nun wird es ja schon wieder empfindlich kalt und unsere Heizung hat leider
so ihre Macken.
Es handelt sich um eine Truma E 4000, eigentlich ein tolles Teil.
Problem ist, sie zündet einwandfrei, dann wird's auch warm, und dann
schaltet sie sich ab.
Rotes Lämpchen am Bedienteil geht an. Neues aus und wieder einschalten, dann
geht sie
wieder für einige Minuten, dann wieder das Gleiche.
Hab die komplette Heizung schon mal in Reparatur gegeben, wurde komplett
zerlegt und gereinigt.
Lüftermotor läuft auch seitdem absolut leise, aber der Fehler ist leider
immer noch da.
Hat vielleicht jemand noch einen Tip wo ich den Fehler suchen könnte??
Vielen lieben Dank
Günter Adrian
> Hat vielleicht jemand noch einen Tip wo ich den Fehler suchen
> könnte??
Batteriespannung! Ich würde fast eine Wette eingehen, dass das nicht
passiert, wenn du am Netz hängst.
Die Stromversorgungskabel zur Truma sind sehr, sehr dünn. Um die Heizung
herum wird es warm - die Kabel auch - der Widerstand in den Kabeln
steigt an - die Anlage meint strommässig zu verhungern - und schaltet ab.
Gruss
MiKo
> Es handelt sich um eine Truma E 4000, eigentlich ein tolles Teil.
>
> Problem ist, sie zündet einwandfrei, dann wird's auch warm, und dann
> schaltet sie sich ab.
> Rotes Lämpchen am Bedienteil geht an. Neues aus und wieder
> einschalten, dann geht sie
> wieder für einige Minuten, dann wieder das Gleiche.
>
> Hab die komplette Heizung schon mal in Reparatur gegeben, wurde
> komplett zerlegt und gereinigt.
> Lüftermotor läuft auch seitdem absolut leise, aber der Fehler ist
> leider immer noch da.
Die Trumatic-Heizungen gehen vor allem dann in Störung, wenn ihnen
Verbrennungsluft oder Gas fehlt. Wenn das Gerät selbst in Ordnung ist,
würde ich mir daher mal die Zuluft- und Abgasleitungen vornehmen. Es
kommt immer wieder vor, dass sich hier der freie Querschnitt durch
Verschmutzung oder sonstige äußere Einwirkung unzulässig verringert hat,
oder sich eine Verbindung gelöst hat. Ein bekannter Fehler ist auch der
Wassersack, der sich bei unfachmännisch verlegten Leitungen bilden kann.
HTH
Hans
> Batteriespannung! Ich würde fast eine Wette eingehen, dass das nicht
> passiert, wenn du am Netz hängst.
>
> Die Stromversorgungskabel zur Truma sind sehr, sehr dünn. Um die Heizung
> herum wird es warm - die Kabel auch - der Widerstand in den Kabeln
> steigt an - die Anlage meint strommässig zu verhungern - und schaltet ab.
>
Habe ich gestern nachmittag ausprobiert. Dickeres Kabel direkt an die
Batterie, gemessen
12,6 Volt, mehr als an der Heizung vorher ankam (die soll ja erst bei 11,8
Volt abschalten).
Und siehe da, es lief den ganzen nachmittag bis in den Abend.
Heute morgen stand das Teil wieder auf Notaus, trotz 12,6 Volt Spannung.
Seitdem wieder genau das Gleiche wie immer.
Hab es nun endgültig satt und den mobilen Kundendienst von Truma beauftragt,
die
werden nächste Woche da sein.
Bin mal gespannt und werde berichten wie es dann ist.
Gruß an alle und Dir Michael viel Spaß in Spanien
Günter Adrian
> (die soll ja erst bei 11,8 Volt abschalten).
Abschalten sollte sie da noch nicht, sondern die rote LED sollte blinken
-> Spannung wird knapp.
Abschalten sollte sie erst so bei etwas unter 11,5V
> Und siehe da, es lief den ganzen nachmittag bis in den Abend. Heute
> morgen stand das Teil wieder auf Notaus, trotz 12,6 Volt Spannung.
> Seitdem wieder genau das Gleiche wie immer.
1. bei 12,6V war deine Bat. schon mal nicht ganz voll.
2. bei der langen Laufzeit ist die Spannung sicherlich wieder unter
11,xV gefallen -> abgeschaltet.
3. Wenn die Bat. schon älter ist, fällt die Spannung auch schneller ab.
Mach den Versuch nochmals, wenn die Bat. am Ladegerät hängt.
