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One Way Flüge nach Hause

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Thomas Wildgruber

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Jan 15, 2012, 6:50:55 AM1/15/12
to
Hi Group,

ich stolpere da so gerade durch den Dschungel der Fluganbieter und muss
feststellen, dass Flüge nur One Way von zB der Karibik nach Deutschland
entweder schweineteuer sind oder zT gar nicht buchbar.

Ich fahre mit dem Schiff in die Karibik und muss von dort nach Hause
fliegen. Condor zB. fliegt einmal pro Woche Antigua an aber ich kann online
schaon mal gar nicht nur den "Rückflug" buchen, weil Antigua gar nicht als
Abreise-Flughafen anwählbar ist.

Nur einen Rückflug habe ich über die Online Portale zB bei British Ariways
gefunden aber der kostet im Prinzip mehr, wie der Hin- und Rückflug bei
Condor. Muss ich da tatsächlich mit solch horrenden Aufschlägen bei One Way
Tickets rechnen oder geht das auch günstiger?

Thx & Bye Tom
--
"Manches Gewissen ist nur rein, weil es nie benutzt wurde" (Robert Lembke)

Radbert Grimmig

unread,
Jan 15, 2012, 8:32:40 AM1/15/12
to
Thomas Wildgruber schrieb:

>Ich fahre mit dem Schiff in die Karibik und muss von dort nach Hause
>fliegen. Condor zB. fliegt einmal pro Woche Antigua an aber ich kann online
>schaon mal gar nicht nur den "Rückflug" buchen, weil Antigua gar nicht als
>Abreise-Flughafen anwählbar ist.

Versuch doch mal matrix.itasoftware.com. Da ist es nicht nur kein
Problem, Antigua auszuwählen, sondern ich krieg ich bei einer Suche im
Februar beispielsweise auch jeweils Sonntags einfache Flüge nach
Frankfurt über Puerto Plata zwischen 435 und 658 Euro.

--

Gruß
Radbert

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 15, 2012, 9:17:33 AM1/15/12
to
Puh, da fällt mir jetzt schon ein Stein vom Herzen. Im April nach München
ist zwar nicht ganz so billig (ich komme beim billigsten jetzt auf 840.-
Eur) aber die Langstrecke wäre mit Air Berlin, wo ich vielleicht noch
Presserabatt bekomme (25% auf Netto Flugpreis). Aber ich fände es
psychologisch schon wertvoll, nicht einen Hin- und Rückflug buchen zu
müssen und dann eine Strecke verfallen zu lassen ;-) Mal abgesehen von den
Problemen, die das mit sich bringt...

Auch wäre ein Flug am 03.04 möglich, was mein Wunschtermin wäre. Die
Familie des Skippers kommt am 01.04 in Antigua an und eine ganze Woche
wollen die mich nicht dabei haben, wobei aber ein gebuchter Rückflug am
01.04 so gut wie keine Zeit-Reserve hätte. Ein paar Tage aber würden die
auch meine Gesellschaft akzeptieren und ich könnte etwas die Seele baumeln
lassen. Andernfalls müsste ich einen Sonntag später buchen, dann bräuchte
ich aber Hotel und den ganzen Schnick Schnack. Okay, es gäbe schlimmeres
als eine Woche in der Karibik zu verbringen ;-)

Ich ruf jetzt aber mal am Montag bei Condor an, die gäben 50% Rabatt auf
den Flugpreis bei Vorlage eines Presseausweises und vielleicht kann ich mir
ja auch einen Rückflug unter der Woche angeln, muss ja nicht zwingend von
Antigua sein, ich kann ja auch auf eine der anderes Inseln hüpfen.

Danke für den Link und den Tipp :-)

Thx & Bye Tom
--
"Sie wissen, wir leben im Zeitalter der Abkürzungen. Ehe ist die Kurzform
für lateinische "errare humanum est" ("Irren ist menschlich")." (Robert
Lembke)
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Thomas Wildgruber

unread,
Jan 15, 2012, 11:03:24 AM1/15/12
to
On Sun, 15 Jan 2012 17:21:10 +0100, Henning Weede wrote:

>> Aber ich fände es
>> psychologisch schon wertvoll, nicht einen Hin- und Rückflug buchen zu
>> müssen und dann eine Strecke verfallen zu lassen ;-)
>> Mal abgesehen von den Problemen, die das mit sich bringt...
>
> Doofe Frage: Welche Probleme sind denn das?

Ich habe gelesen, dass sich nicht alle Airlines daran halten, dass auch ein
Rückflug angetreten werden kann, wenn der Hinflug _nicht_ angetreten wurde.
Hier und da war zu lesen, dass man um den Rückflug streiten musste, weil
die Airline den gesamten Flug gecancelt hat, wenn der Hinflug nicht
angetreten wurde.

>> Die Familie des Skippers kommt am 01.04 in Antigua an
>
> Mit demselben Problem wie Du, nur andersrum? Vielleicht buchen die
> Hin- und Rückflug, weil es billiger ist, und lassen den Rückflug verfallen.
> Auf Dich übertragen lässt sich wohl leider keines der Rückflugtickets, oder?

Die Frage stellt sich nicht, weil die sowieso Hin- und Rückflüge haben. Die
machen da ja nur Urlaub und bleiben da nicht. Das Boot allerdings bleibt in
der Karibik, also hätte der Skipper das gleiche Problem wie ich, nur
zeitversetzt. Hab aber keine Ahnung wie deren Planungen im weiteren Verlauf
im Detail aussehen. (Bislang) Keine Ahnung wann, wie oder von wo der seine
Rückreise antritt.

Martin Hoffmann

unread,
Jan 15, 2012, 11:49:43 AM1/15/12
to
Thomas Wildgruber wrote:
> On Sun, 15 Jan 2012 17:21:10 +0100, Henning Weede wrote:
>
>>> Aber ich fände es
>>> psychologisch schon wertvoll, nicht einen Hin- und Rückflug buchen zu
>>> müssen und dann eine Strecke verfallen zu lassen ;-)
>>> Mal abgesehen von den Problemen, die das mit sich bringt...
>>
>> Doofe Frage: Welche Probleme sind denn das?
>
> Ich habe gelesen, dass sich nicht alle Airlines daran halten, dass auch ein
> Rückflug angetreten werden kann, wenn der Hinflug _nicht_ angetreten wurde.
> Hier und da war zu lesen, dass man um den Rückflug streiten musste, weil
> die Airline den gesamten Flug gecancelt hat, wenn der Hinflug nicht
> angetreten wurde.

Buch andersrum und lass den Rückflug verfallen. Das war jetzt einfach.

Gruss,
Martin
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Radbert Grimmig

unread,
Jan 16, 2012, 2:09:15 AM1/16/12
to
Henning Weede schrieb:

>Vielleicht hat er das Buch
>"How to travel and get paid for it" gelesen.

