Mit dem WoMo in Deutschland....

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Reinhard Karpowitz

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Sep 12, 2003, 12:21:33 PM9/12/03
to
Wohnmobile können nicht auf jedem beliebigen Parkplatz zum Übernachten
abgestellt werden.
Diese Erfahrung mußte ein Tourist auf Sylt machen, der in einem
Restaurant ein Glas zuviel getrunken hatte und deswegen sein Wohnmobil
auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Restaurant stehenließ und sich
dortselbst zum Schlafen niederlegte.
Die Polizei stellte ihm einen Bußgeldbescheid über 35 EUR aus- mit der
Begründung, er habe gegen das Landesnaturschutzgesetz verstoßen.

Der Tourist klagte, doch das Oberlandesgericht Schleswig folgte der
Argumentation der Polizei (Az 1Ss Owi 33/02)
Denn lt. Landesnaturschutzgesetz dürfen "bewegliche Unterkünfte" nur
auf dafür vorgesehene Plätze abgestellt werden.
Öffentliche Parkplätze gehören nicht dazu.

Aus der FAZ vom 11.09.2003

--

Nuschro (Thomas Nusspickel)

unread,
Sep 12, 2003, 2:09:01 PM9/12/03
to
Hi,

>
> Der Tourist klagte, doch das Oberlandesgericht Schleswig folgte der
> Argumentation der Polizei (Az 1Ss Owi 33/02)
> Denn lt. Landesnaturschutzgesetz dürfen "bewegliche Unterkünfte" nur
> auf dafür vorgesehene Plätze abgestellt werden.
> Öffentliche Parkplätze gehören nicht dazu.

Ja wenn Sylt zum Nationalpark SWH-Wattenmeer gehört stimmt das
auch.Dann ist das Übernachten im Womo verboten (ausserhalb CP o.ä.)
Steht im Nationalparkgesetz.Sollte man sich halt vorher informieren.Ist
im übrigen auch in anderen Ländern so.Liegt der Parkplatz innerhalb der
Grenzen des jeweiligen Reservats is Übernachten halt nich....
Mfg ThomAS

Klaus Rohrssen

unread,
Sep 12, 2003, 3:28:51 PM9/12/03
to
Moin ;-)

"Nuschro (Thomas Nusspickel)" <nus...@t-online.de> schrieb

> Ja wenn Sylt zum Nationalpark SWH-Wattenmeer gehört

Das ist nicht der Fall. die grösseren Inseln sind i.d.R. ausgenommen,
war hier aber auch nicht gemeint.

Zum Landesnaturschutzgesetz in SH:

http://www.naturschutzrecht.net/Gesetze/SH/lnatschgsh01.html

Ansonsten möchte ich mir den Kommentar über daspraxisnahe und das
Verständnis für solche Vorschriften sicher fördernde Urteil des OLG
schenken.

mfG
K.R.


Nuschro (Thomas Nusspickel)

unread,
Sep 12, 2003, 4:23:17 PM9/12/03
to
Moin moin :)

>
> > Ja wenn Sylt zum Nationalpark SWH-Wattenmeer gehört
>
> Das ist nicht der Fall. die grösseren Inseln sind i.d.R. ausgenommen,
> war hier aber auch nicht gemeint.
>
> Zum Landesnaturschutzgesetz in SH:
>
> http://www.naturschutzrecht.net/Gesetze/SH/lnatschgsh01.html


ich hatte den Bericht auch gelesen,auf irgendwas müssen sich ja die
Richter gestützt haben.Ich dachte mehr an dieses:
http://www.wattenmeer-nationalpark.de/archiv/gesetz.htm

Das mit dem Urteil wohl gegen Womos auf Sylt ausserhalb CP's geblasen
werden soll ist klar,denke ich.
Mfg ThomAS ( der nicht nach Sylt fährt)

Gerhard Feist

unread,
Sep 12, 2003, 6:27:34 PM9/12/03
to
Nuschro (Thomas Nusspickel) schrieb:

>
> Ja wenn Sylt zum Nationalpark SWH-Wattenmeer gehört stimmt das
> auch.Dann ist das Übernachten im Womo verboten (ausserhalb CP o.ä.)
> Steht im Nationalparkgesetz.Sollte man sich halt vorher informieren.Ist
> im übrigen auch in anderen Ländern so.Liegt der Parkplatz innerhalb der
> Grenzen des jeweiligen Reservats is Übernachten halt nich....

