René Schuster <
rene+...@schuster.priv.at> schrub:
>Das ist inzwischen eigentlich üblich und wäre im Kleingedruckten der
>jeweiligen Airline nachzulesen. Zu verdanken haben wir das, natürlich,
>dem Kampf gegen den Terror[tm]: Es soll damit verhindert werden dass
>jemand einreist der gar nicht ausgereist ist.
Na, na. Nicht alles ist dem Kampf gegen den Terror geschuldet.
Diese Vorgehensweise ist jahrzehntelange Praxis der "arrivierten"
Fluglinien, die damit "One-Way-Flüge" prohibitiv teuer halten woll(t)en.
One-Way Flüge sind nämlich vielfach mehr als das Doppelte so teuer, wie
Tour-Retour Flüge.
Schau' dir mal die AUA zum Beispiel nach Lemberg an.
23. Mai hin, 30. Mai zurück.
Zwei Red-Tickets kosten *insgesamt* ~600 Euro.
Fliegst du nur am 23. Mai hin (und nicht zurück) kostet das Ticket 725
Euro.
Mit dem Aufkommen der "Billig-Airlines", denen vollkommen egal ist, wann
wer welche Strecke fliegt, ist dieses Konzept ein wenig ins Wanken
geraten, Konsumentenschützer haben teilweise erfolgreich auch schon
gegen diese Praxis geklagt. Mal sehen, wie lange das noch aufrecht
erhalten werden kann.
Es ist nämlich auch nicht einzusehen, dass man - so man zB. ein
Retour-Ticket gekauft hat - auf den Rückflug nicht mitgenommen wird,
falls man die Hinfahrt statt mit dem Flieger etwa mit dem Auto als
Mitfahrer durchgeführt hat.
lg
Wolfgang
--
All mein Dank gilt heute den Internetforen. Sie haben eine wichtige
Rolle in der Gesellschaft übernommen, für die vorher auf der ganzen Welt
niemand zuständig war: Die Sekkierer, die Nörgler, die Besserwisser, die
Raunzer, die Oberlehrer und weiß der Kuckuck wer noch, sie alle können
sich in kanalisierter Form gegenseitig auf die Nerven gehen. Und lassen
mich in Ruhe." Ing. Rudolf Skarics in der AR 10/2009