Gibt's das wirklich? Ich find bei Amazon nur "How to Get a Job with a
Cruise Line" von Mary F. Miller. Da geht's anscheinend eher um das
Sich-verdingen als Pausenclown auf Kreuzfahrten und zweitens ist das
ein Schnulzenroman, kein Ratgeber, wenn ich das recht verstehe.

--

Gruß
Radbert

Klaus Müller

unread,
Jan 16, 2012, 2:37:43 AM1/16/12
to
Am 15.01.2012 23:18, schrieb Angelique Presse:

> Oder Du fragst mal bei der Schiffgesellschaft
> nach, ob die Erfahrung damit haben, wie ihre Passagiere das sonst so
> handhaben.

Die Fluggesellschaften haben für einen solchen Fall sogenannte
Air-Sea-Tarife. Werden in der Regel nur von Kreuzfahrtveranstaltern
angewandt.
Ein äußerst fähiges Reisebüro in diesem Bereich müsste das auch
hinbekommen. Ruf doch in Hamburg mal bei "Hamburg Süd" an. Die sind
sowohl im Flug- wie auch im Kreuzfahrtbereich tätig.

http://www.hamburgsued-reiseagentur.de/de/index.php

Gruß aus den Karpaten

Klaus


--
http://reise-tv.tk/ - Reisefernsehsendungen der kommenden Woche
Message has been deleted

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 16, 2012, 4:45:45 AM1/16/12
to
On Mon, 16 Jan 2012 08:51:58 +0100, Angelique Presse wrote:

>> Die "Schiffsgesellschaft" ist er selber. Der Glückliche verdient etwas
>> Geld, indem er für reiche Geldsäcke Segelyachten in die Karibik überführt,
>
> Ah, OK, das war mir nicht bewußt. Aber sowas hab ich auch schonmal von einem
> anderen Skipper gehört. Vielleicht sollte ich umschulen? ;-)

Wenn es helfen sollte, dann würde ich gerne noch mitteilen, dass ich _kein_
Geld dafür bekomme, meine Flüge alle selbst bezahle und meinen Teil an
Proviant dazu beisteuere. Die Yacht ist ein "Einhand-Segler", was bedeutet,
dass eine Person ausreicht sie zu steuern. Ich habe nur darum gebeten
mitsegeln zu dürfen.

Das ganze ist für mich vermutlich eine einmalige Geschichte und ich
betrachte es als ein Abenteuer und ich muß zugeben, dass ich mich schon
darauf riesig freue.

Bye Tom
--
"One good Whiskey a day, keeps the doctor away"

Henning Weede

unread,
Jan 20, 2012, 1:14:30 PM1/20/12
to
Radbert Grimmig <gri...@cityweb.de> writes:

>Henning Weede schrieb:

>>Vielleicht hat er das Buch
>>"How to travel and get paid for it" gelesen.

>Gibt's das wirklich?

Title: How to travel and get paid for it
Authors: Norman D. Ford, Harian Publications, Greenlawn, N.Y.
Edition: 11
Publisher: Harian; distr. Grosset & Dunlap, N.Y., 1968
Length: 76 pages

Man beachte das Jahr, das ist nun wirklich nicht mehr auf
heute übertragbar.

Henning

--
Stellenangebote gehoeren auch nach de.markt.arbeit.biete.
Stellengesuche gehoeren auch nach de.markt.arbeit.suche.
Am besten mit einer separaten E-Mail-Adresse.
http://home.snafu.de/hweede/dma.htm

trallala

unread,
Jan 21, 2012, 11:23:54 PM1/21/12
to
weis nicht was ihr rumkwackert......

Bei den bösen low-coster
bekommt man one way Flüge
die nur one way kosten (:-)


"Klaus Müller" <nos...@nospam.org> a écrit dans le message de news:
4f13d3c8$0$6641$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...

Martin Hoffmann

unread,
Jan 22, 2012, 2:16:39 AM1/22/12
to
trallala wrote:
> weis nicht was ihr rumkwackert......
>
> Bei den bösen low-coster
> bekommt man one way Flüge
> die nur one way kosten (:-)

Über den Atlantik?

M.

Klaus Müller

unread,
Jan 22, 2012, 3:02:55 AM1/22/12
to
Er hat halt morgens um 6 bereits zur Flasche gegriffen ... :-(

K.

Oliver Schnell

unread,
Jan 22, 2012, 9:48:36 AM1/22/12
to
Am 22.01.2012 09:02, schrieb Klaus Müller:
> Am 22.01.2012 09:16, schrieb Martin Hoffmann:
>
>> trallala wrote:
>>> weis nicht was ihr rumkwackert......
>>>
>>> Bei den bösen low-coster
>>> bekommt man one way Flüge
>>> die nur one way kosten (:-)
>
>> Über den Atlantik?
>
> Er hat halt morgens um 6 bereits zur Flasche gegriffen ... :-(

Hat eigentlich schon igrendjemand wenigstens einen, einen einzigen
Beitrag von tralala gelesen, der auch nur einen Hauch von brauchbarer
Information enthalten hätte?

Oliver Schnell
Message has been deleted

René Schuster

unread,
Jan 23, 2012, 3:27:57 AM1/23/12
to
On 2012-01-15 19:03, Thomas Wildgruber wrote:

> On Sun, 15 Jan 2012 17:21:10 +0100, Henning Weede wrote:
>
>>> Aber ich fände es
>>> psychologisch schon wertvoll, nicht einen Hin- und Rückflug buchen zu
>>> müssen und dann eine Strecke verfallen zu lassen ;-)
>>> Mal abgesehen von den Problemen, die das mit sich bringt...
>>
>> Doofe Frage: Welche Probleme sind denn das?
>
> Ich habe gelesen, dass sich nicht alle Airlines daran halten, dass auch ein
> Rückflug angetreten werden kann, wenn der Hinflug _nicht_ angetreten wurde.
> Hier und da war zu lesen, dass man um den Rückflug streiten musste, weil
> die Airline den gesamten Flug gecancelt hat, wenn der Hinflug nicht
> angetreten wurde.

Das ist inzwischen eigentlich üblich und wäre im Kleingedruckten der
jeweiligen Airline nachzulesen. Zu verdanken haben wir das, natürlich,
dem Kampf gegen den Terror[tm]: Es soll damit verhindert werden dass
jemand einreist der gar nicht ausgereist ist.

--
rs

René Schuster

unread,
Jan 23, 2012, 3:33:55 AM1/23/12
to
On 2012-01-16 00:18, Angelique Presse wrote:

> Im Extremfall mußt Du wohl Hin- und Rückflug buchen und den Hinflug
> verfallen lassen.

Das ist oftmals, heutzutage vielleicht sogar generell, nicht möglich.

--
rs

René Schuster

unread,
Jan 23, 2012, 3:31:19 AM1/23/12
to
On 2012-01-15 19:49, Martin Hoffmann wrote:

> Buch andersrum und lass den Rückflug verfallen. Das war jetzt einfach.