Ist leider nicht ganz richtig. Laut § 36 des schleswig-holsteinischen
Landesnaturschutzgesetzes ist das "Aufstellen und Benutzen beweglicher
Unterkünfte" außerhalb von Campingplätzen generell verboten. Es folgen
dann ein paar Ausnahmeregelungen für Zelte und Privatgrundstücke, aber
mit dem Nationalparkgesetz hat das nichts zu tun.

Mit dem freien Übernachten in S-H ist es damit wohl Essig. Gilt aber
zum Glück nicht in ganz Deutschland.

Der angetrunkene Restaurantgast hätte höchstens den Wirt fragen können,
ob er auf seinem Privatparkplatz übernachten kann.

MfG
Gerhard
--
**********************************************************************
Gerhard Feist PGP-ID: 0x130B59CD
Diplom-Physiker E-Mail: Gerhar...@gmx.de
**********************************************************************

Klaus Rohrssen

unread,
Sep 13, 2003, 5:40:23 AM9/13/03
to
Hallo

"Ottmar Ohlemacher" <ein...@web.de> schrieb


> Das fasse ich als Affront gegen Wohnmobilisten auf und eine
ekelhafte
> Intoleranz dies Landes auf. Hoffentlich macht das keine Schule.

Ich hatte schon meine Gründe, auf einen Kommentar zu verzichten. Den
schwarzen Peter bekommt dann ein Berufsstand zugewiesen, den Du so
nett mit den Sternchen verziert hast. Sie werden sich sicher darüber
freuen.

> (Hätte ja nicht gedacht, das nordeutsche Länder so intolerante
Gesetze
> haben. :-(

Jaja ...

Diese unten stehende Veröffentlichung stammt von der Internetseite des
Städte-und-Gemeindeverbandes NRW, von denen diese Entscheidung
begrüsst wurde, weil sie deren Rechtsauffassung teilt. Welche
Landesrechtliche Vorschrift in NRW anzuwenden wäre, entzieht sich
meiner Kenntnis.

------------------
StGB NRW-Mitteilung 681 /2003 vom 04.08.2003 :

Übernachten im Wohnmobil

Das Nutzen oder Übernachten in einem Wohnmobil im öffentlichen
Verkehrsraum auf Reisen zum Zwecke der Wiederherstellung der
körperlichen Fahrtüchtigkeit kann erlaubter Gemeingebrauch sein. Dient
das Abstellen allerdings in erster Linie dem Wohnen, so liegt nach
einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des schleswig-holsteinischen
OLG (Beschluß vom 17.07.2002 -1 Ss OWi 33/02( 52/02), NZV 2003, S. 347
ff.) kein Gemeingebrauch mehr vor, so daß nicht die Vorschriften der
StVO Anwendung finden.

In dem beurteilten Fall hatte der Kläger sein Wohnmobil zum Parken auf
einem öffentlichen Parkplatz abgestellt und sodann in einer Gaststätte
mehrere Gläser Wein getrunken. Er fühlte sich darauf hin nicht mehr
fahrtüchtig und übernachtete in dem Wohnmobil zur Wiederherstellung
seiner Fahrtüchtigkeit.

Damit diente das Übernachten im Wohnmobil nach Einschätzung des
Gerichts zwar - auch - der Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit, weil
der Betroffene Alkohol getrunken hatte, nachdem er das Wohnmobil auf
dem Parkplatz abgestellt hatte. Ein einmaliges Übernachten in einem
Wohnmobil im öffentlichen Verkehrsraum stellte aber selbst dann, wenn
es der Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit diente, keinen
Gemeingebrauch eines zulässigen Parkens im Sinne von § 12 StVO dar,
wenn der Fahrer bei Fahrtunterbrechung noch fahrtüchtig sei und sich
erst während des Parkens durch Alkoholkonsum fahruntüchtig machte.
Eine die Weiterfahrt verbietende Fahruntüchtigkeit sei nur dann
geeignet, einen zulässigen Gemeingebrauch zu begründen, wenn diese
Fahruntüchtigkeit selbst unmittelbare Folge der Teilnahme am
Straßenverkehr sei, etwa wegen Ermüdung nach Ausschöpfung der
gesetzlich vorgeschriebenen oder individuellen Fahrzeiten des
Fahrzeugführers.

