals
> und frischer Milch. Oder Bagels oder Donuts oder was es sonst noch so alles
> gibt. Für zwei oder drei Wochen kann man sowas schon mal essen.
Definitiv.
U.L.F.
Wir hatten oft morgens mit Bacon & Eggs nebst Bratkartoffeln vorgelegt.
Da braucht man zwischendurch höchstens mal ein Stück Obst. Abends dann
wurde der gesunkene Cholesterinspiegel am liebsten mit einem dicken
Steak vom Grill und Backkartoffel wieder aufgefüllt... Eine Zeit lang
kann man das aushalten und die erste USA-Tour, die auch gleich 7 Wochen
lang war, machte aus uns, zuvor fast vegetarisch lebenden
Vollwertköstlern wieder Fleischfresser ;)
>>Bäckereien gesucht, um mir mal ein vernünftiges Brot zu kaufen.
>
> Von einem vortraghaltenden Vielreisenden bekam ich einst den Tip, in den
> Supermärkten beim "Deli" zu suchen. Einmal fand ich auch im "normalen"
> Brotregal ein "German Kommissbrot Bread" (das zwar immer noch weit von
> einem Vollkornbrot entfernt war, aber immerhin erkennbare Substanz hatte
> und nicht nur zu 80% aus Luft und 20% weißem Nichts bestand). Oder als
> Notration eine Dose Pumpernickel (oder mehrere, je nach dem) mitnehmen.
Ich fand das in Kalifornien recht verbreitete Sauerteig-Weißbrot ziemlich
lecker. Ist zwar deutlich was anderes als deutsche Brotsorten, aber hat
sowohl Substanz als auch Geschmack.
... Martin
Hallo Thomas,
frag doch mal die von dem deutschen Restaurant "Walzwerk" in SF danach. In
dem Restaurant gibt es nämlich
Vollkornbrot und Pumpernickel.
Viel Glück
Klaus