Nein, war es nicht. Wenn Du vorher das OP gelesen hättest wüsstest Du
auch warum:

| Message-ID: <10371uibjgjpj$.d...@prontosystems.org>
| [...]
| Condor zB. fliegt einmal pro Woche Antigua an aber ich kann
| online schaon mal gar nicht nur den "Rückflug" buchen, weil
| Antigua gar nicht als Abreise-Flughafen anwählbar ist.

--
rs

Stefan Froehlich

unread,
Jan 23, 2012, 4:05:24 AM1/23/12
to
On Mon, 23 Jan 2012 09:27:57 René Schuster wrote:
> > [...] dass auch ein Rückflug angetreten werden kann, wenn der Hinflug
> > _nicht_ angetreten wurde. Hier und da war zu lesen, dass man um den
> > Rückflug streiten musste, weil die Airline den gesamten Flug gecancelt
> > hat, wenn der Hinflug nicht angetreten wurde.

Irgendwie so, als verloere man im Restaurant den Anspruch auf sein Dessert,
weil man den Hauptgang nicht inklusive der letzten Kartoffel aufgegessen
hat.

> Zu verdanken haben wir das, natürlich, dem Kampf gegen den Terror[tm]: Es
> soll damit verhindert werden dass jemand einreist der gar nicht
> ausgereist ist.

Und wie genau wirkt es sich auf die jeweilige Grenzkontrolle aus, ob man
mit einem Hinflug[tm] oder einem Rueckflug[tm] im jeweiligen Land ankommt?

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Im siebten Himmel. Mit Stefan. Ein erregtes Vergnügen!
(Sloganizer)

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 23, 2012, 4:08:42 AM1/23/12
to
René Schuster wrote:

>Es soll damit verhindert werden dass
>jemand einreist der gar nicht ausgereist ist.

Nicht vielleicht eher andersrum? ;)

Bye

woffi

--
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich bin irre.
Eine summt.

Klaus Müller

unread,
Jan 23, 2012, 4:22:28 AM1/23/12
to
Am 15.01.2012 18:03, schrieb Thomas Wildgruber:

> Hier und da war zu lesen, dass man um den Rückflug streiten musste, weil
> die Airline den gesamten Flug gecancelt hat, wenn der Hinflug nicht
> angetreten wurde.

Wenn das Check In für den Flug beendet wurde, dann bekommen die
Reservierungen, bei denen der Passagier sich nicht gemeldet hat, den
Status "no show". Alle weiteren Strecken werden dann gestrichen.

Gruß Klaus

Wolfgang Decker

unread,
Jan 23, 2012, 4:24:13 AM1/23/12
to
René Schuster <rene+...@schuster.priv.at> schrub:

>Das ist inzwischen eigentlich üblich und wäre im Kleingedruckten der
>jeweiligen Airline nachzulesen. Zu verdanken haben wir das, natürlich,
>dem Kampf gegen den Terror[tm]: Es soll damit verhindert werden dass
>jemand einreist der gar nicht ausgereist ist.

Na, na. Nicht alles ist dem Kampf gegen den Terror geschuldet.

Diese Vorgehensweise ist jahrzehntelange Praxis der "arrivierten"
Fluglinien, die damit "One-Way-Flüge" prohibitiv teuer halten woll(t)en.
One-Way Flüge sind nämlich vielfach mehr als das Doppelte so teuer, wie
Tour-Retour Flüge.
Schau' dir mal die AUA zum Beispiel nach Lemberg an.
23. Mai hin, 30. Mai zurück.
Zwei Red-Tickets kosten *insgesamt* ~600 Euro.
Fliegst du nur am 23. Mai hin (und nicht zurück) kostet das Ticket 725
Euro.

Mit dem Aufkommen der "Billig-Airlines", denen vollkommen egal ist, wann
wer welche Strecke fliegt, ist dieses Konzept ein wenig ins Wanken
geraten, Konsumentenschützer haben teilweise erfolgreich auch schon
gegen diese Praxis geklagt. Mal sehen, wie lange das noch aufrecht
erhalten werden kann.

Es ist nämlich auch nicht einzusehen, dass man - so man zB. ein
Retour-Ticket gekauft hat - auf den Rückflug nicht mitgenommen wird,
falls man die Hinfahrt statt mit dem Flieger etwa mit dem Auto als
Mitfahrer durchgeführt hat.

lg
Wolfgang
--
All mein Dank gilt heute den Internetforen. Sie haben eine wichtige
Rolle in der Gesellschaft übernommen, für die vorher auf der ganzen Welt
niemand zuständig war: Die Sekkierer, die Nörgler, die Besserwisser, die
Raunzer, die Oberlehrer und weiß der Kuckuck wer noch, sie alle können
sich in kanalisierter Form gegenseitig auf die Nerven gehen. Und lassen
mich in Ruhe." Ing. Rudolf Skarics in der AR 10/2009

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 23, 2012, 4:37:24 AM1/23/12
to
On Mon, 23 Jan 2012 10:24:13 +0100, Wolfgang Decker wrote:

> Mit dem Aufkommen der "Billig-Airlines", denen vollkommen egal ist, wann
> wer welche Strecke fliegt, ist dieses Konzept ein wenig ins Wanken
> geraten, Konsumentenschützer haben teilweise erfolgreich auch schon
> gegen diese Praxis geklagt. Mal sehen, wie lange das noch aufrecht
> erhalten werden kann.

Ich kann das mit meinem laienhaften Blick auf die Geschichte aber schon
auch verstehen. Es bleibt halt schon rein rechnerisch ein Platz auf einer
Strecke unbesetzt, den man mit einem One-Way Flug in die andere Richtung
wieder ausgleichen müsste. Da sind die Urlauber schon angenehmer, die
sowohl Hin- wie auch Rückflug buchen, zumindest auf den Langstrecken in die
Urlaubsregionen, wo mit wenig Aufkommen an Geschäftsleuten zu rechnen ist.
Zumindest kann ich mir diesen Gedanken vorstellen. Das dieses Problem mit
dieser Strategie nicht generell lösbar ist, liegt zwar auf der Hand aber
man möchte es halt auch nicht mit billigen Tickets fördern.

Bye Tom
--
"Der Retter der Welt ist ein Pinguin und Linus Torvalds ist sein Prophet "

Stefan Froehlich

unread,
Jan 23, 2012, 4:50:48 AM1/23/12
to
On Mon, 23 Jan 2012 10:37:24 Thomas Wildgruber wrote:
> Ich kann das mit meinem laienhaften Blick auf die Geschichte aber schon
> auch verstehen.

Ich auch, aber nur, wenn ich die Brille "Gewinnmaximierung" aufsetze. Dass
das rechtlich haltbar ist (wenn das tatsaechlich so ist; es werden ja auch
immer wieder einmal Regelungen von Gerichten kassiert, wenn einmal jemand
durch die Instanzen geht) wundert mich schon eher.