Diese sehr restriktive Beurteilung des schleswig-holsteinischen OLG
bestätigt die seit langem von der Geschäftsstelle vertretene
Rechtsauffassung, wonach das Übernachten in Wohnmobilen auf
öffentlichen Straßen im Regelfall (unzulässiges) Camping und kein
Parken und damit Gemeingebrauch an der Straße ist. Zum dem
Gemeingebrauch unterfallenden ruhenden Verkehr zählt das Parken,
insbesondere das Abstellen auf einem Parkplatz, soweit kein
Campingbetrieb entfaltet wird (Herausstellen von Tischen, Stühlen
usw.). Auch das Übernachten zum Zwecke der Wiederherstellung der
Fahrtüchtigkeit fällt - wie oben bestätigt - unter gewissen
Voraussetzungen darunter. Erfolgt hingegen die Unterbrechung nicht nur
für eine Nacht oder nicht zum Zwecke der Wiederherstellung der
Fahrtüchtigkeit, liegt keine Teilnahme am ruhenden Verkehr mehr vor,
sondern Camping. Dieses darf nach nordrhein-westfälischem Recht
grundsätzlich nur auf einem zugelassenem Campingplatz stattfinden.
Unter diesem Aspekt werden die teilweise in Städten und Gemeinden
ausgewiesenen Wohnmobil-Parkplätze von der Geschäftsstelle ebenfalls
als rechtlich zweifelhaft bewertet.

--------------------------

mfG
K.R.


Lutz Bojasch

unread,
Sep 13, 2003, 6:57:27 AM9/13/03
to
Ottmar Ohlemacher schrieb:

> Das fasse ich als Affront gegen Wohnmobilisten auf und eine ekelhafte
> Intoleranz dies Landes auf. Hoffentlich macht das keine Schule.
>

> Ergo: Bin ich in S-H und es klopft ein Amtsperson in Grün an meine
> Türe, spiele ich "bin nicht da". Sollten die mir denn noch ein Ticket
> erteilen, so sollen mir die A****löcher ertmal nachweisen, das ich
> meine bewegliche Unterkunft benutzt habe.
>
> Entschuldigt meine rüde Ausdrucksweise

Hallo
IMO müssen viele Gesetze wegen intoleranten, aggressiven und
rücksichtslosen Leuten gemacht werden die nur das eigene Interesse im
Auge haben und alles andere "zum kotzen" finden.
Merkst Du was?
Lutz

Nuschro (Thomas Nusspickel)

unread,
Sep 13, 2003, 6:57:55 AM9/13/03
to
Moin,

Jawohl,ja. Muss wohl meinen " Womo auf CP in Sylt" - Verdacht auf
gesamt SH und NRW ausdehnen.Am besten gleich die ganze BRD :))
Machen wir doch gleich ein generelles Übern.- und Abstellverbot
ausserhalb von CP-Parzellen..........

Mfg ThomAS

Reinhard Karpowitz

unread,
Sep 13, 2003, 1:16:06 PM9/13/03
to
Am Sat, 13 Sep 2003 12:57:55 +0200, schrieb "Nuschro \(Thomas
Nusspickel\)" <nus...@t-online.de> :

Da brauchst du nicht lange suchen. In den Niederlanden ist generell
das Campen außerhalb von CP's verboten und wird leider auch von der
Polizei tatsächlich geahndet. Auch und gerade mit WoMos.
Mit etwas Glück verweisen die dich nur des Platzes, auf dem du gerade
"parkst", und du bezahlst nichts. Oft ist's aber anders...

Auf Privatgrundstücken haben die aber keine Vollmacht. Also fragt man
den nächsten Bauern..
R.

--

Lutz Bojasch

unread,
Sep 15, 2003, 2:12:50 AM9/15/03
to
Ottmar Ohlemacher schrieb:


> Von daher stehe ich der angesprochenen Regelung mit gewisser
> Verärgerung gegenüber.

Hallo
ist ja verständlich aber deshalb mit strafwürdigen
"Rundumbeleidigungen" zu reagieren, ist das weniger ein Ärgernis?
(nein, ich bin kein Polizist)

> Ist es doch gerade der Sinn eines Wohnmobils
> spontan irgendwo zu übernachten und von mir aus auch zu wohnen zu
> können - und das kostengünstig.