> Hab es nun endgültig satt und den mobilen Kundendienst von Truma
> beauftragt, die werden nächste Woche da sein. Bin mal gespannt und
> werde berichten wie es dann ist.
Der KDler wird wahrscheinlich die Hauptplatine austauschen .... dann
geht es einige Zeit und dann wieder das gleiche Spiel.
> Gruß an alle und Dir Michael viel Spaß in Spanien
Ich brauch hier wenigstens keine Heizung ;-))
(dafür habe ich andere elektrische/elektronische Problemchen :-/
Gruss
Michael
Nachdem er die Heizung begutachtet hat, kam dann leider raus, für diese
Modell gibt es auf Grund
des Alters keine Ersatzteile mehr, es liegt am Steuergerät.
Allerdings, da er viel umherkommt will er sich nach einem solchen umschauen.
Berechnet, da nix repariert wurde, hat er nur An- und Abfahrt, ca. 50 Euro.
Jetzt weiss ich wenigstens wo ich dran bin.
Vielleicht hat von Euch ja jemand so ein Steuergerät abzugeben, oder eine
komplette Truma
E 4000. Baujahr ist übrigens 1986.
Danke an alle für die Hilfe.
Günter Adrian
> es liegt am Steuergerät.
Meine Truma C3400 von 1996 hatte auch Probleme mit der Steuerung -
sprang oft nicht an.
Seitdem ich die Steuerplatine mit Elektronikreiniger (Isopropanol)
bearbeitet habe, ist wieder alles einwandfrei. Sie hatte schon deutliche
Korrosionsspuren an den ICs.
Vielleicht hilft das bei Dir ja auch.
--
Gruss
Wolfgang - Sprinter 96 mit Cicada - Ausbau
Noch einen einfachen Tip, der uns zur Störungsbeseitigung geholfen hat.
Schau dir mal die zahlreichen Steckverbindungen an. Da gibt es öfter mal
Kontaktstörungen/Wackelkontakte. Hier ggf. mal die ein oder andere
Klemme mit Kontaktspray reinigen oder nachbiegen.
Sag mal ob Du was gefunden hast. Immer durchhalten.
Kuli
Wolfgang Rohdewald <wolf...@rohdewald.de> wrote in
news:fg2299$86v$1...@online.de:
> Hier ggf. mal die ein oder andere
> Klemme mit Kontaktspray reinigen oder nachbiegen.
ein Radiergummi kann da auch Wunder wirken.
Und noch was - die Elkos (Elektrolykondensatoren) halten
auch nicht ewig - sie verlieren im Lauf der Jahre Kapazität.
Die könnte ein Elektronikbastler auchfür wenig Geld durch
neue ersetzen.
bei mir liegt noch eine hinterm Dach. Inkl. Steuergerät und
ultramodifiziertem Selbstbastel-Hitech-Thermostaten (1).
Die Heizung hat definitiv beim Ausbau noch funktioniert, aber das war
vor 15 Jahren.
Falls du Interesse hast, kann ich die mal rauskramen und versuchen, zu
testen.
Jörg
(1) Digitales Thermometer kombiniert mit digitaler Wochenschaltuhr.
Theoretisch geht also: Mo-Fr, 7:30, bei unter x Grad Heizung an :-) etc.
>> Hier ggf. mal die ein oder andere
>> Klemme mit Kontaktspray reinigen oder nachbiegen.
>
> ein Radiergummi kann da auch Wunder wirken.
AFAIK verwendet Truma ausschließlich sog. Pfostensteckverbindungen, das
sind solche, wie sie z.B. auch bei IDE-Festplatten (PATA) zu finden
sind. Bei diesem Steckertyp sollte es zur eventuellen Reinigung
ausreichen, sie einige Male zu lösen und wieder zusammenzustecken. Mit
einem handelsüblichen Radiergummi kommt man dagegen nur schwer an die
entscheidenden Stellen heran - die Pfosten haben einen Abstand von nur
0,1", und die Buchsen sind völlig unzugänglich.
> Und noch was - die Elkos (Elektrolykondensatoren) halten
> auch nicht ewig - sie verlieren im Lauf der Jahre Kapazität.
> Die könnte ein Elektronikbastler auchfür wenig Geld durch
> neue ersetzen.
In vielen Fällen ist es mit den Elkos halb so schlimm, weil der
Elektrolytverlust stark von der Temperatur abhängt. Steuerplatinen von
Campingheizungen gehören eher zu der kühleren Sorte, bei der derartige
Bauteile problemlos mehrere Jahrzehnte überdauern. Ein Austausch allein
auf Verdacht ist IMO übertrieben.
Gruß
Hans