> Es bleibt halt schon rein rechnerisch ein Platz auf einer Strecke
> unbesetzt, den man mit einem One-Way Flug in die andere Richtung wieder
> ausgleichen müsste.

Nein, warum? Der leere Platz wurde ja _vollstaendig_ bezahlt. Wenn ich den
auf meine eigene Rechnung leer lasse, wo ist das Problem fuer die
Fluglinie? Sie kann sogar - zusaetzlicher Anreiz fuer sie - jemand anderen
mitnehmen und dafuer Geld verlangen, ohne mir auch nur einen Cent davon
abtreten zu muessen.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Nur fluchen ist grandioser als fleuchen! Stefan: Für Liebhaber!
(Sloganizer)

Wolfgang Decker

unread,
Jan 23, 2012, 4:51:39 AM1/23/12
to
René Schuster <rene+...@schuster.priv.at> schrub:
Soweit ich weiß, gab's da in .at zumindest ein Urteil, dass eine
Nichtbeförderung beim Rückflug unzulässig ist, wenn der Hinflug nicht
durchgeführt wurde.
<http://wiev1.orf.at/stories/444371>

Sie dürfen wohl da nur eine Aufpreis verlangen.

Johann Mayerwieser

unread,
Jan 23, 2012, 5:24:17 AM1/23/12
to
Wolfgang Decker schrieb:

> René Schuster <rene+...@schuster.priv.at> schrub:
>
>>On 2012-01-16 00:18, Angelique Presse wrote:
>>
>>> Im Extremfall mußt Du wohl Hin- und Rückflug buchen und den Hinflug
>>> verfallen lassen.
>>
>>Das ist oftmals, heutzutage vielleicht sogar generell, nicht möglich.
>
> Soweit ich weiß, gab's da in .at zumindest ein Urteil, dass eine
> Nichtbeförderung beim Rückflug unzulässig ist, wenn der Hinflug nicht
> durchgeführt wurde.
> <http://wiev1.orf.at/stories/444371>
>
> Sie dürfen wohl da nur eine Aufpreis verlangen.

Wobei die Ausrede, dass man dann nicht wisse, welchen Flugzeugtyp man
einsetzen soll, wenn die Fluggäste nach Lust und Laune nicht erscheinen,
totaler Blödsinn ist.
Erstens werden die Fluggesellschaften nicht sehr flexibel in der Auswahl
der Flugzeuge sein, weil es da ja einen Umlaufplan gibt. Zweitens bekommt
die Fluggesellschaft ja das Geld für den Sitzplatz, egal ob da jemand
fliegt oder nicht.
Ebenso unverständlich ist die Praxis, dann ich mein erworbenes und aus
irgendwelchen Gründen nicht benutzbares Ticket nicht an eine andere
Person weitergeben kann, die Fluggesellschaft aber den Platz dann mit
einem auf Ausfall wartenden Fluggast weiterverkaufen kann ohne dass ich
eine Entschädigung erhalte.

Hannes

--
Die Diktatur des Kapitalismus Marktwirtschaft zu nennen ist der gleiche
Euphemismus mit dem die Bonzendiktatur der Kommunisten als Sozialismus
bezeichnet wurde. - Andreas Bockelmann in dafa
Für PN Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

Oliver Schnell

unread,
Jan 23, 2012, 6:01:12 AM1/23/12
to
Wolfgang Decker <wode_mu...@yahoo.de> wrote:
>
> Mit dem Aufkommen der "Billig-Airlines", denen vollkommen egal ist, wann
> wer welche Strecke fliegt, ist dieses Konzept ein wenig ins Wanken
> geraten, Konsumentenschützer haben teilweise erfolgreich auch schon
> gegen diese Praxis geklagt. Mal sehen, wie lange das noch aufrecht
> erhalten werden kann.

Das ist schön und gut wenn du bei einer Klage Erfolg hast, nützt dir
in der konkreten Situation, wenn du am Flughafen stehst und nicht
mitgenommen wirst und der gebuchte Flug dir nicht mehr zur Verfügung
steht, weil du den Hinflug nicht in Anspruch genommen hast, erst mal
nicht weiter. Deshalb immer nur Tickets buchen, bei denen man das
*letzte* Flugsegment verfallen lassen möchte.


Oliver Schnell

Till Kinstler

unread,
Jan 23, 2012, 6:21:38 AM1/23/12
to
Am 23.01.2012 10:51, schrieb Wolfgang Decker:

> Soweit ich weiß, gab's da in .at zumindest ein Urteil, dass eine
> Nichtbeförderung beim Rückflug unzulässig ist, wenn der Hinflug nicht
> durchgeführt wurde.
> <http://wiev1.orf.at/stories/444371>

Auch in Deutschland gab es Urteile dazu (wäre zu klären, wie der
Rechtsweg weiterging, denn das in dieser Meldung erwähnte Urteil war da
zumindest noch nicht rechtskräftig):
http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/Urteil-Rueckflug-ohne-Hinflug-1749388-2749388/

Lufthansens bieten seither bei der Buchung auf den eigenen Webseiten die
Option "Ich möchte die günstigsten Tarife nutzen und meine Flüge in der
gebuchten Reihenfolge abfliegen" oder "Ich möchte die Reihenfolge meiner
gebuchten Flüge flexibel ändern können" (im "erweiterte
Suchoptionen"-Formular), letzteres führt dann üblicherweise zur
Berechnung des Flugpreises zum "Vollpreis", der ein vielfaches über
günstigen Hin- und Zurück-Preisen liegt...
Und sie weisen während der Buchung noch einmal deutlich darauf hin, dass
Flugscheine nur in der gebuchten Reihenfolge gültig sind und ansonsten
eine Neukalkulation des Preises erfolgt (was bei Auslassen des Hinfluges
eben bedeuten kann, dass der Rückflug zum one way Vollpreis
nach-berechnet wird, der um ein Vielfaches über günstigen Hin- und
Rückflug-Tarifen liegen kann).
Tja, man hat als Kunde also jetzt die Wahl :-)

Gruß,
Till

René Schuster

unread,
Jan 23, 2012, 5:18:31 AM1/23/12
to
On 2012-01-23 12:05, Stefan Froehlich wrote:

> On Mon, 23 Jan 2012 09:27:57 René Schuster wrote:
>
>> Zu verdanken haben wir das, natürlich, dem Kampf gegen den Terror[tm]: Es
>> soll damit verhindert werden dass jemand einreist der gar nicht
>> ausgereist ist.
>
> Und wie genau wirkt es sich auf die jeweilige Grenzkontrolle aus, ob man
> mit einem Hinflug[tm] oder einem Rueckflug[tm] im jeweiligen Land ankommt?

Es geht darum, dass dann am Abflugort ein Ticket auf den Namen "Otto
Meier" zur Verfügung steht, obwohl sich Herr Meier gar nicht in dem Land
befindet, weil er ja nicht hingeflogen ist.