Wenn man genau überlegt, sind dies wohl Wunschträume. Wenn es irgendwo
geht, dann freu Dich. Im Normalfall stellt man sich auf einen
Campingplatz oder ein Grundstück dessen Besitzer man gefragt hat. Der
Sinn eines Wohnmobils ist sicher nicht der, auf öffentlichem Grund im
Auto zu pennen ;)

> Wäre es so, das man mit Womo generell verpflichtet wäre, bei einem
> Campingplatz einzuchecken, so wäre der größte Vorteil eines Womos
> dahin.

Nun ist das aber tatsächlich in verschiedenen Ländern oder Kommunen so.
Verkaufst Du jetzt was Gebrauchtes?

>Ich kenne mich jetzt nicht so genau in den Campingplatztarifen
> aus, aber soweit ich das mal oberflächlich abgechekt habe, ist dieses
> nicht unbedingt ein billiges Vergnügen - für dieses Geld krigt man
> teilweise auch schon eine Unterkunft über eine Mitwohnzentrale oder
> einer billigen Pension, da braucht man dann auch kein Wohnmobil mehr.

Nur aus der Sicht des Cent-umdrehens gesehen, hast Du völlig Recht. Wenn
Du nur des Sparens wegen mit einem WoMo unterwegs bist, hast Du total
falsch gerechnet. (da lief gerade ein Thread zu dem Thema)
Gruß Lutz

Knut Krueger

unread,
Sep 15, 2003, 2:45:16 AM9/15/03
to

Reinhard Karpowitz schrieb:

> Da brauchst du nicht lange suchen. In den Niederlanden ist generell
> das Campen außerhalb von CP's verboten und wird leider auch von der
> Polizei tatsächlich geahndet. Auch und gerade mit WoMos.
> Mit etwas Glück verweisen die dich nur des Platzes, auf dem du gerade
> "parkst", und du bezahlst nichts. Oft ist's aber anders...
>
> Auf Privatgrundstücken haben die aber keine Vollmacht. Also fragt man
> den nächsten Bauern..
> R.

Das ist ein Irrtum, zu mindestens in Zeeland darfst Du noch nicht einmal
auf Privatgrundstücken in Deinem Womo übernachten.
Das hat mit der Genehmigung von Minicamps zu tun. Es gibt in Seeland so
viele Minicamps und Campingplätze, dass die Behörden nun verhindern
wollen dass ganz Seeland ein Campingplatz wird. Sogar die Minicamps und
Campingplätze haben die Anzahl der Stellplätze begrenzt.
Da kommt ein Kontrolleur und wenn ein Stellplatz zu viel da ist dann
wird es teuer oder ganz verboten. Da zählen noch nicht einmal die Gäste.
Wenn ein Minicamp 1o Parzellen genehmigt hat und 9 davon sind
Dauercamper und die sind gerade nicht da, dann darf nur noch ein
Stellplatz belegt werden.

Viele Grüße
Knut Krüger

Horst Matèrne

unread,
Sep 15, 2003, 2:14:00 PM9/15/03
to

"Reinhard Karpowitz" <Reinhard.Karp...@web.de> schrieb im
Newsbeitrag news:bjsrqe$sk9$04$1...@news.t-online.com...

> Wohnmobile können nicht auf jedem beliebigen Parkplatz zum Übernachten
> abgestellt werden.
> Diese Erfahrung mußte ein Tourist auf Sylt machen, der in einem
> Restaurant ein Glas zuviel getrunken hatte und deswegen sein Wohnmobil
> auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Restaurant stehenließ und sich
> dortselbst zum Schlafen niederlegte.
> Die Polizei stellte ihm einen Bußgeldbescheid über 35 EUR aus- mit der
> Begründung, er habe gegen das Landesnaturschutzgesetz verstoßen.