--
rs

Stefan Froehlich

unread,
Jan 23, 2012, 6:55:12 AM1/23/12
to
On Mon, 23 Jan 2012 11:18:31 René Schuster wrote:
> >> Zu verdanken haben wir das, natürlich, dem Kampf gegen den Terror[tm]

> Es geht darum, dass dann am Abflugort ein Ticket auf den Namen "Otto
> Meier" zur Verfügung steht, obwohl sich Herr Meier gar nicht in dem Land
> befindet, weil er ja nicht hingeflogen ist.

Und welche Terrorgefahr geht von dieser Situation aus?

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan! Da steckt mehr drin, als man ersehnt.
(Sloganizer)

Wolfgang Decker

unread,
Jan 23, 2012, 8:00:12 AM1/23/12
to
René Schuster <rene+...@schuster.priv.at> schrub:
Seit wann darf Otto Meier nicht mit dem Zug, Schiff, Auto, Bus oder
sonstigen Verkehrsmitteln reisen?

Und warum kann Otto Meier dann ein One-Way Ticket SFO-VIE bei AirBerlin
buchen, wenn Otto Meier gar nicht in SFO sein dürfte?

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 23, 2012, 8:25:21 AM1/23/12
to
On 23 Jan 2012 09:50:48 GMT, Stefan Froehlich wrote:

>> Es bleibt halt schon rein rechnerisch ein Platz auf einer Strecke
>> unbesetzt, den man mit einem One-Way Flug in die andere Richtung wieder
>> ausgleichen müsste.
>
> Nein, warum? Der leere Platz wurde ja _vollstaendig_ bezahlt. Wenn ich den
> auf meine eigene Rechnung leer lasse, wo ist das Problem fuer die
> Fluglinie? Sie kann sogar - zusaetzlicher Anreiz fuer sie - jemand anderen
> mitnehmen und dafuer Geld verlangen, ohne mir auch nur einen Cent davon
> abtreten zu muessen.

Meine Aussage bezog sich jetzt auf die hohen Kosten eines One-Way gebuchten
Tickets. Sorry, dass war im Kontext der Diskussion uU missverständlich
ausgedrückt...

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 23, 2012, 8:27:20 AM1/23/12
to
On 23 Jan 2012 11:55:12 GMT, Stefan Froehlich wrote:

>> Es geht darum, dass dann am Abflugort ein Ticket auf den Namen "Otto
>> Meier" zur Verfügung steht, obwohl sich Herr Meier gar nicht in dem Land
>> befindet, weil er ja nicht hingeflogen ist.
>
> Und welche Terrorgefahr geht von dieser Situation aus?

Falsche Spuren legen... ;-)

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 23, 2012, 8:32:57 AM1/23/12
to
On Mon, 23 Jan 2012 11:01:12 +0000 (UTC), Oliver Schnell wrote:

>> [...] Konsumentenschützer haben teilweise erfolgreich auch schon
>> gegen diese Praxis geklagt. Mal sehen, wie lange das noch aufrecht
>> erhalten werden kann.
>
> Das ist schön und gut wenn du bei einer Klage Erfolg hast, nützt dir
> in der konkreten Situation, wenn du am Flughafen stehst und nicht
> mitgenommen wirst und der gebuchte Flug dir nicht mehr zur Verfügung
> steht, weil du den Hinflug nicht in Anspruch genommen hast, erst mal
> nicht weiter[...]

Genau das war auch mein Gedanke und der Grund warum ich mich hier nicht auf
rechtliche Aspekte verlassen wollte. In der konkreten Situation nutzt mir
das in der Tat herzlich wenig und ein Streithansel bin ich auch nicht, der
dann den Atem hat das bis zum (möglichen) Gewinn vor Gericht durchboxt...

Bye Tom
--
"Erfahrung ist, was man bekommt nachdem man sie gebraucht hätte"

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 23, 2012, 9:14:59 AM1/23/12
to
Am 23 Jan 2012 09:05:24 GMT schrieb Stefan Froehlich:

> On Mon, 23 Jan 2012 09:27:57 René Schuster wrote:

>> Zu verdanken haben wir das, natürlich, dem Kampf gegen den Terror[tm]: Es
>> soll damit verhindert werden dass jemand einreist der gar nicht
>> ausgereist ist.
>
> Und wie genau wirkt es sich auf die jeweilige Grenzkontrolle aus, ob man
> mit einem Hinflug[tm] oder einem Rueckflug[tm] im jeweiligen Land ankommt?

Ich hatte in meinem alten Reisepaß noch einen Einreisestempel von Tunesien
(mit dem Schiff angekommen), bei der Ausreise saß da aber keiner mehr, der
gestempelt hättte. Vermutlich denken die, ich wäre immer noch im Land ;-)

Wenn das die Terrorbekämpfer wüßten...

Grüße,

Frank

Martin Hoffmann

unread,
Jan 23, 2012, 9:36:09 AM1/23/12
to
Stefan Froehlich wrote:
> On Mon, 23 Jan 2012 10:37:24 Thomas Wildgruber wrote:
>> Ich kann das mit meinem laienhaften Blick auf die Geschichte aber schon
>> auch verstehen.
>
> Ich auch, aber nur, wenn ich die Brille "Gewinnmaximierung" aufsetze. Dass
> das rechtlich haltbar ist (wenn das tatsaechlich so ist; es werden ja auch
> immer wieder einmal Regelungen von Gerichten kassiert, wenn einmal jemand
> durch die Instanzen geht) wundert mich schon eher.

Warum auch nicht? Es herrscht immer noch Vertragsfreiheit. Allenfalls
kann die Regelung überraschend kommen und darum ging es m.W. in den
betreffenden Verfahren auch.

Und was die böse Gewinnmaximierung betrifft: Nur ihr allein ist die
Tatsache geschuldet, dass man überhaupt für hundert Euro durch Europa
und für unter 500 retour nach Amerika fliegen kann. Das sollte man sich
angelegentlich vor Augen halten, bevor man mit Entrüstung und gar Klagen
um sich wirft.

Gruss,
Martin

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 23, 2012, 10:52:09 AM1/23/12
to
On Mon, 23 Jan 2012 15:14:59 +0100, Frank Hucklenbroich wrote:

>> Und wie genau wirkt es sich auf die jeweilige Grenzkontrolle aus, ob man
>> mit einem Hinflug[tm] oder einem Rueckflug[tm] im jeweiligen Land ankommt?
>
> Ich hatte in meinem alten Reisepaß noch einen Einreisestempel von Tunesien
> (mit dem Schiff angekommen), bei der Ausreise saß da aber keiner mehr, der
> gestempelt hättte. Vermutlich denken die, ich wäre immer noch im Land ;-)

Hm, ich hab da eine ähnliche Situation. Ich bin mit dem Flugzeug in die USA
eingereist und mit einem Schiff wieder raus und habe AFAIK auch keinen
Stempel der Ausreise im Pass. Das könnte auch noch unangenehme Fragen nach
sich ziehen...