Hallo,
ist noch nicht so lange her, da stand in ProMobil oder Reisemobil etwas von
einem Endziel. Und dort wäre dann das Übernachten im WOMO verboten.
Definitionsgemäß sollen die Inseln "Endziele" sein.
Gruß
Horst

Lutz Bojasch

unread,
Sep 16, 2003, 2:26:29 AM9/16/03
to
Ottmar Ohlemacher schrieb:

snip
sorry, ich bin heute zu nüchtern für Stammtischparolen.
EOD

Reinhard Karpowitz

unread,
Sep 16, 2003, 2:47:01 AM9/16/03
to
Am Mon, 15 Sep 2003 08:45:16 +0200, schrieb Knut Krueger
<Mu...@einthal.de> :


>> Auf Privatgrundstücken haben die aber keine Vollmacht. Also fragt man
>> den nächsten Bauern..
>> R.
>
>Das ist ein Irrtum, zu mindestens in Zeeland darfst Du noch nicht einmal
>auf Privatgrundstücken in Deinem Womo übernachten.
>Das hat mit der Genehmigung von Minicamps zu tun. Es gibt in Seeland so
>viele Minicamps und Campingplätze, dass die Behörden nun verhindern
>wollen dass ganz Seeland ein Campingplatz wird. Sogar die Minicamps und
>Campingplätze haben die Anzahl der Stellplätze begrenzt.
>Da kommt ein Kontrolleur und wenn ein Stellplatz zu viel da ist dann
>wird es teuer oder ganz verboten. Da zählen noch nicht einmal die Gäste.
>Wenn ein Minicamp 1o Parzellen genehmigt hat und 9 davon sind
>Dauercamper und die sind gerade nicht da, dann darf nur noch ein
>Stellplatz belegt werden.

Tja, in Zeeland herrscht ja auch das Chaos! :-)
Denke mal an Renesse, Domburg oder die ganze Ecke dort.
Das hat da einfach Überhand genommen.

Du schilderst auch den Ist-Zustand auf den Minicamps bei vielen
Bauern, ist schon richtig.

Ich meinte damit eigentlich nur das gelegentliche Übernachten auf
privatem Grund, ohne daß daraus gleich Camping wird.
Das kann beim Bauern sein, das kann auch in der Einfahrt eines
Privathauses sein, im Garten usw.
Und da hat die Polizei keine Möglichkeiten, das zu verbieten.
Gruß Reinhard

--

Reinhard Karpowitz

unread,
Sep 16, 2003, 12:54:39 PM9/16/03
to
Am Mon, 15 Sep 2003 20:14:00 +0200, schrieb "Horst Matèrne"
<horstm...@compuserve.de> :


>Hallo,
>ist noch nicht so lange her, da stand in ProMobil oder Reisemobil etwas von
>einem Endziel. Und dort wäre dann das Übernachten im WOMO verboten.
>Definitionsgemäß sollen die Inseln "Endziele" sein.

Sowas habe ich auch schon mal gehört, wenn du also "mitten auf der
Reise vor Müdigkeit nicht weiterfahren" kannst, sollte das einmalige
Übernachten erlaubt sein.
Alles andere wäre ja auch ein Verstoß gegen die
Verkehrsvorschriften. :-)
Reinhard

--

Bodo

unread,
Sep 16, 2003, 1:39:06 PM9/16/03
to
Hallo,

dann sucht man sich einen anderen Urlaubsort,
es muss ja nicht unbedingt Holland sein, wenn WoMos dort nicht gern
gesehen werden

Bodo

Reinhard Karpowitz

unread,
Sep 21, 2003, 1:08:51 PM9/21/03
to
Am Fri, 19 Sep 2003 01:04:49 +0200, schrieb Ottmar Ohlemacher
<ein...@web.de> :


>Zuerst sind es nur wenige Orte, an denen man verdrängt wird, dann
>werden es immer mehr Orte wo man verdrängt wird, zum Schluß sind nur
>noch wenige Orte übrig, an denen man geduldet ist und ganz am Ende ist
>man tatsächlich bewegungsunfähig und eingemauert.
>
>Wehret den Anfängen! ;-)

Du kannst das aber fairerweise auch umdrehen:
Zuerst war es unberührt, dann wurde es ein Geheimtipp, nicht viel
später war es überlaufen....
So erging es vielen schönen Gegenden.

Man muß auch mal die andere Seite der Medaille betrachten.
Solange es nur einige wenige sind, wird niemand etwas einwenden.
Konflikte entstehen immer erst, wenn die Camper im Massen an
bestimmten Stellen einfallen und sich möglichst zusammenrotten.
Reinhard, der so etwas schon mehrfach beobachtet hat.

--

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