Wobei aber der im Pass eingeklippte Zettel der Einwanderungsbehörde nachdem
mein Pass von der Portauthority zurückkam, nicht mehr da war. Wird schon
passen denke ich, nur nachweisen kann *ich* die Ausreise nicht mehr.

Bye Tom
--
"Sie wissen, wir leben im Zeitalter der Abkürzungen. Ehe ist die Kurzform
für lateinische "errare humanum est" ("Irren ist menschlich")." (Robert
Lembke)

René Schuster

unread,
Jan 23, 2012, 10:39:46 AM1/23/12
to
On 2012-01-23 14:55, Stefan Froehlich wrote:

> On Mon, 23 Jan 2012 11:18:31 René Schuster wrote:
>>>> Zu verdanken haben wir das, natürlich, dem Kampf gegen den Terror[tm]
>
>> Es geht darum, dass dann am Abflugort ein Ticket auf den Namen "Otto
>> Meier" zur Verfügung steht, obwohl sich Herr Meier gar nicht in dem Land
>> befindet, weil er ja nicht hingeflogen ist.
>
> Und welche Terrorgefahr geht von dieser Situation aus?

Äh, Du fragst mich jetzt ernsthaft nach der Logik von
Anti-Terror-Maßnahmen im Luftverkehr?

--
rs

René Schuster

unread,
Jan 23, 2012, 11:10:47 AM1/23/12
to
On 2012-01-23 12:51, Wolfgang Decker wrote:

> Soweit ich weiß, gab's da in .at zumindest ein Urteil, dass eine
> Nichtbeförderung beim Rückflug unzulässig ist, wenn der Hinflug nicht
> durchgeführt wurde.
> <http://wiev1.orf.at/stories/444371>

Interessant, danke!

--
rs

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 23, 2012, 1:55:35 PM1/23/12
to
René Schuster wrote:

>Äh, Du fragst mich jetzt ernsthaft nach der Logik von
>Anti-Terror-Maßnahmen im Luftverkehr?


Ach ja, bitte. Und wenn du das schon beantwortest erklär uns doch gleich
noch, wieso man seinen Laptop immer auspacken muss.

Wolfgang Decker

unread,
Jan 23, 2012, 2:48:56 PM1/23/12
to
René Schuster <rene+...@schuster.priv.at> schrub:

>Äh, Du fragst mich jetzt ernsthaft nach der Logik von
>Anti-Terror-Maßnahmen im Luftverkehr?

Aber so derart unlogisch sind sie nun auch wieder nicht.
Diese Regelungen gab's schon weit vor 9/11 und wurden nicht wegen
irgendeiner Terrorgefahr erfunden.

lg
Wolfgang
--
Das Problem ist oft, dass die Anbieter gar nicht wissen, was sie anbieten
wollen, könnten oder sollten und die resultierende Inhaltslosigkeit dann
hinter einer bunten Fassade kaschieren. Christoph Päper in dciwam
Neu: http://www.traumrouten.com/namibia

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 24, 2012, 2:24:15 AM1/24/12
to
Am Mon, 23 Jan 2012 19:55:35 +0100 schrieb Wolfgang Krietsch:

> René Schuster wrote:
>
>>Äh, Du fragst mich jetzt ernsthaft nach der Logik von
>>Anti-Terror-Maßnahmen im Luftverkehr?
>
>
> Ach ja, bitte. Und wenn du das schon beantwortest erklär uns doch gleich
> noch, wieso man seinen Laptop immer auspacken muss.

Das ist einfach - die Amis wollen sehen, ob Du keine Raubkopien drauf hast.
Oder vielleicht einen Premiumaccount von Mega-Upload. Frag Kimble Schmitz.

SCNR,

Frank

Till Kinstler

unread,
Jan 24, 2012, 2:43:01 AM1/24/12
to
Am 23.01.2012 16:52, schrieb Thomas Wildgruber:

> Hm, ich hab da eine ähnliche Situation. Ich bin mit dem Flugzeug in die USA
> eingereist und mit einem Schiff wieder raus und habe AFAIK auch keinen
> Stempel der Ausreise im Pass.

Die USA stempeln keine Ausreise.
Solange du die Einreisekarte losgeworden bist...

Grüße,
Till
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Till Kinstler

unread,
Jan 24, 2012, 9:24:56 AM1/24/12
to
Am 24.01.2012 14:07, schrieb Angelique Presse:

> Ich kannte auch schon einen Fall, wo genau das nicht passiert ist. Ausreise
> via Kanada am späten Abend/Nachts. Da war dann auch keiner mehr, der die
> Karte genommen hat...

Auf den Webseiten des US-amerikanischen Konsulats in Berlin steht, was
dann zu tun ist. Siehe Frage "Ich bin gerade aus den Vereinigten Staaten
zurückgekehrt und habe bemerkt, dass ich mein Formular I-94
(normalerweise ein grünes Formular, das in den Pass eingeheftet ist) vor
der Abreise nicht abgegeben habe. Was soll ich tun?" im Abschnitt
"Allgemeines" auf http://german.germany.usembassy.gov/visa/niv/faq/

Grüße,
Till

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 24, 2012, 11:20:16 AM1/24/12
to
Frank Hucklenbroich wrote:

>
>Das ist einfach - die Amis wollen sehen, ob Du keine Raubkopien drauf hast.
>Oder vielleicht einen Premiumaccount von Mega-Upload. Frag Kimble Schmitz.

Aha ... und wieso interessieren sich die Amis dafür, wenn ich von Dortmund
nach München fliege? Die sprachen auch alle sehr akzentfrei deutsch ...

Nebenbei: den Flughafen München habe ich als sehr unübersichtlich
empfunden. Geht das anderen auch so, oder war ich einfach nur temporär
blind und desorientiert?

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 24, 2012, 11:37:21 AM1/24/12
to
On Tue, 24 Jan 2012 17:20:16 +0100, Wolfgang Krietsch wrote:

> Nebenbei: den Flughafen München habe ich als sehr unübersichtlich
> empfunden. Geht das anderen auch so, oder war ich einfach nur temporär
> blind und desorientiert?

Wie wohl bei jedem Flughafen gilt, wenn man ihn kennt ist es kein Problem.
Ich kenne München sehr gut und musß sagen, dass das Terminal 1 von A - E
sehr logisch aufgebaut ist und wenn man, weiß welches Terminal (A-B) welche
Airline benutzt, findet man den richtigen Parkplatz, ohne auf den
Flugschein zu schauen. Btw: Zwischen A und B hat der Käfer ein Restaurant,
welches sehr zu empfehlen ist.

Etwas komplizierter war dann das Terminal 2. Vor allem die Beschilderung
dorthin, hinterläßt gerne ratlose Gesichter und Autos kriechen oft nur im
Schneckentempo dahin, um all die Schilder noch lesen zu können. Das war
kein guter Wurf aber wenn man den Weg dorthin mal kennt, gehts wieder.

Was ich kürzlich ewig gesucht habe und auch noch Taxifahrer fragen musste,
war das Israel Terminal. Die haben ein eigenes, irgendwo in der
hinterletzten Ecke vom Flughafen und ich wusste 10 Jahre lang gar nicht,
dass es sowas überhaupt gibt. Die sind da recht paranoid; Auto vor dem
Terminal parken und jemanden abholen ist nicht...

Martin Hoffmann

unread,
Jan 25, 2012, 1:57:29 AM1/25/12
to
Die gibt's ja gottseidank nicht mehr.

Gruss,
Martin

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 25, 2012, 6:48:24 AM1/25/12
to
Thomas Wildgruber wrote:

>On Tue, 24 Jan 2012 17:20:16 +0100, Wolfgang Krietsch wrote:
>
>> Nebenbei: den Flughafen München habe ich als sehr unübersichtlich
>> empfunden. Geht das anderen auch so, oder war ich einfach nur temporär
>> blind und desorientiert?
>
>Wie wohl bei jedem Flughafen gilt, wenn man ihn kennt ist es kein Problem.

Naja, ich musste mich schon auf einigen nicht ganz kleien Flughäfen
zurechtfinden, ohne sie vorher zu kennen: Los Angeles, Denver, Chicago,
Washington, Frankfurt ... München fand ich am unübersichtlichsten.

>Ich kenne München sehr gut und musß sagen, dass das Terminal 1 von A - E
>sehr logisch aufgebaut ist und wenn man, weiß welches Terminal (A-B) welche
>Airline benutzt

Ich wusste das nicht. Ich bin mit der S-Bahn angekommen und wollte mit
German Wings nach Dortmund fliegen. Die Beschilderung habe ich so
verstanden, dass ich zu Terminal 2 muss - was aber falsch war. Also wieder
zurück. Und da gab's dann Check-In-Schalter für ein paar Airlines, der für
German Wings war aber deutlich weiter weg (über einige Laufbänder) und auch
nicht klar ausgeschildert, so dass ich auf dem Weg dahin unsicher war, ob's
da wirklich zum Check-In geht oder nur direkt zum Gate.

Vielleicht habe ich mich ja wirklich an dem Tag besonders dusselig
angestellt, aber die obigen Flughäfen habe ich allesamt, trotz ihrer Größe.
als deutlich klarer strukturiert empfunden.

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 25, 2012, 6:48:57 AM1/25/12
to
Martin Hoffmann wrote:

>Till Kinstler wrote:
>> Die USA stempeln keine Ausreise.
>> Solange du die Einreisekarte losgeworden bist...
>
>Die gibt's ja gottseidank nicht mehr.

Seit wann? (Und warum gottseidank?)

Michael Steiger

unread,
Jan 25, 2012, 7:00:07 AM1/25/12
to
On Wed, 25 Jan 2012 12:48:57 +0100, Wolfgang Krietsch
<wof...@nurfuerspam.de> wrote:

>Martin Hoffmann wrote:
>
>>Till Kinstler wrote:
>>> Die USA stempeln keine Ausreise.
>>> Solange du die Einreisekarte losgeworden bist...
>>
>>Die gibt's ja gottseidank nicht mehr.
>
>Seit wann? (Und warum gottseidank?)
Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 25, 2012, 10:10:48 AM1/25/12
to
Michael Steiger wrote:

>Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
>Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
>Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).

Hmm ... im August/September 2011 war das aber dann offensichtlich noch
nicht der Fall.

Martin Hoffmann

unread,
Jan 25, 2012, 11:08:24 AM1/25/12
to
Wolfgang Krietsch wrote:
> Michael Steiger wrote:
>
>>Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
>>Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
>>Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).
>
> Hmm ... im August/September 2011 war das aber dann offensichtlich noch
> nicht der Fall.

Im Oktober in Miami gab's definitiv keine mehr. Für Chicago im April bin
ich mir gerade nicht sicher.

Gruss,
Martin

Martin Hoffmann

unread,
Jan 25, 2012, 11:12:57 AM1/25/12
to
Wolfgang Krietsch wrote:
> Martin Hoffmann wrote:
>
>>Till Kinstler wrote:
>>> Die USA stempeln keine Ausreise.
>>> Solange du die Einreisekarte losgeworden bist...
>>
>>Die gibt's ja gottseidank nicht mehr.
>
> Seit wann?

Irgendwann letztes Jahr offenbar.

> (Und warum gottseidank?)

Ich war mir halt nur mässig sicher, ob die Karte den Weg vom Gate-Agent
irgendwo im Keller von Newark (ExpressJet aka Continental Connection nach
St. John's) zur CBP (oder wer die schlussendlich einzusammeln hat) findet.

Von den ganzen blöden Heftklammern und Zettelresten im Pass ganz zu
schweigen.

Gruss,
Martin

Cédric Menge

unread,
Jan 25, 2012, 12:04:04 PM1/25/12
to
Wolfgang Krietsch wrote:
> Michael Steiger wrote:
>
>>Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
>>Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
>>Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).
>
> Hmm ... im August/September 2011 war das aber dann offensichtlich noch
> nicht der Fall.

Kommt auf die Nationalität des Einreisenden an.

Im reinen Flugverkehr und mit ESTA ganz sicher doch, und zwar schon seit
2010: "The I-94W form requirement has been dropped during Summer 2010,
after a transitional period, for VWP applicants."
(VWP = Visa Waiver Program)

Für die Land- und See-Grenzübergänge haben sie sich etwas mehr Zeit
gelassen, aber das ist inzwischen wohl auch umgesetzt.

Die Zollerklärung ist weiterhin auszufüllen, aber das ist eine andere
Baustelle.



Cédric

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 26, 2012, 3:07:51 AM1/26/12
to
Cédric Menge wrote:

>
>Im reinen Flugverkehr und mit ESTA ganz sicher doch, und zwar schon seit
>2010: "The I-94W form requirement has been dropped during Summer 2010,
>after a transitional period, for VWP applicants."
>(VWP = Visa Waiver Program)

Hmm ... also ich bin ziemlich sicher, dass ich (Deutscher) bei der Einreise
in Newark Ende August '11 und bei der Rückreise Ende September diese
Prozedur mit dem Grünen zettel noch durchlaufen habe.

>Die Zollerklärung ist weiterhin auszufüllen, aber das ist eine andere
>Baustelle.

Logisch.

Michael Steiger

unread,
Jan 26, 2012, 3:26:05 AM1/26/12
to
On Wed, 25 Jan 2012 18:04:04 +0100, Cédric Menge <CRM...@web.de>
wrote:

>Wolfgang Krietsch wrote:
>> Michael Steiger wrote:
>>
>>>Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
>>>Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
>>>Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).
>>
>> Hmm ... im August/September 2011 war das aber dann offensichtlich noch
>> nicht der Fall.
>
>Kommt auf die Nationalität des Einreisenden an.
>
>Im reinen Flugverkehr und mit ESTA ganz sicher doch, und zwar schon seit
>2010: "The I-94W form requirement has been dropped during Summer 2010,
>after a transitional period, for VWP applicants."
>(VWP = Visa Waiver Program)
Dieses blabla ist schon lange veröffentlicht, wurde aber nicht so
durch geführt.


>Für die Land- und See-Grenzübergänge haben sie sich etwas mehr Zeit
>gelassen, aber das ist inzwischen wohl auch umgesetzt.
Nachdem mW bei Einreise von See ein Visum erforderlich ist, ist ESTA
hier sowieso nicht anwendbar.

>
>Die Zollerklärung ist weiterhin auszufüllen, aber das ist eine andere
>Baustelle.
Korrekt

Michael Steiger

unread,
Jan 26, 2012, 3:26:37 AM1/26/12
to
On Wed, 25 Jan 2012 16:10:48 +0100, Wolfgang Krietsch
<wof...@nurfuerspam.de> wrote:

>Michael Steiger wrote:
>
>>Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
>>Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
>>Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).
>
>Hmm ... im August/September 2011 war das aber dann offensichtlich noch
>nicht der Fall.
Februar 2011 Las Vegas: kein grüner Zettel

Michael Steiger

unread,
Jan 26, 2012, 3:27:18 AM1/26/12
to
On Wed, 25 Jan 2012 18:04:04 +0100, Cédric Menge <CRM...@web.de>
wrote:

>Wolfgang Krietsch wrote:
>> Michael Steiger wrote:
>>
>>>Seit ESTA tatsächlich verwendet wird.
>>>Es gibt keine grünen Karten zum Ausfüllen mehr und damit auch keinen
>>>Abschnitt, der im Pass bleibt (oder nach der Ausreise bleiben könnte).
>>
>> Hmm ... im August/September 2011 war das aber dann offensichtlich noch
>> nicht der Fall.
>
>Kommt auf die Nationalität des Einreisenden an.

Nachtrag: Hat sicher nichts mit der Nationalität zu tun, sondern mit
dem Port of Entry.

Martin Bienwald

unread,
Jan 26, 2012, 10:34:19 AM1/26/12
to
Michael Steiger schrieb:

> Nachdem mW bei Einreise von See ein Visum erforderlich ist, ist ESTA
> hier sowieso nicht anwendbar.

Doch doch, das Visa Waiver Program gilt auch bei Einreise von See, wenn
das Schiffahrtsunternehmen an dem Programm teilnimmt. Jedenfalls steht
das auf http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/ - die sollten es
eigentlich wissen.

... Martin

Cédric Menge

unread,
Jan 26, 2012, 2:12:04 PM1/26/12
to
Aber sicher hat das was mit der Nationalität zu tun: Braucht man ein
Visum, gibt's kein ESTA, und man braucht weiterhin ein I-94.

Bitte nicht so kontextlos zitieren, mein Posting ging da noch weiter…


Cédric

Cédric Menge

unread,
Jan 26, 2012, 2:21:50 PM1/26/12
to
Wolfgang Krietsch wrote:
> Cédric Menge wrote:
>
>>
>>Im reinen Flugverkehr und mit ESTA ganz sicher doch, und zwar schon seit
>>2010: "The I-94W form requirement has been dropped during Summer 2010,
>>after a transitional period, for VWP applicants."
>>(VWP = Visa Waiver Program)
>
> Hmm ... also ich bin ziemlich sicher, dass ich (Deutscher) bei der Einreise
> in Newark Ende August '11 und bei der Rückreise Ende September diese
> Prozedur mit dem Grünen zettel noch durchlaufen habe.

Hier: April '11, JFK, VWP/ESTA, zettelfrei.

Und im Herbst 2010 woanders auch schon ohne.

In den Flugzeugen gibt es die I-94 natürlich noch, da fliegen ja auch
nicht-ESTA-Leute mit - sie trotz ESTA auszufüllen ist natürlich nicht
verboten, aber als ESTAler bekommt man dann den kleinen Abschnitt nicht
mehr in den Paß getackert.

Alternativ haben die Leute in Newark auch einfach noch massig Formulare,
die sie loswerden wollen… ;-)


Cédric

Martin Hoffmann

unread,
Jan 27, 2012, 1:49:01 AM1/27/12
to
Cédric Menge wrote:
>
> In den Flugzeugen gibt es die I-94 natürlich noch, da fliegen ja auch
> nicht-ESTA-Leute mit - sie trotz ESTA auszufüllen ist natürlich nicht
> verboten, aber als ESTAler bekommt man dann den kleinen Abschnitt nicht
> mehr in den Paß getackert.

Langsam. Es gibt zwei Varianten des Formulars. I-94 in weiss für
Reisende mit Visum und I-94W in grün für Reisende, die am Visa-Waiver-
Programm teilnehmen. Letztere müssen zwangsläufig eine ESTA-Anmeldung
haben und diese ersetzt auf dem Luft- und Seeweg das I-94W. Bei Einreise
über den Landweg muss es weiterhin ausgefüllt werden.

Ob die Fluggesellschaften noch I-94W mitführen, müsste man mal
nachfragen. Ich würde es aber nicht erwarten.

Gruss,
Martin

Michael Steiger

unread,
Jan 27, 2012, 5:01:37 AM1/27/12
to
On Thu, 26 Jan 2012 20:12:04 +0100, Cédric Menge <CRM...@web.de>
Das hat schon gepasst. Nur mein Kommentar war vielleicht
missverständlich.

Es ging nur darum, dass es im August/September 2011 noch immer Port of
Entries gab, die das grüne Formular verwendet haben und den Abschnitt
in den Pass tackerten.

Und das war eben von der Nationalität unabhängig.

Und sonst sind wir uns doch einig, oder?

Cédric Menge

unread,
Jan 27, 2012, 12:08:03 PM1/27/12
to
Michael Steiger wrote:

> Es ging nur darum, dass es im August/September 2011 noch immer Port of
> Entries gab, die das grüne Formular verwendet haben und den Abschnitt
> in den Pass tackerten.
>
> Und das war eben von der Nationalität unabhängig.

Ach so - klar. Ich bezog mich auf diejenigen PoEs, an denen die
ESTA-Berechtigten schon papierlos durchkamen. Dort werden die
Einreisenden mit Visum dann trotzdem noch bezettelt - und das ist, von
exotischen Ausnahmen abgesehen - eben eine Frage der Staatsangehörigkeit.


> Und sonst sind wir uns doch einig, oder?

Jap, sind wir. :)


Cédric

René Schuster

unread,
Jan 28, 2012, 1:24:00 AM1/28/12
to
On 2012-01-25 19:12, Martin Hoffmann wrote:

> Von den ganzen blöden Heftklammern und Zettelresten im Pass ganz zu
> schweigen.

Darf man die dann entfernen oder wäre das Dokumenten(ver)fälschung?

--
rs
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